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4 Februar 2026 0 Kommentare
Allgemein

Europäische Migrationspolitik: Zahl der Abschiebungen laut EU-Kommissar deutlich gestiegen

von Fremdeninfo 25 April 2026
von Fremdeninfo

Artikel von Mounia Meiborg / Die Zeit

2025 sind 28 Prozent der ausreisepflichtigen Migranten aus der EU zurückgeführt worden. Laut EU-Kommissar Brunner funktionieren die Regeln aber noch nicht gut genug.

Die Zahl der Abschiebungen aus den EU-Ländern ist in den vergangenen Jahren deutlich angestiegen. »Im Jahr 2025 wurden 28 Prozent der ausreisepflichtigen Migranten in der EU zurückgeführt«, sagte EU-Migrationskommissar Magnus Brunner der Welt am Sonntag. Dies sei »der bisher höchste Wert in diesem Jahrzehnt«. Von den mehr als 491.000 Ausreisepflichtigen im vergangenen Jahr wurden demnach etwa 135.000 abgeschoben.

Grund für die höhere Abschiebequote seien »unter anderem das konsequente Vorgehen der Mitgliedstaaten, aber auch mehr Stabilität in einigen Aufnahmeländern und ein besseres Informationssystem«, sagte Brunner. Dem Bericht zufolge hatte 2022 die Rückführungsquote nur 16 Prozent betragen.

»Das kann uns nicht zufriedenstellen«

Trotz der Zunahme ist EU-Kommissar Brunner nicht zufrieden. »Die höhere Zahl an Rückführungen im vergangenen Jahr kann uns nicht zufriedenstellen«, sagte der Österreicher. »Die alten Regeln zur Rückführung illegaler Migranten in der EU funktionieren einfach nicht gut genug.«

Daher sei es umso wichtiger, dass die neue Rückführungsverordnung, die die EU-Kommission bereits im März des vergangenen Jahres dem Europaparlament und den 27 Mitgliedstaaten zur Abstimmung vorgelegt hatte, nun auch rasch beschlossen werde. Diese schaffe »strengere Regeln für Straftäter, klare und verbindliche Pflichten für Personen mit Abschiebebescheid und bringt mehr Effizienz in die Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten«, warb Brunner.

Im März dieses Jahres stimmte das Europäische Parlament für die Rückführungsverordnung – die konservative EVP-Fraktion hatte sich dafür mit Rechtsaußen-Parteien wie der AfD abgesprochen. Nun müssen sich noch Vertreter vom Rat der EU, dem Parlament und der Kommission auf den endgültigen Rechtstext einigen.

Als weitere Baustelle nannte der EU-Kommissar die Rücknahme ihrer Staatsbürger durch Drittstaaten. Dafür setze die EU ihre »Hebel gezielt ein«, sagte Brunner. »Visapolitik, Handel und Entwicklungsgelder werden künftig stärker mit Zusammenarbeit beim Thema Migration verknüpft sein«, kündigte er an.

25 April 2026 0 Kommentare
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Allgemein

Gedenkveranstaltung für Mehmet Ruhi Su in Duisburg

von Fremdeninfo 24 April 2026
von Fremdeninfo

Von Mehmet Tanlı / Duisburg

Duisburg. Mehmet Ruhi Su, der die türkische Musik maßgeblich geprägt hat, wird in Duisburg geehrt.

Ruhi Su (* 1912 in Van; † 20. September 1985 in Istanbul) war ein bedeutender türkischer Opernsänger, Volkssänger und Saz-Virtuose. Es wird vermutet, dass er armenischer Herkunft war. Ob er tatsächlich armenischstämmig war und seine Eltern während der tragischen Ereignisse von 1915 ums Leben kamen, ist nicht abschließend gesichert. Ruhi Su selbst äußerte sich öffentlich nie detailliert zu diesem Thema; er sagte lediglich, er sei „eines jener Kinder, die der Erste Weltkrieg allein zurückgelassen hat“.

Die Identität seiner leiblichen Eltern ist unbekannt. Sein Sohn Ilgın sagte dazu im Jahr 2012: „Wenn man bedenkt, dass mein Vater 1912 in Van geboren wurde, in einem Waisenhaus aufwuchs und niemals ein Verwandter ausfindig gemacht wurde, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass er Armenier war.“ Fest steht, dass Ruhi Su in einer mittellosen Pflegefamilie in Adana aufwuchs und ab seinem zehnten Lebensjahr ein Internat für Waisenkinder besuchte.

Sein musikalisches Erbe lebt in Duisburg weiter

Unter dem Motto „Ruhi Su wird in Duisburg lebendig gehalten“ findet an diesem Sonntag eine feierliche Gedenkveranstaltung mit einem reichhaltigen musikalischen Programm statt. Die Veranstaltung wird vom Chorleiter İsmet Kılıç mit Unterstützung des Vereins „Fikir Atölyesi“ (Gedanken-Werkstatt) organisiert. Das Event beginnt am Sonntag, den 26. April, um 14.00 Uhr in der Clauberg-Halle.

Ruhi Sus tiefgreifende Musik und sein kulturelles Erbe werden auf der Duisburger Bühne zu neuem Leben erweckt. Wenn man an die traditionellen Genres Deyiş und Semah denkt, fällt vielen zuerst der Name Ruhi Su ein. Mit seiner markanten Bassbariton-Stimme interpretierte er anatolische Volkslieder und Lieder über die Zeit der Generalmobilmachung auf einzigartige Weise.

Ruhi Su war ein Mann, der sein Leben den Volksliedern (Türkü) widmete. Er hinterließ rund 30 bis 40 Alben, die meist nur aus seinem Gesang und dem Spiel der Bağlama bestehen. Der berühmte Dichter Aşık Veysel sagte einmal über ihn: „Er ist eine Steppenblume, die im Blumentopf gewachsen ist.“

An der Veranstaltung, bei der Ruhi Sus Lieder im Mittelpunkt stehen, werden unter anderem sein Schüler Dr. Sabri Uysal sowie zahlreiche weitere bekannte Namen aus der Musikwelt teilnehmen. Im Rahmen des Konzerts wird der Chor für türkische Volksmusik „Rhein Peri Melodileri“ unter der Leitung von İsmet Kılıç gemeinsam mit den Gruppen „Yola Türküler“ und „Bir Telden Bir Dilden“ die unvergesslichen Werke von Ruhi Su zum Besten geben.

24 April 2026 0 Kommentare
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Allgemein

Weitere Strafanzeige gegen Iri

von Fremdeninfo 24 April 2026
von Fremdeninfo

Von: Andreas Schinkel/ Haz
Auch die Stadt wirft früherer Ratsfrau Betrug vor
Die ehemalige SPD-Ratsfrau Hülya Iri steht im Fokus staatsanwaltschaftlicher Ermittlungen. Iri soll Hunderttausende Euro Fördergeld aus staatlichen Töpfen nicht für beantragte Zwecke – etwa die Beratung von Migranten – verwendet haben, sondern für private Belange. Jetzt hat auch die Stadt Hannover Strafanzeige wegen des Verdachts auf Betrug eingereicht. Das haben sowohl die Strafverfolgungsbehörde als auch die Stadt gegenüber dieser Redaktion bestätigt. Die Stadtverwaltung verdächtigt Iri, sich für ihre Ratsarbeit zu viel Geld als Verdienstausfall erstattet haben zu lassen.

1,2 Millionen Euro Fördergeld bewilligt

Iri hatte 2018 den Verein Integrationsarbeit Kronsberg gegründet, um Geflüchtete und Migranten im Viertel zu unterstützen. Insgesamt mehr als 1,2 Millionen Euro, zumeist aus öffentlichen Kassen, hat der Verein akquiriert. Bereits Mitte März hat das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) Strafanzeige wegen Subventionsbetrugs gestellt. Dabei geht es um eine Summe von rund 740.000 Euro, die das Bamf bereits auf das Vereinskonto überwiesen hatte. Zudem geht die Staatsanwaltschaft einer zweiten, anonymen Strafanzeige nach. Es besteht der Verdacht, dass Iri vom Vereinsgeld Immobilien in Hannover und der Türkei gekauft haben soll. Die Ermittlungen richten sich auch gegen Iris Tochter Esma B. Für beide gilt die Unschuldsvermutung.

Hinzu kommt jetzt die Strafanzeige der Stadt wegen Betrugs nach Paragraf 263 Strafgesetzbuch. Grundsätzlich ist es rechtens, wenn sich ehrenamtliche Ratsleute Verdienstausfälle von der Stadt erstatten lassen, sollten sie etwa durch lange Rats- und Ausschusssitzungen finanzielle Einbußen beim Job hinnehmen müssen. Bis zu 2400 Euro monatlich können diese Erstattungen betragen. Dem Vernehmen nach soll Iri diesen Rahmen oft nahezu ausgeschöpft haben. „Die Stadt hat den Verdacht, dass nicht auf alle beantragten Entschädigungen ein Anspruch auf Erstattung bestand“, sagt der Sprecher der Staatsanwaltschaft Hannover, Oliver Eisenhauer.

Für ihren eigenen Verein soll Iri als „Integrationsberaterin“ tätig gewesen sein – und zwar von Montag bis Freitag zwischen 7 Uhr morgens und 21.30 Uhr abends, wie sie nach Informationen dieser Redaktion gegenüber der Stadtverwaltung angab. „Das kam uns nicht mehr glaubwürdig vor“, heißt es jetzt aus dem Rathaus.

Gefängnisstrafen drohen

Im Falle einer Verurteilung droht bei Betrugsdelikten ein Freiheitsentzug von bis zu fünf Jahren oder eine Geldstrafe. In schweren Fällen kann die Strafe auch bis zu zehn Jahre Gefängnis betragen. Die Ermittlungen stünden insgesamt noch am Anfang, sagt die Staatsanwaltschaft, und könnten sich über Monate hinziehen.

24 April 2026 0 Kommentare
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Zum Gedenken an Hrant Dink und Hacı Halil aus Urfa

von Cumali Yağmur 23 April 2026
von Cumali Yağmur

 

Von: Prof. Dr. Taner Akçam

Der 23. April wird in der Türkei als Tag der Gründung der Republik und als Kinderfest gefeiert; der 24. April markiert den symbolischen Beginn des Völkermords an den Armeniern. Weltweit wird an diesem Tag in Zeremonien der Armenier gedacht, die zwischen 1915 und 1918 vernichtet wurden.

Der bedeutendste Text, der über diese beiden Tage geschrieben wurde, stammt von Hrant Dink. Er gab seinem Artikel den Titel „23,5“. Heute ist „23,5“ ein Gedächtnismuseum; ich empfehle jedem dringend, es zu besuchen. Mit seinem Text „23,5“ suchte Hrant nach der Antwort auf die Frage, ob eine gemeinsame Erzählung möglich ist, die den 23. und den 24. April miteinander verbindet.

Es sollte keine „einzige und identische“ Geschichte sein, sondern eine Erzählung, die es den Menschen, die auf diesem Boden leben, ermöglicht, gemeinsam zu existieren. Das „ewige Fortbestehen“ der Republik Türkei hängt auch ein Stück weit davon ab, ob wir eine Erzählung schaffen können, die sowohl den 23. als auch den 24. April begreifbar macht.

Eine Geschichte, von der ich glaube, dass sie zu Hrants Suche beitragen kann, ist die Erzählung über Hacı Halil aus Urfa, wie sie von Greg Sarkisyan berichtet wurde (1). Lassen Sie uns gemeinsam dieser Geschichte lauschen, die ich 1995 zum ersten Mal von Sarkisyan hörte:

„Mein Vater ist 90, meine Mutter 82 Jahre alt. Der Vater meines Vaters wurde hingerichtet, meine Großmutter wurde nach einer Vergewaltigung ermordet. Von einer neunköpfigen Familie überlebten nur mein Vater und sein 5-jähriger Bruder. Die Geschichte der mütterlichen Seite ist anders, ein wenig ‚anormal‘, aber gerade deshalb darf sie nicht ignoriert werden. Mein Großvater hatte einen Arbeitskollegen namens Hacı Halil. Eines Tages kam er zu meinem Großvater und sagte: ‚Es gibt schlechte Nachrichten, man wird den Armeniern Schlimmes antun.‘ Er gab meinem Großvater das Versprechen, sich im Falle eines Unglücks um die gesamte Familie zu kümmern; mein Großvater solle sich keine Sorgen machen. Als die Katastrophe eintrat – grauenvoller als die schlimmsten Vorahnungen –, wurde mein Großvater vor den Augen seiner Familie, seiner schwangeren Frau (meiner Großmutter) und vier Kindern im Alter zwischen 2 und 8 Jahren, hingerichtet.

Hacı Halil hielt jedoch sein Wort und versteckte unsere Familie ein ganzes Jahr lang auf seinem Dachboden. Der Ort, an dem die Familie versteckt war, war logistisch äußerst gefährlich. Insgesamt waren es sieben Personen auf dem Dachboden, einschließlich eines Neffen meiner Großmutter. Hacı Halil schaffte es monatelang, Einkäufe für sieben Personen zu erledigen, ohne Aufmerksamkeit zu erregen, und bereitete jeden Tag genug Essen für die folgende Nacht vor. Gelegentlich schickte er seine zwei Frauen und die Bediensteten zu Verwandten, damit die Versteckten nach unten kommen, ihre Kleider waschen und baden konnten. Als zwei der Kinder starben, begrub er sie heimlich. Hacı Halil wusste, dass er bei all dem ein riesiges Risiko einging. Zudem wussten seine Bediensteten, was er tat. Wäre er erwischt worden, hätte ihn dasselbe Schicksal ereilt, das die Armenier erwartete.

Ich gehöre zu den wenigen Kindern meiner Generation, die mit Onkeln und Tanten aufwachsen konnten. All dies erinnert mich immer an den Türken Hacı Halil. Möge Gottes Segen mit ihm sein. Später wuchs ich in Vierteln in Aleppo und Beirut auf, in denen viele Armenier lebten, und ging dort zur Schule… Der Traum von einem freien und unabhängigen Armenien und der Albtraum des von Türken begangenen Völkermords waren die zwei Grundpfeiler meiner Erziehung. Sowohl von armenischen Organisationen als auch von Überlebenden lernte ich, dass Türken ‚unmenschliche Kreaturen‘ seien… Aber die Erinnerung an Hacı Halil war Teil meines Bewusstseins, und ich wuchs mit dem Wissen um das Dilemma auf, das dieser menschliche Türke und die Existenz seiner Familie in mir auslösten. Die Wahrheit, die mich diese verinnerlichte Dualität lehrte, ist folgende: Realität und Gerechtigkeit sind nicht so einfach; man muss sie unbedingt erforschen…

Ich möchte von hier aus den Menschen in der Türkei meine Hand reichen. Ich bitte sie, sich zu erinnern: Ihr Staat [das Osmanische Reich, Anm. T.A.] wurde damals vielleicht von Mördern regiert, aber sie hatten auch ihre Hacı Halils. Den Völkermord als Tatsache anzuerkennen und Schmerz darüber auszudrücken, wäre eine Geste, die der Ehre und dem Andenken dieser Letzteren gerecht würde. Vielleicht beginnt so der Heilungsprozess zwischen uns…“

Sarkisyan hielt diese Rede im April 1995 bei einem internationalen Symposium in Eriwan zum „80. Jahrestag des Völkermords an den Armeniern“, um zu begründen, warum das von ihm geleitete Zoryan-Institut die Konferenz unterstützte.

Der nächste Tag war der 24. April, und wir fuhren nach Etschmiadsin, dem Zentrum der armenischen Kirche, um an der religiösen Zeremonie für die Opfer des Völkermords teilzunehmen. Die Zeremonie war sehr bewegend. Hunderte, vielleicht Tausende Menschen betraten mit Blumen und Kerzen die Kirche, verfolgten die Liturgie und entzündeten Kerzen im Gedenken an die Ermordeten. Ein Chor sang ununterbrochen verschiedene Stücke. Wir beobachteten die Zeremonie von einem speziellen Platz aus, der für die akademischen Teilnehmer des Symposiums reserviert war.

Greg Sarkisyan kam zu mir. Er nahm meine Hand und führte mich mitten in die Menge der Kerzen anzündenden Menschen. Ohne meine Hand loszulassen, zündete er eine Kerze an, beugte sich zu meinem Ohr und sagte: „Zum Gedenken an Hacı Halil.“ Gemeinsam steckten wir die brennende Kerze in den Sand.

Der 24. April ist der Tag des Gedenkens an die Menschen, die ermordet wurden oder durch Hunger und Krankheit dem Tod überlassen wurden. An einem Ort, an dem der Toten gedacht wird, erwartet man – zumindest in diesem Moment – eine gewisse Kühle gegenüber den Tätern oder dass ihrer mit leichtem Zorn gedacht wird. Aber das Leben und die Taten von Hacı Halil waren für Sarkisyan so bedeutend, dass es ihm wichtiger war, sich gemeinsam mit mir an Hacı Halil zu erinnern und ihm eine Kerze zu widmen.

Wir alle wissen, dass es auf diesem Boden Dutzende und Hunderte solcher Hacı Halils gab. Wenn Armenier den Völkermord überlebt haben, spielten die Hacı Halils dabei eine Rolle, die keinesfalls vernachlässigt werden darf. Warum also erzählen wir diese Geschichten nicht?

Warum stehen wir Schlange, um die mörderischen Jungtürken (İttihatçılar) zu preisen, aber begraben die Hacı Halils in der Dunkelheit?

Ist das „23,5“, das Hrant suchte, nicht auch dadurch möglich, dass wir die Geschichte der Hacı Halils erzählen?


(1) Ich habe die Geschichte der Seite des Zoryan-Instituts entnommen. Da ich diese Geschichte jedoch mehrfach von Sarkisyan persönlich gehört habe, habe ich kleine, der Geschichte treue Änderungen vorgenommen.

• Osmanlı İmparatorluğu ve Osmanlılar

23 April 2026 0 Kommentare
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Das Gedächtnis der Gerechtigkeit: Von Marc zu Gergerlioğlu

von Fremdeninfo 23 April 2026
von Fremdeninfo

Von:CEVDET INAN 

Einige Menschen leben nicht am Rande der Geschichte; sie stehen in ihrem Zentrum. Wenn man sie zum Schweigen bringen will, sprechen sie umso lauter. Wenn man erwartet, dass sie sich zurückziehen, gehen sie einen Schritt weiter. Denn sie wissen: Schweigen bedeutet, sich schuldig zu machen.

In Émile Zolas Roman Wahrheit gibt es einen Lehrer namens Marc. Er steht allein, weil er auf der Seite der Gerechtigkeit verharrt. Ein unschuldiger jüdischer Lehrer, Simon, wird Opfer einer Verschwörung. Kirche, Medien, Öffentlichkeit – alle vereinen sich, um ihn zu verurteilen. Inmitten dieses Lynchchores steht Marc allein und spricht die Wahrheit aus – gestützt auf Dokumente, sein Gewissen und seine Moral. Er weicht nicht zurück, weder um seines Arbeitsplatzes noch um seines Ansehens willen. Er ist nicht länger nur ein einzelner Lehrer; er wird zum Prüfstein einer ganzen Gesellschaft.

Jahre später wird Simons Unschuld endlich anerkannt. Er kehrt in die Stadt zurück, die ihn einst verurteilt hat – doch diesmal wird er mit Blumen empfangen. Die Menge, die einst an seiner moralischen Hinrichtung beteiligt war, versucht nun, ihr Gewissen reinzuwaschen. Besonders eindrücklich ist, dass auch die Kinder der damaligen Täter an diesem Empfang teilnehmen, als wollten sie eine moralische Erbschuld begleichen. Sie schenken Simon sogar ein Haus.

Doch die Stimmung der Menge schlägt plötzlich um. Ihre Wut richtet sich nun gegen den wahren Täter, einen Jesuitenpriester, und sie ist bereit, ihn zu lynchen. In diesem Moment stellt sich Marc ihnen entgegen und hält sie auf. Denn Gerechtigkeit kann nicht durch Rache ersetzt werden. Selbst wenn die Wahrheit ans Licht kommt, muss das Gewissen seinen Prinzipien treu bleiben.

Jahre später, in einer völlig anderen Geografie, begegnet uns ein Arzt: Ömer Faruk Gergerlioğlu.

Er ist kein gewöhnlicher Akteur in der politischen Landschaft seines Landes. Als Arzt, Menschenrechtsverteidiger und Abgeordneter wurde er zu einer jener seltenen Stimmen, die unbeirrt auf das hinweisen, was viele lieber übersehen: willkürliche Entlassungen, zerstörte Biografien, Gefängnisse voller kranker Häftlinge und Babys, die ihre ersten Lebensjahre hinter Gittern verbringen. Für diese Beharrlichkeit zahlte er einen hohen Preis: Er wurde verfolgt, zeitweise aus dem Parlament gedrängt, doch er ließ sich nicht zum Schweigen bringen. Sein Schicksal steht exemplarisch für eine Zeit, in der das Gewissen selbst zum Gegenstand politischer Verfolgung wird.

Gergerlioğlu spricht über Leibesvisitationen in Gefängnissen, über todkranke Gefangene, über Kinder, die mit ihren Müttern eingesperrt sind, und über Menschen, die aufgrund ihrer Überzeugungen ihre berufliche Existenz verloren haben. Er spricht im Parlament – und ist doch oft einsamer als jene außerhalb. Er spricht die Wahrheit. Genau wie Marc.

Was Simon im Roman widerfuhr, war kein Einzelfall, sondern die Systematisierung von Unrecht – so wie es heute Tausenden in der Türkei ergeht. Menschen werden aufgrund ihrer Identität, ihres Glaubens oder ihrer politischen Haltung zur Zielscheibe. Ihre Leben werden über Nacht zerstört, sie verlieren ihre Berufe, und ganze Familien werden kollektiv mitbestraft. In einem System, in dem Angst das Recht ersetzt und Willkür über Gerechtigkeit triumphiert, wird Unschuld zu etwas, das mühsam verteidigt werden muss.

Wenn solche Ungerechtigkeiten zur Normalität werden, verändern sich Gesellschaften nicht sofort, sobald die Wahrheit ans Licht kommt. Sie zögern. Sie vergessen. Oder sie reagieren abrupt, um sich selbst zu entlasten. Genau hier beginnt die eigentliche Prüfung für die Menschlichkeit.

Die Stimme derer zu sein, die wegen ihrer religiösen, ethnischen oder politischen Identität verfolgt werden, bedeutet oft Einsamkeit. Doch sowohl Marc als auch Gergerlioğlu tragen diese Einsamkeit wie ein Ehrenzeichen. Während Marc für Simon kämpfte, verteidigte er nicht nur ein Individuum – er verteidigte die Idee der Gerechtigkeit an sich. Ebenso verteidigt Gergerlioğlu nicht nur die Opfer, sondern hält das moralische Bewusstsein einer ganzen Gesellschaft wach. Er wartet nicht, bis die Mehrheit ihre Meinung ändert. Er spricht dann, wenn es am gefährlichsten ist – nicht dann, wenn es sicher ist.

Beide zahlen einen Preis: Marc wird von der Gesellschaft geächtet, Gergerlioğlu aus dem Parlament ausgeschlossen. Doch die Geschichte verzeichnet sie nicht als Randfiguren, sondern als zentrale Säulen des moralischen Widerstands.

Wenn man heute Zolas Roman liest und an Marc denkt, erscheint vor dem inneren Auge eine moderne Gestalt: jemand, der mit Petitionen vor dem Parlament steht, der in den sozialen Medien unermüdlich über neues Unrecht berichtet, der versucht, jede einzelne Festnahme zu verifizieren… Gergerlioğlu.

Die Geschichte hat diese beiden Namen zu unterschiedlichen Zeiten geschrieben, aber mit derselben Feder: der Feder der Wahrheit.

Und vielleicht wird leise, ganz leise, noch ein weiteres Kapitel geschrieben: Eine Zukunft, in der Menschen, die einst aus ihrer Heimat gerissen wurden, zurückkehren können. Nicht als Verdächtige, sondern als Zeugen. Nicht in Angst, sondern in Würde. Vielleicht werden sie eines Tages wieder durch die Tore der Flughäfen gehen – getragen von der Ruhe, endlich wieder akzeptiert zu sein. Und vielleicht werden sie, wie Simon, von einer Gesellschaft empfangen, die aus der Vergangenheit gelernt hat, und von einer neuen Generation, die bereit ist, sich der Wahrheit zu stellen.

Bis dahin liegt die Verantwortung auf den Schultern derer, die sich weigern zu schweigen. Denn manchmal ist eine einzige Stimme nicht nur Widerstand – sie ist der Anfang einer Zukunft, die erst noch kommen muss.

23 April 2026 0 Kommentare
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Allgemein

Eine kurze Reise durch die englische Literatur!

von Fremdeninfo 23 April 2026
von Fremdeninfo

Von: İSKAN TOLUN / Köln.

In letzter Zeit kommentiere und bewertet ich – wenn auch nur kurz – wertvolle Autoren und literarische Werke verschiedener Länder, die ich gelesen habe und von denen ich teils sehr beeindruckt war. Kurz gesagt, ich versuche, die Weltliteratur zu erforschen. Schließlich ist die Literatur eine magische Kunstgattung: Wenn man einmal damit beginnt, kann man sich nicht mehr von ihr lösen, selbst wenn man es wollte.

Wenn man von Literatur spricht, denkt man an jene faszinierende Kunstform, die durch das Medium der Sprache Gefühle, Gedanken und Träume auf ästhetische Weise in Gattungen wie Lyrik, Roman oder Erzählung ausdrückt und dem Menschen gute Sitten und Moral lehrt. Mit anderen Worten: Literatur ist eine unverzichtbare Kunstform, die durch die Macht der Worte fiktive Welten erschafft, als lebendiges Gedächtnis der Gesellschaft und als Literaturwissenschaft das Denken des Menschen tiefgreifend weiterentwickelt.

Nachdem ich mich mit der deutschen und französischen Literatur befasst habe, möchte ich nun kurz auf die englische Literatur eingehen. (Es folgen weitere bedeutende Länder wie Russland, die USA, Italien, Griechenland, Ägypten und Japan.) Die englische Literatur beschränkt sich nicht nur auf England oder die britische Insel; sie umfasst alle englischsprachigen Regionen und repräsentiert mit ihren literarischen Werken ein weites akademisches Feld.

Das erste große englische Epos ist Beowulf. Dieses anonyme Werk, von dem man annimmt, dass es zwischen 700 und 750 n. Chr. entstand, behandelt paganen (heidnischen) Kulturkreis und Heldengeschichten aus den skandinavischen Ländern. Beowulf, das als Wurzel der englischen Literatur gilt, wird als das älteste und tiefgründigste epische Gedicht angesehen, das in altenglischer Sprache verfasst wurde.

Die englische Literatur wurde durch historische Strömungen wie das Mittelalter, die Renaissance, die Romantik und das viktorianische Zeitalter geprägt. Diese tief verwurzelte Tradition, die vom Mittelalter bis in die Gegenwart reicht – von Geoffrey Chaucer (1343–1400) bis hin zu modernen Autoren –, hat eine Fülle von Klassikern in den Bereichen Theater, Roman und Lyrik hervorgebracht.

