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Einwandererinnen und Flüchtlingspolitik
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Flüchtlinge

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Politik

Bundestagsdebatte über Yücel : Özdemir rechnet mit der AfD ab

von Fremdeninfo 23 Februar 2018
von Fremdeninfo
 

 

Bundestagsdebatte über Yücel : Özdemir rechnet mit der AfD ab

Grünen-Politiker Cem Özdemir im Bundestag. (Archiv) © dpa, mkx pzi Grünen-Politiker Cem Özdemir im Bundestag. (Archiv)

Die AfD wollte den deutsch-türkischen Journalisten Yücel vom Bundestag für zwei umstrittene Texte maßregeln lassen. Doch einer nutzt die Debatte zu einem leidenschaftlichen Gegenschlag: Der frühere Grünen-Chef Cem Ödzemir. Er verglich die AfD mit dem türkischen Präsidenten Erdogan.

Özdemir hat in einer leidenschaftlichen Bundestagsrede mit der AfD abgerechnet und ihr Rassismus sowie Verachtung des demokratischen Systems der Bundesrepublik vorgeworfen. Die AfD sei „aus demselben faulen Holz geschnitzt“ wie der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan, der Journalisten verhaften lasse, sagte Özdemir in einer von der AfD beantragten Debatte über umstrittene alte Texte des aus türkischer Haft freigekommenen Journalisten Deniz Yücel.

Indirekt rückte Özdemir die AfD in die Nähe von Nazis. „In unserem Land, in der Bundesrepublik Deutschland gibt es keine Gleichschaltung, von der sie nachts träumen, bei uns gibt es Pressfreiheit.“ Eine Aschermittwochsveranstaltung der AfD, bei der seine Abschiebung gefordert worden sein soll, habe ihn eher an eine Sportpalastrede erinnert, rief er und empfahl den AfD-Abgeordneten, sich an das Ausstiegstelefon für Neonazis zu wenden. Im Berliner Sportpalast hatte NS-Propagandaminister Joseph Goebbels 1943 seine berüchtigte Rede mit dem Aufruf zum „Totalen Krieg“ gehalten.

AfD-Mann Curio nannte Yücel einen „Hassprediger“

Die AfD hatte beantragt, den aus türkischer Haft freigelassenen „Welt“-Korrespondenten Deniz Yücel öffentlich zu maßregeln wegen zweier „taz“-Kolumnen aus den Jahren 2011 und 2012. Darin hatte Yücel dem umstrittenen Autor Thilo Sarrazin einen Schlaganfall gewünscht und den Geburtenrückgang in der Bundesrepublik als Beitrag zum „Deutschensterben“ bejubelt. Mit großer Mehrheit lehnte der Bundestag die AfD-Forderung ab.

Mehrere Redner der anderen Fraktionen ließen Kritik anklingen, wiesen aber darauf hin, dass es sich offensichtlich um satirische Texte gehandelt habe. AfD-Redner wollten das als Argument aber nicht gelten lassen. Der AfD-Abgeordnete Gottfried Curio nannte Yücel einen „Hassprediger“ und betonte: „Das Hohelied, das auf Herrn Yücel angestimmt wird, kann den Missklang seiner Äußerungen nicht übertönen.“

Özdemir nutzte die Debatte aber für eine Generalabrechnung mit den Rechtspopulisten. „Sie wollen bestimmen, wer Deutscher ist und wer nicht“, sagte der Grünen-Abgeordnete und fragte: „Wie kann jemand, der Deutschland, der unsere gemeinsame Heimat so verachtet, wie sie es tun, darüber bestimmen, wer Deutscher ist?“

„Dieses Deutschland ist stärker, als es Ihr Hass jemals sein wird“

„Wenn sie ehrlich wären, dann würden Sie zugeben, dass sie dieses Land verachten“, rief Özdemir, der immer wieder von starkem Beifall, aber auch Zwischenrufen offensichtlich aus der AfD unterbrochen wurde. „Dieses Hohe Haus verachten sie genauso, wie sie die Werte der Aufklärung verachten.“ „Sie verachten alles, wofür dieses Land in der ganzen Welt geachtet wird und respektiert wird.“

Dazu gehöre die Erinnerungskultur ebenso wie die Vielfalt des Landes, dazu gehörten Bayern und Schwaben, aber auch Menschen mit Vorfahren aus Russland oder Anatolien, die stolz darauf seien, Bürger dieses Landes zu sein.

„Ihr tobender Mob wollte mich am Aschermittwoch abschieben. Das geht leichter, als sie sich dass vorstellen“, sagte Özdemir, der in Bad Urach geboren wurde, dessen Eltern aber aus der Türkei nach Deutschland gekommen waren.

Denn demnächst fahre er wieder nach Bad Urach. „Da ist meine schwäbische Heimat, und die lass ich mir von Ihnen nicht kaputt machen“, rief er. „Dieses Deutschland ist stärker, als es Ihr Hass jemals sein wird.“

23 Februar 2018 0 Kommentare
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Politik

Die AfD will den Bundestag nutzen, um gegen den Journalisten Deniz Yücel Front zu machen. Die SPD fühlt sich dabei an Putin erinnert.

von Fremdeninfo 22 Februar 2018
von Fremdeninfo

Die AfD will den Bundestag nutzen, um gegen den Journalisten Deniz Yücel Front zu machen. Die SPD fühlt sich dabei an Putin erinnert.

DPA

Die AfD will den Bundestag nutzen, um gegen den Journalisten Deniz Yücel Front zu machen. Die SPD fühlt sich dabei an Putin erinnert.

Die SPD hat die Forderung der AfD nach einer Missbilligung von Äußerungen des Journalisten Deniz Yücel durch die Bundesregierung scharf zurückgewiesen. „Die Missbilligung eines journalistischen Textes durch den Bundestag oder die Bundesregierung kommt staatlicher Zensur sehr nahe“, sagte der Erste Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, Carsten Schneider, dem Handelsblatt. „Die AfD zeigt damit, dass sie näher bei Erdogan und Putin steht, als auf dem Boden des Grundgesetzes.“

Die AfD will, dass der Bundestag die Bundesregierung auffordert, Äußerungen Yücels zu missbilligen. Die Abgeordneten der Fraktion wollen dazu am Donnerstag einen entsprechenden Antrag vorlegen. Die AfD bezieht sich darin auf Kolumnen, die der Journalist für die „Tageszeitung“ (taz) am 6. November 2012 („Das ist nicht witzig“) und am 4. August 2011 („Geburtenschwund“) geschrieben hat.

Die AfD schreibt, es sei dringend dem Eindruck entgegenzutreten, dass „die durch nichts begründete bevorzugte Behandlung des Deniz Yücel durch die deutsche Regierung“ etwa eine Billigung seiner „Deutschland-feindlichen Äußerungen“ einschließe. Dies könne nur durch öffentlich ausgesprochene Missbilligung geschehen.

Auch die Grünen kritisierten den Vorstoß scharf. „Es ist schon sehr bemerkenswert, dass ausgerechnet die AfD, die sich als die einzigen Gralshüter der Presse- und Meinungsfreiheit aufspielt, diesen Antrag einreicht“, sagte die medienpolitische Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion, Tabea Rößner, dem Handelsblatt. „Ganz offensichtlich haben die AfD-Vertreter den Kern dieses Grundrechts überhaupt nicht verstanden.“ Denn dieses schütze eben auch alle Äußerungen, die nicht ihren eigenen politischen Vorstellungen entspreche. „Da muss die Bundesregierung überhaupt nichts missbilligen.“

AfD-Fraktionsgeschäftsführer Bernd Baumann sprach am Dienstag von einer „Notwendigkeit“, die Aussagen Yücels zu „missbilligen“. Er nahm dabei auch Bezug auf den geschäftsführenden Außenminister Sigmar Gabriel (SPD). Dieser hatte den „Welt“-Korrespondenten im ZDF einen ein „deutschen Patrioten mit türkischen Wurzeln“ genannt. Baumann sagte dazu: „Die Riesenaufmerksamkeit des deutschen Patrioten sollte eine Korrektur erfahren.“ Er griff Yücel zugleich persönlich an: „Wenn der Begriff Hassprediger passt, dann hier.“

Der Antrag der AfD soll am frühen Abend im Bundestag beraten werden. Vorgesehen ist dazu eine 45-minütige Debatte. Noch offen ist, ob über den Antrag abgestimmt oder dieser zur weiteren Beratung an die Ausschüsse überwiesen wird. Yücel ist ein deutsch-türkischer Journalist, der nach einjähriger Untersuchungshaft in der Türkei am letzten Freitag aus der Haft entlassen wurde.

Der Deutsche Journalisten-Verband warf der AfD vor, das Parlament für Medienhetze zu missbrauchen. Es sei „geradezu absurd, dass die AfD den Bundestag als Bühne für ihr gestörtes Verhältnis zur Presse- und Meinungsfreiheit benutzen will“, sagte der DJV-Bundesvorsitzende Frank Überall. Erneut stelle die Partei unter Beweis, dass sie nicht zwischen journalistischen Stilformen unterscheiden könne. Bewusst versuche sie, satirische Äußerungen als Tatsachenbehauptungen hinzustellen. „Das sollten sich die Abgeordneten der anderen Parteien nicht bieten lassen.“

Die Grünen-Politikerin Rößner betonte überdies, dass Yücel in Haft genommen worden sei, weil er als Journalist seinen Job gemacht habe. Von der Bundesregierung erwarte sie, dass sie sich mit aller Kraft für die Freilassung jedes einzelnen der – nicht nur in der Türkei – zu Unrecht inhaftierten Staatsbürgers einsetze. „Darüber hinaus sollte die Bundesregierung sich weltweit deutlich intensiver für den Schutz von Journalisten und Regierungskritikern einsetzen, die unter Beschuss stehen, verfolgt werden oder inhaftiert sind“, sagte Rößner.

22 Februar 2018 0 Kommentare
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Flüchtlinge

Flüchtlingshilfe: Viele Flüchtlingsinitiativen rufen keine Fördermittel ab

von Fremdeninfo 20 Februar 2018
von Fremdeninfo

Flüchtlingshilfe: Viele Flüchtlingsinitiativen rufen keine Fördermittel ab

Fehlende Zeit und hohe bürokratische Anforderungen: Laut einer Studie nehmen viele Flüchtlingshelfer keine Förderung in Anspruch, weil der Zugang kompliziert ist.
20. Februar 2018, 8:31 Uhr Quelle: ZEIT ONLINE, AFP, dpa, jak 139 Kommentare
Eine Deutschstunde für Frauen aus Syrien in Halle an der Saale © Jens Schlueter/Getty Images

37 Prozent der Flüchtlingsinitiativen in Deutschland nehmen einer Studie zufolge keine Fördermittel in Anspruch – auch wenn diese Gruppen oft zusätzliches Geld brauchen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Berliner Instituts für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM) im Auftrag der Bertelsmann Stiftung. Demnach nennen die für die Studie befragten Initiativen fehlende Zeit (70 Prozent), hohe bürokratische Hürden (58 Prozent) und unzureichende Informationen (48 Prozent) als Gründe.

An fehlenden staatlichen und privaten Förderprogrammen liegt es dagegen nicht, heißt es in der Studie. Befragt wurden die Helferinnen und Helfer zwischen Februar und April 2017. Die Bertelsmann Stiftung fordert unter Verweis auf die Ergebnisse unter anderem, die Antragsverfahren für die verschiedenen Förderangebote von Bund, Land, Stiftungen und Fonds zu vereinfachen.

Die Autorinnen und Autoren der Studie verweisen im Zusammenhang mit den bürokratischen Hürden auf behördliche Vorgaben für die Projektförderung. So dürften Projekte zum Förderzeitpunkt beispielsweise noch nicht begonnen haben. Außerdem würden wiederkehrende Ausgaben nur selten gefördert. Zudem fordere der Staat von den Initiativen eine Vereinsform, die den Helferinnen oft nicht als sinnvoll erscheine. So gaben knapp 38 Prozent der Initiativen an, sie wollten unabhängig bleiben. Ein Motiv dafür ist der Studie zufolge vielfach die Furcht der engagierten Helfer, als Lückenfüller für eigentlich staatliche Aufgaben instrumentalisiert zu werden.

Gerade kleine Initiativen brauchen Förderung

Einer der Autoren der Studie, Serhat Karakayali vom BIM, nannte es bemerkenswert, dass die öffentlichen Mittel vor allem bei den schon etablierten Trägern ankämen, ­ also bei bestehenden Vereinen und Verbänden. „Diese oft größeren Organisationen haben Erfahrung im Beantragen und Einwerben von solchen Geldern. Die vielen kleinen Willkommensinitiativen dagegen finanzieren sich hauptsächlich durch private Spenden“, sagte Karakayali.

„Es ist bedauerlich, wenn gerade die spontan entstandenen, informell organisierten Initiativen nicht von der Förderung durch die öffentliche Hand profitieren“, sagte Karakayali. „Denn vor allem diese Initiativen waren es, die im Angesicht der Überforderung staatlicher Strukturen wesentliche Aufgaben der Versorgung, Betreuung und schließlich Integration der Flüchtlinge geleistet haben.“

20 Februar 2018 0 Kommentare
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Rassismus

Verdacht auf Volksverhetzung Türkische Gemeinde zeigt AfD-Landeschef Poggenburg an

von Fremdeninfo 19 Februar 2018
von Fremdeninfo
17. Februar 2018, 14:58 Uhr

Verdacht auf Volksverhetzung Türkische Gemeinde zeigt AfD-Landeschef Poggenburg an

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André Poggenburg im Landtag von Sachsen-Anhalt (Archivbild).

(Foto: dpa-mag)

  • Der Politiker aus Sachsen-Anhalt hatte am Politischen Aschermittwoch Türken unter anderem als „Kameltreiber“ bezeichnet, die „hier nichts zu suchen und zu melden“ hätten.
  • Der SZ liegen nun Strafanzeigen der Türkischen Gemeinde gegen ihn vor.
  • Ihr Vorsitzender Atila Karabörglü sieht in Poggenburgs Äußerungen einen „Angriff auf das friedliche Zusammenleben in Deutschland“.
Von Reiko Pinkert

Die Türkische Gemeinde in Deutschland (TDG) und ihr Vorsitzender haben wegen Beleidigung und Volksverhetzung Strafanzeigen gegen den AfD-Politiker André Poggenburg gestellt. In einem der entsprechenden Schreiben an die Staatsanwaltschaft Dresden, die der SZ vorliegen, wird Poggenburg unter anderem „Nichtachtung und Missachtung“ vorgeworfen, seine Äußerungen seien „ehrverletzend“ und „nicht von der Meinungsfreiheit gedeckt“. Er habe den Türken in Deutschland das Recht abgestritten, „an der gesellschaftlichen Diskussion gleichberechtigt teilzunehmen“.

Der Vorsitzende der TDG, Atila Karabörglü, sagte nun, die „durch André Poggenburg ausgesprochenen Beleidigungen“ zielten nicht nur auf ihn persönlich und seinen Verband, sondern seien „ein Angriff auf das friedliche Zusammenleben in Deutschland.“ Einer der beteiligten Anwälte erklärte, die AfD zeige „ihr wahres Gesicht“, sie sei „nichts anderes als eine rassistische NPD in einem blauen bürgerlichen Gewand“.

Poggenburgs Hass-Sprüche

Sachsen-Anhalts Parteichef beschimpft die Türkische Gemeinde als „Kameltreiber“ und „Kümmelhändler“ – und löst Empörung aus. Von Jens Schneider mehr …

Poggenburg hatte die Türkische Gemeinde in Deutschland beim politischen Aschermittwoch seiner Partei in Sachsen massiv angegriffen, nachdem diese sich gegen das geplante Heimatministerium der Bundesregierung ausgesprochen hatte. Unter anderem sagte er: „Diese Kameltreiber sollen sich dahin scheren, wo sie hingehören.“ Und: „Hier haben sie nichts zu suchen und zu melden.“ Über die doppelte Staatsbürgerschaft sagte Poggenburg, diese bringe nichts hervor „als heimat- und vaterlandsloses Gesindel, was wir hier nicht länger haben wollen“. Vom Publikum wurde er für die Äußerungen bejubelt.

Von vielen anderen Seiten war nach der Veranstaltung am Mittwoch Kritik und Empörung laut geworden. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier etwa sagte zu den Äußerungen Poggenburgs während eines Besuchs in Halle in Sachsen-Anhalt: „Was ich sehe, ist, dass es Politiker gibt, die Maßlosigkeit in der Sprache, Rücksichtslosigkeit und Hass in ihrer Haltung zu einer eigenen Strategie machen.“

Der AfD-Bundesvorstand reagierte mittlerweile mit einer Abmahnung gegen ihren Landesvorsitzenden in Sachsen-Anhalt. Der Beschluss sei einstimmig gefallen, teilte ein Parteisprecher am Freitag mit. Die AfD-Bundessatzung sieht in Paragraf 7 Absatz 3 vor, dass der Vorstand eine Abmahnung aussprechen kann, wenn „ein Mitglied gegen die Satzung oder gegen Grundsätze oder die Ordnung der Partei“ verstößt.

Die Staatsanwaltschaft Dresden leitete nach Strafanzeigen wegen des Verdachts auf Volksverhetzung ein Prüfverfahren ein. Als Abgeordneter im Landtag von Magdeburg genießt Poggenburg allerdings Immunität. Vor Einleitung eines möglichen Ermittlungsverfahrens müssten daher zuvor die entsprechenden Voraussetzungen geschaffen werden.

Wann wird Hetze zu Volksverhetzung?

Deftige Sprache und scharfe Angriffe allein sind nicht strafbar. Aber bei den Türken-Beschimpfungen des AfD-Politikers Andre Poggenburg dürfte die Rechtslage nach dem Paragrafen 130 des Strafgesetzbuchs klar sein. Von Wolfgang Janisch mehr…

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19 Februar 2018 0 Kommentare
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Politik

Staatsanwalt forderte 18 Jahre Haft: Türkei lässt Journalist Deniz Yücel frei

von Fremdeninfo 16 Februar 2018
von Fremdeninfo

Staatsanwalt forderte 18 Jahre Haft: Türkei lässt Journalist Deniz Yücel frei

DPA/afp

 

Das erste Foto: Deniz Yücel ist frei

5F98920012E04E08: Staatsanwalt forderte 18 Jahre Haft: Türkei lässt Journalist Deniz Yücel frei © dpa Staatsanwalt forderte 18 Jahre Haft: Türkei lässt Journalist Deniz Yücel frei

Die Türkei lässt den deutsch-türkischen Journalisten Deniz Yücel frei.  Sein Anwalt Veysel Ok teilte auf Twitter mit: „Und endlich gibt es für meinen Mandanten Deniz Yücel einen Entlassungsbefehl.“ Auch die Bundesregierung bestätigte die Freilassung.  „Ich habe das Signal bekommen, dass ich die Meldung, die da zirkuliert, bestätigen kann“, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amts am Freitag in Berlin.

Gericht ordnet Freilassung an

Die Istanbuler Staatsanwaltschaft hat laut Medienberichten 18 Jahre Haft für den „Welt“-Korrespondenten gefordert. Ein Gericht habe am Freitag die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft angenommen und die Freilassung Yücels angeordnet, meldete die amtliche Nachrichtenagentur Anadolu. 

Fall Yücel größter Streitpunkt zwischen Deutschland und Türkei

Der Fall war zuletzt der größte Streitpunkt im Verhältnis zur Türkei. Yücel saß ein Jahr ohne Anklage in der Türkei im Gefängnis. Anschließend wurde gegen ihn wegen Terrorvorwürfen Untersuchungshaft verhängt. Zuletzt war aber Bewegung in den Fall gekommen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte am Donnerstag nach einem Treffen mit dem türkischen Ministerpräsidenten Binali Yildirim gesagt. Sie habe Yildirim darauf hingewiesen, „dass dieser Fall eine besondere Dringlichkeit für uns hat“.

Vor seinem Deutschland-Besuch hatte Yildirim der ARD gesagt, er hoffe auf eine baldige Freilassung Yücels. Außenminister Sigmar Gabriel sagte Mitte der Woche bei einem Besuch in Belgrad: „Ich bin relativ optimistisch, dass wir doch jetzt bald zu einer Gerichtsentscheidung kommen.“ Der SPD-Politiker fügte an: „Und ich hoffe natürlich, dass die positiv für Deniz Yücel ausgeht.“

Im Oktober hatte ein türkisches Gericht die Freilassung des deutschen Menschenrechtlers Peter Steudtner verfügt und keine Ausreisesperre verhängt. Er konnte nach Deutschland zurückkehren, obwohl der Prozess gegen ihn weiterläuft. Steudtners Freilassung – und auch die der Übersetzerin Mesale Tolu – hat zu einer leichten Entspannung des deutsch-türkischen Verhältnisses geführt.

(jv/mja/dpa/afp)

16 Februar 2018 0 Kommentare
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Flüchtlinge

Ertrunkene Kinder auf der Flucht vor Erdogan: Flüchtlingsboot auf Grenzfluss zu Griechenland gekentert

von Fremdeninfo 15 Februar 2018
von Fremdeninfo

Ertrunkene Kinder auf der Flucht vor Erdogan: Flüchtlingsboot auf Grenzfluss zu Griechenland gekentert

Von dtj-online Februar 2018

13.02.2018, Türkei, Ort unbekannt: Türkische Gendarmerieoffiziere und Mitarbeiter der türkischen Notfall- und Katastrophenbehörde tragen am Ufer des Grenzflusses Meric an der griechischen Grenze die Leiches eines Kindes an Land. Nach Angaben der türkischen Nachrichtenagentur haben Rettungskräfte auf der Suche nach Überlebenden eines Schiffsunglücks auf dem Fluss zwei Kinderleichen entdeckt. Bis zu zehn Menschen, darunter Frauen und Kinder, die versucht haben mit dem Boot nach Griechenland überzusetzen werden noch vermisst. Foto: Ergin Yildiz/AP/dpa

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Beim Kentern eines Flüchtlingsboots auf dem Grenzfluss Evros zwischen der Türkei und Griechenland sind drei Menschen ertrunken, darunter zwei Kinder.

Die Suche nach etwa acht weiteren verschollenen Migranten gehe weiter, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu am Dienstag.Demnach hörten die in der türkischen Grenzprovinz Edirne stationierten Soldaten Hilferufe und verständigten die Katastrophenschutzbehörde Afad.

Nach Informationen des DTJ handelt es sich bei den ertrunkenen Menschen um eine türkische Familie. Neben der 36-jährigen Mutter Ayşe Abdürrezzak, sind demnach auch die 11 bzw. 3-jährigen Kinder Abdülkadir Enes Abdürrezzak und Halil Münir Abdürrezzak ums Leben gekommen. Das meldet auch die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu.

Die Rettungskräfte hatten zunächst das beschädigte Boot gefunden, erst nach stundenlanger Suche konnten sie die Leichen bergen. Wegen der starken Strömung hätten die Helfer die Suche auf einen Umkreis von zwölf Kilometern ausgeweitet.

Türkei nimmt nicht nur Flüchtlinge auf, sondern ist auch Fluchtursache

Die Türkei hat nach offiziellen Angaben rund 3,5 Millionen Flüchtlinge aus dem Bürgerkriegsland Syrien aufgenommen. Doch weitere Tausende sind andererseits auf der Flucht vor den Repressalien der türkischen Regierung. Seit dem Putschversuch 2016 wurden mehr als 60.000 Menschen inhaftiert, knapp 150.000 Menschen verloren ihre Arbeit oder wurden vom Staatsdienst suspendiert, weil ihnen eine Verwicklung in den Putschversuch vorgeworfen wird.

Das DTJ hat mit Menschen, die vor den Repressalien der türkischen Regierung geflohen sind, gesprochen und verarbeitet die Interview in der DTJ-Serie „Die Stimme der Folter“

15 Februar 2018 0 Kommentare
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Politik

Aufruf an die Bundesregierung zu einer teilhabeorientierten Vielfaltspolitik

von Fremdeninfo 12 Februar 2018
von Fremdeninfo

M: info@tgd.de   |  

Türkische Gemeinda Detuschland

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Aufruf an die Bundesregierung zu einer teilhabeorientierten Vielfaltspolitik

Donnerstag, der 8. Februar 2018

Gemeinsame Pressemitteilung der Migrant*innenorganisationen und Neuen Deutschen Organisationen

Letzte Woche haben Migrant*innenorganisationen und Neue Deutsche Organisationen gemeinsam mit Wohlfahrtsverbänden, Menschenrechtsorganisationen, Lesben- und Schwulenverbänden, Vertreter*innen aus der Wissenschaft und religiösen Initiativen einen eindringlichen Appell an die zukünftigen Koalitionäre gerichtet: „Mut zur Vielfalt! Wir brauchen ein Bekenntnis zur Einwanderungsgesellschaft in Deutschland.“ Darin haben wir auch eine erste Bewertung des Sondierungspapiers für den Bereich Migration und Integration abgegeben. Daran halten wir fest.

Der Koalitionsvertrag weist gegenüber dem Sondierungspapier leichte Verbesserungen auf. Ein mutiger Aufbruch hin zur Gestaltung der Einwanderungsgesellschaft ist es allerdings nicht. Dieser ist jedoch dringend notwendig, weil darin das beste Mittel liegt, gleiche Teilhabechancen für alle zu ermöglichen und die Gesellschaft entlang kultureller Bruchlinien im Sinne aller besser zu befrieden.

Im Rahmen des Koalitionsvertrags begrüßen wir, dass die Repräsentanz von Menschen mit  Migrationsgeschichte „auf allen Ebenen in den Unternehmen, gesellschaftlichen Einrichtungen und vor allem auch im öffentlichen Dienst“ weiter verbessert werden soll.

Wir begrüßen außerdem, dass die vielfältigen Integrationsmaßnahmen gebündelt, die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen staatlichen Ebenen verbessert und die Migrations- und Integrationsforschung ausgebaut werden soll. Ebenso begrüßen wir, dass Migrant*innenorganisationen in ihrem zivilgesellschaftlichen Engagement gestärkt werden sollen. Hinsichtlich einer geplanten Integrationskommission sowie der Entwicklung des Integrationsmonitorings möchten wir frühzeitig eingebunden werden und bieten unsere Expertise an.

Wir fordern von der neuen Bundesregierung, dass sie eine teilhabeorientierte Integrations- und Vielfaltspolitik kraftvoll angeht und umsetzt. Dazu haben wir zwei Kernforderungen:

Erstens erwarten wir, dass das Amt der oder des Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Integration und Flüchtlinge mit einer Person besetzt wird, die über Erfahrungen in der Integrationspolitik und in der Zusammenarbeit mit  Migrant*innenorganisationen und Neuen Deutschen Organisationen verfügt und unser Vertrauen genießt. Das sind die Voraussetzungen dafür, dass sie ihre gesetzlich festgelegte Ombudsfunktion effektiv ausüben kann. Wir erhoffen uns eine fruchtbare Zusammenarbeit, um nachhaltige Strukturen zu schaffen, die die Situation von Menschen mit Migrationsgeschichte effektiv verbessern – bspw. durch die Steigerung der Repräsentanz von Menschen mit Migrationsgeschichte auf der Bundesebene.

Zweitens fordern wir, dass die Bundesregierung ein verlässliches und mit politischer Entscheidungsbefugnis ausgestattetes Dialogformat mit uns entwickelt. Basis dafür ist das „Impulspapier von Migrant*innenorganisationen zur Teilhabe in der Einwanderungsgesellschaft“ mit seinen konkreten Maßnahmevorschlägen, welche wir auf dem Integrationsgipfel 2016 gemeinsam mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und den mehr als 50 Dachorganisationen diskutiert haben. Die erste Bundeskonferenz der Migrant*innenorganisationen im November 2017 hat zentrale Vorschläge dieses Papiers noch einmal bekräftigt. Daher ist dieses Papier für uns die demokratisch legitimierte Basis für eine gute Zusammenarbeit mit der Bundesregierung.

Im Jahr 2017 haben wir mit dem Bundesfamilienministerium und der Bundesintegrationsbeauftragten erste positive Erfahrungen im Dialog zum Impulspapier gemacht und erwarten, dass dieser auf die gesamte Bundesregierung ausgedehnt wird. Hierzu gehört auch, dass wir insbesondere mit dem neuen Bundeministerium für Inneres und Heimat, dem Bundesfamilienministerium und dem oder der Bundesintegrationsbeauftragten ein gemeinsames Leitbild für Deutschland in der Einwanderungsgesellschaft diskutieren.

Berlin, den 08.02.2018

Pressekontakte:

Lena Högemann, Pressesprecherin von DeutschPlus e.V.
presse@deutsch-plus.de
0157 – 73 86 91 34
www.deutsch-plus.de

Susanna Steinbach, Geschäftsführerin der TGD e.V.
susanna.steinbach@tgd.de
030- 23 63 55 92
www.tgd.de

12 Februar 2018 0 Kommentare
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Politik

Die neue Generation ist volljährig geworden !

von Fremdeninfo 4 Februar 2018
von Fremdeninfo

Die neue Generation ist volljährig geworden !

Die ab der 2000´er Jahre geborenen Kinder der EinwandererInnen sind jetzt volljährig geworden. Sie haben in Deutschland eine doppelte Staatsangehörigkeit, nämlich die Deutsche und die ihrer Eltern. Die doppelte Staatsangehörigkeit ist aber nicht erst seit der 2000 ´er Jahre neu. Sie gibt es für binationale Menschen seit 1975. Sie galt nur nicht für alle EinwanderInnen. EinwandererInnen aus Ländern wie der Türkei z. B. galt sie nicht. Das hat sich jetzt geändert. Das Recht zur doppelten Staatsangehörigkeit wurde auf EinwandererInnen aus allen Nationen ausgeweitet. 

Die Generation der Doppeltstaatler kann in Deutschland wählen und gewählt werden, so auch in dem Heimatland der Eltern. Die Generation, die einen Migrationshintergrund hat, ist mittlerweile hier geboren, besucht hier einen Kindergarten, eine Schule und sogar eine Universität. Sie kennt keine Sprachschwierigkeit in Bezug auf die deutsche Sprache mehr. Sie sind damit sprachlich, sozial und kulturell ein unabwendbarer Bestandteil der hiesigen Gesellschaft geworden und es wird auch so bleiben. Sie kennt die europäische Gesellschaft sehr gut, fühlt sich dazu gehörig und ist Europäer. Egal, ob die AfD im Bundestag mit ihrem Antrag auf Rückzug zum Optionsmodell bei der doppelten Staatsbürgerschaft einen Eklat mit ihren völkischen, national-sozialistischen und rassistischen Begründungen verursacht oder nicht. Eine doppelte Staatsbürgerschaft bedeutet auch eine Zusatzchance. Sie kann sowohl in Deutschland als auch im Heimatland der Eltern von der schulischen und beruflichen Entwicklung profitieren. Sie spricht mehrere Sprachen und ist in mindestens zwei Kulturen bewandert. Das sollte sich die hiesige Gesellschaft zunutze machen. Wenn das nicht der Fall ist, werden Resourcen – in Deutschland ist die Hauptresource die Bildung und die Wissenschaft – einfach verschwendet.  

Diese doppeltstaatler Generation hat aber natürlich vermehrt – auch wegen der derzeitigen politischen Schieflage in der Türkei z. B. – ihren Lebensmittelpunkt hier in Deutschland. Die gesellschaftlichen Probleme hier sind  also für sie relevant. Sie muss sich hier in Deutschland engagieren und sich für die Lösung der Probleme aller Beteiligten an dieser Gesellschaft einsetzen. Sie muss sich auch in allen Bereichen der Gesellschaft integrieren. Die Diskriminierungen für Bürger mit Migrationshintergrund sei es bei der Suche von Arbeit oder Wohnung müssen aufhören. Dass diese Generation und die Eltern und Großeltern dieser Generation immer noch als „Gastarbeiter“ und damit als Fremde, die bald zurückkehren, angesehen werden, muss aufhören.

Die bürgerlichen Parteien müssen der neuen Generation von Bürgern mit Migrationshintergrund die Türen für auch politische Tätigkeiten öffnen und ihnen eine Chance geben, ihre politische Meinung kund zu tun und in die Tat auch umsetzen zu können. Bei der Besetzung von Ämtern und Funktionen könnte man z. B. eine sog. Quotenregelung für Bürger mit Migrationshintergrund einführen, die sowohl in Deutschland auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene als auch in Europa gilt.

Auch Gewerkschaften, Verbände und andere zivile Organisationen sollten der Generation mit Migrationshintergrund die Türen in ihren

Tätigkeitsfeldern öffnen. Nur eine solche Vorgehensweise kann das „Fremdsein“, den Alltagsrassismus und –antisemitismus beseitigen. Die deutsche Politik sollte nicht wieder mit der Leitkulturdebatte anfangen und die Gesellschaft damit spalten.

Die junge deutsche Gesellschaft fühlt sich nicht mehr als Bürger eines nationalen Staates Deutschland. Viele junge deutsche Menschen fühlen sich als sog. Weltbürger. Das gleiche gilt auch für die jungen Doppellstaatler, auch sie fühlen sich als Weltbürger. Warum sollen für sie immer noch andere Regeln, Gesetze und Vorgaben gelten, als für die jungen deutschen Weltbürger? Das kann aus heutiger Sicht nicht mehr nachvollzogen werden. Die Gesellschaft hat sich entwickelt, humane Werte und Normen und Menschenrechte finden immer mehr Geltung und Verfechter in dieser Welt. Für sie setzen sich viele Menschen politisch ein. Lassen sie die doppeltstaatler Jugendlichen bzw. jungen Menschen sich auch dafür einsetzen!

4 Februar 2018 0 Kommentare
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Religion

Die Alevitische Gemeinden verurteilen die Äußerungen von Yoldas

von Fremdeninfo 31 Januar 2018
von Fremdeninfo

Die Alevitische Gemeinden verurteilen die Äußerungen von Yoldas

Alevitische Gemeinden in Hamburg sind über die jüngsten Äußerungen von Schura- Vorsitzenden Mustafa Yoldas, empört. Yoldas hatte die türkische Militäroffensive in Syrien / Afrin mit teils martialischen Worten befürwortet und Kritiker als „Terrorversteher“ bezeichnet.

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WIR LEHNEN DIE KRIEGSVERHERRLICHUNG ENTSCHIEDEN AB!

„Wer mich kennt, der weiß, dass Kriegshetze, billiges Heldentum und Draufgängertum nicht meinem Wesen entsprechen… Aber in Bezug auf die Afrin-Operation zu sehen, wer sich gegen unseren Staat, unser Volk, unsere Soldaten stellt und mit Schaum vor dem Mund bellt, bin ich trotz Dutzender Fehler der Regierung der Ansicht, dass man diese Operation unterstützen sollte. Gott möge unsere glorreiche Armee vor Schaden bewahren.“ Es sei eine Zeit der „nationalen Einheit“.

Die „einzige Garantie für die türkisch-kurdische Brüderlichkeit“ sei die „islamische Glaubensbruderschaft“
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„Nur wenn wir gegen den Imperialismus zusammen Widerstand leisten, haben wir eine Chance erfolgreich zu sein.“

„Einer stirbt, Tausende werden geboren.“

Diese jüngsten Äußerungen stammen von dem Schura-Vorsitzenden Dr. Mustafa Yoldas. Der Vorsitzende eines Rates, mit dem die Stadt Hamburg einen Staatsvertrag im Sinne des interreligiösen Dialogs zustande gebracht hatte.

Aber gerade diese Äußerungen zeigen, wie wenig dieser Rat und dessen Vorsitzende vom interreligiösen Dialog und der religiösen Toleranz hält. Ja, sie offenbaren sogar ihre Gesinnung, ihr Denken, deren Steuerung längst von dem türkischen Staatspräsidenten Erdogan übernommen wurde. Die an sich „unabhängigen“ Organisationen wie DITIB sind längst Sprachrohre des türkischen Staatsapparates geworden. In Bergedorf wurden auch Eroberungsuren in den Moscheen vorgelesen. Antisemitische, antichristiliche , anti Alevitische Außerungen und nun Kriegsverherrende Äußerungen und Taten dienen nicht zum Interreligiösen Dialog und zum Frieden und Toleranz in der Gesellschaft.

Die Kriegsverherrlichung, das Nationale Denken, der Aufruf zur „islamischen Glaubensbruderschaft“, die mit diesen Äußerungen offen zu Tage gekommen sind, sind mit dem vorauszusetzenden Friedenswillen religiöser Organisationen bzw. Gemeinden unvereinbar. Es kann und darf nicht toleriert werden, dass eine Organisation, die mit der Stadt Hamburg einen Vertrag inne hält, zum Krieg aufruft.

Daher fordern wir den Senat der Freien und Hansestadt Hamburg auf, diesen Vertrag gründlich zu überprüfen und zumindest bis es eine klare Haltung herrscht, diesen Vertrag mit Schura und DITIB-Nord außer Kraft zu setzen. Eine mit gutem Willen in Praxis umgesetzte Idee darf nicht von nationalistischen Kräften, islamistischen Kriegsbefürworter nicht missbraucht werden. Die Partner einer solchen Idee, die dem interreligiösen Frieden dienen soll, sind als ungeeignet erwiesen.
 

Alevitische Gemeinde Hamburg Nobistor
Alevitische Gemeinde Hamburg Rothenburgsort
Alevitische Gemeinde Hamburg Bergedorf
Alevitische Gemeinde Hamburg Harburg

31 Januar 2018 0 Kommentare
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Religion

Hamburger CDU will Aussetzung der Staatsverträge mit Muslimen

von Fremdeninfo 31 Januar 2018
von Fremdeninfo

Hamburger CDU will Aussetzung der Staatsverträge mit Muslimen

  • dtj-online
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  • 30. Januar 2018 14:00

 

Die Hamburger CDU-Bürgerschaftsfraktion fordert die Aussetzung der Staatsverträge mit dem Rat der islamischen Gemeinschaften in Hamburg (Schura) und dem Moscheeverband Ditib. Als Grund nannte der Fraktionsvorsitzende Andre Trepoll am Dienstag in Hamburg massive Agitation im Zuge der Militärintervention der Türkei in Syrien. Damit zeigten beide Verbände “wieder einmal, wessen Geistes Kind sie sind”.

In Hamburg seien in den vergangenen Tagen in Moscheegemeinden sowie in den sozialen Netzwerken türkische Soldaten im Kampf gegen die Kurden bejubelt worden, so die CDU-Bürgerschaftsfraktion. Auch der Schura-Vorsitzende Mustafa Yoldas habe öffentlich Stimmung gemacht für den Militäreinsatz.

Die Bergedorfer Ditib-Gruppe sowie der Schura-Vorsitzende hatten nach Berichten des “Hamburger Abendblatt” (Dienstag) den Angriff auf die vor allem von Kurden bewohnte syrische Stadt Afrin mit teils religiös aufgeladenen und martialischen Worten und Bildern gepriesen.

Trepoll bezeichnete die Äußerungen als inakzeptabel und warf der Ditib vor, gezielt Propaganda für den türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan zu machen. “Mit unserem Verständnis der Trennung von Staat und Kirche beziehungsweise religiösen Institutionen hat das nichts zu tun”, so Trepoll. SPD und Grüne müssten die Zusammenarbeit “umgehend aussetzen”.

Hamburg hatte 2013 als erstes Bundesland einen Staatsvertrag mit mehreren muslimischen Verbänden geschlossen. Er regelt etwa den Religionsunterricht, die Anerkennung islamischer Feiertage, den Bau von Moscheen und die Trägerschaft von Kindertagesstätten.

Im Februar vergangenen Jahres war ein FDP-Antrag zur Auflösung des Islamvertrags mit den Stimmen der rot-grünen Mehrheit in der Hamburgischen Bürgerschaft abgelehnt worden. Anlass war damals der Vorwurf, die Ditib sei eine von der türkischen Regierung gesteuerte Organisation und arbeite dem türkischen Geheimdienst zu. Vorangegangen waren Berichte über Bespitzelungen möglicher Anhänger der Oppositionsbewegung in türkischen Moscheegemeinden in Nordrhein-Westfalen.

31 Januar 2018 0 Kommentare
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