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Einwandererinnen und Flüchtlingspolitik
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Flüchtlinge

Asylanträge in Deutschland auf Rekordtief – erstmals seit 2015 nicht mehr Spitzenreiter...

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Ausreisepflichtige: Poseck verteidigt Handyortung: „Vereinbar mit EU-Recht“

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4 Februar 2026 0 Kommentare
Flüchtlinge

Ausreisepflichtige: Poseck verteidigt Handyortung: „Vereinbar mit EU-Recht“

von Fremdeninfo 26 Februar 2026
von Fremdeninfo

Artikel von Katharina Iskandar/ Faz

 

Nach der breiten Kritik an seinem Vorschlag, ausreisepflichtige Migranten künftig per Handyortung aufspüren zu lassen, hat der hessische Innenminister Roman Poseck (CDU) sein Vorhaben verteidigt. Zugleich hat er seine Pläne konkretisiert, wie er die Zahl der Abschiebungen weiter erhöhen will.

Im Gespräch mit der F.A.Z. sagte er, die Handyortung solle nicht als Ersatz, sondern als Ergänzung zu den bestehenden Instrumentarien gesehen werden, wie etwa der Abschiebehaft. Auch solle sie nicht für jeden ausreisepflichtigen Migranten pauschal angeordnet werden. „Das würde mir auch zu weit gehen“, so Poseck, da Persönlichkeitsrechte berührt seien. „Aber es geht darum, dass der Staat bei Personen, die sich ihrer Abschiebung entziehen wollen, schneller reagieren kann.“

Auch Einsatz der Fußfessel denkbar

Laut Poseck geht sein Vorschlag mit dem europäischen Recht einher. Auf europäischer Ebene werde derzeit über eine neue Rückführungsverordnung diskutiert, dabei solle auch die elektronische Aufenthaltsüberwachung zur Durchsetzung von Ausreisepflichten eine Rolle spielen. Im Gespräch sei etwa auch der Einsatz der Fußfessel. „Auch da wäre ich offen“, wie der CDU-Politiker sagt.

Zugleich sei es keine einfache Rechtsetzung, „weil es natürlich um ein Spannungsfeld zwischen Vollzungsinteresse auf der einen Seite und Persönlichkeitsrechten auf der anderen Seite geht“. Dennoch müsse der Staat seine Möglichkeiten und Befugnisse erweitern. Es sei politischer Konsens, „dass wir mehr Durchsetzungsstärke bei Abschiebungen brauchen“. Allein in Hessen seien 13.000 Ausreisepflichtige registriert. „Wir müssen deshalb Möglichkeiten eröffnen, dass Flüchtlinge nicht so leicht untertauchen können. Es geht nicht um Willkürmaßnahmen, sondern um den Vollzug des Rechts. Und da müssen wir insgesamt erfolgreicher werden.“

Verschobene Abschiebungen verursachen Kosten

Die Kritik, die ihm von Seiten der Gewerkschaft der Polizei (GdP) entgegengebracht wurde, kann Poseck nicht nachvollziehen. „Die GdP ist in der Wortwahl über das Ziel hinausgeschossen“, sagte er. Es gehe nicht um eine „perfide Menschenjagd“, wie die GdP behaupte, und auch nicht darum, ein Vorgehen wie bei der US-Behörde ICE einzuführen, die er im Übrigen selbst kritisch sehe. Vielmehr solle dadurch auch die Polizei entlastet werden. „Wenn ein Versuch scheitert, muss es einen zweiten, dritten geben. Das bindet Personal.“ Deshalb sei sein Vorschlag aus seiner Sicht „auch geeignet, bei der Polizei sogar eine Entlastung herbeizuführen“.

Abschiebungen in bestimmte Länder fänden an bestimmten Tagen statt, „und wenn die Abschiebung dann scheitert, dann dauert es wieder Wochen bis Monate, bis die Maßnahme durchgeführt werden kann. Das hat Nachteile für alle Beteiligten. Und es hat im Übrigen auch eine erhebliche Kostenrelevanz“.

Menschen, die ausreisepflichtig seien, müssten streng genommen das Land von sich aus verlassen, sagte Poseck. Das werde zum Teil auch finanziell gefördert. „Das heißt, die Menschen, für die am Ende die Abschiebung relevant wird, haben auch wirklich alles ausgereizt.“ In diesen Fällen sei eine Abschiebung unumgänglich, „ansonsten bringen wir unseren Rechtsstaat nicht zur Geltung, dann gehen gerichtliche Entscheidungen ins Leere“. Im Übrigen würden auch falsche Anreize geschafft, wenn Ausreisepflichten nicht durchgesetzt würden. So könne der Eindruck entstehen, „man muss einfach nur nach Deutschland kommen, dann kann man am Ende schon irgendwie bleiben“. Und das, so Poseck, dürfe der Staat nicht zulassen.

Die Handyortung könnte Poseck zufolge im Aufenthaltsgesetz verortet werden. Derzeit gebe es noch keine rechtliche Regelung dafür, diese wolle er aber schaffen. Hessen habe im vergangenen Jahr fast 2000 Menschen abgeschoben. Das entspreche einer Steigerung von mehr als 100 Prozent in den vergangenen vier Jahren. Derzeit scheiterten etwa 40 Prozent der

26 Februar 2026 0 Kommentare
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Allgemein

Koalition erhöht Druck auf Flüchtlinge

von Cumali Yağmur 26 Februar 2026
von Cumali Yağmur

Quellenangabe: HAZ vom 26.02.2026, Seite 5 

Berlin.

Die Europäische Union hat sich am 14. Mai 2024 auf ein Gemeinsames Europäisches Asylsystem (GEAS) verständigt. Die 27 Mitgliedsstaaten müssen es in nationales Recht umsetzen. Der Bundestag soll dieses Gesetz am Freitag nach langwierigen Verhandlungen von Union und SPD beschließen.

Das System sieht im Kern vor, alle Schutzsuchenden an den EU-Außengrenzen möglichst systematisch zu registrieren. Auch soll bereits dort über das Asylbegehren von Menschen entschieden werden, die wenig Chancen auf Anerkennung haben. Das gilt etwa für jene, die aus vermeintlich oder tatsächlich sicheren Herkunftsstaaten kommen. Die Zahl dieser Staaten wurde erst kürzlich von der EU erweitert, so gehören jetzt auch autoritäre Staaten wie Ägypten oder die Türkei dazu.

Im Rahmen von GEAS soll zudem entschiedener dafür gesorgt werden, dass alle anderen Asylverfahren in dem Land abgewickelt werden, in dem Asylbewerber zuerst den Boden der EU betreten. Das sind vor allem die Staaten mit EU-Außengrenze wie Griechenland, Italien oder Spanien. Außerdem soll es einen EU-internen Solidaritätsmechanismus geben. Das bedeutet: EU-Staaten mit besonders vielen Flüchtlingen sollen weniger aufnehmen müssen und Staaten mit besonders wenigen Flüchtlingen mehr. Das würde Deutschland fürs Erste entlasten, nicht zuletzt wegen der vielen Flüchtlinge aus der Ukraine. Allerdings sind nicht alle EU-Länder mit dem Solidaritätsmechanismus einverstanden. Ob er umgesetzt wird, ist offen.

Union und SPD haben monatelang verhandelt, weil Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) in einem wichtigen Punkt über die EU-Vereinbarung hinausgehen will. So sollen für Asylbewerber, für die nachweislich ein anderes EU-Land zuständig ist, sogenannte Sekundärmigrationszentren mit Aufenthaltspflicht eingerichtet werden. Dies lehnten die Sozialdemokraten zunächst ab. Doch inzwischen hat sich das geändert. Das hat mit der Flüchtlingspolitik gar nichts zu tun, sondern damit, dass die Union bei einem anderen für die SPD wichtigen Thema nachgegeben hat. So willigen CDU und CSU in das Tariftreuegesetz ein, das im Kern besagt, dass öffentliche Aufträge für Bau und Dienstleistungen nur noch an Unternehmen vergeben werden dürfen, die ihre Beschäftigten nach Tarif entlohnen.

Die SPD begründet ihre Zustimmung zu den Sekundärmigrationszentren zudem damit, dass sie nach eigenen Angaben Verbesserungen erzielt hat. So sollen sich Familien mit Kindern nicht zwölf Monate in diesen Einrichtungen aufhalten müssen, sondern bloß sechs Monate – sowie allein reisende Minderjährige gar nicht. Und alle Kinder sollen medizinische Leistungen nach dem Standard der gesetzlichen Krankenversicherungen bekommen. Ohnehin wird in Parteikreisen darauf verwiesen, dass die 16 Bundesländer solche Zentren einrichten könnten, aber nicht müssten. Und schließlich müssten sich Betroffene zwar dort aufhalten, aber Sekundärmigrationszentren seien keine Haftanstalten.

Ein weiteres Zugeständnis der Union machte Dobrindt am Wochenende in einem Interview publik. Demnach dürfen Asylbewerber, die sich in Aufnahmeeinrichtungen befinden, wie alle anderen ebenfalls bereits nach drei Monaten arbeiten und nicht erst nach sechs. Ausgenommen sind Asylbewerber, die nicht kooperieren oder falsche Angaben machen.

Der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Alexander Throm, sagte der Deutschen Presse-Agentur: „Im letzten Jahr hätte die Hälfte der Asylbewerber, die nach Deutschland gekommen sind, nach EU-Recht in einem anderen Mitgliedsstaat bleiben müssen.“ Für die Union sei es daher unverhandelbar, die Weiterreise solcher Menschen in Europa zu stoppen. Ein Instrument seien die Sekundärmigrationszentren, „in denen die Betroffenen bis zu ihrer Rücküberstellung bleiben“. Die Sozialleistungen für diese Gruppe würden auf ein Minimum reduziert. Auch führe die Koalition die Möglichkeit einer Asylverfahrenshaft für abgelehnte Asylbewerber ein, damit sie nicht untertauchen.

Dass die nationale GEAS-Umsetzung vom Bundestag mit der Koalitionsmehrheit beschlossen wird, gilt als sicher. Bundesinnenminister Dobrindt will indes noch mehr. Er peilt gemeinsam mit Österreich, Dänemark, den Niederlanden und Griechenland die Einrichtung von Return-Hubs in Staaten außerhalb der Europäischen Union an. Ob sich solche Drittstaaten finden lassen, ist aber ebenso ungewiss wie die Antwort auf die Frage, ob dies unter humanitären und rechtlich akzeptablen Bedingungen stattfinden könnte. In der SPD halten sie von solchen Überlegungen jedenfalls nichts.

Einig sind sich Unionisten und Sozialdemokraten dagegen in einem Punkt: Die Kontrollen an den deutschen Außengrenzen sollen in dem Moment beendet werden, in dem das Gemeinsame Europäische Asylsystem greift. Bereits im vorigen Jahr ist die Zahl der Erstanträge auf Asyl um rund die Hälfte gesunken.

26 Februar 2026 0 Kommentare
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Allgemein

Anteil ausländischer Ärztinnen und Ärzte deutlich gestiegen

von Fremdeninfo 25 Februar 2026
von Fremdeninfo

 

Pressemitteilung Nr. N013 vom 24. Februar 2026

  • Rund jede achte Ärztin und jeder achte Arzt hatte 2024 keine deutsche Staatsangehörigkeit
  • 42 % aller zugewanderten Ärztinnen und Ärzte sind weniger als zehn Jahre in Deutschland
  • Der Beruf der Ärztin und des Arztes war 2024 der am zweithäufigsten anerkannte ausländische Berufsabschluss

WIESBADEN – In Deutschland arbeiten immer mehr ausländische Ärztinnen und Ärzte. In der Human- und Zahnmedizin ist ihr Anteil in den vergangenen zehn Jahren deutlich gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, hatten 13 % oder 64 000 Ärztinnen und Ärzte im Jahr 2024 keine deutsche Staatsangehörigkeit. Zehn Jahre zuvor waren es noch 7 % oder 30 000. Zum Vergleich: Bei den Erwerbstätigen insgesamt lag der Anteil jener mit ausländischer Staatsangehörigkeit 2024 bei 15 % (2014: 9 %). Von den ausländischen Ärztinnen und Ärzten im Jahr 2024 war knapp die Hälfte (49 %) jünger als 35 Jahre, unter den deutschen Ärztinnen und Ärzten waren es 18 %.

121 000 Ärztinnen und Ärzte nach Deutschland zugewandert

Dass vor allem in den vergangenen zehn Jahren viele Ärztinnen und Ärzte aus dem Ausland nach Deutschland gekommen sind, zeigt sich auch mit Blick auf die Einwanderungsgeschichte der Erwerbstätigen. In der Human- und Zahnmedizin arbeiteten 2024 insgesamt 121 000 aus dem Ausland zugewanderte Ärztinnen und Ärzte, das war knapp ein Viertel (24 %) der gesamten Ärzteschaft. Ein Teil der zugewanderten Ärztinnen und Ärzte besitzt inzwischen die deutsche Staatsbürgerschaft, wie die oben angeführten Zahlen zur Staatsangehörigkeit dieser Berufsgruppe zeigen. 51 000 oder 42 % der zugewanderten Ärztinnen und Ärzte waren weniger als zehn Jahre in Deutschland. Dabei kann keine Aussage darüber getroffen werden, ob die Zugewanderten in der Human- und Zahnmedizin ihre Ausbildung bereits vollständig im Ausland abgeschlossen hatten.

Gut 7 600 ausländische Abschlüsse in Human- und Zahnmedizin wurden 2024 voll anerkannt

Neben dem Medizinstudium und der Approbation hierzulande können auch im Ausland erworbene Abschlüsse mit voller Gleichwertigkeit anerkannt werden. Im Jahr 2024 waren Ärztinnen und Ärzte nach Pflegefachfrauen und -männern die Berufsgruppe mit den zweitmeisten Anerkennungen ausländischer Abschlüsse. Rund 7 000 Ärztinnen und Ärzte mit ausländischem Abschluss erhielten die Anerkennung mit voller Gleichwertigkeit in Deutschland. Darunter waren 21 % oder gut 1 400 Deutsche, gefolgt von 11 % oder knapp 800 Syrerinnen und Syrern. Zahnärztinnen und Zahnärzte lagen auf Rang 7 der Berufe mit den meisten Anerkennungen ausländischer Abschlüsse. Im Jahr 2024 wurden in der Zahnmedizin knapp 700 ausländische Abschlüsse als voll gleichwertig anerkannt. Die meisten Anerkennungen erhielten auch hier deutsche Zahnärztinnen und Zahnärzte (46 % oder rund 300), gefolgt von syrischen (12 % oder rund 100).

2 600 Deutsche studierten zuletzt Humanmedizin in Österreich, 1 900 in Ungarn

Die Daten über die Anerkennung ausländischer Abschlüsse zeigen, dass viele Medizinstudierende aus Deutschland den Umweg über ein Studium im Ausland wählen – oft um die Zulassungsbeschränkungen des Studienfachs hierzulande zu umgehen. Nach den aktuellsten Daten zu deutschen Medizinstudierenden im Ausland studierten im Berichtsjahr 2023 in Österreich rund 2 600 deutsche Studierende Humanmedizin, in Ungarn waren es 2024 knapp 1 900. Auch in der Zahnmedizin zog es die meisten deutschen Auslandsstudierenden nach Österreich (500) und Ungarn (300).

30 % mehr Studienanfängerinnen und -anfänger in der Humanmedizin binnen zehn Jahren

In Deutschland ist die Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger im 1. Fachsemester in der Humanmedizin in den vergangenen Jahren nahezu kontinuierlich gestiegen. Im Wintersemester 2024/2025 begannen 15 900 Studierende ein Studium der Humanmedizin. Das waren 30 % mehr als zehn Jahre zuvor (Wintersemester 2014/2015: 12 200). In der Zahnmedizin hat sich die Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger in den vergangenen Jahren kaum verändert und lag im Wintersemester 2024/2025 mit knapp 2 000 Studierenden lediglich um 1 % über der im Wintersemester 2014/2015. Zum Vergleich: Die Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger im 1. Fachsemester ist über alle Fächergruppen hinweg im selben Zeitraum um 3 % gesunken auf 651 000 im Wintersemester 2024/2025.

 

Knapp ein Drittel der Ärztinnen und Ärzte ist 55 Jahre und älter

Ein großer Teil der Ärztinnen und Ärzte in Deutschland dürfte in den nächsten Jahren altersbedingt aus dem Berufsleben ausscheiden: Im Jahr 2024 waren 31 % der Ärztinnen und Ärzte in der Human- und Zahnmedizin 55 Jahre und älter. Der Anteil dieser Altersgruppe lag damit über dem bei allen Erwerbstätigen (27 %). Insgesamt ist die Zahl der Ärztinnen und Ärzte in der Human- und Zahnmedizin binnen zehn Jahren zwar um gut ein Fünftel (21 %) auf 497 000 im Jahr 2024 gestiegen. Doch auch der Anteil der Altersgruppe 55plus hat bei den Ärztinnen und Ärzten zugenommen: Zehn Jahre zuvor hatte er in der Human- und Zahnmedizin noch bei 29 % gelegen. Dagegen ist der Anteil der Medizinerinnen und Mediziner im mittleren Alter gesunken: 47 % waren 35 bis 54 Jahre alt, 2014 waren es noch 52 %. Der Anteil junger Berufskolleginnen und -kollegen unter 35 Jahren ist leicht gestiegen und lag zuletzt bei 22 % (2014: 19 %). Einen großen Anteil daran haben die ausländischen Ärztinnen und Ärzte: Von ihnen war im Jahr 2024 knapp die Hälfte (49 %) jünger als 35 Jahre.

Ärztinnen und Ärzte arbeiteten 2024 rund sechs Stunden pro Woche mehr als Erwerbstätige insgesamt

Die Arbeitszeiten von Ärztinnen und Ärzten in der Human- und Zahnmedizin sind in den vergangenen zehn Jahren im Vergleich zu den Erwerbstätigen insgesamt überdurchschnittlich stark gesunken. Ein Grund für diese Entwicklung ist der gestiegene Anteil der Teilzeitarbeit. Arbeiteten 2014 noch 15 % der Ärztinnen und Ärzte in Teilzeit, waren es 2024 bereits 28 %. Bei den Erwerbstätigen insgesamt stieg der Anteil im selben Zeitraum von 28 % auf 31 %.

Dennoch zählen Ärztinnen und Ärzte nach wie vor zu den Erwerbstätigen mit überdurchschnittlich langen Arbeitszeiten. 2024 leisteten sie normalerweise im Durchschnitt 40,3 Stunden pro Woche (46,0 Stunden in Vollzeit, 25,6 Stunden in Teilzeit). Das waren rund sechs Stunden pro Woche mehr als bei Erwerbstätigen insgesamt, die durchschnittlich 34,4 Stunden pro Woche arbeiteten (40,3 Stunden in Vollzeit, 20,9 Stunden in Teilzeit).

Innerhalb der Human- und Zahnmedizin unterscheiden sich die Arbeitszeiten je nach Fachrichtung teils erheblich. In der Chirurgie arbeiteten Fachärztinnen und Fachärzte in Vollzeit im Schnitt 49,7 Stunden pro Woche und damit rund sechseinhalb Stunden mehr als Zahnärztinnen und Kieferorthopäden (43,1 Wochenstunden in Vollzeit).

Methodische Hinweise:

Die Angaben zu Ärztinnen und Ärzten nach Staatsangehörigkeit und Alter sowie der normalerweise geleisteten Wochenarbeitszeit stammen aus dem Mikrozensus und beziehen sich auf die Berufsgruppe 814 “Ärzte/Ärztinnen in der Human- und Zahnmedizin” der Klassifikation der Berufe 2010 (KldB 2010).

Die Daten zur Einwanderungsgeschichte und Aufenthaltsdauer stammen ebenfalls aus dem Mikrozensus und beziehen sich auf dieselbe Berufsgruppe. Eine Person hat eine Einwanderungsgeschichte, wenn sie selbst oder beide Elternteile seit dem Jahr 1950 nach Deutschland eingewandert sind.

Die Vergleichbarkeit der dargestellten Endergebnisse des Berichtsjahres 2024 mit den Ergebnissen des Berichtsjahres 2014 sind eingeschränkt. Nähere Informationen sind auf einer Sonderseite verfügbar.

Die Daten zu den Anerkennungen der ausländischen Abschlüsse von Ärztinnen und Ärzten sowie von Zahnärztinnen und Zahnärzten basieren auf der Statistik zur Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen. In deren Rahmen wird nur die Feststellung der Gleichwertigkeit ausländischer Berufsabschlüsse (im Rahmen der Approbationserteilung) erfasst, nicht die tatsächliche Approbation. Dargestellt werden hier nur positiv beschiedene Verfahren mit voller Gleichwertigkeit. Positiv beschiedene Verfahren mit Auflage einer Ausgleichsmaßnahme werden hier nicht mitgezählt. Weitere Ergebnisse zur Anerkennungsstatistik bietet die Themenseite Berufliche Bildung.

25 Februar 2026 0 Kommentare
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Allgemein

  Cem Özdemir: Die Stimme der Migranten und die Zukunft Baden-Württembergs

von Cumali Yağmur 25 Februar 2026
von Cumali Yağmur

Von: Cumali Yağmur  Wahlaufruf für Cem Özdemir

Die migrantische Minderheit sollte Cem Özdemir gut verstehen und seinen Erfolg an künftige Generationen weitergeben. Cem Özdemir ist das Kind einer Migrantenfamilie und hat seine heutige Karriere ausschließlich aus eigener Kraft erreicht. Ich lernte ihn in den 1990er Jahren kennen, als die Migrantenorganisation „Immi-Grünen“ innerhalb der Grünen gegründet wurde; damals war er noch in jungen Jahren.

Schon in jener Zeit fiel Cem Özdemir durch seinen Fleiß und seine Kompetenz in Migrationsfragen auf. Im Laufe seines politischen Lebens thematisierte er die Probleme von Migranten sowohl im Europäischen Parlament als auch im Deutschen Bundestag und legte dabei stets konkrete Lösungsvorschläge vor.

Während seiner bisherigen Karriere bekleidete er bedeutende Ämter wie den Bundesvorsitz der Grünen, Mandate im Europäischen Parlament und im Bundestag sowie das Amt des Bundesministers für Ernährung und Landwirtschaft. Nun setzt er seine Arbeit als Spitzenkandidat der Grünen für das Amt des Ministerpräsidenten in Baden-Württemberg fort.

Durch seine politische Arbeit hat er die Position der Grünen im Land gefestigt. Sein Rückhalt in der Bevölkerung und sein Wählerpotenzial für das Amt des Ministerpräsidenten sind beachtlich. Cem Özdemir ist ein rhetorisch versierter Spitzenpolitiker, der seine Argumente vor den Medien erfolgreich zu vertreten weiß.

Er gewinnt das Vertrauen der Menschen, indem er seine Ansichten zu allen Themen klar und deutlich äußert. Er ist jemand, der die Sorgen der Gesellschaft und der Bürger sehr gut kennt und aufrichtig nach Lösungen für diese Probleme sucht. Cem Özdemir besitzt die Eigenschaft, „aufzuschreien, wenn der Schuh drückt“; er ist eine Persönlichkeit, die handelt, anstatt bei Problemen nur mit dem Finger zu zeigen und tatenlos zuzusehen. Er äußert seine Meinung unverblümt und direkt und bietet dabei stets einen konstruktiven Lösungsvorschlag an.

Es ist von großer Bedeutung, dass alle in Baden-Württemberg lebenden wahlberechtigten Migranten am 8. März 2026 an die Urnen gehen und ihre Stimme Cem Özdemir geben

25 Februar 2026 0 Kommentare
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Allgemein

Deutsche Presse: Vorwurf der Wahlbeeinflussung durch die AKP in Deutschland

von Cumali Yağmur 25 Februar 2026
von Cumali Yağmur

Von: Bericht der Stuttgarter Zeitung 

Laut einem Bericht der Stuttgarter Zeitung hat der AKP-Abgeordnete Mustafa Varank in einer Rede am vergangenen Wochenende indirekte Signale der Annäherung an die CDU (Christlich Demokratische Union) gesendet. Dem Bericht zufolge löste dies im Vorfeld der Landtagswahlen in Baden-Württemberg eine Debatte über eine „Einmischung der AKP in deutsche Wahlen“ aus.

Varank, der ehemalige Minister für Industrie und Technologie und als enger Vertrauter von Präsident Recep Tayyip Erdoğan gilt, sprach am 21. Februar bei einem Iftar-Programm in Esslingen.

Die Veranstaltung wurde von der UID (Union Internationaler Demokraten) Württemberg organisiert, die als regierungsnah zu Ankara gilt und als Auslandslobby der AKP betrachtet wird. In dem Zeitungsbericht wurde zudem darauf hingewiesen, dass der deutsche Verfassungsschutz vor Verbindungen der UID zu bestimmten ultranationalistischen Kreisen warnt.

„Türkische Wähler werden ihren Einfluss geltend machen“

Wie die Stuttgarter Zeitung berichtet, erklärte Varank in seiner Rede, dass die rund drei Millionen Menschen türkischer Herkunft in Deutschland ihren Einfluss bei den Wahlen geltend machen könnten. Er deutete an, dass diese Bevölkerungsgruppe als ein „Druckmittel“ in den politischen Beziehungen zwischen Deutschland und der Türkei fungieren könne.

Zudem gab Varank eine indirekte Wahlempfehlung ab, indem er betonte, dass man diejenigen nicht unterstützen solle, „die die türkische Flagge nicht respektieren“. Diese Äußerungen wurden als Anspielung auf den Grünen-Politiker Cem Özdemir interpretiert, der für seine Kritik an der türkischen Regierung bekannt ist.

Vorwurf der indirekten Unterstützung für die CDU

Der Zeitung zufolge wurden Varanks Worte als indirekte Botschaft zugunsten von Manuel Hagel, dem CDU-Spitzenkandidaten in Baden-Württemberg, gewertet. Es wurde zudem daran erinnert, dass der UID-Vorsitzende Burak Şahin in der Vergangenheit bereits unterstützende Erklärungen für Hagel abgegeben hatte.

Manuel Hagel wies diese Vorwürfe jedoch entschieden zurück. „Die Wahlen in Baden-Württemberg sind allein Sache der Bürgerinnen und Bürger dieses Landes“, sagte Hagel und betonte, dass man keinerlei direkte oder indirekte Einflussnahme aus dem Ausland akzeptiere. Er unterstrich, dass die CDU keine Verbindungen zu Organisationen unterhalte, die verfassungsfeindlich seien oder dem rechtsextremen Spektrum nahestünden. „Wir haben damit absolut nichts zu tun“, so Hagel weiter.

Laut dem Bericht der Stuttgarter Zeitung hat der Vorfall die Diskussionen über den Einfluss ausländischer Akteure auf deutsche Wahlprozesse sowie die Frage, ob die Türkei über die Diaspora in die deutsche Politik interveniert, erneut angefacht.

 Fazit:  F.I.

Cem Özdemir setzt sich seit Jahren unermüdlich als Stimme und Vertreter der Menschen mit Migrationshintergrund ein. Er hat sowohl auf parlamentarischer Ebene als auch im zivilgesellschaftlichen Bereich Lösungen für bestehende Probleme erarbeitet. Es ist bereits schlimm genug, dass eine polarisierende Partei wie die AKP die Gesellschaft in der Türkei spaltet; dass sie nun jedoch versucht, auch innerhalb der Migrantengemeinschaft in Deutschland eine spalterische Rolle einzunehmen, ist inakzeptabel. Es darf nicht zugelassen werden, dass die AKP ihre Rhetorik der Feindseligkeit über ihre Auslandsvertretungen nach Deutschland trägt. Dieser feindseligen Haltung der AKP und ihrer Anhänger gegenüber Migranten in Deutschland – einem Land mit einer starken zivilgesellschaftlichen Struktur – muss umgehend ein Ende gesetzt werden. Den Hetzkampagnen, die in Deutschland gegen Cem Özdemir und andere Politiker mit Migrationshintergrund geführt werden, muss Einhalt geboten werden.“

25 Februar 2026 0 Kommentare
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Cumali Yağmur
Religion

Ein Schandfleck für die Demokratie in Deutschland: Der Anerkennungskampf der Esiden und Aleviten

von Cumali Yağmur 24 Februar 2026
von Cumali Yağmur

 

Von: Cumali Yağmur

Eesiden und Aleviten müssen in Deutschland offiziell als Religionsgemeinschaften anerkannt werden. Anstatt sie in Herkunftsländer wie die Türkei, Syrien, den Iran oder den Irak abzuschieben, sollte ihr Recht auf Asyl anerkannt und ihnen ein dauerhafter Aufenthalt in Deutschland ermöglicht werden.

Da diese Glaubensgemeinschaften Teil der türkischen und kurdischen Gesellschaften sind, wurden sie in ihren Herkunftsländern aufgrund ihrer religiösen und nationalen Identität herabgewürdigt, ausgebeutet und systematischem Druck ausgesetzt. So wie sie in ihren eigenen Ländern diskriminiert wurden, sind sie auch in Deutschland ähnlichem Druck durch bestimmte migrantische Minderheiten aus diesen Ländern ausgesetzt. Solche Formen der Unterdrückung und Herabwürdigung müssen umgehend ein Ende finden.

Das Esidentum und das Alevitentum sind in einigen deutschen Bundesländern noch immer nicht als Religionsgemeinschaften anerkannt. In Niedersachsen beispielsweise besitzen Aleviten und Jesiden diesen Status nach wie vor nicht. Es ist schwer nachzuvollziehen, warum dies in einem Bundesland, das von der SPD und den Grünen regiert wird, der Fall ist. Diese Situation muss als ein Schandfleck für die Demokratie betrachtet und schnellstmöglich korrigiert werden.

Die mangelnde Anerkennung der Esiden und Aleviten als Religionsgemeinschaften stellt ein demokratisches Defizit für das Land Niedersachsen dar. Dieser Fehler muss umgehend korrigiert werden, und beide Glaubensgruppen müssen ohne Zeitverlust anerkannt werden. Beiden Gruppen sollte ein Bleiberecht in Deutschland gewährt werden. Es muss unverzüglich Kontakt zu ihren Verbänden aufgenommen werden, um sich an den Verhandlungstisch zu setzen und einen „Staatsvertrag“ zu unterzeichnen.

Solange diese Verträge nicht unterzeichnet werden, wird der Umgang mit diesen beiden Glaubensgemeinschaften als eine antidemokratische Praxis in die Geschichte eingehen.

Die Diyanet, die die sunnitischen Muslime in Niedersachsen vertritt, wird in der Türkei und in Deutschland von der AKP-MHP-Koalition gesteuert. Während sunnitische Gemeinschaften als Religionsgemeinschaften anerkannt sind, ist es inakzeptabel, dass Jesiden und Aleviten weiterhin hingehalten werden. Diese antidemokratische Praxis muss sofort beendet und auch die Esiden und Aleviten müssen offiziell anerkannt werden

24 Februar 2026 0 Kommentare
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Allgemein

Der Mensch nimmt im Universum nicht so viel Platz ein wie sein Körper, sondern so viel wie sein Herz!..

von Cumali Yağmur 24 Februar 2026
von Cumali Yağmur

 

 Von İskan Tolun

Heute möchten wir kurz das Buch „Rovîyê Xasûk – peyvên felsefî û çîrok“ (Der schlaue Fuchs – Philosophische Worte und Geschichten) vorstellen. Verfasst wurde es von einem geschätzten Autor, der sich an Kinder und Jugendliche – unsere Zukunft – richtet. Das ursprünglich auf Kurdisch geschriebene Werk wurde auch ins Deutsche übersetzt und unter dem Titel „Der schlaue Fuchs: Philosophische Worte und Geschichten“ veröffentlicht.

Gleich zu Beginn des Buches fällt ein tiefgründiges und bedeutungsvolles Zitat von Yaşar Kemal ins Auge, das auch als Inspiration diente:
„Der Mensch nimmt im Universum nicht so viel Platz ein wie sein Körper, sondern so viel wie sein Herz.“

Nach dem Vorwort folgen die Erzählungen „Der Anfang“ und „Die Natur“. Das Hauptthema der Geschichte „Die Natur“ ist die umgekehrte Tulpe (Kaiserkrone), die vor allem in den ländlichen Regionen von Hakkari wächst und der Natur mit ihrem Erblühen eine ganz besondere Schönheit verleiht.

Im weiteren Verlauf des Buches findet sich ein Märchen mit dem Titel „Die Weltschönheit“, in dem es um die berühmte Van-Katze geht, die für ihre unterschiedlich farbigen Augen (ein blaues, ein gelbes) bekannt ist. Zudem enthält das Buch ein wundervolles Märchen über eine alte Mutter und ihren Sohn. Hier wird ein sehr interessantes Thema innerhalb der Mutter-Sohn-Beziehung behandelt, das in einer traditionellen Gesellschaft als beispielhaft gelten kann.

Ein weiteres Highlight ist die zum Nachdenken anregende Geschichte über Feqîyê Teyran (1590–1660) aus Mukus, von dem man sagt, dass er die Sprache der Vögel verstand und mit ihnen sprach. Auch die Kurzgeschichte und die Kunst des Dengbêj-Gesangs von Êvdalê Zeynikê (1800–1913) aus Serhat, der als der „Homer der Kurden“ bekannt ist, werden thematisiert.

In diesem Werk begegnet man vielen weiteren schönen Märchen wie „Der junge Vogel“, „Der alte Löwe und die Katze“, „Der schlaue Fuchs“, „Der Fuchs und die Schlange“ oder „Der Ochse von Bitlis“. Das Buch schließt mit einem kurzen Nachwort ab.

Das Kinder- und Jugendbuch „Rovîyê Xasûk / Der schlaue Fuchs“ ist reich illustriert und mit Fotografien versehen. Man kann mit Fug und Recht sagen, dass es auch für Erwachsene ein ideales Werk ist, die ihre Kurdisch- oder Deutschkenntnisse vertiefen möchten.

Der als „Meister des Erzählens“ bekannte Autor İskan Tolun hat bis heute insgesamt achtzehn Bücher und Romane in drei verschiedenen Sprachen veröffentlicht. Der belesene Autor, der gleichzeitig in verschiedenen literarischen Genres produziert, hat folgende Werke in chronologischer Reihenfolge (Türkisch, Kurdisch und Deutsch) veröffentlicht:

  • Gerçek Hikâyeler ve 444 Kitabın Özeti (Wahre Geschichten und Zusammenfassung von 444 Büchern)
  • Remzi’nin Çilesi Ölünce Biter-1 (Remzis Leiden endet mit dem Tod)
  • Girdap / Remzi’nin Çilesi Ölünce Biter-2 (Der Wirbelsturm)
  • İsyan / Remzi’nin Çilesi Ölünce Biter-3 (Aufstand)
  • Diaspora / Remzi’nin Çilesi Ölünce Biter-4
  • 3 Kafadar (Die 3 Kumpel)
  • İbret-Ulu Tanrım / Deutsche Version: Verdammnis
  • Cenk İstanbul’da (Cenk in Istanbul)
  • 3 Kafadarın Dönüşü (Die Rückkehr der 3 Kumpel)
  • Rovîyê Xasûk / Deutsche Version: Der schlaue Fuchs
  • Deniz’in Ütopyası / Deutsche Version: Deniz’ Utopie
  • Gavanê Kal
  • Mendirekte Dejavu
  • Para Şêr
  • Manzaradan Parçalar (Fragmente aus der Aussicht)

Wir empfehlen Ihnen die Lektüre dieser wunderschönen Werke. Die genannten Bücher sind in jeder Buchhandlung sowie auf allen gängigen Online-Verkaufsplattformen erhältlich.

(Das Original dieses Textes in deutscher Fassung erschien in der „Fremden Info“)

24 Februar 2026 0 Kommentare
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Allgemein

Experten finden Dobrindts Idee sinnvoll

von Cumali Yağmur 24 Februar 2026
von Cumali Yağmur

 

 Von Msarkus Decker und Madeleeine eisenbarth ( Haz )
Viele Asylbewerber sollen künftig schneller arbeiten dürfen als bisher, auch wenn ihr Asylverfahren noch nicht abgeschlossen ist. Zuspruch kommt aus der Wirtschaft und von der SPD.
Berlin.
Der Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, hat den von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) angekündigten erleichterten Zugang von Asylbewerbern zum Arbeitsmarkt ausdrücklich begrüßt. Der Plan sei „klug und längst überfällig“, sagte er am Montag. Dieses Recht dürfte „der deutschen Wirtschaft einen dringend benötigten positiven Impuls geben“. Deutschland habe „ein riesiges Arbeitskräfteproblem, auch bei gering oder nicht qualifizierten Beschäftigten“, so Fratzscher. Vor allem viele kleine und mittlere Unternehmen könnten davon profitieren.

Jedoch seien weitere Schritte zur Integration von Flüchtlingen erforderlich, so etwa deutlich mehr Geld für Qualifizierung und Ausbildung, betonte der Ökonom. Außerdem bräuchten Flüchtlinge eine langfristige Bleibeperspektive, da sie selbst und auch die Unternehmen andernfalls kaum in Qualifizierung investieren würden.

Die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Sonja Eichwede, sagte dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) zu Dobrindts Ankündigung: „Das ist seit Langem die Position der SPD. Und es ist super, dass sich der Bundesinnenminister dem anschließt.“ Sie sagte weiter: „Man kann Integration durch Arbeit und Spracherwerb am besten gewährleisten. Das nutzt den Betroffenen und der Gesellschaft insgesamt.“

Union: Der Plan ist nicht neu

Die Bundesregierung will Menschen im Asylverfahren künftig generell nach drei statt nach sechs Monaten Zugang zum Arbeitsmarkt gewähren. Ausdrücklich nicht profitieren sollen abgelehnte Asylbewerber und Menschen, die im Verfahren nicht mitwirken, also ihre Identität verschleiern oder falsche Angaben über Fluchtgründe machen. Freilich verlautete aus Unionskreisen, dass die geplante Erleichterung nur eine verhältnismäßig kleine Zahl von Personen betreffe, die sich in einer Aufnahmeeinrichtung befänden. Damit seien die Folgen überschaubar. Denn wer nicht mehr dort wohne, dürfe schon heute nach drei Monaten arbeiten. Ohnehin sei der Plan nicht wirklich neu, sondern Teil des Koalitionsvertrages.

Laut Mediendienst Integration arbeiteten zuletzt rund 800.000 Menschen aus Asylherkunftsländern in Deutschland, die meisten von ihnen als sozialversicherungspflichtig Beschäftigte (695.000), ein kleinerer Teil als geringfügig Beschäftigte (104.500). Die Beschäftigungsquote lag demnach bei knapp über 50 Prozent. Die Beschäftigungsquote bei Ausländern insgesamt betrug laut Mediendienst Integration 57,8 Prozent, bei der Gesamtbevölkerung 70,2 Prozent.

Kernstück der neuen Flüchtlingspolitik ist das Gemeinsame Europäische Asylsystem (GEAS), auf das sich die Europäische Union 2023 verständigt hatte. Es sieht vor, dass die Asylverfahren von Menschen mit geringer Chance auf Anerkennung fortan an den EU-Außengrenzen abgewickelt werden. Das dürften künftig sehr viele Verfahren sein – zumal sich die EU zuletzt ebenso auf eine Liste sogenannter sicherer Herkunftsstaaten geeinigt hat, zu denen autoritär geführte Staaten wie etwa Ägypten gehören, aber auch alle EU-Beitrittskandidaten, darunter die Türkei. In der Summe dürften künftig jedenfalls bloß noch sehr wenige Asylbewerber in die EU gelangen. Diejenigen, die es schaffen, sollen fair auf die EU-Mitgliedstaaten verteilt werden.

Die Umsetzung von GEAS in nationales Recht soll nach RND-Informationen noch in dieser Woche vom Bundestag beschlossen werden. Dobrindt hatte mehrfach erklärt, die nationalen Grenzkontrollen und die umstrittene Zurückweisung von Asylbewerbern an den deutschen Außengrenzen könnten wegfallen, sobald GEAS funktioniere.

Pro Asyl: Sprachkurse wichtig

Unterdessen geht die Debatte um die vom Bundesinnenministerium beschlossenen Einsparungen bei den Integrationskursen weiter. Die Kurse sollen künftig lediglich für Menschen mit „positiver Bleibeperspektive“ zur Verfügung stehen. Begründet wurde dies damit, dass es keine Lösung sein könne, die Kurse auf Dauer unbegrenzt zu finanzieren, da sie pro Teilnehmer mehrere Tausend Euro kosteten.

Der flüchtlingspolitische Sprecher der Organisation Pro Asyl, Tareq Alaows, sagte, erleichterte Arbeitserlaubnisse könnten „nur dann ein echter Fortschritt sein, wenn flächendeckend alle Arbeitsverbote aufgehoben werden und Betroffene einen ausreichenden Zugang zu Deutsch- und Integrationskursen bekommen“.

Die Vorstandsvorsitzende der Allianz Ukrainischer Organisationen in Deutschland, Oleksandra Bienert, sagte dem RND: „Der aktuelle Zulassungstopp wird die Arbeitsmarktintegration erheblich ausbremsen und dazu führen, dass Menschen noch jahrelang auf Unterstützung angewiesen sein werden. Das hat nicht nur praktische, sondern auch menschliche Konsequenzen: Es geht um Selbstvertrauen und Würde im Alltag. Wer sich nicht verständlich machen kann, wer ständig auf Hilfe Dritter angewiesen ist, erlebt Ohnmacht statt Selbstständigkeit.“ Bienert mahnte: „Es ist dringend notwendig, den Zugang zu Integrationskursen wieder zu ermöglichen, um Teilhabe, Selbstständigkeit und Chancengleichheit zu sichern.“

Man kann Integration durch Arbeit und Spracherwerb am besten gewährleisten.

Sonja Eichwede,

stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion

24 Februar 2026 0 Kommentare
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USA verlegen deutsch-türkische IS-Verdächtige in den Irak

von Fremdeninfo 23 Februar 2026
von Fremdeninfo

Von: Stefan Kreitewolf / dtj-online

Mehr als bislang bekannt sollen mutmaßliche IS-Anhänger aus Deutschland aus syrischen Gefängnissen in den Irak gebracht worden sein. Für Berlin ist die Lage brisant: In Bagdad drohen menschenrechtswidrige Prozesse. Unter den Betroffenen sollen Deutsch-Türken sein, darunter ein Mann aus NRW, an dem die US-Justiz besonderes Interesse hat.

Ein Konvoi des US-Militärs rollt Anfang Februar aus Nordostsyrien Richtung Irak. Was wie ein weiterer Routine-Transfer wirkt, hat für Berlin eine heikle Dimension: Unter den verlegten mutmaßlichen IS-Anhängern sollen sich deutlich mehr Deutsche befinden als bislang offiziell bekannt – darunter mehrere Deutsch-Türken.

Die Aktion zeigt, wie schnell aus einem sicherheitspolitischen Problem in den kurdisch kontrollierten Gebieten Syriens ein juristischer und diplomatischer Drahtseilakt für Deutschland werden kann. Auslöser ist die angespannte Lage in den Lagern und Gefängnissen im Nordosten Syriens. Dort saßen zuletzt viele Kämpfer und Unterstützer der Terrormiliz „Islamischer Staat“, teils seit Jahren ohne Verfahren.

Zahlreiche IS-Verdächtige aus Europa

Als die Sicherheitslage zu Jahresbeginn brüchiger wurde, wuchs in Washington die Sorge, dass Insassen entkommen könnten. Die US-Regierung entschied deshalb, Gefangene in den Irak zu verlegen – nach eigenen Angaben in großem Umfang. Der Schritt betrifft nicht nur Syrer oder Iraker, sondern auch Europäer: Menschen, die in Europa aufgewachsen sind, dort Pässe besitzen und deren Fälle längst zwischen Strafverfolgung, Innenpolitik und Außenbeziehungen hängen.

In Berlin ringen Sicherheitsbehörden und Auswärtiges Amt seither darum, überhaupt einen belastbaren Überblick zu bekommen: Wer wurde wann wohin gebracht – und wie viele Deutsche sind darunter? Während es aus US-Kanälen zunächst hieß, nur eine kleine Zahl deutscher Verdächtiger sei bereits überstellt worden, liegen deutschen Stellen inzwischen Hinweise vor, dass es eher um rund zwei Dutzend Personen geht. Irakische Behörden sprechen sogar von noch mehr.

80 Menschen mit Deutschlandbezug

Klar ist: In Syrien saßen zuletzt insgesamt fast 80 Menschen mit Deutschlandbezug ein, die dem IS zugerechnet werden; mehr als 40 sollen die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen. Die Zahlen zeigen, wie groß die Lücke zwischen dem tatsächlichen Ausmaß und der bisherigen politischen Bearbeitung ist. Besonders brisant wird die Lage für jene, die neben einem deutschen auch einen türkischen Pass besitzen.

Ihre Biografien stehen für ein transnationales Geflecht aus Radikalisierung, Mobilität und Logistik über Grenzen hinweg – und sie geraten in einem Moment unter Druck, in dem Zuständigkeiten neu verhandelt werden. Mit der Übergabe an die irakische Justiz verschiebt sich nicht nur der Haftort, sondern auch der Rechtsrahmen: Im Irak droht Angeklagten im Extremfall die Todesstrafe. Genau das macht den Fall für Deutschland so delikat.

 

Verbot von „Muslim Interaktiv“: Steht Deutschland vor einer neuen Salafismus-Welle?

Der Beschluss datiert auf den 5. November, doch die Tragweite reicht weit darüber hinaus: Das Bundesinnenministerium hat den Verein Muslim Interaktiv verboten, sein Vermögen beschlagnahmt und mehrere Objekte in Hamburg durchsuchen lassen. Parallel dazu durchsuchten Behörden in Berlin und Hessen Strukturen der Gruppen Generation Islam und Realität Islam. Auch sie stehen längst auf der Abschussliste. Was wie eine klare administrative Maßnahme wirkt, entfaltet eine tiefere Bedeutung. Die Ereignisse erinnern an ein Kapitel deutscher Innenpolitik, das man längst abgeschlossen glaubte – und das nun in unerwarteter Weise wieder aufschlägt. Denn der Ton der Begründung, die das Ministerium vorlegt, wirkt vertraut. Eine Organisation, die das demokratische System ablehnt. Die Errichtung eines Kalifats fordert. Erinnerungen an eine unterschätzte Bewegung Die Menschenrechte missachtet, Israel delegitimiert, Frauen und Minderheiten abwertet. Die sich digital perfekt inszeniert und junge Menschen mit starken Bildern, klaren Feindbildern und einem Gefühl von Zugehörigkeit anzieht. All das ruft Erinnerungen wach an jene Jahre, in denen salafistische Bewegungen zu einer unterschätzten gesellschaftlichen Kraft heranwuchsen – und Deutschland zwischen 2010 und 2013 in eine innenpolitische Alarmstimmung versetzten. Damals verschliefen die Sicherheitsbehörden, das muss man heute nüchtern feststellen, den Aufbau mehrerer Hochburgen. Solingen, Wuppertal, Dinslaken, Teile des Ruhrgebiets – Orte, die plötzlich auf der internen Landkarte des Verfassungsschutzes auftauchten, als es längst zu spät war. In diesen Städten radikalisierten sich deutsche Jugendliche oft über Jahre nahezu lautlos. Sie wurden von Predigern, Peer-Groups und digitalen Gemeinschaften angezogen, in Hinterhofmoscheen und Wohnzimmerkreisen ideologisch geschult, von charismatischen Figuren umworben, deren Botschaften radikal, aber identitätsstiftend wirkten. Die Behörden reagierten spät, manchmal erst dann, als die Flüge nach Gaziantep und Istanbul bereits gebucht waren und die Jugendlichen auf den Weg nach Syrien oder in den Irak waren, wo sie sich dem sogenannten Islamischen Staat anschlossen. Die digitalisierte Rückkehr der alten Muster Viele von ihnen starben

 

Yunus S. im Fokus

Die Bundesregierung lehnt die Todesstrafe grundsätzlich ab und pocht auf konsularische Betreuung – doch Einflussmöglichkeiten sind begrenzt, wenn Verfahren außerhalb Europas stattfinden und Beweislagen, Haftbedingungen sowie Rechtsstandards nicht den hiesigen Erwartungen entsprechen. Ein Name, der in diesem Zusammenhang auftaucht, ist Yunus S., geboren in Brühl bei Köln und mit deutscher wie türkischer Staatsbürgerschaft.

Ihm wird zugeschrieben, im IS zeitweise eine Schlüsselfunktion in der Organisation übernommen zu haben – unter anderem im Bereich Beschaffung. Ermittler werfen ihm demnach vor, Technik und Ausrüstung über Strukturen in der Türkei organisiert zu haben. Für die USA ist der Mann aus Nordrhein-Westfalen auch aus einem anderen Grund von Interesse: In Washington steht seit Jahren die Frage im Raum, ob er an dem Angriff auf das US-Konsulat in Bengasi im September 2012 beteiligt gewesen sein könnte, bei dem der US-Botschafter Christopher Stevens und weitere Amerikaner getötet wurden.

Jahrelange Haft in kurdischen Gefängnissen

Sollte es tatsächlich zu einer US-Strafverfolgung kommen, würde aus einem ohnehin komplexen Terrorverfahren ein politisches Thema mit transatlantischer Sprengkraft. Dass Berlin in solchen Fällen seit Jahren laviert, hat mehrere Gründe. Die USA drängen europäische Staaten schon lange, ihre Staatsbürger zurückzunehmen und selbst vor Gericht zu stellen.

Gleichzeitig scheut die Bundesregierung die praktische und politische Last einer Rückholung: aufwendige Transporte, Sicherheitsrisiken, die Frage der Beweissicherung – und der öffentliche Druck, wenn Rückkehrer hierzulande vor Gericht stehen. Hinzu kommt ein juristisches Problem, das in den Behörden als kaum kalkulierbar gilt: Die jahrelange Haft in kurdischen Gefängnissen könnte in Deutschland auf spätere Strafen angerechnet werden, teils mit großzügigen Faktoren.

Jenseits deutscher Gerichtssäle

Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Verurteilte nach einem Verfahren schneller als politisch vermittelbar wieder frei wären. Mit der Verlegung in den Irak verschärft sich dieses Spannungsfeld. Für Deutschland ist es ein Dilemma zwischen rechtsstaatlichem Anspruch und sicherheitspolitischem Pragmatismus.

Wer die Rückholung lange hinauszögert, riskiert, dass Verfahren andernorts stattfinden – unter Bedingungen, die Deutschland kritisiert und kaum beeinflussen kann.  Und während Washington Fakten schafft und Bagdad Verfahren vorbereitet, bleibt Berlin vorerst vor allem eines: Getriebener einer Lage, die sich jenseits deutscher Gerichtssäle entscheiden könnte.

23 Februar 2026 0 Kommentare
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Cumali Yağmur
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Ein kurzer Aufruf an die zugewanderte Jugend

von Cumali Yağmur 23 Februar 2026
von Cumali Yağmur

Cumali Yağmur

Immer wieder habe ich von hier aus verschiedene Appelle an Jugendliche mit Migrationshintergrund gerichtet, die in Europa und insbesondere in Deutschland leben. Aufgrund der Rückmeldungen, die ich erhalte, kann ich betonen, dass dies durchaus sinnvoll ist. Mein Rat an die zugewanderten Jugendlichen, die in Europa und meist in Deutschland geboren und mit den Werten dieser Gesellschaft aufgewachsen sind, lautet wie folgt:

Um in der europäischen und deutschen Gesellschaft nützlicher zu sein, solltet ihr das Bildungssystem der Länder zu nutzen wissen, auch wenn es nicht immer ideal für euch sein mag. Profitiert von allen Berufsfeldern der Gesellschaft, in der ihr lebt, und bildet euch in den Bereichen, für die ihr euch interessiert, bestmöglich aus. Sucht nach Wegen, in jedem Berufszweig erfolgreicher zu sein, und strengt euch an.

Kämpft für eure Rechte, indem ihr Mitglied in verschiedenen Berufsverbänden und Gewerkschaften werdet.

Um auf der politischen Bühne effektiver zu sein, tretet Parteien und Organisationen bei, die euren Ansichten entsprechen. Diejenigen, die aktive Politik in hohen Gremien wie Gemeinderäten, Landtagen oder dem Europäischen Parlament betreiben wollen, sollten sich nicht nur auf Migrationsthemen beschränken, sondern sich in allen politischen Fachbereichen bilden und versuchen, einen umfassenden Beitrag zu leisten. Spezialisiert euch auf das Gebiet, das euch interessiert, und verinnerlicht die entsprechenden Lernmethoden.

Lernt, bewusst gegen Fremdenfeindlichkeit, Demütigung sowie nationalistische und rassistische Diskurse zu kämpfen, denen ihr im Alltag begegnen könnt. Befreit euch von der Psychologie, in der europäischen und deutschen Gesellschaft ein „Fremder“ zu sein, und führt euren täglichen Kampf mit dem Gedanken: „Wie kann ich der Gesellschaft nützlich sein?“ Auch wenn es schwierig ist, sucht nach Wegen, das Schwierige zu meistern.

In Deutschland standen Karl Marx und Albert Einstein trotz ihrer jüdischen Herkunft durch ihre Arbeit an der Spitze der Gesellschaft. In Italien war Antonio Gramsci das Kind einer albanischen Einwandererfamilie; ähnliche Beispiele ließen sich vervielfachen.

Heute ist Cem Özdemir ein Name, der als Bundesvorsitzender der Grünen, als Abgeordneter des Europäischen Parlaments und des Bundestages gewirkt hat. Er war Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft und setzt nun seine politische Arbeit fort, um Ministerpräsident von Baden-Württemberg zu werden. Zahlreiche weitere Personen mit Migrationshintergrund sind heute als Abgeordnete in Kommunalparlamenten, Landtagen und im Europäischen Parlament tätig.

In der 65-jährigen Migrationsgeschichte gibt es viele Menschen ausländischer Herkunft, die sich in jedem Berufszweig einen Namen gemacht haben. Die Jugend sollte sich diese Personen als Vorbild nehmen und in allen Lebensbereichen kämpfen. Ich glaube fest daran, dass es keinen Erfolg gibt, der nicht erreicht werden kann, wenn man ein wenig mehr arbeitet als die europäischen und deutschen Jugendlichen.

In diesem Sinne gebe ich euch heute, wie in jeder Periode, als einer von euch mit all meiner Aufrichtigkeit diese Ratschläge mit auf den Weg.

23 Februar 2026 0 Kommentare
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