Somit umfasst die englische Literatur von der altenglischen Periode bis heute einen sehr reichen Schatz und beherbergt Giganten wie W. Shakespeare, Charles Dickens, Jane Austen, Virginia Woolf und George Orwell, die die Weltliteratur maßgeblich beeinflusst haben. Ich werde versuchen, auf einige von ihnen kurz einzugehen:

(Natürlich habe ich nicht vergessen, dass es in der englischen Literatur auch wertvolle Autoren wie die Wigrams gibt. Ich hatte ein sehr schönes Werk der Wigrams gelesen: Leben in Kurdistan, der Wiege der Menschheit. Das besagte Buch war vergriffen, und ich weiß, dass ich lange danach gesucht habe. Ich war neugierig, aber die Auflage war erschöpft. Ich habe alle Bekannten und Freunde, die in Verlagen arbeiten, mobilisiert. Schließlich konnte ich es durch gemeinsame Anstrengung finden; meine Neugier hat gesiegt, und nach der Lektüre war ich sehr begeistert.)

Renaissance / Elisabethanisches Zeitalter: William Shakespeare (1564–1616). Man kann sagen, dass die Stücke, Gedichte, Dramen und Komödien dieses legendären Schriftstellers, der als eine der wichtigsten Figuren der englischen Literatur gilt, Leser und Zuschauer weltweit seit Jahrhunderten beeinflussen – und es sieht so aus, als ob dies noch weitere Jahrhunderte so bleiben wird. Ich lese jedes Werk dieses wertvollen Autors, dessen Nachname übersetzt „schwingender Speer“ bedeutet, mit großem Vergnügen. Mir ist klar geworden: W. Shakespeare zu lesen ist ein Privileg; je mehr man liest, desto mehr möchte man lesen.

Moderne und Postmoderne: George Orwell (1903–1950). Eigentlich ist George Orwell ein in Indien geborener britischer Schriftsteller, sein richtiger Name lautet Eric Arthur Blair. Sein ursprünglicher Beruf: Polizist. In seinen jungen Jahren (1922–1927) übte Orwell eine sehr ernsthafte Tätigkeit bei der indischen kaiserlichen Polizei aus. Doch als dieser ehrliche Mensch das wahre Gesicht des Imperiums und seiner Verwaltung sah, trat er zurück. Ich bin gerade dabei, das Gesamtwerk des geschätzten George Orwell, der in Indien geboren wurde und in England verstarb, zu Ende zu lesen.

Der für seine dystopischen Werke und seine enorme Vorstellungskraft bekannte Autor ist immer noch in aller Munde; besonders durch seinen Science-Fiction-Roman 1984. Dieses Werk wird als ein Roman bewertet, der gegen die moderne Welt protestiert, und bringt so tiefe Diskussionen mit sich. Das Buch wurde 1948 geschrieben, und es ist sehr interessant, dass er durch das Vertauschen der Ziffern (4 und 8) quasi auf die Zukunft hingewiesen hat.

Während George Orwell in diesem berühmten Roman ein totalitäres Regime beschreibt, in dem das Volk ständig überwacht wird, scheint er die heutige Technologie bereits vor fast einem Jahrhundert vorausgesehen und entdeckt zu haben.

Ebenso interessant ist der Roman Farm der Tiere desselben Autors. Sein gegen Ende des Zweiten Weltkriegs verfasster Roman löste Diskussionen aus, da er als scharfe Satire auf das Stalin-Regime gilt.

Heutzutage gibt es eine weitere britische Autorin, die mit der Harry Potter-Serie für Furore sorgt und über eine großartige Vorstellungskraft verfügt: Frau Joanne K. Rowling (geboren 1965). Diese von der geschätzten Autorin verfassten Kinder- und Jugendromane wurden nicht nur verfilmt, sondern auch in 85 Sprachen übersetzt und haben sich bis heute weltweit über 600 Millionen Mal verkauft.

Seit der Veröffentlichung des ersten Romans Harry Potter und der Stein der Weisen (1997) haben die Bücher weltweit enorme Popularität erlangt. Laut der berühmten britischen Autorin Joanne K. Rowling sind die Hauptthemen des Romans Leben und Tod. Weitere zentrale Themen sind Vorurteile, Korruption, Wahnsinn usw. Diese Romanserien, die positive Kritiken erhielten, haben neben Kindern auch ein breites erwachsenes Publikum angezogen. (Mein Sohn liest alle Bände der Serie mit Vergnügen auf Deutsch; neulich war ich auch neugierig und habe mir die türkische Version von Harry Potter und der Halbblutprinz besorgt und gelesen.) Sie gelten heute als einer der Grundpfeiler der Jugendliteratur.

(Übrigens, bevor ich es vergesse: Ich möchte betonen, dass das britische Volk Fremden und Touristen gegenüber sehr aufgeschlossen und freundlich ist. In London war ich mehrfach persönlich Zeuge davon, dass Menschen, wenn man nach dem Weg fragt, einen nicht nur anleiten, sondern einen direkt bis zur Adresse begleiten.)

Unser Herz, das bereits wegen der im Krieg sterbenden Kinder brannte, wurde diesmal durch die Angriffe auf Schulen zu Asche. Ich wünsche den Verstorbenen Gottes Gnade und den Verletzten eine schnelle Genesung!.. Ich hoffe, dass solche schrecklichen Ereignisse nie wieder, zu keiner Zeit und an keinem Ort mehr passieren. Ich widme diesen Artikel den Schulkindern und Jugendlichen, die in Maraş und Siverek Opfer von Angriffen wurden!..

23 April 2026 0 Kommentare
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AllgemeinRassismus

Verwaltung ohne Diskriminierung: „Rassismuskritik ist ein Handlungsauftrag“

von Fremdeninfo 22 April 2026
von Fremdeninfo

Artikel von Claudia Kabel/ F.R.

 

Der Landkreis Darmstadt-Dieburg wurde für ein bundesweites Modellprojekt ausgewählt. Er ist die einzige Kreisverwaltung im Programm. Insgesamt wollen 16 Kommunen eine Verwaltung ohne Diskriminierung entwickeln. Wie funktioneirt das?

Der Landkreis Darmstadt-Dieburg wurde als einzige Kreisverwaltung für das bundesweite Modellprojekt „Kommunen für Alle? – Rassismuskritik in kommunalen Verwaltungen“ ausgewählt. Bundesweit beteiligen sich 16 Kommunen an dem Projekt der Europäischen Städtekoalition gegen Rassismus (ECCAR).

Frau Efande Mbome, Sie leiten das Büro für Migration und Inklusion, das in der Kreisverwaltung Darmstadt-Dieburg das Projekt für 1.800 Mitarbeitende umsetzt. Was versteht man unter einer rassismuskritischen und diskriminierungssensiblen Verwaltung?

Wir als Verwaltung haben im Rahmen des Gleichbehandlungsgesetzes den verfassungsrechtlichen Auftrag, für alle Menschen unabhängig von Herkunft, Alter oder Beeinträchtigung zugänglich zu sein. Nun stellen wir uns die Frage, wo Unterschiede in unseren Lebensrealitäten Ungleichbehandlungen erzeugen können. Wie wir diese erkennen können, aber auch, wie wir ihnen entgegenwirken können. Rassismuskritik ist also ein Handlungsauftrag.

Wie äußert sich Rassismus in der Verwaltung?

Eine aktuelle bundesweite Studie zeigt, wie sich Rassismus in Behörden äußern kann – etwa in Form von Spannungen oder Unsicherheiten im Umgang miteinander. Dabei können Vorurteile und Stereotype den Gesprächsverlauf beeinflussen. Mögliche Indikatoren sind zum Beispiel ein unterschiedlicher Tonfall, variierende Geduld im Gespräch oder auch eine uneinheitliche Handhabung bei der Nachforderung von Unterlagen. Als Verwaltung ist es unser Anspruch, solche Mechanismen zu erkennen und ihnen aktiv entgegenzuwirken. Entsprechend setzen wir uns kontinuierlich mit unseren eigenen Strukturen und Abläufen auseinander, um diskriminierungssensibel zu handeln.

Geht Rassismus dabei nur von der Verwaltung aus oder sind auch die Mitarbeitenden betroffen?

Die Fragestellung greift zu kurz, da sie eine einseitige Perspektive nahelegt. Tatsächlich können nicht nur Bürger:innen, sondern auch Verwaltungsmitarbeitende von Rassismus und Diskriminierung betroffen sein – etwa wenn sie selbst eine familiäre Einwanderungsgeschichte haben oder ihnen diese zugeschrieben wird. Zugleich ist es wichtig zu betonen, dass Rassismus sich nicht nur auf individueller Ebene wiederspiegelt, sondern auch in gesellschaftlichen Strukturen. Gerade deshalb verstehen wir uns als rassismuskritische Verwaltung, die diese Zusammenhänge reflektiert und aktiv an einem respektvollen und fairen Miteinander arbeitet.

Was bedeutet das?

Formulare und Amtssprache wirken zunächst neutral. In der Praxis treffen sie aber auf sehr unterschiedliche Ausgangsbedingungen. Wer in mehreren Bereichen – etwa beim Zugang zu Bildung, Wohnraum oder Information – strukturell benachteiligt ist, hat weniger Gelegenheit, sich Systemwissen anzueignen, welches zum Ausfüllen des Formulars notwendig ist. So entsteht eine Kette von Faktoren, die sich gegenseitig verstärken: fehlende Informationen, komplexe Verfahren und institutionelle Anforderungen. Das führt dazu, dass Teilhabechancen ungleich verteilt sind – nicht durch individuelles Verschulden, sondern durch kumulierte Benachteiligung. Entscheidend ist: Diese Ausschlüsse entstehen, weil unsere gesellschaftlichen Strukturen und Institutionen bestimmte Lebensrealitäten besser abbilden als andere.

Wie gehen Sie praktisch vor, um Rassismus zu vermeiden?

Seit 2022 bieten wir in der Kreisverwaltung bereits jährlich verschiedene Angebote zum Thema rassismuskritische Verwaltung an. Das sind Gespräche, Fortbildungen, Lesungen oder Plakataktionen, um unsere Mitarbeitenden für das Thema zu sensibilisieren. Wir fragen uns konkret: Wo gibt es Unsicherheiten oder Vorbehalte im Umgang mit Vielfalt und wie können wir dabei unterstützen, diese abzubauen.

Und wo wäre das?

Zum Beispiel, wie spreche ich jemanden an? Wir fragen zum Beispiel nicht sofort nach, wo jemand herkommt, wenn es für das Gespräch/Thema keine Rolle spielt. Oder, wie gestalte ich eine Veranstaltung, damit möglichst alle teilnehmen können? Da spielt neben Barrierefreiheit auch die Uhrzeit oder der Tag eine Rolle. Welche Speisen biete ich an, wie gestalte ich einen Einladungsflyer, damit viele ihn verstehen? Berücksichtige ich bei meiner Terminplanung zum Beispiel auch andere Feiertage außer die christlichen? Für die Terminvergabe haben wir einen Vielfaltskalender aufgelegt. Der zeigt zum Beispiel an, wann Ramadan ist.

Zur Person

Vanessa Efande Mbome (35) leitet seit 2023 das Büro für Migration und Inklusion. Sie hat unter anderem in Mannheim Soziologie studiert und ist seit 2017 beim Landkreis Darmstadt-Dieburg beschäftigt.

Aus Hessen sind neben dem Landkreis Darmstadt-Dieburg auch Offenbach und Hofheim am Projekt beteiligt.

cka

Klingt so, als sei der Landkreis ganz gut aufgestellt. Was wird sich durch die Teilnahme am Projekt ändern und wo wollen Sie das Fördergeld von 10.000 Euro einsetzen?

Wir wollen unsere Angebote nachhaltig verankern und verstetigen. Das Projekt geht bis 2028. In dieser Zeit wollen wir Fortbildungsangebote ausbauen und die Gesprächskultur vertiefen hin zu der Frage, wo fängt Rassismus in den Abläufen und in Entscheidungen an? Wie kann ich mein eigenes Verhalten, meine Bedenken und Unsicherheit reflektieren? Da es sich um ein europäisches Projekt handelt, haben wir die Möglichkeit uns mit anderen Städten und Gemeinden auszutauschen und andere Fortbildungsinhalte auszuprobieren. Zudem wollen wir ein Mitarbeitenden-Netzwerk gründen für Verwaltungskräfte mit

Migrationsgeschichte. Daraus erhoffen wir uns, neben einem sicheren Raum zum Austausch, auch die Einbindung der Perspektiven und Expertisen in Veränderungsprozesse. Denn letztendlich geht es um Organisationsentwicklung.

Das heißt, die teilnehmenden Kommunen werden zur Blaupause für andere Städte und Landkreise?

Im Rahmen des bundesweiten Projekts wird ein Expertengremium gegründet, das Handlungsempfehlungen für Verwaltungen aufstellt, wie man rassismuskritische Organisationsentwicklung betreiben kann. Wir Kommunen sollen an diesen Empfehlungen mitwirken und sie erproben, damit alle Verwaltungen in Deutschland sie umsetzen könnten

22 April 2026 0 Kommentare
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Allgemein

Wie wird Wohnen wieder bezahlbar

von Fremdeninfo 22 April 2026
von Fremdeninfo

Von: Axel von der Ohe 
Von Haz
Mieten steigen, aus der Kommunalpolitik kommen Ideen

In Hannover sind die Preise für inserierte Mietwohnungen im vergangenen Jahr doppelt so stark gestiegen wie die Inflation: um fast vier Prozent. Dieses Ergebnis einer bundesweiten Auswertung von Wohnungsanzeigen löst jetzt in Hannovers Kommunalpolitik erste Reaktionen aus. Im heraufziehenden Kommunalwahlkampf macht Oberbürgermeisterkandidat Axel von der Ohe (SPD) mehrere Vorschläge, wie Wohnen wieder bezahlbar werden kann. Für ihn liege in der aktuellen Mietpreisentwicklung „sozialer Sprengstoff“.

Von der Ohe schlägt vor, „überflüssige Standards“ für Neubauten zu streichen. Vorbild sei das sogenannte Hamburger Modell. In der Hansestadt will man damit Kosten für Neubauten deutlich reduzieren. Auf Kostentreiber wie Tiefgaragen kann verzichtet werden, Decken und Wände können dünner ausfallen, die Haustechnik darf schlicht sein. Mit vernünftigen Standards, kostenbewusster Planung und schnellen Genehmigungen können Baukosten um ein Drittel gesenkt werden“, sagte Peter Tschentscher (SPD), Erster Bürgermeister Hamburgs.

Zudem schlägt von der Ohe vor, den Anteil von Sozialwohnungen zu erhöhen. Wo immer Neubaugebiete erschlossen werden, soll der Anteil von Wohnungen mit besonders günstigen Mieten (sechs bis acht Euro Kaltmiete pro Quadratmeter) nicht mehr wie bisher 30 Prozent, sondern 40 Prozent betragen. Um solche Mieten überhaupt anbieten zu können, haben Investoren die Möglichkeit, Fördergeld von der Stadt Hannover zu beantragen. OB-Kandidat von der Ohe fordert überdies, dass die Stadt eine neue Förderkategorie ins Leben rufen sollte – die Miete für neun Euro pro Quadratmeter. Damit will er mehr bezahlbaren Wohnraum für mittlere Einkommen schaffen.

Unklar ist, wie solche Förderprogramme finanziert werden sollen, denn die Stadt Hannover schiebt noch immer einen hohen Schuldenberg vor sich her, mit entsprechender Zinslast. Andere Punkte sind umsetzbar: Tiefgaragen müssen in Hannover längst nicht mehr gebaut werden, und die neue Niedersächsische Bauordnung lässt Abweichungen von Standards zu. Von der Ohe ist zudem der Ansicht, dass in Hannover immer weniger Büroflächen benötigt werden, weil viele Menschen inzwischen zu Hause arbeiten. „Deshalb gründen wir eine Taskforce Umnutzung, die systematisch Potenziale für die Umnutzung von Büroimmobilien zu Wohnraum ermittelt“, sagt von der Ohe. Ein größeres Angebot an Wohnungen wirke sich preisdämpfend auf die Mieten aus.

22 April 2026 0 Kommentare
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Allgemein

Erste türkeistämmige Rektorin: Fatma Deniz als TU-Präsidentin ins Amt eingeführt

von Fremdeninfo 22 April 2026
von Fremdeninfo

Von: Dtj-online

 Mit einer Zeremonie ist die Informatik-Professorin Fatma Deniz als neue Präsidentin der Technischen Universität Berlin eingeführt worden. Die 43-Jährige steht für einen Generationswechsel und setzt auf Innovation, Internationalisierung und den Schutz der Wissenschaftsfreiheit.

Am Donnerstag ist die neue Präsidentin der Technischen Universität Berlin, Fatma Deniz, feierlich in ihr neues Amt eingeführt worden. Die Zeremonie stand im Zeichen des 80. Neugründungs-Jubiläums der akademischen Einrichtung, deren historische Wurzeln ins 18. Jahrhundert zurückreichen.

Offiziell ist Deniz bereits seit 1. April im Amt. Die 43 Jahre alte Mathematik-Professorin hatte 2023 an der TU ihre Professur für Informatik angetreten. Sie ist die erste türkeistämmige Rektorin einer international renommierten öffentlichen akademischen Einrichtung in Deutschland. Deshalb gilt ihre Ernennung auch als ein bedeutender Wendepunkt in der deutschen Migrationsgeschichte.

Deniz will Chancen moderner Technologien und der KI nutzen

An den Beginn ihrer Antrittsrede im Audimax stellte Deniz eine Begrüßung in drei Sprachen – Deutsch, Englisch und Türkisch. Dann sprach sie vom „großen Privileg der Wissenschaftsfreiheit“, das die Verfassung in Deutschland garantiere. Sie fügte hinzu: „Und wir alle tragen die Verantwortung für die Freiheit der Wissenschaft und ihren Schutz.“

Deniz ging auf die Gründungssituation der TU ein. Im Jahr 1946 sei es darum gegangen, die Wissenschaft als Grundlage für Deutschlands erneuerte Demokratie zu stärken und zu sichern. Mittlerweile habe sich das Umfeld fundamental verändert. Die Welt stehe inmitten von geopolitischen und technologischen Veränderungen. Dafür sorgten Künstliche Intelligenz und die Möglichkeit, in kürzester Zeit auf mehr Daten und Informationen zurückzugreifen als je zuvor.

„Wir können auf Knopfdruck übersetzen, komplexe Analysen durchführen, manchmal in Sekunden, und Ideen algorithmisch generieren. Dinge, die früher Jahre dauerten, geschehen heute augenblicklich. Ich denke, das ist nicht nur ein kurzes Abenteuer, sondern auch eine wirklich großartige Gelegenheit“, so Deniz weiter.

„Strukturen schaffen, die Exzellenz ermöglichen“

In ihrer Amtszeit habe sie sich vier Hauptziele gesetzt. So soll die TU Berlin Exzellenz in Forschung und Innovation bewahren und ausbauen. Deniz will die Einrichtung national und international positionieren. Dazu kämen die Sicherstellung zukunftsorientierter Bildung und die Schaffung von Strukturen, die Exzellenz ermöglichten.

Um dies zu gewährleisten, sei jedoch Offenheit für neue Ideen nötig, und es bedürfe des Mutes, sich selbst zu hinterfragen. Exzellenz entstehe nicht durch Zufall, sondern stelle sich ein, wenn „Menschen Verantwortung übernehmen, gemeinsam an etwas Großes arbeiten und den Mut haben, neue Wege auszuprobieren“.

Fatma Deniz kam 1983 in München zur Welt, wuchs jedoch in der Türkei auf, wo sie das Mädchengymnasium in Bursa als Jahrgangsbeste abschloss. Für das Studium der Informatik mit Nebenfach Computerlinguistik kehrte sie in die bayerische Landeshauptstadt an die dortige TU zurück. 2008 legte sie ihre Diplomprüfung mit Auszeichnung ab.

Deniz löste nach Antisemitismusskandal Geraldine Rauch ab

Ihre weitere akademische Karriere führte sie an die Universität von Kalifornien in Berkeley. Dort übernahm sie unter anderem Lehraufgaben im Bereich Data Science. Im Jahr 2018 wechselte sie auch an das Helen Wills Neuroscience Institute und leitete dort eine Forschungsinitiative. Zwei Jahre später begann ihr erstes Engagement an der TU Berlin. Damals übernahm sie die Leitung des Projekts „Sprachrepräsentationen bei zweisprachigen Menschen“.

Im April 2023 trat sie ihre Professur für Informatik an und die Leitung des Fachgebiets „Sprache und Kommunikation in biologischen und künstlichen Systemen“. Ein Jahr später ernannte sie der zuständige Senat zur Vizepräsidentin für Digitalisierung und Nachhaltigkeit der TU. Im Dezember 2025 wurde sie in einer Kampfabstimmung gegen die wegen Antisemitismusvorwürfen in Ungnade gefallene Geraldine Rauch zur Universitätspräsidentin gewählt. Ihre Amtszeit beträgt vorerst vier Jahre.

22 April 2026 0 Kommentare
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Cumali Yağmur
Allgemein

Demokratie in Deutschland – nur für die „herrschende Nation“?

von Cumali Yağmur 22 April 2026
von Cumali Yağmur


Von: Cumali Yağmur

Vor einigen Tagen schrieb ich, dass Migrantenorganisationen in Europa und Deutschland strukturelle Fehler in ihrer Organisierung machen. Es gibt jedoch ein Phänomen, das nicht primär von den Migranten selbst ausgeht, sondern aus der Tatsache resultiert, dass ihnen in den Ländern der Europäischen Union (EU) und insbesondere in Deutschland keinerlei politische Rechte eingeräumt werden: Die Verlagerung der Politik aus ihren Herkunftsländern hierher. Die Ursache für diesen Zustand dürfte in eben dieser Entrechtung liegen. Welche demokratischen Rechte wurden den Migranten in den EU-Ländern und in Deutschland denn angeboten, die sie dann von sich gewiesen hätten?

In Deutschland leben 15 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund. Wer kein deutscher Staatsbürger ist, besitzt keinerlei politische oder demokratische Rechte – und somit auch kein aktives oder passives Wahlrecht. Lediglich Migranten aus EU-Mitgliedstaaten haben das Recht, an Kommunalwahlen teilzunehmen oder darin gewählt zu werden. Menschen aus Asien, dem Nahen Osten, Lateinamerika oder den Balkanstaaten bleibt dieses Recht verwehrt. Sogar Migranten aus EU-Ländern sind von Landtags- und Bundestagswahlen ausgeschlossen. Bei EU-Wahlen müssen sie sich entscheiden: Wählen sie eine Partei in Deutschland oder geben sie ihre Stimme per Briefwahl für eine Partei in ihrem Herkunftsland ab?

In einigen Bundesländern wurde Migranten das Recht auf einen „Ausländerbeirat“ zugestanden. Da diese Beiräte jedoch lediglich einen beratenden Status haben, ist die Wahlbeteiligung äußerst gering. Niemand interessiert sich für einen Ausländerbeirat, der keine Funktion und keine politische Gestaltungsmacht besitzt. In Hessen wurde es sogar Menschen, die die deutsche Staatsangehörigkeit angenommen haben, ermöglicht, für den Ausländerbeirat zu stimmen; dennoch blieb die Beteiligung verschwindend gering.

In anderen Bundesländern wurden anstelle von Ausländerbeiräten sogenannte „Integrationsräte“ (Uyum Meclisleri) eingerichtet. Diese werden oft nicht gewählt, sondern durch Ernennungen von oben nach unten besetzt. Auch Vertreter von Kirchen und Gewerkschaften können in diesen Räten tätig sein. Da auch sie nur eine beratende Funktion haben, verfügen sie über keinerlei politische Macht. In manchen Bundesländern gibt es zudem Integrationsräte, die von den Parteien selbst besetzt werden, wobei parteinahe Personen bevorzugt werden. Auch diese haben außer einer beratenden Tätigkeit keine politische Funktion. Aus diesem Grund zeigt die migrantische Minderheit kein Interesse an diesen Institutionen und nimmt sie nicht ernst.

In einem Land wie Deutschland, das von sich behauptet, eine entwickelte Demokratie mit einer starken Zivilgesellschaft zu sein: Was ist es anderes als eine antidemokratische Praxis, Migranten, die teils seit 70 Jahren hier leben und bereits in der fünften Generation angekommen sind, von demokratischen Rechten auszuschließen? Wie wir das definieren und benennen können, sollten wir alle gemeinsam überlegen und beantworten. Seit Jahren wurde der migrantischen Minderheit kein einziges demokratisches Recht mit politischer Entscheidungsgewalt zugestanden.

Mit welcher politischen Auffassung lässt sich diese antidemokratische Haltung erklären? Ist dies nicht das Produkt von Rassismus, Nationalismus und einer antidemokratischen Gesinnung? Während Politiker dies nicht erklären können, verteidigten sie lange Zeit die Überzeugung, Migranten würden in der deutschen Gesellschaft aufgehen und verschwinden (Assimilation) – ein Ansatz, der gescheitert ist. Solange man über die Sichtweise „Ein Ausländer bleibt ein Ausländer“ nicht hinauskommt, ist ein friedliches Zusammenleben nicht möglich. Wenn dies wirklich gewollt ist, müssen den Migranten alle gleichberechtigten Rechte zugestanden werden.

Diese Mentalität kann niemals mit einem Verständnis von Demokratie und Zivilgesellschaft vereinbar sein. Es ist ein antidemokratischer Ansatz, und diese Praxis gegenüber Migranten ist inakzeptabel. Diese Haltung ist der Inbegriff von Nationalismus, Rassismus und Chauvinismus.

Dieses Thema muss ausführlich diskutiert und intensiv auf die Tagesordnung gesetzt werden. Wenn Deutschland sich als demokratisches Land präsentiert, darf Demokratie nicht nur für die herrschende Nation gelten, sondern muss auch für die 15 Millionen Menschen der migrantischen Minderheit gültig sein – durch die Gewährung gleicher demokratischer Rechte.

Wie bewertet Deutschland sich eigentlich selbst mit diesem antidemokratischen Gebaren gegenüber Migranten? Nicht nur Deutschland, auch die Politiker in anderen EU-Ländern sollten in sich gehen und tiefgreifend nachdenken. Sie kritisieren antidemokratische Praktiken und Unterdrückung in anderen Ländern – ich sage nicht, dass sie das nicht tun sollten, im Gegenteil. Doch diese ausgrenzende und antidemokratische Haltung, die sie in der EU und in Deutschland gegenüber den Migranten im eigenen Land an den Tag legen, muss schleunigst beendet und durch gleiche demokratische Rechte ersetzt werden.

Alle Migranten sollten in den europäischen Ländern, in denen sie leben – allen voran in Deutschland –, eigene Parteien gründen, um ihre Probleme selbst in die Hand zu nehmen und zu lösen. Die Migranten fordern in Europa und Deutschland weder ein eigenes Territorium noch eine eigene Flagge; sie sollten lediglich durch die Gründung eigener Parteien dafür kämpfen, ihre vollen demokratischen Rechte zu erlangen.

22 April 2026 0 Kommentare
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