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Flüchtlinge

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Politik

Menschenrechtsorganisationen fordern Europarat zu Konsequenzen gegen Türkei auf

von Cumali Yağmur 12 Juni 2025
von Cumali Yağmur

Menschenrechtsorganisationen fordern Europarat zu Konsequenzen gegen Türkei auf

        

Vor dem Europarat in Straßburg demonstrierten tausende Menschen für die Einhaltung von Menschenrechten in der Türkei. Organisationen wie „Peaceful Actions“ und „Human Rights Defenders“ fordern klare Maßnahmen gegen Ankaras Missachtung von EGMR-Urteilen.

Mehrere zivilgesellschaftliche Vereinigungen, darunter auch das Bündnis „Peaceful Actions“, haben vor dem Gebäude des Europarates in Straßburg gegen die türkische Regierung demonstriert. Sie forderten das Gremium auf, konkretere Schritte zu unternehmen, um die Führung in Ankara zur Umsetzung von Urteilen des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) zu veranlassen.

Hintergrund des Protests ist die wiederholte und systematische Missachtung von Urteilen des EGMR durch die Türkei. Es war die vierte Demonstration vor dem Europaratsgebäude, die zivilgesellschaftliche türkische Organisationen vor dem Europaratsgebäude durchgeführt hatten. Mehrere tausend Menschen nahmen an der Veranstaltung teil, die unter dem Motto „Gerechtigkeit für alle“ stand.

Peaceful Actions: „Praxis ein Spiegelbild der aktuellen Türkei“

Peaceful Actions betonte, dass die Praxis der Türkei, verbindliche Urteile des EGMR nicht umzusetzen, die Lage im Land widerspiegele. Die Achtung des Rechts und die verfassungsrechtlichen Garantien der Grundrechte seien nicht mehr gewährleistet, die Rechtsstaatlichkeit stehe nur noch auf dem Papier.

In einer Erklärung der Organisation wird auf Fälle wie jene von Yüksel Yalçınkaya, Osman Kavala oder Selahattin Demirtaş hingewiesen. Diese prominenten Fälle, die vor dem EGMR gelandet seien und Recht bekommen hätten, stünden exemplarisch für hunderttausende Menschen in den Fängen türkischer Willkürjustiz.

Es zeichne sich immer mehr ab, dass die Justiz in der Türkei nicht unabhängig sei und politischer Druck Vorrang vor der Gesetzmäßigkeit habe. Angesichts dieser Entwicklungen könne man nicht schweigen, heißt es weiter, und: „Wenn wir ‚Gerechtigkeit für alle‘ wollen, müssen zuerst die Entscheidungen des EGMR umgesetzt werden.“

Politische Repression in der Türkei erreicht neue Qualität

Die jüngsten Entwicklungen wie die politischen Haftbefehle gegen Istanbuls Oberbürgermeister Ekrem İmamoğlu und immer mehr führende Mitglieder der größten Oppositionspartei sprechen Bände. Dieser Auffassung ist auch Hüseyin Demir von der Organisation Human Rights Defenders. „Dass jetzt auch offen gegen Führungspersönlichkeiten der CHP vorgegangen wird, stellt eine neue Qualität der politischen Repression in der Türkei dar. Zuvor ging es hauptsächlich gegen Vereinigungen, die man leicht durch eigene Medienmacht dämonisieren konnte. Mittlerweile schreckt man nicht einmal mehr davor zurück, die Wahlsieger von 2024 ins Visier zu nehmen“, äußerte er gegenüber dem DTJ.

Auf die Justiz könnten die Betroffenen in der Türkei nicht mehr hoffen, denn diese sei nicht mehr in der Lage, dem politischen Druck standzuhalten. Aber auch unabhängige Journalisten hätten in der Türkei mittlerweile zu viel Angst um ihre Existenz, um noch Willen zu kritischer Berichterstattung zu entfalten. Auch die Reste der Zivilgesellschaft in der Türkei trauten sich kaum noch, aufzubegehren, weil mit immer größerer Polizeigewalt auf Demonstrationen reagiert werde.

Verfolgung, Inhaftierung, Stigmatisierung – der Preis für Kritik

In der Yalçınkaya-Entscheidung des EGMR sei insbesondere die Willkür im Umgang mit der Gülen-Bewegung hervorgehoben worden. Nach wie vor würden, so die Erklärung von Peaceful Actions, Tag für Tag dutzende Menschen willkürlich inhaftiert: „Die haltlosen Terrorismusvorwürfe erstrecken sich jetzt auch auf Kinder, aber auch auf Studentinnen.“

Kurdische Regierungskritiker würden unter den Verdacht der „terroristischen Propaganda“ gestellt. Journalisten, deren Berichterstattung der Führung in Ankara nicht gefalle, gerieten wegen „Verbreitung irreführender Informationen“ ins Visier der Justiz, Studenten wegen „Beleidigung des Präsidenten“. Man müsse jetzt die Stimme erheben, denn für Menschen, für die Gerechtigkeit zu spät komme, gebe es keine Gerechtigkeit mehr.

Peaceful Actions weist in seiner Erklärung auch darauf hin, dass allein seit dem 26. September 2023 mindestens 6.503 weitere Menschen aufgrund angeblicher Mitgliedschaft in der Gülen-Bewegung inhaftiert worden seien. An jenem Tag war die Entscheidung in Sachen Yalçınkaya ergangen.

Menschenrechtsorganisationen fordern auch deutschen Druck auf Türkei

Mit der Freiheitsberaubung ende es jedoch nicht. Menschen in Gefängnissen hätten keinen Zugang zu angemessener medizinischer Versorgung. Die Familien der Betroffenen litten unter sozialer Ausgrenzung, Stigmatisierung und ernsthafter wirtschaftlicher Not. Aus Sicht von Peaceful Actions seien die internationalen Verträge, die die Türkei unterzeichnet habe, die einzige Hoffnung für zehntausende Menschen, die der Autoritarismus in der Türkei bedrohe. Dazu sei es allerdings auch erforderlich, dass der Europarat seiner Pflicht zur Durchsetzung der Europäischen Menschenrechtskonvention nachkomme.

Auch Hüseyin Demir sieht hier Handlungsbedarf. Deutschland solle hier ebenfalls diplomatischen Druck ausüben, betont der Präsident der Human Rights Defenders. Gegenüber dem DTJ unterstreicht er: „Deutschland als einer der wichtigsten wirtschaftlichen und geopolitischen Partner der Türkei hat Möglichkeiten, seinen Einfluss in die Waagschale zu werfen. Man weiß um die Situation und will sie nicht hinnehmen. Es gibt aber diplomatische Druckmittel und es ist Zeit, sie zu nutzen.

12 Juni 2025 0 Kommentare
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Religion

mmer mehr Muslime fühlen sich nicht mehr gewollt in Deutschland

von Cumali Yağmur 12 Juni 2025
von Cumali Yağmur

Immer mehr Muslime fühlen sich nicht mehr gewollt in Deutschland

Artikel von Marcel Görmann

Die Ablehnung ist für viele vor allem junge Muslimminen und Muslime spürbar. In der Beratungsstelle „Wendepunkt“ in Köln-Kalk suchen junge Menschen Unterstützung in schwierigen Lebenslagen. Immer häufiger berichten muslimische Jugendliche von einem Gefühl der Ablehnung, sagt der Projektleiter Mohammed Haddad. Viele Muslime möchten Teil der Gesellschaft sein, fühlen sich jedoch diskriminiert, hat der WDR recherchiert.

unge Muslime sehen oft keinen Sinn mehr darin, sich zu bemühen, weil Diskriminierung so präsent ist“, betont Haddad. Äußerungen von Politikern, die eine pauschal negative Sicht auf den Islam haben, sowie die mediale Verknüpfung von Muslimen mit Terrorismus würden diese Gefühle verstärken. Hinzu kommen persönliche Erniedrigungen, welche diese Wahrnehmung weiter stützen.

Studie der Uni Münster bestätigt: Immer mehr Muslime fühlen sich gekränkt

Eine Studie der Universität Münster unter Muslimen fand heraus, dass etwa 20 Prozent der Befragten die emotionale Kränkung nicht verarbeitet können. Viele Betroffene weisen die Schuld der Gesellschaft insgesamt zu. Elf Prozent aus dieser Gruppe seien sogar bereit, muslimische Interessen gewaltsam zu verteidigen.

Laut Haddad greift die Beratungsstelle diese Probleme auf. Mit Gesprächskreisen soll gezeigt werden, dass Muslime Perspektiven in Deutschland haben und Teil der Gesellschaft sein können.

Islamisten und Hassprediger nutzen die Unsicherheit von Muslimen aus. Sie behaupten: „Wenn du ein Muslim bist, ist die Mehrheitsgesellschaft schuld an deinem Leid.“ Solche Botschaften, besonders in Sozialen Medien, erreichen viele Jugendliche.

Gefahr der Radikalisierung

Laut Professor Mouhanad Khorchide könne dies zu Radikalisierung führen. Die Erkenntnisse der Studie könnten dabei helfen, Prävention besser zu gestalten. Es sei wichtig, Gefühle von Kränkung frühzeitig zu erkennen und Muslime in ihrer gesellschaftlichen Zugehörigkeit zu unterstützen. Khorchide schlägt vor, islamischen Religionsunterricht sowie Projekte in den Sozialen Medien zu stärken. Diese sollten positive Geschichten über das Zusammenleben in einer pluralen Gesellschaft verbreiten.

Die Beratungsstelle „Wendepunkt“ will ebenfalls dazu beitragen, negative Erzählungen zu entkräften. Dort werden Muslime beraten und ermutigt, Zukunftsperspektiven in Deutschland zu entwickeln. „Wir wollen ihnen zeigen, dass sie dazugehören, etwas Positives bewirken können und sich nicht zurückziehen müssen“, erklärt Haddad.

12 Juni 2025 0 Kommentare
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Archive

Kiziltepe erklärt Debatte um «Demokratieklausel» für beendet

von Fremdeninfo 11 Juni 2025
von Fremdeninfo

Kiziltepe erklärt Debatte um «Demokratieklausel» für beendet

                                                              Artikel von dpa

                                                                                                                                      Sozialsenatorin                                        Cansel Kiziltepe (SPD) reagiert auf Äußerungen ihrer Kollegin Sarah Wedl-Wilso (parteilos) zur «Demokratieklausel» (Archivbild) © Carsten Koall/dpa

Berlins Sozialsenatorin Cansel Kiziltepe (SPD) hat die Diskussion über eine sogenannte Demokratieklausel für öffentlich geförderte Einrichtungen für beendet erklärt. Anlass ist die ablehnende Haltung von Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson: Die von der CDU in den Senat entsandte Politikerin hatte sich im dpa-Interview dagegen ausgesprochen, Kultureinrichtungen mittels bestimmter Klauseln auf demokratische Werte zu verpflichten – zur Begründung verwies sie auf die Freiheit der Kunst und die Werte des Grundgesetzes.

Die Debatte um die Demokratieklausel ist endlich beendet», sagte ihre Senatskollegin Kiziltepe dazu der Deutschen Presse-Agentur. «Ich begrüße die vernünftige Entscheidung der Senatorin und unterstütze sie ausdrücklich auf ihrem Weg für einen echten Schutz gegen Diskriminierung.» Das sei ein gutes Zeichen für die Kunstfreiheit und das Vertrauen in die staatlich geförderten Einrichtungen der Stadt. «Gleichzeitig setzen wir uns weiterhin konsequent gegen Antisemitismus und jede Form von Diskriminierung ein.»

«Antisemitismusklausel» gescheitert

Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) hatte vor geraumer Zeit angekündigt, dass der Senat eine «Demokratieklausel» erarbeitet für Empfänger öffentlicher Fördergelder. Zuvor war Wedl-Wilsons Vorgänger als Kultursenator, der am 2. Mai zurückgetretene Joe Chialo (CDU), mit einem Vorstoß für eine «Antisemitismusklausel» in der Kulturförderung an juristischen Bedenken gescheitert.

Geförderte Kultureinrichtungen sollten sich demnach unter anderem zum Bekenntnis gegen Antisemitismus verpflichten. Die Kulturszene äußerte Befürchtungen, dass eine Beschränkung der Kunstfreiheit drohe. Wegner stellte danach eine neue, breiter angelegte Lösung in Aussicht. 

Kein Freund von Verboten

«Ich bin kein Freund von Verboten», hatte die von Wegner als Senatorin nominierte, parteilose Wedl-Wilson dazu im dpa-Interview gesagt. Sie vertraue darauf, dass die Leiter von Kultureinrichtungen die nötige Sensibilität im Hinblick auf Diskriminierungen jeder Art haben. Und: «Die Freiheit der Kunst ist Teil unseres Grundgesetzes.» Kulturschaffende müssten die Freiheit haben zu experimentieren, mit Kreativität bis an die Grenzen zu gehen und Grenzen auch auszuloten. Die Grenzen, die die Verfassung setze, dürften freilich nicht übertreten werden. Danach könne man sich gut richten.

11 Juni 2025 0 Kommentare
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Antisemitismus

Rassismus in Berlin: Zahl antimuslimischer Übergriffe deutlich angestiegen

von Fremdeninfo 11 Juni 2025
von Fremdeninfo

Rassismus in Berlin: Zahl antimuslimischer Übergriffe deutlich angestiegen

                      Artikel von epd/khe/ Berliner Zeitung 

 

 

                           

                                 Vor allem Frauen in sichtbar religiöser Kleidung sind von Übergriffen betroffen. © Georg Wendt/dpa

Im vergangenen Jahr sind in Berlin 644 antimuslimische Übergriffe dokumentiert worden. Wie die Co-Geschäftsführerin der Allianz gegen Islam- und Muslimfeindlichkeit (Claim), Rima Hanano, mitteilte, entspricht das einem Anstieg um fast 70 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Unter den Vorfällen befänden sich 285 Diskriminierungsfälle, knapp 250 verbale Angriffe und mehr als 50 Fälle von Körperverletzungen. Die Allianz geht allerdings von einer hohen Dunkelziffer aus. In knapp zwei Dritteln der Fälle sind Claim zufolge Frauen das Ziel gewesen, häufig auch in Begleitung ihrer Kinder. Insbesondere Frauen, die sichtbar religiöse Kleidung tragen, seien betroffen gewesen. Auffällig sei zudem, dass sich – mit einem Anteil von 35 Prozent – die meisten Vorfälle im Bildungsbereich ereignet haben. Die Allianz beobachte, dass sich auch vermehrt Lehrkräfte rassistisch äußerten.

Auch im öffentlichen Raum (20 Prozent) und der Arbeitswelt (elf Prozent) kam es zu überdurchschnittlich vielen Übergriffen. Solche Vorfälle würden eine gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Zusammenleben für Muslime verhindern oder erschweren.

Die meisten Vorfälle haben sich mit 56 Fällen demnach im Januar 2024 ereignet. Ein Anstieg von antimuslimischen Übergriffen sei zudem nach Anschlägen wie auf dem Magdeburger Weihnachtsmarkt im Dezember 2024 zu beobachten. Durch danach folgende politische und mediale Debatten fühlten sich Menschen „ermutigt, andere Menschen anzugreifen oder zu diskriminieren“, sagte Hanano. Generell sei ein Anstieg der Fallzahlen seit Oktober 2023 zu beobachten. Die Allianz wies darauf hin, dass der Anstieg zeitlich mit dem Terrorangriff der Hamas auf Israel zusammen falle. Im Jahr 2023 habe bis Oktober der Höchstwert in einem Monat bei 29 Vorfällen gelegen, seitdem gab es nur zwei Monate, in denen der Wert niedriger war.

Die Allianz forderte mehrere Maßnahmen zur Bekämpfung antimuslimischer Übergriffe. Neben einer besseren Erfassung von antimuslimischem Rassismus müssten Beratungsstellen dauerhaft finanziert werden. Auch solle ein Rechtshilfefonds eingerichtet werden, damit sich Betroffene besser wehren könnten. Außerdem solle der 1. Juli zum Tag gegen antimuslimischen Rassismus deklariert werden. Am 1. Juli 2009 war Marwa El-Sherbini aus antimuslimischen Motiven im Landgericht Dresden ermordet worden

11 Juni 2025 0 Kommentare
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Religion

Islamisches Wachstum: Globale Religionslandschaft im Wandel

von Fremdeninfo 11 Juni 2025
von Fremdeninfo

Islamisches Wachstum: Globale Religionslandschaft im Wandel

                     Artikel von Reinhard Bingener/ Faz

                   

                         Noch sind die Christen die größte Glaubensgemeinschaft: Papst Leo XIV leitet eine Pfingstprozession © EPA

Das Christentum bildet weiterhin die größte Weltreligion, allerdings schrumpft der Abstand zum Islam. Zudem steigt global der Anteil der religiös ungebundenen Bevölkerung. Dies ist das Ergebnis einer Analyse des renommierten Pew Research Centers, das dafür insgesamt 2700 Statistiken aus den Jahren 2010 bis 2020 ausgewertet hat.

Dem Christentum hängen demnach 2,3 Milliarden Menschen an, das ist ein Zuwachs von knapp 122 Millionen Menschen. Der Islam legte in dem Zeitraum um 347 Millionen auf insgesamt 2 Milliarden Anhänger zu. Die religiös Ungebundenen bilden mit 1,9 Milliarden Menschen die drittgrößte weltanschauliche Gruppierung, die ebenfalls stark um 270 Millionen Menschen wuchs. Allein rund 1,3 Milliarden der religiös ungebundenen Menschen leben im kommunistisch geführten China.

Der besonders stark in Indien und in Nepal verbreitete Hinduismus wuchs um 126 Millionen Menschen auf 1,2 Milliarden Anhänger. Die einzige Weltreligion, die trotz des weltweiten Bevölkerungswachstums Nettoverluste verbuchte, war der Buddhismus, dessen Anhängerschaft um knapp 19 Millionen Anhänger auf 324 Millionen sank. Das Judentum wuchs hingegen um knapp 1 Million Menschen auf 14,8 Millionen Anhänger.

Innerhalb des Christentums kam es in der Dekade zwischen 2010 und 2020 zu starken regionalen Verschiebungen: 30,7 Prozent aller Christen leben mittlerweile in Subsahara-Afrika, das damit Europa (22,3 Prozent) als bislang größten regionalen Schwerpunkt ablöste und auch Lateinamerika (24,1 Prozent) überholte.

Der starke Zuwachs des Islams ist hauptsächlich auf das vergleichsweise niedrige Durchschnittsalter (24,1 Jahre) und die hohe Fertilitätsrate seiner Anhängerschaft zurückzuführen. Die Gruppe der religiös Ungebundenen weist hingegen ein vergleichsweise hohes Alter und eine niedrige Fertilitätsrate auf, wächst aber dennoch ähnlich stark wie der Islam. In den Niederlanden, Neuseeland und Uruguay stieg die Gruppe der religiös Ungebundenen zwischen 2010 und 2020 sogar zur neuen Mehrheit auf. In den Vereinigten Staaten wuchs die Gruppe der religiös Ungebundenen im Verlauf der Dekade um 97 Prozent auf 101 Millionen Menschen; dort bezeichneten sich 2020 mittlerweile 30 Prozent der Bevölkerung als Atheisten, Agnostiker oder als ungebunden.

Das Wachstum der religiös Ungebundenen geht vor allem darauf zurück, dass vormalige Religionszugehörigkeiten im Verlauf eines Lebens oder im Übergang der Generationen verschwinden. Dies geschieht vor allem auf Kosten des Christentums, das für jede Person, die es durch einen solchen Wechsel von Religionszugehörigkeiten gewann, 3,1 Personen verlor. Der Buddhismus verzeichnete ebenfalls Verluste durch diese Wechsel, dort lag dieser Wert bei 1,8 Personen. Der Islam gewann hingegen leicht durch die sogenannten „Switches“. Für das Gesamtwachstum dieser Weltreligion spielten Konversionen aber keine bedeutende Rolle.

11 Juni 2025 0 Kommentare
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Religion

Reul fürchtet Erstarken islamistischer Missionierung

von Fremdeninfo 11 Juni 2025
von Fremdeninfo

Reul fürchtet Erstarken islamistischer Missionierung

                                                      Von  Dts Nachrichtenagentur

                                          

                                                                 Herbert Reul (Archiv) © via dts Nachrichtenagentur

Düsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – Vor Beginn der Innenministerkonferenz in Bremerhaven hat Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) vor dem Erstarken der islamistischen Missionierung in Deutschland, sogenannten Da`wa-Aktivitäten, gewarnt.

„Die Salafisten werden wieder mutiger, trauen sich mit ihren missionarischen Da`wa-Aktivitäten sogar wieder mehr auf die Straße“, sagte Reul den Tageszeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben). Und die „Größen der Szene“ würden nicht mehr „trocken missionarisch“ daherkommen, sondern sich als Online-Influencer inszenieren. „Aber klar ist: Das sind keine harmlosen Youtuber, das sind ideologische Brandstifter“, sagte Reul. Die islamistischen Prediger würden es stärker als noch vor wenigen Jahren schaffen, „junge Menschen anzusprechen, Teenager, die oft in labilen Lebensphasen sind“.

Der Staat müsse mit Härte reagieren, aber auch mit Prävention, forderte Reul. „Vereinsverbote gehören genauso zum Handeln der Behörden wie etwa das genaue Beobachten der Szene auf den sozialen Plattformen.“ Am Ende könne der Kampf gegen islamistische Prediger nur gemeinsam mit „Polizei, Plattformbetreiber, Schulen, Moscheen“ gelingen.

Auch Claudia Dantschke von der Beratungsstelle „Grüner Vogel“ erklärte, man beobachte in den vergangenen Jahren ein Anwachsen der salafistischen Missionierung. „Alte Akteure, die teilweise schon Jahrzehnte in der Szene sind, vernetzen sich mit jungen neuen Akteuren“, sagte Dantschke den Funke-Zeitungen. In ihren sogenannten „Islam-Seminaren“ würden die Islamisten „auf Angstpädagogik, Spaltung der Gesellschaft in Muslime und Nichtmuslime“ setzen und „gezielt junge, vulnerable Menschen“ ansprechen.

In einer Beschlussvorlage für die Innenministerkonferenz ist von „den seit dem Ende der Corona-Pandemie wieder erstarkenden islamistischen Da`wa-Aktivitäten in der realen und virtuellen Welt“ die Rede. Diesen müsse der Staat „wirksam begegnen“. Im aktuellen Bericht des Bundesamtes für Verfassungsschutz heißt es, dass die Zahl der Anhänger im Salafismus seit 2021 leicht zurückgegangen sei, nun könnte sich „aber eine Trendumkehr“ anbahnen. „Verstärkte Missionierungsarbeit in den vergangenen drei Jahren führt zu einer Verjüngung der Anhängerschaft und zu einem leichten Anstieg des Personenpotenzials“, so der Verfassungsschutz

11 Juni 2025 0 Kommentare
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Flüchtlinge

Innenministerium: Deutlich mehr freiwillige Ausreisen

von Fremdeninfo 10 Juni 2025
von Fremdeninfo

Innenministerium: Deutlich mehr freiwillige Ausreisen

                                          Artekel von dpa 

                                               

                                                                     Sachsen-Anhalt forciert neben Abschiebungen prioritär freiwillige Ausreisen. (Symbolbild) © Thomas Banneyer/dpa

Neben Abschiebungen will Sachsen-Anhalt weiter freiwillige Ausreisen forcieren. Im ersten Quartal dieses Jahres sei die Zahl der freiwillig Ausgereisten im Vergleich zum Vorjahresquartal um fast 100 Prozent auf 213 gesteigert worden, teilte das Innenministerium mit. 

Bei der Innenministerkonferenz in Bremerhaven in dieser Woche werde Sachsen-Anhalt einen Antrag einbringen, mit dem der Bund gebeten wird, angesichts weggefallener EU-Förderung Projektfinanzierungen weiter zu ermöglichen. Das schließe für Sachsen-Anhalt die Finanzierung des Rückkehrzentrums ein, in dem zur freiwilligen Ausreise beraten wird.

Innenministerin Tamara Zieschang (CDU) signalisierte Rückenwind für die Migrationspolitik auf Bundesebene mit Grenzkontrollen. «Der längst überfällige Kurswechsel in der Asylpolitik zeigt erste Wirkung. Die Asylzugänge an den deutschen Grenzen gehen spürbar zurück. Klar ist auch, dass weitere Maßnahmen folgen müssen. Dazu zählt unverändert die Abschiebung von ausreisepflichtigen Gefährdern und Straftätern – auch nach Afghanistan und Syrien.» Die Aussetzung des Familiennachzugs für subsidiär Schutzbedürftige und auch die Erleichterung der Bestimmung sicherer Herkunftsstaaten seien seit langem zentrale Forderungen der Unions-Innenminister.

10 Juni 2025 0 Kommentare
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Zahl der Einbürgerungen in Deutschland 2024 um fast die Hälfte gestiegen

von Fremdeninfo 10 Juni 2025
von Fremdeninfo

Zahl der Einbürgerungen in Deutschland 2024 um fast die Hälfte gestiegen

                                           Artikel von AFP

                                

Im vergangenen Jahr sind in Deutschland 291.955 Ausländer eingebürgert worden – so viele wie nie zuvor. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Zahl um 46 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. © Tobias SCHWARZ

Im vergangenen Jahr sind in Deutschland 291.955 Ausländer eingebürgert worden. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Zahl um 91.860 Einbürgerungen oder 46 Prozent auf einen Höchststand seit der Einführung der Statistik im Jahr 2000, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Ein Grund für die hohe Zahl lag auch in der Reform des Staatsangehörigkeitsrechts mit verkürzten Einbürgerungsfristen im vergangenen Jahr.

Rund 28 Prozent der neuen Staatsbürger stammten laut Statistikamt aus Syrien. Danach folgten mit großem Abstand Menschen mit türkischer Staatsangehörigkeit (acht Prozent), sowie mit irakischer (fünf Prozent), russischer (vier Prozent) und afghanischer (drei Prozent) Staatsangehörigkeit.

Unter den fünf am häufigsten vertretenen Staatsangehörigkeiten stieg die Zahl der Einbürgerungen von Russen prozentual am stärksten: Während im Jahr 2023 nur etwa 1995 Menschen mit russischer Staatsangehörigkeit eingebürgert wurden, waren es 2024 mit 12.980 Menschen mehr als sechsmal so viele – ein Plus von 551 Prozent.

Hintergrund des starken Anstiegs sei auch die Reform des Staatsangehörigkeitsrechts im Juni 2024 unter der damaligen Ampel-Regierung, erklärten die Bundesstatistiker weiter. Diese verkürzte die erforderliche Aufenthaltsdauer für Einbürgerungen. So ist nach neuer Rechtslage eine Einbürgerung bereits nach einer Aufenthaltsdauer von fünf statt bisher acht Jahren möglich.  Bei besonderen Integrationsleistungen wie etwa guten schulischen oder beruflichen Leistungen kann die Mindestaufenthaltsdauer auf bis zu drei Jahre verkürzt werden. Diesen Teil der Reform der Ampel-Koalition will die neue schwarz-rote Regierung nun wieder zurücknehmen.

Die grüne Bundestagsabgeordnete Filiz Polat kritisierte, dass Union und SPD nun Teile der Reform zurücknehmen wollten. Laut Studien wirke sich „der Zugang zur Staatsbürgerschaft positiv auf die wirtschaftliche, soziale und politische Integration von Zugewanderten aus“, erklärte sie. „Diese rückwärtsgewandte Politik der Bundesregierung schadet der Integration und der Wirtschaft.“

Kritik an den deutlich gestiegenen Einbürgerungszahlen kam von der AfD. Die Bundesregierung dürfe die deutsche Staatsangehörigkeit „nicht länger verschenken“, erklärte Parteichefin Alice Weidel im Online-Dienst X. Eine Einbürgerung dürfe es „nur bei bester Integration frühestens nach 10 Jahren“ geben.

Die meisten Einbürgerungen geschahen den Statistikern zufolge nach der Regelung zur fünfjährigen Aufenthaltsdauer. Zudem nutzten viele eine Regelung zur Miteinbürgerung von Ehegatten und Kindern, auch wenn sich diese selbst noch nicht fünf Jahre in Deutschland aufhielten. Diese beiden Einbürgerungsformen machten einen Anteil von 86 Prozent aus. Etwa sieben Prozent der Eingebürgerten nutzten hingegen die neue Regel für besonders Integrierte.

Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer in Deutschland zum Zeitpunkt der Einbürgerung lag laut den Angaben bei 11,8 Jahren. Der Wert lag somit über dem Vorjahreswert von 10,9 Jahren. Bei Syrern waren es im vergangenen Jahr im Schnitt 7,4 Jahre.

Mit Blick auf die Einbürgerungsquote wiesen Staatenlose mit 22 Prozent den Höchstwert auf. Dahinter folgten Syrer mit neun Prozent. Die Einbürgerungsquote sagt aus, welcher Anteil der hierzulande lebenden Menschen mit einer bestimmten Staatsangehörigkeit im jeweiligen Jahr eingebürgert wurde.

mt/hol

10 Juni 2025 0 Kommentare
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Proteste gegen Einwanderungspolitik: US-Regierung schickt Marines nach Los Angeles

von Fremdeninfo 10 Juni 2025
von Fremdeninfo

Proteste gegen Einwanderungspolitik: US-Regierung schickt Marines nach Los Angeles

Von: S,Z.

                                           

                                              Nationalgardisten sollen in Los Angeles staatliche Gebäude vor den Demonstranten schützen. © Apu Gomes/afp

Trump bricht ein weiteres Tabu und schickt 700 Berufssoldaten zu den Protesten.  Der Bundesstaat Kalifornien verklagt unterdessen die Trump-Administration. Auch in anderen US-Städten wird protestiert.

US-Regierung schickt Marines nach Los Angeles

Das US-Verteidigungsministerium mobilisiert auf Anweisung von Präsident Donald Trump weitere 2000 Soldatinnen und Soldaten der Nationalgarde für einen Einsatz bei den Protesten gegen die US-Migrationspolitik in Los Angeles. Das teilte Pentagon-Sprecher Sean Parnell auf der Online-Plattform X mit.

Die weitaus größere Eskalation: Er schickt auch rund 700 Marineinfanteristen der regulären Streitkräfte nach Los Angeles. Das teilte das Pentagon mit. Sie sollen die bereits am Wochenende entsandten Soldaten der Nationalgarde unterstützen. Es gehe darum, Bundesmitarbeiter und -eigentum zu schützen und mit einer „ausreichenden Anzahl an Kräften“ präsent zu sein. Die Soldaten sind Militärangaben zufolge in Deeskalation, der Kontrolle von Menschenansammlungen sowie den Regeln für die Anwendung von Gewalt geschult. Dennoch ist es höchst ungewöhnlich, reguläre Soldaten gegen die eigene Bevölkerung einzusetzen.

Der demokratische Gouverneur Kaliforniens, Gavin Newsom, warf Trump „Machtmissbrauch“ vor und sprach von „gestörten“ Fantasien eines „diktatorischen Präsidenten“. Die US-Regierung überschreite eine rote Linie. „Hier geht es nicht um die öffentliche Sicherheit. Es geht darum, das Ego eines gefährlichen Präsidenten zu streicheln“, monierte der Demokrat auf der Plattform X.

Auch in anderen US-amerikanischen Städten demonstrieren Menschen gegen die restriktive Migrationspolitik des US-Präsidenten. Laut CNN und New York Times gibt es auch Demonstrationen in San Francisco, New York und Atlanta, in vielen weiteren Städten wurde zum Protest aufgerufen. In San Francisco sollen am Sonntag bereits etwa 150 Menschen festgenommen worden sein. In New York sollen wütende Demonstranten den Trump Tower gestürmt haben.

Polizei drängt Demonstranten zurück

Die Proteste in L.A. waren am Montagnachmittag zunächst friedlich. Hunderte Menschen demonstrierten vor einem Bundesgebäude in der Innenstadt, die Demonstranten riefen Parolen und trugen Schilder, die sich gegen das Vorgehen der Einwanderungsbehörde ICE im Raum Los Angeles richteten. Später begann die Polizei damit, die Demonstranten zurückzudrängen und Straßenzüge rund um das Gebäude zu räumen.

Einzelne Demonstranten warfen Wasserflaschen, worauf die Polizei mit dem Abfeuern von Gummigeschossen reagierte. Beamte riefen Protestierende auf, das Gebiet zu verlassen und nach Hause zu gehen. Einer der Polizisten sagte: „Es ist chaotisch, aber wir haben es unter Kontrolle.“

Machtdemonstration der US-Regierung

Am Wochenende hatte Trump bereits mindestens 2000 Soldaten der Nationalgarde mobilisiert – gegen den Willen des Gouverneurs von Kalifornien, Gavin Newsom. Die Nationalgarde ist eine militärische Reserveeinheit und Teil der US-Streitkräfte.

Ihr Einsatz gegen den Widerstand des Gouverneurs ist eine höchst ungewöhnliche Machtdemonstration der Regierung. Seit 1965 hatte kein US-Präsident mehr die Nationalgarde eines Bundesstaats gegen dessen erklärten Willen übernommen. Im Normalfall haben die Bundesstaaten die Kontrolle über die Nationalgarde. Kommt es zum Krieg oder zu nationalen Notfällen, kann der US-Präsident das Kommando übernehmen.

Einige Hundert Soldaten der Nationalgarde – einige in Kampfmontur und mit automatischen Waffen – bezogen schon Stellung, um Gebäude des Bundes vor Protesten und Vandalismus zu schützen. Ebenfalls bereits am Wochenende teilte das zuständige Regionalkommando mit, dass auch Marineinfanteristen der regulären Streitkräfte bereitstünden. Dass diese nun von Trumps Regierung tatsächlich nach Los Angeles beordert werden, gilt als Tabubruch.

Newsom verklagt US-Regierung

Trumps Ansicht nach ist die Mobilisierung der Nationalgarde nötig gewesen, um weiteres Chaos in Los Angeles zu vermeiden. Bei den Demonstrationen habe es sich zwar nicht um einen Aufstand gehandelt, aber ohne sein Eingreifen hätte es einer werden können, behauptete der Republikaner.  Gavin Newsom, der demokratische Gouverneur von Kalifornien, sagt hingegen: Trump und Verteidigungsminister Pete Hegseth haben rechtswidrig gehandelt, als sie die Kontrolle über die Nationalgarde übernahmen, die normalerweise in den Machtbereich der Bundesstaaten fällt

Der Staat Kalifornien will die US-Regierung deshalb verklagen. Trump habe die Souveränität des Bundesstaats mit Füßen getreten, sagte Kaliforniens Generalstaatsanwalt Rob Bonta. Die Klageschrift sollte noch am Montag (Ortszeit) eingereicht werden.

Trump wiederum wetterte zuletzt heftig gegen Newsom und äußerte sich zustimmend zu der Idee, den Gouverneur oder aber auch Los Angeles‘ Bürgermeisterin Karen Bass festnehmen zu lassen.

Proteste in L.A. erst weitgehend friedlich, dann aufgeheizt

Seit Tagen mehren sich die Proteste auf den Straßen von Los Angeles gegen die strikte Einwanderungspolitik von Präsident Trump. Als Reaktion haben die Sicherheitsbehörden am Wochenende ein Versammlungsverbot für die Innenstadt verhängt.  Zudem gab die Polizei bekannt, dass es am Rande der Proteste übers Wochenende 56 Festnahmen gegeben habe.

Bis zum frühen Sonntagabend (Ortszeit) hatte es nur in der Innenstadt der weitflächigen Millionenmetropole einzelne Proteste gegeben – in einer Größenordnung, die normalerweise kaum größere Wellen schlagen würde. Am Rande dieser weitgehend friedlichen Demos kam es zwar auch zu gewaltsamen Ausschreitungen, allerdings heizte sich die Lage erst richtig auf, nachdem Trump gegen den Willen der örtlichen Behörden den Einsatz der Nationalgarde befohlen hatte.

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Die Illusion einer Lösung in der Zange des Imperialismus: Widersprüche und Ungewissheiten
Politik

Die Illusion einer Lösung in der Zange des Imperialismus: Widersprüche und Ungewissheiten

von Can Taylan Tapar 10 Juni 2025
von Can Taylan Tapar

Die Anfang Mai von der PKK angekündigte Kongressentscheidung und die darauffolgende Erklärung zur Selbstauflösung und Waffenabgabe zeigen, dass im „Prozess“, der durch die Aufrufe Öcalans und Bahçelis symbolischen Händedruck im Oktober an Fahrt gewann, ein neues Kapitel aufgeschlagen wurde. Doch dieser Schritt fand, entgegen den angeblichen Schritten der kurdischen politischen Bewegung, keine konkrete öffentliche Antwort von staatlicher Seite; im Gegenteil, er hat die Ungewissheiten noch verstärkt. Bevor wir auf die geklärten und noch unklaren Aspekte der aktuellen Lage eingehen, ist es notwendig, die grundlegenden Dynamiken, die dieser Situation zugrunde liegen, aus einer sozialistischen Perspektive zu beleuchten.

Zunächst sind all diese politischen Erschütterungen, die wir erleben, Teil der globalen Krise des imperialistischen Systems. Dieser Prozess, den wir als „Dritten Weltkrieg“ bezeichnen könnten, manifestiert sich in Stellvertreterkriegen, regionalen Konflikten und zunehmender Aufrüstung. Das heutige Zentrum dieses globalen Kampfes ist zweifellos der Nahe Osten. Das zu Beginn des neuen Jahrtausends vom US-Imperialismus entworfene Greater Middle East Project (BOP) ist mit den völkermordähnlichen Angriffen Israels in Palästina und den von den USA unterstützten dschihadistischen Gruppen (z.B. HTS) und deren Versuchen eines Regimewechsels in Syrien in eine zweite, aggressivere Phase eingetreten. Diese Phase wird nicht nur die Landkarten der Region, sondern auch die inneren Dynamiken von Peripherieländern wie der Türkei tiefgreifend beeinflussen und die Rivalität zwischen den imperialistischen Mächten verschärfen. Dass der Iran in diesem Neuaufteilungskampf als nächstes Ziel angesehen wird, weist auch regionalen Akteuren wie der Türkei und den Kurden neue, widersprüchliche Rollen zu.

In diesem Rahmen versuchen die USA einerseits, dem türkischen Regime die zumindest indirekte Akzeptanz des politischen Status von Rojava aufzuzwingen und Schritte zur Erfüllung einiger Forderungen der Kurden in der Innenpolitik zu erzwingen, andererseits wollen sie die expansionistischen, neo-osmanischen Ambitionen der Erdoğan-Regierung eindämmen. Daher muss betont werden, dass diese Initiative, die von Erdoğan als „Terrorfreie Türkei“ und von der kurdischen Bewegung als „Friedens- und Demokratisierungsprozess“ dargestellt wird, nicht aus einem erhabenen Ziel des Regimes wie der „Lösung der Kurdenfrage“ entstanden ist, sondern durch imperialistischen Druck und das Bestreben, die eigene Zukunft zu sichern. Der türkische Staat ist gezwungen, im Rahmen der Neugestaltungspläne der USA im Nahen Osten zu handeln. Bahçelis Äußerung zu Beginn des Prozesses, „wir würden Territorium verlieren“, war eine klare Zusammenfassung dieser Zwangslage. Der Staat ist bestrebt, diese Situation mit minimalen Zugeständnissen zu überwinden und die kurdische Dynamik unter Kontrolle zu halten.

In diesem Prozess sind die Interessenkonflikte und strategischen Differenzen zwischen den herrschenden Klassengruppen, die von Erdoğan und Bahçeli vertreten werden, noch deutlicher geworden. Während Bahçeli versucht, den Prozess im Einklang mit den US-Plänen zu führen und dabei die Interessen des traditionellen Staatsapparates und des atlantischen Kapitals zu wahren, hat Erdoğan aufgrund der Risiken, die diese Pläne für seine persönliche Macht und sein System bergen, von Anfang an unentschlossen agiert und versucht, den Prozess zu einem Verhandlungsinstrument zur Sicherung seiner eigenen Zukunft zu machen. Dass Erdoğan seine expansionistischen Ziele in Syrien nicht aufgibt und den Prozess als Trumpfkarte für seine politisch-juristische Rettung betrachtet, ist ein Beweis dafür. Es darf nicht vergessen werden, dass sich das faschistische Regime in der Türkei unter der Führung von AKP-MHP und unter Einbeziehung von Ergenekon-Überbleibseln gefestigt hat. In tiefen Krisenzeiten treten jedoch die inneren Widersprüche solcher Blöcke zutage und die Risse vertiefen sich. Die Spannung zwischen Erdoğans Haltung, die seine eigenen engen Interessen in den Vordergrund stellt, und der von Bahçeli vertretenen „Staatsräson“ ist der sichtbarste dieser Risse.

Für die USA ist die vorrangige Frage die Erlangung eines politischen Status für die kurdische Entität in Rojava und die Schaffung eines von ihnen kontrollierten Gebiets im Norden Syriens. Es scheint, dass die Türkei gezwungen war, im Gegenzug für die Beendigung des bewaffneten Kampfes der PKK innerhalb der Türkei einer wie auch immer gearteten Anerkennung des De-facto-Zustands von Rojava zuzustimmen. Öcalans Aufruf Ende Februar, in dem er Forderungen wie Unabhängigkeit und Föderation als „extremen Nationalismus“ bezeichnete und lediglich die Offenhaltung legaler politischer Kanäle forderte, bereitete den Boden dafür, dass die Türkei auch der PYD ein ähnliches Diktat – „Waffen niederlegen, keinen Status fordern, sich an legaler Politik beteiligen“ – aufzwingen konnte. Sogar das im März zwischen der SDG und Damaskus (damals Assad, heute die von HTS kontrollierte Struktur) getroffene Abkommen, das keine Statusforderung enthielt, wurde so interpretiert, dass die Kurden dieses Diktat akzeptiert hätten.

Doch die klare Verkündung der Forderung nach einem „demokratischen, laizistischen und multinationalen föderativen Syrien“ auf der Konferenz der Kurdischen Einheit Rojavas Ende April, die Anerkennung der nationalen Existenz der Kurden und die Forderung nach verfassungsrechtlichen Garantien wie der Anerkennung des Kurdischen als Amtssprache, veränderten diese Gleichung. Es war offensichtlich, dass die türkische Führung hinter der Antwort der neuen Regierung in Damaskus (HTS) stand, die auf diese Forderung mit „wir werden keine Föderation zulassen“ reagierte. Jedoch scheinen die verdeckte und offene Unterstützung aus den USA und der EU diese harten Reaktionen gemildert zu haben. Auch wenn Erdoğans Rhetorik „auch die PYD muss die Waffen niederlegen“ andauert, sind die Verlegung schwerer Waffen und Panzer durch die USA in strategische Gebiete wie Kobane und Rumeylan sowie gemeinsame Manöver mit der SDG ein klares Zeichen dafür, dass Rojava kein leichter Bissen sein wird. Gerüchte, wonach die HTS-Führung Gespräche mit Trump anstrebte und im Gegenzug für die Aufhebung von Sanktionen versprach, nicht weiter Widerstand zu leisten, deuten darauf hin, dass die Pläne der USA in der Region vorerst aufgehen. Obwohl diese Situation die Ungewissheiten an der Rojava-Front etwas gemindert hat, besteht Erdoğans Potenzial, Probleme zu verursachen, weiterhin.

Zunehmende Repressionen des Regimes und bewusste Unsicherheitspolitik

Die von Anfang an fehlende Transparenz des „Prozesses“ und die Verhandlungen hinter verschlossenen Türen haben zu zahlreichen Spekulationen geführt. Entgegen den angeblichen konkreten Schritten der kurdischen Bewegung gab es vom türkischen Regime keinen greifbaren Schritt, der die Öffentlichkeit überzeugt hätte. Dies ist der Hauptgrund für das Misstrauen und die Unsicherheit bezüglich des Prozesses. Es ist offensichtlich, dass der herrschende faschistische Block nicht die Absicht hat, auch nur die grundlegendsten demokratischen Rechte des kurdischen Volkes anzuerkennen – dies zeigt sich nicht nur an dem, was nicht getan wird, sondern auch an den getätigten Äußerungen. Selbst die versprochenen Schritte (Verbesserung der Haftbedingungen Öcalans, Abschaffung der Zwangsverwalter, Freilassung kranker Gefangener usw.) werden nicht offiziell bestätigt, sondern mit der Begründung „es gibt keine Verhandlungen“ dementiert. Die Ablehnung von Bahçelis Vorschlag einer „Kommission für Nationale Einheit und Solidarität“ durch die AKP zeigt, dass das Regime solche Schritte erst nach der „vollständigen Zerschlagung“ der PKK in Erwägung zieht.

Erdoğan betrachtet diesen Prozess als Instrument zur Stärkung seiner eigenen Macht und zur Rettung vor einer möglichen Strafverfolgung; er versucht, seine eigene Agenda mit Erpressung und Diktat durchzusetzen. Es gibt keinerlei Anzeichen dafür, dass die grundlegenden politischen Forderungen des kurdischen Volkes wie verfassungsmäßige Staatsbürgerschaft, Bildung in der Muttersprache und lokale Selbstverwaltung erfüllt und verfassungsrechtlich garantiert werden. Für Erdoğan hat die Debatte um eine „neue Verfassung“ nur einen Sinn: seine Wiederwahl zu ermöglichen und die Fortsetzung des gegenwärtigen autoritären Regimes zu sichern. Es ist klar, dass diese Rhetorik der „Demokratisierung“ für die arbeitenden Klassen und die unterdrückten Völker nichts als eine Täuschung ist.

Die chauvinistische Opposition, einschließlich des „nationalistischen“ Flügels innerhalb der CHP, setzt jede Art von Provokation ein, um den Prozess zu torpedieren. Mit unwahren Behauptungen wie „Auch wenn die PKK sich auflöst, müssen sich auch KCK und YPG auflösen“ oder „Sie wollen in die Zeit vor Lausanne und die Verfassung von 1924 zurückkehren“ wird eine chauvinistische Protestwelle erzeugt und die Kurdenfrage lediglich auf ein „Terrorproblem“ reduziert, um eine Lösungslosigkeit zu erzwingen. Leider beteiligen sich auch einige sozialchauvinistische Gruppen, die sich als „Sozialisten“ bezeichnen, an diesem Chor.

Das in der Türkei herrschende faschistische Regime hat kein Ziel der „Demokratisierung“, es kann es auch nicht haben. Schritte wie die Verbesserung der Haftbedingungen Öcalans oder die Freilassung einiger politischer Gefangener bedeuten allenfalls eine vorübergehende Lockerung einiger faschistischer Praktiken, aber keine echte Demokratisierung. Erdoğan verschärft Unterdrückung und Willkür, um seine Macht zu erhalten, setzt mit „Sammelgesetzen“ antidemokratische Regelungen um und versucht seit dem 19. März mit Tausenden von Festnahmen und Hunderten von Verhaftungen, die gesellschaftliche Opposition einzuschüchtern. Von einer Regierung, die sogar Straßeninterviews verbieten will und alles versucht, um İmamoğlu und die CHP auszuschalten, eine Demokratisierung zu erwarten, wäre naiv. Die Tatsache, dass mit neuen Justizpaketen Amnestien für Mafia- und Vergewaltigungsverbrecher erlassen werden, während die Strafen für politische Meinungsäußerungen und Handlungen erhöht werden, ist ein konkretes Beispiel für diese Mentalität.

Während das kurdische Volk lokale Autonomie erwartet, plant Erdoğan unter dem Namen „Provinzentwicklungsrat“ die Übertragung von Befugnissen der Kommunen an die Gouverneursämter, um oppositionelle Kommunen handlungsunfähig zu machen. Das Verbot für Kommunen mit Steuerschulden, Auslandskredite aufzunehmen, und Pläne, Streikverbote für Kommunalangestellte zu erlassen, zeigen auch die Dimension dieser Angriffswelle gegen die Arbeiterklasse.

Doch trotz Erdoğans Anschein allumfassender Macht vertiefen sich die Risse innerhalb des faschistischen Blocks, das Regime verliert an Boden. Vorfälle wie die „Schwertzeremonie“ innerhalb der Militärbürokratie, Rücktritte und Erdoğans Bemühungen, seine Kontrolle über die Armee zu verstärken, sind ein Spiegelbild dieser inneren Spannungen. Kritische Stimmen aus Teilen der Bourgeoisie wie TÜSİAD und die teilweise Veränderung der oppositionellen Rhetorik der CHP sind ebenfalls Anzeichen für das Unbehagen innerhalb der herrschenden Klasse. Gerüchte, wonach Erdoğan einige ihm nahestehende Kapitalgruppen wegen deren Annäherung an die CHP bedroht haben soll, sind ein Zeichen seiner geschwächten Position.

Dennoch wird das endgültige Schicksal des Prozesses nicht nur von inneren, sondern vor allem von äußeren Dynamiken, insbesondere von den Schritten des US-Imperialismus im Nahen Osten, bestimmt werden. Erdoğan wird die Macht nicht leicht aufgeben. Szenarien für die Zukunft des Regimes müssen unter Berücksichtigung dieser vielschichtigen Widersprüche und Ungewissheiten bewertet werden.

An diesem Punkt ist es von entscheidender Bedeutung, die Klassenperspektive keinen Augenblick zu verlieren. Andernfalls ist es sehr leicht, sich Hoffnungen auf innere und äußere bürgerliche Kräfte zu machen und liberal-parlamentarischen Illusionen zu verfallen. Solche Illusionen dienen nur dazu, die Millionen von Werktätigen, die gegen das Regime kämpfen, und die erwachende Jugend zu passivieren. Die Strategie der CHP, den Kampf auf vorgezogene Wahlen und die Wahlurne zu beschränken, behindert die Entwicklung einer unabhängigen, tiefgreifenden Volksbewegung. Die CHP wünscht sich eine von ihr kontrollierte, begrenzte Bewegung; sie fürchtet, wie alle anderen bürgerlichen Kräfte auch, eine von der Basis ausgehende Volksdynamik.

Es darf nicht vergessen werden, dass die demokratischen Rechte und Freiheiten, die die Arbeiterklasse und die Unterdrückten dringend benötigen, weder von internen Machtkämpfen im Staat noch von bürgerlichen Oppositionsparteien erwartet werden können. Sich der Illusion hinzugeben, dass mit Erdoğans Abgang alles sofort besser wird, ist ein großer Fehler. Erdoğans Abgang allein bedeutet nicht das Ende der kapitalistischen Ausbeutungsordnung und der von ihr geschaffenen Unterdrückungsmechanismen. Die heutige Welt ist keine Welt der Demokratie- und Friedenswinde, sondern eine Welt, in der Krieg, Faschismus und zunehmende autoritäre Tendenzen stärker werden. Wie kann in einem solchen Umfeld ohne den Druck einer aufstrebenden Arbeiterbewegung von Demokratisierung die Rede sein? Selbst eine Rückkehr zu einem Parlamentarismus alten Typs würde unter den gegenwärtigen Bedingungen zu einer schwächeren, antidemokratischeren Struktur als in der Vergangenheit führen.

Die Erringung demokratischer Rechte und Freiheiten ist nicht durch Wahlurnen oder in den Korridoren der bürgerlichen Politik möglich, sondern nur und ausschließlich durch einen antifaschistischen, antiimperialistischen, demokratischen Volkskampf unter Führung der Arbeiterklasse, gemeinsam mit anderen werktätigen Schichten und unterdrückten Völkern. Dieser Kampf muss nicht nur das gegenwärtige Regime, sondern auch die Grundlagen des kapitalistischen Systems, das es hervorbringt, in Frage stellen.

Can Taylan Tapar

Metnin Türkçesinden tercüme  

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