• Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung
Fremdeninfo
  • Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung
Fremdeninfo
Fremden Info
Einwandererinnen und Flüchtlingspolitik
  • Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung
AllgemeinFlüchtlinge

Güler will in Syrien für „inklusiven Transitionsprozess“ werbenSerap

15 Juni 2026 0 Kommentare
Flüchtlinge

Das neue europäische Asylrecht

13 Juni 2026 0 Kommentare
Flüchtlinge

Nur in einem Land leben mehr Flüchtlinge als in Deutschland – UN...

11 Juni 2026 0 Kommentare
Flüchtlinge

Kommission: Illegale Migration in EU um 55 Prozent gesunke

7 Juni 2026 0 Kommentare
Flüchtlinge

Zyperns Migrationsminister: EU prüft Menschenrechtsschutz in Rückkehrzentre

4 Juni 2026 0 Kommentare
Flüchtlinge

Stoppt die Abschiebung nach Syrien

4 Juni 2026 0 Kommentare
Allgemein

Die taz beendet ihre gedruckte Ausgabe

von Fremdeninfo 20 Oktober 2025
von Fremdeninfo

Die deutsche Zeitung taz (die tageszeitung) hat ihre gedruckte Ausgabe eingestellt. Nach 46 Jahren täglichen Erscheinens wird die Zeitung nun ausschließlich digital veröffentlicht.

Die taz, die sich selbst als Stimme der linken, oppositionellen Öffentlichkeit versteht, vollzieht eine bedeutende Änderung in ihrem Printleben. Seit 1979 täglich am Kiosk erhältlich, wird die taz ab dem 17. Oktober nur noch einmal pro Woche gedruckt. Die Änderung, die letztes Jahr in der Genossenschaftsversammlung zur Abstimmung gestellt wurde, wurde von 77 Prozent der Mitglieder unterstützt. Journalisten nannten als Grund für diese wichtige Änderung nicht wirtschaftliche Gründe, sondern die Notwendigkeiten der Zeit.

Chefredakteurin Barbara Junge, die mit BirGün sprach, betont, dass die Einstellung der gedruckten Zeitung keine wirtschaftliche Notwendigkeit sei: „Wir stecken in keiner Krise, im Gegenteil, wir tun dies, weil es uns gut geht.“ Junge stellt fest, dass Pandemien und Kriege die Nachfrage erhöht haben, glaubt aber dennoch, dass die Zukunft des Journalismus im Digitalen liegt.
DANK DER LESER
Junge erklärt, dass sie nach der Entscheidung zunächst viel Kritik erhalten und viele Abonnenten der gedruckten Zeitung verloren hätten: „Aber die ‚taz‘ hat eine besondere Leserschaft; sie möchte, dass dieser Journalismus fortgesetzt wird. Diesen Schritt können wir nur dank der Loyalität unserer Leser und Abonnenten gehen.“ Junge betont auch, dass sich die redaktionelle Linie der Zeitung nicht ändern wird, räumt aber ein, dass die Zeitung durch das Ende der täglichen gedruckten Ausgabe in Bereichen, die nicht auf dem Bildschirm sind, weniger wahrgenommen werden wird: „Die Wochenendausgabe wird jedoch weiterhin gedruckt erscheinen. Sie wollen diese Veränderung selbst gestalten und in Zukunft keine Überraschungen erleben.“
Die Aufmerksamkeitsökonomie der sozialen Medien wirft neue Fragen auf. Algorithmen von Plattformen wie Instagram und TikTok belohnen Geschwindigkeit und Polarisierung. Tiefgehende Analysen bleiben oft unsichtbar. Junge erklärt dies so: „Wir müssen uns besser an die Logik des Internets anpassen, als wir es bisher getan haben.“ Sie glaubt jedoch nicht, dass „Überschriften um der Klicks willen“ eine Gefahr für die taz darstellen. Das Problem ist nicht nur für die taz spezifisch. Alle Medienunternehmen fragen sich, wie sie ihre Nutzer im unbegrenzten Informationsmeer finden sollen. Laut Thurman haben Printmedien hier immer noch einen Vorteil:
„Wenn Sie nur online sind, konkurrieren Sie mit Hunderten Millionen von Websites. Bei einer gedruckten Zeitung teilen Sie den Zeitungsstand mit viel weniger Marken.“ Ob die Wochenendausgabe diesen Mangel ausgleichen kann, wird sich mit der Zeit zeigen.
EIN EXPERIMENT FÜR DIE GANZE BRANCHE
Mit dem Ende der gedruckten Tageszeitung beginnt für die taz ein Experiment mit ungewissem Ausgang. „Kurz gesagt, wir fangen bei Null an. Selbst wenn die Dinge nicht ganz so laufen, wie wir es uns wünschen, haben wir derzeit Reserven. Wir können ein, zwei Jahre durchhalten, aber das System muss funktionieren.“ Etwa 60 Prozent der ehemaligen Abonnenten konnten mit großem Aufwand zum Umstieg auf Digital überzeugt werden. Das von der Geschäftsleitung erstellte Worst-Case-Szenario wurde vorerst abgewendet. Junge fügt ehrlich hinzu: „Vielleicht irren wir uns, ich weiß es nicht.“
Steffen Grimberg, Mitglied des Deutschen Journalisten-Verbandes, ist derselben Meinung: „Der Verlag ist nicht mehr so profitabel wie vor 20–30 Jahren, aber immer noch profitabel genug.“ Grimberg betont, dass Deutschland bei der Digitalisierung aus einer starken Position heraus agiere und die Pressestruktur in Deutschland diese Widerstandsfähigkeit gewährleiste: „Über 90 Prozent der Zeitungen sind regional oder lokal. Viele von ihnen sind in ihrem Bereich immer noch gut aufgestellt.“ Er fügt jedoch hinzu, dass die Probleme in den östlichen Bundesländern und ländlichen westlichen Regionen zunehmen.
DIE ERSTE ZEITUNG, DIE DIE DRUCKAUFGABE EINSTELLT
Grimberg stellt fest, dass die taz die erste nationale Zeitung ist, die die tägliche Druckausgabe einstellt, und sagt, dass sie den Prozess mit Interesse verfolgen, aber kurzfristig keine negativen Auswirkungen für die Mitarbeiter erwarten. Laut taz-Chefredakteurin Junge schreitet die Digitalisierung nicht von selbst voran. Letztes Jahr hat die Zeitung erheblich in Videoinhalte investiert, um in den sozialen Medien Aufmerksamkeit zu erregen. Judge sagt, dass die Nutzerzahl, insbesondere auf Instagram, „explodiert“ sei.
Nicht nur die taz, sondern die gesamte Branche wird die kommenden Monate genau beobachten. Grimberg vom Journalistenverband sagt, dass die taz aufgrund ihrer loyalen Leserschaft und ihrer besonderen Struktur nicht verallgemeinert werden kann: „Es werden einige Schlüsse gezogen, es wird Fehler geben, andere werden daraus lernen. Aber ich bin nicht so optimistisch zu sagen: ‚Wenn die taz es geschafft hat, schafft es jeder.‘“
Prof. Neil Thurman von der Ludwig-Maximilians-Universität stellt fest, dass die deutschen Medien bei der Digitalisierung hinterherhinken: „Der deutsche Pressemarkt unterliegt den gleichen Entwicklungen wie in anderen Ländern, nur mit etwas Verzögerung.“ Er weist darauf hin, dass in den USA und Großbritannien Zeitungen schon lange nur noch digital erscheinen. Er sagt, dass deutsche Verlage immer noch auf Kunden zählen können, die in Werbung investieren: „Auf dem Werbemarkt gibt es immer noch viele Unternehmen, die bereit sind, in Printmedien zu werben.“
Selbst wenn der digitale Übergang erfolgreich ist, ist der finanzielle Erfolg nicht garantiert. Laut Prof. Thurman sind die Leser zwar bereit, für hochwertige Online-Inhalte zu zahlen, aber dies deckt nicht die alten Abonnement- und Anzeigeneinnahmen. Für die taz ist die Situation dieselbe: „Mindestens 20 Prozent unserer Abonnenten werden nicht mit uns kommen, und das sind teure Abonnements. Denn die Abonnements unserer loyalen, älteren Kunden sind höherpreisig“, sagt Junge. Sie fügt hinzu, dass viele Verlage anfangs versucht hätten, Leser mit vergünstigten digitalen Paketen und Werbeflächen anzulocken, was auch die Einnahmen gesenkt habe. Die taz nimmt eine Sonderstellung auf dem deutschen Medienmarkt ein. Sie erzielt Einnahmen nicht nur aus Abonnements und Anzeigen, sondern auch von rund 25.000 Genossenschaftsmitgliedern. Dennoch ist die „Geldfrage“ eines der größten Hindernisse bei der Digitalisierung deutscher Zeitungen. Viele Verlage verhalten sich vorsichtig, um ihre relativ guten Zahlen nicht zu gefährden, und verfolgen eine duale Strategie: Digital langsam ausbauen, Printkunden nicht verlieren. Steigende Kosten und Arbeitslast spiegeln sich oft direkt in den Redaktionen wider; bekannt ist, dass Gehälter und Honorare seit Jahren sink

 

 

 

 

 

 

 

20 Oktober 2025 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Allgemein

Cem Özdemir: Verbrenner-Aus 2035 „nicht umsetzbar“

von Fremdeninfo 20 Oktober 2025
von Fremdeninfo

 

Von:  dts Nachrichtenagentur

 Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Cem Özdemir, Grünen-Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Baden-Württemberg, hat sich von der Grünen-Fraktion im Bundestag distanziert. Eine Forderung seiner Berliner Parteikollegen, das EU-weite Verbrenner-Aus bis 2035 zu bekräftigen und keine Ausnahmen von der Regelung zuzulassen, halte er für „praktisch nicht umsetzbar“, wie der Ex-Landwirtschaftsminister im „Bericht aus Berlin“ der ARD sagte.

Wenn man den Hochlauf ausrechne, sagte Özdemir mit Blick auf den Umstieg auf e-Mobilität, käme man zum Ergebnis, dass es nicht „zu schaffen ist“. Der EU-Beschluss für das Verbrenner-Aus bis 2035 sei zwar gefasst, aber die Maßnahmen dafür fehlten. Als Beispiele nannte er auch teure Strompreise.

Auf die Frage ob es wichtiger sei die Klimaziele bis 2040 zu erreichen, oder Arbeitsplätze zu retten und erst 2045 klimaneutral zu werden, antwortete Özdemir: Es sei wichtig „dass wir automobile Arbeitsplätze sichern, sonst wird niemand den Weg des Klimaschutzes gehen.“ Özdemir sagte wörtlich: „Nur wenn wir in Baden-Württemberg zeigen Wohlstand, Wachstum, Jobs und Klimaschutz funktioniert“, dann würde es auch Nachahmer geben, sonst nicht.

Mit Blick auf die Stadtbild-Debatte sprach Özdemir von „unerträglichen Zuständen“ in den Innenstädten. Insbesondere Frauen hätten spätabends Angst an Bahnhöfe zu gehen. Damit müsse man sich jetzt beschäftigen. „Wenn wir es nicht machen, dann ist es quasi ein Aufruf AfD zu wählen“, sagte Özdemir im „Bericht aus Berlin.“ Der Bundeskanzler habe eine wichtige Rolle und könne einen Beitrag dazu leisten, dass irreguläre Migration zurückgehe.

20 Oktober 2025 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Allgemein

Es macht mir viel Freude, die Fremdeninfo-Seite zu lesen.

von Fremdeninfo 19 Oktober 2025
von Fremdeninfo

 

Von: Sibel Parlak / Universität-Münster

„Fremdeninfo“ ist eine Website, die ich seit Jahren sehr gerne lese. Mit ihrer Neugestaltung hat die Seite einen sehr aktuellen Charakter angenommen. Nachdem die Seite aktualisiert wurde, ist sie zu einer sehr inhaltsreichen und beeindruckenden Website geworden.

Ich schätze ihre politische Ansicht und ihre Haltung in Bezug auf EinwandereInnen  sehr. Seit Jahren ist sie die Stimme und das Ohr der Einwanderer, hat sich ihrer Probleme angenommen und die Öffentlichkeit für diese Themen sensibilisiert.

Dass eine solche Website über Jahre hinweg mit großem Aufwand am Leben erhalten wird, ist für Einwanderer sehr wertvoll. Jedes Mal, wenn ich meinen Computer einschalte, schaue ich nach, welche Artikel „Fremdeninfo“ heute hat und was deren Inhalt ist, und lese sie gerne. Auch meine Universitätsfreunde mögen die Seite sehr. Sie erleichtert die Arbeit all jenen, die Seminare und Diplomarbeiten über Einwanderer machen. Professoren, die Seminare über Einwanderer geben, empfehlen zunächst, „Fremdeninfo“ zu lesen. „Fremdeninfo“ beleuchtet sehr inhaltsreiche Themen bezüglich Einwanderern und bietet Lösungsvorschläge an.

Solange die Website von „Fremdeninfo“ so weitergeführt wird, bin ich überzeugt, dass sie bei den Problemen der Einwandererminderheit sehr erfolgreich sein wird. Die Artikel werden sorgfältig ausgewählt, und die aktuellen Inhalte bieten den Lesern sehr gute Informationen.

An dieser Stelle möchte ich meine aufrichtige Dankbarkeit für Herrn Cumali Yağmurs Artikel, seinen Blickwinkel auf die Probleme und seine Lösungsvorschläge zum Ausdruck bringen, die die Realität widerspiegeln. Die sehr inhaltsreichen und horizonterweiternden Artikel von Herrn Yağmur sind ein unschätzbarer Segen für EinwandererInnen.

Mein Wunsch ist, dass im Laufe der Zeit weitere inhaltsreiche Websites wie „Fremdeninfo“ entstehen, die den Problemen und deren Lösungen für Einwanderer zugutekommen. Es sollten weitere Websites gegründet werden, die sich ähnlich wie „Fremdeninfo“ über Jahre hinweg engagieren und Mühe geben. In Europa, und insbesondere in Deutschland, müssen ungelöste Probleme angesprochen und Lösungsvorschläge gemacht werden. Wenn die Probleme der Einwandererminderheit, die seit einem halben Jahrhundert hier lebt, immer noch ungelöst sind, muss man die zugrunde liegenden Ursachen suchen.

Wenn die Politiker das Problem lösen wollten, hätten sie es schon längst getan. Eine der Hauptursachen dafür ist, dass sich die EinwandererInnen  selbst nicht organisiert und ihre Forderungen durchgesetzt haben. Die Politiker dachten auch: „Diese schlafen sowieso, und wir sollten die Schlafenden nicht wecken“ und ignorierten das Problem. Die Einwandererminderheit denkt: „Sie arbeiten sowieso im Land, und ihre Aufgabe ist es zu arbeiten, mehr wollen sie nicht, und wir können handeln, wie wir wollen.“ Andererseits haben einige Politiker rückständiger Parteien den Geist des Nationalismus, Rassismus und der Fremdenfeindlichkeit immer noch nicht abgelegt. Bei EinwanderernInnen , die Straftaten begehen, dominiert die Logik: „Wir haben sowieso den Staat und die Macht in unseren Händen, wir werden sie mit Polizeigewalt abschieben.“

Während rückständige, fremdenfeindliche Parteien wie die AfD von Tag zu Tag ansteigen, beunruhigt das die EinwandererInnen . Hier möchte ich den Kampf von „Fremdeninfo“ gegen Nationalismus, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und rückständige Parteien wie die AfD noch einmal begrüßen.

19 Oktober 2025 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Allgemein

Von: İskan Tolun Über die Veranstaltung von Erdoğan Aydın… 

von Cumali Yağmur 19 Oktober 2025
von Cumali Yağmur

 Von: İskan Tolun 


Letzten Sonntag (12. Oktober 2025) nahm ich an einer sehr schönen Veranstaltung im Alevitischen Kulturzentrum Oberhausen teil, genauer gesagt, ich war dazu eingeladen worden; von meinem geschätzten Lehrer Erdoğan Aydın. TÜDAY hatte für ihn ein deutschlandweites Programm mit dem Titel „Die hundertjährige Bilanz der Republik, erzählt vom falsch zugeknöpften Knopf“ organisiert. Erdoğan Hocam hatte mich etwa zwei Wochen vor seinem Vortrag/Signierstunde darüber informiert; ich konnte keine Ausreden finden, um nicht hinzugehen. Die Veranstaltungen in Essen und Köln konnte ich wegen meiner Arbeitsbelastung nicht besuchen, aber zur Veranstaltung in Oberhausen ging ich ziemlich früh. Oberhausen war ein guter Vorteil, es war sowohl nah an mir als auch an einem Sonntag. Trotzdem hatte ich ein paar Dinge verschoben, um hinzugehen.
İskan Tolun, Erdoğan Aydın
Als ich ankam, füllte sich der Saal und ein schönes Frühstück wurde vorbereitet. Ich umarmte Erdoğan Hocam, setzte mich und die Kaffees kamen. Wir tranken Kaffee bei einem schönen Gespräch. Während wir über Literatur sprachen, ausgehend von meinem eigenen Buch, erwähnte Erdoğan Hocam ein Gedicht, das ihm gewidmet war. Ich interessiere mich für Gedichte und als ich sagte, dass ich es lesen möchte, schickte er es mir per WhatsApp-Nachricht auf mein Handy. (Ich werde es unten zitieren)
In der Zwischenzeit signierte und schenkte ich ihm auch meinen neuen Roman namens Mendirekte Dejavu. Ich traf viele geschätzte Menschen. Bald darauf begann die Frühstücksrunde und nach dem Frühstück begann die Veranstaltung. Das Programm bestand aus drei Teilen: Erzählung, Frage-Antwort und Signierstunde…
Erdoğan Hocam hielt eine sehr erfolgreiche 100-Jahres-Bilanz, basierend auf seinem Buch mit dem Titel Der falsch zugeknöpfte Knopf. Danach ging es in die Fragerunde. Hier fielen ein oder zwei unbegründete und ungerechte Kritiken von voreingenommenen Personen auf, die nicht dem Niveau des Treffens entsprachen. Eine Person, die mit den Worten „Ich bin eine Frau der Republik“ begann, sagte, dass „Atatürk Unrecht getan wurde“ und verließ den Saal, ohne auf eine Antwort zu warten, was zu amüsanten Witzen führte. Der andere Kritiker begann mit „Haben Sie Belege, worauf basiert Ihr Buch?“ und setzte seine Reaktion fort… Kritik ist gut, sie weist den Weg, spornt an, aber eine unbegründete voreingenommene Reaktion ist etwas anderes…
Ich bin sicher, dass beide Zuschauer ihre Reaktion vermieden hätten, wenn sie das Buch gelesen hätten. Wie man so schön sagt: Um eine Geschichte vollständig zu verstehen, muss man sie ganz lesen/hören. Aber es war offensichtlich, dass diese Kritiker durch den Buchtitel gestört waren. Ohne zu lesen zu kritisieren, oh wie schön. Oder eine aggressive Haltung einzunehmen, weil ihre vorgefassten Meinungen zusammenbrechen, ist schlichtweg unfair. Das nennt man Voreingenommenheit. Es ist sinnvoll, es noch einmal zu erklären: Ob es ein Buch, ein Roman oder eine Geschichte ist, man muss es ganz lesen, um es zu verstehen. Ohne zu lesen zu kritisieren, ist Voreingenommenheit und Ungerechtigkeit. Es gibt einen Grund, warum ich so selbstbewusst spreche und das betreffende Buch verteidige, lassen Sie mich es erklären:
Ich bin einer der ersten Leser des erwähnten Buches und es hat mir sehr gut gefallen. Die von Erdoğan Hocam zitierten Dokumente und die von ihm gemachten Fußnoten haben mich überzeugt, und ich hatte das Buch kommentiert und einen Artikel mit dem Titel „Es erleuchtet“ geschrieben. Dieser Kommentar von mir wurde auch in vielen angesehenen Zeitungen veröffentlicht.
Erdoğan Hocams Rede gegen die erwähnten Kritiken während der Antwortrunde war ziemlich beeindruckend:
Er gab quasi eine Lektion, indem er Beweise für den Übergang von Eiden wie „Mein Dasein sei dem türkischen Dasein gewidmet“ über die uns entzogenen demokratischen Möglichkeiten, von den 1. Mai-Feierlichkeiten, die selbst unter der Herrschaft des Sultans gefeiert werden konnten, zu einer verbotenen Republik aufzählte. Er listete blutig niedergeschlagene Forderungen nach Rechten und Massaker auf: von den Dörfern von Koçgiri, die wie feindliche Stellungen behandelt wurden, über die Verbote, die zum Aufstand von 1925 führten, zu den Massakern in Zilan und Dersim, der Leugnung und Assimilation von Aleviten, Kurden und Tscherkessen, von der Mordoperation an Mustafa Suphi bis zum Leben von Nazım Hikmet im Gefängnis, bis zu den Hinrichtungen von Deniz’s, legte er eine umfassende Bilanz der Gründung vor. Während er all dies erzählte, brach im Saal ein bemerkenswerter Applaus aus.
Danach begann die Signierstunde, und es bildete sich eine lange Schlange. Er signierte alle Bücher. In der Zwischenzeit empfahl ich den Teilnehmern, mit denen ich sprach, auch seine anderen Bücher, besonders die, die ich gelesen hatte. Alle waren verkauft, aber es gab immer noch Leute, die in der Schlange standen und keine bekommen konnten. Zum Glück wurden die Namen der Wartenden notiert, damit die Bücher, die er später signieren würde, an ihre Adressen geliefert werden konnten. Die Veranstaltung war sehr gut organisiert. Dementsprechend gab es ein großes Interesse an dem erwähnten Buch.
Der falsch zugeknöpfte Knopf hat das Potenzial, ein Bestseller zu werden, der uns zu uns selbst zurückbringt und die offiziellen Thesen zum Einsturz bringt. Ich hatte es schon einmal gesagt: Die Wahrscheinlichkeit, ein Bestseller zu werden, ist sehr hoch, und meine Vorhersage bewahrheitet sich, denn das erwähnte Buch, das im März erschien, hat bereits seine 4. Auflage erreicht. Ja, ich denke, es ist überhaupt kein faires Verhalten, ein Buch mit Bestseller-Potenzial zu kritisieren, ohne es zu lesen. Aber in einem Land, in dem die Herrschenden so viele Anhänger schaffen, die mit ihren vorgefassten Meinungen sprechen, sind solche Reaktionen „normal“. Man sollte sich nicht allzu sehr wundern.
Die unterdrückten Völker, ja, diese Welt braucht wertvolle demokratische und sachkundige Historiker wie Erdoğan Hocam. Sagen wir, dass die Knöpfe nicht mehr falsch zugeknöpft werden. Man versteht viel besser, wie sehr demokratische Historiker wie Erdoğan Aydın Hocam gebraucht werden, wenn man die Reaktionen der nationalistischen Kreise sieht.
Zum Abschluss möchte ich das oben erwähnte Gedicht teilen. Ja, das bedeutungsvolle und sehr schöne Gedicht mit dem Titel „Tabak, Band II“ von Emirhan Oğuz, einem der bedeutenden Dichter der Post-80er Jahre, geschrieben zu Ehren von Erdoğan Hocam in seinem Buch „Die Legende der Feuerdiebe“, lautet wie folgt:
Ich wurde in Gedichte geschrieben, Dichter
In einer Nacht, in der die Dunkelheit lang wurde
Notizen wurden auf meine Seite gemacht
Sie lasen mich, indem sie meine Zeilen unterstrichen
Meistens ich
Für unvollendete Lieben
Wurde ich geschrieben, Dichter
In einer Nacht, in der die Einsamkeit lang wurde
Sie erzählten meine Geschichte lange…
Das Leben, dessen Zeuge ich war
Wurde noch einmal gelebt
Mehr mit ihren Hoffnungen
Mehr mit ihren Schmerzen:
Meine Liebe, das ist unser Leben
Mädchen, dort.. wie eine ferne Blume am Ast
Verwelkte
Durch die Jahreszeiten
Hier.. als ein tausendfach geädertes Blatt
Das fünf Jahre lang vergilbte
Lasen sie mich
Immer und immer wieder…
In einer Nacht, in der die Einsamkeit lang wurde
An die Geliebte geschickt
Ich wurde in Briefe geschrieben, Dichter
Gelesen in meinen Zeilen
Die Geschichte, deren Augen und Ohren ich war
Ich wurde gelesen, ich wurde zu Legenden, Dichter
Söhne wollten mich
Mütter brachten mich
Manchmal war ich verboten, ich nahm einen anderen Namen an und trat ein.
Dichter.. meistens ich
Ich war ohnehin ein verbotenes Leben
In euren blutenden Händen
Wurde ich als stürmische Geschichte gelebt
Ein ungestümes Leben lang zerstreut
Von jugendlichen Träumen überfließend.
Dichter.. du schreibe mich
Als ein andauerndes langes Gedicht
Von der Seite, auf der ich unvollendet gelassen wurde
Ich werde mich nicht verspäten
Ich werde wieder anfangen
Juni ’85
Sağmalcılar
Dieser Artikel ist Şayan Hoşyar gewidmet, einem aserbaidschanischen Forscher und Autor, der wegen seiner Kritik an der Diskriminierung von Kurden festgenommen wurde!
Freiheit für Şayan Hoşyar, beschrieben als der İsmail Beşikçi von Urmia!

19 Oktober 2025 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Politik

Mesut Özil ist der fleischgewordene politische Islam“

von Cumali Yağmur 18 Oktober 2025
von Cumali Yağmur

 Von: Fatih Altayli

Der türkische Politik-Kommentator und Journalist Fatih Altaylı ist bekannt für seineGlas Wein am Kamin in guter Gesellschaft. Doch oft gelingt es ihm, mit seinen Analysen, seiner Kritik oder seiner Pointe ins Schwarze zu treffen. Dass Mesut Özil vom türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdoğan jüngst in den Vorstand der AKP berufen wurde, kommentiert Altaylı als ein Paradebeispiel für den politischen Islam: „Mesut Özil ist der fleischgewordene politische Islam.“ Özils Nähe zu Erdoğan ist seit Jahren hinlänglich bekannt. Für ihn gab er sogar seine Karriere in der deutschen Fußballnationalmannschaft auf. Der Wendepunkt war ein Foto aus dem Jahr 2018: Özil posierte in England mit Präsident Erdoğan – damals stand er noch bei Arsenal London unter Vertrag. Mit auf dem Bild war auch Ilkay Gündoğan von Manchester City. Während das Foto in Deutschland scharf kritisiert wurde und Özil persönliche Angriffe erlebte, distanzierte sich Gündoğan mit einer Entschuldigung. Özil hingegen verteidigte das Treffen. Während Gündoğan in der Nationalmannschaft verbleiben durfte und einige Jahre später sogar Kapitän wurde, trat Özil aus. Vom deutschen Superstar zur türkischen Identifikationsfigur Seitdem inszeniert sich Özil als türkische Identifikationsfigur und wendet sich von seiner deutschen Seite ab. Mit seinem Eintritt in die türkische Politik schließt sich nun der Kreis. Doch die Diskussionen sind nicht verstummt – alte Geschichten werden wieder ausgegraben, wie Altaylıs Kommentare zeigen. Doch warum ist Özil für ihn ein Paradebeispiel für den politischen Islam? Fatih Altaylı zieht eine Parallele zwischen Özils sportlicher Karriere und seiner heutigen politischen Positionierung. In seiner erfolgreichen Zeit für die deutsche Nationalmannschaft spielte seine türkische Herkunft selten bis kaum eine Rolle. Auch ein besonders religiöses Leben führte Özil während seiner Jahre in Madrid und London nicht. Im Gegenteil: Kurz vor seinem Wechsel zu Fenerbahçe Istanbul wurde er Berichten zufolge auf einer Drogenparty erwischt. Erst als es mit seiner sportlichen Karriere langsam aber sicher bergab ging, entdeckte Özil plötzlich seine religiöse Seite und türkische Identität. Seitdem teilt er Bilder von der Kaaba, verbreitet nationalistische Sprüche und ließ sich einen großen Grauen Wolf auf die Brust tätowieren – ein Symbol der ultranationalistischen „Ülkücü“-Bewegung. In der Özils „Tragödie“ kommt als Theaterstück auf die Bühne

 P.S : Fatih Altaylı wurde vom Erdoğan-Regime verhaftet, weil er das Regime kritisiert hat.Fatih Altaylı ist nicht der einzige kritische Journalist, der verhaftet wurde, sondern viele kritische Journalisten wurden vom Diktator Erdoğan Regime verhaftet.

18 Oktober 2025 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Allgemein

Özils „Tragödie“ kommt als Theaterstück auf die Bühne

von Fremdeninfo 18 Oktober 2025
von Fremdeninfo

Von Dpa/ dtj

Die Geschichte von Mesut Özil hatte schon immer etwas Filmreifes. Jetzt wird die Geschichte des Fußball-Weltmeisters als Theaterstück aufgeführt. Autor und Hauptfigur verbindet einiges.

In Bremen wurde Mesut Özil einst zum Fußball-Nationalspieler. Und nach Bremen kehrt Özil an diesem Donnerstag zumindest als Bühnenfigur zurück. Im Kleinen Haus des Bremer Theaters wird ein Stück uraufgeführt, das von Aufstieg und Abkehr des begnadeten Fußballers in den vergangenen Jahren erzählt: vom Weltmeister und Integrationssymbol in Deutschland zu einer Art „Posterboy“ türkischer Nationalisten, wie es der Autor Akın Emanuel Şipal nennt.

Sein Theaterstück heißt: „Der Zauberer von Öz – eine Fußballtragödie“, obwohl es um Fußball im Kern nicht geht. „Es geht um die Gesellschaft, um den Migrationsdiskurs und darum, wie sich diese verschiedenen Dinge ergänzen und überlagern“, sagte Şipal der Deutschen Presse-Agentur.

Verbindungen zwischen Özil und seinem Heimatland sind nachhaltig gestört

Genau wie Özil hat Şipal türkische Wurzeln. Genau wie Özil wurde er im Ruhrgebiet geboren. Beide haben sogar gemeinsame Bekannte. Das half Şipal bei seiner Arbeit aber nicht. Auf Kontaktanfragen des Autors und auch der dpa reagierte der Fußballer nicht, an dem Theaterstück über seine eigene Geschichte ist er in keiner Weise beteiligt. Auch das zeigt: Die Verbindungen zwischen Özil und seinem Heimatland Deutschland sind nachhaltig gestört.

Sein Ex-Club Werder Bremen, der mit Özil den DFB-Pokal gewann, das Europacup-Endspiel erreichte und der ihn 2010 mit einem Millionengewinn an Real Madrid verkaufte, will nichts mehr mit ihm zu tun haben. Zum großen Abschiedsspiel seines einst kongenialen Partners Diego wurde er in diesem Jahr nicht eingeladen. Mesut habe „in der letzten Zeit eine Entwicklung genommen, die nicht mit den Werten von Werder Bremen zusammenpasst“, hieß es ganz offiziell.

Özil „jemand, der nicht so gut zeigt, was er fühlt“

In diesem Ton hat Şipal das Theaterstück nicht verfasst. Es gehe ihm nicht um eine Abrechnung mit Özil. Oder mit der „rassistischen Hetze“, der dieser teilweise „ausgesetzt war. Das ist ein Fall, der so stark polarisiert, obwohl er eigentlich ein Fall voller Feinheiten, Differenziertheit und vieler Nuancen ist“, so Şipal. In der Rückschau glaubt der Autor, dass Özil in Deutschland trotz seiner Erfolge als Fußball-Nationalspieler und trotz aller Auszeichnungen wie dem „Bambi“ für gelungene Integration nie zur Symbolfigur für dieses Thema taugte.

„Ich glaube total, dass eine Vorbildwirkung in diesem Migrationsdiskurs hilfreich sein kann“, erklärt Şipal. „Aber in meiner Wahrnehmung war Özil immer jemand, der schwer lesbar ist, der nicht so gut zeigt, was er fühlt, der nicht so mitteilsam ist. Jemand, der es schwierig macht, einen Zugang zu bekommen.“ Genau das mache ihn als Theaterfigur interessant. Das habe aber auch dazu geführt, dass „alle Seiten ihn voll projiziert haben: mit Erwartungen, mit Ideen, mit Vorstellungen“.

Das berüchtigte Foto als Wendepunkt

Besonders deutlich werde dies am großen Wendepunkt in Özils Karriere: den Wochen rund um die WM 2018 in Russland. Özil und sein Nationalmannschafts-Kollege İlkay Gündoğan kamen kurz vor dem Turnier mit dem türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdoğan zusammen, was eine Lawine auslöste, die niemand mehr aufhielt. Das frühe WM-Aus, die teils zügellose Kritik an Özil, sein Rücktritt als Nationalspieler: Das alles folgte darauf.

Şipal erkennt darin eine „große destruktive Kraft“, die viele Menschen mit Migrationshintergrund kennen. Özil habe sich «ganz klar zu Deutschland bekannt und für die deutsche Nationalität entschieden. Und dann merkt er: Dass gute Leistungen und große Erfolge für einige nicht reichen. Dass seine Entscheidung immer erst noch von der anderen Seite nachhaltig akzeptiert werden muss.“

„Geschichte eines Deutschen, der in die Türkei ging“

Das hatte Özil 2018 in drei ausführlichen Statements in den sozialen Medien auch angeprangert. Was daraus folgte, findet Şipal dennoch paradox: „Du bist ein Opfer eines rechten Narratives geworden – und suchst jetzt Schutz bei Rechten in der Türkei. Du wirst ein politischer Funktionär, nachdem du vorher immer behauptet hast, kein politischer Mensch zu sein.“

Anfang dieses Jahres wurde Özil in den Vorstand der Erdoğan-Partei AKP gewählt. Der heutige Präsident der Türkei ist auch sein Trauzeuge. Es sei so, meint Şipal, als ob Özil diejenigen bestätigen wolle, die schon immer gesagt haben: Der ist keiner von uns.

Am Ende geht es in diesem Theaterstück aber genau darum, erklärt der Autor: „Mesut Özil ist in Gelsenkirchen geboren und aufgewachsen. Er war bis zu seinem 14. Lebensjahr kein einziges Mal in der Türkei. Es ist also nicht die Geschichte eines Türken, der Deutschland den Rücken gekehrt hat. Sondern es ist die Geschichte eines Deutschen, der in die Türkei ging.“

18 Oktober 2025 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Rassismus

Im Stadtbild noch dieses Problem“ – Rassismusvorwurf gegen Kanzler Merz

von Fremdeninfo 17 Oktober 2025
von Fremdeninfo

Von: RP-Online

Düsseldorf. Nach einer umstrittenen Äußerung zur Migration sieht sich Kanzler Friedrich Merz Vorwürfen ausgesetzt. Der NRW-Integrationsrat sowie mehrere Politiker und Parteifreunde kritisieren seine Wortwahl als diskriminierend und gefährlich. Worum es geht.

Die Äußerung von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) im Zusammenhang mit Migration, es gebe „im Stadtbild noch dieses Problem“, offenbart nach Ansicht des Landesintegrationsrats NRW ein „rassistisches Denkmuster“. „Solche Worte öffnen Diskursräume für rechtsextreme Ideologien“, erklärte der Integrationsrat am Donnerstag in Düsseldorf. „Sie implizieren, dass Zugehörigkeit zu Deutschland für den Bundeskanzler auf unwissenschaftlichen biologischen Kriterien basiert.“ Wer diese Unterscheidung treffe, reproduziere bewusst oder unbewusst „ein Denken in rassifizierten Kategorien“. Es handle sich um eine „Ethnisierung“ der Zugehörigkeit zur Gesellschaft, die „an längst überkommen geglaubte Rassevorstellungen erinnert“.

Merz hatte am Dienstag in einer Pressekonferenz auf eine Frage nach der Strategie gegen die AfD auf die Migrationspolitik verwiesen, in der man „sehr weit“ gekommen sei. Er ergänzte: „Aber wir haben natürlich immer im Stadtbild noch dieses Problem, und deswegen ist der Bundesinnenminister ja auch dabei, jetzt in sehr großem Umfang auch Rückführungen zu ermöglichen“. Die Äußerung stieß unter anderem bei SPD und Grünen auf Kritik und wurde als Ablehnung von Migranten gewertet. Regierungssprecher Stefan Kornelius wies diesen Vorwurf zurück und erklärte, es habe sich um eine parteipolitische Stellungnahme von Merz in seiner Funktion als CDU-Chef gehandelt.

Der NRW-Integrationsrat forderte Merz auf, sich öffentlich zu entschuldigen. Politische Führung bedeute auch sprachliche Verantwortung. „Eine verantwortungsvolle Regierungspolitik benennt Migration als integralen Bestandteil der Gesellschaft und schützt die Zugehörigkeit all jener, die hier leben“, heißt es in der Erklärung. „Stattdessen wird Migration noch immer eher als Störfaktor im System betrachtet denn als Normalzustand.“

Die moderne Migrationsgesellschaft sei heterogen, dynamisch und von Mobilität und Globalisierung geprägt, erklärte der Integrationsrat. „Seit vielen Jahrzehnten ist die Vielfalt von Sprachen, Religionen und kulturellen Bezügen gesellschaftliche Normalität.“ Diese Realität finde sich nicht ausreichend in den öffentlichen Debatten wieder.

Berlins Bürgermeister Kai Wegner (CDU) ist auf Distanz zu der Äußerung gegangen. „Berlin ist eine vielfältige, internationale und weltoffene Stadt“, sagte Wegner dem Berliner „Tagesspiegel“. „Das wird sich immer auch im Stadtbild abbilden.“

Es gebe ein Problem „mit Gewalt, Müll und Kriminalität in der Stadt“, sagte Wegner am Rande eines Besuchs in Namibia weiter. „Aber das kann man nicht an der Nationalität festmachen.“ Generell warnte er insbesondere in Bezug auf Kriminalität und Tätergruppen vor verallgemeinernden Aussagen. Wegner bekannte sich allerdings auch zum Ziel verstärkter Abschiebungen ausreisepflichtiger Migrantinnen und Migranten.

Die Äußerung von Merz war vielfach kritisiert worden. Der Linken-Bundestagsabgeordnete Ferat Kocak nannte die Formulierung des Kanzlers am Donnerstag „brandgefährlich“. Er sprach von „blankem Rassismus“. Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge hatte die Worte von Merz zuvor als „diskriminierend“ eingestuft und „mehr Anstand“ von ihm gefordert.

17 Oktober 2025 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Politik

Kanzler Merz hat gesagt, dass EinwandererInnen ein Problem in Deutschland seien.

von Cumali Yağmur 17 Oktober 2025
von Cumali Yağmur

 

Von: : Cumali Yağmur

Bundeskanzler Friedrich Merz  anstatt Probleme zu lösen, sieht EinwandererInnen  – mit den Worten der AfD – als Problem für dieses Land und seine Gesellschaft.

Die Aufgabe eines Regierungschefs ist es, darüber nachzudenken, wie die Probleme der im Land lebenden Migrantenminderheit gelöst werden können. Er sollte ein Programm zur Lösung dieses Problems vorbereiten und Lösungsvorschläge unterbreiten.

Bundeskanzler Friedrich Merz  anstatt Probleme zu lösen, sieht Einwanderer – wie es die AfD sagt – als Problem für dieses Land und seine Gesellschaft.

Die Grünen und die Linkspartei erhoben nach Merz‘ Äußerungen über Migranten scharfe Vorwürfe gegen den Kanzler und forderten eine Entschuldigung.

Berlin – „Das Problem im Stadtbild“ – diese drei Worte bringen Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in ernsthafte Schwierigkeiten. Ein Satz, den er bei einem Besuch in Brandenburg äußerte, löste eine große Debatte aus. Merz bezog sich mit seinen Worten klar auf Migranten. Opposition und Kritiker empörten sich und forderten eine Entschuldigung des Kanzlers.

Als ein Reporter Merz nach seiner Strategie gegen den Aufstieg der AfD fragte, verwies der Kanzler zunächst auf Erfolge in der Migrationspolitik. Merz sagte: „Wir haben die Zahlen in dieser Bundesregierung um 60 Prozent gesenkt.“ Dann kam der Satz, der Empörung hervorrief: „Aber natürlich haben wir immer noch dieses Problem im Stadtbild, und deshalb ist die Bundesinnenministerin jetzt auch sehr stark damit beschäftigt, Rückführungen zu ermöglichen und durchzuführen.“

Die Fraktionsvorsitzende der Grünen, Katharina Dröge, kritisierte den Kanzler im Parlament scharf. „Wie sehen Sie das ‚Problem‘ anders als die Hautfarbe der Menschen? Wie wollen Sie dieses ‚Problem‘ erkennen?“, fragte sie Merz direkt. Dröge sagte, Merz‘ Äußerung sei verletzend, diskriminierend und unangemessen.

Auch der Grünen-Vorsitzende Felix Banaszak erhob schwere Vorwürfe gegen den Bundeskanzler. Banaszak sagte der Deutschen Presse-Agentur: „Wenn der Bundeskanzler aus einem Stadtbild die Notwendigkeit weiterer Abschiebungen ableitet, sendet das ein tödliches Signal aus.“ Er sagte, dies sei respektlos, gefährlich und „eines Kanzlers unwürdig“. Banaszak kritisierte insbesondere die Botschaft an Menschen mit Migrationshintergrund scharf: „Sie stellen in Frage, ob Menschen mit Migrationshintergrund wirklich zu Deutschland gehören – selbst wenn sie hier geboren wurden, hier gelebt, hier gearbeitet, hier Steuern gezahlt haben. Friedrich Merz muss sich bei den Menschen entschuldigen.“

Der Fraktionsvorsitzende der Linkspartei, Sören Pellmann, schloss sich im Bundestag den Entschuldigungsforderungen an. Er sagte an Merz gerichtet: „Ihr offensichtlicher Fehltritt in der Formulierung war nicht nur unangebracht, sondern hat auch unserer Demokratie einen neuen Dorn in die Seite gestoßen.“

Regierungssprecher Stefan Kornelius versuchte, die Wogen zu glätten. Kornelius sagte: „Ich denke, Sie legen da zu viel hinein. Der Bundeskanzler hat den Kurswechsel in der Migrationspolitik der neuen Bundesregierung – auch in seiner Eigenschaft als Parteivorsitzender, was er auch deutlich gemacht hat – kommentiert.“ Der Sprecher fügte hinzu, dass Merz immer deutlich gemacht habe, dass seine Migrationspolitik seiner Meinung nach nicht Ausgrenzung, sondern eine geordnete Migration sein sollte.

Wiederholte Debatten um Merz‘ Äußerungen zur Migration

Merz hatte bereits in der Vergangenheit mit umstrittenen Äußerungen zur Migration auf sich aufmerksam gemacht. In der Talkshow von Markus Lanz sprach er von „kleinen Paschas“ und meinte damit Grundschulkinder aus muslimischen Familien. Damals weigerte er sich, sich zu entschuldigen. Auch aus Brandenburg kam scharfe Kritik. Der Landesvorsitzende der Grünen, Clemens Rostock, warf Merz Rassismus vor: „Das ist rassistisch und ein echtes Problem für unser Land“, sagte der Landespolitiker laut Tagesspiegel. Immerhin gab es eine positive Nachricht für Merz und die Union:
Merz‘ Äußerungen, Migranten als Problem zu sehen, sind rassistische, nationalistische und fremdenfeindliche Äußerungen. Merz ist kein gewöhnlicher Mensch, und er sollte der Kanzler der Migranten und Deutschen sein, die ihn gewählt haben und die ihn nicht gewählt haben.

17 Oktober 2025 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Flüchtlinge

Flüchtlingsrat beklagt Ende der Willkommenskultur

von Fremdeninfo 17 Oktober 2025
von Fremdeninfo

Artikel von dpa

Von der Willkommenskultur früherer Jahre ist nach Ansicht des Flüchtlingsrats Niedersachsen in der Asylpolitik wenig geblieben. Geschäftsführer Kai Weber spricht von einem spürbaren Wandel: Statt einer offenen Haltung erlebe man heute eine Politik, «die versucht, Geflüchtete möglichst an den Grenzen abzuwehren und gar nicht erst ins Land zu lassen».

Gemeinsam mit der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege übte der Flüchtlingsrat scharfe Kritik an einer geplanten Entscheidung des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge: Ihren Angaben zufolge will das Bundesamt im Rahmen des europäischen Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) künftig keine Asylprojekte mehr fördern. «Es ist kurzsichtig, zu sagen und zu denken, wir ignorieren das mal und unterstützen die Leute nicht mehr», sagte Weber.

Verstärkte Unterstützung vom Land gefordert

Beide Organisationen warnen, damit drohe der Verlust «etablierter und wirkungsvoller Unterstützungsstrukturen» für besonders schutzbedürftige Geflüchtete wie Frauen und Menschen, die wegen ihrer sexuellen Orientierung verfolgt werden. Sie fordern, dass das Land Niedersachsen die auslaufenden Bundesmittel teilweise ersetzt und sich auf europäischer Ebene dafür einsetzt, dass die Entscheidung überprüft wird.

Es brauche ein Signal an die Betroffenen, dass sie hier willkommen seien, sagte Weber. «Wer, wenn nicht wir, sollte dieses Signal setzen?», fragte er.

17 Oktober 2025 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Frauen

In unsicheren Zeiten braucht es starke Männer.

von Cumali Yağmur 17 Oktober 2025
von Cumali Yağmur

Von: Diden Zeylan

Man sagt:
In unsicheren Zeiten braucht es starke Männer.
Mit Krawatte, Kanzel, Kommando und klarer Kante.
Die „das Ruder übernehmen“,
aber wehe, wenn Frauen es in die Hand nehmen.
Man sagt:
Wir brauchen Macher. Entscheidungsträger. Alphatiere.
Doch wer entscheidet, was Stärke ist?
Die Faust auf dem Tisch –
oder die Hand, die andere mitzieht?
Willkommen im Jahr 2025,
wo man noch immer fragt:
„Brauchen wir starke Männer?“
Aber kaum einer fragt:
Was ist mit den starken Frauen?
Die, die nicht führen – weil sie müssen,
sondern weil sie können.
Die nicht schreien – weil sie wollen,
sondern weil sie müssen.
TikTok-Trend:
Tradwife.
Traditionelle Ehefrau,
in Pastell, mit Schürze,
serviert das Abendessen mit einem Lächeln,
nachdem sie ihre Träume in Tupperdosen verstaut hat.
Und das Netz applaudiert.
Denn Retro ist wieder „in“.
Nur nicht der Feminismus.
Der wird als Umerziehung beschimpft.
Als Entmännlichung.
Als Gefahr.
Aber was ist gefährlich daran,
wenn eine Frau
ihre eigenen Grenzen definiert?
Heute haben Frauen Sitze in Vorständen –
aber oft nur,
wenn ein Gesetz sie hinsetzt.
Heute sind sie 50 % der Bevölkerung,
aber nur 32 % im Bundestag.
Heute haben sie eine Stimme,
aber oft wird sie übertönt,
von Meinungen mit Mikrofonen
und Man(n)nifesten,
die sie zurück an den Herd zitieren.
Lächelnd zurück in die Küche –
freiwillig,
aber nie ganz frei.
Manchmal wirkt es,
als würden wir zwei Schritte vor –
und drei zurück tanzen.
Denn während Frauen protestieren,
verabschieden Parlamente
Gesetze, die ihre Körper regulieren.
Während Aktivistinnen im Iran
ihr Leben riskieren
für Haare, Freiheit, Leben –
träumen andere hier
vom Heimchen-Dasein
mit gebügelter Wäsche und konservierter Seele.
Sie sagen,
wir sollen uns nicht so haben.
„Ist doch nicht so schlimm. Ist doch nur Meinung.“
Aber wenn aus Meinung Macht wird,
und aus Macht Gewalt,
dann ist es eben nicht mehr harmlos.
Dann ist es Hannah Arendt-Zeit.
Und was sagt Hannah Arendt?
„Macht entsteht, wenn Menschen gemeinsam handeln.“
Nicht wenn einer schreit.
Nicht wenn einer dominiert.
Sondern wenn viele zusammen aufstehen
für das, was sie verbindet.
Für Gleichheit. Für Freiheit. Für Würde.
Für das, was man Demokratie nennt –
wenn man es ernst meint.
Wir sind Hannahs Erben.
Nicht weil wir klüger sind.
Sondern weil wir wissen:
Macht braucht Gemeinschaft.
Und Gewalt beginnt
da, wo diese zerbricht.
Deswegen sind wir sind laut.
Weil wir leben.
Weil wir glauben.
Weil wir streiten.
Weil wir gestalten.
Weil wir nicht zurückwollen
in eine Zeit,
in der man uns nur sah,
wenn wir still waren.
Denn wir wissen längst:
Der Rückschritt trägt Anzug.
Oder trägt Lippenstift.
Oder trägt Maske.
Aber immer:
trägt er den Wunsch,
uns leiser zu machen.
Wir müssen Räume schaffen,
die Vielfalt nicht nur aushalten,
sondern feiern.
Wo Macht nicht über,
sondern mit Menschen entsteht.
Wo Männer nicht „stark“ sein müssen,
um geliebt zu werden –
und Frauen nicht „lieb“,
um gehört zu werden.
Was tun?
Vielleicht:
Nicht zurück in Rollen,
die uns kleiner machen
als wir sind.
Vielleicht:
Nicht auf die starke Hand warten –
sondern die eigene erheben.
Vielleicht:
Nicht den Mut verlieren.
Denn das ist es, was autoritäre Bilder nicht aushalten:
Widerspruch.
Und die Männer?
Die dürfen stark sein.
Aber bitte nicht im Sinne von Macht.
Sondern im Sinne von Mut.
Mut, Platz zu machen.
Mut, zu hinterfragen.
Mut, nicht zu dominieren –
sondern zu kooperieren.
Mut, auch mal nicht der Erste zu sein.
Denn Stärke ist nicht,
über anderen zu stehen.
Sondern mit ihnen zu wachsen.
Und wir brauchen starke Frauen.
Nicht weil sie Frauen sind.
Sondern weil sie Menschen sind
mit Können, Klugheit, Kraft und klarer Haltung.
Wir brauchen keine Gesellschaft,
die Frauen feiert,
solange sie leise sind,
lieb sind
und lächeln.
Wir brauchen eine Gesellschaft,
die es aushält,
wenn Frauen laut sind,
wütend sind,
und unbequem.
Zwischen Aufbruch und Rückschritt
liegt der Kampf um die Mitte.
Und die ist nicht erreicht.
Noch nicht.
Aber wir gehen weiter.
Nicht, weil wir dürfen.
Sondern weil wir wollen.
Weil wir müssen.
Weil wir können.
Denn wer uns kleinhalten will,
hat noch nie erlebt,
wie groß wir werden können,
wenn wir zusammenstehen.

 

 

 

 

17 Oktober 2025 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Neuere Beiträge
Ältere Beiträge

Beliebte Artikel

  • Statistik: Bürgergeld-Bezieher nach Nationalitäten – Stand Anfang 2025

    22 Juli 2025
  • Appell für Gerechtigkeit: Frauen der AABF wehren sich gegen Willkür und Rechtsbrüche

    4 Dezember 2025
  • Journalist und Aktivist Hakan Tosun stirbt nach brutalem Angriff

    14 Oktober 2025
  • Der Löwenanteil -Para _Şêr

    19 August 2025
  • Begegnungen am Radweg: Eine Geschichte von Mensch, Natur und einem besonderen Rabenfreund

    23 August 2025

Unser Team

Cumali Yağmur

Verantwortliche Redaktor

Ayşe Eker

Ayşe Eker

Redaktorin

Erdoğan Sedef

Erdoğan Sedef

Redaktor

Rojin Erten

Rojin Erten

Redaktor

Can Taylan Tapar

Can Taylan Tapar

Redaktor

Halit Yaşar Demirbağ

Halit Yaşar Demirbağ

Redaktor

Kategorien

  • Allgemein
  • Archive
  • Impressum
  • Politik
  • Religion
  • Flüchtlinge
  • Kultur
  • Frauen
  • Jugend
  • Salafismus
  • Veranstaltungen
  • Information
  • Rassismus
  • Antisemitismus
  • Fremdenfeindlichkeiten
  • Bildung
  • Featured

Neueste Artikel

  • Schüsse in Jugendeinrichtung in Stade: Sechs Tote, mutmaßlicher Täter festgenommen

    30 Juni 2026
  • MEINE GEDANKEN, WÄHREND EUROPA IN DER HITZE GLÜHT

    30 Juni 2026
  • MASSAKER IN EINEM MUTTER-KIND-SCHUTZHAUS IN DEUTSCHLAND

    30 Juni 2026
  • Der Raschplatz: Hannovers ewiges Sorgenkind

    29 Juni 2026
  • WIRD DIE CHP UNTER ÖZGÜR ÖZEL EINEN NEUEN GESELLSCHAFTSVERTRAG VORSCHLAGEN?

    28 Juni 2026

Über uns

Die „Fremden“ Info-Zeitung ist eine in Niedersachsen ansässige Redaktion, die sich auf die rechtlichen, politischen und sozialen Angelegenheiten von Einwanderern und Flüchtlingen konzentriert. Wir beobachten und analysieren relevante Entwicklungen in der Region Hannover und vertreten die Interessen von Mitbürgern mit Migrations- und Fluchthintergrund bei Behörden, Verbänden und politischen Parteien.

Fast eine Million Euro Fördergeld – und dennoch insolvent

2 April 2026

Neueste Artikel

Große Pläne ohne Wirkung: Wie am Kronsberg öffentliches Geld versickert sein könnte
17 April 2026
Ohne Zeit zu verlieren, muss die Debatte über die Gründung einer Migrantenpartei beginnen“
16 April 2026
Parteivorsitz: Linken-Chef tritt aus Gesundheitsgründen zurück
16 April 2026

Hervorgehoben

Statistik: Bürgergeld-Bezieher nach Nationalitäten – Stand Anfang 2025
22 Juli 2025
Appell für Gerechtigkeit: Frauen der AABF wehren sich gegen Willkür und Rechtsbrüche
4 Dezember 2025
Journalist und Aktivist Hakan Tosun stirbt nach brutalem Angriff
14 Oktober 2025
  • Startseite
  • Anmelden
  • Über uns
  • Kontakt
  • Datenschutzerklärung
  • Newsletter
  • Impressum
Fremdeninfo
  • Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung