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Einwandererinnen und Flüchtlingspolitik
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Politik

Seit einem Jahre lebe ich in Hannover

von Fremdeninfo 10 Januar 2017
von Fremdeninfo

Cumali Yagmur

Zeit einem Jahre lebe ich in Hannover  Zeit dem ich schon ein Jahre hier Hannover  lebe  habe  ich ein besteht Aufnahmen gemacht.

. Hannover ist  auf diese Art und Weise eine multikulturelle Weltstadt. In

Hannover ist ein  Einwanderung  Stadt geworden. Hannover leben Menschen aus vielen Nationen. Z.B. gibt es große Gemeinden von Kurden und Türken.  Außer von diesen Nationalitäten lebt auch Hannover.  

Hannover ist Hauptstadt von Niedersachsen.

ng Staat Bevölkerung
am 1. Januar 2015
1. Türkei 16.621
2. Polen 7.772
3. Griechenland 4.333
4. Ukraine 3.461
5. Russland 3.115
6. Italien 2.880
7. Serbien 2.810
8. Bulgarien 2.711
9. Spanien 2.708
10. Irak 2.211
11. Rumänien 1.825
12. Iran 1.669
13. Kroatien 1.637
14. China 1.632
15. Syrien 1.502

 In Niedersachsen sind 2000000 Asylbewerber aus verschiedenen Ländern gekommen. Niedersachsen hat sehr schön organisiert, dass die Flüchtlingen ohne große Problem  untergebracht worden.

In Hannover Rathaus gebiet es ein Integration Ausguss in den Ausschuss  sind  alle Parteien vertreten. und Sizalderneten ist auch mit Gliede der Integration Ausschuss. Von allen Protein gibt Migranten beauftragte  .Die Integrationausscuß befasst einwandreInnen Problem mit politischen Ebene.

Es gibt Migration  Arbeit Gruppe AG  bei der Grünen .sie treffen  sich regelmäßig und  Mitglieder Grünen und inzentiven und einzelne Personen. Sie befassen EinwanderInnen  Probleme.

Es gibt ein inzentives Niedersachsen Pakt an.  Tatsächlich bist jetzt hat Niedersachsen Flüchtlingen Probleme einstendig recht gekommen.

Außer Flüchtlingen Problem in derer stad Leben   lang EinwanderInnend dass sie verschiedener Länder  60 Jahren als Gast Arbeiter nach niederstachen gekommen.

Für die Einwanderinnen haben keinerlei demokratischen Rechte gegeben. Kulturelle aktive täten haben sie überhabt nicht.Verein leben Einwanderinnen sehr geringer. Einzige Vereine Can Arkadas, dass von der Niedersachsen und Hannover minimalem Zuschusse bekommen und Canarkadas mache eine sehr gute Arbeit für alle EinwanderInnen. Stadst Hannover ist nicht aktive als Canarkadas.

Ein große Alevitischen Gemeinde, dass sie rissen große Hause selbst gekauft. Sie bekommen keinem Zuschusse von Hannover oder Niedersachsen.

Sie sind  sehr traditionale  Gemeinde, dass sie Aleviten Problematik besteigen.

Außer von diesem Verein gibt   es unter die Türken und Kurden  Musche vereine, dass sie aus dem Türken politischen Verbindungen organiziert.Auser  Türkei Politik machen sie überhabt nicht. Sie haben jeder politischen richtigen  die Muschen gebaut  jeder politischen Richtungen beten eigene Muschen.

Obwohl Islam ist Einheit, dass gemeinsame  im eine Muschen bieten können.

Sie leben  als Körper in Hannover und Niedersachsen aber Gedanken immer  in der Türkei. Sie beschäftigen nur Türkei politische Temin.

Polirischen Parteien sehen sie dass sie hier die Problemen nicht beschäftigen lassen sie in den eigenen Problemen ruhe.

Niedersachsen haben mit 3 Organisationen   als Religionsgemeinschaft Staat  vertrag vorbereitet. Dem nächste soll Landtag vertage abgestimmt werden. Alevitische Gemeinde DIDIP  und Sura . jeder Organisation um Geschäft Steller zu bauen  5 Jares Land jeder lahmer  100000 …€  sollen  bekommen.

Einwanderinnen Problematik haben die Vereine über habt nicht  und wollen sie überhabt nicht.

Jeder  macht  eigen polirische Richtungen und natürlich  eigene Problematik in der Ausnahme Gesellschaft interessiert  sie sich nicht.  Die  Kinder und Jugendlichen  beruf fragen politisch rechte  kümmern sie überhabt nicht.

2,3 und vierte Generation  von  Einwanderinnen Kinder und Jugendlichen solche  vereine organisieren über habt nicht.

In der Stadt Hannover für Einwanderinnen  gibt einige inistave   dass die Einwanderinnen Fragen beschäftigen. So eine traditionale beschäftigen, hilfbdüftigte manchen muss man helfen.  Unter  der  EinwanderInnen  alle Berufen schon erreicht haben wird immer noch Problem Menschen gesehen.

Anstand als Menschen  anmerkenden und politische Rechte zu gebebt.

In Hannover sehr Beliebte  aus sage „Integration, Teilhabe „  EinwanderInnen haben natürlich keine rechte. Es erinnert mich, dass man Inder Türkei jahrelang“ wir sind alle Brüder, wir machen keine unterschied.“  In der  Türkei Minderheiten und Kurden keine rechte. Wie kann man brudersagen und keine rechte geben?

Es gibt keine Kulturzentren, daß dir EinwanderInnen gestalten. Gibt keine  Angebote für jugendlichen, dass dir Einwanderinnen verwalten können.

Stadt soll EinwanderInnen nicht hilfbefürdigte manchen zu sehen sonder Arbeit von Einwandre vereine Publikation finanziell unterschützen, damit dir EinwanderInnen selbst  ihre Probleme  Thematisierung und kulturelle Aktivitäten salbest an die öffetlichkeiten  bringen.

Die Helfer Zechen  soll etliche EinwanderInnen befreicht  werden. Damit sie eigenständig in der Aufnahme Gesellschaft selbst aktualeren sollen.

Es ist aber wichtig Vertretung, dass die Einwanderervertretung aus der Mitte der Einwanderer gewählt wird. 11 September finden in Niedersachsen Kommunalwahlen stat. Die Einwandere die aus asiatischen Raum    kommen dürfen sie nicht  wählen.  Gruße bevölkern Gruppe aus der Türkeikommende Türken Kurden  dürfen  auch nicht   wählen.

Sie bezahlen genauso Steuer und   pflichte   erledigen auch  aber gleich rechte haben sie nicht.

Die Parteien  nehmen sie  nicht mehre   ihre Wahl Programme nicht.

Es gibt in  Niedersachen  keine  aus der Mitte von EinwandererInnen gewällte Vertretung.   Die  Niedersachsen haben sie nicht mehre Ausländer Beiräte.

10 Januar 2017 0 Kommentare
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Religion

Die Abwahl des SURA-Vorsitzenden

von Fremdeninfo 10 Januar 2017
von Fremdeninfo

Cumali Yagmur

 Die Abwahl des SURA-Vorsitzenden

Die Abwahl des SURA-Vorsitzenden Avni Altiner hat uns gezeigt, daß in der SURA große Türkeibedingte Grabenkämpfe bestehen. Herr Avni Altiner sagt, dass obwohl es in Niedersachsen 78 Moscheen der SURA und 31 Moscheen von Milli Görüs gebe, sei er als Vorsitzender abgewählt worden. Er erklärt, dass er immer die Einwanderungsfragen in den Vordergrund gestellt habe und dass die Türkeipolitik für ihn nicht so relevant war. Die Probleme der Einwanderer hier in Deutschland, mit denen man sich beschäftigt habe, habe auch keinen Raum für die Beschäftigung mit der Türkeipolitik gelassen.

Milli Görüs (IGMB) ist politisch gespalten. Ein Teil der Anhänger und Mitglieder gehören der Regierungspartei AKP (Adalet Kalkinma Partisi = Partei für Gerechtigkeit und Aufschwung) an. Der jetzige Vorsitzende der SURA ist Herr Dipl.-Ing. Recep Bilgin. Er gehörte der AKP an. Sein Bruder, der Herr Yusuf Bilgin ist der Geschäftsführer von Milli Görüs in Hannover. Er gehört aber auch der AKP an.

Ein anderer Teil der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs (IGMB) in Hannover und in Niedersachsen gehört der Sadet Partisi (Wohlfahrts-Partei) in der Türkei an.

Aber die Regierungspartei AKP hat mittlerweile einen sehr großen Einfluss auf die Islamische Gemeinschaft Milli Görüs (IGMB) in Niedersachsen und in Deutschland. Der Einfluss auf die Moscheen von DITIB ist und war sowieso vorhanden.

Die AKP-Regierung hat jetzt kürzlich erst 970 Imame für Moscheen nach Deutschland geschickt. 80 % dieser Imame stammen aus den

türkischen Städten Trabzon, Rize, Erzurum und Konya. Die Bürger dieser Städte sind zum größten Teil konservativ und sind Anhänger und Wähler der AKP-Partei. Es taucht in diesem Zusammenhang die Frage auf, ob die Imame, die jetzt nach Deutschland geschickt worden sind, Agenten der türkischen Regierung sein könnten.

Jedenfalls werden sie für 5 Jahre als Imam in Deutschland verpflichtet. Sie können nicht oder kaum deutsch. Sie kennen weder Deutschland noch diehier geltenden Werte und Normen. Die Einwanderer- und die Flüchtlingsproblematik ist ihnen nicht bekannt. Deshalb können sie hier auch nicht zur Integration und zum Kulturauschtausch beitragen. Sie können die Fragen der Einwanderung nicht zum Thema ihrer Aktionen machen.

Demnächst sollen in das türkische Parlament in Ankara Abgeordnete aus Europa gewählt werden, die die im europäischen Ausland lebenden Türken repräsentieren sollen. Aus diesem Grunde will die AKP die Moscheeverbände wie DITIB, Milli Görüs und andere religiöse Gruppen beeinflussen.

Will die AKP mit dieser Vorgehensweise die türkischen und kurdischen Einwanderer in Europa nicht in die eurpäischen Länder integrieren? Eine solche Absicht scheint in Anbetracht der Gegebenheiten nicht abwägig zu sein.

10 Januar 2017 0 Kommentare
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Religion

Alevitischegemeinde sofortige Anerkennung als Religionsgemeinschaft in Niedersachsen

von Fremdeninfo 10 Januar 2017
von Fremdeninfo

Cumali Yagmur

Alevitischegemeinde sofortige Anerkennung als Religionsgemeinschaft in Niedersachsen

Wegen DITIB und Sure die Alevitischen Föderation als Religionsgemeinschaft nicht warten lassen.

Verhandlungen mit katholischen Kirschen hat man zeit lange gewartet. aber mit der evangelischen Kirsche nicht warten lassen.

Alevitischen Föderation ist als Reliegiongemeinschat schon längste vorustzungen ausgefüllt. Außerdem Alevisischen Gemeinde in Deutschland Hamburg und Bremen schon längste als Religionsgemeinschaft anerkennt.

In Niedersachen   allen Parteien ohne bedanken will Alewitischengemeinde als Reliegiongemeidschat anerkennen des wegen sollen sie lange nicht warten lassen.

Niedersachen CDU Fraktion   Herren Björn Thümmler sagte „Fraktion Einstimmung hat sie beschlossen, die Gespräche zwischen der Landesregrung, den Fraktionen des Landtag und den drei Muslimverbänden Ditib, Sura und Aleviten abzubrechen. Mit den Aleviten wird man handelseinigen. Her Michael Fürst Vorsetzender des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden, aus man konnte nicht auf deutschen Boden vehemente Auseinandersetzungen über türkische Interessen austragen sagte Fürst ihn ist die Ditib „eine Treuhändern türkische Interessen“ und ihres derzeitigen Präsident Erdogan.“ Mir fehlt einfache die Empathie für dieses Unseres Land“ deshalb dürfe die Landesregrung jetzt keinen Vertrag mit der Ditib abschließ.

Die politisch Verantwortlichen sollten dieses Vorhaben noch einmal gut und kritisch überdenken:

Denn, es gibt auf der politischen Bühne in der Türkei neue Entwicklungen, die mit der demokratischen Werteordnung Europas nicht mehr im Einklang stehen. Die AKP-Regierung nimmt derzeit in der Türkei nach dem gescheiterten Militärputschversuch Säuberungen durch. Der Religionsverband DITIB ist ein staatlicher Verband in der Türkei und besteht zurzeit hauptsächlich aus AKP-Anhängern. Wenn DITIB als Religionsgemeinschaft anerkannt werden wird, wird die AKP-Regierung indirekt bzw. auch direkt mit deutschen Steuergeldern unterstützt werden. Will die niedersächsische Regierung das? Die Koalitionsregierung sollte auch wegen der neuen Entwicklungen in der Türkei anfangen den geplanten Staatsvertrag anzuzweifeln. Ob durch diesen Staatsvertrag fatale politische Fehler gemacht werden oder ob sie Fried Die AKP-Anhänger laufen derzeit durch die deutschen Straßen und schreien dabei das islamische Bekenntnis „Allahuekber = Allah ist groß“. Die Andersdenkenden und oder die Anhänger anderer politischer Richtungen greifen sie, wenn auch zunächst verbal, an. Die AKP-Regierung hat hier in Deutschland auch Ableger, nämlich die UETD (Union Demokratischer Türken in Europa), den DITIB-Religionsverband und die MHP (Milli Haraket Partisi, eine faschistische nationalistische Partei aus der Türkei), die alle Hardliner-Anhänger des türkischen Präsidenten sind.

Der Grünen-Vorsitzende Cem Özdemir hatte bereits vor radikalen türkischen Nationalisten in Deutschland gewarnt. Es gibt leider auch eine Art türkische Pegida in Deutschland, die wir ablehnen. „Wenn der Pegida-Chef Lutz Bachmann einlädt, geht ein anständiger Demokrat nicht hin – und wenn doch, dann sollte er Klartext sprechen. Das muss inzwischen auch für die Erdogan-Statthalter in Deutschland gelten», verlangte Özdemir.

Er kritisierte insbesondere den türkischen Moschee-Dachverband DITIB. Dieser müsse sich vom Einfluss aus der Türkei loslösen und dürfe «nicht zum verlängerten Arm der (türkischen Regierungspartei) AKP werden». Özdemir warnte weiter: «Wenn wir unsere Schulen für muslimischen Religionsunterricht über DITIB öffnen, lassen wir zu, dass Erdogans Ideologie im Unterricht in unserem Land verbreitet wird. Das finde ich unerträglich.»

Wir leben hier in Deutschland und in Europa in einer zivilen Gesellschaft. Wir sollten nicht zulassen, dass Gegner des türkischen Präsidenten hier verfolgt, manipuliert und radikalisiert werden. Dieser Präsident Tayyip Erdogan spaltet mit seiner gefährlichen antidemokratischen Politik, seinen Säuberungsaktionen, seiner Gleichschaltung der Gesellschaft und seinen Aufrufen zu Denunziationen die in Europa lebenden Türken und Kurden.

Die Aleviten nicht mehre lange warten die Aleviten sofort als Religionsgemeinschaft anerkennen, weil die voraus Setzungen schon lange ausfühlen.   Aleviten gehören keine politischen Parteien und   nicht türkischen Regierung .Die sind unbändige Organtins, dass alle demokratischen Parteien uns als Religionsgemeinschaft anerkenn können.

Für Ditib und Saure ein Wahlen Perioden dir   vertrag vertanen und die Entwicklern der türkischen Politik n abwarten. Wie die DIDIB von Türkischen regrung sich distanziert. ?

10 Januar 2017 0 Kommentare
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Politik

In Niedersachsen gibt es keine legitime Vertretung der EinwandererInnen.

von Fremdeninfo 10 Januar 2017
von Fremdeninfo

Cumali Yagmur

In Niedersachsen gibt es keine legitime Vertretung der EinwandererInnen.

Die Ausländerbeiträte, die es mal gab, wurden wieder abgeschafft.

Es ist aber wichtig, dass die Einwanderervertretung aus der Mitte der Einwanderer gewählt wird.

In die Ausländerbeiräte sollten auch eingebürgerte Einwanderer und EU-   Bürger gewählt werden und diese sollten auch wählen dürfen. Denn nur sie selbst können die Problematik der Einwanderung verstehen und an Lösungen arbeiten.

Jede niedersächsische Stadt, in der 1000 Einwanderer leben, sollte einen Ausländerbeirat haben. Und alle Ausländerbeiräte sollten dann in einem Dachverband in Niedersachsen organisiert sein.

Die Ausländerbeiräte sollten in die Bürgermeisterämter eingegliedert sein, sie sollten auch in den Räten vertreten sein und die Einrichtung der Ausländerbeiräte sollte in den Gemeindeordnungen verankert sein. Die Auslänvertretungen sollten in Einwanderungsangelegenheiten Stimm- und Rederechte haben. Für die Ausländerbeiräte sollten auch Geschäftsstellen eingerichtet werden.

In dem Dachverband der Ausländerbeiträte sollten 5 Vertreter in die Landtage versandt werden. Diese Vertreter sollten dort die Einwanderer vertreten und auch Stimm- und Rederechte haben, was in den Gemeindeordnungen und in den Ländersatzungen verankert werden sollte.

Die Mitglieder der Ausländerbeiräte sollten mit den politischen Parteien zusammenarbeiten, sich organisieren und politikmachen dürfen. In Hessen z. B. gibt es 5 Ausländerbeiratsmitglieder, die in der SPD, bei den Grünen und bei der CDU auf kommunaler und auf landtags Ebene in den Parteien aktiv Politik machen.

In Niedersachsen hat man wegen niedriger Wahlbeteiligung bei den Ausländerbeiratswahlen einfach die Ausländerbeiräte abgeschafft. Das Problem hätte anders gelöst werden können, nämlich durch Einräumung von Rechten für

die Ausländerbeiräte. Die Abschaffung der Ausländerbeiräte spricht daher nicht gerade für eine demokratische Vorgehensweise.

Nur wegen einer niedrigen Wahlbeteiligung kann man demokratisch gewählte Gremien nicht einfach abschafffen. In Hessen, insb. in Frankfurt am Main lag z. B. bei der letzten Kommunalwahl die Wahlbeteiligung bei 38,8 %. 62 % der Wähler haben nicht gewählt. Demnächst stehen in Niedersachsen Kommunalwahlen an. Die Wahlbeteiligung wird auch hier höchstwahrscheinlich ähnlich niedrig ausfallen. Müsste man – wie bei den Ausländerbeiratswahlen – auch die Kommunalwahlen wegen zu niedriger Wahlbeteiligung abschaffen? Wohl kaum! Denn die Demokratie muss auch bei den Bürgern spür- und erlebbar sein und bleiben.

In Niedersachsen gibt es seit 1975 auch Seniorenbeiräte. Die Wahlbeteiligung für diese Wahlen ist auch sehr niedrig. Sollte man auch diese Wahlen abschaffen?

Wenn den Ausländerbeiräten mehr Mitbestimmungsrechte eingeräumt werden, dann würde die Wahlbeteiligung auch steigen. Die Einwanderer könnten dann mitgestalten, mitbestimmen und Gehör finden.

Ein weiterer Vorschlag ist, dass man den Einwanderern, die seit mindestens 5 Jahren in der BRD leben, ein aktives und passives Wahlrecht bei den Kommunal-, Landtags- und Bundestagswahlen einräumt. Deutschland ist ein Einwanderungsland. Das muss akzeptiert werden und die „Neubürger“ sollten endlich an der Gestaltung dieses Landes mitwirken dürfen, und zwar durch demokratische Legitimationen. Nur so können sie in die hiesige Gesellschaft mit aufgenommen werden.

Die Wahlen für die Ausländerbeiräte sollten auch finanziert werden. Für die Mitglieder des Ausländerbeirates sollten auch Gelder zur Verfügung gestellt werden, wie für die Ratsmitglieder. Die Einrichtung eines Haushaltsetats für Ausländerbeiräte ist auch wichtig, damit sie eine effektive Öffentlichkeitsarbeit machen können. Aus diesem Haushaltsetat sollten Einwanderer-Vereine, Publikationen und andere kulturelle Aktivitäten finanziert werden.

Hiermit appellieren wir an die Gewerkschaften, Kirchen, Sozialverbände und an alle demokratischen Parteien, sich für die Einrichtung der Ausländerbeiräte ausgestattet mit mehr Rechten einzusetzen. eien mit mehr rechte Ausländebeiräter nochmal wählen lassen. Es ist legitim und aus demokratischer Sicht notwendig, solche Ausländervertretungen einzurichten, die sich der Problematik der Einwandung annehmen.

10 Januar 2017 0 Kommentare
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Politik

Schule sollte mehrsprachlich werden

von Fremdeninfo 10 Januar 2017
von Fremdeninfo

Cumali Yagmur

Schule sollte mehrsprachlich werden

                   Türkisch, Arabisch etc. als Schulfach?

In Niedersachsen, insbesondere auch in der Stadt Hannover sollten die Sprachen Türkisch, Arabisch, Polnisch, Russisch – das sind neben der deutschen Sprache die am häufigsten in Niedersachsen und in Hannover gesprochenen Sprachen. Diese Sprachen sollten künftig auch in das Schulangebot in niedersächsischen Schulen aufgenommen werden.

Die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen wollen das Fremdsprachenangebot an den weiterführenden Schulen unter anderem um Türkisch und Arabisch erweitern. Am Unterricht in solchen Sprachen können in Hannover alle Schüler teilnehmen. „Auch deutsche Schüler können diese Sprachen mit erwerben.“ Der Vorschlag ist Bestandteil eines rot-grünen Antrags, mit dem die Fraktionen fordern, Schüler mit nicht-deutscher Herkunftssprachen stärker zu fördern.

Dabei berufen sie sich auf wissenschaftliche Erkenntnisse, wonach das Beherrschen der eigenen Muttersprache Voraussetzung für ein leichteres Lernen weiterer Sprachen ist. Es reiche jedoch nicht aus, die eigene Herkunftssprache nur von den Eltern zu lernen.

Schon seit mehreren Jahren werden deshalb vor allem Grundschüler mit Migrationshintergrund auch in ihren eigenen Herkunftssprachen unterrichtet. Nun soll das Angebot erweitert und auch an anderen Schulformen prominenter angeboten werden. Dabei sollen auch Sprachen wie Türkisch, Arabisch, Polnisch oder Russisch als zweite und dritte Fremdsprache eingerichtet werden. Auch eine Berücksichtigung im Abitur soll kommen.

In anderen Bundesländern ist das schon Alltag. In Hamburg etwa können Schüler je nach Schulform neben den üblichen Fremdsprachen auch Polnisch, Russisch, Türkisch oder Chinesisch lernen. Diese Sprachen können dort auch als schriftliches oder mündliches Abiturfach belegt werden.

In Nordrhein-Westfalen gibt es einen Kernlehrplan für Türkisch am Gymnasium.

Die niedersächsische CDU sieht das geplante Fremdsprachenangebot in Konkurrenz zur deutschen Sprache. Eine solche Auffassung ist schwer nachvollziehbar. Wenn die Kinder mehrere Sprache erlernen, umso mehr Chancen haben sie später im Berufsleben, auch auf der internationalen Ebene. Die CDU

sieht diese Möglichkeit nicht. Auf der internationalen Ebene sind nämlich im Vergleich zu anderen Ländern weniger Deutsche beschäftigt. Das ist eine Lücke, die zu schließen sich die Politiker zur Aufgabe machen sollten, insbesondere auch wegen der immer fortschreitenden Globalisierung.

Dass die andere Fremdsprache bzw. Muttersprache eine Konkurrenz zur deutschen Sprache sein soll, ist widersprüchlich. In den Schulen werden andere Fremdsprachen wie Englisch, Französisch, Spanisch oder Italienisch gelehrt. Diese Sprachen werden aber nicht als Konkurrenz zur deutschen Sprache gesehen. Warum soll dann Türkisch, Arabisch, Polnisch, Russisch, Kurdisch etc. eine Konkurrenz sein?

Auch wird durch eine weitere Sprache bzw. durch das fachliche Erlernen der Muttersprache die Integration nicht verhindert. Es werden dabei auch kulturellen Werte vermittelt, die ein Gewinn sind und die zur zivilen Entwicklung der Gesellschaft mitbeitragen können.

Ziel bei einer Förderung der Muttersprache sollte auch sein, sich für entsprechende Studiengänge zu bewerben, wie z. B. Turkologie etc.

Es sollten auch Abschlüsse aus anderen Herkunftsländern leichter anzuerkennen.

Der rot-grüne Vorschlag findet bei der FDP-Fraktion auch Unterstützung.

10 Januar 2017 0 Kommentare
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Politik

Kommunalwahl Niedersachen

von Fremdeninfo 10 Januar 2017
von Fremdeninfo

Cumali Yagmur

Kommunalwahl Niedersachen

Am 11. September 2016 finden in Niedersachsen die Kommunalwahlen statt.

Es gibt auch in der heutigen Zeit, in Deutschland, viele Menschen, die jahrzehntelang Steuern zahlen, die aber nicht mitbestimmen dürfen, nämlich die Migranten. Sie haben kein aktives und passives Wahlrecht. Sie leben seit 60 Jahren in der Bundesrepublik Deutschland und sind in ihren demokratischen Rechten eingeschränkt.

Solche undemokratische Zustände in diesem Lande sollten überwunden werden. Den MigrantenInnen sollten die demokratischen Rechte gewährt werden und die Gesellschaft sollte gleichzeitig für Einwanderungsfragen sensibilisiert werden. Die bestehenden Parteivorstellungen sind nur auf die deutsche Bevölkerung abgestimmt. Die offenen Fragen der Einwandung aber werden vernachlässigt. Die Probleme der Minderheiten sind jahrelang nicht gelöst worden und die EinwandererInnen sind mit ihren Problemen alleingelassen worden.

Die Parteien, die sich für die Rechte der EinwandererInnen einsetzen, wissen aber, dass deren Probleme hauptsächlich soziale Probleme und Fragen sind. Wenn man die sozialen Probleme in diesem Lande löst, werden auch die EinwandererInnenprobleme gelöst.

Einige europäische Länder z. B. haben EinwandererInnen die doppelte Staatsangehörigkeit ermöglicht. In Deutschland wird dieses Recht nicht gewährt. Außer den EinwandererInnen aus den EU-Ländern haben in Deutschland die Migranten nicht einmal das kommunale Wahlrecht. Häufig werden sie bei der Wohnungs- und Arbeitsuche diskriminiert. Im Kindergarten haben Kinder von EinwandererInnen keine zweisprachige Erziehung, ihre Muttersprache und Kultur wird nicht angemessen berücksichtigt. Im Bildungsbereich haben sie nicht die gleichen Chancen und Rechte. Das deutsche Bildungssystem basiert noch immer auf der Illusion einer homogenen Gesellschaft. In deutschen Schulen wurde der muttersprachliche Unterricht sogar teilweise abgeschafft.

Kinder und Jugendliche: Die jugendlichen Migranten haben nicht die gleiche Chance, einen Beruf zu erlernen, wie die gleichaltrigen deutschen Jugendlichen. Viele verlassen die Schule ohne Abschluss. Die alten EinwandererInnen haben Probleme mit dem Alleinsein und es gibt keine muttersprachlich ausgerichteten Unterbringungsmöglichkeiten oder Altersheime. Sie erhalten im Durchschnitt weniger Rente und haben oft große finanzielle Schwierigkeiten. EinwandererInnen

wurden und werden im Gegensatz zu anderen Frauen häufiger und stärker diskriminiert. Sie haben darüber hinaus möglicherweise auch mit dem Problem der Gewalt in der eigenen Familie zu kämpfen. Oft kann ihnen die deutsche Polizei nicht helfen bei tragischen Familienkonflikten oder bei Streitigkeiten, die durch widersprüchliche kulturelle und religiöse Forderungen und Gebote entstehen. Wir wollen diese Probleme diskutieren und Lösungen erarbeiten.    

Der Anteil der Migrantenkinder ist in Kindergärten angewachsen. Heute sind zwei von drei Neugeborenen in Hannover Kinder mit Migrationshintergrudn. Der Bevölkerungsanteil der Migranten beträgt etwa 16,2 %. Vor allem in den Stadtteilen mit einem hohen Anteil an Kindern von Migranten gibt es keine bedarfsgerechten Kindergartenplätze. Die Entwicklung und Umsetzung mehrsprachiger Konzeptionen mit interkulturellem Ansatz ist in diesen Kindergärten notwendig.

Der Rahmenplan der Schulen sollte so geändert werden, dass die aus dem interkulturellen Ansatz erworbenen Erkenntnisse weiter reflektiert und praktiziert werden können. Die ErzieherInnen sollten bessere Fortbildungsmöglichkeiten erhalten, aber auch mehrsprachig und mit interkulturellem Ansatz ausgebildet werden, damit die Kinder der Migranten sowohl die deutsche Kultur als auch die Kultur ihrer Eltern und Großeltern besser verstehen können. Den deutschen ErzieherInnen soll es ermöglicht werden, eine Minderheitensprache als Fremdsprache zu erlernen. Dabei ist sowohl eine gezielte Förderung der deutschen Sprache als auch die Anerkennung und Unterstützung der Sprache der Migranten und ihrer unterschiedlichen Kulturen zu gewährleisten.

Die Kindergartengebühren sollten für Familien entfallen, die von Arbeitslosigkeit betroffen sind. Informationen zu dem Anspruch auf einen Platz in einem Kindergarten sollten  in den Sprachen der Migranten veröffentlicht werden.

Damit wird gefordert, eine paritätische Besetzung der Kindergartenteams, mehr Kindergartenplätze, ein Wegfall oder Reduzierung der Kindergartengebühren, mehrsprachige Kindergärten, eine bessere Fortbildung für die ErzieherInnen etc.

In Hannover leben gegenwärtig Menschen aus 85.995 verschiedenen Ethnien. In der Stadt werden ständig mehr als 70 Sprachen gesprochen. Der Anteil der Migranten an der Gesamtbevölkerung der Stadt beträgt 16,2 %. Sie sind ein unverzichtbarer Bestandteil dieser Gesellschaft geworden. Die multiethnische Struktur der hannoverschen Gesellschaft ist im Laufe des Einwanderungsprozesses immer deutlicher geworden. Entsprechend wird auch die multiethnische Zusammensetzung der Kindergärten und Schulen immer klarer erkennbar. 20 % der Kinder haben einen Migrationshintergrund. Etwas mehr als 15 % aller

SchülerInnen verlassen die Schule mit der Hochschulreife. Bei den Kindern mit Migrationshintergrund sind das nur 8%. Hinzu kommt, dass 15 % der Migranten-kinder die Schule ohne Schulabschluss verlassen. Von deutschen Kindern erleidet nur jedes Achte dieses Schicksal. Die Zahlen belegen eindrucksvoll, dass die Chancen der Kinder und Jugendlichen mit Migrationshintergrund überdurchschnittlich schlecht sind. Wir fordern eine Gleichstellung der Kinder von Migranten und von Deutschen. Bisher wird in den Schulen der kulturelle Unterschied nicht angemessen berücksichtigt. Wir leben heute in einer multiethnischen Gesellschaft, in der alle Ethnien das volle Bürgerrecht besitzen sollten. Nach der mehr als fünfzigjährigen Geschichte der Einwanderung sollten in der Schule LehrerInnen und Lehrpläne längst verändert sein. Das deutsche Schulsystem ist für Kinder der Migranten eher ein Hindernis als konkrete Hilfe in der schwierigen Phase des Heranwachsens.

Die Änderung des Schulsystems entsprechend den Anforderungen einer   Einwanderungsgesellschaft – dauerhaft mehrsprachige Angebote in den Schulen – Aufwertung des muttersprachlichen Unterrichts – Anerkennung der Muttersprache als 1. oder 2. Fremdsprache – das Ende der Diskriminierung der EinwandererInnenkinder in der Schule – ist dringend notwendig.

Heute lebt bereits die zweite, dritte und vierte Nachfolgegeneration der EinwandererInnen mit uns zusammen, die nach dem zweiten Weltkrieg nach Deutschland kamen. Diese Kinder und Kindeskinder sind hier in den Kindergarten gegangen, haben die Schule besucht und sind Bestandteil dieser Gesellschaft geworden. Die Jugendlichen sind aktiv, aber sie werden von dieser Gesellschaft oft nicht akzeptiert. Die Jugendlichen sind hier geboren und groß geworden. Sie haben aber immer noch keine vollen Bürgerrechte.

Als das deutsche Schulsystem entstand, war die Integration der Kinder von EinwandererInnen kein nationales politisches Thema. Das Schulsystem sollte so geändert werden, dass die Jugendlichen mit Migrationshintergrund mehr Chancen im Beruf haben. Es muss nicht nur formal, sondern auch faktisch gewährleistet sein, dass diese Jugendlichen einen Schulabschluss machen können. Im Kindergarten, in der Schule, im Berufsleben und in der Gesellschaft werden die Jugendlichen teilweise auf Grund ihrer Herkunft, teilweise aber auch auf Grund ihres Aussehens diskriminiert.

Es sollten bilinguale Berufschancen, mehr Ausbildungsplätze für Jugendliche und Ausbildungsmöglichkeiten für Jugendliche mit Migrationshintergrund durch

Zusammenarbeit von deutschen Firmen und Firmen von EinwandererInnen ermöglicht werden.

Migrantinnen: Die EinwandererInnen werden doppelt diskriminiert, als Frauen und als EinwandererInnen. EinwandererInnen, sofern sie nicht aus einem Land der europäischen Gemeinschaft kommen und im Rahmen der Familienzusammen-führung eingereist sind, unterliegen extremen aufenthalts- und arbeitsrechtlichen Restriktionen. Die jüngsten Gesetzesänderungen fordern, dass die Frauen zunächst Deutsch lernen müssen. Die EinwandererInnen sollten eine eigene Arbeitserlaubnis haben, damit sie sich unabhängig von ihrem Mann eine eigene Existenz aufbauen können. Einwanderinnen erfahren neben der alltäglichen Diskriminierung am Arbeitsplatz oder bei der Wohnungssuche auch sexistische Anmache auf Grund ihres Aussehens. Viele junge Mädchen werden zur Ehe mit einem von den Eltern bestimmten Partner gezwungen.

Die Gleichstellung der Migrantinnen, ein eigenständiges und unabhängiges Aufenthaltsrecht und Arbeitsrecht, ein Ende der rassistischen und sexistischen Diskriminierung, die Einrichtung von mehr Frauenhäusern und das Verbot von Zwangsheirat und Beschneidung der Mädchen sind unabdingbare Erfordernisse.

Situation der ersten Generation der EinwanderInnen: Die ersten EinwandererInnen kamen als GastarbeiterInnen vor 60 Jahren nach Deutschland. Sie haben in diesem Land gearbeitet und versucht, sich in dieser Gesellschaft zurechtzufinden. Sie kannten weder die Menschen noch die Kultur und Sprache dieses Landes. Sie wurden nur als Arbeitskräfte wahrgenommen. Sie haben ihre Frauen und Kinder nachgeholt und viele ihrer Kinder sind hier geboren und groß geworden. Die erste Generation hat mittlerweile ein hohes Alter erreicht und muss nun medizinische Betreuung in Anspruch nehmen. Einige pendeln zwischen ihrer alten Heimat und der Bundesrepublik Deutschland hin und her. Sie leben sechs Monate dort und sechs Monate hier. Sie können Deutschland nicht verlassen. Zum einen liegt das am Ausländerrecht, dass sie ihr Aufenthaltsrecht verlieren, wenn sie länger als 6 Monate sich nicht in der BRD aufhalten. Andere Gründe kommen noch hinzu. Die politischen, sozialen, gesellschaftlichen und versorgungstechnischen Verhältnissen im Herkunftsland tragen mit dazu bei. Sie sind an den Lebensstandard in Deutschland gewohnt, den sie im Herkunftsland nicht vorfinden. Das Gesundheitssystem kann hier besser sein als dort. Darüber hinaus möchten sie mit ihren Kindern und Enkelkindern zusammenleben. Für diese Gruppe der Migranten sind nötig bezahlbare Wohnungen, Seniorenheime, die Einstellung von muttersprachlichen Angestellten in der Altenbetreuung und Altenpflege.

StudentInnen mit Migrationshintergrund: Die StudentInnen mit Migrationshintergrund kommen aus verschiedenen Gruppierungen. Sie kommen aus der 2 .und 3. Generation, die hier geboren sind und das Gymnasium hier besucht haben. Dann gibt es die Gruppe, die hier einwandert, um hier zu studieren. Nach einer drei Jahre alten Erhebung des Deutschen Studentenwerks sind 227.000 AusländerInnen sind an den hiesigen Hochschulen eingeschrieben. Die Tendenz ist steigend. Für diese StudentInnen ist es ein sehr großes Problem, ihr Studium hier in Deutschland zu finanzieren. Nur 31 % von ihnen stammen aus den reichen Ländern Westeuropas. Die anderen kommen vor allem aus Asien, Afrika und Osteuropa. Die meisten von ihnen leben nach Berichten des Studentenwerks in sehr engen finanziellen Verhältnissen.

Einerseits sollen die deutschen Hochschulen für gute StudentInnen aus aller Welt zur beliebten Anlaufstelle werden, andererseits stellen der Staat und private Stiftungen bei weitem nicht genug Geld zur Verfügung, um auch wirklich mehr begabten AusländerInnen ein Studium in Deutschland zu ermöglichen. Das ist widersprüchlich. Die Studiengebühren, die sich in vielen Bundesländern auf 500 Euro pro Semester belaufen, erschweren die Situation neuerdings noch zusätzlich. So könnte Deutschland im globalen Wettbewerb um die besten Talente ins Hintertreffen geraten. Verschärft wird das Schicksal der ausländischen StudentInnen dadurch, dass es in ihren Herkunftsländern häufig keine Stipendien gibt. Gerade in Dritte-Welt-Ländern fehlt es an Geld, um die eigenen Talente auf ihrem Weg ins Ausland zu unterstützen. In Deutschland hingegen existieren zahlreiche Möglichkeiten, das Studium über gut dotierte Stipendien zu finanzieren. Diese Mittel stehen aber häufig nur für deutsche StudentenInnen zur Verfügung. Gerade einmal 23 % der ausländischen StudentInnen bekommen nach der Sozialerhebung des Studentenwerks einen regelmäßigen Zuschuss von einer Stiftung. Diese Zahl wirkt nur auf den ersten Blick hoch. Eingerechnet sind darin nämlich auch die Erasmus-Stipendiaten, die vor allem aus dem vergleichsweise wohlhabenden Westeuropa stammen und nur für kurze Zeit in Deutschland leben.

Wenn ausländische StundentenInnen an einer deutschen Universität studieren möchten, müssen sie die geltenden Zulassungsvoraussetzungen erfüllen. AusländerInnen, die ihre Hochschulzugangsberechtigung (Abitur) in Deutschland erworben haben, gelten als BildungsinländerInnen und werden nach den gleichen Bedingungen wie deutsche BewerberInnen zum Studium zugelassen. Sind sie BürgerIn eines EU-Staates, wird ihre Hochschulzugangsberechtigung allgemein als der deutschen gleichwertig anerkannt. Somit gelten für sie die gleichen Zulassungsbedingungen wie für deutsche BewerberInnen. Sie müssen lediglich notwendige Sprachkenntnisse nachweisen. Auf der gleichen Grundlage werden

BewerberInnen aus EFTA Staaten (Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz) zugelassen. Alle anderen AusländerInnen müssen die Gleichwertigkeit ihrer Hochschulzugangsberechtigung nachweisen. Wird diese als nicht äquivalent eingestuft, müssen BewerberInnen die so genannte Feststellungsprüfung ablegen. Dazu sind Vorbereitungskurse von 2 – 3 Semestern und ein anschließender Sprachtest nötig. Zukünftige BewerberInnen, die sich am Studienkolleg auf die Feststellungsprüfung vorbereiten möchten, müssen bereits über Deutschkenntnisse verfügen, bevor sie dort aufgenommen werden.

Ausländische StudentInnen, die das 30. Lebensjahr schon vollendet haben, wenn sie zum Studium nach Deutschland kommen, können leider nicht mehr die günstige Krankenversicherung der gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland in Anspruch nehmen. Alle AusländerInnen sollen sich in diesem Fall unbedingt bei einer privaten Krankenkasse versichern (d.h. eine private Krankenversicherung abschließen). Die Kosten für Arzt- oder Krankenhausbesuche sind in Deutschland sehr hoch und deshalb ist Vorsicht geboten. Außerdem müssen Sie als AusländerIn in jedem Fall beim Antrag auf ein Visum für Deutschland einen Krankenversicherungsschutz nachweisen. Dasselbe gilt bei der Immatrikulation an der Universität oder Hochschule in Deutschland.

Wir fordern mehr Stipendien für StudentInnen mit Migrationshintergrund, die Erleichterung beim Aufenthaltsrecht für StudentenInnen, eine Arbeitserlaubnis über 3 Monate hinaus und die Reduzierung der Studiengebühren

Einreise und Aufenthalt: Wenn Sie Bürger eines EU-Staates sind, benötigen Sie zur Einreise nach Deutschland kein Visum. Das gilt auch für die für Staatsangehörige der Länder wie Australien, Kanada, Honduras, Island, Israel, Japan, Monaco, Neuseeland, Norwegen, Schweiz, Liechtenstein, San Marino und die USA. Alle AusländerInnen aus den anderen Staaten benötigen ein Visum. Eine

Aufenthaltsgenehmigung (für alle Ausländer, inklusive der Staatsangehörigen von EU- und EEA-Mitgliedsstaaten) muss innerhalb der ersten drei Monate nach Einreise in Deutschland beantragt werden.

AsylbewerberInnen: Diese Gruppe von Menschen begehrt aus politischen und humanitären Gründen Aufnahme in der Bundesrepublik Deutschland. Das Asylrecht wird kritisiert, insbesondere wegen der zu geringen Anerkennungsquote sowie wegen der zu langen Wartezeit bis zur rechtskräftigen Entscheidung. Auf die

 Anzahl der Aufnahmeersuchen lässt sich nur beschränkt Einfluss nehmen, soweit die politischen Umstände im Heimatland Ursache sind. Ein gewisser Teil der AsylbewerberInnen erreicht Daueraufenthaltsrechte bei Anerkennung als Asylberechtigte, durch Altfallregelungen und nach dem allgemeinen Ausländerrecht.

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) ist zuständig für die Durchführung des Asylverfahrens. Viele AsylbewerberInnen beziehen gezwungenermaßen Sozialhilfe.

AsylbewerberInnen dürfen uneingeschränkt arbeiten, wenn sie anerkannte AsylbwerberInnen geworden sind.

Bei AsylbewerberInnen, die nicht anerkannt sind, die sich aber wegen eines Abschiebeverbotes in der BRD aufhalten dürfen, entscheidet die Ausländerbehörde im Einzelfall ob der/die Betroffene eine Genehmigung zur Beschäftigung bekommt oder nicht.

Betroffene, die eine Aufenthaltsgestattung oder Duldung haben, müssen weitere Zugangsbedingungen erfüllen. Die Ausländerbehörde muss ihnen die Beschäftigungsaufnahme gestatten und die Agentur für Arbeit muss dem zustimmen. Die Zustimmung mus der/die Betroffene nicht mehr selbst einholen. Das macht jetzt die Ausländerbehörde.

Wenn die Ausländer mit Aufenthaltsgestattung oder Duldung sich seit 4 Jahren in der BRD aufhalten, ist die Zustimmung der Agentur für arbeit nicht mehr erforderlich.

Asylsuchende, die in Aufnahmeeinrichtungen sich befinden, dürfen keiner Beschäftigung nachgehen.

Das Potential der Asylsuchenden sollte unseres Erachtens ab dem ersten Tag ihrer Anwesenheit ausgeschöpft werden.

Abzuschiebende Asylsuchende werden in der Nähe des Hannover – Flughafens in die Abschiebehaftanstalt Langenhagen gebracht. Anwälte erklären, dass es sich bei dieser Inhaftierung um ein „rechtsstaatlich hoch problematisches“ Verfahren handelt, das sich mittlerweile zementiert hat.

Problematisch sind auch sog. Flughafen-Asylverfahren. Diesbezüglich wird häufig

 von menschenunwürdiger Unterbringung geredet. Angeprangert werden diesbezüglich auch der Langzeitaufenthalt der abgelehnten Asylsuchenden in engen Transitgebäuden. Klar ist nur, dass künftig die strittige „Freiwilligkeitserklärung“ nicht mehr bestehen soll, mit der Flüchtlinge absegnen müssen, dass sie monatelang im Transitbereich festgehalten werden können. Stattdessen soll der Haftrichter nach 19 bis 30 Tagen entscheiden, ob die Betroffenen einreisen dürfen oder in Rückschiebehaft müssen. „Menschenwürdige Unterbringung“ bedeutet für Asylanwälte und Kirchen allerdings etwas anderes. Sie wollen deshalb abgelehnte AsylbewerberInnen vom Airport einreisen lassen, wenn sie nicht zurückgeschickt werden können. „Rückkehrpflicht muss nicht unbedingt Haft bedeuten“.

Um die ganzen Probleme besser in den Griff zu bekommen, fordern wir ein Aufenthaltsrecht für AsylbewerberInnen, eine Arbeitserlaubnis für AsylbewerberInnen, ein Bleiberecht für langjährige geduldete AsylbewerberInnen, bessere Unterbringung für AsylbewerberInnen, Aufenthaltsrecht für Frauen, die vergewaltigt wurden oder die sich der Zwangsbeschneidung durch Flucht   entzogen haben. Auch sollten in der Gesetzgebung und in der Praxis berücksichtigt werden die frauenspezifischen Fluchtgründe. Das Flughafenverfahren sollte ersatzlos gestrichen werden. Besonders gefährdete Flüchtlingsgruppen sollten besser geschützt werden. Die Situation unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge muss verbessert werden. Die inhumanen Bedingungen und die gegenwärtige Praxis der Abschiebungshaft  müssen drastisch geändert werden.

Kultur der EinwanderInnen: Ausländerbeiräte sollten mehr Mitspracherechte erhalten und dafür finanziell besser ausgestattet werden. Ferner sollten EinwanderInnenvereine, Medien und Publikationen von EinwanderInnen stärker finanziell gefördert werden. Für Vereine von EinwanderInnen sollte ein eigener Etat bereit gestellt werden. EinwandererInnen sollten durch die EU-Verfassung besser geschützt werden.

Niedersachsens Kommunen sollten Druck ausüben, damit den EinwandererInnen endlich die doppelte Staatsangehörigkeit ermöglicht wird. Das aktive und passive Wahlrecht für EinwanderInnen sollte dringend eingeführt werden. Die Stadt Hannover sollte mit den Vereinen der EinwanderInnen dringend im Dialog stehen. Alle Barrieren, die zwischen den EinwandererInnen und der deutschen Bevölkerung bestehen, sollten aufgehoben werden. In Hannover sollte ein Runder Tisch eingerichtet werden, an der Lösungen gemeinsam erarbeitet und umgesetzt werden. Anfragen und Probleme sollten mit den EinwandererInnen zusammen

diskutiert werden.

Themen, die alle betreffen: Auch Umweltprobleme sollten mit den EinwandererInnen diskutiert werden. Sie sollten über diese auch informiert werden. Denn die Umweltprobleme gehen uns alle was an. Z. B. sind vom Verkehr sowohl Deutsche als auch die Migranten betroffen. Die Umweltverschmutzungen betreffen die Gesundheit aller Menschen. Die Bekämpfung des alltäglichen Rassismus, Antisemitismus und der Fremdenfeindlichkeit sollte unser aller Anliegen sein. Denn diese Ressentiments sind in allen Gesellschaften und in allen Gesellschaftsschichten vorhanden. Rassistische Ausgrenzungen können für EinwandererInnen schlimme Folgen haben. Denn bei rechtsradikalen Ausschreitungen wird regelmäßig Gewalt gegen die EinwandererInnen, aber auch gegen Menschen mit Behinderungen ausgeübt. Der bezahlbare Wohnraum, die Inklusion, Integration, Arbeitsplätze und ausreichende Gehälter benötigen wir alle, egal ob EinwandererInnen oder Deutsche/r.

In der Kommunalwahl in Niedersachsen im Allgemeinen und in der Stadt Hannover im Allgemeinen müssen wir Hand ind Hand als EinwanderInnen und Deutsche/r zur Erreichung dieser Ziele gemeinsam arbeiten und die abgesteckten Ziele nach den Wahlen auch in der Praxis umsetzen.

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Salafismus

Koranverteilung in Innenstädten

von Fremdeninfo 10 Januar 2017
von Fremdeninfo

Cumali Yagmur

Koranverteilung in Innenstädten

Dürfen die Salafisten den Koran nicht mehr in niedersächsischen Innenstädeten verteilen?

Das Land Niedersachsen will die Verteilung des Koran von salafistischen Gruppen in Innenstäten verbieten lassen. Ein Erlass sei in Arbeit sagte der Niedersachsen Innenminister Boris Pistorius von der SPD.

„Müslimische Verbände lehnen die Verteilaktion ab und befürworten ein Vorgehen gegen die Extremisten. Doch es gibt auch Bedenken, dass ein staatliches Verbot missverstanden werden kann.“

Bei den Aktionen geht es nicht nur um das Verteilen des Korans. Es werden dabei bestimmte Zwecke verfolgt. Seit einigen Jahren erhalten die Extremisten durch diese Aktionen in deutschen Innenstädten Kontakt zu Jugendlichen und werben sie für den heiligen Krieg. Es wird ihnen auch versprochen, dass sie soundsoviel Geld bekommen. Bis heute wurde dem nicht nachgegagnen, woher die Gelder für die Koranexemplare kommen und woher die Gelder, die den Jugendlichen und Interessenten angeboten werden, herkommen. Interessant wäre es zu wissen, wie viele Jugendliche, Interessenten, Sympasithanten und Mitläufer auf diese Wiese für den Heiligen Krieg, für den IS gewonnen wurden. Auch sollte man dadurch erfahren, wie viele am Ende von Europa in den Krieg in Syrien, Irak oder Afghanistan gezogen sind, um dort unschuldige Menschen zu töten.

Es stellt sich dabei auch die Frage, wie viele in Syrien, Irak und Afghanistan oder anderen Krisenherden ausgebildete Terroristen nach Deutschland wieder zurückgekehrt sind, und hier auf ihren Einsatz als sog. Schläfer warten.

In vielen europäischen Städten verteilen die Extremisten seit Jahren mit der sog. „Lies“Aktion Korane. Wenn diese Aktionen verboten werden, so hätten die Extremisten keinen Grund, Veranstaltungen durchzuführen und könnten auf diese Weise nicht so einfach an Jugendliche, Interessenten oder Sympathisanten kommen. Es wäre ein kleiner Schritt, Jugendlikche von der Radikalisierung fernzuhalten.

Ein Staat, der sich Demokratie nennt, muss in der Lage sein, diese Demokratie auch zu verteidigen. Wenn er die Koranverteilung verbietet, dann muss er klar machen, dass er sich nicht gegen alle Muslime stellt. Es muss dabei klar gemacht werden, dass es dabei nicht um den Koran und um die Religion Islam geht, damit die Muslime sich nicht wieder verraten, verfolgt und in ihrer Religionsfreiheit eingeschränkt fühlen. Es muss eine Aufklärung statt finden. Die Sicherheitsbehörden müssen zur Not auch in die Moscheen und Vereine gehen und offen dort ihre Sorgen und Befürchtungen vortragen, sie müssen die Muslime aufklären. Sie müssesn Anstrengungen vornehmen, um die Jugendlichen von den Salafisten fernzuhalten.

Gerade in Niedersachen ist eine terroristische Gefahr latent vorhanden. Allein in Hannover gibt es 3 salafistische Moscheen. 2 davon gibt es in der Kornstraße. Eine davon wird als eine marokkanische Mosche und eine als eine afghanische Moschee betrieben, bzw. wird von Mitbürgern aus diesen Staaten stark frequentiert. Eine weitere befindet sich am Klagesmarkt und wird von albanischen Muslimen betrieben. In Wolfsburg bietet der Imam einer DITIB-Moschee Salafisten einen Raum, um ihre Lehren dort zu verbreitern.

Sie alle sind aktiv von den Augen der Sicherheitsbehörden und der Staatschutzorgane. Es wird aber nichts unternommen. Sie Moscheen führen ihre Aktivitäten ungehindert durch und gewinnen tagtäglich neue Mitglieder/Mitläufer für den Heiligen Krieg.

Es ist dringend nötig, dass die politisch Verantwortlichen und die Staatschutzorgane hier zusammen arbeiten und Strategien für Handlungen und Eingriffe erarbeiten.

10 Januar 2017 0 Kommentare
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Jugend

Die Situation der jugendlichen EinwanderInnen

von Fremdeninfo 8 Januar 2017
von Fremdeninfo

Die Situation der jugendlichen EinwanderInnen  
Heute leben EinwanderInnen in der deutschen Gesellschaft in vier Generationen. Die Jugendlichen unter ihnen sind in dieser Gesellschaft geboren und groß geworden. Sie sind untrennbarer Bestandteil dieser Gemeinschaft geworden. Viele der jugendlichen Immigranten sind in der deutschen Gesellschaft perspektivlos, denn sie werden wegen ihres Aussehens diskriminiert und ausgegrenzt. In den deutschen Medien wird jeden Tag vermehrt über die wachsende Gewalt unter Jugendlichen berichtet und insbesondere sind des Öfteren jugendliche EinwanderInnen involviert, so dass die deutsche Bevölkerung denkt, alle Immigranten wären kriminell.   «Gewalt ist nicht primär ein Problem der Jugend und der EinwanderInnen. Sehr wohl aber ist Gewalt männlich, in der deutschen Gesellschaft allgegenwärtig und ein Problem, das es gilt, ernst zu nehmen.» Angesichts der «unseriösen Zahlenschlachten», die von den Medien und gewissen Parteien zu diesem Thema geführt werden, rufen wir zu einem «differenzierten Umgang» mit Jugendgewalt auf. Dämonisierung und Bagatellisierung sind keine passende Antwort.  Das deutsche Schulsystem ist heute immer noch nicht in der Lage, Bildungsprobleme von Immigranten- Kindern zu lösen. Dadurch brechen viele dieser Jugendlichen die Schule ab und erhalten folglich nicht den Schulabschluss, der doch so wichtig für die Zukunft ist. Sie haben es schwer, einen Beruf zu erlernen und später einen Arbeitplatz zu finden. In den Kindergärten und Schulen werden Kinder und Jugendliche unterschiedlicher Hautfarbe oder eines anderen Aussehens ausgrenzt. Auch merken diese Kinder, dass sie oftmals eine andere Behandlung bekommen als deutsche Jugendliche. Einige konservative Parteien denken, jugendliche EinwanderInnen sind als Kriminelle auf die Welt gekommen. Sie wissen nichts von der Perspektivlosigkeiten dieser Jugendlichen, die unter dem mittleren Einkommensniveau dieser wohlhabenden Gesellschaft leben. Viele haben keinen Arbeitplatz und sind Harz IV- Empfänger.
Wird ein Verbrechen begangen, wird es sofort den Immigranten in die Schuhe geschoben. Sogar im Wahlkampf wurden sie schon oft als Sündenböcke missbraucht und immer wieder als kriminell bezeichnet. Die Gefängnisse in Deutschland sind voll von jugendlichen Immigranten. Die Strafen fallen für diese Jugendlichen oftmals härter aus als für deutsche Jugendliche. Die Arbeitslosigkeit unter den jugendlichen Immigranten beträgt 35%. Die Suche nach einem Beruf oder Ausbildungsplatz bleibt oft erfolglos. Eine Ausbildung in Deutschland ist den meisten Unternehmen oft zu teuer. Aus diesem Grund werden dann Fachkräfte aus dem Ausland angeworben, die man billiger beschäftigen kann. Obwohl manche jugendlichen EinwanderInnen in Deutschland geboren sind, brauchen sie eine Aufenthaltserlaubnis, denn wenn sie die Schule abbrechen, versucht die Ausländerbehörde, sie abzuschieben. Werden nun jugendliche Immigranten ohne Schulabschluss einfach abgeschoben? Berlin hat überdurchschnittlich viele Schüler und Schülerinnen , die Einwanderer und Einwanderinnen sind. Doch jedes Jahr verlassen rund 1000 von ihnen die Schule ohne Abschluss. Viele finden keine Arbeit, leben von Harzt IV.
Die Berliner Ausländerbehörde will nun konsequent gegen diese Schulabbrecher vorgehen. Wer als  jugendlicher Immigrant seinen Schulabschluss nicht schafft, riskiert die Abschiebung. Obwohl die Jugendlichen in diesem Land geboren sind und Kindergarten und Schule besucht haben. Dem Bericht zufolge soll die Behörde in den neuen „Anwendungshinweisen“ zum Aufenthaltsgesetz festgelegt haben, dass Jugendliche ab 16 Jahren ohne deutschen Pass nur dann eine dauerhafte Aufenthaltserlaubnis bekommen, wenn sie ihren Lebensunterhalt selbst bestreiten können und Aussicht auf einen Ausbildungsplatz haben. Dazu aber ist ein mittlerer Schulabschluss nötig! Der Aufenthaltsstatus von  jugendlichen EinwanderInnen ist nach geltendem Recht bis zum 16. Lebensjahr an den ihrer Eltern gekoppelt.
Mit der Vollendung des 16. Lebensjahres können sie und ab 18 Jahren müssen sie eine eigene Aufenthaltserlaubnis beantragen.  In Berlin sind tausende ausländische Schulversager von den neuen Bestimmungen betroffen. Die meisten kommen aus der Türkei, aus arabischen Ländern oder dem ehemaligen Jugoslawien. Viele sind hier aufgewachsen, haben aber nur eine befristete Aufenthaltserlaubnis. Theoretisch könnten sie nun ausgewiesen werden, was vielen nicht bewusst ist.“ Abschiebung von jugendlichen EinwanderInnen Straftätern
Im hessischen Landtagswahlkampf forderte Roland Koch, der ehemalige hessische Ministerpräsident, dass alle jugendliche Immigranten Straftäter in ihr Heimahndland zurückgeschickt werden sollen. Er fügte aber weiterhin auch hinzu, dass dies nur bei sehr schweren Verstößen gegen die Rechtsordnung eintreten solle. Dies kann aber zu einem sehr großen Problem führen, da es sehr viele jugendliche EinwanderInnen gibt, die sowohl einen ausländischen Pass als auch einen deutschen Pass besitzen.
Das heißt, eventuell ist nur Vater oder Mutter  be EinwanderIn und das Kind in Deutschland geboren. Diese Fälle treten sehr oft in Deutschland auf und meist waren diese Kinder mit zwei Pässen auch noch nie im Ausland, geschweige denn in ihrem so genannten „Heimatland“. Auch wenn die Maßnahme, die Koch fordert, unmenschlich scheint, steht das EU Recht dem nicht entgegen. Doch sollte man unbedingt nicht vergessen, dass Roland Koch mit dieser Aktion wahrscheinlich auch nur eine Notbremse der Presse und den Bürgern gegenüber zog, denn nach acht Jahren Amtszeit sollte man meinen, dass er in der Lage sei, dieses andauernde Problem zu lösen. Bei der Landtagswahl hat er allerdings für seine fremdenfeindlichen Äußerungen die Rechnung bekommen.  

8 Januar 2017 0 Kommentare
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Politik

Gesellschaftsleben von EinwandererInnen

von Fremdeninfo 8 Januar 2017
von Fremdeninfo

Gesellschaftsleben von EinwandererInnen

Heute möchte ich über ein Thema schreiben, das mich sicherlich unbeliebt machen wird:

Es gibt ein Grundrecht auf Meinungsfreiheit. Danach darf jeder frei seine Meinung äußern. Aber dabei muss auch die Selbstkritik erlaubt sein.

Ich lebe seit einem Jahr in Hannover. Ich bewege mich in der Stadt häufig zu Fuß von A nach B und sehe dabei an jeder Ecke eine Shishabar (eine Bar in der Wasserpfeifen geraucht werden). Diese Bars sind immer sehr voll. Sie werden vor allem von jugendlichen Einwanderer/Innen aus der Türkei , aus dem Iran und aus arbischen Ländern frequentiert. Auffällig ist auch, dass jede Nationalität seine eigen Bar hat.

Die Wasserpfeife wird auch von jungen Menschen geraucht, die ansonsten keine Raucher sind. Sie sagen, dass sie zwar Zigaretten nicht, aber die Wasserpfeifen gerne rauchen. Für viele Jugendliche und junge Menschen sind die Shishabars mittlerweile zum Treffpunt geworden. Mit Freunden und Bekannten verabredet man sich dort. Aber auch deutsche Jugendliche oder junge Deutsche sind in den Shishabars immer mehr anzutreffen. Sie sind durch Freunde mit ausländischem Hintergrund auf diesen „Genuss“ gekommen.  

Wenn man an den Shishabars vorbeiläuft, strömen einem viele Aromen entgegen. Ob diese Aromen und ob das Rauchen der Wasserpfeife gesundheitlich gefährlich ist, weiss man nicht. Es ist mal berichtet worden, dass in Wiesbaden ein Jugendlicher nach dem Rauchen einer Wasserpfeife gestorben ist. Weitere Einzelheiten sind aber nicht bekannt.

Wenn Jugendliche oder junge Menschen ihre gesamte Freizeit in den Shishabars verbringen, so interessieren sie sich nicht für andere Dinge wie Politik und

Gesellschaft in Deutschland. Sie sind nicht in Parteien organisiert. Man findet sie nicht als Mitglieder oder Mitwirkende in der deutscen Parteienlandschaft. Auf politischen Veranstaltungen sind Einwanderer/Innen auch selten zu finden.

Türkische nationalistische Jugendliche und AKP-Anhänger aber sieht man häufiger auf deutschem Boden Konflikte aus der Heimat austragen. Das sind Konflikte, die 3.000 und mehr Kilometer weit weg sind und die eigentlich ihr Leben allenfalls nur am Rande streifen.

Außer den Shishabars gibt aber auch die Wettläden, wo z. B. Wetten auf Fußballergebnisse abgegeben werden. Dieses Glücksspiel ist sowohl bei den jungendlichen als auch bei den älteren Einwanderer/Innen sehr beliebt.

In Spielsalons sind sie aber auch zu finden. Es gibt sie auch in Form von türkischen Teehäusern. In diese gehen Türken und Griechen sehr gerne hin. Dort trinken sie ihren Tee und spielen Karten ums Geld. In diesen Teehäusern sind nur Männer zu finden. Seit Jahrzehten sind sie als Männerdomäne geblieben.

In Hannover gibt es viele Dönerläden. Sobald ein solches Lokal läuft, wird es an den nächsten Inhaber übertragen. Sie werden aber auch dann veräußert, wenn die Geschäfte nicht gut laufen.

Es gibt auch einige andere Bars, wie die Türkübars. Diese Bars sind meistens nur am Wochenende offen. Es wird dort meist türkische und kurdische Livemusik gespielt. Häufig gibt es in diesen Bars auch eine kleine Tanzfläche, wo man zu der gespielten Musik tanzen kann. Am späten Abend tanzen alle Besucher türkische und kurdische Folkloretänze gemeinsam.

All diese Lokalitäten werden von den Einwanderer/Innen zwar frequentiert. Man kann aber nicht sagen, dass sie sich ghettoisiert haben. Häufig hat man aber den Eindruck, dass die Gäste dort melancholisch werden sich dem Heimweh überlassen.

Es ist jetzt bekannt geworden, dass die Zahl der Einbürgerungen in den lezten Jahren zurückgegangen ist. Worauf ist das wohl zurückzuführen? Ist nach der Euphorie der Einbürgerungen in den 2000`er Jahren eine Resignation eingetreten? Denkbar ist das. Wenn man betrachtet, dass die Einwanderungsproblematik bis hdeute noch nicht gelöst ist und die Lösungsansätze nur spärrlich laufen.

In der Einwanderungspolitik sind neue Denkansätze dringend notwendig, die wir von den politischen Verantwortlichen hiermit einfordern.  

8 Januar 2017 0 Kommentare
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Frauen

Häusliche Gewalt in EinwanderInnen-Familien in Niedersachsen

von Fremdeninfo 8 Januar 2017
von Fremdeninfo

In letzter Zeit kommt es fast in jedem Monat vor, dass in niedersächsischen Städten ausländische Frauen erschossen werden oder Gewaltanwendungen bis zum Tode ausgesetzt werden. Vor einigen Monaten wurde auf einer Hochzeit eine junge Frau erschossen. Ein Mann hat jünst in der Stadt Hameln seine ehemalige Lebensgefährtin zunächst mit einem Messer angegriffen, sie anschließend mit einem Seil hinter sein Auto gebunden und etliche Meter lan hinter seinem Auto hergeschliffen. Die Frau befindet sich immer noch in Koma und sie befindet sich noch in Lebensgefahr.

In kurdischen, türkischen und arabischen Familien haben die Frauen ihren Platz nach wie vor nur in der Küche und im Schlafzimmer. Frauen werden als Eigentum des Mannes gesehen. Es gibt Sprüche, die sogar bis ins Mittelalter reichen aber heute noch Gültigkeit haben wie „Frauen haben lange Haare und kurzen Verstand.“

Immer wieder kann man in deutschen Tageszeitungen lesen, dass eine Frau vom eigenen Bruder oder Vater getötet worden ist, weil sie sich der Lebensauffassung der Familienmitglieder nicht anpassen wollte, weil sie andere Moralvorstellungen hat etc.

Solche Moralvorstellungen stammen jedoch aus feudaler Zeit, aus Zeiten des Patriarchats und sollten in der deutschen Zivilgesellschaft

des einundzwanzigsten Jahrhunderts keinen Platz mehr haben.

Zu überkommenen und überholten Einstellungen gehört z.B. auch, dass eine Frau als Jungfrau in die Ehe gehen muss, dass aber diese entsprechende Norm für den Mann nicht gilt. Die Steinigung oder die Beschneidung von Frauen gehörden auch solchen Normen.

Viele junge Frauen, die in Deutschland aufgewachsen sind, die hier den Kindergarten, die Schule oder die Universität besucht und sich in die moderne Zivilgesellschaft mehr oder weniger erfolgreich eingelebt haben, haben mit den oben angeführten Moralvorstellungen große Probleme.

Die unterschiedlichen Ansichten und die daraus sich ergebenden Verhaltensweisen führen des Öfteren zu Streit in der Familie, zu häuslicher Gewalt – und manchmal auch zu Mord und Totschlag.

Wir alle – Männer und Frauen – müssen uns damit auseinandersetzen, wir alle sollten sexistische Diskriminierung, häusliche Gewalt, mittelalterliche Strafen und Vorstellungen nicht mehr akzeptieren. Wir müssen darüber reden, diskutieren und diese Verhaltensweisen bekämpfen.

Die Sicherheitsorgane und die Gerichte werden dazu aufgerufen, bei häuslicher Gewalt gegen die Frauen und die Kinder noch härter vorzugehen.

8 Januar 2017 0 Kommentare
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