• Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung
Fremdeninfo
  • Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung
Fremdeninfo
Fremden Info
Einwandererinnen und Flüchtlingspolitik
  • Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung
Flüchtlinge

EU-Bericht: Italien blockiert Rücknahme von Asylbewerbern

16 Juli 2026 0 Kommentare
Flüchtlinge

Asyl-Verschärfung: In Großbritannien zu bleiben, wird für alle Ausländer schwere

14 Juli 2026 0 Kommentare
Flüchtlinge

Prämien für Rückkehrer: Poseck für regelmäßige Abschiebeflüge nach Syrien

13 Juli 2026 0 Kommentare
Flüchtlinge

Mehr als eine Million Migranten beantragen rechtlichen Status in Spanien

12 Juli 2026 0 Kommentare
AllgemeinFlüchtlinge

Güler will in Syrien für „inklusiven Transitionsprozess“ werbenSerap

15 Juni 2026 0 Kommentare
Flüchtlinge

Das neue europäische Asylrecht

13 Juni 2026 0 Kommentare
Archive

Die Folgen des Bebens – Erdogan ist wie ausgetauscht – dahinter steckt ein strategisches Ziel

von Fremdeninfo 31 März 2023
von Fremdeninfo

 

 

 

Die Folgen des Bebens – Erdogan ist wie ausgetauscht – dahinter steckt ein strategisches Ziel

Artikel von Von FOCUS-online-Gastautor Ronald Meinardus •

Freundliche Töne in Richtung Athen, die Zustimmung zum Nato-Beitritt Finnlands und keine antiwestlichen Tiraden mehr: Erdogans plötzliche Wandlung überrascht – und verfolgt ein klares strategisches Ziel.

In seiner langen Karriere als Politiker hat Recep Tayyip Erdogan viele Wandlungen vollzogen. In den frühen Jahren seiner Regentschaft feierten westliche Regierungen den Türken als muslimischen Hoffnungsträger, der es verstand, Islam und Demokratie zusammenzuführen.

Später dann wuchsen Distanz und Ablehnung: Erdogans Tiraden gegen den Westen, die autokratische Politik im Inland und die aggressiven Eskapaden jenseits der Grenzen führten dazu, dass die einstige Lichtgestalt zum politischen Schmuddelkind für den Westen degenerierte.

Wir erleben einen anderen, man mag sagen: geläuterten türkischen Präsidenten

Präsidenten

Erdogans Wandlungen verfolgten stets dasselbe strategische Ziel: Die Kurskorrekturen dienten dazu, seine Macht zu verteidigen und, wo möglich, zu mehren. In diesen Tagen erleben wir – einmal mehr – einen anderen, man mag sagen: geläuterten türkischen Präsidenten.

Für viele überraschend ist die nur als radikal zu bezeichnende Wende in Erdogans Politik gegenüber dem Nachbarn Griechenland. Noch vor wenigen Wochen verging kaum ein Tag ohne giftige Drohungen des Präsidenten. Die türkische Luftwaffe begleitete die kriegerische Rhetorik mit Verletzungen des Luftraums über griechischen Inseln im Ägäischen Meer.

Politische Beobachter sprachen von einer neuen Eiszeit in den bilateralen Beziehungen. In Washington und anderen westlichen Hauptstädten ging die Sorge um, ein militärischer Zwischenfall könne in eine kriegerische Auseinandersetzung der verfeindeten Bündnispartner eskalieren.

Erdogans Sinneswandel ist in erster Linie eine Folge des Erdbebens

All dies ist inzwischen Vergangenheit. Inzwischen vergeht kaum ein Tag, ohne dass positive Botschaften aus Ankara in Athen eingehen. Den bisherigen Höhepunkt erreichten die demonstrativen Freundlichkeiten am 25. März: Erdogan wählte ausgerechnet – und durchaus symbolträchtig – den Tag, an dem die Griechen kollektiv den Beginn ihres Unabhängigkeitskampfes gegen die Osmanen-Herrschaft feiern für seine Glückwunsch-Post an das Nachbarvolk: „Ich bin überzeugt, dass die Beziehungen und die Zusammenarbeit unserer beiden Länder sich mit unseren gemeinsamen Bemühungen in Zukunft weiterentwickeln werden“, stand in der Botschaft an Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis.

Das klingt zunächst nicht außergewöhnlich. Ist es aber doch, wenn man bedenkt, dass der türkische Präsident den Griechen vor wenigen Monaten zur „persona non grata“ erklärt hatte, mit der er nichts mehr zu tun haben wollte.

Erdogans Sinneswandel ist in erster Linie eine Folge des Erdbebens, das Anfang Februar den Südosten Anatoliens erschütterte: Historiker der Zukunft werden die türkische Politik in eine Zeit vor dem 6. Februar und eine Zeit nach dem Erdbeben aufteilen. In der Außenpolitik ist die Differenzierung bereits erkennbar. Ob dies auch für die Innenpolitik gilt, wird der Ausgang der türkischen Präsidentschafts- und Parlamentswahlen vom 14. Mai zeigen.

Erdogans nationalistische Propaganda von der auswärtigen Bedrohung wurde widerlegt

Das Erdbeben steht am Beginn einer neuen Phase der Entspannung in den griechisch-türkischen Beziehungen. Die Voraussetzung hierfür schuf in erster Linie die griechische Seite. Vom ersten Moment nach der Katastrophe stand Athen dem Nachbarland zur Seite. Die Anteilnahme und die Solidarität gingen weit über die offizielle Ebene hinaus. Das sollte nicht ohne Auswirkungen auf den politischen Prozess bleiben.

Die Fernsehbilder von der Schufterei der griechischen Bergungsmannschaften in den Trümmern Ostanatoliens widerlegten das verbreitete, offiziell geförderte Narrativ vom feindseligen Nachbarn. Die Bilder in den Massenmedien schufen die gesellschaftliche Grundlage für den diplomatischen Neubeginn; sie widerlegten die nationalistische Propaganda von der auswärtigen Bedrohung, die Erdogan immer wieder bemühte, um die Massen vor den Wahlen zu mobilisieren.

Kaum war die Erde zur Ruhe gekommen, reiste der griechische Außenminister Nikos Dendias ins

Neubeginn; sie widerlegten die nationalistische Propaganda von der auswärtigen Bedrohung, die Erdogan immer wieder bemühte, um die Massen vor den Wahlen zu mobilisieren.

Kaum war die Erde zur Ruhe gekommen, reiste der griechische Außenminister Nikos Dendias ins Katastrophengebiet. Der Schulterschluss mit seinem türkischen Amtskollegen im Windschatten der Ruinen bereitete den Weg für die Verhandlungen der stellvertretenden Außenminister in Ankara über eine „positive Agenda“ in nicht weniger als 25 Politikfeldern. In einem nächsten wird der griechische Verteidigungsministers Anfang April in offizieller Mission in die Türkei reisen. Die bilaterale Diplomatie legt ein rasantes Tempo vor.

Gute Beziehungen zwischen Athen und Ankara stärken die Nato

Es ist mehr als eine Fußnote wert, dass der griechisch-türkische Kommunikationskanal bereits vor dem schweren Erdbeben geöffnet wurde. Auf Vermittlung Deutschlands trafen führende Diplomaten Griechenlands und der Türkei vor Weihnachten in Brüssel zusammen und vereinbarten – in großer Geheimhaltung –, dass sie ihre Gespräche fortsetzen wollen. Das folgende Erdbeben hat dem Prozess eine neue Dynamik verliehen.

Entscheidend ist, die Annäherung wird mit Nachdruck von den westlichen Regierungen gefördert. Das hat auch mit dem Krieg in der Ukraine zu tun. Der Westen verfolgt das Ziel, geschlossen gegen den Aggressor Russland aufzutreten. Ein Zerwürfnis in der Allianz ist eine Schwachstelle. Gute Beziehungen zwischen Athen und Ankara stärken die Nato.

Das große Erdbeben hat die strategische Gleichung insofern verändert, als Ankara für den Wiederaufbau auf gewaltige Finanzhilfe aus dem Ausland angewiesen ist. Das meiste Geld – das zeigen die ersten Wochen nach dem Beben – kommt nicht aus Russland, China oder von Erdogans Freunden in Katar, sondern aus der EU und dem Westen. Die Not zwingt den türkischen Präsidenten, seine beschädigten Beziehungen zum Westen zu reparieren.

„Erdogan hat Kreide gefressen“, erklärt ein westlicher Diplomat

Als erste Maßnahme hat Erdogan seine antiwestliche Rhetorik, bislang ein Markenzeichen seiner Reden, gemäßigt. „Erdogan hat Kreide gefressen“, erklärt ein westlicher Diplomat den Wandel. Nicht allein die Sprache hat sich geändert. An mehreren Fronten folgten Taten, die den neuen Kurs belegen: Die Zustimmung zum Nato-Beitritt Finnlands ist nur ein erster Schritt. Es gilt nur als eine Frage der Zeit, bis Ankara die Mitgliedschaft auch Schwedens ratifiziert.

Westliche Diplomaten berichten, Ankara habe den USA und der EU zugesichert, dass keine Waren mehr aus der Türkei nach Russland gelangen, die unter die Sanktionen fallen. Ein weiteres Zugeständnis an den Westen betrifft das russische Raketensystem S 400, das wie kaum ein anderes Thema die Beziehungen zwischen Ankara und Washington vergiftet. Es mehren sich in letzter Zeit Aussagen von türkischer Seite, Ankara benötige das russische System nicht länger, da es eigene – vermeintlich bessere – Systeme in eigener Produktion entwickle.

In griechischen Diskussionen überwiegt in diesen Tagen die Skepsis

Ankaras „Botschaften der Freundschaft“ an den Nachbarn Griechenland, der Athener TV-Sender SKAI spricht von einem „diplomatischen Pressing“, müssen in einem größeren Zusammenhang gesehen werden. Sie sind Teil einer Kampagne, die zum Ziel hat, die beschädigten Beziehungen zum Westen zu reparieren. 

In griechischen Diskussionen überwiegt in diesen Tagen die Skepsis, der Zweifel über die Dauerhaftigkeit des freundlichen Klimas. Tatsächlich weiß niemand, was in der Zukunft passieren wird. Sicher ist: Der Westen wird seinen Druck aufrechterhalten, damit Stabilität und Frieden im östlichen Mittelmeer – und damit die Entspannung zwischen Griechenland und der Türkei – Bestand haben.

Es klingt zynisch, aber es ist eine Realität: Das „Erdbeben des Jahrhunderts“ hat hierfür die politische Grundlage geschaffen.

31 März 2023 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Flüchtlinge

Flüchtlingspolitik Union und FDP wollen Asylrecht verschärfen

von Fremdeninfo 30 März 2023
von Fremdeninfo

 

 

Flüchtlingspolitik Union und FDP wollen Asylrecht verschärfen

 

Die Union fordert eine Verschärfung des Asylrechts. Die „Grenzen der Belastbarkeit“ seien mancherorts überschritten, sagte CDU-Chef Merz vor einem Treffen mit Kommunalpolitikern. Auch in der FDP gibt es Stimmen für Veränderungen.

In Union und FDP werden Forderungen lauter, das Asylrecht zu verschärfen und illegale Zuwanderung zu begrenzen. Vor dem für heute angesetzten Kommunalgipfel der Union zur Flüchtlingskrise warf der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) in der Flüchtlingspolitik Fahrlässigkeit vor.

Heute Nachmittag lädt Merz Kommunalpolitiker zum „Flüchtlingsgipfel“ nach Berlin ein. Erwartet werden etwa 700 Landräte und Bürgermeister. Die CDU/CSU-Opposition will dabei die Probleme bei der Unterbringung von Flüchtlingen diskutieren.

„Die Kommunen flehen den Kanzler an“

Der „Bild“ sagte Merz: „Die Kommunen flehen den Kanzler an, endlich zu handeln.“ Das Verhalten des Kanzlers erschüttere das Vertrauen der europäischen Partner in Deutschland. „Europa braucht jetzt endlich einen gemeinsamen Weg in der Asylpolitik.“

Der CDU-Chef sagte, es gebe auch in Deutschland „Grenzen der Belastbarkeit“. Die seien „vielerorts erreicht, wenn nicht sogar in einigen Städten und Gemeinden überschritten. Wir müssen daher irreguläre Zuwanderung auf ein handhabbares Maß begrenzen“.

Mit 30.000 Asylanträgen pro Monat liege Deutschland „aktuell weit über dem Richtwert“ der früheren Bundesregierung von 200.000 pro Jahr, so Merz. Konkret forderte er mehr Schutz der EU-Außengrenzen und Asylzentren an den Grenzen. „Asylverfahren sollten möglichst an der Grenze der Europäischen Union durchgeführt werden, zum Beispiel durch grenznahe Aufnahme- und Entscheidungszentren.“

 
Vergangenes Jahr Fast eine Million Asylanträge in Europa

In der EU gab es 2022 deutlich mehr Asylanträge als im Vorjahr. Es ist der höchste Stand seit 2016.

Bayern stellt Höhe der Sozialleistungen infrage

Unterdessen stellte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) die Höhe der Sozialleistungen für Asylbewerber infrage. Der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ sagte er, Deutschland zahle im europäischen Vergleich die höchsten Sozialleistungen an Asylbewerber. Gleichzeitig sei die Neuverschuldung wegen der Energiekrise und des Krieges gegen die Ukraine höher.

„Wir müssen mal ernsthaft darüber nachdenken, ob wir uns das auf Dauer leisten können. Das ist ein Anziehungseffekt, über den man reden muss.“ Herrmann forderte zudem von der Bundesregierung, den Zuzug zu begrenzen und die Abschiebung von abgelehnten Asylbewerbern zu beschleunigen. Dafür müsse die Bundesregierung Druck auf die Herkunftsländer machen, ihre Staatsangehörigen wieder zurückzunehmen.

 
Kosten für Geflüchtete „Vom Bund muss mehr kommen“

Weil ihre Ausgaben stark steigen fordert die Ministerpräsidentenkonferenz mehr Unterstützung für die Länder.

Positionspapier der FDP

Wie die Mediengruppe Bayern berichtet, haben zwei FDP-Politiker ein Positionspapier verfasst, das mehr Ordnung und Konsequenz in der gesamten Migrationspolitik fordert. Fraktions-Vize Konstantin Kuhle und der Parlamentarische Geschäftsführer Stephan Thomae fordern demnach, dass Asylanträge künftig auch in Drittstaaten geprüft werden können.

Auch sollten die Kompetenzen der Bundespolizei bei Rückführungen von ausreisepflichtigen Personen erweitert werden. Darüber hinaus fordern die Autoren eine „Rückführungsoffensive der Bundesländer“.

 
Unterbringung von Geflüchteten „Nicht nur ein Dach über dem Kopf“

Die Kommunen sehen sich angesichts der vielen Geflüchteten an der Belastungsgrenze und fordern mehr Unterstützung.

Kühnert warnt vor Vergiftung der Debatte

SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert warnte vor einer Vergiftung der Debatte. „Wenn die Union sich in der Migrationspolitik einbringen will, dann wäre es gut, wenn sie diesmal der Versuchung widerstehen würde, mit Sozialtourismus-Parolen und vergleichbarem Getöse die Debatte zu vergiften“, sagte Kühnert dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

Die Herausforderungen, wie etwa der Wohnraummangel, seien allen klar, so Kühnert. „Innenministerin Nancy Faeser hat deshalb längst ein geordnetes Verfahren eingeleitet. Dabei geht es unter anderem um die Mobilisierung von Bundesliegenschaften, aber auch um die Digitalisierung der Prozesse in den Kommunen.“

Auch der kommunalpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Bernhard Daldrup, betonte, die Bundesregierung sei „längst mit den Kommunen im Gespräch über die aktuellen Herausforderungen“. „Wochen nach unserer Migrationskonferenz kommt das Thema bei der Union an“, so Daldrup weiter.

Der Bund zahle bereits Milliarden für die Kommunen bei der Unterbringung von Geflüchteten, bei der Schaffung von Kitaplätzen oder bei der Organisation von Integrationskursen. Daldrup sieht dabei vorrangig die Bundesländer in der Pflicht, welche die finanziellen Mittel an die Kommunen weiterleiten müssten.

 

30 März 2023 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Kultur

„USA: Amerikanische Kellnerin teilt aus: „Ich hasse Europäer“

von Fremdeninfo 29 März 2023
von Fremdeninfo

 

  1. „USA: Amerikanische Kellnerin teilt aus: „Ich hasse Europäer“

Wegen 10-Prozent-TrinkgeldAmerikanische Kellnerin teilt aus: „Ich hasse Europäer“
https://www.facebook.com/sharer/sharer.php?u=https://www.focus.de/panorama/welt/wegen-10-prozent-trinkgeld-amerikanische-kellnerin-teilt-aus-ich-hasse-europaeer_id_189544631.html?fbc=fb-shares‘,450,420);TFT.GTM.SE1();return false;“ title=“Auf Facebook teilen“ rel=“nofollow“ target=“_blank“>Teilen
https://getpocket.com/save?url=https://www.focus.de/panorama/welt/wegen-10-prozent-trinkgeld-amerikanische-kellnerin-teilt-aus-ich-hasse-europaeer_id_189544631.html‘,450,420);return false;“ title=“Auf Pocket teilen“ rel=“nofollow“ style=“background: url(https://static.focus.de/pics/icons/pocket_button.png) top no-repeat“ target=“_blank“>
350
  • Kommentare
  • https://www.focus.de/panorama/welt/wegen-10-prozent-trinkgeld-amerikanische-kellnerin-teilt-aus-ich-hasse-europaeer_id_189544631.html%0A%0ABeste Grüße v

imago images/Ralph Peters Amerikanische Kellnerin teilt aus, weil sie zu wenig Trinkgeld bekommt: „Ich hasse Europäer“. (Symbolbild)
Mittwoch, 29.03.2023, 17:35

Die US-amerikanische Kellnerin Madison Tayt hat auf Twitter ordentlich gegen Europäer ausgeteilt. Der Grund: Spanische Kunden hätten ihr nicht genügend Trinkgeld gegeben. Der Tweet löst eine Debatte über die unterschiedlichen Trinkgeldkulturen aus. 

700 Dollar. So teuer war die Rechnung der spanischen Gäste im New Yorker Restaurant, in dem Madison Tayt kellnert. Trinkgeld hat sie auch bekommen: 70 Dollar, also zehn Prozent der Restaurant-Rechnung. In Tayts Augen definitiv zu wenig, weshalb sie sich kurzerhand via Twitter über die spanischen Gäste beschwert: „Ich hasse Europäer.“

Wie „ Blick “ berichtet, schreibt die New Yorkerin weiter: „Wir müssen Europäern verbieten, hierher zu reisen, bis sie lernen, wie man sich zu verhalten hat.“ Sie erklärt, dass ihr Vorgesetzter nach dem Vorfall zu den spanischen Gästen gegangen sei und nach dem Service gefragt habe. Sie seien äußerst zufrieden gewesen, interessierten sich jedoch nicht für die „üblichen 20 Prozent Trinkgeld“, auf die der Restaurant-Besitzer die Gäste aufmerksam machte. Die Spanier gingen einfach und blieben bei ihren 10 Prozent Trinkgeld. 

US-amerikanische Kellnerin teilt aus: „Ich hasse Europäer“

Unter dem Tweet wurde heftig diskutiert, ob die spanischen Gäste zu geizig gewesen seien oder die Kellner in den USA zu viel Trinkgeld erwarten, weil ihre Löhne zu schlecht sind. Einerseits wurde der Kellnerin zugestimmt, dass Europäer die „schlechtesten Kunden“ seien. Andererseits wurde sie jedoch auch gefragt, warum sie ihren Chef nicht um eine Gehaltserhöhung bitte, damit sie nicht auf Trinkgeld angewiesen ist, um einen anständigen Lohn zu verdienen. Andere Twitternutzen stimmten dem zu und erklärten, dass es in Spanien schon Glück sei, wenn man überhaupt Trinkgeld bekommt. 

Dass unterschiedliche Länder auch unterschiedliche Trinkgeld-Kulturen haben, müsste der US-Kellnerin spätestens nach ihrem Tweet bewusst geworden sein. Der Trubel unter ihrem Beitrag wurde ihr jedoch zu viel – weshalb sie den Tweet löschte und ihr Profil deaktivierte.

Surftipps: Deutschland – Wie viel Trinkgeld im Restaurant und Biergarten? Das ist angemessen

  • Essen gehen – Restaurant: Was Kellner und Kellnerinnen besonders nervt
  • Heidnische Ostertradition – „Schmackostern“: Ein alter Brauch mit Schlagkraft 
29 März 2023 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Information

Milliardenstrafe gegen Türkei wegen illegaler Ölgeschäfte im Irak

von Fremdeninfo 29 März 2023
von Fremdeninfo

Milliardenstrafe gegen Türkei wegen illegaler Ölgeschäfte im Irak

Erstellt: 29.03.2023, 06:54 Uhr

Von: Erkan Pehlivan

Kommentare „Türkei muss wegen illegaler Ölgeschäfte in irakisch Kurdistan 1,5 Milliarden Dollar an Bagdad zahlen. © Khalil Dawood/IMAGO

Ein Pariser Schiedsgericht verurteilt die Türkei zu einer Zahlung von 1,5 Milliarden Dollar an die irakische Regierung. Es geht um illegale Ölexporte aus irakischen Kurdengebieten.

Paris – Die irakische Regierung hat ein Verfahren vor dem internationalen Schiedsgericht in Paris (International Court of Arbitration) gegen die Türkei gewonnen. Ankara wurde verurteilt, 1,4 Milliarden Dollar an den Nachbarstaat zu bezahlen. Die Türkei hatte gegen eine gemeinsame Vereinbarung verstoßen, indem sie der Autonomen Region Kurdistan erlaubte, ohne die Zustimmung Bagdads Öl in den Hafen Ceyhan zu exportieren. Das irakische Ölministerium begrüßte am Samstag in einer separaten Erklärung das positive Urteil des Internationalen Schiedsgerichts vom Donnerstag und erklärte, das Urteil bestätige, dass die nationale irakische Ölgesellschaft SOMO als einziges Unternehmen befugt sei, die Ölexporte über den türkischen Hafen Ceyhan zu verwalten.

Als Reaktion hat die Türkei die Ölexporte aus dem irakischen Teil Kurdistans gestoppt. Bislang sollen in der autonomen Region bis zu 450.000 Rohöl pro Tag produziert worden sein. Das kanadische Unternehmen Forza Petroleum teilte am Montag mit, dass es die Produktion aus der Hawler-Region von 14.500 Barrel pro Tag eingestellt hat. Die Ölspeicher seien inzwischen voll. Auch das US-Unternehmen HKN teilte mit, dass es die Produktion eingestellt habe.

Türkei stoppt Ölexporte aus irakisch Kurdistan

„Wir glauben, dass eine schnelle Lösung im besten Interesse des gesamten irakischen Volkes ist, einschließlich der Menschen in der Region Kurdistan“, teilt das US- Unternehmen in einer Pressemitteilung mit. Auch der Ministerpräsident der autonomen Region Kurdistan, Masrour Barzani, kündigte eine schnelle Lösung an. Barzani hatte ein Team zu Gesprächen nach Bagdad geschickt. Die irakische Regierung erklärte, es werde sowohl mit Ankara als auch mit der irakischen Regionalregierung Kurdistans (KRG) Mechanismen für den Export irakischen Öls über den Hafen Ceyhan erörtern, um die Fortsetzung der Lieferungen zu gewährleisten.

Türkei droht weitere Strafzahlung für illegale Ölexporte ab 2018

Allerdings ist das Thema für die Türkei noch nicht zu Ende. In dem Schiedsverfahren ging es um den Zeitraum von 2014 bis 2018. Der türkische Journalist Mehmet Yilmaz warnt in seinem Artikel für T 24, dass der Türkei weitere Strafzahlungen drohen. „Freut euch nicht, dass wir jetzt gerettet sind. Ein weiteres Verfahren für die Zeit von 2018 bis heute läuft weiterhin“, so Yilmaz. Auch dort sei es so gut wie sicher, dass Ankara verurteilt werde, samt Zinsen weitere 3,5 Milliarden Dollar an die irakische Regierung zu zahlen.

Nachrichtenverbot über Verwicklung von Erdogan-Schweigersohn in Ölgeschäfte

Gerüchte machen zudem die Runde, dass auch der Sohn von Präsident Recep Tayyip Erdogan und der ehemalige Energieminister Berat Albayrak in die illegalen Ölgeschäfte verwickelt sein könnten. So hatte die Firma „Powertrans“ Geld mit Ölgeschäften in besagten Regionen gemacht. An dieser Firma soll laut Recherchen der Zeitung Cumhuriyet Albayrak beteiligt gewesen sein. Die Zeitung berief sich dabei auf Informationen des Abgeordneten Aytun Çıray (CHP) und der Hackergruppe „Redhack“, die den Fall 2013 öffentlich gemacht hatten. Später wurde ein Nachrichtenverbot verhängt und die Verwicklung von Erdogans Schwiegersohn in die Ölgeschäfte im Nachbarland nicht mehr aufgeklärt.

29 März 2023 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Archive

Kurdischer Journalist in der Türkei festgenommen – Druck auf die Presse wächst

von Fremdeninfo 29 März 2023
von Fremdeninfo

 

Kurdischer Journalist in der Türkei festgenommen – Druck auf die Presse wächst

Von

Stefan Kreitewolf

–

17.03.2023

 

>
Immer mehr Medienschaffende landen weltweit im Gefängnis. Der kurdische Journalist Aren Yıldırım sitzt nun in der Türkei ein. Foto: Umanoide / Unsplash

Festnahme im Morgengrauen: „Bianet“-Redakteur Aren Yıldırım wurde am frühen Mittwochmorgen in İstanbul festgenommen. Bislang ist er ohne Rechtsbeistand. In der Wahlphase könnte die Arbeit der Presse in der Türkei (noch) schwerer werden. 

Der Journalist Aren Yıldırım, Redakteur der kurdischen Nachrichtenseite „Bianet„, wurde am Mittwoch um 6 Uhr festgenommen. Bewaffnete Sicherheitskräfte stürmten seine Wohnung im Stadtbezirk Üsküdar und brachten ihn auf eine Polizeistation im İstanbuler Fatih-Viertel, teilte sein Anwalt Ülkü Şahin mit.

Informationen von „Bianet“ zufolge verwehrt ihm die İstanbuler Oberstaatsanwaltschaft den Kontakt zu seinen Anwält:innen. Auch habe sein Rechtsbeistand bislang keinen Zugang zur Strafakte. So wird Yıldırım, der seit 2019 für „Bianet“ tätig ist, bislang ohne Begründung festgehalten.

Kritik von Menschenrechtsgruppen

Der kurdische Sprachwissenschaftler, Übersetzer und Journalist ist ein bekannter Advokat für die Rechte von Minderheiten in der Türkei. Neben seiner Arbeit bei „Bianet“ veröffentlichte er ein Wörterbuch für die kurdische Sprache Soranî und ein Buch, das Ausländer:innen an die kurdische Kultur heranführen möchte.

Yıldırım ist kein Einzelfall. Menschenrechtsgruppen werfen der Türkei regelmäßig vor, die Arbeit der Presse einzuschränken. In internationalen Rankings zur Pressefreiheit landet das Land regelmäßig auf den hinteren Plätzen. Im Index zur Pressefreiheit 2022 der Organisation „Reporter ohne Grenzen“ landete das Land auf Platz 149 von 180.

Inhaftierungen häufen sich wieder

Nach dem gescheiterten Putsch vom Juli 2016 geht Präsident Recep Tayyip Erdoğan radikal gegen Kritiker:innen vor. Bereits wenige Tage nach der Aktion nahmen die türkischen Sicherheitsbehörden Dutzende Journalist:innen fest. In der Folge kam es zu Massenfestnahmen der İstanbuler Staatsanwaltschaft. Nun traf es Yıldırım.

Jüngst häufen sich die Inhaftierungen wieder. Zuletzt wurde der Journalist Fırat Bulut von der News-Website „Yeşil Gazete“ am Flughafen Ankara festgenommen. Ihm wird die Verbreitung von Fake News im Rahmen seiner Berichterstattung zur Erdbeben-Katastrophe in der Türkei vorgeworfen.

Expert:innen rechnen mit Repressionen im Wahljahr

In der vergangenen Wochen wurden zwei Journalisten, die für pro-kurdische Medien tätig waren, angeklagt, weil sie über die Beerdigung von Nagihan Akarsel berichtet hatten. Die kurdische Journalistin, Akademikerin und Frauenrechtsaktivistin aus der Türkei war im Oktober 2022 im Nord-Irak getötet worden.

Expert:innen rechnen damit, dass die Arbeit von Journalist:innen im Jahr der türkischen Präsidentschafts- und Parlamentswahlen weiter erschwert werden wird. Ein Großteil der Medien des Landes wird von der Erdoğan-Regierung kontrolliert. Die Übrigen werden für ihre unabhängige Berichterstattung regelmäßig sanktioniert – wie der Fall Yıldırım zeigt.

29 März 2023 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Flüchtlinge

Migration: Unterbringung von Geflüchteten in Greifswald weiter offen

von Fremdeninfo 28 März 2023
von Fremdeninfo

 

  1. Migration: Unterbringung von Geflüchteten in Greifswald weiter offen

Mecklenburg-Vorpommern

Politik in Mecklenburg-Vorpommern Wetter Stellenmarkt Corona in MV
   Kommentare

Unterbringung von Geflüchteten in Greifswald weiter offen

Stand: 10:42 Uhr | Lesedauer: 3 Minuten
 
 
Zwei Gegner der Errichtung von Flüchtlingsunterkünften.
Quelle: Markus Scholz/dpa
Die Unterbringung von Geflüchteten sorgt auch in Greifswald für hitzige Debatten – so auch bei einer beispiellosen Sitzung der Bürgerschaft. Es gibt Applaus, Buh-Rufe und Rücktrittsforderungen. Am Ende stehen ein Beschluss und weitere Fragezeichen.
 Nach einer außergewöhnlichen Sitzung der Greifswalder Bürgerschaft ist die Frage nach weiteren Unterkünften für Geflüchtete trotz eines Beschlusses weiter offen. Gemäß dem am späten Montagabend angenommenen Antrag wollen die Stadtvertreterinnen und -vertreter den Ausgang eines möglichen Bürgerentscheids berücksichtigen. Dieser könnte durch ein Bürgerbegehren zustande kommen.

Dessen Initiatoren wollen verhindern, dass die Stadt dem Landkreis weitere Flächen für Unterkünfte zur Verfügung stellt. Für die Umsetzung eines entsprechenden Bürgerentscheids haben sie nach eigenen Angaben 7000 Unterschriften gesammelt. Die Stadt prüft nach eigenen Angaben derzeit die Unterschriften. Danach müsste das Innenministerium über die Rechtmäßigkeit eines Bürgerentscheids entscheiden.

Die Greifswalder Bürgerschaft will weg von großen Gemeinschaftsunterkünften und fordert die Unterbringung von Geflüchteten vor allem in kleinen Einheiten wie Wohnungen. Der von der Mehrheit der Stadtvertreter und -vertreterinnen unterstützte Antrag stammte von den Fraktionen der SPD, der Linkspartei, der Tierschutzpartei und der Grünen. Als letztmögliche Variante sieht er vor, dass die Stadt dem Landkreis vier Grundstücke für die Unterbringung von jeweils maximal 100 Menschen anbietet.

Vorpommern-Greifswalds Landrat Michael Sack (CDU) betonte bei der Sondersitzung die Dringlichkeit der Schaffung von Unterkünften. Die Menschen kämen ohnehin, ob nun eine Unterkunft bereitstehe oder nicht. Ihm zufolge müssen im Landkreis zusätzlich 1600 Plätze geschaffen werden.

 

Greifswalds Oberbürgermeister Stefan Fassbinder (Grüne) sagte nach Ende der Sitzung: «Das ist keine einfache Situation. Das ist ganz klar für den Landkreis.» Die Stadt habe mehrere Aufgaben bekommen. Dazu gehöre die Prüfung alternativen Wohnraums, für den Notfall gebe es aber auch das Mandat zur Errichtung von Containerunterkünften. Das Bürgerbegehren berge das Risiko, dass man am Ende keine Flächen zur Verfügung stelle oder die Umsetzung so lange dauere, dass Menschen in Turnhallen untergebracht werden müssten. «Wir versuchen alle, das zu vermeiden.»

Mit Blick auf die Sondersitzung sprach Fassbinder von einer teilweise heftigen Debatte. «Manche Passagen fand ich auch problematisch.» Um möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern die Teilnahme zu ermöglichen, fand die Sitzung in einer Sporthalle statt. Laut Stadt kamen etwa 300 Zuschauer. Per Livestream waren zeitweise mehr als 800 Interessierte zugeschaltet.

Initiatoren des Bürgerbegehrens und andere Teilnehmer kritisierten Fassbinder in Wortmeldungen deutlich und forderten seinen Rücktritt. Sie wehrten sich gegen Rassismus-Vorwürfe. Immer wieder gab es trotz Ordnungsrufen Applaus und teils auch Buh-Rufe aus dem Publikum nach und während Redebeiträgen. Noch vor Ende verließen Zuschauer die laufende Sitzung und schimpften dabei über die Veranstaltung und die derzeitige Asyl-Politik. Laut Polizei gab es auch eine Handgreiflichkeit im Saal.

Die Einsatzkräfte hatten eine Zufahrtsstraße abgesperrt und ließen nur angemeldete Zuschauer durch. Demonstrationen neben der Halle wurden von Solidaritätsbekundungen mit Geflüchteten und Anti-Rassismus-Botschaften dominiert.

Nach Aussage einer Stadtsprecherin hat es eine derartige Sitzung in Greifswald bislang noch nicht gegeben. Wie auch andernorts bewegt die Unterbringung von Geflüchteten seit Wochen die Menschen in Greifswald. Nachdem ursprüngliche Pläne für eine Containerunterkunft mit 500 Plätzen neben einer Schule auf starken Widerstand gestoßen waren, hatten Stadt und Landkreis davon Abstand genommen.

28 März 2023 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Archive

Türkei: Sender wegen Vorstellung von Demirtaş-Buch bestraft

von Fremdeninfo 27 März 2023
von Fremdeninfo

 

Türkei: Sender wegen Vorstellung von Demirtaş-Buch bestraft

Von

dtj-online

–

23.03.2023

Başak Demirtaş, Ehegattin von Selahattin Demirtaş, hält dessen neu erschienenes Buch in der Hand. Foto: Twitter/@Basak__Demirtas>

Der oppositionelle türkische Sender Halk TV muss im Zusammenhang mit der Vorstellung eines Buches eine Geldstrafe zahlen und darf mehrfach für begrenzte Zeit nicht senden.

Grund für die Strafe sei ein Programm, in der das neue Buch des inhaftierten kurdischen Oppositionspolitikers Selahattin Demirtaş präsentiert wurde, teilte İlhan Taşçı, Mitglied der die Strafe verhängenden Rundfunkbehörde RTÜK, am Mittwoch via Twitter mit. Die Behörde ist weitgehend unter Kontrolle der türkischen Regierung. Regierungsnahe Sender werden selten bis nie belangt.

Dem Moderator der Sendung werfe man vor, inhaftierte und wegen terroristischer Straftaten angeklagte Menschen gepriesen zu haben. Taşçı, selbst für die Oppositionspartei CHP im Gremium, kritisierte die Entscheidung und nannte die Türkei das „Land, das Angst vor Büchern hat“.

 

Demirtaş-Buch trägt den Titel „Dad“

Demirtaş sitzt seit 2016 im Gefängnis. Seine Inhaftierung wird als politisch motiviert kritisiert, so etwa vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Der neue Roman des ehemaligen Vorsitzenden der Partei HDP trägt den Titel „Dad“ (kurdisch für Gerechtigkeit).

Die HDP ist derzeit die zweitgrößte Oppositionspartei im Parlament. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan wirft ihr vor, der verlängerte Arm der PKK zu sein, die in der Türkei, Europa und den USA als Terrororganisation gilt. Die HDP dementiert das, distanziert sich aber auch nicht glaubwürdig von der PKK.

 

Gegen Demirtaş laufen zahlreiche Prozesse, etwa wegen des Vorwurfs der „Zerstörung der Einheit des Staates und Integrität des Landes“. Der HDP droht zudem ein Verbot. Angesichts der anstehenden Wahlen überlegt sie deshalb bereits, mit einer anderen Partei, der YSP, zu kooperieren.

dpa/dtj

27 März 2023 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Kultur

Münchens Polizei hat die Lehren aus der NS-Vergangenheit gezogen

von Fremdeninfo 26 März 2023
von Fremdeninfo

 

Münchens Polizei hat die Lehren aus der NS-Vergangenheit gezogen

Von

dtj-online

–

 
t=“Münchens Polizei hat die Lehren aus der NS-Vergangenheit gezogen“ title=“NS-Austellung-Muenchen“

Das Polizeipräsidium (PP) München, welches einst beim Aufbau des Nationalsozialismus in der „Hauptstadt der Bewegung” eine unrühmliche Rolle eingenommen hatte, veranstaltet derzeit mit Unterstützung des Kulturreferats der Landeshauptstadt München/NS-Dokumentationszentrum eine Ausstellung zum Thema „Münchner Polizei und Nationalsozialismus”, die bislang bereits von mehr als 5.000 Bürgern besucht wurde.

Der Pressesprecher des Präsidiums, Wolfgang Wenger, und Polizeisprecher Sven Müller (Foto) unterstreichen die Bedeutung der Ausstellung und betonten, man müsse Lehren aus den Fehlern in der Geschichte ziehen.

In der Nazizeit habe die Polizei aktiv die Politik der Verfolgung und Vernichtung von Regimegegnern und Minderheiten, vor allem von Juden, umgesetzt, erinnert Pressesprecher Wenger. Mitarbeiter des PP München hätten nun seit 2008 freiwillig daran gearbeitet, diese historische Ausstellung zusammenzustellen. Das Polizeipräsidium in München verfüge derzeit über 7.200 Mitarbeiter.

Gegenüber „Zaman” betonte Wolfgang Wenger die Bedeutung und Botschaft der Ausstellung: „Wir müssen Lehren aus der Geschichte ziehen und vorsichtig mit Blick auf diese Gefahren sein. Vor allem hat das PP München zahlreiche notwendige Schritte vor allem in der Aus- und Fortbildung des Personals in die Wege geleitet, um die Wiederholung von Fehlern der Nazizeit bereits im Ansatz zu verhindern.”

Müller: „Wir wollten zeigen, wie gefährlich Vorurteile gegenüber Gruppen der Gesellschaft sind”

Für die Beantwortung der Fragen zur Ausstellung selbst und ihren Zielen stand auch Polizeisprecher Sven Müller als einer der Mitorganisatoren der „Zaman“ zur Verfügung.

Müller gibt zu bedenken, welche Wirkung der Nationalsozialismus in den letzten 100 Jahren auf Deutschland gehabt habe. Man müsse Lehren aus dieser Zeit ziehen. Durch die Ausstellung werde eine wichtige Lücke mit Blick auf die Aufarbeitung der Vergangenheit im PP München geschlossen.

Er selbst habe im Rahmen der Schau vor allem das Thema „Gesellschaftlicher Widerstand gegen Nationalsozialismus“ erarbeitet. Nachdem bereits viele deutsche Unternehmen und auch manche Ministerien sich auf eine solche Weise ihrer Vergangenheit im Nationalsozialismus gestellt hätten, könne man nun auch auf diesem Wege etwas über seine Einrichtung erfahren.

Müller freute sich, bekannt geben zu können, dass seit der Eröffnung der Ausstellung jeden Tag über 100 Bürger gekommen seien, weshalb man sich entschlossen habe, sie noch einmal bis Sonntag, den 06. Januar 2013 zu verlängern.

„Wir mussten diese Ausstellung organisieren, nachdem so ungeheuerliche Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen worden waren. Wir wollten damit zeigen, dass wir gegenüber Extremisten und Demokratiefeinden wachsam sind. Wir wollten auch zeigen, wie gefährlich Vorurteile gegenüber unterschiedliche Gruppen in der Gesellschaft sind und warum eine Macht wie die Polizei vom Parlament kontrolliert werden muss“, fasst Müller die Ziele der Ausstellung zusammen.

Das Polizeipräsidium München spielte im Nationalsozialismus eine tragende Rolle. Heinrich Himmler, der 1923 der NSDAP beitrat und als einer der wichtigsten Köpfe deren rassistischer und nationalistischer Ideologie galt, wurde 1933 in München Chef der deutschen Polizei und wandelte diese von dort aus in ein Instrument der nationalsozialistischen Völkermordpolitik um. Er wurde 1925 auch Reichsführer der SS. Die NSDAP wurde ebenfalls 1919 in München gegründet, 1921 wurde Adolf Hitler zum Vorsitzenden der Partei gekürt. 1933 wurde er Reichskanzler und ein Jahr später gleichzeitig auch Reichspräsident.

26 März 2023 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Flüchtlinge

Trotz Job und Unterstützer: Nach zehn Jahren droht nun die Abschiebung

von Fremdeninfo 26 März 2023
von Fremdeninfo

 

Trotz Job und Unterstützer: Nach zehn Jahren droht nun die Abschiebung

·

Drohende Abschiebung: Hany Louka lebt und arbeitet in Gangelt. Nach zehn Jahren soll er nun zurück nach Ägypten. Dort rechnet er mit dem Gefängnis und Folter. Foto: MHA/Michèle-Cathrin Zeidler

Gangelt Bis Ende des Monats soll Hany Louka Deutschland in Richtung Ägypten verlassen. In seiner Heimat fürchtet er aufgrund seines Glaubens um sein Leben.

  •  Von Michèle-Cathrin Zeidler

Redakteurin

Vor mittlerweile fast zehn Jahren ist Hany Louka aus Ägypten nach Deutschland geflüchtet. In seiner Heimat Kairo wurde der koptische Christ aufgrund seines Glaubens verfolgt und bedroht. Seit fünf Jahren lebt Louka mittlerweile in Gangelt. Er hat die Sprache gelernt, eine Ausbildung zur Restaurantfachkraft erfolgreich abgeschlossen und arbeitet heute in einem Gangelter Restaurant. Nun soll er bis Ende des Monats das Land verlassen – ansonsten droht die Abschiebung.

„Ich habe Angst“, erzählt Louka. Seine Stimme überschlägt sich beim Reden, er ist den Tränen nahe. „Angst vor dem, was in Ägypten am Flughafen passiert.“ Erst kürzlich sei ein Freund abgeschoben worden. „Nach der Einreisekontrolle kam er direkt ins Gefängnis.“ Die Religion sei im Pass verzeichnet, der längere Aufenthalt im Ausland habe folgenreiche Konsequenzen. „Es heißt dann, dass man dem Islam schadet, den Ruf befleckt“, berichtet Louka. „Das steht unter Strafe.“ Im Gefängnis sei sein Freund gefoltert worden, bis er schließlich nur noch einen Ausweg sah: Selbstmord. „Christen haben in Ägypten einfach keinen Richter auf ihrer Seite.“

Die koptischen Christen in Ägypten sind mit den Muslimen formell gleichberechtigt. Doch die religiöse Minderheit wird immer wieder zur Zielscheibe von Gewalt. Das katholische Hilfswerk Kirche in Not ACN mit Schweizer Sitz in Luzern berichtete in der Vergangenheit immer wieder von Übergriffen auf Christen in Ägypten und Bombenanschlägen auf dortige Kirchen. Seit Abd al-Fattah as-Sisi im Jahr 2014 Staatspräsident wurde, haben Christen in seinem Land zwar etwas mehr Rechte, beispielsweise dürfen wieder Kirchen gebaut werden. Dennoch lebt die christliche Bevölkerung laut dem Hilfswerk weiterhin in Gefahr. Anschläge finden nach wie vor statt, und seit die IS-Terrormiliz 2017 den Kopten den Krieg erklärt hat, häufen sich gemäß Kirche in Not die Gewaltexzesse.

Lesen Sie auch

Flüchtling Hany Louka : Nach Abschiebung droht erneut Verfolgung Für mindestens 70 Gangelter ist Hany Louka ein Vorbild an Integration, für die Ausländerbehörde ein Flüchtling, der abgeschoben werden muss. Und das trotz positiven Härtefallurteils.

Antwort auf Anfrage : NRW mit den meisten Abschiebungen in Deutschland Kein Bundesland hat 2022 mehr Menschen abgeschoben als Nordrhein-Westfalen.

Noch ist diese Gefahr weit weg, doch für Louka rückt sie immer näher. Er hat in Gangelt viele Freunde und Unterstützer gefunden. „Hany ist topintegriert, hat einen festen Arbeitsvertrag, eine Wohnung und finanziert sein Leben komplett selbst. Das Ganze ist für mich unverständlich“, erzählt Ingrid Heim. Sie hat Louka bereits im Jahr 2019 vor der Härtefallkommission geholfen, die damals zugunsten des Ägypters urteilte.

Das letzte Wort hat aber die Ausländerbehörde im Kreis Heinsberg, die sich prinzipiell nicht zu Einzelfällen äußert. „Sie erkennen das Urteil nicht an“, weiß Heim. Der Grund: Louka ist vorbestraft.

Im Oktober 2015 ist der Flüchtling in einen Konflikt zwischen seinem damaligen Arbeitgeber und einem Bekannten geraten. Dieser Streit landete schließlich vor Gericht und Louka musste dort als Zeuge aussagen. Das Gericht sah es als nicht glaubhaft an, dass Louka, obwohl er zu diesem Zeitpunkt nur wenig Deutsch verstand, von dem Vorfall nichts mitbekommen habe. Der Richter verurteilte ihn wegen vorsätzlicher Falschaussage zu 120 Tagessätzen à 10 Euro plus Gebühren für die Ratenzahlung.

„Er verstand die Sprache nicht, hatte keinen Anwalt“, so Heim, die in dem Ägypter eine Art Sohn gefunden hat. Ansonsten wäre der Fall ihrer Meinung nach anders verlaufen. So aber wurde ihm der Status als anerkannter Flüchtling dauerhaft verwehrt, er wurde lediglich unter Auflagen geduldet – mit der Konsequenz, dass er von Monat zu Monat seine Aufenthaltsgenehmigung bei der Ausländerbehörde des Kreises Heinsberg verlängern lassen muss. „Bei 90 Tagessätzen wäre die Lage schon eine andere. Das ist einfach unglaublich“, findet Siegfried Schlesiger, ein weiterer Unterstützer des Ägypters.

Nun droht ihm das Aus“, sagt Heim. Der Aufenthalt wird nicht mehr verlängert. Und das, obwohl ihm als koptischem Christen in seinem Heimatland Verfolgung drohe: „Niemand, der den Fall verfolgt hat, hat dafür Verständnis, am wenigsten sein Arbeitgeber, der aktuell wegen Personalmangel sein Restaurant nur noch eingeschränkt öffnen kann.“ „Wir tun ihm damit unrecht“, findet auch Schlesiger.

Hany Louka fehlen mittlerweile die Worte. „Ich weiß nicht, was ich noch machen soll“, sagt er. Die freiwillige Ausreise sei für ihn keine Option. So oder so stehe er am Ende vor den gefürchteten Kontrollen am Ägypter Flughafen. Er hofft noch immer auf ein Wunder in letzter Minute. „Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt“, so Heim

26 März 2023 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Flüchtlinge

Falls Reform des EU-Asylsystems scheitert: Faeser warnt vor neuen EU-Binnengrenzkontrollen

von Fremdeninfo 26 März 2023
von Fremdeninfo

 

r

Falls Reform des EU-Asylsystems scheitert: Faeser warnt vor neuen EU-Binnengrenzkontrollen

Den EU-Staaten läuft die Zeit für eine Reform des EU-Asylsystems davon. Deshalb macht die Innenministerin Druck.

Von Albrecht Meier

 

Innenministerin Nancy Faeser (SPD) hat einen Abschluss der Reform des EU-Asylsystems noch in diesem Jahr angemahnt. Das Zeitfenster für eine grundsätzliche Einigung unter den Mitgliedstaaten schließe sich im Sommer, sagte sie am Freitag nach einem Treffen mit Innenministern und Staatssekretären aus fünf anderen Ländern in Berlin. Wenn die Reform des EU-Asylsystems und damit eine verlässliche Registrierung von Geflüchteten an den europäischen Außengrenzen nicht gelinge, „dann ist der Schengen-Raum mit offenen Binnengrenzen in großer Gefahr“, warnte Faeser.

Die Tagesspiegel-App Aktuelle Nachrichten, Hintergründe und Analysen direkt auf Ihr Smartphone. Dazu die digitale Zeitung. Hier gratis herunterladen.

Die Innenministerin hatte unter anderem den Staatssekretär im schwedischen Justiz- und Innenministerium, Anders Hall, und den spanischen Innenminister Fernando Grande-Marlaska nach Berlin eingeladen. Spanien übernimmt im Juli von Schweden den EU-Ratsvorsitz.

Das Dublin-System

Nach den Dublin-Regeln ist derjenige EU-Staat für Asylverfahren zuständig, in dem Asylbewerber den Boden der EU betreten haben.

Allerdings beklagen die Mittelmeeranrainer Italien, Spanien, Griechenland, Malta und Zypern eine Überforderung angesichts der Dublin-Regeln. Im Zuge einer geplanten Reform des EU-Asylsystems wird nach einer faireren Verteilung der Lasten gesucht – bislang ohne Ergebnis.

Faeser erinnerte daran, dass es seit 2015 nicht gelungen ist, zu einer Reform des EU-Asylsystems zu kommen, die einerseits Ankunftsstaaten wie Italien entlastet und andere Staaten – etwa in Osteuropa – zur Solidarität verpflichtet. Mittlerweile läuft den EU-Staaten die Zeit davon, denn die laufende EU-Legislaturperiode endet mit den kommenden Europawahlen im Frühjahr 2024.

Auch der italienische Innenminister Matteo Piantedosi nahm per Videoschalte an der Konferenz in Berlin teil. Italien steht bei Ländern wie Deutschland, Frankreich und Österreich in der Kritik, weil sich Ministerpräsidentin Giorgia Meloni seit Anfang Dezember weigert, Flüchtlinge aus anderen EU-Staaten nach den so genannten Dublin-Regeln wieder zurückzunehmen.

Mehr zum Thema bei Tagesspiegel Plus:

Debatte um Asylgesetze „Die Bilanz der seit 2015 gekommenen Flüchtlinge sieht leider sehr schlecht aus“ Oberbürgermeister zur Flüchtlingsdebatte in Lörrach „Da ist ein Schreiben aus jeglichem Zusammenhang gerissen worden“

Vor dem Flüchtlingsgipfel „Auch im Vergleich zu 2015 sind wir dieses Mal an der Kapazitätsgrenze angekommen“

Meloni begründet ihren Kurs mit der Erschöpfung der Aufnahmekapazitäten. Ohne Italien explizit zu erwähnen, betonte Faeser aber, dass alle Mitgliedstaaten dabei helfen müssten, „irreguläre Sekundärmigration“ zu verringern.

26 März 2023 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Neuere Beiträge
Ältere Beiträge

Beliebte Artikel

  • Statistik: Bürgergeld-Bezieher nach Nationalitäten – Stand Anfang 2025

    22 Juli 2025
  • Ermittlungen gegen Ex-SPD-Ratsfrau Iri: Was ist am Kronsberg wirklich passiert?

    28 April 2026
  • Appell für Gerechtigkeit: Frauen der AABF wehren sich gegen Willkür und Rechtsbrüche

    4 Dezember 2025
  • Journalist und Aktivist Hakan Tosun stirbt nach brutalem Angriff

    14 Oktober 2025
  • Der Löwenanteil -Para _Şêr

    19 August 2025

Unser Team

Cumali Yağmur

Verantwortliche Redaktor

Ayşe Eker

Ayşe Eker

Redaktorin

Erdoğan Sedef

Erdoğan Sedef

Redaktor

Rojin Erten

Rojin Erten

Redaktor

Can Taylan Tapar

Can Taylan Tapar

Redaktor

Halit Yaşar Demirbağ

Halit Yaşar Demirbağ

Redaktor

Kategorien

  • Allgemein
  • Archive
  • Impressum
  • Politik
  • Religion
  • Flüchtlinge
  • Kultur
  • Frauen
  • Jugend
  • Salafismus
  • Veranstaltungen
  • Information
  • Rassismus
  • Antisemitismus
  • Fremdenfeindlichkeiten
  • Bildung
  • Featured

Neueste Artikel

  • Trotz heftiger Kritik haben Bundestag und Bundesrat das Sparpaket für die gesetzliche Krankenversicherung verabschiedet. Die erste größere Reform der schwarz-roten Koalition ist damit beschlossen

    22 Juli 2026
  • 10 Jahre nach dem rassistischen Anschlag von München: Rechte Gewalt bleibt Alltag in Deutschland

    22 Juli 2026
  • Jugendamt und Migrantenfamilien

    22 Juli 2026
  • Mehrheit der Rentnerinnen erhält gesetzliche Altersbezüge unter Armutsgefährdungsgrenze

    22 Juli 2026
  • DIE BEFREIUNG DER ARMEN WERKTÄTIGEN VÖLKER LIEGT NICHT MEHR IN EINER NATIONALEN REVOLUTION ODER IN DER GRÜNDUNG EINES NATIONALSTAATES

    21 Juli 2026

Über uns

Die „Fremden“ Info-Zeitung ist eine in Niedersachsen ansässige Redaktion, die sich auf die rechtlichen, politischen und sozialen Angelegenheiten von Einwanderern und Flüchtlingen konzentriert. Wir beobachten und analysieren relevante Entwicklungen in der Region Hannover und vertreten die Interessen von Mitbürgern mit Migrations- und Fluchthintergrund bei Behörden, Verbänden und politischen Parteien.

Ermittlungen gegen Ex-SPD-Ratsfrau Iri: Was ist am Kronsberg wirklich passiert?

28 April 2026

Neueste Artikel

Rufe nach Vorbereitungen für AfD-Verbotsverfahren wieder lauter
2 Dezember 2025
Verwaltungsgericht: Juristin mit Kopftuch darf nicht Richterin werden
2 Dezember 2025
Ein neues Paradigma für Migranten: Keine nationale, sondern eine ganzheitliche Minderheit
2 Dezember 2025

Hervorgehoben

Statistik: Bürgergeld-Bezieher nach Nationalitäten – Stand Anfang 2025
22 Juli 2025
Ermittlungen gegen Ex-SPD-Ratsfrau Iri: Was ist am Kronsberg wirklich passiert?
28 April 2026
Appell für Gerechtigkeit: Frauen der AABF wehren sich gegen Willkür und Rechtsbrüche
4 Dezember 2025
  • Startseite
  • Anmelden
  • Über uns
  • Kontakt
  • Datenschutzerklärung
  • Newsletter
  • Impressum
Fremdeninfo
  • Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung