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4 Februar 2026 0 Kommentare
Antisemitismus

Antisemitismus: CDU-Innenexperte Mathias Middelberg will Einbürgerung verhindern

von Fremdeninfo 7 Juni 2021
von Fremdeninfo

Antisemitismus: CDU-Innenexperte Mathias Middelberg will Einbürgerung verhindern

Isabella Reichert
vor 29 Min.

| Bei antisemitischen Ausschreitungen gerieten zuletzt besonders arabischstämmige Demonstranten ins Visier der Ermittlungen. CDU-Innenexperte Middelberg fordert nun, Vorbelasteten die Einbürgerung zu verwehren.

© Annette Riedl / dpa

Nach antisemitischen Vorfälle bei Demonstrationen in Deutschland will der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Mathias Middelberg (CDU), das Staatsangehörigkeitsrecht verschärfen. Antisemiten sollen so von der Einbürgerung ausgeschlossen werden.

»Im Staatsangehörigkeitsrecht sollte ausdrücklich geregelt werden, dass Einbürgerungen von Personen, die antisemitisch motivierte Handlungen vorgenommen haben, ausgeschlossen sind«, sagte Middelberg der »Neuen Osnabrücker Zeitung« (NOZ). Über die Änderung solle noch diese Woche im Parlament abgestimmt werden.

»Wer öffentlich gegen Juden hetzt, die Existenz des Staates Israel infrage stellt oder die israelische Fahne verbrennt, der darf nicht deutscher Staatsbürger werden«, sagte Middelberg.

Im Gesetz zur Staatsangehörigkeit soll demnach der Satz hinzugefügt werden: »Die Einbürgerung ist ausgeschlossen, wenn der Ausländer eine antisemitisch motivierte Handlung vorgenommen hat.« Zu der erforderlichen Loyalitätserklärung soll im Gesetz der ausdrückliche Hinweis aufgenommen werden, dass antisemitisch motivierte Handlungen mit der Menschenwürdegarantie des Grundgesetzes unvereinbar sind.

Angela Merkel: Die Existenz des Staates Israel ist deutsche Staatsräson

Ende Mai waren in Deutschland an mehreren Tagen Hunderte Menschen wegen des Konflikts zwischen Israel und Palästinensern auf die Straße gegangen. Dabei kam es auch zu Gewalt. In Nordrhein-Westfalen wurden Ermittlungen gegen 111 Tatverdächtige aufgenommen. Dabei handelte es sich dem Landesinnenminister Herbert Reul (CDU) zufolge in erster Linie um Menschen aus dem arabischen Raum: insbesondere libanesische und syrische Staatsbürger, aber auch Deutsche mit arabischer Migrationsgeschichte. Sieben Tatverdächtige seien bereits zuvor im Visier des Staatsschutzes gewesen.

Bundeskanzlerin Angela Merkels Aussage, wonach die Existenz des Staates Israel deutsche Staatsräson sei, dürfe nicht »leerlaufen«, betonte Middelberg bei seiner Forderung nach der Gesetzesänderung. Dies müsse »bei Einbürgerungen besonders beachtet werden«. Der CDU-Innenpolitiker forderte die SPD auf, seinem Vorschlag noch in dieser Woche im Bundestag zuzustimmen.

Nicht nur der muslimische Antisemitismus unterschätzt

Der Hass auf Juden sei in Deutschland lange massiv unterschätzt worden, sagte der Antisemitismusbeauftragte der Berliner Polizei, Wolfram Pemp, nach den Ausschreitungen dem »Tagesspiegel«: »Nicht nur der muslimische Antisemitismus, sondern Antisemitismus in Gänze«.

Der Chef der Christdemokraten im Europaparlament, Manfred Weber, hatte nach Ausschreitungen im Mai Parteien wie der AfD eine Mitverantwortung für antisemitische Proteste gegeben. »Radikale wie die AfD in Deutschland oder Le Pen in Frankreich haben Grenzverschiebungen beim Antisemitismus befeuert«, sagte der stellvertretende CSU-Vorsitzende den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Sie müssten als »Begründer solcher Exzesse« auch benannt werden.

7 Juni 2021 0 Kommentare
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Extremismus: Land zählt 2000 Angriffe auf Amtsträger

von Fremdeninfo 4 Juni 2021
von Fremdeninfo

Extremismus: Land zählt 2000 Angriffe auf Amtsträger

Bericht vorgestellt: Zahl der rechtsextremen Aktivisten steigt von
1160 auf 1750 / Verfassungsschutz prüft Einfluss des Ex-„Flügels“ auf AfD

Von Michael B. Berger

 
 

Hannover. Die Verrohung in der politischen Auseinandersetzung wächst spürbar. Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) berichtete bei der Vorstellung des Verfassungsschutzberichtes für 2020, dass es in diesem Jahr mehr als 2000 Angriffe aller Art auf Amts- und Mandatsträger gegeben habe. Hierbei handele es sich um Beleidigungen, Bedrohungen, Körperverletzungen und Widerstandshandlungen. „Kürzlich haben meine Familie und ich Mails erhalten, in denen wir massiv bedroht worden sind“, sagte Pistorius. Häufig kämen solche Angriffe aus dem rechtsextremen Bereich.

Obwohl die Corona-Schutzmaßnahmen viele Aktionen der rechtsextremen wie auch der linksextremen Szene verhindert haben, wuchs im vergangenen Jahr in Niedersachsen das Potenzial der Rechtsextremen von 1160 auf 1750 Aktivisten, berichtete Verfassungsschutzchef Bernhard Witthaut. Das rechtsextremistische Personenpotenzial sei durch die Aufnahme der Beobachtung der Jungen Alternative und des „Flügels“, der internen Strömung der Partei Alternative für Deutschland (AfD), erheblich gewachsen. „Wir werden uns darauf konzentrieren, die Verbindungen des ,Flügels‘ zu anderen Bereichen des Rechtsextremismus aufzuklären und zu beobachten, ob es seinen Vertretern gelingt, die Gesamtausrichtung der AfD zu bestimmen“, sagte Witthaut.

Pistorius sprach aber auch von einem „grundlegenden Strukturwandel“ der rechtsextremen Szene. So würden heute Rechtsextreme auf klassische Organisationsformen wie etwa Parteien verzichten und biederten sich lieber bei neuen Szenen an – etwa bei den sogenannten „Querdenkern“. „Da ist eine Tendenz zur Radikalisierung bemerkbar.“ Gleichwohl sei nicht jeder Teilnehmer an einer „Querdenker“-Demo ein Extremist, schränkte Verfassungsschutzchef Witthaut ein. Die „Querdenker“-Szene ist im vergangenen Monat in Niedersachsen zum Verdachtsobjekt erklärt worden und soll zunächst für zwei Jahre beobachtet werden.

Sorgen macht den Innenbehörden die Partei Die Rechte. Von ihr seien die mit Abstand meisten öffentlichkeitswirksamen Aktivitäten ausgegangen. Zurückzuführen sei dies wesentlich auf die Neugründung des Kreisverbandes Einbeck/Northeim durch Mitglieder der zuvor aufgelösten Kameradschaft Einbeck. Dadurch wuchs der Mitgliederbestand von 30 auf 40 Personen.

Im linksextremen Bereich hat sich laut Verfassungsschutzbericht das Personenpotenzial nur leicht erhöht. Hierzu rechnen die Innenbehörden die Autonomen und gewaltbereite Linksextremisten sowie Anarchisten. Ihre Zahl stieg in Niedersachsen im Jahr 2020 von 780 auf 790 Personen. Die Gewaltbereitschaft der Autonomen bewege sich indes weiterhin auf hohem Niveau. Der Kampf gegen die Wohnraumumnutzung und gegen die Gentrifizierung von Stadtteilen sei auch in Niedersachsen Hintergrund von Aktionen der linksextremistischen Szene, etwa in Hannover, wo vorübergehend ein leer stehendes Gebäude besetzt wurde.

Auch die Auseinandersetzung mit dem Islamismus ging trotz Corona weiter. Die Zahl der Anhänger der salafistischen Szene in Niedersachsen hat sich indes nach Angaben von Verfassungsschutzchef Witthaut bei aktuell 900 Personen auf hohem Niveau stabilisiert. Derzeit fehlten der salafistischen Szene aber identitätsstiftende ideologische Führungsfiguren. Als wichtig hob Pistorius das vor einem Monat ergangene Verbot der Vereinigung Ansaar International e. V. hervor, die unter dem Deckmantel humanitärer Hilfe ein salafistisches Weltbild verbreite. Die Organisation sammelt angeblich Hilfsgelder für bedürftige Muslime.

4 Juni 2021 0 Kommentare
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Religion

„Muslimisches Leben in Deutschland ist vielfältig“

von Fremdeninfo 3 Juni 2021
von Fremdeninfo

„Muslimisches Leben in Deutschland ist vielfältig“

Von

Stefan Kreitewolf

–

  1. Mai 2021

Eine BAMF-Studie untersucht das Leben von Muslim:innen in Deutschland. Zwei der Macher:innen erläutern im DTJ-Interview, welchen Einfluss die Religion auf den Alltag hat – und warum der Islam kein Hindernis für Integration ist.

Frau Pfündel, Frau Dr. Tanis, zum Einstieg würde mich interessieren, wie viele Muslim:innen in Deutschland leben. Rechte und Konservative sprechen von einer Islamisierung Europas. Können Sie uns einen Einblick geben, wie die Situation wirklich ist?

Pfündel: Aktuell leben in Deutschland zwischen 5,3 und 5,6 Millionen Muslim:innen. Seit 2015 ist die Zahl um 0,9 Millionen gestiegen. Der Zuwachs ist auf die vermehrte Zuwanderung aus muslimisch geprägten Ländern im Nahen und Mittleren Osten in den vergangenen Jahren zurückzuführen. Der Anteil an der Gesamtbevölkerung in der Bundesrepublik liegt bei circa 6,5 Prozent. Des Weiteren sind wir im Forschungszentrum des Bundesamts im Rahmen unserer Studie „Muslimisches Leben in Deutschland 2020“ zu dem Ergebnis gekommen, dass das muslimische Leben in Deutschland vielfältig ist: Türkeistämmige Muslim:innen stellen zwar weiterhin die größte Herkunftsgruppe unter den muslimischen Personen in Deutschland, aber nicht mehr die absolute Mehrheit wie noch vor einigen Jahren.

In der Debatte um Kopftücher und Hinterhofmoscheen wird der Islam häufig undifferenziert für alle Muslim:innen in Deutschland als großer Einflussfaktor beschrieben. Welche Rolle spielt er wirklich?

Pfündel: Weniger als ein Drittel der Muslim:innen geben an, stark gläubig zu sein und etwas mehr als die Hälfte gibt an, eher gläubig zu sein. Es gibt hier jedoch Unterschiede, beispielsweise nach Herkunftsregion und Glaubensrichtung. Und es hat sich auch gezeigt, dass muslimische Personen, die selbst zugewandert sind, etwas gläubiger sind als ihre Kinder, die in Deutschland geboren wurden. Was das Kopftuch angeht: Nur rund 30 Prozent der Musliminnen geben an, ein Kopftuch zu tragen.

„Einfluss von Religion auf Integration wird häufig überschätzt“

Wie üben Muslim:innen in Deutschland ihre Religion aus?

Pfündel: Wir haben für die Studie verschiedene Aspekte der religiösen Alltagspraxis erhoben. Dabei hat sich gezeigt, dass sie ganz unterschiedliche Bedeutungen für die Muslim:innen haben. Zum Beispiel beten 39 Prozent täglich. Rund ein Viertel betet hingegen nie. Der Anteil, der sich an religiöse Speise- und Getränkevorschriften hält, ist deutlich höher. 70 Prozent halten sich daran. Und auch die Begehung von religiösen Festen und Feiertagen spielt eine sehr wichtige Rolle für die Mulim:innen in Deutschland. Auch hier zeigen sich Unterschiede je nach Herkunft oder Glaubensrichtung. Um da mal ein Beispiel zu nennen: 85 Prozent der muslimischen Personen aus Nordafrika halten sich an Fastenvorschriften. Bei muslimischen Personen aus Südosteuropa sind es nur 40 Prozent.

Gemeinhin wird der Einfluss des Islams auf den Integrationsprozess als groß beschrieben. Welche Rolle spielt er wirklich?

Tanis: Um das vergleichen zu können, haben wir uns Personengruppen mit anderen Religionszugehörigkeiten angeschaut, zum Beispiel der christlichen. Dabei zeigten sich kaum Unterschiede. In der Studie selbst haben wir unterschiedliche Indikatoren zu Rate gezogen, zum Beispiel Deutschkenntnisse, Bildungsabschlüsse oder die Verbundenheit zu Deutschland. Unsere Daten zeigen, dass Einflussfaktoren, wie die soziale Herkunft, die Aufenthaltsdauer in Deutschland oder die Zuwanderungsgeschichte, einen höheren Erklärungsgehalt für die Integration haben als die schlichte Religionszugehörigkeit. Um das Ganze zu verdeutlichen: Wir kommen zu dem Schluss, dass der Einfluss der Religionszugehörigkeit auf den Integrationsprozess häufig überschätzt wird.

„Mehrheit gut in Deutschland eingebunden“

Wie steht es mit der sozialen Einbindung von Muslim:innen in die Gesellschaft?

Tanis: Die soziale Einbindung ist ein wichtiger Teil des Integrationsprozesses. In dem Kontext haben wir beispielsweise nach Mitgliedschaften in deutschen und Herkunftsland bezogenen Vereinen gefragt, ebenso auch nach der Häufigkeit von Kontakt zu Personen deutscher Herkunft. Wenn wir uns diese beiden Indikatoren ansehen, stellen wir fest, dass die überwiegende Mehrheit der Muslim:innen recht gut in Deutschland eingebunden ist. Hinsichtlich der Alltagskontakte zeigt sich beispielsweise, dass zwei Drittel aller Muslim:innen häufig Kontakte zu Personen deutscher Herkunft pflegen. Das betrifft beispielsweise die Nachbarschaft, die Familie, aber auch den Freundeskreis. Am Arbeitsplatz ist die Kontakthäufigkeit am größten und liegt annähernd bei 100 Prozent.

Eine Frage noch zu den muslimischen Verbänden: Den Ergebnissen Ihrer Studie zufolge repräsentieren die islamischen Verbände maximal 25 Prozent der in Deutschland lebenden Muslim:innen. Wer ist denn nun Ansprechpartner für die Mehrheit der Gläubigen?

Tanis: Die angeführten 25 Prozent sind muslimische Religionsangehörige, die sich von mindestens einem Verband vollständig vertreten fühlen. Rechnet man diejenigen hinzu, die angegeben haben, dass sie sich zumindest teilweise von einem Verband vertreten fühlen, dann liegt der Anteil bei 38 Prozent. Dabei gilt es, aber immer zu bedenken, dass der Vertretungsgrad auch mit dem Bekanntheitsgrad der Verbände zusammenhängt und stark nach der Herkunftsregion variiert. Unseren Studienergebnissen zufolge gibt es keinen einzelnen Verband, der die Mehrheit der Muslim:innen repräsentiert

3 Juni 2021 0 Kommentare
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Archive

„Junge Menschen aus Marokko oder der Türkei“: Schäuble äußert sich zu Judenhass

von Fremdeninfo 2 Juni 2021
von Fremdeninfo

„Junge Menschen aus Marokko oder der Türkei“: Schäuble äußert sich zu Judenhass

Von Dpa – dtj-online
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24. Mai 2021

 
 
 
 
„Wolfgang Schäuble“ width=“696″ height=“502″>
ARCHIV – 10.01.2020, Hamburg: Wolfgang Schäuble (CDU), Präsident des Deutschen Bundestages, spricht während des Neujahrsempfanges der Mittelstands- und Wirtschaftsunion Hamburg (MIT). Foto: Daniel Bockwoldt/dpa

Im Gaza-Konflikt gilt inzwischen eine Waffenruhe. Doch die Auseinandersetzungen hallen auch hier noch nach. Merkel betont das Recht auf Meinungsfreiheit und warnt vor Hass auf Juden.

Angesichts antisemitischer Vorfälle bei Demonstrationen gegen Israels Palästina-Politik warnt Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vor Grenzüberschreitungen. „Das Grundgesetz garantiert das Recht zur freien Meinungsäußerung und friedlichen Versammlung. Aber es lässt keinen Raum für Angriffe gegen Menschen anderen Glaubens, keinen Raum für Gewalt, Rassismus und Hetze“, sagte sie in ihrer am Samstag veröffentlichten wöchentlichen Videobotschaft.

„Wer Hass gegen Juden auf unsere Straßen trägt, wer volksverhetzende Beleidigungen äußert, stellt sich außerhalb unseres Grundgesetzes. Solche Taten müssen konsequent geahndet werden und für die Täterinnen und Täter spürbare Folgen haben“, sagte Merkel.

Merkel äußerte sich anlässlich des Tags des Grundgesetzes am Sonntag. Nach dem Aufflammen des Gaza-Konflikts zwischen der Hamas und Israel hatte es auch in Deutschland vermehrt pro-palästinensische Demonstrationen gegeben, dabei kam es auch zu antisemitischen Vorfällen.

„Viele Menschen dagegen“

Die Kanzlerin sprach von „unerträglichen antisemitischen Äußerungen auf einigen Demonstrationen der letzten Tage“. Sie fügte hinzu: „Ich bin aber auch froh, dass sich so viele Menschen gegen solche Tendenzen stellen, dass sie sich klar für die Werte unseres Grundgesetzes und den Schutz der Menschenwürde einsetzen.“

Bei Kundgebungen in verschiedenen Städten forderten Demonstranten am Samstag erneut Solidarität mit Palästina. Bei den Veranstaltungen blieb es bis zum frühen Abend friedlich. Nach Schätzungen eines dpa-Reporters nahmen in Berlin Hunderte Menschen teil. In Leipzig sprach die Polizei von rund 200 Teilnehmern. Auf Plakaten forderten sie unter anderem „Freiheit für Palästina“ und „Stoppt den israelischen Terror“. In Frankfurt beteiligten sich laut Polizei etwa 950 Demonstranten. Es gab auch Solidaritätskundgebungen für Israel. In Gießen etwa versammelten sich rund 300 Menschen.

„Schweres Vergehen“

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder forderte derweil ein härteres Vorgehen gegen Judenfeindlichkeit. „Antisemitismus – auch der Alltagsantisemitismus – ist ein schweres Vergehen. Da sollten wir auch mit höheren Strafen operieren“, sagte der CSU-Chef den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Sonntag). Söder hält zudem eine „neue Integrationsidee“ für notwendig. Am Ende müsse klar sein: Ob Christen, Muslime, Juden, Buddhisten, Hindus oder Atheisten – alle müssten sich als deutsche Staatsbürger fühlen und die Philosophie einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft leben.

Der Zentralrat der Juden sieht die Justiz gefragt. Präsident Josef Schuster sagte der „Augsburger Allgemeinen“: „Zum Kampf gegen den Antisemitismus gehören immer mindestens zwei: ein entschlossener Gesetzgeber und eine Justiz, die dieses Recht auch entschlossen umsetzt.“ Er ergänzte: „Die größeren Defizite aber sehe ich bei der Justiz, die auf dem rechten Auge doch eine gewisse Sehschwäche hat.“ Gleichzeitig warnte er davor, die Ursache für Antisemitismus allein in der Zuwanderung seit 2015 zu sehen. Judenhass sei auch in anderen Bereichen der Gesellschaft wie etwa unter den sogenannten Querdenkern verbreitet.

„Deutsche haben besondere Verantwortung“

Auch das Internationale Auschwitz Komitee zeigte sich in Sorge. „Jede antisemitische Protestattacke, jede angezündete Israelflagge, jeder durchgestrichene Judenstern, jeder zerstörte Stolperstein bestätigt, dass in der Gesellschaft etwas ins Rutschen gekommen ist“, sagte der Vizepräsident des Komitees, Christoph Heubner, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Das belege, dass die Täter auf stillschweigende Zustimmung für ihren Judenhass hofften.

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble sagte der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“, es brauche „alle rechtsstaatliche Härte“ und den Konsens der Politik, dass es keinen Platz für Antisemiten gebe. Die Deutschen hätten für das Existenzrecht Israels eine besondere Verantwortung. „Jeder, der in Deutschland lebt, muss das verstehen. Wenn junge Menschen aus Marokko oder aus der Türkei nach Deutschland kommen, dann muss man ihnen das erklären.“ Neben polizeilichen Maßnahmen seien mehr Integrationsanstrengungen nötig.

dpa/dtj

 

2 Juni 2021 0 Kommentare
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Die CDU ist für Deutsch-Türken natürlich wählbar“

von Fremdeninfo 2 Juni 2021
von Fremdeninfo

 

Die CDU ist für Deutsch-Türken natürlich wählbar“

Von

Stefan Kreitewolf

–

2. Juni 2021

 
 
 
„Serap-GÜler-
Im Fokus: Serap Güler (CDU). Foto: Staatskanzlei NRW

Mit Armin Laschet arbeitet sie seit Jahren zusammen, in der Staatskanzlei hat ihr Wort Gewicht. NRW-Integrationsstaatssekretärin Serap Güler (CDU) spricht im DTJ-Interview über die Rechtsaußen ihrer Partei, ihre deutsch-türkische Identität – und den Nahostkonflikt.

Frau Güler, Sie gelten als Vertraute des CDU-Chefs Armin Laschet. Für ihn haben Sie schon als Referentin gearbeitet, als der noch Integrationsminister in Nordrhein-Westfalen war. Wird er der neue Bundeskanzler?

Ja, weil er ein guter Ministerpräsident ist. Und ich bin mir sicher, dass er auch ein guter Kanzler sein wird, weil er eine klare Haltung zu wichtigen gesellschaftspolitischen Themen hat. Weil er etwas bewegen will. Weil er eine konkrete Vorstellung davon hat, wie man Zukunft gestaltet. Und weil er durchgreifen kann, wenn’s drauf ankommt, aber auch jemand ist, der den Kompromiss sucht.

Aber ausgerechnet Laschet, für dessen Kanzlerkandidatur Sie sich eingesetzt habe, zieht die Union gerade in den Umfragen runter. Glauben Sie noch an ihn?

Absolut. Und die aktuellste Umfrage zeigt, dass die Union 1,5 Prozentpunkte zugelegt hat. Ich glaube, dass die Talfahrt beendet ist.

Die Aufstellung Hans-Georg Maaßens als CDU-Bundestagskandidat haben Sie indes mit scharfen Worten kritisiert. Warum?

Der Tweet steht für sich. Es war mir einfach in dem Moment ein Bedürfnis – deshalb auch in dieser Deutlichkeit. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

„Die CDU ist heute eine andere Partei“

Nicht nur der umstrittene frühere Verfassungsschutzpräsident gilt als Rechtsausleger der CDU. Andere Mitglieder Ihrer Partei sammeln Unterschriften „gegen Ausländer“. Ihre Schwesterpartei, die CSU, warnt vor „kulturfremder Zuwanderung“. Wie passen Sie in die CDU? Oder anders gefragt: Hadern Sie in solchen Momenten mit Ihrer Partei?

Meine Partei ist die CDU, nicht die CSU. Das macht schon einen Unterschied. Diese angebliche Unterschriftenaktion ist auch nicht von der CDU so benannt worden. Und im Übrigen ist das echt eine olle Kamelle, wie man bei uns in Köln sagt. Die Aktion fand Ende der 1990er-Jahre statt und die CDU ist heute wirklich eine andere Partei als damals. Insofern gibt es keinen Augenblick, in dem ich hadere.

Ist die CDU für Deutsch-Türken überhaupt wählbar?

Ja, klar. Die CDU ist eine Volkspartei und das hat sie in den letzten 16 Jahren deutlich bewiesen. Und natürlich ist die CDU auch für deutsch-türkische Menschen und darüber hinaus für andere Communities eine wählbare Partei.

„Ich bin eine deutsche Politikerin“

2010 haben Sie die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen. Wie türkisch fühlen Sie sich heute noch?

Ich fühle mich meiner türkischen Seite nach wie vor sehr verbunden. Da geht es um emotionale Dinge, wie Familie und Zusammenhalt. Aber spätestens seit der deutschen Staatsbürgerschaft ist das Identifikationsgefühl mit der deutschen Seite tatsächlich stärker und ausgeprägter. Und ich würde mich selbst als deutsche Politikerin bezeichnen. Meine Arbeitseinstellung und meine politische Einstellung sind doch sehr deutsch.

Viele hier geborene Deutsch-Türken sehen noch immer die Türkei als ihr Heimatland an, auch wenn ihre Familien schon seit Generationen in der Bundesrepublik leben. Warum ist das aus Ihrer Sicht so?

Ich glaube, das hat viel mit Diskriminierungserfahrungen zu tun. Das Gefühl, nicht anerkannt zu werden, ist für Jugendliche mit türkischen Wurzeln sehr schmerzhaft. Und auf deutscher Seite konnten wir bislang nicht vermitteln, dass Menschen mit ihrer Kultur nicht brechen müssen, um sich als Deutsche zu fühlen. Und das ist eine Aufgabe, die wir angehen müssen. Ihr gehört dazu – auch mit mit euren Eltern, Großeltern und mit eurer Herkunftskultur: Dieses Signal müssen wir als deutsche Politiker:innen dringend senden. Aber zugleich müssen wir auch ganz klar machen, dass es bestimmte Regeln gibt.

Eine letzte Frage: Der Konflikt in Israel und die Auswirkungen auf Deutschland haben jüngst gezeigt, wie zerbrechlich der Zusammenhalt hierzulande ist. Wie sollten wir mit dem Hass auf unseren Straßen umgehen?

Indem wir ganz deutlich machen, dass es sich nur um Hass und nicht um Meinungsfreiheit oder um Kritik an der israelischen Politik handelt. Kritik ist absolut legitim. Aber dann zieht man vor eine staatliche Einrichtung wie eine Botschaft oder ein Generalkonsulat und äußert da in einer zivilisierten Art seine Meinung über die israelische Politik. Aber die Demonstrationen der letzten Wochen sind keine Kritik an der israelischen Politik, sondern Hass auf Juden und Antisemitismus. Solidarität mit muslimischen Glaubensschwestern und -brüdern ist vollkommen in Ordnung. Aber was eben nicht geht, ist Solidarität mit Terroristen. Der Nahostkonflikt ist kompliziert, aber was weniger kompliziert und sehr, sehr eindeutig ist, ist die deutsche Staatsräson und auch das Bekenntnis Deutschlands, das Judentum in Deutschland nicht nur stattfinden muss, sondern auch gewünscht ist. Und ich glaube, es ist unsere gemeinsame Aufgabe, das zu ermöglichen. Das ist nicht nur eine Sache für die Integrationspolitik.

Serap Güler (CDU) ist seit 2017 ist Staatssekretärin für Integration und Migration in Nordrhein-Westfalen. Zuvor war sie als Referentin des damaligen NRW-Integrationsministers Armin Laschet tätig. Güler kandidiert für den Bundestag und sitzt im Bundesvorstand ihrer Partei.

Äußerungen unserer Gesprächspartner:innen geben deren eigene Auffassungen wieder. 

 

2 Juni 2021 0 Kommentare
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Mafia-Skandal wird immer gefährlicher für Erdogan

von Fremdeninfo 1 Juni 2021
von Fremdeninfo

…

 

Mafia-Skandal wird immer gefährlicher für Erdogan

Von Daniel Derya Bellut

…Ein Mafiapate legt Beziehungen zwischen der türkischen Regierung und der türkischen Unterwelt offen. In einem neuen Video spricht er von illegalen Waffengeschäften zwischen Ankara und islamistischen Milizen.

© DHA Provided by Deutsche Welle

Mit seinen Videobotschaften sorgte der Mafiapate Sedat Peker in den Sozialen Netzwerken für Aufsehen. Mehrere Videos gibt es von ihm auf YouTube – jedes davon ging viral und bestimmt seither die Schlagzeilen in der Türkei. In seinen Ansprachen macht er namhaften Politikern aus der Regierungspartei ungeheuerliche Vorwürfe: Sie seien in Mord, Vergewaltigung, Drogenschmuggel, Machtmissbrauch und viele weitere kriminellen Machenschaften verwickelt.

Der 49-jährige Sedat Peker war der türkischen Öffentlichkeit schon lange Zeit bekannt. Er gilt als feste Größe in der türkischen Unterwelt, musste sich mehrmals wegen Mordes, versuchten Mordes und Entführung vor Gericht verantworten und wurde wegen der „Gründung einer kriminellen Organisation“ verurteilt. Als in der Türkei gegen ihn Ermittlungen eingeleitet wurden, hat sich Peker im Jahr 2020 nach Dubai absetzt.

Der Mafiaboss Peker hält mit seinen Enthüllungen seit Wochen die Türkei in Atem © Anka Der Mafiaboss Peker hält mit seinen Enthüllungen seit Wochen die Türkei in Atem

Waffen für die al-Nusra-Front

Auch die Botschaft seines achten Videos hat es in sich: Dieses Mal verdächtigt er die türkische Regierung, im Jahr 2014 illegal Waffen an die dschihadistische Miliz al-Nusra-Front geliefert zu haben. Die terroristische Organisation kämpft im syrischen Bürgerkrieg gegen Machthaber Baschar al-Assad und seine Armee.

Den Vorwurf macht er an einer persönlichen Anekdote fest: Er sei zu diesem Zeitpunkt im Kontakt mit Regierungsvertretern gewesen, die ihm dabei helfen sollten, Hilfsgüter an die turkmenischen Rebellen in Nordsyrien zu liefern. Doch die Dinge haben sich offenbar anders entwickelt, als Peker sich das vorgestellt hatte. Einige Lastwagen, die unter seinem Namen Richtung Syrien fuhren, wurden demnach mit Waffen und Munition beladen und gingen nicht an turkmenische Rebellen, sondern steuerten Vertreter der Al-Nusra-Front an. Der Mafiaboss ergänzt, dass die Waffen-Lieferung von dem Sicherheits- und Militärunternehmen SADAT organisiert worden sei – die private Firma steht der türkischen Regierung nahe. Der Gründer Adnan Tanriverdi ist der ehemalige Sicherheitsberater des türkischen Präsidenten Erdogan. SADAT hat die Behauptungen unterdessen zurückgewiesen.

Hinweise verdichten sich: Hat Ankara Waffen an Islamisten geliefert? © picture-alliance/AP Photo/Nusra Front on Twitter Hinweise verdichten sich: Hat Ankara Waffen an Islamisten geliefert?

Auch Exil-Journalist Dündar berichtete über Waffenschmuggel

Die Botschaft Pekers ist auch daher brisant, weil in der Türkei schon länger Hinweise kursieren, dass Ankara in Waffengeschäften mit islamistischen Extremisten verwickelt ist. Der sich in Deutschland im Exil befindende ehemalige Chefredakteur der Oppositionszeitung Cumhuriyet, Can Dündar, machte in der türkischen Öffentlichkeit Furore, als er im Jahr 2015 über einen vermeintlichen Waffenschmuggel berichtete, bei dem der türkische Geheimdienst MIT Waffen und Munition an Extremisten in Syrien geliefert habe soll.

Der Beitrag sollte sich für Dündar, der heute in Berlin lebt, schwer rächen. Er wurde in der Türkei verhaftet und verlor seinen Job als Chefredakteur, bevor er schließlich im Juli 2016 seine Heimat verlassen hat. Um dem Strafvollzug zu entgehen, flüchtete er ins deutsche Exil. Im Dezember 2020 wurde Dündar wegen Spionage und Unterstützung einer terroristischen Organisation in seiner Abwesenheit zu 18 Jahren und neun Monaten Haft wegen Spionage sowie zu weiteren acht Jahren und neun Monaten wegen Terrorunterstützung verurteilt. Ein abschließendes Urteil hat das Oberste türkische Gericht (Yargitay) aber noch nicht gefällt.

Pekers Beweise wecken Hoffnungen, dass Dündars Prozess neu aufgerollt werden könnte. Can Dündar sagte der DW allerdings, dass er sich nicht allzu große Hoffnungen mache. „Man kann vom Rechtssystem im jetzigen Zustand keine ernsthaften Schritte erwarten.“

„Du verdienst es, zu sterben“

Dass ausgerechnet der Mafiapate den türkischen Journalisten entlasten könnte, ist eine kuriose Wende in diesem Fall: Nach eigenen Angaben erhielt Dündar von dem Mafioso, weil er über den vermeintlichen Waffenschmuggel des türkischen Geheimdienstes (MIT) berichtete, eine Nachricht mit den Worten: „Du hast die Nation betrogen. Daher verdienst du es, zu sterben.“ Damals war Peker noch Anhänger der türkischen Regierung. „Es bringt viele zum Lachen, dass unser Bericht mit dem MIT-Laster nun von einem Anführer der organisierten Kriminalität verifiziert wurde.“ Dass ein Insider auspackt, mache die Aussagen besonders wirkungsvoll.

Hatte auch über Waffenlieferungen berichtet: Can Dündar, Ex-Chefredakteur der Cumhuriyet © Malte Ossowski/SvenSimon/picture alliance Hatte auch über Waffenlieferungen berichtet: Can Dündar, Ex-Chefredakteur der Cumhuriyet

Aus Sicht des ehemaligen Chefredakteurs zielen Pekers Anschuldigungen direkt auf Präsident Erdogan: „Was mich im letzten Video überrascht hat, war, dass er die Verbindungen zum Präsidentenpalast offengelegt hat.“ Viele Einzelheiten (zu den Waffenlieferung) seien auch vor den Enthüllungen bekannt gewesen. „Aber niemand wagte es, die Verbindungen zu Erdogan richtig aufzuarbeiten.“ Peker habe in seinem Video relevante Namen genannt, die Verbindungen zum Präsidentenpalast haben, so Dündar.

Peker will Erdogan ins Visier nehmen

Pekers YouTube-Auftritt bedeutet einen weiteren Image-Schaden für Recep Tayyip Erdogan. Lange Zeit hatte der türkische Präsident zu den Behauptungen des Unterwelt-Bosses geschwiegen; nur sporadisch nahm er ab und zu Stellung zu den Enthüllungen. Seit Wochen wird spekuliert, warum sich der normalerweise so meinungsstarke Präsident so zurückhält. Auch Dündar sei nicht entgangen, dass „Erdogan sehr geduldig war und sich immer genau überlegt hat, was er über ihn sagt“.

Innenminister Süleyman Soylu (re.) und Mafiaboss Sedat Peker: von Freund zu Feind © Provided by Deutsche Welle Innenminister Süleyman Soylu (re.) und Mafiaboss Sedat Peker: von Freund zu Feind

Alleine mit den ersten acht Video-Botschaften löste der Mafiaboss Peker ein politisches Erdbeben aus. Das nächste Video, das kommenden Sonntag veröffentlicht werden soll, wird mit besonders viel Spannung erwartet. Er kündigte an, dass er im nächsten Video den türkischen Präsidenten direkt adressieren werde.

Es wird eine Abrechnung mit Erdogan erwartet, mit dem er eigentlich ein gutes Verhältnis haben soll. In seinen Videos nannte er den Präsidenten liebevoll Abi – zu deutsch: großer Bruder.Wochenlang konfrontierte der Mafioso den türkischen Innenminister Suleyman Soylu in seinen Video-Botschaften mit mehreren Vorwürfen. Nachdem die Luft für Soylu immer dünner wurde und die Rücktrittsforderungen der Opposition immer lauter, solidarisierte sich schließlich Erdogan. „Wir stehen hinter unserem Innenminister.“ Offensichtlich eine Provokation für Peker. Er kündigte an, dass er am kommenden Sonntag aufdecken möchte, in was für einer Beziehung er zu dem türkischen Präsidenten steht.

Autor: Daniel Derya Bellut

1 Juni 2021 0 Kommentare
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Antisemitismus

Antisemitismus in Deutschland: Besonders junge Juden denken über Auswanderung nach

von Fremdeninfo 29 Mai 2021
von Fremdeninfo

 

Antisemitismus in Deutschland: Besonders junge Juden denken über Auswanderung nach

Nach einer Vielzahl antisemitischer Vorfälle in Deutschland spielen nach Angaben der früheren Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland vor allem jüngere Juden mit dem Gedanken, das Land zu verlassen.

© picture alliance / dpa Symbolbild

„Die ständigen antisemitischen Vorfälle beschäftigen vor allem jüngere Menschen, die eine Familie gründen oder sich eine Existenz aufbauen“, sagte Charlotte Knobloch dem „Münchner Merkur“ (Samstagsausgabe). „Sie stellen sich die Frage, ob sie weiterhin hier leben wollen.“ Sie überlegten, ob sie nach Israel auswandern sollten – „oder in irgendein anderes europäisches Land, in dem diese Dinge nicht so im Vordergrund stehen“, sagte die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG) München und Oberbayern.

Antisemitismus sei nicht in Deutschland erfunden worden, sagte die 88 Jahre alte Holocaust-Überlebende. Es gebe ihn überall in Europa. „Er ist nie besiegt worden, das war klar. Aber ich habe nie geglaubt, dass Antisemitismus in dieser Form wieder auftritt und bei Demonstrationen der Hass gegen jüdische Menschen und den Staat Israel unter großem Beifall der Anwesenden hinausgeschrien wird.“ (dpa

29 Mai 2021 0 Kommentare
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Deutschland erkennt Kolonialverbrechen als Völkermord an

von Fremdeninfo 28 Mai 2021
von Fremdeninfo

Deutschland erkennt Kolonialverbrechen als Völkermord an

Von / DPA

Berlin/Windhuk (dpa) – Mehr als 100 Jahre nach den Verbrechen der deutschen Kolonialmacht im heutigen Namibia erkennt die Bundesregierung die Gräueltaten an den Volksgruppen der Herero und Nama als Völkermord an.

Die Nachkommen will Deutschland in den kommenden 30 Jahren mit 1,1 Milliarden Euro unterstützen und offiziell um Vergebung bitten. Darauf haben sich Regierungsdelegationen aus beiden Ländern nach fast sechs Jahren Verhandlungen verständigt, wie Außenminister Heiko Maas bekanntgab. «Ich bin froh und dankbar, dass es gelungen ist, mit Namibia eine Einigung über einen gemeinsamen Umgang mit dem dunkelsten Kapitel unserer gemeinsamen Geschichte zu erzielen», sagte er.

Vernichtungskrieg mit Zehntausenden Toten

Das Deutsche Reich war von 1884 bis 1915 Kolonialmacht im heutigen Namibia und schlug Aufstände brutal nieder. Während des Herero-und-Nama-Kriegs von 1904 bis 1908 im damaligen Deutsch-Südwestafrika begingen die Kolonialherren einen Massenmord, der als erster Genozid des 20. Jahrhunderts gilt. Historikern zufolge wurden etwa 65.000 von 80.000 Herero und mindestens 10.000 von 20.000 Nama getötet.

Bereits seit 2015 verwendet das Auswärtige Amt den Begriff des Völkermords in seinem allgemeinen Sprachgebrauch für den Vernichtungskrieg in Namibia. Jetzt werden die Gräueltaten auch ganz offiziell als Völkermord bezeichnet.

Anfang des 20. Jahrhunderts, zum Zeitpunkt der Gräueltaten gegen die Herero und Nama, gab es diesen juristischen Begriff noch gar nicht. Erst 1948 beschloss die UN-Generalversammlung als Konsequenz aus dem Holocaust die «Konvention über die Verhütung und Bestrafung des Völkermordes» und machte Völkermord damit zum Straftatbestand. Die Konvention gilt aber nicht rückwirkend, deswegen ergeben sich für Deutschland aus der Anerkennung des Völkermords auch keine rechtlichen Konsequenzen.

Eine Milliarde als «Geste der Anerkennung des unermesslichen Leids»

Die Bundesregierung hat vor diesem Hintergrund auch immer wieder betont, dass es aus ihrer Sicht keinen Rechtsanspruch auf Entschädigung gibt. Dass sie nun trotzdem eine Summe von 1,1 Milliarden Euro locker macht, sieht sie als politisch-moralische Verpflichtung. Es sei eine «Geste der Anerkennung des unermesslichen Leids, das den Opfern zugefügt wurde», sagte Maas. Das Geld soll über einen Zeitraum von 30 Jahren vor allem in Projekte in den Siedlungsgebieten der Herero und Nama gesteckt werden. Dabei soll es um Landreform, Landwirtschaft, ländliche Infrastruktur und Wasserversorgung sowie Berufsbildung gehen.

Bitte um Vergebung – aber kein Schlussstrich

Das dritte Kernelement der gemeinsamen politischen Erklärung, die in den nächsten Wochen noch feierlich unterzeichnet werden soll, ist die Bitte um Vergebung. Berichten zufolge soll sie durch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in einem feierlichen Akt im Parlament von Namibia ausgesprochen werden. Offiziell angekündigt wurde das vom Bundespräsidialamt aber noch nicht.

«Unser Ziel war und ist, einen gemeinsamen Weg zu echter Versöhnung im Angedenken der Opfer zu finden», sagte Maas. Er betonte aber auch, dass die Vereinbarung mit Namibia keinen Schlussstrich unter die Vergangenheit bedeute. «Die Anerkennung der Schuld und unsere Bitte um Entschuldigung ist aber ein wichtiger Schritt, um die Verbrechen aufzuarbeiten und gemeinsam die Zukunft zu gestalten», betonte er. Ziel ist es, die Zusammenarbeit beider Länder nun deutlich zu intensivieren.

Nicht alle sind zufrieden

Die Verhandlungen wurden von Beauftragten der beiden Regierungen geführt, die Herero und Nama waren aber eng eingebunden. Bei einigen Vertretern der Volksgruppen hatten erste Hinweise auf das Abkommen jedoch bereits Kritik ausgelöst. Es sei nichts weiter als ein PR-Coup Deutschlands und ein Akt des Betruges der namibischen Regierung, hatte es in einer Erklärung der Ovaherero Traditional Authority und Nama Traditional Leaders Association geheißen. Einige ihrer Vertreter haben eine Petition im Bundestag eingebracht und planten am Freitag eine Protestkundgebung in Berlin.

Die Ovaherero Traditional Authority ist nur eine von vielen Herero-Gruppen, von denen acht offiziell von der Regierung anerkannt und in der namibischen Verhandlungsdelegation vertreten sind. Auch die Nama Traditional Leaders Association ist nicht repräsentativ für alle Nama-Gruppen. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) begrüßte das Abkommen, forderte aber auch, alle Herero- und Nama-Verbände einzubeziehen. Auch die Verbrechen des deutschen Kaiserreiches im heutigen Kamerun, Togo, Tansania, im chinesischen Qingdao und auf Pazifikinseln warteten zudem noch auf Aufarbeitung.

Jahrelange Verhandlungen

Deutschland hatte sich ab 1884 Kolonien in Afrika, Ozeanien und Ostasien angeeignet. Es verfügte damit über das viertgrößte koloniale Gebiet und war Besatzungsmacht nicht nur in Deutsch-Südwestafrika (Namibia), sondern auch in Kamerun, Togo, Deutsch-Ostafrika (Tansania), im chinesischen Tsingtao und auf Pazifikinseln. Die gewaltvolle Herrschaft der Deutschen führte zu Aufständen und Kriegen. Mit der deutschen Niederlage im Ersten Weltkrieg wurden ihre Kolonien dann unter den Siegermächten aufgeteilt.

Die jetzt abgeschlossenen Verhandlungen hingen lange Zeit an der heiklen Frage einer finanziellen Entschädigung für koloniale Ausbeutung und Unterdrückung fest. Über lange Strecken muteten sie wie ein Gefeilsche um Bedingungen und Umstände für die längst überfällige Entschuldigungsgeste Deutschlands an. Die Bundesregierung habe einer «bedingungslosen Entschuldigung» an die namibische Regierung, ihr Volk und die betroffenen Gemeinden zugestimmt, wolle aber nicht den Begriff «Reparationen» benutzen, hatte Namibias Präsident Hage Geingob noch im vergangenen August geklagt. Auch der Begriff «Heilung der Wunden» wurde als unzureichend abgelehnt.

Aus deutscher Sicht war es wichtig, jetzt noch vor der Bundestagswahl zu einer Einigung zu kommen. Denn auch die beiden Parlamente sollen noch zustimmen.

28 Mai 2021 0 Kommentare
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Rassismus

Antonio Rüdiger: „Für einige Deutsche werde ich nie Deutscher sein

von Fremdeninfo 28 Mai 2021
von Fremdeninfo

 

  1. Antonio Rüdiger: „Für einige Deutsche werde ich nie Deutscher sein

 
Fußball Nationalspieler Rüdiger

„Für einige Deutsche werde ich nie ein Deutscher sein“


Nur noch wenige Tage und die deutsche Nationalmannschaft beginnt ihr EM-Trainingslager. In Seefeld in Österreich will Bundestrainer Joachim Löw seine 26 Nominierten in Turnierform bringen. Reporter Dirk Schommertz hat sich schonmal vor Ort umgeschaut.

 

Antonio Rüdiger hat in einem bemerkenswerten Beitrag das Rassismusproblem im Fußball illustriert. Der deutsche Nationalspieler glaubt, dass es nicht wirklich ernst genommen wird. Er sagt, das seien „nicht nur paar Idioten“ auf der Tribüne. Das Problem gehe tiefer.

Kurz vor dem Champions-League-Finale mit dem FC Chelsea am Samstag (21 Uhr, im Sport-Ticker von WELT) und der EM-Vorbereitung mit der Nationalmannschaft hat Antonio Rüdiger fortwährenden Rassismus im Fußball beklagt. In einem sehr persönlichen Beitrag für „The Players’ Tribune“ berichtete der Verteidiger von seiner Kindheit im Berliner Bezirk Neukölln und prangerte eine aus seiner Sicht scheinheilige Kultur im Profigeschäft an.

„Hin und wieder haben wir eine große Social-Media-Kampagne, und jeder fühlt sich gut mit sich selbst, und dann kehren wir zur Normalität zurück. Nichts ändert sich jemals wirklich“, schrieb Rüdiger, der am Samstag in Porto mit Chelsea gegen Manchester City um den Königsklassentitel spielt.

Um die Super League innerhalb von 48 Stunden zu verhindern, hätten Presse, Fans und Spieler zusammengestanden, „aber wenn es in einem Fußballstadion oder online offensichtlichen rassistischen Missbrauch gibt, ist das immer kompliziert?“, fragte der 28-Jährige rhetorisch. Seine Antwort: „Vielleicht, weil es nicht nur ein paar Idioten auf der Tribüne sind. Vielleicht, weil es viel tiefer geht“, bleibe Rassismus ein gesellschaftliches Dauerproblem.

Unter Profi-Kollegen ist Thema Rassismus eine Randnotiz

Schon als Kind habe er Ausgrenzung erfahren und verinnerlicht. „Ich wurde hier geboren, aber für einige Deutsche werden ich nie ein Deutscher sein“, sei damals eine Lektion gewesen, schrieb Rüdiger, dessen Eltern vor dem Bürgerkrieg in Sierra Leone nach Deutschland geflüchtet waren. „Es ist bittersüß, weil Deutschland meiner Familie alles gegeben hat“, sagte der 40-malige Nationalspieler.Auch unter Profi-Kollegen sei das Thema Rassismus eine Randnotiz. „Es gibt immer PlayStation, Instagram, Autos, das nächste Spiel – es gibt immer etwas, das uns von harten Gesprächen ablenkt“, sagte Rüdiger. „Posten, Posten, Posten. Das Gefühl, wir haben etwas getan. Und doch haben wir nichts getan. Nichts verändert sich“, beklagte der Berliner, der von rassistischen Beleidigungen in Italien und persönlichen Anfeindungen in England erzählte.

 

Auch sein Text werde keine schnelle Änderung bringen, schrieb Rüdiger. „Wir werden dieses Problem nicht mit einer Social-Media-Kampagne oder mit diesem Artikel lösen. Ich habe zu viel gelebt, um die Hoffnung eines Kindes zu haben. Aber ich bin nicht hoffnungslos. Ich werde weiter kämpfen – für immer. Weil ich weiß, dass es Leute gibt, die sich darum kümmern. Ich weiß, dass es Leute gibt, die mich wirklich hören“, sagte der Profi. Für diese Menschen wolle er das Champions-League-Finale gewinnen – als Junge aus Neukölln.

28 Mai 2021 0 Kommentare
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Politik

Der rassistischer Brandanschlag in Solingen ist nach 28 Jahre nicht vergessen!

von Fremdeninfo 25 Mai 2021
von Fremdeninfo

Der rassistischer Brandanschlag in Solingen ist nach 28 Jahre nicht vergessen!

Cumali YAgmur

Am 29. Mai 1993 kommen bei einem rassistischer Brandanschlag in Solingen auf das Wohnhaus der türkischen Familie Genç zwei Frauen und drei Mädchen im Alter von vier, neun und zwölf Jahren ums Leben.

Wie bei dem Anschlag in Mölln 1992, bei dem drei Frauen getötet worden waren, wurden mit dem Brandanschlag in Solingen erneut  EinwanderInnen Opfer eines vorsätzlich gelegten Brandes. In den folgenden Tagen kam es in Solingen zu zahlreichen Trauerkundgebungen, bei denen Vertreter der türkeistämmigen Community stärkeren Schutz vor rechtsradikalen Gewalttaten forderten. Auch in anderen Städten fanden nach dem Anschlag in Solingen Protestkundgebungen statt. Immer wieder in der deutschen Geschichte muss man sich mit solchen Formen rassistischer Gewalttaten auseinandersetzen. Es ist kein Zufall, daß nach dem Anschlag in Solingen die Mordserie der nationalsozialistischen Untergrundorganisation NSU begann, einer Terror-Gruppe um Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe.

Am 9. September 2000 wurde in Nürnberg auf den Blumenhändler Enver Simsek geschossen. Er starb kurz darauf. Die Tat war der Auftakt der NSU-Mordserie aber erst nach mehr als zehn Jahren nach seinem Tod werden die Täter bekannt.

Die Neonazis ermordeten Simsek aus rassistischen Motiven. Mindestens neun weitere Menschen tötet die Gruppe anschließend: Abdurrahim Özüdogru, Süleyman Tasköprü, Habil Kilic, Mehmet Turgut, Ismail Yasar, Theodoros Boulgarides, Mehmet Kubasik und Halit Yozgat. Außerdem erschießen die Terroristen.

Bereits vorher hatten die Rechtsterroristen Anschläge verübt. Dabei wurde die Tochter eines Ladenbesitzers in Köln schwer verletzt; in Nürnberg war ihr Sprengsatz fehlerhaft und verletzte einen türkischen Gastwirt nur leicht. In beiden Fällen richteten sich die Ermittlungen zuerst auf das jeweilige Umfeld der Opfer.

Dieses Schema wiederholte sich bei den folgenden Morden, Dazu kamen die besonders rätselhaften Fälle von Heilbronn, wo die Terroristen die Polizistin Michele Kiesewetter erschossen, sowie in Kassel. Dort am Tatort in einem Internetcafé war ein Mitarbeiter des Verfassungsschutzes anwesend, der angeblich privat gechattet haben soll und das schwer verletzte NSU-Opfer hinter dem Tresen liegend nicht gesehen haben will.

Der Fall sorgt bis heute für Spekulationen, da der Geheimdienstmitarbeiter Agenten im rechtsextremen Milieu führte, die in der hessischen Neonazi-Szene gut vernetzt waren. Im Zuge der Ermittlungen zum Mord an den CDU-Politiker Walter Lübcke 2019 tauchten Personen aus dieser Szene dann erneut auf.

Das mutmaßlich rechtsradikale und rassistische Attentat Hanau erschüttert Deutschland 2020. Ein Mann tötete zehn Menschen, Kinder von Einwanderern, sich selbst und seine Mutter. „Hass ist ein Gift in der Deutsche Gesellschaft“, so die Bundeskanzlerin Merkel.

Es häufen sich rassistische Anschläge auf Wohnheime von Asylbewerbern, Drohbriefe werden gegen Politiker und Politikerinnen gerichtet und die laut geäußerten rassistischen und antisemitischen Äußerungen von rechten Bundestagsabgeordneten.

Rassismus und Antisemitismus kann man nicht nur mit Lippenbekenntnissen bekämpfen. Es ist Zeit, zu akzeptieren, dass dieses Land sich längst zu einem Einwanderungsland entwickelt hat. Dazu gehören Gesetze wie das volle Bürgerrecht für alle, die hier leben,  um ein friedlicheres Zusammenleben zu gewährleisten.

25 Mai 2021 0 Kommentare
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