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Flüchtlinge

Asylanträge in Deutschland auf Rekordtief – erstmals seit 2015 nicht mehr Spitzenreiter...

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Flüchtlinge

Deutliche Worte in Asyl-Debatte über Syrer: „Diese Mädchen sind Freiwild“

von Fremdeninfo 5 September 2024
von Fremdeninfo

Deutliche Worte in Asyl-Debatte über Syrer: „Diese Mädchen sind Freiwild“

            Artikel von Marisa Latteman

Nicht zuletzt durch den Messerangriff in Solingen ist das Thema Asyl wieder in den Fokus gerückt. Es gab einen Migrationsgipfel, CDU-Chef Friedrich Merz hat einen Aufnahme-Stopp für alle Syrer und Afghanen gefordert. Doch was sind das für Leute, die dann nicht mehr auf Asyl in Deutschland hoffen können?

Keine Verbrecher und keine Sozialschmarotzer, erklärt Katrin Albrecht, Geschäftsführerin des Flüchtlingspaten Syrien e.V. Mit ihrem Projekt kosten die Asylsuchenden den Staat keinen einzigen Cent.

Wer bekommt Asyl?

Die Flüchtlingspaten versuchen Menschen aus Syrien nach Deutschland zu retten. „Anfangs war es vor allem die Bedrohung durch Kriegshandlungen, die die Menschen zu Asylsuchenden gemacht hat. Mittlerweile ist es vor allem die politische Verfolgung“, erklärt Albrecht. „Jetzt gerade haben wir einen Fall von drei Kindern, deren Eltern beide in der Opposition waren. Sie wurden eingesperrt, und man weiß nicht, ob sie noch leben oder jemals freikommen können. Die kleinen Kinder sind bei ihrer Tante, die nicht gut zurechtkommt, und ihre Großeltern sind in Deutschland und versuchen alles, um ihre Enkel zu holen.“

Doch auch eine andere Gruppe in Syrien braucht besonderen Schutz: junge Frauen. „Das sind junge Frauen, deren Familie teilweise schon geflüchtet ist, die aber während des Asylverfahrens 18 geworden sind und deswegen ihren Familien nicht durch normalen Familiennachzug folgen konnten. Diese Mädchen bleiben dann allein zurück“, erklärt Albrecht. „Bei ihnen weiß die ganze Umgebung, dass der Rest der Familie weg ist, und so sind sie völlig ungeschützt. Diese Mädchen sind Freiwild, was Übergriffe angeht.“

Sie können dann von den Flüchtlingspaten nach Deutschland geholt werden, wenn sich einer ihrer bereits in Deutschland lebenden Angehörigen an sie wendet und die Situation schildert. Viele Menschen in Syrien brauchen Asyl, berichtet Albrecht. Doch es gibt Personengruppen, denen der Flüchtlingspaten Syrien e.V. öfter unter die Arme greift. Bedingung ist, dass die Personen wegen des Bürgerkriegs flüchten müssen und in einer humanitären Notlage sind.

So funktionieren die Flüchtlingspaten

                                              

Hunderte Syrer konnten dank privater Spenden nach Deutschland kommen – doch das erfolgreiche Asyl-Programm droht zu scheitern. © Flüchtlingspaten Syrien e.V

Das Verfahren geht so: Wenn sich die Flüchtlingspaten dazu entscheiden, eine Person nach Deutschland zu holen, werden erst mal deren Unterlagen geprüft. Anschließend wird eine Person gefunden, die die Bürgschaft für den Asylsuchenden übernimmt. „Dann sammeln wir die Unterlagen der Person, die angefragt hat, also der Person, die schon in Deutschland lebt. Auch die Unterlagen des Asylsuchenden und diejenigen der Person, die die Bürgschaft übernimmt.“

Die Bürgen müssen ein hohes Nettoeinkommen haben, denn sie haften im Zweifelsfall dafür, dass dem Staat keine Kosten durch den Asylsuchenden entstehen. Auch dann nicht, wenn er schon länger in Deutschland lebt. So belasten diese Menschen nie das Sozialsystem. Dass die Bürgen die Geflüchteten finanzieren müssen, kommt jedoch in der Praxis nicht vor, berichtet Albrecht. „Wir sichern in unserem Verein alles über Spenden ab. Das klappt auch in den bisher über 300 Fällen wunderbar.“ Das liegt an den vielen Paten, den namensgebenden Mitgliedern des Vereins, die durch Spenden ab 10 Euro im Monat bei der Rettung und Integration helfen.

Wenn alle Unterlagen da sind, werden sie dem Land Berlin vorgelegt, das sie prüft und mit dem der Bürge den Vertrag unterschreibt, dass er die finanzielle Absicherung der Person übernimmt. „Das alles geht am selben Tag per sogenannter Asyl-Vorabzustimmung an eine der Botschaften in den Ländern rund um Syrien, weil es in Syrien selbst keine deutsche Botschaft mehr gibt. Da vergehen viele Monate, in denen die Botschaft den arabischen Teil der Unterlagen überprüft.“

Am Ende dieser Wartezeit müssen die Asylsuchenden in die Botschaft kommen, wo überprüft wird, ob ihre Geschichte mit den Angaben aus den Unterlagen übereinstimmt. Erst danach erhalten sie ihr Visum. Albrecht erklärt: „Von der ersten Begegnung bis zur Ausreise sind es zehn bis zwölf Monate im Durchschnitt.“ Eine lange Zeit, die die Menschen teilweise in lebensbedrohlichen Situationen aushalten müssen.

Asyl-Aus: Das Ende einer Rettungsgeschichte?

In Deutschland angekommen, werden die Geflüchteten von den Familien am Flughafen abgeholt, oft sind dann auch ihre Bürgen dabei. „Das ist immer super emotional, weil sich die Familien teilweise jahrelang nicht gesehen haben. Wenn die Bürgen dabei waren, ist oft der Grundstein für eine Verbindung gelegt, die oft jahrelang anhält.“

Wenn die Geflüchteten nicht bei ihrer Familie wohnen können, helfen die Flüchtlingspaten bei der Wohnungssuche. Sie unterstützen durch Sprachkurse und die rasche Integration in die Berufstätigkeit oder Schule. Das ist alles möglich, da die Verpflichtungserklärung den Syrern ermöglicht, direkt arbeiten zu gehen.

