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Einwandererinnen und Flüchtlingspolitik
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Flüchtlinge

Türken kaufen sich offenbar Strafanzeigen in ihrer Heimat, um Asyl in Deutschland...

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21 September 2026 0 Kommentare
Flüchtlinge

Pro Asyl fordert dauerhaftes Bleiberecht für jesidische Geflüchtete

von Fremdeninfo 2 August 2026
von Fremdeninfo

Artikel von AFP

Anlässlich des zwölften Jahrestages des Völkermords an Jesidinnen und Jesiden im Nordirak hat die Menschenrechtsorganisation Pro Asyl ein dauerhaftes Bleiberecht für jesidische Geflüchtete in Deutschland verlangt. Bis dies auf Bundesebene verankert sei, müsse zumindest ein genereller Abschiebestopp gelten, verlangte die Organisation am Samstag in Berlin. Gedenkreden allein reichten als Schutz für die Opfer des Genozids nicht aus.

Kämpfer der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) hatten am 3. August 2014 die jesidischen Siedlungsgebiete in der Region Sindschar überfallen. Sie töteten tausende Menschen und verschleppten insbesondere jesidische Frauen und Mädchen als Sexsklavinnen. Mehrere deutsche Gerichte verurteilten später beteiligte IS-Mitglieder wegen Völkermordes. Am 19. Januar 2023 stufte auch der Bundestag die Taten als Genozid ein.

„Wer den Völkermord anerkennt, übernimmt Verantwortung für die Überlebenden – und muss dieser Verantwortung durch politisches Handeln gerecht werden“, erklärte dazu Pro-Asyl-Geschäftsführer Karl Kopp. Die Organisation wies darauf hin, dass Abschiebungen aus Deutschland nach Irak in den vergangenen Jahren stark zugenommen hätten. Dabei werde die Religionszugehörigkeit nicht erfasst, es sei aber davon auszugehen, dass auch Jesidinnen und Jesiden betroffen seien.

Gerade in der Region Sindschar sei die Sicherheitslage jedoch nach wie vor sehr fragil, erklärte Pro Asyl. Häuser und Infrastruktur seien vielfach zerstört. Viele Jesidinnen und Jesiden fürchteten zudem einen neuen Völkermord, warnte Pro Asyl mit Blick auf das Wiedererstarken dschihadistischer Kräfte. Da in Deutschland von mehreren Bundesländern erklärte Abschiebestopps längst ausgelaufen seien, drang die Organisation auf ein Handeln von Bundestag und Bundesrat, um jesidischen Geflüchteten eine verlässliche Bleibeperspektive zu ermöglichen.

bk/mm

2 August 2026 0 Kommentare
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Cumali Yağmur
Politik

Verpackung geändert, Inhalt gleich: Özgür Özels Schaufenster-Politik

von Cumali Yağmur 1 August 2026
von Cumali Yağmur

 Von: Cumali Yağmur

Um eine Partei als „neu“ bezeichnen zu können, muss sie vor allem ein neues Programm haben. Özgür Özel nimmt das Mikrofon in die Hand und schreit fast wie ein Marktschreier; aber welche Ansichten vertritt er eigentlich? Wenn er tagesaktuelle Themen anspricht, widmet er die Hälfte seiner Rede dem AKP-MHP-Regime und den Rest der alten CHP und Kılıçdaroğlu; er erhebt seine Stimme ständig mit Diskussionen über Parteitage. Aufgrund des fehlenden Einheitsverständnisses in den bürgerlichen Parteien und in der Linken in der Türkei herrscht die Mentalität „lieber wenig, aber mein eigen“ vor, und die Opposition zersplittert in Einzelteile.

Unter denen, die die CHP verlassen haben – es heißt, es seien 91 Abgeordnete – findet man keinen einzigen Namen, der der Partei ein neues Programm, eine neue Weltanschauung oder einen theoretischen Hintergrund verleihen könnte. Es ist offensichtlich, dass sie nicht in der Lage sind, ein neues Programm zu schreiben. Dabei wird bei der Gründung einer Partei zuerst das Programm verfasst; es werden eine Weltanschauung, Lösungsvorschläge für verschiedene Themen und Projekte präsentiert. Erst nach der Ausarbeitung des Programms klärt sich die Ideologie der Partei, und in diesem Sinne wird sie gegründet. Doch diese Leute haben überstürzt eine neue Partei gegründet, als wollten sie „Waren vor einem Feuer retten“.

Özgür Özel sagt, dass jeder, der kein Problem mit Atatürk hat, die Grenzen des Nationalpakts (Misak-ı Milli) akzeptiert und kein Problem mit der Republik hat, der neuen Partei beitreten kann. Es ist eine Tatsache, dass sich dieses Verständnis in keiner Weise von der alten CHP unterscheidet. Wenn man die Ansichten der alten CHP verteidigt und lediglich der Name „neu“ ist, macht das die Partei nicht wirklich neu.

Einige Kreise, die sich als Abspalter der CHP präsentieren, aber eigentlich nicht einmal Parteimitglieder sind und keinerlei Bezug zur Sozialdemokratie haben, scheinen diese neue Formation allein aus einer Anti-CHP-Haltung heraus zu unterstützen. Sie üben heftige Kritik an Kemal Kılıçdaroğlu und versuchen, ihn fast als Volksfeind darzustellen. Wenn diese neue Formation einen sozialdemokratischen Charakter hat, warum entstand dann die Notwendigkeit, eine neue Partei zu gründen? Welchem gesellschaftlichen Bedürfnis wird sie entsprechen? Eine Handvoll Leute marschierte durch die Straßen und schrie aus vollem Hals „Verräter Kılıçdaroğlu“.

Es wird behauptet, dass die Zeitung Birgün und ihr Fernsehsender von der CHP finanziert werden. Sie neigen mehr zum nationalistischen Flügel dieser „neuen“ Partei, falls Kılıçdaroğlu wieder an die Macht käme; warum lösen sie sich dann nicht auf und treten der neuen Partei bei?

Obwohl Özgür Özel in seinem Leben nie in eine Moschee gegangen ist, hat er nun angefangen, in die Moschee zu gehen und zu beten. Haben sie die CHP verlassen und eine neue Partei gegründet, weil sie dort nicht beten konnten? Hätte ihn jemand daran gehindert, wenn er während seiner Zeit in der CHP in die Moschee gegangen wäre?

Dass die Opposition in der Türkei auf diese Weise gespalten ist, spielt nur der AKP-MHP-Regierung in die Hände, und so wie es aussieht, werden sie auch bei den nächsten Wahlen an der Macht bleiben. Da sich die Opposition in der Türkei seit 24 Jahren nicht vereinen konnte, unterdrückt das AKP-MHP-Bündnis das Volk weiterhin. Die Inflation liegt bei über 100 %, die Arbeitslosigkeit ist extrem hoch und der Wert der Türkischen Lira sinkt von Tag zu Tag. Ausländisches Kapital investiert nicht im Land, weil es die Zukunft der Demokratie in der Türkei fürchtet. Der erwartete Boom im Tourismus blieb aus; Touristen reisen lieber in Länder wie Italien, Spanien, Portugal und Griechenland, obwohl diese teurer sind als die Türkei.

Obwohl die Menschen im Land unter der Armutsgrenze leben, schenken die politischen Parteien der Bevölkerung kein Vertrauen. Sie kommen über ihre internen Debatten nicht hinaus. Seit sechs Monaten wird in der Türkei darüber diskutiert, dass die CHP gespalten sei und eine neue Partei entstehen werde. Letztendlich vermarkten sie dem Volk ein Gebilde, das lediglich die Fortsetzung des Alten ist – ganz nach dem (türkischen) Sprichwort: „Die eigene Mutter anstreichen und sie dem Vater als neu verkaufen“.

Heute ist der Tag der Einheit. Heute ist der Tag des gemeinsamen Kampfes und des Schulterschlusses gegen den AKP-MHP-Faschismus. Solange keine Einheit erreicht wird, werden alle oppositionellen Kräfte als jene gelten, die ihrer historischen Verantwortung nicht nachgekommen sind, und die Völker der Türkei werden euch nicht verzeihen.

1 August 2026 0 Kommentare
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Politik

HÄNDE WEG VON DEN RELIGIONEN UND DEM GLAUBEN DER MENSCHEN

von Fremdeninfo 1 August 2026
von Fremdeninfo
 

         Von Celal Isik / Istanbul

Ach, mein lieber Bruder, warum mischt du dich in diese Angelegenheiten von Religion, Glauben und Konfession ein? Zieh deine Hand zurück vom Glauben der Menschen. Letztlich unterscheiden sich ihre Wege in Bezug auf Glauben und Überzeugung nicht allzu sehr.

Manche sollten nicht versuchen, aus dem Alevitentum Sozialismus oder Wissenschaftlichkeit abzuleiten. Andere wiederum sollten aus dem Alevitentum nicht eine natur- und menschenzentrierte anatolisch-türkische Kultur konstruieren, die sich lediglich gegen den auf arabischer Kultur basierenden umayadischen Islam stellt.

Schließlich sind zwischen den Glaubensgruppen aus diesem oder jenem Grund gewisse Unterschiede in den Formen der Religionsausübung entstanden. Wie du schon sagtest: Die 12 Imame, derentwegen die Aleviten aufgrund der erlittenen Massaker und Unterdrückung 12 Tage lang fasten, waren die Nachkommen Mohammeds und hielten selbst das 30-tägige Ramadan-Fasten ein, welches eine Pflicht im Islam ist.

Hier gibt es zweifellos einen Widerspruch. Doch von diesem Punkt ausgehend den anatolischen Aleviten vorzupredigen, sie sollten nicht für die 12 Imame fasten, ist eine anmaßende Aufnötigung. Zudem sieht sich die Mehrheit der alevitischen Gemeinschaft trotz allem innerhalb des Islam. Die Trinität „Allah-Mohammed-Ali“ ist der konkreteste Ausdruck dafür.

Das Bemühen, das Alevitentum in letzter Zeit als einen Glauben darzustellen, der dem Rationalismus und der Wissenschaftlichkeit nähersteht, ist ein erzwungener Versuch. Das Alevitentum ist schlichtweg eine Glaubensgruppe, die an islamischen Werten festhält. Trotz kultureller Unterschiede zu Arabern, Persern und anderen alevitischen Völkern stehen sie innerhalb des Islam. Dass sie nicht in die Moschee gehen, nicht das rituelle Gebet (Namaz) verrichten oder nicht 30 Tage fasten, ändert nichts am grundlegenden Wesen des Glaubens.

Es stimmt, dass der Einfluss vorislamischer (monotheistischer) Überzeugungen im anatolischen Alevitentum dieses vom umayadischen Islam unterscheidet, der auf der arabischen Kultur fußt. Doch dieser Unterschied ist ein kultureller. Auch innerhalb des anatolischen Alevitentums gibt es kulturelle Unterschiede zwischen Kurden und Türken.

Eigentlich sollte es in Bezug auf den Glauben eine wissenschaftliche Haltung und einige Grundprinzipien geben. Eines der wichtigsten Prinzipien sollte sein, eine religiöse Überzeugung nicht mit einer anderen zu vergleichen. Ebenso sollte das Verhältnis zwischen Politik und Religion auf Distanz beruhen. Dass die Instrumentalisierung der Politik durch die Religion oder der Religion durch die Politik gefährlich ist, ist durch historische Beispiele und Erfahrungen belegt.

Der Staat und die Macht, als einflussreichste Institutionen in der Politik, müssen über den Religionen stehen. Staaten sollten keine offizielle Religion haben. Staatliche oder politische Institutionen müssen gegenüber gesellschaftlichen Gruppen, die verschiedenen Religionen und Überzeugungen angehören, neutral bleiben.

Da die Republik bei ihrer Gründung und während ihrer hundertjährigen Geschichte auf dem Prinzip einer einzigen Religion, einer einzigen Konfession und einer einzigen Rasse basierte, entstand in der Gesellschaft zwangsläufig eine ungerechte Struktur zwischen den Glaubensrichtungen. Zuerst waren es die Jungtürken (İttihat ve Terakki) und später die Republik, die sich das Hab und Gut christlicher und jüdischer Mitbürger aneigneten, sie vernichteten oder ins Ausland vertrieben; in einer zweiten Phase wurden ab 1924 Politiken der Verleugnung und Assimilation gegenüber Aleviten und Kurden angewandt.

Die alte Politik, die die Gesellschaft heute noch über die Feindseligkeit zwischen religiösen und ethnischen Gruppen regiert, muss nun aufgelöst und auf den Müllhaufen der Geschichte geworfen werden. Es muss ein Politikverständnis geschaffen und verteidigt werden, das die Gleichberechtigung der Aleviten und aller Glaubensgruppen in dieser Gesellschaft als gleichwertige Bürger vertritt.

Wenn diejenigen, die sich als „links“ oder „sozialistisch“ bezeichnen, Politik auf der Grundlage irgendeines Glaubens betreiben, ist dies genauso falsch wie die rechts-konservative Politik, die die Religion instrumentalisiert. Insbesondere dass in den letzten Tagen einige linke Kreise oder Personen, die einst die Prinzipien des Sozialismus verteidigten, nun versuchen, neue „Prinzipien des Alevitentums“ zu etablieren, dient nur der Aufrechterhaltung des alten politischen Systems; eine solche Situation ist niemals vertretbar.

In der CHP (Republikanische Volkspartei) wirkt das Bild der sich feindselig gegenüberstehenden Parteianhänger, die sich gegenseitig in Cem-Häusern beschimpfen und Slogans zurufen, in der aktuellen Politik wenig erfreulich.

Auf der anderen Seite ist es sehr bezeichnend, dass Özgür Özel und sein Team, die sich von der CHP trennen und eine neue Partei gründen mussten, ihre öffentliche Ankündigung mit Fernsehbildern machten, die sie beim Verrichten der rituellen Waschung (Abdest) in einer Moschee vor dem Freitagsgebet zeigen.

Einerseits die Spaltung und Verfeindung der CHP-Basis und der Aleviten über Kılıçdaroğlu, andererseits die Inszenierung von Özgür Özel beim Abdest – dies vermittelt die Botschaft, dass in der Politik das alte Verhältnis zwischen Religion und Staat fortgesetzt wird. Die Kameraaufnahmen von Özgür Özel bei der rituellen Waschung sind eine subliminale Botschaft an die konservative und nationalistische Gesellschaft, dass die Politik der „Abdest-Haltenden“ (derer, deren Stirn den Gebetsteppich berührt), wie sie die Rechte seit Jahren praktiziert, weitergeführt wird. Es ist die Botschaft des Kemalismus, der sich stets mit der konservativen Gesellschaft arrangieren musste, dass dieser Frieden auch in der „neuen Partei“ fortbesteht.

Eine „neue Partei“ kann nur dann wirklich neu sein, wenn sie Botschaften für einen neuen Gesellschaftsvertrag, für eine freiheitlich-laizistische Republik in Frieden und Demokratie aussendet. Nur dann kann eine Partei, die die Unterstützung aller benachteiligten, unterdrückten und ausgebeuteten Schichten der Gesellschaft anstrebt, eine hoffnungsvolle neue Partei sein. Keine Partei, die die alte Politik fortsetzt, kann weder die chronischen Probleme der Gesellschaft lösen noch die Zukunft der Gesellschaft aufbauen.

1 August 2026 0 Kommentare
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Allgemein

Leiche von sechsfachem Mörder Fatih G. bleibt liegen: Niemand will sie übernehmen

von Cumali Yağmur 31 Juli 2026
von Cumali Yağmur

               Von:Halit Yaşar Demirbağ

Niemand kümmert sich um die Bestattung des 45-jährigen Fatih G., der das Sorgerecht für sein Kind von seiner Ex-Frau erstreiten wollte. Nachdem Fatih G. im Jugendamt sechs Menschen ermordet und anschließend in seiner Gefängniszelle Suizid begangen hatte, ist sein Leichnam nun unbeansprucht geblieben.

Es wurde bekannt, dass der Verdächtige mit seiner Lebensgefährtin nicht standesamtlich verheiratet war, sondern nur in einer religiösen Ehe (Imam-Ehe) zusammenlebte. Die Staatsanwaltschaft händigt den Leichnam mit der Begründung der fehlenden offiziellen Eheurkunde nicht an die Freundin aus. Während das Jugendamt nach dem Vorfall die Kinder in Obhut nahm, wurde die Familie des Täters kontaktiert; diese lehnte es jedoch ebenfalls ab, den Leichnam anzunehmen.

Einäscherung des Leichnams steht im Raum

Da unbeanspruchte Leichen in Deutschland nach dem üblichen Protokoll eingeäschert werden, spricht sich die Freundin des Täters dagegen aus und fordert eine Beisetzung auf dem muslimischen Friedhof in Stendal. Rechtliche Hürden und die Tatsache, dass niemand die Verantwortung übernimmt, blockieren jedoch den Prozess. Während die Ungewissheit der Staatsanwaltschaft darüber, wem der Leichnam übergeben werden soll, anhält, wird in der Öffentlichkeit auch über eine mögliche Einäscherung durch die Stadtverwaltung Stendal spekuliert.

Große Wut in der Migrantengemeinschaft

Die brutale Ermordung von sechs Menschen durch Fatih G. hat unter den in der Region lebenden Migranten große Entrüstung und Zorn ausgelöst. Es besteht die Sorge, dass dieses schwere Verbrechen der gesamten Migrantengemeinschaft zur Last gelegt wird. Insbesondere die Tatsache, dass die AfD (Alternative für Deutschland) diesen Vorfall im Vorfeld der Kommunalwahlen in Sachsen-Anhalt als migrationsfeindliches Propagandamaterial nutzt, verstärkt die Unruhe innerhalb der migrantischen Gesellschaft.

„Wir werden nicht einmal das Totengebet verrichten“

Die in Stendal lebenden türkischen und kurdischen Migranten haben den Schock über den Vorfall noch nicht überwunden. Anwohner drückten ihre Reaktion mit den Worten aus: „Im Islam kümmert man sich um die Bestattung der Verstorbenen, aber für diesen Mörder werden wir nicht einmal das Totengebet (Janaza) verrichten. Er soll in seinem eigenen Dreck bleiben, und sein Leichnam soll ruhig unbestattet bleiben.“

Bürger wiesen darauf hin, dass der gesellschaftliche Frieden in kleinen Orten wie Stendal gestört sei, und betonten den Ernst der Lage: „Wegen der Tat einer einzelnen Person wird der Eindruck erweckt, als seien alle Migranten potenzielle Kriminelle. Die Menschen können sich kaum noch gegenseitig in die Augen schauen.“

31 Juli 2026 0 Kommentare
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Flüchtlinge

Schockierend: Migranten stürmen EU-Grenze in Ceuta

von Cumali Yağmur 31 Juli 2026
von Cumali Yağmur

Tausende Menschen versuchen, von Marokko aus in die spanische Exklave zu gelangen. Während die Behörden vor Ort kapitulieren, fordert Italien drastische Konsequenzen. Spanien lehnt den Ausnahmezustand bisher ab.

Von Christoph Cöln

Die Bilder zeigen dramatische Szenen: Hunderte Menschen erreichten in den vergangenen Tagen die spanische Exklave Ceuta – schwimmend, in Booten oder zu Fuß. Ausgelöst wurde der Ansturm offenbar durch Gerüchte über eine vermeintliche Öffnung der Grenze.

Chaos an der Grenze: „Die Lage ist schlimmer als 2021“

Vom benachbarten Marokko aus strömten Fahrzeuge voller junger Menschen auf der Straße in Richtung Ceuta. Andere waren in großen Gruppen zu Fuß unterwegs. Ein junger Mann mit Rucksack berichtete gegenüber der Nachrichtenagentur AFP, er sei die 70 Kilometer von Tanger zu Fuß gelaufen, nachdem er gehört habe, dass der Grenzübergang „Bab Sebta“ geöffnet worden sei.

Die aktuelle Entwicklung weckt Erinnerungen an die Migrationskrise im Mai 2021. Damals erlebte der EU-Außenposten auf dem afrikanischen Kontinent einen ähnlichen Ansturm. Doch Helfer und Sicherheitskräfte schlagen Alarm: „Die Lage ist noch schlimmer als 2021“, zitiert die Zeitung El País Beamte der Nationalpolizei.

Mindestens 1.500 Migranten gelangten innerhalb weniger Tage nach Ceuta, die meisten auf dem Seeweg. Für viele endete der Versuch tödlich: Laut Behördenangaben ertranken mindestens zehn Menschen bei dem Versuch, die EU-Grenze schwimmend zu überqueren.

Behörden in Ceuta fordern nationalen Notstand

Die Regionalregierung in Ceuta ist im Dauereinsatz. Unter den Ankommenden befinden sich laut dem staatlichen Sender RTVE besonders viele unbegleitete Minderjährige. Die Aufnahmeeinrichtungen sind völlig überlastet, viele Menschen mussten die Nächte auf der Straße verbringen.

Regionalpräsident Juan Jesús Vivas forderte die Zentralregierung in Madrid auf, den nationalen Notstand auszurufen und das Militär massiv zu verstärken. „Die Lage ist das reinste Chaos“, bestätigte Rachid Sbihi, Vorsitzender des Verbandes der Guardia Civil. Die Grenze sei „völlig zusammengebrochen“.

Meloni droht mit Schengen-Aus für Spanien

Die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni reagierte scharf auf die Ereignisse. Sie bezeichnete die Bilder als „schockierend“ und drohte mit außergewöhnlichen Maßnahmen. Auf der Plattform X (ehemals Twitter) ließ sie verlauten, dass Italien nicht tatenlos zusehen werde.

Sollte Spanien die Lage nicht unter Kontrolle bekommen, sei man bereit, das Schengen-Abkommen mit Spanien vorübergehend auszusetzen. Auch Außenminister Antonio Tajani unterstützte diese Forderung und bezeichnete die unkontrollierte Einwanderung als „Gefahr für die nationale Sicherheit“.

Madrid unter Druck

Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez (PSOE) lehnt die Ausrufung des Notstands bisher ab. Er ordnete stattdessen die Entsendung von 120 zusätzlichen Soldaten an, um die Grenzbeamten vor Ort zu unterstützen. Sánchez kündigte an, am Freitag persönlich nach Ceuta zu reisen.

Die Opposition spart nicht mit Kritik. Oppositionsführer Alberto Núñez Feijóo (PP) sprach von einer „verzweifelten Situation“ und warf der Regierung vor, bei einer Krise der nationalen Sicherheit „wegzusehen“.

Politische Hintergründe: Ein Signal aus Marokko?

Hinter dem plötzlichen Ansturm vermuten Beobachter politische Motive. 2021 hatte Marokko die Grenzen absichtlich gelockert, um Spanien im Streit um die Westsahara unter Druck zu setzen.

Aktuell wird spekuliert, ob eine Algerien-Reise von Sánchez in der vergangenen Woche den Zorn Rabats erregt haben könnte. Marokko und Algerien sind in der Westsahara-Frage tief zerstritten. Belege für eine gezielte Lockerung der marokkanischen Grenzkontrollen gibt es bislang jedoch nicht. Ein weiteres Motiv für die Migranten könnte ein aktuelles Urteil des Obersten Gerichtshofes in Spanien sein: Dieses erschwert die sofortige Rückschiebung von Menschen, die den Seeweg über Ceuta oder Melilla nutzen.


31 Juli 2026 0 Kommentare
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Allgemein

Aktivistin Düzen Tekkal warnt bei „Sarah Tacke“ eindringlich: „Die islamistische Gefahr war nie weg!“

von Cumali Yağmur 31 Juli 2026
von Cumali Yağmur

 

Artikel von Marko Schlichting/ TS-Teleschau 

In ihrer ersten ZDF-Talkshow beschäftigt sich Sarah Tacke mit dem Anschlag auf den Berliner CSD und diskutiert mit ihren Gästen Sicherheitslücken und den Umgang mit islamistischen Gefährdern. Menschenrechtsaktivistin Düzen Tekkal fordert, Sicherheits- und Justizlücken ehrlich zu benennen.

Das ZDF verzichtet in diesem Sommer auf die übliche Talkshow-Pause. Statt Maybrit Illner führt deshalb WISO-Moderatorin und Juristin Sarah Tacke am Donnerstagabend erstmals durch den Polit-Talk auf dem gewohnten Sendeplatz. Dabei setzt die Sendung auch auf ein interaktives Element: Per QR-Code können die Zuschauer und Zuschauerinnen während der Livesendung an einer Abstimmung teilnehmen.

Zu Gast bei „Sarah Tacke“ waren am Donnerstagabend unter anderem NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU), Menschenrechtsaktivistin Düzen Tekkal (r.) und der Extremismusforscher Ahmad Mansour (l.). © ZDF

Nach dem Terroranschlag am Rande des CSD in Berlin am vergangenen Samstag trägt die Sendung den Titel: „Feinde im Innern: Wie stoppen wir Islamisten?“ Sarah Tacke will diese Frage von ihren Gästen beantwortet haben – und erhält deutliche Antworten.

Etwa von Herbert Reul. Der NRW-Innenminister von der CDU fordert: „Problem ehrlich benennen, sagen, welche Möglichkeiten wir haben, aber auch, wo Grenzen sind. Hundert Prozent Sicherheit wird man den Menschen nicht versprechen können.“ Der Extremismusforscher Ahmad Mansour kritisiert jedoch: „Jemand, der von der Polizei beobachtet wird, der als Gefährder eingestuft ist, darf nicht die Fähigkeit, die Chance und die Gelegenheit haben, ein Auto zu mieten und mit diesem Auto auch andere Menschen verletzen und sogar töten.“ Die Polizei müsse hier kritische Fragen beantworten, so Mansour. „Jemand, der als Gefährder eingestuft wird, der versuchte, Richtung IS auszureisen, der sitzt im Gefängnis, und noch bevor die Sache zu Ende gebracht wird, haben die Richter entschieden, ihn auf freien Fuß rauszulassen. Und das geht so nicht.“

Thema der ersten Ausgabe von „Sarah Tacke“: „Der Feind im Innern – wie stoppen wir Islamisten?“ © ZDF

Düzen Tekkal mahnt im ZDF: „Wenn Minderheiten bedroht sind, dann sind wir alle bedroht“

Strafen müssten abschreckend wirken, betont der Extremismusforscher. Abschließend merkt er an: „Wir als Gesellschaft haben versagt, weil Politik, Medien, NGOs und viele in dieser Gesellschaft über Jahre mehr Zeit und Motivation investiert haben, Islamismus einfach zu relativieren, nicht ernst zu nehmen, statt wirklich sich mit dem Islamismus und mit Islamisten in dieser Gesellschaft auseinanderzusetzen.“

Auch Menschenrechtsaktivistin Düzen Tekkal fordert, Sicherheits- und Justizlücken ehrlich zu benennen: „Ich habe das Gefühl, dass die Bundesrepublik sich in einer Amnesie befindet, denn die islamistische Gefahr war nie weg, und der Attentäter Abdul B. hat gezeigt, dass er, obwohl er vorhatte, nach Syrien zu fahren und sich der Terrorbande des Islamischen Staats anzuschließen, noch nicht mal nach Syrien musste, um sich zu radikalisieren.“ Tekkal stellt klar: „Das ist kein Anschlag auf alle. Das ist insbesondere auch ein Anschlag auf queere Menschen, auf die offene Gesellschaft, auf die Minderheiten. Und wenn Minderheiten bedroht sind, dann sind wir alle bedroht.“

Helfen könnte die klare Anwendung von Gesetzen. So fordert Reul ein Umdenken bei der Frage der Strafmündigkeit. Wer zwischen 18 und 20 Jahre alt sei, der sei früher nur in Ausnahmefällen nach Jugendstrafrecht verurteilt worden. Heute käme das sehr viel häufiger vor. Trotzdem gebe es viele Möglichkeiten zum Schutz vor Islamisten. „Es gibt die Möglichkeit, eine Gefährderansprache zu machen, es gibt die Möglichkeit, eine Fußfessel anzulegen, es gibt die Möglichkeit, Telefone abzuhören, es gibt die Möglichkeit von Observationen.“

 

Herbert Reul betont: „Nicht die Typen bestimmen, wie wir leben, sondern wir“

Ahmad Mansour macht klar: „Wir verlieren alle als Gesellschaft, wenn wir erst, wenn sie zu Gefährdern oder gewaltbereit werden, aktiv versuchen, etwas zu verhindern.“ Deswegen müssten Menschen für die Gesellschaft gewonnen werden, die hier geboren und aufgewachsen oder dazugekommen seien. Mansour fordert: „Wir brauchen eine Migrationswende, wir brauchen eine Integrationswende, wir brauchen eine Schule, die in der Lage ist, Werte zu vermitteln, wir brauchen die Eltern, denn Gewalt in der Erziehung ist ein Indikator, wo dann später Gewalt nicht in der Familie bleibt, sondern auch ideologisiert wird.“

Auch die Unterstützung der islamischen Community sei wichtig: „Es reicht nicht, dass sie einfach Presseerklärungen nach Anschlägen raushaut und den Anschlag verurteilt, aber am Freitag beim Freitagsgebet Homosexualität verteufelt. Ich glaube, dass wir viel besser geschützt sind, wenn wir Muslimen ein Islamverständnis vermitteln, das ohne Wenn und Aber hinter Menschenrechten steht.“

Das sei nur gesamtgesellschaftlich zu schaffen. Am Wochenende findet in Hamburg der nächste CSD statt. NRW-Innenminister Reul fordert: „Hingehen.“ Man arbeite an einem Sicherheitskonzept und tue alles dafür, weitere Anschläge zu verhindern. Reul: „Leute: Lasst Euch nicht in die Enge treiben. Nicht die Typen bestimmen, wie wir leben, sondern wir.“

31 Juli 2026 0 Kommentare
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Jugend

Deutschland verliert seine Jugend

von Fremdeninfo 31 Juli 2026
von Fremdeninfo

Artikel von Brankovic, Maja

German Chancellor Friedrich Merz speaks as he opens a multilateral youth camp „Youth4Peace“ in Berlin, Germany, May 8, 2025. REUTERS/Liesa Johannssen © Foto: REUTERS

Ein 40. Geburtstag am ver­gangenen Wochenende: Alte Schul- und Unifreunde sind gekommen, frühere Kollegen und neue Bekannte. Fast alle Gäste sind Deutsche – doch die Hälfte von ihnen lebt in der Schweiz. Warum haben sie Deutschland den Rücken gekehrt?

Dieser Freundeskreis ist nicht repräsentativ. Aber er steht für einen Trend. 2025 zogen knapp 97.000 deutsche Staatsbürger mehr ins Ausland, als zurückkehrten, deutlich mehr als in den Vorjahren. Beliebtestes Auswanderungsziel ist die Schweiz.

In Umfragen sagen ­zudem viele der 14- bis 29-Jährigen, sie könnten sich den Wegzug ins Ausland vorstellen; jeder Fünfte plant ihn konkret. Ob sie wirklich gehen und wie lange sie wegbleiben, ist unbekannt. Entscheidend ist: Für viele junge Menschen ist eine Zukunft außerhalb Deutschlands eine echte Option.

Wer ins Ausland will, erhofft sich ­höhere Einkommen oder geringere ­Ab­gaben, bessere Berufschancen, bezahl­bareres Wohnen – oder schlicht ein Land, in dem mehr möglich scheint. Umgekehrt heißt das für Deutschland nichts Gutes: Das Versprechen auf eine gute Zukunft in einem funktionierenden Land verblasst. Eine Regierung, die vor allem mit sich selbst beschäftigt wirkt, wird keine neue Zuversicht schaffen.

Der Vertrauensverlust zeigt sich auch im Innern. Immer mehr junge Menschen wenden sich von der politischen Mitte ab. Sie sollen die in der Vergangenheit zugesagten Renten finanzieren, können aber immer weniger erkennen, was sie sich mit ihrer eigenen Arbeit noch aufbauen könnten. Bei der Bundestagswahl 2025 lagen unter den 18- bis 24-Jährigen Linke und AfD vorn. Deutschland verliert die jungen Leute zweifach: an andere Länder und an die politischen Ränder.

Bundeskanzler Friedrich Merz hat die richtige Diagnose gestellt. Beim Tag der Industrie Ende Juni erklärte er, auf Ludwig Erhards „Wohlstand für Alle“ müsse nun „Wohlstand für die Jugend“ folgen. Ob daraus etwas folgt, ist offen.

Bei der Rente darf die Politik ihre Zusagen für Ältere nicht durch immer höhere Belastungen der Jüngeren absichern. Beim Wohnen muss ein gutes Einkommen wieder die Chance auf Eigentum eröffnen. Und ohne Wirtschaftswachstum fehlt für beides die Grundlage. Junge Menschen sind nicht nur Beitragszahler, die das bestehende System künftig finanzieren sollen. Sie müssen in diesem System auch etwas aufbauen können. Das wäre auch im ­Interesse der Älteren: Für sie ist nichts gewonnen, wenn der Nachwuchs geht.

Ob die Jüngeren es einmal besser ­haben werden als ihre Eltern? Dieses Versprechen kann Merz nicht geben. Doch er sollte unbedingt verhindern, dass die Politik ihnen immer wieder neue Gründe liefert, ihr Glück woanders zu suchen.

31 Juli 2026 0 Kommentare
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Cumali Yağmur
Allgemein

Die Position der jungen Migranten der dritten Generation in Deutschland |

von Cumali Yağmur 30 Juli 2026
von Cumali Yağmur

Die Position der jungen Migranten der dritten Generation in Deutschland |

                     Von: Cumali Yağmur


Die dritte Generation, die Enkelkinder der ersten und zweiten Generation von Einwanderern, wird in statistischen Daten heute immer noch unter dem Begriff „Migrationshintergrund“ erfasst. Mit der im Jahr 2000 in Kraft getretenen Staatsangehörigkeitsreform können in Deutschland geborene Kinder die doppelte Staatsbürgerschaft erhalten. Diese Jugendlichen mit doppelter Staatsangehörigkeit sind längst zu einem untrennbaren und dauerhaften Bestandteil der deutschen Gesellschaft geworden. Daher bedeutet die fortwährende Verwendung ethnischer Definitionen für sie, die Selbstwahrnehmung und die Lebensrealität dieser jungen Menschen zu ignorieren.

Für die dritte Generation ist die „Verfolgung der ethnischen Herkunft“ lediglich eine Formsache auf dem Papier, da sie als Staatsbürger des Landes erscheinen, aus dem ihre Großeltern kamen. In der Realität hat diese Generation jedoch fast keine Bindung mehr zum Herkunftsland und der Kultur ihrer Vorfahren. Diese Generation ist in Deutschland geboren, hat hier ihre Ausbildung absolviert und alle Sozialisationsprozesse innerhalb der deutschen Gesellschaft durchlaufen. Im Gegensatz zur ersten und zweiten Generation beherrschen viele von ihnen die Sprache ihrer Vorfahren nicht vollständig, während sie Deutsch auf höchstem Niveau als Muttersprache sprechen. Da sie in der deutschen Kultur aufgewachsen sind, haben sie die Kultur des Landes, in dem sie leben, vollständig verinnerlicht, und ihre Lebensweise hat sich dementsprechend geformt. Sie fühlen sich keiner anderen Kultur zugehörig, und da sie wie Deutsche leben, muss die Gesellschaft sie so akzeptieren, wie sie sind.

Diese Generation hat kein „Integrationsproblem“. Denn diese Jugendlichen sind mit der deutschen Kultur, Sprache und den gesellschaftlichen Werten aufgewachsen und haben diese internalisiert. Auch wenn einige aufgrund ihres Aussehens glauben, „nicht wie Deutsche auszusehen“, spiegelt dies nicht die gesellschaftliche Realität wider. Es gibt immer noch Deutsche, die diesen Jugendlichen aufgrund ihres Aussehens die Frage „Woher kommst du?“ stellen. Interessant ist, dass diese Frage meist von alteingesessenen Deutschen gestellt wird, während sie unter Menschen anderer Nationalitäten fast nie von Interesse ist.

Da die Namen dieser Generation ausländisch klingen, werden sie bei Bewerbungen in Betrieben oder Behörden aufgrund ihrer Namen oft vorurteilsbehaftet behandelt und häufig nicht einmal zu Vorstellungsgesprächen eingeladen. Um dieser Diskriminierung entgegenzuwirken, ist in einigen deutschen Bundesländern die Einführung von „anonymisierten Bewerbungsverfahren“ vorgesehen, bei denen die Namen während des Auswahlprozesses geheim gehalten werden.

Es ist eine Notwendigkeit, dass die Jugendlichen der dritten Generation in Deutschland von der Gesellschaft vollständig akzeptiert werden und dass ein Verständnis von Multikulturalität verinnerlicht wird. Das soziokulturelle Umfeld und die Lebensbedingungen der dritten Generation sind vollständig mit Deutschland kompatibel. Dass sie Deutsch auf Muttersprachenniveau sprechen, macht sie unweigerlich zu einem natürlichen Teil der deutschen Kultur. Unter Berücksichtigung der politischen und kulturellen Migrationsdynamiken muss diese Generation so angenommen werden, wie sie ist, und ohne Ausgrenzung oder Herabwürdigung in die Gesellschaft aufgenommen werden.

Solange Deutschland nicht von dieser konservativen und distanzierten Haltung ablässt, ist es sicher, dass es keine vollständige Harmonie mit anderen Kulturen in der Gesellschaft erreichen wird. Deutschland hinkt in dieser Hinsicht einigen Ländern der Europäischen Union hinterher und hat Schwierigkeiten, sich zu erneuern und mit verschiedenen Kulturen in Einklang zu bringen. In Paris und London beispielsweise bilden Menschen aller Nationen eine Stadtkultur mit internationalem Charakter. Obwohl Berlin ebenfalls eine multinationale Struktur besitzt, ist in jeder Hinsicht erkennbar, dass die Stadt eher das Profil einer konservativen deutschen Stadt als eine internationale Identität bewahrt. Dieser Konservatismus stellt ein großes Hindernis sowohl für die deutsche Gesellschaft als auch für die Migrantenminderheiten und die neue Generation der dritten Generation dar.

Auf politischer Ebene wäre es richtiger, die dritte Generation nicht als Menschen mit „Migrationshintergrund“, sondern als „Deutsche der neuen Generation“ zu bezeichnen. Einige Kreise, die sich selbst als „Migrationsexperten“ bezeichnen, agieren in Deutschland in dieser Frage konservativer als in anderen europäischen Ländern. Um ein neues Zugehörigkeitsgefühl innerhalb der deutschen Gesellschaft zu entwickeln, muss eine politische Debatte angestoßen werden. Für die dritte Generation sollte bundesweit eine Standarddefinition festgelegt werden, und diese Jugendlichen sollten offiziell als „Deutsche der neuen Generation“ anerkannt werden. Während diese Jugendlichen eine aktive deutsche Staatsbürgerschaft besitzen, ist die Staatsangehörigkeit anderer Länder nur ein Detail, das auf dem Papier besteht und meist aus rechtlichen Notwendigkeiten resultiert.

Auch die deutsche Kultur sollte parallel zu den weltweiten Entwicklungen ihre universelle Seite stärken und sich den heutigen Bedingungen anpassen. Da Kulturen in ständigem Wandel begriffen sind, muss dieser Prozess akzeptiert und das gesellschaftliche Verständnis über das Niveau des modernen europäischen Denkens hinaus zu einem universellen Bewusstsein weiterentwickelt werden.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Deutschlands Status als „Einwanderungsland“ angesichts dieser Tatsachen nicht nur ein leeres Wort bleiben darf, sondern vollständig in das gesellschaftliche Leben übertragen werden muss. In der neuen Ära sollte die dritte Generation als „neue Generationen“ als wesentlicher Teil der Gesellschaft akzeptiert werden, und ihre Zugehörigkeit sollte nicht mehr Gegenstand von Diskussionen sein. Die historische Situation dieser Generation muss bewertet werden, und es muss sichergestellt werden, dass sie mit all ihren demokratischen Rechten als neue Generation Anerkennung findet.

Da man akzeptieren muss, dass sich heute alles wandelt, sollte man nicht auf Nationalismus oder Rassismus beharren. Alles nur nach traditionellen deutschen Normen und Werten zu bewerten und die Augen vor dem Wandel zu verschließen, bedeutet, hinter der Zeit zurückzubleiben. Wie ein berühmtes Sprichwort sagt: „Wenn etwas nur in traditionellen Mustern feststeckt, hilft ihm keine Medizin.“ Damit Deutschland im Vergleich zu anderen europäischen Ländern nicht zurückfällt, muss es mit einem modernen Verständnis auf jede Art von Veränderung vorbereitet sein. Alle kulturellen Werte auf der Welt verändern sich natürlicherweise. Wichtig ist, diesen Wandel als positive Entwicklung zu sehen und anzunehmen. Anstatt Widerstand gegen sich entwickelnde kulturelle Werte zu leisten, sollten universelle Werte hervorgehoben werden, ohne den Anschluss an die Zeit zu verlieren.

So wie jede Kultur positive Seiten hat, können auch die fortschrittlichen Aspekte jeder Kultur, die dem Zeitgeist entsprechen, zusammengeführt werden, um eine universelle und neue kulturelle Struktur zu schaffen. Keine Kultur ist einer anderen überlegen. Jede Kultur trägt sowohl die Spuren der Vergangenheit als auch die wertvollen Phänomene der heutigen Gesellschaft in sich.

Ansichten über die dritte Generation in Deutschland

Ich habe den von Ihnen geteilten Text überarbeitet, Grammatik- und Rechtschreibfehler korrigiert und ihn professioneller sowie flüssiger gestaltet. Da der Text eine Zusammenstellung von Nachrichten verschiedener Personen ist, habe ich die Abschnitte klar strukturiert:

Stimmen zur Position der dritten Generation in Deutschland

Zu meinem Artikel über die Situation der dritten Generation in Deutschland habe ich Rückmeldungen von zwei sehr geschätzten Freunden erhalten. Prof. Dr. Taner Akçam lebt in den USA, İsa Turan in Schweden. Weitere Beiträge stammen von Nuray Öztürk und Doris Bender aus Deutschland sowie von Emre Özacar aus der Türkei.

Notiz von Prof. Dr. Taner Akçam:
„Für die dritte Generation ist der Begriff ‚Almanyalı‘ (Menschen aus Deutschland) passender als ‚Deutscher‘; dies entspricht eher deinen Theorien. Ich empfehle dir, die Unterscheidung zwischen ‚Deutscher‘ (ethnisch) und ‚Almanyalı‘ (mit Bezug zum Lebensmittelpunkt Deutschland) hervorzuheben. Es ist treffender, nicht von der ‚Neuen Generation Deutscher‘, sondern von der ‚Neuen Generation Almanyalı‘ zu sprechen. Ich bin überzeugt, dass dieser Ansatz erfolgreich sein wird.“

Auch ich hatte beim Verfassen des Artikels den Begriff „Neue Generation Almanyalı“ im Sinn. Ich danke Herrn Prof. Dr. Taner Akçam herzlich für diesen wertvollen Beitrag.

Der Beitrag von İsa Duran:
„Die Namen dieser Generation klingen nicht mehr fremd. Denn in den Ländern, in denen sie leben, sind diese Namen zu einem festen Bestandteil der kosmopolitischen Gesellschaftsstruktur geworden. Diese Realität muss anerkannt werden. Heute liegen die Vorfahren und geliebten Menschen dieser Personen in der Erde, auf der sie wandeln. Das heißt, diese Menschen sind nun Teil des Landes, in dem sie leben. Ob der Name nun Ahmet, Zeynep, Cihan, Murat oder anders lautet, ändert nichts an dieser Tatsache. Der Name ist nicht das einzige Maß für Zugehörigkeit.

Solange Gesellschaften keine kulturelle und soziale Gleichberechtigung schaffen, wird das Konzept des ‚Anderen‘ fortbestehen. Ohne Gleichheit bleibt das Ideal der universellen Brüderlichkeit und der gemeinsamen Menschlichkeit nur eine schöne Rhetorik. Eine Welt, in der Grenzen an Bedeutung verlieren, könnte eine Hoffnung auf Rettung für die Menschheit sein. Doch auch wenn wir uns heute als ‚Weltbürger‘ bezeichnen, sind wir von diesem Ideal noch weit entfernt. Um dieses Ziel zu erreichen, dürfen wir nicht aufhören, beharrlich an unserem Anspruch festzuhalten. Denn wir werden hier weiterhin präsent sein.“

Kommentar von Nuray Öztürk:
„Ich habe Ihren Artikel mit großem Interesse gelesen und kann dem Inhalt nur voll und ganz zustimmen. Sie haben die Position der dritten Generation durch eine exzellente Recherche beleuchtet. Ihre Texte zeichnen sich stets durch eine konsistente Sichtweise und einen präzisen Stil aus. Wie schon bei Ihren treffenden Analysen zum Thema Migration bietet auch diese Untersuchung zur dritten Generation dem Leser eine breite Perspektive. In der heutigen Zeit lese ich bei Ihnen die fundiertesten Analysen. Ich werde diesen Artikel in meinem Umfeld teilen und jedem zur Lektüre empfehlen.“

Eine Nachricht von Emre Özacar (Leuphana Universität Lüneburg):
„Guten Tag, Herr Cumali, ich habe Ihre Nummer von Herrn Mehmet erhalten. Derzeit absolviere ich meinen Master an der Leuphana Universität Lüneburg und schreibe gleichzeitig an meiner Thesis an der Marmara Universität in Istanbul. Im Rahmen meiner Arbeit plane ich ‚semi-strukturierte Interviews‘ mit hier lebenden Türken. Der Fokus meiner Thesis liegt derzeit auf dem Titel: ‚Von Gastarbeitern zu Gatekeepern? Narrative türkischstämmiger Community-Leader in Hamburg über die AfD‘.

Ich untersuche die Sichtweise der türkischen Gemeinschaft auf die AfD. Nach meinem ersten Gespräch mit Herrn Mehmet hat er mich an Sie verwiesen. Da ich glaube, dass Sie als Journalist einen großen Beitrag zu meiner Arbeit leisten können, wollte ich Kontakt zu Ihnen aufnehmen. Da ich mich momentan bei meiner Familie in Istanbul befinde, werde ich für 3–4 Wochen nicht in Deutschland sein. Sobald ich Ende August zurückkehre, würde ich mich – sofern es Ihnen passt – gerne wieder bei Ihnen melden, um einen Termin zu vereinbaren. Vielen Dank, dass Sie sich bereit erklärt haben, mit mir in Kontakt zu treten.“

Nachricht von Doris Bender:
„Ich habe Ihren Artikel über die dritte Generation gelesen – ein großes Lob, er hat mir sehr gut gefallen. Ich verfolge die Seite www.fremdeninfo.de regelmäßig. Sehr geehrter Herr Cumali Yağmur, ich lese Ihre Beiträge über Migranten mit großem Interesse. Ich möchte unterstreichen, dass Sie zu denjenigen gehören, die in Deutschland die treffendsten Analysen über Migranten verfassen. In Ihrem jüngsten Artikel haben Sie wirklich sehr präzise Feststellungen zur dritten Generation getroffen.“

 

 

 

30 Juli 2026 0 Kommentare
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Cumali Yağmur
Allgemein

Während sich das Ausmaß des Krieges im Nahen Osten ausweitet

von Cumali Yağmur 30 Juli 2026
von Cumali Yağmur

 

             Von: Cumali Yagmur

Während sich das Ausmaß des Krieges im Nahen Osten ausweitet, haben die USA gemeinsam mit Saudi-Arabien pro-iranische Milizen im Irak ins Visier genommen. Es wird berichtet, dass US-Soldaten zahlreiche Ziele in der Region angegriffen haben; es gebe Tote und Verletzte. Während sich die Grenzen des Krieges im Nahen Osten ausdehnen, intensivieren die USA ihre Angriffe auf den Irak und den Iran, indem sie Saudi-Arabien und Israel an ihre Seite ziehen.

Den eigenen Angaben der USA zufolge wurden gemeinsam mit saudi-arabischen Streitkräften zahlreiche Ziele im Irak getroffen. In einer Erklärung des US Central Command (CENTCOM) wurde behauptet, dass die Angriffe auf „Terroristen“ im Osten des Landes, in Grenznähe zum Iran, abzielten. Es wurde berichtet, dass Kampfflugzeuge mehrere Logistikzentren und Waffenlager der pro-iranischen Miliz Haschd asch-Scha’bi bombardiert haben.

Das US-Militär bezeichnete diese jüngsten Operationen als Reaktion auf mehr als 30 Drohnenangriffe, die in den letzten 72 Stunden von den iranischen Revolutionsgarden befohlen worden seien. Berichten zufolge sollen die Revolutionsgarden Gruppen im Irak dazu angestiftet haben, in Saudi-Arabien stationierte US-Truppen sowie die dortige Energieinfrastruktur anzugreifen. Es wurde jedoch angegeben, dass diese Angriffe auf die US-Streitkräfte „erfolglos“ blieben.

USA wehrten iranische Angriffe ab

Vor kurzem gab das US-Militär bekannt, einen „Überraschungsangriff“ iranischen Ursprungs auf seine Truppen im Nahen Osten abgewehrt zu haben. In dieser Operation seien alle iranischen Raketen zerstört worden. Die USA machten keine detaillierten Angaben zum Ziel der Angriffe. Laut dem Nachrichtenportal Axios wurden die Raketen auf einen US-Stützpunkt in Jordanien abgefeuert. Auch iranische Medien berichteten über Angriffe der Revolutionsgarden auf US-Militäreinrichtungen in der Region.

Benjamin Netanjahu lobte Donald Trump

Die erneute Eskalation der Konflikte ereignete sich nur wenige Stunden nach einem Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu in den USA. Netanjahu erklärte: „Dies war ein Gespräch voller Partnerschaft, gegenseitiger Unterstützung und eines gemeinsamen Verständnisses für das Ziel, sicherzustellen, dass der Iran keine Atomwaffen erhält.“ Die US-Regierung bezeichnete das Treffen als „positiv“.

Amnesty International: Gefahr zunehmender Todesstrafen im Iran

Nach der Hinrichtung von zwei Personen im Iran warnte die Menschenrechtsorganisation Amnesty International vor einer „Eskalation bei der Anwendung der Todesstrafe“. Derzeit seien im Land mindestens 60 weitere Personen von der Hinrichtung bedroht. Nach Angaben von Nichtregierungsorganisationen haben die Hinrichtungen im Iran seit Beginn der US-israelischen Angriffe im Februar stetig zugenommen.

Während die USA den Iran bombardieren, führt die iranische Regierung weiterhin Hinrichtungen durch. Gleichzeitig führt sie einen Krieg gegen Kurden und nimmt schutzlose kurdische Zivilisten ins Visier.

30 Juli 2026 0 Kommentare
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Allgemein

Amann unframed: Schüren Sie Hass gegen den Islam, Ahmad Mansour?

von Fremdeninfo 30 Juli 2026
von Fremdeninfo

Artikel von Alexandra Schaller

Laut Bundesamt für Verfassungsschutz gibt es in Deutschland mehr als 28.600 Personen mit „islamistischem Potenzial“. Dazu zählen Mitglieder und Anhänger islamistischer Gruppierungen, knapp 9.000 von ihnen gelten als gewaltorientiert.

Wie real die Bedrohung ist, zeigte sich zuletzt am 25. Juli 2026 beim Christopher Street Day in Berlin: Ein mutmaßlich islamistisch motivierter Täter raste im Großen Tiergarten mit einem Transporter in eine Menschenmenge. Den Sicherheitsbehörden war der Mann offenbar bereits bekannt. Nur wenige Wochen vor der Tat hatte ihn ein Instrument des Bundeskriminalamts als „Hochrisikoperson“ eingestuft. „Wir haben mit einem sichtbaren Radikalisierungsverlauf zu tun. Deshalb war dieser Anschlag meiner Meinung nach verhinderbar“, sagt der Psychologe und Extremismus-Experte Ahmad Mansour im Podcast „Amann Unframed“.

Mansour kritisiert, dass die Gefahr des Islamismus über Jahre unterschätzt worden sei. „Es reicht mit den Floskeln.“ Viele Entwicklungen seien relativiert worden, obwohl konsequente Prävention und frühzeitiges Eingreifen aus seiner Sicht zahlreiche Radikalisierungen hätten verhindern können. Zugleich warnt er davor, sich vom Terror einschüchtern zu lassen: „Die beste Antwort auf Terror ist: Wir lassen uns unsere Art zu leben nicht wegnehmen.“ Menschen sollten weiterhin Konzerte, Stadtfeste oder den CSD besuchen. Gleichzeitig seien Politik und Sicherheitsbehörden gefordert, alles zu tun, um Anschläge künftig zu verhindern.

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Zwischen Prävention und Polarisisierung

Seit Jahren setzt sich Ahmad Mansour für die Prävention islamistischer Radikalisierung ein. Der israelisch-deutsche Psychologe, der nach eigenen Angaben in seiner Jugend selbst für islamistisches Gedankengut empfänglich war, berät heute Familien, Schulen und pädagogische Einrichtungen. Sein Ansatz: Jugendliche möglichst früh erreichen, bevor sie in extremistische Milieus abrutschen. Besonders gefährdet seien aus seiner Sicht junge Menschen, die nach Orientierung, Identität und Zugehörigkeit suchen. Der Ausstieg aus radikalen Strukturen sei dagegen oft langwierig und schwierig.

Mansours Positionen sind jedoch umstritten. Kritiker werfen ihm vor, mit Verallgemeinerungen zu arbeiten und Thesen zu vertreten, die empirisch nicht ausreichend belegt seien. Dadurch könnten islamfeindliche Narrative verstärkt werden. Das Recherchenetzwerk Correctiv bezeichnete ihn in diesem Zusammenhang als „unwissenschaftlichen Aktivisten“.

Gleichzeitig wurde Mansour mehrfach für sein Engagement gegen Antisemitismus und Extremismus ausgezeichnet. Gerade diese Gegensätze machen ihn zu einer der polarisierendsten Stimmen der deutschen Integrations- und Islamismusdebatte: Für die einen ist er ein wichtiger Aufklärer und Brückenbauer, für die anderen ein Kronzeuge, dessen Aussagen rechte Narrative gesellschaftlich anschlussfähig machen.

Was treibt Mansour an? Und wie antwortet er auf die Vorwürfe, die seit Jahren gegen ihn im Raum stehen?

Im Podcast „Amann unframed“ stellt ihm FUNKE-Chefredakteurin Digital Melanie Amann genau diese Fragen — über seine Haltung zum Islam, die Kritik an seiner Arbeit und die Wünsche, die er für die Zukunft dieses Landes hat. Die neue Folge ist ab heute auf allen Podcastplattformen verfügbar.

Podcast „Amann unframed“ auf allen Plattformen

In „Amann unframed“ geht es um Persönlichkeiten, die Deutschland prägen, die selten in klare Schubladen passen. Menschen, die polarisieren, anecken, provozieren – und manchmal auch manipulieren. Manche werden unfair geframet, andere prägen die Debatte mit ihrem ganz eigenen Frame

30 Juli 2026 0 Kommentare
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