• Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung
Fremdeninfo
  • Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung
Fremdeninfo
Fremden Info
Einwandererinnen und Flüchtlingspolitik
  • Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung
Startseite Politik

Schule sollte mehrsprachlich werden

von Fremdeninfo 10 Januar 2017
von Fremdeninfo 10 Januar 2017
448

Cumali Yagmur

Schule sollte mehrsprachlich werden

                   Türkisch, Arabisch etc. als Schulfach?

In Niedersachsen, insbesondere auch in der Stadt Hannover sollten die Sprachen Türkisch, Arabisch, Polnisch, Russisch – das sind neben der deutschen Sprache die am häufigsten in Niedersachsen und in Hannover gesprochenen Sprachen. Diese Sprachen sollten künftig auch in das Schulangebot in niedersächsischen Schulen aufgenommen werden.

Die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen wollen das Fremdsprachenangebot an den weiterführenden Schulen unter anderem um Türkisch und Arabisch erweitern. Am Unterricht in solchen Sprachen können in Hannover alle Schüler teilnehmen. „Auch deutsche Schüler können diese Sprachen mit erwerben.“ Der Vorschlag ist Bestandteil eines rot-grünen Antrags, mit dem die Fraktionen fordern, Schüler mit nicht-deutscher Herkunftssprachen stärker zu fördern.

Dabei berufen sie sich auf wissenschaftliche Erkenntnisse, wonach das Beherrschen der eigenen Muttersprache Voraussetzung für ein leichteres Lernen weiterer Sprachen ist. Es reiche jedoch nicht aus, die eigene Herkunftssprache nur von den Eltern zu lernen.

Schon seit mehreren Jahren werden deshalb vor allem Grundschüler mit Migrationshintergrund auch in ihren eigenen Herkunftssprachen unterrichtet. Nun soll das Angebot erweitert und auch an anderen Schulformen prominenter angeboten werden. Dabei sollen auch Sprachen wie Türkisch, Arabisch, Polnisch oder Russisch als zweite und dritte Fremdsprache eingerichtet werden. Auch eine Berücksichtigung im Abitur soll kommen.

In anderen Bundesländern ist das schon Alltag. In Hamburg etwa können Schüler je nach Schulform neben den üblichen Fremdsprachen auch Polnisch, Russisch, Türkisch oder Chinesisch lernen. Diese Sprachen können dort auch als schriftliches oder mündliches Abiturfach belegt werden.

In Nordrhein-Westfalen gibt es einen Kernlehrplan für Türkisch am Gymnasium.

Die niedersächsische CDU sieht das geplante Fremdsprachenangebot in Konkurrenz zur deutschen Sprache. Eine solche Auffassung ist schwer nachvollziehbar. Wenn die Kinder mehrere Sprache erlernen, umso mehr Chancen haben sie später im Berufsleben, auch auf der internationalen Ebene. Die CDU

sieht diese Möglichkeit nicht. Auf der internationalen Ebene sind nämlich im Vergleich zu anderen Ländern weniger Deutsche beschäftigt. Das ist eine Lücke, die zu schließen sich die Politiker zur Aufgabe machen sollten, insbesondere auch wegen der immer fortschreitenden Globalisierung.

Dass die andere Fremdsprache bzw. Muttersprache eine Konkurrenz zur deutschen Sprache sein soll, ist widersprüchlich. In den Schulen werden andere Fremdsprachen wie Englisch, Französisch, Spanisch oder Italienisch gelehrt. Diese Sprachen werden aber nicht als Konkurrenz zur deutschen Sprache gesehen. Warum soll dann Türkisch, Arabisch, Polnisch, Russisch, Kurdisch etc. eine Konkurrenz sein?

Auch wird durch eine weitere Sprache bzw. durch das fachliche Erlernen der Muttersprache die Integration nicht verhindert. Es werden dabei auch kulturellen Werte vermittelt, die ein Gewinn sind und die zur zivilen Entwicklung der Gesellschaft mitbeitragen können.

Ziel bei einer Förderung der Muttersprache sollte auch sein, sich für entsprechende Studiengänge zu bewerben, wie z. B. Turkologie etc.

Es sollten auch Abschlüsse aus anderen Herkunftsländern leichter anzuerkennen.

Der rot-grüne Vorschlag findet bei der FDP-Fraktion auch Unterstützung.

Teilen FacebookTwitterWhatsappEmail
Fremdeninfo

Redaktioneller Fokus auf Recht, Politik und Soziales im Kontext von Migration. Wir beobachten Hintergründe und stärken die Position von Einwanderern und Geflüchteten.

vorheriger Beitrag
Kommunalwahl Niedersachen
nächster Beitrag
In Niedersachsen gibt es keine legitime Vertretung der EinwandererInnen.

Ähnliche Beiträge

Protest gegen Polizeieinsatz bei kurdischer Gedenkveranstaltung in Hannover

3 Oktober 2026

Willkürrecht in Hannover

30 September 2026

Hart verdient! Deine Arbeit. Deine Gesundheit. Deine Rente.

26 September 2026

Interview mit Mizgin Çiftçi, Kandidat für das Amt des Regionpräsidenten (Die Linke)

16 September 2026

Protest in Hannover: Rund 2.000 Menschen demonstrieren vor dem Neuen Rathaus gegen die...

9 September 2026

Vier Verfahren gleichzeitig: İmamoğlus Zwischenbilanz im August

21 August 2026

Beliebte Artikel

  • Statistik: Bürgergeld-Bezieher nach Nationalitäten – Stand Anfang 2025

    22 Juli 2025
  • Ermittlungen gegen Ex-SPD-Ratsfrau Iri: Was ist am Kronsberg wirklich passiert?

    28 April 2026
  • Appell für Gerechtigkeit: Frauen der AABF wehren sich gegen Willkür und Rechtsbrüche

    4 Dezember 2025
  • Journalist und Aktivist Hakan Tosun stirbt nach brutalem Angriff

    14 Oktober 2025
  • Der Löwenanteil -Para _Şêr

    19 August 2025

Unser Team

Cumali Yağmur

Verantwortliche Redaktor

Ayşe Eker

Ayşe Eker

Redaktorin

Erdoğan Sedef

Erdoğan Sedef

Redaktor

Rojin Erten

Rojin Erten

Redaktor

Can Taylan Tapar

Can Taylan Tapar

Redaktor

Halit Yaşar Demirbağ

Halit Yaşar Demirbağ

Redaktor

Kategorien

  • Allgemein
  • Archive
  • Impressum
  • Politik
  • Religion
  • Flüchtlinge
  • Kultur
  • Frauen
  • Jugend
  • Salafismus
  • Veranstaltungen
  • Information
  • Rassismus
  • Antisemitismus
  • Fremdenfeindlichkeiten
  • Bildung
  • Featured

Neueste Artikel

  • Fundierte Konzepte für Migrationsfragen und ein neues Politikverständnis

    8 Oktober 2026
  • Frankfurt am Main: Polizist ließ Asylbewerber offenbar um Verschonung vor Abschiebung betteln

    8 Oktober 2026
  • „Man muss einfach ein paar von denen aufknüpfen, dann siehst du mal, ob es noch Korruption gibt!“

    8 Oktober 2026
  • Neuer Kopf an der Spitze von DITIB mit Verbindungen nach Ankara: Ramazan Ilikkan

    7 Oktober 2026
  • In Sachsen-Anhalt wurde seit 1945 zum ersten Mal ein AfD-Politiker zum Landtagspräsidenten gewählt.

    7 Oktober 2026

Über uns

Die „Fremden“ Info-Zeitung ist eine in Niedersachsen ansässige Redaktion, die sich auf die rechtlichen, politischen und sozialen Angelegenheiten von Einwanderern und Flüchtlingen konzentriert. Wir beobachten und analysieren relevante Entwicklungen in der Region Hannover und vertreten die Interessen von Mitbürgern mit Migrations- und Fluchthintergrund bei Behörden, Verbänden und politischen Parteien.

Fundierte Konzepte für Migrationsfragen und ein neues Politikverständnis

8 Oktober 2026

Neueste Artikel

Frankfurt am Main: Polizist ließ Asylbewerber offenbar um Verschonung vor Abschiebung betteln
8 Oktober 2026
„Man muss einfach ein paar von denen aufknüpfen, dann siehst du mal, ob es noch Korruption gibt!“
8 Oktober 2026
Neuer Kopf an der Spitze von DITIB mit Verbindungen nach Ankara: Ramazan Ilikkan
7 Oktober 2026

Hervorgehoben

Statistik: Bürgergeld-Bezieher nach Nationalitäten – Stand Anfang 2025
22 Juli 2025
Ermittlungen gegen Ex-SPD-Ratsfrau Iri: Was ist am Kronsberg wirklich passiert?
28 April 2026
Appell für Gerechtigkeit: Frauen der AABF wehren sich gegen Willkür und Rechtsbrüche
4 Dezember 2025
  • Startseite
  • Anmelden
  • Über uns
  • Kontakt
  • Datenschutzerklärung
  • Newsletter
  • Impressum
Fremdeninfo
  • Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung