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Einwandererinnen und Flüchtlingspolitik
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Flüchtlinge

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Politik

Weihnachtsansprache: Frank-Walter Steinmeier ruft Deutschland zu Zusammenhalt auf

von Fremdeninfo 24 Dezember 2023
von Fremdeninfo

Weihnachtsansprache: Frank-Walter Steinmeier ruft Deutschland zu Zusammenhalt auf

Von Spiegel

Frank-Walter Steinmeier sieht das Land vor großen Herausforderungen. In seiner Weihnachtsrede warnt der Bundespräsident die Deutschen davor, sich von der Demokratie abzuwenden.
 
Weihnachtsansprache: Frank-Walter Steinmeier ruft Deutschland zu Zusammenhalt auf © Britta Pedersen / dpa

 

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die Menschen in Deutschland aufgerufen, die Hoffnung auf Frieden nicht aufzugeben und dafür als Gesellschaft zusammenzurücken. Dieses Jahr habe sich die Welt »von ihrer dunklen Seite gezeigt«, sagte Steinmeier in seiner Weihnachtsansprache. Alle hätten Sehnsucht nach einer friedlicheren Welt, auch er selbst. »Und ich finde, wir dürfen sie nie aufgeben.«

Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine gehe nun schon in den zweiten Winter und seit Herbst »sehen wir mit Entsetzen die Gräueltaten der Hamas und die Opfer des Krieges im Nahen Osten«, fuhr Steinmeier fort.

Die Bürgerinnen und Bürger dürften erwarten, dass Demokraten zusammenarbeiten, wo es um das gemeinsame Ganze geht. »Viele haben das vermisst. Manche wenden sich ab, andere schimpfen auf alles und jeden«, so der Bundespräsident. Aber wenn es anstrengend werde in der Demokratie, dann gebe es laut Steinmeier »bessere Ratgeber als Wut und Verachtung«.

Mut und Miteinander als Ratgeber in der Demokratie

Stattdessen gehe es um »Mut und Miteinander«, sagte Steinmeier weiter. Alle Menschen müssten in den Blick genommen werden, »egal wo und wie sie leben: ob in der Stadt oder auf dem Land, ob sie jung sind oder alt, ob sie zugewandert sind oder schon immer hier leben«, sagte das deutsche Staatsoberhaupt. »Weiter kommen wir immer nur gemeinsam, und nicht, wenn jeder sich in seine Lebenswelt zurückzieht.«

Im nächsten Jahr feiere Deutschland den 75. Geburtstag der eigenen Demokratie. »Unsere Verfassung ist etwas, worauf wir stolz sein dürfen«, sagte er. Und: »Dieses Fundament hat unser Land bisher gut getragen, auch dann, wenn es mal schwieriger wurde. Und ich bin überzeugt: Es wird uns auch in Zukunft tragen. Und deshalb will ich uns alle ermutigen, auf

dieses Fundament zu vertrauen. Machen wir uns doch öfter bewusst: Deutschland ist und bleibt ein gutes Land.«

Er wünsche den Menschen, dass sie nun über die Feiertage die Tür hinter sich schließen und die Zeit mit ihren Liebsten genießen könnten. Sein Dank gelte zugleich denen, die unterwegs seien, damit »wir alle in Ruhe und behütet feiern können«. Er nannte Polizei, Feuerwehr und Bundeswehr. »Oder Sie, in den Kliniken, in den Heimen oder in den Einrichtungen, die sich auch heute um andere Menschen kümmern, um Menschen in seelischer Not, um Menschen ohne Dach überm Kopf! Danke, dass Sie da sind.«

Im vergangenen Jahr hatte Steinmeier einen Großteil seiner Weihnachtsansprache dem Krieg in der Ukraine gewidmet und gesagt, es sei »ein Gebot der Menschlichkeit, dass wir den Angegriffenen, den Bedrohten und Bedrückten beistehen«. Es sei »wohl unser sehnlichster Wunsch, dass wieder Friede herrscht«, sagte er. Ein Jahr später bleibt dies immer noch unerfüllt.

24 Dezember 2023 0 Kommentare
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Flüchtlinge

Zahl der Abschiebungen in Deutschland steigt

von Fremdeninfo 24 Dezember 2023
von Fremdeninfo
 

Zahl der Abschiebungen in Deutschland steigt

In den ersten zehn Monaten dieses Jahres sind bereits mehr Menschen abgeschoben worden als 2022. Besonders oft war das Zielland die Türkei.
Von: Zeir Online
 
 

13.512 Menschen wurden in den ersten zehn Monaten dieses Jahres bereits abgeschoben. © Daniel Kubirski/​imago images

Nachdem die Zahl in den vergangenen Jahren rückläufig war, schiebt Deutschland wieder mehr Menschen ab: In den ersten zehn Monaten des laufenden Jahres wurden 13.512 Menschen in ihr Heimatland zurückgeschickt – mehr als im Gesamtjahr 2022, wie die Neue Osnabrücker Zeitung unter Berufung auf eine Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Kleine Anfrage der Linkenabgeordneten Clara Bünger berichtete. 2022 waren es demnach 12.945 Abschiebungen.

Vor allem wegen der Corona-Pandemie hatte es in den vergangenen Jahren deutlich weniger Abschiebungen gegeben: 2020 waren es 10.800, 2021 dann 11.982. Vor der Pandemie, im Jahr 2019, waren noch 22.097 Menschen abgeschoben worden.

Die wichtigsten Zielstaaten waren in diesem Jahr demnach bislang Österreich, Georgien, Nordmazedonien, Moldau und Albanien. Besonders deutlich ist der Anstieg bei Abschiebungen in die Türkei. Von Januar bis Ende Oktober wurden 744 Menschen dorthin abgeschoben, im Gesamtjahr 2022 waren es 515 Abschiebungen.

Die Linkenabgeordnete Bünger kritisierte die Zunahme der Abschiebungen. Ihrer Ansicht nach wäre es wesentlich besser, diesen Menschen den Weg in ein dauerhaftes Bleiberecht zu eröffnen. Bünger nannte den Anstieg bei Abschiebungen in die Türkei besonders besorgniserregend.

24 Dezember 2023 0 Kommentare
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Flüchtlinge

Gemeinsames Europäisches AsylsystemWillkür statt Willkommen

von Fremdeninfo 23 Dezember 2023
von Fremdeninfo

Gemeinsames Europäisches Asylsystem: Willkür statt Willkommen

Aus der Taz

Menschen in Not, die in Europa Schutz suchen, stehen noch härtere Zeiten bevor. Sogar Minderjährige werden bei ihrer Ankunft erst einmal eingesperrt.

Vor der Küste Libyens am 28. September 2023: 61 Mi­gran­t:in­nen wurden in Internationalen Gewässern gerettet Foto: Darrin Zammit Lupi/reuters

 

Die Zeit lief für die Populisten. Was vor Jahren noch kaum denkbar war und was nur Hardliner wie Ungarns Premierminister Viktor Orbán vertraten, ist nun Konsens in Europa, dem selbsternannten „Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts“: Wer hier ankommt und Aufnahme sucht, ob alt, ob krank, ob jung, ob unbegleitet, wird erst einmal eingesperrt. Darauf verlassen, dass sein Schutzanspruch noch geprüft wird, kann er oder sie sich nicht mehr.

Nach Jahren des Streits einigte sich die EU nun auf ein neues Gemeinsames Asylsystem (Geas). Aus Angst vor der Stärke der rechten Populisten – und unter deren aktiver Beteiligung – schaffte die Union damit grundlegende Rechte für Menschen in oft großer Not ab. Der Umstand, dass man sie hier nicht will, findet dabei seine direkte juristische Entsprechung: Es wird getan, als seien sie gar nicht da.

Die „Fiktion der Nichteinreise“, ein juristischer Trick, soll den Menschen in den Internierungslagern das vorenthalten, worauf sich Europa immer so viel zugutehält: das Recht, das hier gilt, zumindest in Teilen. So entrechtend die neuen Asylvorschriften, die Anfang kommenden Jahres formal beschlossen werden sollen, auch sind – noch schlimmer ist vielleicht das, was sie nicht regeln: Denn so viele Details lässt das Geas offen, so viele Ausnahmetatbestände wurden in die Regeln hineinverhandelt, dass Willkür nur wenige Schranken finden wird.

Die Möglichkeiten, sich dagegen zu wehren, werden umso karger sein. Kaum eine Regierung in der EU mochte am Ende noch beim Grundrechteabbau dagegenhalten. Die Grünen in der Ampelregierung hatten lange so getan, als vermochten sie das Ganze zu einem guten Ende zu bringen, hatten von Ausnahmen für Minderjährige, einem verbindlichen Verteilmechanismus gesprochen. Doch am Ende riss der Rat alle menschenrechtlichen roten Linien ein.

Grüne Grundsätze verworfen

Umso irritierender ist, wie die grüne Außenministerin Annalena Baerbock nun das Paket lobt, das schlichtweg nichts von dem enthält, wofür ihre Partei angetreten ist. Die neuen Gesetze richten sich indes nicht nur gegen Flüchtlinge, sondern auch gegen jene, die ihnen helfen. NGOs können als „nichtstaatliche feindliche Akteure“ eingestuft werden, die die EU „destabilisieren“. Welche Möglichkeiten der Repression das eröffnet, ist leicht vorstellbar.

Ist das also der letzte Stein in der „Festung Europa“? Kaum. Nicht einmal der Tod auf dem Mittelmeer hatte Menschen in der Vergangenheit abgeschreckt. Das Geas wird Menschen auf ihrem Weg entrechten, fernhalten wird es viele nicht.

23 Dezember 2023 0 Kommentare
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Exodus der Jugend: Starökonom sieht Türkei vor Zusammenbruch

von Fremdeninfo 21 Dezember 2023
von Fremdeninfo

Exodus der Jugend: Starökonom sieht Türkei vor Zusammenbruch

Artikel von Erkan Pehliva FR

 

Starökonom Daron ACemoglu sieht Türkei vor dem Zusammenbruch. © IMAGO

Exodus der Jugend: Starökonom sieht Türkei vor Zusammenbruch

Wegen der massiven Probleme in der Türkei verlassen gut ausgebildete Leute das Land. Starökonom Daron Acemoglu stellt eine düstere Prognose.

Ankara – Die Türkei steckt in Schwierigkeiten. Neben wirtschaftlichen Problemen hat das Land auch Defizite in Sachen Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte. Grund dafür seien vor allem systematische Probleme, sagt Starökonom und Bestsellerautor Prof. Daron Acemoglu vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) in einem Interview mit der Cumhuriyet:„Die menschlichen Ressourcen sind nicht gut, weil wiederum die Institutionen und das Bildungssystem ist defekt“. In dem Land ist das Problem das System, sagt der Wirtschaftsexperte.

Und die Sorgen von Acemoglu sind nicht unberechtigt. Die Menschen in der Türkei werden mit einer offiziellen Inflation von 62 Prozent erdrückt. Auch die Landeswährung verliert immer mehr an Wert. Ein US-Dollar kostet inzwischen mehr als 29 Türkische Lira (TL). Ein Jahr zuvor lag der Preis noch bei 18.60 TL.

Kluge junge Köpfe wandern aus der Türkei ab

Das Land leidet unter dem sogenannten „Brain Drain“. Talente wandern zunemend aus. Grund dafür seien die Einschränkungen der Freiheit aus politischen Gründen. Gerade junge Menschen sehr die Zukunft des Landes als düster. „Wenn nur wenige Menschen gehen, ist das kein Problem, aber wenn die Zahl so groß ist, führt das zu einem Zusammenbruch, und die Türkei steht kurz davor“, so Acemoglu. Besonders bei Ärzten ist die Abwanderung zu sehen. Viele von ihnen kommen vor allem nach Deutschland. Im August hatten sich mehr als 120 von ihnen zu einem Picknick in Hannover getroffen. Acemoglu hatte schon im August der Türkei „schwierige Tage“ attestiert.

Im Rechtsstaatlichkeitsindex vom „World Justice Project“ steht die Türkei derzeit auf Platz 117 unter 147 Staaten. Menschenrechtsorganisationen wie Human Rights Watch bescheinigen dem Land immer wieder massive Menschenrechtsverstöße. Auch in Sachen Pressefreiheit ist das Land auf Platz 165 unter 180 Staaten. 

Wirtschaft auf Talfahrt – Investoren meiden Türkei

Berichte, wonach Finanzminister Mehmet Sahin im Ausland vergeblich um Investoren wirbt, weist dieser zurück. „Wir haben von niemandem Geld gefordert. Die Türkei hat kein Geldbedarf“, sagte Simsek bei seiner Rede im Parlament. Die Opposition dagegen sieht ebenfalls die massiven Probleme des Landes in der mangelnden Rechtsstaatlichkeit. „Wenn es in der Türkei keine Rechtsstaatlichkeit gibt, da kommen keine Investoren her. Die vorhandenen Investoren wandern ab und die heimischen Investoren werden ihr Geld ins Ausland bringen“, sagt der Fraktionsvorsitzende der Oppositionspartei Gelecek Partisi, Selcuk Özdag, in einem Interview.

Erdogan kann Versprechen nicht einhalten

Im Vorfeld der Türkei-Wahl im Mai hatte Präsident Recep Tayyip Erdogan seinen Wählern ein „Jahrhundert der Türkei“ versprochen. Davon ist bislang nicht viel zu sehen. Die Chefin der Notenbank und ehemalige US-Bankerin, Hafize Gaye Erkan, hatte sich zuletzt über hohe Mieten in Istanbul beschwert. „Wie kann es sein, dass Istanbul teurer als Manhattan ist? Wir habe in Istanbul keine Wohnung gefunden. Es ist sehr teuer. Wir sind zu meinen Eltern gezogen und wohnen dort“, hatte die oberste türkische Währungshüterin gesagt. Heute legte sie nach und hat erneut den Leitzins auf 42,5 Prozent hochgesetzt.

Urteil von Verfassungsgericht in der Türkei wird ignoriert

Um aber die wirtschaftlichen Probleme wie die Inflation zu bekämpfen, wird das sicherlich nicht reichen, bescheinigt der türkische Wirtschaftsexperte, Mahfi Egilmez, auf X. „Wir müssen auch Schritte

um die Entscheidungen des Verfassungsgerichts umzusetzen und den Übergang zur Rechtsstaatlichkeit zu vollziehen. All dies wirkt sich auf die Wirtschaft aus“, so Egilmez.

Gemeint ist damit ein Urteil des Verfassungsgericht, dass eine Freilassung des inhaftierten Abgeordneten Can Atalay fordert. Das oberste Berufungsgericht hatte statt das Urteil umzusetzen im November sogar Strafanzeige gegen die Verfassungsrichter gestellt. Am Donnerstag (21.12.2023) hat das Verfassungsgericht erneut eine Freilassung Atalays angeordnet.

unternehmen

21 Dezember 2023 0 Kommentare
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Grünen-Co-Chef – Deutschland auf dem Weg zu attraktivem Einwanderungsland

von Fremdeninfo 21 Dezember 2023
von Fremdeninfo

Grünen-Co-Chef – Deutschland auf dem Weg zu attraktivem Einwanderungsland

Artikel von Reuter
ARCHIV: Der deutsche Grünen-Politiker Omid Nouripour spricht während eines Parteitags in Berlin, Deutschland, am 29. Januar 2022. REUTERS/Christian Mang © Thomson Reuters

 

Berlin (Reuters) – Mit der Ampel-Einigung auf kürzere Fristen bei Einbürgerungen kann Deutschland nach Worten von Grünen-Co-Chef Omid Nouripour stärker als bisher auch bei Fachkräften punkten.

„Wer über Jahre hier lebt, arbeitet und Steuern zahlt, kann künftig schneller eingebürgert werden“, sagte Nouripour am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters. Auch die Mehrstaatigkeit werde zugelassen. Das sei „ein entscheidender Schritt auf dem Weg zu einem attraktiven Einwanderungsland für Fachkräfte aus der ganzen Welt“. Die Fraktionen von SPD, Grünen und FDP hatten sich zuvor nach langen Verhandlungen auf Gesetzesänderungen verständigt, mit denen auch Abschiebungen beschleunigt werden sollen. Beide Vorhaben sollen nun im Januar vom Bundestag beschlossen werden.

SPD-Vizefraktionschef Dirke Wiese sagte Reuters, mit der Einigung werde auch noch einmal deutlich gemacht, dass die Rettung Schiffbrüchiger etwa im Mittelmeer nicht strafbar sei. „Das stellen wir jetzt noch einmal klar“, sagte Wiese.

FDP-Vizefraktionschef Konstantin Kuhle verwies darauf, dass auch die in der Koalition vereinbarte Einschränkung von Asylbewerberleistungen mit im Paket sei. Wenn sich Verfahren hinziehen, sollen Asylbewerber erst nach 36 statt derzeit 18 Monaten Anspruch auf ähnliche Leistungen wie in der Sozialhilfe erhalten. „Das trägt dazu bei, dass Fehlanreize abgebaut werden und dass insgesamt die irreguläre Migration nach Deutschland abnimmt“, zeigte sich Kuhle überzeugt.

Grünen-Vizefraktionschef Konstantin von Notz erklärte, dauerhaft in Deutschland lebende Menschen erhielten endlich echte Perspektiven: „Dafür verkürzen wir die Frist zur Einbürgerung auf fünf Jahre.“ Bei den Regelungen zu Rückführungen seien die Grünen schmerzhafte Kompromisse eingegangen, die neue Härten für Betroffene bedeuten könnten.

EINGEBÜRGERTE MÜSSEN LEBENSUNTERHALT BESTREITEN KÖNNEN

Die Bundesregierung hatte die Reform des Staatsangehörigkeitsrechts im August und die Neuregelungen bei Abschiebungen im Oktober auf den Weg gebracht. Demnach sollen Ausländer mit einem qualifizierten Aufenthaltsrecht künftig nach fünf Jahren eingebürgert werden können. Besonders gut integrierte Menschen sollen nach drei Jahren die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten können. In Deutschland geborene Kinder ausländischer Eltern sollen automatisch den deutschen Pass erhalten, wenn mindestens ein Elternteil seit mehr als fünf Jahren ein unbefristetes Aufenthaltsrecht besitzt.

Voraussetzung für eine Einbürgerung ist, dass die Person den Lebensunterhalt aus eigener Kraft bestreiten kann. Wiese zufolge wurden nun aber Ausnahmen etwa für Frauen der Gastarbeiter-Generation vereinbart. Auch für Menschen mit Behinderungen und Rentner im Sozialhilfebezug gebe es einen Ermessensspielraum. Kuhle erklärte, es bleibe bei dem Grundsatz: „Wer in Deutschland von Sozialleistungen lebt, der soll nicht eingebürgert werden.“

Abschiebungen sollen unter anderem dadurch erleichtert werden, dass der Ausreisegewahrsam von zehn auf bis zu 28 Tage ausgeweitet wird. Für Minderjährige soll dies nicht gelten, es sei denn, es handelt sich um Intensivtäter. Eine Abschiebung bei Ausreisepflichtigen in Haft muss nicht mehr angekündigt werden. Die Ausweisung von Schleusern wie auch von Mitgliedern krimineller Vereinigungen wird ebenfalls erleichtert.

(Bericht von Holger Hansen; Redigiert von Scot W. Stevenson; Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere

21 Dezember 2023 0 Kommentare
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Flüchtlinge

Mehr als die Hälfte der Ukraine-Flüchtlinge scheitert offenbar in Integrationskursen

von Fremdeninfo 20 Dezember 2023
von Fremdeninfo
 

 

Ernüchternde Ergebnisse“: Mehr als die Hälfte der Ukraine-Flüchtlinge scheitert offenbar in Integrationskursen

Von Tagesspiegel

„Ernüchternde Ergebnisse“: Mehr als die Hälfte der Ukraine-Flüchtlinge scheitert offenbar in Integrationskursen

Der Bundesrechnungshof kritisiert laut „Spiegel“ einen Misserfolg bei der Integration geflüchteter Menschen aus der Ukraine. Das BAMF hingegen betont die Lernerfolge in den Integrationskurse

Der Bundesrechnungshof hat die Aufgabe, dem Bund beim Geldausgeben auf die Finger zu schauen. Regelmäßig kritisiert die Behörde, wo aus ihrer Sicht Geld falsch oder nicht effektiv genug eingesetzt wird.

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Nun beklagt die Behörde die angeblich mangelhafte Bilanz bei den Integrationskursen von Ukrainerinnen und Ukrainern.

„Trotz der hohen Ausgaben sind die Ergebnisse ernüchternd; weniger als die Hälfte der ukrainischen Kriegsflüchtlinge absolvierte die Integrationskurse mit Erfolg“, zitierte das Nachrichtenmagazin „Spiegel“ am Mittwoch aus einem Prüfbericht an den Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages.

 

Der Rechnungshof berufe sich in seinem Bericht auf Zahlen des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Demnach hätten seit Kriegsbeginn im Februar 2022 fast 450.000 Ukrainerinnen und Ukrainer die Zulassung für einen Integrationskurs erhalten, rund 198.000 von ihnen hätten einen Platz zugewiesen bekommen.

Mehr als die Hälfte hat keinen Erfolg

„Mehr als die Hälfte der ukrainischen Kriegsflüchtlinge schloss den Integrationskurs erfolglos ab“, heißt es laut „Spiegel“ in dem Bericht des Rechnungshofs weiter.

Bis Ende September 2023 hätten rund 135.000 Ukrainerinnen und Ukrainer ihren Integrationskurs beendet – 61.266 davon erfolgreich. Sie erreichten beim Deutsch-Test das Niveau B1 und bestanden den Test „Leben in Deutschland“.

Von den 56.750, die durchfielen, seien die meisten am Sprachtest gescheitert. 16.546 Ukrainerinnen und Ukrainer hätten ihre Kurse ohne Testteilnahme abgebrochen.

Wie der „Spiegel“ weiter schreibt, hätte 2023 fast eine Milliarde Euro für die Integrationskurse zur Verfügung gestanden. Fürs nächste Jahr seien mehr als eine Milliarde eingeplant.

Bundesinnenministerium und BAMF widersprechen

Das Bundesinnenministerium weist die Kritik des Rechnungshofes weitgehend zurück, berichtet der „Spiegel“. 52,8 Prozent der Sprachtest-Teilnehmenden hätten das Sprachniveau B1 erreicht, 38 Prozent das darunter liegende Sprachniveau A2. Für das Innenministerium sei das eine „hervorragende Quote“.

Ein Sprecher des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) pflichtete bei und verwies auf die Erfolge der Flüchtlinge „trotz fluchtbedingter Einflussfaktoren wie zum Beispiel unklarer Bleibeabsichten oder Traumatisierung“. Der Bundesrechnungshof nenne das A2-Ergebnis erfreulich und bemängele, dass es dem gesetzlichen Ziel von B1 nicht entspricht, ergänzte der Sprecher.

BAMF: Auch Sprachniveau A2 sei gute Grundlage für Integration

Das Niveau B1 sei aber „ein bewusst ambitioniert gesetztes Ziel“. Selbst wenn bei einem Abschluss mit A2 formal das gesetzlich gesteckte Kursziel B1 nicht erreicht wurde, sei „der Lernfortschritt beachtlich und eine gute Grundlage für die weitere Integration“. 

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Nur jeder fünfte Flüchtling aus der Ukraine arbeitet

Laut Zahlen des Statistischen Bundesamtes ist in Deutschland nur jede Fünfte aus der Ukraine zugewanderte Person im Alter von 25 bis 59 Jahren erwerbstätig – trotz eines hohen Bildungsniveaus.

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) kam im Sommer zu dem Ergebnis, dass 70 Prozent der nicht erwerbstätigen Geflüchteten im erwerbsfähigen Alter an Integrations- sowie Sprachkursen teilnahmen, sie standen dem Arbeitsmarkt nur eingeschränkt zur Verfügung. (AFP/Tsp)

20 Dezember 2023 0 Kommentare
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Asylrecht: Frankreich verschärft Einwanderungsrecht

von Fremdeninfo 20 Dezember 2023
von Fremdeninfo

Asylrecht: Frankreich verschärft Einwanderungsrecht

Artikel von , Reuters

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Asylrecht Frankreich verschärft Einwanderungsrecht

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Frankreichs Regierung setzt ihr umstrittenes Immigrationsgesetz durch. Weil Präsident Macron den Konservativen Zugeständnisse machen musste, gab es Streit im eigenen Lager.

In einer Zitterpartie hat Frankreichs Regierung ihr umstrittenes Immigrationsgesetz in verschärfter Fassung durch das Parlament gebracht. Sowohl der Senat als auch die Nationalversammlung stimmten einem Kompromisstext am Dienstagabend zu.

Damit ist das Gesetzesvorhaben verabschiedet. Während der Mitte-Regierung unter Präsident Emmanuel Macron die Zustimmung der Konservativen zuletzt gewiss war, musste sie wegen Zugeständnissen an die bürgerliche Rechte um den Zusammenhalt ihres eigenen Lagers bangen.

Großbritannien will seine Flüchtlinge nach Ruanda abschieben, in Frankreich wird über Macrons Einwanderungsreform diskutiert und Italiens Ministerpräsidentin Meloni will die illegale Migration eindämmen.18.12.2023 | 3:30 min

Innenminister Darmanin: Starkes Gesetz

Im mehrheitlich konservativen Senat gab es eine Mehrheit von 214 zu 114 Stimmen. In der Nationalversammlung stimmten dann am späten Abend 349 Abgeordnete für und 186 Abgeordnete gegen die Vorlage.

Innenminister Gérald Darmanin begrüßte die Verabschiedung des Gesetzes. Beim Kurzbotschaftendienst X schrieb er, es handle sich um ein starkes Gesetz.

Ein langer Kampf, um Ausländer besser zu integrieren und jene abzuschieben, die kriminelle Taten begehen.

Gérald Darmanin, französischer Innenminister

Gesetz schärfer als vorgesehen

Mit dem Vorhaben will die Regierung Immigration besser kontrollieren und die Integration verbessern. Der nun verabschiedete Gesetzestext ist deutlich restriktiver als ursprünglich vorgesehen. So sollen reguläre Migrantinnen und Migranten gewisse Sozialleistungen wie Wohnzuschüsse oder Familiengeld erst später als bisher erhalten.

Zudem soll das Parlament über jährliche Immigrationsquoten debattieren. Ferner soll die unter dem sozialistischen Präsidenten François Hollande abgeschaffte Straftat des irregulären Aufenthalts wieder eingeführt werden. Auch sollen Doppelstaatler, die Straftaten gegen Ordnungskräfte begehen, die französische Nationalität verlieren.

Immigrationsgesetz: Schwierige Suche nach Kompromiss

Eine der Kernmaßnahmen des Regierungsvorhabens, wonach bisher ohne Aufenthaltspapiere arbeitende Migranten in Berufen mit Personalmangel einen vorübergehenden Aufenthaltstitel bekommen sollen, wird zudem nur in deutlich eingeschränkter Form kommen.

Nachdem das linke Lager, die konservativen Républicains und das rechtsnationale Rassemblement National den Gesetzestext in der vergangenen Woche in der Nationalversammlung noch vor der Plenardebatte ablehnten, suchte die Mitte-Regierung in einer Kommission einen Kompromiss.

Zugeständnisse an Konservative

Um sich die Zustimmung der Konservativen zu sichern, machte sie ihnen erhebliche Zugeständnisse. Widerstand kam daraufhin auch aus den eigenen Reihen. Medienberichten zufolge erwägen mehrere Minister des linken Regierungsflügels zurückzutreten.

Mehrere Abgeordnete aus dem linken Flügel des Macron-Lagers hatten bereits vor dem Votum angekündigt, gegen den Text zu stimmen.

Sie kündigte zudem an, das Gesetz werde dem Verfassungsrat vorgelegt. Dies schafft die Möglichkeit, dass der Rat einige der schärferen Maßnahmen aufhebt, wenn er sie für verfassungswidrig hält.

20 Dezember 2023 0 Kommentare
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Bürgergeld-Erhöhung ab 2024 „für jeden Angestellten ein Schlag ins Gesicht“

von Fremdeninfo 19 Dezember 2023
von Fremdeninfo

 

Bürgergeld-Erhöhung ab 2024 „für jeden Angestellten ein Schlag ins Gesicht“

Von M Merkur.de

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Die Niedriglohnbranche moniert die Bürgergeld-Erhöhung im neuen Jahr. Viele Bewerber nur schwarz arbeiten wollen, damit das Geld vom Staat weiter kommt.

München – Noch vor der Haushalts-Einigung der Ampel-Koalition ist bereits ein heftiger Streit über die Bürgergeld-Erhöhung im kommenden Jahr entbrannt. Unternehmer schlagen Alarm, weil der geringe Lohnabstand zum Bürgergeld die Personalnot in Niedriglohnbranchen so sehr verschärft, dass es bei vielen Unternehmen existenzbedrohende Züge annimmt. Besonders betroffen, sind Betriebe wie Bäckereien, Reinigungsunternehmen sowie das Gastronomie- und Hotelgewerbe, die keine neuen Arbeitskräfte finden.

 

Laut Angaben der Bundesagentur für Arbeit aktuell 3,9 Millionen Empfänger des Bürgergelds in Deutschland gibt, die erwerbsfähig wären. Allerdings muss man hier Abstriche machen, weil nicht alle Bürgergeld-Empfänger uneingeschränkt im Arbeitsmarkt tätig sein können. Viele von ihnen haben mit körperlichen oder psychischen Krankheiten bzw. Problemen zu kämpfen, die für eine dauerhafte Vollzeitanstellung hinderlich sind.

Bürgergeld-Streit: Selbst Trigema-Chef Wolfgang Grupp meldet sich beim Personalmangel zu Wort

Auch der Wolfgang Grupp hat kurz vor seiner Rente nicht nur zu einem Rundumschlag ausgeholt und sich dabei, auch zum Streit um das Bürgergeld geäußert. „Auch wir spüren den Personalmangel“, sagte der Trigema-Chef im Interview mit focus online. „Aus meiner Sicht sollten Anpassungen von der Politik vorgenommen werden, denn ich höre immer wieder, dass etwa das Bürgergeld so hoch ist, dass sich Arbeit nicht mehr lohnt. Solche Sätze dürfen nicht fallen.“ 

Darüber hinaus nahm er die Ampel-Koalition in die Pflicht. „Wenn jemand fünf oder zehn Stunden mehr arbeiten möchte, muss die Politik dafür sorgen, dass die Abzüge so gestaltet sind, dass sich die Arbeit auch lohnt. Hier muss die Politik schneller und flexibler reagieren, auch wenn ein Rentner noch arbeiten will“, so Grupp weiter.

Streit um die Bürgergeld-Erhöhung: Trotz Personalmangels wollen Empfänger lieber schwarz arbeiten

Nichtsdestoweniger gibt es auch weitere Gründe, weshalb Bürgergeld-Empfänger nicht in eine Festanstellung in einer Niedriglohnbranche eintreten wollen. Viele von ihnen wollen lieber Schwarzarbeit machen, weil sie befürchten, ihre Ansprüche auf das Bürgergeld zu verlieren.

Das deckt mit einem Facebook-Post von Katja Vogt, der vor Kurzem auf Facebook 3,9 Millionen Mal geklickt wurde. „Seit Monaten haben wir gekürzte Öffnungszeiten, dabei wäre genug Arbeit da. Wir brauchen Personal!“, schrieb die Inhaberin der Vinothek Refugio in Unna. „Doch es bewerben sich ausschließlich Leute, die schwarzarbeiten wollen, um ihre staatliche Unterstützung nicht zu verlieren. Bei uns nimmt das langsam existenzbedrohende Züge an.“ 

„Ein Schlag ins Gesicht“: Bürgergeld-Empfänger verdienen bis zu 500 Euro mehr als Festangestellte

Dabei haben ihr die möglichen Bewerber laut des Handelsblatts vorgerechnet, wie viel Geld diese vom Staat erhielten und was sie sich mit einem kleinen Nebenjob und Schwarzarbeit noch dazu verdienen könnten. Da kam 400 bis 500 Euro im Monat mehr raus, als ein Festangestellter, der von Montag bis Freitag arbeitete. „Die Erhöhung des Bürgergelds ab Januar ist für jeden Angestellten ein Schlag ins Gesicht“, moniert Vogt beim Handelsblatt und fügt an: „Die Ehrlichen sind die Dummen.“

Bei Spiegel Online schildert Volkmar Woite ähnliche Erfahrungen. Seine Fleischerei ist in Brandenburg aufgrund seines 100-jährigen Bestehens ein echtes Traditionsunternehmen. Doch der Betrieb, dessen Führung sein Sohn übernommen hat, sucht händeringend nach Personal hinter der Theke und für den Partyservice. Neben nicht erreichbaren Bewerbern hätten sich vier weitere bei ihm gemeldet, „die wollten arbeiten – aber nur schwarz, neben dem Bürgergeld“, sagte er zu Spiegel Online. Weil ihnen das Geld vom Staat sonst abgezogen würde.

Bürgergeld-Erhöhung 2024: CDU lässt ihre Kritik immer wieder aufleben

Genau diese Aussagen sind es, die jüngst der CDU auch während der Haushaltskrise die Möglichkeit gegeben haben, weiteres Öl ins Feuer zu gießen, um die Debatte über die Bürgergeld-Erhöhung 2024 neu zu entfachen. An vorderster Front im Streit um das Bürgergeld befindet sich der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz. Gekürzt werden müsse jetzt halt beim Bürgergeld, „es geht eben nicht mehr alles“, so der CDU-Chef, bevor ihn CDU-geführten Länder bei der Bürgergeld-Erhöhung im Stich gelassen hatten.

Neben Merz haben sich auch unlängst CDU-Spitzenleute wie der Generalsekretär Carsten Linnemann bei der Bild oder im Fernsehen in die Diskussion eingemischt, obwohl die Kürzung des Bürgergeldes für 2024 unmöglich ist. Die Ampel verletze mit dem Bürgergeld das Lohnabstandsgebot, verhätschele die Faulen und verhöhne die Fleißigen, wettern die Unionsspitzenleute seit Monaten. Wer wolle noch malochen, solange es Geld vom Staat ganz ohne Anstrengung gibt?

 

„Unanständige Debatte“: Sozialverband über Diskussion zur Bürgergeld-Erhöhung empört

Auf Anfrage hat die Vorsitzende des Sozialverbands Deutschland (SoVD), Michaela Engelmeier, empört reagiert: „Diese Debatte ist unanständig: Streicht man jetzt die Anhebung, dann beschneidet man das absolute Minimum, was Menschen zum Leben brauchen.“ Das Existenzminimum sei nicht verhandelbar, eine Kürzung wäre mit dem Grundgesetz unvereinbar.

„Wie sich seit 2022 die Preise entwickelt haben, kann jeder täglich im Supermarkt sehen. Ärmere Haushalte sind stärker durch die Inflation belastet, weil sie einen größeren Teil ihres Budgets für Nahrung ausgeben. Die Inflation lag hier teilweise bei über 12 Prozent“, sagte sie gegenüber IPPEN.MEDIA weiter. An der Erhöhung dürfe „nicht gerüttelt“ werden.

Bürgergeld-Erhöhung von zwölf Prozent in 2024: „Welcher Arbeitnehmer hat solche Lohnsteigerungen“

Das hält Jens Spahn aber nicht davon ab, die Frage zu stellen, ob sich Arbeit überhaupt noch lohnt. Der ehemalige Gesundheitsminister wettert gegen die Ampel und bezeichnet Deutschland als „Freizeitpark“ und plädiert für längere Arbeitszeiten sowie die Reformierung des Bürgergeldes. Dabei müssen auch Bürgergeld-Empfänger durch die Haushaltskrise im nächsten Jahr Sparmaßnahmen hinnehmen. Immerhin wird ihnen in 2024 ein Bonus gekürzt.

Dennoch werden Merz und die Union wohl weiterhin im Hinblick auf die Bürgergeld-Erhöhung von zwölf Prozent ab 2024 die Frage in den Raum stellen, welcher „Arbeitnehmer solche Lohnsteigerungen“ habe. Auch wenn die Ampel erneut am Bürgergeld schraubt.

19 Dezember 2023 0 Kommentare
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Flüchtlinge

Religiöse Minderheit im Irak Nordrhein-Westfalen schiebt keine Esidinnen mehr ab

von Fremdeninfo 19 Dezember 2023
von Fremdeninfo

Esidinnen Religiöse Minderheit im Irak

Religiöse Minderheit im Irak Nordrhein-Westfalen schiebt keine Esidinnen mehr ab

Von Tagesschu

Als einziges Bundesland will NRW für drei Monate keine jesidischen Frauen und Kinder mehr in den Irak abschieben. Die Landesregierung verhängte einen entsprechenden Erlass. Die Minderheit sei erheblichen Gefahren ausgesetzt, hieß es zur Begründung.

Nordrhein-Westfalen hat als erstes Bundesland einen sofortigen Abschiebestopp für  Esidische Frauen und Kinder verhängt. Grundlage ist ein Erlass des zuständigen Ministeriums für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration, wie mehrere Medien berichteten. Dieser verhindert eine Rückführung von Esidinnen in ihr Herkunftsland – den Irak. und Türkei, Iran Surien 

Die nordrhein-westfälische Fluchtministerin Josefine Paul sagte gegenüber dem „Spiegel“, die Bundesländer seien eigenmächtig in der Lage, einen Abschiebestopp für eine Dauer von drei Monaten zu erlassen. Dieser könne danach noch einmalig verlängert werden, so die Grünenpolitikerin.

Flüchtlingsabkommen Deutschland und Irak vereinbaren offenbar Kooperation

Um mehr Asylsuchende in ihre Herkunftsländer zurückzubringen, will die Bundesregierung Migrationsabkommen schließen. mehr

Berichte über Zwangsprostitution und Versklavung

„Die Berichte über die Situation für diese Gruppe im Nordirak sind besorgniserregend“, erklärte Paul. „Die irakische Regierung ist laut Einschätzung des Auswärtigen Amtes nicht in der Lage, den Schutz von religiösen Minderheiten in vielen Gebieten sicherzustellen.“ Insbesondere  Esidische Frauen und Kinder seien im Nordirak erheblichen Gefahren ausgesetzt.

So sei es in den Siedlungsgebieten im Irak immer wieder zu Zwangsprostitution, Rekrutierung von Kindersoldaten und Versklavung gekommen. Laut Berichten von Menschenrechtsorganisationen seien zahlreiche Frauen durch IS-Terroristen verschleppt und verkauft worden.

Fluchtministerin Paul: Faeser zeigt sich untätig

Gegenüber „Neuen Ruhr Zeitung / Neuen Rhein Zeitung“ kritisierte Paul, dass Bundesinnenministerin Nancy Faser bislang keinen bundesweiten Abschiebestopp für  Esiden verhängt habe. Sie selbst habe sich mehrfach dafür eingesetzt. „Aus der verheerenden menschenrechtlichen Situation, insbesondere für Frauen und Kinder, zieht Ministerin Faeser aber leider keine Schlüsse und zeigt sich untätig.“

Esiden sind eine religiöse Minderheit unter den Kurden mit mehreren Hunderttausend Mitgliedern. Sie leben vor allem im nördlichen Irak. Viele sind jedoch vor der Terrormiliz IS geflüchtet. Der jesidische Glaube vereint Elemente verschiedener nahöstlicher Religionen, vor allem aus dem Islam, aber auch aus dem Christentum.

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Hintergrund ist offenbar eine im Mai vereinbarte engere Zusammenarbeit der Bundesregierung mit dem Irak im Bereich Migration. Sie soll es vereinfachen, Asylsuchende aus dem Irak zurückzuführen.

19 Dezember 2023 0 Kommentare
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Bildung

Warum Integration in Schulen schon beim Deutschlernen scheitert

von Fremdeninfo 18 Dezember 2023
von Fremdeninfo

Warum Integration in Schulen schon beim Deutschlernen scheitert

Schuler gruppe dpa

Flüchtlingskinder besuchen im Saarland schon kurz nach ihrer Ankunft die Schule. Dort sitzen sie im normalen Unterricht und sollen nebenbei, in wenigen Stunden pro Woche, Deutsch lernen. Ein Konzept, das unter den aktuellen Bedingungen so nicht aufgeht, kritisieren Lehrkräfte.  

Ahmad* ist zum ersten Mal im Unterricht von Liana B.* Der 14-Jährige aus Syrien besucht erst seit Kurzem die Gemeinschaftsschule Schule in Saarbrücken. Seit wann genau er in Deutschland ist, weiß die Lehrerin nicht.

Auch sonst weiß sie nichts über ihren neuen Schüler, denn Ahmad spricht weder Deutsch noch Englisch noch sonst eine Sprache, mit der er sich mit der Lehrerin verständigen könnte. Einen Dolmetscher gibt es auch nicht. Weder um mit dem Kind, noch um mit seinen Eltern zu kommunizieren.

Ständig kommen neue Schüler

Das ist Alltag an dieser Schule – wie an vielen anderen im Saarland. Ankommende Flüchtlingskinder und -jugendliche werden schon kurz nach ihrer Ankunft im Saarland auf die Schulen verteilt. Ohne jegliche Vorbereitung ist das wie ein Sprung ins kalte Wasser.

„Es ist ein ständiges Kommen“, beschreibt der Schulleiter die Situation. Seit September seien 25 neue Flüchtlingskinder und -jugendliche neu auf seine Schule gekommen. „In manchen Wochen kommen vier auf einmal, in anderen gar keine.“

Jedem Kind wird eine Klasse zugewiesen, die seinem vermuteten Alter entspricht. Dort sitzt es dann im ganz normalen Unterricht zwischen den anderen Schülerinnen und Schülern.

Deutsch-Unterricht für Anfänger gekürzt

Gleichzeitig wird jedem Neuzugang eine DAZ-Gruppe zugeteilt. „DAZ“ steht für „Deutsch als Zweitsprache“. Diesen Unterricht besuchen alle neuen Schüler, die noch kein oder kaum Deutsch sprechen.

In der Regel haben die nicht-deutschsprachigen Schüler dieser Gemeinschaftsschule vier Stunden pro Woche DAZ-Unterricht. „Das ist viel zu wenig.“ Darin sind sich alle befragten Lehrer der Schule und die Schulleitung einig. Um zügig die deutsche Sprache lernen zu können, müsste es mindestens das Doppelte sein, meint etwa der Schulleiter.

Nach Ansicht des Forschers und Sprachdidaktikers Michael Becker-Mrotzek von der Universität Köln müsste es sogar noch viel mehr sein. „Eine Faustregel ist, dass gerade im ersten Jahr etwa die Hälfte des erteilten Unterrichts Deutsch-Förderung sein sollte. Also bei 28 Wochenstunden sollten 14 Stunden Sprachförderung sein.“

Doch statt mehr Deutschunterricht wurden die DAZ-Stunden im Vergleich zum vorherigen Schuljahr an dieser Schule sogar gekürzt. „Insgesamt haben wir in diesem Schuljahr acht Wochenstunden DAZ weniger“, so der Schulleiter. Begründet worden sei das seitens des Ministeriums mit dem Lehrermangel im DAZ-Bereich.

Schule hat weniger Sprachförderstunden

Verantwortlich für die Kürzung ist nach Angaben der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) auch ein anderer Verteilschlüssel, der seit diesem Schuljahr angewendet wurde. Der habe dazu geführt, dass manche Schulen weniger Sprachförderstunden bekamen.

Zudem: Wieviel DAZ-Unterricht ein Schüler bekommt, ist nicht einheitlich festgelegt. Wie das Bildungsministerium dem SR mitteilte, sollen das die Schulen selbst entscheiden. Es kann also vorkommen, dass Kinder mit dem selben Sprachniveau an der einen Schule nur vier Stunden DAZ pro Woche haben, an einer anderen sechs oder acht Stunden – je nach Kapazität der Schule.

Deutschunterricht endet zu früh

Ein weiterer Kritikpunkt, den Lehrer und Schulleiter anführen: Sobald Schüler das Anfängerniveau überschritten haben, fallen sie aus der DAZ-Förderung raus. Und das, obwohl sie dann erst Grundkenntnisse erworben haben – von fließendem Deutsch in Wort und Schrift sind sie zu dem Zeitpunkt noch weit entfernt.

Auch Sprachforscher Michael Becker-Mrotzek sieht das sehr kritisch: „Nach der ersten intensiven Phase von ein oder zwei Jahren muss die Förderung die nächsten drei bis fünf Jahre systematisch in einem geringerem Umfang weitergehen. Sonst können wir sogar Rückschritte beobachten.“

Oft nicht alphabetisiert

Zurück zu Ahmad. Seine DAZ-Lehrerin Liana versucht einzuschätzen, welche Deutschgruppe für ihn geeignet ist. „Oft können wir aufgrund der fehlenden Verständigungsmöglichkeit nur vermuten, ob sie in der Muttersprache alphabetisiert sind“, berichtet sie.

„Wenn sie schon Englisch können, ist das natürlich ein großer Vorteil. Dann gehen wir davon aus, dass sie auch die lateinische Schrift kennen.“

Aber sehr viele ankommende Kinder hätten große Schwierigkeiten mit dem Schreiben und Lesen, auch in ihrer Muttersprache. Gerade diese Schüler bräuchten eigentlich mehr Unterricht, um überhaupt eine Chance zu haben, den Anschluss an ihre Altersgruppe zu finden.

Hoher Anteil von nicht-deutschsprachigen Kindern

Dass dies nicht immer gelingt, legen auch die Zahlen zum Schulabschluss nahe: Nach Zahlen des Statistischen Landesamts geht jeder sechste ausländische Schüler (16,5 Prozent) im Saarland ohne Abschluss von der Schule.

Die Gemeinschaftsschule von Ahmad und seiner Lehrerin Liana besuchen derzeit Schülerinnen und Schüler aus rund 50 verschiedenen Nationen.

„Der Anteil unserer Schüler, die einen Sprachstand von maximal A2 haben, liegt aktuell bei rund 25 Prozent“, erzählt der Schulleiter. Das heißt: Rund ein Viertel der gesamten Schülerschaft spricht entweder gar kein oder nur sehr schlecht Deutsch.

DAZ-Lehrerin bekommt immer nur kurzfristige Verträge

Trotz allen Widrigkeiten macht DAZ-Lehrerin Liana ihre Arbeit große Freude. Seit vielen Jahren unterrichtet sie Deutsch als Zweitsprache. „Es ist mein Traumjob“, berichtet sie. Dennoch überlegt sie manchmal in einen anderen Bereich zu wechseln.

Warum? Weil sie trotz ihrer vielen Jahre Berufserfahrung immer noch im Zeitvertrag angestellt ist. Sie habe auch dieses Jahr erst wieder kurz vor den Sommerferien erfahren, dass sie im nächsten Schuljahr wieder einen Vertrag bekommt. Diese ständige Unsicherheit, die fehlende Planbarkeit sei zermürbend meint sie.

GEW: Planungen sind zu kurzfristig

Wie ihr geht es vielen anderen DAZ-Kräften sagt der Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Max Hewer. Die Situation der Sprachförderkräfte sei „ein Dauerthema“ mit dem sich die Gewerkschaft beschäftigte. Der Fall von Liana, sei typisch.

Momentan gebe es landesweit rund 230 Sprachförderkräfte an den Schulen. Für rund 130 seien inzwischen Planstellen geschaffen worden. Alle anderen bekommen weiter nur kurzfristige Zeitverträge.

Es müsse ein Bewusstsein her, dass die Integration von Flüchtlingen eine Daueraufgabe über viele Jahre sei. „Daueraufgaben, brauchen Dauerstellen“, so Hewer. Bisher werde immer noch zu kurzfristig geplant.

Das saarländische Bildungsministerium hat nach eigenen Angaben auf den steigenden Bedarf an DAZ-Kräften reagiert: Ab Februar will man weitere 20 Vollzeitstellen für Sprachförderkräfte schaffen – allerdings ebenfalls erstmal befristet für sechs Monate oder ein Jahr.

Mehr Angebote für Sprachförderung

Schon lange wird von den Lehrerverbänden und -Gewerkschaften mehr Sprachförderung an den Schulen im Saarland gefordert. Das aktuelle Angebot reicht nicht mehr aus. Das Bildungsministerium steuert jetzt nach.

*die Namen wurden auf Wunsch und zum Schutz der Betroffenen geändert.

Mehr zur Sprachförderung an Schulen

Ausländische Kinder ohne Abschluss – ein Problem des Systems?

Ausländische Kinder im Saarland schaffen häufig ihren Schulabschluss nicht. Wie eine SR-Recherche ergeben hat, geht jeder sechste ausländische Jugendliche ohne Abschluss von der Schule. Eine Ursache dafür ist die fehlende Sprachförderung. Aber die Nachteile fangen schon viel früher an.

Ministerium bessert bei Sprachförderung nach

Lehrerverbände und -Gewerkschaften fordern schon länger mehr Sprachförderung an den Schulen im Saarland. Der Bedarf wachse, das aktuelle Angebot reiche nicht aus. Das Bildungsministerium steuert jetzt nach – mit befristeten Vollzeitstellen.

Halbe Milliarde Euro für die Kindertagesbetreuung

Bildungsministerium will Deutschkenntnisse der Grundschüler verbessern

In saarländischen Grundschulen sollen Sprachförderung und normaler Unterricht verstärkt in einem stattfinden. So versucht das Bildungsministerium den schlechten Deutschkenntnissen der Grundschüler entgegenzuwirken.

Bildungsministerium plant Sprachförderung an Grundschulen

In saarländischen Grundschulen sollen Sprachförderung und normaler Unterricht verstärkt in einem stattfinden. So versucht das Bildungsministerium den schlechten Deutschkenntnissen der Grundschüler entgegenwirken

18 Dezember 2023 0 Kommentare
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