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Einwandererinnen und Flüchtlingspolitik
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Flüchtlinge

Asylanträge in Deutschland auf Rekordtief – erstmals seit 2015 nicht mehr Spitzenreiter...

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4 Februar 2026 0 Kommentare
Allgemein

Dobrindt stellt „Sofort-in-Arbeit-Plan“ für Asylbewerber vor – „Teilhabe durch Tätigkeit“ als Ziel

von Fremdeninfo 23 Februar 2026
von Fremdeninfo

Von: Welt

Einen Antrag auf Asyl in Deutschland stellen und schon eine Arbeit aufnehmen? Bislang ist das kompliziert. Bundesinnenminister Dobrindt will das laut einem Medienbericht ändern.

 Bundesinnenminister Alexander Dobrindt will Asylbewerber schneller in Arbeit bringen. Er habe einen „Sofort-in-Arbeit-Plan“ erarbeiten lassen, sagte er der „Bild am Sonntag“, die wie WELT zum Axel-Springer-Verlag gehört. „Wer hierherkommt, soll arbeiten können – und zwar schnell.“ Die beste Integration sei die in die Arbeitswelt. „Das Ziel ist Teilhabe durch Tätigkeit“, sagte der CSU-Politiker.

Nach Angaben der Zeitung sollen Asylbewerber nach drei Monaten Aufenthalt in Deutschland arbeiten dürfen, auch wenn ihr Asylverfahren noch nicht abgeschlossen ist. Eine Arbeitspflicht solle es aber nicht geben.

Eine Sprecherin Dobrindts sagte nach Angaben der „Bild“: „Die neuen Regeln ändern nichts am Ablauf und Ausgang des Asylverfahrens.“ Ob jemand arbeitet oder nicht, habe keinen Einfluss auf die abschließende Entscheidung über Schutz oder Ablehnung. Das Verfahren laufe unabhängig davon weiter. Ausdrücklich nicht profitieren sollen demnach „bereits abgelehnte Asylbewerber und Personen, die im Verfahren nicht mitwirken, also ihre Identität verschleiern oder über Fluchtgründe täuschen“.

Arbeitende Asylbewerber dürften ihren Verdienst grundsätzlich behalten, sagte die Sprecherin laut „Bild“ weiter. „Beziehen sie Sozialleistungen, wird der Verdienst angerechnet, etwa für die Unterkunft.“

Die Bundesagentur für Arbeit beschreibt in einem Merkblatt, wie die Situation derzeit geregelt ist. Darin heißt es unter Bezug auf das Asylgesetz: „Eine Zustimmung zur Ausübung einer Beschäftigung kann Personen mit Duldung und Asylbewerberinnen und Asylbewerbern erteilt werden, wenn sie sich seit drei Monaten rechtmäßig im Bundesgebiet aufhalten.“

Solange Asylbewerberinnen und Asylbewerber jedoch verpflichtet seien, in der Aufnahmeeinrichtung zu wohnen, dürften sie keiner Beschäftigung nachgehen. „Die Wartezeit kann deshalb bis zu sechs Monaten betragen.“ Asylbewerber aus sogenannten sicheren Herkunftsstaaten seien allerdings verpflichtet, während der gesamten Dauer des Asylverfahrens in der Aufnahmeeinrichtung zu wohnen.

23 Februar 2026 0 Kommentare
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Allgemein

„Starre Altersgrenzen sind nicht mehr zeitgemäß“ – Özdemir hat Vorschlag für Rentenreform

von Fremdeninfo 23 Februar 2026
von Fremdeninfo

Von: welt

Dass die Rente reformiert werden muss, gilt als weitgehend unstrittig. Über das Wie berät derzeit eine Kommission. Nun hat auch Grünen-Politiker Cem Özdemir einen Vorschlag vorgelegt – eine pauschale Altersgrenze lehnt er ab.

 Grünen-Spitzenkandidat Cem Özdemir hat sich dafür ausgesprochen, das Renteneintrittsalter flexibel zu gestalten. „Starre Altersgrenzen sind sicherlich nicht mehr zeitgemäß“, sagte der Grünen-Politiker dem „Handelsblatt“.

Konkret kann sich Özdemir vorstellen, den Rentenbeginn von der Berufsgruppe und den Beitragsjahren abhängig zu machen. „Es wird so getan, als würde die Republik nur noch aus Dachdeckern bestehen. Nehmen Sie meine Berufsgruppe: Das Beispiel Winfried Kretschmann zeigt, dass viele auch länger arbeiten können und wollen.“ Eine pauschale Anhebung des Eintrittsalters in die Rente lehnte Özdemir ab. Derzeit wird das gesetzliche Renteneintrittsalter schrittweise auf 67 Jahre angehoben.

Die Bundesregierung hat eine Rentenkommission eingesetzt, die bis Mitte des Jahres Vorschläge für eine grundlegende Reform der Altersvorsorge vorlegen soll. Dabei geht es darum, wie die Rente gesichert und eine Überlastung von Beitrags- und Steuerzahlern vermieden werden kann – auch nach dem immer zahlreicheren Renteneintritt der Babyboomer.

CDU-Spitzenkandidat Manuel Hagel, Özdemirs Kontrahent bei der Landtagswahl am 8. März, hatte jüngst im „Handelsblatt“ betont, dass er die Rente ab 70 für unausweichlich halte. „Natürlich werden wir aufgrund der steigenden Lebenserwartung irgendwann bis 70 oder länger arbeiten müssen“, sagte Hagel. Damit meine er nicht die Menschen, die jetzt vor der Rente stünden. „Ich spreche von meiner Generation oder der meiner drei kleinen Kinder. Dass die mal nicht mit 67 in Rente gehen, ist allen klar.“

Hintergrund der Debatte ist die demografische Entwicklung: In den kommenden Jahren erreichen die geburtenstarken Jahrgänge der Babyboomer das Rentenalter, während deutlich weniger junge Menschen in den Arbeitsmarkt nachrücken. Dadurch verschiebt sich das Verhältnis von Beitragszahlern zu Rentenempfängern spürbar. Schon heute kommen auf einen Rentner deutlich weniger Erwerbstätige als noch vor wenigen Jahrzehnten

23 Februar 2026 0 Kommentare
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Allgemein

Panel in Hamm: Vision für das 2. Jahrhundert der Republik

von Cumali Yağmur 23 Februar 2026
von Cumali Yağmur

Von: Mehmet Tanlı / Hamm

In der deutschen Stadt Hamm fand eine gemeinsam vom HAKM (Hacı Bektaşi Veli Alevitisches Kulturzentrum Hamm) und HAKBIR (Union der Alevitischen Kultur Hamm) organisierte Podiumsdiskussion statt, bei der die Vision für das zweite Jahrhundert der Republik diskutiert wurde. Die Moderation übernahm der Gewerkschafter und Vorstandsmitglied des Vereins „Fikir Atölyesi“ (Gedankenwerkstatt), Birol Keskin. Als Redner traten der ehemalige Kulturminister, Journalist und Autor Fikri Sağlar sowie der in Deutschland lebende renommierte Journalist, Autor und Dokumentarfilmer Can Dündar auf. Die Versammlung begann mit der Begrüßung der Zuhörer und Redner durch die beiden Vereinsvorsitzenden Şengül Erbaşı und Bülent Aydın.Hasan Ögütcü Necdet Sahin

An dem Panel nahmen über 200 Gäste aus Hamm und Umgebung teil, darunter auch die alevitischen Geistlichen (Dedes) İsmail Gülfırat und Cafer Kaplan.

Die Veranstaltung in Hamm begann mit einem eindrucksvollen musikalischen Beitrag eines Trios, bestehend aus Tuna Ergün (Gitarre), Erkin Turp (Bağlama) und der Solistin Lorin Tekin, die drei Stücke auf Türkisch und Kurdisch interpretierten.

Kein Geld für Rentner, aber für den Palast

Der ehemalige Kulturminister Fikri Sağlar, dem der Moderator Birol Keskin als Erstem das Wort erteilte, erklärte, dass es mit der Türkei seit 1950 bergab gehe und dass in einem laizistischen Land das Recht für alle Bürger gleich gelten müsse. Sağlar fuhr fort: „Eine der Gruppen, die am stärksten von der repressiven Politik betroffen sind, seid ihr Aleviten. Nach dem Sivas-Madımak-Massaker sagten die Aleviten ‚Es reicht‘ und begannen mit ihrer eigenen Organisierung. Die Türkei hat Massaker an Aleviten erlebt, und die Täter waren Feinde der Republik. Nach jedem Putsch wurde eine Politik der Säuberung, der Qual und der Einschüchterung gegen Linke betrieben. Doch die Zahl derer, die ‚Es reicht‘ sagen, ist gestiegen. Das Volk ist verarmt, insbesondere die Rentner. Man sagt, es gäbe kein Geld für die benötigten 91 Milliarden zur Rentenerhöhung, aber für den Palast ist Geld da. Das AKP-MHP-Bündnis und diese Regierung haben ihre gesellschaftliche Basis verloren. Ich bin dennoch hoffnungsvoll für die Zukunft des Landes und der Republik.“ Auf eine Zuschauerfrage zu Kemal Kılıçdaroğlu antwortete er: „Herr Kemal sollte sich nicht in Verschwörungstheorien und Intrigen verstricken. In den Kulissen der Hauptstadt hört man, dass Abgeordnete aus seinem nahen Umfeld darauf warten, dass er wieder an die Spitze der Partei tritt.“

Wir befinden uns in einer Zeit, in der Laizismus zur Straftat wird

Der Journalist Can Dündar antwortete auf die Fragen des Moderators Birol Keskin wie folgt: „Zunächst gedenke ich mit Respekt meiner engen Freundin Yeter Gültekin, der Ehefrau des verstorbenen Kämpfers Hasret Gültekin, die eine Geschichte des Widerstands geschrieben hat. Es ist der Hass, der den Menschen das Leben unmöglich macht. Ein Land, das Mörder belohnt und seine Intellektuellen erniedrigt und ausgrenzt, kann keine Zukunft haben. Die Verfolgung unserer Intellektuellen begann bereits in den 1920er Jahren mit der Ermordung von Sabahattin Ali. Seit ihrer Gründung am 29. Oktober 1923 hat die Republik Türkei viele schwere Krisen wie Militärputsche, Memoranden, Komplotte, Terrorismus und Wirtschaftskrisen überstanden. Es gibt Wendepunkte wie Dersim. Man kann sagen, dass sie derzeit ihre schwierigste Phase durchlebt. Wir befinden uns in einer Zeit, in der Laizismus fast als Straftat gilt. Jemand, der den Geist der Einheit und Solidarität zerstört, spricht von Einheit. Wenn ich aus der Ferne auf mein Land blicke, sehe ich einen Verfall in allen Bereichen. Ich sehe, wie das Recht beschnitten wird, ich sehe moralischen und gewissensbezogenen Verfall, Zensur und wie Tiere wie Müll entsorgt werden. Opponierende, ungebeugte und patriotische Journalisten werden ins Gefängnis geworfen. Merdan Yanardağ Spionage vorzuwerfen, ist ein geistiger Stillstand. Wenn die Republik in diesem Zustand ist, müssen wir uns auch selbst hinterfragen. Trotz all dieser Negativität leistet das Volk in der Türkei seit 23 Jahren Widerstand und gibt nicht auf. Während in Europa die extreme Rechte aufsteigt, ist in der Türkei die Linke im Aufwind; Hunderttausende nehmen an den Kundgebungen der CHP teil. Das Volk will Veränderung.“

Das Panel endete im letzten Teil mit einer Signierstunde von Can Dündar sowie der Beantwortung der schriftlich eingereichten Fragen der Zuschauer durch die Panelisten.

 

 

23 Februar 2026 0 Kommentare
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Allgemein

Darf mein Chef mir das Fasten verbieten?

von Fremdeninfo 22 Februar 2026
von Fremdeninfo

 

Artikel von Clara Vesely/RP-Online 

Düsseldorf. Fasten und Arbeit: In der Regel sollte das vereinbar sein. Doch durch eine sinkende Arbeitsleistung können Konflikte zwischen Arbeitgeber und -nehmer entstehen. Was fastenden Muslimen während Ramadan zusteht.

 Ramadan geht dieses Jahr noch bis zum 19. März und endet dann mit dem Zuckerfest. In Nordrhein-Westfalen machen viele der rund 1,5 Millionen Gläubigen mit. Die Zeit des Verzichts beeinflusst dabei ihren Tagesablauf – und somit auch ihre Arbeit. Welche Rechte gelten.

Muss man den Arbeitgeber informieren, dass man fastet?

Eine generelle Pflicht gibt es nicht. „Wenn Beschäftigte für sich entscheiden zu Fasten, dann geht das den Arbeitgeber erst mal nichts an“, sagt ein Sprecher des Rechtsschutz des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB Rechtsschutz). Die persönliche Entscheidung aus religiösen Gründen ist vom Grundgesetz geschützt und demnach vom Arbeitgeber zu akzeptieren.

Wenn durch das Fasten jedoch eine Gefahr für den Gläubigen oder für Dritte entstehen kann – beispielsweise, weil der Fastende im Krankenhaus, mit Maschinen oder am Baugerüst arbeitet – empfiehlt Torsten Thiel, Düsseldorfer Anwalt für Arbeitsrecht, den Vorgesetzten über das Fasten zu informieren.

Können Arbeitgeber das Fasten im Ramadan verbieten?

Flüssigkeits- und Nahrungsverzicht können zu einem sinkenden Blutzuckerspiegel, Konzentrationsstörungen oder auch Dehydrierung führen. Auch Kopfschmerzen und Ohnmacht können die Folge sein. Wenn durch das Fasten demnach die Arbeitsleistung sinkt, ist das für den Chef ärgerlich: Das Arbeitsrecht steht dem Gebot des Fastens gegenüber.

„Die Religionsausübung ist aber grundsätzlich geschützt“, teilt eine Sprecherin von Verdi NRW auf Anfrage mit. Und das Fasten zählt zur Ausübung der Religionsfreiheit. Auf diese Freiheit können sich gläubige Muslima und Muslime letztlich berufen. Sie wiegt meist stärker als das Arbeitsrecht.

Auch dürfen Arbeitnehmer nicht abgemahnt oder gekündigt werden, weil sie wegen ihrer Religion fasten. So entschied sich das Bundesarbeitsgericht 2011 bereits recht klar für die Religionsfreiheit (Aktenzeichen: 2 AZR 636/09). Angestellte schulden ihrem Vorgesetzten letztlich keinen Arbeitserfolg, sondern lediglich eine Arbeitsleistung im Rahmen ihrer Möglichkeiten, so der DGB Rechtsschutz. „Eine arbeitsrechtliche Sanktion, beispielsweise in Form einer Abmahnung, kommt erst in Betracht, wenn ein Beschäftigter weniger leistet, als er könnte.“

Welche Rechte haben Chefs, wenn der Mitarbeiter zu wenig leistet?

Arbeitgeber sollten vorab prüfen, ob sie ihrem fastenden Mitarbeiter eine leichtere Arbeit zuweisen oder ihn zu einer anderen Tageszeit einsetzen. „Körperlich anstrengende Arbeiten lassen sich vielleicht besser am Morgen erledigen, wenn der Arbeitnehmer noch fit ist“, meint Thiel. Und: „Falls sich so Betriebsstörungen verhindern lassen, kann der Arbeitgeber sogar dazu verpflichtet sein, die Arbeitszeiten für fastende Mitarbeiter zu verändern.“ Aufgrund des Gleichbehandlungsgesetzes dürfen Einzelne jedoch nicht bevorzugt werden. Grundsätzlich sollten anderen Mitarbeitern demnach ebenfalls entsprechende Angebote gemacht werden.

Der DGB Rechtsschutz ergänzt, dass Arbeitnehmer „grundsätzlich verpflichtet sind, die arbeitsvertraglich vereinbarte Leistung zu erbringen.“ Ist das nicht möglich, können sie sich unbezahlten Urlaub nehmen. Zudem haben Arbeitgeber eine Fürsorgepflicht: Wenn das Verletzungsrisiko bei Fastenden während Ramadan steigt, können sie den Arbeitnehmer freistellen – ohne Zahlung des Gehalts.

Was ist, wenn man an Ramadan krank ist?

Laut DGB Rechtsschutz gelten allgemein „dieselben Regeln, wie bei jeder Form der Arbeitsunfähigkeit.“ Lässt sich ein Arbeitnehmer krankschreiben, hat er also die ersten sechs Wochen auch Anspruch auf sein volles Gehalt.

Fällt ein Mitarbeiter jedoch aus fastenbedingten Gründen aus, so Rechtsanwalt Thiel, sei der Arbeitgeber von der Zahlung des Gehalts freigestellt. Allerdings gilt: Der Grund für die Krankschreibung muss nicht mitgeteilt werden.

Können Arbeitgeber Gebetspausen im Ramadan verbieten?

Auch hier gilt das Recht der Religionsfreiheit: Kurzgebete müssen Vorgesetzte ermöglichen, sofern sie den Betriebsfrieden nicht massiv stören und vorher abgesprochen sind. Das heißt aber auch, dass durch das Beten Arbeitsprozesse nicht lahmgelegt werden dürfen – zum Beispiel bei der Arbeit am Fließband. Ein verpasster Telefonanruf ist hingegen weniger schlimm. „Das ist also eine Abwägungsfrage. Pauschal verbieten kann der Arbeitgeber die Pause also nicht“, ergänzt die Verdi-Sprecherin. Ein Gericht entschied 2002 jedoch auch, dass Gläubige nicht heimlich zum Gebet verschwinden dürfen (Az.: 5 Sa 1582/01).

Muss der Arbeitgeber Gebetsräume bereitstellen?

Eine Pflicht, Gebetsräume bereitzustellen, gibt es nicht. Dem Arbeitgeber steht es jedoch frei, dies zu tun, wenn er den religiösen Bedürfnissen seiner Beschäftigten gerecht werden möchte. „Dann jedoch muss die Möglichkeit für alle Religionsgemeinschaften bestehen und nicht nur für einzelne. Das ergibt sich aus dem Grundsatz der Gleichbehandlung“, so der DGB Rechtsschutz

22 Februar 2026 0 Kommentare
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Allgemein

Nur noch wenig Zeit bis zu den Kommunalwahlen in Frankfurt!

von Cumali Yağmur 22 Februar 2026
von Cumali Yağmur

Brilllante  Luigi

Die Wahlen rücken immer näher, und wir setzen unsere Wahlkampfarbeit mit voller Kraft fort. Als ELF – Europäische Liste Frankfurt – streben wir danach, die Sprache, das Ohr und die Stimme der Migrantinnen und Migranten zu sein. Wir haben uns intensiv mit den Problemen der Menschen mit Migrationshintergrund befasst und werden auch in Zukunft entschlossen Lösungsvorschläge erarbeiten und präsentieren.

Während unserer Wahlkampfarbeit haben wir mit zahlreichen Menschen gesprochen und ihnen aufmerksam zugehört. Sie haben uns von den vielfältigen Herausforderungen berichtet, denen sie gegenüberstehen. Die Themen, die uns von den in Frankfurt lebenden Migrantinnen und Migranten am häufigsten genannt wurden, sind die Wohnraumsuche sowie die Suche nach Arbeits- und Ausbildungsplätzen. Zudem berichteten viele von Diskriminierungen im Alltag sowie von nationalistischen und rassistischen Angriffen.

Trotz dieser Schwierigkeiten werden wir diese Probleme bewusst angehen und konkrete Lösungsvorschläge unterbreiten.

Im Gegensatz zu anderen Parteien standen wir stets im direkten Austausch mit den Sorgen der Migrantengemeinschaft und haben uns persönlich für deren Belange eingesetzt. In unserer 65-jährigen Migrationsgeschichte haben wir uns – insbesondere in den letzten 20 Jahren – immer bewusster organisiert, um Hürden zu überwinden; daran arbeiten wir auch heute noch mit Hochdruck. Während verschiedene Generationen von Zuwanderern zusammenleben, führen sie ein Leben in gegenseitiger Solidarität. Wir beobachten, dass diese Solidarität untereinander in den letzten Jahren deutlich zugenommen hat. Wir möchten besonders hervorheben, dass wir dies im Rahmen unserer Wahlkampfarbeit hautnah miterlebt haben.

Als ELF haben wir die bestehenden Probleme bewusst mit den Betroffenen diskutiert und ihre Anregungen aufgenommen. Wir werden diese Vorschläge entschlossen ins Parlament tragen und konkrete Lösungen fordern. Alle unsere Kandidatinnen und Kandidaten setzen ihre Arbeit mit großem Engagement fort. Wir laden alle Migrantinnen und Migranten dazu ein, mit uns Kontakt aufzunehmen, ihre Probleme mit unseren Kandidaten zu diskutieren und uns ihre Anliegen anzuvertrauen.

Am Sonntag, den 15. März 2026, sollten alle Migrantinnen und Migranten zur Wahlurne gehen und ihre Stimme der ELF geben.

22 Februar 2026 0 Kommentare
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Allgemein

Regisseur Emin Alper gewinnt Silbernen Bären in Berlin: „Palästinenser, Menschen in Rojava, Kurden – ihr seid nicht allein“

von Fremdeninfo 22 Februar 2026
von Fremdeninfo
(Quelle: İlke TV

Den Goldenen Bären des Festivals gewann der Film „Sarı Zarflar“ (Gelbe Briefe) unter der Regie von İlker Çatak, in dem Özgü Namal und Tansu Biçer die Hauptrollen spielen. Die Dankesrede von Emin Alper, der Grüße an die Völker in Palästina, Rojava und im Iran sandte und sagte: „Osman Kavala, Selahattin Demirtaş, Ekrem İmamoğlu – ihr seid nicht allein“, war einer der prägenden Momente des Abends.

Der neueste Film des Regisseurs Emin Alper, „Kurtuluş“ (Befreiung), feierte seine Weltpremiere im Hauptwettbewerb der 76. Internationalen Filmfestspiele Berlin (Berlinale) und wurde mit dem Silbernen Bären – Großer Preis der Jury ausgezeichnet.

Den Goldenen Bären des Festivals erhielt der Film „Sarı Zarflar“ von İlker Çatak, mit Özgü Namal und Tansu Biçer in den Hauptrollen.

Die 76. Berlinale, die aufgrund von Zensurvorwürfen bezüglich des Genozids in Gaza sowie Einschränkungen der Meinungsfreiheit von Filmschaffenden und Journalisten im Zentrum politischer Debatten stand, endete heute Abend mit der Preisverleihung.

Während der Zeremonie verurteilten einige Filmemacher von der Bühne aus die Angriffe Israels und riefen zu einem „freien Palästina“ auf.

Großer Preis für İlker Çatak
Der Hauptpreis des Festivals, der Goldene Bär, ging an İlker Çataks Film „Sarı Zarflar“ (Yellow Letters). Der Film erzählt die Geschichte der beiden Theaterkünstler und Akademiker Derya (Özgü Namal) und Aziz (Tansu Biçer), die aufgrund des politischen Drucks in der Türkei ihre Arbeit verlieren. Obwohl die Geschichte in Ankara und Istanbul spielt, wurde die Produktion komplett in Deutschland gedreht.

Laut einem Bericht des Hollywood Reporter beschrieb Wim Wenders, der den Preis überreichte, den Film als ein Werk, das den „Gegensatz zwischen der politischen Sprache des Totalitarismus und der empathischen Sprache des Kinos“ darstellt.

Die Rede von Emin Alper
Der Regisseur Emin Alper, Gewinner des Silbernen Bären, sagte in seiner Rede: „Die schrecklichste Form der Einsamkeit ist die Einsamkeit, die man erfährt, während man leidet. Wenn man Tag für Tag seine Rechte verliert, wenn man mit Kugeln erschossen wird, die mit den eigenen Steuern bezahlt wurden, wenn man von denen bombardiert wird, die einen nicht einmal als Menschen ansehen – in diesen Momenten ist man völlig allein.“

„Palästinenser, die unter schrecklichsten Bedingungen in Gaza leben und sterben – ihr seid nicht allein. Das iranische Volk, das unter Unterdrückung leidet – ihr seid nicht allein. Kurden, die in Rojava und im Nahen Osten seit fast einem Jahrhundert für ihre Rechte kämpfen – ihr seid nicht allein. Und schließlich, mein eigenes Volk – ihr seid nicht allein“, so Alper weiter. Er fügte hinzu: „Meine liebe Freundin Çiğdem, die seit vier Jahren im Gefängnis sitzt – du bist nicht allein. Tayfun, Can und Mine – auch ihr seid nicht allein. Osman Kavala, der seit acht Jahren in Haft ist, Selahattin Demirtaş, der seit neun Jahren in Haft ist, der Istanbuler Bürgermeister Ekrem İmamoğlu und all die anderen Bürgermeister, die derzeit im Gefängnis sitzen – ihr seid nicht allein.“

Die vollständige Rede von Regisseur Emin Alper:

„Zuerst möchte ich dem Berlinale-Team dafür danken, dass sie uns hier empfangen haben, und natürlich danke ich der Jury. Das ist eine große Ehre für mich. Ich danke meinen Produzenten, meiner wunderbaren Besetzung und Crew sowie allen, die diesen Film unterstützt haben.

Unser Film handelt von Tätern, die schreckliche Verbrechen begangen haben. Während des Films wollte ich deren Denkweise verstehen. Gleichzeitig habe ich versucht, die Situation der Überlebenden zu begreifen.

Ich habe viel über sie nachgedacht, und eine der Sachen, die ich gelernt habe, ist: Die schrecklichste Form der Einsamkeit ist die Einsamkeit, die man erfährt, während man leidet. Wenn man Tag für Tag seine Rechte verliert, wenn man mit Kugeln erschossen wird, die mit den eigenen Steuern bezahlt wurden, wenn man von denen bombardiert wird, die einen nicht einmal als Menschen ansehen – in diesen Momenten ist man völlig allein.

Aber wenn man sieht, dass sich niemand um einen kümmert und niemand an einen denkt, wird man zum einsamsten Menschen der Welt. Deshalb ist das, was wir hier tun können, das Schweigen zu brechen und sie daran zu erinnern, dass sie wirklich nicht allein sind. Palästinenser, die unter schrecklichsten Bedingungen in Gaza leben und sterben – ihr seid nicht allein.

Das iranische Volk, das unter Unterdrückung leidet – ihr seid nicht allein. Kurden, die in Rojava und im Nahen Osten seit fast einem Jahrhundert für ihre Rechte kämpfen – ihr seid nicht allein. Und schließlich, mein eigenes Volk – ihr seid nicht allein.

Meine liebe Freundin Çiğdem, die seit vier Jahren im Gefängnis sitzt – du bist nicht allein. Tayfun, Can und Mine – auch ihr seid nicht allein. Osman Kavala, der seit acht Jahren in Haft ist, Selahattin Demirtaş, seit neun Jahren, der Istanbuler Bürgermeister Ekrem İmamoğlu und all die anderen Bürgermeister, die derzeit im Gefängnis sitzen – ihr seid nicht allein.

Wir sind nicht allein. Wir werden nicht allein sein. Eine kleine Notiz: Dies ist ein Geburtstagsgeschenk für meine Tochter Nora. Sie wird bald drei Jahre alt und sie liebt Bären.“

(Quelle: İlke TV)

 

 

22 Februar 2026 0 Kommentare
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Bildung

Zugang Jugendlicher zu mehrsprachiger Bildung muss gesichert werden

von Fremdeninfo 22 Februar 2026
von Fremdeninfo

 

Von  FÖTED-

Anlässlich des Internationalen Tages der Muttersprache betonte der Bundesvorstand der FÖTED (Föderation Türkischer Elternvereine in Deutschland e.V.), dass mehrsprachige Bildung ein integraler Bestandteil des allgemeinen Bildungssystems sein müsse. In der Erklärung wurde hervorgehoben, dass Chancengleichheit nur durch sprachliche Gleichberechtigung möglich sei.

Der Bundesvorstand der FÖTED veröffentlichte zum Internationalen Tag der Muttersprache eine schriftliche Stellungnahme, in der es hieß, dass dieser Tag nicht nur eine kulturelle Erinnerung sei, sondern ein kraftvoller Appell für eine inklusive, gerechte und nachhaltige Zukunft. Es wurde betont, dass dieser von der UNESCO proklamierte und von der UN-Generalversammlung anerkannte Gedenktag die unverzichtbare Rolle von Sprachen im menschlichen Leben verdeutliche.

In der Erklärung wurde unterstrichen, dass Sprache ein grundlegendes Element der Identität ist und als Basis des Lernens sowie als Schlüssel zur gesellschaftlichen Teilhabe betrachtet werden muss.

Der Text wies darauf hin, dass sich die sprachliche Struktur von Gesellschaften durch Migration bereichert und die kulturelle Vielfalt dadurch gestärkt habe. Es wurde festgehalten, dass Mehrsprachigkeit in einer digitalisierten Welt keine bloße Präferenz mehr sei, sondern einen strategischen Vorteil darstelle. Erfolg in der globalen Wirtschaft, Wissenschaft und Technologie sei nur mit Individuen möglich, die Brücken zwischen verschiedenen Sprachen schlagen können.

Die Muttersprache muss ihren verdienten Platz im Bildungssystem finden

In der Erklärung des FÖTED-Bundesvorstands wurde dargelegt, dass die Anerkennung der Muttersprache im Bildungssystem und die Förderung von Mehrsprachigkeit sowohl die Identität als auch die gesellschaftliche Teilhabe unterstützen. Es wurde jedoch darauf hingewiesen, dass es in vielen Ländern, allen voran in Deutschland, weiterhin ernsthafte Hindernisse gibt, damit die Muttersprache ihren verdienten Platz im Bildungssystem findet.

Aus diesem Grund wurde betont, dass mehrsprachige Bildung als Teil der allgemeinen Bildung akzeptiert werden müsse. Um Inklusion und Chancengleichheit zu gewährleisten, müsse die Sprache jedes jungen Menschen anerkannt, geschützt und gefördert werden.

Am Ende der Erklärung wurde gefordert, die Muttersprache nicht als Hindernis, sondern als ein Tor zum Erfolg zu betrachten

22 Februar 2026 0 Kommentare
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Allgemein

Hızır-Speisung im Mesopotamischen Kulturverein Hannover

von Cumali Yağmur 21 Februar 2026
von Cumali Yağmur

Von: Cumali Yağmur

Im Lokal des Mesopotamischen Kulturvereins Hannover wurde unter der Leitung von Pir Mahir Şahin, einem Dede aus Dersim, die Hızır-Lokma (die heilige Hızır-Speisung) verteilt. Die Versammlung begann mit einer Schweigeminute zum Gedenken an die Märtyrer, die in allen vier Teilen Kurdistans für die Sache der Freiheit ihr Leben gelassen haben.

Dede Pir Mahir Şahin begrüßte alle Teilnehmer von ganzem Herzen mit einem „Herzlich Willkommen“. Aufgrund des hohen Stellenwerts, den die kurdische Bewegung der Frau beimisst, saßen die Frauen bei der Versammlung in den vorderen Reihen, während die Männer dahinter Platz nahmen.

Anschließend wurden drei Kerzen entzündet (das „Licht geweckt“). In seiner Rede sagte Dede Mahir Şahin: „Heute werden wir hier im Namen von Hızır auf seinem Schimmel (Bozatlı Hızır), der den Menschen in Not zu Hilfe eilt, die von euch mitgebrachten Speisen (Lokma) miteinander teilen.“ Er betonte, dass die Hızır-Speisung im alevitischen Glauben als ein Tag der Solidarität, der Hilfsbereitschaft und der Menschlichkeit begangen wird. Er wies darauf hin, dass Ausdrücke wie „Möge Hızır dein Wegbegleiter sein, wenn du in Not bist“, die bei Kurden und Zaza in verschiedenen Sprachen verwendet werden, dieselbe Bedeutung tragen.

Während des Gebets erklärte er: „Indem ihr die rechte Hand auf die Brust legt, betet man: ‚O Hızır auf dem Schimmel, hilf denen, die in Not sind, und befreie sie aus ihrer Bedrängnis‘.“ Er unterstrich, dass es keinen Unterschied mache, ob diese Gebete auf Kurdisch, Zazaki oder Türkisch gesprochen werden; sie hätten in jeder Sprache dieselbe Bedeutung und denselben Inhalt.

In der Regel fasten alevitische Kurden und Türken in der zweiten Februarwoche an drei Tagen: Dienstag, Mittwoch und Donnerstag. Diese Tage gelten als Hızır-Tage. Am Donnerstag wird das Fasten gebrochen, woraufhin Cem-Zeremonien stattfinden. Aleviten betrachten den Februar als den Hızır-Monat und glauben fest daran, dass Hızır denjenigen zu Hilfe kommt, die sich in einer schwierigen Lage befinden.

Dede Pir Mahir Şahin erklärte, dass die kurdische Bewegung vielseitig sei und sich durch die Pflege ihrer Traditionen mit den Massen vereine. Er stellte fest, dass Abdullah Öcalan der Anführer der Kurden sei und von allen als ein Retter angesehen werde. Er sagte, dass die kurdische Bewegung heute eine Einheit bilde und eng zusammengerückt sei: „Wären die Kurden in Syrien (Rojava) nicht organisiert, würde heute niemand mit ihnen am Verhandlungstisch sitzen.“

Nach seiner Rede wurde die Erlaubnis (Destur) gegeben, und die von allen von zu Hause mitgebrachten Gaben wurden geschwisterlich geteilt und verteilt. Kurdische, zazaische, türkische, alevitische und sunnitische Teilnehmer unterhielten sich und teilten ihre Speisen. Den anwesenden deutschen Gästen wurde die Bedeutung von „Bozatlı Hızır“ erklärt. Die deutschen Gäste äußerten, dass sie die Tradition des gegenseitigen Bewirtens und dieses gemeinschaftliche Teilen als sehr wertvoll und bedeutungsvoll empfinden, und übermittelten ihre Grüße.

Im Vereinslokal herrschte eine sehr schöne und herzliche Atmosphäre. 

 

 

21 Februar 2026 0 Kommentare
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 Große Empörung nach Polizeieinsatz in Moschee

von Fremdeninfo 20 Februar 2026
von Fremdeninfo

Von; Cumali Yagmur

Am 19. Februar 2026 ging bei der Polizei ein Hinweis ein, dass sich in der Irfan-Moschee der Türkisch-Islamischen Union (DİTİB) in der Stiftstraße 10 in Hannover eine Waffe befinde. Die Polizei führte daraufhin eine Durchsuchung in der Moschee durch. Trotz der polizeilichen Untersuchung konnte keine Waffe gefunden werden.

Die Moscheebesucher sind sehr verärgert darüber, dass Menschen nach draußen geführt, gegen die Wand gestellt und durchsucht wurden. Es gibt Klagen darüber, dass das Vorgehen der Polizei nicht human sei.

Bürger beschwerten sich bei uns darüber, dass die Polizei während des Fastenmonats Ramadan aufgrund eines sinnlosen und nicht ernstzunehmenden Hinweises Menschen nach draußen führte, sie gegen die Wand stellte und Leibesvisitationen durchführte. Die Moschee liegt im Zentrum von Hannover, und bisher gab es dort keinerlei Vorfälle. ‚Was sollte eine Waffe in einer Moschee zu suchen haben?‘, fragen die Betroffenen. Dass die Polizei aufgrund der bloßen Behauptung einer dubiosen Person, es befinde sich eine Waffe in der Moschee, während des Ramadan mit einem Großaufgebot eine Razzia durchführte, stieß bei den Besuchern auf großes Unverständnis.

Anonym bleibende Bürger verurteilen dieses Vorgehen der Polizei scharf. Sie betonten, dass es absolut nicht notwendig gewesen sei, den Ort durch ein solches Polizeiaufgebot in ein ‚Schlachtfeld‘ zu verwandeln. Eine Moschee sei das Haus Gottes, und es sei unvorstellbar, dass sich dort Waffen befinden. Die Bürger unterstrichen, dass es bei derartigen Missverständnissen nicht erforderlich sei, Razzien mit einer so großen Anzahl an Polizeikräften durchzuführen.“

20 Februar 2026 0 Kommentare
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Cumali Yağmur
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Alice Schwarzer ve AfD’ye Karşı Tutumu

von Cumali Yağmur 20 Februar 2026
von Cumali Yağmur

Alice Schwarzer ve AfD’ye Karşı Tutumu

Yazar: Cumali Yağmur

Feminist yazar Alice Schwarzer, siyasi farklılıklara rağmen AfD lideri Alice Weidel’in olası bir şansölyeliğinin kadınlar üzerinde olumlu bir etki yaratacağına inanıyor.

Ancak Schwarzer, faşizmin insanlık dışı bir ideoloji olduğunu anlamamış görünüyor. Berlin’de Rosa Luxemburg’u katledip kanala atan kimdi? Faşistler kadınlara karşı gerçekten değişti mi, yoksa sadece erkek egemen bir tavır mı sergileyebiliyorlar? Anayasa Koruma Teşkilatı AfD’yi „aşırı sağcı“ olarak sınıflandırırken, Alice Schwarzer bu partinin kadınlara karşı gerçekten hoşgörülü olacağına ciddi ciddi inanıyor mu?

Alice Schwarzer şunu bilmeli: Faşizmle, faşistlerle iş birliği yaparak mücadele edilmez. Faşizm, kitleleri örgütleyerek ve ona karşı bir kale gibi durarak yok edilir.

„Şunu sormaları gerekirdi: Nerede hata yaptık?“

Schwarzer’e göre, „AfD içindeki sağ-muhafazakar unsurları, partideki açıkça aşırı sağcı unsurlarla mücadele etmeye teşvik etmek daha mantıklı olurdu.“ Schwarzer ayrıca şunları ekledi: „Hepsinden önemlisi, Birlik partileri (CDU/CSU), SPD ve Yeşiller; AfD’ye kayan kendi seçmenlerine şu soruyu sormalıydı: ‚Neden artık bize değil de onlara oy veriyorsunuz? Nerede hata yaptık?‘ Sadece bir şeye karşı olmak yetmez; neyin yanında olduğunuzu da söyleyebilmelisiniz.“

Alice Schwarzer’in bu ifadelerinin altını çiziyor ve bu noktada ona katılıyorum. Partilerin özeleştiri yapması gereken o kadar çok konu var ki; bu soruyu kendilerine mutlaka sormalılar.

Annalena Baerbock’a Sert Eleştiri

Feminist dergi Emma’nın yayıncısı Schwarzer, Yeşiller politikacısı Annalena Baerbock’u sert bir dille eleştirdi. Schwarzer, eski Dışişleri Bakanı Baerbock tarafından ilan edilen „feminist dış politikanın“ tamamen etkisiz kaldığı görüşünü savundu ve şunları söyledi: „Bu noktada tamamen başarısız oldu. İran ve Afganistan’daki kadınları yüzüstü bıraktı. Bence o, eylemlerin değil, kelimelerin ustasıydı.“

Baerbock’a yönelik bu eleştirisinde de Alice Schwarzer’e katılıyorum.

Schwarzer, Merkel’i Rol Model Olarak Görüyor

Öte yandan Schwarzer, eski Başbakan Angela Merkel’i genç kadınlar için önemli bir rol model olarak övdü. Merkel’in –şahsen böyle bir niyeti olmasa bile– diğer kadınlar üzerinde „muazzam“ bir etkisi olduğunu belirtti.

Merkel’in mülteci politikasının çok kararlı ve insani olduğunu vurgulamak isterim. Yine de Alice Schwarzer’in AfD hakkındaki açıklamalarını yeniden gözden geçirmesi ve bu konuda derinlemesine düşünmesi gerektiği kanısındayım. „Yabancılar dışarı“ diye bağıran ve göçmenleri „suçlu“ olarak damgalayan bir zihniyete karşı başka ne söylenebilir?

Kısacası: Bünyesinde hâlâ faşist görüşlü politikacıları barındıran AfD gibi gerici bir oluşuma karşı kitleler örgütlenmelidir. Ayrıca faşizmin insanlık dışı bir ideoloji olduğu vurgulanmalıdır. Genç nesle –okullardan başlayarak– faşizmin geçmişte Almanya’da nelere yol açtığının çok net bir şekilde anlatılması gerektiğine inanıyorum.

20 Februar 2026 0 Kommentare
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