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Flüchtlinge

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Archive

Zuwanderung und Sicherheit: Was ist dran an den Vorurteilen?

von Fremdeninfo 18 März 2025
von Fremdeninfo

Zuwanderung und Sicherheit: Was ist dran an den Vorurteilen?

Artikel von Stefanie Heinrich/ Experten Testen

 

 

                                             

                                               im Vergleichstest © Provided by Ever-growing GmbH       

Das Thema Sicherheit im Zusammenhang mit Migration sorgt regelmäßig für hitzige Debatten. Während Kritiker eine erhöhte Kriminalität durch Zuwanderer befürchten, warnen Experten vor pauschalen Vorurteilen. Doch was zeigen die aktuellen Zahlen?

Wer zählt als nichtdeutscher Tatverdächtiger?

In der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) werden als „nichtdeutsche Tatverdächtige“ alle Personen ohne deutsche Staatsbürgerschaft erfasst.

  • Hierzu gehören sowohl registrierte Zuwanderer als auch Personen mit Touristenvisa oder illegalem Aufenthaltsstatus.
  • Verstöße gegen das Aufenthaltsrecht (z. B. illegale Einreise) werden nur von Nichtdeutschen begangen und verzerren die Statistik.

Kriminalstatistiken: Sind Migranten überrepräsentiert?

Ein häufiger Kritikpunkt ist der hohe Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger in der Kriminalstatistik.

  • 2022 lag der Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger bei 40 %, während ihr Bevölkerungsanteil bei etwa 15 % lag.
  • Berücksichtigt man nur allgemeine Straftaten ohne ausländerrechtliche Verstöße, reduziert sich der Anteil auf etwa 25 %.

Welche Straftaten sind besonders betroffen?

Ein Blick auf die Verteilung der Straftaten zeigt Unterschiede zwischen Migrantengruppen:

  • Gewaltkriminalität: Tätergruppen aus bestimmten Herkunftsländern sind hier überrepräsentiert.
  • Diebstahl & Drogenhandel: Besonders betroffen sind Städte mit hoher Zuwanderungsrate.
  • Wirtschaftskriminalität: Kein signifikanter Unterschied zwischen Deutschen und Nichtdeutschen.

Einfluss von Bildung, Arbeit und Integration

Kriminalität ist oft mit sozialen Faktoren verbunden. Experten betonen:

  • Personen mit Arbeitslosigkeit oder niedrigem Bildungsniveau sind häufiger in Straftaten verwickelt – unabhängig von der Herkunft.
  • Integrierte Migranten haben oft eine geringere Kriminalitätsrate als Deutsche ohne Schulabschluss oder Job.

Langfristige Integration: Warum Migration Deutschland sicherer gemacht hat

In Deutschland lebende Migranten tragen langfristig zur Sicherheit und Stabilität der Gesellschaft bei:

  • Forschungen zeigen, dass es keinen direkten Zusammenhang zwischen Migration und Kriminalität gibt. Vielmehr sind soziale Faktoren wie finanzielle Lage oder eigene Gewalterfahrungen entscheidend.
  • Ein differenzierter Blick auf Kriminalstatistiken zeigt, dass erfolgreiche Integration die Kriminalitätsrate senkt.
  • Migranten, die in Deutschland aufgewachsen sind, sind heute in Polizei, Justiz und Sicherheitsbehörden vertreten.

Politische Debatte: Wie soll Deutschland reagieren?

Die Politik diskutiert verschiedene Ansätze zur Reduzierung von Kriminalität unter Zuwanderern:

  • Härtere Strafen & Abschiebungen: Forderung nach konsequenterer Abschiebung straffälliger Migranten.
  • Bessere Integration: Bildung und Arbeit als Prävention gegen Kriminalität.
  • Strengere Grenzkontrollen: Reduzierung illegaler Migration als Sicherheitsmaßnahme.

Fazit

Die Kriminalitätsdebatte im Kontext der Migration bleibt komplex. Während in manchen Bereichen eine Überrepräsentation von Migranten besteht, spielen soziale Faktoren eine entscheidende Rolle. Die politische Herausforderung bleibt: Sicherheit erhöhen, ohne pauschale Vorurteile zu verstärken.

Ihre Meinung ist gefragt!

Wie bewerten Sie die Sicherheitslage in Deutschland? Sind härtere Maßnahmen notwendig oder sollte mehr in Integration investiert werden? Hinterlassen Sie Ihre Meinung in den Kommentaren!

 

18 März 2025 0 Kommentare
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Religion

AVRUPA ALEVİ BİRLİKLERİ KONFEDERASYONU – AABK ALEVITISCHE UNION EUROPA e.V.

von Cumali Yağmur 17 März 2025
von Cumali Yağmur

AVRUPA ALEVİ BİRLİKLERİ KONFEDERASYONU – AABK
ALEVITISCHE UNION EUROPA e.V.
 

Stolbergerstr.317 | 50933 Köln 

aabk@alevi.com | www.alevi.com
Köln, 17.03.2025
                                       PRESSEMITTEILUNG
Erfolgreiche Kundgebung in Köln: Breites demokratisches Bündnis setzt ein starkes Zeichen für
Menschenrechte, Gerechtigkeit und gegen den Völkermord in Syrien
Am Samstag, den 15. März 2025, versammelten sich rund 30.000 Menschen auf dem Heumarkt in Köln,
um mit der Alevitischen Union Europa (AABK) sowie einer Vielzahl weiterer demokratischer
Organisationen und Institutionen ein starkes Zeichen gegen den andauernden Genozid an Aleviten in
Syrien zu setzen.
Diese Kundgebung war nicht nur eine Mahnung an die Verantwortlichen, sondern auch ein Aufruf an die
gesamte Gesellschaft, sich gegen Unterdrückung, Diskriminierung und Völkermord zu stellen. Gemeinsam
forderten die Teilnehmer, dass die historischen und aktuellen Verbrechen gegen Aleviten, insbesondere
die Massaker in Syrien, als Völkermord anerkannt werden.
Ein breites Bündnis für Demokratie und Gerechtigkeit
Die Veranstaltung wurde von der AABK als Hauptorganisator in Zusammenarbeit mit verschiedenen
demokratischen Kräften, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Menschenrechtsgruppen
durchgeführt. Neben der Föderation der Arabischen Aleviten in Europa (AAAF) beteiligten sich zahlreiche
weitere Organisationen, die sich für Menschenrechte und den Schutz religiöser und ethnischer
Minderheiten einsetzen.
Diese breite Unterstützung zeigt deutlich, dass der Kampf für Gerechtigkeit keine isolierte Angelegenheit
einzelner Gruppen ist, sondern eine gemeinsame Verantwortung aller demokratischen Kräfte.
Einheit in Vielfalt: Gemeinsam gegen Ausgrenzung und Unterdrückung
Die Kundgebung machte eindrucksvoll sichtbar, dass Solidarität über kulturelle, ethnische und religiöse
Grenzen hinausgeht. Neben Aleviten aus verschiedenen Regionen nahmen auch Vertreter anderer
Glaubensgemeinschaften, politische Organisationen, Gewerkschaften sowie zahlreiche Menschenrechts-
initiativen teil.
Diese Vielfalt sendet eine klare Botschaft: Der Kampf gegen Unterdrückung betrifft uns alle – und wir
stehen gemeinsam für Gerechtigkeit ein.
Mehrsprachige Ansprachen – ein Symbol der Einheit und ein Signal an die Welt
Ein zentrales Element der Veranstaltung war die Mehrsprachigkeit der Redebeiträge, die in Türkisch,
Arabisch, Deutsch und Kurdisch gehalten wurden.
Diese sprachliche Vielfalt diente nicht nur dazu, alle anwesenden Gruppen einzubeziehen, sondern
unterstrich auch die globale Bedeutung der Thematik. Denn der Kampf gegen Unterdrückung und die
Forderung nach Gerechtigkeit sind nicht nur regionale Anliegen – sie betreffen Menschen auf der ganzen
Welt.
Darüber hinaus spiegelte die Mehrsprachigkeit den Zusammenschluss und die wachsende Einheit der
Anhänger dieser Bewegung wider. Die Veranstaltung war nicht nur eine Demonstration des Widerstands,
sondern auch ein Schritt zur Stärkung und Vernetzung der Gemeinschaften, die sich für die Anerkennung
des Völkermords an den Aleviten einsetzen.
Der Völkermord in Syrien – eine offene Wunde der Menschheit
Neben der historischen Unterdrückung und Verfolgung von Aleviten weltweit stand besonders der
andauernde Völkermord in Syrien im Fokus der Kundgebung. Seit Jahren werden Aleviten in Syrien
systematisch verfolgt, entrechtet und ermordet. Ihre Kultstätten werden zerstört, ihre Identität wird
geleugnet und ihr historisches Erbe wird ausgelöscht.
Während der Kundgebung kamen auch Stimmen direkt aus Syrien zu Wort. Sie berichteten über die
brutale Realität, die Aleviten in Syrien täglich erleben. Die Redner betonten die Dringlichkeit, den Genozid
zu stoppen, und appellierten an die Weltgemeinschaft, endlich zu handeln.
Doch das größte Problem ist nicht nur das Schweigen der Weltgemeinschaft – sondern ihre aktive
Unterstützung für jene, die diese Verbrechen begehen.
Regierungen stärken den Terror – Unterstützung für HTS und al-Golani
Während Aleviten in Syrien verfolgt und ermordet werden, sitzen westliche Regierungen mit den Tätern
am Verhandlungstisch. Ebu Muhammed al-Golani, der Anführer von HTS (Heyet Tahrir el-Scham), wird
als Verhandlungspartner akzeptiert, ihm wird die Hand geschüttelt und seine Organisation erhält
internationale Legitimität.
Statt gegen Terror zu kämpfen, stärken westliche Staaten ihn – mit politischen Abkommen,
diplomatischer Anerkennung und finanzieller Unterstützung.
Diese direkte Unterstützung von HTS durch Deutschland, die Türkei und andere Staaten ist ein Skandal.
Wer mit Mördern verhandelt, macht sich mitschuldig an ihren Verbrechen.
Appell an die Weltgemeinschaft: Die Türkei, Deutschland und die EU müssen handeln!
Die AABK und ihre Bündnispartner fordern nicht nur die Europäische Union und die Vereinten Nationen,
sondern auch die türkische und deutsche Regierung auf, ihre Unterstützung für extremistische Gruppen
wie HTS sofort zu beenden und sich klar gegen den Völkermord an den Aleviten zu positionieren.
Es reicht nicht, nur Besorgnis auszudrücken – jetzt ist die Zeit für entschlossenes Handeln!
Internationale Regierungen haben die Pflicht, sich für die Menschenrechte einzusetzen und sicherzu-
stellen, dass der Völkermord an den Aleviten in Syrien nicht weitergeht. Wir erwarten klare politische
Schritte und diplomatischen Druck auf diejenigen, die für diese Verbrechen verantwortlich sind.
Besonders empörend ist die kürzlich von Außenministerin Annalena Baerbock zugesagte weitere
Wirtschaftshilfe von 300 Millionen Euro, die statt den Opfern des Genozids zu helfen, in undurchsichtige
Strukturen fließt, die mit den Tätern kooperieren.
Diese Entscheidung ist nicht nur unverantwortlich, sondern macht die Bundesregierung direkt
mitverantwortlich an den Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
Wir werden nicht schweigen!
Wir werden nicht schweigen, solange der Genozid an den Aleviten in Syrien andauert. Unsere
Entschlossenheit ist unerschütterlich, bis Gerechtigkeit für die Opfer des syrischen Genozids erreicht ist.
Dank an alle, die sich für eine gerechtere Welt einsetzen
Wir danken allen, die an dieser wichtigen Kundgebung teilgenommen und ein starkes Zeichen gesetzt
haben. Die große Beteiligung zeigt, dass der Wunsch nach einer gerechten, demokratischen und
inklusiven Gesellschaft nicht nur eine Hoffnung ist, sondern eine Realität, für die wir gemeinsam kämpfen.
Der syrische Genozid an den Aleviten darf nicht ungestraft bleiben – wir kämpfen weiter für Wahrheit,
Anerkennung und Gerechtigkeit!
Alevitische Union Europa e.V.
Kontakt für Presseanfragen:
Gülay Kurtyiğit
Generalsekretärin der AABK
E-Mail: gulay.kurtyigit@alevi.com

17 März 2025 0 Kommentare
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Flüchtlinge

Sicherheitsexperte spricht von dritter Terrorwelle in Europa

von Fremdeninfo 17 März 2025
von Fremdeninfo

Sicherheitsexperte spricht von dritter Terrorwelle in Europa

      Artikel von Maximilian Plück/ RP.online

Düsseldorf. Der Terrorismusexperte Peter Neumann skizziert, wie sich die Radikalisierung von Dschihadisten massiv verändert hat. Der Terror-Angriff der Hamas habe auch dem IS ein neues Projekt beschert.

 

                                 

                                  Gedenken an die Opfer des Anschlags von Solingen. © Christoph Reichwein

Der Parlamentarische Untersuchungsausschuss zum Terrorangriff in Solingen hat seine Befragungen von Experten fortgesetzt. Am Morgen wurden die beiden Professoren Aladin El-Mafaalani von der TU Dortmund und Peter Neumann vom Londoner King’s College zum Fall Solingen befragt. El-Mafaalani skizzierte, wie die Unterbringung in Erstaufnahme- und Sammelunterkünften bei den Geflüchteten zu einem sehr hohen Stresslevel führe. Zudem bestehe dort eine größere Gefahr der Isolation. Er schlug vor, mit Anreizsystemen und Transparenz über die Dauer ihrer Verfahren diese Unsicherheit zu reduzieren. Hinzu komme, dass Angebote und Kontakte in kommunaler Unterbringung eher gewährt würden, weil dort die zivile Gesellschaft Teil des Systems sei. Scharfe Kritik äußerte er daran, dass Hunderte, womöglich sogar Tausende junge Menschen, die eigentlich schulpflichtig seien, keinen Schulplatz hätten.

Der Terrorexperte Peter Neumann erläuterte, dass Europa seit den Anschlägen vom 11. September 2001 von zwei dschihadistischen Terrorwellen getroffen worden sei. Die erste unmittelbar nach den Attacken auf die USA, die zweite nach Ausbruch des Syrienkonflikts. Die dritte kündige sich gerade an und sei eine Reaktion auf die Hamas-Anschläge vom 7. Oktober 2023. So habe Europol 2022 in Europa zwei Anschläge und vier Versuche registriert. Seit dem 7. Oktober 2023 habe man neun durchgeführte Anschläge und 25 Versuche registriert – ein Plus von 400 Prozent. „Die dschihadistische Aktivität hat sehr, sehr stark zugenommen“, sagte Neumann. Die islamistische Szene habe seit dem Hamas-Angriff und der Reaktion Israels wieder ein Projekt. Die Wut müsse nicht erst geschürt werden, sie sei bereits da. Dabei sei auch nicht die Hamas sondern der Islamische Staat der Referenzpunkt, der zur Bekämpfung der Juden weltweit aufrufe.

Neumann verwies darauf, dass es in Deutschland einen sehr starken Zusammenhang mit dem Thema Flucht und Asyl gebe. Es sei eine Tatsache, dass in den letzten zehn Jahren, ungefähr 80 bis 90 Prozent der Terroristen aus diesem Bereich gekommen seien. Zugleich wies er darauf hin, dass die Terroristen immer jünger seien. Etwa zwei Drittel der Festgenommenen in Europa seien 19 Jahre und jünger gewesen. Gerade an diesem Morgen musste sich in Wuppertal ein 16-Jähriger wegen eines mutmaßlichen Terrorplans vor Gericht verantworten.

„Heutzutage ist die Regel, dass wir es mit Teenagern zu tun haben“, sagte Neumann. In diesem Zusammenhang wies er auch darauf hin, dass sich die Form der Radikalisierung massiv gewandelt habe. Sie finde immer häufiger komplett im Internet statt. Auch El-Mafaalani warnte, dass immer mehr Kinder bereits im Grundschulalter ein Smartphone benutzten und damit immer früher den ersten Zugang zu Pornografie, Verschwörungserzählungen und Gewaltdarstellungen erhielten.

Neumann verlangte entsprechend, dass Präventionsarbeit sich auch stärker auf die neue Situation ausrichten müsse. Vor zehn Jahren habe man es mit Extremisten zu tun gehabt, die sich in offenen Szenen bewegten, die in der Fußgängerzone standen oder an radikale Moscheen angedockt gewesen seien. „Das Einzige, was man tun musste, war, die Szene zu verstehen“, sagte er. Jetzt seien die Präventionsarbeiter gefordert, schneller ihre Arbeit umzustellen.

Wenn diese weiter staatlich gefördert werden wollten, müsst sie nachweisen, dass sie sich online genau so gut bewegen könnten. Im Bereich Flucht täten sich viele Akteure jedoch schwer, kritisierte er.

Neumann zufolge hat sich der zeitliche Druck bei der Radikalisierung Einzelner massiv erhöht. „Was früher Monate gedauert hat, passiert jetzt in Wochen.“ Dabei spiele Ideologie auch nur noch eine nachgelagerte Rolle. Neumann sprach von einer Verrohung – es gehe häufig sofort um die Gewalt. Der typische Radikalisierungsablauf sei, dass man in einer Online-Filterblase lande – bei Tiktok, Discord oder Instagram. „Wenn man in der Filterblase drin ist, wird man angesprochen: ,Bist Du interessiert an noch krasseren Gewaltvideos?‘“ Dann bekomme man Zugang zu geschlossene Telegramgruppen und werde dort rekrutiert.

Neumann verlangte, dass sich die deutschen Nachrichtendienste unabhängiger von den USA machen müssten. Bei verhinderten Anschlägen kämen die Hinweise auf die Pläne in 80 bis 90 Prozent der Fälle von den amerikanischen Nachrichtendiensten. „Donald Trump wird entweder den Hahn abdrehen oder dafür eine Bezahlung verlangen“, warnte der Terror-Experte. Er verlangte, den deutschen

17 März 2025 0 Kommentare
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Archive

Deutschland will bei Syrien-Konferenz Millionen zusagen

von Fremdeninfo 17 März 2025
von Fremdeninfo

Deutschland will bei Syrien-Konferenz Millionen zusagen

                                              DTS Nachrichtenagentu

 

 

                                                        

                                                           Entwicklungsministerium (Archiv) © via dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Deutschland will bei der am Montag in Brüssel anstehenden Unterstützungskonferenz für Syrien Millionen an Hilfsmitteln zusagen. Das teilten das Auswärtige Amt und das Bundesentwicklungsministerium mit.

Demnach sagt man im Rahmen der vorläufigen Haushaltsführung Mittel für die gesamte Region in Höhe von rund 300 Millionen Euro zu, davon 168 Millionen Euro aus dem Auswärtigen Amt und 133 Millionen Euro aus dem BMZ. Über die Hälfte der bereitgestellten Mittel komme den Menschen in Syrien zugute. Darüber hinaus würden syrische Flüchtlinge und Aufnahmegemeinden in Jordanien, dem Libanon, dem Irak und der Türkei unterstützt. Alle Maßnahmen in Syrien würden nicht mit der syrischen Übergangsregierung, sondern ausschließlich über UN-Hilfswerke und Nichtregierungsorganisationen umgesetzt, so die Ministerien.

Konkret setzen sich die Mittel des Auswärtigen Amts aus 131 Millionen Euro für humanitäre Hilfe sowie 36 Millionen Euro für Stabilisierung und friedensfördernde Maßnahmen zusammen. Internationale Organisationen und Nichtregierungsorganisationen werden demnach landesweit bei der Bereitstellung von Lebensmitteln, Gesundheitsleistungen und Notunterkünften unterstützen und Maßnahmen im Bereich Wasser und Hygiene sowie Schutzmaßnahmen für besonders vulnerable Gruppen wie Frauen und Kinder oder politisch Verfolgte durchführen. Außerdem werden ziviles Engagement in der globalen Anti-IS-Koalition sowie Maßnahmen zur Dokumentation, Aufarbeitung und Strafverfolgung von Verbrechen des Assad-Regimes und des sogenannten IS gefördert.

Mit den Mitteln des BMZ sollen Kinder und Jugendliche unterdessen Zugang zu Bildung und psychosozialer Unterstützung erhalten. In von der Versorgung abgeschnittenen Stadtteilen und Dörfern werde zudem Zugang zu Trinkwasser und Strom aufgebaut und Flüchtlinge und Binnenvertriebene könnten durch Beschäftigungsmaßnahmen ein eigenes Einkommen erzielen, heißt es aus den Ministerien weiter.

17 März 2025 0 Kommentare
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Religion

Köln: Tausende bei Kundgebung gegen Massaker an Alawit:innen

von Fremdeninfo 16 März 2025
von Fremdeninfo

           Köln: Tausende bei Kundgebung gegen Massaker an Alawit:innen

 

                         Von:  ANF NEWS

In Köln haben zahlreiche Menschen gegen die jüngsten Massaker dschihadistischer Milizen an Angehörigen der alawitischen Minderheit in Syrien protestiert.

 

                             

                                                 Vereinter Widerstand gegen genozidale Mentalität

In Köln haben mehrere tausend Menschen am Samstag gegen die jüngsten Massaker dschihadistischer Gruppierungen an Angehörigen der alawitischen Minderheit in Syrien protestiert. Ausrichter der Kundgebung am Heumarkt unter dem Motto „Stoppt den Völkermord an den Alawit:innen in Syrien“ waren die Alevitische Gemeinde Deutschland (AABF), die Föderation arabischer Aleviten in Europa (AAAF) und die Demokratische Aleviten-Föderation (FEDA). Zahlreiche weitere alawitische und alevitische Verbände sowie solidarische Gruppen beteiligten sich.

Mat: Massaker werden weitgehend ignoriert

AABK-Präsident Hüseyin Mat eröffnete die Kundgebung mit einem eindringlichen Appell. Er betonte, dass die internationale Gemeinschaft und regionale Akteure den Massenmord an der alawitischen Gemeinschaft an der syrischen Küste zwischen Latakia und Tartus weitgehend ignorieren würden. Er sprach insbesondere die Rolle der Türkei an, die seiner Ansicht nach hinter den Milizen stehe, die die Angriffe ausführen. Mat rief zur Einheit der verschiedenen Völker und Glaubensgemeinschaften in der Region auf, um gemeinsam gegen diese Gewalt anzutreten und Alevit:innen sowie Alawit:innen zu unterstützen, die in der Türkei und in Syrien unterdrückt werden. „Es braucht einen würdevollen Frieden, der nicht nur durch Diyarbakır führt, sondern auch durch Dersim und Hacı Bektaş. Dafür werden wir unsere Stimmen erheben“, so Mat.

 

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                                                                        Foto © Alevitische Gemeinde Deutschland (AABF)

AAAF fordert Fluchtkorridor Latakia bis Hatay

Ein weiterer Redner, Süleyman Serhan Narlı von der AAAF, wies auf die kontinuierliche Verfolgung der Alawit:innen seit Ausbruch des Syrien-Krieges hin, die 2011 in Dschisr asch-Schughur begonnen und ihren Höhepunkt in den jüngsten Massakern durch jene Milizen erreicht habe, die in Verbindung mit der aus dem Al-Qaida-Ableger „Hayat Tahrir al-Sham“ (HTS) hervorgegangenen Übergangsregierung stünden. „Seit Beginn der jüngsten Massaker sind nach unseren Informationen mehr als 7.000 Zivilist:innen an der syrischen Mittelmeerküste allein aufgrund ihres Glaubens getötet worden“, sagte Narlı. Danach könnten sich die aktuellen Opferzahlen verschiedener NGOs als untertrieben erweisen. Narlı forderte die Einrichtung eines humanitären Korridors von Hatay in der südlichen Türkei bis nach Latakia, um die alawitische Bevölkerung bei Bedarf zu evakuieren und Hilfeleistungen zu liefern. „Der systematischen Vernichtung der Alawit:innen in der Region muss ein Ende gesetzt werden“, forderte er.

Çelik: Vereinter Widerstand gegen genozidale Mentalität

Demir Çelik, Ko-Vorsitzender des alevitisch-kurdischen Dachverbands FEDA, erinnerte an die historischen Hintergründe der anhaltenden Verfolgung der alevitischen und alawitischen Religionsgruppen. „Die derzeitigen Massaker sind die jüngsten in einer langen Reihe von Gräueltaten an unseren Gemeinschaften und zeigen, welche Art von Umgang die Herrschenden der Region mit uns pflegen“, sagte der kurdische Exil-Politiker und nannte als Beispiele die Aleviten-Verfolgung im Osmanischen Reich sowie die Massaker und Pogrome im 20. Jahrhundert in Qoçgirî, Dersim und Maraş. „Unsere Mörder haben wiederholt gezeigt, dass es bei dieser Gewalt keinen Wendepunkt oder eine rote Linie gibt“. Çelik betonte die Notwendigkeit eines vereinten Widerstandes gegen alle angreif

Kritik an Bundesregierung

Die Beteiligten der Demonstration unterstrichen in Sprechchören während der Kundgebung immer wieder die Bedeutung von Frieden und Solidarität. Sie forderten das sofortige Ende der Angriffe auf die Alawit:innen Syriens und die Schaffung eines sicheren Umfelds für alle Gemeinschaften in der Region. Die internationale Gemeinschaft wurde aufgefordert, endlich Maßnahmen zu ergreifen, um das brutale Vorgehen gegen diese religiöse Minderheit zu stoppen. Auf einem Plakat war ein Foto von HTS-Gründer und Syriens Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa mit der grünen Außenministerin Annalena Baerbock zu sehen. Mit Verweis auf mehrere Hilfsprojekte mit einem Volumen von 60 Millionen Euro, die die Bundesregierung nach dem Sturz von Ex-Diktator Baschar al-Assad in Syrien in Auftrag gegeben hatte, war auf dem Transparent zu lesen: „Sofortiger Stopp des syrischen IS-Gründers – Ich möchte nicht mit meinen Steuern den Terrorismus finanzieren“.

16 März 2025 0 Kommentare
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Salafismus

Acht Jahre Haft: Ehemaliger IS-Kämpfer erneut verurteilt

von Fremdeninfo 14 März 2025
von Fremdeninfo

Acht Jahre Haft: Ehemaliger IS-Kämpfer erneut verurteilt

                    Artikel von dpa

 

                                                

                                    Sein Ziel war es, eine große Zahl Menschen zu töten», so der Richter in der Urteilsbegründung. © Christoph Reichwein/dpa

Ein ehemaliger Kämpfer der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) ist am Donnerstag zu acht Jahren Haft verurteilt worden. Die Richter am Duisburger Schwurgericht sahen es als erwiesen an, dass sich der 30-Jährige bereiterklärt hat, einen Anschlag auf eine pro-israelische Demonstration zu verüben. Dazu wollte er laut Urteil mit einem Lastwagen in eine Menschenmenge fahren. «Sein Ziel war es, eine große Zahl Menschen, die er als Ungläubige betrachtete, zu töten», sagte Richter Mario Plein bei der Urteilsbegründung.

In Syrien für den IS gekämpft

Der 30-jährige Duisburger war laut Urteil 2013 aus Deutschland ausgereist und hatte sich dem IS angeschlossen. In der Folge habe er am bewaffneten Bürgerkrieg in Syrien teilgenommen und sich auch als Selbstmordattentäter registrieren lassen. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland war er 2017 vom Oberlandesgericht Düsseldorf zu fünf Jahren Jugendhaft verurteilt worden.

Nach der Haft hatte der Angeklagte an einem Aussteigerprogramm teilgenommen, sich aber nach Überzeugung der Duisburger Richter nie von der Ideologie der Terrormiliz abgewendet. «Die De-Radikalisierung, die über Jahre versucht wurde, ist gescheitert», so Richter Plein. «Der Angeklagte hat weiter der IS-Ideologie angehangen, obwohl er einen westlichen Lebensstil angenommen hatte.» Selbst im Gefängnis habe er versucht, seine Mithäftlinge zu «missionieren».

Hinweise vom marokkanischen Geheimdienst

Zu dem geplanten Anschlag auf eine Pro-Israel-Demo soll sich der 30-Jährige gegenüber einer Person bereiterklärt haben, die er für einen Kontaktmann des IS hielt. Dabei soll auch dieser Satz gefallen sein: «Ich warte nur darauf, wieder meine Wohnung zu verlassen und wieder zu kämpfen – bis zum Sieg Gottes – oder zu sterben.»

Laut Urteil des Duisburger Schwurgerichts hatte es sich bei dem Gesprächspartner jedoch um ein Mitglied des marokkanischen Geheimdienstes gehandelt. Von dort sollen die Informationen an die deutschen Ermittlungsbehörden weitergegeben worden sein.

Das Urteil lautet auf «sich bereiterklären zu einem Verbrechen des Mordes». Es ist nicht rechtskräftig.

14 März 2025 0 Kommentare
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Religion

Bundespräsident besucht Berliner Moschee zum Fastenbrechen

von Fremdeninfo 13 März 2025
von Fremdeninfo

Bundespräsident besucht Berliner Moschee zum Fastenbrechen

                                  Artikel von evangelische-zeitung.de

 

                                     

                                         Porträt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat im Fastenmonat Ramadan die Moschee in Berlin-Wilmersdorf besucht. Das Staatsoberhaupt nahm dort an einem interreligiösen Fastenbrechen teil. Die Berliner Moschee gehört zur Lahore-Ahmadiyya-Gemeinschaft. Sie gilt als älteste noch erhaltene Moschee in Deutschland und feiert dieses Jahr ihr hundertjähriges Bestehen.

Steinmeier hob dabei die Bedeutung des Austausches von Muslimen und Nichtmuslimen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt hervor. In Anspielung auf den Satz seines Amtsvorgängers Christian Wulff, wonach der Islam zu Deutschland gehöre, sagte das jetzige Staatsoberhaupt: „Das lässt sich heute angesichts von fünfeinhalb Millionen Menschen muslimischen Glaubens in Deutschland nicht ernsthaft bestreiten.“

Ramadan-Kalender für muslimische Kinder

Wie sehr der Islam inzwischen in Deutschland angekommen ist, zeige sich manchmal an scheinbaren Kleinigkeiten: So sei die deutsche Tradition des Adventskalenders inzwischen auch bei nicht wenigen muslimischen Kindern zu finden, in Gestalt eines Ramadan-Kalenders.

werden. Weitere Informationen dazu finden Sie in unserer Da­ten­schutz­er­klärung.

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Der Fastenmonat Ramadan begann für Muslime in Deutschland in diesem Jahr am 1. März und endet am Samstagabend des 29. März. Das Fasten gehört wie das Glaubensbekenntnis, die täglichen Gebete, die Armensteuer und die Pilgerfahrt nach Mekka zu den fünf Säulen des Islam.

Im Ramadan sind die Gläubigen aufgerufen, täglich von Beginn der Morgendämmerung bis Sonnenuntergang auf Essen, Trinken, Rauchen und Geschlechtsverkehr zu verzichten. Befreit vom Fasten sind Alte, Kranke, Kinder, Schwangere und Reisende sowie Soldaten im Krieg.

13 März 2025 0 Kommentare
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Bildung

Muttersprachenunterricht soll beim Deutschlernen helfen

von Cumali Yağmur 13 März 2025
von Cumali Yağmur

Muttersprachenunterricht soll beim Deutschlernen helfen

Von: HAZ                Saskia Döhner

                               

Muttersprachenunterricht soll beim Deutschlernen helfen

Land bringt neuen Spracherlass heraus und unterrichtet darüber im Kultusausschuss. Die Herkunftssprache kann Englisch als Pflichtfremdsprache im Ausnahmefall ersetzen.

Hannover. Das Land Niedersachsen will den Muttersprachenunterricht stärken. Wer seine Herkunftssprache besser beherrsche, könne erwiesenermaßen auch schneller Deutsch lernen, betonte Mustafa Yalcinkaya vom Kultusministerium bei einer Unterrichtung des Ministeriums zu Sprachförderung im Kultusausschuss des Landtages.

Dabei gehe es nicht darum, Deutschstunden zu kürzen, um stattdessen Türkisch, Polnisch, Arabisch oder Russisch zu unterrichten. „Der Regelunterricht geht immer vor.“

Mehrsprachigkeit sei in unserer Gesellschaft Realität. Wichtig sei es, durch den Muttersprachenunterricht auch eine emotionale und kulturelle Verbindung zur Sprache des Herkunftslandes aufzubauen. Yalcinkaya, der jahrelang als Schulleiter in Garbsen tätig, war, sagt: „Lernende, die stolz auf ihre Erstsprache sind, bringen Lust auf Sprache mit, das hilft beim Deutschlernen.“ Kinder könnten oft ihre Muttersprache gut sprechen, seien aber weniger fit im Lesen oder Schreiben. Genau hier wolle der neue Muttersprachenunterricht ansetzen.

Kein Rechtsanspruch auf
Muttersprachenunterricht

Bei der Aufnahme von Kindern sollen Schulen Familien aktiv über die Möglichkeit von Erstsprachenunterricht informieren. Kommen an einem Standort acht Interessierte für eine bestimmte Sprache zusammen, kann die Schulleitung bei der Schulbehörde die Einrichtung eines bestimmten Sprachkurses beantragen. Damit auch kleine Schulen und seltene Sprachen berücksichtigt werden, ist die Mindestzahl im neuen Runderlass Sprache, der Anfang Februar in Kraft getreten ist, von zehn auf acht Schüler herabgesetzt worden. Auch wenn die Mindestzahl nicht erreicht ist, müssen die Schulen den Bedarf beim Regionalen Landesamt für Schule und Bildung melden. Ein Rechtsanspruch auf Erstsprachenunterricht gibt es nicht. Die Teilnahme ist freiwillig.

Zurzeit gibt es Herkunftssprachenunterricht hauptsächlich an Grundschulen. Nach Ministeriumsangaben wurden im Schuljahr 2023/2024 insgesamt 7515 Kinder von 107 Lehrkräften in zwölf unterschiedlichen Sprachen unterrichtet. Der Unterricht kann auch in altersgemischten Gruppen stattfinden. Der Leistungsstand der Schüler kann dabei unterschiedlich sein. Der Muttersprachenunterricht wird meist im Zuge von Arbeitsgemeinschaften mit zwei bis drei Wochenstunden erteilt, möglich sind auch schulübergreifende Kurse. Das Lernangebot solle aber möglichst wohnortnah für die Kinder sein.

Die Erstsprachenlehrkräfte dürfen an mehreren Schulen parallel eingesetzt werden, aber maximal an drei Standorten. Die Lehrkräfte müssen in der Sprache, die sie unterrichten, aber auch in Deutsch mindestens den Leistungsstand C 1 erreichen. Für die Sprachen Griechisch, Arabisch, Türkisch, Russisch, Polnisch, Rumänisch und Kroatisch seien Experten vorhanden, für andere Sprachen werde man bei Bedarf Lehrkräfte suchen.

Der neue Sprachenerlass sieht auch die Möglichkeit vor, dass Jugendliche mit ihrer Herkunftssprache Fremdsprachenvorgaben aus der Sekundarstufe I abdecken. Über digitale Sprachfeststellungstests soll dann der jeweilige Leistungsstand geprüft werden. Englisch als Pflichtfremdsprache kann nur im Ausnahmefall ersetzt werden, etwa wenn Jugendliche erst sehr spät ins deutsche Schulsystem kommen. Wer am Ende der neunten oder zehnten Klasse weniger als drei vollständige Schuljahre Englischunterricht hatte, kann Englisch über eine Erstsprache ersetzen, muss dann aber beim Übergang in die gymnasiale Oberstufe mit einer zweiten Pflichtfremdsprache neu beginnen. In der Oberstufe gibt es keinen Muttersprachenunterricht mehr.

13 März 2025 0 Kommentare
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taz“ will sich mit allen Mitteln wehren

von Fremdeninfo 13 März 2025
von Fremdeninfo

                                                                                    taz“ will sich mit allen Mitteln wehren

                                                                   

 

Nachdem eine antiisraelische Kampagne gegen den Journalisten Nicholas Potter zunehmend ausufert, stellt sich die Chefredaktion der „ taz“ hinter ihren Redakteur. Man wolle sich keinesfalls einschüchtern lassen.

Die Chefredaktion der Berliner Tageszeitung „taz“ verurteilt die seit Monaten andauernde Kampagne auf Social-Media-Plattformen gegen ihren Redakteur Nicholas Potter als Angriff auf die Pressefreiheit. Damit solle die Berichterstattung durch Einschüchterung unterbunden werden, heißt es in einer Erklärung der „taz“-Chefredaktion. Die „taz“ werde dies nicht zulassen und sich mit allen journalistischen und juristischen Mitteln dagegen wehren.

Weiter versicherten die beiden Chefredakteurinnen Barbara Junge und Ulrike Winkelmann: „Natürlich stehen wir seit Beginn der Kampagne hinter unserem Kollegen und unterstützen ihn in allem, was er braucht.“

Der Journalist und Buchautor Nicholas Potter („Judenhass Underground“) wird demnach seit mehreren Monaten auf Social-Media-Plattformen sowie mit Aufklebern, auf denen sein Foto zu sehen ist, im öffentlichen Stadtraum denunziert, angefeindet und bedroht. Hintergrund sind dessen Recherchen und Berichte über Antisemitismus.

Die Urheber seien „dem aggressiv antiisraelischen Lager zuzuordnen“, heißt es bei der „taz“: „Vermutlich sind sie motiviert aus dem Umfeld einer sich linksrevolutionär gerierenden Plattform, über deren Verbindungen zum russischen Propagandakomplex Nicholas Potter recherchiert und kritisch in der taz geschrieben hat.“ Zuvor hatte bereits die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di die Angriffe auf Potter als „gezielte Rufmordkampagne“ verurteilt. Recherchen des „Tagesspiegel“ zufolge spiele dabei die Plattform Red-Fish, die sich im Besitz russischer Staatsmedien befinde, eine wesentliche Rolle, hieß es.

13 März 2025 0 Kommentare
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Religion

AVRUPA ALEVİ BİRLİKLERİ KONFEDERASYONU – A.A.B.K. ALEVITISCHE UNION EUROPA e.V

von Cumali Yağmur 11 März 2025
von Cumali Yağmur

AVRUPA ALEVİ BİRLİKLERİ KONFEDERASYONU – A.A.B.K.

ALEVITISCHE UNION EUROPA e.V

APPELL AN DIE PRESSE

Massaker und Angriffe in Syrien werden verfälscht dargestellt!

In Syrien haben insbesondere letzte Nacht die Angriffe auf Aleviten und andere Minderheiten einen

Höhepunkt erreicht. Doch diese Ereignisse sind nicht nur auf die vergangene Nacht beschränkt. Seit

langer Zeit werden diese Angriffe systematisch durchgeführt, und letzte Nacht haben sie einen neuen

Eskalationspunkt erreicht.

Die Entführung von Frauen, die Bedrohung durch Vergewaltigung, willkürliche Verhaftungen, Folter,

Tötungen, die ständige Erniedrigung und die existenzielle Bedrohung sind mittlerweile zur Normalität

geworden. Trotzdem werden die Opfer dieser Angriffe als „unterstützende Kräfte des gestürzten

Assad-Regimes“ diffamiert, sobald sie sich gegen diese Ungerechtigkeit wehren und ihr Recht auf

Leben verteidigen.

Während eine Gemeinschaft täglich angegriffen, ihre Würde mit Füßen getreten, ihre Frauen ins

Visier genommen und willkürlich verhaftet oder getötet wird, ist es inakzeptabel, ihr das Recht auf

Selbstverteidigung abzusprechen.

Einige Medien verdrehen jedoch die Realität und präsentieren diese Angriffe als „Zusammenstöße

mit Assad-Anhängern“. Dies dient der Täter-Opfer-Umkehr und führt dazu, dass die eigentlichen

Opfer als Schuldige dargestellt werden. Doch die Aleviten, Drusen und andere Minderheiten in Syrien

kämpfen einzig und allein für ihr Existenzrecht und ihr Überleben.

Die Angriffe sind geplant und systematisch!

Einige der Parolen, die letzte Nacht gerufen wurden, zeigen, dass diese Angriffe nicht spontane

Reaktionen sind, sondern Teil eines organisierten Plans:

– „Geht an die Küste, tötet jeden Aleviten, den ihr seht.“

– „Es gibt keine andere Lösung – dasselbe gilt für die Drusen.“

– „Syrien wird entweder sunnitisch sein, oder wir werden es niederbrennen.“

Diese offenen Aufrufe zum Völkermord beweisen, dass die Gewalt und die Massaker strategisch

organisiert werden.

Die Rolle von Golani und der Übergangsregierung darf nicht ignoriert werden!

Einige Medien stellen Golani, der eine der treibenden Kräfte hinter diesen Angriffen ist und derzeit

an der Spitze der Übergangsregierung im Norden Syriens steht, als Symbol für Sicherheit und

Stabilität dar.

Dies ist nicht nur eine Fehlinformation, sondern eine gezielte Verharmlosung seiner Verbrechen!

Golani ist seit Jahren für seine Hassreden gegen Aleviten, Drusen und andere Minderheiten bekannt

und setzt diese Politik weiterhin fort. Er ist der direkte Planer und Drahtzieher der Angriffe in Syrien

11 März 2025 0 Kommentare
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