Auch vor der durch Solingen angestoßenen neuen Asyl-Debatte war schon unklar, ob das Projekt der Flüchtlingspaten so weitergehen kann. „Seit Bestehen dieser Programme werden sie immer nur für ein Jahr verlängert. Jedes Jahr müssen unsere übrig gebliebenen Standorte bis kurz vor Jahreswende zittern, ob das Programm weiterlaufen darf.“ Das Programm der Flüchtlingspaten gab es ursprünglich in 14 Bundesländern, heute sind es nur noch vier. Wir haben die Angst, dass dieses Programm jetzt auslaufen könnte. Was völlig absurd ist, wenn man immer die illegale Einwanderung kritisiert und dann legale Zugangswege, die auch noch kostenmäßig von der Zivilgesellschaft getragen werden und statt dem Seeweg den Flugweg bedeuten, einstellt. Wenn die Regierungen der Länder darüber nochmal nachdenken könnten, wären wir sehr froh.“

5 September 2024 0 Kommentare
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Kommunen fordern härtere Regeln bei Migration

von Fremdeninfo 3 September 2024
von Fremdeninfo

                             Das Bild Berlin Reichstag

Kommunen fordern härtere Regeln bei Migration

 Kommunen fordern härtere Regeln bei Migration und Abschiebungen

Vor dem Treffen von Bund, Ländern und Opposition fordern die Kommunen deutlich schärfere Maßnahmen bei Migration. Noch immer fehle ein Gesamtkonzept, hieß es. Auch die Union stellt Bedingungen.

Vor den Gesprächen der Bundesregierung mit der CDU/CSU und den Bundesländern über die Migrationspolitik und Konsequenzen aus dem Messer-Attentat von Solingen fordert der deutsche Landkreistag einem Bericht zufolge deutlich härtere Maßnahmen als bisher geplant. Es fehle bislang ein „Gesamtkonzept für eine grundsätzlich andere Migrationspolitik“, heißt es nach Angaben des Spiegel in einem Positionspapier des kommunalen Spitzenverbands.

Kein Staat sei gezwungen, „Flüchtlinge in einem Umfang aufzunehmen, der mit akuten Gefahren für das Funktionieren seiner Institutionen verbunden ist“, heißt es darin weiter. Indizien für eine Überlastung könnten eine überforderte Verwaltung sowie fehlende Kapazitäten für Unterbringung oder Integration sein. Hier seien die Grenzen „in vielerlei Hinsicht erreicht oder schon überschritten“. Deutschland müsse sich auch einen nationalen Aufnahmestopp vorbehalten – als „Ultima Ratio“.

Ohne Ausweis kein Asyl?

Der Landkreistag fordert dem Bericht zufolge weiter, dass „Asylanträge von Personen, deren Identität nicht durch Ausweisdokumente oder vergleichbare Unterlagen gesichert festgestellt werden kann, bereits als unzulässig abgelehnt werden können“. 

Zudem solle das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) auf Verbesserungen der Sicherheitslage in Herkunftsländern reagieren und bereits erteilte Anerkennungen widerrufen können. Abschiebungen nach Syrien sollten „nicht nur bei Gefährdern und Straftätern, sondern generell erfolgen“, hieß es in dem Papier weiter. Die Bundesländer sollten demnach deutlich mehr Plätze für Abschiebehaft und -gewahrsam schaffen.

Generelle Abschiebungen nach Syrien

Flüchtlingen, für deren Asylverfahren ein anderes EU-Land zuständig sei, soll laut dem Papier der Weg nach Deutschland verwehrt bleiben, indem „eine Zurückweisung an den deutschen Grenzen“ erfolgt.  Sollte dies europarechtlich nicht möglich sein, müssten die entsprechenden Regelungen angepasst werden.

Leistungen von Asylsuchenden, die „nur aufgrund einer Duldung noch rechtmäßig in Deutschland“ sind, sollten bis auf das Niveau einer Grundversorgung gekürzt werden. Das könne die Betroffenen zur freiwilligen Ausreise veranlassen.

Mehr Deals mit Nachbarn von Krisenstaaten

Der subsidiäre Schutzstatus, den die meisten Bürgerkriegsflüchtlinge in Deutschland erhalten, habe sich nicht bewährt. Wer nicht von individueller politischer Verfolgung bedroht sei, müsse mit EU-Unterstützung in den Nachbarländern Schutz erhalten und nicht hierzulande.

Die Gespräche zwischen Bundesregierung, Ländern und Unionsparteien heute Nachmittag sollen auf Grundlage eines von der Regierung vorgestellten „Sicherheitspakets“ stattfinden. Dieses enthält deutliche Verschärfungen im Asyl- und Aufenthaltsrecht, ein strengeres Waffenrecht besonders mit Blick auf das Mitführen von Messern sowie Maßnahmen gegen gewaltbereiten Islamismus. Die Union hatte das Paket bereits als unzureichend kritisiert.

CDU-Chef Merz pocht auf Zurückweisung an Grenzen

CDU-Chef Friedrich Merz bekräftigte am Vortag noch einmal Forderungen nach einer deutlichen Verringerung der Migration nach Deutschland. Nicht das Waffenrecht und Abschiebungen seien das eigentliche Problem, sagte der Unionsfraktionschef. „Das eigentliche Problem ist der nach wie vor ungesteuerte Zuwanderungsdruck.“ Er pochte auf Zurückweisungen an den deutschen Staatsgrenzen.

Der Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz, Hessens Regierungschef Boris Rhein (CDU), hatte in der vergangenen Woche eine „Zeitenwende in der Migrationspolitik“ verlangt. Am Montag listete er die Unionsforderungen noch einmal auf: „Der Bund muss die Kontrollen an den Binnengrenzen fortsetzen und endlich anfangen, an den Grenzen konsequent zurückzuweisen.“

Migrationsbeauftragte: Kein Generalverdacht

Es brauche außerdem eine konsequente Umsetzung der Dublin-Regeln auf europäischer Ebene, mehr sichere Herkunftsstaaten, Asylverfahren in Drittstaaten, sagte Rhein. „Es muss natürlich auch nach Afghanistan und Syrien abgeschoben werden. Straftätern und Gefährdern gehört die Staatsbürgerschaft entzogen, Abschiebe- und Haftmöglichkeiten müssen ausgeweitet werden.“ 

Die Migrationsbeauftragte der Bundesregierung, Reem Alabali-Radovan, warnte vor dem Treffen von Bund und Ländern jedoch auch vor einem „einseitigen Fokus auf Verschärfungen in der Migrationspolitik“. Das „Sicherheitspaket“ solle den Schutz vor Terror, Gewalt und Kriminalität stärken, sagte die SPD-Politikerin dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). „Wichtig ist, dass dies ohne Generalverdacht und Pauschalierungen erfolgt.“

3 September 2024 0 Kommentare
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Dilruba Kayserilioğlu, Wegen Straßeninterview wurde am 2. August verhaftet.

von Cumali Yağmur 3 September 2024
von Cumali Yağmur

Dilruba Kayserilioğlu,  Wegen  Straßeninterview wurde  am 2. August verhaftet.

Kemil Taylan

Dilruba Kayserilioğlu, eine Dame aus Izmir, wurde in einem Straßeninterview am 2. August von einem der vielen Teams befragt, die die türkischen Städte durchstreifen, um Meinungen zu aktuellen Themen einzufangen. Die Türkei ist schließlich bekannt für ihre Straßeninterviews – eine wahre Parade der Meinungsfreiheit, die dann ab dem späten Nachmittag in schönster Reihenfolge über die Bildschirme flimmert.

Frau Kayserilioglu äußerte sich dabei, in einem möglicherweise etwas zu freien Moment, zu Erdoğans Zugangsverbot auf Instagram und formulierte es so: “Wenn wir mitten im 21. Jahrhundert das parlamentarische System aufgeben und die Republik Türkei einem einzigen Mann überlassen, wird er sie wie den Bauernhof seines Vaters führen und nutzen.” Ein mutiger Vergleich, könnte man meinen.

Das blieb natürlich nicht ohne Folgen: Am 12. August wurde sie prompt wegen „Anstiftung der Öffentlichkeit zu Hass und Feindseligkeit sowie Beleidigung der Institutionen der Republik“ verhaftet. Man wollte hier offenbar keine Missverständnisse aufkommen lassen, dass solche Aussagen unkommentiert bleiben könnten. Nach 18 Tagen in Haft wurde sie zwar freigelassen, aber natürlich nicht, ohne dass eine Anklage folgte. Die Staatsanwaltschaft beantragt nun 4,5 Jahre Haft. Und keine Sorge, die Wahrscheinlichkeit, dass sie diese Strafe auch tatsächlich antreten wird, ist ausgesprochen hoch. Ein Freispruch wegen Beleidigung des Präsidenten? Ach, woher denn. In den letzten Jahren war ein solcher Fall im türkischen Justizsystem so selten wie Schnee in Izmir. Kayserilioglu kann sich daher schon mal mental auf eine ausgedehnte Pause in staatlicher Obhut einstellen.

 

3 September 2024 0 Kommentare
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Flüchtlinge

Familie von Issa Al Hassan – „Unser Sohn könnte so etwas nicht tun

von Fremdeninfo 3 September 2024
von Fremdeninfo

                          Familie von Issa Al Hassan – „Unser Sohn könnte so etwas nicht tun

 von Politik

                              Der 26 Jahre alte Issa Al Hassan in seinem Zimmer im Flüchtlingsheim in SolingenQuelle: NIUS.DE

Die Eltern von Issa Al Hassan können nicht glauben, dass ihr Sohn der Täter des Messerangriffs von Solingen ist. „Wir sind vor all diesen Problemen, der Gewalt geflohen. Ich denke, unser Sohn könnte so etwas nicht tun“, sagt Chalaf Al Hassan im „https://www.spiegel.de/ausland/anschlag-von-solingen-interview-mit-der-familie-des-mutmasslichen-taeters-a der Spiegel“. Die Eltern des Tatverdächtigen wohnen in einer der ärmsten Gegenden der syrischen Hauptstadt Damaskus. Der Vater ein pensionierter Soldat, die Mutter Brotverkäuferin.

Als er noch bei seinen Eltern wohnte, sei ihr Sohn nicht besonders religiös gewesen, berichten diese. Er habe zum Beten einmal am Tag aufgefordert werden müssen und nicht gefastet. „Er war ein fröhlicher Mensch, lachte und scherzte gerne, war gesellig, und jeder, der ihn traf, mochte ihn. Er war sehr beliebt“, sagte seine Schwester Fatima. Er habe der Familie Geld schicken wollen. Der Plan war, dass er sich niederlässt, heiratet und seine Zukunft sichert. Wir dachten, Deutschland sei ein guter Ort, weit weg, und von dort werden keine Menschen abgeschoben“, so die Schwester. Sie sagte auch, dass er immer gesagt habe, er gehe nie aus, kenne niemanden.

Die Eltern berichten, dass sie eigentlich Bauern seien, Zwiebeln, Karotten und Getreide angebaut haben. „Issa ist nur bis zur siebten Klasse zur Schule gegangen, er arbeitete lieber auf dem Feld, statt zu lernen.“

„Diese Leute haben unser Land zerstört“

Darauf hingewiesen, dass Issa möglicherweise auf einem Video des Attentats zu sehen ist, sagt die Mutter: „Diese Leute haben unser Land zerstört und unsere Kinder vertrieben. Es ist unmöglich, dass unser Issa bei ihnen ist.“

Issa Al Hassan wird vorgeworfen, am Freitagabend unvermittelt auf Besucher des Stadtfestes in Solingen eingestochen zu haben. Drei Menschen starben, weitere acht Menschen wurden verletzt. Al Hassan wurde am Samstagabend festgenommen.

Laut einem Bericht des „Spiegel“ wurde an der Tatwaffe die DNA des 26-Jährigen nachgewiesen. Das Magazin berief sich auf ein vertrauliches Papier der Polizei. Die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) reklamierte die Tat für sich.

Issa Al Hassan war Ende 2022 über Bulgarien nach Deutschland gekommen. Er sollte im Juni 2023 deshalb nach den EU-Asylregeln eigentlich nach Bulgarien überstellt werden. Dies geschah jedoch nicht, weil er am vorgesehenen Tag nicht angetroffen wurde.

 

Was der Sohn und Bruder von Deutschland berichtet habe? „Er hat immer gesagt, dass es ihm gut geht und er glücklich ist“, so seine Schwester. Die Familie habe ihren Bruder auch wegen der Gewalt der Mitglieder des Islamischen Staates ins Ausland geschickt. Zuerst habe er in der Türkei gewohnt, wo schon zwei seiner Brüder arbeiteten. Als die Gefahr bestanden habe, dass er von dort abgeschoben und, zurück in Syrien, zum Militärdienst eingezogen werden könnte, sei er nach Deutschland weitergereist.

 

 

Der 26 Jahre alte Issa Al Hassan in seinem Zimmer im Flüchtlingsheim in SolingenQuelle: NIUS.DE

3 September 2024 0 Kommentare
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Ich kenne keinen anderen Diktator, der permanent seine eigenen Dekrete verändert, um noch mehr Macht zu haben

von Fremdeninfo 2 September 2024
von Fremdeninfo

Kamil Taylan

 
 
 
                                             

                                           Bild Kamil Taylan Archive
 
 
Ich kenne keinen anderen Diktator, der permanent seine eigenen Dekrete verändert, um noch mehr Macht zu haben

 Ich kenne keinen anderen Diktator, der permanent seine eigenen Dekrete verändert, um noch mehr Macht zu haben. Jetzt hat er selbst per Dekret festgelegt, dass er in der Türkei alle leitenden Beamten selbst bestimmen wird.
Natürlich, es ist einfach wunderbar zu sehen, wie sich ein System selbst ad absurdum führt. Seitdem der große Übergang zur Ein-Mann-Show vollzogen wurde, hat Effizienz eine neue Bedeutung erhalten: nämlich gar keine. Stattdessen wird uns regelmäßig ein bürokratisches Theater mit klangvollen Namen wie „Änderung des Dekrets zur Änderung des Dekrets zur Änderung des Dekrets zur Änderung des Dekrets“ geboten. Klingt kompliziert? Keine Sorge, ist es auch. Aber was wäre auch das Leben ohne ein bisschen verwirrenden Unsinn?
Dieses Mal geht’s natürlich wieder um das Wichtigste: Die Macht des Präsidenten muss erweitert werden. Weil, warum nicht? Früher durften ein paar lästige Ministerien und Institutionen noch mitreden, wen man so in höhere Positionen steckt. Ein Relikt aus alten, halbwegs demokratischen Zeiten, als man noch dachte, dass Qualifikation und Auswahlverfahren eine Rolle spielen könnten. Aber die Zeiten sind vorbei! Jetzt darf der Präsident einfach selbst entscheiden. Weg mit der lästigen Demokratie, her mit dem Ein-Mann-Karussell!
Der Vizepräsident und die Minister? Ach, die sollen jetzt zuschauen. Sie haben schließlich nichts Besseres zu tun, als brav Beifall zu klatschen, wenn der große Chef und der allmächtige Imam wieder mal entscheidet, wer Polizeichef, Gouverneur oder Landrat wird. 81 Provinzen, 922 Landräte, 3437 Polizeidirektoren – ein Kinderspiel!
Fragst du dich, wie er das alles alleine hinbekommen soll? Ach, süß! Die Antwort ist einfach: gar nicht. Aber das spielt auch keine Rolle, denn funktioniert hat das Ganze ohnehin noch nie. Wenn es anders wäre, sähe das Land nicht aus wie ein schlecht geplantes Experiment.
Aber das Beste kommt natürlich zum Schluss. Die Krönung des ganzen Spektakels ist die Selbstermächtigung in Reinform: Der Präsident unterzeichnet seine eigenen Dekrete, um seine eigenen Befugnisse zu erweitern. Eine Meisterleistung der politischen Akrobatik! Man kann ihn sich fast bildlich vorstellen: Erst setzt er sich an den Schreibtisch, kritzelt eine nette kleine Machtvergrößerung auf Papier, dann erhebt er sich würdevoll mit einem Koranzitat, wechselt den Platz – und tada! – genehmigt das Ganze auch noch persönlich. Wer benötigt schon Checks and Balances, wenn man Selbstgespräche führen kann?
Na dann, Prost auf die Ein-Mann-Show! So geht moderne Diktatur mit Stil!
2 September 2024 0 Kommentare
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Flüchtlinge

Verschärfte Migrationspolitik – CDU-Innenpolitiker: Leistungen auch für geduldete Asylbewerber kürzen

von Fremdeninfo 2 September 2024
von Fremdeninfo

Verschärfte Migrationspolitik – CDU-Innenpolitiker: Leistungen auch für geduldete Asylbewerber kürzen

                                               Artikel von FOCUS Online
                                         
 
                                                 Die Zahl der Abschiebungen steigt. (Archivbild)Julian Stratenschulte/dpa
 
 

Nach der Messerattacke von Solingen hat die Ampel-Regierung ihren Kurs in der Asyl- und Migrationspolitik verschärft. Die Union fordert mehr Härte, einer der ihren geht mit einem Vorschlag noch weiter.

Der CDU-Innenpolitiker Alexander Throm spricht sich dafür aus, auch geduldeten Asylbewerbern die Leistungen drastisch zu kürzen. „Die geplante Kürzung der Asylbewerberleistungen für Dublin-Fälle muss selbstverständlich auf andere Gruppen ausgeweitet werden„, sagte Throm der „Welt„. «Sie muss grundsätzlich für alle Ausreisepflichtigen gelten, auch für diejenigen, die eine Duldung haben.» Ziel müsse es sein, ihnen nur noch ein Überbrückungsgeld zu geben, damit sie die Ausreise vollziehen könnten, sagte der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag weiter.

“Ausnahmen kann es für bestimmte Geduldete geben, die etwa aus gesundheitlichen Gründen tatsächlich nicht ausreisen können“, schränkte Throm ein. Geduldete sind ausreisepflichtig, können aber aus bestimmten Gründen nicht abgeschoben werden, zum Beispiel, weil sie keine Ausweisdokumente haben oder erkrankt sind.

Nach dem Terroranschlag von Solingen mit drei Toten hatte die Ampel-Regierung in einem Maßnahmenpaket beschlossen, dass Flüchtlinge, die über einen anderen EU-Staat oder sicheren Drittstaat nach Deutschland einreisen, keine staatlichen Leistungen mehr bekommen sollen – wenn dieser Staat sich bereiterklärt, sie zurückzunehmen. Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) sprach bei der Vorstellung der Maßnahmen von einer “Reduzierung auf null“. Es werde nur noch Leistungen zur Rückreise geben.

CDU-Innenpolitiker: Leistungen auch für geduldete Asylbewerber kürzen

 
BERLIN (dpa-AFX) -Der CDU-Innenpolitiker Alexander Throm spricht sich dafür aus, auch geduldeten Asylbewerbern die Leistungen drastisch zu kürzen. „Die geplante Kürzung der Asylbewerberleistungen für Dublin-Fälle muss selbstverständlich auf andere Gruppen ausgeweitet werden“, sagte Throm der „Welt“. „Sie muss grundsätzlich für alle Ausreisepflichtigen gelten, auch für diejenigen, die eine Duldung haben.“ Ziel müsse es sein, ihnen nur noch ein Überbrückungsgeld zu geben, damit sie die Ausreise vollziehen könnten, sagte der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag weiter.

„Ausnahmen kann es für bestimmte Geduldete geben, die etwa aus gesundheitlichen Gründen tatsächlich nicht ausreisen können“, schränkte Throm ein. Geduldete sind ausreisepflichtig, können aber aus bestimmten Gründen nicht abgeschoben werden, zum Beispiel, weil sie keine Ausweisdokumente haben oder erkrankt sind.

Nach dem Terroranschlag von Solingen mit drei Toten hatte die Ampel-Regierung in einem Maßnahmenpaket beschlossen, dass Flüchtlinge, die über einen anderen EU-Staat oder sicheren Drittstaat nach Deutschland einreisen, keine staatlichen Leistungen mehr bekommen sollen – wenn dieser Staat sich bereiterklärt, sie zurückzunehmen. Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) sprach bei der Vorstellung der Maßnahmen von einer „Reduzierung auf null“. Es werde nur noch Leistungen zur Rückreise geben.

 
 
 
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2 September 2024 0 Kommentare
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Politik

Der beleidigte Präsident: Wie der türkische Staatschef Erdogan seine Kritiker verfolgt

von Fremdeninfo 2 September 2024
von Fremdeninfo

Der beleidigte Präsident: Wie der türkische Staatschef Erdogan seine Kritiker verfolgt

 

 

                                                  

                                                                    Arschift Bild Erdogan

 

In Istanbul droht einer 16-Jährigen mehrjährige Haft, weil sie den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan beleidigt haben soll. Kein Einzelfall: In den vergangenen Jahren gab es in der Türkei pro Tag Dutzende Ermittlungs­verfahren wegen „Präsidenten­beleidigung“.

Gerd Höhler
Gerd Höhler

Istanbul, eine Haupt­verkehrs­straße. Ein Konvoi schwarzer Limousinen mit Blaulicht rast heran. Am Straßenrand steht eine 16-jährige Schülerin. Sie fühlt sich offenbar durch den Konvoi gefährdet und ruft etwas. Was, ist nicht genau bekannt. Vielleicht „verdammt!“. Was das Mädchen nicht wusste und was ihm nun zum Verhängnis wird: In einer der Limousinen saß Staatschef Erdogan. Der konnte die 16-Jährige zwar nicht hören, aber ein Polizist am Straßenrand war Ohren­zeuge. Das Mädchen wurde festgenommen und blieb einen Tag in Polizei­­gewahrsam. Dann wurde die Schülerin auf freien Fuß gesetzt, aber mit der Auflage, sich jede Woche bei der Polizei zu melden. Am 18. August hat die Staats­anwaltschaft Istanbul Anklage wegen Präsidenten­beleidigung erhoben, berichteten türkische Medien am Donnerstag. Darauf stehen nach Paragraf 299 des türkischen Straf­gesetz­buches bis zu vier Jahre Gefängnis.

In den Vernehmungen vor der Polizei habe die 16-Jährige sich zu rechtfertigen versucht, schreibt die Zeitung „BirGün“: Sie habe nicht gewusst, dass Erdogan in einem der Autos saß. Sechs Monate zuvor sei sie in einen Verkehrs­unfall verwickelt gewesen, deshalb habe ihr der heran­rasende Konvoi Angst gemacht, so die Schülerin. Die Staats­anwaltschaft erhob dennoch Anklage.

Im Juli ohrfeigte Erdogan einen Jungen

Wenn es um seine Ehre geht, versteht Erdogan keinen Spaß. In den Jahren 2019 bis 2022 hat die türkische Justiz nach offiziellen Angaben 52.348 Ermittlungs­verfahren wegen Beleidigung des Staats­präsidenten, seiner Regierung oder der islamisch-konservativen Regierungs­partei AKP eingeleitet. Zum Vergleich: Unter den fünf Amtsvorgängern Erdogans im Präsidentenamt seit dem Ende der Militär­diktatur 1983 gab es insgesamt nur 1716 Verfahren wegen Präsidenten­beleidigung.

Im vergangenen Jahr wurden nach Angaben des Justiz­ministeriums 6879 Personen wegen Präsidenten­beleidigung angeklagt. Davon wurden 1602 zu Gefängnis­strafen verurteilt, 1982 erhielten Bewährungs­strafen. Die Übrigen wurden freigesprochen. In der sieben­jährigen Amtszeit von Erdogans unmittelbarem Vorgänger Abdullah Gül, der ebenfalls der Regierungs­partei AKP angehörte, gab es nur 233 Verurteilungen.


2 September 2024 0 Kommentare
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Archive

Jede Menge Wut, Trost und Trotz im deutsch-türkischen Drama „Ellbogen“

von Cumali Yağmur 1 September 2024
von Cumali Yağmur

Jede Menge Wut, Trost und Trotz im deutsch-türkischen Drama „Ellbogen“

 

Melia Kara als Hazal in einer Szene des Films „Ellbogen“ (undatierte Filmszene). Der Film kommt am 05.09.2024 in die deutschen Kinos. Foto: Haydar Tastan /Achtung Panda!/jip film & verleih gbr/dpa

 

Hazal hat keinen Bock mehr auf die Ablehnung. Die Wut bricht aus ihr heraus. Und dann haut sie ab. Schonungslos ungeschönt bringt Aslı Özarslan den Roman „Ellbogen“ von Fatma Aydemir auf die Leinwand.

Wut, Frust, Trotz – all das spiegelt sich in Hazals braunen Augen. „Was, wenn ich anhalte und die Schnecken mich fressen lasse?“, fragt die junge Berlinerin (Melia Kara) mit türkischen Eltern in der Romanverfilmung „Ellbogen“. Doch sie hält nicht an. Sie rennt und stößt dabei dauernd gegen Wände gesellschaftlicher Ablehnung. Von der Auto-Korrektur, die ihren Namen nicht kennt, bis zum Türsteher, der ihre Freundinnen und sie an ihrem 18. Geburtstag abweist. Eine folgenschwere Nacht. Ein Ausbruch. Ein Ticket nach Istanbul. Dort dürfte ja alles anders sein, oder?

Vielleicht kommt Hazal in der Türkei in Clubs, aber einen Job sucht sie hier genauso vergebens wie einen Ausbildungsplatz in Berlin. Was ihr an den Kopf geworfen wird, ändert sich von „hier in Deutschland gibt’s Regeln“ und „wenn du vorhast zu bleiben“ zu „ihr Deutsch-Türken seid manchmal naiv“.

„Ellbogen“ zeigt 86 Minuten lang rohe Realität, gepaart mit reueloser Ehrlichkeit. Ein Film ohne Kompromisse, der aufwühlt und entlarvt. Als Regisseurin Aslı Özarslan den 2017 erschienenen Roman von Fatma Aydemir zum ersten Mal las, war für sie klar: „Ich wollte konsequent nur ihren Blick auf die Welt zeigen. Mit all ihren Ambivalenzen, ihrer Wut, ohne sie erklären oder verteidigen zu müssen. Sie sollte einfach sein dürfen“, erklärt die 38-jährige gebürtige Berlinerin im Vorfeld zum Kinostart.

Startschuss für eine große Schauspielerkarriere?

Die Identitätskrise, die häufig in Coming-of-Age-Geschichten im Vordergrund steht, ist hier beinahe nebensächlich. Die selbstbewusste Hazal sucht weniger nach sich selbst, sondern vielmehr nach einer Chance und nach einem Platz in der Welt. Sie steht zu ihren Entscheidungen, bereut es augenscheinlich nur, wenn sie in seltenen Momenten versucht, sich zu verbiegen.

Dass Özarslan studierte Dokumentarfilmerin ist, zeichnet sich aus: Auch im Spielfilm bleibt die spürbare Nähe zur Figur erhalten. Die Kamera begleitet Hazal, gibt ihr viel Raum. Hauptdarstellerin und Berlinerin Melia Kara, die in einem Streetcasting entdeckt wurde, liefert in ihrem ersten großen Filmprojekt, der ab dem 5. September in den Kinos läuft, überzeugende Authentizität für einen komplexen Charakter.

dpa/dtj

 
 
1 September 2024 0 Kommentare
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Religion

Abdassamad El Yazidi im Interview – Islamismus beim Zentralrat? Nach Solingen reagiert Verbands-Chef auf harte Vorwürfe

von Fremdeninfo 30 August 2024
von Fremdeninfo

Abdassamad El Yazidi im Interview – Islamismus beim Zentralrat? Nach Solingen reagiert Verbands-Chef auf harte Vorwürfe

                                                              Artikel von Von FOCUS-online-Redakteur Sebastian Scheffel (Berlin)
                                                 
Abdassamad El Yazidi ist seit Juni 2024 Vorsitzender des Zentralrats der Muslime in Deutschland. Peter Förster/dpa-Zentralbild/dpa, Christoph Reichwein/dpa © Peter Förster/dpa-Zentralbild/dpa, Christoph Reichwein/dpa
 
Der Zentralrat der Muslime hat den Solingen-Anschlag verurteilt, das Tatmotiv aber nicht genannt. Warum, erklärt der Vorsitzende im Interview. Er wehrt sich zudem gegen Behauptungen, extremistische Mitglieder im Verband zu dulden.

Nach dem mutmaßlich islamistischen Anschlag in Solingen richten sich die Blicke auch auf die muslimische Gemeinschaft in Deutschland. Tut sie genug gegen Gewalt im Namen ihrer Religion – oder befördert sie diese sogar?

FOCUS online hat mit Abdassamad El Yazidi darüber gesprochen. Er hat im Juni den Vorsitz des Zentralrats der Muslime von seinem Vorgänger Aiman Mazyek übernommen. Der Zentralrat ist einer der größten islamischen Dachverbände in Deutschland.

FOCUS online: Herr El Yazidi, in der Pressemitteilung des Zentralrats zum Anschlag in Solingen heißt es, man sei schockiert über die Tat und trauere mit den Angehörigen der Opfer. In Solingen und anderswo gibt es aber offenbar kaum Muslime, die diese Worte leben – zum Beispiel, indem sie zu Demonstration gegen Hass im Namen des Islam aufrufen. Warum geschieht das nicht?

Abdassamad El Yazidi: Ich glaube nicht, dass es gar nicht geschieht. In den aktuellen Debatten versuchen sich verschiedenste Menschen und Gruppen von Verantwortung freizusprechen.

Die Verantwortung für ein friedliches Miteinander ist aber eine gesamtgesellschaftliche. Die Moscheegemeinden leisten dabei einen vorbildlichen Einsatz. Von ihnen geht keine Radikalisierung aus, trotzdem werden sie verantwortlich gemacht. Leider wurden auch wir als Zentralrat nach dem Anschlag beschimpft und verurteilt.

Wir trauern aber um die Getöteten und beten für sie. Als Bürgerinnen und Bürger in Deutschland sind auch wir Opfer des Anschlags. Der Terrorist wollte möglichst viele Menschen töten, er hat dabei keine Rücksicht auf Glauben oder Herkunft genommen. Die Organisation, die sich zur Tat bekannt hat, hat mehr Muslime getötet als Menschen anderen Glaubens.

Will Terror-Organisationen nicht helfen, in dem ich ihren Namen nenne“

Sie meinen den sogenannten Islamischen Staat. In der Pressemitteilung findet sich kein Wort zur mutmaßlich islamistischen Motivation des Täters. Warum haben Sie dieses für einen Islamverband doch so wichtige Detail ausgespart?

El Yazidi: Es ist bislang eben nur ein mutmaßliches Motiv. Wir haben in der Pressemitteilung die Opfer und die Verurteilung der Tat in den Vordergrund gestellt.

Auch ihr Vorgänger als Zentralratsvorsitzender, Aiman Mazyek, hat in seinen Stellungnahmen zum Messerangriff in Mannheim im Mai das Tatmotiv außen vor gelassen. In beiden Fällen gab es früh gewichtige Indizien dafür, dass die Attacken einen islamistischen Hintergrund haben.

El Yazidi: Ich will diesen terroristischen Organisationen nicht helfen, indem ich ihre Namen nenne. Man muss sie bestrafen, indem man ihnen keine Deutungshoheit zumisst. Sie wollen größtmögliches Blutvergießen anrichten und dabei die Gesellschaft spalten.

Im Fokus stehen dabei auch die Muslime, die im Westen integriert sind und sich mit dem Land identifizieren, in dem sie leben. Im Übrigen benennen wir das Motiv auch nicht, wenn es ein anderes ist als in diesem Fall.

Extremistische Mitglieder? „Richten uns nicht nach Unterstellungen“

Ihr Vorgänger Mazyek wurde von manchen dafür kritisiert, Islamismus nicht entschieden genug entgegenzutreten. Was werden Sie auf diesem Feld anders machen als er?

El Yazidi: Die Vorwürfe sind unbegründet. Ich habe mit meinem Vorgänger gut zusammengearbeitet, als ich noch Generalsekretär des Zentralrats war. Wir arbeiten beide nach der Devise, jeglichen Extremismus zu verurteilen und den Zusammenhalt in der Gesellschaft zu fördern. Diejenigen, die uns vorwerfen, zu wenig zu tun, sollen unsere Gemeinden besuchen und dann konkret sagen, was wir mehr leisten können.

Statt eine Brandmauer gegen den Extremismus zu bilden, zerfleischt sich die Gesellschaft selbst, indem sie unschuldige Muslime in Mithaftung für grausame Taten nimmt. Die Politik und Medien tragen dabei auch eine Verantwortung. Mit Populismus werden wir keinen Schritt vorankommen.

Sie wollen also den Kurs im Vergleich zu Ihrem Vorgänger nicht anpassen. Das heißt, die Union der Türkisch-Islamischen Kulturvereine in Europa (Atib) bleibt auch unter Ihnen Teil des Zentralrats der Muslime? Der Verfassungsschutz ordnet die Vereinigung den türkischen rechtsextremen Grauen Wölfen zu.

El Yazidi: Der Zentralrat hat in der Vergangenheit sehr deutlich gezeigt, dass er sich wehrhaft zeigen kann gegenüber Extremismus. Wir haben die Deutsche Muslimische Gemeinschaft (Anm. d. Red.: gilt dem Verfassungsschutz als Ableger der islamistischen Muslimbruderschaft) ausgeschlossen und beim Islamischen Zentrum Hamburg (Anm. d. Red: verboten mit der Begründung, dass es vom Iran gesteuert ist und verfassungsfeindliche Ziele verfolgt) die Mitgliedschaft eingefroren. Die Atib geht gerichtlich gegen die an sie gerichteten Vorwürfe vor. Sie hat versucht, ihre Arbeit transparent zu machen. Wir sehen nur, dass Einzelpersonen problematische Aussagen bei Social Media gepostet haben, Atib hat darauf aber sofort reagiert.

Es ist unsere Verantwortung, uns nicht nach einem Generalverdacht oder Unterstellungen zu richten, sondern für ein friedliches Zusammenleben zu sorgen. Atib hat den Weg gewählt, beim Zentralrat der Muslime Mitglied zu werden. Das begrüßen wir, denn damit stellt sie die deutsche Identität in den Vordergrund. Stattdessen hätte sie sich auch direkt türkischen Organisationen anschließen können.

„Wir sehen keine islamistischen Mitgliedsorganisationen“

Es ist für Sie also keine Option, die Mitgliedschaft so lange auszusetzen, bis alle Zweifel ausgeräumt sind?

El Yazidi: Wir können nicht auf Zuruf die Mitgliedschaft im Zentralrat der Muslime einfrieren. Wir haben das auch beim Islamischen Zentrum Hamburg erst gemacht, als Gerichte ein Urteil gefällt hatten und die Politik ein Verbot ausgesprochen hat. Sollte das bei der Atib geschehen, würden wir ebenfalls handeln. Wir haben aber nicht dieselben Mittel wie die Sicherheitsbehörden, die Organisation zu beobachten.

Können Sie dann überhaupt ausschließen, dass es im Zentralrat Mitgliedsorganisationen gibt, die islamistischen Ideen anhängen?

El Yazidi: Wir sehen keine islamistischen Mitgliedsorganisationen. Wenn wir das sähen, würden wir eingreifen. Es gab Organisationen, die eine Mitgliedschaft beantragt haben, die wir aber nicht aufnehmen konnten, weil wir nicht den Eindruck hatten, dass sie sich für die demokratische Ordnung einsetzen.

Unsere Jugendarbeit wirkt stark immunisierend gegen Extremismus“

Der Zentralrat schreibt auf seiner Webseite, zu seinen wichtigsten Aufgaben zähl unter anderem die „Bekämpfung von Extremismus jeglicher Couleur“. Was konkret unternehmen Sie gegen Islamismus?

El Yazidi: Wenn Sie sich unsere Medienarbeit und Pressemitteilungen anschauen, werden Sie eine Linie des Respekts gegenüber anderen Religionen und allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern sehen – auch in schwierigen Situationen.

Während Corona haben die muslimischen Organisationen zum Beispiel ihre Jugendarbeit dafür eingesetzt, älteren Menschen mit Einschränkungen zu helfen. Unsere Jugendarbeit wirkt stark immunisierend gegen Extremismus. Die Menschen, die durch Extremismus auffallen, werden nicht in den Moscheegemeinden sozialisiert, sondern im Internet.

Welcher Anteil in Ihrem Budget fließt in die Extremismusbekämpfung?

El Yazidi: Unser Budget ist allgemein sehr klein, wir bekommen keinerlei Förderung aus dem In- und Ausland. Deshalb kann ich das nicht beziffern. Unsere Arbeit ist ehrenamtlich, wir investieren abertausende Stunden zum Beispiel für die theologische Fortbildung oder Jugendarbeit. Die Menschen, die neben ihrem Job Zeit in den Moscheegemeinden aufwenden, werden leider aber unhaltbaren Verdächtigungen ausgesetzt.

„Merz fischt in den Gewässern der AfD“

CDU-Chef Friedrich Merz hat nach dem Anschlag in Solingen gesagt, nicht die Messer seien das Problem, sondern die Personen, die damit herumlaufen würden. Er meint vor allem Flüchtlinge, in der Mehrzahl der Taten steckten islamistische Motive dahinter. Teilen Sie seine Analyse und die daraus abgeleiteten Vorschläge?

El Yazidi: Herr Merz fischt in den Gewässern der AfD und lässt sich von ihr sein Reden vorgeben. Es stimmt, dass nicht die Messer das Problem sind, sondern die Menschen. Aber für sie trägt keine Religionsgemeinschaft eine Verantwortung. Wir sollten in Deutschland mit einer Theologie der Barmherzigkeit anpacken, nicht Ressentiments schüren.

Welche der derzeit diskutierten Forderungen als Konsequenz aus Solingen unterstützen sie denn?

El Yazidi: Es ist die Aufgabe eines wehrhaften Staates, zu reagieren, wenn wir angegriffen werden. Die Vorschläge, die nun gemacht werden, müssen geprüft und die sinnvollen dann umgesetzt werden.

„Dürfen durch populistische Politik nicht doppelt gestraft werden“

Von der Asyldebatte nach dem Anschlag könnten die AfD und andere Rechtspopulisten profitieren. Fürchten Sie, dass das negative Auswirkungen auf die Muslime in Deutschland haben könnte?

El Yazidi: Wir Bürgerinnen und Bürger wurden schon durch den Anschlag gestraft und dürfen durch populistische Politik nicht doppelt gestraft werden. Die AfD verbreitet Hass, nicht nur gegen Muslime, auch gegen Juden und andere. Ich rufe deshalb dazu auf, bei den Landtagswahlen nicht die AfD zu wählen. Aber es ist nicht nur diese Partei, es geht auch um diejenigen, die ihr nach dem Mund reden. Das ist ohnehin nicht erfolgreich, am Ende wählen die Menschen lieber das Original.

Sprechen Sie also auch für die CDU keine Wahlempfehlung aus?

El Yazidi: Nein, die CDU ist weiterhin eine demokratische Partei, auch wenn ihr Vorsitzender und andere Politiker in der Führung derzeit populistisch unterwegs sind.

Wenige Muslime wählen etablierte Parteien – und stattdessen Erdogan-Unterstützer

Kürzlich wurden erstmals Daten zum Wahlverhalten von Muslimen bei einer bundesweiten Abstimmung veröffentlicht. Demnach stimmten 17 Prozent für Partei Dava. Sie soll dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan nahestehen. Wie interpretieren Sie das Ergebnis?

El Yazidi: Wir sprechen sehr oft über die Symptome und schauen nicht auf den Kern der Problematik. Was ich aus dem Ergebnis herauslese, ist, dass mittlerweile wenige Muslime die etablierten Parteien wählen.

Auch das neu gegründete Bündnis Sahra Wagenknecht erhielt bei Muslimen 17 Prozent und liegt mit der Dava auf dem geteilten ersten Platz.

El Yazidi: Genau, die etablierten Parteien sollten überlegen, wie sie diese Wählerinnen und Wähler zurückgewinnen. Mit Spalterei wird das nicht funktionieren. 

Dennoch, es haben sich zahlreiche Muslime für die Dava entschieden. Manche Experten sehen bei ihr islamistische Züge.

El Yazidi: Ich kenne die Dava und ihre Strukturen nicht. Aber die Frage bleibt für mich, was schiefläuft, wenn Menschen sich dazu bewegt fühlen, eine aus der Türkei gesteuerte Partei zu wählen.

Wir sollten nicht mit dem Finger auf andere zeigen, denn dann zeigen mehrere Finger auf uns zurück. Ich glaube, wir wären gut beraten, uns darauf zu konzentrieren, warum es uns mit unserer etablierten politischen Parteienlandschaft nicht gelingt, junge, in Deutschland sozialisierte Muslime für unsere Arbeit und Politik zu begeistern.

30 August 2024 0 Kommentare
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Religion

Expertin im „moma“: Große Islamverbände in Deutschland „gehören dem politischen Islam an“

von Fremdeninfo 30 August 2024
von Fremdeninfo

Expertin im „moma“: Große Islamverbände in Deutschland „gehören dem politischen Islam an“

                                                                                                           Artikel von teleschau
                                                         
                                            Publizistin Sineb El Masrar wirft den großen Islamverbänden der Islamkonferenz in Deutschland vor, selbst ein islamistisches Weltbild zu vertreten. © ARD
 

Das Thema Islamismus in Deutschland steht nach dem Solingen-Anschlag im Fokus – auch im ARD-„Morgenmagazin“. Die Publizistin Sineb El Masrar kritisiert vor allem die Rolle der großen Islamverbände. Sie wirft ihnen vor, Islamismus zu predigen, aber selbst über Diskriminierung zu klagen.

„Viele muslimische Menschen in Deutschland schauen sehr betroffen auf das Ereignis“, so Sineb El Masrar über den tödlichen, mutmaßlich islamistischen Anschlag von Solingen vom vergangenen Freitag. Die Publizistin, die mehrere Bücher, etwa über Männer- und Frauenrollen im Islam, veröffentlicht hat, gab am Donnerstag im ARD-„Morgenmagazin“ einen Einblick in die Reaktionen der muslimischen Community hierzulande – und prangerte das Weltbild der großen Islamverbände Deutschlands an.

Die Autorin erklärte, es gebe viel Betroffenheit und großes Mitgefühl mit den Opfern von Solingen, teils herrsche auch Sprachlosigkeit. „Als der Anschlag passiert ist, gab es auch viele Muslime, die durchaus die Befürchtung hatten, dass es sich um einen islamistischen Anschlag handelt“, berichtete El Masrar. Nichtsdestotrotz gebe es auch Muslime, die abwehren und sagen, das habe mit ihnen nichts zu tun und es sei gar kein echter Muslim, der diese Tat verübt habe. Das bedeute im Umkehrschluss, dass diese letztendlich „keine Mitverantwortung“ bei der eigenen Religion sähen.

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Im ARD-Hauptstadtstudio erläuterte Sineb El Masrar auch die bestürzten Reaktionen auf den Solingen-Anschlag in der muslimischen Community. © ARD
 
Auf die Rolle der bekannten Islamverbände angesprochen, äußerte die Publizistin unmissverständliche Kritik: Die großen Verbände, die Teil der deutschen Islamkonferenz sind, seien „alles Islamverbände – und das gehört eben auch zur Wahrheit – die dem politischen Islam angehören“. Verbände und Organisationen seien aus anderen Ländern gekommen, hätten sich hierzulande etabliert „und haben einen Teil des Islams in Deutschland in die islamistische Richtung entwickelt“.

Zu großen Islamverbänden: „Man erzieht die Kinder in einem islamistischen Weltbild“

Denn viele Menschen seien auch als sogenannte Gastarbeiter oder Geflüchtete gekommen, diese hätten in der Regel einen eher konservativen, aber gegenüber anderen Religionen durchaus toleranten Islam mitgebracht. Wichtig: Nur ein kleiner Teil der Muslime in Deutschland wird von diesen genannten Verbänden vertreten.

Reizthemen wie Schwimmunterricht oder Klagen zum Thema Kopftuch würden hingegen immer Narrativen des Islamismus entsprechen, „und das ist immer mit angetrieben von diesen etablierten Parteien, die wir kennen“. Sineb El Masrar ist sich sicher: Mit diesen Parteien werde es keine Lösung geben, diese hätten überhaupt kein Problembewusstsein. Angesprochen auf die Distanzierung von Verbänden nach dem Solingen-Anschlag entgegnete die Publizistin, die Reaktionen auf vergangene islamistische Terrorattacken im In- und Ausland habe gezeigt, dass „bis auf die Floskel ‚wir distanzieren uns‘ nichts kommt“.

Hoffnungsvoll bezüglich Besserung zeigte sich die Autorin nicht, schließlich werde in den Gemeinden und der Jugendarbeit dieser Verbände Islamismus gepredigt. „Man erzieht die Kinder in einem islamistischen Weltbild. Das ist nicht der traditionelle konservative Islam, es ist der reaktionäre Islamismus.“

El Masrar fordert, die „drei großen Tabus“ anzugehen

Dort wünsche man sich „eigentlich, dass man diese Gesellschaft eher islamisiert“ und mehr Menschen zum Islam konvertieren würden, so die Expertin. „Die Verbände kritisieren sehr oft, dass sie von Diskriminierung betroffen sind. Letztendlich predigen ja die Verbände selbst Geschlechterungerechtigkeit, sie sind homophob, sie machen einen Unterschied zwischen Gläubigen und Ungläubigen“, prangerte sie an. „Das heißt: Sie sind die Falschen, die sagen: Wir werden diskriminiert.“

El Masrar erklärte, junge Muslime, die nichts mit dem Islamismus zu tun haben, würden drei große Tabus angehen müssen: Religion, Familie und Sexualität. „Da muss man jetzt ran. Die müssen selber jetzt die Emanzipation von diesen islamistischen Verbänden vorantreiben“, forderte sie. Auch die sexuellen Übergriffe und die Gewalt innerhalb der Gemeinden müsse artikuliert werden. Denn auch das sei „ein Fundament der Radikalisierung“.

• 23 Std

30 August 2024 0 Kommentare
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