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Einwandererinnen und Flüchtlingspolitik
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Politik

Offener Brief zur Berücksichtigung des Themenfeldes „Integrationspolitik“ in der Koalitionsvereinbarung

von Fremdeninfo 31 Januar 2018
von Fremdeninfo

Offener Brief zur Berücksichtigung des Themenfeldes „Integrationspolitik“ in der Koalitionsvereinbarung

0 Kommentare

Tayfun Keltek
Vorsitzender

Sehr geehrte Frau Dr. Merkel, sehr geehrter Herr Schulz, sehr geehrter Herr Seehofer,

die Unionsparteien und die SPD haben in ihrem Sondierungspapier vom 12. Januar 2018 den inhaltlichen Rahmen für die Koalitionsgespräche zur Bildung einer Bundesregierung abgesteckt. Eingangs heißt es u.a., dass die zukünftigen Koalitionspartner „den sozialen Zusammenhalt in unserem Land stärken und die entstandene Spaltung überwinden“ und „unsere Demokratie beleben“ wollen. Der Landesintegrationsrat stellt jedoch fest, dass das Kapitel „Migration und Integration“ ohne Berücksichtigung dieser Ziele verfasst wurde. Vielmehr zeichnet sich dieser Abschnitt durch eine erschreckende Abwesenheit von Sensibilität und Fachkenntnis für das Themengebiet aus. Von integrationspolitischen Initiativen angesichts der Herausforderungen und Bedürfnisse unserer Einwanderungsgesellschaft fehlt im Sondierungspapier jede Spur. Stattdessen bestimmt ein auf Ausgrenzung und Ausreise ausgerichteter Ansatz den Ton. Mit der Fokussierung auf eine restriktive Flüchtlingspolitik wird vor allem den Forderungen potentiell rechtsorientierter Wählerinnen und Wählern entsprochen und die Interessen der Bevölkerungsgruppe mit Migrationshintergrund ausgeblendet. Im Sondierungspapier bleiben also die Anliegen von mehr als ein Fünftel aller Einwohner/innen Deutschlands – Menschen, die hier zum Teil seit Jahrzehnten leben – größtenteils unberücksichtigt.

Die Anmerkungen des Landesintegrationsrates NRW im Einzelnen:

  1. Die Bundesrepublik Deutschland ist spätestens seit dem ersten Anwerbeabkommen 1955 ein Einwanderungsland. Diese Tatsache wurde lange genug negiert und darf nicht länger infrage gestellt werden. Als ein konstitutives Element unserer Gesellschafft muss Einwanderung positiv betrachtet und Ideen zur Entfaltung ihrer Ressourcen entwickelt werden. Die neue Bundesregierung muss sich eindeutig zur offenen, vielfältigen Gesellschaft bekennen, die Leistungen aus mittlerweile drei Einwanderergenerationen würdigen und ein klares Zeichen gegen nationalistische Tendenzen setzten. Der Zusammenhalt in unserem Land kann nur gestärkt werden, wenn seine Bevölkerung in seiner ganzen Vielfalt anerkannt und wertgeschätzt wird.
  2. Integration ist keine Notlösung für Flüchtlinge, die nicht abgeschoben werden können. Sie stellt nicht nur Flüchtlinge vor Herausforderungen und umfasst nicht nur „Angebote nach dem Grundsatz des Förderns und Forderns für Spracherwerb und Beschäftigung“, wie die Sondierer schreiben. Integration wird nicht gelingen, wenn Einwanderer als unerwünschte Eindringlinge behandelt werden, die sich anzupassen oder auszureisen haben. Vielmehr erfordert gelingende Integration sowohl die Bereitschaft zur Veränderung der angestammten Bevölkerung als auch der Einwander/innen. Vor allem aber sollte die neue Bundesregierung sich zum Ziel setzen, niedrigschwellige Teilhabemöglichkeiten für Migrantinnen und Migranten in allen gesellschaftlich relevanten Bereichen anzubieten. Das gilt neben dem Zugang zu Kinderbetreuung, Schule, Wohnungs- und Arbeitsmarkt insbesondere für die politische Partizipation. Wer sich an Entscheidungsprozessen beteiligen und sein Umfeld aktiv mitgestalten kann, sieht sich als erwünschtes und respektiertes Mitglied der Gesellschaft. Sie/er fühlt sich zuhause und entwickelt eine selbstverständliche Loyalität zum Land, in dem sie/er seinen Lebensmittelpunkt hat. Integration beginnt mit Teilhabe.
  3. Gleichberechtigte Teilhabe braucht eine entsprechende Gesetzgebung. Die ungleiche Verteilung von politischen Rechten der Einwohnerinnen und Einwohner Deutschlands auf Basis der jeweiligen Staatsangehörigkeit ist ein Armutszeugnis für eine Demokratie. Einem immer größer werdenden Teil der Bevölkerung werden politische Rechte vorenthalten. Diese Entwicklung stellt zunehmend das Funktionieren unserer repräsentativen Demokratie infrage. Die Einführung eines umfassenden Wahlrechts, zumindest aber in einem ersten Schritt des kommunalen Wahlrechts, ist mehr als überfällig und muss Bestandteil der Koalitionsvereinbarung sein. Bereits der Koalitionsvertrag von Union und SPD vom 11.11.2005 enthielt einen Prüfauftrag zur Ermöglichung des kommunalen Wahlrechts für Drittstaatsangehörige. Der Landesintegrationsrat NRW würde es sehr begrüßen, wenn die große Koalition nun die Chance nutzt, die Rechte von Drittstaatsangehörigen an die von Unionsbürger/innen anzupassen.
  4. Die Integrationspolitik braucht einen Perspektivwechsel. Anerkennung und Wertschätzung sollten die Forderungshaltung an Menschen mit Migrationshintergrund ablösen. Es gibt ausreichend Erkenntnisse darüber, dass es schädlich für das Zusammenleben ist, wenn sich Menschen tagtäglich mit gesellschaftlicher und politischer Ablehnung hinsichtlich ihrer Herkunft, kulturellen Hintergründe, Familiensprachen oder Religionen auseinandersetzen müssen. Ein wichtiges Zeichen, mit dem die Bundesregierung diesen Perspektivwechsel einleiten könnte, ist die generelle Zulassung von Mehrstaatigkeit bei einem gleichzeitigen Stopp immer wiederkehrender Debatten über Loyalitäts- und Leitkulturfragen.
  5. Rassismus und Rechtsextremismus müssen ausgegrenzt werden. Rechtspopulistische Positionen dürfen nicht aus Angst vor einem Verlust von Wählerstimmen von demokratischen Parteien und Politiker/innen übernommen. Gruppen vom rechten Rand konnten in den vergangenen Jahren zunehmend an Einfluss gewinnen und die politische Agenda im Bereich Flüchtlinge und Integration mitbestimmen. Die Situation der Betroffenen, die sich von Politik und Gesellschaft alleingelassen fühlen, muss für die zukünftige Regierung eine besondere Rolle zu spielen. Auch hier ist also ein radikales Umdenken unbedingt notwendig. Eine der prioritären Aufgaben der neuen Bundesregierung sollte das Auflegen eines umfassenden Programms zur Bekämpfung von Diskriminierung sowie rassistischen, antisemitischen und antiislamischen Gedankenguts unter besonderer Berücksichtigung von institutionellem Rassismus sein.
  6. Wir begrüßen das Vorhaben, ein Einwanderungsgesetz zu schaffen und die Situation langjährig Geduldeter zu verbessern. Gleichzeitig drängen wir darauf, nicht nur Hochqualifizierten Einwanderungsoptionen zu bieten, sondern Perspektiven auch für diejenigen zu schaffen, die nicht in erster Linie den Fachkräftemangel bei uns bekämpfen. Ohnehin verfügt Deutschland aufgrund seiner ungenutzten Ressourcen über hohes Potential, um den Fachkräftebedarf in der Wirtschaft abzudecken. Damit dieses wirksam eingebracht werden kann, müssen Benachteiligungen im Bildungssystem abgebaut werden, unter denen insbesondere Kinder und Jugendliche aus Einwandererfamilien leiden. Die Defizitorientierung in Schule und Ausbildung sollte einer Potentialorientierung Platz machen, die die vorhandenen Kompetenzen in den Blick nimmt. Bislang oft brach liegende Fähigkeiten, die Menschen mit Migrationshintergrund aufgrund ihrer Bikulturalität und Mehrsprachigkeit mitbringen, sollten im Interesse der wirtschaftlichen Entwicklungsmöglichkeiten genutzt und systematisch gefördert werden.
  7. Jeder Flüchtling braucht ein faires Verfahren und Integrationsangebote von Anfang an. Die Unterscheidung in Flüchtlinge mit guter und schlechter Bleibeperspektive lehnen wir strikt ab. Sie fördert die Ungleichheit in unserem Land und widerspricht dem Individualrecht auf Asyl. Aus demselben Grund lehnen wir auch die Erweiterung der Liste sogenannter sicherer Herkunftsstaaten ab. Es ist absurd, von der Anerkennungsquote Rückschlüsse auf die individuelle Sicherheit einer Person in einem Land zu ziehen. Es drängt sich vielmehr der Eindruck auf, dass die Erklärung von Staaten für „sicher“ als Instrument zur Reduzierung von unliebsamen Flüchtlingen ist, denen man nicht bereit ist, Integrationsangebote zu machen und eine Bleibeperspektive zu verschaffen.

Der Landesintegrationsrat warnt eindringlich davor, eine von Härte dominierte Flüchtlingspolitik fortzuführen. Nicht die Zahl der Flüchtlinge oder der Unwillen der deutschen Bevölkerung hat unser Land an den Rand der „Integrationsfähigkeit“ – wie es im Sondierungspapier heißt – gebracht. Wenn überhaupt, waren es die asylrechtlichen Verschärfungen der letzten Jahre, die das ehrenamtliche Engagement tausender Freiwilliger und die Anstrengungen der Kommunen regelmäßig konterkariert haben. Leider schlägt das Vorhaben der flächendeckenden Aufnahme-, Entscheidungs- und Rückführungseinrichtungen in genau dieselbe Kerbe und treibt damit erneut Ausgrenzung und Konflikte in den Unterkünften und mit der Umgebung voran. Auch die im Sondierungspapier beschriebenen Überbleibsel eines Familiennachzugs für subsidiär Schutzberechtigte sind bestenfalls Wasser auf die Mühlen der Rechtspopulisten, haben aber mit den stets hochgehaltenen Werten Europas wenig zu tun und erschwert zudem die Integration. Wir sprechen uns daher nachdrücklich für die Rückkehr zur ursprünglichen gesetzlichen Regelung für subsidiär Schutzberechtigte – geschaffen durch das Gesetz zur Neubestimmung des Bleiberechts und der Aufenthaltsbeendigung vom 27.07.2015 – aus.

Für die neue Bundesregierung sollte klar sein: Flüchtlinge sind keine Bedrohung, sondern Menschen, die sich vor Krieg, Verfolgung oder Hunger in Sicherheit bringen wollen. Es sollte dabei nicht vergessen werden, dass Flüchtlinge Kompetenzen mitbringen und dass sie massiv zur guten konjunkturellen Lage insbesondere der Baubranche sowie zu einer Einstellungswelle von Lehrer/innen, Erzieher/innen, Sozialpädagog/innen, Psycholog/innen etc. beigetragen haben.

Sehr geehrte Frau Dr. Merkel, sehr geehrter Herr Schulz, sehr geehrter Herr Seehofer,
es gibt vermehrt Klagen darüber, dass sich Türkischstämmige Präsident Erdoğan zuwenden und kein Interesse für die hiesige Politik zeigen. Aus unserer Sicht ist solches Verhalten ebenfalls nicht wünschenswert, aber leider erklärbar. Mit der neuen Amtsperiode der Bundesregierung ergibt sich nun die Chance, diese Menschen und alle anderen Menschen mit Migrationshintergrund, für unser Land (zurück)zugewinnen und ihnen deutlich zu machen, dass sie als gleichberechtigter Teil dieser Gesellschaft willkommen sind. Dazu müssen sie ihre Interessen von der Politik vertreten sehen.

 

 

31 Januar 2018 0 Kommentare
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Politik

Zum Syrien-Einmarsch der TürkeiKriegsgeschrei aus Deutschland

von Fremdeninfo 30 Januar 2018
von Fremdeninfo

Politisches Feuilleton | Beitrag vom 29.01.2018

Zum Syrien-Einmarsch der TürkeiKriegsgeschrei aus Deutschland

Von Memet Kilic

  • Türkische Panzer in Syrien (AFP)

Der Einmarsch der türkischen Armee in Syrien beeinflusst das Zusammenleben der türkeistämmigen Menschen in Deutschland. In Foren wird ein extrem kriegerischer Ton angeschlagen. Das wird durch die laxe Haltung der Bundesregierung gegenüber der Türkei befeuert, meint Anwalt Memet Kilic.

„Mein Allah,  lass unsere glorreiche Armee siegreich sein! Gönne dieser ruhmreichen Armee die Eroberung“ In diesen Tagen geht, auch wenn es nicht alle hören können, wütendes Kriegsgeschrei von deutschem Boden aus. Erdogans Anhänger, die sich täglich dreister und furchtloser präsentieren, feiern über die sozialen Medien den Einmarsch der türkischen Armee in Syrien. Der Religionsattaché der türkischen Botschaft ruft über seine Facebook-Seite zum Gebet für den „Sieg in Syrien“ auf.

Kriegsgegner werden verfolgt

In DITIB-Moscheen in Deutschland rezitieren Imame „Eroberungs-Suren“ des Koran. Erdogans Troll-Armee macht die Deutsch-Türken, die sich gegen diesen Krieg positionieren, namentlich zur Zielscheibe. Diese werden als Vaterlandsverräter und Hurensöhne beschimpft.

Deutschland hat nach dem zweiten Weltkrieg sich und der Welt ein Versprechen gegeben:  „Von deutschem Boden darf nie wieder Krieg ausgehen.“ Mit diesem Satz, der quasi zur Staatsräson wurde, wollte man festhalten, dass aus den schrecklichen Erfahrungen der beiden Weltkriege für Deutschland eine besondere politische Verantwortung für den Frieden erwächst.

Symbolische Erfolge der Islamverbände

Gibt es ein Parallel-Deutschland in Deutschland? Als Islamisten die französische Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ gestürmt,  Journalistinnen und Journalisten ermordeten, haben die Islamverbände zu einer Demonstration vor dem Brandenburger Tor aufgerufen.

Deutsche, Medienvertreter und Sicherheitskräfte waren damals zwar deutlich mehr an der Zahl als Moslems. Dennoch hatten die Islamverbände damit etwas symbolisch Wichtiges vollbracht: Sie standen Schulter an Schulter mit den höchsten politischen Vertretern der Bundesrepublik Deutschland und rezitierten den Koran. Die Kosten der Veranstaltung haben sie der SPD und CDU überlassen. Insofern war dies ziemlich lehrreich. Wer die Kapelle bestellt, muss nicht die Kosten übernehmen, kann die Musik jedoch trotzdem bestimmen.

Erdogans Anhänger werden immer selbstbewusster

Als vor einigen Wochen  zum ersten Mal nach dem Zweiten Weltkrieg vor dem Brandenburger Tor der Davidstern verbrannt wurde, waren wir auch sehr irritiert. Mindestens ein Repräsentant der Islamverbände, der bei der „Charlie Hebdo“-Demonstration auf der Bühne mit dem Außenminister Gabriel Arm in Arm stand, war auch auf der Demo, auf der der Davidstern verbrannt wurde. Er hat dies über seine Facebook-Seite stolz mit Bild präsentiert.

Die Desintegration der Erdogan Anhänger schreitet rasant und von Hochmut begleitet voran. Woher kommt dieses große Selbstbewusstsein? Erdogans Anhänger haben bemerkt, dass Erdogan alle Deutschen als Nazis beschimpfen und wenige Wochen später mit der deutschen Regierung beste Beziehungen pflegen kann. Erdogan kann mit einfachen Waffengeschäften die Bundesregierung an der Nase herumführen.

Daher vergöttern sie diesen „Führer“ und beschimpfen die türkeistämmigen Menschen, die keine Erdogan-Anhänger sind als „Haustürken“. Integrierte türkeistämmige Immigranten werden hierzulande zunehmend eingeschüchtert. Sie haben bemerkt, dass die Spione von Erdogan, die unter anderem Attentate in Deutschland geplant haben, auf wundersame Weise immer wieder frei kamen.

Diese labile Haltung der Bundesregierung wird leider dazu beitragen, dass sich die Auseinandersetzungen der türkeistämmigen Immigranten in Deutschland verschärfen.

Waffengeschäfte dürfen nicht die außenpolitischen Werte Deutschlands bestimmen. Von deutschem Boden darf nie wieder Krieg ausgehen und auch kein Kriegsgeschrei.

 

Memet Kilic (Memet Kilic)Memet Kilic,

Bündnis 90/Die Grünen, 51 Jahre alt, kam 1990 nach Deutschland und arbeitet als Jurist in Heidelberg. Er ist Mitglied der Anwaltskammern Ankara und Karlsruhe. Zuvor war er Bundestagsabgeordneter – mit Sitz im Innenausschusses sowie Integrationspolitischer Sprecher der Grünen Bundestagsfraktion (2009-2013), ferner Mitglied des Rundfunkrates des Südwestrundfunks (1998-2008) sowie des „Beirates für Fragen der Inneren Führung der Bundeswehr“ (2002-2010)

30 Januar 2018 0 Kommentare
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Religion

AfD-Politiker Höcke: “Wenn wir Macht haben, muss mit Islam am Bosporus Schluss sein”

von Fremdeninfo 29 Januar 2018
von Fremdeninfo

 

  • AfD-Politiker Höcke: “Wenn wir Macht haben, muss mit Islam am Bosporus Schluss sein”

AfD-Politiker Höcke: “Wenn wir Macht haben, muss mit Islam am Bosporus Schluss sein”

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  • 29. Januar 2018 10:02

AfD-Thüringen Fraktionschef und Landessprecher Björn Höcke spricht am 28.01.2018 in Erfurt (Thüringen) bei einer Kundgebung der AfD Thüringen und äußert sich gegen den Familiennachzug von Flüchtlingen. Foto: arifoto UG/dpa-Zentralbild/dpa

Immer wieder fällt der Thüringer AfD-Chef mit extrem rechten Äußerungen auf. Nun sagt er, was die AfD tun muss, wenn sie an die Macht kommen sollte: die Direktive ausgeben, dass am Bosporus mit Muezzin und Minarett Schluss ist.

Der AfD-Rechtsausleger Björn Höcke will den Islam nicht nur in Deutschland, sondern auch darüber hinaus bekämpfen, wenn seine Partei erstmal die Macht hat – bis hin zur Türkei. Das geht aus Videos von einem Auftritt vor gut einer Woche hervor, die am Wochenende vom Magazin «Bento» und der «Welt» veröffentlicht wurden. Sie zeigen offensichtlich einen Auftritt des Thüringer Partei- und Landtagsfraktionschefs bei einer AfD-Veranstaltung am 20. Januar in Eisleben.

Dabei sagte er: «Wir werden die Macht bekommen – und dann werden wir das durchsetzen, dann werden wir das durchsetzen, was notwendig ist, damit wir auch in Zukunft noch unser freies Leben leben können. Dann werden wir nämlich die Direktive ausgeben, dass am Bosporus mit den drei großen M – Mohammed, Muezzin und Minarett – Schluss ist.» Derzeit werde man «das aber noch nicht durchsetzen können, weil wir jetzt noch nicht die Macht haben». Dann würden Muslime aber nicht mehr den Bau von Minaretten – gemeint ist offensichtlich: in Deutschland und Europa – mit Verweis auf die Religionsfreiheit durchdrücken können.

Was genau meint Björn Höcke mit seiner Aussage? 

Die Aussage, die im Netz für viel Kritik sorgte, ist allerdings geografisch nicht eindeutig. Unklar ist, ob der Begriff Bosporus wörtlich die türkische Meerenge zwischen Europa und Asien meint oder als Synonym für die Türkeiverwendet wird. Die Formulierung «dass am Bosporus Schluss ist» lässt sich deshalb auf verschiedene Weise interpretieren – erstens: dass der Islam sich nicht über die Türkei hinaus nach Europa ausdehnen soll; zweitens: dass er sich nicht einmal über die Meerenge hinaus ausdehnen soll, also auch nicht im europäischen Teil der Türkeiexistieren soll; drittens – und das dürfte die abwegigste Interpretation sein: dass die Türkei als Ganzes kein muslimisches Land mehr sein soll. Unklar bleibt, was Höcke Standpunkt für Länder Europas mit muslimischer Bevölkerungsmehrheit wie etwa das Kosovo bedeuten würde.

Der entsprechende Höcke-Ausschnitt

Höcke sagte in seiner Rede auch: «Deswegen bin ich kein Feind des Islam.» Er sei in religiösen Dingen tolerant. «Der Islam, der ist aber mit unseren Wertvorstellungen, mit unserer Art zu leben, tatsächlich unvereinbar.» Die Heimat des Islam sei der Orient oder auch Schwarzafrika, aber nicht Deutschland und Europa. Höcke fügte aber auch hinzu: «Ein Muslim, der friedlich hier lebt und sich ohne Wenn und Aber im öffentlichen Raum an Recht und Gesetz hält, den muss man tolerieren. Alle anderen haben hier keine Zukunft und keine Heimat.»

Nicht erste Provokation von Höcke

Höcke hatte bereits mehrfach mit provokanten Äußerungen Empörung ausgelöst, unter anderem mit dem Ruf nach einer «erinnerungspolitischen Wende um 180 Grad». Der alte AfD-Bundesvorstand unter der damaligen und inzwischen ausgetretenen Parteichefin Frauke Petry hatte unter anderem deswegen Höckes Parteiausschluss beantragt. Das zuständige Thüringer Landesschiedsgericht stellte in seiner Verhandlung über diesen Antrag Anfang Januar aber keine parteischädigenden Verfehlungen Höckes fest. Die jetzigen Parteivorsitzenden Alexander Gauland und Jörg Meuthen

29 Januar 2018 0 Kommentare
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Politik

Resolution zur Entwicklung im türkisch -syrischen Grenzgebiet

von Fremdeninfo 26 Januar 2018
von Fremdeninfo

 

Resolution zur Entwicklung im türkisch -syrischen Grenzgebiet

 

Niedersächsischer Landtag Antrag

Drucksache 18/228  Hannover, den 25.01.2018

Fraktion der SPD

Fraktion der CDU

Fraktion Bündnis 90/Die Grünen

Fraktion der FDP

Resolution zur Entwicklung im türkisch -syrischen Grenzgebiet

Der Landtag wolle beschließen:

Entschließung

Der Landtag und viele Menschen in Niedersachsen sehen mit großer Sorge die aktuellen Entwicklungen im türkisch-

syrischen Grenzgebiet bei Afrin und fürchten eine Eskalation des militärischen Konflikts.

Der Landtag fordert die Landesregierung auf

, sich im Bundesrat und gegenüber Bundesregieung dafür einzusetzen, dass der NATO -Partner Türkei auf friedliche Konfliktlösung setzt und die

Achtung völkerrechtlicher Grundsätze sicherstellt. Der Landtag fordert alle in Ni

edersachsen lebenden Menschen auf, Demonstrationen und Mei-nungsbekundungen zu diesen Vorgängen friedlich und im Rahmen des geltenden Versammlungs-rechts durchzuführen.

Der Landtag begrüßt den von der Bundesregierung beschlossenen Stopp von Waffenlieferungen an die Türkei und fordert die Landesregierung auf, sich im Bundesrat und gegenüber der Bundes-regierung dafür einzusetzen, dass Waffenlieferungen in Konfliktregionen unterbleiben.

Der Landtag fordert die Landesregierung auf, sich im Bundesrat und gegenüber

der Bundesregie-rung dafür einzusetzen, dass in der Türkei friedliche Proteste und demokratische Meinungsäuße-rungen möglich sind

Für die Fraktion

der SPD Parlamentarischer Geschäftsführer

Jens Nacke

Für die Fraktion

der CDU Wiard Siebels

Parlamentarischer Geschäftsführer

Bündnis 90/Die Grünen

Jens Nacke

Parlamentarischer Geschäftsführer

Für die Fraktion

Für die Fraktion

der FDP

Helge Limburg

Parlamentarischer Geschäftsführer

Dr. Stefan Birkner

Fraktionsvorsitzender

26 Januar 2018 0 Kommentare
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Flüchtlinge

Asylpolitik: Neue Härte

von Fremdeninfo 26 Januar 2018
von Fremdeninfo

Asylpolitik: Neue Härte

Geht es nach den Sondierern, wohnen Asylbewerber künftig in Massenunterkünften – abgeschnitten vom Rest der Bevölkerung.

Von Caterina Lobenstein

  1. Januar 2018 5 Kommentare

Aus der ZEIT Nr. 05/2018

Mit der Flüchtlingsdebatte verhält es sich so: Je lauter sie geführt wird, umso leichter überhört man, was wirklich wichtig ist. Anfang Januar zum Beispiel sagte Manfred Weber, stellvertretender CSU-Chef, auf der Klausurtagung seiner Partei am Chiemsee einen Satz, der großen Widerhall fand: „Im Jahr 2018 ist das zentrale europäische Thema die finale Lösung der Flüchtlingsfrage.“ Weber sprach über den Verteilungsschlüssel für Flüchtlinge in Europa, aber weil viele, die das hörten, sich an den Ton der Wannseekonferenz erinnert fühlten, folgte, was folgen musste: ein Shitstorm. Ausländische Medien berichteten. Intellektuelle zeigten sich besorgt. Twitter drehte durch: Nazi! Geschichtsvergessen! Wer so spricht, will auch das tausendjährige Oktoberfest! Patrona Bavariae geht kotzen!

Die Öffentlichkeit hatte sich noch nicht beruhigt, da legte ein anderer Politiker nach. Herbert Kickl, österreichischer Innenminister und bekannt für seine Zwischenrufe von rechts außen, schlug Mitte Januar vor, Asylbewerber künftig „konzentriert an einem Ort zu halten“. Auch das weckte böse Erinnerungen. Und löste den nächsten Shitstorm aus.

Es dauerte eine Weile, bis wieder Stille herrschte. Die aber war umso bemerkenswerter, weil sie genau in jenen Tagen einkehrte, in denen ein Satz an die Öffentlichkeit drang, der viel weitreichendere Folgen haben dürfte als die Worte von Weber und Kickl. Er fiel nicht am Chiemsee, sondern in Berlin, wo die Unionsparteien und die SPD am Verhandlungstisch saßen und nach nächtelangem Ringen ein Sondierungspapier vorlegten.

Der Satz steht auf Seite 21 des Papiers, er besagt, dass Asylbewerber künftig in sogenannten Ankunfts- und Rückführungszentren wohnen sollen. Das sind Heime mit mehreren Tausend Bewohnern, in denen die Menschen bis zu zwei Jahre lang leben müssen. In den bayerischen Städten Bamberg und Manching gibt es solche Zentren schon. Nach dem Willen von Union und SPD sollen sie künftig in ganz Deutschland eingerichtet werden. Aus der Politik der dezentralen Unterbringung, um die sich viele Städte und Gemeinden in den vergangenen Jahren bemüht haben, würde dann eine Politik der Massenlager. Herbert Kickl würde sagen: eine Politik der Konzentration.

Und diese Politik wird Folgen haben – für die Flüchtlinge und für die deutsche Bevölkerung.

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Dieser Artikel stammt aus der ZEIT Nr. 05/2018. Hier können Sie die gesamte Ausgabe lesen.

Spricht man in diesen Tagen mit Menschen, die sich persönlich um Asylbewerber kümmern, mit ehrenamtlichen Helfern also, die ihnen Deutsch beibringen, mit Arbeitgebern, die ihnen Jobs verschaffen, oder mit Mitarbeitern von Sozialeinrichtungen, die ihnen Unterkunft und Beratung bieten, stößt man überall auf dieselbe Sorge. Viele von ihnen fürchten, dass eine künftige große Koalition die Integration der Flüchtlinge nicht fördern, sondern erschweren wird: Weil die Menschen, die in Massenlagern wie Manching und Bamberg wohnen, nicht arbeiten dürfen. Weil ihre Kinder nicht auf reguläre Schulen gehen. Weil es in der Umgebung kaum deutsche Nachbarn gibt, dafür aber jede Menge abgelehnte Asylbewerber.

Denn die Lager sind nicht nur Ankunfts-, sondern auch Rückkehrzentren. Das heißt: Asylbewerber mit guten Chancen auf einen Schutzstatus leben monate-, manchmal jahrelang Tür an Tür mit Aschiebekandidaten, die sich längst aufgegeben haben. „Integrationsfeindlich“ sei diese Art der Unterbringung, sagt Ruth Weinzierl, Asylexpertin der Diakonie, eines der großen Sozialträger, die in Deutschland Flüchtlingsheime betreiben und Asylbewerber beraten. „Es geht den Parteien offensichtlich nicht um Integration, sondern vor allem darum, dass möglichst viele Menschen ausreisen, und zwar um jeden Preis.“

Ohne Kontakt zu Einheimischen gelingt keine Integration

2017 veröffentlichte der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration eine große Studie. Die Forscher wollten wissen: „Wie gelingt Integration?“ Sie befragten dazu Dutzende Flüchtlinge in ausführlichen Interviews. Neben dem Wunsch, möglichst schnell eine Wohnung, eine Arbeit und Gewissheit über den Aufenthaltsstatus zu erhalten, nannten die meisten Flüchtlinge: „persönliche Begegnung und zwischenmenschliche Kontakte“. Wie wichtig es für die Neuankömmlinge sei, überhaupt eine Möglichkeit zu bekommen, mit Einheimischen ins Gespräch zu kommen, etwas von ihnen zu erfahren, das werde „bislang unterschätzt“, schreiben die Forscher.

Polizisten, Pfarrer, Ehrenamtliche und Asylberater, die in den bayerischen Massenlagern in Bamberg und Manching arbeiten – jenen Zentren also, die der großen Koalition als Vorbild für ganz Deutschland dienen –, klagen seit Jahren über die dortigen Zustände. Laut dem bayerischen Flüchtlingsrat haben die Bewohner kaum Kontakt zu Einheimischen, zu Psychologen oder Rechtsberatern. Auf einen Berater kommen zurzeit mehrere Hundert Asylbewerber.

Laut der Bamberger Polizei hat sich, seit Eröffnung des Lagers, die Kriminalitätsrate im näheren Umkreis deutlich erhöht. Darüber hinaus zeigt eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), wie schädlich eine Kasernierung von Asylbewerbern für deren Chancen ist, eine Arbeitsstelle zu finden. Das IAB hat im vergangenen Jahr die bislang detaillierteste Befragung von Flüchtlingen in Deutschland durchgeführt und herausgefunden, dass 45 Prozent der berufstätigen Flüchtlinge ihren Job über einen persönlichen Kontakt zum Arbeitgeber gefunden haben. Den jedoch knüpft man eher selten, wenn man in einer Massenunterkunft am Stadtrand wohnt. Die klassische Jobsuche über Vermittler der Arbeitsagentur oder Bewerbungsschreiben ist für Flüchtlinge schwieriger – vor allem weil es ihnen an Deutschkenntnissen fehlt.

Viele Asylbewerber haben laut der Studie des IAB noch Schulden bei Schleppern oder müssen Verwandte in der Heimat versorgen. Je schwerer diese Menschen Zugang zum regulären Arbeitsmarkt fänden, warnen die Forscher, desto größer sei die Gefahr, dass sie schwarz arbeiten.

Dazu kommt, dass zwar viele Arbeitgeber bereit wären, Flüchtlinge auszubilden – aber nicht sichergehen können, ob ihr Lehrling überhaupt in Deutschland bleiben darf. Bei Flüchtlingen mit eher geringer Bleibeperspektive entscheiden die Ausländerbehörden weitgehend nach eigenem Ermessen, ob sie arbeiten dürfen oder nicht. Das betrifft auch Afghanen, obwohl immerhin knapp die Hälfte von ihnen in Deutschland bleiben kann. Mareike Ziegler, die bei der Industrie- und Handelskammer München und Oberbayern das Integrationsteam leitet, vermisst im Sondierungspapier von SPD und Union die Klarheit, die Arbeitgeber benötigen, um Flüchtlingen Jobs zu geben: „Wir brauchen Verlässlichkeit, damit die Unternehmen nachhaltiger planen können.“

Die Handelskammern fordern seit Langem eine Stichtagsregelung: Wer bereits in Deutschland lebt und qualifiziert ist oder einen Ausbildungsplatz in der Tasche hat, soll bleiben dürfen. Das helfe nicht nur den Flüchtlingen, sondern eben auch den Arbeitgebern.

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Einen Shitstorm haben sie bislang nicht erzeugt, die Forscher und Asylberater, die Arbeitgeber, Pfarrer und Helfer. Aber sie verfügen über Expertise, die für die Verhandlungen um eine künftige Integrationspolitik von großem Wert sein können. Weil sie dort sind, wo Integration passiert: nicht am Sondierungstisch in Berlin. Sondern in den Heimen und Betrieben vor Ort.

26 Januar 2018 0 Kommentare
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Religion

Ditib lässt in Deutschland für Sieg der Türkei in Syrien beten

von Fremdeninfo 22 Januar 2018
von Fremdeninfo

Ditib lässt in Deutschland für Sieg der Türkei in Syrien beten

Einmarsch in Syrien Ditib lässt in Deutschland für türkischen Sieg beten

Der Islamverband Ditib inszeniert sich als politisch neutral. Doch nach dem türkischen Einmarsch in Syrien demonstrieren seine Imame offen ihre Nähe zu Ankara – und predigen für den Erfolg der Mission.

 

Von Katrin Elger

REUTERS

Türkische Panzer an der syrischen Grenze

Die türkische Armee marschiert im syrischen Afrin ein – und die Menschen sollen nach dem Willen Ankaras für den Erfolg der „Operation Olivenzweig“ beten. Die staatliche Religionsbehörde Diyanet hatte am Wochenende die Imame in ihren Moscheen dazu aufgerufen, die 48. Sure im Koran zu rezitieren. Auf Türkisch heißt sie „Fetih-Sure“, auf Deutsch bedeutet das so viel wie „Der Sieg“.

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In der Türkei waren laut Medienberichten rund 90.000 Moscheen der Aufforderung gefolgt. Doch auch in Deutschland beteten Imame am Sonntag auf Anweisung aus der Türkei für die Militäroffensive. Wie viele es hierzulande waren, ist nicht bekannt. Allerdings haben viele Moscheen des Islamverbandes Ditib, deren Imame der Diyanet unterstellt sind, selbst auf ihren Facebook-Seiten zum Gebet für den Sieg gerufen.

Man werde dafür beten, dass „unsere heldenhafte Armee und unsere heldenhaften Soldaten siegreich sein werden“, schreibt etwa ein Imam im baden-württembergischen Bad Wurzach auf seiner Seite. Er bittet nicht nur Männer und Frauen, daran teilzunehmen, sondern auch Kinder. Im süddeutschen Schömberg fordert die Moschee ihre Gläubigen auf, „zahlreich die Fetih-Sure zu lesen“. Und in Ahlen will die Ditib-Gemeinde ebenfalls ihren Teil dazu beitragen, die „Terrorgefahr, die gegen unsere Nation gerichtet ist erfolgreich zu beenden“. Auch der Religionsattaché der türkischen Botschaft in Berlin, Ahmet Fuat Candir, hatte auf seiner Facebook-Seite dazu aufgerufen, für den Sieg zu beten. Die Einträge sind jedoch mittlerweile wieder gelöscht.

Heftige Kritik an den Moscheen

Mit der militärischen Offensive will Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan die syrischen Volksschutzeinheiten YPG schwächen, die als Ableger der in der Türkei aber auch in Deutschland als terroristische Vereinigung eingestuften PKK gilt. Erdogan fürchtet eine kurdische Autonomieregion im Nordwesten Syriens.

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Der Ditib-Verband mit seinen rund 900 Moscheen in Deutschland beschreibt sich gerne selbst als „politisch neutral“. Allerdings steht er immer wieder wegen seiner Nähe zum türkischen Staat in der Kritik. So sollen Imame etwa Vertreter der umstrittenen Gülen-Bewegung bespitzelt haben.

In Deutschland stößt das Engagement der Moscheen für den Siegeszug der türkischen Armee auf massive Kritik. In Gotteshäusern sollte für ein friedliches Miteinander gebetet werden, nicht für Krieg, sagt Volker Beck, 57, Lehrbeauftragter am Centrum für Religionswissenschaftliche Studien der Ruhr-Universität Bochum. „Man muss sich einmal anschauen, was eine solche Aktion für die Stimmung in Deutschland bedeutet. Es ist unfassbar, welchen Spielraum die deutsche Politik dem türkischen Staat hierzulande lässt.“

In deutschen Großstädten hatten am Wochenende Tausende Kurden gegen die türkische Bodenoffensive in Afrin demonstriert. „Erdogan trimmt gerade seinen gesamten Staatsapparat auf Krieg, dazu gehören dann auch die türkischen Moscheen auf deutschem Boden“, sagt Ali Ertan Toprak, Vorsitzender der Kurdischen Gemeinschaft in Deutschland.

Religionsattaché Candir hingegen verteidigt seinen Aufruf: Es sei jeder Moschee freigestellt gewesen, die Sure zu lesen oder nicht. Diese sei als Beitrag zum Frieden gemeint gewesen. Seinen Facebook-Eintrag habe er gelöscht, weil Unbekannte Flüche und Hassbotschaften darunter gepostet hätten. „Als Religionsattaché kann ich nicht verantworten, so etwas stehen zu lassen“

22 Januar 2018 0 Kommentare
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Salafismus

Zahl der Salafisten in Berlin deutlich gestiegen

von Fremdeninfo 17 Januar 2018
von Fremdeninfo

Zahl der Salafisten in Berlin deutlich gestiegen

Die Salafistenszene bekommt starken Zulauf. In Berlin ist die Zahl der Salafisten stark gestiegen – aber auch bundesweit.

Der Tagessspiegel Frank Jansen

Bekämpfen Salafismuss

Islamisten verteilen am 14.04.2012 am Potsdamer Platz in Berlin kostenlose Koran-Exemplare an Passanten. Die salafistische Szene…Foto: picture alliance / dpa

Die Salafistenszene in Berlin ist nach Informationen des Tagesspiegels in diesem Jahr stark gewachsen. Der Berliner Verfassungsschutz hat jetzt 840 Salafisten festgestellt – 160 mehr als im Vorjahr. Im Vergleich zu 2012, damals waren es 400 Salafisten, ist die Szene jetzt mehr als doppelt so groß.

Von den aktuell 840 Salafisten hält der Verfassungsschutz 380 für „gewaltorientiert“. Sicherheitskreise betonen allerdings, die Trennlinie zwischen rein politisch agierenden Salafisten und denen, die sich für den bewaffneten Kampf aussprechen, werde zunehmend unscharf. Auch bundesweit nimmt die Zahl der Salafisten zu. Sicherheitskreise sprechen von 9600 Salafisten, das sind 400 mehr als 2015.

Auch Anis Amri, der für den Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Berlin verantwortlich gemacht wird, soll Kontakt zur Salafistenszene in Deutschland gehabt haben. Er wurde in der Nacht von Donnerstag auf Freitag in Italien erschossen.

17 Januar 2018 0 Kommentare
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Flüchtlinge

Migration Wie plant man die Kapazität von Flüchtlingsheimen?

von Fremdeninfo 16 Januar 2018
von Fremdeninfo

Migration Wie plant man die Kapazität von Flüchtlingsheimen?

In vielen Flüchtlingsunterkünften sind zahlreiche Plätze frei.

 

  • In letzter Zeit kommen viel weniger Flüchtlinge nach Deutschland als in den vergangenen Jahren.
  • Viele Unterkünfte stehen deshalb leer.
  • Die Verantwortlichen stehen vor der Wahl, den Leerstand kostspielig zu verwalten – oder Kapazitäten abzubauen, die vielleicht noch gebraucht werden könnten.

Von Robert Probst

Die Zahl der Flüchtlinge, die nach Deutschland kommen, ist zuletzt stark zurückgegangen – zumal im Vergleich zum Rekordjahr 2015, als knapp eine Million Migranten über das Mittelmeer oder die Balkanroute kamen und zumeist sogleich Asyl beantragten. Vor allem die Erstunterbringung stellte Länder und Kommunen damals vor enorme Herausforderungen, in aller Eile wurden leer stehende Kasernen oder Bürogebäude hergerichtet, Traglufthallen aufgestellt oder neue Wohnheime errichtet. Inzwischen sind viele dieser Einrichtungen wieder zurückgebaut, wie es in der Fachsprache heißt, andere stehen leer. Eine Umfrage der Nachrichtenagentur dpa ergab nun, dass in Erstaufnahmeeinrichtungen und Sammelunterkünften etwa 100 000 Plätze nicht belegt sind.

Viele Verantwortliche stehen nun vor der Frage, wie umgehen mit dem Leerstand. Denn auch der kostet Geld. Und das vor dem Hintergrund, dass die Fluchtbewegungen in Afrika und Asien nicht voraussehbar sind. „Wir müssen darauf vorbereitet sein, dass sich die Situation schlagartig verändert und wieder sehr viel mehr Flüchtlinge den Weg nach Deutschland finden“, umreißt Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) die Situation.

Kalkulieren und prognostizieren

Es gibt also keine Planungssicherheit, die Länder werden darum mehrheitlich nicht alle Kapazitäten abbauen – damit man schnell reagieren kann und nicht wie 2015 vor chaotischen Zuständen steht. Berlin will etwa Notunterkünfte bis Ende 2018 schließen oder umbauen. Als eine Alternative sollen bis zu 60 sogenannte modulare Unterkünfte entstehen, die später auch Studenten und Menschen mit weniger Geld offenstehen sollen. Andere nutzen Leerstand für die Abhaltung von Integrationskursen.

Allerdings kommt ein weiteres Problem hinzu. Für die dauerhafte Unterbringung von Asylbewerbern nach Erstaufnahme sind in der Regel die Kommunen zuständig. Und zumindest in den großen Städten ist der Wohnraum knapp oder nicht vorhanden, nicht nur für Flüchtlinge. Die großen Hallen sind für die „Anschlussunterbringung“ nicht geeignet – und so heißt es jetzt in den Städten: kalkulieren und prognostizieren.

16 Januar 2018 0 Kommentare
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Flüchtlinge

Deutsche Asylpolitik Abschreckung aus Prinzip

von Fremdeninfo 16 Januar 2018
von Fremdeninfo
  • SZ.de

Deutsche Asylpolitik Abschreckung aus Prinzip

Foto „Fremden“ Info

 

Warten in einer Erstaufnahmestelle: Obwohl die Zahl der Flüchtlinge 2017 zurückgegangen ist, sind scharfe Maßnahmen geplant.

Die Flüchtlingszahlen sinken, den Alarmisten in der deutschen Politik kommt nach und nach die Arbeitsgrundlage abhanden. Trotzdem sind schärfere Maßnahmen geplant als je zuvor.

Kommentar von Constanze von Bullion, Berlin

Die Zahl der Asylanträge ist deutlich gesunken, das Tempo bei der Erledigung von „Altfällen“ hat sich erhöht. Und beim Antragsstau wurden 2017 „Rückstände abgebaut“ – wer dem Bundesinnenminister am Dienstag bei der Präsentation der Asylzahlen zuhörte, konnte sich schon mal vorkommen wie in einer Werbesendung.

Knapp 187 000 Asylsuchende wurden vergangenes Jahr in Deutschland registriert, ein Drittel weniger als 2016 und vier Fünftel weniger als 2015. Beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge ist die Zahl anhängiger Verfahren wieder auf dem Stand von 2013. Nein, für einen „Krisenmodus“ gebe es keinen Anlass mehr, aber es sei noch viel zu tun, fasste Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) die Lage zusammen.

Man könnte es aber auch anders ausdrücken: Obwohl den Alarmisten und Angstmachern in der Flüchtlingspolitik nach und nach die Arbeitsgrundlage abhandenkommt, sind schärfere Maßnahmen zur Reduzierung der Asylbewerberzahlen geplant als je zuvor in Deutschland.

Warten in einer Erstaufnahmestelle: Obwohl die Zahl der Flüchtlinge 2017 zurückgegangen ist, sind scharfe Maßnahmen geplant.

Die Flüchtlingszahlen sinken, den Alarmisten in der deutschen Politik kommt nach und nach die Arbeitsgrundlage abhanden. Trotzdem sind schärfere Maßnahmen geplant als je zuvor.

Kommentar von Constanze von Bullion, Berlin

Die Zahl der Asylanträge ist deutlich gesunken, das Tempo bei der Erledigung von „Altfällen“ hat sich erhöht. Und beim Antragsstau wurden 2017 „Rückstände abgebaut“ – wer dem Bundesinnenminister am Dienstag bei der Präsentation der Asylzahlen zuhörte, konnte sich schon mal vorkommen wie in einer Werbesendung.

Knapp 187 000 Asylsuchende wurden vergangenes Jahr in Deutschland registriert, ein Drittel weniger als 2016 und vier Fünftel weniger als 2015. Beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge ist die Zahl anhängiger Verfahren wieder auf dem Stand von 2013. Nein, für einen „Krisenmodus“ gebe es keinen Anlass mehr, aber es sei noch viel zu tun, fasste Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) die Lage zusammen.

Man könnte es aber auch anders ausdrücken: Obwohl den Alarmisten und Angstmachern in der Flüchtlingspolitik nach und nach die Arbeitsgrundlage abhandenkommt, sind schärfere Maßnahmen zur Reduzierung der Asylbewerberzahlen geplant als je zuvor in Deutschland.

Flüchtlings- und Migrationspolitik Zahl der Asylsuchenden 2017 auf 186 644 gesunken

Zahl der Asylsuchenden 2017 auf 186 644 gesunken

Damit ist die Zahl der neu nach Deutschland gekommenen Flüchtlinge im Vergleich zum Vorjahr deutlich zurückgegangen. Damals waren es etwa 280 000 Menschen. mehr …

So haben sich Union und SPD etwa auf den Bau neuer Ankunfts- und Rückführungszentren verständigt. Asylverfahren sollen dort künftig von Anfang bis Ende abgewickelt werden. Das geht schneller und ist effektiver, hoffen die Behörden. Menschen aus Maghreb-Staaten, die in Zukunft als sichere Herkunftsländer gelten sollen, will man beispielsweise in solchen Gewahrsamen bis zur Abschiebung festhalten.

Kommt Zeit, kommt Idee

Was aber, wenn ein Land wie Marokko sie nicht zurücknimmt? Was, wenn das Rückführungszentrum voll läuft? Dann müsse man die Dinger eben größer bauen, sagen die Befürworter solcher Einrichtungen. Was drinnen vorgeht in den geplanten Riesenkästen mag man sich lieber nicht zu genau vorstellen.

Kommt Zeit, kommt Idee, ist da die Devise des Innenministers. Der Teufel, so räumte er am Dienstag ein, liege hier noch „im Detail“. Es darf aber auch gefragt werden, wie sichergestellt werden soll, dass unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in solchen Einrichtungen künftig nicht unter die Räder kommen. Denn auch sie sollen in Rückführungszentren bleiben, bis ihre Identität festgestellt ist.

Das Prinzip der Abschreckung hat sich durchgesetzt, auch in der SPD. In der Flüchtlingspolitik hat sie das Heft an die Union abgegeben.

Zahl der Asylsuchenden 2017 auf 186 644 gesunken

Damit ist die Zahl der neu nach Deutschland gekommenen Flüchtlinge im Vergleich zum Vorjahr deutlich zurückgegangen. Damals waren es etwa 280 000 Menschen. mehr …

So haben sich Union und SPD etwa auf den Bau neuer Ankunfts- und Rückführungszentren verständigt. Asylverfahren sollen dort künftig von Anfang bis Ende abgewickelt werden. Das geht schneller und ist effektiver, hoffen die Behörden. Menschen aus Maghreb-Staaten, die in Zukunft als sichere Herkunftsländer gelten sollen, will man beispielsweise in solchen Gewahrsamen bis zur Abschiebung festhalten.

Kommt Zeit, kommt Idee

Was aber, wenn ein Land wie Marokko sie nicht zurücknimmt? Was, wenn das Rückführungszentrum voll läuft? Dann müsse man die Dinger eben größer bauen, sagen die Befürworter solcher Einrichtungen. Was drinnen vorgeht in den geplanten Riesenkästen mag man sich lieber nicht zu genau vorstellen.

Kommt Zeit, kommt Idee, ist da die Devise des Innenministers. Der Teufel, so räumte er am Dienstag ein, liege hier noch „im Detail“. Es darf aber auch gefragt werden, wie sichergestellt werden soll, dass unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in solchen Einrichtungen künftig nicht unter die Räder kommen. Denn auch sie sollen in Rückführungszentren bleiben, bis ihre Identität festgestellt ist.

Das Prinzip der Abschreckung hat sich durchgesetzt, auch in der SPD. In der Flüchtlingspolitik hat sie das Heft an die Union abgegeben.

16 Januar 2018 0 Kommentare
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Flüchtlinge

Neues Konzept Wie die Stadt Osnabrück Flüchtlinge integrieren will

von Fremdeninfo 15 Januar 2018
von Fremdeninfo

Neues Konzept Wie die Stadt Osnabrück Flüchtlinge integrieren will

Von Sandra Dorn

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Stellen das aktualisierte Integrationskonzept vor: Die städtische Integrationsbeauftragte Seda Rass-Turgut und Stadtrat Wolfgang Beckermann. Foto: Simon Vonstein/Stadt Osnabrück

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Osnabrück. Gerade einmal 281 Flüchtlinge lebten in Osnabrück, als die Stadt 2013 ihr erstes Integrationskonzept erarbeitete. Heute sind es knapp 4600 – und im Dezember 2017 hat der Rat ein neues Konzept verabschiedet.

Die Rahmenbedingungen und Herausforderungen sind heute völlig andere. Einerseits hat sich ein breites Netzwerk aus Ehren- und Hauptamtlichen gebildet, und die Stadt hat eine Koordinierungsstelle für die Flüchtlingssozialarbeit eingerichtet. Andererseits gibt es aber auch neue Probleme. Stadtvorstand Wolfgang Beckermann sagt: „Für mich ist die größte Herausforderung, dass dauerhaft Wohnraum geschaffen wird.“ Die Wohnungssituation in Osnabrück sei generell problematisch, eine befriedigende Lösung sehe er noch nicht. Das Prinzip, die Geflüchteten nach Möglichkeit dezentral unterzubringen, zählt er zwar zu dem, was die Stadt richtig gemacht hat. Überall geklappt hat das allerdings nicht, die große Gemeinschaftsunterkunft am Limberg etwa stand 2017 mehrmals in der Kritik. Angesichts der Drucksituation 2015/16 habe die Stadt das Unterbringungsproblem aber gut gelöst, so Beckermann.

„In der Sprachförderung bieten wir eine Qualität, die enorm wichtig ist“, so Beckermann weiter. „Über die Sprache läuft ein ganz erheblicher Anteil der Integration. Außerdem gebe es eine Menge an Kulturangeboten für die Geflüchteten, und auch die Agentur für Arbeit sowie das Jobcenter seien gut aufgestellt, wenn es um die Integration in den Arbeitsmarkt gehe.

Viele Schwierigkeiten

Zu den Schwierigkeiten bei der Integration zähle jedoch die unsichere Bleibeperspektive für viele Flüchtlinge. Und kostenlos wird die Integration der 4600 neuen Bürger auch nicht sein. Vor allem im Bereich der erzieherischen Hilfen (Jugendamt) erwarte die Stadt hohe Kosten.

Integration kann nicht allein Aufgabe der Verwaltung sein, sondern der gesamten Stadtgesellschaft“, betont Beckermann, der bei der Stadt die Bereiche Bildung, Soziales und Kultur verantwortet. Dabei lobt er zwar sowohl das ehrenamtliche Engagement als auch die Willkommenskultur in Osnabrück. Beckermann sagt aber auch: „Das tolle ehrenamtliche Engagement ist durchaus gefährdet. Wir müssen uns jetzt darum kümmern, die Ehrenamtlichen zu halten und neue zu gewinnen.“ Er und die städtische Integrationsbeauftragte Seda Rass-Turgut warnen dabei vor überzogenen Erwartungen – sowohl aufseiten der Osnabrücker als auch aufseiten der Geflüchteten.

Auf 65 Seiten bietet das Integrationskonzept Zahlen, Daten und Fakten zu den in Osnabrück lebenden Geflüchteten. Rund die Hälfte stammt aus Syrien, rund drei Viertel aller Flüchtlinge in Osnabrück sind Männer, die größte Altersgruppe bilden die 20- bis 30-Jährigen.

Wichtig sei es, die Frauen stärker in den Blick zu nehmen, betont Rass-Turgut, und auch ihnen die Integration ins Berufsleben zu ermöglichen, etwa über Qualifizierungsmaßnahmen und die Gewährleistung einer Betreuung ihrer Kinder.

15 Januar 2018 0 Kommentare
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