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Politik

Situation von Intellektuellen mit Migrationshintergrund

von Fremdeninfo 15 Februar 2019
von Fremdeninfo

Situation von Intellektuellen mit Migrationshintergrund

 Es ist eine neue Generation von Intellektuellen in Deutschland herangewachen oder auch erneut eingewandert. Auch diese Menschen haben keinen leichten Stand in Deutschland. Sie werden aufgrund ihres „andersartigen Aussehens“ nicht als volles Mitglied der hiesigen Gesellschaft angenommen.

Seit der Einwanderungswelle von Flüchtlingen im Jahr 2015 haben Rassismus, Antisemitusmus und Fremdenfeindlichkeit in Deutschland noch mal zugenommen. Damit erreichen die Diskriminierungen alle Schichten der Eingewanderten, egal ob sie sich hier gut integriert haben oder nicht. Es spielt keine Rolle, ob sie von Kindergarten bis zur Universität die höchsten deutschen Bildungsstände erreicht haben oder nicht. Ein Großteil auch der Intellektuellen fühlt sich als Opfer und aus der hiesigen Gesellschaft ausgegrenzt. 

Äußerst beunruhigend und besorgniserregend ist der Fall der frankfurter Anwältin Seda Basay Yildiz. Sie und sogar ihre kleine Tochter wurden monatelang durch rechtsextreme Polizisten aus Frankfurt durch Briefe und Faxe mit fremdenfeindlichen Inhalten bedroht. Nach dem dieser Fall bekannt wurde, wurden Ermittlungen gegen die Polizisten aufgenommen. Scheinbar hält das diejenigen, die diese Ressentiments gegen die Anwältin bzw. Fremde hegen, nicht davon ab, weitere fremdenfeindliche Bedrohungen trotz der derzeit laufenden Ermittlungen einzustellen. Denn, die Anwältin berichtete jüngst, erneut bedroht worden zu sein.

Dieser Fall zeigt, dass die Fremdenfeindlichkeit sogar bis in die Organe der Sicherheitsbehörden durchgedrungen ist. Wie kann der Bürger – und im Besonderen der Bürger mit Migrationshintergrund – sich als Minderheit auf den Schutz durch Sicherheits- und Ordnungsbehörden verlassen?

In Deutschland ausgebildete Ärzte, Anwälte, Steuerberater, Ingenieure, Architekten, IT-Fachkräfte etc. mit Migrationshintergrund haben in der hiesigen Bevölkerung ein geringeres Ansehen als ihre deutschen Kolleginnen und Kollegen. Wenn Deutsche eine/einen Fachfrau/Fachmann mit Mitgrationshintergrund aufsuchen oder aufsuchen müssen, stellen sie sich und auch der/dem Fachfrau/Fachmann die Fragen, ob diese/dieser gut deutsch spricht, fachlich qualifiziert ist, im Sinne der Interessen der

Deutschen handelt und ob sie/er in irgend wann in die „Heimat“ zürückkehren möchte.

Bei der Suche von Fachfrauen oder -männern werden die Mitglieder der hiesigen Gesellschaft von „fremd“ klingenden Namen und „fremdem“ Aussehen abgeschreckt.

Es kommt nicht selten vor, dass Menschen mit Migrationshintergrund ihre „ausländisch“ klingenden Namen ändern und „deutsch“ klingende Namen annehmen, um nicht gleich von vornherein auf den Suchlisten oder –seiten der Fachleute ausgegrenzt zu werden.

Es kommt nicht selten vor, dass Menschen mit Migrationshintergrund im Rahmen ihrer Einbürgerungsverfahren sogar von Behörden gefragt werden, ob sie nicht auch ihre Namen ändern möchten. Es wird damit suggeriert, dass der bisherige Name nicht wert ist, „im Deutschen weitergeführt zu werden“.

Eine solche Frage wurde einer hannoverschen Anwältin, als sie sich um die deutsche Staatsbürgerschaft während ihres Studiums beworben hatte, bei der Behörde für Einbürgerungen in Hannover gestellt.

Eine Rechtsreferendarin musste sich während ihres Einsatzes in Amtsgerichten im Landkreis von den Ausbilderichtern und Ausbilderstaatsanwälten immer wieder die Frage anhören, wie sie es als „Ausländerin“ und dann auch noch als „Frau aus einem solchen Kulturkreis“ geschafft habe, zu studieren.  

Dass solche Fragen von Seiten der „Einheimischen ohne Migrationshintergrund“ und Rechtfertigungennotwendigkeiten durch die „Einheimischen mit Migrationshintergrund“ nicht mehr berechtigt sind, erschließen sich eigentlich daraus, dass die „Einheimischen mit Migrationshintergrund“ bereits in der 4. Generation hier leben. Aber die „Einheimischen ohne Migrationshintergrund“ sind nicht offen und sehen sie immer noch als die sog. „Gastarbeiter“ an. Das hat nach wie vor für das bürgerliche, zivilgesellschaftliche Zusammenleben fatale Folgen. Es entstehen weiterhin Fremdenfeindlichkeiten, Leitkulturgedanken und extrem nationale Bewusstseinsentwicklungen. 

Der niedersächsische Vorsitzende der Jungen Union Tilman Kuban ´s Interview wurde am 21.02.2019 in der Hannoverschen Allgemeinen abgedruckt. Demnach sagt Herr Kuban: „Viele Menschen treibt der Zusammenhalt unserer Gesellschaft um, besonders wenn mehrere  Menschen mit Migrationshintergrund zu uns kommen. Wir müssen uns klar werden über unsere Leitkultur.“

Auf der anderen Seite aber will er sich um die Nachfolge des Burghard Balz im Europäischen Parlament bewerben und europäische Interessen vertreten. Wie passt das zusammen, wenn er auf der einen Seite die deutsche Leitkultur propagiert, auf der anderen Seite aber sich für europäische Werte einsetzen möchte?

Wenn ein friedliches Europa gebaut und verankert werden soll, dann muss ins Bewusstsein aller Menschen eine Willkommenskultur gebracht werden. In allen europäischen Ländern müssen die Voraussetzungen für eine solches Europa geschaffen werden. Debatten über Leitkulturen, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitsmus und Diskriminierungen haben genau das Gegenteil zur Folge. Unter einer solchen Entwicklung kann kein friedliches und gemeinsames Europa entstehen. Die politischen Verantwortlichen müssen vielmehr die einheimische Bevölkerung für die Ziele, ein friedliches gemeinschaftliches Europa zu schaffen, sensibilisieren. Sie muss ihren Bürgern nahebringen, dass die Einwanderung, die Minderheitsrechte und eigene kulturelle Identitäten unter Beachtung der kulturellen Identität der anderen unmittelbar miteinader verwoben ist. Es muss mit Bestimmheit vorgebracht werden, dass die Fremdenfeindlichkeit und der Rassismus eine große Gefahr für die Demokratie in Europa und in Deutschland sind.

Fremdenfeindliche, rassistische und antisemitsche Äußerungen zum Nachteil von Eingewanderten/Minderheiten – die durch einige Parteien bis in die Landtagsparlamente und in den Bundestagsparlament ihren Weg genommen haben – müssen im Keim erstickt werden und es muss auf ein Umdenken bei diesen Parteien oder Menschen hin gearbeitet werden.

15 Februar 2019 0 Kommentare
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Archive

14 Türken und Kurden ziehen in den Bundestag

von Fremdeninfo 14 Februar 2019
von Fremdeninfo

14 Türken und Kurden  ziehen in den Bundestag

Von

dtj-online

–

Die Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl der Partei Bündnis 90/Die

In Deutschland hat es einen historischen Wahltag gegeben. Nicht nur, dass die CDU ein vergleichbar schlechtes Wahlergebnis eingeholt hat, wie zuletzt 1949 und die Sozial Demokraten mit nur 20.5 Prozent der deutschen Stimmen sogar das größte Debakel in der Parteigeschichte erleben musste, hat es auch die rechte Alternative für Deutschland den Einzug in den Bundestag geschafft -wohl gemerkt als die drittstärkste Kraft der Bundesrepublik. Während die FDP als Partei auf Platz vier nach einer Periode Pause wieder in den Bundestag zieht, haben es auch die Grünen und die Linke geschafft. Für eine Regierungsbildung muss die CDU/CSU nun Gespräche für eine sogenannte Jamaica Koalition führen. Das bedeutet knapp erläutert, dass nur eine Regierung zustande kommt, wenn CDU/CSU mit den Grünen und der FDP zugleich koaliert. Eine große Koalition kommt nicht mehr in Frage. Die SPD will die Rolle der stärksten Opposition annehmen und der Regierung die Stirn bieten.

14 Türken und Kurden  ziehen in den Bundestag – CDU lässt die Türken raus

Die Zahl der türkeistämmigen Abgeordneten im deutschen Bundestag sind von insgesamt 11 auf 14, um drei Plätze gestiegen. Dabei hat Cemile Gioussuf, die erste Türkin der CDU im Bundestag, ihren Platz verloren und auch keine weiteren Türken in der CDU haben es geschafft, sich im Wahlkampf zu behaupten, aber dennoch sind nun mehr Türken Abgeordnete des Bundes. Wenn es zu einer Jamaica Koalition kommen sollte, könnte der Grünen Co-Vorsitzende Cem Özdemir sogar Minister werden. Die erste türkische Ministern von Deutschland war in der vergangenen Legislaturperiode Aydan Özoguz (SPD), die aber von dem schlechten Ergebnis ihrer Partei ebenso betroffen ist, wie der größte Verlierer der gesamten Wahl, Martin Schulz.

Diese 14 Türken ziehen in den Bundestag

– Anzeige –

SPD: Aydan Özoğuz, Metin Hakverdi, Mahmut Özdemir, Cansel Kızıltepe, Gülistan Yüksel, Elvan Korkmaz

Grüne: Cem Özdemir, Danyal Beyaz, Ekin Deligöz, Canan Bayram, Filiz Polat

Die Linke: Evrim Sommer, Sevim Dağdelen, Gökay Akbulut

Kein Freund des türkischen Staatspräsidenten dabei

Die Allianz Deutscher Demokraten zog mit Wahlplakaten des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan in den Wettkampf #btw17. Doch wie zu erwarten war, hat die Kleinstpartei keinen sonderlichen Sprung geschafft. Trotz dem alleinigen Auftritt mit dem Anspruch, Politik im Sinne des türkischen Präsidenten zu betreiben, haben sie in ganzer Linie enttäuscht. Insgesamt kam die Partei an der Urne des bevölkerungsreichsten Bundeslandes NRW auf rund 41 Tausend Stimmen. 

Bei einer guten Wahlbeteiligung von rund 75 Prozent, hat die AD D in dem Bundesland, das für die Zukunft der Partei die größte Bedeutung hat, insgesamt 0,4 Prozent der Stimmen ausgemacht. Da in NRW die meisten Deutsch-Türken leben, ist diese Wahl ein entscheidender Parameter. Auch Erdogans Erwartungshaltung, bei dieser Wahl als eine Stichprobe festzustellen, wozu die AD D in der Lage ist, erwies sich als klare Enttäuschung.

Cem Özdemir als möglicher Außenminister?

In Deutschland hat es Cem Özdemir gemeinsam mit seiner Co-Vorsitzenden Katrin Göring-Eckardt geschafft, die Grünen mit der FDP auf Augenhöhe in den Bundestag zu ziehen. Nachdem die SPD eine große Koalition per se ausschließt, ist die Rede von einer Koalition zwischen CDU/CSU, Grüne und FDP. Eine spannende Frage bleibt die Verteilung der Ministerposten. Kommt Cem Özdemir tatsächlich als Außenminister in Frage? In einer so aufgeheizten Zeit, in der weltweit populistische Stimmen an Oberhand gewinnen, könnte Özdemir von vornherein ein noch schlechteres Klima zwischen Deutschland und der Türkei verursachen. Nicht nur, dass Cem Özdemir die Gunst der deutsch-türkischen Community längst verloren hat, weil der erfahrene Grünenpolitiker mit einer Nähe zur Terrororganisation PKK verbunden wird, sondern auch sein persönlicher Streit mit dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan ist kein Geheimnis.

14 Februar 2019 0 Kommentare
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Rassismus

Frankfurter Erklärung in Solidarität mit den Betroffenen rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt

von Fremdeninfo 13 Februar 2019
von Fremdeninfo

Frankfurter Erklärung in Solidarität mit den Betroffenen rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt

 „Wir fordern ein Ende der Bagatellisierung der rechts, rassistisch und antisemitisch motivierten Straftaten durch politisch Verantwortliche sowie die Anerkennung, dass es ein strukturelles Problem des rechten Gedankenguts und des Rassismus im hessischen Polizeiapparat gibt.“

Kürzlich ist bekannt geworden, dass die Frankfurter Rechtsanwältin und NSU-Nebenklagevertreterin Seda Başay-Yıldız und ihre Familie von einer rechtsextremen Gruppe seit August 2018 wiederholt mit dem Tode bedroht worden sind. Ermittlungen zu der Gruppe, die sich in Anlehnung an die rassistische Mord- und Anschlagsserie des Nationalsozialistischen Untergrunds „NSU 2.0“ nennt, führen zu Frankfurter Polizeibeamten in der 1. Hauptwache auf der Zeil.

Zeitgleich erfuhr die Öffentlichkeit von einer Serie von neun Brandanschlägen gegen alternative und linke Wohnprojekte im Rhein-Main-Gebiet. Deren Bewohner*innen werfen Polizei und Staatsanwaltschaft „eklatante Ermittlungsversäumnisse“ bei der Aufklärung der Straftaten vor. 1

Die Morddrohungen gegen Rechtsanwältin Başay-Yıldız, die Verherrlichung der rassistischen Verbrechen des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) und die Brandstiftungen gegen linke Projekte finden in einem gesell-schaftlichen und politischen Klima statt, in dem Rassismus, Menschenverachtung und Antisemitismus gesellschaftsfähig geworden sind. Es ist zu befürchten, dass nicht nur – wie von dem hessischen Innenministerium am 17. Januar 2019 mitgeteilt 2 – ein Dutzend Angehörige der hessischen Polizei Gruppen und Netzwerke gebildet haben, in denen der Nationalsozialismus verherrlicht und sich an rassistisch motivierten Straftaten beteiligt oder dies zumindest gebilligt wird.

 

Wir erklären unsere Solidarität mit den Betroffenen dieser offensichtlich rassistisch und politisch rechts motivierten Straftaten und fordern:

  • Ein Ende der Bagatellisierung der rechts, rassistisch und antisemitisch motivierten Straftaten durch politisch Verantwortliche sowie die Anerkennung, dass es ein strukturelles Problem des rechten Gedankenguts und des Rassismus im hessischen Polizeiapparat gibt.
  •     Eine sofortige umfassende und transparente Aufklärung aller rechts, rassistisch und antisemitisch motivierter Gewalttaten in Hessen samt der Rolle von Polizei und Landesamt für Verfassungsschutz durch eine unabhängige Untersuchungskommission nach dem Vorbild der britischen MacPherson-Kommission. Diese hatte den rassistischen Mord an dem Teenager Stephen Lawrence untersucht und umfangreiche Empfehlungen zu institutionellem Rassismus in der Polizei erarbeitet.3
  •     Die Einrichtung einer unabhängigen Beschwerdestelle für polizeiliches Fehlverhalten. Diejenigen, die sich über polizeiliches Fehlverhalten, falsche Ermittlungen oder einen diskriminierenden Umgang mit Opfern von Straftaten beschweren wollen, müssen Zugang zu einer mit umfassenden Kompetenzen ausgestatteten Anlaufstelle haben können. Diese Anlaufstelle muss außerhalb der Polizeibehörden angesiedelt und unabhängig sein.

Noch bedrohen organisierte Rechte und Rassist*innen Einzelne. Doch gemeint sind wir alle, die für eine offene und freie Gesellschaft, für unverbrüchliche demokratische Rechte für alle Menschen, gegen rechtes, rassistisches und antisemitisches Gedankengut eintreten.

Die „Frankfurter Erklärung“ ist ab 30.01.2019 über Open Petition zur Mitzeichnung freigeschaltet:

www.openpetition.de/!hcznz

Initiator*innen der Frankfurter Erklärung:

Bildungsstätte Anne Frank, Zentrum für politische Bildung und Beratung Hessen, Frankfurt a. M.

Bundesverband Türkische Gemeinde in Deutschland (TGD)

Esther Dischereit, Schriftstellerin (Berlin)

Republikanischer Anwältinnen- und Anwälteverein (RAV e.V.)

Türkische Gemeinde Hessen

Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter,

rassistischer und antisemitischer Gewalt e.V. (VBRG e.V.)

13 Februar 2019 0 Kommentare
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Bildung

s geht nicht um Türkisch oder Englisch, sondern um unsere Kinder – Pressestelle dementiert Gerüchte

von Fremdeninfo 13 Februar 2019
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Politik » Deutschland

Es geht nicht um Türkisch oder Englisch, sondern um unsere Kinder – Pressestelle dementiert Gerüchte

Epoch Times12. Februar 2019 Aktualisiert: 12. Februar 2019 18:55

Der Vorsitzende des NRW-Integrationsrates, Tayfun Keltek, soll statt Englisch-Unterricht die Einführung von Türkisch an den Grundschulen in NRW gefordert haben. Korrekt ist, dass er den Unterricht nach der Familiensituation der Kinder gestalten will.

Medien berichteten über das angebliche Vorhaben des NRW-Integrationsamtes NRW, Türkisch statt Englisch einzuführen. Der Sachverhalt stimmt so jedoch nicht ganz.Foto: Sean Gallup/Getty Images

„Türkisch statt Englisch“ so liest man in einigen Medien. Grund dafür ist eine Debatte, die durch den Vorschlag des Vorsitzenden des NRW-Integrationsrats, Tayfun Keltek, ausgelöst wurde. Laut Medienberichten soll Keltek die Abschaffung des Englisch-Unterrichts in den Grundschul-Klassenstufen ein und zwei zugunsten des Türkisch-Unterrichts vorgeschlagen  haben. Diese Aussage trifft allerdings nicht den Kern.

Es ging vielmehr um folgenden Punkt, wie die Pressestelle des Landesintegrationsamtes NRW zusammenfasst:

„An den Grundschulen sollten die Sprachen gelehrt werden, die die Kinder auch tatsächlich in ihrem Alltag verwenden. „Welchen Sinn ergibt es, siebenjährigen Kindern Englisch beibringen zu wollen, wenn sie diese Sprache nur aus dem Fernsehen kennen?“, fragt Tayfun Keltek, Vorsitzender des Landesintegrationsrates NRW. Völlig absurd sei dies zudem, weil über 43 Prozent der unter 15-Jährigen in NRW einen Migrationshintergrund haben und nicht mit Englisch, sondern beispielsweise mit Polnisch, Russisch oder Türkisch aufwachsen. „Ich begrüße daher die Initiative von Schulministerin Gebauer, den Englisch-Unterricht in den ersten beiden Schuljahren wieder abzuschaffen.“

„Es geht nicht ums Türkische. Es geht darum, den Lebensrealitäten der Kinder in unserem Land gerecht zu werden. Angenommen, ein Kind spricht von Haus aus Italienisch und Deutsch, wäre es für die sprachliche Entwicklung dieses Kindes von großem Vorteil, diese Kenntnisse gerade in den ersten Schuljahren zu vertiefen und Italienisch auch in der Schriftsprache zu beherrschen. Es gibt ausreichend Studien darüber, dass auf diesem Weg das Erlernen bzw. Verbessern der deutschen Sprache leichter fällt und die kognitiven Fähigkeiten der Kinder ausgebaut werden.“

In der Presseerklärung vom 11. Februar 2019 betont er ausdrücklich:

„Selbstverständlich muss jeder, der in Deutschland lebt, die Landessprache beherrschen, das steht nicht zur Debatte“, stellt Tayfun Keltek, Vorsitzender des Landesintegrationsrates NRW, klar. „Darüber hinaus bleibt Englisch die bedeutsamste Fremdsprache für alle Schülerinnen und Schüler.“

Deutsch schon im Vorschulalter fördern

Zülfü Gürbüz, Vorsitzender des Verbands der Lehrer aus der Türkei in NRW (TÖB) bezieht gegenüber der „WR“ ebenfalls klar Stellung: Es mache keinen Sinn, Englisch als Fremdsprache in den Grundschulen abzuschaffen, damit eine andere Fremdsprache unterrichtet wird. Sein Ansatz ist:

Für uns ist es wichtig, dass Kinder mit Migrationshintergrund zunächst sehr gut Deutsch sprechen.“

Und genau das müsste nicht erst in der Schule, sondern bereits im Vorschulalter gefördert werden. Dass Englisch weiterhin an den Grundschulen eine wichtige Stellung einnimmt und unterrichtet werden muss, ist für Gürbüz empfehlenswert. Schließlich sei Englisch eine „Weltsprache“.  Auch die Muttersprache der Kinder liegt ihm am Herzen.  Das stärke nicht nur die eigene Sprache und Identität der Kinder, sondern auch die Mehrsprachigkeit.  Gürbüz betont:

Wir fordern eine qualitative Förderung der deutschen Sprache, der Muttersprache und Englisch als Fremdsprache für alle Kinder in der Grundschule ab der ersten Klasse.“

NRW spricht 19 Sprachen – Was spricht man in Köln?

In Nordrhein-Westfalen bieten insgesamt 886 Lehrkräfte den herkunftsprachlichen Unterricht in 19 verschiedenen Sprachen an.  Daran nahmen gemäß amtlicher Schuldaten im Schuljahr 2016/17 insgesamt 50.070 Schüler an 833 Schulen teil, 34.736  Schülerinnen und Schüler lernten Türkisch, so „WR“.  An Grundschulen beträgt die Gruppengröße mindestens 15 Schüler, in der Sekundarschule bei mindestens 18.

An den 141 Grundschulen in Köln werden neben Deutsch und Englisch insgesamt 13 Sprachen unterrichten. Der „Kölner Express“ fragte nach.

An immerhin 106 Grundschulen wird Türkisch unterrichtet, das entspricht drei Viertel aller Kölner Grundschulen. An 14 Standorten wird Italienisch unterrichtet und Arabisch steht bei acht Grundschulen auf dem Stundenplan.

Weitere Sprachen sind Russisch (sechs Schulen), Spanisch (fünf), Kurdisch (vier), Portugiesisch (drei), Griechisch (zwei), Polnisch, Albanisch, Farsi, Bosnisch und Romanes (jeweils eine Schule).

Die zweite Muttersprache dient nach Angaben von Dirk Schneemann, Sprecher der Bezirksregierung Köln, als „zusätzliches Angebot, das für die meisten Herkunftssprachen der Schülerinnen und Schüler mit internationaler Familiengeschichte angeboten wird. Er hat das Ziel, die Herkunftssprache zu festigen und die damit verbundene Landeskunde zu vertiefen“, berichtet der „Kölner Express“.

„Der Besuch des herkunftsprachlichen Unterrichts ist freiwillig, jedoch ist die Teilnahme bei erfolgter Anmeldung verpflichtend. Die erzielte Leistungsnote der Schülerinnen und Schüler werden im Zeugnis vermerkt“, erklärt Schneemann weiter. (sua)

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SchlagworteDeutsch, Englisch, Grundschule, Grundschulen, Gürbüz, Integrationsamt, Keltek, Köln, Migrant, NRW, türkisch, unterricht, Vorschule

13 Februar 2019 0 Kommentare
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Information

Studie: Arbeitsmarkt braucht Hunderttausende Zuwanderer

von Fremdeninfo 13 Februar 2019
von Fremdeninfo

Studie: Arbeitsmarkt braucht Hunderttausende Zuwanderer

Von Yuriko Wahl-Immel, d

Im Jahresdurchschnitt sind laut Studie 114.000 Zugänge aus dem EU-Ausland und 146.000 aus Drittstaaten erforderlich, um den demografiebedingten Rückgang des Arbeitskräfte-Angebots auszugleichen. Foto: Sven Hoppe/Symbol

Gütersloh (dpa) – Ärztemangel, Pflegenotstand, Fachkräfte-Engpässe im Handwerk, tausende Landwirte vor dem Rentenalter: Der deutsche Arbeitsmarkt braucht einer Studie zufolge mittel- und langfristig Jahr für Jahr mindestens 260.000 Zuwanderer.

In einer alternden Gesellschaft werde das Angebot an Arbeitskräften ohne Migration bis zum Jahr 2060 um rund 16 Millionen Personen – also um fast ein Drittel – massiv schrumpfen. Das prognostiziert eine Untersuchung im Auftrag der Bertelsmann Stiftung, die am Dienstag in Gütersloh veröffentlicht wurde. Experten sagen dazu: Es wird ein äußerst harter Job, so viele möglichst qualifizierte Menschen aus dem Ausland zu rekrutieren.

Die Einwanderung aus anderen EU-Ländern werde im Vergleich zu den vergangenen Jahren künftig abnehmen, nimmt die Studie an. Der Grund: In Europa dürften sich allmählich Wirtschaftskraft und Lebensqualität angleichen – und damit werde der Reiz sinken, zur Arbeit nach Deutschland zu kommen. Folglich werde die Bedeutung einer Zuwanderung aus außereuropäischen Drittstaaten wachsen, meinen die Studienautoren des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung sowie der Hochschule Coburg.

Wie kalkuliert die Untersuchung? Im Jahresdurchschnitt hält sie 114.000 Zugänge aus dem EU-Ausland und 146.000 aus Drittstaaten für nötig, um den demografiebedingten Rückgang des Arbeitskräfte-Angebots auf ein «für die Wirtschaft verträgliches Maß» zu begrenzen. Dabei gelte: In dem Maße, in dem der Zuzug aus der EU abnehmen werde, wachse der Bedarf an Immigranten aus Drittstaaten. Bis 2035 brauche der deutsche Arbeitsmarkt jährlich 98.000, zwischen 2036 und 2050 nahezu 170.000 und zwischen 2051 und 2060 dann 200.000 Zuwanderer aus Nicht-EU-Ländern – im Schnitt mache das also 146.000 Migranten aus Drittstaaten pro Jahr von 2018 bis 2060.

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) kommt bei seiner Prognose von 2018 bis 2035 sogar auf einen Bedarf von 286.000 ausländischen Arbeitskräften im Jahr, wie Experte Tobias Maier der Deutschen Presse-Agentur schilderte. Ist das zu schaffen? «Einfach wird das nicht, denn es muss ja auch von der Qualifikation her passen.» Neben Pflege, Gesundheit und einigen Handwerksberufen sei der Personalmangel auch in den Bereichen Logistik und Bahnverkehr stark, sagte der Arbeitsmarktforscher. Und, ein noch wenig beachtetes Feld: «Rund 40 Prozent der heute in der Landwirtschaft tätigen Erwerbspersonen wird im Jahr 2035 jenseits des Renteneintrittsalters sein.»

Die Wirtschaft sehnt Erleichterungen beim Zuzug von Arbeitskräften herbei. Schon recht bald, wenn ab etwa 2025 verstärkt die Baby-Boomer in Rente gehen, könnte sich der Mangel erheblich verschärfen. Eine möglichst passgenaue Steuerung der Zuwanderung sei kein Allheilmittel gegen den Fachkräftemangel, aber ein wichtiger Baustein, betonte Bertelsmann-Migrationsexperte Matthias Mayer. Das geplante Einwanderungsgesetz solle möglichst schnell verabschiedet werden, forderte Jörg Dräger vom Stiftungsvorstand in Gütersloh. FDP und Grüne monierten allerdings, mit dem von der Bundesregierung vorgelegten Fachkräfte-Einwanderungsgesetz könne der Bedarf bei Weitem nicht gedeckt werden.

Stand heute ist: Zuwanderer aus dem Ausland arbeiten vergleichsweise häufig als Helfer, seltener als Fachkraft und kaum als Spezialist oder Experte, wie die Studie feststellt. Ein Beispiel aus 2017: Von 60.000 Personen, die aus Nicht-EU-Ländern zur Arbeit einreisten, seien 23.000 ohne eine Berufsausbildung gewesen. «Hinsichtlich der Qualifikation der Migranten wäre also noch einiges zu leisten», schreiben die Autoren. Lasse man viele Personen einwandern, die nicht zu den offenen Stellen passten, könne das «zweierlei Verlierer produzieren»: den Immigranten und das Unternehmen. Man müsse aufpassen, dass es nicht zu einem Zuwachs im Niedriglohnbereich kommen, gab Maier vom BIBB in Bonn zu Bedenken.

Dräger stellte jedenfalls klar: Selbst wenn die Rente mit 70 eingeführt werde oder Frauen gleich viel arbeiteten wie Männer, lasse sich der Fachkräftebedarf mit inländischen Mitteln definitiv nicht decken. Die Digitalisierung werde den Arbeitskräftebedarf – entgegen der häufigen Annahme – nicht merklich senken. Sie könne stattdessen zu einer qualitativen Verschiebung führen, mit erhöhter Nachfrage nach Experten – Technikern, Meistern, Akademikern.

13 Februar 2019 0 Kommentare
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Religion

Ditib-Imame nicht mehr als Gefängnisseelsorger

von Fremdeninfo 11 Februar 2019
von Fremdeninfo
  • Ditib-Imame nicht mehr als Gefängnisseelsorger

Ditib-Imame nicht mehr als Gefängnisseelsorger

Von Michael Evers  Die Welt

Niedersachsen zieht eine rote Linie bei dem Verband, mit dem er anderweitig noch zusammenarbeiten will

Das niedersächsische Justizministerium hat die Zusammenarbeit mit dem türkischen Moscheeverband Ditib in der Gefängnisseelsorge aufgekündigt. Dem Verband gelinge es nicht, sich von staatlicher Einflussnahme aus der Türkei zu lösen, erklärte Justizministerin Barbara Havliza (CDU) am Dienstag.

Deshalb könnten aus der Türkei entsandte und von der dortigen Religionsbehörde bezahlte Imame nicht länger in niedersächsischen Gefängnissen tätig sein. Betroffen sind drei der 19 muslimischen Gefängnisseelsorger im Land. Aus Protest gegen massive und inakzeptable Einflussversuche aus der Türkei war der Ditib-Landesvorstand im November zurückgetreten.

„In so einem sensiblen Bereich wie dem Justizvollzug ist es wichtig, ein ungetrübtes Vertrauen darin zu haben, dass die Seelsorgerinnen und Seelsorger unabhängig vom Einfluss dritter Staaten sind“, sagte Havliza. „Dies gilt insbesondere dann, wenn sie direkten Kontakt zu Inhaftierten haben.“ Die Entscheidung richte sich nicht gegen die übrigen muslimischen Gefängnisseelsorger und betreffe auch nicht den zweiten seit 2012 an der Seelsorge beteiligten muslimischen Landesverband Schura. Für alle muslimischen Seelsorger gebe es fortan über die geltende Sicherheitsüberprüfung hinaus eine Abfrage beim Verfassungsschutz, kündigte das Ministerium an.

Nach dem Rücktritt des Ditib-Vorstands und bundesweiter Kritik an der Nähe des Verbands zur Türkei hatte Niedersachsen seine Zusammenarbeit mit Ditib Ende November auf den Prüfstand gestellt. In den anderen Bereichen abseits der Gefängnisseelsorge will die Regierung, wie sie am vergangenen Freitag mitteilte, die Zusammenarbeit mit einem kritischen Blick fortsetzen. Parallel zur Neujustierung des Verhältnisses zu Ditib kam es am Samstag zur Gründung eines neuen, dritten Islamverbandes in Niedersachsen. Der liberale Verband will sich unabhängig von einem türkischen Einfluss aufstellen. Ihm gehören zunächst elf Gemeinden an. Die Ditib vertritt 84 und die Schura 88 Moscheegemeinden.

Der neue Kurs der Landesregierung gegenüber der Ditib stößt in der Landespolitik auf ein geteiltes Echo. „Die Linie der Landesregierung gegenüber der Ditib bleibt weiterhin unklar“, sagte der Grünen-Abgeordnete Belit Onay. Während die Kooperation bei den Gefängnissen gekündigt werde, arbeiteten andere Ministerien weiter mit dem Islamverband zusammen, sagte er der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Der CDU-Abgeordnete Christian Calderone begrüßte indes die Kündigung des Vertrages mit der Ditib über die Gefängnisseelsorge. Türkische Staatsbeamte dürften nicht in niedersächsischen Gefängnissen arbeiten.

11 Februar 2019 0 Kommentare
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Information

BBC-Interview: AfD-Vize von Storch beleidigt Sohn von Holocaust-Überlebendem

von Fremdeninfo 7 Februar 2019
von Fremdeninfo

POLITIK

BBC-Interview: AfD-Vize von Storch beleidigt Sohn von Holocaust-Überlebendem

„Dann sind Sie komplett dumm.“

HuffPost / lp

Die AfD-Vizefraktionsvorsitzende Beatrix von Storch hat sich in einem Interview auf dem britischen Sender BBC mit einem jüdischen Briten in einem Streit um den Holocaust verzettelt.

In der Radiosendung “My Brexit Dilemma” wollte Reporter Adrian Goldberg der persönlichen Frage nachgehen, ob er sich vor dem Austritt seines Landes aus der EU um einen deutschen Pass bemühen sollte.

Goldberg ist der Sohn jüdischer Eltern, sein Vater kam mit dem Kindertransport in den frühen Tagen der NS-Herrschaft nach Großbritannien. Die meisten anderen seiner Verwandten wurden im Holocaust ermordet.

Von Storch konfrontierte er mit seinem Gefühl, dass die AfD eine ähnliche Ablehnung und Verfolgung von Minderheiten betreibe, wie sie vor rund 80 Jahren den Juden entgegenschlug.

► Dann kam es zum Eklat. “Wenn Sie das in eine Traditionslinie mit dem Dritten Reich stellen wollen, sind Sie komplett dumm”, wütete von Storch. “Sie sind nicht nur dumm, sondern Sie haben keine Ahnung, was damals passiert ist.”

Goldberg erklärte, er empfinde das als Beleidigung. Schließlich habe er damals nahezu seine komplette Familie verloren – nur wegen ihres Glaubens.

Doch die AfD-Politikerin machte weiter: “Wir wollen unsere Kultur bewahren!” Sie betonte, Muslime sollten “in ein islamisches Land ziehen”. “Wir sind kein muslimisches Land!” 

Das Interview machte zweierlei deutlich:

► Zum einen die unveränderte Ablehnung der AfD, die Möglichkeit der friedlichen Koexistenz verschiedener Religionen und Kulturen anzuerkennen.

► Zum anderen von Storchs völliges Fehlen von Empathie und Feingefühl im Umgang mit den Verbrechen der Nationalsozialisten und ihren jüdischen Opfern.

Das Verhältnis der AfD zum Judentum

Das Verhältnis der AfD zum Judentum ist seit jeher schwierig.

► Die rechte Partei beheimatet nicht nur Antisemiten wie den baden-württembergischen Politiker Wolfgang Gedeon. Immer wieder bedient sie sich auch – wie in der Kampagne gegen den US-amerikanischen Milliardär George Soros – antisemitischen Klischees, einzelne AfD-Politiker haben den Holocaust geleugnet.

► Zuletzt kam es zum Eklat, als die AfD-Fraktion in Bayern eine Gedenkstunde im Landtag verließ, nachdem die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München, Charlotte Knobloch, die Partei kritisiert hatte.

Und doch versuchen die Rechtspopulisten sich stets als Beschützer der Juden zu stilisieren, zuletzt wurde gar die Interessengruppe “Juden in der AfD” gegründet. Häufig der Tenor: Die wahre Gefahr für das Judentum sind die Muslime – allen voran die muslimischen Flüchtlinge in Deutschland.

Von Storch erklärte in der BBC, ihre Partei sei grundsätzlich dafür, Flüchtlingen aus Kriegsländern zu helfen. “Was wir erleben mit der großen Mehrheit von ihnen ist eine komplette Andersartigkeit der Kultur. (…) Das funktioniert nicht.”

7 Februar 2019 0 Kommentare
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Information

NSU 2.0: Frank-Walter Steinmeier hat Seda Basay-Yildiz getroffen

von Fremdeninfo 7 Februar 2019
von Fremdeninfo
  • NSU 2.0: Frank-Walter Steinmeier hat Seda Basay-Yildiz getroffen

Seda Basay-Yildiz Bundespräsident trifft bedrohte Frankfurter Anwältin

In der Frankfurter Polizei wurde eine rechtsextreme Zelle aufgedeckt. Nun hat Frank-Walter Steinmeier die Beamten besucht. Er sprach auch mit Seda Basay-Yildiz. Die Anwältin erhielt mehrere rechte Drohbriefe.

 

DPA

Seda Basay-Yildiz

Donnerstag, 07.02.2019   15:31 Uhr

Seda Basay-Yildiz ist Anwältin – und hat Hinterbliebene eines NSU-Opfers vertreten. Sie wurde wohl deshalb wiederholt in Briefen bedroht. Nun hat sich Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit der Frankfurterin getroffen. Er habe ein vertrauliches Gespräch mit der Juristin geführt, sagte Steinmeier.

Das erste Drohschreiben an Basay-Yildiz war im August 2018 versandt worden. In der Folge wurde bekannt, dass Hintergrundwissen über die Juristin aus dem polizeilichen Informationssystem eines Computers einer Beamtin in Frankfurt abgefragt worden war.

„Das ist kein Frankfurter Thema, sondern ein Thema, das mittlerweile über die Grenzen der Stadt hinaus diskutiert wird“, sagte Steinmeier.

DPA

Seda Basay-Yildiz

Seda Basay-Yildiz ist Anwältin – und hat Hinterbliebene eines NSU-Opfers vertreten. Sie wurde wohl deshalb wiederholt in Briefen bedroht. Nun hat sich Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit der Frankfurterin getroffen. Er habe ein vertrauliches Gespräch mit der Juristin geführt, sagte Steinmeier.

Das erste Drohschreiben an Basay-Yildiz war im August 2018 versandt worden. In der Folge wurde bekannt, dass Hintergrundwissen über die Juristin aus dem polizeilichen Informationssystem eines Computers einer Beamtin in Frankfurt abgefragt worden war.

„Das ist kein Frankfurter Thema, sondern ein Thema, das mittlerweile über die Grenzen der Stadt hinaus diskutiert wird“, sagte Steinmeier. „Deshalb interessiert mich natürlich auch, was an den Vorwürfen möglicherweise dran ist.“ In Frankfurt informierte sich der Bundespräsident über die Themen innere Sicherheit und Zuwanderung. Dabei traf er auch Polizisten.

„Ich wünsche mir, dass die Ermittlungen Ergebnisse bringen“

Steinmeier forderte Aufklärung im Fall des rechtsextremen Netzwerks innerhalb der Frankfurter Polizei. „Ich wünsche mir, dass die Ermittlungen Ergebnisse bringen – gerade auch im Interesse jener Polizisten, die sich nichts zu Schulden haben kommen lassen“, sagte Steinmeier. Die Gesellschaft dürfe erwarten, dass sich Polizisten dem Rechtsstaat verpflichtet fühlten, sagte er weiter.

Wer die mit „NSU 2.0“ unterzeichneten Drohbriefe geschickt hat, ist bislang unklar. In den Schreiben gab es Morddrohungen gegen die Anwältin, aber auch gegen ihre kleine Tochter und andere Familienangehörige.

Die Juristin wurde darin zudem rassistisch beschimpft. Basay-Yildiz hatte im Prozess um Beate Zschäpe und die Terrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) Opfer vertreten sowie in anderen Verfahren mutmaßliche islamistische Gefährder verteidigt.

dop/dpa/AFP

„Deshalb interessiert mich natürlich auch, was an den Vorwürfen möglicherweise dran ist.“ In Frankfurt informierte sich der Bundespräsident über die Themen innere Sicherheit und Zuwanderung. Dabei traf er auch Polizisten.

„Ich wünsche mir, dass die Ermittlungen Ergebnisse bringen“

Steinmeier forderte Aufklärung im Fall des rechtsextremen Netzwerks innerhalb der Frankfurter Polizei. „Ich wünsche mir, dass die Ermittlungen Ergebnisse bringen – gerade auch im Interesse jener Polizisten, die sich nichts zu Schulden haben kommen lassen“, sagte Steinmeier. Die Gesellschaft dürfe erwarten, dass sich Polizisten dem Rechtsstaat verpflichtet fühlten, sagte er weiter.

Wer die mit „NSU 2.0“ unterzeichneten Drohbriefe geschickt hat, ist bislang unklar. In den Schreiben gab es Morddrohungen gegen die Anwältin, aber auch gegen ihre kleine Tochter und andere Familienangehörige.

Die Juristin wurde darin zudem rassistisch beschimpft. Basay-Yildiz hatte im Prozess um Beate Zschäpe und die Terrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) Opfer vertreten sowie in anderen Verfahren mutmaßliche islamistische Gefährder verteidigt.

dop/dpa/AFP

7 Februar 2019 0 Kommentare
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Information

TBB gedenkt Hatun Sürücü

von Fremdeninfo 7 Februar 2019
von Fremdeninfo
TBB gedenkt Hatun Sürücü

Pressemitteilung, 06.02.2019TBB gedenkt Hatun SürücüHatun Sürücü wurde am 7. Februar 2005 im Alter von 23 Jahren von ihrem jüngeren Bruder erschossen. Anlässlich des 14. Jahrestags des Mordes an Hatun Sürücü erklärte die Vorstandssprecherin des Türkischen Bundes in Berlin-Brandenburg (TBB), Ayşe Demir: Hatun Sürücü wurde im Auftrag der Familie kaltblütig hingerichtet, weil sie ein selbstbestimmtes Leben führen wollte“.Der Name Hatun Sürücü stehe für das Recht von Mädchen und Frauen auf Selbstbestimmung und das Bestreben einer mutigen Frau für ein selbstbestimmtes und freies Leben.Es könne nicht sein, dass über Gewalt gegen Frauen nur an Gedenktagen oder dann debattiert wird, wenn es dramatisch oder tödlich für die betroffene Frau endet, so Demir.„Frauen und Mädchen müssen rechtzeitig ihrem Schicksal entkommen können und deshalb rechtzeitig Unterstützung bekommen können. Dafür müssen die bestehenden Angebote zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen besser bekannt gemacht werden, finanziell abgesichert und auch ausgeweitet werden“, so Demir weiter.Wertevorstellungen, in denen Frauen unterdrückt und diskriminiert werden, müssen unmissverständlich geächtet und bekämpft werden. Zudem sei mehr Aufklärung über das Selbstbestimmungsrecht der Frauen zwingend notwendig, so Demir abschließend.

 

 

 

 

 

7 Februar 2019 0 Kommentare
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Religion

Neuer Moscheeverband in Hannover

von Fremdeninfo 3 Februar 2019
von Fremdeninfo

Neuer Moscheeverband in Hannover

 

Es ist die Zeit gekommen, dass die Eingewanderten ihren Lebensmittelpunkt auf Deutschland konzentrieren und ihre Handlungs- und Lebensweisen nach ihren Bedürfnissen hier ausrichten. Dazu gehört es auch, dass sie ihre Religionsfreiheit unabhängig von Parteien der Heimatländer ihrer Väter oder Mütter der 1. Generation nach ihren Bedürfnissen ausüben können. 

Eine Moschee oder ein Moscheeverband sollte nicht als Spalterin bzw. Spalter da sein. Beide müssen ihre Tätigkeit und ihren Einsatz – religiöse, gesellschaftliche,  kulturelle, bildungsmäßige, seelsorgerische Tätigkeiten und Handlungsweisen – nach den Bedürfnissen und Problemlagen der hier lebenden Menschen mit Migrationshintergrund ausrichten. Es ist falsch, solche Tätigkeiten, Aktivitäten und Handlungen nach politischen Vorgaben aus den Herkunftsländern zu gestalten. 

Eine Moschee oder ein Moscheeverband hier in Deutschland sollte existieren, weil die hier lebenden Menschen – egal, ob sie Einheimische oder Einheimische mit Migrationshintergrund sind – einen Bedarf haben, ihre Religion dort auszuüben. Dieser Bedarf wird durch die Lebensumstände, die hier in Deutschland vor Ort bestehen – die familiärer, schulischer, beruflicher, gesundheitlicher, kultureller, geschlechtlicher oder gesellschaftlicher Art sein können – bestimmt. Diese Lebensumstände sind völlig losgelöst von Parteien wie z. B. aus der Türkei. Wenn die betroffenen Menschen Probleme oder Fragen in diesen Lebensbereichen haben, so kann eine Partei aus der Türkei darauf keine Antwort haben und sie kann auch keine Lösungen nach den rechtlichen und gesellschaftlichen Möglichkeiten, die hier in Deutschland bestehen, anbieten. Daher ergibt sich aus der Natur der Sache heraus, dass die Betroffenen ihre Angelegenheiten unabhängig vom Parteibuch eines Herkunftslandes nach der hiesigen Gesellschaft richten müssen.

Der neue Moscheeverband in Hannover möchte in diesem Sinne für alle Menschen aus allen Nationalitäten und für Jugendliche, Frauen und Ältere da sein. Er möchte nicht von einer Partei – egal aus welchem Land – abhängig sein.  Alle

sollen in der Moschee dieses Verbandes ohne Ausschluss wegen Zugehörigkeit zu einer Partei, zu einem Verband oder zu einer anderen Organisation, gemeinsam beten dürfen.

Neuerungen gibt es insbesondere in dem Vorstand des neuen Verbandes. Es sind mehrere Frauen im Vorstand vertreten, die hier in Osnabrück islamische Theologie studiert haben. Sie sind nicht mehr Gesandte aus der Türkei mit Parteibuch oder aus einem anderen Staat mit Parteibuch. Sie haben sich durch ihr Studium  der Islamwissenschaften tiefe Kenntnisse in Religion angeeignet und können die Betenden in religiösen und religiös-gesellschaftlichen Fragen auch fachmännisch leiten und beraten.

Dass islamische Theologen in Deutschland ausgebildet werden, folgt daher, dass seit einigen Jahren Islamwissenschaften in mehreren Universitäten in Deutschland als Studium angeboten werden, insb. in Osnabrück, Gießen, Fraunkfurt und Münster. Diese neuen Theologen kennen das hiesige Leben und die Probleme der Gesellschaft mit oder ohne Migrationshintergrund und können lebenspunktspezifisch arbeiten. Die gesandten Imame aus der Türkei und anderen Ländern jedoch kennen und kannten nur die Probleme aus ihren Herkunftsländern und können oder konnten hier nicht lebenspunktspezifisch arbeiten.    

 Der neue Moscheeverband möchte sich für den Ausbau eines regulären Islamunterrichts in den Schulen einsetzen. Auch möchte sich der Verband für die niedersächsische Regierung als neuer Ansprechpartner zur Verfügung stellen und ist bereit, einen regen Meinungsaustausch zu führen und an Lösungsansätzen konstruktiv mitzuarbeiten.

Der ehemalige Vorstizende der Schura Avni Altiner hatte jahrelang betont, dass die Arbeit der Verbände sich nach den Problemen der hiesigen Migranten richten sollte. Auch der ehemalige Vorsitzende des DITIB-Verbandes Yilmaz Kilic hatte das

gefordert. Er trat zuletzt aus dem DITIB-Verband zurück, weil er die Einmischung der Türkei in de Verbandsangelgenheiten nicht mehr mittragen wollte.

Die Einmischung der Türkei in die DITIB-Verbandsarbeit führte sogar zuletzt dazu, dass die niedersächsiche Justizministerin Barbara Havliza (CDU) die Gefangenenseelsorge mit der DITIB aufkündigte. 

Die Islamverbände DITIB und Milligörüs bekommen ihre Imame aus der Türkei geschickt. Die Religionsbehörde, die durch die türkische Regierung kontrolliert wird, entsendet die Imame zu den Moscheen in Deutschland. In der Vergangenheit ist es immer wieder zu skandalträchtigen Verhaltensweisen in den Moscheen gekommen. Sie haben während der Wahlen in der Türkei Wahlwerbung für die AKP betrieben und die Betenden versucht, für nationale Interessen der türkischen Regierung zu instrumentalisieren. Diese Verhaltensweisen führten dazu, dass Kurden, Anhänger der Parteien CHP, HDP und anderer nicht mehr in ihre Moscheen kommen durften. Angebliche oder tatsächliche Anhänger oder Unterstützer der Gülen-Bewegung wurden aus den Moscheen ausgeschlossen. Das alles zeigt, wie die Gesellschaft mit Migrationsgrund in eine Parallelgesellschaft geraten ist, in der die Spaltung auch dieser Gesellschaft massiv vorangetrieben worden ist. 

Es ist Ziel und Wunsch des neuen Moscheeverband sich von der Gesellschaftsspaltung zu distanzieren und sich nach dem hiesigen Lebensmittelpunkt der Muslime unabhängig von ihrer Staatsbürgerschaft, Rasse, Geschlecht und Alter zu orientieren.

Die Vielfalt der muslimischen Gläubigen, die aus zahlreichen Ländern der Erde hier in Deutschland ihren Lebensmittelpunkt gefunden haben, hat einen solchen Verband, der ihre Interessen gemeinsam vertritt, verdient. Eine positive Entwicklung bleibt abzuwarten

3 Februar 2019 0 Kommentare
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