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Flüchtlinge

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Politik

Kanzler besucht die Türkei: Meinungsverschiedenheiten zu Nahost zwischen Scholz und Erdogan

von Fremdeninfo 20 Oktober 2024
von Fremdeninfo

Kanzler besucht die Türkei: Meinungsverschiedenheiten zu Nahost zwischen Scholz und Erdogan

Bundeskanzler und der türkische Präsident Erdogan haben bei einer Konferenz aber auch über Gemeinsamkeiten gesprochen. Scholz nennt Waffenexporte an die Türkei „selbstverständlich“.

                                                  

                                                          Scholz und Erdogan. © Foto: dpa/Bundesregierung/Guido Bergmann
 

Bei einem Besuch von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) in Istanbul sind erneut Meinungsverschiedenheiten mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan zu den Konflikten im Nahen Osten deutlich geworden. „Es ist kein Geheimnis, dass wir da auch unterschiedliche Sichtweisen auf Israel haben“, sagte Scholz am Samstag.

„Der mörderische Terrorangriff der Hamas vom 7. Oktober war ein furchtbares Verbrechen und hat natürlich auch die Bewohnerinnen und Bewohner in Gaza in ein furchtbares Unglück gestürzt“, fuhr Scholz bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Erdogan fort. „Klar ist: Gegen einen solchen Angriff muss man sich verteidigen können.“

Scholz bekräftigte in Istanbul, dass Deutschland den Vorwurf an Israel zurückweise, einen Völkermord an den Palästinensern im Gazastreifen zu verüben. Israel habe nach dem Hamas-Überfall am 7. Oktober 2023 das Recht auf Selbstverteidigung, müsse sich aber an das humanitäre Völkerrecht halten. 

Trotz anhaltender Kämpfe im Libanon sieht Scholz die Möglichkeit für ein schnelles Ende der Auseinandersetzungen. Wenn die UN-Resolution 1701 umgesetzt werde, die einen Rückzug der schiitischen Hisbollah-Miliz aus dem Grenzgebiet fordert, „sind wir ganz schnell in der Situation, dass der Libanon nicht die Gefahr läuft, dass dort jetzt ein langanhaltender Krieg stattfindet“, sagte Scholz.

Der türkische Staatschef sagte indessen: „Wir müssen alles in unserer Macht Stehende tun, um den nötigen Druck auf Israel auszuüben.“ Der „aggressiven Politik Israels“ müsse „ein Ende“ gesetzt werden.

Scholz nennt Waffenlieferungen „selbstverständlich“

Scholz betonte jedoch auch Gemeinsamkeiten. „Wir sind uns einig, dass Deeskalation, ein Waffenstillstand und politische Lösungen notwendig sind, um einen Flächenbrand im Nahen Osten zu verhindern.“ Es brauche einen „glaubwürdigen politischen Prozess hin zu einer Zweistaatenlösung“. Der Kanzler sagte: „Darum bemühen wir uns weiterhin, trotz aller Rückschläge, die wir auch sehen.“

Er hat zudem die zunehmenden deutschen Rüstungsexporte in die Türkei verteidigt. „Die Türkei ist Mitglied der Nato und deshalb gibt es von uns immer wieder auch Entscheidungen, dass es zu konkreten Lieferungen kommt. Das ist ja selbstverständlich“.

Der Kanzler zeigte sich sogar offen für die Lieferung von Eurofighter-Kampfjets. Er verwies darauf, dass darüber Gespräche zwischen Großbritannien und der Türkei geführt würden. Das sei etwas, „das sich weiterentwickeln wird, aber jetzt von dort vorangetrieben wird“.

Die Türkei steht wegen des Einmarsches in Syrien und der brutalen Untertdrückung der Kurden in der Kritik

Rüstungsexporte in die Türkei sind wegen der Menschenrechtslage dort, aber auch wegen des internationalen Agierens der Türkei umstritten. Nach dem Einmarsch türkischer Truppen in Syrien 2016 wurden die Exportgenehmigungen deutlich zurückgefahren und lagen in den vergangenen Jahren nur noch im niedrigen zweistelligen oder sogar einstelligen Millionenbereich.

Jetzt ziehen sie aber wieder an. In diesem Jahr genehmigte die Bundesregierung nach aktuellen Zahlen des Wirtschaftsministeriums erstmals seit 2011 wieder Exporte für einen dreistelligen Millionenbetrag: 103 Millionen Euro.

Ergodan ist seit Beginn des Gaza-Krieges einer der schärfsten Kritiker Israels. Die radikalislamische Hamas, die mit ihrem Großangriff auf Israel den Krieg ausgelöst hatte, betrachtet Erdogan als „Widerstandsgruppe“. Den israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu verglich Erdogan mit Adolf Hitler. (Trf mit Agenturen)

 

20 Oktober 2024 0 Kommentare
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Flüchtlinge

Scholz verhandelt mit Erdogan: Fast 16.0000 türkische Staatsangehörige sind ausreisepflichtig

von Fremdeninfo 19 Oktober 2024
von Fremdeninfo

Scholz verhandelt mit Erdogan: Fast 16.0000 türkische Staatsangehörige sind ausreisepflichtig

Das Thema Rückführungen steht bei der Türkei-Reise des Kanzlers ganz oben. Die Bundesregierung will die Zahl steigern und sieht sich bei den Gesprächen mit Ankara auf einem guten Weg.

                                                               

                                                   Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) traf den türkischen Präsident Recep Tayyip Erdogan in Istanbul. © Foto: dpa/Bundesregierung/Guido Bergmann
 

Fast 16.000 türkische Staatsbürger in Deutschland sind Ende September ausreisepflichtig gewesen. Von den 15.789 Betroffenen verfügten 12.835 über eine Duldung, teilte eine Sprecherin des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (Bamf) der dpa auf Anfrage mit. Insgesamt machten türkische Staatsbürger damit sieben Prozent aller ausreisepflichtigen Menschen in Deutschland aus.

Rückführungen stehen hoch oben auf der Agenda von Bundeskanzler Olaf Scholz bei seinem heutigen Treffen mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan in Istanbul.

In der ersten Jahreshälfte 2024 wurden 441 Menschen aus Deutschland in die Türkei abgeschoben, wie aus einer Antwort der Bundesregierung hervorgeht. 2023 wurden insgesamt 1.300 türkische Staatsbürger aus Deutschland abgeschoben. Die Bundesregierung will die Rückführungen steigern und hatte zuvor „Erfolge“ bei den Verhandlungen mit Ankara angekündigt.

Die Türkei ist nach Syrien und Afghanistan das dritthäufigste Herkunftsland bei Asylanträgen. Die Gesuche haben jedoch nur geringe Aussicht auf Erfolg.

Die Schutzquote lag in diesem Jahr für türkische Antragsteller knapp unter 10 Prozent – im Gesamtschnitt liegt die Quote bei 46,1 Prozent. (dpa)

19 Oktober 2024 0 Kommentare
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Flüchtlinge

EU will Rückführung von Migranten beschleunigen

von Fremdeninfo 17 Oktober 2024
von Fremdeninfo

EU will Rückführung von Migranten beschleunigen

                    Artikel von Bernd Riegert
Das heiße Eisen Migration soll beim Gipfeltreffen der EU angepackt werden. Die Interessen sind gegensätzlich. Die EU-Kommission verspricht eine neue Richtlinie für Rückführungen. Bernd Riegert aus Brüssel.
                                             
Die Zahlen sollen sinken: Asylreformen der EU zielen auf weniger Ankünfte und schnellere Verfahren ab (Aufnahmestelle in Braunschweig, Archiv) © Julian Stratenschulte/dpa/picture alliance

 

Kurz vor dem Gipfeltreffen der europäischen Staats- und Regierungschefinnen und -chefs am Donnerstag in Brüssel ist wieder Bewegung in die Debatte um die Asyl- und Migrationspolitik gekommen. Der Gipfel wird sich, auch auf ausdrücklichen Wunsch des deutschen Bundeskanzlers Olaf Scholz hin, viele Stunden mit den widersprüchlichen Konzepten zur Migrationspolitik beschäftigen.

Aus deutschen Regierungskreisen hieß es, der Kanzler setze weiter auf „gemeinsame europäische Lösungen“ und wolle die Reform der EU-Asylverfahren, die erst 2026 voll in Kraft treten wird, teilweise vorziehen. Das fordern auch viele andere EU-Mitgliedsstaaten seit Monaten, darunter Spanien. Unklar ist aber, was tatsächlich vorgezogen werden kann: Mehr Asylverfahren an den EU-Außengrenzen, mehr Abschiebungen abgelehnter Asylbewerber oder mehr Abkommen mit Herkunfts- und Transitländern von Migranten und Asylsuchenden?

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                                                 EU-Kommissionschefin von der Leyen (li.) und Bundeskanzler Scholz setzen auf © Ebrahim Noroozi/AP/picture alliance/dpa

 

Richtlinien für Abschiebungen werden überholt

Die meisten Innenministerinnen und Innenminister der EU hatten erst am Donnerstag vergangener Woche darauf gedrängt, die Richtlinien für eine schnelle Rückführung von aussichtslosen Asylbewerbern in ihre Heimatländer neu und schärfer zu fassen. Gleichzeitig soll die Zurückweisung von Asylsuchenden an den internen EU-Grenzen, zum Beispiel in Deutschland, erleichtert werden. Dabei geht es um Menschen, die sich bereits in einem anderen EU-Land an der Außengrenze einem Asylverfahren hätten stellen müssen. Rechtzeitig vor dem Gipfeltreffen am Donnerstag hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in einem Brief angekündigt, dass sie in Kürze die verlangte verschärfte Richtlinie vorschlagen werde.

Drei sagen Nein

Mindestens drei EU-Mitgliedsstaaten sind mit dem gemeinsamen Vorgehen der Union nicht einverstanden. Die neuerdings von Rechtspopulisten regierten Niederlande und der derzeitige EU-Ratspräsident Ungarn verlangen ein sogenanntes Opt-out aus der Asylpolitik. Sie wollen die beschlossenen Reformen auf keinen Fall mittragen. Neu hinzugekommen ist Polen. Der christdemokratische polnische Regierungschef Donald Tusk will europäisches Asylrecht in seinem Land vorübergehend überhaupt nicht mehr anwenden. Er sieht eine Notlage in Polen.

Diese angekündigte Nichtbeachtung europäischen Rechts kritisierte die EU-Kommissarin für Innenpolitik, Ylva Johansson. „Das ist nicht möglich. Und das haben wir auch mitgeteilt“, sagte Johansson. Ein Opt-out, also ein Aussteigen aus der EU-Migrationspolitik, sei nur möglich, wenn die EU-Verträge geändert würden. Das steht aber im Moment überhaupt nicht zur Debatte. „Keine gute Idee!“, meinte dazu die deutsche Innenministerin Nancy Faeser kurz und knapp.

 

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                                                  Polens Regierungschef will die Grenze zu Belarus für Migranten schließen und EU-Recht aussetzen (Archiv) © Maciej Luczniewski/NurPhoto/picture alliance
 

Ungarn, Italien und Finnland auf Sonderwegen

Auch ohne förmliches Opt-out hält sich Ungarn schon seit Jahren nicht mehr an die gemeinsame Asylpolitik. Es wurde deswegen mehrfach vom Europäischen Gerichtshof verurteilt, setzt die Urteile aber nicht um. Zurzeit versucht die EU-Kommission mit dem Eintreiben von Zwangsgeldern in Höhe von 200 Millionen Euro, die Regierung von Viktor Orban in Budapest zum Einlenken zu bewegen. Orban jedoch hat bereits angekündigt, sich nicht um die beschlossenen Reformen zu scheren und überhaupt keine Asylsuchenden mehr aufzunehmen.

Die italienische Regierung, angeführt von der rechtsextremen Regierungschefin Giorgia Meloni, hält sich ebenfalls nicht an EU-Recht. Sie lehnt es bislang ab, Asylsuchende aus Deutschland oder Österreich zurückzunehmen, die zuerst in Italien angekommen sind. Diese Menschen müsste Italien nach den sogenannten Dublin-Regeln registrieren und in ein Asylverfahren nehmen. Stattdessen reisen viele Menschen nach Norden weiter. Auch aus Griechenland an der südöstlichen EU-Außengrenze ziehen Tausende Asylsuchende und Migranten über die Balkanroute in die nördlichen EU-Staaten weiter. Auch das ist nach den Dublin-Regeln für die Zuständigkeiten in der EU eigentlich nicht vorgesehen.

Italien, Griechenland und andere Staaten an den Außengrenzen argumentieren aber, sie seien mit der Masse der ankommenden Menschen überfordert. Als Reaktion auf diese Binnenwanderung innerhalb der EU haben Frankreich, Österreich, Dänemark, Schweden, die Slowakei, und neuerdings auch Deutschland wieder Grenzkontrollen eingeführt, um sogenannte unerlaubte Einreisen feststellen zu können. Personenkontrollen an den Binnengrenzen der EU sind eigentlich nur im absoluten Ausnahmefall gestattet.

Finnland hält sich an seiner Landgrenze zum verfeindeten Russland seit Juli nicht mehr an EU-Recht. Migranten, die über Russland einreisen wollen, wird die individuelle Prüfung eines Asylantrages verweigert. Sie werden pauschal nach Russland zurückgeschickt. Der finnische Ministerpräsident Petteri Orpo sagte im Juli, das Gesetz sei notwendig, obwohl es im Widerspruch zu internationalen Menschenrechtsverpflichtungen Finnlands stehe. Finnland, die baltischen Staaten und Polen werfen Russland und Belarus vor, Migranten massenhaft an die Grenzen zu bringen, um die EU zu destabilisieren. Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk sagte, er wolle dem finnischen Modell folgen und die polnische Grenze zu Belarus für Asylsuchende schließen.

Auslagerung von Asylverfahren

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen legte vor dem Gipfeltreffen der EU am Donnerstag noch einmal einen langen Zehn-Punkte-Plan für die gemeinsame Asylpolitik vor. Er enthält neben vielen bekannten Dingen auch die Ankündigung, dass die Zusammenarbeit mit Drittstaaten weiter verbessert werden soll. Viele EU-Mitgliedsstaaten wollen prüfen, ob eine komplette Auslagerung der Asylverfahren in Länder wie Ruanda möglich wäre. Die britische Regierung ist bislang mit einem solchen Projekt gescheitert.

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                                EU-Kommissarin Johannson und Innenministerin Faeser (re.) sind sich einig: Opt-outs, rechtliche Ausnahmen, kann es nicht geben © Bernd von Jutrczenka/dpa/picture alliance
 

Kurz vor dem Gipfeltreffen hat Italien sein extraterritoriales Lager für Asylverfahren in Albanien in Betrieb genommen. Italien will die Verfahren für Bootsflüchtlinge im EU-Bewerberland Albanien nach italienischem Recht abwickeln. Anerkannte Asylbewerber und ebenso abgelehnte Asylbewerber kehren anschließend aus Albanien nach Italien zurück, falls sie nicht sofort abgeschoben werden können. Dieses Verlegen der eigenen Asylverfahren in ein anderes Land wird von der EU-Kommission nicht als überzeugendes Modell betrachtet, heißt es von EU-Diplomaten.

Routen verschieben sich

Auf der Route von Nordafrika nach Italien hat sich die Zahl der Migranten 2024 stark verringert. Rund 42.000 kamen von Januar bis August in Italien an. Im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Vorjahr sind das 64 Prozent weniger. Das liegt nach Auskunft der EU-Kommission vor allem an der besseren Zusammenarbeit mit den Transitstaaten Tunesien und Libyen. Allerdings hat sich die Zahl der Migranten auf der westlichen Mittelmeer- und Atlantikroute im gleichen Zeitraum auf 25.500 mehr als verdoppelt. Auch auf der östlichen Mittelmeerroute nach Griechenland und Zypern steigen die Zahlen. Bisher wurden dort bis zum August 2024 rund 37.000 Einreisen registriert. Das sind 39 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Autor: Bernd Riegert

17 Oktober 2024 0 Kommentare
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Frauen

Kopftuch: Junge Frauen rebellieren dagegen – „Mein Vater wäre ausgeflippt

von Fremdeninfo 16 Oktober 2024
von Fremdeninfo

Kopftuch: Junge Frauen rebellieren dagegen – „Mein Vater wäre ausgeflippt“

Artikel von Marcel Görmann
 
Bemerkenswerter Trend auf TikTok: Unter dem Hashtag #kopftuchabgelegt findet man Videos von selbstbewussten jungen Frauen. Sie erklären, warum sie kein Kopftuch mehr tragen – und unter welchem Druck sie teilweise in der Familie standen. Dabei bemühen sie sich darum, das Thema mit Respekt und differenziert zu betrachten.
                                                                        
                                      
                                                     Nein zum Kopftuch © imago/Ralph Peters
 

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So wie die Influencerin Anna. Sie hat sich für ein Video im Selfie-Modus aufgenommen, während sie ihre schwarzen Haare glättet. In dem Clip beschreibt sie ihre Erfahrungen in der Kindheit und Jugend mit emotionalen Worten: „Zehn Jahre wurde ich gezwungen, ein Kopftuch zu tragen.“ Sie habe sich mit der Kopfbedeckung „nie richtig wohl gefühlt“, doch ihre Eltern hätten das von ihr seit der Grundschule verlangt.

Kopftuch abgelegt: „Ich wollte immer meine Haare zeigen“

Das Kopftuch habe sie eingeschränkt und sie sei deswegen auch ausgegrenzt worden in der Klassengemeinschaft. Doch einen wirklichen Ausweg habe sie auch als Jugendliche nicht gesehen. Ihr Vater sei gewalttätig, wenn sie gegen das Kopftuch rebelliert hätte, wäre er „ausgeflippt und hätte mich geschlagen“. So habe Anna die Kopfbedeckung nur heimlich während der Unterrichtszeit in der Schule abgenommen, jedoch immer große Angst davor gehabt, dabei aufzufliegen. Irgendwann sei sie dann von zu Hause abgehauen.

„Ich wollte es nie tragen. Ich habe meine Haare geliebt. Ich wollte sie immer zeigen. Aber ich konnte es nicht.“

TikTokerin Anna über ihre Kopftuch-Vergangenheit

Doch in dem Clip betont die junge Frau auch, dass es ihre eigene Geschichte sei und es bei anderen Muslimas anders sein kann. Dass andere ihr Kopftuch aus Überzeugung tragen, „weil sie es schön und toll finden“. Jedoch gebe es auch Fälle wie bei ihr und deswegen sei es „so wichtig, dass man darüber spricht“.

Unter dem Hashtag #kopftuchabgelegt findet sich auch ein kurzer Clip von Daoui. Die junge Frau mit Nasenpiercing erzählt von ihren Erfahrungen ganz offen auf TikTok. Auch sie habe das Kopftuch nie tragen wollen. „Von einem Tag auf dem anderen musste ich damit rausgehen.“ Bei ihr waren es ebenso ihre Eltern, die darauf bestanden.

Sie scheint von der Religion ihrer Familie Abstand genommen zu haben und ruft andere Jugendliche und junge Frauen auf, sich ebenfalls zu emanzipieren.

„Ich möchte nicht irgendwo bleiben, wo man mich zu Dingen zwingt, die ich nicht möchte. Und du solltest das auch nicht!“

Daoui auf Tikok

Wie das gehen kann, darauf geht Anna in einem ihrer Clips ein. Betroffene, die sich nicht freiwillig verhüllen, sollten mit Vertrauenspersonen sprechen, die sie bestärken können. Idealerweise seien das Menschen, die aus dem selben Kulturkreis kommen und den Hintergrund besser verstehen können. Auch der Weg zu einer Frauenberatungsstelle sei eine Option.

Andere Sichtweise: „Keine einzige Sekunde bereut“

In einem anderen Clip spricht TikTokerin Mariam über ihre Erfahrungen. Schon über 110.000 Menschen haben ihr für das Video ein Herz gegeben und mehr als 8.000 Menschen haben es bereits kommentiert. Die Kölnerin habe mit neun Jahren angefangen ein Kopftuch zu tragen und bereue „keine einzige Sekunde“ davon. Das Kopftuch habe sie in ihrer Jugend vor „sehr, sehr vielen Sachen beschützt und dafür bin ich unendlich dankbar“, erklärt sie. Nun aber zeigt auch sie ihre Haare in der Öffentlichkeit.

Heute sei sie mit 20 Jahren immer noch eine gläubige Muslima, habe aber die persönliche Entscheidung getroffen, kein Kopftuch mehr zu tragen. Die modebewusste und geschminkte junge Frau wehrt sich in dem Clip gegen Hass-Botschaften und Beleidigungen im Kommentarbereich von Glaubensbrüdern und -schwestern.

Gegentrend: Hijab anprobieren auf der Straße

Auf TikTok gibt es derzeit auch einen anderen Trend – der absolut gegenläufig ist. Unter den Hashtags #hijabtransformation und #hijabtutorial werden Frauen auf der Straße angesprochen und dazu überredet, einen Ganzkörperschleier anzuprobieren. Die meisten Videos entstanden im Sommer, so dass viele der präsentierten Frauen zunächst mit kurzer und körperbetonter Kleidung zu sehen sind.

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In den Vorher-Nachher-Clips sind sie danach bis auf das Gesicht und die Hände vollverschleiert. Die Botschaft, die mit diesen Videos verbreitet werden soll: Mit Verschleierung würden die jungen Frauen angeblich reiner, würdevoller und schöner aussehen als zuvor in westlicher kurzer Kleidung.

 
16 Oktober 2024 0 Kommentare
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Flüchtlinge

Pro Asyl begrüßt Urteil gegen Zurückweisungen an deutscher Grenze

von Fremdeninfo 16 Oktober 2024
von Fremdeninfo

                        Pro Asyl begrüßt Urteil gegen Zurückweisungen an deutscher Grenze

                                                     dts Nachrictenagentur        

 

                                                

                                                                       EGMR (Archiv) © via dts Nachrichtenagentur
 

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Pro Asyl und die Menschenrechtsorganisation European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR) haben das Urteil des Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) zu Zurückweisungen an der deutschen Grenze begrüßt.

Das Urteil sei „entscheidend für die Debatte rund um Zurückweisungen an den deutschen Grenzen und kommt genau im richtigen Moment“, sagte Tareq Alawos, flüchtlingspolitischer Sprecher von Pro Asyl. „Deutschland ist verpflichtet, menschenrechtliche Standards zu wahren und den Zugang zu rechtsstaatlichen Asylverfahren auch an deutschen Grenzen zu gewährleisten.“

Aufgrund einer Verwaltungsvereinbarung mit Griechenland hatten die deutschen Behörden einen syrischen Asylsuchenden nach Griechenland abgeschoben, ohne seinen Asylantrag zu registrieren oder die Gefahr einer unmenschlichen oder erniedrigenden Behandlung sowie von Kettenabschiebungen zu prüfen. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte urteilte nun, dass Deutschland seiner Verpflichtung nach dem Verbot von Folter und unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung der Europäischen Menschenrechtskommission nicht nachgekommen ist. Die Behörden hätten sich nicht ausreichend vergewissert, dass der Antragsteller in Griechenland ein angemessenes Asylverfahren erhält und vor unmenschlichen Zuständen geschützt wird.

„Der Versuch Deutschlands, Europarecht zu umgehen und Menschen im Hauruckverfahren zurückzuweisen, ist gescheitert“, sagte dazu Hanaa Hakiki, Juristin beim ECCHR. „Der EGMR macht deutlich, dass Zugang zu einem rechtsstaatlichen Verfahren zwingend erforderlich ist, um schwerste Menschenrechtsverletzungen, wie sie der Beschwerdeführer erlitten hat, zu verhindern.“

Alaows rief alle Parteien dazu auf, „nun endlich die menschenrechtsverachtende Zurückweisungsdebatte“ und die „systematische Entrechtung an deutschen Grenzen“ zu beenden.

16 Oktober 2024 0 Kommentare
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Frauen

Doppelmord in Istanbul: Steckt ein frauenfeindlicher Satanist hinter der grausamen Bluttat?

von Fremdeninfo 15 Oktober 2024
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Doppelmord in Istanbul: Steckt ein frauenfeindlicher Satanist hinter der grausamen Bluttat?

                        Von- dtj / dpa

                                             
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                                                 Symbolfoto: Die türkische Polizei sperrt einen Tatort ab. Foto: Peter Kneffel/dpa

 
Anfang Oktober ereignete sich in Istanbul eine grausame Tat, bei der ein 19-Jähriger zwei junge Frauen tötete und anschließend Suizid beging. Die Ermittlungen werfen nicht nur Fragen zu den psychischen Problemen des Täters und seiner Verbindung zur frauenfeindlichen „Incel“-Bewegung auf, sondern beleuchten auch seinen Hang zu satanistischen Symbolen.

Am vorletzten Freitag (4. Oktober) erschütterten zwei brutale Morde Istanbul. Wie die Behörden inzwischen bestätigten, tötete der 19-jährige Semih Çelik an jenem Tag zunächst Ayşenur Halil in seiner Wohnung in Eyüpsultan und kurze Zeit später İkbal Uzuner in Fatih bei den Edirnekapı-Stadtmauern. Nach den grausamen Taten soll sich Çelik das Leben genommen haben. Die Hintergründe dieses Verbrechens, das zwei junge Frauen das Leben kostete, werden weiter untersucht. Die von „BBC Türkçe“ dokumentierten Aussagen der Eltern der Opfer und des Täters geben derweil Einblick in Çeliks psychischen Zustand vor den Morden.

Vater: „Mein Sohn war religiös und betete regelmäßig“

Çeliks Vater zufolge war sein Sohn bis zu seinem 16. Lebensjahr religiös und betete regelmäßig. Doch in der Oberstufe habe sich sein Verhalten geändert. Er habe von nun an viel Zeit allein in seinem Zimmer verbracht, meist vor dem Computer, und schließlich seine damalige Schule verlassen. Stattdessen habe er die Schulausbildung extern weitergeführt und in jener Zeit viele neue Kontakte geknüpft. Der Vater gab auch an, dass Semih psychische Probleme gehabt habe und nach einem Suizidversuch in einer Klinik behandelt worden sei. Allerdings habe er die verschriebenen Medikamente nicht eingenommen. In den letzten Jahren habe er bei einem Metzger gearbeitet.

Täter soll İkbal Uzuner gestalkt haben

Der Vater der getöteten İkbal erklärte, dass seine Tochter während ihrer Schulzeit eine freundschaftliche Beziehung zu Semih Çelik gehabt, sich jedoch von ihm belästigt gefühlt habe. Aufgrund von Stalking habe sie gar die Schule gewechselt und den Kontakt abgebrochen. Ihre psychische Gesundheit sei durch den Kontakt zu Çelik stark beeinträchtigt gewesen, sie habe sich zeitweise in Therapie begeben müssen, wie die Nachrichtenagentur „DHA“ schrieb. Zuletzt sei es ihr aber wieder gut gegangen.

Ayşenur Halil und Semih Çelik waren offenbar ein Liebespaar

Ayşenur Halil und Semih Çelik hatten laut dem Vater des Täters eine Beziehung. Medienberichten zufolge studierte sie im zweiten Jahr Mediaproduktion an der Medipol Universität in Istanbul. Am Tag des Verbrechens sei sie bei Çelik zu Hause gewesen, den Behörden zufolge wurde sie dort getötet. Der Täter habe nach der Tat selbst die Polizei gerufen, bevor er sich auf den Weg zu Edirnekapı gemacht habe, um dort İkbal Uzuner zu töten, wie „Sabah“ berichtet.

Verbindungen zur „Incel“-Bewegung?

Die Polizei fand bei den Ermittlungen Hinweise darauf, dass Çelik Mitglied der sogenannten „Incel“-Bewegung war, einer gefährlichen Online-Subkultur von Männern, die Frauen für ihre Einsamkeit verantwortlich machen. Laut den Untersuchungen war Çelik in Foren aktiv, in denen Frauenfeindlichkeit verbreitet wird. Er habe auch Inhalte dieser Ideologie auf seinen digitalen Geräten geteilt, wie „Sözcü“ schreibt.

Verstörendes Video aufgetaucht

Bereits vom letztes Jahr soll zudem ein Video von Semih Çelik stammen, in dem er sich direkt an İkbal Uzuner wendet. Er entschuldigt sich darin bei ihr für das Leid, das er ihr zugefügt habe, und gibt zu, sie habe töten zu wollen, dies aber nicht durchgezogen habe. Zudem fanden die Ermittler in seinem Zimmer zahlreiche Zeichnungen von satanistischen Symbolen und verstörende Kunstwerke, die auf seine labile psychische Verfassung und düstere Ideologien hinwiesen, wie „IHA“ berichtet.

Welche Motive auch immer hinter der Bluttat stecken: Abermals fanden in der Türkei Frauen durch die Hand eines Mannes den Tod. Wie schon nach anderen bekannt gewordenen Fällen löste sie eine Welle der Empörung im Land aus, in zahlreichen Städten demonstrierten Tausende gegen die andauernde Gewalt gegen Frauen.

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Die Berichterstattung über Selbsttötung(en) gebietet Zurückhaltung. Dies gilt insbesondere für die Nennung von Namen, die Veröffentlichung von Fotos und die Schilderung näherer Begleitumstände. DTJ-Online berichtet nur in Ausnahmefällen über Suizide, z.B. dann, wenn eine gesellschaftliche Relevanz gegeben ist.

Die Telefonseelsorge hat verschiedene anonyme und vertrauliche Beratungsangebote im Internet. Ein persönliches Gespräch bietet die Telefonseelsorge anonym und rund um die Uhr unter den gebührenfreien Telefonnummern 0800-111 0 111 und 0800-111 0 222 an. Neben Gesprächen am Telefon wird auch der Austausch per Mail oder Chat angeboten. Weitere Unterstützungsmöglichkeiten finden Sie vor Ort bei einem Geistlichen, Arzt oder in lokalen Beratungsstellen. Diese finden Sie über den Allgemeinen Sozialdienst der Stadt oder die Wohlfahrtsverbände Arbeiterwohlfahrt, Caritas, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonie und Paritätischer Wohlfahrtsverband.

15 Oktober 2024 0 Kommentare
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Flüchtlinge

EU-Asylpolitik: Von der Leyen fordert Abschiebezentren außerhalb Europas

von Fremdeninfo 15 Oktober 2024
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EU-Asylpolitik: Von der Leyen fordert Abschiebezentren außerhalb Europas

Artikel von Von Josef Kelnberger, Brüsse
 
                  
      Initiative in der Asylpolitik: EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. © Lisi Niesner/REUTERS

Die Kommissionspräsidentin legt den Staats- und Regierungschefs einen Zehn-Punkte-Plan vor, um die irreguläre Migration einzudämmen. Der hat es in sich.

Von der Leyen fordert Abschiebezentren außerhalb Europas

Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen will das Asylrecht in der Europäischen Union weiter verschärfen. In einem Brief an die 27 Staats- und Regierungschefs, die sich an diesem Donnerstag zum Gipfel in Brüssel treffen, entwirft sie einen Zehn-Punkte-Plan. Er soll helfen, die Zahl der in Europa ankommenden Migranten zu vermindern und abgelehnte Asylbewerber schneller zur Ausreise zu zwingen. Der brisanteste Punkt in dem Papier sind zweifellos sogenannte „return hubs“, also Abschiebezentren außerhalb der EU.

Der Wille, Asylverfahren in Staaten außerhalb der EU auszulagern, zieht sich durch alle aktuellen Debatten in der europäischen Flüchtlingspolitik. Von der Leyen kündigt an, das Konzept „sicherer Drittstaaten“ im kommenden Jahr rechtlich neu zu regeln. In dem Zusammenhang erwähnt sie in einem Satz die Abschiebezentren als „einen möglichen Schritt vorwärts“. Sie entspricht damit auch Forderungen aus der Europäischen Volkspartei, der sie als CDU-Politikerin angehört. In der Vergangenheit hatte die EU-Kommission solche Ideen abgelehnt.

Als Vorbild für die Auslagerung von Asylverfahren gilt Giorgia Melonis Abkommen mit dem EU-Beitrittsland Albanien. Die italienische Regierungschefin lässt Asylverfahren für Menschen, die außerhalb italienischer Gewässer aufgegriffen werden, unter italienischer Regie in albanischen Lagern durchführen. Von der Leyen erwähnt Meloni in ihrem Brief ausdrücklich: Die ganze EU könne von den Erfahrungen mit diesem Modell lernen, schreibt sie. Die meisten Vorschläge zur Zusammenarbeit mit Drittstaaten, die derzeit in Europa diskutiert werden, gehen jedoch über das Meloni-Modell hinaus: Es ginge nicht um EU-Beitrittsländer wie Albanien, sondern um afrikanische Staaten wie

Wie reagiert die Bundesregierung?

Mit Spannung wird in Brüssel erwartet, wie sich Bundeskanzler Olaf Scholz und die deutsche Regierung zur Idee von Abschiebezentren in Drittstaaten verhält. Sie hatte sich zuletzt einer Initiative von 17 europäischen Staaten angeschlossen, die fordert, einen neuen Rechtsrahmen zu schaffen, um Abschiebungen zu beschleunigen und zu erleichtern.

Von der Leyen beklagt in ihrem Brief selbst, nur 20 Prozent der abgelehnten Asylbewerber würden Europa auch wirklich verlassen. Deshalb sollen Verfahren gestrafft und europaweit harmonisiert werden. Abgelehnten Asylbewerbern will von der Leyen strengere Pflichten auferlegen. Und besondere Regeln sollen für die Abschiebung von straffällig gewordenen Asylbewerbern entwickelt werden, schreibt die Kommissionspräsidentin.

Der Brief dient als Grundlage für das Treffen der Staats- und Regierungschefs beim Gipfel in Brüssel. Fragen der Migration dürften dort das beherrschende Thema sein. Die Zahl der in Europa ankommenden Migranten ist zuletzt gesunken. Ursula von der Leyen führt das vor allem auf die Abkommen mit nordafrikanischen Ländern wie Tunesien zurück, die Migranten an der Überfahrt über das Mittelmeer hindern. Solche Verträge bezeichnet die Kommissionspräsidentin als Erfolgsmodell. Die Debatten um Verschärfungen des Asylrechts in Europa reißen angesichts der Wahlerfolge rechter Parteien in ganz Europa aber nicht ab. Und sie haben neue Fahrt aufgenommen durch das deutsche Vorgehen seit dem Messer-Anschlag von Solingen.

Deutschlands Grenzkontrollen als Gelegenheit für Verschärfungen

Die Bundesregierung hat Kontrollen an allen deutschen Grenzen eingeführt und in ungewohnt scharfer Form die Regierungen in Italien und Griechenland kritisiert, weil sie Asylbewerber, für deren Verfahren sie laut europäischem Recht zuständig wären, nicht zurücknehmen. Andere Staaten nehmen den deutschen Kurswechsel nun als Gelegenheit, Verschärfungen des Asylrechts voranzutreiben, denen sich Deutschland bislang verweigert hat.

Ursula von der Leyen kommt der Bundesregierung in ihrem Brief durchaus entgegen. So plädiert sie wie die deutsche Innenministerin Nancy Faeser dafür, Teile der im Frühjahr beschlossenen europäischen Asylrechtsreform vorzuziehen. Kern der Reform sind Lager an den EU-Außengrenzen, wo Asylbewerber mit geringer Aussicht auf Anerkennung festgehalten und schnell wieder abgeschoben werden sollen. Wegen des großen Aufwands bei der Umsetzung soll das System erst in zwei Jahren starten.

Von der Leyen schlägt nun vor, die umfassende Registrierung und Sicherheitsüberprüfung von Flüchtlingen sofort umzusetzen. Damit könnten die Dublin-Regeln wieder besser zur Geltung kommen: Verantwortlich für das Asylverfahren ist der Staat, in dem die Migranten europäischen Boden erreichen. Im Gegenzug, schreibt von der Leyen, könnten die neuen Regeln für die „Solidarität“ unter den Mitgliedstaaten sofort greifen, was konkret hieße: Italien und Griechenland dürften gewisse Kontingente von Asylbewerbern an andere Staaten abgeben, oder sie würden zumindest finanziell entschädigt.

Im Mittelpunkt der Debatten dürfte bei dem Gipfel auch der polnische Regierungschef Donald Tusk stehen. Er wird seinen Plan erklären, das Asylrecht für eine gewisse Zeit komplett außer Kraft zu setzen. Er begründet den Schritt damit, Russland und Belarus würden weiterhin Migranten an die polnische Grenze schicken, um Polen und die ganze EU zu destabilisieren. Die Kommission hat die polnische Regierung zu Beginn dieser Woche davor gewarnt, gegen europäisches Recht zu verstoßen. Allerdings werden bei dem Brüsseler Gipfel auch neue Wege diskutiert, sich gegen die sogenannte „Instrumentalisierung“ von Migranten zu wehren. Auch Ursula von der Leyen erwähnt dieses Problem in ihrem Brief als eine der zehn Prioritäten. Von einer Aussetzung des Asylrechts ist darin allerdings nicht die Rede.

 
15 Oktober 2024 0 Kommentare
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EXKLUSIV – Gündogan schreibt bewegenden Brief an Deutschland

von Fremdeninfo 13 Oktober 2024
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EXKLUSIV – Gündogan schreibt bewegenden Brief an Deutschland

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                                                          In 82 Länderspielen stand Ilkay Gündogan für Deutschland auf dem Platz © Getty Images
 
In 82 Länderspielen stand Ilkay Gündogan für Deutschland auf dem Platz

Liebe Fans,

mit einem lachenden und einem weinenden Auge werde ich zum Spiel gegen die Niederlande nach München anreisen. Auf der einen Seite freue ich mich darauf, mich noch einmal offiziell gemeinsam mit Manu, Thomas und Toni (wird nicht persönlich vor Ort sein, d. Red.) von euch Fans zu verabschieden sowie viele Mitspieler wiederzusehen, auf der anderen Seite wird mir dann auch nochmal bewusst werden, dass die DFB-Karriere nun endgültig vorbei ist.

Meine DFB-Karriere wird häufig als unglücklich oder unvollständig eingestuft. Ja, ich weiß, was viele Medien oder Experten damit meinen und ja, meine Jahre in der Nationalmannschaft waren sicherlich nicht so erfolgreich wie meine Karriere im Vereinsfußball.

Aber am Ende stehen trotzdem 82 Länderspiele für mein Heimatland – eine Zahl, die ich im Jugendalter niemals für möglich gehalten hätte – eine Zahl, auf die ich unfassbar stolz bin!

Mein stolzester Moment war sicherlich, als ich unsere Mannschaft zum Eröffnungsspiel der Heim-EM als Kapitän anführen durfte. Eine Mannschaft, mit der wir es gemeinsam geschafft haben, endlich wieder eine Euphorie im Land auszulösen nach so vielen schwierigen Jahren.

Man hat es gesehen: Als wir im März unsere Testspiele gewonnen hatten, eine kleine Euphorie aufkam, war plötzlich alles anders. Die Jungs haben wieder an sich geglaubt!

Ein Glaube, der nach all den negativen Erlebnissen so wichtig war – die Negativität war endlich verschwunden und das Selbstvertrauen war zurückgekehrt. Das Zusammenspiel von Spielern, Fans und Öffentlichkeit war wieder intakt und genau das war unsere größte und wichtigste Errungenschaft im vergangenen Sommer.

Ich selbst hatte das Gefühl, dass es an der Zeit ist, Platz für jüngere Spieler zu machen. Dass auch der auf Vereinsebene immer voller werdende Spielplan dabei eine große Rolle gespielt hat und sich Körper und Kopf nach etwas mehr Pausen gesehnt hatten, war ebenfalls ein Hauptfaktor für meine Entscheidung. Zur Heim-EM war ich mit über 60 absolvierten Pflichtspieleinsätzen angereist – in der aktuellen und kommenden Saison könnten es theoretisch noch mehr werden.

Selbstverständlich werde ich aber weiter alle DFB-Spiele verfolgen – als großer Fan einer unfassbar talentierten Truppe, die vom Gefühl her nun immer weiter zusammenwachsen wird.

Bei der nächsten WM mag es wieder zwei, drei Teams geben, die vielleicht auf dem Papier noch stärker sein werden, aber das war schon immer so. Mit dem zuletzt entwickelten Teamgeist wird auch in Amerika bis zum Titelgewinn aber alles möglich sein – da bin ich mir sicher.

Ich wünsche mir tief im Herzen, dass es mit unserer Nationalmannschaft so weitergeht wie zuletzt und sie auch in schwierigen gesellschaftlichen Zeiten für positive Ablenkung sorgen kann.

Wir sehen uns in München, alles Gute

Euer Ilkay

13 Oktober 2024 0 Kommentare
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Nena und die andere Meinung – Ich hätte nie gedacht, dass ich einem Grünen zustimme, aber: Applaus für Özdemir!

von Fremdeninfo 13 Oktober 2024
von Fremdeninfo

Nena und die andere Meinung – Ich hätte nie gedacht, dass ich einem Grünen zustimme, aber: Applaus für Özdemir!

                                                        Artikel von Von FOCUS-online-Nena Brockhaus
                                                 
                                                              Dieses Mal diskutiert Nena Brockhaus Özdemirs Gastbeitrag
 

Die größten Sorgen der Deutschen sind die steigenden Lebenserhaltungskosten und die Migration. Besonders die Debatte um Gewalt von Männern mit Migrationshintergrund bewegt aktuell Deutschland. Schenken Sie mir einen Augenblick für beide Meinungen.

Was Gewalt von Männern mit Migrationshintergrund betrifft, gibt es in Deutschland aktuell zwei Lager. Die einen, die die Debatte engagiert lostreten, wie der grüne Minister Cem Özdemir. Oder auch die Journalisten Ninve Ermagan und Ulrich Wickert.

Und das andere Lager, angeführt von Journalisten wie Melanie Amann, die Ulrich Wickert in der Sendung „Maischberger“ quasi Desinformation vorwarf, als eben jener meinte, dass sich Frauen abends in Hamburg nicht mehr auf den Jungfernstieg trauen.

Zwischentöne in der Debatte fehlen. Ich selbst befinde mich im Lager Özdemir. Wir müssen Dinge konkret ansprechen. Wir brauchen mehr Diskurs. Zwingend und dringend. Zu oft werden Debatten unterdrückt.

Der Grund? Man wolle der AfD nicht in die Karten spielen, heißt es oft. Was die Wortführer vergessen: Nur, weil es Alice Weidel ist, die sagt, dass die Sonne scheint, heißt es noch lange nicht, dass es draußen regnet. Die kritischen Standpunkte zur Migrationspolitik gehören nicht der AfD. 

Özdemir sorgte für Furore

Sehen wir uns einmal die Fakten an. Laut dem Bundeskriminalamt (BKA) war 2022 etwa ein Drittel der Tatverdächtigen in Deutschland nicht-deutscher Herkunft, während diese Gruppe etwa 25 Prozent der Gesamtbevölkerung ausmacht. In bestimmten Bereichen wie Gewaltdelikten, also beispielsweise Körperverletzung und Raub, liegt der Anteil noch höher.

In einigen Bereichen wie sexueller Gewalt, Messerangriffen oder Übergriffen in sozialen Brennpunkten sind Migranten statistisch häufiger vertreten.

Eine Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN) zeigt, dass der Anteil von jungen Männern mit Migrationshintergrund bei bestimmten Formen der Jugendgewalt überproportional vertreten ist. Die Kriminalstatistiken liefern auch Hinweise darauf, dass bestimmte Migrantengruppen bei sexuellen Delikten überrepräsentiert sind. 

Der grüne Minister Cem Özdemir sorgte für Furore, als er in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (FAZ) einen emotionalen Gastbeitrag über die Ängste seiner Tochter schrieb: „Wenn sie in der Stadt unterwegs ist, kommt es häufiger vor, dass sie oder ihre Freundinnen von Männern mit Migrationshintergrund unangenehm begafft oder sexualisiert werden.“

Özdemir fordert klare Grenzen

Er schrieb auch: „Doch ich spüre, wie sie das umtreibt. Und wie enttäuscht sie ist, dass nicht offener thematisiert wird, was dahintersteckt: die patriarchalen Strukturen und die Rolle der Frau in vielen islamisch geprägten Ländern.“

Özdemir forderte klare Grenzen: „Wer einen wertvollen zu unserem Land beitragen kann und will, ist willkommen. Wer nachweislich Schutz sucht, dem helfen wir. Für alle anderen haben wir keinen Platz.“

Ich hätte nie gedacht, dass ich mal einem Grünen vollständig zustimme. Doch es ist an der Zeit: Applaus für Cem Özdemir! Doch wir wären nicht bei „Nena und die andere Meinung“ ohne das andere Lager anzuhören:

Journalistin und Autorin Annika Brockschmidt machte ihrem Ärger auf der Plattform X Luft: „Sorge um die Tochter wegen illegaler Migranten ist nun wirklich das sexistischste, rassistischste Klischee schlechthin. Und: nichts anderes wird seit Monaten in sämtlichen deutschen Medien durchgespielt, rauf und runter. So zu tun, als sei das nicht der Fall, ist bizarr.“

Falschdarstellungen durch Medien werden kritisiert

Es gibt Statistiken, die Brockschmidts Meinung durchaus unterstützen. Beziehungsweise Meinungen wie die meine zur Gewalt durch Migranten relativieren.

Beispielsweise soll eine verstärkte Polizeipräsenz in sozialen Brennpunkten oder Vierteln mit hohem Migrantenanteil zu einer überproportionalen Zahl an Festnahmen führen, ohne dass tatsächlich eine Zunahme der Kriminalität vorliegt. Was aber die Statistiken zu den Ungunsten der Migranten verändert.

Auch werden häufig die Falschdarstellungen durch Medien kritisiert. Viele Medienberichte würden sich zu stark auf Verbrechen von Menschen mit Migrationshintergrund fokussieren, was den Eindruck erwecke, dass diese Gruppe generell gewalttätiger ist. Dies führe zu verzerrten Wahrnehmungen.

Auch verzeichnen wir in Deutschland einen langfristigen Rückgang der Kriminalität. Trotz aller medialer Aufmerksamkeit sinkt die Kriminalitätsrate in Deutschland in vielen Bereichen seit Jahren, auch wenn manche Deliktsgruppen wie Messerangriffe in bestimmten Kontexten zunehmen.

Nicht zu vergessen, dass Gewalt gegen Migranten, insbesondere durch rechtsextreme Gruppierungen, ebenfalls ein wachsendes Problem ist, das in der öffentlichen Diskussion oft nicht die gleiche Aufmerksamkeit erhält wie Gewalt von Migranten.

Auch Historiker hat Problem mit Özdemirs Aussagen

Auch Historiker Jürgen Zimmerer hat ein Problem mit Özdemirs Aussagen und der Debatte um die Gewalt von Migranten. Er warf Özdemir vor, den „xenophob-völkischem Rechtsruck“ mit seinem Artikel zu befeuern. Und die „taz“ argumentierte, dass man einem Menschen den Migrationshintergrund nicht ansehen könne.

Was mir aber viel wichtiger als die Meinung von Özdemir, Brockschmidt, Zimmerer, „taz“ und Co., ist Ihre Meinung, liebe Leser. Wie stehen Sie zu der Debatte um die Gewalt von Migranten?

Sind Sie diese Woche Team Brockschmidt? Oder Team Brockhaus? Seien Sie sich gewiss: Ich lese immer all Ihre Kommentare – jeden Einzelnen. Jede Woche. Schreiben Sie mir auch gerne einmal in die Kommentare mit wem ich als nächstes debattieren soll.

Wenn Sie mögen, lesen wir uns nächste Woche Samstag wieder.

Ihre Nena Brockhaus

13 Oktober 2024 0 Kommentare
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Grünen-Landeschef gegen weitere Verschärfungen bei Migration

von Fremdeninfo 12 Oktober 2024
von Fremdeninfo

Grünen-Landeschef gegen weitere Verschärfungen bei Migration

                                                                    Artikel von dpa
                                     
 
                                        Grünen-Landeschef Gazi Freitag lehnt weitere Verschärfungen in der Migrationspolitik ab. © Axel Heimken/dpa

 

Schleswig-Holsteins Grünen-Landeschef Gazi Freitag trägt die schwarz-grünen Bundesratsinitiativen zur Migration mit, lehnt Verschärfungen darüber hinaus aber ab. 

Angesichts des steigenden Migrationsdrucks und Signalen der Überlastung aus den Kommunen müssten sie als Regierungspartei Verantwortung übernehmen, sagte Freitag auf einem Landesparteitag. Der Vorstoß der schwarz-grünen Landesregierung zusammen mit den Koalitionen aus Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg (ebenfalls schwarz-grün) sei für seine eigene Partei aber wahnsinnig herausfordernd gewesen.

«Die Maßnahmen, die jetzt beschlossen wurden, sollen dazu beitragen, das System handlungsfähig zu halten, ohne dabei grundlegende menschenrechtliche Standards aufzugeben», sagte Freitag. Ziel sei es, das Asylrecht in seiner Kernfunktion zu schützen. «Es darf keine Aushöhlung des Rechts auf Asyl geben.» Es müsse sichergestellt sein, dass es dabei keine unrechtmäßigen Abschiebungen in unsichere Herkunftsländer gebe und Zugang zu fairen Asylverfahren gewährleistet bleibe. 

«Diese rote Linie durfte und wird auch zukünftig nicht überschritten werden. Weitergehende Maßnahmen können wir Grüne nicht mittragen», sagte Freitag. Die Bundesratsinitiative der drei Landesregierungen fordert effektivere Regeln zur Überstellung von Schutzsuchenden innerhalb Europas.

Freitag beklagt Polemik

Der Landesvorsitzende warf Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und anderen vor, Ängste zu schüren und ein verzerrtes Bild von Migration zu verbreiten. Seine eigene Partei stehe zunehmend unter Beschuss. «Diese ständige Polemik gegen die Grünen ist nicht nur falsch, sondern gefährlich. Es schwächt den gesellschaftlichen Zusammenhalt und stärkt am Ende rechtsextreme Kräfte.»

Schleswig-Holstein sei ein Paradebeispiel für grüne Regierungsbeteiligung, sagte Freitag. «Wir haben hier gezeigt, dass es möglich ist, ökologischen Wandel und wirtschaftliche Vernunft miteinander zu verbinden.» Die Grünen sind in Schleswig-Holstein seit 2012 durchgängig Regierungspartei.

 
 
12 Oktober 2024 0 Kommentare
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