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Einwandererinnen und Flüchtlingspolitik
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Rassismus

SPD-Politiker Stephan Weil : „Deutschland hat ein Rassismus-Problem“

von Fremdeninfo 6 August 2018
von Fremdeninfo

 

  • SPD-Politiker Stephan Weil : „Deutschland hat ein Rassismus-Problem“
 
05.08.2018, 11:14 Uhr

SPD-Politiker Stephan Weil „Deutschland hat ein Rassismus-Problem“

Misstrauen und Ablehnung gegenüber Migranten dürfen sich nicht weiter verbreiten, sagt der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil im Interview. Schwere Vorwürfe macht er der CSU-Spitze.

Maria Fiedler Stephan Haselberger

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Stephan WeilFoto: dpa/Peter Steffen
Herr Weil, ist Deutschland ein rassistisches LandNein. Südafrika war ein rassistisches Land, Nazideutschland war ein rassistisches Land. Die Bundesrepublik ist ein Rechtsstaat, vor unseren Gesetzen sind alle gleich. Aber Deutschland hat ein Rassismus-Problem, das lässt sich nicht leugnen.

Seit Wochen berichten Menschen mit Migrationshintergrund auf Twitter unter dem Hashtag #Metwo, wie sie im Alltag diskriminiert werden. Hätten Sie das in diesem Ausmaß für möglich gehalten?

Ja, leider. Ich spreche viel mit Migranten. Menschen mit ausländischen Wurzeln schlägt zunehmend Misstrauen und Ablehnung entgegen, auch bei uns in Niedersachsen. Der Nachbar im Treppenhaus grüßt nicht mehr. Im Supermarkt gibt es argwöhnische Blicke. Es ist gut, dass #Metwo die Erfahrungen der Betroffenen jetzt bündelt und öffentlich macht. Diese Dinge müssen auf den Tisch, das darf nicht so weitergehen.

Was muss passieren?

Die deutsche Mehrheitsgesellschaft darf unser Rassismus-Problem nicht länger ignorieren oder verharmlosen. Die allermeisten Menschen in Deutschland wünschen sich – davon bin ich überzeugt – ein faires, freundliches Klima in unserer Gesellschaft. Aber dafür müssen wir auch aktiv etwas tun. Alle von uns sind angesprochen, wenn Mitbürger schlecht behandelt werden.

Wo fängt Rassismus an?

Er beginnt da, wo Menschen wegen ihrer Herkunft erkennbar anders behandelt werden. Wir dürfen nicht zulassen, dass sich Misstrauen und Ablehnung gegenüber Migranten immer weiter verbreiten. Diese Entwicklung der letzten Jahre bedrückt mich sehr.

Woher rührt das gewachsene Misstrauen?

Der tiefere Grund ist wohl die Verunsicherung vieler Menschen, die sich Sorgen wegen der Zukunft machen. Globalisierung und Digitalisierung sind nicht nur Zukunftsverheißungen, sondern werden oft auch als bedrohlich empfunden. Das gilt allgemein, kommt aber auch in Vorbehalten gegen Zuwanderung zum Ausdruck. Ich nehme an, dass deswegen viele Menschen heute kritischer auf ihre migrantischen Nachbarn schauen als noch vor ein paar Jahren.

Welche Verantwortung trägt die Politik für diese Entwicklung?

Politik muss Sicherheit und Vertrauen vermitteln. Das war in der Flüchtlingspolitik von Angela Merkel anfangs sicher nicht der Fall. Sie war leider planlos. Unsere Systeme waren nicht auf den Flüchtlingszuzug ab September 2015 vorbereitet. Das hat viele Menschen verunsichert und es rechtspopulistischen Brandstiftern letztlich leicht gemacht, aufzuhetzen und die Gesellschaft zu spalten. Damals ist ein Geist aus der Flasche gelassen worden.

Also hat die Politik, hat der Staat versagt?

Das ist überzogen. Aber es sind Fehler gemacht worden. Kommunen und Länder mussten innerhalb weniger Wochen ein Krisenmanagement aus dem Boden stampfen, das sie sich zuvor nicht hätten ausmalen können. Aber es war kein Staatsversagen und auch keine Herrschaft des Unrechts, wie Horst Seehofer behauptet hat.

Der Streit um die Flüchtlingspolitik wird nunmehr seit Jahren mit einer besorgniserregenden Härte geführt. Woran liegt das?

Vielleicht hätte die Bundeskanzlerin schon zu einem früheren Zeitpunkt Fehler eingestehen müssen. Es war für viele Deutsche eine ganz neue, zutiefst verunsichernde Erfahrung, dass der Staat mit seinen Aufgaben nicht fertig wird. Aber anstatt nüchtern zu bilanzieren, was falsch gelaufen ist, hat die Bundeskanzlerin zu lange darauf beharrt, recht gehabt zu haben. Bei meinen Bürgerversammlungen fällt mir immer wieder auf, dass sich beim Thema Flüchtlinge die Atmosphäre sofort entkrampft, wenn wir nüchtern miteinander sortieren, was richtig und was falsch gelaufen ist. Man muss die Sorgen der Bürger ernst nehmen. Würde ich den Leuten erklären, dass sie falsch fühlen, wären die Gespräche zu Recht rasch beendet.

Haben Sie Lust, jemanden kennenzulernen, der Fragen ganz anders beantwortet als Sie? Dann machen Sie mit bei „Deutschland spricht”.

 
 
6 August 2018 0 Kommentare
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Religion

Innenministerium will Islamkonferenz breiter aufstellen

von Fremdeninfo 1 August 2018
von Fremdeninfo

Innenministerium will Islamkonferenz breiter aufstellen

Von DPA

 

-Bild Fremdeninfo

Vor mehr als zehn Jahren hat der damalige Innenminister Schäuble die
 Islamkonferenz ins Leben gerufen. Unter dem neuen Ressortchef 
Seehofer stehen diesem Gesprächsformat einige Änderungen ins Haus.

Berlin (dpa) – Das Bundesinnenministerium überarbeitet das Konzept
 der Islamkonferenz. «Wir müssen viel stärker als bisher die Vielzahl
 der in Deutschland noch nicht organisierten muslimischen Mitbürger in
 das Zentrum unserer Islamkonferenz stellen», sagte der zuständige
Staatssekretär Markus Kerber der «Bild»-Zeitung (Freitag). Anders als
bisher sollen die Teilnehmer der Runde von Mal zu Mal wechseln. Feste
Mitgliedschaften werde es voraussichtlich nicht mehr geben, erklärte
 eine Ministeriumssprecherin in Berlin. Geplant seien flexible,
themenorientierte Zusammensetzungen, die auch variieren könnten.

Der damalige Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) hatte die
Islamkonferenz im Jahr 2006 ins Leben gerufen. Das einmal jährlich
tagende Gesprächsforum soll die Integration voranbringen und den
Austausch zwischen Staat und Muslimen verbessern.

Zur Aufgabe der kommenden Islamkonferenz sagte Kerber, es gebe einen
 deutschen Katholizismus, einen deutschen Protestantismus und ein
 deutsches Judentum. «Und wenn es einen Islam geben soll, der zu
Deutschland gehört, dann müssen die deutschen Muslime ihn als
«deutschen Islam» definieren – und zwar auf dem Boden unserer
Verfassung.»

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) war kurz nach seinem Start
im Amt mit einer Abgrenzung zum Islam angeeckt. Er hatte «Bild»
gesagt, für ihn gehöre der Islam nicht zu Deutschland. Die
 hierzulande lebenden Muslime gehörten aber selbstverständlich zu 
Deutschland. Dies bedeute natürlich nicht, «dass wir deswegen aus 
falscher Rücksichtnahme unsere landestypischen Traditionen und
 Gebräuche aufgeben». Zugleich kündigte er an, den von Schäuble
 angestoßenen Dialog mit den Muslimen zu intensivieren.

1 August 2018 0 Kommentare
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Politik

Rücktritt des Profifußballers Mesut Özil aus der deutschen Nationalmannschaft

von Fremdeninfo 29 Juli 2018
von Fremdeninfo

Rücktritt des Profifußballers Mesut Özil   aus der deutschen Nationalmannschaft

 Mesut Özil hat seinen Rücktritt aus der deutschen Nationalmannschaft mit Vorwürfen des Rassismus und der Fremdenfeindlichkeit begründet.

Mesut Özil ist und war – unabhängig davon, ob man seinen gemeinsamen Auftritt mit dem türkischen Präsidenten und AKP-Präsidentenanwerter Recep Tayyip Erdogen bei den türkischen Präsidentschafts- und Parlamentswahlen im Juni 2018 ablehnt, richtig oder falsch findet – der Stein des Auslösers für die neue Debatte in Deutschland, dass hier in der Gesellschaft der Rassismus, Antisemitismus und die Fremdenfeindlichkeit gegenüber den Menschen mit Migrationshintergrund alltäglich ist.

Wie wir bereits mehrmals analysiert und hier auf unserer Internetplatform immer wieder auch geschrieben haben, gibt es im Alltag der EinwandererInnen Diskriminerungen bei der Suche nach Wohnungen, Arbeits- und Ausbildungs-plätzen, bei den Empfehlungen der/die SchülerInnen mit Migrations-hintergründen für weiterführende Schulen nach dem Besuch der Grundschule, bei der Benotung der Arbeiten oder Klausuren von SchülernInnen/StudentenInnen mit Migrationshintergrund etc. 

Es herrscht in der hieisgen Gesellschaft eine gespaltene Meinung darüber, wie der Auftritt des Profifußballers Mesut Özil mit dem türkischen Präsidenten zu bewerten ist. Viele kritisieren Özil damit, dass er einen „Diktator“ bei seiner  Wiederwahl unsterstützt hat, der in seinem Land die elementaren Menschenrechte wie Meinungs- und Pressefreiheit außer Kraft gesetzt hat und dass das absolut nicht geht. Es gibt aber auch Meinungen, dass es legitim sei, sich mit dem Präsidenten des Landes seiner Eltern ablichten zu lassen. Özil selbst hatte das als „Respektbezeugung“ gegenüber dem Präsidenten seiner Eltern, nicht gegenüber seiner Politik, bezeichnet. 

In der Türkei jedenfalls haben der Rücktritt des Profifußballers aus der deutschen Nationalmannschaft  und die Reaktionen der Verantwortlichen beim DfB, in der deutschen Politik und in den Medien eine Euphorie losgetreten. Der türkische Präsident will daraufhin den Profifußballer angerufen, ihn zum Rücktritt gratuliert und ihm seine Unterstützung zugesagt haben.

In der Heimat seiner Eltern in Deverek bei Zonguldat wurde sogar das große Leinwandbild, auf dem Mesut Özil mit der deutschen Nationalmannschafts-uniform abgebildet war und auf dem ein Pfeil auf eine „Mesut-Özil-Straße“ hinwies, abgehängt und mit einem Leinwandbild, auf dem Mesut Özil mit dem türkischen Präsidenten abgebildet ist, ersetzt.

Alle Türken begrüßen und gratulieren ihm und bieten ihm in der türkischen Nationamannschaft einen Platz an. Der Bruder des Profifußballers, der im Management der Özil GmbH ist, begrüßt die „Unterstützung“ durch den türkischen Präsidenten.

Das alles zeigt, wie die AKP-Regierung weiterhin die Integration der hiesigen Türken oder türkischstämmigen Deutschen zu torpedieren versucht, wie sie weiterhin die türkische oder türkischstämmige Gesellschaft weiterhin zu spalten versucht und wie sie die Eskalation einer absolut inakzeptabelen Fremdenfeindlichkeit zum Nachteil aller EinwandererInnen voranzutreiben versucht. Auf diesen Zug springt auch die türkische Presse und heizt die Situation noch mehr auf.

Dabei müsste doch eigentlich der Rücktritt des Profifußballers aus der deutschen Nationalmannschaft Unbehagen, Sorge und Angst  bei der türkischen Regierung für ihre in Deutschland lebenden türkischen oder türkischstämmigen Bürger bereiten und sie müsste mit der deutschen verantwortlichen Politik zum Schutze und zur Gleichbehandlung dieser betroffenen Menschen Lösungen suchen bzw. die Verantwortlichen zum Unterlassen der Diskriminierungen und zur Gleichbehandlung auffordern.

Natürlich ist auch die Reakton oder Nichtreaktion der AfD, dass dem Mesut Özil das Deutschsein abgesprochen wird, des DfB-Präsidenten Reinhard Grindel, des Managers der deutschen Nationmannschaft Oliver Bierhoff, des Bundestrainers Jogi Löw und des Präsidenten des FC-Bayern Uli Hoeneß nicht akzeptabel.

3Oliver Bierhoff hat gleich nach dem Ausscheiden der Nationalmannschaft aus der WM 2018 Mesut Özil die Schuld am Ausscheiden gegeben. Das Spiel wurde aber nicht nur durch Mesut Özil gestaltet, sondern zusammen mit 10 weiteren Profifußballern auf dem Feld.

Der DfB-Präsident hat zunächst tagelang geschwiegen und dann erst sich dahingehend geäußert, dass in den Vereinen alle, auch diejenigen mit Migrationshintergrund zu fördern seien und dass es keinen Rassismuss beim DfB gibt. Dabei hat er völlig außer Acht gelassen, dass er wie z. B. im Jahr 2013 betreffend des Optionsmodells in Bezug auf die Staatsbürgerschaft für die Kinder der EinwandererInnen und mind. ein weiteres Mal in Bezug auf die Multikultidebatte fremdenfeindliche Äußerungen im Bundestag wie folgt getätigt hat: 

„Wer Ja zu Deutschland sagt, wer gerne bei uns leben will, von dem kann ich auch die Entscheidung für die deutsche Staatsbürgerschaft unter Ablegung seiner alten Staatsbürgerschaft erwarten.“

„Multikulti ist in Wahrheit Kuddelmuddel. Es ist eine Lebenslüge, weil Multikulti in vielen Vierteln eben nur Monokultur geschaffen hat, wo es Anreize zur Integration fehlen.“

In Anbetracht dieser Aussagen kann Herrn Grindel keine Glaubwürdigkeit bescheinigt werden.

Der Bundestrainer Löw hat keine Reaktionen gezeigt und tagelang nicht einmal wenigstens seine Leistungen für die deutsche Nationalmannschaft hervorgehoben, nicht einmal dann, nach dem der Präsident des FC Bayern Hoeneß dem Profifußballer sogar die Leistungen abgesprochen hat.

Eine positive Sache hat das ganze Geschehen um Mesut Özil ins Laufen gebracht. Die Debatten um die Alltagsdiskriminierungen tauchten zwar immer wieder mal auf. Sie lösten aber keine großen gesellschaftlichen Diskussionen aus. Die Debatten verschwanden eher kurze Zeit später aus der Öffentlichkeit.

Erst aktuelle Tests haben gezeigt, dass LehrerInnen den SchülernInnen mit Migrationshintergrund schlechtere Noten vergeben, als den deutschen SchülernInnen, obwohl die Leistungen eins zu eins identisch sind. Befragungen haben gezeigt, dass SchülerInnen mit Migrationshintergrund bei gleichen Leistungen keine Weiterempfehlungen für weiterführendere Schulen für höhere Schulbidlungen bekommen.

Der Student und #MeTwo-Initiator Ali Can hat auf Twitter eine Plattform für alle von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit betroffenen Menschen mit Migrationshintergrund dargeboten. Der Rassismus und die Ungleichbehandlung gegenüber diesen Menschen in Schulen, an Arbeitsplätzen, bei Bewerbungen auf einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz und Alltag (Wohnungssuche, Verein, Fitnesstudios die keine Frauen mit Kopftuch trainieren lassen wollen, Alltenheimsuche, Pflegeheimsuche etc.) zeigt sich nunmehr für alle sichtbar, hörbar und niedergeschrieben in seiner „Nacktheit“.

Die #MeTwo-Debatte zeigt aber auch ganze Doppelmoral aller Verantwortlichen, Politiker, Kritisierer, Mitgestalter, Presse etc.

Die Bundeskanzlerin Angela Merkel hat gemeinsame Auftritte mit dem türkischen Präsidenten gehabt, sie hat sogar auf einer Veranstaltung einen Verantwortlichen der „Grauen Wölfe“ – türkische Ultranationalisten – per Handschlag begrüßt und es wird im September 2018 wahrscheinlich einen Staatsbesuch des türkischen Präsidenten in Deutschland geben.

Die Welt erlaubte die Abhaltung der WM 2018 in Russland, obwohl der russische Präsident Wladimir Putin in der Ukraine einen Krieg führt, die Krim annektiert hat, Oppositionelle im eigenen Land vehaften lässt, mit dem syrischen Machthaber zusammenarbeitet etc.

Die Fifa hat entschieden, dass die WM 2022 in Katar, einem Land, in dem die Menschen- und Frauenrechte keine Bedeutung haben, stattfindet.

Die israelische Regierung hat hat im Gazastreifen auf unbewaffnete friedliche Demonstranten schießen lassen.

Die NSU (National-Sozialistische-Untergrund) konnte in Deutschland jahrelang Menschen mit Migrationshintergrund unbehelligt morden, in ihren Wirkungs- und Wohnbereichen Rohrbomben in die Luft gehen lassen, ohne dass die verantwortlichen Strafverfolgungsbehörden in die richtige Richtung Ermittlungen aufgenommen hatten. Die Ermittlungsbehörden hatten hatten die Morde diskriminerend und herabwertend als sog. „Dönermorde“ bezeichnet und ausschließlich im Familienumfeld der Opferfamilien ermittelt, so dass die Opferfamilien jahrelang ihre Traumata nicht mal verarbeiten konnten, sondern sich mit den Beschuldigungen oder Verdächtigungen der Familienmitglieder beschäftigt waren. Als ob das alles nicht gereicht hätte, hat sogar der Verfassungsschutz Unterlagen, die weitere Verantwortliche und Hintermänner in

den NSU-Mordfällen ausfindig machen könnten, zerschreddert und den Rest der Unterlagen für 120 Jahre lang unter Verschluss genommen. Der Verfassungsschutz scheint damit über der deutschen Verfassung zu stehen und kann nach Belieben, ohne Kontrolle durch die Verfassungsgesetzgebung und durch die Justiz zum Nachteil der ermordeten Opfer mit Migrationshintergrund schalten und walten zu können, wie er es möchte.

Als all diese Geschehnisse stattfanden und noch stattfinden, entstand und entstehen keine gesellschaftlichen Debatten über Menschenrechtsverletzungen, Rassismus, Ungleichbehandlung, gesellschaftliche Verantwortlichkeiten etc. Niemand oder kaum jemand erhebt seine Stimme. Hier wurde nicht das Versagen der Politik, der Staatsschutzorgane, der Zivilgesellschaft, der Bürgerbewegungen und Arbeitgeber-, Arbeiterwohlfahrts-, Sozialverbände, schulische und hochschulische Institutionen, Kirchen und Presse diskutiert, sondern ein „Fehlverhalten“ eines deutschen Nationalmannschaftsspielers auf dem „politischen Feld“, für das er nicht einmal ausgebildet worden ist.

Das Alles zeigt, dass der Rassismus, die Fremdenfeindlichkeit, der Antisemitismus und die Ungleichbehandlung allgegenwärtig ist, sich bis in alle Institutionen durchgefressen hat und dass in allen gesellschaftlichen und institutionellen Strukturen ein Umdenken stattfinden muss.

29 Juli 2018 0 Kommentare
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Politik

EinwanderInnen in Deutschland mit unterschiedlichen Kulturen

von Fremdeninfo 15 Juli 2018
von Fremdeninfo

EinwanderInnen in Deutschland mit unterschiedlichen Kulturen

Vor drei Jahren bin ich aus Frankfurt nach Hannover gekommen und habe in Niedersachsen einige Untersuchungen gemacht. Orientiert habe ich mich dabei daran, welche Vereinsziele, welche Arbeiten und Veranstaltungen sie verfolgen bzw. durchführen. Mein Hauptaugenmerk war aber auch drauf gerichtet, ob sie sich an den Werten und Normen ihrer Heimat oder an den Werten und Normen der hiesiegen Gesellschaft orientieren.

Es stellte sich heraus, dass viele Vereine von EinanderernInnen von denen der ersten eingewanderten Generation  gegründet worden sind. Für sie war und ist die Politik der Heimat ein Schwerpunkt. Ca. 65 % von ihnen haben sich sich z. B. bei den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in der Türkei, die im Juni 2018 stattgefunden haben, für den Präsidenten Recep Tayyip Erdogan und seine  AKP-Partei entschieden.

In das Vereinsleben sind die dritten und vierten Generationen der MigrantenInnen, die hier geboren und aufgewachsen sind, nicht eingebunden. Ihre Interessen lliegen nicht wie bei der ersten Generation in der „Gastarbeitermentalität“ und in der Hoffnung, Geld zu sparen und in die Heimat zurückzukehren.

Ein Großteil der jungen MigrantenInnen halten sich fast täglich in Schischabars auf. Die Wasserpfeifenkultur aus dem Nahen Osten ist für sie sehr aktuell und seit einigen Jahren angesagt. In Hannover allein gibt es über 2000 Schischabars. Sowohl Frauen als auch Männer konsumieren die Wasserpfeife sehr regelmäßig. Es gibt insoweit keine Trennung zwischen den Geschlechtern.

Die erste Generation der Migranten hatte die sog. türksichen Teehäuser gegründet, in denen Tee u. a. getrunken und Karten gespielt wurden. Die Frauen hatten keinen Zugang zu diesen Teehäusern, in denen die Männer nur unter sich waren.

Wenn es in den Vereinen um Kultur geht, so zeigt sich eine Gruppierung nach folkloristischen, melodramatischen, provinziellen, nationalistischen aber auch Konsum von Wasserpfeife und Tee Zielen.

Die folkloristische Kultur versucht die alte und zeitgenössische Tänze den Menschen nahezubringen. Für diese Art des Vereinszwecks ist eine körperliche Beweglichkeit und Gesundheit der Teilnehmer nötig.

Bei den melodramatischen Kulturzielen geht es darum, große Hochzeitsfeierlichkeiten, Beerdigungen und Begleitung in Todesfällen für die MigrantenInnen zu ermöglichen.

Bei den provinziellen Kulturzielen geht es darum, dass der Verein aus einer bestimmten Region seiner Ursprungsheimat die spezielle Kultur bekannt zu machen und an Interessierte nahezubringen. 

Bei den nationalistischen Kulturzielen geht es darum, dass MigrantenInnen, die in der hiesigen Gesellschaft keine Aufnahme, Anekennung, Teilhabe und  Wirkungsmöglichkeit haben, in diesen Vereinen eine Gemeinschaft entwickeln, in der sie ein Zusammengehören und ein Gehör finden. In diesen Vereinen entwickeln sich nationalistische und rassistische Einstellungen, die zu solchen parallelen politischen Einstellungen führen, wie wir sie gerade in Deutschland erleben. Denn, viele MigrantenInnen mit türksichem Hingergrund, die hier alle demokratischen Rechte in Deutschland genießen und bei der Verfolgung ihrer Rechte sich auch auf diese Werte berufen, befürworten in der Türkei undemokratische Vorgehensweisen der aktuellen türkischen Regierung, die die Presse- und Meinungsfreiheit seit zwei Jahren massiv einschränkt. Nachdem der türkische Präsident erneut gewählt wurde und seine Partei mit der nationalistischen MHP-Partei in der Türkei die Mehrheit erreicht hatte, sind viele türkischstämmige MigrantenInnen mit Autokorsos und türkischen Fahnen stundenlang auf die Straßen gegangen. Viele von diesen Autokorsoteilnehmern haben nicht einmal die türkische Staatsbürgerschaft und durften gar nicht mitwählen. Alles ist paradox. Aber alles spricht dafür, dass eine Prallelgesellschaft entstanden ist. 

Das zeigt alles, dass dringend in Deutschland für die MigrantenInnen das kommunale Wahlrecht eingeführt werden muss. Es muss eine demokratische

politische Erziehung der Mitbürger mit Migrationshintergrund nach den hiesigen demokratischen Werten und Normen von Grund an geschaffen werden. Die politisch Verantwortlichen müssen diese Notwendigkeit erkennen und handeln. Denn Organisationen und Verbände wie DITIB, UETD etc. beeinflussen die MigrantenInnen mit türkischem Hintergrund sehr und instrumentalisieren sie für die eigenen nationalistischen und rassistischen Zwecke.

Die jungen Menschen mit Migrationshingergrund mit und ohne deutsche Staatsbürgerschaften engagnieren sich nicht in den hiesigen Gewerkschaften, Sozialverbänden, Parteien, Kirchen, Feuerwehren, Hilfsorganisationen etc. Sie engagnieren sich aber für eine türkische Partei, die für sie nichts macht aber auch nicht machen kann, die für sie keine Entscheidungen trifft, die nicht ihren Lebensinhalt mitbestimmt. Diese Generation muss durch die deutsche Ziwilgesellschaft aufgefangen und in die Mitwirkung mit eingebracht werden.

15 Juli 2018 0 Kommentare
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Politik

Kein Schlussstrich – Die Aufarbeitung beginnt jetzt!

von Fremdeninfo 11 Juli 2018
von Fremdeninfo

Kein  Schlussstrich – Die Aufarbeitung beginnt jetzt! 

 

Berlin – Die Türkische Gemeinde in Deutschland (TGD) begrüßt das Urteil gegen Beate Zschäpe und fordert weitere Strafverfahren gegen das Unterstützernetzwerk des NSU. Das Ende des NSU-Prozesses darf keinesfalls der Schlussstrich der Aufklärung bedeuten.

Der Vorsitzende der TGD, Gökay Sofuoglu, erklärt:  „Angela Merkel und viele andere haben den Opfern eine lückenlose Aufklärung versprochen. Dieses Versprechen wurde gebrochen. Die Bundesanwaltschaft (BAW) hat in diesem langen Prozess eine Strategie verfolgt, in der sie sich entgegen aller Erkenntnisse aus den parlamentarischen Untersuchungsausschüssen und den zahlreichen Recherchen auf die bloße Behauptung einer isolierten »Trio«–Einzeltäter -These versteift hat. Mit dieser Strategie ging es der BAW wohl darum, die ideologische und strukturelle Einbettung des NSU in ein organisiertes rechtes Netzwerk, das staatliche Mitverschulden und den institutionellen Rassismus in Sicherheitsbehörden zu verschweigen. Auch wenn die BAW ihre Augen verschließen will – wir schauen nicht weg.“ 

Mehrere zivilgesellschaftliche Initiativen wie Tribunal NSU-Komplex auflösen, NSU-Watch sowie die parlamentarischen Untersuchungsausschüsse konnten zeigen, dass der NSU kein isoliertes Trio war, sondern dass mindestens 24 Personen aus der Szene der NaziOrganisationen Thüringer Heimatschutz und Blood & Honour, darunter mehrere V-Personen, nicht nur in direkten Kontakt mit dem Trio gestanden haben, sondern ihnen eine Infrastruktur bereitstellten, die das Morden und Untertauchen erst ermöglichten.  

Atila Karabörklü, ebenfalls Bundesvorsitzender der TGD, macht deutlich: „Das Vertrauen in den Rechtsstaat ist fundamental für das Zusammenleben in einer freiheitlich-demokratischen Ordnung. Unser Vertrauen in die staatlichen Institutionen ist zutiefst erschüttert. Es muss alles dafür getan werden, dieses Vertrauen zurückzugewinnen. Das bedeutet, dass wir weitere Strafverfahren gegen die konkret benannten Nazis und V-Personen im NSU-Komplex fordern.“

Die Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus und Rassismus muss stärker auf die öffentliche und politische Agenda rücken. Der NSU ist in einem gesellschaftlichen Umfeld entstanden, in dem rassistische Diskurse akzeptiert wurden und straffrei blieben. Auch heute bereiten rechte Bewegungen und eine rechte Partei im Bundestag den Nährboden für Hass und Gewalt. 

Sofuoğlu appelliert an die Bundesregierung: „Solange die mutmaßlichen HelferInnen immer noch frei sind, solange die Ermittlungen von den Sicherheitsbehörden blockiert werden, solange Opfer zu Tätern gemacht werden, solange Rassismus Teil von staatlichen Strukturen ist, solange ist das friedliche Zusammenleben aller Menschen in diesem Land gefährdet. Wir brauchen einen Aufschrei unserer Zivilgesellschaft, unabhängig von Religion, Herkunft oder sexueller Orientierung, um Rassismus in seinen Wurzeln zu bekämpfen.“ 

11 Juli 2018 0 Kommentare
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Antisemitismus

10. Juli 2018, 20:30 Uhr «Keine Nachsicht»: Rockergang «Osmanen Germania» verboten Berlin (dpa) Gewalt-Kult, Erpressung, Drogenhandel, Zwangsprostitution und politische Verbindungen in die Türkei: Die Polizei hatte die Rockergruppe «Osmanen Germania

von Fremdeninfo 10 Juli 2018
von Fremdeninfo

 

«Keine Nachsicht»: Rockergang «Osmanen Germania» verboten

Berlin (dpa)  Gewalt-Kult, Erpressung, Drogenhandel, Zwangsprostitution und politische Verbindungen in die Türkei: Die Polizei hatte die Rockergruppe «Osmanen Germania» lange im Visier. Jetzt greift die Bundesregierung durch.

Von Frank Christiansen, dpa

Mitglieder der Rockergruppe «Osmanen».   Foto: Boris Roessler/Illustration

Ihre Kutten sehen denen der «Hells Angels» auffällig ähnlich. Im Internet posiert die Rockergruppe «Osmanen Germania BC» martialisch, muskelbepackt und schwer bewaffnet. Sie präsentiert sich als türkische Antwort auf die «Hells Angels».

Nur mit dem Motorradfahren hat man es nicht so: Offiziell gibt man sich als Boxclub aus. So schnell wie der Club wuchs, so schnell wuchs auch die Zahl der Straftaten, die auf das Konto seiner Mitglieder gehen sollen. Am Dienstag zog Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) die Notbremse und sprach ein bundesweites Verbot der Rockergruppe aus. «Wer den Rechtsstaat ablehnt, kann von uns keine Nachsicht erwarten», sagte Seehofer in Berlin. Von dem Rockerclub gehe eine Gefahr für die Allgemeinheit aus.

Der Verein behauptete, Jugendliche «von der Straße holen» zu wollen. Tatsächlich sei er durch gewalttätige Gebiets- und Machtkämpfe aufgefallen, so die Bundesregierung. Mit Razzien in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Bayern und Hessen wurde das Verbot am Dienstag durchgesetzt und Vereinsvermögen beschlagnahmt. In Nordrhein-Westfalen, einer Hochburg der Osmanen-Rocker, wurden lediglich Verbotsverfügungen und Sicherstellungsbeschlüsse überreicht.

2014 oder spätestens 2015 wurde der «Osmanen Germania BC» in Hessen gegründet und galt zeitweise als am schnellsten wachsende Rockergang in Deutschland. Zuletzt wurden 16 Chapter mit mindestens 300 Osmanen-Rockern bundesweit gewählt. «Osmanen Germania» nimmt im Namen Bezug auf eine einstige Dynastie, benannt nach dem türkischen Fürsten Osman, der um 1300 in Anatolien herrschte.

Bereits im März war die Polizei gegen die Rockergruppe massiv vorgegangen. Mehr als 1000 Polizisten waren in Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Hessen im Einsatz. Sie durchsuchten knapp 60 Objekte und stellten Beweismaterial sowie Waffen und Drogen sicher. Die dabei gesammelten Beweise hätten dazu gedient, das nun ausgesprochene Verbot rechtlich zu unterfüttern, heißt es nun aus dem Bundesinnenministerium.

Nach Einschätzung mehrerer Bundesländer stehen die Rocker der türkischen Regierungspartei AKP von Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan nahe. Medienberichten zufolge sollen sie aus politischen Kreisen der Türkei auch finanziell unterstützt worden sein. Zudem trat die Rockergruppe bei regierungsnahen türkischen Organisationen in Deutschland als Veranstaltungsschutz auf.

In Stuttgart läuft seit März ein Prozess gegen acht mutmaßliche Mitglieder, darunter drei, die zur höchsten Führungsebene gerechnet werden. Den Männern wird unter anderem versuchter Mord, Erpressung, Drogenhandel, Zwangsprostitution, Freiheitsberaubung und Zuhälterei vorgeworfen.

In Baden-Württemberg kam es daneben auch zu Auseinandersetzungen zwischen der nationalistischen «Osmanen Germania» und der kurdischen Gruppe «Bahoz». Osmanen-Chef Mehmet Bagci und sein Stellvertreter kamen in Untersuchungshaft.

Bei Razzien in NRW ging es unter anderem um Geldwäsche, Urkundenfälschung, Erpressung und Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz. Dort wurde im Februar der frühere «Präsident» des Wuppertaler Chapters der «Osmanen Germania» bei bei einem nächtlichen Polizeieinsatz erschossen. Ein SEK-Beamter soll das Handy des 43-jährigen Rockers in der Dunkelheit für eine Waffe gehalten haben. Worum es bei dem Einsatz ging, will die Staatsanwaltschaft noch immer nicht verraten.

NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) hatte berichtet, die Aktivitäten der Osmanen richteten sich auch gegen die PKK, linksextreme Türken und die Gülen-Bewegung. Belegt seien Kontakte von Osmanen-Führern zu Beratern von Präsident Erdogan. Die Gruppierung vertrete türkisch-nationalistische und rechtsextremistische Positionen. Entsprechend gebe es auch Verbindungen zu den vom Verfassungsschutz beobachteten «Grauen Wölfen», einer rechtsextremen türkischen Gruppe.

10 Juli 2018 0 Kommentare
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Flüchtlinge

Vorstellung „Masterplan Migration“ Seehofer setzt weiter unbeirrt auf Ausgrenzung und Desintegration

von Fremdeninfo 10 Juli 2018
von Fremdeninfo

Vorstellung „Masterplan Migration“ Seehofer setzt weiter unbeirrt auf Ausgrenzung und Desintegration

Zur offiziellen Veröffentlichung des sogenannten „Masterplans Migration“ des Bundesinnenministers Horst Seehofer, kommentiert Filiz Polat, Sprecherin für Migration und Integration der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen:

„Ob als CSU-Parteivorsitzender oder als Minister für Inneres und Heimat: Seehofers Mantra von Ordnen, Steuern und Begrenzen liefert keine Ansätze, um Migration als Chance zu gestalten. Auch, dass das Papier keine Regierungsmeinung, sondern lediglich die Vorstellungen des Bundesinnenministers widerspiegelt, offenbart die anhaltende Handlungsunfähigkeit der Bundesregierung zu Lasten von schutzbedürftigen Menschen. Statt zu gestalten und einer notwendigen Integrationsoffensive, legt Minister Seehofer weiter Axt an den gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserem Land an.

Minister Seehofer setzt weiter unbeirrt auf Ausgrenzung und Desintegration. Humanität bleibt eine leere Worthülse in der Präambel des Papiers. Statt zum Integrationsminister wird Seehofer zum Problemminister.“

Luise Amtsberg, flüchtlingspolitische Sprecherin, ergänzt:

„An diesem Plan ist rein gar nichts Master. Keine der vorgeschlagenen Maßnahmen führt dazu, dass es weniger Flüchtlinge gibt. Im Gegenteil. Es werden weiter zahlreiche Menschen auf dem Mittelmeer sterben oder in libyschen Lagern verelenden. Seehofer scheint im absoluten Blindflug unterwegs zu sein: Für die Lager in Nordafrika gibt es keinerlei Unterstützung aus den betroffenen Ländern selbst. Für seine Vorstellungen über eine europäische Verteilungspolitik gibt es noch nicht mal unter seinen rechtspopulistischen Freunden Mehrheiten.

Schon wieder wird der Öffentlichkeit ein Masterplan vorgelegt, der nicht in der Ressortabstimmung war oder mit dem Koalitionspartner abgesprochen wurde. Nach den mit der SPD geeinten Punkten sucht man vergebens. Welche Lebensdauer dieser so genannte Masterplan also hat, steht weiterhin in den Sternen und bestärkt den Eindruck einer spalterischen Politik, die eher provozieren denn einen soll.“

10 Juli 2018 0 Kommentare
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Flüchtlinge

Asylkompromiss Wer die Humanität nicht preisgeben will, muss jetzt Bündnispartner suchen

von Fremdeninfo 4 Juli 2018
von Fremdeninfo

Asylkompromiss Wer die Humanität nicht preisgeben will, muss jetzt Bündnispartner suchen

Flüchtlinge auf dem Grenzzaun der spanischen Exklave Ceuta in Marokko.

Der Preis für die Unions-Einigung ist zu hoch. Seehofer hat Merkel eine Kehrtwende in der europäischen Asylpolitik abgepresst. Die folgt der Logik der neuen Rechten.

Kommentar von Constanze von Bullion

Es ist eine Zäsur in der Geschichte Europas, eine von der gefährlichen Sorte. Zum ersten Mal seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs wird in diesem Frühsommer 2018 sichtbar, wie stark die europäische Rechte geworden ist.

Sie wird angeführt von Ungarns Ministerpräsidenten Viktor Orbán. Sie wird ideologisch aufgepumpt von Österreichs Populistenkanzler Sebastian Kurz und Rechtsaußenregenten in Italien. Und ihr wird die Tür zur guten Stube der Europäischen Union geöffnet vom deutschen Innenminister Horst Seehofer. Der CSU-Vorsitzende hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) per Ultimatum und per Rücktritt vom Rücktritt eine Kehrtwende in der europäischen Asylpolitik abgepresst.

Wer verstehen will, was passiert ist, sollte sich noch einmal die vergangenen Wochen vor Augen führen und die Geschichte einer geplanten Eskalation. Sie beginnt Ende Mai im Bundesinnenministerium, wo Seehofer Journalisten mitteilt, sein „Masterplan Migration“ sei jetzt fertig.

Das planen CDU und CSU an Deutschlands Grenzen

Wo sollen die geplanten Transitzentren entstehen? Und um wie viele Menschen geht es überhaupt? Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Asylkompromiss der Union. Von Jan Bielicki, Andreas Glas und Matthias Köpf mehr …

Ein Wunschzettel innenpolitischer Hardliner ist entstanden. Er reicht von Abschiebezentren über Sanktionen für Migranten bis zu Sammellagern in der EU und drumherum. Von Integration ist so gut wie nicht die Rede. Und, ach ja, es gehe dabei auch um Grenzabweisungen, teilt Seehofer mit.

Der Minister will Flüchtlinge an deutschen Grenzen abweisen, die schon anderswo in der Europäischen Union registriert sind. Schon damals ist klar: Das gibt massiven Ärger mit der Kanzlerin und mit der Schwesterpartei CDU. Und wenn schon, ist die Haltung bei Seehofers Leuten: Merkel werde am Ende schon nachgeben. Seehofer kennt Angela Merkel. Er weiß, dass sie eine Regierung nur im äußersten Notfall platzen lassen wird und sich lieber mit einem politischen Vorhaben arrangiert, das sie selbst nie wollte.

Worte wie „Willkommenskultur“ mag kaum noch jemand hören

Was folgt, spult sich ab wie ein Drehbuch. Merkel lehnt es erwartungsgemäß ab, ohne Abstimmung mit europäischen Partnern Flüchtlinge an deutschen Grenzen abzuweisen. Seehofer gibt sich überrascht, setzt ein Ultimatum. Zwei Gipfel in Brüssel werden einberufen, bei denen Merkel vieles erreicht. Rückhalt für ihre humanitäre Grundhaltung in der Flüchtlingsfrage gehört nicht dazu.

Denn Worte wie „Willkommenskultur“ oder „Wir schaffen das“ mag unter Europas Staatschefs kaum noch jemand hören. Zur Wahrheit der neuen europäischen Flüchtlingspolitik gehört, dass es nicht mehr nur die post-sozialistischen Staaten sind, die autoritären Strukturen nachtrauern und sich gegen Fremde abschotten. Auch Frankreich, gezeichnet von Terroranschlägen, zieht in der Migrationspolitik nicht an Merkels Strang, das rechts regierte Italien sowieso nicht.

4 Juli 2018 0 Kommentare
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Religion

Alevitische Gemeinde Deutschland e.V.

von Fremdeninfo 2 Juli 2018
von Fremdeninfo

 

Alevitische Gemeinde Deutschland e.V.

Pressemitteilung: 25. Jahrestag des Sivas Pogroms vom 02.07.1993 – Unvergessen und Ungesühnt

Im Jahre 1993 kamen Hunderte Menschen zu einem Kulturfestival in Sivas zu Ehren des alevitischen Dichters Pir Sultan Abdal zusammen. Gemeinsam wollten sie ihren geschätzten Dichter feiern und sich seiner Werke erfreuen, doch der Tag endete in Trauer und Entsetzen.

Während Kulturbegeisterte und -schaffende im Madımak-Hotel, vorwiegend alevitischen Glaubens, feierten, versammelte sich vor dem Hotel eine religiös und nationalistisch aufgewiegelte Menge. Bewaffnet mit Brandsätzen griffen sie das Hotel an, dessen Holzkonstruktion in Minutenschnelle in Flammen aufging. 33 Besucher des Kulturfestivals starben ebenso wie zwei Hotelangestellte und zwei Täter. Zahlreiche Menschen trugen schwere Verletzungen davon. Sie konnten sich nicht aus dem brennenden Gebäude retten, weil ein wütender Mob ihnen den Weg versperrte. Obwohl Polizei, Militär und Feuerwehr alarmiert waren, griffen sie erst Stunden später ein. Die Ereignisse wurden über Stunden live im Staatsfernsehen übertragen.

Kein Täter wurde rechtskräftig verurteilt. Stattdessen gelang einigen die Flucht ins europäische Ausland. Heute leben sie – auch in Deutschland – unbehelligt als Illegale, Familiennachzügler, anerkannte Flüchtlinge, deutsche Staatsbürger. Sie bauten sich im Exil erfolgreich ein neues Leben auf, während die Hinterbliebenen der Opfer zum Teil mit Armut zu kämpfen haben, weil sie ihre Väter, Mütter und Familienangehörige verloren haben.

Bis heute gibt es keine Gedenk- und Erinnerungskultur, die die Leiden der Betroffenen und Hinterbliebenen des Sivas Pogroms anerkennt und die Geschehnisse aufarbeitet.

Stattdessen müssen wir in der Türkei leider Rückschritte beobachten. So ist die Anzahl der Übergriffe und Repressionen gegen ethnische Minderheiten und Oppositionelle in der Türkei in den letzten Jahren angestiegen. Erst im März diesen Jahres wurden in der Stadt Erzincan 16 Mitglieder des alevitischen „Pir Sultan Abdal Kulturvereins“ (PSKAD) verhaftet. Die mündliche Verhandlung am 26.06.2018 in dem Strafverfahren gegen einige der Täter des Sivas Pogroms dauerte keine zwei Minuten und es wurde ein neuer Verhandlungstermin anberaumt. Wie schon in den früheren Strafverfahren gegen andere Täter des Sivas Pogroms ist offensichtlich beabsichtigt, die Tat für verjährt zu erklären und die Täter ungesühnt davonkommen zu lassen. Unmittelbar nach der Verkündung der Wahlergebnisse in der Türkei haben einige Erdogan-Anhänger nicht nur seinen Sieg auf den Straßen gefeiert, sondern hierbei auch Andersdenkende bedroht. Auch in deutschen Städten kam es zu Provokationen und Bedrohungen vor Cemhäusern, so z. B. in Remscheid und Marl.
Mehr denn je müssen wir heute gemeinsam für ein friedliches Miteinander kämpfen und deutliche Signale für Gerechtigkeit und Menschlichkeit setzen. Hierzu ist zwingend die Etablierung einer Gedenk- und Erinnerungskultur erforderlich, die nationalistische und religiös-fanatische Gewalttaten aufarbeitet. Auch Deutschland muss – noch viel mehr, bedenkt man seine Geschichte – in seinen Beziehungen zur Republik Türkei und im Umgang mit seinen türkeistämmigen Mitbürgern die Gewalttaten und Diskriminierungen gegen Minderheiten anmahnen. Die Leiden der Opfer so vieler Pogrome und Ausschreitungen gegen religiöse und ethnische Minderheiten in der Türkei müssen anerkannt werden! Orte wie das Madımak-Hotel in Sivas müssen zu nationalen Gedenkstätten umgewandelt werden! Die Täter müssen konsequent verfolgt und verurteilt werden! Alles andere bedeutet, diese Taten gutzuheißen und zu billigen.

Kontakt für Fragen und weitere Informationen:

Alevitische Gemeinde Deutschland e.V.
E-Mail: info@alevi.com

2 Juli 2018 0 Kommentare
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Flüchtlinge

Druck aus München und Rom beim EU-Gipfel

von Fremdeninfo 29 Juni 2018
von Fremdeninfo

Druck aus München und Rom beim EU-Gipfel

Von

dtj-online

 

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8.06.2018, Belgien, Brüssel: Emmanuel Macron, Präsident von Frankreich, kommt zu dem Gipfel der EU Staats- und Regierungschefs. Bei dem Treffen steht unter anderem die Flüchtlingspolitik auf dem Programm. Foto: Thierry Roge/BELGA/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

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Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die anderen Staats- und Regierungschefs beim Brüsseler EU-Gipfel haben ihre zentrale Debatte über das Streitthema Migration begonnen. Mit etwa einstündiger Verspätung kamen die Gipfelteilnehmer am Donnerstag zum Abendessen zusammen. «Ich erwarte, dass das eine lange und schwierige Diskussion wird», sagte ein EU-Diplomat.

Bundeskanzlerin Angela Merkel versuchte am Rande des Gipfels über bilaterale Gespräche eine Lösung für den Flüchtlingstreit mit der CSU zu finden. Die Kanzlerin steht unter enormem Druck, bis zum Wochenende eine europäische Lösung zu präsentieren und damit ihre Regierungskoalition zu retten. Denn Innenminister Horst Seehofer droht mit einseitigen Zurückweisungen von Asylbewerbern an der Grenze, die schon andernorts in der EU registriert sind. Merkel will hingegen den Konsens auf EU-Ebene. Dies hat sich zum Machtkampf zwischen CDU und CSU ausgewachsen.

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Die auf EU-Ebene diskutierten Vorschläge laufen darauf hinaus, dass weniger Flüchtlinge überhaupt Europa erreichen. Die Logik dahinter: Wenn weniger Menschen ankommen, wäre die Binnenwanderung nur noch ein kleines Problem. Deutschland nimmt in der EU bei weitem die meisten Flüchtlinge auf.

Etliche EU-Länder sind bereit, die EU-Asylpolitik insgesamt deutlich zu verschärfen: Die Außengrenzen sollen noch strikter abgeriegelt werden. Und erstmals wird ernsthaft geprüft, gerettete Bootsflüchtlinge nicht wie bisher nach Europa, sondern zurück nach Afrika zu bringen. Merkel unterstützte diese Idee in Brüssel grundsätzlich

EU-Ratspräsident Donald Tusk hatte zuletzt offiziell sogenannte Anlandepunkte außerhalb der EU für aus dem Mittelmeer gerettete Bootsflüchtlinge vorgeschlagen. Solche Sammellager würden Italien gefallen, das in den vergangenen Tagen mit der Sperrung seiner Häfen für private Rettungsschiffe ebenfalls Druck in der Migrationsdebatte aufgebaut hat. Um den Druck noch weiter auszubauen hatte der neue Regierungschef Conte Zugeständnisse in der Migrationspolitik abgewartet, bevor er den Beschlüssen zum Handelsstreit mit US-Präsident Donald Trump und der EU-Verteidigungspolitik zustimmte.

Die Idee der Sammellager wird wohl auch der CSU passen, würde es doch die Zahl der Ankommenden in Europa reduzieren. Aber es ist eben kurzfristig keine Antwort auf Seehofers Forderung, die Weiterreise bereits in der EU registrierter Asylbewerber nach Deutschland zu unterbinden.

Merkel betonte jedoch, zunächst müssten direkte Gespräche mit Ländern in Nordafrika geführt und deren Bedürfnisse in Betracht gezogen werden. Dies könne nur zusammen mit der UN-Flüchtlingsorganisation UNHCR und der Internationalen Organisation für Migration geschehen.

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker betonte, aus Brüssel über die Köpfe der betroffenen Länder zu entscheiden liefe auf «Neokolonialismus» hinaus. Der niederländische Regierungschef Mark Rutte fügte hinzu, man müsse den Partnerländern Zugeständnisse machen. «Dazu wird gehören, dass man Geld ausgibt.»

Trotz Widerstand von Seiten Italiens ist bei etlichen europäischen Partnern der gute Wille spürbar, der Kanzlerin entgegenzukommen. Denn auch sie wollen den kontrollfreien Schengenraum retten und das unkalkulierbare Risiko, das eine deutsche Neuwahl darstellen würde, vermeiden.

Klar ist immerhin am Donnerstagabend: Unter dem Druck aus München und Rom wird die EU ihre Asylpolitik weiter verschärfen, Grenzen dicht machen, Lager für Flüchtlinge außerhalb der EU schaffen. Merkel wird das wohl mittragen. Immerhin wäre es eine europäische Lösung.

Am Freitag wird der Gipfel fortgeführt. Die für den Tag angesetzten Themen lauten Brexit und Eurozone.

Kurz nach dem geplanten Ende des EU-Gipfels wird sich der Bundestag am Freitag mit der von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) angepeilten europäischen Lösung in der Flüchtlingspolitik befassen. Die AfD-Fraktion hat dazu eine Aktuelle Stunde (16.30 Uhr) beantragt. Daneben sind die Finanzhilfen für Griechenland und der Sitz Deutschlands im UN-Sicherheitsrat Thema im Parlament.

(dpa/dtj)

29 Juni 2018 0 Kommentare
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