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4 Februar 2026 0 Kommentare
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Merih Demiral feiert Tor für die Türkei mit Grauen Wolfsgruß

von Cumali Yağmur 3 Juli 2024
von Cumali Yağmur

            

Demiral feiert Tor für die Türkei mit Wolfsgruß

    Von: dpa

 Wirf diesen faschistischen Kerl aus der Nationalmannschaft !

Faschisten stören überall den Frieden der Gesellschaft. Sie versuchen, ihre eigene faschistische Ideologie durchzusetzen,

anstatt die Interessen der Gesellschaft zu vertreten.

 

Merih Demiral hat mit seinem Doppelpack im EM-Achtelfinale maßgeblich zum Sieg gegen Österreich beigetragen. Mit seiner Jubelgeste sorgte der Türke jedoch für Wirbel.

 

Der türkische Nationalspieler Merih Demiral hat mit seiner Jubelgeste beim 2:1 im EM-Achtelfinale gegen Österreich für Aufsehen gesorgt. Der 26-Jährige formte nach seinem zweiten Treffer im Leipziger Stadion mit beiden Händen den sogenannten Wolfsgruß, ein Handzeichen und Symbol der „Grauen Wölfe“.

Als „Graue Wölfe“ werden die Anhänger der rechtsextremistischen „Ülkücü-Bewegung“ bezeichnet, die in Deutschland vom Verfassungsschutz beobachtet wird. In der Türkei ist die ultranationalistische MHP ihre politische Vertretung und Bündnispartnerin der islamisch-konservativen AKP von Präsident Recep Tayyip Erdogan.

Demiral erklärt „Sinn dieser Geste“

Nach dem Spiel äußerte sich Demiral auf der Pressekonferenz zu der umstrittenen Geste. „Wie ich gefeiert habe, hat etwas mit meiner türkischen Identität zu tun“, sagte der von der Uefa als Spieler des Spiels ausgezeichnete Kicker: „Deswegen habe ich diese Geste gemacht.“ Er habe Leute im Stadion gesehen, die diese Geste auch gemacht hätten. Es stecke „keine versteckte Botschaft“ dahinter, sagte der 26-Jährige.

Weder die Organisation noch der Gruß sind in Deutschland verboten. „Wir sind alle Türken, ich bin sehr stolz darauf, Türke zu sein, und das ist der Sinn dieser Geste. Ich wollte einfach nur demonstrieren, wie sehr ich mich freue und wie stolz ich bin“, so Demiral. Er hoffe, dass es „noch mehr Gelegenheiten gibt, diese Geste zu zeigen“.

Demiral traf in Leipzig bereits nach 57 Sekunden zum schnellsten Tor in der K.-o.-Runde einer EM sowie in der 59. Minute. Um den Einzug ins Halbfinale der EM spielt die Türkei am Samstag in Berlin gegen die Niederlande. (dpa/sid/mbo)

 

 

In Österreich ist der Gruß seit 2019 offiziell verboten, in Deutschland bislang nicht.

3 Juli 2024 0 Kommentare
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Grünen-Abgeordnete läuft zur CDU über – die Wähler kochen vor Wut: „Mandat gestohlen“

von Fremdeninfo 2 Juli 2024
von Fremdeninfo

Grünen-Abgeordnete läuft zur CDU über – die Wähler kochen vor Wut: „Mandat gestohlen“

                Geschichte von Marcel Görmann
                                                            
                                                             Melis Sekmen  Grünen Abgeordnete läft zur CDU über 
 

Brisanter Seitenwechsel im Bundestag: Die bisherige Grünen-Abgeordnete Melis Sekmen wechselt zur Merz-CDU. Von der Ampel zur Opposition.

Dass sie diesen Schritt geht und trotzdem ihr Mandat behält, sorgt für reichlich Unmut in der Fraktion.

Wählerin schreibt der Politikerin: „Ich bin tief enttäuscht“

Zwar ist die Tochter von ehemaligen Gastarbeitern aus der Türkei in Mannheim bekannt und verwurzelt, wurde Stimmenkönigin bei der Stadtratswahl, aber ein Direktmandat für den Bundestag gewann sie nicht! Hier hatte bei der Wahl 2021 Isabel Cademartori von der SPD mit 26,4 Prozent vor Sekmen (22,5 Prozent) die Nase vorne. Über die Landesliste der Grünen zog Sekmen trotzdem ins Parlament ein.

Nun behält sie ihren Sitz, obwohl sie nicht mehr für die Grünen, sondern für die CDU Politik machen will. Das sorgt für reichlich Unverständnis im Netz. Einige Reaktionen von X und Instagram:

  • „Sorry, Melis. Als deine Wählerin bin ich tief enttäuscht. Ich will nicht, dass du dein Mandat behältst! Ich will nicht, dass du meine Stimme für die CDU einsetzt. Sei konsequent und gibt dein Mandat ab. Und dann sehen wir, ob du mit der CDU einen Platz im Bundestag noch mal bekommst!“
  • „Es ist schäbig, wenn ich Grüne wähle, dann will ich keine CDU.“
  • „Zutiefst undemokratisch!“
  • „Das Mandat wurde ihr von den Grünen über die Liste gegeben. Das hat sie jetzt gestohlen.“
  • „Mandatsrücktritt wäre angebracht.“
  • Die Wirtschaftspolitikerin gab am Dienstag ihren Übertritt zur Union mitgeteilt. In einem Video-Statement spricht sie von einem „langen Abwägungsprozess“, bevor sie ihre Entscheidung traf. Ihre Vorstellung, „wie und mit welchem Stil“ Politik gemacht werden sollte, habe sich weiterentwickelt. Sie fordert eine Debattenkultur, bei der Menschen auch für unbequeme Meinungen „nicht in Schubladen gesteckt werden“.
  • Melis Sekmen studiert schon seit 12 Jahren – Merz lästert über solche Grüne

    Pikant an dem Wechsel ist darüber hinaus ein Detail der Biografie von Sekmen. Die 30-Jährige ist mittlerweile seit 2012 Langzeitstudentin im Bachelor-Studiengang Volkswirtschaftslehre an der Ruprechts-Karls-Universität Heidelberg – ohne Abschluss.

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2 Juli 2024 0 Kommentare
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Religion

Debatte um Islamunterricht: Werden muslimische Schüler in NRW zu Extremisten erzogen?

von Fremdeninfo 2 Juli 2024
von Fremdeninfo

Debatte um Islamunterricht: Werden muslimische Schüler in NRW zu Extremisten erzogen?

                                                                           Geschichte von Gerhard Voogt
                                                      
                                        Die FDP will „den Einfluss konservativer Islamverbände zu minimieren“, der nach Ansicht der Partei im auch im Religionsunterricht stattfindet. © dpa

Die FDP-Fraktion im Düsseldorfer Landtag fordert die Beendigung des Islamischen Religionsunterrichts (IRU) in NRW. „Die eigentlich gute Idee ist gescheitert“, sagte Fraktionschef Hennig Höne vor Journalisten in Düsseldorf. „Wir dürfen nicht zulassen, dass dieser Religionsunterricht zu einem Einfallstor für Ideologien wird, die nicht auf dem Boden des Grundgesetzes stehen.“ Im Islamunterricht würden zudem „völlig veraltete“ Geschlechterbilder verbreitet, so der Politiker aus Coesfeld.

Eine aktuelle Studie der Universität Münster hatte ergeben, dass angehende islamische Lehrkräfte vielfach antisemitische und extremistische Positionen vertreten. „Danach sind 60 Prozent der Bewerber antiwestlich eingestellt“, sagte Höne. Das zentrale Ziel des IRU, dem Islamismus in den Hinterhofmoscheen entgegenzutreten, werde verfehlt.

Islamverbände üben Einfluss aus

Eine Hauptursache für diese Entwicklung ist nach Auffassung der FDP, dass die muslimischen Pädagogen zu häufig dem Einfluss konservativer Islamverbände ausgesetzt seien, deren Erwartungen ihre Einstellungschancen erheblich beeinflussen könnten. Die Beendigung des Islamunterrichts sei ein Beitrag, „um den Einfluss konservativer Islamverbände zu minimieren, extremistische Tendenzen bei Kindern frühzeitig zu bekämpfen“, heißt es in einem Positionspapier der Liberalen. Anstelle des Islamunterrichts sollen die muslimischen Schüler verpflichtenden Ethikunterricht beziehungsweise Unterricht in Praktischer Philosophie erhalten.

Die Absage an den islamischen Religionsunterricht markiert einen Kurswechsel bei der FDP in der Bildungspolitik. 2021 hatte die damalige NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) noch einen Ausbau angekündigt und einen Kooperationsvertrag mit sechs islamischen Organisationen unterzeichnet. „Eine gute Idee muss in drei oder fünf Jahren nicht immer noch eine sein“, erklärte Höne. Politik müsse den Mut besitzen, Positionen zu korrigieren, wenn die Realität sich verändere.

FDP droht mit Neuwahlen im Bund

Ein weiteres wichtiges aktuelles Anliegen der FDP sei die Aufstellung des Bundeshaushaltes in Berlin, sagte Höne. Der Fraktionsvorsitzende zeigte sich einvernehmlich mit dem Festhalten von Bundesfinanzminister Christian Lindner an der Schuldenbremse. In der Finanzpolitik gelte immer noch die Aussage der NRW-FDP vor der Landtagswahl 2012. Damals hatte die FDP mit dem Slogan „Lieber neue Wahlen als neue Schulden“ geworben.

Mit Nachdruck sprach sich Höne zudem gegen geplante Änderungen beim Kommunalwahlgesetz aus, die CDU, Grüne und SPD in NRW anstreben. „In der Wirkung entsprechen die Änderungen einer Sperrklausel, die vom Verfassungsgericht mehrfach verworfen wurde“, sagte Höne. Nach Berechnungen der Liberalen hätten die Veränderungen gravierende Auswirkungen. In den Gemeinderäten würden 111 Gruppierungen ihren Fraktionsstatus verlieren, 64 Einzelmandatsträger kämen nicht mehr in den Rat. Das Thema steht am Mittwochabend bei der Plenarsitzung des Landtags auf der Tagesordnung.

2 Juli 2024 0 Kommentare
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BkMo Bundeskonferenz der Migratenorganisationen presseerklerung

von Cumali Yağmur 28 Juni 2024
von Cumali Yağmur

 

 

BkMo Bundeskonferenz der  Migratenorganisationen presseerklerung

Expertise statt Herkunft! Das Partizipationsgesetz wird keine Menschen mit
Migrationsgeschichte bevorzugen, sondern gesellschaftliche Realität abbilden
Das im Koalitionsvertrag erwähnte Bundespartizipationsgesetz ist im öffentlichen Gespräch. Die größte
Aufregung: Menschen mit Migrationsgeschichte den Zugang zu höheren Positionen in der öffentlichen
Verwaltung durch verbindliche Zielgrößen zu ermöglichen. Die Bundeskonferenz der
Migrantenorganisationen (BKMO) sieht in dem Gesetz eine Chance, gesellschaftliche Realitäten in
öffentlichen Strukturen adäquat abzubilden und die Kompetenzen in der Verwaltung zu erhöhen. Sie ruft
zu einer Versachlichung der medialen und politischen Debatte auf.
„Es ist ein Märchen, dass Menschen mit Migrationsgeschichte durch eine Diversitätsstrategie im
öffentlichen Dienst ohne Prüfung ihrer beruflichen Eignung bevorzugt werden sollen“, sagt Karen Taylor,
Sprecherin der BKMO. „Die derzeitige mangelnde Repräsentanz liegt nicht am Mangel an Qualifikation
und Eignung, sondern am fehlenden Willen. Ein Bundespartizipationsgesetz wird die Verwaltung besser
und kompetenter machen. Denn es soll gerade nicht um Bevorzugung aufgrund von Herkunft gehen,
sondern es sollen bestehende Benachteiligungen abgebaut werden, die verhindern, dass bestimmte
Gruppen von Menschen mit gleicher oder womöglich besserer Expertise überhaupt im öffentlichen
Dienst arbeiten.“
Zudem belegen Studien, dass Vielfalt die Produktivität am Arbeitsplatz erhöht. Karen Taylor ergänzt:
„Genauso wichtig ist, dass 29 Prozent der Bevölkerung, nämlich die mit Migrationsgeschichte, derzeit
nicht adäquat in der Verwaltung repräsentiert sind und der Verwaltung somit viele Perspektiven und
Erfahrungswerte fehlen. Das gilt es nun mit einem Bundespartizipationsgesetz auszugleichen, damit
auch unsere öffentlichen Strukturen die Gesellschaft abbilden und dadurch zukunftsfähig arbeiten
können.“
***
29% der Menschen in Deutschland haben Migrationsgeschichte und brauchen eine Stimme: Die Bundeskonferenz
der Migrant*innenorganisationen (BKMO) ist ein Zusammenschluss von über 70 Migrant*innenorganisationen
mit dem bundespolitischen Anspruch, als Ansprechpartner von Bundestag und Bundesregierung politische
Impulse zu setzen und zu einer zukunftsgewandten, alle umfassenden und teilhabeorientierten Politik
beizutragen. www.bundeskonferenz-mo.de
Der Vertreter*innenrat der BKMO
Michael AlliMadi, Panafrikanische Organisation | Dr. Rubén Cárdenas Carbajal, Dachverband der
Migrantenorganisationen in Ostdeutschland (DaMOst) | Ehsan Djafari, Iranische Gemeinde in Deutschland |
Adetoun Küppers-Adebisi, AFROTAK TV cyberNomads | Mamad Mohamad, Landesnetzwerk
Migrantenorganisationen in Sachsen-Anhalt (LAMSA) | Marianne Ballé Moudoumbou, Pan African Women’s
Empowerment and Liberation Organisation – PAWLO Masoso Germany | Galina Ortmann, Bundesverband
interkultureller Frauen (BIFeV) | Nursemin Sönmez, neue deutsche organisationen | Anastasia Sudzilovskaya,
Bundesverband russischsprachiger Eltern (BVRE) | Karen Taylor, Each One Teach One (EOTO)
Pressekontakt: info@bk-mo.de| 0157 5429 4529

28 Juni 2024 0 Kommentare
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Staatsangehörigkeitsrecht: Türkische Gemeinde in Deutschland kritisiert pessimistische Debatte und verspielte Chancen

von Fremdeninfo 28 Juni 2024
von Fremdeninfo

Staatsangehörigkeitsrecht: Türkische Gemeinde in Deutschland kritisiert pessimistische Debatte und verspielte Chancen

 

Nach jahrzehntelangen Bemühungen und intensiven letzten zwei Jahren, tritt das neue Staatsangehörigkeitsrecht endlich in Kraft“, sagt Gökay Sofuoğlu, Bundesvorsitzender der Türkischen Gemeinde in Deutschland e.V. „Das Gefühl vieler Bürger*innen, mehrere Heimaten und Zugehörigkeiten zu haben, manifestiert sich zukünftig endlich in Form von zwei Pässen. Gerade für die türkeistämmige Bevölkerung ist das ein Akt der Anerkennung ihrer Lebensrealität und auch der Wertschätzung ihrer Leistungen in der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft. Umso mehr trifft mich die erneute pessimistische Debatte, in der so getan wird, als gäbe es fortan irgendwas geschenkt für Menschen, die sich hier nicht anstrengen würden. Als würde die Gesellschaft nun etwas verlieren. Vielfalt ist die Zukunft Deutschlands. Das ist unabwendbar. Wir haben mit der Entwicklung einer Willkommenskultur so lange gewartet, dass wir heute kaum konkurrenzfähig sind, im Kampf um die Menschen die überall gebraucht werden. Es ist traurig, wie wenig Politiker*innen eine Idee zur Gestaltung dieser Zukunft in Vielfalt haben. Wir brauchen Politiker*innen, die optimistisch unsere Zukunft gestalten mit Vertrauen in die Menschen, die es richten sollen, ob sie nun schon hier sind oder erst zu uns kommen.“

Aslıhan Yeşilkaya-Yurtbay, Bundesvorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland e.V., sagt: „Diese Art der Debatte gibt es nicht nur beim Staatsangehörigkeitsrecht, sondern auch beim Bundespartizipationsgesetz, das derzeit im Bundesinnenministerium vorbereitet wird. Es geht hier um eine Erhöhung des Anteils von Menschen mit Migrationsgeschichte in der öffentlichen Verwaltung. Wenn ein CDU-Politiker in diesem Zusammenhang von ‚Politik gegen die einheimische Bevölkerung’ spricht, dann ist das wahrlich entlarvend, wer hier als einheimisch begriffen wird und wer nicht. Immer wieder wird suggeriert, es ginge hier um Bevorzugung von Menschen mit Migrationsgeschichte. Das ist ein Märchen! Es geht um das Abstellen ihrer Benachteiligung genauso wie bei Frauen in Spitzenpositionen. Jede Frau weiß, was jetzt kommt. Es wird so getan, als solle nun die Frau den Job bekommen, weil sie eine Frau ist. Als hätten Frauen keine Qualifikationen! Als würden Männer ihre Spitzenpositionen vor allem wegen ihrer herausragenden Kompetenzen erlangen und nicht, weil Männer gerne Typen einstellen, die ihnen ähnlich sind. Diese Argumente kennen wir doch alle. Das ist nur allzu durchsichtig, der Versuch, die eigenen Privilegien zu sichern. Wenn es die Qualifikation zulässt, soll die gesellschaftliche Realität in unseren Ämtern und Behörden abgebildet werden. Das ist vernünftig, denn wenn die Gegenwart nicht am Tisch sitzt, werden keine guten Entscheidungen für die Zukunft getroffen. Das gilt übrigens auch für Ostdeutsche – vor allem in Spitzenpositionen. Es geht um Kompetenzen und um Lebensrealitäten, die prägend sind.“

—————-

Pressekontakt:

Kaan Bağcı

Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

presse@tgd.de <mailto:presse@tgd.de>

01520 686 2206

28 Juni 2024 0 Kommentare
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Religion

Alevitische Gemeinde Deutschland 31 Jahre nach dem SIVAS-MASSAKER:

von Fremdeninfo 28 Juni 2024
von Fremdeninfo

 Alevitische Gemeinde Deutschland 31 Jahre nach dem SIVAS-MASSAKER:

                                       

                                           Hz.Ali und 12 Imame

 

Europaweite Sondervorstellung des neuen Dokumentarfilms am 2. Juli in den Kinos

 Am 2. Juli 2024 jährt sich das Madımak-Massaker von Sivas zum 31. Mal. Der Film „Es ist etwas

schreckliches geschehen – Ein Film über das Madımak-Massaker und darüber hinaus“ wird am

gleichen Tag europaweit in einer Sondervorstellung in den Kinos gezeigt.

Opfer und Hinterbliebene des Massakers von Sivas fordern bis heute Gerechtigkeit und Aufklärung.

Am 2. Juli 1993 umzingelte eine religiös fanatische und nationalistisch aufgebrachte Menschenmenge

(geschätzt bis zu 20.000) das Madımak-Hotel in der Provinzstadt Sivas. Es wurden Brandsätze gegen

das Hotel geworfen, in dem sich Besucher des Kulturfestivals befanden, das zu Ehren des alevitischen

Volksdichters Pir Sultan Abdal veranstaltet wurde.

33 Menschen, darunter Dichter, Denker, Volkssänger und Künstler, fielen dem Feuer zum Opfer.

Obwohl die Polizei, das Militär und die Feuerwehr alarmiert wurden, griffen diese erst Stunden später

ein, während die tödlichen Ereignisse stundenlang live im Staatsfernsehen übertragen wurden. Die

Opfer hatten keine Chance, sich aus den Flammen zu retten, da der wütende Mob ihnen den Weg

versperrte. Das jüngste Opfer war gerade einmal 12 Jahre alt.

Bis heute sind die Täter des Sivas-Massakers größtenteils unbestraft geblieben. Die türkische

Regierung hat das Massaker von Sivas bis heute nicht verurteilt. Eine Aufklärung und die Etablierung

einer Gedenk- und Erinnerungskultur haben nicht stattgefunden. Nur wenige der Täter wurden

strafrechtlich verfolgt, die Verfahren bewusst verzögert, die Hinterbliebenen drangsaliert und

teilweise strafrechtlich verfolgt, die Verfahren für verjährt erklärt und Haupttäter begnadigt.

Aber Taten gegen die Menschlichkeit können niemals verjähren!

Auch die deutschen Verfolgungs- und Justizbehörden haben es versäumt, die Täter des Sivas-

Massakers auszuliefern. Unzählige Täter des Sivas-Massakers leben bis heute unbehelligt in

Deutschland.

Dieses Schweigen darf nicht länger toleriert werden. Dieses Unrecht muss ein Ende haben!

Die Täter müssen zur Rechenschaft gezogen werden, egal wie viel Zeit vergangen ist. Wir fordern die

Etablierung einer Gedenk- und Erinnerungskultur, die nationalistische und religiös-fanatische Gewalttaten aufarbeitet. Das Madımak-Hotel in Sivas muss offiziell als Mahnmal anerkannt werden,

um das Bewusstsein für diese Tragödie zu schärfen.

Wir halten an unseren Forderungen fest. Aber wir haben mit der Unterstützung der Aleviten aus der

Türkei und Europa für Aufklärung und gegen das Vergessen das Madımak-Massaker- Gedächtniszentrum (zu erreichen über die Webadresse: www.madimak.org) errichtet.

Der Film „Es ist etwas schreckliches geschehen – Ein Film über das Madımak-Massaker und darüber

hinaus“ ist ein Teil des Madımak-Massaker-Gedächtniszentrum und wird am 2. Juli 2024 in den

europäischen Ländern in türkischer Originalfassung mit Untertiteln in der jeweiligen Landessprache

gezeigt.

Wir laden alle dazu ein, gemeinsam mit uns am 2. Juli ein sichtbares Zeichen gegen das Vergessen

und für die Menschlichkeit zu setzen. Karten für die Sondervorstellung gibt es in den Alevitischen

Gemeinden vor Ort.

 

Wir fordern jetzt und heute Gerechtigkeit für die Opfer und Hinterbliebenen!

 

Wir vergessen nicht. Wir schweigen nicht!

 

Alevitische Gemeinde Deutschland K.d.ö.R

Für Rückfragen und weitere Informationen: info@aabf.de

__________________________________

Alevitische Gemeinde Deutschland K.d.ö.R.

Stolbergerstr.317
DE-50933 KÖLN
t. 0049 221 9498 56 0
f. 0049 221 9498 56 10
www.alevi.com

28 Juni 2024 0 Kommentare
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Neukölln: Bei Türkei-Autokorso? Mercedes-Raser fährt Fußgänger tot

von Fremdeninfo 27 Juni 2024
von Fremdeninfo

Neukölln: Bei Türkei-Autokorso? Mercedes-Raser fährt Fußgänger tot

           Geschichte von Domescu Mölle

 

Auf den Straßen Berlins war am Mittwochabend wieder Feierstimmung. Nach der Deutschen Nationalmannschaft hatten es auch die von Vincenzo Montella trainierten Türken ins Achtelfinale der EM 2024 geschafft. Vielerorts fanden sich Fans zusammen, um auf der Straße und mit einem Autokorso ihre Mannschaft zu feiern.

Doch am Rande dieser Feierlichkeiten ereignete sich ein schreckliches Unglück. Auf der Neuköllner Hermannstraße erfasste ein Mercedes-Raser einen Fußgänger – der verstarb noch am Unfallort.

Neukölln: Schwerer Unfall – Fußgänger tot

Der Unfall wurde von einer Dashcam eines anderen Autos aufgezeichnet. Unser Reporter konnte die Aufnahmen sichten. Sie zeigen gegen 23.20 Uhr einen Mercedes AMG SL63, der auf der Hermannstraße langsamer fahrende Fahrzeuge auf der linken Fahrspur überholte. Das Video zeigt demnach, wie der Fußgänger, der gerade dabei war, die Straße zu überqueren noch versucht, sich von der Straße zu retten, doch der 585 PS-Wagen raste einfach auf ihn zu und erfasste ihn.

                                            

                                                 Bei einem Raser-Unfall in Neukölln ist ein Fußgänger gestorben. Credit: Pudwell © Bereitgestellt von BERLIN LIVE

                                

 

Berlin: Autofahrer tötet elfjähriges Mädchen – Urteil macht fassungslos +++

Laut ersten Erkenntnissen wurde der Fußgänger mehr als 20 Meter weit durch die Luft geschleudert, ehe er zwischen zwei geparkten Autos zum liegen kam. Der Fahrer des Mercedes dachte aber gar nicht daran, dem Mann zu helfen. Stattdessen stiegen er und zwei weitere Insassen in ein anderes Auto und fuhren davon.

Erste Hilfe leisteten Passanten in der Hermannstraße. Später übernahmen Kräfte der Berliner Feuerwehr. Doch all ihre Bemühungen waren vergeblich. Der Mann hatte durch den Unfall unter anderem schwere Kopfverletzungen erlitten und eine Menge Blut verloren. Nach 15 Minuten stellten sie die Reanimationsversuche ein. Die Polizei sicherte Spuren an der Unfallstelle.

Sportwagen durch Poser-Fahrten bekannt

Wie Zeugen berichten, war der Mercedes-Sportwagen nicht zum ersten Mal zu einer sogenannten Poser-Fahrt in Neukölln gesichtet worden. Andere berichteten, dass sich das Auto zuvor an den Feierlichkeiten rund um den Sieg der Türkischen Nationalmannschaft beteiligt habe.

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                                                           Polizisten sichern am Unfallort in Neukölln Spuren. Credit: Pudwell © Bereitgestellt von BERLIN LIV

Wie schnell der Sportwagen unterwegs gewesen ist, ist unklar. Sicher ist: Er fuhr offenbar unter dem durch die Luft fliegenden Fußgänger hindurch und kam dahinter zum stehen. Sein Heckflügel war zu diesem Zeitpunkt aufgeklappt. Weiteres werden die Ermittlungen zeigen müssen.

Mehr News aus Berlin:

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Der Fahrer des Mercedes stellte sich rund eine Stunde nach dem Unfall auf einem Polizeiabschnitt in Neukölln. Einen Anwalt hatte er nicht dabei. Nach ersten Informationen war ihm zu diesem Zeitpunkt nicht bewusst, dass der Fußgänger bei dem Unfall getötet worden ist.

27 Juni 2024 0 Kommentare
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Das neue Einbürgerungsrecht enthält zwei klare Botschaften“

von Fremdeninfo 27 Juni 2024
von Fremdeninfo

Das neue Einbürgerungsrecht enthält zwei klare Botschaften“

                        Geschichte von Ricarda Breyton
Das neue Staatsangehörigkeitsrecht tritt in Kraft. Damit senkt die Ampel die Fristen für eine Einbürgerung deutlich. Der Doppelpass wird Standard. Justizminister Buschmann sieht zudem Anreize „zur Einwanderung in den Arbeitsmarkt“ – und eine Verbesserung in der Integrationspolitik.
                                                       

                                                          Ulrich Zillmann/FotoMedienService/picture alliance; Montage: Infografik WELT © Bereitgestellt von WELT

 

 

Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) erwartet von der Einbürgerungsreform mehr Ordnung und Kontrolle in der Integrationspolitik sowie außerdem Anreize für Migranten, eine Arbeit aufzunehmen. „Das neue Einbürgerungsrecht enthält zwei klare Botschaften“, sagte er WELT. „Erstens machen wir die Einbürgerung für diejenigen leichter, die von ihrer eigenen Hände Arbeit leben. Wer aber Sozialleistungen wie Bürgergeld oder Grundsicherung bezieht, darf im Regelfall nicht eingebürgert werden. Das stärkt auch unseren Arbeitsmarkt. Denn damit setzen wir Anreize zur Aufnahme von Arbeit und zur Einwanderung in den Arbeitsmarkt – nicht in die sozialen Sicherungssysteme.“

Zweitens stelle man noch klarer: „Antisemiten dürfen keinen deutschen Pass bekommen. Wenn eine Person in diesem Sinne auffällig geworden ist, darf sie nicht eingebürgert werden. Damit sorgt das neue Staatsangehörigkeitsrecht in der Integrationspolitik für mehr Ordnung und mehr Kontrolle.“

Die Einbürgerungsreform der Ampel tritt an diesem Donnerstag in Kraft. Laut dem Bundesinnenministerium handelt es sich um „ein zentrales Reformvorhaben der Bundesregierung“. Künftig ist eine Einbürgerung im Regelfall nach fünf statt bislang acht Jahren möglich, besonders gut integrierte Menschen sollen bereits nach drei Jahren den deutschen Pass erhalten können.

Außerdem wird der Doppelpass generell hingenommen. Anders als bislang muss also niemand mehr seinen alten Pass abgeben, wenn er die deutsche Staatsbürgerschaft beantragt. Insbesondere türkische Staatsangehörige in Deutschland könnten davon profitieren. Viele von ihnen sind seit Langem in Deutschland, haben ihren alten Pass aber aufgrund Verbindungen zum Herkunftsland nicht abgegeben.

Wie bislang müssen Einbürgerungswillige grundsätzlich nachweisen, dass sie ihren Lebensunterhalt selbst sichern können. Sie müssen Deutschkenntnisse belegen und einen Einbürgerungstest bestehen. Die Kriterien wurden tendenziell verschärft. Bislang hatten Personen auch dann Anspruch auf eine Einbürgerung, wenn sie unverschuldet kein eigenes Einkommen hatten. Künftig gilt das nur noch für bestimmte Personengruppen, darunter Angehörige der sogenannten Gastarbeiter-Generation. Das war insbesondere der FDP wichtig.

Zusätzliche Fragen zum Existenzrecht Israels

Auch ein Bekenntnis zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung wird wie bislang verlangt. Explizit klargestellt wird, dass antisemitische, rassistische oder sonstige menschenverachtend motivierte Handlungen mit der Menschenwürdegarantie des Grundgesetzes unvereinbar seien, also einer Einbürgerung entgegenstehen. Ein neuer Einbürgerungstest enthält zusätzliche Fragen etwa zum Existenzrecht Israels.

Inwieweit in der Praxis sichergestellt werden kann, dass Antisemiten tatsächlich nicht eingebürgert werden, muss sich indes erst noch zeigen. Vertreter kommunaler Spitzenverbände hatten während des Gesetzgebungsverfahrens vor einem Flickenteppich gewarnt.

Es stelle sich die Frage, wie antisemitische Handlungen in Einbürgerungsverfahren festgestellt werden sollen, sagte ein Sprecher des Deutschen Städtetags im Herbst WELT. „Es gibt keine gesetzliche Definition von Antisemitismus.“ Möglich sei, dass die Einbürgerungsbehörden das unterschiedlich auslegten.

Klar ist auch: Nicht jeder, der Sozialhilfe bezieht, ist künftig von einer Einbürgerung ausgenommen. Für „vulnerable Personengruppen“, die ihren Lebensunterhalt nicht sichern könnten und nicht 

unter eine der gesetzlich bestimmten Ausnahmeregelungen fallen, bestehe immer noch die Möglichkeit einer Ermessenseinbürgerung, schreibt das Bundesinnenministerium. In dem Fall entscheidet die Einbürgerungsbehörde, ob die Person „alles Mögliche und Zumutbare“ getan hat, um den Lebensunterhalt zu sichern.

Im internationalen Vergleich ist das neue Einbürgerungsrecht ausgesprochen einwandererfreundlich. Die Einbürgerung bereits fünf Jahren nach der Einreise sei „extrem schnell“, schreibt der Konstanzer Ausländerrechtsexperte Daniel Thym in einer Analyse für das Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt. Zwar könne man sich in Ländern wie Kanada bereits nach vier Jahren einbürgern lassen. Allerdings beginne die Frist erst zu laufen, wenn man einen Daueraufenthaltstitel besitze.

27 Juni 2024 0 Kommentare
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Deutsch-Türken in Istanbul besonders unbeliebt?

von Cumali Yağmur 23 Juni 2024
von Cumali Yağmur

Deutsch-Türken in Istanbul besonders unbeliebt?

 Von Stefan Kreitewolf

Menschen passieren eine Unterführung der Galata-Brücke in Istanbul. Foto: Khalil Hamra/AP/dpa

 
Galoppierende Inflation und wachsende Armut: Während Istanbul als Touristenmagnet neue Rekorde bricht, leidet die einheimische Bevölkerung unter der wirtschaftlichen Misere. Besonders unbeliebt sind laut einem Bericht Deutsch-Türken, die in die Türkei reisen oder sich dort niedergelassen haben. 

Die Werbevideos auf Instagram zeigen Istanbul als pulsierende Stadt des Vergnügens: Party, Shopping, Essen gehen. Doch für viele Einheimische ist dieser Lebensstil in unerreichbare Ferne gerückt. Der Alltag in der Stadt wird für viele immer unerschwinglicher. Die Preise für Lebensmittel, Mieten und Co. steigen und steigen.

Im Jahr 2023 war Istanbul die meistbesuchte Stadt der Welt. Über 20 Millionen Touristen besuchten die Metropole. Besonders viele Touristen kamen aus Russland, Deutschland und Saudi-Arabien. Während das eigentlich eine gute Nachricht für die Wirtschaft der Stadt ist, fühlen sich die Einheimischen abgehängt.

Die Rolle der Deutsch-Türken

Die galoppierende Inflation und die steigenden Lebenshaltungskosten machen es den Istanbulerinnen und Istanbulern zunehmend schwer, in ihrer eigenen Stadt zu leben. Die türkische Regierung scheint das wenig zu interessieren. Sie unterstützt den Tourismusboom strategisch: Der neue Mega-Flughafen im Nordwesten Istanbuls, der seit 2018 in Betrieb ist, und ein neues Kreuzfahrtterminal in Karaköy zeigen das ganz plakativ. Auch der Tourismus-Claim „Go Türkiye“ und Hochglanzvideos auf Social Media tragen zur Anziehungskraft des Landes bei.

 

Besonders unbeliebt sind laut einem Bericht von „t-online“ Deutsch-Türken, die regelmäßig in die Türkei reisten oder sich dort niedergelassen hätten. Viele von ihnen hätten bei den Präsidentschaftswahlen für Recep Tayyip Erdoğan votiert und damit den wirtschaftlichen Schlingerkurs der Türkei mitbestimmt. In der Türkei gibt es immer wieder Stimmen, die das Wahlrecht im Ausland in Frage stellen.

Mit ihren in Euro verdienten Einkommen könnten sie es sich relativ günstig in der Türkei gut gehen lassen und sogar Immobilien kaufen. Das heize den Unmut der einheimischen Bevölkerung an. Schließlich könnten sie sich den Lebensstil leisten, den viele Einheimische missen. Fakt ist allerdings, dass es bei den Preisen kaum noch Unterschiede zwischen den beiden Ländern gibt. Die Kaufkraft der Deutsch-Türken ist längst nicht mehr so groß wie noch vor ein paar Jahren.

Überlebensstrategien: Profitieren mit Airbnb?

Die Auswirkungen der Inflation bekommen daher auch sie zu spüren. Die Preise für öffentliche Verkehrsmittel sind um 50 Prozent gestiegen, Steuern und Abgaben auf Kraftstoffe sowie der Kauf von Autos und Immobilien wurden erhöht. Und trotz dieser Belastungen sind die Lokale oft voll. Einheimische sieht man dort eher selten.

Dass gleichzeitig immer mehr Einheimische versuchen, durch die Vermietung von Wohnungen auf Plattformen wie Airbnb vom Tourismusboom zu profitieren, verschärft die Wohnsituation weiter. Ankara erscheint angesichts der sich zuspitzenden Lage planlos. Streit ist so vorprogrammiert.

23 Juni 2024 0 Kommentare
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Religion

PRESSEMITTEILUNG Alevitische Gemeinde Deutschland K.döR

von Fremdeninfo 19 Juni 2024
von Fremdeninfo

                                PRESSEMITTEILUNG Alevitische Gemeinde Deutschland K.döR

                 Alevitische Gemeinde in Deutschland

 

Die Wahlergebnisse zur Europawahl sind alarmierend: Rechtspopulismus ist in Deutschland und Europa keine Randerscheinung mehr, sondern mitten in den Gesellschaften angekommen.

Wir, die Alevitische Gemeinde Deutschland (AABF), sind tief besorgt über die Ergebnisse der Europawahl 2024, die einen signifikanten Anstieg rechtspopulistischer Kräfte in Deutschland und Europa aufzeigen. Diese Entwicklung bedroht ernsthaft die Grundwerte unserer demokratischen Gesellschaft.

In der heutigen Zeit ist es wichtiger denn je, dass wir als Mehrheitsgesellschaft enger zusammenrücken und uns für ein harmonisches Miteinander einsetzen. Der zunehmende Rechtsruck erfordert eine entschlossene und klare Haltung aller demokratischen Kräfte. Nur gemeinsam können wir Intoleranz, Ausgrenzung und Hass entgegentreten und eine Gesellschaft fördern, die auf Vielfalt, Respekt und gegenseitiger Toleranz basiert.

Daher rufen wir alle Akteure und zivilgesellschaftlichen Organisationen auf, sich verstärkt für Integration und den Erhalt unserer demokratischen Werte in Deutschland und Europa einzusetzen. Nur durch ein starkes und geeintes Europa, das sich seiner demokratischen Prinzipien besinnt, können wir den Herausforderungen begegnen und eine inklusive Zukunft für uns alle gestalten.

Wir, als Alevitische Gemeinde Deutschland, werden weiterhin aktiv daran arbeiten, den interkulturellen Dialog zu fördern.

Alevitische Gemeinde Deutschland K.d.ö.R.

Für weitere Informationen: info@aabf.de

__________________________________

Alevitische Gemeinde Deutschland K.d.ö.R.

Stolbergerstr.317
DE-50933 KÖLN
t. 0049 221 9498 56 0
f. 0049 221 9498 56 10
www.alevi.com

19 Juni 2024 0 Kommentare
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