• Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung
Fremdeninfo
  • Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung
Fremdeninfo
Fremden Info
Einwandererinnen und Flüchtlingspolitik
  • Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung
AllgemeinFlüchtlinge

Güler will in Syrien für „inklusiven Transitionsprozess“ werbenSerap

15 Juni 2026 0 Kommentare
Flüchtlinge

Das neue europäische Asylrecht

13 Juni 2026 0 Kommentare
Flüchtlinge

Nur in einem Land leben mehr Flüchtlinge als in Deutschland – UN...

11 Juni 2026 0 Kommentare
Flüchtlinge

Kommission: Illegale Migration in EU um 55 Prozent gesunke

7 Juni 2026 0 Kommentare
Flüchtlinge

Zyperns Migrationsminister: EU prüft Menschenrechtsschutz in Rückkehrzentre

4 Juni 2026 0 Kommentare
Flüchtlinge

Stoppt die Abschiebung nach Syrien

4 Juni 2026 0 Kommentare
Allgemein

von Fremdeninfo 9 Juni 2026
von Fremdeninfo

Trump verliert Kontrolle über den Krieg

Berlin. / Quellenangabe: HAZ vom 09.06.2026

Israel beantwortet Beschuss aus Teheran mit Gegenangriffen – US-Präsident beschimpft Netanjahu
Wie verärgert US-Präsident Donald Trump über Israels Eskalationskurs im Libanon ist, zeigte ein Telefonat vor wenigen Tagen. In dem Gespräch soll Trump den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu unflätig beschimpft haben, wie die US-Nachrichtenseite Axios berichtete. Ein US-Regierungsvertreter fasste Trumps Ausbruch laut Axios so zusammen: „Du bist völlig verrückt. Ohne mich würdest du im Gefängnis sitzen. Ich rette dir den Arsch.“ Und weiter: „Jeder hasst Israel deswegen.“

Trump bestätigte, Netanjahu in dem Telefonat „verrückt“ genannt zu haben, lobte aber zugleich die Zusammenarbeit. Diese Kooperation dürfte nun einen weiteren Rückschlag erlitten haben: Nach Raketenbeschuss aus dem Iran hat Israel erneut Ziele in dem Land aus der Luft angegriffen – obwohl Trump Netanjahu dazu aufgefordert hatte, nicht zurückzuschlagen.

Es ist das erste Mal seit der Waffenruhe vom April, dass sich Israel und der Iran offen angegriffen haben. Trump verlangte am Montag, beide Seiten müssten den Beschuss einstellen. Der Iran erklärte kurz darauf ein Ende der Angriffe auf Israel. Israel folgte ebenfalls mit einem entsprechenden Schritt.

Teheran reagierte mit dem Raketenbeschuss auf Luftschläge Israels am Sonntag in den südlichen Vororten Beiruts, eine Hochburg der vom Iran unterstützten Schiiten-Miliz Hisbollah. Mit ihren Drohnenangriffen im Süden des Libanons hat die Hisbollah den dort vorrückenden israelischen Soldaten empfindliche Verluste beschert. In einer weiteren Eskalation beschossen am Montag die ebenfalls mit dem Iran verbündeten Huthi-Milizen im Jemen Israel mit einer Rakete.

Eigentlich gilt seit Mitte April eine Waffenruhe auch im Libanon, diese existiert aber nur auf dem Papier. Vertragsparteien sind die libanesische Armee, die keine Macht über die Hisbollah hat, und Israel, das nur auf Druck von Trump zustimmte. Netanjahu hat nie einen Hehl daraus gemacht, den Krieg fortsetzen zu wollen. Der Iran verweigert eine Einigung zur Beendigung des Krieges mit den USA, solange Israel weiter die Hisbollah bekämpft.

Trump stellt seit Wochen eine baldige Einigung mit dem Iran in Aussicht. Am Montag schrieb er: „Die abschließenden Verhandlungen über den Frieden laufen – sofern ihnen nicht Ignoranz oder Dummheit in die Quere kommen.“ Strittig sind unter anderem die Öffnung der Straße von Hormus, das Atom- sowie das Raketenprogramm des Landes sowie die Freigabe von eingefrorenem iranischem Vermögen. Trump sagte der „Financial Times“ am Sonntag, Netanjahu werde sich einem möglichen Abkommen beugen müssen. „Er wird keine andere Wahl haben“, sagte Trump. „Ich treffe alle Entscheidungen. Er trifft sie nicht.“

Nicht nur Senator Chris Murphy von den oppositionellen US-Demokraten hat Zweifel daran, ob der republikanische Präsident tatsächlich die volle Entscheidungshoheit besitzt. „Trump hat die Kontrolle über diesen Krieg längst verloren.“ Murphy beklagte auf X die „Inkompetenz“ Trumps, die sich kaum überschätzen lasse. Der Krieg sei eine Demütigung für Trump und die Macht der USA. „Und wenn Trump ankündigt, er werde Netanjahu anrufen und ihm sagen, er solle nicht zurückschlagen, und Netanjahu dann nur wenige Stunden später doch zurückschlägt, wird diese Demütigung nur noch größer.“

Wie dünnhäutig Trump inzwischen ist, zeigte ein am Freitag im US-Bundesstaat aufgezeichnetes Interview mit der NBC-Sendung „Meet the Press“ – der US-Präsident brach das Gespräch ab, nachdem er Moderatorin Kristen Welker, ihren Sender und andere US-Medien als „verlogen“ bezeichnete. Dabei war es in dem Interview ein weiteres Mal Trump, der die Unwahrheit erzählte. „Ich habe nicht garantiert, dass es keinen Krieg geben wird“, behauptete er. Dabei hatte er in seiner Siegesrede nach der Wahl im November 2024 versprochen: „Ich werde keinen Krieg anfangen. Ich werde Kriege beenden.“ Im Wahlkampf hatte Trump zudem gesagt, er werde „Amerika wieder bezahlbar machen“. Seine Anhänger dürften „sehr wütend“ auf ihn sein, falls die Energiepreise unter seiner Regierung nicht sinken würden. Seit dem Krieg gegen den Iran und der Blockade der Straße von Hormus sind die Energiepreise deutlich gestiegen.

Nach den Angriffen Israels und der USA auf den Iran Ende Februar hatte Trump mehrfach einen schnellen und durchschlagenden Sieg versprochen. Diese Einschätzung teilen mehr als drei Monate später vor allem glühende Anhänger Trumps wie der frühere Sprecher des Repräsentantenhauses, Newt Gingrich. Er zeigte sich vor wenigen Tagen davon überzeugt, „dass Präsident Trump kurz vor einem historischen Sieg steht“.

Die meisten Amerikaner sehen das anders. In einer in vergangene Woche von der Denkfabrik Brookings veröffentlichten Umfrage gaben 56 Prozent an, die Auswirkungen des Kriegs auf US-Interessen seien eher negativ, eher positiv bewerteten sie nur 12 Prozent. An einen Sieg der USA glaubten lediglich 16 Prozent.

Dabei hatte Trump bereits vor mehr als zwei Monaten betont: „Dieser Krieg ist gewonnen.“ Nur die „Fake News“-Medien wollten ihn am Laufen halten.

Ich werde keinen Krieg anfangen. Ich werde Kriege beenden.

Donald Trump,

US-Präsident, bei seiner Siegesrede nach der Wahl im November 2024

9 Juni 2026 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Allgemein

Taner Akçam schrieb: Die Dokumente von 1942–1945 und die Codes des Staates

von Fremdeninfo 9 Juni 2026
von Fremdeninfo

Der Direktor des Hamburger Instituts für Sozialforschung, an dem ich 1988 meine Arbeit aufnahm, teilte einst eine Beobachtung mit mir. Er besuchte mit seinem fünf- oder sechsjährigen Sohn ein Museum. Dort war ein abgetrennter Kopf ausgestellt, an dem noch die getrocknete Kopfhaut haftete. Das Kind erblickte den abgetrennten Kopf und wandte den Blick sofort ab. Der Vater fand diese Reaktion bemerkenswert und ließ sein Kind noch drei- oder viermal an derselben Stelle vorbeigehen. Und jedes Mal wendete das Kind den Kopf in eine andere Richtung.

Diese Geschichte verdeutlicht uns die Art und Weise der Beziehung, die nicht nur die Gesellschaft, sondern auch die Intellektuellen dieses Landes mit den Codes des Staates pflegen.

Das Dokument D-97, das ich letzte Woche veröffentlicht habe, stieß auf reges Interesse. Die Sprache des Dokuments war unmissverständlich, klar und bedurfte keinerlei Interpretation. Es ging daraus hervor, dass bei der Aufnahme von Schülern in Militärschulen gemäß der D-97-Richtlinie die rassische Herkunft der Bewerber untersucht wurde. Der Nationale Verteidigungsminister verlangte, diese rassistische Politik unter Verschluss zu halten.

In der Tat ist es eine durch Hunderte von Dokumenten und Informationen hinreißend offengelegte und hinlänglich bekannte Tatsache, dass in der Türkei ein Staat gegründet wurde, der nicht auf der Staatsbürgerschaft, sondern auf der rassischen, ethnischen und religiösen Herkunft basiert. Für diejenigen, die sich daran erinnern, dass die Zeitung AGOS im Jahr 2013 ein Geheirmschreiben aufdeckte, demzufolge Griechen der Code 1, Armeniern der Code 2 und Juden der Code 3 zugewiesen wurde, oder für jene, die auch nur einige der monumentalen Studien über die rassistisch-diskriminierenden Praktiken in den Anfangsjahren der Republik kennen, gab es hierbei keine neue Erkenntnis. D-97 bestätigte lediglich das bereits Bekannte, mehr nicht.

Dennoch erhielt ich seltsame Reaktionen auf meinen Artikel. Sieht man von den Ad-hominem-Angriffen, also den Attacken gegen meine Person, einmal ab, musste ich schmunzeln, als ich Kritiken hörte wie: „Man kann nicht anhand eines einzigen Dokuments eine Rassismus-Behauptung aufstellen“ oder „Man sollte diese Angelegenheiten nicht ausgehend von einem einzelnen Dokument boulevardisieren“. Ich musste unwillkürlich an das fünf- oder sechsjährige Kind des Direktors denken.

Ich fragte mich: Warum verspüren wir eigentlich das Bedürfnis, den Kopf wegzudrehen? Es gibt Dutzende von Gründen, eine uns direkt vor Augen geführte Realität nicht wahrhaben zu wollen, sie schlichtweg zu „negieren“. Doch der wohl wichtigste Grund ist das Bedürfnis, die frühe Republik ausschließlich durch das Prisma des Befreiungskrieges zu betrachten und stolz auf sie zu sein.

Diese Sichtweise, die sich allem aus der Perspektive des Befreiungskampfes nähert, weigert sich, die Gründungsperspektive des Landes zu sehen und zu verstehen. Denn die Gründungsphilosophie basierte auf dem Fundament des Rassismus, und daran gibt es nichts, worauf man stolz sein könnte. Genau so, wie es der Nationale Verteidigungsminister im Jahr 1942 vorschlug, ist das Verbergen und Negieren – mithin das Wegdrehen des Kopfes – der vermeintlich passendste Weg.

D-97 und der kulturelle Gründungscode

Wir können den Brief von 1942 als das wichtigste Indiz für den „Geist“ oder die kulturellen Codes der auf rassischer Basis gegründeten Republik Türkei lesen. Dies ist ein perfider Rassismus, dem es gar an Mut fehlt, zu den eigenen Taten zu stehen. Hier waltet eine bösartig-maligne Vernunft, die Hinterlist, verdeckte Intrigen und Verschlagenheit fälschlicherweise für kluges Handeln hält…

Man kann sagen, dass sich das türkische Apartheidregime durch diese Eigenschaft von den Beispielen in Südafrika und Israel unterscheidet.

Tatsächlich stehen wir hier vor einer überaus fatalen Situation. Denn diese Codes bestimmen keineswegs nur das Verhalten der herrschenden Eliten und der Staatsgewalt. Viel erschreckender ist, dass diese Codes als kulturelle Normen in sämtliche Adern der Gesellschaft eingesickert und zu einem alltäglichen, vermeintlich normalen Bestandteil unseres Verhaltens geworden sind. Das moralische Grundproblem liegt hierbei nicht darin, dass man versucht, andere zu täuschen – wie vom Minister vorgeschlagen –, sondern darin, dass man sich der eigenen Selbsttäuschung nicht einmal bewusst ist. Der moralische Verfall, den diese Selbsttäuschung parat hält, ist verheerend. Doch die Geschichte, die ich erzählen möchte, ist noch nicht zu Ende.

Die Dokumente von 1945¹

Eines der prägnantesten Symbole dieser Kultur des Verbergens und Verschweigens ist das Republikarchiv. Es beherbergt so gut wie keine ernstzunehmenden Dokumente zu kritischen Themen. Dass es beispielsweise zu Seyit Rıza nur etwa 18 und zu Şeyh Sait lediglich rund 10 Dokumente gibt, gleicht einem schlechten Witz.

Es ist bemerkenswert, dass neuerdings begonnen wurde, dem Republikarchiv einige neue Dokumente hinzuzufügen, darunter auch jenes, das ich oben erwähnt habe. An dieser Stelle möchte ich denjenigen danken, die diese Initiative ergriffen haben.

Taner Akçam schrieb: Dokumente und Staatsgesetze von 1942-1945

Taner Akçam schrieb: Dokumente und Staatsgesetze von 1942-1945

Einige dieser neuen Dokumente betreffen den Schriftverkehr zwischen dem Ministerium für Nationale Verteidigung und dem Generalstabschef. In einem Schreiben vom 11. September 1945 an den Generalstab erklärt derselbe Verteidigungsminister, man habe „aus Zeitungs- und Rundfunkannoncen vernommen, dass in diesem Jahr Schüler ungeachtet von Rasse und Konfession in die Kriegsschule aufgenommen werden“. Nach Ansicht des Ministers besitze dies „einen Charakter, der die seit Jahren praktizierten Richtlinien abändert“. Was vielleicht noch schwerer wiegt: Der Minister hatte keine Kenntnis von der Lage, und es wurde ihm keinerlei Information vorab erteilt. Er fordert daher Aufklärung vom Generalstab.

Zwei Tage später lässt der Generalstabschef Kâzım Orbay eine höchst interessante Antwort folgen. Orbay führt aus, dass die Angelegenheit nicht auf einer Gesetzesänderung beruhe. Der Ministerpräsident habe das Thema während einer Unterredung mündlich zur Sprache gebracht, und nachdem der Staatspräsident dies ebenfalls für gut befunden habe, sei dieser erläuternde Zusatz in den Ausschreibungstext aufgenommen worden. Kurz gesagt: „Der Ministerpräsident hat es gesagt, der Staatspräsident hat es abgesegnet, und wir haben es der Anzeige hinzugefügt.“ Es liegt eine skurrile Situation vor.

Mehr noch: Kâzım Orbay betont, dass die Richtlinie der Kriegsschule ohnehin keine Bestimmung vorsehe, die eine Diskriminierung nach Rasse oder Konfession vorschreibe; die Formulierung in der Anzeige bezwecke lediglich, dies klarzustellen. Aus diesen Dokumenten wird zudem ersichtlich, dass zu einem derart gewichtigen Thema keinerlei ernsthafte Debatte geführt wurde.

Taner Akçam schrieb: Dokumente und Staatsgesetze von 1942-1945

Die Zeitungsannoncen änderten sich

Tatsächlich tauchten in den Zeitungen jener Tage Anzeigen und Meldungen auf, wonach fortan auch Minderheiten in die Kriegsschulen aufgenommen würden. Der Ministerpräsident Şükrü Saraçoğlu bestätigte am 6. September 1945 auf Fragen von Journalisten die Information, dass Bürger, die Minderheiten angehören, in die Kriegsschulen aufgenommen werden. Auf die Frage, ob sich dies auch auf andere Berufe erstrecke, antwortete er, dies sei nicht notwendig, da in anderen Berufen ohnehin keine Beschränkungen bestünden.

Die Antwort des Ministers entbehrt nicht einer gewissen Ironie. Es ist bekannt, dass bis zur kosmetischen Änderung des Beamtengesetzes im Jahr 1965 bei der Einstellung von Beamten in die zivile und militärische Bürokratie die Bedingung galt, „Türke“ zu sein – nicht bloß Staatsbürger. Interessierte können hierzu einen Blick auf die Zeitungsanzeigen der Epoche werfen.

Muss ich Şükrü Saraçoğlu überhaupt noch vorstellen? Er ist jene Person, die im August 1942 das Programm seiner Regierung mit den Worten vorstellte: „Wir sind Türken, wir sind Türkisten und wir werden immer Türkisten bleiben. Das Türkentum ist für uns ebenso eine Frage des Blutes wie… eine Frage des Gewissens und der Kultur… Was wir wollen, ist einzig die Vorherrschaft der türkischen Nation.“ Er war es auch, der im November 1942 die rassistische Vermögenssteuer (Varlık Vergisi) mit den Worten anpries: „Dieses Gesetz… ist ein Gesetz der Revolution.“ Seiner Ansicht nach stellte die Vermögenssteuer „eine Gelegenheit dar, um die wirtschaftliche Unabhängigkeit zu erlangen.“ Denn laut dem Minister würde das Gesetz jene Ausländer eliminieren, die den Markt beherrschten, und den türkischen Markt in die Hände der Türken übergeben.

Wie unschwer zu erkennen ist, betrachtete der Minister Bürger, die nicht der türkischen Rasse angehörten, als „Ausländer“. Später, während der Amtszeit des linken Ecevit, sollte auch die Justiz Urteile fällen, die Christen und Juden als Ausländer einstuften. Das noch heute gültige Grundbuchgesetz von 1934 betrachtet einen Teil der Bürger dieses Landes weiterhin als „Ausländer“.

Was geschah letztendlich? Nach 1946 wurde – sieht man von der Ausnahme im Jahr 1950 ab (wo noch immer die Bedingung galt, Türke zu sein) – die Aufnahmebedingung für die Kriegsschulen in „türkischer Staatsbürger sein“ abgeändert. Diese Modifikation verdeutlicht uns, dass der Begriff „Türke sein“, wie er seit den 1923er Jahren in Gesetzen und Dekreten Verwendung fand, differenziert vom Begriff „türkischer Staatsbürger sein“ gebraucht wurde und dass die herrschenden Eliten diese Wahl bewusst trafen. Aus diesem Grund hieß es in den Zeitungsanzeigen für Einstellungen im öffentlichen Dienst bis in die 1950er und 60er Jahre hinein stets „Türke sein“ und eben nicht „türkischer Staatsbürger sein“.

Wie bereits erwähnt: Die Formulierungen „türkische Rasse“ oder „Türke sein“ in den Anzeigen änderten sich, doch substanziell änderte sich nichts. Die D-97-Richtlinie blieb unangetastet an Ort und Stelle, weshalb trotz der sprachlichen Anpassung bis zum heutigen Tage nicht eine einzige Person „ungeachtet von Rasse und Konfession“ in die Kriegsschulen aufgenommen wurde – und solange das gegenwärtige System unangetastet bleibt, wird dies auch so bleiben…

Was bedeutet all das nun?

Man wird mich fragen, welche Bedeutung dem, was ich hier schreibe, im Staub und Rauch des großen Angriffs und der Offensive gegen die CHP überhaupt zukommt. Als Akademiker könnte ich mich hinter dem Argument verschanzen, die Freiheit zu besitzen, auch über unzeitgemäße, nicht tagesaktuelle Themen zu schreiben. Doch das werde ich nicht tun. Denn die Debatten, die derzeit rund um die rechtswidrigen Angriffe auf die CHP geführt werden, erinnern mich abermals an das fünf- oder sechsjährige Kind des Direktors.

Das große Thema inmitten der aktuellen Politik – sozusagen der sprichwörtliche Elefant im Raum – sind die Gründungscodes der Republik Türkei. D-97 ist nur einer davon. Jeder weiß das, doch man zieht es vor, so zu tun, als wüsste man es nicht. Alle ziehen es vor, sich selbst zu belügen und sich selbst zu täuschen, ganz im Stile des Nationalen Verteidigungsministers von 1942.

In der Politik hat sich eine bemerkenswerte Lagerbildung herauskristallisiert: Auf der einen Seite stehen Bahçeli und Erdoğan, die Öcalan als „Gründervater“ (Kurucu Önder) titulieren. Damit Öcalan jedoch ein „Gründervater“ sein kann, müssten sich die „Gründungscodes“ dieses Landes ändern. Hierfür wiederum ist eine Verfassungsänderung zwingend erforderlich. Für eine solche Änderung fehlt jedoch die notwendige Mehrheit. Aus diesem Grund wird die CHP mittels eines juristischen Putsches an Kemal Kılıçdaroğlu ausgeliefert. Man muss nicht sonderlich scharfsinning sein, um vorherzusehen, dass Kılıçdaroğlu sich der Koalition aus Bahçeli und Erdoğan anschließen wird. Wir wissen, dass diese Front das Ziel verfolgt, den Begriff des „türkischen Staatsbürgers“ in der Verfassung zu streichen und eine von ethnischer Herkunft unabhängige Definition der Staatsbürgerschaft zu etablieren.

Gegenüber jener Front, die Öcalan in den Rang eines „Gründervaters“ erheben möchte, stehen die „Soldaten von Mustafa Kemal“, die massiven antidemokratischen Angriffen ausgesetzt sind. Das ist nicht meine Formulierung, sondern einer der meistgerufenen Slogans auf den Fraktionssitzungen von Özgür Özel. Es wird nicht nur der Slogan „Wir sind die Soldaten von Mustafa Kemal“ skandiert, sondern es wird auch ein Marsch zum Anıtkabir organisiert. Es wirkt fast so, als würde man sich bei dem Führer, der die „Gründungscodes“ dieses Staates einst festlegte, über jene beschweren, die im Begriff sind, eben diese Gründungscodes abzuändern… Diese Kreise, die glauben, einen neuen Befreiungskrieg zu führen, wollen dies mit einem Kampf für die Demokratie verknüpfen.

Was die Angelegenheit jedoch vollends verkompliziert, ist die Frage, ob jene Front, die die kurdische Frage unter Zentrierung des Status von Öcalan lösen möchte, an das Thema herantreten wird wie bei der kosmetischen Regelung von 1945. Das heißt: Wird jetzt genau dasselbe geschehen wie damals, als man zwar die Formulierung „Türke sein“ durch „türkischer Staatsbürger sein“ ersetzte, D-97 jedoch unangetastet ließ? Wird die Formulierung „türkischer Staatsbürger sein“ nun der Bezeichnung „Bürger der Republik Türkei (T.C.)“ weichen, während D-97 abermals unberührt bleibt?

Vermag eigentlich jeder da draußen diese Skurrilität zu erkennen?

Ja, nennen wir es beim Namen: Der große Elefant im Raum ist die Kurdische Frage. Und ganz gleich, wie viele kosmetische Änderungen auch vorgenommen werden – mit den bestehenden „Gründungscodes“ des Staates, sprich solange D-97 und ähnliche Richtlinien fortbestehen, ist eine Lösung der kurdischen Frage unmöglich. Diese Realität wirft eine weitere Frage auf: Warum nimmt Özgür Özel, der großem Unrecht ausgesetzt ist und völlig zu Recht von sich behauptet, einen Kampf für die Demokratie zu führen, der Gegenseite die kurdische Karte nicht aus der Hand? Warum vermag er dies nicht?

Warum sagen das Duo Bahçeli-Erdoğan, die die kurdische Frage lösen wollen, nicht offen, dass ihr Vorhaben in der Änderung der Gründungscodes – sprich in der Abschaffung der D-97-Richtlinie – besteht? Warum vermögen sie es nicht auszusprechen? Und was noch schwerwiegender ist: Sie sehen und begreifen nicht, dass eine Änderung der Gründungscodes des Staates nur im Rahmen eines demokratischen Rechtsstaates realisierbar ist.

Und vielleicht noch darüber hinaus: Wenn das Vorhaben, die Gründungscodes des Staates zu ändern, tatsächlich ernst gemeint ist, warum wird dann nicht realisiert, dass die Verknüpfung dieses Ziels mit der Wiederwahl Erdoğans – der seit 26 Jahren an der Macht ist und seinen Massenrückhalt weitgehend verloren hat – dem Beten für ein aussichtsloses Unterfangen gleicht?

Würde sich das Problem nicht weitaus leichter lösen lassen, wenn wir nicht wie das fünf- oder sechsjährige Kind den Kopf wegdrehen würden, sondern stattdessen offen ausgesprochen würde, dass der Kern der Angelegenheit in der Beseitigung von Richtlinien wie jener der D-97 besteht, und jeder seine Haltung entsprechend anpasste? Oder nähert man sich der Thematik auf dieselbe Weise wie im Jahr 1945? Frei nach dem Motto: „Bahçeli hat es gesagt, der Staatspräsident hat es abgesegnet, und wir haben es der Anzeige hinzugefügt.“

Die kurdische Frage lässt sich nicht lösen, solange die D-97-Richtlinien fortbestehen. Wenn die CHP in der kurdischen Frage nicht die Vorreiterrolle übernimmt und nicht klipp und klar sagt: „Ich werde die D-97-Richtlinien abschaffen“, wird sie angesichts des ihr widerfahrenden juristischen Unrechts die kurdische Unterstützung nicht ohne Weiteres mobilisieren können. Es ist ganz einfach, das Problem zu lösen: Es genügt, wenn wir den Kopf nicht wegdrehen und uns nicht selbst belügen!

¹ Ich danke Sait Çetinoğlu, der diese Dokumente mit mir geteilt hat.

9 Juni 2026 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Cumali Yağmur
Frauen

Die Stellung der Migrantinnen in europäischen Gesellschaften

von Cumali Yağmur 8 Juni 2026
von Cumali Yağmur

       Von:Cumali Yağmur

Als ich mich heute an den Computer setzte, entschied ich mich, als Mann über ein anderes Thema zu schreiben: die Ungleichheit der Rechte von Migrantinnen in der Gesellschaft. Sollte ich die Themen in meinem Text nicht ausreichend zur Sprache bringen können, entschuldige ich mich bei allen Migrantinnen und anderen Frauen und betone, dass ich in Zukunft noch sensibler für dieses Thema sein werde.

Obwohl es für einen Mann sehr schwierig ist, über Frauen zu schreiben, ist meine Sensibilität für dieses Thema hoch, da ich bereits in der Vergangenheit viele Texte dazu verfasst habe. Wenn man in einer Gesellschaft für verschiedene Themen sensibilisiert ist und Verantwortung für Veränderungen übernimmt, kann man dazu beitragen, bestimmte Missstände zu beheben.

Um den Platz von Migrantinnen in europäischen Gesellschaften zu bestimmen, muss man den Druck auf Frauen in der neuen Ära untersuchen. Gesellschaften, die den Platz der Frau nicht richtig definieren können, können die Regeln der Demokratie nicht gesund umsetzen. Frauen befinden sich in Europa seit jeher in einer Position, in der sie verachtet, erniedrigt, Gewalt und Doppelmoral ausgesetzt sowie durch Ausbeutung ungerecht behandelt werden.

Aufgrund ihres Status als Migrantinnen und als Frauen werden sie durch Doppelmoral unterdrückt und herabgesetzt. Wenn die Frau im 21. Jahrhundert in den Gesellschaften immer noch unfrei bleibt und die männliche Vorherrschaft nicht endet, können wir nicht behaupten, dass die Frau frei ist. Eine Gesellschaft, in der Individuen nicht unter gleichen Bedingungen und in gleicher Weise akzeptiert werden, hat ihre Funktion als gesunde Demokratie verloren. Eine Gesellschaft, in der die Arbeit und die Würde der Frau nicht unter gleichen Bedingungen anerkannt werden, kann keine egalitäre Gesellschaft sein.

Fühlen sich Männer in einer Zeit, in der immer noch Gewalt gegen Frauen ausgeübt wird, eigentlich selbst frei? Wie kann ein Mann behaupten, seine Ehre sei unversehrt geblieben, während er seine „Überlegenheit“ bewahrt, während die Würde der Frau durch häusliche Gewalt vor den Augen ihres Kindes mit Füßen getreten wird? Glaubt ein Mann, der die Frau nur als Sexualobjekt betrachtet und sie als Privateigentum des Mannes zwischen Bett und Küche ansieht, wirklich, er stünde in der Gesellschaft über ihr?

Wenn Frauen bei der Suche nach Arbeitsplätzen und Berufen nicht unter gleichen Bedingungen akzeptiert werden, bedeutet das, dass Männer versuchen, ihre eigene Überlegenheit zu bewahren. Wie kann eine Migrantin, die im täglichen Leben Nationalismus und Rassismus am eigenen Leib erfährt, den Menschen dieser Gesellschaft vertrauen? Kann ein Verständnis gesund sein, das die Frau immer noch nur als diejenige betrachtet, die gebärt und für die Kinderbetreuung verantwortlich ist?

Glauben Betriebe, die Frauen schlechter bezahlen als Männer, wirklich, dass sie diesen Profit verdient haben? Wie kann sich ein Denken, das sagt „Frauen haben lange Haare, aber einen kurzen Verstand“, für klüger oder überlegen halten? Die männliche Denkweise, die Gewalt gegen Frauen anwendet, ist keine überlegene Denkweise, sondern entspricht der Mentalität mittelalterlicher Lehnsherren und einem rückständigen Verständnis.

Die Fälle häuslicher Gewalt gegen Migrantinnen sind zahlreich. Zudem gibt es eine Dunkelziffer an Gewalt, die nicht ans Licht kommt und in Migrantenfamilien sehr hoch ist. Die Sichtweisen von Migranten auf Frauen unterscheiden sich je nach Herkunftsgesellschaft, und es existieren kulturell bedingte Fehlvorstellungen. In europäischen Gesellschaften gibt es eine beträchtliche Anzahl von Männern, die nach diesem Verständnis handeln und zu häuslicher Gewalt gegen Frauen greifen. Es ist notwendig, dass sie von diesem falschen Verständnis ablassen, die Gewalt gegen Frauen beenden und lernen, Frauen gleichberechtigt zu behandeln.

Die wirtschaftliche Abhängigkeit von Männern muss umgehend beendet werden, indem Migrantinnen von Männern unabhängige Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigungen erhalten. In jeder Gesellschaft stellen Frauen die Mehrheit der Bevölkerung dar; solange sie ihr Leben nicht ohne Unterdrückung und Ausgrenzung und mit gleichen Rechten führen können, kann kein echter Fortschritt erzielt werden. Kann diese vermeintliche Überlegenheit gegenüber Frauen mit der Logik eines denkenden Menschen vereinbar sein? Glaubt eine Gesellschaft, in der die Frau nicht gleichberechtigt ist, wirklich, dass sie gesund und demokratisch funktioniert?

Solange die Frau nicht in jedem Berufsfeld gleichberechtigt vertreten ist, kann es in den Betrieben keine gesunde Produktion geben. Solange die männliche Vorherrschaft und die patriarchale Familienstruktur ihren Druck auf Migrantinnen nicht abbauen, kann in dieser Gesellschaft kein demokratisches Verständnis existieren. Männer müssen sich einprägen, dass Frauen nicht für alle Widersprüche in der Gesellschaft verantwortlich sind, und sie müssen diese falschen Ansichten ablegen.

Ich glaube, dass Rassismus und Nationalismus gegenüber Frauen im täglichen Leben – wenn auch heute oft verdeckt – fortbestehen und dass dies offen diskutiert werden muss. Wenn das Phänomen der Migration und die weibliche Identität zusammenkommen, verwandelt sich die mangelnde Akzeptanz unter gleichen Bedingungen in der Gesellschaft in einen doppelten Druck. Obwohl Gewalt keinen Platz in der Gesellschaft haben sollte, ist das unmenschliche Verständnis der Unterdrückung und Misshandlung von Frauen immer noch präsent.

Bei der Bestimmung des Platzes der Frau in der Gesellschaft müssen egalitäre, gesunde und gewaltfreie Ansätze verfolgt werden; der Geist muss von diesen Vorurteilen gereinigt werden. Um die Gleichberechtigung von Frauen in allen Berufsfeldern zu gewährleisten, reicht es nicht aus, nur Quoten zu fordern; man muss dieses egalitäre Verständnis aktiv vorleben. Das Bewusstsein gegen Gewalt, Erniedrigung und Verachtung muss ständig aktuell gehalten und das Verständnis von Gleichheit bei jeder Gelegenheit in Erinnerung gerufen werden.

In einer gesunden, friedlichen und demokratischen Gesellschaft kann das Funktionieren dieser Gesellschaft nicht als gesund bezeichnet werden, solange der Platz der Frau nicht unter gleichen Bedingungen definiert ist. Wenn Migrantinnen in Kontinenten wie Europa, die über ein ausgeprägtes zivilgesellschaftliches Verständnis verfügen, immer noch Doppelmoral erfahren, bedeutet dies, dass die Gleichberechtigung in europäischen Ländern noch nicht erreicht ist. Wenn Konzepte der Gleichheit heute im Alltag nur in Worten verteidigt werden, die Frauenrechte aber immer noch nicht als gleichwertig gelten, müssen wir den Begriff der Gleichheit neu definieren.

In einer Zeit, in der alles schnell aus dem Gedächtnis gelöscht und vergessen wird, muss der Schutz der gleichen Rechte der Frau ständig verteidigt und in Erinnerung gerufen werden. Angesichts sexueller Übergriffe gegen Frauen in den sozialen Medien müssen neue Regeln und Normen diskutiert und die Freiheit der Frau fest verankert werden.

Gesellschaftliche Veränderungen müssen in der neuen Ära anders angegangen werden, indem man unterstützend für die Position der Frau handelt. Unter den heutigen Bedingungen und mit den sich ändernden kulturellen Dynamiken muss die kulturelle Hegemonie des Mannes über die Frau enden und der Platz der Frau gleichberechtigt festgelegt werden. Eine Gesellschaft, in der Frauen nicht gleichberechtigt und frei sind, kann selbst niemals frei und gesund sein. Solange die männliche Vorherrschaft in der Gesellschaft andauert und Frauen nicht als gleichwertig angesehen werden, muss das Verständnis von Gleichheit in die Köpfe der Männer eingeprägt und dieser Zustand immer wieder angemahnt werden.

8 Juni 2026 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Allgemein

Rentner-Paar aus Sachsen genießt Leben in der Türkei: „Wir als Deutsche kommen gut zurecht“

von Fremdeninfo 7 Juni 2026
von Fremdeninfo

Artikel von Karolin Wiltgrupp/ Tag. 24

Alanya/Dresden – Den Traum von einem Leben im warmen Süden haben viele. Für Petra (67) und Herbert Scheiding (68) aus Sachsen ist er wahr geworden. Seit drei Jahren wohnen die Rentner in Alanya und genießen ihren Lebensabend unter der türkischen Sonne.

Ihr Haus bei Dresden wurde ihnen durch die gestiegenen Energie- und Instandhaltungskosten einfach zu teuer, weshalb sie sich für einen Verkauf entschieden. Vom Erlös legte sich das Ehepaar eine 120-Quadratmeter-Wohnung in Alanya zu.

Trotz steigender Preise aufgrund der wachsenden Inflation ist das Leben dort viel günstiger für die ehemaligen Tanzlehrer. „Wir als Deutsche kommen gut zurecht, weil der Euro stabil ist“, erzählt Herbert in der ZDF-Reportage.

Als ehemalige Besitzer einer Tanzschule waren die beiden viele Jahre selbstständig, zuvor arbeiteten sie als Angestellte. In Deutschland hätten Petra und Herbert mit ihrer monatlichen Rente kein so ein wohlhabendes Leben führen können, wie sie es jetzt an der türkischen Mittelmeerküste haben. „Man hätte nebenbei noch arbeiten müssen“, so der 68-Jährige.

Doch es gibt ein Thema, welches viele in der Türkei lebende Senioren beschäftigt: die gesundheitliche Versorgung. Denn die ist etwas anders als in Deutschland.

Auswanderung in die Türkei muss man sich leisten können

„In staatlichen türkischen Krankenhäusern gibt es kein Pflegepersonal“, verrät eine deutsche Auswanderin. Stattdessen übernimmt die Familie die Grundpflege. Das Personal hat fast ausschließlich medizinische Aufgaben. „Darüber muss man sich im Klaren sein.“

Wer in Deutschland als Rentner gesetzlich versichert ist, ist es in der Regel auch in der Türkei. Petra und Herbert haben noch zusätzlich eine private Krankenversicherung jeweils für rund 200 Euro im Jahr abgeschlossen, um vor allem im Hinblick auf das Alter wichtige Untersuchungen bezahlt zu bekommen.

Trotz niedrigerer Lebenshaltungskosten muss man sich als Rentner eine Auswanderung in die Türkei auch leisten können. Um sich dauerhaft im türkischen Staat niederzulassen, müssen Einwanderer für rund 170.000 Euro eine Immobilie kaufen.

„Wenn die Ausländer Rentner sind müssen sie keine weiteren Belege vorlegen außer den Rentenbescheid und damit kann man die Aufenthaltsgenehmigung erlangen“, erklärt Maklerin Tanja Bozkurt.

7 Juni 2026 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Flüchtlinge

Kommission: Illegale Migration in EU um 55 Prozent gesunke

von Fremdeninfo 7 Juni 2026
von Fremdeninfo

Von: dts-Nachrichtenagentur

Brüssel (dts Nachrichtenagentur) – Nach Angaben der EU-Kommission ist die Zahl der irregulär eingereisten Schutzsuchenden, die nach Europa kommen, um mehr als die Hälfte zurückgegangen.

„Die illegale Migration in die EU ist in den vergangenen zwei Jahren um 55 Prozent zurückgegangen. Auf manchen Routen, wie über den Westbalkan, sogar um 90 Prozent in drei Jahren“, sagte der EU-Migrationskommissar Magnus Brunner der Funke-Mediengruppe.

Ganz frisch haben wir registriert: In den ersten vier Monaten in diesem Jahr ist die illegale Migration von der Türkei auf die Ägäischen Inseln in Griechenland im Vergleich zu den ersten vier Monaten im vergangenen Jahr um 67 Prozent zurückgegangen“, sagte Brunner. Gestiegen sei zudem die Zahl der Rückführungen abgelehnter Asylsuchender aus der EU in die Herkunftsländer – „von 21 auf knapp 30 Prozent im vergangenen Jahr. Das ist aber noch viel zu wenig“, hob Brunner hervor.

Am 12. Juni tritt das gemeinsame europäische Asylsystem (GEAS) in Kraft. Die Reform dient vor allem der Eindämmung illegalisierter Migration in die Europäische Union sowie der Beschleunigung und Vereinheitlichung von Asylverfahren. Asylverfahren vor allem von Menschen mit einer geringen Bleibeperspektive sollen in Zentren an den Außengrenzen der Europäischen Union durchgeführt werden. Migrationskommissar Brunner sagte: „Deutschland ist Vorreiter bei der Umsetzung der Reformen.“

Flüchtlingsorganisationen und Migrationsforscher sehen die Gefahr, dass durch die neue Reform das Asylrecht ausgehöhlt werde und die Menschenrechte missachtet würden.

7 Juni 2026 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Allgemein

Union Türkischer Vereine in Niedersachsen gegründet

von Fremdeninfo 7 Juni 2026
von Fremdeninfo

Fremdeninfoi

Ziel ist eine stärkere Vertretung und Solidarität angesichts der gemeinsamen Herausforderungen der türkischen Gemeinschaft.

NIEDERSACHSEN – Verschiedene in Niedersachsen tätige türkische zivilgesellschaftliche Organisationen haben sich zur „Union Türkischer Vereine in Niedersachsen“ (Aşağı Saksonya Türk Dernekler Birliği) zusammengeschlossen. Ziel dieser neuen Plattform ist eine effektivere Zusammenarbeit und Koordination bei gemeinsamen Anliegen. Bei einem Treffen mit Vertretern verschiedener Vereine und Organisationen wurden die Arbeitsgrundsätze der Union festgelegt und ein Fahrplan für künftige gemeinsame Projekte erstellt.

An der Gründungssitzung nahmen Vertreter folgender Organisationen teil: DİTİB Niedersachsen, ŞURA, Milli Görüş Hannover, ATİB Niedersachsen, UID Niedersachsen, FöTEV Niedersachsen, Atatürkçü Düşünce Derneği Hannover (ADD), Fenerbahçeliler Verein Hannover, Beşiktaş JK Hannover, Serender Trabzonlular Verein Hannover, Türkische Elternunion Lehrte, TWC Niedersachsen und die DİTİB İlim İrfan Moschee.

Gemäß den verabschiedeten Arbeitsprinzipien wird die Union keine eigene Rechtspersönlichkeit besitzen, sondern als reine Koordinationsplattform fungieren. Auf diese Weise kann jeder Mitgliedsverein seine Arbeit gemäß der eigenen Satzung, Zielen und Tätigkeitsbereichen unabhängig fortsetzen. Bei Themen, die ein gemeinsames Handeln erfordern, werden die Vereine auf freiwilliger Basis zusammenkommen und ihre Kräfte bündeln.

Die erste gemeinsame Aktivität wurde bereits kurz nach der Gründung realisiert. Vertreter der Union besuchten muslimische Inhaftierte in der Justizvollzugsanstalt Hannover und organisierten anlässlich des Opferfestes (Kurban Bayramı) eine feierliche Begegnung. Die Verantwortlichen erklärten, dass derartige soziale Projekte, die verschiedene Teile der Gesellschaft erreichen, auch in Zukunft fortgesetzt werden.

Zu den Kernzielen der neuen Vereinigung gehören:

  • Beiträge zur Lösung von Problemen der türkischen Gemeinschaft.
  • Eine gemeinsame Haltung gegen den europaweit zunehmenden Rassismus und Diskriminierung.
  • Die Stärkung der politischen Teilhabe von Bürgern türkischer Herkunft.
  • Die Intensivierung der Kontakte zu öffentlichen Institutionen, politischen Parteien und anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen, um die Forderungen der türkischen Gemeinschaft in Entscheidungsprozessen deutlicher Gehör zu verschaffen.

Der Koordinator der Union, Hasan Kortak, bewertete den Gründungsprozess positiv und betonte, dass der Zusammenschluss von Organisationen mit unterschiedlichen Ansichten und Arbeitsfeldern für gemeinsame Ziele ein wichtiger Gewinn sei.

Kortak erklärte: „Während unsere Vereine ihre eigenen Aktivitäten beibehalten, wollen wir bei Themen, die ein kollektives Handeln erfordern, durch Kraftbündelung zur Lösung der Probleme unserer Gemeinschaft beitragen. Die Unabhängigkeit der einzelnen Institutionen bleibt unangetastet. Die Union wird als Plattform fungieren, die die Koordination bei gemeinsamen Anliegen sicherstellt.“

Kortak unterstrich zudem, dass der Dialog und die Zusammenarbeit mit deutschen Institutionen fortgesetzt werde und man der politischen Teilhabe in der kommenden Zeit besondere Bedeutung beimesse. In diesem Zusammenhang wies er auf die Kommunalwahlen am 13. September in Hannover sowie in verschiedenen Städten und Landkreisen Niedersachsens hin. Man werde Maßnahmen ergreifen, um insbesondere türkischstämmige deutsche Staatsbürger zur Stimmabgabe zu motivieren.

Eine der ersten großen Veranstaltungen der Union soll ein Kandidatenpanel vor den Wahlen sein. Bei diesem für Anfang September geplanten Panel sollen die Kandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters von Hannover mit der türkischen Gemeinschaft zusammenkommen und Fragen der Wähler direkt beantworten. Die Verantwortlichen der Union betonen, dass diese Veranstaltung sowohl die demokratische Teilhabe fördern als auch die Möglichkeit bieten wird, die Erwartungen und Forderungen der türkischen Gemeinschaft direkt an die Kandidaten heranzutragen.

Die Gründung der Union Türkischer Vereine in Niedersachsen wird als bedeutender Schritt für ein koordinierteres Handeln der türkischen Gemeinschaft im Bundesland gewertet. Die Vertreter der Union erklärten, dass sie durch die Zusammenführung der Erfahrungen und Kompetenzen verschiedener Institutionen sowohl das soziale und kulturelle Leben der türkischen Gemeinschaft bereichern als auch einen stärkeren Beitrag zu den demokratischen Beteiligungsprozessen in Deutschland leisten wollen.

 

„Fazit:

Es wird berichtet, dass sich in Niedersachsen türkische reaktionäre und religiöse Vereine zusammengeschlossen haben, um eine neue Organisation zu gründen, mit dem erklärten Ziel, gegen Rassismus zu kämpfen. Doch diese Strukturen schließen Kurden, Aleviten und andere linke Verbände konsequent aus. Was ist das für ein Antirassismus-Kampf, bei dem versucht wird, eine Form von Rassismus mit einer anderen zu bekämpfen?

Diese reaktionären, rassistischen und religiösen Vereine haben jahrelang durch ihre nationalistische und systemerhaltende Haltung die Migrationsbewegung gespalten und eine zutiefst spalterische Rolle eingenommen. Nun geben sie vor, sich neu formiert zu haben, und behaupten, die Massen für die Kommunalwahlen in Hannover am 13. September 2026 mobilisieren zu wollen. Es bleibt die spannende Frage, welchen Oberbürgermeisterkandidaten und welche Partei diese Gruppierungen unterstützen werden. Ihrer Weltanschauung nach stehen sie der AfD (Alternative für Deutschland) nahe; werden sie womöglich sogar offen zur Wahl der AfD aufrufen?“

 Da der türkische Generalkonsul Hsannover  anwesend ist, möchten wir gerne wissen, welche Rolle er vertritt.“?

7 Juni 2026 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Cumali Yağmur
Allgemein

Lieber spät als nie umkehren: Zerstört die CHP nicht mit euren eigenen Händen

von Cumali Yağmur 6 Juni 2026
von Cumali Yağmur

   Von: Cumali Yağmur

In den Köpfen der Menschen und in der Gesellschaft hat sich eine universelle sozialdemokratische Ideologie festgesetzt, die einen bedeutenden Teil der Bevölkerung repräsentiert. Seit der Gründung der Republik waren Sozialdemokraten in der Türkei zeitweise allein an der Macht, und seit dem Übergang zum Mehrparteiensystem im Jahr 1946 waren sie immer wieder als Koalitionspartner an der Regierung beteiligt. Es wird allgemein angenommen, dass in der Türkei ein Verhältnis von 60 % rechts und 40 % links besteht. Ecevit erreichte mit der DSP einst 42 % der Stimmen. Kılıçdaroğlu hingegen erhielt bei der Präsidentschaftswahl zusammen mit dem „Sechser-Tisch“ 48 %. In der aktuellen politischen Konstellation teilen sich die linken Stimmen auf etwa 10 % für die DEM-Partei und 30 % für die CHP auf.

Es gab immer wieder Personen, die die CHP verließen und eigene Parteien gründeten, doch diese blieben meist kleine, marginale Gruppierungen, die an der Wahlschwelle scheiterten. Später kehrten sie alle, wie sie es selbst nannten, „kleinlaut“ ins „väterliche Heim“, also zur CHP, zurück. Die Situation, in der sich die CHP derzeit befindet, ist jedoch völlig anders und weitaus schwerwiegender. Diejenigen, die behaupten, dass „durch AKP-Gerichte Zwangsverwalter ernannt wurden“, begrüßten die erste Ablehnungsentscheidung des Gerichts in Ankara als „richtige Entscheidung“. Doch als das zweite Gericht eine Entscheidung auf absolute Nichtigkeit traf, schrien dieselben Kreise „Zeter und Mordio“ und behaupteten, das „AKP-Gericht habe entschieden“. Ich werde das faschistische AKP-MHP-Regime hier niemals verteidigen; ich habe mein ganzes Leben lang gegen den Faschismus gekämpft.

Doch warum liefert ihr den AKP-MHP-Gerichten solche Steilvorlagen? Einige CHP-Mitglieder sind vor Gericht gezogen, weil es beim Parteitag 2023 zu Korruption gekommen sein soll. Nach der Generalversammlung habt ihr 1600 Personen aus der Partei ausgeschlossen und sagt diesen Leuten nun: „Wenn ihr vor Gericht zieht, dient ihr der AKP.“ Das ist ein eklatanter Widerspruch – Wasser predigen und Wein trinken! Diese Logik muss dringend hinterfragt werden.

Seit Wochen ist Özgür Özel auf der Straße, und in den letzten Tagen nehmen die Aufrufe zu Straßenprotesten massiv zu. Jeden Tag tauchen Behauptungen auf, dass bestimmte inhaftierte Namen innerhalb der CHP Özgür Özel Geld gegeben hätten. Ist daran auch die faschistische AKP-MHP-Regierung schuld? Warum werden diese Dinge nicht transparent vor den Augen der Öffentlichkeit aufgeklärt? Wochenlang beschäftigt ihr die öffentliche Meinung und versucht euch aus der Affäre zu ziehen, indem ihr die gesamte Verantwortung der AKP-MHP zuschiebt. Ich sage nicht: „Kämpft nicht gegen den AKP-MHP-Faschismus“; lasst uns gemeinsam, Schulter an Schulter kämpfen – und das tun wir bereits.

In der Politik gibt es eine Kultur der Tugendhaftigkeit und des Konsenses. Es gibt keinen Grund, warum die verschiedenen Flügel innerhalb der CHP nicht zusammenfinden sollten, zumal es zwischen ihnen keine ideologische Spaltung gibt. Dass ihr die Ärmel hochkrempelt, um Probleme zu schaffen und Vorwände sucht, um euren eigenen Weg zu gehen, schadet der CHP. Genau diese Situation spielt dem AKP-MHP-Faschismus in die Hände und nimmt eine Dimension an, die gefährlicher ist als jede Gerichtsentscheidung.

Jeder sollte vernünftig und tugendhaft über die Lage der CHP nachdenken und den Kopf in die Hände nehmen. Es ist nie zu spät, einen Fehler einzusehen; fügt der CHP nicht mit euren eigenen Händen so großen Schaden zu. Wenn ihr so weitermacht, werdet ihr das Vertrauen des Volkes verlieren, und die Wählerschaft könnte zu anderen reaktionären Parteien abwandern. Dieses unverantwortliche Verhalten schwächt die gesellschaftliche Opposition und stärkt das bestehende Regime weiter.

Ein weiterer Punkt: Man muss entschieden gegen jene Ewiggestrigen und Provokateure vorgehen, die sich als CHP-Anhänger tarnen, aber in Wahrheit Kılıçdaroğlus alevitische, kurdische Identität und seine Herkunft aus Dersim beleidigen. Diese Leute müssen entlarvt werden.

Noch ein paar Worte an die türkische Presse: Es ist kein Journalismus, journalistische Ethikwerte über Bord zu werfen, einen Flügel der CHP zu unterstützen und den anderen zu beschimpfen. Das bedeutet, die Berufsehre mit Füßen zu treten. Anstatt die Opposition und die CHP zu spalten, solltet ihr die Massen gegen den Faschismus vereinen. Auch ihr solltet den Kopf in die Hände nehmen und von diesem falschen Weg abkommen. Ihr müsst die breiten Volksmassen organisieren und Schulter an Schulter gegen den Faschismus kämpfen, um dieses System besiegen zu können.

6 Juni 2026 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Allgemein

Spiegel der deutschen Gesellschaft: Ein Gespräch in der Warteschlange an der Kasse

von Cumali Yağmur 5 Juni 2026
von Cumali Yağmur

 

 Von: Cumali Yağmur

Ich bin bei Peek & Cloppenburg.
Ich habe ein T-Shirt gekauft und warte in der Schlange, um zu bezahlen. Vor mir stehen zwei Frauen. Die eine erzählt, dass sie der Mode folgt und Kleidung kauft, die gerade im Trend liegt. Die andere sagt, sie achte nicht auf die Mode, sondern kaufe nur das, was ihr gefalle. Irgendwann kommt das Gespräch auf die weiten Hosen, die muslimische Frauen tragen. Die modebewusste Frau betont, dass ihr dieser Stil überhaupt nicht gefalle: „Diese Art von Mode versteckt die Frauen und lässt sie ihre Weiblichkeit vergessen“, sagen sie.

Dann geht es um das Thema Kopftuch: „Wie halten sie das bei dieser Hitze nur aus? Sie halten sich selbst in den unteren Schichten der Gesellschaft. Die meisten von ihnen sind unbewusste, nicht intellektuelle Frauen. Das sind einfache Frauen. Als ob sie die Einzigen wären, die die Religion richtig kennen. Frauen mit niedrigem Bildungsniveau… Gott ist natürlich die Pforte der Hoffnung für die Armen. Sie lassen sich in der Gesellschaft unterdrücken“, fahren sie fort.

Die andere Frau schaltet sich ein: „Religiöse Männer laufen in kurzen Hosen (Hochwasserhosen) herum. Es ist, als ob Religion nur die Aufgabe der Frauen wäre; die Frauen halten jeder Schwierigkeit stand. Gibt Gott den Frauen und den Männern etwa ein unterschiedliches Religionsverständnis? Ihr Leben ist so widersprüchlich. Dass sie in Deutschland mit Kopftuch herumlaufen, zerstört das Gefüge der deutschen Gesellschaft. Wenn sie schon in Deutschland leben, sollten sie auch die Kleidung tragen, die wir tragen. Eigentlich hätte das Kopftuch hier verboten werden müssen.“

Die andere antwortet: „Ob ein Verbot wohl richtig wäre? Man müsste es ihnen erklären; das hier ist Europa, hier sind die Frauenrechte anders. In unserer Gesellschaft herrscht Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau. Muslimische Frauen kleiden sich hier genauso wie in den Ländern, aus denen sie kommen, und bedecken auch hier ihren Kopf. Warum sie nur ihre Haare verstecken, verstehe ich immer noch nicht. Da sie in Europa leben, sollten sie sich den hiesigen Bedingungen anpassen. Sie leben nach einem Verständnis, das in ihrer Kultur die Frauen quält und sie nicht fragt, was sie tragen wollen. Sogar kleinen Mädchen in der Schule setzen sie das Kopftuch auf – wenigstens in den Schulen sollte es verboten werden. Die Kleidung eines Menschen sollte sich der Gesellschaft anpassen.“

Wie lange soll man bei diesem Problem noch Geduld haben? Alles hat seine Grenzen; man muss Maßnahmen ergreifen, um diese Grenze nicht zu überschreiten. Man muss die Frauen aus diesem unterdrückerischen, frauenfeindlichen Verständnis befreien. Während ich in der Schlange wartete und ihnen geduldig zuhörte, wollte ich etwas sagen, aber ich bremste mich selbst. Normalerweise bin ich jemand, der nicht lange zögert, sich in ein Gespräch einzumischen. Mehrmals lag es mir auf der Zunge, etwas zu sagen, aber ich tat es nicht.

Wir als deutsche Gesellschaft sind sehr tolerant und gütiger gegenüber den Menschen. Andere Länder sind nicht so tolerant wie wir; sie tun sofort, was nötig ist. In Deutschland hingegen diskutiert man über eine Angelegenheit Monate oder Jahre lang und kann keine Entscheidung treffen. Deutschland verhält sich anfangs sehr tolerant, kann aber am Ende auch radikale Entscheidungen treffen. Weil sie den Kontrollmechanismus nicht rechtzeitig in Gang setzen, heißt es am Ende: „Es ist zu spät.“ Auch die Ausländer müssen sich dem Land und der Gesellschaft anpassen, in der sie leben. Sie müssen sich an ihrem Wohnort der Gesellschaft anpassen, damit sie hier bleiben können.

Sie waren an der Reihe, gingen zur Kasse, bezahlten, beendeten ihr Gespräch und gingen weg. Man muss diese Gespräche als einen Spiegel der Gesellschaft in Deutschland wahrnehmen.

5 Juni 2026 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Allgemein

Ich träume von einem Land, in dem ich den Lohn für meinen Schweiß erhalten kann, ohne darum kämpfen zu müssen.“

von Cumali Yağmur 4 Juni 2026
von Cumali Yağmur

Von Zeynep Hayır

Ein Bergarbeiter

Gestern sind 63 Jahre seit dem Tod eines großen Menschen vergangen, der sein Leben dem Handwerk der Poesie gewidmet hat: Nazım Hikmet.
Ein Dichter, der ein Leben lang über Arbeit, Hoffnung und schöne Tage schrieb.
Er träumte von einer Welt, in der sich die Menschen an der „Tafel der Sonne“ versammeln würden.
Von einer Welt der Gleichheit.
Von einer Welt der Freiheit.
Einer Welt, in der Menschen durch den Schweiß ihres Angesichts in Würde leben können.

Nach 63 Jahren sind seine Gedichte geblieben.
Die Hoffnung ist geblieben.
Der Widerstand ist geblieben.
Doch die Geschichten der Menschen, die in diesen Gedichten leben, sind noch nicht zu Ende.
Seine Hoffnung lebt weiter.
Sein Widerstand lebt weiter.
Sein Kampf lebt weiter.

Manchmal in einem Gedicht.
Manchmal in einem Volkslied.
Manchmal im Klang der gelben Helme, die Bergarbeiter auf den Boden schlagen.
Manchmal in der Beharrlichkeit der Arbeiter, die vor den Fabriktoren Widerstand leisten.
Manchmal in der Geduld der Werktätigen, die auf ihre gewerkschaftlichen Rechte warten.
Und manchmal im Widerstand derer, die hinter Gittern das Siegeszeichen machen, lächeln und niemals von der Sache lassen, an die sie glauben.

Denn Hoffnung ist nicht nur ein Gefühl.
Sie ist ein Gedächtnis.
Sie ist eine Beharrlichkeit, die von einer Generation an die nächste weitergegeben wird.
Sie ist ein langer Weg, auf dem andere dort weitergehen, wo einer stehen geblieben ist.

Die Geschichte der Bergarbeiter, die heute wieder auf den Plätzen sind, erzählt genau das.
Wir kennen sie von den Straßen nach Ankara.
Wir kennen sie von den hunderten Kilometern, die sie barfuß zurückgelegt haben.
Wir kennen sie von den Parolen, die sie riefen, während sie ihre gelben Helme auf den Boden schlugen.
Wir kennen sie von den Nächten, die sie auf dem nackten Beton von Ankara verbrachten.
Wir kennen sie von den Tagen ihres Hungerstreiks.
Wir kennen sie von dem Kampf, den sie begannen, als ihnen nichts anderes mehr blieb als ihr eigener Körper, um sich Gehör zu verschaffen.

Vor Monaten machten sich diese Arbeiter auf den Weg nach Ankara für Löhne, Abfindungen und rechtmäßige Forderungen, die sie seit Jahren nicht erhalten hatten.
Sie hatten unter Tage gearbeitet.
Sie hatten in der Dunkelheit produziert.
Sie hatten Risiken auf sich genommen.
Sie hatten ihren Schweiß vergossen.
Nun verlangten sie lediglich den Gegenwert ihrer eigenen Arbeit.

Nach tagelangem Marsch erreichten sie Ankara.
Sie legten sich auf den Beton.
Sie erwachten auf dem Beton.
Sie warteten vor den Polizeibarrikaden.
Sie versuchten, ihre Stimmen vor den Mauern zu erheben, die zwischen Staat und Volk errichtet wurden.
Dann begannen sie einen Hungerstreik.
Weil sie sagten, dass sie es leid seien, jahrelang zu warten.
Weil sie sagten, dass sie keine Zeit mehr zu verlieren hätten.

Der Kampf wuchs.
Menschen aus der ganzen Türkei hörten ihre Stimme.
Gewerkschaften unterstützten sie.
Demokratische Massenorganisationen unterstützten sie.
Politische Parteien unterstützten sie.
Die öffentliche Meinung wuchs.
Und schließlich schaltete sich der Staat ein.
Es gab Gespräche auf Ministerebene.
Verhandlungstische wurden errichtet.
Den Arbeitern wurden Versprechen gegeben.
Es wurde verkündet, dass ihre Forderungen ausgezahlt würden.
Zahlungspläne wurden erstellt.
Die zuständigen staatlichen Institutionen erklärten, den Prozess zu überwachen.

Als die Arbeiter Ankara verließen, kehrten sie nicht einfach nur nach Hause zurück.
Sie kehrten im Glauben an ihren Sieg zurück.
Im Glauben, dass ihr Kampf Früchte getragen hatte.
Im Glauben, dass die gegebenen Versprechen gehalten würden.
Denn diese Versprechen wurden nicht von irgendeinem Firmenchef gegeben, sondern an Tischen, die unter staatlicher Aufsicht standen.

Wochen vergingen.
Der Mai verging.
Das Fest (Bayram) kam.
Doch nach Angaben der Arbeiter wurde ein erheblicher Teil der erwarteten Zahlungen nicht geleistet.
Die genannten Termine verstrichen.
Neue Termine wurden genannt.
Neue Fristen wurden erbeten.
Neue Vorwände wurden vorgebracht.
Und heute sind die Arbeiter, die voller Hoffnung aus Ankara zurückgekehrt waren, wieder auf den Plätzen.

Als ein Arbeiter am Rednerpult sprach, erzählte seine Stimme nicht nur von seiner eigenen Familie, sondern von hunderten Arbeiterfamilien.
„Unsere Kinder sind hungrig in das Fest gegangen. Sie konnten keine Schuhe kaufen. Sie konnten keine Kleider kaufen. Sie konnten kein Opfertier schlachten.“

Dieser Satz ist keine bloße Nachrichtensentenz.
Dieser Satz ist ein Zuhause.
Er ist ein Esstisch.
Er ist die Stille einer Küche.
Er ist das Warten eines Kindes.
Er ist die Hilflosigkeit, die sich in das Herz einer Mutter und eines Vaters senkt.

Derselbe Arbeiter erzählte auch von den Versprechen, die ihnen seit Jahren gegeben wurden:
„Sie sagten, am Mittwoch wird gezahlt. Sie sagten, am Freitag wird gezahlt. Sie haben uns immer nur hingehalten.“

Ein anderer Arbeiter sprach kürzer.
Aber er war vielleicht derjenige, der am deutlichsten sprach:
„Wir haben nicht gestohlen. Wir sind nicht korrupt. Wir wollen nur unser Recht.“

Diese Worte waren wie eine Zusammenfassung der ganzen Geschichte.
Denn sie verlangten kein neues Privileg.
Sie verlangten keine Gunst.
Sie verlangten kein Almosen.
Sie verlangten den Lohn für die Tage, an denen sie gearbeitet hatten.
Ihre rechtmäßigen Gehälter.
Ihre aufgelaufenen Forderungen.
Den Gegenwert für die Arbeit, die sie über Jahre geleistet hatten.

Bei der heutigen Aktion vor dem Firmengebäude waren verschiedene demokratische Organisationen, politische Parteien und viele Menschen zur Solidarität gekommen.
Doch wie die Arbeiter berichteten, war es wieder nicht einfach, den Platz zu erreichen.
Es gab massive Sicherheitsvorkehrungen.
Straßen waren gesperrt.
Die Arbeiter versuchten, den Platz über verschiedene Umwege zu erreichen.
Ein Bergarbeiter beschrieb es so:
„Als Bürger der Republik Türkei mussten wir diesen Ort über Umwege erreichen, als wären wir Kriminelle.“

Vielleicht beginnt genau hier die Frage, die man heute stellen muss:
Warum werden Barrikaden vor Arbeitern errichtet, die ihre Rechte fordern?
Warum werden Menschen, die nur den Lohn für ihre Arbeit wollen, immer noch dazu gezwungen, zu kämpfen?
Warum werden nach jahrelangen Versprechen immer noch dieselben Forderungen laut?

Diese Fragen gehören nicht nur diesen Arbeitern.
In der ganzen Türkei dauern ähnliche Kämpfe an.
Es gibt Arbeiter, die monatelang auf ihren Lohn warten.
Es gibt Arbeiter, die ihre Abfindungen nicht erhalten.
Es gibt Arbeiter, die Widerstand leisten, weil ihre gewerkschaftlichen Rechte nicht anerkannt werden.
Es gibt Werktätige, die trotz Gerichtsurteilen ihre Rechte nicht bekommen.

Einst kämpften Arbeiter für bessere Bedingungen, höhere Löhne und neue Rechte.
Heute kämpfen immer mehr Arbeiter darum, ihre bereits erworbenen Rechte zu schützen.
Um den Lohn zu erhalten, den sie bereits verdient haben.
Um die Abfindung zu bekommen, die ihnen bereits zusteht.

Deshalb ist die Stimme, die man heute hört, nicht nur der Ruf aus einem Bergwerk.
Diese Stimme mischt sich in die gemeinsame Geschichte von Millionen, die von ihrer Hände Arbeit leben.
Und heute warten nicht nur die Arbeiter.
Ihre Familien warten.
Die Menschen, die Solidarität zeigen, warten.
Tausende, die diesen Kampf seit den Straßen von Ankara verfolgen, warten.
Sie warten darauf, ob das gegebene Wort gehalten wird oder nicht.

Denn manchmal geht es bei einem Kampf nicht nur um Geld.
Manchmal geht es um das Wort.
Um Vertrauen.
Darum, ob man zu dem steht, woran man glaubt.

Vielleicht hallte deshalb der letzte Satz auf dem Platz wie eine Zusammenfassung aller Reden wider:
„Ich träume von einem Land, in dem ich das, was ich durch meine Arbeit und meinen Schweiß verdient habe, pünktlich und rechtzeitig erhalten kann, ohne in einen solchen Kampf ziehen zu müssen.“

Vor 63 Jahren sprach ein „Arbeiter der Poesie“ von schönen Tagen.
Heute erzählen Bergarbeiter dieselbe Hoffnung mit anderen Worten.
Denn Hoffnung lebt manchmal in einem Gedicht.
Manchmal in einem Marsch.
Manchmal in Nächten auf dem Beton.
Manchmal in einem Hungerstreik.
Und manchmal in der Stimme eines Arbeiters, der sein Recht fordert.
Und offensichtlich wird diese Stimme trotz aller Hindernisse nicht verstummen.

4 Juni 2026 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Flüchtlinge

Zyperns Migrationsminister: EU prüft Menschenrechtsschutz in Rückkehrzentre

von Fremdeninfo 4 Juni 2026
von Fremdeninfo

Artikel von Mared Gwyn Jones

Nicholas Ioannides, zyprischer Vizeminister für Migration und internationalen Schutz, im Euronews-Interview am Mittwoch, den 3. Juni 2026. © Euronews

EU-Staaten, die abgelehnte Asylbewerber in Zentren in Drittstaaten unterbringen wollen, müssen nach Ansicht Zyperns konkretere und substanziellere Garantien für den Schutz der Menschenrechte schaffen. Dies erklärte der stellvertretende Migrationsminister Nicholas Ioannides im Gespräch mit Euronews.

Seine Äußerungen fallen nur wenige Tage nach dem Beschluss weitreichender neuer EU-Maßnahmen. Diese sollen die Rückführung von Migranten beschleunigen und gelten als die deutlichste Kurskorrektur in der europäischen Migrationspolitik seit Jahrzehnten.

„Wir wollen diese Menschen nicht bestrafen“, sagte Ioannides in der Euronews-Sendung 12 Minutes With. „Wir wollen lediglich sicherstellen, dass diejenigen, die kein Bleiberecht in der Europäischen Union haben, das Gebiet wieder verlassen.“

Die neuen Regelungen erlauben es EU-Mitgliedstaaten, bilaterale Abkommen mit Drittstaaten zu schließen. In diesen Ländern sollen sogenannte „Rückkehrzentren“ errichtet werden, um Migranten unterzubringen, deren Asylantrag in der EU abgelehnt wurde. Kritiker warnen jedoch, dass dies grundlegende Menschenrechte gefährden könnte.

„Die Achtung der Menschenrechte ist für alle eine rote Linie. Wir wollen keine Verstöße gegen EU- oder Völkerrecht“, betonte der Minister. Internationale Organisationen wie das Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) und die Internationale Organisation für Migration (IOM) der Vereinten Nationen sollten die Bedingungen in diesen Zentren überwachen; entsprechende Vereinbarungen seien vorgesehen.

Auf die Frage, ob die EU für solche Fälle bereits Vorsorge getroffen habe, antwortete Ioannides: „Die Abkommen zwischen den Mitgliedstaaten und den Drittstaaten, die solche Zentren beherbergen, werden Sicherungsmechanismen enthalten. Diese werden im Detail festlegen, welche Schritte einzuleiten sind, sollte es zu Menschenrechtsverstößen kommen.“

Gleichzeitig räumte der Minister ein, dass sich die EU-Staaten derzeit noch in einer Phase der „Ideensammlung“ befänden. „Nachdem die Verordnung nun beschlossen ist, werden wir uns intensiv mit der Ausarbeitung konkreter Maßnahmen beschäftigen“, fügte er hinzu.

Sorge um Minderjährige

Alleinreisende Minderjährige werden nach den neuen Regeln nicht in Rückkehrzentren in Drittstaaten geschickt. Kinder, die mit ihren Familien reisen, können jedoch dorthin verlegt werden.

Auf die Frage, wie die EU diese Minderjährigen vor möglichen Übergriffen schützen wolle, erklärte der Minister, dass das „Kindeswohl“ individuell geprüft werde, bevor eine Entscheidung über die Verlegung einer Familie in ein Rückkehrzentrum falle.

Derzeit verlassen im Durchschnitt nur etwa 27 % der irregulären Migranten die EU, nachdem sie eine Ausreiseaufforderung erhalten haben. Ioannides räumte ein, dass ein Teil des Problems darin bestehe, dass viele Herkunftsländer ihre Staatsangehörigen nicht zurücknehmen. Zudem gebe es Drittstaatsangehörige, „die bei der Rückführung nicht mit den Behörden der Mitgliedstaaten kooperieren“.

„Die neue Verordnung sieht Maßnahmen vor, um den Druck auf Einzelpersonen zu erhöhen, damit diese mit den Mitgliedstaaten zusammenarbeiten“, erklärte Ioannides. „Es wird beispielsweise strengere Haftregeln und längere Einreisesperren geben. Dies soll Drittstaatsangehörige dazu bewegen, mit den Behörden zu kooperieren und ihre Rückführung zu akzeptieren.“

Die zyprische Regierung, die derzeit die rotierende EU-Ratspäsidentschaft innehat, hat die Verschärfung der EU-Migrationsgesetze zu einer ihrer zentralen Prioritäten erklärt. Der Minister bezeichnete die neuen Rückführungsregeln als das „fehlende Puzzleteil“ der umfassenden Reform der EU-Migrationspolitik – des sogenannten Migrations- und Asylpakts –, der in der kommenden Woche in Kraft tritt

4 Juni 2026 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Neuere Beiträge
Ältere Beiträge

Beliebte Artikel

  • Statistik: Bürgergeld-Bezieher nach Nationalitäten – Stand Anfang 2025

    22 Juli 2025
  • Appell für Gerechtigkeit: Frauen der AABF wehren sich gegen Willkür und Rechtsbrüche

    4 Dezember 2025
  • Journalist und Aktivist Hakan Tosun stirbt nach brutalem Angriff

    14 Oktober 2025
  • Der Löwenanteil -Para _Şêr

    19 August 2025
  • Begegnungen am Radweg: Eine Geschichte von Mensch, Natur und einem besonderen Rabenfreund

    23 August 2025

Unser Team

Cumali Yağmur

Verantwortliche Redaktor

Ayşe Eker

Ayşe Eker

Redaktorin

Erdoğan Sedef

Erdoğan Sedef

Redaktor

Rojin Erten

Rojin Erten

Redaktor

Can Taylan Tapar

Can Taylan Tapar

Redaktor

Halit Yaşar Demirbağ

Halit Yaşar Demirbağ

Redaktor

Kategorien

  • Allgemein
  • Archive
  • Impressum
  • Politik
  • Religion
  • Flüchtlinge
  • Kultur
  • Frauen
  • Jugend
  • Salafismus
  • Veranstaltungen
  • Information
  • Rassismus
  • Antisemitismus
  • Fremdenfeindlichkeiten
  • Bildung
  • Featured

Neueste Artikel

  • In Berlin wird eine Grundschule mit kurdischem Bildungsangebot eröffnet

    21 Juni 2026
  • Linke nennt Israels Vorgehen offiziell Völkermord

    21 Juni 2026
  • Wird die Rechnung für die CHP-Operation den Aleviten präsentiert?

    20 Juni 2026
  • Kemal Kılıçdaroğlus Interview bei Sözcü TV

    20 Juni 2026
  • Der Körper in Europa, der Geist in der Türkei: Das Problem der Migranten bleibt ungelöst

    19 Juni 2026

Über uns

Die „Fremden“ Info-Zeitung ist eine in Niedersachsen ansässige Redaktion, die sich auf die rechtlichen, politischen und sozialen Angelegenheiten von Einwanderern und Flüchtlingen konzentriert. Wir beobachten und analysieren relevante Entwicklungen in der Region Hannover und vertreten die Interessen von Mitbürgern mit Migrations- und Fluchthintergrund bei Behörden, Verbänden und politischen Parteien.

Statistik: Bürgergeld-Bezieher nach Nationalitäten – Stand Anfang 2025

22 Juli 2025

Neueste Artikel

AUCH OHNE BLUTVERGIESSEN TÖTET EIN UNTERDRÜCKUNGSREGIME EINE GESELLSCHAFT, INDEM ES SIE VERSKLAVT UND VERROTTEN LÄSST
17 Juni 2026
Beim G7-Gipfel in Frankreich herrscht vorsichtiger Optimismus für eine diplomatische Lösung des Kriegs
17 Juni 2026
Aktuelle wirtschaftliche und politische Lage in Deutschland
16 Juni 2026

Hervorgehoben

Statistik: Bürgergeld-Bezieher nach Nationalitäten – Stand Anfang 2025
22 Juli 2025
Appell für Gerechtigkeit: Frauen der AABF wehren sich gegen Willkür und Rechtsbrüche
4 Dezember 2025
Journalist und Aktivist Hakan Tosun stirbt nach brutalem Angriff
14 Oktober 2025
  • Startseite
  • Anmelden
  • Über uns
  • Kontakt
  • Datenschutzerklärung
  • Newsletter
  • Impressum
Fremdeninfo
  • Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung