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Flüchtlinge

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4 Februar 2026 0 Kommentare
Kultur

„USA: Amerikanische Kellnerin teilt aus: „Ich hasse Europäer“

von Fremdeninfo 29 März 2023
von Fremdeninfo

 

  1. „USA: Amerikanische Kellnerin teilt aus: „Ich hasse Europäer“

Wegen 10-Prozent-TrinkgeldAmerikanische Kellnerin teilt aus: „Ich hasse Europäer“
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imago images/Ralph Peters Amerikanische Kellnerin teilt aus, weil sie zu wenig Trinkgeld bekommt: „Ich hasse Europäer“. (Symbolbild)
Mittwoch, 29.03.2023, 17:35

Die US-amerikanische Kellnerin Madison Tayt hat auf Twitter ordentlich gegen Europäer ausgeteilt. Der Grund: Spanische Kunden hätten ihr nicht genügend Trinkgeld gegeben. Der Tweet löst eine Debatte über die unterschiedlichen Trinkgeldkulturen aus. 

700 Dollar. So teuer war die Rechnung der spanischen Gäste im New Yorker Restaurant, in dem Madison Tayt kellnert. Trinkgeld hat sie auch bekommen: 70 Dollar, also zehn Prozent der Restaurant-Rechnung. In Tayts Augen definitiv zu wenig, weshalb sie sich kurzerhand via Twitter über die spanischen Gäste beschwert: „Ich hasse Europäer.“

Wie „ Blick “ berichtet, schreibt die New Yorkerin weiter: „Wir müssen Europäern verbieten, hierher zu reisen, bis sie lernen, wie man sich zu verhalten hat.“ Sie erklärt, dass ihr Vorgesetzter nach dem Vorfall zu den spanischen Gästen gegangen sei und nach dem Service gefragt habe. Sie seien äußerst zufrieden gewesen, interessierten sich jedoch nicht für die „üblichen 20 Prozent Trinkgeld“, auf die der Restaurant-Besitzer die Gäste aufmerksam machte. Die Spanier gingen einfach und blieben bei ihren 10 Prozent Trinkgeld. 

US-amerikanische Kellnerin teilt aus: „Ich hasse Europäer“

Unter dem Tweet wurde heftig diskutiert, ob die spanischen Gäste zu geizig gewesen seien oder die Kellner in den USA zu viel Trinkgeld erwarten, weil ihre Löhne zu schlecht sind. Einerseits wurde der Kellnerin zugestimmt, dass Europäer die „schlechtesten Kunden“ seien. Andererseits wurde sie jedoch auch gefragt, warum sie ihren Chef nicht um eine Gehaltserhöhung bitte, damit sie nicht auf Trinkgeld angewiesen ist, um einen anständigen Lohn zu verdienen. Andere Twitternutzen stimmten dem zu und erklärten, dass es in Spanien schon Glück sei, wenn man überhaupt Trinkgeld bekommt. 

Dass unterschiedliche Länder auch unterschiedliche Trinkgeld-Kulturen haben, müsste der US-Kellnerin spätestens nach ihrem Tweet bewusst geworden sein. Der Trubel unter ihrem Beitrag wurde ihr jedoch zu viel – weshalb sie den Tweet löschte und ihr Profil deaktivierte.

Surftipps: Deutschland – Wie viel Trinkgeld im Restaurant und Biergarten? Das ist angemessen

  • Essen gehen – Restaurant: Was Kellner und Kellnerinnen besonders nervt
  • Heidnische Ostertradition – „Schmackostern“: Ein alter Brauch mit Schlagkraft 
29 März 2023 0 Kommentare
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Information

Milliardenstrafe gegen Türkei wegen illegaler Ölgeschäfte im Irak

von Fremdeninfo 29 März 2023
von Fremdeninfo

Milliardenstrafe gegen Türkei wegen illegaler Ölgeschäfte im Irak

Erstellt: 29.03.2023, 06:54 Uhr

Von: Erkan Pehlivan

Kommentare „Türkei muss wegen illegaler Ölgeschäfte in irakisch Kurdistan 1,5 Milliarden Dollar an Bagdad zahlen. © Khalil Dawood/IMAGO

Ein Pariser Schiedsgericht verurteilt die Türkei zu einer Zahlung von 1,5 Milliarden Dollar an die irakische Regierung. Es geht um illegale Ölexporte aus irakischen Kurdengebieten.

Paris – Die irakische Regierung hat ein Verfahren vor dem internationalen Schiedsgericht in Paris (International Court of Arbitration) gegen die Türkei gewonnen. Ankara wurde verurteilt, 1,4 Milliarden Dollar an den Nachbarstaat zu bezahlen. Die Türkei hatte gegen eine gemeinsame Vereinbarung verstoßen, indem sie der Autonomen Region Kurdistan erlaubte, ohne die Zustimmung Bagdads Öl in den Hafen Ceyhan zu exportieren. Das irakische Ölministerium begrüßte am Samstag in einer separaten Erklärung das positive Urteil des Internationalen Schiedsgerichts vom Donnerstag und erklärte, das Urteil bestätige, dass die nationale irakische Ölgesellschaft SOMO als einziges Unternehmen befugt sei, die Ölexporte über den türkischen Hafen Ceyhan zu verwalten.

Als Reaktion hat die Türkei die Ölexporte aus dem irakischen Teil Kurdistans gestoppt. Bislang sollen in der autonomen Region bis zu 450.000 Rohöl pro Tag produziert worden sein. Das kanadische Unternehmen Forza Petroleum teilte am Montag mit, dass es die Produktion aus der Hawler-Region von 14.500 Barrel pro Tag eingestellt hat. Die Ölspeicher seien inzwischen voll. Auch das US-Unternehmen HKN teilte mit, dass es die Produktion eingestellt habe.

Türkei stoppt Ölexporte aus irakisch Kurdistan

„Wir glauben, dass eine schnelle Lösung im besten Interesse des gesamten irakischen Volkes ist, einschließlich der Menschen in der Region Kurdistan“, teilt das US- Unternehmen in einer Pressemitteilung mit. Auch der Ministerpräsident der autonomen Region Kurdistan, Masrour Barzani, kündigte eine schnelle Lösung an. Barzani hatte ein Team zu Gesprächen nach Bagdad geschickt. Die irakische Regierung erklärte, es werde sowohl mit Ankara als auch mit der irakischen Regionalregierung Kurdistans (KRG) Mechanismen für den Export irakischen Öls über den Hafen Ceyhan erörtern, um die Fortsetzung der Lieferungen zu gewährleisten.

Türkei droht weitere Strafzahlung für illegale Ölexporte ab 2018

Allerdings ist das Thema für die Türkei noch nicht zu Ende. In dem Schiedsverfahren ging es um den Zeitraum von 2014 bis 2018. Der türkische Journalist Mehmet Yilmaz warnt in seinem Artikel für T 24, dass der Türkei weitere Strafzahlungen drohen. „Freut euch nicht, dass wir jetzt gerettet sind. Ein weiteres Verfahren für die Zeit von 2018 bis heute läuft weiterhin“, so Yilmaz. Auch dort sei es so gut wie sicher, dass Ankara verurteilt werde, samt Zinsen weitere 3,5 Milliarden Dollar an die irakische Regierung zu zahlen.

Nachrichtenverbot über Verwicklung von Erdogan-Schweigersohn in Ölgeschäfte

Gerüchte machen zudem die Runde, dass auch der Sohn von Präsident Recep Tayyip Erdogan und der ehemalige Energieminister Berat Albayrak in die illegalen Ölgeschäfte verwickelt sein könnten. So hatte die Firma „Powertrans“ Geld mit Ölgeschäften in besagten Regionen gemacht. An dieser Firma soll laut Recherchen der Zeitung Cumhuriyet Albayrak beteiligt gewesen sein. Die Zeitung berief sich dabei auf Informationen des Abgeordneten Aytun Çıray (CHP) und der Hackergruppe „Redhack“, die den Fall 2013 öffentlich gemacht hatten. Später wurde ein Nachrichtenverbot verhängt und die Verwicklung von Erdogans Schwiegersohn in die Ölgeschäfte im Nachbarland nicht mehr aufgeklärt.

29 März 2023 0 Kommentare
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Archive

Kurdischer Journalist in der Türkei festgenommen – Druck auf die Presse wächst

von Fremdeninfo 29 März 2023
von Fremdeninfo

 

Kurdischer Journalist in der Türkei festgenommen – Druck auf die Presse wächst

Von

Stefan Kreitewolf

–

17.03.2023

 

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Immer mehr Medienschaffende landen weltweit im Gefängnis. Der kurdische Journalist Aren Yıldırım sitzt nun in der Türkei ein. Foto: Umanoide / Unsplash

Festnahme im Morgengrauen: „Bianet“-Redakteur Aren Yıldırım wurde am frühen Mittwochmorgen in İstanbul festgenommen. Bislang ist er ohne Rechtsbeistand. In der Wahlphase könnte die Arbeit der Presse in der Türkei (noch) schwerer werden. 

Der Journalist Aren Yıldırım, Redakteur der kurdischen Nachrichtenseite „Bianet„, wurde am Mittwoch um 6 Uhr festgenommen. Bewaffnete Sicherheitskräfte stürmten seine Wohnung im Stadtbezirk Üsküdar und brachten ihn auf eine Polizeistation im İstanbuler Fatih-Viertel, teilte sein Anwalt Ülkü Şahin mit.

Informationen von „Bianet“ zufolge verwehrt ihm die İstanbuler Oberstaatsanwaltschaft den Kontakt zu seinen Anwält:innen. Auch habe sein Rechtsbeistand bislang keinen Zugang zur Strafakte. So wird Yıldırım, der seit 2019 für „Bianet“ tätig ist, bislang ohne Begründung festgehalten.

Kritik von Menschenrechtsgruppen

Der kurdische Sprachwissenschaftler, Übersetzer und Journalist ist ein bekannter Advokat für die Rechte von Minderheiten in der Türkei. Neben seiner Arbeit bei „Bianet“ veröffentlichte er ein Wörterbuch für die kurdische Sprache Soranî und ein Buch, das Ausländer:innen an die kurdische Kultur heranführen möchte.

Yıldırım ist kein Einzelfall. Menschenrechtsgruppen werfen der Türkei regelmäßig vor, die Arbeit der Presse einzuschränken. In internationalen Rankings zur Pressefreiheit landet das Land regelmäßig auf den hinteren Plätzen. Im Index zur Pressefreiheit 2022 der Organisation „Reporter ohne Grenzen“ landete das Land auf Platz 149 von 180.

Inhaftierungen häufen sich wieder

Nach dem gescheiterten Putsch vom Juli 2016 geht Präsident Recep Tayyip Erdoğan radikal gegen Kritiker:innen vor. Bereits wenige Tage nach der Aktion nahmen die türkischen Sicherheitsbehörden Dutzende Journalist:innen fest. In der Folge kam es zu Massenfestnahmen der İstanbuler Staatsanwaltschaft. Nun traf es Yıldırım.

Jüngst häufen sich die Inhaftierungen wieder. Zuletzt wurde der Journalist Fırat Bulut von der News-Website „Yeşil Gazete“ am Flughafen Ankara festgenommen. Ihm wird die Verbreitung von Fake News im Rahmen seiner Berichterstattung zur Erdbeben-Katastrophe in der Türkei vorgeworfen.

Expert:innen rechnen mit Repressionen im Wahljahr

In der vergangenen Wochen wurden zwei Journalisten, die für pro-kurdische Medien tätig waren, angeklagt, weil sie über die Beerdigung von Nagihan Akarsel berichtet hatten. Die kurdische Journalistin, Akademikerin und Frauenrechtsaktivistin aus der Türkei war im Oktober 2022 im Nord-Irak getötet worden.

Expert:innen rechnen damit, dass die Arbeit von Journalist:innen im Jahr der türkischen Präsidentschafts- und Parlamentswahlen weiter erschwert werden wird. Ein Großteil der Medien des Landes wird von der Erdoğan-Regierung kontrolliert. Die Übrigen werden für ihre unabhängige Berichterstattung regelmäßig sanktioniert – wie der Fall Yıldırım zeigt.

29 März 2023 0 Kommentare
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Flüchtlinge

Migration: Unterbringung von Geflüchteten in Greifswald weiter offen

von Fremdeninfo 28 März 2023
von Fremdeninfo

 

  1. Migration: Unterbringung von Geflüchteten in Greifswald weiter offen

Mecklenburg-Vorpommern

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Unterbringung von Geflüchteten in Greifswald weiter offen

Stand: 10:42 Uhr | Lesedauer: 3 Minuten
 
 
Zwei Gegner der Errichtung von Flüchtlingsunterkünften.
Quelle: Markus Scholz/dpa
Die Unterbringung von Geflüchteten sorgt auch in Greifswald für hitzige Debatten – so auch bei einer beispiellosen Sitzung der Bürgerschaft. Es gibt Applaus, Buh-Rufe und Rücktrittsforderungen. Am Ende stehen ein Beschluss und weitere Fragezeichen.
 Nach einer außergewöhnlichen Sitzung der Greifswalder Bürgerschaft ist die Frage nach weiteren Unterkünften für Geflüchtete trotz eines Beschlusses weiter offen. Gemäß dem am späten Montagabend angenommenen Antrag wollen die Stadtvertreterinnen und -vertreter den Ausgang eines möglichen Bürgerentscheids berücksichtigen. Dieser könnte durch ein Bürgerbegehren zustande kommen.

Dessen Initiatoren wollen verhindern, dass die Stadt dem Landkreis weitere Flächen für Unterkünfte zur Verfügung stellt. Für die Umsetzung eines entsprechenden Bürgerentscheids haben sie nach eigenen Angaben 7000 Unterschriften gesammelt. Die Stadt prüft nach eigenen Angaben derzeit die Unterschriften. Danach müsste das Innenministerium über die Rechtmäßigkeit eines Bürgerentscheids entscheiden.

Die Greifswalder Bürgerschaft will weg von großen Gemeinschaftsunterkünften und fordert die Unterbringung von Geflüchteten vor allem in kleinen Einheiten wie Wohnungen. Der von der Mehrheit der Stadtvertreter und -vertreterinnen unterstützte Antrag stammte von den Fraktionen der SPD, der Linkspartei, der Tierschutzpartei und der Grünen. Als letztmögliche Variante sieht er vor, dass die Stadt dem Landkreis vier Grundstücke für die Unterbringung von jeweils maximal 100 Menschen anbietet.

Vorpommern-Greifswalds Landrat Michael Sack (CDU) betonte bei der Sondersitzung die Dringlichkeit der Schaffung von Unterkünften. Die Menschen kämen ohnehin, ob nun eine Unterkunft bereitstehe oder nicht. Ihm zufolge müssen im Landkreis zusätzlich 1600 Plätze geschaffen werden.

 

Greifswalds Oberbürgermeister Stefan Fassbinder (Grüne) sagte nach Ende der Sitzung: «Das ist keine einfache Situation. Das ist ganz klar für den Landkreis.» Die Stadt habe mehrere Aufgaben bekommen. Dazu gehöre die Prüfung alternativen Wohnraums, für den Notfall gebe es aber auch das Mandat zur Errichtung von Containerunterkünften. Das Bürgerbegehren berge das Risiko, dass man am Ende keine Flächen zur Verfügung stelle oder die Umsetzung so lange dauere, dass Menschen in Turnhallen untergebracht werden müssten. «Wir versuchen alle, das zu vermeiden.»

Mit Blick auf die Sondersitzung sprach Fassbinder von einer teilweise heftigen Debatte. «Manche Passagen fand ich auch problematisch.» Um möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern die Teilnahme zu ermöglichen, fand die Sitzung in einer Sporthalle statt. Laut Stadt kamen etwa 300 Zuschauer. Per Livestream waren zeitweise mehr als 800 Interessierte zugeschaltet.

Initiatoren des Bürgerbegehrens und andere Teilnehmer kritisierten Fassbinder in Wortmeldungen deutlich und forderten seinen Rücktritt. Sie wehrten sich gegen Rassismus-Vorwürfe. Immer wieder gab es trotz Ordnungsrufen Applaus und teils auch Buh-Rufe aus dem Publikum nach und während Redebeiträgen. Noch vor Ende verließen Zuschauer die laufende Sitzung und schimpften dabei über die Veranstaltung und die derzeitige Asyl-Politik. Laut Polizei gab es auch eine Handgreiflichkeit im Saal.

Die Einsatzkräfte hatten eine Zufahrtsstraße abgesperrt und ließen nur angemeldete Zuschauer durch. Demonstrationen neben der Halle wurden von Solidaritätsbekundungen mit Geflüchteten und Anti-Rassismus-Botschaften dominiert.

Nach Aussage einer Stadtsprecherin hat es eine derartige Sitzung in Greifswald bislang noch nicht gegeben. Wie auch andernorts bewegt die Unterbringung von Geflüchteten seit Wochen die Menschen in Greifswald. Nachdem ursprüngliche Pläne für eine Containerunterkunft mit 500 Plätzen neben einer Schule auf starken Widerstand gestoßen waren, hatten Stadt und Landkreis davon Abstand genommen.

28 März 2023 0 Kommentare
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Archive

Türkei: Sender wegen Vorstellung von Demirtaş-Buch bestraft

von Fremdeninfo 27 März 2023
von Fremdeninfo

 

Türkei: Sender wegen Vorstellung von Demirtaş-Buch bestraft

Von

dtj-online

–

23.03.2023

Başak Demirtaş, Ehegattin von Selahattin Demirtaş, hält dessen neu erschienenes Buch in der Hand. Foto: Twitter/@Basak__Demirtas>

Der oppositionelle türkische Sender Halk TV muss im Zusammenhang mit der Vorstellung eines Buches eine Geldstrafe zahlen und darf mehrfach für begrenzte Zeit nicht senden.

Grund für die Strafe sei ein Programm, in der das neue Buch des inhaftierten kurdischen Oppositionspolitikers Selahattin Demirtaş präsentiert wurde, teilte İlhan Taşçı, Mitglied der die Strafe verhängenden Rundfunkbehörde RTÜK, am Mittwoch via Twitter mit. Die Behörde ist weitgehend unter Kontrolle der türkischen Regierung. Regierungsnahe Sender werden selten bis nie belangt.

Dem Moderator der Sendung werfe man vor, inhaftierte und wegen terroristischer Straftaten angeklagte Menschen gepriesen zu haben. Taşçı, selbst für die Oppositionspartei CHP im Gremium, kritisierte die Entscheidung und nannte die Türkei das „Land, das Angst vor Büchern hat“.

 

Demirtaş-Buch trägt den Titel „Dad“

Demirtaş sitzt seit 2016 im Gefängnis. Seine Inhaftierung wird als politisch motiviert kritisiert, so etwa vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Der neue Roman des ehemaligen Vorsitzenden der Partei HDP trägt den Titel „Dad“ (kurdisch für Gerechtigkeit).

Die HDP ist derzeit die zweitgrößte Oppositionspartei im Parlament. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan wirft ihr vor, der verlängerte Arm der PKK zu sein, die in der Türkei, Europa und den USA als Terrororganisation gilt. Die HDP dementiert das, distanziert sich aber auch nicht glaubwürdig von der PKK.

 

Gegen Demirtaş laufen zahlreiche Prozesse, etwa wegen des Vorwurfs der „Zerstörung der Einheit des Staates und Integrität des Landes“. Der HDP droht zudem ein Verbot. Angesichts der anstehenden Wahlen überlegt sie deshalb bereits, mit einer anderen Partei, der YSP, zu kooperieren.

dpa/dtj

27 März 2023 0 Kommentare
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Kultur

Münchens Polizei hat die Lehren aus der NS-Vergangenheit gezogen

von Fremdeninfo 26 März 2023
von Fremdeninfo

 

Münchens Polizei hat die Lehren aus der NS-Vergangenheit gezogen

Von

dtj-online

–

 
t=“Münchens Polizei hat die Lehren aus der NS-Vergangenheit gezogen“ title=“NS-Austellung-Muenchen“

Das Polizeipräsidium (PP) München, welches einst beim Aufbau des Nationalsozialismus in der „Hauptstadt der Bewegung” eine unrühmliche Rolle eingenommen hatte, veranstaltet derzeit mit Unterstützung des Kulturreferats der Landeshauptstadt München/NS-Dokumentationszentrum eine Ausstellung zum Thema „Münchner Polizei und Nationalsozialismus”, die bislang bereits von mehr als 5.000 Bürgern besucht wurde.

Der Pressesprecher des Präsidiums, Wolfgang Wenger, und Polizeisprecher Sven Müller (Foto) unterstreichen die Bedeutung der Ausstellung und betonten, man müsse Lehren aus den Fehlern in der Geschichte ziehen.

In der Nazizeit habe die Polizei aktiv die Politik der Verfolgung und Vernichtung von Regimegegnern und Minderheiten, vor allem von Juden, umgesetzt, erinnert Pressesprecher Wenger. Mitarbeiter des PP München hätten nun seit 2008 freiwillig daran gearbeitet, diese historische Ausstellung zusammenzustellen. Das Polizeipräsidium in München verfüge derzeit über 7.200 Mitarbeiter.

Gegenüber „Zaman” betonte Wolfgang Wenger die Bedeutung und Botschaft der Ausstellung: „Wir müssen Lehren aus der Geschichte ziehen und vorsichtig mit Blick auf diese Gefahren sein. Vor allem hat das PP München zahlreiche notwendige Schritte vor allem in der Aus- und Fortbildung des Personals in die Wege geleitet, um die Wiederholung von Fehlern der Nazizeit bereits im Ansatz zu verhindern.”

Müller: „Wir wollten zeigen, wie gefährlich Vorurteile gegenüber Gruppen der Gesellschaft sind”

Für die Beantwortung der Fragen zur Ausstellung selbst und ihren Zielen stand auch Polizeisprecher Sven Müller als einer der Mitorganisatoren der „Zaman“ zur Verfügung.

Müller gibt zu bedenken, welche Wirkung der Nationalsozialismus in den letzten 100 Jahren auf Deutschland gehabt habe. Man müsse Lehren aus dieser Zeit ziehen. Durch die Ausstellung werde eine wichtige Lücke mit Blick auf die Aufarbeitung der Vergangenheit im PP München geschlossen.

Er selbst habe im Rahmen der Schau vor allem das Thema „Gesellschaftlicher Widerstand gegen Nationalsozialismus“ erarbeitet. Nachdem bereits viele deutsche Unternehmen und auch manche Ministerien sich auf eine solche Weise ihrer Vergangenheit im Nationalsozialismus gestellt hätten, könne man nun auch auf diesem Wege etwas über seine Einrichtung erfahren.

Müller freute sich, bekannt geben zu können, dass seit der Eröffnung der Ausstellung jeden Tag über 100 Bürger gekommen seien, weshalb man sich entschlossen habe, sie noch einmal bis Sonntag, den 06. Januar 2013 zu verlängern.

„Wir mussten diese Ausstellung organisieren, nachdem so ungeheuerliche Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen worden waren. Wir wollten damit zeigen, dass wir gegenüber Extremisten und Demokratiefeinden wachsam sind. Wir wollten auch zeigen, wie gefährlich Vorurteile gegenüber unterschiedliche Gruppen in der Gesellschaft sind und warum eine Macht wie die Polizei vom Parlament kontrolliert werden muss“, fasst Müller die Ziele der Ausstellung zusammen.

Das Polizeipräsidium München spielte im Nationalsozialismus eine tragende Rolle. Heinrich Himmler, der 1923 der NSDAP beitrat und als einer der wichtigsten Köpfe deren rassistischer und nationalistischer Ideologie galt, wurde 1933 in München Chef der deutschen Polizei und wandelte diese von dort aus in ein Instrument der nationalsozialistischen Völkermordpolitik um. Er wurde 1925 auch Reichsführer der SS. Die NSDAP wurde ebenfalls 1919 in München gegründet, 1921 wurde Adolf Hitler zum Vorsitzenden der Partei gekürt. 1933 wurde er Reichskanzler und ein Jahr später gleichzeitig auch Reichspräsident.

26 März 2023 0 Kommentare
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Flüchtlinge

Trotz Job und Unterstützer: Nach zehn Jahren droht nun die Abschiebung

von Fremdeninfo 26 März 2023
von Fremdeninfo

 

Trotz Job und Unterstützer: Nach zehn Jahren droht nun die Abschiebung

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Drohende Abschiebung: Hany Louka lebt und arbeitet in Gangelt. Nach zehn Jahren soll er nun zurück nach Ägypten. Dort rechnet er mit dem Gefängnis und Folter. Foto: MHA/Michèle-Cathrin Zeidler

Gangelt Bis Ende des Monats soll Hany Louka Deutschland in Richtung Ägypten verlassen. In seiner Heimat fürchtet er aufgrund seines Glaubens um sein Leben.

  •  Von Michèle-Cathrin Zeidler

Redakteurin

Vor mittlerweile fast zehn Jahren ist Hany Louka aus Ägypten nach Deutschland geflüchtet. In seiner Heimat Kairo wurde der koptische Christ aufgrund seines Glaubens verfolgt und bedroht. Seit fünf Jahren lebt Louka mittlerweile in Gangelt. Er hat die Sprache gelernt, eine Ausbildung zur Restaurantfachkraft erfolgreich abgeschlossen und arbeitet heute in einem Gangelter Restaurant. Nun soll er bis Ende des Monats das Land verlassen – ansonsten droht die Abschiebung.

„Ich habe Angst“, erzählt Louka. Seine Stimme überschlägt sich beim Reden, er ist den Tränen nahe. „Angst vor dem, was in Ägypten am Flughafen passiert.“ Erst kürzlich sei ein Freund abgeschoben worden. „Nach der Einreisekontrolle kam er direkt ins Gefängnis.“ Die Religion sei im Pass verzeichnet, der längere Aufenthalt im Ausland habe folgenreiche Konsequenzen. „Es heißt dann, dass man dem Islam schadet, den Ruf befleckt“, berichtet Louka. „Das steht unter Strafe.“ Im Gefängnis sei sein Freund gefoltert worden, bis er schließlich nur noch einen Ausweg sah: Selbstmord. „Christen haben in Ägypten einfach keinen Richter auf ihrer Seite.“

Die koptischen Christen in Ägypten sind mit den Muslimen formell gleichberechtigt. Doch die religiöse Minderheit wird immer wieder zur Zielscheibe von Gewalt. Das katholische Hilfswerk Kirche in Not ACN mit Schweizer Sitz in Luzern berichtete in der Vergangenheit immer wieder von Übergriffen auf Christen in Ägypten und Bombenanschlägen auf dortige Kirchen. Seit Abd al-Fattah as-Sisi im Jahr 2014 Staatspräsident wurde, haben Christen in seinem Land zwar etwas mehr Rechte, beispielsweise dürfen wieder Kirchen gebaut werden. Dennoch lebt die christliche Bevölkerung laut dem Hilfswerk weiterhin in Gefahr. Anschläge finden nach wie vor statt, und seit die IS-Terrormiliz 2017 den Kopten den Krieg erklärt hat, häufen sich gemäß Kirche in Not die Gewaltexzesse.

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Flüchtling Hany Louka : Nach Abschiebung droht erneut Verfolgung Für mindestens 70 Gangelter ist Hany Louka ein Vorbild an Integration, für die Ausländerbehörde ein Flüchtling, der abgeschoben werden muss. Und das trotz positiven Härtefallurteils.

Antwort auf Anfrage : NRW mit den meisten Abschiebungen in Deutschland Kein Bundesland hat 2022 mehr Menschen abgeschoben als Nordrhein-Westfalen.

Noch ist diese Gefahr weit weg, doch für Louka rückt sie immer näher. Er hat in Gangelt viele Freunde und Unterstützer gefunden. „Hany ist topintegriert, hat einen festen Arbeitsvertrag, eine Wohnung und finanziert sein Leben komplett selbst. Das Ganze ist für mich unverständlich“, erzählt Ingrid Heim. Sie hat Louka bereits im Jahr 2019 vor der Härtefallkommission geholfen, die damals zugunsten des Ägypters urteilte.

Das letzte Wort hat aber die Ausländerbehörde im Kreis Heinsberg, die sich prinzipiell nicht zu Einzelfällen äußert. „Sie erkennen das Urteil nicht an“, weiß Heim. Der Grund: Louka ist vorbestraft.

Im Oktober 2015 ist der Flüchtling in einen Konflikt zwischen seinem damaligen Arbeitgeber und einem Bekannten geraten. Dieser Streit landete schließlich vor Gericht und Louka musste dort als Zeuge aussagen. Das Gericht sah es als nicht glaubhaft an, dass Louka, obwohl er zu diesem Zeitpunkt nur wenig Deutsch verstand, von dem Vorfall nichts mitbekommen habe. Der Richter verurteilte ihn wegen vorsätzlicher Falschaussage zu 120 Tagessätzen à 10 Euro plus Gebühren für die Ratenzahlung.

„Er verstand die Sprache nicht, hatte keinen Anwalt“, so Heim, die in dem Ägypter eine Art Sohn gefunden hat. Ansonsten wäre der Fall ihrer Meinung nach anders verlaufen. So aber wurde ihm der Status als anerkannter Flüchtling dauerhaft verwehrt, er wurde lediglich unter Auflagen geduldet – mit der Konsequenz, dass er von Monat zu Monat seine Aufenthaltsgenehmigung bei der Ausländerbehörde des Kreises Heinsberg verlängern lassen muss. „Bei 90 Tagessätzen wäre die Lage schon eine andere. Das ist einfach unglaublich“, findet Siegfried Schlesiger, ein weiterer Unterstützer des Ägypters.

Nun droht ihm das Aus“, sagt Heim. Der Aufenthalt wird nicht mehr verlängert. Und das, obwohl ihm als koptischem Christen in seinem Heimatland Verfolgung drohe: „Niemand, der den Fall verfolgt hat, hat dafür Verständnis, am wenigsten sein Arbeitgeber, der aktuell wegen Personalmangel sein Restaurant nur noch eingeschränkt öffnen kann.“ „Wir tun ihm damit unrecht“, findet auch Schlesiger.

Hany Louka fehlen mittlerweile die Worte. „Ich weiß nicht, was ich noch machen soll“, sagt er. Die freiwillige Ausreise sei für ihn keine Option. So oder so stehe er am Ende vor den gefürchteten Kontrollen am Ägypter Flughafen. Er hofft noch immer auf ein Wunder in letzter Minute. „Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt“, so Heim

26 März 2023 0 Kommentare
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Flüchtlinge

Falls Reform des EU-Asylsystems scheitert: Faeser warnt vor neuen EU-Binnengrenzkontrollen

von Fremdeninfo 26 März 2023
von Fremdeninfo

 

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Falls Reform des EU-Asylsystems scheitert: Faeser warnt vor neuen EU-Binnengrenzkontrollen

Den EU-Staaten läuft die Zeit für eine Reform des EU-Asylsystems davon. Deshalb macht die Innenministerin Druck.

Von Albrecht Meier

 

Innenministerin Nancy Faeser (SPD) hat einen Abschluss der Reform des EU-Asylsystems noch in diesem Jahr angemahnt. Das Zeitfenster für eine grundsätzliche Einigung unter den Mitgliedstaaten schließe sich im Sommer, sagte sie am Freitag nach einem Treffen mit Innenministern und Staatssekretären aus fünf anderen Ländern in Berlin. Wenn die Reform des EU-Asylsystems und damit eine verlässliche Registrierung von Geflüchteten an den europäischen Außengrenzen nicht gelinge, „dann ist der Schengen-Raum mit offenen Binnengrenzen in großer Gefahr“, warnte Faeser.

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Die Innenministerin hatte unter anderem den Staatssekretär im schwedischen Justiz- und Innenministerium, Anders Hall, und den spanischen Innenminister Fernando Grande-Marlaska nach Berlin eingeladen. Spanien übernimmt im Juli von Schweden den EU-Ratsvorsitz.

Das Dublin-System

Nach den Dublin-Regeln ist derjenige EU-Staat für Asylverfahren zuständig, in dem Asylbewerber den Boden der EU betreten haben.

Allerdings beklagen die Mittelmeeranrainer Italien, Spanien, Griechenland, Malta und Zypern eine Überforderung angesichts der Dublin-Regeln. Im Zuge einer geplanten Reform des EU-Asylsystems wird nach einer faireren Verteilung der Lasten gesucht – bislang ohne Ergebnis.

Faeser erinnerte daran, dass es seit 2015 nicht gelungen ist, zu einer Reform des EU-Asylsystems zu kommen, die einerseits Ankunftsstaaten wie Italien entlastet und andere Staaten – etwa in Osteuropa – zur Solidarität verpflichtet. Mittlerweile läuft den EU-Staaten die Zeit davon, denn die laufende EU-Legislaturperiode endet mit den kommenden Europawahlen im Frühjahr 2024.

Auch der italienische Innenminister Matteo Piantedosi nahm per Videoschalte an der Konferenz in Berlin teil. Italien steht bei Ländern wie Deutschland, Frankreich und Österreich in der Kritik, weil sich Ministerpräsidentin Giorgia Meloni seit Anfang Dezember weigert, Flüchtlinge aus anderen EU-Staaten nach den so genannten Dublin-Regeln wieder zurückzunehmen.

Mehr zum Thema bei Tagesspiegel Plus:

Debatte um Asylgesetze „Die Bilanz der seit 2015 gekommenen Flüchtlinge sieht leider sehr schlecht aus“ Oberbürgermeister zur Flüchtlingsdebatte in Lörrach „Da ist ein Schreiben aus jeglichem Zusammenhang gerissen worden“

Vor dem Flüchtlingsgipfel „Auch im Vergleich zu 2015 sind wir dieses Mal an der Kapazitätsgrenze angekommen“

Meloni begründet ihren Kurs mit der Erschöpfung der Aufnahmekapazitäten. Ohne Italien explizit zu erwähnen, betonte Faeser aber, dass alle Mitgliedstaaten dabei helfen müssten, „irreguläre Sekundärmigration“ zu verringern.

26 März 2023 0 Kommentare
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Tausende Menschen gefoltert und willkürlich inhaftiert: Türkei in Den Haag verklagt

von Fremdeninfo 24 März 2023
von Fremdeninfo

 

Tausende Menschen gefoltert und willkürlich inhaftiert: Türkei in Den Haag verklagt

Von

dtj-online

–

02.03.2023

Das „Turkey Tribunal“ wird vom bekannten Menschenrechtsanwalt Johan Vande Lanotte geleitet. Foto: Turkey Tribunal

Europäische Juristen wollen die Türkei wegen systematischer Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor den Internationalen Strafgerichtshof bringen.

Ein umfassendes Dossier mit den Aussagen von mehr als 1300 Opfern sei dem Chefankläger übergeben worden, teilte die Initiative „Turkey Tribunal“ am Mittwoch in Den Haag mit. Nach Ansicht der Juristen hat die Türkei sich der Folter, Entführung und Gefangennahme von Regimegegnern schuldig gemacht. „Mehr als 200.000 Menschen verschwanden, wurden gefoltert oder willkürlich inhaftiert“, sagte Johan Vande Lanotte, früherer stellvertretender Ministerpräsident Belgiens.

Die Initiative wird unterstützt von der Organisation Europäischer Richter und Ankläger (Medel). Nach Auffassung der Juristen könnten Ermittlungen auch gegen „hohe Beamte eines NATO-Verbündeten“ eingeleitet werden. Der Chefankläger des Weltstrafgerichtes, Karim Khan, entscheidet, ob ermittelt wird. Er ist dazu aber nicht verpflichtet.

Verbrechen auch außerhalb der Türkei

Die Türkei erkennt das Gericht nicht an. Die Initiatoren sind aber der Ansicht, dass dennoch ermitteln werden könne. Denn zahlreiche Verbrechen hätte die Türkei auch auf dem Grundgebiet von 45 Vertragsstaaten des Gerichts begangen. Genannt wurden Entführungen sowie der willkürliche Entzug von Reisepässen.

Der Chefankläger sei zu Ermittlungen befugt, wenn systematische Verbrechen in einem Vertragsstaat begonnen hätten oder dort endeten. Die Initiatoren verweisen auf den Fall von Myanmar. Das Land erkennt das Gericht zwar nicht an, doch leitete die Anklage Ermittlungen wegen der Verfolgung der Rohingya ein. Das ist möglich, da viele der verfolgten Menschen nach Bangladesh geflohen waren, ein Vertragsstaat des Gerichts.

dpa/dt

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Türkei-Wahlen 2023: AKP nach 21 Jahren an der Macht auf dem Weg in die „alte Türkei“

von Fremdeninfo 24 März 2023
von Fremdeninfo

Türkei-Wahlen 2023: AKP nach 21 Jahren an der Macht auf dem Weg in die „alte Türkei“

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dtj-online

–

Als Newcomer an die Macht gekommen und nie wieder abgegeben. Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan zieht mit seiner AKP erneut in den Wahlkampf. Kein anderer Politiker hat die moderne Republik so stark geprägt wie er. Doch seine Umfragewerte sinken. Deshalb erweitert die AKP ihr Bündnis und ist dennoch siegessicher.

Nur ein Gedicht war ausschlaggebend für die Verhaftung von Recep Tayyip Erdoğan. „Die alte Türkei“, von der Präsident Erdoğan immer wieder spricht, war machiavellistisch. Das Militär war der Bevölkerung und der Zivilgesellschaft auf den Fersen. Besonders das religiös-konservative Milieu sollte möglichst kontrolliert werden. Die Konservativen würden diese Bestrebungen wohl eher als Unterdrückung bezeichnen. Weil in dem besagten Gedicht von den Minaretten als Bajonette und den Kuppeln als Haube gesprochen wird, wurde der Gründer der AKP als Volksverhetzer hinter Gittern gesteckt.

Gülen-Bewegung einst stärkste Befürworterin der AKP

Dieses Unrecht war der letzte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Die konservative Mehrheit wählte den zu unrecht verhafteten Senkrechtstarter, sah in ihm den Hoffnungsträger für eine „neue Türkei“. Trotz vieler Hürden wie einem Parteiverbotsverfahren sowie der ständigen Androhung eines Putsches durch das Militär, konnten Erdoğan und seine AKP bestehen.

Wohl auch, weil die Gülen-Bewegung – für viele Beobachter einstiger strategischer Partner der AKP, jedoch heutiger Erzfeind – die bürokratische Hand der AKP personell stärkte. Die für die Bildungsarbeit bekannte islamische Gruppierung lieferte junge Akademiker, die durch die AKP lukrativ platziert wurden. Doch noch wichtiger war dabei, dass Erdoğan nach und nach die zentralen Leitpositionen durch seine eigenen Leute besetzte und so die Kontrolle zunehmend an sich riss.

Wer soll noch gegen Erdoğan stehen?

Aus der Perspektive der AKP-Gegner haben sich die Wege Erdoğans und der Gülen-Bewegung entzweit, als es um die Frage nach der Teilung der Macht ging. Die Gülen-Bewegung sieht sich aber als das Opfer in diesem Gefüge. Sie habe geglaubt, dass die AKP die ernsthafte Absicht verfolge, die Türkei im Sinne der Europäischen Union zu demokratisieren. Diese Richtung hatte die AKP auch eingeschlagen, so auch die EU größtenteils von ihrer politischen Linie überzeugt.

Schließlich fiel immer mehr Beamten auf, dass die Regierung um Erdoğan und ihre Vetter sich im Übermaß bereicherten. Daneben traten ihre kriminelle Machenschaften zu Tage. Zum Teil waren diese so gefährlich, dass sie das Wohl der gesamten Nation hätten riskieren können. Als logische Konsequenz leiteten die Sicherheitsbehörden und der Justizapparat Ermittlungen ein, die schließlich bis an Erdoğan selbst reichten.

Korruptionsskandal 2013 rückt Erdoğan ins schlechte Licht

Als im Winter 2013 in diesem Zuge bekannt wurde, dass die AKP das internationale Embargo gegen den Iran umging und dadurch Politiker wie Erdoğan selbst und mehrere seiner damaligen Minister zu Oligarchen wurden, schien der Glanz der „neuen Türkei“ zu schwinden. In Erinnerung bleibt, wie Erdoğans Sohn Bilal in einem Telefonat mit dem heutigen Präsidenten spricht: „Papa, ich habe fast das gesamte Geld aus dem Haus geschafft. Es sind nur noch ca. 20 Millionen übrig. Die kriegen wir auch noch weg“.

Die türkische Öffentlichkeit fiel in Schockstarre. Von Erdoğan war zunächst nichts zu hören. Doch dann schlug der damalige Ministerpräsident zurück. Nahezu alle Staatsbediensteten, die an den Ermittlungen und Enthüllungen beteiligt waren oder im Verdacht standen, nicht auf Linie zu sein, wurden versetzt, suspendiert oder gar inhaftiert. Neben der Bürokratie wurde auch das Kabinett umgebaut. Fortan musste sich die AKP neu formieren, da sie aus der Not heraus erstmals in unheilige Koalitionen eintreten musste.

Perinçek und Erdoğan: Ein unheiliges Bündnis

Zunächst ging es um einen Pakt mit Doğu Perinçek und seiner Vatan-Partei. Motiviert durch das gemeinsame Ziel „Fethullah Gülen und dessen Gülen-Bewegung“, wurden aus einstigen Feinden Verbündete. Schließlich war es einst Erdoğan selbst, der sich zum „Oberstaatsanwalt“ der „Ergenekon-Prozesse“ erklärt und den damaligen Staatsanwalt Zekeriya Öz öffentlich gelobt hatte.

Der damals wegen anti-demokratischer Bestrebungen inhaftierte Perinçek kam 2014 frei, seine Mitstreiter wurden rehabilitiert. Insbesondere im Militär wurden sie wieder prominent eingesetzt. Im Gegenzug wurde die These der AKP, die Korruptionsermittlungen gegen die Regierung seien durch die Gülenisten erfunden und forciert, die Telefonmitschnitte fingiert worden, unterstützt. Erstmals sprach Erdoğan von einem Putsch gegen ihn und seine Partei. Man wolle die „alte Türkei“ heraufbeschwören und dafür die AKP aufhalten.

Die „alte Türkei“ ist Erdoğans „neue Türkei“

Nachdem die Gülenisten durch dieses Bündnis politisch und gesellschaftlich isoliert wurden und ins Abseits gerieten, ging es zunehmend um die pro-kurdischen Kräfte im Lande. Die Wahlergebnisse der HDP im Jahr 2015 und der Zuspruch für den heute noch immer inhaftierten Selahattin Demirtaş führten zu herben Niederlagen für die ultranationalistische MHP. Als auch die Werte der AKP zu sinken begannen, wurde die unheilige Allianz zwischen Erdoğan und Perinçek um Devlet Bahçeli und seine MHP erweitert. Heute bildet die MHP mit der AKP das Cumhur-Bündnis. Mit diesem Grundgerüst zieht die AKP auch in die bevorstehende Wahlen.

Neue Bündnisse, neue Gesichter: Quo vadis AKP?

Um die Wahlen zu gewinnen, benötigt das Cumhur-Bündnis aber kräftige Unterstützung. Allein kommt es womöglich kaum auf die Hälfte der Stimmen. Deshalb streckt die AKP ihre Hände in neue Richtungen aus. Dabei geht sie sogar so weit, dass sie die Hisbollah-nahe Hüda-Par umgarnt. Die als islamistisch einzustufende Partei widerspricht dieser vermeintlichen Nähe zwar. Dennoch scheint auch sie mittlerweile Teil des Bündnisses zu sein. Losgelöst von dieser Problematik ist die Hüda-Par eine kurdische Partei, die ein grundlegendes Problem mit dem laizistischen Prinzip der türkischen Republik hat.

Hüda-Par: „Verfassung ist bindend“

Im Interview mit Ahmet Hakan, einem der bekanntesten pro-AKP Moderatoren der Türkei, gibt sich Hüda-Par-Vorsitzender Zekeriya Yapıcıoğlu verfassungstreu. Doch in seinen Erklärungen sickert die klare Ideologie seiner Partei durch. Alle Belange betrachtet die Hüda-Par klassisch aus der Brille des Islam. So zieht er auf die Frage, wie er zu den Ermordungen durch die Hisbollah in den 90er Jahren stehe, einen Vers aus dem Koran heran. „Im Koran heißt es, wer einen unschuldigen Menschen tötet, gehört in die Hölle“, so Yapıcıoğlu.

Auf die Rückfrage eines Journalisten in der Sendung von Ahmet Hakan, was denn „unschuldig“ bedeute und wie in einem laizistischen Rechtsstaat entschieden werden solle, ob jemand „schuldig“ oder „unschuldig“ ist, antwortet Yapıcıoğlu, dass er Koran-treu sei und hier nichts hinzufügen oder wegdenken könne, da es sich dabei um Gottes Wort handele. Auf die wiederholte Frage, ob er an die Verfassung glaube, antwortet Yapıcıoğlu, dass es keine Rolle spiele, woran er glaube, solange die Verfassung gültig sei, an die sie sich halten würden.

Hüda-Par ist pro Separation

Veränderungen in der Verfassung seien indes in Demokratien mit parlamentarischen Prozessen möglich. Dem gegenüber solle man offen sein, selbst wenn dies die Gründung eines Bundesländer-Prinzips mit sich bringen würde. Im Parteiprogramm der Hüda-Par steht, dass man die Vor- und Nachteile eines Bundesländer-Systems, der Unabhängigkeit oder eines föderalen System diskutieren können müsse. Trotzdem hat es bis jetzt keine vernehmbare ablehnende Reaktion von der MHP auf die Treffen zwischen AKP und Hüda-Par gegeben. Doğu Perinçek hingegen wurde deutlich: „Dann geht doch gleich zur PKK!“

Gewalt, Hass und Faschismus sichtbar wie seit Jahrzehnten nicht

Auf dem Weg, eine „neue Türkei“ zu etablieren, verfällt die AKP immer mehr in alte Muster. Mit der Erdbebenkatastrophe und der Zeit danach wurde das so sichtbar wie lange nicht mehr. Vermummte Polizeibeamte übten Selbstjustiz gegen vermeintliche Diebe aus, die sich im Nachhinein als Erdbebenopfer entpuppten. Rechtsgesinnte Beamte und Personen aus dem Dunstkreis nationalistischer Mafia-Banden attackierten syrische Flüchtlinge, zum Teil mit tödlichen Folgen.

Dank des derzeitigen Ausnahmezustands im Erdbebengebiet werden diese womöglich nie belangt. Genauso wie die Folterer nach dem Putschversuch von 2016, die keine Strafverfolgung fürchten müssen. Doch auch über die Erdbebenregion hinaus wurde der Faschismus sichtbar. Ein Fußballspiel in Bursa, unweit von Istanbul, ließ die Türkei in die Schlagzeilen geraten. Randale, Prügeleien und eine Pogromstimmung in der Partie Bursaspor-Amedspor erzeugte schreckliche Bilder.

Bahçeli sagt Bahçeli-Dinge

„Für uns gibt es keinen Ort namens Amed. Auch von einem Amedspor kann nicht die Rede sein. Es gibt für uns nur Diyarbakır“, ließ der Ultranationalist Devlet Bahçeli nach dem Spiel wissen, dass die faschistoiden Ausschreitungen in Bursa seinen Segen haben. Für Kritiker aus der linken politischen Ecke war diese Aussage ein Beleg, dass die MHP in Bursa ihre Finger im Spiel gehabt haben könnte.

In der Partie der beiden Drittligisten war die Eskalation zudem vorprogrammiert. Denn bereits in der Nacht zuvor war ein Mob zum Hotel der Gastmannschaft gezogen. Insgesamt erinnerte die Partie und was vor ihr geschah an Szenen aus dem Jahre 1992, als in Sivas ein Mob von Islamisten und Nationalisten ein Hotel anzündete, in dem Linke, Künstler und Aleviten tagten.

90er-Jahre-Vibes bei der AKP und ihren Partnern

Auch Bilder von rechtsextremistischen Mördern der 90er Jahre und rechte Symbole wurden in jener Partie gezeigt. Unter anderem eines, auf dem der ehemalige Geheimdienst-Mitarbeiter Mahmut Yıldırım („Yeşil“) zu sehen ist. Er soll für den Tod oder das Verschwinden dutzender Menschen verantwortlich sein.

Daneben hielten Fans auch das Bild eines weiße Toros (PKW) hoch, welches für die Entführung von Dissidenten steht. An dieser Stelle stellt sich erneut die Frage, was Recep Tayyip Erdoğan unter dem Begriff „neue Türkei“ versteht, wo doch seine Türkei der „alten“ stark nacheifert. Eine AKP in dieser Verfassung zieht nach 21 Jahren an der Macht nun mit Rechtsextremisten, Islamisten und Faschisten in die Wahl.

Außer Erdoğan alle unbekannt

In den ersten zehn Jahren profilierten sich Persönlichkeiten in der AKP. Erdoğan war ein wichtiger Ministerpräsident mit viel Einfluss. Doch sein Wirtschaftsminister Ali Babacan etwa war ebenso für das Wirtschaftswachstum verantwortlich. Der Name Babacan war der türkischen Bevölkerung geläufig. Auch ein Ahmet Davutoğlu hatte Gelegenheit, sein Profil zu schärfen.

Er war zunächst Außenminister und danach der erste AKP-Ministerpräsidenten nach Erdoğan. Heute stehen beide in der Opposition gegen ihn. An ihre Stelle installierte Erdoğan austauschbare und unauffällige Personen. Auch die AKP steht also vor einer Schicksalswahl. Die Öffentlichkeit kennt eigentlich nur einen Namen: Recep Tayyip Erdoğan. Das ist die AKP.

Türkei-Wahlen 2023: DTJ-Online nimmt in den kommenden Wochen die türkischen Parteien unter die Lupe. Und klärt die wichtigsten Fragen: Welche Parteien prägen das Land? Wer bestimmt die türkische Politik? Wofür stehen die Parteien und was sind ihre Besonderheiten?

Hier die bisher erschienenen Beiträge:

Die CHP vor den Türkei-Wahlen: Gelingt der Überraschungscoup? (9. März 2023)

HDP: Kurden, Demokratie – und der allgegenwärtige Terrorverdacht (16. März 2023)

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