• Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung
Fremdeninfo
  • Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung
Fremdeninfo
Fremden Info
Einwandererinnen und Flüchtlingspolitik
  • Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung
AllgemeinFlüchtlinge

Güler will in Syrien für „inklusiven Transitionsprozess“ werbenSerap

15 Juni 2026 0 Kommentare
Flüchtlinge

Das neue europäische Asylrecht

13 Juni 2026 0 Kommentare
Flüchtlinge

Nur in einem Land leben mehr Flüchtlinge als in Deutschland – UN...

11 Juni 2026 0 Kommentare
Flüchtlinge

Kommission: Illegale Migration in EU um 55 Prozent gesunke

7 Juni 2026 0 Kommentare
Flüchtlinge

Zyperns Migrationsminister: EU prüft Menschenrechtsschutz in Rückkehrzentre

4 Juni 2026 0 Kommentare
Flüchtlinge

Stoppt die Abschiebung nach Syrien

4 Juni 2026 0 Kommentare
Featured

Türkei im Negativ-Ranking: Diskriminierung religiöser Minderheiten nimmt laut Bericht zu

von Cumali Yağmur 26 November 2025
von Cumali Yağmur

Von: Dtj-online

 Die katholische Hilfsorganisation „Kirche in Not“ wirft der Türkei vor, religiöse Minderheiten systematisch zu benachteiligen. Im jüngsten Bericht werden eine Zunahme feindseliger Akte, staatlicher Eingriffe und antisemitischer Vorfälle dokumentiert. Besonders betroffen seien Christen, Juden, Aleviten und Jesiden.

Der jüngst erschienene Bericht der katholischen Hilfsorganisation „Kirche in Not“ stellt der Türkei ein schlechtes Zeugnis bezüglich der Rechte religiöser Minderheiten aus. Diese gehöre weltweit zu den 38 Ländern, in denen von „systemischer Diskriminierung“ ausgegangen werden könne. Dies ist die letzte Kategorie vor der offenen Verfolgung. Es gebe ein „negatives Klima“ bezüglich religiöser Freiheit, stattdessen Benachteiligungen, Hassreden und Schikanen.

Schikanen für Orthodoxe – Einreisesperren für Evangelikale

Dem Bericht zufolge stieg im Untersuchungszeitraum von Januar 2023 bis Dezember 2024 die Zahl der feindseligen Akte, Hassreden und Angriffe auf Gottesdienststätten. Zudem bevorzuge die staatliche Politik die sunnitisch-muslimische Mehrheit auf Kosten von Christen, Juden, Aleviten und Jesiden. Im Vorjahr versuchten Nationalisten, eine Verschiebung der jährlichen Liturgie zu Mariä Himmelfahrt mit dem ökumenischen Patriarchen Bartholomäus zu erzwingen. Bereits ein Jahr zuvor hatten die Behörden die Zeremonie nicht gestattet. Angesichts der zunehmenden Feindseligkeit verweigerte der Patriarch erstmal seit 2010 seine Teilnahme.

Auch die im Mai 2024 verfügte Umwidmung der aus dem 4. Jahrhundert stammende Erlöserkirche Chora im Istanbuler Stadtteil Fatih zu einer Moschee sorgte für Kritik. Vorbild dafür war die entsprechende Widmung der Hagia Sophia im Jahr 2020. Im August 2024 kann es zur Vandalisierung eines griechisch-orthodoxen Friedhofs in Istanbul. In Bursa wurde die Kirche einer bestehenden christlichen Gemeinde wegen angeblicher Erdbebengefahr zeitweilig geschlossen. Die Verantwortlichen für die Kirche gingen auf der Grundlage eines unabhängigen Gutachtens davon aus, dass es sich um eine Schikane handelte.

Einreiseverbote und Ausweisungen gab es für mehrere Angehörige protestantischer Gemeinden. Vor allem die missionarisch ausgerichteten evangelikalen Gemeinschaften gerieten massiv unter Druck. Der türkische Verfassungsgerichtshof erklärte das Vorgehen ausdrücklich für zulässig, sofern es durch geheimdienstliche Erkenntnisse getragen ist.

Hassreden und Übergriffe gegen Juden, Aleviten und Jesiden

Seit dem Massaker der Hamas vom 7. Oktober 2023 und der darauffolgenden israelischen Militäroffensive in Gaza steigt auch die Anzahl antisemitischer Vorfälle. Dabei bleibt es nicht bei der entsprechenden Rhetorik im politischen und medialen Diskurs. Ein AKP-Lokalpolitiker in der Provinz Samsun pries öffentlich Adolf Hitler.

Am Rande einer Demonstration vor dem Jüdischen Krankenhaus Or-Ahayim in Istanbul wurden Ärzte beschimpft und bedroht. Ein jüdisches Schüler-Fußballteam wurde mit Hitlergrüßen empfangen. Außerdem forderte eine regierungsnahe Zeitung, türkischen Juden, die in der israelischen Armee dienen, die Staatsbürgerschaft abzuerkennen.

Eine zunehmende Anzahl an Übergriffen und Sabotageakten richteten sich gegen jesidische Familien, die im Südosten der Türkei alte Ansprüche geltend zu machen versuchten. Es kam unter anderem zu Grabschändungen und zur Zerstörung von Kraftfahrzeugen und Bewässerungsanlagen. Auch gegen Aleviten richteten sich allein im Jahr 2023 gezielte Hassverbrechen, darunter körperliche Übergriffe und Entweihungen von Schreinen.

Türkische Regierung setzt sunnitische Hegemonie im Schulunterricht um

Das von der Regierung ins Leben gerufene „Werteprogramm“ ÇEDES, das „spirituelle Berater“ an Schulen holt, hat ebenfalls für Kritik gesorgt. Beauftragt dafür wurden ausschließlich sunnitische Kleriker, diese leiten auch Seminare, die unter dem Banner des Programms stattfinden. Gleichzeitig untersagte das Bildungsministerium Weihnachts- und Osterfeiern auch in privaten Schulen, da diese mit „nationalen und kulturellen Werten“ in Widerspruch stünden.

An Schulen bleibt Religionsunterricht verpflichtend – und auch dieser basiert ausschließlich auf dem sunnitischen Islam. Christliche und jüdische Schüler haben eine formale Befreiungsmöglichkeit, alevitische und andere nicht-sunnitische nicht. Christliche Gemeinschaften klagen auch über Beschränkungen bei der Ausbildung von Klerikern. Das griechisch-orthodoxe Halki-Seminar ist seit 1971 geschlossen. Patriarch Bartholomäus erklärte im Jahr 2024, er sei vorsichtig optimistisch bezüglich einer Wiedereröffnung.

Nur drei nichtmuslimische Minderheiten – Armenier, Griechen und Juden – sind in der Türkei auf der Grundlage des Vertrags von Lausanne von 1923 anerkannt. Die sunnitisch-islamische Mehrheit wird von der Regierung eindeutig privilegiert. Im Haushaltsentwurf für 2025 war für die staatliche Religionsbehörde Diyanet ein Etat von 130,1 Milliarden TL (mehr als 2,7 Milliarden Euro) vorgesehen.

 

Erstmals seit 1923: Kirchenneubau in der Türkei eröffnet

2023 10 08 acilis 10

Die Bevölkerung der Türkei ist überwiegend muslimisch, doch es leben auch Juden und Christen im Land. Letztere dürfen sich nun über eine ganz neue Kirche freuen. Erstmals seit der Gründung der türkischen Republik vor 100 Jahren ist wieder eine christliche Kirche im Land gebaut worden. Es sei ein „historischer Tag“, sagte der Vorsitzende der assyrischen (türkisch „Süryani“) Stiftung von Istanbul, Sait Susin, am Sonntag im Stadtteil Yeşilköy bei der Einweihung der syrisch-orthodoxen Kirche. Er dankte dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan, ohne den dieser Bau nicht möglich gewesen wäre. Erdoğan nahm ebenfalls an der Eröffnungszeremonie teil und erklärte die Kirche mit den Worten „La İlahe İllallah İbrahim Halilullah“ (zu deutsch: „Es gibt keine Gottheit außer Allah, Abraham ist sein Freund“) für eröffnet. Abraham gilt in allen monotheistischen Religionen als wichtiger Prophet. Erdoğans islamisch-konservative AKP-Regierung hatte 2015 die Genehmigung zum Bau erteilt, Baubeginn war 2019. Die Zahl der syrisch-orthodoxen Gläubigen in Istanbul wird auf 17.000 geschätzt. https://www.youtube.com/watch?v=DbtMl8UuxjU Renovieren ja, neu bauen nein Die Bevölkerung der Türkei ist offiziell zu mehr als 99 Prozent muslimisch. Seit der Republikgründung im Jahr 1923 durfte die christliche Minderheit ihre Kirchen zwar meist renovieren, ein Neubau war bislang aber noch nicht genehmigt worden. Erdoğan hatte vor drei Jahren das bekannte Istanbuler Wahrzeichen und die einstige Kirche Hagia Sophia von einem Museum in eine Moschee (Ayasofya Camii) umgewandelt und war dafür international kritisiert, aber auch gefeiert worden.   Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an   Ein Beitrag geteilt von Teknoloji Elçileri (@teknolojielcileri) „Dauerhafter Frieden nur mit endgültiger Lösung des Palästina-Israel-Problems möglich“ Präsident Erdoğan ließ sich bei seiner Rede nicht die Gelegenheit nehmen, auf die Gewalteskalation im Nahen Osten einzugehen. Die Bedeutung, der Wert und der Platz von Jerusalem, der heiligen Stadt aller drei himmlischen Religionen, sei für alle unbestreitbar, sagte er. „Diese gesegnete Stadt“ sei auch sehr wichtig für die türkische Nation, denn ihr sei die Ehre zuteil geworden, Jerusalem mehr als vier Jahrhunderte lang zu dienen“. Damit spielte er auf die osmanische Herrschaft im Nahen Osten in der Zeit zwischen 1517 und 1917 an. Den Satz „La İlahe İllallah İbrahim Halilullah“ habe Sultan Suleiman der Prächtige auf das Tor von Hebron schreiben lassen. Es sei das „schönste und wichtigste Symbol für die Fürsorge, die unsere Vorfahren dem reichen Charakter Jerusalems entgegenbrachten“. Großangriff der Hamas: Erdoğan mahnt, China sieht nur einen Lösungsweg Doch mit dem Rückzug der Osmanen seien die Rechte von Muslimen und Christen auf Jerusalem trotz zahlreicher Resolutionen der Vereinten Nationen Schritt für Schritt verletzt worden. Jerusalem, das seit Jahrhunderten ein Ort des Friedens und des Wohlstands gewesen sei, sei leider zu einem Symbol für Spannung, Besetzung, Zerstörung und Usurpation geworden. Wer die Geschichte des Nahen Ostens kenne, könne diese Tatsache sehr deutlich erkennen. „Die Palästina-Frage ist heute die Wurzel aller Probleme in unserer Region. Solange dieses Problem nicht fair gelöst wird, wird sich unsere Region weiterhin nach Frieden sehnen. Ein dauerhafter Frieden im Nahen Osten kann nur mit einer endgültigen Lösung des Palästina-Israel-Problems erreicht werden

26 November 2025 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Flüchtlinge

Aufnahme von Afghanen in Deutschland auch im Januar und Februar möglich

von Fremdeninfo 26 November 2025
von Fremdeninfo

Von: RP-Online 

Berlin. Noch hoffen knapp 1900 Afghaninnen und Afghanen auf Aufnahme in Deutschland. Die Abgeordneten fragen den Minister: Kommt Bewegung in die stockenden Verfahren?

Die Bundesregierung geht davon aus, dass eine Aufnahme von Afghaninnen und Afghanen mit einer entsprechenden Zusage aus Deutschland auch Anfang kommenden Jahres noch möglich sein wird. Das habe Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) bei einer von den Grünen beantragten Sondersitzung des Innenausschusses mitgeteilt, berichten mehrere Teilnehmer der nicht öffentlichen Sitzung im Anschluss übereinstimmend.

Einreisen nach Deutschland waren zuletzt von der pakistanischen Hauptstadt Islamabad aus mit Linienflügen erfolgt. In Islamabad sind die Menschen aus den Aufnahmeprogrammen, während sie auf ihre Sicherheitsüberprüfung und die Erteilung von Visa warten, in Gästehäusern untergebracht.

Jetzt RP ONLINE Newsletter Stimme des Westens kostenlos bestellen

Pakistan hat der Bundesregierung eigentlich nur bis zum Jahresende Zeit für die Aufnahmeverfahren gegeben. Danach werde man die Menschen nach Afghanistan abschieben. Insgesamt hoffen noch knapp 1.900 Afghaninnen und Afghanen aus verschiedenen Aufnahmeprogrammen auf eine Aufnahme in Deutschland. Darunter sind auch ehemalige Ortskräfte mit ihren Angehörigen. Sie hatten vor der erneuten Machtübernahme durch die Taliban vor mehr als vier Jahren für deutsche Institutionen gearbeitet.

SPD-Politiker: Zusagen früherer Regierungen einhalten

Dobrindt habe gesagt, dass er sich künftig auch wieder den Einsatz von Charterflugzeugen für die Aufnahme vorstellen könne, sagt der SPD-Innenpolitiker Hakan Demir. Er habe insgesamt den Eindruck gewonnen, „dass da Bewegung drin ist“. Es sei wichtig, dass der Innenminister die von früheren deutschen Regierungen ausgesprochenen Aufnahmezusagen einhalte.

Die Sitzung sei „wenig ergiebig“ gewesen, sagt Clara Bünger (Linke). Dass die Aufnahme so zögerlich laufe und Menschen, die über die sogenannte Menschenrechtsliste eine Zusage erhalten hatten, jetzt nur ersatzweise ein finanzielles Angebot gemacht worden sei, stelle am Ende „einen Wortbruch dar, der dem Ansehen Deutschlands schadet“.

Gambir: Dobrindt trägt persönlich Verantwortung

Schahina Gambir (Grüne) sagte laut einer Mitteilung: „Wenn auch nur ein Mensch durch die Verantwortungslosigkeit des Ministers zu Schaden kommt, dann wird es nicht reichen, Fehler einzuräumen.“ Dann müssten Konsequenzen folgen.

Zum sechsten Mal seit dem Regierungswechsel waren vergangene Woche 52 Afghanen mit Aufnahmezusage nach Deutschland eingereist. Die neue Bundesregierung hatte zuletzt Afghaninnen und Afghanen nach Deutschland fliegen lassen, die eine Zusage über das Bundesaufnahmeprogramm erhalten und erfolgreich auf Erteilung eines Visums geklagt hatten. Im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD heißt es: „Wir werden freiwillige Bundesaufnahmeprogramme soweit wie möglich beenden (zum Beispiel Afghanistan) und keine neuen Programme auflegen.“

(lag/dpa boot)

26 November 2025 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Allgemein

Tausende Frauen riefen vom Taksim-Platz: Schluss mit der männlich-staatlichen Gewalt

von Fremdeninfo 26 November 2025
von Fremdeninfo

Von: Avrupa Demokrat

Tausende Frauen versammelten sich am Taksim Tünel und schrien trotz aller Blockade- und Verbotsversuche ihren Aufstand gegen männlich-staatliche Gewalt, Krieg und Ausbeutung der Arbeitskraft heraus.

Tausende Frauen und LGBTI+ kamen am 25. November, dem Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen, auf Aufruf der Frauenplattform 25. November am Taksim Tünel zusammen. Sie versammelten sich unter dem Motto: „Ihr spracht von Familie und Moral, doch ihr habt ausgebeutet und gemordet! Frauen im Aufstand gegen männlich-staatliche Gewalt.“ Trotz der Absperrung der İstiklal-Straße und aller Zufahrtswege zum Taksim gaben die Frauen ihr Beharren auf dem Marsch nicht auf.

Tausende Frauen riefen Parolen wie „Jin jiyan azadî“ (Frau, Leben, Freiheit), „Schluss mit der männlich-staatlichen Gewalt“, „Es lebe die Frauensolidarität“ und „Trotz Hass es lebe das Leben“. Während das Banner „Ihr spracht von Familie und Moral, doch ihr habt ausgebeutet und gemordet! Frauen im Aufstand gegen männlich-staatliche Gewalt“ entrollt wurde, trugen die Teilnehmerinnen Schilder mit Aufschriften wie „Dem dema vejîne jinên ciwan e“ (Zeit der Wiederbelebung junger Frauen), „Was geschah mit Rojin?“, „Für die in Dilovası getöteten Arbeiterinnen werden wir gegen eure Ordnung kämpfen“, „Vergrößert den Aufstand gegen Kapital und Patriarchat“, „Von Rojava bis Palästina werden widerständige freie Frauen gewinnen“, „Wir geben Rojin nicht auf“, „Es lebe die Frauenrevolution“ und „Der Frauenkampf ist das Manifest des freien Lebens“.

Trotz der Behinderungsversuche der Polizei überwanden die Frauen die Polizeibarrikaden und führten ihren Marsch auf der İstiklal-Straße durch. Nach dem Marsch wurde eine Presseerklärung abgegeben. Den türkischen Text verlasen Melike Tahmaz und Çiğdem Atay, den kurdischen Text Hanım Rojbin Özmen.

Melike Tahmaz betonte, dass sie als Frauen und LGBTI+ entschlossen seien, die männlich dominierte Ordnung zu stürzen, und sagte: „Wir sind hier zusammen, weil unsere Leben seit Jahren gegen dieselben Mauern prallen, wir denselben Druck spüren, zum selben Schweigen gezwungen werden und vor allem dasselbe Gefühl des Aufstands vergrößern. Wir kennen uns. Manche von uns wurden zu unsichtbarer Arbeit zu Hause gezwungen, manche mit Belästigung am Arbeitsplatz konfrontiert, manche mit dem Tod bedroht, nur weil sie sich trennen wollten, manche aufgrund ihrer Existenz zur Zielscheibe gemacht. Aber wir haben nie den Wunsch aufgegeben, das Leben zu leben, von dem wir träumen. Wir haben Kraft voneinander, von unserem Kampf und von unserem Wunsch nach einem gleichen und freien Leben geschöpft. Männer und der Staat glauben, sie hätten Rechte über unser Leben. Das akzeptieren wir nicht. Unter dem Namen ‚Heilige Familie‘ versuchen sie, das Leben, die Arbeit und den Körper der Frauen unter Kontrolle zu bringen. Diese Politik, die nicht die Frauen, sondern die Familie stärkt, vergrößert Männergewalt, Frauenarmut und Ungleichheit. Frauen pflegen zu Hause sowohl Kinder, Kranke und Alte, die Pflege brauchen, als auch Männer, die keine Pflege brauchen. Als ob die Last der Hausarbeit nicht reichte, werden Frauen dazu gezwungen, für niedrige Löhne in den unsichersten, informellen Jobs zu arbeiten, und werden während der Arbeit getötet. Wie die 6 Arbeiterinnen, die diesen Monat bei einem Brand in einer illegalen Parfümfabrik in Dilovası ermordet wurden.“

‚EURE FAMILIE SOLL UNTERGEHEN, WIR WERDEN LEBEN!‘

Melike Tahmaz wies darauf hin, dass das ausgerufene „Jahr der Familie“ nicht auf den Bedürfnissen der Frauen, sondern auf denen der männlich dominierten Ordnung basiere: „Während im Budget für das Jahr 2026 2 Billionen TL für die Verteidigung vorgesehen sind, entfallen auf die Stärkung von Frauen nur 6 Milliarden TL. Zudem versucht die Regierung, unsere durch Kampf errungenen zivilen Rechte zu rauben. Versuche, Scheidungen zu erschweren, das Recht auf Unterhalt einzuschränken und Angriffe auf das gleiche Erbrecht stehen als nächstes an. Aber wir geben weder unsere errungenen Rechte auf, noch akzeptieren wir die Politik, die uns alternativlos machen will. Eure Familie soll untergehen! Wir werden leben. Wenn Frauen Gewalt erfahren, funktionieren die meisten Mechanismen, an die sie sich wenden, nicht. In den Polizeiwachen, an die wir uns wenden, sagt man: ‚Er ist dein Mann, komm damit klar.‘ Fernhalteanordnungen werden nicht umgesetzt. Da keine Geheimhaltung gewährleistet wird, werden Frauen getötet. Präventive Maßnahmen werden nicht angewandt, Täter werden mit Straflosigkeit belohnt. Und mittlerweile sprechen wir nicht mehr nur über Frauenmorde, sondern auch über ‚verdächtige Frauentode‘. Der Tod hunderter Frauen wird als ‚Selbstmord‘ oder ‚verdächtig‘ verschleiert. Was geschah mit Gülistan Doku? Warum werden die Tode von Nadira, Hande, Dina, Rojin, Rabia Naz und Narin nicht aufgeklärt? Jeder Mord, bei dem Männer, öffentliche Beamte, Politiker und Familien Komplizen sind, jeder vertuschte Tod bereitet den Boden für die nächste Gewalttat. Diese Regierung ist LGBTI+-feindlich! Diese Regierung ist moralistisch! Mit Justizpaketen werden unter dem Deckmantel der ‚allgemeinen Moral‘ und des ‚biologischen Geschlechts‘ Frauen, LGBTI+ und Kinder ins Visier genommen. Das Entscheidungsrecht von Transpersonen über ihre Körper wird unterdrückt, LGBTI+-Existenzen sollen kriminalisiert werden. Wir sind hier mit unserer lautesten Stimme und unserer Solidarität gegen Ungleichheit, Diskriminierung und Hass.“

‚DAMIT NICHT NOCH EINE PERSON FEHLT‘

Melike Tahmaz erklärte, dass einer der Gründe, auf der Straße zu sein, auch die staatliche Gewalt gegen Frauen sei, und fuhr fort: „Wir stehen einer Ordnung gegenüber, die den 25. November verbietet, Frauen über den Boden schleift und festnimmt, mit Handschellen auf dem Rücken foltert, in Polizeiwachen Nacktdurchsuchungen unterzieht und Barrikaden auf den Straßen errichtet, um unsere Stimme zu unterdrücken. Diese Gewalt ist, genau wie die Männergewalt, ein Produkt desselben Herrschaftsverständnisses, das versucht, unser Leben unter Kontrolle zu bringen. Kurz vor dem diesjährigen 25. November wurde gegen 168 Freundinnen, die letztes Jahr an der Aktion zum 25. November in Istanbul teilnahmen und festgenommen wurden, Anklage erhoben. Am 8. Januar haben wir unseren Prozess. Wir Frauen sind für den Frieden. Wir wissen, dass Frauen, LGBTI+ und Mädchen überall, egal in welcher Geografie, das erste Ziel von Kriegspolitik sind. Frieden bedeutet nicht nur das Schweigen der Waffen. Frieden bedeutet, die Wahrheit aufzudecken, Verschwundene zu finden, Täter zu verurteilen. Dass Politik kein Verbrechen mehr ist, Oppositionelle nicht ins Gefängnis geworfen werden und politische Gefangene freigelassen werden. Das Ende der Zwangsverwalter (Kayyum) und die Freiheit der Muttersprache. Die schwerste Last des seit Jahren andauernden Krieges in Kurdistan trugen die Frauen. Genauso wie die Frauen, die heute in Palästina, Syrien und im Sudan in Kriegen, die im Interesse der politischen, kommerziellen und militärischen Ziele der Imperialisten geschürt werden, denselben Politiken ausgesetzt sind und Widerstand leisten. Kriegspolitik stärkt das männlich dominierte System. Als Frauen und LGBTI+ fordern wir einen dauerhaften Frieden gegen diese Ordnung, die Krieg und Gewalt vergrößert. Wir sind zusammen gegen männlich-staatliche Gewalt für unsere Leben, unsere Freiheit, für Gleichheit, füreinander und damit nicht noch eine Person fehlt (ni una menos). Wir werden den Kampf fortsetzen.“ (MA)

Auch in Europa gingen die Protestaktionen weiter

In verschiedenen Städten Europas kamen Migrantinnen mit europäischen Frauen zusammen und verurteilten die Gewalt gegen Frauen. Migrantinnen erklärten, dass sie sowohl aufgrund ihres Geschlechts als auch ihrer Migrantenidentität doppelter Unterdrückung, Gewalt und Erniedrigung ausgesetzt seien.

Bei den Protestmärschen wurde betont, dass selbst in als „zivilisiert“ bezeichneten europäischen Gesellschaften Gewalt gegen Frauen, Ausbeutung und Ausgrenzung auch heute noch andauern.

Die Migrantinnen wiesen darauf hin, dass in dieser Zeit, in der eine männlich dominierte Mentalität herrscht, die Täter häuslicher Gewalt meist Männer sind, und forderten ein sofortiges Ende der Gewalt. Zudem wurde bei den Protesten lautstark die Forderung erhoben, Frauen und Kindern, die aufgrund von Gewalt ihr Zuhause verlassen müssen, unverzüglich Plätze in Frauenhäusern zur Verfügung zu stellen.

26 November 2025 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Allgemein

Rassistische Chats: Sechs Polizisten sollen entlassen werden

von Fremdeninfo 26 November 2025
von Fremdeninfo

von DieNiedersachsen News

In gleich zwei Chatgruppen sollen Polizisten aus Niedersachsen rassistische und die Nazi-Zeit verharmlosende Inhalte geteilt haben. Wie ist der Stand der Ermittlungen?

Sechs Polizisten, gegen die wegen eines Chats mit rassistischen und diskriminierenden Inhalten ermittelt wird, sollen noch in der Probezeit entlassen werden. Das teilte das niedersächsische Innenministerium auf Anfrage mit. Bei fünf weiteren Polizisten sei die Probezeit verlängert worden. Gegen acht Beamte wurde ein Verbot der Führung der Dienstgeschäfte beziehungsweise eine vorläufige Dienstenthebung ausgesprochen.

Mitglieder kannten sich von der Polizeiakademie

In dem Chat vom November 2019 sollen die Männer rassistische, die NS-Herrschaft verharmlosende sowie diskriminierende und ableistische Inhalte verbreitet haben. Als Ableismus wird die Diskriminierung von Menschen mit Behinderung bezeichnet. Es laufen beamten- und dienstrechtliche Ermittlungen. Strafrechtlich sind die Äußerungen verjährt.

Insgesamt hatte der Chat 13 Mitglieder, die sich von der Polizeiakademie Niedersachsen am Standort Oldenburg kannten. Bei neun von ihnen gab es Durchsuchungen. Gegen die vier anderen ergingen keine Durchsuchungsbeschlüsse – unter anderem, weil ein Beteiligter die Prüfungen an der Akademie gar nicht erst bestanden hatte. Ein weiterer war bereits wegen eines anderen Strafverfahrens entlassen worden.

Zweiter Fall: Auswertung von Dateien dauert an

In einem zweiten Fall einer Chatgruppe mit rassistischen und diskriminierenden Bildern dauern die Ermittlungen gegen mehrere Polizistinnen und Polizisten ebenfalls an. Ende September gab es Durchsuchungen bei zwei Frauen und fünf Männern, die bei der Polizeidirektion Hannover, der Zentralen Polizeidirektion, dem Landeskriminalamt und der Polizeiakademie tätig sind.

Auch hier kannten sich die insgesamt 24 Chat-Mitglieder laut Innenministerium von der Polizeiakademie. Dort sei die Chatgruppe vor mehr als zehn Jahren in einer Studiengruppe entstanden – zunächst, um organisatorische Fragen zu klären. Im Verlauf seien jedoch auch rassistische, die NS-Herrschaft verharmlosende sowie diskriminierende Bilder verschickt worden.

Ministerin sieht keinen strukturellen Rassismus in der Polizei

«Die Auswertungen der beschlagnahmten Dateien dauern an», teilte das Ministerium mit. Sobald diese abgeschlossen seien, werde eine dienstrechtliche Bewertung erfolgen. Strafrechtlich sind die Inhalte verjährt.

Innenministerin Daniela Behrens (SPD) hatte im September betont, dass «Menschen mit einer solchen Gesinnung in der Polizei Niedersachsen keinen Platz» hätten. Es gebe jedoch keine Hinweise auf strukturellen Rassismus in der Landespolizei. Die mehr als 24.000 Beschäftigten arbeiteten täglich für Sicherheit und Demokratie.

26 November 2025 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Allgemein

Gericht entscheidet: Mehmet Çakas darf nicht abgeschoben werden

von Cumali Yağmur 25 November 2025
von Cumali Yağmur

Von: NFA

Das Verwaltungsgericht Lüneburg hat entschieden, dass der kurdische Aktivist Mehmet Çakas, der in Deutschland wegen angeblicher PKK-Mitgliedschaft verurteilt wurde, nicht in die Türkei abgeschoben werden darf. Das Urteil wurde aufgrund der in der Türkei drohenden erschwerten lebenslangen Haftstrafe und der damit verbundenen Menschenrechtsrisiken gefällt.

Die Abschiebung des kurdischen Aktivisten Mehmet Çakas, der in Deutschland wegen angeblicher PKK-Mitgliedschaft eine Haftstrafe von zwei Jahren und zehn Monaten verbüßt hatte, wurde durch das heutige Urteil des Verwaltungsgerichts Lüneburg untersagt. Das Gericht entschied, dass eine Abschiebung gemäß § 60 Abs. 5 des Aufenthaltsgesetzes (AufenthG) aus menschenrechtlichen Gründen unzulässig sei. Die Urteilsverkündung löste im Gerichtssaal große Freude aus.

Die heutige Verhandlung stieß auf breites öffentliches Interesse. Cansu Özdemir, außenpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Mitglieder der Linksfraktion im Lüneburger Stadtrat, Vertreter von NGOs und Medienangehörige waren bei der Verhandlung anwesend. Alle Plätze im Gerichtssaal waren belegt.

„RECHT AUF HOFFNUNG“ UND VERÄNDERTE BEDINGUNGEN

Mehmet Çakas’ Anwälte, Cornelia Ganten-Lange und Carsten Gericke, erklärten, dass sich die Umstände seit der ersten Ablehnung des Asylantrags ihres Mandanten grundlegend geändert hätten. Es wurde hervorgehoben, dass in der Türkei ein neues Verfahren gegen Çakas mit der Forderung nach erschwerter lebenslanger Haft eröffnet wurde und dass diese Strafe gegen Artikel 3 der Europäischen Menschenrechtskonvention verstößt.

Auch die Verurteilung der Türkei durch den EGMR in den Fällen Öcalan [im Text: Önder Apo] und der „Gurban-Gruppe“ wegen Verletzung des „Rechts auf Hoffnung“ wurde in der Urteilsbegründung angeführt.

FREUDE IM GERICHTSSAAL

Die Verkündung des Urteils sorgte für große Freude im Gerichtssaal. Die Zuschauer gratulierten Mehmet Çakas und seinen Anwälten. Die Abschiebung Çakas’ war seit langem umstritten, da sie der erste Fall einer Rückführung eines nach § 129b StGB verurteilten kurdischen Aktivisten in die Türkei gewesen wäre.

EIN LANGER KAMPF

In den Sommermonaten fanden in vielen deutschen Städten Proteste gegen die Abschiebung von Çakas statt. Nachdem das Gericht die Abschiebung im Juli erstmals gestoppt hatte, wurde auch der für den 28. August geplante Vollzug einen Tag zuvor gerichtlich untersagt.

Mit der heutigen Entscheidung des Verwaltungsgerichts Lüneburg ist die Auslieferung von Mehmet Çakas an die Türkei rechtlich vollständig unterbunden. (ANF)

Foto: Archiv

25 November 2025 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Allgemein

Die Weihnachtsmärkte in Deutschland und den Städten Europas haben ihre Tore für die breite Öffentlichkeit geöffnet

von Cumali Yağmur 25 November 2025
von Cumali Yağmur

 

Von: Cumali Yagmur

In diesem Jahr wurden an Weihnachten sehr strenge Sicherheitsvorkehrungen gegen den IS-Terror getroffen. IS-Terroristen, die in den vergangenen Jahren Weihnachtsmärkte mit Fahrzeugen angegriffen hatten, haben das Blut zahlreicher unschuldiger Menschen vergossen.

Als Lehre daraus wurden in diesem Jahr Barrieren vor den Weihnachtsmärkten errichtet, die nur von Fußgängern passiert werden können und das Eindringen von Fahrzeugen unmöglich machen. Auch die polizeilichen Maßnahmen wurden massiv verschärft. In Europa werden Weihnachtsmärkte traditionell etwa drei Wochen vor Weihnachten aufgebaut; dort werden allerlei Waren und Speisen verkauft. Glühwein ist ein Getränk, das auf allen Weihnachtsmärkten zu finden ist, und die Menschen versammeln sich gemeinsam vor den Ständen, um ihn zu trinken. Sie trinken ihn an Wintertagen, um sich vor der Kälte zu schützen und sich aufzuwärmen.

Weihnachtsmärkte sind Orte, die von der deutschen Bevölkerung zahlreich besucht werden. Es gibt sogar Menschen, die von Stadt zu Stadt reisen, um verschiedene Weihnachtsmärkte zu besuchen. In der Presse wird immer wieder berichtet, welcher städtische Weihnachtsmarkt am prächtigsten ist.

Das Feiern von Weihnachten hat in Europa eine jahrhundertealte Tradition. Zur Weihnachtszeit sind die Menschen fröhlicher und helfen den Hilfsbedürftigen. Verschiedene Organisationen sammeln Spenden, um zu helfen.

Auch Migranten sollten sensibler mit dem Weihnachtsfest umgehen, das eine Tradition und ein religiöser Feiertag der europäischen Bevölkerung ist. Sie sollten einen interkulturellen Dialog aufbauen und in einen gemeinsamen kulturellen Austausch treten. Es ist notwendig, dass sie der Kultur des Landes, in dem sie leben, mehr Respekt entgegenbringen. Ebenso wird erwartet, dass die Europäer der Kultur und den religiösen Feiertagen der Migranten denselben Respekt entgegenbringen.

Der freiwillige Kulturaustausch sorgt für das Wohl der Gesellschaften und gewährleistet ein friedliches Miteinander.“

An dieser Stelle möchte ich den Menschen in Europa ein frohes Weihnachtsfest wünschen und hoffe auf ein friedliches Zusammenleben mit der migrantischen Minderheit

25 November 2025 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Allgemein

Rechtsextremer Onlineshop erfolglos vor Gericht

von Fremdeninfo 25 November 2025
von Fremdeninfo

Artikel von dpa

 

Der Verein «Laut gegen Nazis» darf weiterhin einen Internet-Shop mit Anti-Nazi-Artikeln unter dem Namen «Druck18» betreiben, der eigentlich von einem rechtsextremen Onlineshop genutzt wird. Das Hanseatische Oberlandesgericht hat eine entsprechende Beschwerde des gleichnamigen Unternehmens abgelehnt, wie eine Sprecherin des Gerichts der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg sagte. Der Verein «Laut gegen Nazis» darf weiterhin einen Internet-Shop mit Anti-Nazi-Artikeln unter dem Namen «Druck18» betreiben, der eigentlich von einem rechtsextremen Onlineshop genutzt wird. Das Hanseatische Oberlandesgericht hat eine entsprechende Beschwerde des gleichnamigen Unternehmens abgelehnt, wie eine Sprecherin des Gerichts der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg sagte.

Der rechtsextreme Onlineshop «Druck18» gilt dem Verein «Laut gegen Nazis» zufolge als einer der wichtigsten Vertriebskanäle der rechtsextremen Szene. Geschäftsführer laut Impressum ist Tommy Frenck. Der Rechtsextremist hatte 2024 in Thüringen als Landrat kandidiert. Er wurde bundesweit bekannt, weil er eine Reihe großer Neonazi-Konzerte organisiert hatte, zu denen auch Rechtsextremisten aus anderen europäischen Ländern anreisten.

Gleicher Name, aber Anti-Nazi-Artikel im Verkauf

Um dem rechtsextremen Shop etwas entgegenzusetzen, hatte der Verein «Laut gegen Nazis» gemeinsam mit vielen weiteren Institutionen wie dem Zentrum für politische Schönheit oder den Machern des Festivals «Jamel rockt den Förster» einen Internet-Shop unter «www.druck18.com» eröffnet – mit Artikeln gegen Rechtsextremismus.

Frencks Unternehmen habe den Verein deshalb abgemahnt und aufgefordert, die Bezeichnung «Druck18» nicht mehr zu nutzen, wie der Verein mitteilte. Schließlich war das Unternehmen vor das Landgericht Hamburg gezogen und hat einen Antrag auf Erlass des Verbots wegen Rechtsmissbrauchs gestellt. Den habe das Gericht zurückgewiesen, sagte eine Gerichtssprecherin. Hintergrund für die Entscheidung vom 17. September war, dass der Antrag aus formellen Gründen nicht zulässig war.

Das Unternehmen Druck18 GmbH legte dagegen sofort Beschwerde beim Hanseatischen Oberlandesgericht ein. Auch die wurde jedoch abgewiesen, diesmal nicht aus formellen, sondern aus inhaltlichen Gründen. Konkret habe das Unternehmen nicht glaubhaft machen können, dass der Name «Druck18» ein eindeutiges Unternehmenskennzeichen beim Vertrieb von Textilien ist. Die Entscheidung ist vom 13. November

Spenden für mögliche Prozesskosten nötig

Der Gerichtssprecherin zufolge kann das Unternehmen gegen die Entscheidung keine weiteren Rechtsmittel einlegen. Aber es könne ein Hauptsacheverfahren anstreben, also gegen «Laut gegen Nazis» klagen. Das sei bislang jedoch noch nicht geschehen. «Der Verein schreckt davor nicht zurück – ist aber auf Spenden angewiesen, um weitere Prozesskosten tragen zu können», sagte Vereinschef Jörn Menge dazu.

Bereits im Dezember 2024 hatte sich der Verein «Laut gegen Nazis» die Markenrechte an dem Namen Druck18 sichern lassen, um den weiteren Verkauf von Nazi-Artikeln über den rechtsextremen Online-Shop zu verhindern.

Auch die Markenrechte an rechtsextremen Kürzeln und Codes wie «Döp dö dö döp», «VTR LND» und «enness» hatte sich der Verein gesichert. «Döp dö dö döp» ist eine Anlehnung an die Melodie des Songs «L’amour toujours», die immer wieder für rassistische Parolen genutzt wird. Die Abkürzung «VTR LND» steht für Vaterland und «enness» ist Lautschrift für NS und damit für Nationalsozialismus. Beide sind ebenfalls als Code unter Rechtsextremen beliebt.

Ziel der spendenfinanzierten Aktionen ist, den Verkauf von Nazi-Artikeln mit diesen Aufdrucken zu verhindern und damit der Branche einen wichtigen Finanzierungsweg zu versperren.

25 November 2025 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Allgemein

Podiumsdiskussionen: Schüler wollen AfD ausladen

von Fremdeninfo 25 November 2025
von Fremdeninfo

Artikel von Rainer Schulze / Faz

Es ist eine alte Diskussion. Vor Wahlen veranstalten viele weiterführende Schulen Podiumsdiskussionen mit den Bewerbern der unterschiedlichen Parteien. Und jedes Mal aufs Neue wird darüber diskutiert, ob auch rechtsradikale Parteien wie die AfD dazu eingeladen werden sollen – so auch vor der Kommunalwahl in Hessen. Ein Bündnis rät nun davon ab und hat einen offenen Brief an die Leiter der weiterführenden Schulen in Frankfurt verschickt.

Die Initiative dazu stammt von den „Schülis gegen Rechts“ und wurde am Freitag bei einem Pressegespräch vorgestellt. Der Aufruf wird von zahlreichen weiteren Vereinen, Gewerkschaften und Verbänden unterstützt, darunter sind die DGB-Jugend, die GEW, der Stadtschülerrat, Attac Frankfurt, der Frankfurter Jugendring, der BUND und der Asta. Die Unterzeichner bitten die Schulleitungen, ihr Hausrecht zu nutzen und die AfD nicht einzuladen, um die Schüler „vor dieser menschenverachtenden Partei“ zu schützen.

„Kein Neutralitätsgebot“

Die Schulen in Frankfurt haben dies in der Vergangenheit unterschiedlich gehandhabt. Leo Decker von „Schülis gegen Rechts“ hat beobachtet, dass die meisten Schulen die AfD zu ihren Podiumsdiskussionen eingeladen hätten. Ronja Krüger, die ebenfalls zu der Initiative gehört, meint, die Partei berufe sich auf das sogenannte Neutralitätsgebot, um Einladungen zu erzwingen. Schulen seien dazu aber nicht verpflichtet. „Das Neutralitätsgebot gibt es nicht. Das ist ein Mythos, der sich hält.“

Klaus Hirsch von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft meint, die AfD beziehe sich auf den sogenannten Beutelsbacher Konsens für die politische Bildung an Schulen. Anders als von der Partei suggeriert, lasse sich daraus aber kein Neutralitätsgebot ableiten. „Die AfD instrumentalisiert den Beutelsbacher Konsens, um eine kritische Aufarbeitung ihrer menschenverachtenden Ideologie an den Schulen verächtlich zu machen und Lehrkräfte einzuschüchtern.“ Menschenverachtende Meinungen dürften nicht gleichberechtigt neben anderen stehen.

Die Schulen seien „Orte der Vielfalt“, heißt es in dem Aufruf. Bestimmte Gruppen würden von der AfD jedoch abgewertet. Eine Einladung der Partei setze diese Schüler der Hetze der Partei schutzlos aus. Die Schule habe die Aufgabe, einen Raum zu schaffen, in dem sich alle Kinder und Jugendlichen sicher, respektiert und akzeptiert fühlten. Die stellvertretende Stadtschulsprecherin Christina Iyamu meint: „Schulen müssen Schutzräume bieten.“ Und Senayt Kesete von „Eltern gegen Rechts“ sagt: „Die AfD ist kein normaler politischer Gast. Sie hat im Schutzraum Schule keinen Platz.“ Keine Schule dürfe zulassen, dass die Würde der Schüler infrage gestellt werde.

25 November 2025 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Flüchtlinge

Gerichtshof stoppt Ankara: Schweden liefert Exil-Türken nicht aus

von Fremdeninfo 25 November 2025
von Fremdeninfo

Von: Dtj-Online

 Schweden hat die Auslieferung der türkischen Regierungskritiker Abdullah Bozkurt und Muharrem Özad endgültig abgelehnt. Trotz monatelangen Drucks im Zuge des NATO-Beitrittsprozesses sah der Oberste Gerichtshof keinen rechtlichen Grund, den Forderungen Ankaras stattzugeben.

Eine symbolträchtige Niederlage hat die Regierung von Präsident Recep Tayyip Erdoğan in Schweden erlitten. Der dortige Oberste Gerichtshof hat den Antrag der Türkei auf Auslieferung der Regierungskritiker Abdullah Bozkurt und Muharrem Özad endgültig abgelehnt.

Die Entscheidungen waren bereits am 3. Juli (im Fall von Özad) und am 29. Oktober (im Fall von Bozkurt) gefallen. Ein Beamter des Justizministeriums erklärte in der Vorwoche gegenüber der Nachrichtenagentur AFP, dass die Regierung deshalb am 13. November entschieden habe, beide Personen nicht auszuliefern.

Erdoğan hoffte auf Auslieferung von Bozkurt als Preis für NATO-Beitritt

Die türkischen Justizbehörden hatten die Auslieferung Bozkurts und Özads gefordert, weil diese einer „bewaffneten terroristischen Organisation“ angehören würden. In den Jahren 2023 und 2024 hatte die Türkei über 17 Monate hinweg die Ratifizierung des schwedischen NATO-Beitritts verweigert. Erdoğan warf dem Land vor, ein „sicherer Hafen für Terroristen“ zu sein.

Schweden sagte zu, konsequenter gegen Terroristen vorzugehen, und außerdem ein seit der türkischen Militäroperation 2019 in Syrien geltendes Waffenembargo aufzuheben. Anschließend beendete die Türkei ihre Blockade und Schweden lieferte einige mutmaßliche Angehörige der PKK aus. In Ankara machte man sich daraufhin offenkundig Hoffnung, dass dies künftig auch mit Anhängern der „FETÖ“ geschehen würde – wie die türkische Regierung die Gülen-Bewegung nennt.

Ein besonders starkes Verfolgungsinteresse zeigte die Türkei dabei mit Blick auf den bekannten Journalisten Abdullah Bozkurt. Der frühere „Zaman“-Korrespondent war der Regierung Erdoğan nicht nur aufgrund seiner früheren Tätigkeit für diese 2016 unter Zwangsverwaltung gestellte Zeitung ein Dorn im Auge.

Türkei wollte „Nordic Monitor“ schließen lassen

Bozkurt, der im gleichen Jahr aus der Türkei geflohen war, baute im schwedischen Exil zusammen mit seinem Journalistenkollegen Levent Kenez den „Nordic Monitor“ auf. Seit 2019 dokumentiert diese Einrichtung die autoritäre Regierungspraxis der Regierung Erdoğan. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf den Aktivitäten der türkischen Nationalen Geheimdienstorganisation (MİT).

Dazu gehört eine über die Grenzen des Landes hinausgehende Verfolgung von Dissidenten. Zu den damit verbundenen Praktiken zählen Überwachung, Belästigung und sogar die Entführung aus dem Ausland zurück in die Türkei. Im Zuge des NATO-Beitrittsprozesses forderte die türkische Regierung von Schweden bereits die Schließung des „Nordic Monitors“.

Der damalige Vize-Außenminister Burak Akçapar erklärte im November 2023 vor dem Parlament, die Türkei habe dies zur Sprache gebracht und werde dies auch nach einem schwedischen NATO-Beitritt weiterverfolgen. Türkische Regierungsbeamte erklärten, Ankara würde eine Schließung des „Nordic Monitors“ sogar zu einer Bedingung für den schwedischen Beitritt machen.

Mit Schlägertrupps und Fake-News-Kampagnen gegen Bozkurt

Im Jahr 2020 wurde Bozkurt vor seiner – eigentlich geheimen – Wohnadresse angegriffen. Die regierungsnahe „Sabah“ leakte diese später zusammen mit geheim angefertigten Fotos seines Mitstreiters Kenez. In der Türkei kam es auch zu öffentlichen Morddrohungen gegen Bozkurt. Im Jahr 2016 erklärte der Kommentator Cem Küçük in einer Live-Sendung, der MİT plane eine Hinrichtung des Journalisten.

Im Jahr 2021 äußerte der Präsidentenberater Mesut Hakkı Caşın auf „CNN Türk“, der türkische Geheimdienst würde Bozkurt „an Fische und Haie verfüttern“. Türkische Medien lancierten zudem eine Kampagne, die den Dissidenten in die Nähe des Mordes am russischen Botschafter in Ankara, Andrej Karlow, im Dezember 2016 rückten.

Die türkische Regierung versuchte, den Anschlag durch einen Wachmann mit der Gülen-Bewegung in Zusammenhang zu bringen. Tatsächlich deuten alle Umstände auf einen Racheakt oppositionsnaher syrischer Kräfte für die Einnahme von Aleppo im syrischen Bürgerkrieg hin. Die türkische Regierung unterstützte damals die bewaffnete Opposition gegen den damaligen Präsidenten Baschar al-Assad. Russland unterstützte diesen militärisch gegen die Rebellen.

Schwedens Justiz sieht keinerlei Grundlage für Auslieferung

Im Zuge des Auslieferungsverfahrens behauptete die türkische Regierung, Bozkurt führe eine „bewaffnete terroristische Organisation“ und betreibe Propaganda für eine solche. Zudem habe er „vertrauliche Informationen für die nationale Sicherheit“ enthüllt. Özad sei zudem ein Mitglied von „FETÖ“ – was dadurch bewiesen wäre, dass er ein Konto bei der früheren Bank Asya unterhalten, in einem Studentenheim des Gülen-Netzwerks gearbeitet und Verbindungen zu Personen aus diesem gepflegt habe.

In beiden Fällen stellte der Oberste Gerichtshof jedoch fest, dass die Männer nicht ausgeliefert werden dürfen. Die von der Türkei angeführten Handlungen würden gegen keine schwedischen Gesetze verstoßen und dort, wo dies der Fall sein könnte, könnten sie nicht mit einer Haftstrafe von mehr als einem Jahr bestraft werden.

In Schweden trifft die Regierung die endgültige Entscheidung über Auslieferungsanträge. Lehnt der Oberste Gerichtshof jedoch eine Auslieferung ab, kann diese auch nicht stattfinden.

25 November 2025 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Allgemein

IN DEMOKRATIEN IST NIEMAND NIEMANDES FEIND

von Fremdeninfo 25 November 2025
von Fremdeninfo

Von Celal Isik

Wenn jedoch an einem Ort Menschen andere zu Feinden stilisieren, foltern, in Kerkern verrotten lassen oder gar töten, dann gibt es dort weder Frieden noch Demokratie.

Liebe Freunde, die Diskussion, die mit dem Rückzug der CHP aus der İmralı-Delegation begann, wird bedauerlicherweise auf eine Weise geführt, die dem Kampf für Demokratie und Frieden nicht dient, sondern den Prozess im Gegenteil beschädigt.

Wenn man beispielsweise fragt: „Was soll diese Liebe zu AKP und MHP?“, dann fragen andere wiederum: „Und was soll diese Liebe zur CHP?“, womit die Debatte aufhört, eine wirkliche Diskussion zu sein, und sich in gegenseitige Beschuldigungen und Vorverurteilungen verwandelt.

Dies sollte nicht die Diskussionssprache der DEM und ihrer Bündnisparteien sein, die sich sowohl Verhandlungen als auch den Kampf gegen die Regierung zum Prinzip gemacht haben.

Keine Partei oder Person ist von Kritik ausgenommen, doch Kritik muss nach den richtigen Prinzipien und Regeln geübt werden. Während die DEM politische Verhandlungen mit der Regierung (MHP und AKP) führte, hielt sie sich nicht zurück, deren Ideologien und antidemokratische Politik zu kritisieren.

Das heißt: Dass die DEM mit den Regierungsparteien zu politischen Verhandlungen zusammenkommt, bedeutet keinesfalls, dass sie auch ideologisch eine Einheit bilden. Auch als die DEM mit der CHP als zwei getrennte Parteien im Rahmen des „städtischen Konsenses“ (kent uzlaşısı) eine Wahlkooperation eingingen, waren sie keine Parteien mit derselben Ideologie.

In diesem Sinne darf man ideologische Kritik nicht mit politischer Kritik verwechseln.

Manchmal stehen sich zwei Parteien politisch im Kampf um die Macht gegenüber, auch wenn ihre Ideologien gleich sind. Wie am Beispiel von MHP, İYİ Parti und Zafer Partisi zu sehen ist.

Und manchmal können Parteien mit unvereinbaren Ideologien bei einem bestimmten politischen Ziel auf der Basis minimalistischer Prinzipien zusammenkommen.

Die Geschichte kann selbst die ideologisch Unversöhnlichsten zusammenbringen und auf eine gemeinsame Politik einschwören.

In Syrien kamen HTS und die SDF, in der Türkei die PKK und der Staat in einem solchen historischen Moment zusammen.

Dies ist kein ideologischer Konsens, sondern eine politische Notwendigkeit.

Zum Beispiel verstehen die Türkische Republik (TC) und die PKK unter den gemeinsam geführten Verhandlungen, dem Waffenstillstand oder dem Frieden nicht dasselbe. Während es für die PKK darum geht, einen Status für die Kurden zu erlangen, ist es für die TC die Sorge um den Erhalt ihrer eigenen Existenz (Beka) und darum, als Staat am Tisch des sich politisch verändernden Nahen Ostens seinen Platz neu zu bestimmen, was die PKK und die TC an einen Verhandlungstisch für einen Waffenstillstand oder Frieden bringt.

Auch die aktuelle Situation zwischen der CHP und der DEM-Partei ist ähnlich: Obwohl sie gemeinsame politische und ideologische Forderungen gegen die derzeitige Regierung haben, nahm die CHP aufgrund innerparteilicher Gleichgewichte nicht an der İmralı-Delegation teil, und der nationalistische (ulusalcı) Flügel in der Partei setzte sich durch.

Die Kurden wurden enttäuscht. Zudem gab diese Situation Erdoğan die Gelegenheit zu sagen: „Seht her, die CHP ist gegen den Prozess“, womit sich die CHP ins eigene Fleisch geschnitten hat.

Hoffen wir, dass die CHP dies bald einsieht und wieder dazu beiträgt, den Prozess zu unterstützen.

Die CHP ist nicht über Kritik erhaben; kritisieren wir sie, aber machen wir sie nicht zum Feind und vernichten wir sie nicht.

In einer Demokratie ist niemand niemandes Feind. Aber wenn manche andere töten, gibt es dort weder Frieden noch Demokratie.

Die CHP hätte in der İmralı-Delegation sein sollen. Doch ein falsches politisches Kalkül (die Sorge, nationalistische Stimmen zu verlieren) verhinderte dies. Das ist nicht das Ende aller Dinge. Auch wenn wir die CHP kritisieren, sollten wir sie nicht politisch vernichten. Sagen wir: Weiter im Kampf gegen die Regierung gemeinsam mit der CHP.

Für eine demokratische Verfassung, für einen Rechtsstaat, der die gleichberechtigte Zugehörigkeit aller gewährleistet.

25 November 2025 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Neuere Beiträge
Ältere Beiträge

Beliebte Artikel

  • Statistik: Bürgergeld-Bezieher nach Nationalitäten – Stand Anfang 2025

    22 Juli 2025
  • Appell für Gerechtigkeit: Frauen der AABF wehren sich gegen Willkür und Rechtsbrüche

    4 Dezember 2025
  • Journalist und Aktivist Hakan Tosun stirbt nach brutalem Angriff

    14 Oktober 2025
  • Der Löwenanteil -Para _Şêr

    19 August 2025
  • Begegnungen am Radweg: Eine Geschichte von Mensch, Natur und einem besonderen Rabenfreund

    23 August 2025

Unser Team

Cumali Yağmur

Verantwortliche Redaktor

Ayşe Eker

Ayşe Eker

Redaktorin

Erdoğan Sedef

Erdoğan Sedef

Redaktor

Rojin Erten

Rojin Erten

Redaktor

Can Taylan Tapar

Can Taylan Tapar

Redaktor

Halit Yaşar Demirbağ

Halit Yaşar Demirbağ

Redaktor

Kategorien

  • Allgemein
  • Archive
  • Impressum
  • Politik
  • Religion
  • Flüchtlinge
  • Kultur
  • Frauen
  • Jugend
  • Salafismus
  • Veranstaltungen
  • Information
  • Rassismus
  • Antisemitismus
  • Fremdenfeindlichkeiten
  • Bildung
  • Featured

Neueste Artikel

  • WIRD DIE CHP UNTER ÖZGÜR ÖZEL EINEN NEUEN GESELLSCHAFTSVERTRAG VORSCHLAGEN?

    28 Juni 2026
  • Der Aufstieg der AfD, Rassismus und die Krise der Demokratie

    28 Juni 2026
  • Demokratie so gefährdet wie noch nie“: Özdemir drängt auf strengere Prüfung eines AfD-Verbotsverfahrens

    28 Juni 2026
  • ATIF veranstaltete Sommerfest in Hannover

    27 Juni 2026
  • DIE ÜBER KILIÇDAROĞLU ZU FEINDEN ERKLÄRTEN ALEVITEN UND CHP-MITGLIEDER

    27 Juni 2026

Über uns

Die „Fremden“ Info-Zeitung ist eine in Niedersachsen ansässige Redaktion, die sich auf die rechtlichen, politischen und sozialen Angelegenheiten von Einwanderern und Flüchtlingen konzentriert. Wir beobachten und analysieren relevante Entwicklungen in der Region Hannover und vertreten die Interessen von Mitbürgern mit Migrations- und Fluchthintergrund bei Behörden, Verbänden und politischen Parteien.

Biografie: Wer war Kadir İnanır und woran ist er gestorben? Die Ikone des türkischen Kinos, Kadir İnanır, ist verstorben!

26 Juni 2026

Neueste Artikel

DAS ALEVITENTUM MIT SEINER EIGENSTÄNDIGEN LEHRE MUSS AUCH EIN EIGENSTÄNDIGES ORGANISATIONSMODELL HABEN
26 April 2026
DER STAND DER ALEVITISCHEN BEWEGUNG UND DIE ERKLÄRUNG VON TURGUT ÖKER
26 April 2026
Der historische Prozess der alevitischen Gemeinschaft und die Notwendigkeit einer politischen Organisierung
26 April 2026

Hervorgehoben

Statistik: Bürgergeld-Bezieher nach Nationalitäten – Stand Anfang 2025
22 Juli 2025
Appell für Gerechtigkeit: Frauen der AABF wehren sich gegen Willkür und Rechtsbrüche
4 Dezember 2025
Journalist und Aktivist Hakan Tosun stirbt nach brutalem Angriff
14 Oktober 2025
  • Startseite
  • Anmelden
  • Über uns
  • Kontakt
  • Datenschutzerklärung
  • Newsletter
  • Impressum
Fremdeninfo
  • Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung