• Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung
Fremdeninfo
  • Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung
Fremdeninfo
Fremden Info
Einwandererinnen und Flüchtlingspolitik
  • Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung
Flüchtlinge

Asylanträge in Deutschland auf Rekordtief – erstmals seit 2015 nicht mehr Spitzenreiter...

19 April 2026 0 Kommentare
Flüchtlinge

Keine Arbeit für 20 Asylbewerber – warum Neuss die Vorgaben nicht erfüllt

13 April 2026 0 Kommentare
Flüchtlinge

Die in Europa gestellten Asylanträge sind deutlich weniger geworden. In Deutschland wird...

3 März 2026 0 Kommentare
Flüchtlinge

Migrationswende mit GEAS: Das ändert sich jetzt für Asylbewerber

27 Februar 2026 0 Kommentare
Flüchtlinge

Ausreisepflichtige: Poseck verteidigt Handyortung: „Vereinbar mit EU-Recht“

26 Februar 2026 0 Kommentare
Flüchtlinge

Migrantenboot kollidiert mit Küstenwache vor griechischer Insel – Polizei spricht von 14...

4 Februar 2026 0 Kommentare
Archive

Muttersprachliche Medien am Ende

von Fremdeninfo 13 August 2021
von Fremdeninfo

Muttersprachliche Medien am Ende?

TAZ Tagezeitung

■ Frankfurter ‚Fremden-Info‘ macht sich für Generationswechsel stark

Im Einwanderungsland Bundesrepublik Deutschland ist, selbst wenn man die Ostländer einmal außer Betracht läßt, eine multikulturelle Medienlandschaft nur schwach entwickelt. AusländerInnen versorgen sich entweder mit Zeitungen des Heimatlandes, etwa die TürkInnen mit der täglichen Auswahl von ‚Hürriyet‘, ‚Milliyet‘ und ‚Tercüman‘ — oder, wenn es die Zensur erlaubt, auch schon mal mit dem linken Wochenmagazin ‚Ikibin e dogru‘. Aber in diesen Medien, ebenso wie im türkischen Staatsfernsehen, das jetzt in die Kabelnetze eingespeist wird, spielen Nachrichten aus Deutschland die geringste Rolle.

Für eine eigene Publizistik der Millionen hier lebenden EinwandererInnen gibt es mehrere zaghafte Ansätze: einmal die mehrsprachigen Fernseh- und Hörfunksendungen wie ‚Rendezvous in Deutschland‘ mit fünf Sprachen, dann die traditionellen „Gastarbeiter“-Programme in jeweils einer „Mutter“sprache, etwa vom Westdeutschen Rundfunk. All das wird zur Zeit auf immer abseitigere, unbequemere Sendezeiten und Frequenzen abgedrängt. Ein anderer Ansatz, nämlich daß JournalistInnen nichtdeutscher Herkunft sich in den Redaktionen aus der Exotenrolle heraus und in eine ihrer Bedeutung angemessenere Rolle hineinhieven, vielleicht sogar mittels Quotierung, ist über die ersten Anfänge in überregionalen Tagungen und Organisationsversuchen noch nicht hinausgekommen.

Eine regelrechte Immigrationspresse mit überregionaler Bedeutung gibt es neben wenigen muttersprachlichen Blättern, etwa ‚Derghi‘ (türkisch, aus Essen), in Form der Saarbrücker ‚Brücke‘, der Bremer ‚Stimme‘ und des Frankfurter ‚Fremden-Info‘. Daß alle drei in deutscher Sprache erscheinen, mochte bisher als bloße Frage von Aufwand und Kosten erscheinen, während die Erhaltung der muttersprachlichen Medien nicht zur Debatte stand. Nun meldet sich vehementer Widerspruch zu Wort: Cuma Yagmur, Kurde aus der Türkei und Redaktionssprecher der kämpferischen, zweimonatlich erscheinenden ‚Fremden-Info‘, vertritt eine Position, die in der Konsequenz die muttersprachlichen Medien zum Aussterben, zum Untergang verurteilt. „Ich lehne die multikulturelle Gesellschaft ab, also lehne ich auch multikulturelle Medien ab“ — die schrille These erregte nicht zufällig in der Stadt des ersten deutschen multikulturellen Stadtrats Daniel Cohn- Bendit einiges Aufsehen. Eine „globale“ Gesellschaft mit „universalistischen“ Werthaltungen setzt Yagmur gegen den „Multikulturalismus“, der nämlich die Gesellschaft gerade wieder nach den ethnischen Differenzen definieren würde, die man dabei sei zu überwinden.

In dieser Diskussion um „Multikultur“, die Cohn-Bendit mindestens für überzogen, wenn nicht für korinthenkackerische Profilneurose hält, steht Yagmur nicht allein. „Wer von Multikultur spricht, meint gemeinhin Monokultur“, konnte man im Frankfurter ‚diskus‘ unter Verweis auf Frankreichs „Neue Rechte“ lesen; der Bielefelder Pädagoge Frank-Olaf Radtke bekämpfte den „Multikulturalismus“ als „Ethnisierung der Gesellschaft“ im Bremer ‚Forum entwicklungspolitischer Aktionsgruppen‘. Die erste Generation, so Cuma Yagmur, möge ja ihre Heimatgefühle pflegen, möge versuchen, im Sinne der althergebrachten Werte bis hin zur jungfräulichen Eheschließung weiterzuerziehen, wozu ihr selbstverständlich die muttersprachlichen Sendungen als Vehikel dienen — aber ihre Kinder und Enkel sind Mitglieder der Weltgesellschaft geworden und pfeifen auf die alten Normen wie auf die alte Sprache.

Wenn diese Medien im Generationenkonflikt tatsächlich bankrott gehen, was geschieht dann mit den Menschen, die sich gerade mit ihrer Hilfe in der Einwanderungsgesellschaft zurechtfinden? Nach einem Vortrag Yagmurs über „Schwierigkeiten mit der multikulturellen Öffentlichkeit“ vor dem Frankfurter „Förderkreis Offene Medien“ meinte die italienische Erziehungsberaterin und Psychotherapeutin Rosalba Maccarone empört, wer der Jugend die muttersprachlichen Sendungen wegnehme, zerstöre ihre Identität. Auf einen weiteren Einwand muß der postnationale Kurde gefaßt sein: Immigration als permanenter Prozeß bringt immer neue „erste Generationen“ hervor, heute aus Osteuropa, aus Kurdistan, morgen vielleicht aus Bangladesch. Kann, soll die jeweils jüngere Generation durch das Verwischen der kulturellen Unterschiede dem „eigenen Lager“ den Todesstoß versetzen?

Es ist paradox: Die muttersprachlichen Medien hatten in den letzen zwei Jahren viel Zustimmung verbuchen können. Die ExpertInnen sprachen sich für Erhaltung und Ausbau der ARD-Ausländerprogramme aus; die Mahnwachen gegen die Kürzung des türkischen ‚Biz Bize‘ bei Radio Bremen gehörten zu den kräftigsten Aktionen in der Medienpolitik überhaupt; ImmigrantInnenverbände machten sich nicht zuletzt deshalb für die hierzulande produzierten heimatsprachlichen Programme stark, weil die importierten (etwa das türkische TRT) mit ihrer Zensurwillfährigkeit sonst konkurrenzlos wären. In diesem Moment die muttersprachlichen Medien zum auslaufenden Modell erklären? Yagmur nimmt den Widerspruch nicht leicht, setzt aber auf die reale Heimatlosigkeit als praktische Kritik des jeweiligen kulturellen „Eigentums“: „Gott sei Dank bin ich nicht Deutscher, Gott sei Dank bin ich nicht Türke oder Spanier.“ Seine Version: eine Tagesschausprecherin mit schwarzem Kraushaar, aber in der gemeinsamen Verständigungssprache Deutsch. Richard Herding, Fátima Romao (Informationsdienst: Zentrum für alternative Medien — Projekt Alltag, Frankfurt/M.)

  • taz. die tageszeitung
13 August 2021 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Archive

Verhaftet gleich bei der Einreise

von Fremdeninfo 12 August 2021
von Fremdeninfo

12 August 2021 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Flüchtlinge

Bundesregierung schiebt nach Afghanistan ab – Transitland Türkei wird zum Zi

von Fremdeninfo 12 August 2021
von Fremdeninfo
12.

Bundesregierung schiebt nach Afghanistan ab – Transitland Türkei wird zum Ziel

Von

dtj-online

–

05.08.2021

 

 

02.08.2021, Türkei, Van: Der 21-jährige Afghane Nazir Hussein Tawakkuli aus der südostafghanischen Provinz Gasni verbringt einen Großteil seiner Zeit mit anderen Afghanen im Park um eine zentrale Moschee. Auch Tawakkuli will nach Europa. Er ist seit anderthalb Monaten in der Türkei, wie er erzählt. Mithilfe von Schmugglern sei er über den Iran in die Grenzprovinz Van gekommen und habe für die gesamte Strecke etwa 1100 Dollar gezahlt. Foto: Bradley Secker/dpa

Wie lange sind Abschiebungen nach Afghanistan noch möglich? Die Bundesregierung hält daran fest. Für die praktische Umsetzung ist sie allerdings auf die Zusammenarbeit mit der Regierung in Kabul angewiesen. Die ist dazu zwar bereit, steht aber enorm unter Druck.

Auch wenn die Taliban jetzt auf dem Vormarsch sind: Ein genereller Abschiebestopp für Menschen aus Afghanistan kommt für die Bundesregierung derzeit nicht infrage. Ein Sprecher des Bundesinnenministeriums bestätigte zwar am Mittwoch, dass ein ursprünglich für Dienstagabend geplanter Abschiebeflug von München nach Kabul aufgrund von Sicherheitsbedenken kurzfristig abgesagt wurde. Er betonte aber gleichzeitig, die Sammelabschiebung solle möglichst bald nachgeholt werden.

Im konkreten Fall geht es zwar nur um sechs Straftäter, die nach dem abgesagten Flug nun erst einmal zurück in Haft gebracht wurden. Doch die Frage, ob Abschiebungen nach Afghanistan noch vertretbar sind, hat jetzt – mitten im Bundestagswahlkampf – durchaus Potenzial, den alten Streit um die Migrationspolitik neu zu entfachen. Die Grünen und die Linke halten Abschiebungen nach Kabul aktuell für unverantwortlich. Auch einige SPD-Politiker sehen das so.

Fluchtbewegung nach Truppenabzug

Der mittlerweile fast vollständige Abzug der ausländischen Truppen und massive Gebietsgewinne der Taliban haben eine neue Fluchtbewegung ausgelöst. Nach Schätzungen der Internationalen Organisation für Migration (IOM) verlassen jede Woche etwa 30.000 Afghanen ihr Land.

Afghanistan zählt jetzt schon neben Syrien und dem Irak zu den Haupt-Herkunftsländern von Menschen, die in Deutschland einen Asylantrag stellen. Und schon Abschiebungen nach Syrien sind faktisch unmöglich.

Grund für die kurzfristige Absage der geplanten Abschiebung seien Explosionen in Kabul gewesen, erklärt der Sprecher des Bundesinnenministeriums, Steve Alter. Das Ministerium habe entschieden, dass man die afghanischen Behörden in einer solchen Situation nicht zusätzlich belasten wolle. Zudem sei bis zum geplanten Abflugtermin nicht zweifelsfrei zu klären gewesen, ob die Rückführung zu diesem Zeitpunkt ohne Risiken für die Menschen an Bord möglich wäre.

Anschlag auf Verteidigungsminister

Am Dienstag hatte ein Anschlag auf eine Residenz von Verteidigungsminister Bismillah Khan Mohammadi die afghanische Hauptstadt erschüttert. Zu der tödlichen Attacke auf das rund sechs Kilometer vom Flughafen entfernte Gebäude bekannten sich die militant-islamistischen Taliban. „Dass sich die Sicherheitslage in den letzten Wochen verschlechtert hat, nehmen auch wir zur Kenntnis“, sagt eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes, dessen Lageberichte als Grundlage für Asylentscheidungen zu Afghanistan dienen.

In den vergangenen Jahren waren aus Deutschland ausschließlich Männer – vorwiegend Straftäter und sogenannte Terrorgefährder – nach Afghanistan zurückgebracht worden. Die Bundesbehörden organisieren zwar die Flüge. Wer abgeschoben wird, entscheiden aber die Länder.

Neueinschätzung der Lage

„Asylbewerber, die in Deutschland schwere Straftaten begehen, haben ihr Recht auf Aufenthalt verwirkt und müssen zurück in ihr Heimatland“, sagt SPD-Fraktionsvize Dirk Wiese. Die Sicherheitslage im Herkunftsland müsse dies aber auch zulassen – „in Afghanistan stellt sich dies derzeit als sehr schwierig dar“. Die Lage müsse deshalb jeweils aktuell beurteilt werden.

„Das Auswärtige Amt muss seine Einschätzung zur Lage in dem Land kontinuierlich überprüfen und gegebenenfalls anpassen“, sagt der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Mathias Middelberg. Der CDU-Abgeordnete fordert: „Sollte es zu neuen Fluchtbewegungen kommen, muss sich die EU einschalten und, wie im Fall Syrien, Fluchtoptionen in der Region unterstützen.“

Grenzzäune à la Trump

Die Bereitschaft zur Aufnahme weiterer Flüchtlinge aus Afghanistan ist in den Staaten der Region jedoch nicht sonderlich groß. Immerhin bereitet sich Tadschikistan mit der Errichtung von Zeltlagern auf die Aufnahme von bis zu 100.000 Menschen aus dem Nachbarland vor. Dass die iranische Regierung viele Afghanen ins Land lassen wird, gilt wegen der Corona-Pandemie und der Wirtschaftskrise als eher unwahrscheinlich. Pakistan hat einen neuen Grenzzaun errichtet.

Besorgt über Zuwanderung ist man auch in der Türkei. Das Land war für Afghanen seit Jahren eher eine Transitstation auf dem Weg nach Europa. Über den Iran kommen zurzeit laut Beobachtern an der Grenze täglich einige Hundert Migranten in die Türkei – überwiegend Afghanen, aber auch Menschen aus Pakistan und dem Iran.

Einige wollen auch in der Türkei bleiben

Viele Neuankömmlinge erzählen, sie wollten sich nach Istanbul oder in eine andere Großstadt durchschlagen, um zu arbeiten. Einige bleiben, andere sparen Geld für eine Weiterreise. Auch Nazir Hussein Tawakkuli (21) aus der südostafghanischen Provinz Gasni will nach Europa. Er ist seit anderthalb Monaten in der Türkei, wie er erzählt. Mithilfe von Schmugglern sei er über den Iran in die Grenzprovinz Van gekommen und habe für die gesamte Strecke etwa 1100 Dollar (rund 900 Euro) gezahlt. Teilweise seien sie zu Fuß unterwegs gewesen, teils mit Fahrzeugen. Für die gesamte Strecke hätten sie 20 Tage gebraucht. Von Europa aus wolle er seine Familie in Afghanistan unterstützen und sie, wenn möglich, nachholen. Doch nun steckt er erst mal in Van fest, denn Geld hat er nicht mehr.

Nach den rund 3,6 Millionen Flüchtlingen aus Syrien sind die schätzungsweise 300.000 bis 500.000 Afghanen die größte Migrantengruppe in der Türkei. Während Syrer in der Türkei unter temporärem Schutz stehen, ist die Situation für Afghanen und andere Migranten unsicherer.

Die Türkei schottet sich derweil immer weiter ab und baut eine Mauer an der Teilstrecke der rund 300 Kilometer langen Grenze mit dem Iran. Innenminister Süleyman Soylu erklärte am Mittwoch, in diesem Jahr habe man den illegalen Grenzübertritt von rund 253.000 Menschen verhindert. Aus welchen Staaten die Zurückgewiesenen mehrheitlich stammten, sagte er nicht.

dpa/dtj

12 August 2021 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Information

Waldbrände in Südeuropa: Was Urlauber wissen müssen?

von Fremdeninfo 11 August 2021
von Fremdeninfo

Waldbrände in Südeuropa: Was Urlauber wissen müssen?

 

Av.Mahmut Erdem

Reiserücktrittsrecht

In meinem Urlaubsort brennt es darf ich von der Reise zurücktreten?

In jüngster Zeit erleben wir, dass in Urlaubsregionen wie Spanien, Italien, Griechenland oder der Türkei, Waldbrände wüten.

Gerade diese Länder sind bei der deutschen Bevölkerung als Reiseziel sehr beliebt.

Viele Deutsche verbringen dort, trotz Corona, ihren Urlaub.

Wie man über die Medien erfahren hat, sind Waldbrände, insbesondere in Griechenland und der Türkei, von unbeschreiblichem Ausmaß.

Die Waldbrände finden auch in der Nähe der von Deutschen beliebten Urlaubsorte statt.

Die Ursachen dieser Waldbrände sind zahlreich. In diesem Artikel soll nicht auf die Ursachen dieser Waldbrände eingegangen werden, sondern es sollen Reisende in diese Regionen über ihre Rechte zu informieren.

Das deutsche Reiserecht in § 551 a – z BGB § 652 BGB sieht zahlreiche Möglichkeiten von der Reise zurückzutreten.

So sieht der § 651 e BGB vor, dass die Betroffenen bei vorliegen eines erheblichen Reisemangels bei unvereinbaren und außergewöhnlichen Umständen von der Reise zurücktreten darf.

Der Gesetzgeber hat den Betroffenen seine Rücktrittsrechte in § 651 i und j näher definiert.

Daher stellt sich die Frage ob bei einem Waldbrand oder einem Erdbeben bzw. Erdrutsche ein Reisemangel im Sinne des § 651 e BGB i.V.m § 351 i und j BGB vorliegt.

Allein aus der Tatsache dass in einem Urlaubsort Waldbrände oder Erdbeben bzw. Erdrutsche stattgefunden haben, kann meines Erachtens nicht pauschal von einem bereits abgeschlossenen Reisevertrag zurücktreten.

Der Waldbrand muss in unmittelbarer Nähe der Ferienanlage bzw. des Hotels sein oder an einem Flughafen den man von Deutschland aus anfliegen muss, um an sein Urlaubsziel zu gelangen.

Nur in diesen Fällen sehen die Gesetze im BGB vor dass Betroffene von der Reise zurücktreten darf und auch die von ihm bereits erbrachte Geldleistung zurückfordern kann.

Die Reiseunternehmen erklären bei einem solchen Fall das sie nicht die ganze Summe des Reisepreises erstatten können. Dies ist meines Erachtens rechtlich möglich, da den Reiseunternehmen durch die Stornierung Kosten entstehen. Auch die höchstrichterliche Rechtsprechung geht davon aus, dass die Reiseunternehmen beim Rücktritt von der Reise nicht die vollen Reisekosten erstatten müssen, sondern einen gewissen Anteil von dem Reisepreis zurückbehalten dürfen.

Die Gerichte begründen die Zurückbehaltung einer Pauschale von 10% der Reisesumme damit, das den Reiseunternehmen dass dem Reiseunternehmen durch die Stornierung Kosten entstanden ist.

Die oberen Ausführungen gelten auch für Flugbuchungen und andere Reiseformen.

Voraussetzung für den Rücktritt einer Flugbuchung als auch von einer Reise ist, wie oben ausgeführt worden ist, dass das Feuer in der unmittelbaren Nähe einer Ferienanlage, Hotel oder an einem Flughafen ausgebrochen ist und durch Rauch und Asche in der Luft des Brandherdes in der Nähe sein müssen.

Das eigene subjektive Gefahrempfinden führt nicht dazu zum Recht des Rücktritts des Reisevertrages oder der Flugbeförderungsvereinbarung .

Nicht nur der einzelne Betroffene kann eine solche Reise stornieren, sondern auch der Reiseveranstalter. In diesem Fall muss der Reiseveranstalter die gesamten Kosten welche bereits von dem Betroffenen gezahlt worden ist, innerhalb von vierzehn Tagen an den Betroffenen erstatten.

Wenn die Reise bereits angetreten ist, und es bricht in unmittelbarer Nähe ein solcher Brand aus, so steht ihnen zu dass der Reiseveranstalter sie zurück nach Deutschland befördert und auch für die Zeit welche nicht genutzt worden ist den Reisepreis erstattet.

Wird der Flug wegen Brände oder Erdrutsche durch den Veranstalter oder die Fluggesellschaft storniert, muss entweder ein Ersatz angeboten oder das Geld erstattet werden. Eine Entschädigung gibt von der Fluggesellschaft nicht, da die Fluggesellschaft als solche auf den sich auf außergewöhnliche Umstände berufen darf.

Mit einem Vertrag für eine Pauschalreise bieten viele Reiseunternehmen auch eine Reiserücktrittsversicherung an.

Grundsätzlich sollte man mit so einer Versicherung skeptisch sein, denn eine solche Reiserücktrittversicherung hilft in solchen Fällen nicht.

Die Reiserücktrittversicherung tritt in Fällen von Naturkatastrophen wie Waldbrände, Erdrutsche wie aktuell die Corona-Pandemie nicht ein.

Die Reiserücktrittversicherung tritt in den meisten Fällen nur dann ein wenn der Betroffene aufgrund einer Erkrankung oder aus anderen persönlichen Umständen die Reise nicht antreten kann.

In diesen Fällen zahlt die Reiserücktrittversicherung die Kosten der Reise an den Veranstalter.

Rechtsanwalt

M Erdem

Tel: 040 430 39 30

M
11 August 2021 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Frauen

Ehrenmorde“ sind nur Spitze des Eisbergs, sagt Seyran Ates

von Fremdeninfo 11 August 2021
von Fremdeninfo

…

 

„Ehrenmorde“ sind nur Spitze des Eisbergs, sagt Seyran Ates

Die muslimische Frauenrechtlerin Seyran Ates hat die Politik aufgefordert, das Phänomen der sogenannten „Ehrenmorde“ anzuerkennen. Es wäre in der Integrationspolitik schon viel gewonnen, wenn akzeptiert würde, dass es so etwas wie „Ehrenmorde“ gibt, sagte die Berliner Rechtsanwältin am Dienstag im RBB-Inforadio.
Seyran Ates, Frauenrechtlerin und Anwältin, findet es wichtig, Ehrenmorde auch als solche zu benennen Quelle: pa/dpa/Michael Kappeler © pa/dpa/Michael Kappeler Seyran Ates, Frauenrechtlerin und Anwältin, findet es wichtig, Ehrenmorde auch als solche zu benennen Quelle: pa/dpa/Michael Kappeler

Dabei sei die tatsächliche Anzahl der Straftaten unerheblich: „Es kann nicht sein, dass die Anzahl der Fälle darüber entscheidet, dass man sich mit dem Phänomen beschäftigt.“ Berlins Integrationssenatorin Elke Breitenbach (Linke) hatte den Begriff „Ehrenmord“ zuvor strikt abgelehnt.

Hintergrund der Debatte ist der Mord an einer 34-jährigen Afghanin in Berlin. Sie soll von zwei Brüdern wegen ihres Lebensstils getötet worden sein. Die Tat begingen die Männer im Alter von 22 und 25 Jahren laut Staatsanwaltschaft mutmaßlich „aus gekränktem Ehrgefühl“, weil das Leben der 34 Jahre alten Schwester nicht den Moralvorstellungen der Verdächtigen entsprochen habe.


Es sei wichtig, die Taten auch so zu benennen

Es sei wichtig, derartige Taten im Namen eines aus anderen Kulturen stammenden Ehrbegriffs auch so zu benennen, betonte Ates: „Nur so können wir das Problem an der Wurzel fassen.“ Ehrenmorde seien die Spitze des Eisberges. Deshalb müsse genauer hingeschaut werden.

Die Aussagen von Integrationssenatorin Breitenbach nannte Ates ein Armutszeugnis. Diese hatte argumentiert, die Tötung einer Frau sei kein Ehrenmord, sondern ein Femizid. Es gehe nicht um Herkunft oder Nationalität des Täters, sondern um die Frage des Geschlechts des Opfers.

„Bevor es zu einem Ehrenmord kommt, passieren viele andere Dinge“, sagte Ates. Es gebe arrangierte Ehen, Zwangsverheiratung, häusliche Gewalt. Der ganze Lebensstil werde begründet durch Tradition und Kultur: „Und ganz am Ende, wenn sich die Frauen nicht an die Regeln halten, dann kann es zu einem Mord kommen“, sagte Ates

11 August 2021 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Politik

Alles ändert sich

von Fremdeninfo 10 August 2021
von Fremdeninfo

Alles ändert sich

Cumali Yagmur

In der Vielfalt der deutschen Mehrheitsgesellschaft wird die Minderheit der Einwanderer immer mit der Angst vor kulturellen Verlusten leben, und damit, Identität zu verlieren.

 Konservative Parteien und reaktionäre politische Kräfte bestärken dies mit repressivem nationalistischem Rassismus und fluchen gegen die Widerstandskraft der Einwanderer. Sie setzen die Demütigung und Verachtung von Einwanderern fort, indem sie sich zu Unrecht als Bewahrer kultureller Werte in diesem Land bezeichnen.

 Die bürgerlichen Parteien dagegen sehen die Minderheit der Einwanderer nur als Arbeitskraft im Land und versuchen, das Ausländerrecht über alles zu stellen. Damit behindern sie die Ausübung der demokratischen Rechte der Einwanderer und verhindern den Austausch und den Dialog der Kulturen. Vorurteile gegenüber einem großen Teil der Einwanderer herrschen vor, ausgenommen Einwanderer, die ihnen nahestehen und selbst wenn diese Mitglieder ihrer bevorzugten Partei sind, und das vor allem durch Unkenntnis und mangelnden Austausch.

 Diese Mehrheitsgesellschaft reflektiert die Geschichte der Einwanderung nicht, wenn sie zu kurz gedacht meint, dass die Entwicklungen der hiesigen kulturellen Werte konstant wären und sich nie geändert hätten. Obwohl sie lange Zeit mit Einwanderern in der gleichen Gesellschaft zusammenlebt, sieht sie diese kulturell sehr unterschiedlich. Sie denkt zu wenig daran, mit der im Land lebenden Minderheit der Einwanderer gemeinsam eine demokratische, liberale und soziale Gesellschaft mit weiter zu entwickeln.

 Diese Mehrheitsgesellschaft ist (noch) nicht bereit, alle Aspekte aller Kulturen zu betrachten und auf sich wirken zu lassen, ohne sich ständig abzugrenzen und gegen komplizierte Aspekte anderer Kulturen anzukämpfen. Doch universelle wie internationale kulturelle Denkweisen in ihren Gemeinsamkeiten und Unterschieden, die eine weltweite Bedingung des friedlichen Zusammenlebens darstellen, beginnen, sich zu etablieren. In Europa hat bereits die 68er-Generation die Diskussion darüber begonnen, Ideen für eine multiethnische Gesellschaft zu entwickeln. Heute scheint dieser Konflikt an einem Wendpunkt angekommen zu sein.

Die deutsche Gesellschaft muss anerkennen, dass eine Vorstellung von einer Überlegenheit ihrer gewachsenen kulturellen Werte Veränderungen verhindern. Die Identifikation mit seinem Land sollte im Zeitalter der Globalisierung nicht überholt erscheinen, und man sollte deswegen anderen Kulturen gegenüber offener und toleranter auftreten können. Es ist erkannt, dass jedes der europäischen Länder, also auch Deutschland, sich mit seine eigenen Einwanderungsgeschichte auseinanderzusetzen hat.

 In Deutschland geborene und aufgewachsene Migrantenkinder der fünften Generation können ihre eigene Kultur nicht intensiv leben. Wir wissen, wie sie über Generationen hinweg ausgegrenzt werden.

Kultur unterliegt einem ständigen Wandel, da sie sich nie im Privatbesitz einer Gesellschaft befindet. Möglichkeiten für ein langes friedliches Zusammenleben unter gleichen Bedingungen finden sich in der Gestaltung einer neuen Republik nur dann, wenn sie universelle kulturelle Strukturen schafft, indem sie alle Minderheiten des Landes hört, anerkennt und deren ganze gleichberechtigte politische und gesellschaftliche Teilhabe gewährt.

10 August 2021 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Antisemitismus

Viele antisemitische Angriffe bei Corona-Demos

von Fremdeninfo 8 August 2021
von Fremdeninfo

Viele antisemitische Angriffe bei Corona-Demos

Die Welt

Am vergangenen Sonntag stand eine blonde Frau um die 50 Jahre zwischen Polizisten und Einsatzfahrzeugen auf der Straße in Berlin-Westend, als sie einen bekannten Journalisten mit Kamerateam erblickte. Sie zeigte mit dem Finger auf ihn, schrie: „Dieser Jude-Arsch!“ Zwei jüngere Männer neben ihr riefen „Judas“ und „Lügenpresse“.

© picture alliance/dpa Bei den Corona-Protesten gibt es laut einer Studie viel Antisemitismus. Impfgegner tragen beispielsweise immer wieder wieder Davidsterne, auf denen „Ungeimpft“ steht. Quelle: picture alliance/dpa

Ein Video der Szene von der Querdenker-Demonstration kann man sich bei Twitter ansehen, zusammen mit anderen Beispielen von judenfeindlichen und Holocaust-verharmlosenden Vorfällen: Während der Corona-Proteste am Sonntag legten Unbekannte in Plastik eingeschweißte Zettel aus, auf die ein KZ-Tor mit der Aufschrift „Impfen schafft Freiheit“ gemalt war. Andere Teilnehmer hatten sich einen Davidstern mit dem Hinweis „ungeimpft“ auf den Hemdsärmel geklebt. Auf dem Potsdamer Platz wurde eine kleine Gegenkundgebung angegriffen, deren Teilnehmer ein Transparent mit der Aufschrift „Gegen jeden Antisemitismus“ trugen. Demonstranten versuchten, das Transparent zu stehlen.

Der Bundesverband Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus e.V. (Rias) ist besorgt: „Die Proteste am ersten Augustwochenende zeigen, dass es eine Kontinuität hinsichtlich antisemitischer Äußerungen bei Versammlungen gegen die Maßnahmen zur Eindämmung der Coronapandemie gibt“, sagte Daniel Poensgen von Rias der WELT AM SONNTAG. Man habe es hier mit einem verschwörungsideologischen und rechtsextremen Spektrum zu tun, das auch mit Ende der Coronapandemie nicht einfach verschwinden werde.

Zu ähnlichen Ergebnissen kommt auch eine Rias-Studie im Auftrag des American Jewish Committee Berlin Ramer Institute, die dieser Zeitung exklusiv vorliegt. Seit dem Beginn der Coronapandemie erlebten antisemitische Verschwörungsmythen demnach eine starke Konjunktur. Juden wurden verantwortlich gemacht für die Pandemie oder auch für staatliche Eindämmungsmaßnahmen.

Rias betreibt zahlreiche regionale Meldestellen in Deutschland. Im Zeitraum vom 17. März 2020 bis 17. März 2021 wurden bei diesen 561 antisemitische Vorfälle mit Bezug zur Coronapandemie gemeldet. Fast 60 Prozent davon ereigneten sich bei Versammlungen und Demonstrationen. Juden und Jüdinnen schilderten jedoch auch Alltagssituationen, in denen sie beispielsweise im Supermarkt von Fremden beschimpft wurden – und beschuldigt, das Virus in die Welt gesetzt zu haben.

|

  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
https://api.taboola.com/2.0/json/msn-germany/recommendations.notify-visible?app.type=desktop&app.apikey=69629143827c91b118c7e0dc9f2a4eb0059feae9&response.id=__c02cb641c62772bac25084e2cdb95e62__559d62d25dc15df03244090946304ac2__%7E%7EV1%7E%7E6971704976197657401%7E%7EMLaQ4P6tyagMwgyopVVjG-eQfEtEl7gn2m987E_TA0cndpXq_nTToVci-tV_1bYyPVPbFHdycXfyr1VxmozLcWANN93_dhGoNVU93HODOAawecwlYupV-ADLiqSJCBxnkF2brjDLkjXtE0mWjyPKoFnFXeb-uloOOUnZR6JMi7sTg-_9RYbLFsJaIWAlQOQFw9xsw3E1v19KRcTNW-1_3wbQBXL9r4rneQE4WQJvQ4DFh3vvOFJxvUtM6_DyezoW11Rke6OmS5KjRGkGPQcnWEuHMyEedHIRAdtMMawVXauWWWkL3LVoqAP4dEHiOJ0ORdbgwlJdnqyroTPEQNNEn-gEN_FnNuxJPw67WfL3HCw%2C%7E%7EV1%7E%7E-8575027364220339722%7E%7ElQxTkdkplfkSUmMtEii48Yvbk58d6PDd3ZPobZadilw9ZEj1nSOh25J82sTDXEn1oWs157JoiAAXIKi9-eLaKG3GM7Q_aWDX9O8A-oTuarjB3pAXD2426g4yuaugyXYaN63gxaKde9rsWPArupdiqnu-zPwKvAK6Uj3CKixob27XcmFcta2TbuFcEwFtMoK9hc7bMHNfwDoMgJWJTmaGgMofTFjuH-arWrAyP0323QdP36OjKR7N8NeOxYDDUnvn_SLnP40-5z6FvE1r1n3s8yanHngkDUA16hRwgc-binJJ3Vjc3de0zIhoJSH_1k7BRMiMsWt_J59zH-ihmwYd_g%2C%7E%7EV1%7E%7E-6441767467643919164%7E%7E-r8lfiqs9nSNYvY8wlTYUy_BzSJmrIKmvFR96DOId4fTxvAnL2wqac4MyzR7uD46gj3kUkbS3FhelBtnsiJV6MhkDZRZzzIqDobN6rWmCPA3hYz5D3PLat6nhIftiT1lwdxwdlxkeV_Mfb3eos_TQRA2xAABqDK_-I4YDV9H8XmWSDfWTDFEE86NMSAajRRO2WYSApbsQ_Hk99l0937wzhp3pF8zeC_TX2Pou3dXd25w8OtnpyZuDZXoB6xZuYqzHZcSugnvXddoVIG3IuzwtLeIODhWSPtWJehcT2q2UR9QIiFyKAMoup9dqEAtgoLqjrOGv-6iDoYLvQ6osB3pEQ__text%2Ctext%2Ctext&response.session=v2_b36438af9c5e73cc0353f4c4ff559116_3E0D5B2E0905616609BD54B208C9606F_1628427301_1628427301_CNawjgYQsbw-GK-6gqnVuY6v8AEgASgFMDg4m-MJQIqKEEjytNkDUKHsEFgAYANoosH19s6-hYz3AXAA&view.external-id=358a5292072b4f449787f0d85902c09c&ppb=CPUC“,“https://srtb.msn.com:443/notify/viewed?rid=358a5292072b4f449787f0d85902c09c&r=flexasidestatic&i=1&p=AR&l=de-de&d=taboola&b=firefox&a=a36c0058-b344-4c7c-a032-ba719b48c965&ii=1&c=“],“trb“:[„https://api.taboola.com/2.0/json/msn-germany/recommendations.notify-available?app.type=desktop&app.apikey=69629143827c91b118c7e0dc9f2a4eb0059feae9&response.id=__c02cb641c62772bac25084e2cdb95e62__559d62d25dc15df03244090946304ac2__%7E%7EV1%7E%7E6971704976197657401%7E%7EMLaQ4P6tyagMwgyopVVjG-eQfEtEl7gn2m987E_TA0cndpXq_nTToVci-tV_1bYyPVPbFHdycXfyr1VxmozLcWANN93_dhGoNVU93HODOAawecwlYupV-ADLiqSJCBxnkF2brjDLkjXtE0mWjyPKoFnFXeb-uloOOUnZR6JMi7sTg-_9RYbLFsJaIWAlQOQFw9xsw3E1v19KRcTNW-1_3wbQBXL9r4rneQE4WQJvQ4DFh3vvOFJxvUtM6_DyezoW11Rke6OmS5KjRGkGPQcnWEuHMyEedHIRAdtMMawVXauWWWkL3LVoqAP4dEHiOJ0ORdbgwlJdnqyroTPEQNNEn-gEN_FnNuxJPw67WfL3HCw%2C%7E%7EV1%7E%7E-8575027364220339722%7E%7ElQxTkdkplfkSUmMtEii48Yvbk58d6PDd3ZPobZadilw9ZEj1nSOh25J82sTDXEn1oWs157JoiAAXIKi9-eLaKG3GM7Q_aWDX9O8A-oTuarjB3pAXD2426g4yuaugyXYaN63gxaKde9rsWPArupdiqnu-zPwKvAK6Uj3CKixob27XcmFcta2TbuFcEwFtMoK9hc7bMHNfwDoMgJWJTmaGgMofTFjuH-arWrAyP0323QdP36OjKR7N8NeOxYDDUnvn_SLnP40-5z6FvE1r1n3s8yanHngkDUA16hRwgc-binJJ3Vjc3de0zIhoJSH_1k7BRMiMsWt_J59zH-ihmwYd_g%2C%7E%7EV1%7E%7E-6441767467643919164%7E%7E-r8lfiqs9nSNYvY8wlTYUy_BzSJmrIKmvFR96DOId4fTxvAnL2wqac4MyzR7uD46gj3kUkbS3FhelBtnsiJV6MhkDZRZzzIqDobN6rWmCPA3hYz5D3PLat6nhIftiT1lwdxwdlxkeV_Mfb3eos_TQRA2xAABqDK_-I4YDV9H8XmWSDfWTDFEE86NMSAajRRO2WYSApbsQ_Hk99l0937wzhp3pF8zeC_TX2Pou3dXd25w8OtnpyZuDZXoB6xZuYqzHZcSugnvXddoVIG3IuzwtLeIODhWSPtWJehcT2q2UR9QIiFyKAMoup9dqEAtgoLqjrOGv-6iDoYLvQ6osB3pEQ__text%2Ctext%2Ctext&response.session=v2_b36438af9c5e73cc0353f4c4ff559116_3E0D5B2E0905616609BD54B208C9606F_1628427301_1628427301_CNawjgYQsbw-GK-6gqnVuY6v8AEgASgFMDg4m-MJQIqKEEjytNkDUKHsEFgAYANoosH19s6-hYz3AXAA&view.external-id=358a5292072b4f449787f0d85902c09c“,“https://srtb.msn.com:443/notify/served?rid=358a5292072b4f449787f0d85902c09c&r=flexasidestatic&i=1&p=AR&l=de-de&d=taboola&b=firefox&a=a36c0058-b344-4c7c-a032-ba719b48c965&ii=1&c=“],“tjb“:[],“p“:“taboola“,“e“:true}“ data-provider=“taboola“ data-viewability=““ data-visible=“true“>

DAS KÖNNTE IHNEN GEFALLEN

Anzeige taboola

  • https://srtb.msn.com:443/notify/clicked?rid=358a5292072b4f449787f0d85902c09c&r=flexasidestatic&i=1&p=AR&l=de-de&d=taboola&b=firefox&a=a36c0058-b344-4c7c-a032-ba719b48c965&ii=1&c=12005205193331353779″]}“ data-m=“{„n“:“taboolasponcon“,“y“:25,“s“:3,“p“:129,“i“:194}“ data-id=“194″> Treffen Sie Freunde und spielen die besten Kartenspiele einfach Online!
    Treffen Sie Freunde und spielen die…

    m2p entertainment
  • https://srtb.msn.com:443/notify/clicked?rid=358a5292072b4f449787f0d85902c09c&r=flexasidestatic&i=1&p=AR&l=de-de&d=taboola&b=firefox&a=a36c0058-b344-4c7c-a032-ba719b48c965&ii=2&c=4682880716401649555″]}“ data-m=“{„n“:“taboolasponcon“,“y“:25,“s“:3,“p“:129,“i“:195}“ data-id=“195″> Wenn du gerne spielst, ist dieses Fantasiespiel ein Muss. Kein Install.
    Wenn du gerne spielst, ist dieses…

    Elvenar – Free Online Game
  • https://srtb.msn.com:443/notify/clicked?rid=358a5292072b4f449787f0d85902c09c&r=flexasidestatic&i=1&p=AR&l=de-de&d=taboola&b=firefox&a=a36c0058-b344-4c7c-a032-ba719b48c965&ii=3&c=15047568556746878708″]}“ data-m=“{„n“:“taboolasponcon“,“y“:25,“s“:3,“p“:129,“i“:196}“ data-id=“196″> Aktuell bestes Gratisspiel
    Aktuell bestes Gratisspiel

    Hero Wars

Mehr für Sie

https://api.msn.com:443/msn/Feed?$top=25&$skip=25&$select=sourceId&contentType=article,video,slideshow&query=Nachrichten&ocid=views-redesign-verticalor&apikey=0QfOX3Vn51YCzitbLaRkTTBadtWpgTN8NZLW0C1SEM&activityId=09fc52fb-fd9d-4124-8a28-2505ed58bf01&market=de-de&fdhead=1s-bing-news,1s-prong1wpo,1s-winauthservice,prg-1sw-5day,prg-1sw-aure,prg-1sw-clctrl,prg-1sw-ctac,prg-1sw-flyt-htpc,prg-1sw-hmctrl,prg-1sw-multipyg,prg-1sw-scront,prg-1sw-slchg-c,prg-1sw-wpo1c,prg-adspeek,prg-compactads,prg-entads2,prg-fi-ssr-l1,prg-hpctrl,prg-hp-likebteh,prg-tenorite,prg-tpstrctrl,prg-views-stage,prg-wpo-entads2,prg-wpo-hpolypc,prg-wpo-olypc,prg-wpo-prsdfuz&timeOut=1000″,“cc“:25,“ipqsp“:“&li=BBqg6Q9″,“pci“:“AAN4sRy“,“pageMode“:“Normal“,“excl“:[„AAN41nK“,“AAN4o2X“,“AAN3eBf“,“AAN3Amf“,“AAN4t9F“,“AAN4mX2″,“AAN4nrb“,“AAN4nvR“,“AAN42Yx“,“AAN4bjv“,“AAN3TFh“,“AAN3jVr“,“AAN4n4K“,“AAN3PwN“,“AAN1qtQ“,“AAN4iCw“,“AAN4058″,“AAN2FNI“,“AAN49El“,“AAN2kBe“,“AAN3xU8″,“AAN46Cz“,“AALb8Ch“,“AAN403y“,“AAN3780″],“exclcss“:[54702371,-1917159379,1610284228,1695086248],“excljs“:[54702371,-1917159379,1695086248,246664348],“rcc“:35,“p“:2,“pvid“:“358a5292072b4f449787f0d85902c09c“}“ data-modules-request=“{„Regions“:[{„Type“:“section“,“Key“:“oneriver.main“,“Modules“:[{„Type“:“oneriver.module“,“Key“:“oneriver.module“,“StreamCount“:0,“StreamPagingOffset“:0,“StreamIsBatching“:false}]}],“TrackingStartIndex“:0}“ data-pag-set=“{„eis“:true,“rt“:5000,“prt“:20000,“dfb“:3500,“rspa“:2,“mpr“:-1}“ data-next-page-ajax-url=“/de-de/nachrichten/oneriverajaxpage?li=BBqg6Q9&startIndex=35&count=25&contentId=AAN4sRy&page-mode=Normal&pageIndex=2&pvid=358a5292072b4f449787f0d85902c09c&rnd-mode=Flexible“ data-region=“oneriver.module_oneriver.module“ data-id=“167″ data-m=“{„i“:167,“p“:0,“n“:“river_content“,“y“:8,“o“:1}“ videoexists=“false“ style=“height: 635.8rem;“>
8 August 2021 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Flüchtlinge

Wie geht es mit den Syrern in der Türkei weiter?

von Fremdeninfo 7 August 2021
von Fremdeninfo

 

Wie geht es mit den Syrern in der Türkei weiter?

Von

dtj-online

–

07.08.2021


Mittlerweile leben fast vier Millionen Flüchtlinge aus Syrien in der Türkei. Während die einen sie nicht mehr im Land sehen wollen, sehen andere sie als tragende Säule der türkischen Wirtschaft. Nun flammt eine Diskussion über die Zugewanderten in der Türkei auf, die auch langfristig zu einem zentralen Wahlkampfthema werden könnte.

Es war Ende April 2011, als die ersten Flüchtlinge aus Syrien in der Türkei ankamen. Sie flohen vor dem Bürgerkrieg im eigenen Land. Zuerst kamen etwa 252 Flüchtlinge, doch schon bald sollten es mehr werden. Mittlerweile zählt die türkische Generaldirektion für Migrationsverwaltung fast vier Millionen Syrer, die in der Türkei Zuflucht gefunden haben. Für diese hohe Zahl ist auch der Flüchtlingspakt zwischen der Europäischen Union (EU) und der Türkei mitverantwortlich. Dem Abkommen nach sollte die türkische Regierung gegen Schlepperbanden vorgehen und alle von den griechischen Inseln ankommenden Flüchtlinge zurücknehmen. Im Umkehrschluss sicherte die EU zu, für jeden zurückgenommenen Flüchtling einen registrierten Flüchtling aufzunehmen. Außerdem und vor allem aber sollten der türkischen Regierung etwa sechs Milliarden Euro zur Versorgung syrischer Flüchtlinge bereitgestellt werden. Beide Seiten feierten den Deal als großen Erfolg.

Doch es gibt auch Kritik. Auf Seiten der EU bezieht sie sich darauf, dass die Regierung des Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdoğan auf diese Weise unterstützt wird. Dieser wird vor allem wegen Entgleisungen in Bezug auf Menschenrechte und die Unterdrückung Oppositioneller kritisiert. Innerhalb der türkischen Bevölkerung hingegen will man nicht viel von der EU-Unterstützung wissen. Dort bezieht sich der Ärger hauptsächlich auf die Syrer selbst.

Syrer werden zum Wahlkampfinstrument

Die Syrer, die am Anfang als „Gäste“ angesehen und noch freundlich empfangen wurden, will man heute nicht mehr im Land haben. Sie seien überall und würden den Türken die Arbeit wegnehmen, heißt es mittlerweile an mancher Stelle. Besonders heftig werden syrische Jugendliche unter 30 Jahren kritisiert. Sie würden nur faulenzen und von der Türkei profitieren. Stattdessen sollen sie „in ihr Land zurück und kämpfen“, liest man in vielen Social Media-Kommentaren. Oft gehen diese Bemerkungen in Rassismus über. Das Konfliktpotenzial zwischen Einheimischen und Zugewanderten ist enorm, auch mit Hinblick auf die derzeit zusätzlich ankommenden afghanischen Flüchtlinge.

Dabei beschränkt sich das Problem nicht nur auf Ultra-Nationalisten. Selbst die säkulare Elite beteiligt sich an den Abschiebungsforderungen. Es war sogar der Vorsitzende der kemalistischen CHP Kemal Kılıçdaroğlu höchstpersönlich, der die jüngsten Diskussionen über eine Abschiebung der Flüchtlinge angestoßen hat. In einem Video sagte er, dass es zu den obersten Prioritäten seiner Regierung gehören werde, die Syrer innerhalb von zwei Jahren zurückzuführen. Man habe bereits alle Pläne ausgearbeitet. Zwar fand der CHP-Vorsitzende auch freundliche Worte gegenüber den Syrern, als er diese beispielsweise als „Geschwister“ bezeichnete, doch der Populismus war insgesamt nicht zu überhören. Das dürfte angesichts der Debatten um vorgezogene Wahlen nicht weiter verwunderlich sein.

Plan: Flüchtlinge mit hohen Nebenkosten abschrecken

Anders als der CHP-Chef sorgte Tanju Özcan, Oberbürgermeister der Stadt Bolu, für größere Aufregung. Dieser sagte auf einer Pressekonferenz, dass man die Gäste endlich verabschieden wolle. Da diese aber nicht freiwillig gehen würden, werde man nicht-türkische Staatsbürger mit außergewöhnlichen Maßnahmen abschrecken. So sollen Ausländer unter anderem bei den Wasserversorgungskosten das zehnfache des normalen Preises zahlen.

Die Aussagen des CHP-Mitglieds sorgten zwar selbst bei Parteigängern für Kopfschütteln, dennoch wird darin das Ausmaß der Wut gegenüber Syrern deutlich. Damit betreibt die Partei aber auch ein Stück Wahlkampf. So hat sich auch der Vorsitzende der ultra-nationalistischen MHP, Devlet Bahçeli, in dieser Frage erstmals seit der Versöhnung mit dem türkischen Staatspräsidenten öffentlich gegen die Flüchtlinge positioniert. Wer an den Feiertagen anlässlich des islamischen Opferfests zurück nach Syrien gegangen sei und dort keine Probleme bekommen habe, solle auch nicht zurückkehren, so Erdoğans Bündnispartner. Tatsächlich waren viele zum jüngsten Fest für wenige Tage nach Syrien gereist und anschließend zurückgekommen.

Flüchtlinge wichtige Säule der türkischen Wirtschaft?

Erdoğan selbst will die Syrer auf keinen Fall zurückschicken. Erst letzte Woche sagte er vor Journalisten, dass man niemanden, der bei ihnen Zuflucht gefunden habe, „in den Schoß von Mördern“ legen werde, solange man an der Regierung sei. Mit den Syrern und dem EU-Türkei-Flüchtlingsabkommen hat der türkische Präsident ein wichtiges Druckmittel gegenüber der EU: Würde er die Grenzen öffnen, könnte die EU vor einem großen Problem wie schon bei der ersten großen Flüchtlingswelle 2015 stehen.

Es gibt aber auch Stimmen, die im Verbleib der Syrer einen großen Vorteil sehen. Diese Ansicht wird derzeit eher von Mitgliedern der regierenden AKP vertreten. In diesem Zusammenhang sprach der ehemalige stellvertretende AKP-Vorsitzende Yasin Aktay von den Syrern als tragende Säule der türkischen Wirtschaft. „Wenn Sie aus einigen Regionen die Syrer wegschicken, wenn die Syrer weggehen, würde die Wirtschaft des Landes einbrechen“, so Aktay in einem Interview mit Euronews. Kurze Zeit später vernahm man von Mehmet Özhaseki, dem aktuellen stellvertretenden Vorsitzenden der Partei, ähnliche Aussagen. Die Syrer würden in der Industrie von Gaziantep und Kayseri die härtesten Arbeiten erledigen. Das sorgte innerhalb der Bevölkerung für große Verwunderung.

Laut einer Studie der internationalen Arbeitsorganisation ILO arbeiten derzeit rund 950.000 Syrer in der Türkei. Doch die Dunkelziffer, also die Zahl derer, die inoffiziell im Land beschäftigt sind, wird viel höher geschätzt. Laut der Studie sind die meisten Syrer im Handelswesen, Bauwesen und in der Produktion und dort vor allem in der Textilindustrie tätig.

7 August 2021 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Flüchtlinge

Türkei nimmt Migranten nicht zurück: Athen bittet EU um Hilfe

von Fremdeninfo 5 August 2021
von Fremdeninfo

Türkei nimmt Migranten nicht zurück: Athen bittet EU um Hilfe

Von

dtj-online / dpa

=“Weniger Migranten in Auffanglagern auf den Ägäis-Inseln“ width=“696″ height=“464″>
Archivfoto: Eine Frau steht mit einem Baby im Arm und drei kleinen Kindern im Flüchtlingslager Kara Tepe in der Nähe von Mytilini auf Lesbos zwischen Zelten. Foto: Panagiotis Balaskas/AP/dpa

Griechenland hat die EU-Kommission aufgefordert, die Türkei zur Rücknahme von abgewiesenen Asylbewerbern zu bewegen. Mittlerweile gebe es auf den griechischen Inseln 1908 Migranten, deren Asylanträge abgelehnt worden seien.

Laut dem Flüchtlingsabkommen zwischen der Türkei und der EU von 2016 ist die Türkei verpflichtet, diese Menschen von Griechenland zurückzunehmen. Ankara hatte die Rückführung jedoch im März 2020 auf Eis gelegt und den Schritt mit der Corona-Pandemie begründet.

Die Türkei verweigere seit 17 Monaten die Zusammenarbeit, obwohl es längst Corona-Tests gebe, um bei der Rückführung Sicherheit zu gewährleisten, kritisierte der griechische Migrationsminister Notis Mitarakis am Mittwoch mit einem Schreiben an die Brüsseler Behörde. Athen hatte bereits im Januar die Hilfe der EU gefordert.

EU schaltet sich ein

Bislang sei jedoch nichts geschehen. Man erwarte, dass das Nachbarland den Verpflichtungen des Flüchtlingspakts nachkomme – sowohl bei der Rücknahme abgelehnter Asylbewerber als auch im Bemühen, illegale Überfahrten zu verhindern.

Die EU-Kommission bestätigte am späten Mittwochnachmittag den Eingang des Schreibens. „Die Kommission (…) unterstützt weiterhin alle Bemühungen um eine Wiederaufnahme der Rückführungen von den griechischen Inseln in die Türkei„, sagte eine Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur. Man wisse um die Herausforderungen Griechenlands.

Auf den griechischen Inseln der Ost-Ägäis befinden sich derzeit insgesamt noch rund 6650 Migranten.

dpa/dtj

5 August 2021 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Archive

Baerbock: Grüne wollen Einwanderungsministerium schaffen

von Fremdeninfo 3 August 2021
von Fremdeninfo

 

  1. Baerbock: Grüne wollen Einwanderungsministerium schaffen

Politik

Baerbock will Einwanderungsministerium für „Vielfalts- und Teilhabepolitik“ schaffen


 
Diversität sei schon lange Realität in Deutschland, sagt Annalena Baerbock
Quelle: Getty Images/Pool
Annalena Baerbock hat die Einrichtung eines Ministeriums für Einwanderung gefordert. Die Äußerung fiel in einem Interview mit einer deutsch-türkischen Interessenvertretung, deren Dachverband sich für ein solches Ministerium einsetzt.
Die Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock will nach der Bundestagswahl ein Einwanderungsministerium schaffen. Es sei an der Zeit, nicht nur über Einwanderung zu reden, sondern vor allem darüber, wie man Gleichstellung und Teilhabe in der Gesellschaft wirklich schaffen könne, sagte Baerbock in einem Interview mit der Türkischen Gemeinde in Deutschland (TGD). „Dafür muss Einwanderungspolitik nicht zuletzt aus dem Innenministerium herausgelöst werden und eben die Vielfaltspolitik, die Teilhabepolitik in den Mittelpunkt eines gebündelten Ministeriums gestellt werden.“

Diversität sei schon lange Realität in Deutschland, so Baerbock. Trotzdem fehle es der Einwanderungsgesellschaft sowohl an einem Selbstverständnis als auch an einem öffentlichen Diskurs. Es sei an der Zeit, nicht nur über Einwanderung zu reden, sondern vor allem darüber, wie man Gleichstellung und Teilhabe in der Gesellschaft wirklich schaffen und Diskriminierung bekämpfen könne.

„Gerade in Führungspositionen, gerade in einigen Berufsgruppen, auch in der Politik, in der Öffentlichkeit sind eben nicht alle gleichberechtigt repräsentiert“, sagte Baerbock. Daher wollten die Grünen auch ein Bundespartizipations- und Teilhabegesetz vorlegen, um künftig bei Bundesgremienbesetzungen „deutlich die Vielfältigkeit in unserem Land auch sicherzustellen“.

Die TGD, die das Interview auf YouTube veröffentlichte, ist eine Interessenvertretung türkischstämmiger Deutscher und in Deutschland lebender Türken. Sie ist Mitglied der Bundeskonferenz der Migrantenorganisationen, zu deren Kernforderungen ein neues Ministerium gehört, in dem die „Themenfelder Teilhabe und Chancengleichheit in der Einwanderungsgesellschaft“ verankert werden sollen.

„Wir fordern einen Paradigmenwechsel in der gesamten Migrationspolitik und eine Abkehr vom bisherigen Grundtenor (Migration als Bedrohung und Regulierungsproblem)“, heißt es auf der Homepage der Bundeskonferenz. „Damit das gelingt, muss Migrationspolitik vom Bundesinnenministerium als dem Sicherheitsressort abgekoppelt werden.“ Baerbock wählte in dem Interview ähnliche Formulierungen und berief sich auch auf die Forderungen der Bundeskonferenz.

m Februar hatten mehrere prominente Grünen-Mitglieder in einem Positionspapier ein Ministerium für gesellschaftlichen Zusammenhalt gefordert. Dieses solle unter anderem für Einwanderung, Migration und Flucht zuständig sein. Unterschrieben wurde das Papier von 18 Parteimitgliedern, darunter Claudia Roth und Katharina Schulze.

Schon im Jahr 2016 war die Idee eines Einwanderungsministeriums diskutiert worden, nachdem sich die damalige Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoguz (SPD), dafür eingesetzt hatte. Grüne und Linke hatten den Vorschlag damals unterstützt.

3 August 2021 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Neuere Beiträge
Ältere Beiträge

Beliebte Artikel

  • Statistik: Bürgergeld-Bezieher nach Nationalitäten – Stand Anfang 2025

    22 Juli 2025
  • Appell für Gerechtigkeit: Frauen der AABF wehren sich gegen Willkür und Rechtsbrüche

    4 Dezember 2025
  • Journalist und Aktivist Hakan Tosun stirbt nach brutalem Angriff

    14 Oktober 2025
  • Der Löwenanteil -Para _Şêr

    19 August 2025
  • Begegnungen am Radweg: Eine Geschichte von Mensch, Natur und einem besonderen Rabenfreund

    23 August 2025

Unser Team

Cumali Yağmur

Verantwortliche Redaktor

Ayşe Eker

Ayşe Eker

Redaktorin

Erdoğan Sedef

Erdoğan Sedef

Redaktor

Rojin Erten

Rojin Erten

Redaktor

Can Taylan Tapar

Can Taylan Tapar

Redaktor

Halit Yaşar Demirbağ

Halit Yaşar Demirbağ

Redaktor

Kategorien

  • Allgemein
  • Archive
  • Impressum
  • Politik
  • Religion
  • Flüchtlinge
  • Kultur
  • Frauen
  • Jugend
  • Salafismus
  • Veranstaltungen
  • Information
  • Rassismus
  • Antisemitismus
  • Fremdenfeindlichkeiten
  • Bildung
  • Featured

Neueste Artikel

  • Rechte Gewalt in Niedersachsen und Bremen nimmt zu: Einige Regionen fallen als Schwerpunkte besonders auf

    8 Mai 2026
  • Rassismus und Nationalismus bedrohen Migranten

    8 Mai 2026
  • Grüne schicken Gökçe und Paschek ins Rennen

    7 Mai 2026
  • Ein Land unter der weinenden Sonne von İkra

    7 Mai 2026
  • Unterstützung von der DEM-Partei: „Ich würde das sofort unterschreiben“

    6 Mai 2026

Über uns

Die „Fremden“ Info-Zeitung ist eine in Niedersachsen ansässige Redaktion, die sich auf die rechtlichen, politischen und sozialen Angelegenheiten von Einwanderern und Flüchtlingen konzentriert. Wir beobachten und analysieren relevante Entwicklungen in der Region Hannover und vertreten die Interessen von Mitbürgern mit Migrations- und Fluchthintergrund bei Behörden, Verbänden und politischen Parteien.

Statistik: Bürgergeld-Bezieher nach Nationalitäten – Stand Anfang 2025

22 Juli 2025

Neueste Artikel

Nach der positiven Entscheidung für Moschee spaltet Garbsener Politik und zwingt Fraktionen zu klarer Haltung
19 Juli 2025
Der Nahostkonflikt an deutschen Schulen: Was fällt Ihnen ein, wenn Sie „Gaza“ hören?
19 Juli 2025
Immer mehr Muslime fühlen sich nicht mehr gewollt in Deutschland
18 Juli 2025

Hervorgehoben

Statistik: Bürgergeld-Bezieher nach Nationalitäten – Stand Anfang 2025
22 Juli 2025
Appell für Gerechtigkeit: Frauen der AABF wehren sich gegen Willkür und Rechtsbrüche
4 Dezember 2025
Journalist und Aktivist Hakan Tosun stirbt nach brutalem Angriff
14 Oktober 2025
  • Startseite
  • Anmelden
  • Über uns
  • Kontakt
  • Datenschutzerklärung
  • Newsletter
  • Impressum
Fremdeninfo
  • Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung