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Berliner Integrationsbeauftragte: Hass auf Migranten nimmt zu

von Cumali Yağmur 5 März 2025
von Cumali Yağmur

Berliner Integrationsbeauftragte: Hass auf Migranten nimmt zu

                 Berliner Morgenpost

 

 

                                                  

Migrantinnen und Migranten in Berlin bekommen die Auswirkungen der aufgeheizten Migrationsdebatte nach Einschätzung der Berliner Integrationsbeauftragten deutlich zu spüren. „Die Atmosphäre der Unsicherheit und Angst ist allgegenwärtig“, sagte Katarina Niewiedzial bei einer Pressekonferenz mit Vertretern deutsch-syrischer und deutsch-afghanischer Beratungseinrichtungen. Seit den Attentaten der vergangenen Monate berichteten viele von Diskriminierung, Anfeindungen und zum Teil auch Morddrohungen. Viele hätten Angst.

Kava Spartak, vom Verein Yaar, der sich für Geflüchtete aus Afghanistan einsetzt, sagte: „Straftaten Einzelner werden benutzt, um hunderttausende Menschen aus Afghanistan unter Generalverdacht zu stellen. Dabei wird vergessen, wer die erste und größte Angst vor solchen Tätern hat: Es sind Afghanen und Afghaninnen selbst. Viele von ihnen sind genau vor dieser Gewalt aus Afghanistan geflohen.“ 

Kinder mit Migrationshintergrund werden beleidigt

99 Prozent der afghanischen Geflüchteten seien weder Straftäter noch gewaltbereit, so Spartak. „Sie haben Angst, dass sie überall, wo sie Schutz suchen, nur Ablehnung erfahren.“ Die pauschale Schuldzuweisung gegenüber einer gesamten Gemeinschaft sei nicht nur ungerecht, sondern auch gefährlich, weil sie Teilhabe behindere und Ausgrenzung fördere.

Bild ist nicht echt

Foto des Helden von Aschaffenburg kursiert – Familie wehrt sich

Seitdem ein Afghane vergangenen Sommer einen Polizisten in Mannheim mit einem Messer getötet habe, sei alles schlimmer geworden, berichteten die Vertreter der Beratungseinrichtungen einheitlich. Es gebe Hassmails, Anfeindungen auf der Straße und Morddrohungen. Kinder mit Migrationshintergrund würden auf dem Schulhof beleidigt.

Syrien und Afghanistan keine sicheren Herkunftsländer

Nach Ansicht der Vertreter wird oft verkannt, dass Syrien und Afghanistan auch nach dem Ende der Assad-Diktatur und der Machtübernahme der Taliban noch lange keine sicheren Länder seien.

Nach Attentat in München

Afghanistan: Für Abschiebungen fordern die Taliban einen Preis

Von Jan Jessen

Niewiedzial forderte: „Wir wollen, dass es weder um Opfer noch um Täter geht. Wir wollen die breite Perspektive.“ Dafür sei es essenziell, mit betroffenen Menschen zu sprechen und nicht über ihre Köpfe hinweg. „Bei Migration geht es um Menschen und es geht am Ende auch um Menschlichkeit. “In Berlin leben laut Niewiedzial rund 50.000 Syrer und 23.000 Afghanen. tok/dpa

5 März 2025 0 Kommentare
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Als Muslim und Staatsbürger gehandelt“: Taxifahrer stoppt Anschlagsfahrer von Mannheim

von Fremdeninfo 5 März 2025
von Fremdeninfo

Als Muslim und Staatsbürger gehandelt“: Taxifahrer stoppt Anschlagsfahrer von Mannheim

                                      Berliner Zeitung

Kerzen und Blumen sind beim Paradeplatz niedergelegt. © Uli Deck/dpa

Mannheims Oberbürgermeister Christian Specht (CDU) hat einem Taxifahrer mit pakistanischen Wurzeln gedankt, der den flüchtigen Täter der tödlichen Amokfahrt gestoppt haben soll. Der Mann habe eine außergewöhnliche Rolle gespielt, erklärte Specht während des Gedenkgottesdienstes für die Opfer. „Der sich so mutig verhielt, dem Täter hinterherfuhr und schließlich dessen Fahrzeug blockierte, um weiteren Schaden abzuwenden.“

Der Taxifahrer lebe seit 15 Jahren in Deutschland und sei Mitglied der Ahmadiyya-Muslimgemeinde. „Er, so wurde mir berichtet, sagt, er habe als Muslim und als Staatsbürger so mutig gehandelt.“ Am Mittwoch will sich Specht mit dem Mann treffen.

Der 40 Jahre alte Ludwigshafener Alexander S. war am Rosenmontag mit seinem Wagen durch die Mannheimer Fußgängerzone gerast. Eine 83-jährige Frau und ein 54-jähriger Mann kamen ums Leben. Elf Menschen wurden verletzt, mehrere von ihnen schwer. Der Tatverdächtige wurde festgenommen und sitzt mittlerweile unter anderem wegen Mordes in Untersuchungshaft. Inzwischen wurde auch ein Haftbefehl erlassen. Bei seiner Vorführung beim Haftrichter habe er keine Angaben gemacht, sodass sein Motiv für die Tat weiterhin unklar sei, teilten die Staatsanwaltschaft Mannheim und das Landeskriminalamt Baden-Württemberg mit.  Laut den Behörden gab es konkrete Anhaltspunkte dafür, dass er psychisch krank ist. 

Der 40-Jährige ist mehrfach vorbestraft, unter anderem wegen eines Hasskommentars unter einem als rechtsextrem eingestuften Bild im Onlinedienst Facebook. Trotz dieser Vorstrafe aus dem Jahr 2018 schloss die Staatsanwaltschaft ein politisches Motiv zunächst aus.

In einem ökumenischen Gottesdienst wurde in Mannheim am Abend der Opfer der Todesfahrt gedacht.

5 März 2025 0 Kommentare
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„Die Alternative heißt Unterwerfung“, warnt Joschka Fischer

von Fremdeninfo 5 März 2025
von Fremdeninfo

„Die Alternative heißt Unterwerfung“, warnt Joschka Fischer

Grünen-Politiker Joschka Fischer bezeichnet den Eklat im Weißen Haus als „unfassbaren Vorgang“. Jedes Vertrauen in US-Präsident Donald Trump sei zerstört, Deutschland müsse jetzt eine Militärmacht werden. „Die Messlatte für Merz ist Adenauer“, erklärt der frühere Außenminister.

                                                Von Welt

 

 

                                  

                           Der ehemalige Vizekanzler Joschka Fischer picture alliance/dpa/Markus Scholz

Der frühere Bundesaußenminister Joschka Fischer sieht Deutschland und Europa durch das Agieren von US-Präsident Donald Trump massiv gefährdet. Er fordert in einem Interview mit der Wochenzeitung „Die Zeit“ die Wiedereinführung der Wehrpflicht sowie Gespräche über eine Ausweitung des französischen und britischen Atomschirms auf ganz Europa.

„Nun ist eingetreten, was ich lange befürchtet hatte: Der Westen ist beendet, und zwar von innen heraus, nicht durch eine auswärtige Macht. Das ist ein unfassbarer Vorgang“, sagte Fischer über den Eklat im Weißen Haus beim Treffen von Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. „Die schlimmste Folge dieses Eklats ist der völlige Zusammenbruch jedes Vertrauens in diesen Präsidenten.“

Ab jetzt müssten die Regierungen Europas immer zwei Optionen bedenken: „Eine mit den USA in der Nato, als Bündnispartner, aber in einer zweiten Option, als Rückversicherung, immer auch ohne Rückbindung an die USA.“

++ Alle Entwicklungen zur Zukunft der Ukraine im WELT-Liveticker ++

Fischer fordert eine massive Aufrüstung in Deutschland und Europa. „Was ist die Alternative? Die Alternative heißt Unterwerfung“, warnte er, „Unterwerfung unter die Vorherrschaft der Großmächte und ihrem Diktat“. Sollten die USA die Unterstützung der Ukraine einstellen, müsste Europa das ausgleichen.

Joschka Fischer: Deutschland müsse zu einer Militärmacht werden

Um die historischen Ausmaße der außenpolitischen Krise zu verdeutlichen, sagte Fischer: „An den nächsten Bundeskanzler, also mit hoher Wahrscheinlichkeit Friedrich Merz, wird ein Maßstab angelegt werden wie an den ersten Kanzler der Bundesrepublik, Konrad Adenauer. Das ist die Messlatte.“ Deutschland müsse zu einer Militärmacht werden.

Der Grünen-Politiker fordert im Interview schnelle Verhandlungen über eine Ausweitung des französischen und britischen Atomschirms auf ganz Europa: „Die beiden Nuklearmächte Frankreich und Großbritannien sollten sich möglichst schnell in Verhandlungen mit der EU darüber begeben. Nicht als Alternative zur amerikanischen Sicherheitsgarantie, sondern als Option Nummer zwei. Der einfachste Weg wäre, wenn die nationalen Sicherheitsschirme in Frankreich und Großbritannien ausgedehnt würden. Man müsste sich über die Finanzierung einigen. Über die Verfahren. Ich halte das für unverzichtbar“, erläuterte Fischer. „Dass ich mal öffentlich für diese Dinge eintrete, hätte ich in meinen schlimmsten Albträumen nicht gedacht. Aber das ist die Realität.“

Die Aussetzung der Wehrpflicht bezeichnete Fischer als „großen Fehler“, der schnell korrigiert werden müsse. Man kann mit angezogener Handbremse, gerade auch finanziell, nicht gegen globale Großmächte bestehen.

5 März 2025 0 Kommentare
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Neuer Bundestag: Mehr Abgeordnete mit Migrationsbiografie, aber immer noch zu wenige

von Fremdeninfo 5 März 2025
von Fremdeninfo

Neuer Bundestag: Mehr Abgeordnete mit Migrationsbiografie, aber immer noch zu wenige

                                                Von: dtj-onlin

 

                               

                                        

 Serap Güler (CDU), Kölner Bundestagsmitglied, stand während des diesjährigen Rosenmontags auf dem Wagen der „Roten Funken“. Foto: Oliver Berg/dpan EU-Ländern auf, unter den Wahlberechtigten sind es 4,6 Prozent.

Mit 2,9 Prozent der Abgeordneten sind Türkeistämmige immerhin die am zweitstärksten vertretene Gruppe, die der Mediendienst ausgemacht hat. In der Gesamtbevölkerung liegt deren Anteil bei etwa 3,5 Prozent, unter den Wahlberechtigten bei 1,9. Damit sind Türkeistämmige sogar in überdurchschnittlicher Weise repräsentiert. Was allerdings nicht zwingend einen Schluss darauf zulässt, wie stark die Akzeptanz der jeweils Gewählten in der Community selbst ausgeprägt ist.

Bevölkerung mit Migrationsbiografie in Ex-Sowjetstaaten deutlich unterrepräsentiert

Der Mediendienst hat auch noch Abgeordnete mit biografischem Bezug zu Polen und zur früheren Sowjetunion aufgeführt. Dazu zählen unter anderem auch solche aus Spätaussiedlerfamilien. Zu Polen haben demnach sieben Gewählte eine familiäre Verbindung, was 1,1 Prozent aller Bundestagsabgeordneten entspricht. Insgesamt machen polenstämmige Einwohner 2,6 Prozent der Gesamtbevölkerung und 2,0 Prozent der Wahlberechtigten aus.

Einen Migrationshintergrund aus früheren Sowjetstaaten weisen acht künftige Abgeordnete auf. Sie sind deutlich unterrepräsentiert: Während sie 5,4 Prozent der Gesamtbevölkerung und 3,8 Prozent der Wahlberechtigten stellen, sind es lediglich 1,3 Prozent der Bundestagsabgeordneten.

Union mit mehr türkeistämmigen Abgeordnete als die Grünen

Unter den Fraktionen ist der Anteil der Abgeordneten mit Migrationsbiografie bei den Grünen mit 20 Prozent am höchsten. Bei der Linken sind es 18,8 Prozent. In der Fraktion der SPD weisen 17,5 Prozent eine Migrationsgeschichte auf.

Was türkeistämmige Abgeordnete anbelangt, sitzen für die SPD künftig sieben von 120 (5,8 Prozent) im Parlament. Zwei Abgeordnete mit Türkeibezog ziehen für die Grünen ins Parlament ein (2,35 Prozent). Bei der Linken sind künftig prozentual die meisten türkeistämmigen Abgeordneten vertreten: sechs von 64 Parlamentariern entsprechen 9,38 Prozent.

Bei CDU und CSU beläuft sich der Anteil der Abgeordneten mit Migrationsgeschichte auf 6,3 Prozent – dabei sind drei der 208 Unionsabgeordneten türkeistämmig, darunter mit Serap Güler wohl die bekannteste unter ihnen. Keine türkeistämmigen Bundestagsabgeordneten wird die rechtsextreme AfD aufweisen. Ihre sieben Parlamentarier mit Migrationsbiografie haben zumeist einen Bezug zur früheren Sowjetunion.

5 März 2025 0 Kommentare
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Mehr als 50 Prozent der Frankfurter haben Migrationshintergrund – Bevölkerungszahl erreicht neues Hoch

von Fremdeninfo 5 März 2025
von Fremdeninfo

Mehr als 50 Prozent der Frankfurter haben Migrationshintergrund – Bevölkerungszahl erreicht neues Hoch

Artikel von Ivana Milovanovic  F.R.

Mit 776.843 Einwohnern wächst Frankfurt weiter an. Vor allem spielt die Zuwanderung aus dem Ausland eine entscheidende Rolle.

Frankfurt – Ende 2024 waren in Frankfurt insgesamt 776.843 Personen mit Hauptwohnsitz registriert. Dies bedeutete einen Anstieg von fast 6700 Menschen oder 0,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. „Frankfurt behält seine Attraktivität und wächst wieder stärker als im Jahr zuvor“, kommentierte Eileen O’Sullivan, die Dezernentin für die Frankfurter Statistik, die aktuellen Zahlen zur Bevölkerung in einer Pressemitteilung der Stadt Frankfurt.

 

                                              

                                             Bevölkerungszahl nähert sich der Marke von 780.000 (Symbolbild) © IMAGO/Florian Gaul

Bockenheim war der bevölkerungsreichste Stadtteil mit 45.051 Einwohnerinnen und Einwohnern. Gallus, das im Vorjahr die höchste Einwohnerzahl aufwies, folgte mit 44.976 Personen auf dem zweiten Platz. Die kleinsten Stadtteile, Berkersheim und das Bahnhofsviertel, hatten jeweils nur etwa 3900 Bewohnerinnen und Bewohner.

Bevölkerungswachstum in Frankfurt Resultat von Zuwanderung aus dem Ausland

Das Wachstum der Bevölkerung in Frankfurt resultierte hauptsächlich aus dem Zuzug von Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit, wie die Stadt mitteilt. Dadurch erhöhte sich die Einwohnerzahl um über 4000, während die Zahl der Frankfurterinnen und Frankfurter mit deutscher Staatsangehörigkeit um etwa 2600 stieg. Der Anteil der Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit wuchs im letzten Jahr um 0,3 Prozentpunkte auf 32 Prozent. Besonders viele Zuzüge gab es aus der Ukraine mit 1087 neuen Einwohnerinnen und Einwohnern. Indien folgte mit 701 Personen. Die größte ausländische Bevölkerungsgruppe stellten weiterhin die Menschen mit türkischem Pass dar, mit 24.344 Personen, gefolgt von 15.280 Menschen mit kroatischer Staatsangehörigkeit.

„Die internationale Bedeutung unserer Stadt spiegelt sich deutlich in der Bevölkerungsstruktur wider. Zum Jahresende hatten 57,7 Prozent der Frankfurterinnen und Frankfurter einen Migrationshintergrund, wenn auch deutsche Bürgerinnen und Bürger mit internationaler Familiengeschichte berücksichtigt werden“, fasste O’Sullivan in der Pressemitteilung zusammen. (Ivana Milovanovic)

Frankfurt will die IAA zurück. Die Stadt hat sich für die Ausrichtung der Messe beworben. Doch auch München hat Interesse an weiteren Ausgaben gezeigt.

5 März 2025 0 Kommentare
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Österreichs neue Regierung plant Kopftuchverbot für Mädchen

von Fremdeninfo 4 März 2025
von Fremdeninfo

Österreichs neue Regierung plant Kopftuchverbot für Mädchen

                                                  Von: dpa

 

 

 

                                               

  Madani Koran Schule in Wien organisiert ein Workshop zum Opferfest. Foto: IGGÖ – Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich

Konservative, Sozialdemokraten und Liberale haben sich auf ein Regierungsprogramm geeinigt. Es enthält Verschärfungen in den Bereichen Migration, Asyl und Integration.

Als sogenannte Integrationsmaßnahme sollen Mädchen bis 14 Jahre in Österreich laut der künftigen Koalitionsregierung kein Kopftuch mehr tragen dürfen. Ein entsprechendes Verbot werde erarbeitet, um Mädchen „vor Segregation und Unterdrückung“ zu schützen, hieß es im Regierungsprogramm der konservativen ÖVP, sozialdemokratischen SPÖ und liberalen Neos.

Die drei Parteien, die sich nun auf eine Zusammenarbeit geeinigt haben, planen eine Reihe von Maßnahmen in den Bereichen Asyl und Integration. So soll der Zuzug von Verwandten von Asylberechtigten „mit sofortiger Wirkung vorübergehend“ gestoppt werden. Am heutigen Montag wurde die neue Regierung vereidigt.

Rückkehrzentren für abgewiesene Asylbewerber

Um abgelehnte Asylbewerber am Untertauchen zu hindern, sollen sie künftig in eigenen Rückkehrverfahrenszentren untergebracht werden. Dabei werde auf die menschenwürdige Unterbringung – auch unter Berücksichtigung von Kindern – geachtet, hieß es.

Vor dem Hintergrund des jüngsten Terroranschlags in Villach und der mutmaßlichen Verhinderung einer Attacke in Wien wollen die Mitte-Parteien zudem das Strafrecht verschärfen, um verstärkt gegen religiösen Extremismus wie dem politischen Islam vorgehen zu können.

dpa/dtj

4 März 2025 0 Kommentare
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Flüchtlinge

Starker Rückgang in Deutschland: Zahl der Asylanträge in Europa um elf Prozent gesunken

von Fremdeninfo 3 März 2025
von Fremdeninfo

Starker Rückgang in Deutschland: Zahl der Asylanträge in Europa um elf Prozent gesunken

                                                 T.Tgaesspiegel

In der EU wurden 2024 deutlich weniger Asylanträge gestellt. Grund ist vor allem, dass weniger Menschen in Deutschland ein entsprechendes Ersuchen gestellt haben.

 

                                                                    

                                                Ein Mann geht vor dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge vorbei (Symbolbild). © Foto: dpa/Sebastian Gollnow

Die Zahl der Asylanträge in der EU sowie in Norwegen und in der Schweiz ist im vergangenen Jahr deutlich zurückgegangen: Insgesamt wurden in den 29 Ländern 1.014.000 Anträge registriert – genau 100.000 weniger als im Jahr zuvor (minus 11 Prozent). Dies geht aus dem neuen Jahresbericht der EU-Agentur EUAA mit Sitz in Malta hervor. Grund dafür ist vor allem, dass es in Deutschland weniger neue Asylbewerber gab.

Mit etwa 237.000 Erstanträgen war die Bundesrepublik als bevölkerungsreichstes Land in Europa zwar auch vergangenes Jahr wieder Ziel Nummer Eins. Allerdings waren es allein hier 92.000 Anträge weniger, ein Minus von fast 30 Prozent. Die Zahlen der EU-Agentur unterscheiden sich geringfügig von Angaben des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF), das 2024 knapp 230.000 Anträge zählte.

Demgegenüber blieben die Zahlen in anderen großen EU-Staaten wie Spanien (169.000) sowie Frankreich und Italien (jeweils 159.000) nahezu gleich. Pro Kopf der Bevölkerung gerechnet sind die Asylbewerberzahlen auf der Insel Zypern und in Griechenland am höchsten. Großbritannien ist nach seinem Austritt aus der EU in dieser Statistik bereits seit Jahren nicht mehr dabei.

Die meisten Antragssteller kamen aus Syrien (151.000), gefolgt von Afghanistan (87.000), Venezuela (74.000) und der Türkei (56.000). Mit Ausnahme von Venezuela gingen aber auch diese Zahlen deutlich zurück.

Die sogenannte Anerkennungsquote – also der Prozentsatz der Fälle, in denen Migranten tatsächlich auch Asyl bekamen – lag bei 42 Prozent, in etwa so hoch wie bisher. Nach Angaben der EU-Asylagentur kam fast die Hälfte aller Anträge (48 Prozent) von Bewerbern aus Ländern, aus denen in der Regel mindestens vier von fünf Anträgen abgelehnt werden. Beispiele hierfür sind Bangladesch, Marokko und Tunesien.

Der Umgang mit Migranten gehört seit Jahrzehnten zu den großen Streitthemen der europäischen Politik. Die EU arbeitet inzwischen mit nordafrikanischen Staaten zusammen, um Migranten von der Flucht nach Europa abzuhalten. Bei Versuchen, mit oft kaum seetüchtigen Booten das Mittelmeer zu überqueren, kommt es immer wieder zu tödlichen Katastrophen. (dpa)

3 März 2025 0 Kommentare
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Flüchtlinge

Asylpolitik stark in der Kritik: „System ist nicht effektiv“ Polizist packt über Abschiebungen aus

von Fremdeninfo 3 März 2025
von Fremdeninfo

Asylpolitik stark in der Kritik: „System ist nicht effektiv“ Polizist packt über Abschiebungen aus

                                                       Artikel von ife/gom/news.de

                                       

In Deutschland scheitern viele Abschiebungen auch daran, dass die Betroffenen einfach nicht mehr auffindbar sind (Symbolbild). ©picture alliance/dpa | Boris Roessler © news.de

Nach der tödlichen Messerattacke von Aschaffenburg war nichts mehr, wie es einmal war. Die schrecklichen Ereignisse haben ihre Schatten vorausgeworfen – und ein Umdenken in der Asylpolitik Deutschlands bewirkt. Scholz-Nachfolger Friedrich Merz kündigte einen radikalen 10-Punkte-Plan an, um die Asylpolitik zu reformieren. Radikale Abschiebungen, Abschiebehaft und Grenzkontrollen sollen Deutschland nun wieder sicherer machen. Gegenüber der Ostsee-Zeitung packt nun ein langjähriger Polizist darüber aus, wie schwierig es aktuell wirklich ist, ausreisepflichtige Menschen ausfindig zu machen und abzuschieben. Seine Erfahrungen zeigen eine erschütternde Realität.

Polizist packt über Abschiebungen in Deutschland aus: „System ist nicht effektiv“

„Man regt sich irgendwann einfach nicht mehr auf“, so das ernüchternde Fazit des Polizeibeamten, der sich nun gegenüber der Presse äußerte. Sein ernüchterndes Fazit nach jahrelanger Arbeit: „Das System ist einfach nicht effektiv“. Aber warum eigentlich? Ein Hauptgrund dafür, dass viele nicht abgeschoben werden, ist, dass die Betroffenen schlichtweg im Vorfeld darüber informiert werden. „Die brauchen sich doch nur zwei, drei Zimmer nebenan zu verstecken. In die dürfen wir aber nicht rein. Wir wissen genau, dass die dann da sitzen und sich ins Fäustchen lachen“, erklärt der Polizist.

Polizei mit Hindernissen bei Abschiebungen: „Kriegen wir kaum zu fassen“

Es sei schon frustrierend, wenn man auf Familien treffe, die sich nichts zu Schulden haben kommen lassen und sich auch noch kooperativ verhalten – und dennoch abgeschoben werden. Und wenn es dann Fälle gibt, wo die Personen bereits negativ aufgefallen sind und die man kaum zu fassen bekomme, erklärt der Polizeibeamte die Abschiebeproblematik genauer.

Auf Kosten der Steuerzahler – In- und Ausland mit zahlreichen Abschiebeproblemen

Das alles passiere ja auch auf Kosten der Steuerzahler, erinnert der Beamte, der sich über das nicht funktionierende System nur allzu bewusst ist. Ein gewaltiges Problem sei auch, dass die Zusammenarbeit von In- und Ausland einfach nicht funktioniere. Zahlen belegen: Im Jahr 2023 habe Deutschland in über 70.000 Fällen um Überstellung in ein EU-Land gebeten. In nur knapp über 50.000 Fällen stimmten die Partnerländer zu. Tatsächlich kam es dann zu nur knapp über 5.000 Abschiebefällen – nicht einmal jeder Zehnte. Aber warum ist das so?

Ein Grund dafür sei, dass die Bereitschaft anderer Länder, Menschen aufzunehmen, häufig an „unmögliche“ Bedingungen geknüpft sei, berichtet unter anderem „Focus Online“. Italien zum Beispiel habe im Jahr 2024 für mehr als 10.000 Rücknahmefälle eine Zustimmung erteilt – dennoch kam es nur zu drei Rücknahmen.

Es habe früher „strengere Regeln“ gegeben, ist für den Polizisten ziemlich deutlich. „Wenn zum Beispiel jemand aus Polen kam und von der Bundespolizei erwischt wurde, wie er durch die Oder nach Deutschland schwamm, wurde er sofort dem polnischen Grenzschutz übergeben“, berichtet der langjährige Beamte gegenüber der Presse. Heute sei dies nicht mehr so.

3 März 2025 0 Kommentare
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Flüchtlinge

EU-Agentur meldet drastischen Rückgang der Asylbewerber-Zahlen in Deutschland

von Fremdeninfo 3 März 2025
von Fremdeninfo

EU-Agentur meldet drastischen Rückgang der Asylbewerber-Zahlen in Deutschland

Mehr als eine Million Asylanträge wurden vergangenes Jahr in der EU, Norwegen und der Schweiz registriert – elf Prozent weniger als im Jahr davor. Deutschland war erneut Zielland Nummer Eins. Hier gingen die Zahlen laut EU-Agentur um fast 30 Prozent runter.

                                                                             

                                                 Eine Gruppe von Flüchtlingen kommt im Hafen von Lanzarote an. Ein Schiff der Seenotrettung hatte die Männer aufgenommen Europa Press Canarias/EUROPA PRE

Die Zahl der Asylanträge in der EU sowie in Norwegen und in der Schweiz ist im vergangenen Jahr deutlich zurückgegangen: Insgesamt wurden in den 29 Ländern 1.014.000 Anträge registriert – genau 100.000 weniger als im Jahr zuvor (minus 11 Prozent). Dies geht aus dem neuen Jahresbericht der EU-Agentur EUAA mit Sitz in Malta hervor. Grund dafür ist vor allem, dass es in Deutschland weniger neue Asylbewerber gab

Mit etwa 237.000 Erstanträgen war die Bundesrepublik als bevölkerungsreichstes Land in Europa zwar auch vergangenes Jahr wieder Ziel Nummer Eins. Allerdings waren es allein hier 92.000 Anträge weniger, ein Minus von fast 30 Prozent. Die Zahlen der EU-Agentur unterscheiden sich geringfügig von Angaben des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF), das 2024 knapp 230.000 Anträge zählte.

Asylbewerberzahlen in anderen großen EU-Staaten nahezu gleich

Demgegenüber blieben die Zahlen in anderen großen EU-Staaten wie Spanien (169.000) sowie Frankreich und Italien (jeweils 159.000) nahezu gleich. Pro Kopf der Bevölkerung gerechnet sind die Asylbewerberzahlen auf der Insel Zypern und in Griechenland am höchsten. Großbritannien ist nach seinem Austritt aus der EU in dieser Statistik bereits seit Jahren nicht mehr dabei.

Die meisten Antragssteller kamen aus Syrien (151.000), gefolgt von Afghanistan (87.000), Venezuela (74.000) und der Türkei (56.000). Mit Ausnahme von Venezuela gingen aber auch diese Zahlen deutlich zurück.

Weniger als jeder zweite Antrag wird anerkannt

Die sogenannte Anerkennungsquote – also der Prozentsatz der Fälle, in denen Migranten tatsächlich auch Asyl bekamen – lag bei 42 Prozent, in etwa so hoch wie bisher. Nach Angaben der EU-Asylagentur kam fast die Hälfte aller Anträge (48 Prozent) von Bewerbern aus Ländern, aus denen in der Regel mindestens vier von fünf Anträgen abgelehnt werden. Beispiele hierfür sind Bangladesch, Marokko und Tunesien.

Der Umgang mit Migranten gehört seit Jahrzehnten zu den großen Streitthemen der europäischen Politik. Die EU arbeitet inzwischen mit nordafrikanischen Staaten zusammen, um Migranten von der Flucht nach Europa abzuhalten. Bei Versuchen, mit oft kaum seetüchtigen Booten das Mittelmeer zu überqueren, kommt es immer wieder zu tödlichen Katastrophen.

3 März 2025 0 Kommentare
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Özdemir mahnt Erdogan zur Freilassung kurdischer Gefangener

von Fremdeninfo 3 März 2025
von Fremdeninfo

           Özdemir mahnt Erdogan zur Freilassung kurdischer Gefangener

                                                    

                                                                                 Cem Özdemir (Archiv) © via dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) hat den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan zur Freilassung kurdischer Gefangener aufgerufen.

„Einen nachhaltigen Frieden wird es erst dann geben, wenn sich alle Staatsbürger der Türkei im eigenen Land sicher fühlen können, auch die Kurdinnen und Kurden“, sagte der Grünen-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagausgaben). „Noch immer sind Journalisten, Menschenrechtler und Politiker wie Selahattin Demirtas in der Türkei inhaftiert. Erdogan sollte sie freilassen und alle ethnischen und religiösen Minderheiten anerkennen.“

Die Verkündigung der Waffenruhe durch die PKK sei eine „Chance für Frieden und Versöhnung zwischen Türken und Kurden“, so Özdemir. „Ob sie genutzt werden kann, hängt auch daran, wie sich der türkische Staat verhält.“

3 März 2025 0 Kommentare
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