Ahmet Türks Statement zu Amedspor: „Dies ist der Ausdruck der Sprache und Kultur eines Volkes auf den Rängen

von Fremdeninfo

 

Ahmet Türk reagierte in einer Sendung auf İlke TV auf die Kritik, die auf seinen Social-Media-Beitrag zum Aufstieg von Amedspor in die Süper Lig folgte.

Gegenüber der İlke-TV-Moderatorin Dilek Odabaş beim „Forum für gesellschaftlichen Frieden und Freiheit“ äußerte sich der abgesetzte und durch einen Treuhänder ersetzte Co-Bürgermeister von Mardin, Ahmet Türk, zu den Reaktionen auf sein Posting bezüglich des Aufstiegs von Amedspor.

Unter Hinweis auf die verschiedenen im Gebiet lebenden Völker sagte Türk: „Wenn wir von Kurdistan sprechen, meinen wir nicht nur die Kurden. Hier leben Assyrer, Armenier und Araber. Sie alle sind kurdistanische Völker.“

Türk fuhr fort: „Dies ist die Widerspiegelung der Sprache und Kultur eines Volkes auf den Tribünen. Das muss man akzeptieren. Wenn man dies nicht akzeptiert, wird man in diesem Land niemals Frieden stiften können. Man wird keine Brüderlichkeit verwirklichen können.“

In Bezug auf die Äußerungen des Vorsitzenden der Großen Einheitspartei (BBP), Mustafa Destici, erklärte Ahmet Türk, dass er dessen Aussagen nicht beachte: „Ich nehme Mustafa Destici nicht ernst. Er ist niemand, dem man antworten müsste.“

Ahmet Türk betonte zudem, dass Amedspor eine Mannschaft der Türkei sei und dass das Singen kurdischer Lieder sowie das Rufen kurdischer Parolen in den Stadien ein kultureller Ausdruck sei.

Ähnliche Beiträge