• Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung
Fremdeninfo
  • Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung
Fremdeninfo
Fremden Info
Einwandererinnen und Flüchtlingspolitik
  • Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung
Flüchtlinge

EU-Bericht: Italien blockiert Rücknahme von Asylbewerbern

16 Juli 2026 0 Kommentare
Flüchtlinge

Asyl-Verschärfung: In Großbritannien zu bleiben, wird für alle Ausländer schwere

14 Juli 2026 0 Kommentare
Flüchtlinge

Prämien für Rückkehrer: Poseck für regelmäßige Abschiebeflüge nach Syrien

13 Juli 2026 0 Kommentare
Flüchtlinge

Mehr als eine Million Migranten beantragen rechtlichen Status in Spanien

12 Juli 2026 0 Kommentare
AllgemeinFlüchtlinge

Güler will in Syrien für „inklusiven Transitionsprozess“ werbenSerap

15 Juni 2026 0 Kommentare
Flüchtlinge

Das neue europäische Asylrecht

13 Juni 2026 0 Kommentare
Flüchtlinge

Religiöse Minderheit im Irak Nordrhein-Westfalen schiebt keine Esidinnen mehr ab

von Fremdeninfo 19 Dezember 2023
von Fremdeninfo

Esidinnen Religiöse Minderheit im Irak

Religiöse Minderheit im Irak Nordrhein-Westfalen schiebt keine Esidinnen mehr ab

Von Tagesschu

Als einziges Bundesland will NRW für drei Monate keine jesidischen Frauen und Kinder mehr in den Irak abschieben. Die Landesregierung verhängte einen entsprechenden Erlass. Die Minderheit sei erheblichen Gefahren ausgesetzt, hieß es zur Begründung.

Nordrhein-Westfalen hat als erstes Bundesland einen sofortigen Abschiebestopp für  Esidische Frauen und Kinder verhängt. Grundlage ist ein Erlass des zuständigen Ministeriums für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration, wie mehrere Medien berichteten. Dieser verhindert eine Rückführung von Esidinnen in ihr Herkunftsland – den Irak. und Türkei, Iran Surien 

Die nordrhein-westfälische Fluchtministerin Josefine Paul sagte gegenüber dem „Spiegel“, die Bundesländer seien eigenmächtig in der Lage, einen Abschiebestopp für eine Dauer von drei Monaten zu erlassen. Dieser könne danach noch einmalig verlängert werden, so die Grünenpolitikerin.

Flüchtlingsabkommen Deutschland und Irak vereinbaren offenbar Kooperation

Um mehr Asylsuchende in ihre Herkunftsländer zurückzubringen, will die Bundesregierung Migrationsabkommen schließen. mehr

Berichte über Zwangsprostitution und Versklavung

„Die Berichte über die Situation für diese Gruppe im Nordirak sind besorgniserregend“, erklärte Paul. „Die irakische Regierung ist laut Einschätzung des Auswärtigen Amtes nicht in der Lage, den Schutz von religiösen Minderheiten in vielen Gebieten sicherzustellen.“ Insbesondere  Esidische Frauen und Kinder seien im Nordirak erheblichen Gefahren ausgesetzt.

So sei es in den Siedlungsgebieten im Irak immer wieder zu Zwangsprostitution, Rekrutierung von Kindersoldaten und Versklavung gekommen. Laut Berichten von Menschenrechtsorganisationen seien zahlreiche Frauen durch IS-Terroristen verschleppt und verkauft worden.

Fluchtministerin Paul: Faeser zeigt sich untätig

Gegenüber „Neuen Ruhr Zeitung / Neuen Rhein Zeitung“ kritisierte Paul, dass Bundesinnenministerin Nancy Faser bislang keinen bundesweiten Abschiebestopp für  Esiden verhängt habe. Sie selbst habe sich mehrfach dafür eingesetzt. „Aus der verheerenden menschenrechtlichen Situation, insbesondere für Frauen und Kinder, zieht Ministerin Faeser aber leider keine Schlüsse und zeigt sich untätig.“

Esiden sind eine religiöse Minderheit unter den Kurden mit mehreren Hunderttausend Mitgliedern. Sie leben vor allem im nördlichen Irak. Viele sind jedoch vor der Terrormiliz IS geflüchtet. Der jesidische Glaube vereint Elemente verschiedener nahöstlicher Religionen, vor allem aus dem Islam, aber auch aus dem Christentum.

Bundestag stimmt für Resolution Verfolgung der Esiden als Völkermord anerkannt

Ab 2014 tötete die Terrormiliz „Islamischer Staat“ Tausende Esiden im Nordirak. mehr

Bundestag verurteilte Verfolgung der Esiden

Der Deutsche Bundestag hatte im Januar die Verbrechen des IS an den Jesiden als Völkermord anerkannt. Alle Mitglieder und Parteien stimmten dem Beschluss einvernehmlich zu. Nach Recherchen des ARD-Magazins Monitor wurden aber dennoch in den vergangenen Monaten wieder vermehrt Esiden abgeschoben.

Hintergrund ist offenbar eine im Mai vereinbarte engere Zusammenarbeit der Bundesregierung mit dem Irak im Bereich Migration. Sie soll es vereinfachen, Asylsuchende aus dem Irak zurückzuführen.

19 Dezember 2023 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
suler.jpg
Bildung

Warum Integration in Schulen schon beim Deutschlernen scheitert

von Fremdeninfo 18 Dezember 2023
von Fremdeninfo

Warum Integration in Schulen schon beim Deutschlernen scheitert

Schuler gruppe dpa

Flüchtlingskinder besuchen im Saarland schon kurz nach ihrer Ankunft die Schule. Dort sitzen sie im normalen Unterricht und sollen nebenbei, in wenigen Stunden pro Woche, Deutsch lernen. Ein Konzept, das unter den aktuellen Bedingungen so nicht aufgeht, kritisieren Lehrkräfte.  

Ahmad* ist zum ersten Mal im Unterricht von Liana B.* Der 14-Jährige aus Syrien besucht erst seit Kurzem die Gemeinschaftsschule Schule in Saarbrücken. Seit wann genau er in Deutschland ist, weiß die Lehrerin nicht.

Auch sonst weiß sie nichts über ihren neuen Schüler, denn Ahmad spricht weder Deutsch noch Englisch noch sonst eine Sprache, mit der er sich mit der Lehrerin verständigen könnte. Einen Dolmetscher gibt es auch nicht. Weder um mit dem Kind, noch um mit seinen Eltern zu kommunizieren.

Ständig kommen neue Schüler

Das ist Alltag an dieser Schule – wie an vielen anderen im Saarland. Ankommende Flüchtlingskinder und -jugendliche werden schon kurz nach ihrer Ankunft im Saarland auf die Schulen verteilt. Ohne jegliche Vorbereitung ist das wie ein Sprung ins kalte Wasser.

„Es ist ein ständiges Kommen“, beschreibt der Schulleiter die Situation. Seit September seien 25 neue Flüchtlingskinder und -jugendliche neu auf seine Schule gekommen. „In manchen Wochen kommen vier auf einmal, in anderen gar keine.“

Jedem Kind wird eine Klasse zugewiesen, die seinem vermuteten Alter entspricht. Dort sitzt es dann im ganz normalen Unterricht zwischen den anderen Schülerinnen und Schülern.

Deutsch-Unterricht für Anfänger gekürzt

Gleichzeitig wird jedem Neuzugang eine DAZ-Gruppe zugeteilt. „DAZ“ steht für „Deutsch als Zweitsprache“. Diesen Unterricht besuchen alle neuen Schüler, die noch kein oder kaum Deutsch sprechen.

In der Regel haben die nicht-deutschsprachigen Schüler dieser Gemeinschaftsschule vier Stunden pro Woche DAZ-Unterricht. „Das ist viel zu wenig.“ Darin sind sich alle befragten Lehrer der Schule und die Schulleitung einig. Um zügig die deutsche Sprache lernen zu können, müsste es mindestens das Doppelte sein, meint etwa der Schulleiter.

Nach Ansicht des Forschers und Sprachdidaktikers Michael Becker-Mrotzek von der Universität Köln müsste es sogar noch viel mehr sein. „Eine Faustregel ist, dass gerade im ersten Jahr etwa die Hälfte des erteilten Unterrichts Deutsch-Förderung sein sollte. Also bei 28 Wochenstunden sollten 14 Stunden Sprachförderung sein.“

Doch statt mehr Deutschunterricht wurden die DAZ-Stunden im Vergleich zum vorherigen Schuljahr an dieser Schule sogar gekürzt. „Insgesamt haben wir in diesem Schuljahr acht Wochenstunden DAZ weniger“, so der Schulleiter. Begründet worden sei das seitens des Ministeriums mit dem Lehrermangel im DAZ-Bereich.

Schule hat weniger Sprachförderstunden

Verantwortlich für die Kürzung ist nach Angaben der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) auch ein anderer Verteilschlüssel, der seit diesem Schuljahr angewendet wurde. Der habe dazu geführt, dass manche Schulen weniger Sprachförderstunden bekamen.

Zudem: Wieviel DAZ-Unterricht ein Schüler bekommt, ist nicht einheitlich festgelegt. Wie das Bildungsministerium dem SR mitteilte, sollen das die Schulen selbst entscheiden. Es kann also vorkommen, dass Kinder mit dem selben Sprachniveau an der einen Schule nur vier Stunden DAZ pro Woche haben, an einer anderen sechs oder acht Stunden – je nach Kapazität der Schule.

Deutschunterricht endet zu früh

Ein weiterer Kritikpunkt, den Lehrer und Schulleiter anführen: Sobald Schüler das Anfängerniveau überschritten haben, fallen sie aus der DAZ-Förderung raus. Und das, obwohl sie dann erst Grundkenntnisse erworben haben – von fließendem Deutsch in Wort und Schrift sind sie zu dem Zeitpunkt noch weit entfernt.

Auch Sprachforscher Michael Becker-Mrotzek sieht das sehr kritisch: „Nach der ersten intensiven Phase von ein oder zwei Jahren muss die Förderung die nächsten drei bis fünf Jahre systematisch in einem geringerem Umfang weitergehen. Sonst können wir sogar Rückschritte beobachten.“

Oft nicht alphabetisiert

Zurück zu Ahmad. Seine DAZ-Lehrerin Liana versucht einzuschätzen, welche Deutschgruppe für ihn geeignet ist. „Oft können wir aufgrund der fehlenden Verständigungsmöglichkeit nur vermuten, ob sie in der Muttersprache alphabetisiert sind“, berichtet sie.

„Wenn sie schon Englisch können, ist das natürlich ein großer Vorteil. Dann gehen wir davon aus, dass sie auch die lateinische Schrift kennen.“

Aber sehr viele ankommende Kinder hätten große Schwierigkeiten mit dem Schreiben und Lesen, auch in ihrer Muttersprache. Gerade diese Schüler bräuchten eigentlich mehr Unterricht, um überhaupt eine Chance zu haben, den Anschluss an ihre Altersgruppe zu finden.

Hoher Anteil von nicht-deutschsprachigen Kindern

Dass dies nicht immer gelingt, legen auch die Zahlen zum Schulabschluss nahe: Nach Zahlen des Statistischen Landesamts geht jeder sechste ausländische Schüler (16,5 Prozent) im Saarland ohne Abschluss von der Schule.

Die Gemeinschaftsschule von Ahmad und seiner Lehrerin Liana besuchen derzeit Schülerinnen und Schüler aus rund 50 verschiedenen Nationen.

„Der Anteil unserer Schüler, die einen Sprachstand von maximal A2 haben, liegt aktuell bei rund 25 Prozent“, erzählt der Schulleiter. Das heißt: Rund ein Viertel der gesamten Schülerschaft spricht entweder gar kein oder nur sehr schlecht Deutsch.

DAZ-Lehrerin bekommt immer nur kurzfristige Verträge

Trotz allen Widrigkeiten macht DAZ-Lehrerin Liana ihre Arbeit große Freude. Seit vielen Jahren unterrichtet sie Deutsch als Zweitsprache. „Es ist mein Traumjob“, berichtet sie. Dennoch überlegt sie manchmal in einen anderen Bereich zu wechseln.

Warum? Weil sie trotz ihrer vielen Jahre Berufserfahrung immer noch im Zeitvertrag angestellt ist. Sie habe auch dieses Jahr erst wieder kurz vor den Sommerferien erfahren, dass sie im nächsten Schuljahr wieder einen Vertrag bekommt. Diese ständige Unsicherheit, die fehlende Planbarkeit sei zermürbend meint sie.

GEW: Planungen sind zu kurzfristig

Wie ihr geht es vielen anderen DAZ-Kräften sagt der Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Max Hewer. Die Situation der Sprachförderkräfte sei „ein Dauerthema“ mit dem sich die Gewerkschaft beschäftigte. Der Fall von Liana, sei typisch.

Momentan gebe es landesweit rund 230 Sprachförderkräfte an den Schulen. Für rund 130 seien inzwischen Planstellen geschaffen worden. Alle anderen bekommen weiter nur kurzfristige Zeitverträge.

Es müsse ein Bewusstsein her, dass die Integration von Flüchtlingen eine Daueraufgabe über viele Jahre sei. „Daueraufgaben, brauchen Dauerstellen“, so Hewer. Bisher werde immer noch zu kurzfristig geplant.

Das saarländische Bildungsministerium hat nach eigenen Angaben auf den steigenden Bedarf an DAZ-Kräften reagiert: Ab Februar will man weitere 20 Vollzeitstellen für Sprachförderkräfte schaffen – allerdings ebenfalls erstmal befristet für sechs Monate oder ein Jahr.

Mehr Angebote für Sprachförderung

Schon lange wird von den Lehrerverbänden und -Gewerkschaften mehr Sprachförderung an den Schulen im Saarland gefordert. Das aktuelle Angebot reicht nicht mehr aus. Das Bildungsministerium steuert jetzt nach.

*die Namen wurden auf Wunsch und zum Schutz der Betroffenen geändert.

Mehr zur Sprachförderung an Schulen

Ausländische Kinder ohne Abschluss – ein Problem des Systems?

Ausländische Kinder im Saarland schaffen häufig ihren Schulabschluss nicht. Wie eine SR-Recherche ergeben hat, geht jeder sechste ausländische Jugendliche ohne Abschluss von der Schule. Eine Ursache dafür ist die fehlende Sprachförderung. Aber die Nachteile fangen schon viel früher an.

Ministerium bessert bei Sprachförderung nach

Lehrerverbände und -Gewerkschaften fordern schon länger mehr Sprachförderung an den Schulen im Saarland. Der Bedarf wachse, das aktuelle Angebot reiche nicht aus. Das Bildungsministerium steuert jetzt nach – mit befristeten Vollzeitstellen.

Halbe Milliarde Euro für die Kindertagesbetreuung

Bildungsministerium will Deutschkenntnisse der Grundschüler verbessern

In saarländischen Grundschulen sollen Sprachförderung und normaler Unterricht verstärkt in einem stattfinden. So versucht das Bildungsministerium den schlechten Deutschkenntnissen der Grundschüler entgegenzuwirken.

Bildungsministerium plant Sprachförderung an Grundschulen

In saarländischen Grundschulen sollen Sprachförderung und normaler Unterricht verstärkt in einem stattfinden. So versucht das Bildungsministerium den schlechten Deutschkenntnissen der Grundschüler entgegenwirken

18 Dezember 2023 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
kirik.jpg
Archive

Westen fordert Ende der Siedlergewalt im Westjordanland

von Fremdeninfo 17 Dezember 2023
von Fremdeninfo

Westen fordert Ende der Siedlergewalt im Westjordanland

Quelle: ntv.de, jpe/AFP/dpa

 

Ein israelisches Militärfahrzeug im Westjordanland.

(Foto: IMAGO/SOPA Image

Nach der Terrorattacke der Hamas am 7. Oktober kommt es im Westjordanland zu Racheakten jüdischer Siedler. Staaten wie Großbritannien und Frankreich sowie die Europäische Union fordern nun ein Ende der Gewalt. Sie sehen Israel in der Pflicht zu handeln.

Mehrere westliche Staaten haben Israel zu einem Ende der Siedlergewalt gegen Palästinenser aufgerufen. Israel müsse „konkrete Maßnahmen ergreifen, um die beispiellose Gewalt israelischer Siedler im besetzten Westjordanland zu stoppen“, hieß es in einem gemeinsamen Aufruf, der unter anderem vom französischen Außenministerium veröffentlicht wurde.

Zu den Unterzeichnern gehören Australien, Großbritannien, Kanada, Frankreich und die Europäische Union und mehrere andere europäische Länder. Deutschland und die USA sind nicht genannt. „Wir verurteilen die Gewalttaten der extremistischen Siedler, die die palästinensischen Gemeinden terrorisieren“, heißt es. „Die Zunahme der Gewalt von extremistischen Siedlern gegen Palästinenser ist inakzeptabel.“ Seit Anfang Oktober hätten Siedler mehr als 340 Angriffe begangen, acht palästinensische Zivilisten getötet, mehr als 80 verletzt und rund 1000 Palästinenser aus ihrem Zuhause vertrieben.

Israel müsse die palästinensische Zivilbevölkerung im Westjordanland schützen. Verantwortliche müssten vor Gericht gestellt werden. „Wir bekräftigen unsere Position, dass israelische Siedlungen im besetzten Westjordanland dem Völkerrecht nach illegal sind und erinnern Israel an seine völkerrechtlichen Verpflichtungen.“

Die Lage im Westjordanland hat sich verschärft, seitdem die islamistische Terrororganisation Hamas am 7. Oktober Israel angegriffen hatte und Israel darauf mit massiven Luftangriffen und einer Bodenoffensive im Gazastreifen reagierte. Israel hatte während des Sechs-Tage-Kriegs 1967 unter anderem das Westjordanland und Ost-Jerusalem erobert. Heute verwaltet die Palästinensische Autonomiebehörde Teile des Westjordanlandes, darunter größere Städte.

Israel hat seine umstrittenen Siedlungen im Westjordanland systematisch ausgebaut. Die Vereinten Nationen haben diese Siedlungen als großes Hindernis für eine Friedensregelung eingestuft, weil sie kaum noch ein zusammenhängendes Territorium für die Palästinenser bei einer möglichen Zweistaatenlösung zulassen.

Quelle: ntv.de, jpe/AFP/dpa

17 Dezember 2023 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Archive

Bundesregierung genehmigt kaum Rüstungsexporte in die Türkei

von Fremdeninfo 16 Dezember 2023
von Fremdeninfo

Bundesregierung genehmigt kaum Rüstungsexporte in die Türkei

Von : dpa

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan (l) hatte bei seinem Besuch bei Bundeskanzler Olaf Scholz klargemacht, dass er sich wieder eine stärkere Kooperation im Rüstungsbereich wünscht. © Bernd von Jutrczenka/dpa

 

Der türkische Präsident Erdogan will wieder stärker mit Deutschland im Rüstungsbereich kooperieren. Die Bundesregierung steht aber auf der Bremse, obwohl es sich um einen Nato-Partner handelt.

Berlin – Die Bundesregierung hat dieses Jahr kaum noch Rüstungsexporte für den Nato-Partner Türkei genehmigt. Bis zum 3. Dezember gab die Ampel grünes Licht für 17 Anträge im Wert von zusammen 1,22 Millionen Euro. Kriegswaffenexporte wurden gar nicht mehr genehmigt. Das geht aus einer Antwort des Wirtschaftsministeriums auf eine Anfrage der Abgeordneten Sevim Dagdelen vom Bündnis Sahra Wagenknecht hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Bis zum gescheiterten Militärputsch in der Türkei 2016 hatte die Bundesregierung in großem Stil Rüstungsexporte in das Land genehmigt, unter anderem die von Griechenland heftig kritisierte Lieferung von Bauteilen für sechs U-Boote. Nach dem Putschversuch und dem Einmarsch türkischer Truppen in Syrien wurden die Exporte deutlich zurückgefahren und lagen in den letzten Jahren nur noch im niedrigen zweistelligen oder sogar einstelligen Millionenbereich.

Kommunikationsausrüstung und Jagdwaffen

Jetzt ist ein neuer Tiefpunkt erreicht. Genehmigungen wurden laut Wirtschaftsministerium für Kooperationsprojekte oder für Lieferungen mit Nato-Bezug erteilt. Zudem sei der Export von Detektions- und Dekontaminations- und Kommunikationsausrüstung sowie von Jagdwaffen genehmigt worden.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte bei seinem Besuch bei Bundeskanzler Olaf Scholz in Berlin im November aber klar gemacht, dass er sich wieder eine stärkere Kooperation im Rüstungsbereich wünscht. „Unser Nato-Verbündeter Deutschland muss natürlich auch mit entschlossenen Schritten vorangehen, wenn wir beispielsweise von Rüstungsgütern, der Industrie und dem Export sprechen. Das muss ungehindert möglich sein“, sagte er. Die Türkei will unter anderem 40 Eurofighter-Kampfjets kaufen, die von Deutschland mitproduziert werden.

Rüstungsexporte für rund 13 Millionen Euro für Saudi-Arabien

Eine vorläufige Absage hat die Bundesregierung bereits einer Lieferung von Eurofightern an Saudi-Arabien erteilt. Allerdings hat sie ihre strikten Exportbeschränkungen für die Regionalmacht mit großen Energiereserven im Juli etwas gelockert. In diesem Jahr wurden bisher Rüstungsexporte im Wert von 13,26 Millionen Euro nach Saudi-Arabien genehmigt, davon 7,41 Millionen für Kriegswaffen.

Auch für andere Länder der Region wie Ägypten (40,31 Millionen Euro), Katar (15,06 Millionen Euro) oder die Vereinigten Arabischen Emiraten (78,24 Millionen Euro) wurden Lieferungen genehmigt. Dagdelen kritisiert das scharf: „Es ist ein moralischer Offenbarungseid, dass die Ampel in Kriegs- und Spannungsgebiete im Nahen Osten massiv Rüstungsgüter liefert, statt einen Waffenstillstand im Gaza-Krieg zu unterstützen. Mit einer restriktiven Rüstungsexportpolitik hat die Bundesregierung nichts zu tun.“ dpa

16 Dezember 2023 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Flüchtlinge

Abschiebung von Jesiden Gebrochenes Versprechen?

von Fremdeninfo 15 Dezember 2023
von Fremdeninfo
exklusiv

Abschiebung von Jesiden Gebrochenes Versprechen?

Die Bundesregierung hatte Abschiebungen von Jesiden in den Irak noch im Frühjahr als „unzumutbar“ bezeichnet. Doch genau das passiert nach Recherchen des ARD-Magazins Monitor derzeit immer häufiger.

Unterthingau im Allgäu, Ende November. In der Flüchtlingsunterkunft am Rand des Dorfes macht Laila Khodaydaa gerade Frühstück, als Polizisten früh am Morgen in die Wohnung der Familie eindringen und ihr den Abschiebebescheid übergeben.

Eine Stunde hat sie Zeit, die Sachen zu packen. Dann wird sie zusammen mit ihrem Mann und zwei Kindern zurück in den Irak abgeschoben. Zurück in das Land, aus dem die jesidische Familie vor der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) geflüchtet war. 2019 sind sie nach Deutschland gekommen.

Nur die beiden anderen Töchter, Bascal und Jmana, Anfang 20, dürfen vorerst bleiben. Jmana erinnert sich: „Wir konnten uns kaum verabschieden. Man hat mich nicht zu ihnen gelassen. Ich war so aufgelöst, dass ich einen Nervenzusammenbruch bekommen habe und man mich ins Krankenhaus gebracht hat.“

Opfer des IS-Terrors

Familie Kheiry Khodaydaa gehört zur jesidischen Minderheit im Irak. 2014 tötete die IS-Terrormiliz im Nordirak schätzungsweise 5.000 Jesiden. Tausende Frauen und Kinder wurden verschleppt, versklavt, vergewaltigt. Auch Familie Khodaydaa floh damals vor dem IS in die Berge, musste immer wieder ihr Dorf verlassen, um zu überleben.

In Bayern fanden sie schließlich eine neue Heimat. Bascal und Jmana lernten Deutsch und holten ihren Schulabschluss nach. Jetzt machen beide eine Ausbildung zur Pflegehelferin und betreuen Senioren in einem Wohnheim des Roten Kreuzes. Einen sicheren Aufenthaltsstaus haben sie nicht, nur eine Duldung. Das bedeutet, auch für sie bleibt die Angst, abgeschoben zu werden.

Mutmaßlicher IS-Anhänger Bundesanwalt klagt Iraker wegen Völkermordes an

Das mutmaßliche IS-Mitglied soll das Kind einer Jesidin getötet haben, die er versklavt hatte. mehr

Völkermord anerkannt

Dabei hatte erst im Januar 2023 der Deutsche Bundestag die Verbrechen des IS an den Jesiden als Völkermord anerkannt. Ein Meilenstein und zugleich ein Signal für die Betroffenen, dass die erlittenen Grausamkeiten und ihr Schutzbedürfnis in Deutschland anerkannt werden. Alle Mitglieder und Parteien stimmten dem Beschluss einvernehmlich zu.

Im März erklärte die Bundesregierung zudem in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage: „Für jesidische Religionszugehörige aus dem Irak (…) ist es – ungeachtet veränderter Verhältnisse – nicht zumutbar, in den früheren Verfolgerstaat zurückzukehren.“

Dass nun dennoch vermehrt Jesidinnen und Jesiden in den Irak abgeschoben werden, hält die Menschenrechtsaktivistin Düzen Tekkal für verantwortungslos: „Ein Bekenntnis verlangt nach Konsequenzen. Und die politische Folge kann nicht Abschiebung heißen.“

Paradigmenwechsel

Hintergrund für die vermehrten Abschiebungen ist offenbar eine im Mai dieses Jahres vereinbarte engere Zusammenarbeit der Bundesregierung mit dem Irak im Bereich Migration. Sie soll es vereinfachen, Asylsuchende aus dem Irak zurückzuführen.

Noch sind die Zahlen nicht sehr hoch. Doch es zeichnet sich ein Trend ab. Bis Ende Oktober 2023 wurden 164 Personen in den Irak abgeschoben, 2022 waren es noch insgesamt 77, teilt das Bundesinnenministerium auf Monitor-Nachfrage mit.

Wie viele Jesidinnen und Jesiden sich unter den Abgeschobenen befinden, wird nach Monitor-Recherchen allerdings nicht erfasst. Zuständig für die Abschiebungen seien die Bundesländer, so das Bundesinnenministerium. Diese orientierten sich an den Entscheidungen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Das Bundesamt prüfe Asylanträge sorgfältig und entscheide immer im Einzelfall.

Flüchtlingsabkommen Deutschland und Irak vereinbaren offenbar Kooperation

Um mehr Asylsuchende in ihre Herkunftsländer zurückzubringen, will die Bundesregierung Migrationsabkommen schließen. mehr

Angst vor der Abschiebung

Wie das im Einzelfall jedoch aussehen kann, zeigt sich bei Alia Hassan aus Mülheim an der Ruhr. Die 25-Jährige floh 2019 mit ihrer Familie nach Deutschland. Mittlerweile spricht sie fast fließend Deutsch, holt ihr Abitur am Abendgymnasium nach und träumt davon, Medizin zu studieren. Nebenbei arbeitet sie in einem Eiscafé.

Doch auch sie erhielt vor Kurzem die Aufforderung, Deutschland innerhalb von 30 Tagen zu verlassen. Ihre beiden Schwestern dürfen dagegen bleiben. „Als ich den Brief bekommen habe, konnte ich das gar nicht glauben. Ich war sehr emotional und hatte große Angst.“

In ihrem Bescheid schreibt das BAMF: „Der Antragstellerin drohen weder Folter noch unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Bestrafung.“

Schutz der Minderheiten nicht garantiert

Droht ihr im Irak also keine Gefahr mehr? Erstaunlich ist: Das BAMF bezieht sich bei seinen Entscheidungen nach Angaben des Bundesinnenministeriums insbesondere auf die Lageeinschätzungen des Auswärtigen Amtes zum Irak.

Monitor liegt die aktuell gültige Lageeinschätzung vom November 2022 vor. Darin heißt es, dass religiöse Minderheiten im Zentralirak unter weitreichender faktischer Diskriminierung litten. „Der irakische Staat kann den Schutz der Minderheiten nicht sicherstellen.“

Wie eine Jesidin ihre Peiniger ausgetrickst hat Die Geschichte einer Flucht vor dem IS

Anfang August 2014 hat der IS jesidische Dörfer im Nordirak überfallen. mehr

Auch neun Jahre nach den IS-Grausamkeiten können Jesidinnen und Jesiden nicht in ihre Heimatregion im Irak zurückkehren, bestätigt auch Professor Jan Kizilhan von der Dualen Hochschule Baden-Württemberg: „Dort kämpfen verschiedene Rebellenorganisationen gegen die irakische Regierung, gegen die Kurden oder untereinander. Es kann lebensgefährlich sein, dorthin zu gehen.“

Versagen der Behörden

Kritik an der Bundesregierung kommt nun sogar aus den eigenen Reihen. Max Lucks, Bundestagsabgeordneter und Grünen-Obmann im Ausschuss für Menschenrechte, sieht in der Abschiebung von Jesidinnen und Jesiden ein gebrochenes Versprechen der Bundesregierung und auch ein Versagen der Behörden: „Wir schieben diese Leute dorthin zurück, wo sie nicht sicher sind. Das ist aus meiner Sicht ein moralischer Bankrott für unser Land.“

Er wirft der Bundesregierung vor, aufgrund einer verschärften Asylpolitik ihre eigenen Versprechen zu brechen, um die Zahlen der Abschiebungen nach oben zu treiben.

15 Dezember 2023 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Information

Anti-Terroreinsatz in Berlin-Mitte – BKA durchsucht Wohnung mit Spürhunden Von Die Welt

von Fremdeninfo 15 Dezember 2023
von Fremdeninfo

Anti-Terroreinsatz in Berlin-Mitte – BKA durchsucht Wohnung mit Spürhunden

 Von Die Welt

Die Sicherheitsbehörden haben in Berlin, Rotterdam und Dänemark mehrere Hamas-Mitglieder festgenommen. Sie werden verdächtigt, Anschläge auf jüdische Einrichtungen in Europa geplant zu haben. In Berlin-Mitte gab es am Abend eine weitere Durchsuchung.

 

Anti-Terroreinsatz in Berlin-Mitte – BKA durchsucht Wohnung mit Spürhunden © dpa/Marijan Murat

 

In Deutschland, den Niederlanden und Dänemark sind am Donnerstag nach Angaben von Sicherheitsbehörden mehrere mutmaßliche Hamas-Mitglieder festgenommen worden, die Anschläge gegen jüdische Einrichtungen in Europa geplant haben sollen. Wie der Generalbundesanwalt in Karlsruhe am Donnerstag mitteilte, wurden drei Personen in Berlin und ein weiterer Verdächtiger in Rotterdam festgenommen.

Sie seien der Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung verdächtig. Den Ermittlungen zufolge sollten Waffen nach Berlin geschafft und für mögliche Anschläge auf jüdische Einrichtungen in Europa bereitgehalten werden. Bei den Festgenommenen handelt es sich um die im Libanon geborenen Abdelhamid Al A. und Ibrahim El-R., um den ägyptischen Staatsangehörigen Mohamed B. sowie den niederländischen Staatsangehörigen Nazih R.

Die vier Männer sollen seit Jahren Hamas-Mitglieder sein und sich an Auslandsoperationen der Vereinigung beteiligt haben. Sie sollen „über eine enge Anbindung“ an Führungskräfte des militärischen Flügels der Hamas verfügt haben.

Abdelhamid Al A. sei von der islamistischen Hamas beauftragt worden, ein Erddepot mit Waffen in Europa ausfindig zu machen, das die Terrororganisation dort in der Vergangenheit angelegt hatte. Seine Weisungen soll er von Führungskadern der Hamas im Libanon entgegengenommen haben. Die Waffen sollten laut Bundesanwaltschaft nach Berlin verbracht werden.

Im Oktober 2023 machten sich demnach drei der Männer in unterschiedlicher Zusammensetzung mehrfach von Berlin aus auf die Suche nach den Waffen. Unterstützt wurden sie dabei von Ibrahim El-R.

WELT erfuhr aus Sicherheitskreisen, dass die Behörden die Festgenommenen seit Sommer im Visier hatten. Im Zuge der Festnahme des Trios sollen Beamte aktuell auf der Suche nach einem Waffendepot sein. Die ganze Angelegenheit zeige, wonach Europa nicht mehr nur Rückzugs-, sondern auch Aktionsraum für Hamas-Terroristen sei.

Am späten Donnerstagabend führte die Polizei nach Informationen von WELT in der Alten Jakobsstraße in Berlin-Mitte einen Anti-Terroreinsatz durch. Maskierte Beamte des BKA stürmten dabei begleitet von Hunden ein Mehrfamilienhaus. Es soll sich um die Wohnung des Beschuldigten Ibrahim El-R. handeln. Ob sich dieser noch im Objekt aufhielt, war zunächst unklar.

Festnahmen auch in Dänemark

Justizminister Marco Buschmann (FDP) bestätigte auf X den Einsatz und bedankte sich den Einsatzkräften. „Wir müssen daher alles dafür tun, damit Jüdinnen und Juden in unserem Land nicht abermals um ihre Sicherheit fürchten müssen.“ Der Zentralrat der Juden äußerte sich besorgt. Dies „zeigt in erschreckender Weise, wie akut die terroristische Bedrohung auch in Deutschland ist“, sagte Zentralratspräsident Josef Schuster am Donnerstag in Berlin. „Gleichzeitig ist es beruhigend, mit welch wachem Blick die Sicherheitsbehörden jüdisches Leben in Deutschland schützen. Ihnen gilt mein Dank.“

Zuvor hatten der dänische Geheimdienst (PET) von vier Festnahmen wegen der mutmaßlichen Planung eines Terroranschlags berichtet. Drei davon seien in Dänemark erfolgt, eine in den Niederlanden. Nach Angaben des israelischen Auslandsgeheimdienstes haben auch sie Verbindungen zur Hamas.

Sie hätten im Auftrag der Terrororganisation gehandelt, teilte das Büro von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu unter Berufung auf den Auslandsgeheimdienst Mossad mit. Die Behörden hätten damit „einen Anschlag vereitelt, dessen Ziel es war, unschuldige Zivilisten auf europäischem Boden zu töten“. WELT erfuhr, dass es keine direkte Verbindung zwischen der deutschen und dänischen Zelle gebe.

Die Hamas habe „unermüdlich und intensiv daran gearbeitet, ihre tödlichen Operationen auf Europa auszudehnen“, hieß es von israelischer Seite weiter. Ziel sei, „israelische, jüdische und westliche Ziele um jeden Preis anzugreifen“. Die Hamas stelle damit „eine Bedrohung für die innere Sicherheit dieser Länder dar“.

Betätigungsverbot für Hamas in Deutschland

Seit dem Terrorangriff vom 7. Oktober nehmen Befürchtungen zu, dass es auch in Deutschland zu Anschlägen kommen könnte. Erst Anfang November hatte Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) ein Betätigungsverbot für die Hamas erlassen. Außerdem sprach Faeser ein Vereinsverbot für den deutschen Ableger des palästinensischen Netzwerkes Samidoun aus.

In Deutschland geht das Bundesamt für Verfassungsschutz von rund 450 Mitgliedern der Hamas aus. Deren Aktivitäten umfassten den Erkenntnissen zufolge bisher Sympathiebekundungen und Propagandaaktivitäten sowie das Eintreiben von Spenden. Im Gegensatz zu islamistischen Terrorgruppen wie al-Qaida oder Islamischer Staat (IS) verübte die Hamas bisher keine Anschläge in westlichen Staaten, sondern ausschließlich in Israel und den Palästinensergebieten.

15 Dezember 2023 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Archive

Israel und der Gaza-Krieg: Spaltet die Debatte den Berliner PEN?

von Fremdeninfo 14 Dezember 2023
von Fremdeninfo

Israel und der Gaza-Krieg: Spaltet die Debatte den Berliner PEN?

von : Tagesspiegel

 

Der Kongress des PEN Berlin am Wochenende sorgt für Furore. Kommen dort vor allem Israel-Kritiker zu Wort? Was hat das für Folgen für den noch jungen Autorenclub? Drei Experten antworten.

Israelische Soldaten bei einem Einsatz gegen die Hamas im Gazastreifen. © Foto: REUTERS/ISRAEL DEFENSE FORCES
 

Erst vor eineinhalb Jahren wurde der PEN Berlin hoffnungsfroh gegründet. Aber jetzt gibt es Krach vor seinem Kongress „Mit dem Kopf durch die Wände“ am kommenden Wochenende.

Denn in den letzten Tagen haben mehrere Mitglieder, unter ihnen die Schriftstellerinnen Julia Franck und Anna Prizkau wie auch der Historiker Ernst Piper, den PEN Berlin verlassen. 

Spaltet der Krieg zwischen Israel und der Hamas den Club? In unserer Serie „3 auf 1“ erklären drei Experten, was jetzt zu tun ist. Alle Folgen von „3 auf 1“ finden Sie hier.

Balance-Akt müsste gelingen

Mit dem Kopf durch die Wände heißt das Motto des PEN-Kongresses an diesem Wochenende. Bisweilen macht es vor dem Hintergrund der Hamas-Terrorattacken und dem Gaza-Krieg schon auch den Eindruck, als mache der PEN Berlin genau das. Die Kritik, man positioniere sich nicht eindeutig genug für Israel oder distanziere sich zu wenig von der BDS-Bewegung, moderieren Eva Menasse und Deniz Yücel manchmal etwas arg non-chalant weg, mit Verweisen auf eigene Veranstaltungen oder dass man Menschen mit BDS-Sympathien nicht gleich verunglimpfen sollte, sondern mit ihnen diskutieren.

Dann aber ist es auch so, dass natürlich in einem Verein wie dem PEN Berlin debattiert und gestritten wird, das ist sein Sinn und Zweck – und dass es gilt, unterschiedlichste Positionen und Meinungen auszuhalten, am Ende bildet

die Schriftstellervereinigung auch nur die globale Disparatheit in Sachen Israel und Palästina ab. Bislang gelingt der Balance-Akt von PEN Berlin, und das müsste er auch nach diesem Wochenende.

BDS wirkt immer schaler

Alle Beteiligten an den Debatten und Debakeln auch des PEN Berlin sind Kinder ihrer Zeit. Das lässt sich so lakonisch feststellen, wie die Tatsache, dass kulturpolitisch aktive und einflussreiche Kinder ihrer Zeit genau diesen Umstand reflektieren sollten, also dass sie zeittypischen Moden und Trends unterworfen sind. Es geht darum, dass wir auch, wo nötig, Erwachsene unserer Zeit sind, Leute, die erkennen, wie Israel zum Sündenbock, zum Juden unter den Staaten wurde. Umso bitterer ist jetzt für viele der Abschied vom Bild der Hamas als antikolonialer Heldentruppe, sie hat sich ja als massenmörderische Terrorsekte offenbart.

Im Licht ihres Überfalls auf Israel, die einzige Demokratie im Nahen Osten, wirkt auch die BDS-Bewegung immer schaler, die zum Boykott von Israels Kultur, Wissenschaft und Waren aufruft. Dass der PEN-Berlin darüber streiten muss, ist ein Symptom der Zeit, in der zu viele noch nicht erfasst haben, worum es in den Konflikten der Gegenwart geht. Demokratie oder Autokratie – das ist hier die Frage.

Austritte jüdischer Autoren wiegen schwer

Die Austritte jüdischer Autoren wie Richard C. Schneider und Julia Franck in den vergangenen Wochen wiegen schwer, ebenso der von Ernst Piper, einem sehr angesehen Historiker. Auch wenn wir kein Tanzverein höherer Diplomatentöchter sein wollen und nicht alle die Kunst der Beleidigung auf hohem Niveau beherrschen können, wundert mich der Mangel an kommunikativen Fähigkeiten. Die Austritte sind inhaltlich begründet, betreffen aber auch die Umgangsformen. Da liegt es nahe, schnell einen Zoom oder runden Tisch zu machen, aber manche rufen lieber ihren Anwalt an.

Die Befürchtung, der Kongress diene als Bühne für Dschihadistenversteherinnen und Identitätsfanatiker wird hoffentlich entkräftet werden. Vielleicht kommt man sogar soweit, den Schwarzen Schabbat weltpolitisch zu verstehen, schließlich greifen autoritäre altmaskuline Systeme die modernen Länder entschlossen an. Es wird jedenfalls sehr spannend, denn manche warten das erstmal ab, bevor sie über ihren Verbleib entscheiden.

14 Dezember 2023 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Religion

Innenministerium will Imam-Entsendung aus der Türkei schrittweise beenden

von Fremdeninfo 14 Dezember 2023
von Fremdeninfo

 

Innenministerium will Imam-Entsendung aus der Türkei schrittweise beenden

von: dpa

Bislang schickte die Türkei Vorbeter an deutsche Moscheen. Was hier gepredigt wird, wird in Ankara bestimmt. Nun endet die Entsendung. Das Innenministerium hat stattdessen eine neue Vereinbarung getroffen.

Gläubige beim Gebet in der Ditib-Zentralmoschee in Köln-Ehrenfeld: Ausbildung statt Import

 

 

   Gläubige beim Gebet in der Ditib-Zentralmoschee in Köln-Ehrenfeld: Ausbildung statt Import

Foto: Christoph Hardt / Panama Pictures / IMAGO

 

 

 

Deutsche Moscheegemeinden sind oft vom Ausland abhängig. Vor allem die Türkei entsendet und finanziert über den Ditib-Verband Imame in Deutschland. Nun soll es mit dem Import der Vorbeter vorbei sein. Das Bundesinnenministerium hat sich mit der Türkei auf ein schrittweises Ende der Entsendung von staatlich angestellten Imamen verständigt. Das teilte das Ministerium in Berlin mit.

Beide Seiten vereinbarten statt der Entsendung eine gemeinsame Initiative, mit der pro Jahr hundert Imame in Deutschland ausgebildet werden sollen. Die Entsendung staatlich bediensteter Religionsbeauftragter aus der Türkei werde »in gleicher Stärke reduziert«. Insgesamt sollen so schrittweise die derzeit rund tausend in Deutschland tätigen Prediger der türkischen Religionsbehörde Diyanet über die nächsten Jahre durch in Deutschland ausgebildete Imame ersetzt werden.

Die Diyanet-Imame sind hauptsächlich in den Moscheen der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion (Ditib) tätig. Einige Dutzend von ihnen predigen laut Informationen der Bundesregierung in den Gemeinden der Union der Türkisch-Islamischen Kulturvereine in Europa (ATIB) und von Milli Görüs – zwei Verbänden, die im aktuellen Jahresbericht des Bundesamts für Verfassungsschutz erwähnt werden.

Um den ausländischen Einfluss auf das, was in deutschen Moscheen gepredigt wird, noch vor dem endgültigen Ende der Entsendung von Imamen zurückzudrängen, soll die fachliche Verantwortung für diese Prediger im Laufe des Jahres 2024 nicht mehr bei den türkischen Generalkonsulaten liegen, sondern auf Ditib übergehen.

Die Bundesregierung will ihrerseits die Ausbildung zusätzlicher Imame im Inland fördern. Diese Ausbildung, die Absolventen von Studiengängen für islamische Theologie offensteht, soll aus drei Säulen bestehen: Deutschunterricht, islamische Religionslehre sowie deutsche Geschichte, gesellschaftspolitische Fragen und Werte.

»Ich freue mich, dass wir nach langen Verhandlungen erstmalig eine Vereinbarung mit der Türkei schließen konnten, mit der die Entsendung von staatlich bediensteten Imamen aus der Türkei beendet wird«, sagte Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD). Sie sagte: »Wir wollen, dass Imame sich in den Dialog zwischen den Religionen einbringen und Glaubensfragen in unserer Gesellschaft diskutieren.«

14 Dezember 2023 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Information

Dursun Düzer war der erste türkische Gastarbeiter in Füssen

von Fremdeninfo 14 Dezember 2023
von Fremdeninfo

Dursun Düzer war der erste türkische Gastarbeiter in Füssen

 

Eine spannende Lebensgeschichte

Dursun Düzer war der erste türkische Gastarbeiter in Füssen

Besuch: Dritter Bürgermeister Wolfgang Bader (links) mit Dursun Düzer. Dahinter Düzers Sohn Cengizhan und der Vorsitzende der Muslimgemeinde
Füssen Tuncay Yilmaz. © Stadt Füssen

 

Viele Mitglieder der türkischen Community nennen ihn respektvoll „Baskan“, was „Vorsteher“ bedeutet: Dursun Düzer. Er war der erste türkische Gastarbeiter, der nach Füssen kam.

Füssen – Dursun Düzer war der erste türkische Gastarbeiter, der nach Füssen kam. 60 Jahre ist das nun her. Dritter Bürgermeister Wolfgang Bader stattete Düzer einen Ehrenbesuch ab und hörte sich die Geschichte des 83-Jährigen an.

Dursun Düzer wurde in Giresun am Schwarzen Meer geboren. Als er elf Jahre alt war, zog seine Familie nach Istanbul in der Hoffnung nach einem besseren Leben. Der Umzug in die Metropole bedeutete einen Kulturschock für Düzer. Zwölf Jahre später sollte er einen weiteren, noch viel größeren, erleben: 1963 steigt er in einen Zug, drei Tage später kommt er in Füssen an – der erste türkische Gastarbeiter.

Seine Wahl fiel auf Füssen, da Düzer in der Türkei Textilarbeiter gelernt hatte und er bei den Hanfwerken Arbeit fand. Bei den Hanfwerken bezog er auch ein Mitarbeiterzimmer. Das Zimmer war spartanisch eingerichtet, reichte ihm aber aus. Bett, Schrank, Tisch und Stuhl sowie ein Kühlschrank; letzterer war allerdings defekt.

Neue Worte schrieb er mit Kreide auf den Boden

Ein defekter Kühlschrank war aber freilich Düzers kleinstes Problem. Drei Jahre brauchte er, um die deutsche Sprache zu lernen, neue Worte schrieb er stets mit Kreide auf den Boden oder auf seinen Tisch. Bis Düzer sich auf Deutsch verständigen konnte, kommunizierte er mit Gesten und anhand von Bildern, die er seinem Gegenüber zeigte – was freilich auch zu Missverständnissen führen konnte. So erinnert er sich noch heute amüsiert, dass eine Frau, der er ein Bild einer Kuh vorhielt, sauer wurde, da sie dachte, er wolle sie als Tier beschimpfen. Dabei wollte er lediglich erfahren, ob die Wurst auf der Semmel vom Schwein oder von der Kuh stammt.

Etwa ein dreiviertel Jahr, nachdem Düzer in Füssen ankam, heuerten weitere türkische Gastarbeiter in Füssen an. Für seine Landsleute war er von Anfang an der erste Ansprechpartner, der Vorsteher, der Baskan eben. Er genoss absolutes Vertrauen, sprang etwa als Dolmetscher bei Amtsgängen, beim Arzt oder bei der Polizei ein. Und wenn der Baskan sagte, der Kreditvertrag ist gut, dann unterzeichneten seine Landsleute. Düzer drängte die anderen Gastarbeiter außerdem beharrlich, Deutsch zu lernen und sich zu integrieren, 1970 gründete er den türkischen Arbeitnehmerverein in Füssen. Sein Sohn Cengizhan sagt: „Ich bin stolz auf meinen Vater, dass er sich immer so sehr für die anderen eingesetzt hat.“

Im Sommer täglich im Schwansee

1967 heiratet Düzer seine Frau Sevim in Istanbul, 1968 bekommen die beiden ihre Tochter. Zwei Söhne sollten folgen, inzwischen haben sie auch drei Enkel. Im Sommer ist Düzer täglich beim Schwimmen am Schwansee, außerdem liest er täglich mindestens drei Stunden. 60 Jahre nachdem Dursun Düzer in Istanbul in den Zug stieg, sagt er: „Ich bin glücklich, nach Füssen gekommen zu sein.“ (kb)

14 Dezember 2023 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Archive

Kritik an Erdogan – Türkische Gemeinde rechnet mit immer mehr türkischen Geflüchteten in Deutschland

von Fremdeninfo 13 Dezember 2023
von Fremdeninfo

Kritik an Erdogan – Türkische Gemeinde rechnet mit immer mehr türkischen Geflüchteten in Deutschland

Artikel von pclmedia
 
Kritik an Erdogan – Türkische Gemeinde rechnet mit immer mehr türkischen Geflüchteten in Deutschland

Seit Kurzem kommt die zweitgrößte Gruppe von Asylbewerbern in Deutschland aus der Türkei. Der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland geht davon aus, dass dieser Andrang andauern wird. Viele sähen daheim keine Perspektive mehr, sagt Gökay Sofuoglu.
 
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan © Bereitgestellt von PCLMedia
 
Der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Gökay Sofuoglu, rechnet mit einer weiter wachsenden Zahl von Türkinnen und Türken, die nach Deutschland fliehen. „Die Zahl der Flüchtlinge aus der Türkei wird hoch bleiben“, sagte er. „Es ist nicht absehbar, dass sich das ändert. Für viele ist die Türkei nicht mehr das Land, in dem man sich eine Zukunft aufbauen kann. Und Deutschland ist für sie eine der ersten Adressen.“

Unter den Geflüchteten seien wohlhabende Türken, die für ihre Kinder keine Perspektive mehr sähen, Anhänger der Gülen-Bewegung, die in der Türkei als Feind Nummer eins betrachtet würden, oder Intellektuelle, die an den Universitäten Schwierigkeiten hätten, weiterzuarbeiten. „Es gibt jedenfalls noch viel mehr Ausreisewillige“, betonte Sofuoglu. „Aber es nicht so einfach, ein Visum zu bekommen. Die Wartezeiten sind sehr lang. Das dauert ewig.“

Der Vorsitzende der Kurdischen Gemeinde in Deutschland, Ali Ertan Toprak, sagte: „Während (der türkische Präsident Recep Tayyip) Erdogan sein Ein-Mann-Regime ausbaut, verlassen viele das Land. Das wird weiter anhalten. Die Menschen haben nach den Wahlen ihre letzte Hoffnung verloren. Das sind nicht nur Kurden, sondern auch junge Menschen und die Bildungselite. Sie sehen die einzige Rettung im Ausland.“ Die Staaten der Europäischen Union seien dafür mitverantwortlich, so Toprak. „Sie haben Erdogan mit ihrem Appeasement gestärkt. Jetzt bekommen sie die Quittung.“

Während die EU im März 2016 ein Abkommen mit der Türkei schloss, das dem Ziel diente, Geflüchtete – etwa aus Afghanistan oder Syrien – von der EU fernzuhalten, kommt mittlerweile die zweitgrößte Gruppe von Geflüchteten in Deutschland aus der Türkei selbst. Den bisher rund 95.000 Syrern, die bei uns im laufenden Jahr Asyl begehrten, standen rund 55.000 Türken gegenüber. Viele Türken hatten bis zur letzten Präsident­schafts­wahl im Frühjahr dieses Jahres noch auf einen Wandel zum Besseren gehofft. Doch Erdogan setzte sich erneut durch. Nun sehen viele Türken wegen politischer Repression und galoppierender Inflation keine Perspektive mehr.

Gleichzeitig haben sie immer schlechtere Chancen, in Deutschland als Flüchtlinge anerkannt zu werden. 2019 betrug die Schutzquote noch 47,4 Prozent und im ersten Halbjahr 2023 lediglich 15 Prozent. Am Montag teilte eine Sprecherin des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge mit: „Die Gesamtschutzquote für Asylantragstellende mit türkischer Staatsangehörigkeit im bisherigen Jahr 2023 beträgt 13,6 Prozent.“

ie übrigen 86 Prozent müssten das Land eigentlich wieder verlassen. Sofuoglu zufolge können sich lediglich Anhänger der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK und der Gülen-Bewegung Hoffnung auf Anerkennung machen.

Das Flüchtlingsabkommen der EU mit der Türkei sei unterdessen faktisch tot, sagte der Migrationsforscher Gerald Knaus. Die Türkei nehme seit 2020 keine Flüchtlinge mehr zurück. Und die griechischen Sicherheitskräfte reagierten auf Menschen, die es von dort nach Griechenland schaffen wollten, mit Pushbacks.

13 Dezember 2023 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Neuere Beiträge
Ältere Beiträge

Beliebte Artikel

  • Statistik: Bürgergeld-Bezieher nach Nationalitäten – Stand Anfang 2025

    22 Juli 2025
  • Appell für Gerechtigkeit: Frauen der AABF wehren sich gegen Willkür und Rechtsbrüche

    4 Dezember 2025
  • Journalist und Aktivist Hakan Tosun stirbt nach brutalem Angriff

    14 Oktober 2025
  • Der Löwenanteil -Para _Şêr

    19 August 2025
  • Begegnungen am Radweg: Eine Geschichte von Mensch, Natur und einem besonderen Rabenfreund

    23 August 2025

Unser Team

Cumali Yağmur

Verantwortliche Redaktor

Ayşe Eker

Ayşe Eker

Redaktorin

Erdoğan Sedef

Erdoğan Sedef

Redaktor

Rojin Erten

Rojin Erten

Redaktor

Can Taylan Tapar

Can Taylan Tapar

Redaktor

Halit Yaşar Demirbağ

Halit Yaşar Demirbağ

Redaktor

Kategorien

  • Allgemein
  • Archive
  • Impressum
  • Politik
  • Religion
  • Flüchtlinge
  • Kultur
  • Frauen
  • Jugend
  • Salafismus
  • Veranstaltungen
  • Information
  • Rassismus
  • Antisemitismus
  • Fremdenfeindlichkeiten
  • Bildung
  • Featured

Neueste Artikel

  • EU-Bericht: Italien blockiert Rücknahme von Asylbewerbern

    16 Juli 2026
  • Neue Generation der Deutschen in Deutschland: Die Position der jungen Migranten der dritten Generation

    16 Juli 2026
  • LGBTIQ+-Organisationen in Deutschland fordern Freilassung des inhaftierten Journalisten Yıldız Tar

    16 Juli 2026
  • Drogenoperation gegen Prominente: Sıla, Fatih Aksoy und İlyas Yalçıntaş in Gewahrsam

    16 Juli 2026
  • Schauspieler Levent Üzümcü festgenommen

    16 Juli 2026

Über uns

Die „Fremden“ Info-Zeitung ist eine in Niedersachsen ansässige Redaktion, die sich auf die rechtlichen, politischen und sozialen Angelegenheiten von Einwanderern und Flüchtlingen konzentriert. Wir beobachten und analysieren relevante Entwicklungen in der Region Hannover und vertreten die Interessen von Mitbürgern mit Migrations- und Fluchthintergrund bei Behörden, Verbänden und politischen Parteien.

Ermittlungen gegen Ex-SPD-Ratsfrau Iri: Was ist am Kronsberg wirklich passiert?

28 April 2026

Neueste Artikel

Hüda Kaya: Der Staat muss politische und rechtliche Schritte unternhmen
4 Januar 2026
Demonstration in Hamburg – „USA raus aus Venezuela“
4 Januar 2026
Die Intervention der USA in Venezuela und ihr Widerspruch zum Völkerrecht
3 Januar 2026

Hervorgehoben

Statistik: Bürgergeld-Bezieher nach Nationalitäten – Stand Anfang 2025
22 Juli 2025
Appell für Gerechtigkeit: Frauen der AABF wehren sich gegen Willkür und Rechtsbrüche
4 Dezember 2025
Journalist und Aktivist Hakan Tosun stirbt nach brutalem Angriff
14 Oktober 2025
  • Startseite
  • Anmelden
  • Über uns
  • Kontakt
  • Datenschutzerklärung
  • Newsletter
  • Impressum
Fremdeninfo
  • Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung