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Einwandererinnen und Flüchtlingspolitik
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4 Februar 2026 0 Kommentare
Bildung

Forsa-Umfrage zeigt: 90 Prozent der Bevölkerung sehen Probleme in der Bildung als größte Gefahr für Deutschlands Zukunft – DPhV fordert: Bildung muss politische Kernaufgabe werden!

von Fremdeninfo 25 Januar 2026
von Fremdeninfo

Von:Forsa-Umfrage

Die Ergebnisse der aktuellen Forsa-Erhebung „Aktuelle Gefährdungspotenziale für Deutschland“* im Auftrag des dbb – beamtenbund und tarifunion machen unmissverständlich deutlich: 90 Prozent der Bürgerinnen und Bürger sehen Probleme in der Bildung als größte Gefahr für Deutschlands Zukunft. So steht Bildung noch vor der Zunahme gesellschaftlicher Spannungen (88 Prozent), einer wachsenden Kluft zwischen Arm und Reich (85 Prozent), zunehmendem Rechtsextremismus (70 Prozent) oder auch dem Klimawandel (62 Prozent) an der Spitze der gesellschaftlichen Sorgen – und zugleich im Zentrum der Erwartungen an eine zukunftsorientierte Politik.

„Diese Zahlen sind kein Ausdruck von Resignation, sondern ein klarer Auftrag, den Blick nach vorn zu richten“, erklärt Prof. Dr. Susanne Lin-Klitzing, Bundesvorsitzende des Deutschen Philologenverbands (DPhV). „Die Menschen wissen: Die Zukunft unseres Landes entscheidet sich im Klassenzimmer. Sie verstehen Bildung ganz klar als priorisierte politische Aufgabe zur Sicherung unserer Demokratie, unserer Wirtschaftskraft, unserer Freiheit und Sicherheit.“

Bemerkenswert ist die parteiübergreifende Übereinstimmung in der Problemwahrnehmung. Unabhängig von politischer Orientierung halten große Mehrheiten die Lage im Bildungswesen für (sehr) problematisch. Zugleich zeigt die Studie, dass 68 Prozent der Befragten dem öffentlichen Dienst – und damit auch den Schulen – eine Schlüsselrolle bei der Bewältigung dieser Herausforderungen zuschreiben. „Das ist ein starkes Vertrauenssignal“, so Lin-Klitzing. „Es verpflichtet Politik und Verwaltung gleichermaßen, die Rahmenbedingungen endlich konsequent zu verbessern und den Fokus wieder klar auf das Leistungsprinzip zu legen.“ In diesem Zusammenhang weist der DPhV auch auf die besondere Rolle des Berufsbeamtentums hin: „Der Beamtenstatus der Lehrkräfte mit seinem Streikverbot sichert die Stabilität und Verlässlichkeit des Bildungssystems – und damit einen zentralen Pfeiler unserer demokratischen Ordnung. Wer an dieser Verlässlichkeit rüttelt, gefährdet nicht nur den Schulbetrieb, sondern das Vertrauen in den Staat insgesamt“, weiß Lin-Klitzing.

Für den Deutschen Philologenverband steht fest: Eine zukunftsfähige Bildungspolitik muss Leistungsförderung wieder in den Mittelpunkt rücken. Nur so können selbstdenkende, verantwortungsbewusste und aktiv teilhabende junge Menschen heranwachsen, die unsere Demokratie schützen, die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit sichern und unserem Land eine positive Perspektive eröffnen.

Der DPhV fordert deshalb einen klaren bildungspolitischen Aufbruch mit konkreten Maßnahmen:

  • diagnoseindizierte vorschulische Förderung als verbindlichen Bestandteil früher Bildung,
  • einen systematischen Ausbau des Grundwortschatzes sowie zusätzliche Deutschstunden in Grundschule und Mittelstufe,
  • eine konsequente Stärkung der Bildungssprache Deutsch in allen Fächern,
  • eine verbindliche Schulartempfehlung als Grundlage passgenauer Bildungswege,
  • das klare Bekenntnis dazu, dass Schülerinnen und Schüler wieder mehr wissen und mehr können müssen,  
  • die hohe Bedeutung der Rechtschreibung als Schlüssel gelingender Kommunikation und gesellschaftlicher Teilhabe,
  • eine höhere Gewichtung der Rechtschreibkompetenz auch in Abiturklausuren,
  • eine bessere Passung von Leistung und Leistungsbewertung,
  • eine qualitativ hochwertige Lehrkräftebildung in allen drei Phasen, auch in Zeiten des Lehrkräftemangels – ohne Abstriche bei der Fachlichkeit, ohne „duale“ Kürzungsmodelle, ohne die Ausbeutung von Studierenden und Lehramtsanwärterinnen und -anwärtern zur bloßen Unterrichtsabsicherung,
  • sowie eine nachhaltige Stärkung der Bestandslehrkräfte durch Entlastung, gezielte Fortbildung und verlässliche Karriereperspektiven.

Lin-Klitzing: „Bildungspolitik darf sich nicht im Krisenmanagement erschöpfen. Sie braucht eine klare Zukunftsagenda, die Leistung ermöglicht, Qualität sichert und Verlässlichkeit garantiert.

Wir sind überzeugt:  Wenn Politik jetzt konsequent in Bildung investiert und Leistungsförderung stärkt, kann aus der aktuellen Problemdiagnose eine Erfolgsgeschichte werden. Die Forsa-Zahlen sind kein Abgesang auf das Bildungssystem. Sie sind die Aufforderung, Bildung entschlossen als Zukunftsaufgabe zu begreifen – für starke Schulen, eine stabile Demokratie und ein leistungsfähiges Deutschland.“

25 Januar 2026 0 Kommentare
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Cumali Yağmur
Allgemein

Das laute Schweigen der Mehrheit: Wo ist die Zivilcourage geblieben?

von Cumali Yağmur 24 Januar 2026
von Cumali Yağmur

 Von: Cumali Yagmur

Ein junges Frau  im Rollstuhl wollte aus dem Bus aussteigen. Es dauerte eine Weile, bis der Busfahrer den entsprechenden Knopf vorne drückte. Dementsprechend nahm auch das Aussteigen des Mädchens im Rollstuhl etwas Zeit in Anspruch. Eine ältere Frau fragte, ob sie aussteigen würden oder nicht; ich glaube, das Frau  im Rollstuhl und ihre Begleitperson sprachen kein Deutsch. Als ich sie mit Handzeichen fragte, ob sie aussteigen wollten, nickten sie bestätigend.

Die ältere deutsche Frau drängelte jedoch immer noch, um in den Bus einzusteigen. Ein junger deutscher Mann sagte zu ihr: „Hast du denn gar kein Gewissen? Drängle nicht so, lass erst das junge  Frau  im Rollstuhl aussteigen, ihr könnt später einsteigen. Der Bus steht und der Fahrer möchte helfen.“ Die deutsche Frau log und sagte: „Sie haben nicht gesagt, dass sie aussteigen wollen.“ Daraufhin erwiderte ich: „Ich habe Ihnen doch gesagt, dass sie aussteigen wollen, und sie warten gerade auf den Fahrer.“

Die Frau ignorierte das und stieg in den Bus ein. Der junge deutsche Mann wurde furchtbar wütend auf sie, und die ältere Frau schrie ihn an. Ich wiederholte: „Es gibt keinen Grund zu schreien, entschuldigen Sie sich wenigstens.“ Die Frau ließ den schreienden jungen Mann und den Fahrer stehen, drehte sich zu mir um und fing an zu schreien: „Soll ich mich etwa bei dir entschuldigen? Warum sollte ich mich entschuldigen?“ Sie schrie mir alles Mögliche ins Gesicht, was ihr gerade einfiel. Im Bus öffnete niemand den Mund, alle hielten den Kopf gesenkt. Nicht ein einziger von ihnen sagte ein Wort; sie starrten nur teilnahmslos auf das Geschehen.

Der Fahrer kam schließlich und sagte zu der Frau: „Hören Sie auf zu schreien, sonst nehme ich Sie nicht mit, steigen Sie aus!“ Ich sagte zum Fahrer: „Lassen Sie sie mit uns mitfahren, vielleicht schämt sie sich und macht so etwas nie wieder. Wenn Sie sie rauswerfen, wäre das wie eine Erlösung für sie, weil sie draußen niemand kennt. Sie soll lieber mit uns mitfahren, damit sie sich wenigstens schämt.“

An meiner Haltestelle stieg die Frau hinter mir aus. Sie hatte eine Einkaufstasche in der Hand und stieß mich von hinten leicht mit der Tasche an. Ich drehte mich um und sagte: „Wenn Sie keine Frau wären, würde ich Ihnen auf Ihre eigene Art antworten. Aber Ihre Methode ist sehr primitiv, und ich werde mich nicht auf Ihr Niveau herablassen; nur weil Sie eine Frau sind, möchte ich schweigen. Gehen Sie Ihres Weges, Sie schämen sich immer noch nicht, Sie werden nicht einmal rot. Mein Rat an Sie: Egal wie alt man ist, man kann sich ändern, wenn man will. Haben Sie ein wenig Menschlichkeit; mit solchem Verhalten kommt man nicht weit. Ich wünsche Ihnen einen guten Tag“, und ging weiter.

Was mir besonders auffiel: Im ganzen Bus gab es keine einzige Person, die aufstand und „Zivilcourage“ zeigte, um „Ruhe jetzt“ zu sagen. Sie hörten dem Geschrei der Frau einfach nur zu. Wenn dort jemand sterben würde, würde wahrscheinlich niemand einen Mucks von sich geben. „Der Kapitalismus hat die Kultur der Solidarität in der Gesellschaft vollständig zerstört. Durch die Individualisierung der Menschen ist die Kultur des Egoismus bis in ihre tiefsten Schichten vorgedrungen. Somit ist das Phänomen, das man Solidaritätskultur nennt, verschwunden.“

Ist die Gesellschaft wirklich so gleichgültig geworden? Wie soll man mit dieser Gesellschaft in die Zukunft gehen? Jetzt verstehe ich besser, warum die AfD so hohe Wahlergebnisse erzielt; genau solche Leute bleiben gegenüber gesellschaftlichen Ereignissen gleichgültig und laufen dann dieser Gesinnung hinterher.

Man sollte etwas tun, damit die Gesellschaft wieder solidarisch miteinander ist , Sonst geht die Gesellschaft auseinander und Solidarität findet nicht statt.“

24 Januar 2026 0 Kommentare
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Allgemein

Club vor dem Aus: Frankfurt soll Millionen für Kauf ausgeben – CDU reagiert fassungslos

von Fremdeninfo 24 Januar 2026
von Fremdeninfo

 

Club vor dem Aus: Frankfurt soll Millionen für Kauf ausgeben – CDU reagiert fassungslos

Artikel von Christoph Manus / F.R.

Aus nach 64 Jahren?

Im Frankfurter Römer gibt es viel Bereitschaft, dem Club Voltaire zu helfen. Grüne und Linke unterstützen den Vorschlag, dass die Stadt das von ihm genutzte Haus kauft. Die CDU nennt die Idee dagegen absurd.

Frankfurt – Die Stadt Frankfurt sollte, um die Existenz des Club Voltaire zu sichern, den Kauf der Immobilie in der Kleinen Hochstraße prüfen, den der linke Treffpunkt nutzt. Dafür werben die Grünen im Römer. Sollte der Erwerb nicht möglich sein, sollte die Stadt nach Vorstellungen der Fraktion mit dem neuen Eigentümer des Hauses eine Übereinkunft verhandeln, mit dem Ziel, dass der Club dieses weiterhin nutzen kann. „Gerade in einer Zeit, in der Demokratie und Freiheitsrechte bedroht sind, stehen die Stadt Frankfurt und die Stadtgesellschaft in der Pflicht, den Club Voltaire als unverzichtbaren Ort des politischen Diskurses zu retten“, sagte Uwe Paulsen, der kulturpolitische

Mietvertrag des Club Voltaire in Frankfurt läuft Ende des Jahres aus

„Der Club Voltaire muss bleiben“, fordert auch Michael Müller, Fraktionschef der Linken im Römer. Die Stadt müsse jetzt „unmittelbar“ auf die Eigentümer zugehen mit dem Ziel, das Gebäude zu kaufen. Die Fraktion kündigt einen Haushaltsantrag zur Sicherung der Einrichtung an.

Dem Club Voltaire droht nach fast 64 Jahren das Aus, weil der Mietvertrag für das Haus nahe der Freßgass Ende des Jahres ausläuft und es verkauft werden soll. Der Trägerverein hofft nicht zuletzt auf die Stadt Frankfurt. Die Stadtregierung hat auch rasch Unterstützung signalisiert. Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD) sprach sich schon am Donnerstag für einen Kauf der Immobilie aus.

Die CDU im Römer zeigt sich fassungslos. „Wirklich? Die SPD-Vorsitzende und Kulturdezernentin Ina Hartwig will Millionen ausgeben, um für den Club Voltaire eine Immobilie zu kaufen? Während viele Kulturbetriebe in Frankfurt jeden Euro 3-mal umdrehen, weil die Förderung zu knapp wird?“, fragt Partei- und Fraktionschef Nils Kößler. Das sei „absurd“.

24 Januar 2026 0 Kommentare
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Allgemein

Die Union hat die AfD lange verharmlost“ – Künast wirft CDU/CSU Selbstzerstörung vor

von Fremdeninfo 24 Januar 2026
von Fremdeninfo

 Von: Tagesspiegel 

Grünen-Politikerin Künast wirft der Union im Umgang mit der AfD strategische Selbstzerstörung vor. Sie übernehme Positionen der Partei. Besonders auf CDU-Fraktionschef Jens Spahn schimpft sie.

Die ehemalige Grünen-Vorsitzende Renate Künast rechnet hart mit der CDU ab – und warnt vor einer zunehmenden strategischen Annäherung der Union an Positionen und Methoden der AfD. Die Partei befinde sich „in einer Sackgasse“, sagt sie im Interview mit dem „Tagesspiegel“, weil sie seit Jahren „Methoden und Themen des Populismus und Rechtsextremismus“ übernehme.

Insbesondere Unions-Fraktionschef Jens Spahn steht in ihrer Kritik. Sein Umgang mit der verhinderten Wahl von Frauke Brosius-Gersdorf zur Bundesverfassungsrichterin sei ein Tiefpunkt gewesen: „Meine Einschätzung tendiert dazu, dass er das Ergebnis mindestens billigend in Kauf genommen hat“, so Künast. Spahn habe eine „spezifische Erwartungshaltung“ in der Fraktion aufgebaut – und damit eine Kampagne gegen die Juristin befeuert.

Auch Spahns außenpolitische Haltung stößt auf Unverständnis: Sein Verständnis für Donald Trumps Politik sei ein „Bückling“ vor ihm. Sein Verhalten bei der Maskenbeschaffung „kommt uns in doppelter Hinsicht teuer zu stehen“, sagt sie. Künast erinnert an Spahns Forderung, andere Parteien müssten der Union im Kampf gegen die AfD helfen – für sie ein Affront: „Ich dachte: Potzblitz, was ist denn jetzt los?“

Die Union habe Warnungen ignoriert

Die Union laufe Gefahr, sich selbst zu schwächen, warnt Künast. Durch das Imitieren rechter Erzählungen verliere sie an Glaubwürdigkeit – und stärke das Original. „Die Union hat die AfD lange verharmlost, Warnungen ignoriert und immer wieder Gleichsetzungen betrieben“, so Künast. Der Versuch, durch populistische Zuspitzung Wähler zurückzugewinnen, sei ein „strategisches Eigentor“.

  • Die Union schielt auf die AfD. Direkte Kooperation ist nur eine Frage der Zeit“, sagt die Linke

Sie kritisiert, dass CDU-Politiker wie Julia Klöckner sogar damit werben, man müsse „nicht AfD wählen“, um ihre Forderungen erfüllt zu bekommen. Solche Aussagen und die ständigen Angriffe auf die Grünen führten dazu, „dass demokratische Kräfte einander und die drei Gewalten zu Feindbildern machen“. Damit werde das demokratische Lager insgesamt geschwächt.

Zur Zukunft der Union sagt Künast: „Entweder imitieren sie weiter die AfD – oder sie klären, wie man eine christlich-konservative Alternative sein kann.“ Letzteres sei nötig: „Der Demokratie in Deutschland wünsche ich Letzteres.“ Zweifel an Spahns Abgrenzung von der AfD hat sie trotzdem: „Ich kenne keinen, der sie nicht hat.“

Die Attacken auf Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) wertet Künast als Beispiel dafür, wie „das organisierte Erregungsbusiness“ funktioniere.

24 Januar 2026 0 Kommentare
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Allgemein

Syrien: Armee übernimmt weiteres Gefängnis mit IS-Kämpfern von Kurdenmiliz

von Fremdeninfo 24 Januar 2026
von Fremdeninfo

Von:Spiegel

Im Al-Aktan-Gefängnis bewacht die Kurdenmiliz mutmaßliche Anhänger des »Islamischen Staats«, den sie einst mit niedergerungen hat. Nun übernimmt die Regierung in Damaskus die Kontrolle. Der deutsche Verfassungsschutz ist besorgt.

Die syrische Übergangsregierung hat ein weiteres Gefängnis mit mutmaßlichen Terroristen des Islamischen Staats (IS) von der kurdisch-dominierten Miliz SDF (Syrian Democratic Forces) übernommen. Das teilte das syrische Innenministerium laut der staatlichen Nachrichtenagentur Sana mit.

Das al-Aktan-Gefängnis gilt mit etwa 1500 Gefangenen als eine der größten Haftanstalten für ehemalige IS-Kämpfer verschiedener Nationalitäten. Es liegt im Nordosten Syriens nahe der einstigen IS-Hochburg Rakka. Der Verfassungsschutz befürchtet, dass durch die syrische Regierungsoffensive Extremisten mit deutschem Pass auf freien Fuß gelangen könnten. Aus Sorge vor Gefängnisausbrüchen hat das US-Militär bereits begonnen, inhaftierte syrische IS-Kämpfer außer Landes zu bringen.

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Hunderte SDF-Kämpfer bewachten bislang das Gefängnis. Die SDF hatten die IS-Terroristen während des Bürgerkriegs mit US-Unterstützung erfolgreich bekämpft und weite Teile Nordostsyriens unter ihre Kontrolle gebracht und dort eine autonome Verwaltung errichtet. Seit dem Sturz des Langzeitherrschers Baschar al-Assad wächst der Druck auf die kurdischen Kräfte, ihre Autonomie aufzugeben. Zuletzt startete die Regierung in Damaskus eine Offensive und drängte die SDF mit Gewalt zurück.

Nach der Übernahme des Gefängnisses wurden die SDF-Kämpfer nun nach übereinstimmenden Angaben beider Seiten in die Stadt Kobane an der türkischen Grenze gebracht. Kobane wird von den SDF kontrolliert und ist mehrheitlich kurdisch. Seit Tagen wird die Stadt jedoch von Kräften der syrischen Übergangsregierung eingekreist. Die humanitäre Lage dort sei inzwischen angespannt, meldet die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit Sitz in Großbritannien.

Der Kurdische Rote Halbmond schilderte die Lage als katastrophal und rief die Vereinten Nationen zum Handeln auf. Die Blockade der Stadt dauere trotz der Waffenruhe an, hieß es in einer Mitteilung. Die Bewohner seien von der Versorgung mit Wasser, Treibstoff und Lebensmitteln abgeschnitten. Viele Menschen seien zudem aus dem Umland in die Stadt geflohen und müssten nun in Autos oder im Freien übernachten.

Nun läuft eine Waffenruhe zwischen der syrischen Übergangsregierung und der Kurdenmiliz aus, die erst vor wenigen Tagen vereinbart wurde. Von kurdischer Seite hieß es, man hoffe auf eine Verlängerung der von den USA vermittelten Gespräche, um eine Einigung mit Damaskus zu erzielen.

Syrien ist haarscharf an einem neuen Bürgerkrieg vorbeigeschrammt, denn die SDF-Miliz versucht alles, um ihre Herrschaft aufrechtzuerhalten. Lesen Sie hier, warum die Gefahr noch nicht gebannt ist.

24 Januar 2026 0 Kommentare
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Aytaç Savurur ve Fremden Info Sorumlu Müdürü Cumali Yağmur
Allgemein

Hannover’in Efsane Lezzet Durağı Tandure, Yeni Yerinde Kapılarını Açtı

von Fremdeninfo 23 Januar 2026
von Fremdeninfo

von Cumali Yağmur – Halit Yaşar Demirbağ

Hannover’de 40 yıldır müşterilerine kesintisiz hizmet sunan Tandure, köklü geçmişi ve eşsiz lezzetleriyle adından söz ettirmeye devam ediyor. Türkiye’nin çok kültürlü yapısını mutfağına yansıtan restoran, sunduğu yöresel lezzetlerle Hannover’de uluslararası bir müşteri kitlesine hitap ediyor.
Hannover halkı arasında „lezzetin adresi“ olarak bilinen Tandure, „Türkiye’nin her yöresinden bir tat bulmak istiyorsanız Tandure’ye gidin“ sözüyle hafızalara kazınmış durumda. Tandure, sadece bir restoran olmanın ötesinde, Anadolu’nun kadim kültürlerini yaşatan bir simge haline gelmiş bulunuyor.

„Yemediğim Yemeği Müşterime Sunmam“

Restoranın sahibi Aytaç Savurur, uluslararası müşteri kitlesi tarafından çok sevilen ve saygı duyulan bir isim. Savurur’un hizmet felsefesi oldukça net: „Kendi yemediğim ve lezzetli bulmadığım hiçbir yemeği kesinlikle müşterime sunmam.“ Bu titiz anlayış sayesinde Tandure’nin seçkin konukları, gerçek bir gastronomi deneyimi yaşıyor ve mekândan unutulmaz tatlarla ayrılıyor.

Deniz Seylan, Fremden Info yazarı Halit Yaşar Demirbağ, Sorumlu Müdür Cumali Yağmur ve eşi Ayşem Eker

Deniz Seylan, Fremden Info yazarı Halit Yaşar Demirbağ, Sorumlu Müdür Cumali Yağmur ve eşi Ayşem Eker

Zorunlu Mekân Değişikliği ve Kamuoyu Tepkisi

Hannover’in bu simge restoranı, eski ev sahibinin kira sözleşmesini yenilememesi ve önyargılı tutumu nedeniyle eski yerinden çıkmak zorunda kalmıştı. Bu durum Hannover basınında geniş yankı bulmuş ve kamuoyu tarafından aylarca kınanmıştı. Şehrin değerlerine sahip çıkan pek çok kişi, ev sahibinin bu tutumunu eleştirmiş olsa da geri adım atılmaması üzerine Tandure yeni bir arayışa girmişti.

Görkemli Açılış: Nordstadt’ta Yeni Bir Sayfa

Aytaç Savurur’un azmi ve mütevazı kişiliğiyle küllerinden doğan Tandure, yeni yerleşkesi olan Appelstr. 7, 30167 Hannover (Königlicher Pferdestall) adresinde, 22 Ocak 2025 tarihinde görkemli bir açılış gerçekleştirdi. Açılışa uluslararası bir davetli kitlesinin yanı sıra Hannover’in tanınmış simaları, iş dünyasının temsilcileri ve politikacılar katıldı. Hannover’in efsanevi eski Büyükşehir Belediye Başkanı Herbert Schmalstieg ve eşi Heidi de açılışta onur konuğu olarak yer aldı.

Aytaç Savurur ile Extrablatt Cafe'nin sahibi Umut Kuş

Aytaç Savurur ile Extrablatt Cafe’nin sahibi Umut Kuş

„Daha Geniş Bir Menüyle Hizmetinizdeyiz“

Açılışta misafirlerini selamlayan Aytaç Savurur, duygularını şu sözlerle ifade etti:
„Yeni lokalimizde daha geniş bir yemek yelpazesiyle yeniden başlıyoruz. Müşterilerimizi memnun etmek için en iyi bildiğimiz işi yapmaya devam edeceğiz. Yeni yerimizi uzun bir sürede, büyük bir titizlikle hazırladık. Kadromuzla birlikte aynı azimle yolumuza devam edeceğiz.“

Açılış gecesinde davetlilere Türkiye’nin farklı yörelerinden seçme lezzetler ve ikramlar sunuldu. Misafirlerin Tandure’ye yeniden kavuşmanın mutluluğu gözlerinden okunurken, mekân tebrik çiçekleriyle donatıldı. Aytaç Savurur, derin deneyimi ve güler yüzlü hizmet anlayışıyla bir kez daha takdir topladı.

Aytaç Savurur, Herbert Schmalstieg ve hanımı Heidi

Aytaç Savurur, Herbert Schmalstieg ve hanımı Heidi

Tandure’nin Yeni Adresi ve Çalışma Saatleri:

Hannover Nordstadt’ta, tarihi Königlicher Pferdestall binasında hizmete giren Tandure, öğle servisiyle kapılarını açmaktadır.
• Adres: Appelstr. 7, 30167 Hannover
• Açılış Saatleri: Her gün saat 11:00 – 22:00 arası hizmet vermektedir.

Yeni yerinde Sayın Aytaç Savurur ve ekibine başarılar, bol kazançlar dileriz.
______________


Hannovers legendäre Genussadresse Tandure eröffnet an neuem Standort

von Cumali Yağmur – Halit Yaşar Demirbağ

Tandure, das seit 40 Jahren in Hannover ununterbrochen seine Gäste bewirtet, sorgt mit seiner tief verwurzelten Geschichte und seinen einzigartigen Aromen weiterhin für Aufsehen. Das Restaurant, das die multikulturelle Struktur der Türkei in seine Küche einfließen lässt, spricht mit seinen regionalen Köstlichkeiten ein internationales Publikum in Hannover an.

Unter den Hannoveranern als „Adresse des Geschmacks“ bekannt, hat sich das Tandure mit dem Leitsatz „Wer einen Geschmack aus jeder Region der Türkei finden möchte, muss ins Tandure gehen“ fest in das Gedächtnis der Stadt eingeprägt. Das Tandure ist weit mehr als nur ein Restaurant; es ist zu einem Symbol geworden, das die alten Kulturen Anatoliens lebendig hält.

„Ich serviere meinen Gästen nichts, was ich nicht selbst essen würde“

Der Inhaber des Restaurants, Aytaç Savurur, ist eine bei seinem internationalen Kundenstamm sehr beliebte und respektierte Persönlichkeit. Savururs Servicephilosophie ist denkbar klar: „Ich serviere meinen Kunden unter keinen Umständen ein Gericht, das ich nicht selbst essen oder für köstlich befinden würde.“ Dank dieses akribischen Qualitätsanspruchs erleben die Gäste des Tandure ein wahres gastronomisches Highlight und verlassen das Lokal mit unvergesslichen Geschmackserlebnissen.

Erzwungener Standortwechsel und öffentliche Reaktion

Dieses Symbol der Stadt Hannover musste seinen alten Standort verlassen, da der ehemalige Vermieter den Mietvertrag nicht verlängerte und eine voreingenommene Haltung einnahm. Diese Situation fand in der hannoverschen Presse großen Widerhall und wurde von der Öffentlichkeit monatelang kritisiert. Viele Bürger, denen die Werte der Stadt am Herzen liegen, verurteilten das Verhalten des Vermieters. Da dieser jedoch nicht einlenkte, begab sich das Tandure auf die Suche nach neuen Räumlichkeiten.

Glanzvolle Eröffnung: Ein neues Kapitel in der Nordstadt

Dank des unermüdlichen Einsatzes und der bescheidenen Art von Aytaç Savurur ist das Tandure wie ein Phönix aus der Asche auferstanden. Am 22. Januar 2025 feierte das Restaurant eine feierliche Eröffnung an seinem neuen Standort in der Appelstr. 7, 30167 Hannover (Königlicher Pferdestall).
An der Eröffnungsfeier nahmen neben zahlreichen internationalen Gästen auch bekannte Persönlichkeiten Hannovers, Vertreter aus der Wirtschaft und der Politik teil. Hannovers legendärer ehemaliger Oberbürgermeister Herbert Schmalstieg und seine Ehefrau Heidi waren als Ehrengäste geladen.

„Mit einer noch größeren Speisekarte für Sie da“

In seiner Begrüßungsrede drückte Aytaç Savurur seine Freude wie folgt aus:
„In unseren neuen Räumlichkeiten starten wir mit einer noch breiteren Auswahl an Gerichten neu durch. Wir werden weiterhin das tun, was wir am besten können, um unsere Kunden glücklich zu machen. Wir haben unseren neuen Standort über einen langen Zeitraum und mit großer Sorgfalt vorbereitet. Gemeinsam mit meinem Team werden wir unseren Weg mit derselben Entschlossenheit fortsetzen.“

Am Eröffnungsabend wurden den Gästen ausgewählte Köstlichkeiten und Spezialitäten aus verschiedenen Regionen der Türkei gereicht. Die Freude der Gäste über die Rückkehr des Tandure war deutlich spürbar; das Lokal war mit zahlreichen Glückwunsch-Blumen geschmückt. Aytaç Savurur erntete für seine tiefe Erfahrung und sein herzliches Serviceverständnis erneut große Anerkennung.

Die neue Adresse und Öffnungszeiten des Tandure:

Das Tandure befindet sich nun im historischen Gebäude des „Königlichen Pferdestalls“ in Hannover und bietet auch einen Mittagstisch an.
• Adresse: Appelstr. 7, 30167 Hannover
• Öffnungszeiten: Täglich von 11:00 bis 22:00 Uhr.
Wir wünschen Herrn Aytaç Savurur und seinem Team viel Erfolg und gute Geschäfte an ihrem neuen Standort.

23 Januar 2026 0 Kommentare
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Allgemein

Scharfe Erklärung des AABF-Disziplinarrats: Der Kongress kann unter diesen Bedingungen nicht stattfinden

von Fremdeninfo 23 Januar 2026
von Fremdeninfo

 

Von:  Avrupa Demokrat

Der Bundesdisziplinarrat der Alevitischen Gemeinde Deutschland (AABF) erklärte, dass die Methode, die im Vorfeld der für den 31. Januar 2026 geplanten ordentlichen Wahlversammlung der Konföderation der Alevitischen Gemeinden in Europa (AABK) angewandt wird, schwerwiegende rechtliche und institutionelle Probleme aufweist. Der Rat betonte, dass Führungskräfte, gegen die laufende Gerichtsverfahren vorliegen, nicht in Amts- und Entscheidungsmechanismen involviert sein sollten.

Der vollständige Text der Erklärung lautet wie folgt:

Alevitische Gemeinde Deutschland
Almanya Alevi Birlikleri Federasyonu
Körperschaft des öffentlichen Rechts (K.d.ö.R.)

AABF-Bundesvorstand (GYK)
AABF-Geistlichenrat (İnanç Kurulu)
Bund der Alevitischen Jugendlichen in Deutschland (BDAJ)
Bund der Alevitischen Studierenden in Deutschland (BDAS)
AABF-Regionalvertretungen

Bremen, 22.01.2026

AN DIE ÖFFENTLICHKEIT

Der vom Vorstand der Konföderation der Alevitischen Gemeinden in Europa (AABK) ausgesprochene Aufruf zur Versammlung und insbesondere die im Vorfeld der für den 31. Januar 2026 geplanten ordentlichen Wahlversammlung angewandte Methode haben erneut schwerwiegende rechtliche und institutionelle Probleme sichtbar gemacht, die die gesamte alevitische Organisationsstruktur in Europa betreffen.

Zunächst muss klar festgehalten werden: Die Diskussionen über die nach den Erdbeben vom 6. Februar 2023 gesammelten Spenden und die für die Madımak-Dokumentation vorgesehenen Mittel sind nicht neu. Dieses Thema ist nicht erst heute aufgekommen; es wurden bereits zuvor Fragen gestellt und Dokumente angefordert. Obwohl diese Angelegenheiten in den Berichten des AABF-Bundesrevisionsausschusses auftauchten und die Tagesordnung von Regionalkonferenzen sowie der Generalversammlung bildeten, wurde das Recht der Delegierten auf Mitsprache und Information beschnitten. Der Bundesdisziplinarrat hat monatlich form- und fristgerecht sowie schriftlich Informationen und Belege angefordert; all diese Forderungen blieben jedoch seitens des AABF-Vorstands unbeantwortet. Dokumente wurden nicht vorgelegt, die Prüfung wurde faktisch verhindert und die institutionellen Kontrollmechanismen wurden funktionsunfähig gemacht.

Aus diesem Grund entsprechen die heute ausgesprochenen Rufe nach einer „Konfrontation“, Sätze wie „lasst uns reden“ oder „wer Dokumente hat, soll kommen“, nicht der rechtlichen und institutionellen Realität. Denn in diesem Prozess liegt die Pflicht zur Vorlage von Belegen nicht bei denjenigen, die Vorwürfe erheben, sondern bei der Verwaltung, die öffentliche Mittel verwendet, Spenden sammelt und die Ausgabenbefugnis besitzt. Bankbewegungen, Verträge, Rechnungen sowie Übergabe- und Verteilungsprotokolle liegen in der Verantwortung des Vorstands. Dass ein Vorstand, der schwieg, während die zuständigen Gremien Dokumente anforderten, sich nun an die Öffentlichkeit wendet und sagt „kommt und erklärt es uns“, ist weder aufrichtig noch rechtlich haltbar.

In der jetzigen Phase konnten die schwerwiegenden Unregelmäßigkeiten, die in den Berichten des AABF-Revisionsausschusses festgestellt wurden – darunter die bis heute ungeklärten Differenzen in Höhe von Hunderttausenden Euro im Rahmen der Madımak-Dokumentation und das Fehlen von Belegen bezüglich der Erdbebenhilfe – durch interne Kontrollwege nicht behoben werden. Aus diesem Grund haben etwa 150 Funktionäre, Delegierte und Institutionsvertreter deutschlandweit Strafanzeige erstattet, wodurch die Angelegenheit der Justiz übergeben wurde. Diese Anträge sind nicht willkürlich; sie sind die zwingende Folge von Revisions- und Disziplinarprozessen, die monatelang ergebnislos blieben.

Darüber hinaus schadet die Tatsache, dass der Konföderationsvorsitz trotz der vielgliedrigen Struktur der AABK faktisch und dauerhaft über eine einzige Föderation geführt wird, dem Prinzip der institutionellen Gleichheit und schwächt den Anspruch der Konföderation auf einen gemeinsamen Willen. Ebenso ist die Tatsache, dass Özgür Demir als Vorsitzende des Bundes der Alevitischen Frauen in Deutschland im AABF-Vorstand vertreten ist, anschließend als AABK-Delegierte fungiert und gleichzeitig ihre Mitgliedschaft im AABF-Revisionsausschuss fortsetzt – obwohl deren Generalversammlung nicht vom Vereinsregister eingetragen wurde –, weder mit den Verwaltungsgrundsätzen des öffentlichen Rechts vereinbar, noch führt dies zu einer rechtmäßigen Vertretung. Des Weiteren widerspricht es den Grundsätzen des Verwaltungsrechts, gleichzeitig im geschäftsführenden Vorstand der AABF und im Revisionsorgan der AABK tätig zu sein. Diese Situationen vertiefen, insbesondere in Krisenzeiten, das Problem der institutionellen Legitimität sowie das Problem der Gewaltenteilung und der gegenseitigen Kontrolle (Checks and Balances).

Die für den 31. Januar 2026 geplante ordentliche Wahlversammlung kann unter dem Schatten dieser schwerwiegenden rechtlichen und institutionellen Probleme nicht durchgeführt werden. Dass Führungskräfte, gegen die schwerwiegende und dokumentierte Vorwürfe vorliegen und die Gegenstand von Gerichtsverfahren sind, bis zum Abschluss der Verfahren nicht in Repräsentations-, Amts- und Entscheidungsmechanismen vertreten sein sollten, ist keine Bestrafung. Vielmehr dient dies dem Schutz der Unschuldsvermutung, des Rufs der Institution und des öffentlichen Interesses. Jeder Schritt in die entgegengesetzte Richtung wird die Zweifel vertiefen und das Vertrauen in die alevitischen Institutionen weiter schwächen.

Dieser Prozess ist nicht Gegenstand persönlicher Feindseligkeiten, politischer Kalküle oder des Narrativs „die Einheit wird zerstört“. Dieser Prozess ist die Rechenschaftspflicht einer Institution mit dem Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts über öffentliche Gelder. Er kann nicht durch bloße Versammlungen abgetan, nicht in einen Wahlkalender gezwängt und die Verantwortung kann nicht den Hinweisgebern aufgebürdet werden. Rechtliche Verantwortung wird erfüllt, indem Dokumente vorgelegt werden, man sich der Prüfung öffnet und vor der Justiz Rechenschaft ablegt.

Als Bundesdisziplinarrat der AABF teilen wir der Öffentlichkeit hiermit respektvoll die Entschlossenheitserklärungen der 150 pflichtbewussten Delegierten mit, die sich an die Justiz gewandt haben. Unser Ziel ist es, dass der Prozess auf rechtlichem Boden, auf Basis von Transparenz und zum Wohle der Allgemeinheit geführt wird.

In Liebe (Aşk ile)…

AABF-Disziplinarrat

23 Januar 2026 0 Kommentare
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Allgemein

Antisemitismus-Vorwürfe: Erst Angst vor berechtigter Kritik, dann der Ausschluss der Öffentlichkeit

von Fremdeninfo 23 Januar 2026
von Fremdeninfo

 

Artikel von Hubert Spiegel/ Faz.

Die Freiheit der Kunst fand hinter verschlossenen Türen statt. Nachdem die Ankündigung einer Veranstaltung mit der palästinensischen Künstlerin Basma al-Sharif an der Düsseldorfer Kunstakademie massive Proteste ausgelöst hatte, entschied sich die Hochschulleitung dafür, die Öffentlichkeit von der Veranstaltung am Mittwochabend auszuschließen. Wie der Homepage der Akademie zu entnehmen ist, richtete sich die Veranstaltung, die auf eine studentische Initiative zurückgeht, nun ausschließlich an Studierende, Lehrende und Mitarbeitende der Kunstakademie Düsseldorf und stelle „keine institutionelle Positionierung der Kunstakademie Düsseldorf dar“. Die Veranstaltung, so hieß es weiter, werde von studentischer Seite „moderiert und kontextualisiert“ und finde in einem „institutionell verantworteten Rahmen“ statt. Die kurze Mitteilung endet mit der Erklärung einer Selbstverständlichkeit, die unter normalen Umständen keiner Erwähnung bedürfte: „Antisemitische, rassistische oder strafrechtlich relevante Äußerungen werden nicht toleriert.“

Zuvor hatten nicht nur die Jüdische Gemeinde Düsseldorf und der Antisemitismusbeauftragte der Stadt gegen die geplante Veranstaltung protestiert, auch Politiker wie der Düsseldorfer Oberbürgermeister Stephan Keller, Nordrhein-Westfalens Kultur- und Wissenschaftsministerin Ina Brandes sowie Mona Neubaur, die stellvertretende Ministerpräsidentin des Landes, hatten Bedenken geäußert und der Kunstakademie nahegelegt, auf die Veranstaltung zu verzichten. Neubaur, Wirtschaftsministerin im Kabinett der schwarz-grünen Regierungskoalition im Land, gehörte auch zu den etwa hundert Protestierenden, die sich am Mittwochabend vor dem Akademiegebäude versammelten, in dem laut Ankündigung zwei Filme von Basma al-Sharif gezeigt werden sollten. Gegenüber der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ kritisierte die Ministerin die Entscheidung der Hochschulleitung, die Öffentlichkeit von der Veranstaltung auszuschließen: Die Kunstakademie sei eine Hochschule für alle.

An der Seite der Hamas

Auslöser der Proteste waren vor allem wiederholte Äußerungen der Künstlerin in sozialen Medien, die nicht nur das Netzwerk Jüdischer Hochschullehrender im „Bereich der Terrorverharmlosung und des israelbezogenen Antisemitismus“ angesiedelt sieht. Zusammen mit der Werte­Initiative – jüdisch-deutsche Positionen e. V. und dem Jüdischen Forum der CDU NRW hat das Netzwerk einen offenen Brief an die Leitung der Kunstakademie Düsseldorf veröffentlicht, in dem Basma al-Sharif vorgeworfen wird, sie habe in dokumentierten Beiträgen auf demonstrative Weise Bezug auf die Popular Front for the Liberation of Palestine (PFLP) genommen sowie Gewalt als vermeintliche Selbstverteidigung legitimiert. Die PFLP, die von den USA und der Europäischen Union als terroristische Organisation eingestuft wird, gilt im Gazakrieg als Konfliktpartei an der Seite der Hamas.

Außerdem habe die Künstlerin in ihren Beiträgen mehrfach das auf der Spitze stehende rote Dreieck verwendet, mit dem die Hamas israelische Militärziele wie etwa Panzer markiert, und bezeichne Israel konsequent als „zionistic entity“. Damit bedient sich al-Sharif der Symbolik wie der Terminologie der Terrororganisation Hamas, die das Existenzrecht Israels bestreitet. Nach dem Massaker vom 7. Oktober 2023 habe al-Sharif Narrative einer Täter-Opfer-Umkehr verbreitet. Die Künstlerin, die 1983 in Kuwait geboren wurde und in Frankreich und den USA aufwuchs, ist mit Installationen und experimentellen Filmen hervorgetreten und behandelt in ihrem Werk vor allem das Thema palästinensischen Lebens in der Diaspora sowie im Gazastreifen.

Der Verweis der Hochschulleitung auf die „international anerkannte künstlerische Arbeit“ als Legitimationsgrundlage der Einladung, so der offene Brief weiter, greife zu kurz: Künstlerische Reputation könne nicht als Freibrief dafür dienen, Inhalte zu verbreiten, die antisemitische Ressentiments befeuern, terroristische Gewalt relativieren oder das Existenzrecht Israels delegitimieren. Die Jüdische Gemeinde Düsseldorf hat erklärt, ihr Vertrauen in die Verantwortung öffentlicher Institutionen sei erschüttert. Eine Hochschulleitung, die derart massive Proteste an sich abperlen lässt, sollte sich fragen, wie frei die Kunst, die sie zu schützen vorgibt, eigentlich noch ist, wenn sie sich aus Angst vor berechtigter Kritik hinter verschlossenen Türen verschanzt

23 Januar 2026 0 Kommentare
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iskan-tolun
Allgemein

Stoppt das Massaker: Ein verzweifelter Weckruf für Rojava

von Cumali Yağmur 22 Januar 2026
von Cumali Yağmur

 

Von: İSKAN TOLUN / Köln.

Rojava ist in großer Gefahr. Kobanî, das Herzstück der Welt, ist belagert und heimtückisch umstellt. Jolani, der – als gäbe es niemanden sonst – vorübergehend an die Spitze der syrischen Verwaltung gesetzt wurde, ist seit dem Tag seiner Ankunft nicht untätig geblieben. Diese sogenannte „vorübergehende“, unheilvolle Führung ist so barbarisch, dass sie das Baath-Regime fast schon als das kleinere Übel erscheinen lässt; zuerst wurden Minderheiten ohne Unterschied massakriert, und nun werden die Kurden und die Verwaltung von Rojava angegriffen – jenes Rojava, auf das die ganze Welt voller Bewunderung blickt.

Es ist die Mentalität des IS, jedoch unter einem anderen Namen: HTS. Die bewaffneten Kräfte dieses dschihadistischen Bandenstaates begannen, genau wie sie es zuvor mit den Drusen und Aleviten taten, zunächst in Aleppo zwei kurdische Viertel zu belagern und massakrierten Menschen, ohne Rücksicht auf Frauen oder Kinder. Um ein Exempel zu statuieren, verstümmelten sie die Leichen auf grausamste Weise. Genau wie sie es am 3. August 2014 in Schingal getan haben.

Tatsächlich ist die Terrororganisation IS, die die Welt in Angst und Schrecken versetzt hat, leider wieder im Spiel. Die Jolani-Regierung, die an die Spitze der syrischen Verwaltung gesetzt wurde, hat auch die Gefängnisse in Rojava übernommen und zehntausende IS-Terroristen freigelassen.

Die aus dem Gefängnis entlassenen IS-Militanten zerstören aus Rache zuerst Gräber, auf barbarische Weise. Überall in Rojava herrscht Belagerung, und die Zivilbevölkerung wartet auf humanitäre Hilfe.

Damit sich solche schmerzhaften Ereignisse nicht wiederholen und um strikte Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, halte ich es für sinnvoll, kurz auf einige Taten dieser dschihadistischen Terrororganisation in Europa zurückzublicken:

Anschlag auf Charlie Hebdo:
Am 7. Januar 2015 kamen bei einem Anschlag auf das Büro von Charlie Hebdo in Paris 11 Menschen ums Leben, 11 weitere wurden verletzt.

Ebenfalls am 13. November 2015 ereignete sich in Paris eine Kette von Anschlägen (Bataclan-Konzerthalle, Cafés, Stadion usw.), bei denen 128 Menschen starben. Es folgten 2016 die Anschläge auf den Brüsseler Flughafen und die Metro; zu den weiteren bedeutenden Taten zählen der Anschlag in Nizza 2016 und die Anschläge in London 2017, die insbesondere Frankreich, Belgien und England zum Ziel hatten. Bei den Selbstmordattentaten am Flughafen Zaventem und der Metrostation Maelbeek in Brüssel im Jahr 2016 starben 32 Menschen, hunderte wurden verletzt.

Ebenfalls 2016 wurden in Nizza, Frankreich, während der Feierlichkeiten zum Bastille-Tag 86 unschuldige Menschen getötet, als ein Lkw grausam in die Menschenmenge gesteuert wurde.

Im Jahr 2017 verloren 8 unschuldige Menschen ihr Leben bei Anschlägen in der Nähe der London Bridge und des Borough Market.

Ebenfalls 2017 ermordete ein IS-Terrorist in Barcelona auf den Las Ramblas grausam 13 Menschen, indem er mit einem Kleintransporter in die Fußgänger raste.

Werfen wir auch einen kurzen Blick auf die Anschläge des IS in Deutschland:
Soweit ich mich erinnere, konzentrierten sich die Anschläge vor allem auf die Zeit nach 2015. Im Jahr 2016 gab es die Vorfälle in Würzburg (Messerangriff), Ansbach (Bombe) und München (Schusswaffenangriff) sowie einen der erschütterndsten: den Lkw-Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt im Jahr 2016.

Ja, am 18. Juli 2016 in Würzburg: Ein afghanischer Asylbewerber verletzte vier Personen in einem Regionalzug mit einem Messer und einer Axt. Der IS reklamierte die Tat für sich, es wurde jedoch auch auf psychische Probleme des Täters hingewiesen.
24. Juli 2016 – Ansbach: Ein Asylbewerber zündete am Eingang eines Musikfestivals eine Bombe, tötete sich selbst und verletzte 15 Personen; auch diesen Anschlag reklamierte der IS für sich.
22. Juli 2016 – München: Ein junger Deutsch-Iraner eröffnete in einem Einkaufszentrum das Feuer und tötete 9 unschuldige Menschen. Es wurde angegeben, dass die Tat von der IS-Ideologie beeinflusst war.
19. Dezember 2016 – Berlin: Anis Amri, ein tunesischer Asylbewerber, steuerte einen Lkw auf barbarische Weise in die Menschenmenge auf dem Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz, was zum Tod von 12 unschuldigen Menschen und Dutzenden Verletzten führte. Der IS übernahm auch für diesen Anschlag die Verantwortung.

Es waren die Kurden, die den IS – diese Terrororganisation, die die Welt durch ihren Dschihad-Wahn unbewohnbar machen wollte – unschädlich machten. Sie haben sie förmlich in Rojava und Kobanî begraben, und die Welt atmete tief auf.

Doch siehe da, diese Gesinnung ist erstarkt zurückgekehrt; als wollte sie Rache nehmen, ist sie wieder ausgebrochen, wiederauferstanden – nein, sie wurde wiederbelebt.

Ich bin kein Politiker, sondern ein Literat und Schriftsteller. Ich glaube daran, dass es demokratische, starke Staaten gibt, die die Kultur, die Sprache, die demokratischen Naturrechte und vor allem die Freiheitsforderungen des seit hundert Jahren unterdrückten, in vier Teile gespaltenen kurdischen Volkes von über fünfzig Millionen Menschen respektieren und unterstützen werden.

Ich kenne und respektiere jene Staaten, die den 1. November als Welt-Kobanî-Tag symbolisiert haben und das Schingal-Massaker vom 3. August 2014 als Genozid anerkennen. Der Nahe Osten kocht!.. Ich hoffe, dass Europa unter dem Vorwand von „Grönland“ nicht dasselbe Schicksal ereilt!.. Auf dieser schönen Welt ist genug Platz für alle. Wo sind die Dschingis Khans, die Alexanders die Großen geblieben, die durch Gewalt alles besitzen wollten, Herr Donald Trump? Möge daher nicht der Starke, sondern derjenige gewinnen, der im Recht ist; lasst uns statt Hass lieber Samen der Liebe säen.

Es gibt ein Sprichwort: Das Gute ist für den, der Gutes tut; das Böse für den, der ihm nachjagt.

Diesen Artikel widme ich den Völkern, die unter der Bedrohung eines Massakers leben!..

22 Januar 2026 0 Kommentare
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Cumali Yağmur
Allgemein

Der IS in Deutschland: Die Rückkehr des Terrors?

von Cumali Yağmur 21 Januar 2026
von Cumali Yağmur

 Von: Cumali Yagmur

Mit der Machtübernahme von Ahmed el-Sari in Syrien ist der IS in Deutschland wieder aktiv geworden. Organisationsmitglieder tauchen erneut in der Öffentlichkeit auf und betreiben IS-Propaganda. Sie griffen gezielt Gefängnisse in kurdischen Gebieten an, um dort inhaftierte IS-Terroristen zu befreien. Ein Teil der Befreiten hat sich neu organisiert. Ahmed el-Sari selbst war ein ehemaliger Al-Qaida-Milizionär, der in der Vergangenheit gegen die Kurden kämpfte.

Der IS nutzte bereits früher soziale Medien sehr effektiv; heute versuchen sie es mit denselben Methoden. Sie haben eine erneute intensive Propagandakampagne gestartet, um junge Menschen über soziale Netzwerke für ihre Reihen zu gewinnen.

Mit der Erschütterung des Assad-Regimes flüchteten 1,5 Millionen Syrer nach Deutschland und suchten um Asyl an. Unter diesen Personen befinden sich auch zahlreiche IS-Milizionäre. Eine jesidische Frau, die in einem Flüchtlingslager in der Nähe von Stuttgart lebt, identifizierte persönlich einen IS-Terroristen, der sie in Syrien vergewaltigt hatte. In Deutschland rekrutiert der IS minderjährige Kinder und unterzieht sie einer Gehirnwäsche. Zudem befinden sich in den von Kurden kontrollierten Gefängnissen immer noch zahlreiche IS-Milizionäre. IS-Terroristen in Deutschland sammeln Gelder, um inhaftierte Organisationsmitglieder finanziell zu unterstützen.

Der Messerangriff beim Solinger Stadtfest im Jahr 2024 und der Lkw-Anschlag auf dem Berliner Breitscheidplatz vor acht Jahren sind nur zwei Beispiele für den blutigen Terror des IS in Deutschland. Tatsächlich hat der sogenannte „Islamische Staat“ (IS) noch viele weitere Taten im Inland für sich reklamiert. Doch wie organisiert die Terrororganisation dies aus der Ferne? Wie agiert der IS in Deutschland?

Seit 2023 nimmt der ISKP (IS-Provinz Khorasan) über seine Propagandaorgane Europa direkt ins Visier; er ruft zu Anschlägen auf Einkaufszentren, Konzerte und Sportstadien auf, auch in Deutschland. Heutzutage versucht der IS sogar an Schulen, muslimische Jugendliche zu radikalisieren und zu organisieren.

Das Bundeskriminalamt (BKA) hat in Stuttgart eine Person gefasst, die im Internet IS-Propaganda betrieb, doch diese wurde später wieder freigelassen. IS-Aktivitäten werden nicht ausreichend verfolgt, und auch in einigen Moscheen in Deutschland wird weiterhin Propagandaarbeit geleistet.

Diese Terrororganisation wird Deutschland auch in Zukunft massiv belasten. Das Bundesamt für Verfassungsschutz muss diese Organisation streng kontrollieren, ihre Mitglieder festnehmen und sie vor Gericht zur Verantwortung ziehen. Wie in der Vergangenheit besteht das Risiko, dass Jugendliche erneut nach Syrien reisen, dort eine paramilitärische Ausbildung erhalten und nach Europa zurückkehren. Es besteht die große Sorge, dass zurückkehrende IS-Terroristen in Deutschland und ganz Europa Bombenanschläge an belebten Orten verüben könnten.

Rückblick und Hintergründe

In den Jahren 2013 und 2014 reisten zahlreiche junge muslimische Migranten aus Europa nach Syrien, um in den Reihen des IS zu kämpfen. Sie flogen vom Flughafen Frankfurt am Main in weißer Kleidung ab und sagten: „Wir ziehen in den Dschihad“. Nach einer dreimonatigen paramilitärischen Ausbildung in der Türkei, in der Nähe der Stadt Aleppo, überquerten sie die Grenze nach Syrien, schlossen sich dem IS an und kämpften gegen die Kurden. Unter ihnen gab es auch Personen, die es nicht bis nach Syrien schafften und nach Frankfurt am Main zurückkehrten.

Diese Personen riefen ihre Familien aus der Türkei an und baten darum, abgeholt zu werden. Als die Väter an dem Ausbildungsort in der Nähe von Gaziantep eintrafen, sagte der dortige IS-Verantwortliche: „Ihr Sohn und Ihre Tochter haben Kosten in Höhe von 7.000 € verursacht; bezahlen Sie diesen Betrag. Wenn sie freiwillig zurückkehren wollen, können sie gehen.“

Wir haben ein Interview für die Frankfurter Rundschau mit S.H. geführt, der nach Frankfurt am Main zurückgekehrt war. Diese Themen haben wir über Monate hinweg gemeinsam mit einem Kollegen der Frankfurter Rundschau recherchiert und dokumentiert.

Auf diesem Weg gelangten zahlreiche muslimische Männer und Frauen aus Europa in die Region. In kurdischen Gefängnissen in Syrien befinden sich noch immer inhaftierte IS-Kämpfer, die aus Europa stammen. Die europäischen Länder haben diese Personen nicht wieder aufgenommen. Wenn jedoch Familien nach Syrien reisten, um ihre Töchter zurückzuholen, ließ die kurdische Verwaltung die Frauen teilweise frei.

Heute ziehen erneut zahlreiche muslimische Jugendliche nach Syrien, um dort gemeinsam mit dem IS gegen die Kurden zu kämpfen. Diese werden in Zukunft nach Deutschland und Europa zurückkehren und auch hier Anschläge planen. Solange jetzt keine konsequenten Maßnahmen ergriffen werden, ist die Prognose für die Sicherheitslage äußerst düster.

21 Januar 2026 0 Kommentare
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