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Information

Türkische Nationalisten: Unter Wölfen

von Fremdeninfo 13 Oktober 2018
von Fremdeninfo

 

 
 

Türkische Nationalisten: Unter Wölfen

Mit dem Wolfsgruß geben sich türkische Ultranationalisten zu erkennen, auch in Deutschland. Wie gefährlich sind die Grauen Wölfe, und sollte ihr Gruß verboten werden?
Von Hasan Gökkaya
13. Oktober 2018, 7:55 Uhr 303 Kommentare
Eine Hand zeigt den Wolfsgruß der Grauen Wölfe. © Peter Kneffel/dpa
 

Als der türkische Präsident jüngst bei seinem Deutschlandbesuch in Berlin und Köln unterwegs war, machten viele seiner am Straßenrand wartenden Fans ein seltsames Handzeichen. Zwei Finger ihrer Hand spreizten sie als Ohren ab, die anderen drei formten eine Schnauze. Sie gaben damit zu erkennen, dass sie türkische Ultranationalisten sind, ihr Handzeichen ist das Symbol des Grauen Wolfs (Bozkurt). Es ist in der Türkei unter den Anhängern Recep Tayyip Erdoğans beliebt, in Deutschland aber ist es hoch umstritten, sein Verbot wird diskutiert.

Die Partei der Wolfsgruß-Zeiger ist die türkische MHP, die Partei der Nationalistischen Bewegung, die den autokratischen Kurs des türkischen Präsidenten unterstützt. Erdoğans politische Agenda aus Frommheit und Nationalismus ist dabei nicht nur in der Türkei eine Erfolgsformel, sondern auch in Deutschland. Der Bundesverfassungsschutz geht mittlerweile von Tausenden Personen in Deutschland aus, die türkisches und „rechtsextremistisches Gedankengut“ verbreiten.
Hasan Gökkaya
Hasan Gökkaya

Politik- und Gesellschaftsredakteur, ZEIT ONLINE

zur Autorenseite

Bundespolitiker wie Christoph de Vries (CDU) sind deshalb alarmiert und fordern, das Handzeichen verbieten zu lassen – so wie es auch beim sogenannten Hitlergruß getan wurde. „Es ist das Symbol einer faschistischen und rassistischen Organisation, die das Türkentum im Zentrum sieht. Andere Gruppen werden nicht akzeptiert. Das aber ist mit unserer Gesellschaft nicht zu vereinen“, sagt der Unionspolitiker.

Kemalismus bis Islamismus

De Vries ist Mitglied im Innenausschuss des Bundestags, der sich unter anderem mit innerer Sicherheit, politischem Extremismus und Terrorismus beschäftigt. „Ich empfinde sie als eine Bedrohung. Sie erschweren das Leben liberaler Deutschtürken und stacheln die Gesellschaft auf„, sagt er. Anhänger der Grauen Wölfe würden in Deutschland Integrationsbemühungen im Weg stehen.

Ihr Fundament haben die Grauen Wölfe in der rechtsextremistischen Ülkücü-Bewegung, übersetzt bedeutet das Idealismus. Die ideologische Bandbreite der Bewegung reicht vom Kemalismus bis zum Islamismus. Dabei war Mustafa Kemal Atatürk, Gründer der Türkischen Republik, streng laizistisch und dem Westen gegenüber offen. „Das Ziel dieser Bewegung ist der Schutz des Türkentums sowie die Errichtung von ‚Turan‘, einem fiktiven, ethnisch homogenen Staat unter Führung der Türken“, heißt es im Verfassungsschutzbericht 2017.

Das bekannteste Erkennungszeichen ist der Graue Wolf und der daraus abgeleitete Wolfsgruß. Anhänger der Ülkücü-Bewegung werden deshalb eigentlich nur umgangssprachlich als Graue Wölfe bezeichnet. Die Bewegung hat eine lange und brutale Geschichte: In der Vergangenheit wurden Mitgliedern und Sympathisanten in der Türkei politische Morde vorgeworfen.

Vertreten werden die Grauen Wölfe in Deutschland vor allem durch den Verein Föderation der Türkisch-Demokratischen Idealistenvereine in Deutschland (Adütdf) und seinen zahlreichen Untergruppen. Der Dachverband ist auch die Auslandsvertretung der rechtsnationalistischen türkischen Partei MHP, der viertstärksten Kraft im türkischen Parlament. In Deutschland gehen die Behörden von etwa 170 lokalen Adütdf-Vereinen und 7.000 Mitgliedern aus. Die gesamte Anhängerschaft der Ülkücü-Bewegung wird auf 11.000 Personen geschätzt – bis 2015 waren es noch 10.000.

13 Oktober 2018 0 Kommentare
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Information

CDU-Politiker fordert Verbot der Grauen Wölfe

von Fremdeninfo 9 Oktober 2018
von Fremdeninfo

 

Politik » Deutschland
Türkische Nationalisten2

CDU-Politiker fordert Verbot der Grauen Wölfe

Der Wolfsgruß der türkischen Nationalistenorganisation Graue Wölfe Foto: (c) dpa

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BERLIN. Der CDU-Innenpolitiker Christoph de Vries hat ein Verbot der türkischen Nationalistenorganisation Graue Wölfe in Deutschland gefordert. „Ich bin ganz klar für ein Verbot dieser türkischen national-faschistischen Organisationen, ihrer Symbole und Gesten. Jede Form des Faschismus ist menschenverachtend und eine Bedrohung für unsere freiheitliche Gesellschaft“, sagte der Bundestagsabgeordnete der Bild-Zeitung.

So sollte seiner Meinung nach auch der sogenannte Wolfsgruß verboten werden. Dabei handelt es sich um eine Geste, bei der die Hand einen Wolfskopf imitiert. Zwei Finger werden als Ohren abgespreizt, die übrigen bilden die Schnauze.

Linkspartei unterstützt CDU-Vorstoß

Unterstützung erhält de Vries von der Vizefraktionschefin der Links-Partei im Bundestag, Sevim Dagdelen.„Der Gruß der Grauen Wölfe, einer der größten rechtsextremistischen und verfassungsfeindlichen Organisationen in Deutschland, ist mit dem Hitler-Gruß durchaus vergleichbar und sollte daher verboten werden.“

Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglo hatte im vergangenen Jahr Unmut hervorgerufen, als er den Wolfsgruß bei seinem Besuch in der Residenz des türkischen Konsuls in Hamburg zeigte. Die Grauen Wölfe sind Anhänger der türkischen Nationalistenpartei MHP, in Deutschland soll es 18.500 von ihnen geben. (ag)

9 Oktober 2018 0 Kommentare
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Information

Erdogan: „Can Dündar ist ein Agent und muss ausgeliefert werden

von Fremdeninfo 8 Oktober 2018
von Fremdeninfo

Erdogan: „Can Dündar ist ein Agent und muss ausgeliefert werden“

Von

dtj-online

ARCHIV – Der türkische Journalist und Chefredakteur der türkischen Zeitung «Cumhuriyet», Can Dündar, spricht am 24.06.2016 in Berlin in den Räumen der Organisation Reporter ohne Grenzen zu den Medienvertretern. Dündar erhält am 08.07.2016 in Hamburg den «Leuchtturm für besondere publizistische Leistungen» der Journalistenvereinigung Netzwerk Recherche. Foto: Kay Nietfeld/dpa +++(c) dpa – Bildfunk+++

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Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat den Auslieferungswunsch von Can Dündar bekräftigt. Auf der gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Berlin sagte Erdogan, dass man Auslieferungsabkommen mit Deutschland habe. „Can Dündar ist ein Agent“, so Erdogan über den im deutschen Exil lebenden Journalisten Can Dündar. Erdogan weiter: „Er wurde von der türkischen Justiz zu 5 Jahren und 10 Monaten verurteilt. Er hat Staatsgeheimnisse offengelegt. In jedem Land ist es untersagt, Staatsgeheimnisse offenzulegen.“

Bundesregierung empfindet Antrag als Provokation

Am morgen gab es Berichte darüber, dass die türkische Regierung eine Auslieferung des Journalisten gefordert hätte. Laut Süddeutscher Zeitung habe die türkische Regierung die Auslieferung von Can Dündar beantragt. In der Bundesregierung werde der Antrag der türkischen Regierung unmittelbar vor dem Staatsbesuch Erdoğans als Provokation empfunden, so die Süddeutsche Zeitung.

Erdogan wollte Can Dündar nicht auf der Pressekonferenz

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Zudem soll Erdogan mit einer Absage der gemeinsamen Pressekonferenz mit Merkel gedroht haben, weil der im deutschen Exil lebende türkische Journalist Can Dündar bei dieser eine Frage stellen wollte. Dündar hat im Nachhinein auf seiner Nachrichtenplattform Özgürüzmitgeteilt, dass er auf die Pressekonferenz verzichten werde

8 Oktober 2018 0 Kommentare
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Politik

EinwanderInnen als Mitglieder in deutschen Parteien

von Fremdeninfo 3 Oktober 2018
von Fremdeninfo

EinwanderInnen als Mitglieder in deutschen Parteien

Viele konservative und rechte Türken in Deutschland wollen Mitglieder der SPD werden oder sind es bereits. Parallel dazu wählen oder unterstützen sie aber die konservative und nationalistische AKP oder MHP Partei in der Türkei. Zeitgleich dazu distanzieren sie sich von der deutschen CDU,  weil diese ihrer Meinung nach keine „ausländerfreundliche Politik“ mache.Wenn die deutschen Parteien die AKP bzw. die Politik in der Türkei kritisieren, können sie das nicht dulden. Sie können mit Kritik nicht umgehen. Sie sehen oder wollen nicht sehen, dass die AKP-Regierung demokratische Rechte der in der Türkei lebenden Menschen einschränkt bzw. Stück für Stück aufhebt.Der Besuch des türkischen Präsidenten Erdogan in Deutschland im Ganzen und beim Staatsbankett beim deutschen Präsidenten Steinmeier im Einzelnen hat auch gezeigt, dass der türkische Präsident, genauso wie seine Anhänger und Unterstüzter mit Kritik nicht umgehen kann. Der türkische Präsident wich von seinem Manuskript ab und bezeichnete die Menschen, die Zuflucht vor politischer Verfolgung in Deutschland und Europa gesucht haben und die der deutsche Präsident als verfolgte Intelleltuelle, Jounalisten etc. benannt hatte, erneut als Terroristen.

Eine Mehrzahl der konservativen Türken werden nicht Mitglied der deutschen Parteien Die Linke, Grüne etc.  Das ist schwer nachzuvollziehen. Denn, diese Parteien sind die einzigen deutschen Parteien, die weitergehende Rechte für EinwandererInnen fordern, damit viele strenge rechtliche, staatspolitische und behördliche Regularien bzw. Gesetze für sie einfacher werden.

Cem Özdemir, ehemaliger Parteivorsitzender der Grünen und Mitglied des deutschen Bundestages, kritisiedrt sehr häufig die türkische Regierung, die Verletzung von Menschenrechten in der Türkei, die Kurden-, Aleviten- und die Armenierfrage in der Türkei. Die Grünen sind aufgrund dieser direkten Kritiken und Ermahnungen gegenüber der türkischen Regierung nicht gern gesehen.

Anfang 2018 wurde Cem Özdemir bei der münchener Sicherheitskonferenz sogar als „Terrorist“ bezeichnet und die türkischen Sicherheitskräfte hatten die deutschen Sicherheitskräfte zur Handlung gegen Özdemir aufgefordert. Das ist als ein Eklat gegenüber einem demokratisch gewählten Abgeordneten des deutschen Bundestages zu bewerten. Dem hätte mindestens die deutsche Diplomatie massiv widersprechen und entgegentreten müssen.

Zuletzt beim aktuellen Staatsbankett konnte der türkische Präsident mit der Kritik des Grünen Cem Özdemir, MdB, dass er nicht mehr der Erdogan sei, der er mal gewesen sei, wieder nicht umgehen und zeigte auch für die Kameras deutlich sichtbar keinerlei Reaktion.

Einige konservative Türken haben in Deutschland die  BIG-Partei Bündnis für Innovation und Gerechtigkeit gegründet. Der in Berlin lebende AKP-Anhänger Remzi Aru gründete die Allianz Europäische Demokraten Partei. Auffällig ist, dass diese Parteien sich im Grunde genommen nicht mit EinwandererInnen-Fragen sondern, größtenteils mit türkeipolitischen Fragen beschäftigen. Sie haben sich damit als nationalistische und rassistische Ghettoparteien gezeigt. Bei den Wahlen hatten sie unbedeutend wenige Stimmen bekommen.

Die AKP-Regierung versucht massiv auf die türkischstämmigen Mitglieder bzw. Funktionsinhaber der deutschen Parteien einzuwirken. Sie setzt auch auf dieser Ebene ihre Spaltungspolitik fort. Es wird ständig auf ihre Abstammung, auf die

Wurzeln ihrer Eltern erinnert und von ihnen verlangt, dass sie in Deutschland wie Türken zu leben haben.

Wenn jemand, egal ob er/sie politisch tätig ist oder nicht, die AKP-Regierung kritisiert, wird er/sie zum Feind der Türkei erklärt und sobald er/sie sich in die Türkei begibt, sofort verhaftet.

Ganz aktuell sitzt ein weiterer deutscher Staatsbürger, ein Braunschweiger mit türkischer Abstammung seit August 2018 in der Türkei in Haft. Er soll den türkischen Präsidenten im Jahr 2014 auf facebook-Seiten beleidigt haben. Die Information, dass eine Präsidentenbeleidigung im Jahr 2014 begangen worden sein soll, soll anonym per E-Mail an die türkischen Sicherheitsbehörden gemeldet worden sein.

Dieser Vorfall birgt mehrere Paradoxe in sich:

Einmal soll es um eine angebliche Beleidigungstat aus dem Jahre 2014 handeln. Gibt es für solche Bagatelltaten nicht eine kurze Verjährungsfrist? Der angebliche Täter hat allein die deutsche Staatsbürgerschaft. Darf der türkische Staat ihn einfach ohne diplomatische Unterstützung, ohne Anklage etc. in Haft halten? Der Ausnahmezustand in der Türkei wurde doch offiziell aufgehoben. Wird er trotzdem noch ausgeführt? Wer hat die facebook-Mitteilungen des deutschen Staatsbürgers aus dem Jahr 2014 durchforstet, dort einen angeblich beleidigenden Inhalt gefunden und dieses an die türkischen Sicherheitsbehörden mitgeteilt? Was kostet so ein Verfahren dem türkischen Staat bzw. den Bürgern der Türkei wegen einer angeblichen Bagatelltat, wenn es überhaupt eine Tat gibt? Das alles insbesondere im Hintergrund der massiven Wirtschaftskrise in der Türkei!

Solche und ähnliche Vorfälle sind der Beweis dafür, dass in Deutschland der türkische Geheimdienst MIT regimekritische türkische oder türksichstämmige

Mitbürger in Deutschland massiv ausspioniert, Angst und Schrecken unter den türkischen Staatsbürgern und unter den türkischstämmigen deutschen Staatsbürgern verbreitet und jedes Vertrauen der Bürger ineinander zerstört.

Den türkischen Mitbürgern in Deutschland und den türkischstämmigen deutschen Staatsbürgern muss bewusst gemacht werden, wo ihr Lebensmittelpunkt ist und dass die AKP-Regierung sich nicht für ihre hiesigen Probleme interessiert und diese auch nicht lösen kann, da das alles Aufgabe des deutschen Staates ist. Die Aufgabe dieser Mitbürger ist, dem deutschen Staat ihre Kulturen, ihre Lebenseinstellungen, ihre Erwartungen, ihre Entwicklungsmöglichkeiten, ihre Interessen und ihre Fähigkeiten nahezubringen, damit sie bei der Lösung der EinwandererInnen-Problematik mitberücksichtigt werden können und damit man in Deutschland mit der hiesigen Gesellschaft ein gleichberechtigtes Zusammen- leben erreichen kann. Alle Bürger in Deutschland müssen gemeinsam gegen Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit, Rassismuss und Verfolgung vorgehen. Das insbesondere auch aus dem Grunde, weil die rechten Parteien in Deutschland immer mehr Stimmen bekommen. Da wir alle hier unseren Lebensmittelpunkt haben, müssen wir dafür kämpfen, dass unser Leben, unsere Rechte unsere Handlungen hier besser werden. Wir dürfen nicht vergessen, dass rechte Politik im nationalsozialistischen Deutschland Minderheiten wie Juden, Roma und Sinti, Homosexuelle verfolgt hat. Die Rechten haben jetzt zum Ziel die EinwandererInnen. Wir müssen für Gleichberechtigung und für die Etabilierung der demokratischen Menschenrechte in unserem Lebensumfeld gemeinsam kämpfen.  Diese Erfordernisse werden tagtäglich durch die Entwicklungen in der Türkei – massive Einschränkungen der Menschenrechte – aber auch durch die politischen Entwicklungen in Deutschland – das Aufsteigen der AfD zur zweitstärksten Partei in Deutschland – sehr deutlich.

3 Oktober 2018 0 Kommentare
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Flüchtlinge

Drama in Krefeld: Albaner verweigert Abschiebung – von SEK überwältigt

von Fremdeninfo 19 September 2018
von Fremdeninfo

Drama in Krefeld: Albaner verweigert Abschiebung – von SEK überwältigt

 
vor 4 Std.
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© Florian Jocham Gegen 11 Uhr erfolgte der Zugriff des SEK an der Philadelphiastraße. Die Polizei nahm den albanischen Familienvater fest, seine Kinder (im Bild) kamen in Obhut des Jugendamtes.

Dramatische Lage in Krefeld!

Ein 30-Jähriger sollte am Mittwochmorgen abgeschoben werden – doch er wehrt sich mit drastischen Mitteln. Als das Ausländeramt und die Polizei an der Wohnung der albanischen Familie an der Philadelphiastraße in der Innenstadt auftauchten, eskalierte es.

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Der Mann ging auf den Balkon seiner Wohnung im dritten Stock, dann hielt er eines seiner drei Kinder (2, 3, 5) hoch und drohte, es fallen zu lassen, sollte die Polizei nicht abziehen. Dabei hielt er auch noch ein Küchenmesser in der Hand!

AbschiebungPfeil © Florian Jocham AbschiebungPfeil

Die Polizei hat den Bereich um die Straße aktuell weiträumig abgesperrt, ein Spezialeinsatzkommando (SEK) wurde alarmiert.

Gegen 11 Uhr ist der Zugriff erfolgt, der Vater wurde festgenommen.

Das sagt die Stadt Krefeld zu diesem Fall:

Es handelt sich bei der geplanten Abschiebung um eine Entscheidung, bei der die Kommune über keinerlei Ermessensspielraum verfügt. Sämtliche Rechtsmittel wurden seitens der Betroffenen ausgeschöpft, blieben jedoch erfolglos. Somit hat die Familie keine Chance auf ein Bleiberecht in Deutschland. Nachdem der Vater seine Kinder bedroht hat, ist nun das Team Kindeswohl des Fachbereichs Jugendhilfe hinzugezogen worden, um die Kinder nach Klärung der aktuellen Gefahr in Obhut zu nehmen.

19 September 2018 0 Kommentare
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Politik

Offener Brief Migrantenverbände fordern Seehofer-Rücktritt

von Fremdeninfo 18 September 2018
von Fremdeninfo

Offener Brief: Migrantenverbände fordern Seehofer-Rücktritt

Politik in Deutschland

Offener Brief

Migrantenverbände fordern Seehofer-Rücktrit

Horst Seehofer vergangene Woche bei einem Interview mit der dpa.

16.09.2018 Berlin. Sie erinnern Horst Seehofer daran, dass er „Heimatminister für alle Menschen im Land“, wünschen sich aber im gleichen Atemzug, dass der Bayer bald kein Minister mehr ist: Viele Migrantenverbände fordern jetzt Seehofers Rücktritt.

Zahlreiche Migrantenverbände und Initiativen gegen Rassismus haben Innenminister Horst Seehofer (CSU) in einem offenen Brief zum Rücktritt aufgefordert.

Als „Heimatminister für alle Menschen im Land“ müsse Seehofer sich anders verhalten, für die Sicherheit aller sorgen und die Bedrohung von rechts endlich ernst nehmen. „Ein Heimatminister für alle sollte die Gesellschaft nicht weiter spalten, sondern klar Haltung beziehen für die Grundwerte in unserem Land. Oder abtreten und das Amt jemandem überlassen, der das tut“, heißt es in dem am Samstag veröffentlichten Schreiben.

Mit seiner Formulierung, die Migrationsfrage sei die „Mutter aller Probleme“, habe Seehofer bewusst die Interpretation zugelassen, Migranten seien das Problem. Zudem habe sich der Innen- und Heimatminister im Juni geweigert, sich beim Integrationsgipfel mit Migrantenorganisationen zu treffen. Die Unterzeichner werfen Seehofer auch vor, hinter Verfassungsschutz-Chef Hans-Georg Maaßen zu stehen, der ihrer Ansicht nach „in dieser angespannten Lage Rechtsextreme schützt“.

In dem offenen Brief an Seehofer heißt es: „Als Bürgerinnen und Bürger sind wir gerade in großer Sorge um unser Land. Wir sind besorgt, weil Rechtsextreme die Nachrichten dominieren, Ausländer raus rufen – und damit uns meinen! Wir sehen schockiert die zum Hitlergruß ausgestreckten Arme und erinnern uns daran, dass dieses Land schon einmal versagt hat, den Anfängen zu wehren. Wir sind in Sorge, weil wir und unsere Kinder sich nicht überall sicher und frei bewegen können – wegen unseres Aussehens, unseres Namens oder Glaubens.“

Zu den Unterzeichnern gehören unter anderen das Bündnis „Neue Deutsche Organisationen“, die „Schülerpaten Deutschland“, die Türkische Gemeinde in Deutschland, die Türkisch-Deutsche Akademiker-Plattform, der Bundeszuwanderungs- und Integrationsrat BZI und der Zentralrat der Serben in Deutschland. (dpa)

18 September 2018 0 Kommentare
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Politik

PolitikHitlergruß bei Protestdemos in Chemnitz Cem Özdemir stellt Strafanzeige gegen Unbekante

von Fremdeninfo 28 August 2018
von Fremdeninfo

 

  • PolitikHitlergruß bei Protestdemos in Chemnitz Cem Özdemir stellt Strafanzeige gegen Unbekante
Von red/AFP 28. August 2018 – 15:07 Uhr

Der Grünen-Politiker Cem Özdemir stellt Strafanzeigen wegen des mehrfach gezeigten Hitlergrußes in Chemnitz. Für „Selbstjustiz“ gebe es laut Özdemir keine Rechtfertigung.

6 Bilder
Ex-Grünen Chef Cem Özdemir hat nach den Ausschreitungen in Chemnitz wegen des dort mehrfach gezeigten Hitlergrußes Strafanzeigen gegen Unbekannt gestellt. Foto: dpa

Berlin – Ex-Grünen Chef Cem Özdemir hat nach den Ausschreitungen in Chemnitz wegen des dort mehrfach gezeigten Hitlergrußes Strafanzeigen gegen Unbekannt gestellt.

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„Dass die selbst ernannten ‚besorgten Bürger’ blindlings Nazis hinterherlaufen, ist schlimm genug“, sagte Özdemir am Dienstag der „Welt“. „Aber dass in Chemnitz nun auch Hetzjagden auf Menschen gemacht und der Hitlergruß vor den Augen von Polizei und ganz offen in die Kamera gezeigt wird, das hat mich entsetzt.“ Für „Selbstjustiz“ gebe es keine Rechtfertigung.

„Diesem Aufkeimen von ‚Selbstjustiz’ und dieser geschichtsvergessenen Volksverhetzung muss sich die wehrhafte Demokratie entschlossen entgegenstellen und all ihre Rechtsmittel ausschöpfen“, fügte Özdemir hinzu. Nur so werde für jeden unmissverständlich klar, wer für die öffentliche Sicherheit zuständig sei: „Der Staat, und zwar ausschließlich der Staat“.

Ministerpräsident Kretschmer muss sich nun Fragen gefallen lassen

Özdemir sagte weiter, die Politik – vor allem der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) – müsse sich jetzt einige Fragen gefallen lassen, zum Beispiel warum in der zweiten Demonstrationsnacht nicht ausreichend Beamte nach Chemnitz geschickt worden seien. Der Grünen-Politiker übte zudem Kritik an Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU). „Statt Hinweise auf ein strukturelles Problem mit Rechtsextremismus regelmäßig als Sachsen-Bashing abzutun“, sollten der Heimatminister und Kretschmer das Thema „endlich ernsthaft angehen“.

28 August 2018 0 Kommentare
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Politik

Interview mit Herrn Günther Hoffmann

von Fremdeninfo 28 August 2018
von Fremdeninfo

 

Interview mit Herrn Günther Hoffmann

„Demokratisches Ostvorpommern – Verein für politische Kultur e.V.“

Der Verein „Demokratisches Ostvorpommern – Verein für politische Kultur e.V.“ ist gemeinnützig, überparteilich und ein funktionierendes Netzwerk, das seit April 2008 im gesamten Landkreis OVP aktiv ist. Das Potential liegt in der Vielfalt seiner Mitglieder. Zu dem Verein gehören engagierte BürgerInnen genauso wie GeschäftsführerInnen und MitarbeiterInnen aus Vereinen, KünstlerInnen, VertreterInnen aus Sport und Kultur sowie der Jugend- und Seniorenarbeit, aber auch der Landkreis, die Stadt Anklam und Gemeinden sind dem Verein beigetreten. Die vielen HelferInnen verbindet das Interesse, Demokratie erlebbar zu machen und Menschen jeden Alters in ihrer Region die Möglichkeit zu bieten, sinnvoll am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Der Verein Demokratisches Ostvorpommern hat den Anspruch, in und außerhalb des Vereins die tatsächlichen Bedürfnisse und Interessen der Menschen zu erkennen, um gezielt Projekte und Aktionen vor Ort entwickeln zu können und diese gemeinsam umzusetzen.

Wie kam die Gründung des Vereins „Demokratisches Ostvorpommern – Verein für politische Kultur e.V.“ zustande?
Günther Hoffmann: Wie beschreibt man das? Das ist etwas schwierig. Das erste Treffen hat im Januar 2008 stattgefunden. Das war die Vorstellung des Projektes der Bundeszentrale und eigentlich waren damals schon alle Leute anwesend, die später den Verein vertreten haben. Das Treffen war insofern wichtig, weil man sich vorher noch nicht kannte und man führte so die ersten Gespräche. Die erste Sitzung hat im Februar stattgefunden und es hat sich ein Kern heraus kristallisierte. Zu diesem Zeitpunkt waren auch der Kreis und die Stadt Anklam noch aktiv beteiligt. Zur tatsächlichen Gründung kam es dann im März 2008 und im April ist die Eintragung erfolgt.

Wer war damals daran beteiligt?
Günther Hoffmann: Das ging eigentlich querbeet. Damals waren noch die Stadt und der Kreis beteiligt, das ist allerdings sozusagen „ausgelaufen“. Sie sind formal noch Mitglieder des Vereines, aber es findet kein Engagement mehr statt. Das ist auch der Geschichte des Vereins geschuldet. Wir sind ein Verein, der nicht aus sich selbst heraus entstanden ist, sondern es war eher ein Wunsch von der Bundes- und der Landeszentrale, diesen Verein zu etablieren. Das ist eine etwas ungewöhnliche Herangehensweise einen Verein zu gründen, aber es wurden gezielt Leute angesprochen, ob sie bereit wären, sich in dem Verein zu engagieren. Normalerweise ist das ja umgekehrt.

Haben sie zur Zeit ein aktuelles großes Projekt? Welches ist es?
Günther Hoffmann: Der Verein ist in dem Pasewalker Bündnis sehr engagiert, das sich im Juni diesen Jahres anlässlich des Pressefestes der Deutschen Stimme gegründet hat. Das ist momentan der Schwerpunkt unserer Arbeit. In diesem Rahmen wurde eigentlich auch schon ein großes Vereinsziel erfüllt. Es ging ja darum, Leute miteinander ins Gesprächs zu bringen, zu vernetzen, usw. Deshalb liegt die Priorität der Vereinsarbeit im Moment auf diesem Bereich.

Seit 2011 gibt es den DemokratieLaden. Wie kann man sich dieses Projekt vorstellen?
Günther Hoffmann: Der DemokratieLaden ist quasi der operative Arm. Er ist nicht direkt mit dem Verein verbunden und dort arbeiten zwei Damen, die über die Bundes- und die Landeszentrale finanziert werden. In Diskussionen im Verein und mit der Landes- und Bundeszentrale hat sich herausgestellt, dass man einen Ort benötigt, der öffentlich zugänglich ist. Bis vor zwei Jahren haben wir uns noch ein Büro geteilt, in einem Bürotrakt. Dort hat sich Demokratie nicht unbedingt offen präsentiert und deshalb war es ein sehr wichtiger Schritt, ein eigenes Büro zu haben. Dieses Projekt ist bei uns glaube ich ziemlich einzigartig.

Können Menschen dort einfach vorbeischauen und sich informieren?
Günther Hoffmann: Der DemokratieLaden ist inzwischen zu einem richtigen Kommunikationstreffpunkt geworden. Wir haben dort die unterschiedlichsten Veranstaltungen: es finden Koordinierungstreffen von Jugendfestivals statt, Kulturveranstaltungen, Lesungen, Vorträge und Weiterbildungen, also das gesamte Spektrum, das sich normalerweise an unterschiedlichen Standorten abspielt, hat sich hier manifestiert und der DemokratieLaden ist jetzt ein Anlaufpunkt.

Welche Vorhaben werden Sie im Jahr 2013 besonders beschäftigen?
Günther Hoffmann: Wir stecken gerade in Diskussionen, wie der Verein noch mehr mit dem Pasewalker Bündnis verzahnt werden kann und ob die Vereinsstrukturen für dieses Pasewalker Bündnis genutzt werden oder ob der Verein eher im Hintergrund bleibt. Das sind im Moment Diskussionsprozesse, die sehr konstruktiv laufen. Vor Kurzem war beispielsweise wieder eine Vorstandssitzung, wo es doch erstaunlich ist, wie die Leute aus so unterschiedlichen Zusammenhängen bei uns über die Jahre zusammengefunden und auch eine Kommunikationsbasis gefunden haben. Da ist der Geschäftsführer dabei, der wissenschaftliche Leiter vom HTI, historisches technisches Informationszentrum, eine Rechtsanwältin, ein Journalist und viele mehr.
Wir haben eine sehr, sehr vielfältige Geschichte, die sich schon allein im Vorstand zeigt. Und wir diskutieren, schmieden Pläne, analysieren die Lage und so weiter. Ein Schwerpunkt des Vereins ist gerade die Ausarbeitung einer sehr prekären Gewaltsituation in Anklam im Frühjahr des Jahres, als Jugendliche von Neonazis quer durch die Stadt gejagt wurden. Das ist gerade ein aktueller Diskussionspunkt, bei dem der Verein zwischen Verwaltung, Zivilgesellschaft und Sicherheitsorganen moderiert. An für sich sind wir doch ein außergewöhnlicher Verein, auch in Bezug auf die Zusammensetzung und unser Einmischen. Und das ist, glaube ich, das Entscheidende, dass das Bewusstsein dafür da ist, dass man sich einmischt. Und nicht überwiegend hinterm Berg hält, sondern sich ganz offen positioniert. Das ist eine Qualität, die gerade in Mecklenburg-Vorpommern noch nicht sehr weit entwickelt ist.

Was möchten Sie der Öffentlichkeit gerne noch von ihrem Verein berichten?
Günther Hoffmann: Wir haben im März 2013 unser fünfjähriges Jubiläum. Da sind wir jetzt gerade noch in der Findungsphase, überlegen wie wir den Geburtstag begehen wollen. Das wird sicher ein kleines feines Spektakel, nicht in der Hinsicht, dass es eine große Aktion wird, aber wir werden anlässlich des Jubiläums versuchen, den Dialog wieder voran zu treiben und das in unterschiedlichen Kreisen, zwischen denen es immer noch große Kommunikationsschwierigkeiten gibt und Hindernisse. Zum Beispiel, dass man mit der Verwaltung anders als mit der Zivilgesellschaft umgeht. Da sind wir aber noch am tischlern, wie wir mit diesem Jubiläum umgehen. Das wird in den nächsten Wochen und auf unserer Weihnachtsfeier näher beleuchtet.

28 August 2018 0 Kommentare
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Rassismus

Aufstehen – Chemnitz ist ein Angriff auf uns alle (TGD)

von Fremdeninfo 28 August 2018
von Fremdeninfo

Aufstehen – Chemnitz ist ein Angriff auf uns alle (TGD)

Berlin – Die Türkische Gemeinde in Deutschland (TGD) ist entsetzt über die rassistischen Angriffe und Ausschreitungen in Chemnitz. 

Der Vorsitzende der TGD, Atila Karabörklü, erklärt:  „Ein schrecklicher Mord, dessen Hintergründe unklar sind, wird in Chemnitz für rassistische Ausschreitungen instrumentalisiert. Potentielle Opfer müssen geschützt werden, gegebenenfalls auch durch ein Versammlungsverbot für die rechte Mobilisierung in den nächsten Tagen. Ist es schon wieder soweit in diesem Land, dass Rassisten Jagd auf Menschen machen? Was muss eigentlich noch passieren bis wir verstehen, dass Worte allzu schnell zu Taten werden? Es wird Zeit, dass alle Demokrat*innen in diesem Land aus ihrem Dornröschenschlaf erwachen und sich dieser Menschenfeindlichkeit in den Weg stellen.“

 Gökay Sofuoğlu, Vorsitzender der TGD, ergänzt: „Ein Bundestagsabgeordneter der AfD twitterte kurz nach den Ausschreitungen: „Es ist Bürgerpflicht, die todbringende „Messermigration“ zu stoppen“. Hier zeigt die AfD, was sie von unserem Rechtsstaat hält – und zwar gar nichts. Selbstjustiz und Jagd auf Menschen sind keine Bürgerpflicht, sondern schwere Straftaten! Unsere  Kanzlerin Frau Merkel und unser Innenminister Herr Seehofer dürfen zu den rassistischen Übergriffen in Chemnitz nicht schweigen! 

 Atila Karabörklü erklärt abschließend: „Ein Teil der Öffentlichkeit spricht und schreibt über „Proteste“ in Chemnitz. Das sind aber keine Proteste, sondern Pogromversuche. Hier werden rassistische Angriffe auf Menschen verharmlost. Die Bilder erinnern an die Übergriffe in Rostock-Lichtenhagen. Diese Übergriffe haben seit den 90er Jahren eine traurige Kontinuität in unserem Land. Es gibt einen Zusammenhang zwischen den Pogromen in den 90er Jahren und der tatenlosen Staatsgewalt sowie den NSU-Morden und der Staatsgewalt, die Opfer zu Täter*innen gemacht hat. Was wir unbedingt brauchen ist eine starke Solidarität untereinander, und wir müssen gemeinsam für unsere Demokratie eintreten. Denn was in Chemnitz passiert, ist ein Angriff auf uns alle.“

28 August 2018 0 Kommentare
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Information

Medien Deniz Yücel erhält den Medienpreis M100

von Fremdeninfo 22 August 2018
von Fremdeninfo

 

Medien Deniz Yücel erhält den Medienpreis M100

Der Journalist Deniz Yücel erhält den diesjährigen Medienpreis M100. Der „Welt”-Reporter werde für seine mutige und unbestechliche Arbeit ausgezeichnet.

Der Journalist Deniz Yücel wird ausgezeichnet. Foto: Soeren Stache

Gleichzeitig wolle man an alle in der Türkei inhaftierten Journalisten erinnern, teilten die Organisatoren am Dienstag mit. Der Preis wird am 18. September in Potsdam zum Abschluss der Medienkonferenz M100 Sanssouci Colloquium verliehen.

„Als Journalist berichtete Deniz Yücel unerschrocken und fundiert über die politischen Verhältnisse in der Türkei und selbst aus der Haft heraus setzte er sich für einen kritischen und unabhängigen Journalismus ein”, betonte der M100-Beiratsvorsitzende und Potsdamer Oberbürgermeister, Jann Jakobs (SPD). Dies erfordere besonders viel Mut in einer Zeit, „in der Autokraten und Populisten die Werte einer freien und offenen Gesellschaft bedrohen”.

Die Laudatio hält die Chefredakteurin der Deutschen Welle, Ines Pohl. Der M100 Media Award geht an Persönlichkeiten, die sich für Demokratie, Meinungs- und Pressefreiheit einsetzen. Ausgezeichnet wurden unter anderem der verstorbene frühere deutsche Außenminister Hans-Dietrich Genscher, der dänische Karikaturist Kurt Westergaard und das französische Satiremagazin „Charlie Hebdo”.

Yücel war bis zu seiner Freilassung im Februar ein Jahr in der Türkei inhaftiert. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Terrorpropaganda und Volksverhetzung vor. Der deutsch-türkische Journalist reiste nach seiner Entlassung aus der U-Haft aus. Das Verfahren gegen ihn läuft jedoch weiter.

Bei der Konferenz werden etwa 60 Chefredakteure, Historiker und Politiker aus Europa und den USA unter anderem über den Zustand des transatlantischen Verhältnisses diskutieren. Sie findet erstmals im Museum Barberini statt. Der Preis wird im benachbarten Potsdam Museum verliehen.

22 August 2018 0 Kommentare
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Die „Fremden“ Info-Zeitung ist eine in Niedersachsen ansässige Redaktion, die sich auf die rechtlichen, politischen und sozialen Angelegenheiten von Einwanderern und Flüchtlingen konzentriert. Wir beobachten und analysieren relevante Entwicklungen in der Region Hannover und vertreten die Interessen von Mitbürgern mit Migrations- und Fluchthintergrund bei Behörden, Verbänden und politischen Parteien.

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