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Einwandererinnen und Flüchtlingspolitik
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Flüchtlinge

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USA Gericht blockiert Trumps Staatsbürgerschafts-Dekret

von Fremdeninfo 24 Januar 2025
von Fremdeninfo

USA Gericht blockiert Trumps Staatsbürgerschafts-Dekret

Erst am Montag hatte der neue US-Präsident ein Dekret unterzeichnet, das das Recht auf US-Staatsbürgerschaft per Geburt einschränken soll. Jetzt hat ein Richter in Seattle die Anordnung auf Eis gelegt. Sie verstoße gegen die Verfassung.

Ein US-Bundesrichter hat das Dekret des neuen Präsidenten Donald Trump zur Einschränkung des Rechts auf die US-Staatsbürgerschaft per Geburt vorläufig blockiert. Es handle sich um eine „eklatant verfassungswidrige Anordnung“, begründete der Bundesrichter John Coughenour in einer Anhörung in Seattle im Bundesstaat Washington seine Entscheidung. Die Regelung, dass auf dem Staatsgebiet der USA geborene Menschen automatisch den Anspruch auf die US-Staatsbürgerschaft haben, ist in der Verfassung verankert.

Geklagt hatten die US-Staaten Washington, Arizona, Illinois und Oregon. Sie argumentierten, der 14. Zusatz der US-Verfassung habe das Recht auf Staatsbürgerschaft im Falle einer Geburt in den USA gefestigt. Trump hatte die Exekutivanordnung am Tag seiner Amtseinführung am Montag unterschrieben. Sie sollte am 19. Februar in Kraft treten. Trump kündigte umgehend an, die Entscheidung des Richters anzufechten.

Das Dekret würde es den Behörden verbieten, Pässe und Staatsbürgerschaftsurkunden für Kinder auszustellen, deren Mütter sich illegal oder vorübergehend in den USA aufhalten und deren Väter keinen US-Pass und keine Green Card haben. Davon betroffen wären künftig womöglich Hunderttausende Menschen. In der Klage, die in Seattle eingereicht wurde, werden entsprechende Zahlen genannt: Demnach wurden im Jahr 2022 seien etwa 255.000 Kinder in den USA geboren worden, deren Mütter illegal im Land gelebt hätten.

 

                                                                            

Player: videoGudrun Engel, ARD Washington, über die ersten Amtshandlungen von US-Präsident Trump

Dekrete unterzeichnet Was Trump am ersten Tag entschieden hat

 

 

Mit einer Reihe von Dekreten vollzieht Trump eine innen- und außenpolitische Kehrtwende. Was hat er entschieden? mehr

Klagen von mehr als 20 Bundesstaaten

Es sind noch weitere Klagen gegen die Exekutivanordnung in die Wege geleitet worden. Insgesamt formierte sich in mehr als 20 Bundesstaaten Widerstand gegen das Dekret – etwa in den von den Demokraten regierten Bundesstaaten Kalifornien und New York. Zunächst hatten 18 Staaten vor einem Bundesgericht in Massachusetts Klage eingereicht. Wenig später zogen vier weitere Staaten im Bundesstaat Washington vor Gericht. Bürgerrechtsorganisationen wie die American Civil Liberties Union (ACLU) und andere Nichtregierungsorganisationen reichten in New Hampshire ebenfalls Klage ein.

Trump hatte jedoch bereits eingeräumt, dass es zu rechtlichen Anfechtungen seines Plans kommen könnte. Dem US-Präsidenten zufolge sind die USA das weltweit einzige Land, in dem das sogenannte Geburtsortsprinzip gilt. Tatsächlich gibt es dieses jedoch auch in Dutzenden weiteren Staaten – unter anderem in den Nachbarländern Kanada und Mexiko. In Deutschland gibt es seit dem Jahr 2000 eine ähnliche Regelung für Kinder ausländischer Eltern, die schon länger legal im Land leben.

  • USA
  • Trump
  • Dekret
  • Staatsbürgerschaft

Dieses Thema im Programm: Über dieses Thema berichtet die tagesschau am 24. Januar 2025 um 00:09 Uhr sowie Deutschlandfunk am 23. Januar 2025 um 23:00 Uhr.

24 Januar 2025 0 Kommentare
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Deutschen Pass beantragen: Alles, was Sie wissen müssen

von Cumali Yağmur 24 Januar 2025
von Cumali Yağmur

Deutschen Pass beantragen: Alles, was Sie wissen müssen

Den deutschen Pass zu beantragen ist ein großer Schritt für viele Ausländer, die lange in Deutschland leben und den letzten Schritt der Integration gehen wollen. Erfahren Sie hier alles zur Beantragung: vom Ablauf, über die Kosten und die Dauer des deutschen Passes. Mit unserem Ratgeber sind Sie ideal für Ihren Antrag auf den deutschen Pass vorbereitet!
Verfasst von:
 

Inhaltsverzeichnis

  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Warum überhaupt den deutschen Pass beantragen?
  3. Wer kann den deutschen Pass beantragen?
  4. Wie beantrage ich den deutschen Pass?
  5. Wo beantrage ich den deutschen Pass?
  6. Wie viel kostet der deutsche Pass?
  7. Wie lange dauert die Beantragung des deutschen Passes?
  8. Gibt es Sonderregelungen bei der Beantragung für den deutschen Pass?
  9. Holen Sie sich jetzt Hilfe beim Antrag für den deutschen Pass
  10. FAQ – Häufig gestellte Fragen zur  Beantragung des deutschen Passes

Das Wichtigste in Kürze

  • Den deutschen Pass können Ausländer beantragen, die die Voraussetzungen nach § 10 StAG mitbringen.
  • Die Beantragung des deutschen Passes bei der Einbürgerung dauert je nach Einbürgerungsbehörde von 6 bis zu über 50 Monaten. 
  • Bei der Einbürgerung kostet die Beantragung des deutschen Passes 255 € für Erwachsene. Bei der Verlängerung  zahlen über 24-Jährige 70 € und unter 24-Jährige 37,50 €.
  • Die Beantragung des deutschen Passes zur Einbürgerung erfolgt bei der zuständigen Einbürgerungsbehörde, die Verlängerung beim Bürgeramt.
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Warum überhaupt den deutschen Pass beantragen?

Einen deutschen Pass zu beantragen, bringt verschiedene Vorteile. Einmal gibt es durch die Einbürgerung in Deutschland Vorteile in Ihrem Alltag, wie Folgende:

  • Keine Abschiebung ist mehr möglich.
  • Eine Kreditaufnahme ist einfacher möglich.
  • Keine Arbeitserlaubnis ist nötig.
  • Es gibt Planungssicherheit für Sie.
  • Sie können sich politisch engagieren.
  • Sie haben die gleichen Rechte wie jeder andere deutsche Staatsbürger.

Auch beim Reisen oder bezüglich der Familie ist vieles für Sie einfacher. Es gibt diese Vorteile:

  • Die Einreise und Ausreise ist für Sie immer möglich.
  • Die dauerhafte Ausreise ist für Sie möglich.
  • Der Familiennachzug ist einfacher.

Wer kann den deutschen Pass beantragen?

Einen deutschen Pass können generell Ausländer beantragen, die alle Voraussetzungen für den deutschen Pass erfüllen. Die Voraussetzungen für die Einbürgerung finden Sie in § 10 StAG genau beschrieben. 

Grundsätzliche Voraussetzungen sind:

  • die nötige Aufenthaltsdauer, 
  • Sprachkenntnisse, 
  • die Sicherung des Lebensunterhalts, 
  • der Nachweis der Identität, 
  • ein abgeschlossener Einbürgerungstest und 
  • die unterschriebene Loyalitätserklärung mit dem Bekenntnis zur freiheitlich demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland. 

In dieser Checkliste finden Sie alle nötigen Dokumente zur Beantragung.

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Wie beantrage ich den deutschen Pass?

Damit Ihr Antrag auf den deutschen Pass auch funktioniert, gibt es einen bestimmten Ablauf, den Sie sich einprägen sollten. Folgende Schritte sind für Sie wichtig:

  1. Organisation der Dokumente: Organisieren Sie alle Dokumente, die Sie für Ihren Einbürgerungsantrag benötigen. Es lohnt sich, Sprachnachweisen und Einbürgerungstest im Voraus zu besorgen. So sparen Sie viel Zeit. 
  2. Überprüfung der Dokumente: Im nächsten Schritt kontrollieren Sie nochmals alle Ihre Dokumente auf Vollständigkeit und Richtigkeit und füllen das Formular zum Einbürgerungsantrag aus.
  3. Beantragung der Einbürgerung: Die Beantragung ist online und persönlich möglich. Wenn persönlich, dann lassen Sie sich die Antragstellung beim Empfang gegenzeichnen. 

Im Anschluss an die Abgabe Ihres Antrags müssen Sie 12 Wochen warten. Die Einbürgerungsbehörde hat die gesetzliche Vorgabe, in diesem Zeitraum Ihren Antrag zu bearbeiten. Passiert nach 12 Wochen nichts, können Sie beim Verwaltungsgericht eine Untätigkeitsklage einlegen. Wenn die Behörde Ihren Antrag bearbeitet hat, werden Sie kontaktiert und es wird ein Termin für die Verleihung der Einbürgerungsurkunde vereinbart. 

Wo beantrage ich den deutschen Pass?

Der Antrag auf den deutschen Pass wird bei der zuständigen Einbürgerungsbehörde gestellt. Sobald Sie alle Unterlagen für die Einbürgerung organisiert haben, stellen Sie den Antrag online oder persönlich. Der Antrag wird dann von der Einbürgerungsbehörde bearbeitet. Anbei eine Tabelle mit den Adressen der Einbürgerungsbehörden aus den 10 größten Städten in Deutschland:

Stadt
Adresse
Öffnungszeiten
Berlin
Friedrich-Krause-Ufer 24 13353 Berlin
Mo, Di: 07:00-14:00
Mi: 08:00-14:00
Do: 09:00-17:00
Fr: 08:00-12:00
Hamburg
Hammer Straße 30-34 22041 Hamburg
Mo, Di, Mi, Do: 07:30-13:30
München
Ruppertstraße 19/Eingang 19a 80337 München
Mo, Mi, Fr: 07:30-12:00
Di: 08:30-12:00, 14:00-18:00
Do: 08:30-16:00
Köln
Dillenburger Straße 55-66
51105 Köln
Mo-Fr: 08:00-12:00
Frankfurt
Berliner Straße 33-35
60311 Frankfurt
Mo-Fr: 08:00-12:00
Stuttgart
Schmale Straße 13
70173 Stuttgart
Mo, Di: 08:30-13:00
Do: 13:00-18:00
Fr: 08:30-12:00
Düsseldorf
Redlichstraße 2A
40239 Düsseldorf
Mo-Do: 08:00-12:00, 13:00-16:00
Leipzig
Prager Straße 118-136
04317 Leipzig
Mo-Do: 09:00-12:00, 13:00-15:00
Fr: 09:00-13:00
Dortmund
Olpe 1
44135 Dortmund
Mo, Di, Do, Fr: 07:30-12:00
Essen
Schederhofstraße. 45
45145 Essen
Mo, Di,: 08:00-13:00, 14:00-15:00
Do: 08:00-13:00, 14:00-18:00
Fr: 08:00-12:30

Wenn Sie bereits einen deutschen Pass besitzen und dieser abläuft, müssen Sie einen neuen Reisepass beim Bürgeramt Ihres Hauptwohnsitzes beantragen. Bei der Beantragung wird zwischen der klassischen Beantragung, der Beantragung des Express-Passes und der Beantragung des vorläufigen Reisepasses unterschieden.

Wie viel kostet der deutsche Pass?

Die Kosten für den deutschen Pass belaufen sich bei der Beantragung zur Einbürgerung auf 255 € für Erwachsene und 51 € für Minderjährige, die mit den Eltern eingebürgert werden. Bei Kindern, die alleine den deutschen Pass beantragen, liegt die Gebühr bei 255 €. Rechtliche Grundlage für die Kosten der Einbürgerung ist § 38 StAG.

Die Beantragung des deutschen Reisepasses nach erfolgreicher Einbürgerung ist in § 15 PassV (Passverordnung) festgeschrieben. 

Unsere Leseempfehlung

Einbürgerung nach 5 Jahren

Mit dem neuen Einbürgerungsgesetz ist die Einbürgerung nun schon nach 5 Jahren möglich. Erfahren Sie in diesem Beitrag alles zu Voraussetzung und Ablauf!

Zum Beitrag

Wie lange dauert die Beantragung des deutschen Passes?

Der Antrag auf Ausstellung eines deutschen Passes dauert etwa 7–8 Wochen, wenn Sie erstmals nach Einbürgerung einen Pass beantragen oder bereits einen deutschen Pass besitzen und dieser ausläuft. Sie haben die Möglichkeit einen Expresspass zu beantragen, hier dauert die Bearbeitung bis zu 5 Tage. Wenn auch ein Expresspass zu spät wäre, können Sie in begründeten Ausnahmefällen einen vorläufigen Reisepass beantragen, der sofort ausgestellt werden kann.

Die Dauer der Beantragung eines deutschen Pass bei der Einbürgerung ist nach unserer Erfahrung in der Zusammenarbeit mit deutschen Einbürgerungsbehörden je nach Standort unterschiedlich. Es gibt Städte wie Cottbus oder Essen, in denen die Einbürgerung 6–15 Monate dauert und Beispiele wie Frankfurt (32 Monate) oder Leipzig (über 50 Monate), wo die Einbürgerung deutlich länger dauern kann.

Um die Wartezeit für den deutschen Pass zu verkürzen, beachten Sie folgendes:

  • Kontrollieren Sie Ihre Dokumente auf Vollständigkeit und Korrektheit.
  • Stellen Sie den Antrag mit juristischer Unterstützung.
  • Organisieren Sie alle Dokumente frühzeitig.

Je übersichtlicher und strukturierter Ihr Antrag ist, desto einfacher hat es die Behörde, Ihren Antrag zu bearbeiten. 

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Gibt es Sonderregelungen bei der Beantragung für den deutschen Pass?

Wenn für Sie der Bearbeitungszeitraum von mehreren Wochen für die Erstellung des deutschen Passes zu lang ist, dann können Sie einen Expresspass beantragen. Dieser kostet zusätzlich 32 €. 

Wenn Sie nicht in Deutschland wohnen und einen Reisepass aus dem Ausland beantragen, müssen Sie zusätzlich 31 € auf die Grundgebühr. 

Wenn auch ein Expresspass eine zu lange Bearbeitungszeit für Sie bedeutet, können Sie einen vorläufigen Reisepass erhalten. Dieser kostet 26 € bei der Beantragung am Hauptwohnsitz in Deutschland und 44 €, wenn Sie Ihren Hauptwohnsitz im Ausland haben. Der Erhalt für den vorläufigen Reisepass muss von Ihnen begründet werden

Je strukturierter und übersichtlicher Ihr Antrag auf den deutschen Pass ist, desto schneller kommen Sie an Ihr Ziel deutscher Staatsbürger zu werden. Kontrollieren Sie also Ihren Antrag mehrmals auf Korrektheit und Vollständigkeit und nehmen Sie sich die Zeit, die Sie benötigen. Nichts ist ärgerlicher als wegen eines falsch gestellten Antrages Zeit zu verlieren!
Christin Schneider
Expertin im Ausländerrecht

Holen Sie sich jetzt Hilfe beim Antrag für den deutschen Pass

Sie haben Fragen, wie Sie Ihren deutschen Pass beantragen können? Wir helfen Ihnen gerne weiter! Mit jahrelanger Erfahrung im Ausländerrecht und in der Zusammenarbeit mit deutschen Einbürgerungsbehörden besitzen wir die Expertise, damit Sie gemeinsam mit unserer Hilfe auf dem schnellsten Weg deutscher Staatsbürger werden können! 

Haben Sie noch Fragen?
Sie haben noch offene Fragen zur Beantragung des deutschen Passes? Machen Sie unseren kostenlosen Test. Unser Team beantwortet Ihnen gerne alle Fragen und zeigt Ihnen, auf welchem Weg Sie schnellstmöglich den deutschen Pass erhalten können!
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24 Januar 2025 0 Kommentare
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Festnahmen nach Hotelbrand in der Türkei

von Cumali Yağmur 24 Januar 2025
von Cumali Yağmur

Festnahmen nach Hotelbrand in der Türkei

 

Nach dem verheerenden Brand in einem Skihotel mit mehr als 70 Toten in der Türkei ist die Suche nach Verantwortlichen in vollem Gange. Die Polizei nahm neun Menschen fest. Im Fokus der Ermittlungen stehen auch die Brandschutzmaßnahmen.

Nach dem schweren Brand in einem Hotel im Nordwesten der Türkei mehren sich die Vorwürfe zu möglichen Mängeln beim Brandschutz in dem Gebäude.

Mehrere Medien berichteten unter Berufung auf Augenzeugen, dass in dem Hotel „Grand Kartal“ kein Feueralarm ausgelöst worden sei. Zudem soll es keine Feuerlöscher gegeben haben. Die Hotelgäste hätten in völliger Dunkelheit in Fluren voller Rauch nach Fluchtwegen aus dem zwölfstöckigen Gebäude suchen müssen. Einige Gäste sprangen in Panik aus Fenstern, andere versuchten sich mit zusammengeknoteten Bettlaken abzuseilen, um sich so vor den Flammen in Sicherheit zu bringen.

Neun Festnahmen nach Unglück

Neun Menschen wurden bislang festgenommen, darunter der Hotelbesitzer. Nähere Angaben zu den Festgenommen und den gegen sie erhobenen Vorwürfen wurden bislang nicht bekannt. Die Hoteldirektion drückte in einer in der Nacht zum Mittwoch veröffentlichten Erklärung ihren „Schmerz“ aus und versicherte, sie arbeite mit den Behörden bei der Aufklärung des Unglücks zusammen.

Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte nach dem Unglück für den heutigen Mittwoch eine eintägige Staatstrauer ausgerufen und umfassende Aufklärung angekündigt, wie es zu der Katastrophe kommen konnte. Er versicherte, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen würden.

Kritik der Opposition

Die größte Oppositionspartei CHP übte infolge des Unglücks scharfe Kritik an der Regierung. Diese habe 2012 Brandschutzvorgaben gelockert. In einer von der CHP an das türkische Tourismusministerium gestellten Anfrage, über die die Nachrichtenagentur dpa berichtete, hieß es weiterhin, in dem Hotel sei keine Sprinkleranlage eingebaut worden, obwohl das Vorschrift sei.

Von dem Ministerium wurde das bislang nicht bestätigt. Die Behörde teilte jedoch mit, dass es erst im vergangenen Jahr eine Prüfung in dem Hotel gegeben habe und es als brandschutzkonform eingestuft worden war. Die örtliche Verwaltung und das Ministerium beschuldigen sich nun gegenseitig, für diese Laut Medien fehlerhafte Einstufung verantwortlich zu sein.

Noch nicht alle Opfer identifiziert

Tourismusminister Mehmet Nuri Ersoy hatte bereits am Dienstag eine mögliche Mitverantwortung der Regierung zurückgewiesen. Die Bekämpfung des Brandes sei Aufgabe der lokalen Feuerwehr gewesen. Die hatte in der Nacht zu Dienstag aber erst aus dem Zentrum der vom Hotel rund 40 Kilometer entfernten Stadt Bolu anrücken müssen.

Durch den Brand kamen insgesamt 76 Menschen ums Leben, mehr als 50 Personen wurden verletzt. 45 Leichen konnten mittlerweile identifiziert und an Familien und Angehörige übergeben werden, teilte der türkische Innenminister Ali Yerlikaya mit. Die Identität der weiteren Todesopfer müsse noch geklärt werden.

Zum Zeitpunkt des Brandes waren in dem Hotel mehr als 230 Gäste erfasst. Das Feuer war Behörden angaben zufolge im Hotelrestaurant ausgebrochen und hatte sich dann auf das ganze Gebäude ausgebreitet. Das Dach des Gebäudes wurde demnach stark beschädigt und der Sportbereich im unteren Stockwerk brannte vollständig aus. Es bestehe Einsturzgefahr.

24 Januar 2025 0 Kommentare
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Gehen Sie am 23.02.2025 zum Wählen

von Cumali Yağmur 23 Januar 2025
von Cumali Yağmur

 

 

                                  An die Öffentlichkeit

     Gehen Sie am 23.02.2025 zum Wählen

Am Sonntag, 23.Februer 2025 findet in Deutschland die Bundestagwahl statt. Wahlberechtigt sind alle, die älter als 18 Jahre sind und die deutsche Saatsbürger aind.

Wo genau sich das Wahllokal des eigenen Wahlkreises befindet und wie lange es geöffnet ist, steht auf der Wahlbenachrichtigungskarte.

Diese sollte zur Wahl mitgebracht werden. Ist das nicht möglich, reicht ein gültiger Personalausweis oder Reisepass. Nachdem Wähler/Innen sich ausgewiesen haben, erhalten sie den Wahlschein. Dieser ist in der Wahlkabine geheim und frei auszufüllen.

Auf dem Stimmzettel ist jede Partei aufgelistet, die an der Bundestagwahl teilnimmt. Wähler/Innen haben zwei Stimmen, eine Stimme für die Partei und die andre Stimme für das Direktmandat.

Deutschland muss akzeptieren, dass es ein Einwanderungsland ist und eine Politik entwickeln, die dieser Realität gerecht wird.

Einwanderer/Innen sollte Deutschland als nationale Minderheiten  anerkennen und demensprechende Lösungen dafür schaffen, sie als gleichberechtigte Bürger/Innen anzunehmen. Es sollte ihnen ein demokratisches Recht gegeben werden. sein. Z. B. ist ratsam:

1. Um die Probleme der Einwanderer/Innen zu lösen, sollte ein Einwanderungsministerium eingerichtet werden. Durch die Beschäftigung von Fachkräften mit Migrationshintergrund kann dieses Ministerium die Tür in eine neue Ära öffnen.

2. Anstelle von Beuftagten für Ausländerrecht, die jahrelang lediglich Gutachten erstellen und über keinerlei politische Macht verfügen, sollten Institutionen geschaffen werden, die konkrete Lösungen hervorbringen und an deren Umsetzung arbeiten können.

Mind. solche Wege sollten eingeschlagen, um die Einwanderer/Innen-Fragen anzugehen.

Einwanderer/Innen, die detusche Staatsbürgerschaft haben, sollten auf jeden Fall an den Wahlen am 23. Februar 2025 teilnehmen und damit demokratische Parteien unterstützen und faschistischen Parteien an der Wahlurne die notwendige Lektion erteilen. Eine Nichtteilnahme an der Wahl würde bedeuten, der extremen Rechten in die Hände zu spielen. Einwanderer/Innen haben ebenfalls die Aufgabe, sich für eine demokratische Gemeinschaft, die sich für ein friedliches Zusammenleben einsetzt, zu unterstützen.

Bitte alle am 23. Februar 2025 an den Wahlen teilnehmen und demokratische Parteien wählen.

  

Fremdeninfo Chef Redakteur    Cumali Yagmur

 

23 Januar 2025 0 Kommentare
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Kultur

Kaum etwas aus der Geschichte gelernt“ – Friedman beklagt deutsche Erinnerungskultur

von Fremdeninfo 22 Januar 2025
von Fremdeninfo

Kaum etwas aus der Geschichte gelernt“ – Friedman beklagt deutsche Erinnerungskultur

              Von Welt

Moderator Michel Friedman prangert vor dem Holocaust-Gedenktag die Erinnerungskultur in Deutschland an. Wenn er heute „Wehret den Anfängen“ höre, könne er nur antworten: „Welche Anfänge? Wir sind längst mittendrin.“

                                                            

                      Michel Friedman war von 2000 bis 2003 stellvertretender Vorsitzender des Zentralrats der Juden in Deutschland picture alliance/NurPhoto/Ying Tang

Vor dem 80. Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz hat der Publizist Michel Friedman die Erinnerungskultur in Deutschland bemängelt. Diese sei ein schwarzes Loch, sagte Friedman dem „Tagesspiegel“.

„Darin gibt es helle Punkte von den Millionen, die sich um Erinnerung bemühen, Stolpersteine verlegen. Aber es gibt auch die Millionen, die die Erinnerungskultur umdrehen in ein furchtbar braunes Loch: Da werden Täter zu Opfern gemacht, da wird nur von den Bombenangriffen der Alliierten erzählt.“

riedman kritisierte: „Allein die Tatsache, dass nur 0,5 Prozent aller, die in KZs Schuld auf sich geladen haben, vor ein Gericht gekommen sind. Allein die Tatsache, wie die alten Nazis reingeschleust wurden in Verwaltung, BND, Politik, Polizei, in Elitefunktionen. Das ist die deutsche Erinnerungskultur.“

Wenn er heute höre „Wehret den Anfängen“, könne er nur antworten: „Welche Anfänge? Wir sind längst mittendrin. Weil wir kaum etwas aus der Geschichte gelernt haben. Das ist sehr schmerzlich.“

Friedman kritisiert im „Tagesspiegel“ auch, dass Deutschland bis Ende des 20. Jahrhunderts keinen eigenen Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus hatte. „Bis weit in die 90er-Jahre gab es kaum Initiativen, jüdische Überlebende der Konzentrationslager anzuhören“, so Friedman.

Sowjetische Soldaten hatten das Vernichtungslager Auschwitz am 27. Januar 1945 befreit. Der Tag ist seit 1996 nationaler Holocaust-Gedenktag.

22 Januar 2025 0 Kommentare
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Mehr oder weniger Flüchtlinge? Das steht über die Migrationspolitik in den Wahlprogrammen

von Fremdeninfo 21 Januar 2025
von Fremdeninfo

Mehr oder weniger Flüchtlinge? Das steht über die Migrationspolitik in den Wahlprogrammen

                                                  T 24 Türüngen  Artikel von Marisa Lattemann

Kurz vor der Bundestagswahl 2025 bringen sich die Parteien in Startposition für den Wahlkampf. Eines der Themen, die in Deutschland gerade am meisten polarisieren, ist die Migrationspolitik und der Umgang mit Geflüchteten. Nun veröffentlichen die Parteien in ihren Wahlprogrammen, was sie umsetzen wollen, wenn sie gewählt werden.

Kaum ein Thema wird in Europa so konstant und emotional diskutiert wie die Flüchtlingspolitik. Die neue Bundesregierung wird viele Entscheidungen zu diesem Thema treffen müssen. Und die Union? Die räumt erstmal ein, Fehler in der Migrationspolitik gemacht zu haben.

CDU und CSU weichen ab vom Merkel-Kurs

CDU und CSU schreiben dazu: „Auch wir haben in unserer Regierungszeit Fehler gemacht – und daraus gelernt.“ Damit spielen die Parteien auf Merkels “Wir schaffen das”-Haltung von 2015 an. Von der will man jetzt nichts mehr wissen.

Nun will die Union bei der Migration vor allem eines: mehr Kontrolle. Um sogenannte illegale Migration zu stoppen, sollen alle nicht in Deutschland Asyl-Berechtigten bei Grenzkontrollen erkannt und abgewiesen werden. Dafür sollen Nachtsichtgeräte, Wärmebildkameras und Drohnen zum Einsatz kommen, und Polizeibeamte müssten aufgestockt werden. Wer nicht freiwillig geht, soll durch die Behörden dazu gebracht werden und auch in Abschiebehaft genommen werden können.

Überhaupt sollen weniger Flüchtlinge nach Deutschland kommen, nämlich nur noch die, die “die Möglichkeiten Deutschlands nicht länger überfordern”, so die CDU/CSU. Das bedeutet für die Union konkret, dass Menschen, die mit einem subsidiären Schutzstatus in Deutschland sind, nicht mehr ihre Angehörigen über den Familiennachzug nachholen können.

Der subsidiäre Schutz greift bei Personen, die in ihrem Herkunftsland Gefahr laufen, schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen wie Krieg, Todesstrafe und Folter zu erleiden und deswegen in Deutschland bleiben dürfen, aber die Asyl-Berechtigung nicht erhalten, weil sie beispielsweise Straftaten begangen haben. Tatsächlich will die CDU den subsidiären Schutzstatus ganz abschaffen – das kann sie aber nicht ohne Zustimmung der EU, die schutzberechtigten Asyl gewährten will.

                                      

Quelle: IMAGO / HMB-Media Friedrich Merz CDU Vorsitzender hält eine Rede. CDU-Wahlkampftour Bundestagswahl 2025 Foto: IMAGO/HMB-Media

Außerdem sollen mehr Herkunftsländer als „sicher“ eingestuft werden. Welche Länder das sind, bleibt im Parteiprogramm zunächst offen. Später heißt es aber, man wolle “nach Afghanistan und Syrien regelmäßig abschieben”. Wer hier bleibt, soll weniger durch Geld, sondern mehr durch Sachspenden unterstützt werden, zum Beispiel mit der Bezahlkarte. Menschen, die kein Asyl in Deutschland bekommen, sollen dann nur noch das Nötigste oder gar nichts mehr bekommen.

Bundestagswahl 2025: SPD will besser integrieren

Die Sozialdemokraten sehen die Migrationspolitik aus einem anderen Winkel. In Bezug auf den Fachkräftemangel in der deutschen Wirtschaft schreiben sie: “Wir benötigen weiterhin die Zuwanderung von Fachkräften.” Um eine bessere Integration zu gewährleisten, will die SPD Integrationskurse ausbauen, um die Fachkräfteeinwanderung zu unterstützen.

Auch die Sozis sehen die Einwanderung als Herausforderung für Deutschland, wollen ihr mit “Humanität und Ordnung” begegnen. Im SPD-Wahlprogramm steht: “Klar ist: Wer sich nicht an die Regeln hält, muss wieder gehen. Doch wer auf Schutz angewiesen ist, dem gewähren wir Schutz.” Wer als Geflüchteter keinen Schutzstatus erhält, aber trotzdem in Arbeitsmarkt und Gesellschaft integriert und straffrei ist, dem soll der Spurwechsel in die Fachkräfteeinwanderung ermöglicht werden, so schreibt die derzeitige Kanzlerpartei auf Seite 51.

Am von der Ampel durchgesetzten Verfahren an den Grenzen will die SPD festhalten. Allerdings müssten dabei “alle rechtsstaatlichen und humanitären Standards erfüllt sein”. Auch die SPD will, dass die EU-Außengrenzen stärker kontrolliert und geschützt werden, lehnt dabei aber ausdrücklich Pushbacks ab.

Asylverfahren sollen durch Digitalisierung vereinfacht und auf maximal sechs Monate beschleunigt werden. Bei den Sozialdemokraten spielt außerdem eine große Rolle, wie es den migrierten Menschen in Deutschland geht. So will man weiter an der Gleichverteilung von Bildungschancen arbeiten und Anti-Rassismus-Beauftragte fest etablieren. Subsidiärer Schutz und auch der Familiennachzug für solche Geflüchtete sollen bestehen bleiben, findet die SPD.

Linke-Parteiprogramm: Frontex abschaffen

Die Haltung der Linken zum Thema Migration ist kaum überraschend. Asylrecht ist Menschenrecht, betonen sie, und soll deswegen nicht verschärft werden. Den europäischen Grenzschutz Frontex möchte die Linke abschaffen. Dafür soll in ein zivilgetragenes europäisches Seenotrettungsprogramm investiert werden.

Zu den Hintergründen: ++Bundestagswahl: Mietenfrust bei Bürgern – Linke macht jetzt Ernst++

Auch Menschen, die wegen Naturkatastrophen infolge des Klimawandels oder Armut und Hunger nach Deutschland fliehen, sollen hier Asylrecht bekommen. Es soll keine Abschiebungen geben, auch nicht für Straftäter. Diese sollen einen ganz normalen strafrechtlichen Prozess durchlaufen.

Die Partei, die sich stark für die internationalistische Idee begeistert, findet Menschen mit Migrationsgeschichten für Deutschland unerlässlich, nicht zuletzt, weil diese Menschen wertvolle Arbeit leisten. Geflüchtete sollen aufgenommen und bei der Integration unterstützt werden. Das soll auch durch schnellere Anerkennung der Abschlüsse gehen.

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Quelle: IMAGO / HMB-Media Berlin, Deutschland, 18.01.2025: Veranstaltungshalle Station: Außerordentlicher Parteitag der Linken zur Bundestagswahl 2025: Spitzenkandidaten Jan van Aken und Heidi Reichinnek Foto: IMAGO/dts Nachrichtenagentur

Wer seit fünf Jahren in Deutschland lebt, soll den deutschen Pass erhalten können.

Auch die Linke will gegen Rassismus kämpfen, das soll beispielsweise mit einem Beauftragten für antimuslimfeindlichen Hass umgesetzt werden. Die Partei ist für eine Quote für Menschen mit Migrationshintergrund im öffentlichen Dienst.

FDP will Einwanderung von qualifizierten Fachkräften

Die FDP strebt eine geordnete Migrationspolitik an, sagt sie. Einwanderung soll vor allem in den Arbeitsmarkt erfolgen, nicht in die sozialen Sicherungssysteme. Die Partei fordert ein umfassendes Einwanderungsgesetzbuch und effizientere behördliche Strukturen, um qualifizierte Arbeitskräfte besser zu integrieren. Schutzsuchende mit Bleiberecht sollen zügig Zugang zum Arbeitsmarkt erhalten, während für anerkannte Flüchtlinge ein neuer sozialrechtlicher Status anstelle des Bürgergeldes geschaffen werden soll.

Die FDP plädiert für mehr Sachleistungen und weniger Geldleistungen für Asylbewerber und setzt auf die Einführung von Bezahlkarten. Abschiebungen sollen zentral durch den Bund organisiert werden, und Asylverfahren in sicheren Drittstaaten sind vorgesehen. Rückführungen von Menschen ohne Bleiberecht sollen konsequenter durchgeführt werden, wobei freiwillige Rückkehr bevorzugt wird.

Auf europäischer Ebene fordert die FDP eine Stärkung der Grenzschutzagentur FRONTEX und den Abschluss von Migrationsabkommen mit Herkunftsländern, um Rücknahmebereitschaft und legale Migrationswege zu fördern. Integration soll durch modular aufgebaute Sprachkurse und gezielte Unterstützung von gut integrierten Schutzsuchenden erleichtert werden.

Grüne-Wahlprogramm setzt auf Seenotrettung

Die Grünen verfolgen in ihrem Wahlprogramm eine Migrations- und Flüchtlingspolitik, die Humanität und Ordnung miteinander verbindet. Sie betonen die Notwendigkeit, Flucht und Arbeitsmigration klar zu unterscheiden: Während Flucht auf humanitären Verpflichtungen basiert, soll Arbeitsmigration den Bedürfnissen des Arbeitsmarktes gerecht werden. Integration sieht das Grünen-Wahlprogramm als zentrale Aufgabe und fordert den Ausbau von Sprach- und Integrationskursen sowie die Unterstützung der Kommunen durch eine umfassende Integrationsoffensive.

So schlagen sich die Grünen grade im Bundestagswahlkampf: ++Habeck macht Doppelfehler im Wahlkampf! Jetzt patzt der Grüne so richtig++

Die Grünen setzen sich für eine faire und solidarische Verteilung von Schutzsuchenden innerhalb Europas ein. Dabei soll das Gemeinsame Europäische Asyl-System reformiert werden, um Grund- und Menschenrechte zu wahren. Das Recht auf individuelle Einzelfallprüfungen und das Nichtzurückweisungsgebot wollen sie uneingeschränkt erhalten. Initiativen zur Auslagerung von Asylverfahren in Drittstaaten lehnt das Grünen-Wahlprogramm strikt ab.

Zur Bekämpfung von Fluchtursachen fordert Habecks Partei eine stärkere Fokussierung auf vorausschauende Diplomatie, Entwicklungszusammenarbeit und fairen Handel. Zudem sollen legale Zugangswege wie humanitäre Aufnahme- und Resettlementprogramme ausgebaut werden, um besonders gefährdete Gruppen besser zu schützen. Auch die Seenotrettung spielt eine wichtige Rolle: Die Grünen plädieren für eine staatliche EU-Seenotrettungsmission und die Unterstützung ziviler Seenotrettungsorganisationen.

Für Menschen ohne Aufenthaltsrecht setzen die Grünen auf freiwillige Rückkehrprogramme, sprechen sich aber auch für die Einhaltung von Ausreisepflichten aus, sofern keine Abschiebungshindernisse bestehen. Insgesamt streben sie eine Migration an, die geordnet verläuft, die Menschenrechte wahrt und langfristig integrativ wirkt.

Grüne-Wahlprogramm setzt auf Seenotrettung

Die Grünen verfolgen in ihrem Wahlprogramm eine Migrations- und Flüchtlingspolitik, die Humanität und Ordnung miteinander verbindet. Sie betonen die Notwendigkeit, Flucht und Arbeitsmigration klar zu unterscheiden: Während Flucht auf humanitären Verpflichtungen basiert, soll Arbeitsmigration den Bedürfnissen des Arbeitsmarktes gerecht werden. Integration sieht das Grünen-Wahlprogramm als zentrale Aufgabe und fordert den Ausbau von Sprach- und Integrationskursen sowie die Unterstützung der Kommunen durch eine umfassende Integrationsoffensive.

So schlagen sich die Grünen grade im Bundestagswahlkampf:

Die Grünen setzen sich für eine faire und solidarische Verteilung von Schutzsuchenden innerhalb Europas ein. Dabei soll das Gemeinsame Europäische Asyl-System reformiert werden, um Grund- und Menschenrechte zu wahren. Das Recht auf individuelle Einzelfallprüfungen und das Nichtzurückweisungsgebot wollen sie uneingeschränkt erhalten. Initiativen zur Auslagerung von Asylverfahren in Drittstaaten lehnt das Grünen-Wahlprogramm strikt ab.

Zur Bekämpfung von Fluchtursachen fordert Habecks Partei eine stärkere Fokussierung auf vorausschauende Diplomatie, Entwicklungszusammenarbeit und fairen Handel. Zudem sollen legale Zugangswege wie humanitäre Aufnahme- und Resettlementprogramme ausgebaut werden, um besonders gefährdete Gruppen besser zu schützen. Auch die Seenotrettung spielt eine wichtige Rolle: Die Grünen plädieren für eine staatliche EU-Seenotrettungsmission und die Unterstützung ziviler Seenotrettungsorganisationen.

Für Menschen ohne Aufenthaltsrecht setzen die Grünen auf freiwillige Rückkehrprogramme, sprechen sich aber auch für die Einhaltung von Ausreisepflichten aus, sofern keine Abschiebungshindernisse bestehen. Insgesamt streben sie eine Migration an, die geordnet verläuft, die Menschenrechte wahrt und langfristig integrativ wirkt.

Die Partei strebt eine Rückführungsoffensive „im großen Stil“ von abgelehnten Asylbewerbern an und möchte den Aufenthaltsstatus von Geflüchteten bei Rückreisen in deren Heimatland entziehen. Gleichzeitig wird betont, dass Integration nicht durch „massenhafte Migration“ möglich sei und die deutsche Staatsangehörigkeit nicht verschenkt werden dürfe.

Zu diesem Thema interessant:

Das aus AfD-Kreisen und zuletzt auch von Kanzlerkandidatin Alice Weidel oft zu hörende Wort „Remigration“, das die Rückführung auch deutscher Staatsangehöriger mit Migrationshintergrund in mehr als einer Generation nahelegt, findet im AfD-Wahlprogramm keinen Platz. Da diese Forderungen aber rein verfassungsrechtlich keinen Bestand hätten, scheint sich die AfD gegen einen solchen Punkt in ihrem Programm für die Bundestagswahl 2025 entschieden zu haben.

BSW-Wahlprogramm setzt auf Ursachenbekämpfung

Auch das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) strebt eine restriktivere Migrations- und Flüchtlingspolitik an. Es fordert eine Neuausrichtung der Asylpolitik, die das Prinzip abschafft, dass jeder in der EU unabhängig vom Schutzstatus bleiben kann. Das BSW möchte Asylverfahren vorrangig in sicheren Drittstaaten durchführen lassen und plädiert für ein Ende des Globalen Migrationspakts.

Auch spannend:

Weiterhin sollen die Fluchtursachen durch eine Neugestaltung der EU-Außen- und Handelspolitik sowie den Abbau von Wirtschaftssanktionen in Herkunftsländern bekämpft werden. Es wird betont, dass Deutschland keine militärische Unterstützung für Konflikte leisten soll, da diese häufig zu Flüchtlingsströmen führen.

 

Die soziale Unterstützung für Migranten soll überprüft und auf ein notwendiges Minimum reduziert werden. Abschiebungen von nicht integrierten und straffälligen Personen sollen konsequenter umgesetzt werden. Insgesamt wird gefordert, das Asylrecht auf tatsächlich Schutzbedürftige zu begrenzen und gleichzeitig die Lebensbedingungen in den Herkunftsländern zu verbessern, um die Migration an der Quelle zu reduzieren.

21 Januar 2025 0 Kommentare
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Bildung

Lehrer bevorzugen Kinder mit Migrationshintergrund bei der Notenvergabe

von Fremdeninfo 20 Januar 2025
von Fremdeninfo

Lehrer bevorzugen Kinder mit Migrationshintergrund bei der Notenvergabe

Das schlechte Abschneiden von Kindern mit Migrationshintergrund in der Pisa-Studie wurde bislang auf eine mögliche Diskriminierung durch Lehrer geschoben. Doch eine Studie kommt nun zu einem ganz gegenteiligen Ergebnis.

                                             

                                          Lehrkräfte tendieren dazu, soziale Nachteile bei Bewertungen ausgleichen zu wollen (Symbolbild) Marijan Murat/dpa

Fast jeder dritte Schüler in Deutschland hat mittlerweile eine Einwanderungsgeschichte. Forscher der Universität Duisburg-Essen wollten deshalb herausfinden, ob es möglicherweise zu einer bei der Notenvergabe systematischen Benachteiligung kommt – Kinder mit Migrationshintergrund in deutschen Schulen also schlechtere Noten bekommen als ihre Mitschüler ohne Migrationshintergrund. Doch das Fazit der Studie überrascht.

Unsere Ergebnisse zeigen keine systematische Diskriminierung, sondern eher das Gegenteil. Kinder mit Migrationshintergrund oder aus sozial benachteiligten Haushalten werden oft besser bewertet“, erklärt Sarah Bredtmann aus der Forschergruppe im „Spiegel“. Die Forscher vermuten, dass die Lehrkräfte unbewusst versuchen, soziale Nachteile auszugleichen, indem sie Kinder mit Migrationshintergrund wohlwollender bewerten.

Anlass für die Studie waren wiederkehrende Befunde, wie etwa aus der Pisa-Studie, die zeigen, dass Kinder aus Einwandererfamilien im deutschen Schulsystem schlechter abschneiden und häufiger niedrigere Bildungsabschlüsse erreichen als ihre Mitschüler ohne Migrationsgeschichte. Diese Unterschiede werden häufig mit Diskriminierung durch Lehrkräfte in Verbindung gebracht.

Die Kinder führten für die Studie Tests in den Fächern Deutsch und Mathematik durch. Diese Tests wurden anonym bewertet, sodass die Lehrkräfte nicht wussten, welche Kinder die Aufgaben gelöst hatten. Die Ergebnisse dieser anonymen Tests wurden mit den regulären Noten verglichen, die die Kinder von ihren Lehrkräften für dieselben Leistungen bekommen hatten. Hierbei waren die Lehrkräfte über die Herkunft der Kinder informiert.

Dabei fanden die Forscher heraus, dass Lehrkräfte bei Kindern mit Migrationshintergrund manchmal nachsichtiger sind, indem sie ihre Bewertungsmaßstäbe also an die Hintergründe der Schüler anpassen.

Besser bewertet, aber trotzdem benachteiligt

Die Forscher vermuten, dass die Lehrer unbewusst versuchen könnten, mögliche Nachteile – wie Sprachprobleme oder schwierige Lebensumstände – zu berücksichtigen. Besonders ausgeprägt ist diese Tendenz zur besseren Bewertung in Klassen, in denen viele leistungsschwache oder sozial benachteiligte Kinder unterrichtet werden. Von dieser „positive Bewertungsneigung“ profitierten laut Studie besonders Schüler türkischer Herkunft.

Die Forscher betonen allerdings, dass diese gut gemeinte Praxis nicht unbedingt den Bildungserfolg fördert. „Wenn die besseren Noten auf niedrigeren Erwartungen basieren, könnten Kinder mit ihren Leistungen unter ihren Möglichkeiten bleiben – als eine Art sich selbst erfüllende Prophezeiung“, warnt Bredtmann weiter. Stattdessen fordern die Forscher, Lehrkräfte zu sensibilisieren und systemische Maßnahmen zu ergreifen, um soziale und strukturelle Nachteile wirklich zu reduzieren. Denn für die schlechten Noten der Kinder mit Migration seien „andere Faktoren verantwortlich als eine zu schlechte Bewertung durch die Lehrkräfte.“

20 Januar 2025 0 Kommentare
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Migration: Wohnungsnot verschärft Integrationsprobleme

von Fremdeninfo 20 Januar 2025
von Fremdeninfo

              Migration: Wohnungsnot verschärft Integrationsprobleme

                                                           Artikel von Von Roland Preuß, Berlin / sz sz.de 

                                               

In Flüchtlingsunterkünften wie hier in Essen kommen Geflüchtete nur anfangs unter. Später suchen sie sich selbst Wohnungen – wie sich nun zeigt, tun sie das bevorzugt in wirtschaftlich schwachen Regionen. © Foto: Hans Blossey/imago

Eine neue Studie zeigt: Geflüchtete ziehen nicht dorthin, wo es viel Arbeit gibt, sondern vor allem in Städte mit hoher Arbeitslosigkeit – weil sie sich dort eine Wohnung leisten können. Etwa ins Ruhrgebiet, oder nach Ostdeutschland.

Wohnungsnot verschärft Integrationsprobleme

In der Theorie klingt alles so stimmig: Lässt man Geflüchteten die Wahl, wo sie in Deutschland leben wollen, so ziehen sie bevorzugt dorthin, wo sie eine gute Arbeit finden. In Boomregionen, wo Leute gesucht werden, oft auch solche für einfachere Tätigkeiten, wenn die Migranten (noch) keinen Ausbildungsabschluss mitbringen. Die Aussicht auf Arbeit gilt in der Migrationsforschung als starkes Motiv für Wanderungen. Eine neue Studie zeigt nun aber: In Deutschland ziehen Flüchtlinge oft in wirtschaftlich schwache Städte mit hoher Arbeitslosigkeit, weil sie nur dort günstige Wohnungen finden. Die Untersuchung des Wissenschaftszentrums Berlin (WZB) soll an diesem Montag veröffentlicht werden. Sie lag der Süddeutschen Zeitung vorab vor.

Der Wohnungsmangel im Land ist demnach ein gravierendes Problem für die Integration der Menschen. „Angesichts der Zustände auf dem Mietmarkt ist es für einkommensschwache Flüchtlinge oft schlicht nicht möglich, eine Wohnung in prosperierenden Regionen zu finden“, sagt Jonas Wiedner, einer der Autoren der Studie. Dies führe dazu, dass sie in Regionen mit hoher Arbeitslosigkeit zögen. „Das wiederum kann die Integration in den Arbeitsmarkt erschweren, wie wir aus anderen Studien wissen“, sagt Wiedner. Eine Arbeitsstelle aber gilt als zentral für die Integration der Menschen in die Gesellschaft. Für ihre Studie hatten die Forschenden die Umzüge von mehr als  2400 Geflüchteten zwischen 2015 und 2019 untersucht, also nach dem starken Zuzug von Flüchtlingen vor allem aus Syrien.

In dem Zeitraum verzeichneten frühere Industriestädte wie Duisburg (plus 5,6 Prozentpunkte) oder Salzgitter (plus 7,2) mit vielen leer stehenden Wohnungen einen überproportionalen Anstieg an Flüchtlingen. Während bundesweit der Anteil anerkannter Geflüchteter um 2,9 Prozentpunkte stieg, waren es laut Studie in vielen Städten des Ruhrgebiets deutlich mehr als 5 Prozentpunkte. In vielen prosperierenden Regionen Bayerns, in denen Arbeitskräfte dringend gesucht werden, stieg der Bevölkerungsanteil von Flüchtlingen dagegen kaum. Im Landkreis Eichstätt zum Beispiel nur um 0,1 Prozentpunkte. In München und Umgebung wuchs der Anteil der Geflüchteten demnach ebenfalls nur vergleichsweise wenig an.

Es trifft gerade die Kommunen, die ohnehin viel zu stemmen haben

Anders ist die Lage in Ostdeutschland, dort zogen Geflüchtete in die Städte. In Cottbus in Brandenburg zum Beispiel stieg der Flüchtlingsanteil von 0,7 auf 7,2 Prozent, ähnliche Zuwächse gab es auch in anderen größeren Städten Ostdeutschlands. Im gesamten Osten verzeichneten die Forscher nur einen Anstieg von 0,9 auf 2,9 Prozent. In der Gesamtschau zeigt sich: Je höher die Arbeitslosigkeit in einer Region ist, desto stärker steigt der Flüchtlingsanteil an der Bevölkerung. Damit müssten gerade Kommunen, die ohnehin größere soziale Herausforderungen zu bewältigen haben, zusätzlich die Integration der Flüchtlinge stemmen. Laut dem Institut der deutschen Wirtschaft (IW) fehlen deutschlandweit Hunderttausende Wohnungen, jährlich müssten etwa 373 000 neu entstehen, um den Bedarf zu decken, vor allem in Großstädten. Tatsächlich fertiggestellt wurden in den Jahren 2021 bis 2023 jedoch jeweils nur rund 294 000 Wohnungen.

Eigentlich soll die Zuweisung von Geflüchteten an alle Bundesländer und die sogenannte Wohnsitzauflage Geflüchtete gleichmäßig über das Land verteilen. Die Wohnsitzauflage verpflichtet anerkannte Flüchtlinge grundsätzlich, drei Jahre in einem zugewiesenen Ort oder einem zugewiesenen Bundesland zu wohnen. Die Regelung war 2016 durchgesetzt worden, um einer Ballung von Flüchtlingen entgegenzuwirken. Flüchtlingsorganisationen wie Pro Asyl kritisieren dies als schädlich für die Integration, weil die Regel keine Rücksicht nehme auf Interessen, Qualifikationen oder soziale Bindungen der Menschen. Nun zeigt sich: Wenn Menschen nach dieser Zeit umziehen, so wandern sie ab in Regionen mit hoher Arbeitslosigkeit. Dies bedeute allerdings nicht automatisch, dass die Wohnsitzauflage die Situation verbessere, heißt es in der Studie.

Laut der Studie könnte der Bau günstiger Wohnungen helfen, gezielt in den Regionen, in denen Arbeitskräfte fehlen. Zudem schlägt Studien-Co-Autor Wiedner vor, dass Kommunen künftig anmelden, inwiefern sie zusätzliche Geflüchtete aufnehmen können und welches Profil gewünscht ist, etwa, welche Berufe in der Region besonders gefragt sind.

20 Januar 2025 0 Kommentare
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Voigt kündigt „Richtungswechsel in Migrationspolitik“ an

von Fremdeninfo 19 Januar 2025
von Fremdeninfo

                            Voigt kündigt „Richtungswechsel in Migrationspolitik“ an

                                                        Von: DTSNacvhrichtenagentur

 

                                                   

                                                             Asylbewerberunterkunft (Archiv) © via dts Nachrichtenagentur

 

Erfurt (dts Nachrichtenagentur) – Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) kündigt einem „Richtungswechsel in der Migrationspolitik“ des Freistaats an.

Voigt sagte der „Welt“: „In der Migrationspolitik braucht es klare Regeln und faire Chancen. Wir sind ein weltoffenes Land. Jeder vierte Klinikarzt hat bei uns Migrationshintergrund. Wer zu uns kommt, hier arbeiten möchte, hier Steuern zahlt, sich an die Regeln hält, ist uns herzlich willkommen. Wer sich strafbar macht oder ohne Aufenthaltsrecht die Sozialsysteme belastet, der muss gehen.“

Bislang gibt es in Thüringen keine eigenen Abschiebehaftplätze. „Das werden wir ändern“, erklärte Voigt: „Generell gilt, wer hier kein Bleiberecht hat, wird das Land verlassen müssen. Wir werden uns auch um Themen wie die konsequente Einführung der Bezahlkarte landesweit kümmern. Hier sind die Thüringer Kommunen schon Vorreiter.“

Wer nach Deutschland komme und Sozialleistungen beziehe, müsse eine Gegenleistung erbringen. „Ich unterstütze daher, dass Thüringer Landkreise Arbeitsverpflichtungen in Gemeinschaftsunterkünften geschaffen haben. Wir wollen zudem eine zentrale Ausländerbehörde einrichten, die Aufnahme, Anerkennung von Berufsabschlüssen, Integration und Rückführung bündelt. Damit helfen wir der Wirtschaft“, so Voigt.

Forderungen auch aus der eigenen Partei, das Amt des Ost-Beauftragten abzuschaffen, weist Voigt zurück. „Kein Handy der Welt funktioniert ohne Technologie aus Thüringen oder Sachsen. Wir haben echt was drauf. Trotzdem kann der Ost-Beauftragte eine wichtige Scharnierfunktion für die auch nach 35 Jahren Wiedervereinigung bestehenden besonderen Belange der ostdeutschen Länder sein“, sagte der Ministerpräsident. Der Ost-Beauftragte bedeute „gezielte Unterstützung und ist Ausdruck der gesamtdeutschen Verantwortung, nicht einer Abhängigkeit oder eines symbolischen Händchen-Haltens“, so Voigt. „Themen wie niedrigere Löhne, Abwanderung aus ländlichen Regionen und geringere Investitionen erfordern weiterhin eine gezielte politische Aufmerksamkeit.“

Voigt kündigte an, die besonderen Belange Ostdeutschlands im Blick zu behalten: „Ich werde mich mit meinen Amtskollegen in den anderen ostdeutschen Ländern Mitte Februar treffen und mich auch zu diesen Fragen austauschen. Mein Ziel wird es dabei sein, dass wir mit der neuen Bundesregierung, egal wie die zusammengesetzt sein wird, Pflöcke für den Osten einschlagen. Unser Konzept sieht vor, dass die Unternehmensstandorte im Osten auch profitieren, wenn der Hauptsitz im Westen liegt.“

19 Januar 2025 0 Kommentare
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Deutschlands leckerste Partei“: Die „Döner-Partei“ will bei der Bundestagswahl antreten

von Cumali Yağmur 19 Januar 2025
von Cumali Yağmur

 

„Deutschlands leckerste Partei“: Die „Döner-Partei“ will bei der Bundestagswahl antreten

 

Gründer der „Döner-Partei“ ist Nils Marx. Auf der Webseite wirbt die Partei mit dem Slogan „Deutschlands leckerste Partei“. Foto: www.dnrpartei.de/

 

Die neu gegründete „Döner-Partei“ sorgt kurz vor der Bundestagswahl in Deutschland für Gesprächsstoff. Mit ihrem ungewöhnlichen Slogan und Forderungen wie einer Preisobergrenze von 3,50 Euro für Döner will sie auf soziale und wirtschaftliche Probleme aufmerksam machen.

Die „Döner-Partei“, offiziell als „Deutsche Partei für die wirtschaftliche Neugestaltung grundlegender Ressourcen“ registriert, will an den vorgezogenen Bundestagswahlen am 23. Februar 2025 teilnehmen. Mit ihrem Motto „Deutschlands leckerste Partei“ sorgt sie für Aufmerksamkeit.

Die Partei, gegründet in der bayerischen Kleinstadt Aichach, ist eine von 56 Gruppierungen, die sich bei der Wahlkommission beworben haben. Die Entscheidung über ihre Zulassung fällt in dieser Woche.

Forderung: Döner für 3,50 Euro

Die Parteigründer – drei deutsche Staatsbürger – sehen im klassischen Döner ein Spiegelbild der wirtschaftlichen Lage und fordern eine Preisobergrenze von 3,50 Euro. Neben klassischen Zielen wie sozialer Gerechtigkeit und nachhaltiger Infrastruktur dient ihnen die „Bier-Partei“ in Österreich als Vorbild. Diese hatte mit kuriosen Forderungen wie Bierbrunnen und besserem Gesundheitssystem 2022 überraschend Erfolg.

Döner als Symbol für Inflation

Döner gilt in Deutschland seit der Corona-Pandemie als Symbol der steigenden Lebenshaltungskosten. Innerhalb von fünf Jahren haben sich die Preise laut verschiedenen Medienberichten nahezu verdoppelt. Vor rund einem Jahr forderte Grünen-Politikerin Hanna Steinmüller eine Preisdeckelung, was Bundeskanzler Olaf Scholz mit Verweis auf die freie Marktwirtschaft ablehnte.

Die Linke ging noch weiter und forderte im Europawahlkampf staatliche Subventionen: ein Gratis-Döner pro Woche für alle und vergünstigte Preise für Studierende.

Döner: Ein Milliardengeschäft

Mit rund 16.000 Dönerbuden und einem Jahresumsatz von 2,4 Milliarden Euro ist das beliebte Gericht ein wichtiger Wirtschaftszweig in Deutschland. Täglich werden rund 400 Tonnen konsumiert. Besonders Berlin, Hamburg und München sind Hotspots, mit Preisen zwischen 7 und 9 Euro pro Portion. Mancherorts kostet das Gericht inzwischen 10 Euro oder mehr. Betreiber führen die Preissteigerungen auf höhere Kosten für Mieten, Energie und Rohstoffe zurück.

19 Januar 2025 0 Kommentare
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