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Flüchtlinge

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4 Februar 2026 0 Kommentare
Antisemitismus

Kampf gegen Antisemitismus: „Ich bin nicht alarmistisch, sondern konsequent“

von Fremdeninfo 13 August 2023
von Fremdeninfo

Kampf gegen Antisemitismus: „Ich bin nicht alarmistisch, sondern konsequent“

Artikel von Matthias Trautsch  FAZ

 

 

Mit Israelflagge: Uwe Becker demonstriert im Mai 2023 gegen das Konzert von Roger Waters in der Frankfurter Festhalle. © dpa

 

Seit 2019 ist Uwe Becker Beauftragter der Hessischen Landesregierung für den Kampf gegen Antisemitismus. Zu seinen Aufgaben gehört es, jüdisches Leben sichtbar zu machen. Als Bindeglied zu den jüdischen Gemeinden entwickelt er Initiativen gegen Judenhass. Er fungiert als Ansprechpartner für Opfer von Judenfeindlichkeit. Der Vierundfünfzigjährige ist im Frankfurter Stadtteil Nieder-Eschbach aufgewachsen, wo auch seine politische Laufbahn begann. Er war Vorsitzender der CDU-Stadtverordnetenfraktion und des Kreisverbands, Sozialdezernent, Kämmerer und Bürgermeister, außerdem Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft. Seit 2022 ist er Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten. Die Oberbürgermeisterwahl 2023 verlor er in der Stichwahl gegen Mike Josef (SPD).

Um meine Nähe zu den Themen darzustellen, für die ich in Hessen verantwortlich bin – und das ist zuvorderst das jüdische Leben. Für das jüdische Leben einzustehen, es zu vermitteln und zu vertreten, dazu gehört eben auch der Kampf gegen den Antisemitismus.

Kann man nicht auch für jüdisches Leben eintreten, ohne selbst Kippa zu tragen? Es handelt sich doch um ein religiöses Symbol. Und Sie sind ja kein Jude, sondern katholischer Christ.

Ich trage die Kippa nicht ständig, sondern nur aus besonderen Anlässen, um damit Akzente zu setzen. Das habe ich auch schon vor meiner Zeit als Antisemitismusbeauftragter so getan, um meine Solidarität zu zeigen. Aber natürlich muss jeder für sich selbst entscheiden, auf welche Weise er das tut.

Aber Sie haben schon einmal alle männlichen Frankfurter aufgerufen, einen Tag lang Kippa aufzusetzen. Warum?

Das war nach einem Angriff auf einen Juden in Berlin. Ich wollte den Menschen nahebringen, dass es Solidarität mit Juden eben nicht nur im Konjunktiv gibt, dass das nicht nur eine Haltung im warmen Wohnzimmer ist, sondern dass es tatsächlich die Möglichkeit gibt, sich selbst zu positionieren, Flagge zu zeigen, Gesicht zu zeigen, in dem Fall eben: Kippa zu zeigen

 

Als Antisemitismusbeauftragter stehen Sie in engem Kontakt zu den jüdischen Gemeinden: Wird das Kippa-Tragen dort auch als Zeichen der Solidarität geschätzt?

Ich persönlich erhalte darauf durchgängig positives Feedback. Natürlich kann man immer die Frage stellen, ob Symbole allein ausreichen. Darauf würde ich sagen: Das tun sie nicht. Aber umgekehrt wird in Symbolen auch Haltung deutlich, und das ist für mich wichti

Ich frage nach, weil es in letzter Zeit mehrere Fälle gegeben hat – jüngst den des Publizisten Fabian Wolff –, in denen sich nicht jüdische Deutsche als Juden ausgaben. Haben Sie, wenn Sie öffentlich mit Kippa oder Davidstern auftreten, keine Angst vor dem Vorwurf der Überidentifikation oder kulturellen Aneignung?

Der Unterschied ist, dass diese Personen sich als etwas ausgegeben haben, was sie nicht sind. Das ist bei mir nicht der Fall. Ich nutze die Kippa nicht als durchgängiges Instrument, sondern um in ganz bestimmten Situationen Gemeinschaft herzustellen. Und natürlich trage ich sie zum Beispiel bei Besuchen in Synagogen, wo es ja auch dem religiösen Respekt geschuldet ist, dass man als Mann eine Kopfbedeckung trägt.

Israelkritikern wird oft der Vorwurf gemacht, sie unterschieden nicht zwischen dem Staat Israel und den Juden. Sie selbst engagieren sich für jüdisches Leben in Deutschland, aber zugleich auch für den Staat Israel, etwa in der Deutsch-Israelischen Gesellschaft. Gelingt es Ihnen, diese Rollen zu trennen?

Sie haben recht, dass diejenigen, die Antisemitismus verbreiten, die Dinge häufig in einen Topf werfen. Man darf jüdisches Leben in Deutschland nicht mit Israel gleichsetzen. Man kann es aber umgekehrt davon nicht trennen und muss sehen, dass es eine Nähe des Judentums zum Staat Israel gibt, sozusagen zu dem, was dieses Land ausmacht. Es gibt eine Verbundenheit, eine Brücke von Juden in Deutschland und Europa in das Heilige Land. Gerade deswegen wird häufig der Umweg über Israelkritik gewählt, um eigentlich antisemitische Botschaften zu setzen. Ich persönlich sehe mich aber sehr gut in der Lage, diese Dinge inhaltlich und politisch zu trennen.

Sie haben einmal gesagt: „Wo der Zeigefinger auf Israel ausgestreckt wird, meint die übrige Hand auch jüdisches Leben bei uns.“ Heißt das, man kann Israel nicht kritisieren, ohne die Juden in Deutschland mitzumeinen?

Es geht um Fälle, in denen der Zeigefinger auf Israel als Gesamtstaat ausgerichtet wird. Natürlich kann man über israelische Politik, Entscheidungen der israelischen Regierung – aktuell zum Beispiel die Frage der Justizreform – kontrovers diskutieren. Aber es geht mir um Fälle, in denen Israel als Zielscheibe genutzt wird, in denen man unter dem Deckmantel der politischen Kritik das Kollektiv in den Blick nimmt, das Existenzrecht Israels infrage stellt. Zum Beispiel, wenn von einem „freien Palästina vom Fluss bis zum Meer“ gesprochen wird

Ja, diese Forderung nach einem angeblich freien Palästina vom Fluss bis zum Meer schließt das gesamte Staatsgebiet Israels sein. Da geht es nicht mehr um politische Unabhängigkeit, Zweistaatenlösungen und Ähnliches. Wenn ich diese Parole rufe, dann geht es um die Auslöschung des Staates, dann geht es darum, dass es zwischen Jordan und Mittelmeer keinen jüdischen Staat mehr geben soll. Und das ist genau der Punkt, wo ich sage: Es ist ein Finger auf Israel ausgerichtet, aber der Rest der Hand zeigt auf jüdisches Leben hierzulande.

Am 29. Juni gab es an der Gedenkstätte Frankfurter Großmarkthalle einen Streit zwischen einer jüdischen Besuchergruppe und Jugendlichen. Schon wenige Stunden später ist die Stadt mit einer Mitteilung an die Öffentlichkeit gegangen, in der von einem „antisemitischen Angriff“ die Rede war. Sie werden darin unter anderem mit der Forderung nach schnellen und harten rechtlichen Konsequenzen zitiert. Nach Darstellung der Polizei handelte es sich eher um einen zufälligen Alltagskonflikt, zudem hätten sich die Jugendlichen gleich danach entschuldigt. Haben Sie überreagiert?

Man muss das in einen Kontext von Vorfällen stellen, die es ja leider an der Gedenkstätte Großmarkthalle faktisch gab. Und die ersten Schilderungen dieses Vorfalls am 29. Juni deuteten sehr darauf hin, dass es hier gezielt einen Angriff auf die Besuchergruppe gegeben hat. Wenn sich der Sachverhalt im Rahmen der weiteren Ermittlungen anderweitig aufklärt, wird man die Schlussfolgerungen anpassen müssen. Dennoch ist daran zu erinnern, dass es eine besondere Sensibilität an diesem Ort geben muss. Es gab diese problematischen Tanzveranstaltungen in der Nähe der Gedenkstätte, und es gab weitere Beispiele für einen nicht respektvollen Umgang. In diese Reihe hat sich der jüngste Vorfall scheinbar eingefügt.

Wäre es besser, künftig mit Stellungnahmen abzuwarten, bis der Sachverhalt geklärt ist?

Nicht in dem Sinne, dass an einem Ort wie der Großmarkthalle ein grundsätzlich anderes Verhalten zu erwarten ist. Auch Jugendliche müssen eine Achtung vor dem zeigen, was dort stattgefunden hat.

Aber ist es richtig, jedes unangemessene Verhalten gleich als Antisemitismus zu brandmarken? Nutzt sich dieser Vorwurf dadurch nicht ab?

Das glaube ich nicht. Überhaupt habe ich nicht den Eindruck, dass zu viel öffentlich über das Thema gesprochen wird. Wir hatten im letzten Jahr in Hessen knapp über 170 gemeldete antisemitische Vorfälle, und die Dunkelziffer ist hoch. Ich glaube nicht, dass das den Menschen wirklich bewusst ist. Angesichts der Entwicklung ist Wachsamkeit und schnelles Reagieren wichtig. Auch wenn wir in einem konkreten Fall aufgrund der bis dahin vorliegenden Informationen etwas zu scharf in der Einordnung gewesen sein sollten, ist es grundsätzlich richtig, wenn wir uns deutlich, konsequent und auch nicht zu spät äußern. Manche sagen: Regt euch nicht auf. Meine Meinung ist: Wir müssten uns noch viel mehr aufregen. Es kann nicht sein, dass wir wegschauen, bloß weil in einer Grauzone vielleicht einmal eine Aussage zu früh kommen könnte.

13 August 2023 0 Kommentare
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Flüchtlinge

Clan-Ausweisungen: Das denken die Deutschen über den Vorschlag von Faese

von Fremdeninfo 11 August 2023
von Fremdeninfo

 

Clan-Ausweisungen: Das denken die Deutschen über den Vorschlag von Faeser

Von T-online

Innenministerin will für Mitglieder krimineller Clans eine ähnliche Regelung wie für Angehörige terroristischer Vereinigungen. (Quelle: Fethi Belaid/AFP/Getty Image

 

Überraschendes Umfrageergebnis

Das sagen die Deutschen zu Clan-Abschiebungen

Innenministerin Faeser will, dass Angehörige krimineller Clans leichter ausgewiesen werden können – auch wenn sie nicht verurteilt sind. So denken die Deutschen darüber.

Es ist ein Vorschlag, der unter Juristen und Politikern auf breite Kritik stößt. Selbst der frühere Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen (CDU), sonst bekannt für rechtskonservative Positionen, ging die Idee von Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) zu weit, sprach von „Sippenhaft“, die gegen die Verfassung verstoße.

Jetzt jedoch zeigt sich: Die überwiegende Mehrheit der Deutschen befürwortet Faesers Vorstoß, ausländische Mitglieder krimineller Organisationen und Clans auszuweisen – unabhängig davon, ob sie selbst eine Straftat begangen haben. (Mehr zu ihrem Vorschlag lesen Sie hier.)

Wie eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey für t-online ergab, halten 77 Prozent der Deutschen den Vorschlag für richtig. Auf die Frage „Wie bewerten Sie den Vorschlag von Bundesinnenministerin Nancy Faeser, die Ausweisung der ausländischen Mitglieder krimineller Organisationen auch ohne strafrechtliche Verurteilung zu erlauben?“ antworteten 69 Prozent mit „richtig“, weitere 8 Prozent der Befragten mit „eindeutig richtig“. (Eindeutig) falsch finden die Idee nur 15 Prozent, 8 Prozent sind unentschieden.

Aktuelle Praxis und Gesetzeslage ist, dass Ausländern – das heißt Personen ohne deutsche Staatsangehörigkeit – dann eine Ausweisung droht, sobald sie eine Straftat in Deutschland begehen. Unabhängig von der Bestrafung erstellt die Polizei daraufhin eine sogenannte Gefahrenprognose. Das bedeutet, dass auf Basis des Fehlverhaltens eines Betroffenen überlegt wird, ob dieser eine Gefahr für die Bevölkerung oder den Staat darstellt.

Anschließend wägt ein Richter ab, ob das individuelle Interesse der Person, in Deutschland zu bleiben, höher zu bewerten ist als das der Allgemeinheit an einer Ausweisung. Überwiegt Letzteres, etwa weil vom Betroffenen weitere Straftaten zu erwarten sind, ist die Ausweisung gerechtfertigt.

Abschiebung oder Ausweisung?

Im Alltagsgebrauch gehen diese beiden Begriffe häufig durcheinander, weil sie ähnlich klingen. Tatsächlich jedoch meinen sie unterschiedliche Vorgänge. Bei einer Ausweisung entzieht der Staat einer Person das Aufenthaltsrecht und erteilt in der Regel ein Wiedereinreiseverbot. Sie richtet sich in der Regel gegen Ausländer, die straffällig geworden sind. Die Abschiebung betrifft dagegen Flüchtlinge, deren Asylantrag abgelehnt wurde und die deshalb das Land verlassen müssen.

Schon jetzt gilt dabei: Nicht nur eine begangene Straftat wirkt sich negativ auf die Bewertung der Person aus, sondern auch die Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung. Faeser will diese Regelung nun von Terrorgruppen erweitern auf Gruppen der organisierten Kriminalität, damit womöglich auch auf Familienclans, die sich zum Beispiel mit Rauschgiftgeschäften strafbar machen.

Die Idee rief Kritik auf breiter Front hervor. Nicht nur Maaßen hält den Vorschlag für verfassungswidrig, auch zahlreiche andere Politiker und Rechtsexperten sehen das Rechtsstaatprinzip in Gefahr. Hubert Heinhold, Rechtsanwalt für Asyl- und Aufenthaltsrecht, sagte zu Faesers Diskussionspapier: „Wenn man das Ausweisungsinteresse so weit ausgestaltet, wäre das eine unzulässige, menschenrechtswidrige, verfassungswidrige Kollektivausweitung.“

Kritik von Grünen und CDU

Auch die Grünen sind sehr skeptisch. Es sei „klar, dass außerhalb des Rechtsstaats stehende Regelungen für uns Grüne niemals zur Debatte stehen“, sagte die Parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen-Bundestagsfraktion, Irene Mihalic, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland Anfang der Woche. In der CDU warf unter anderem der Innenminister von Nordrhein-Westfalen, Herbert Reul, Faeser vor, mit bundespolitischen Themen Wahlkampf in Hessen zu betreiben, wo sie als Spitzenkandidatin zur Landtagswahl am 8. Oktober antritt.

Unterstützung für den Vorschlag aus dem Haus von Innenministerin Nancy Faeser (SPD) kam derweil vom Bund Deutscher Kriminalbeamter. „Jede Initiative, die zur Bekämpfung der Clankriminalität beiträgt, ist grundsätzlich zu begrüßen“, sagte der Vorsitzende Dirk Peglow dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

Für die exklusive Umfrage hat Civey rund 5.000 Menschen vom 8. bis 10. August befragt. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung. Der statische Fehler liegt bei 2,5 Prozent.

11 August 2023 0 Kommentare
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Information

Nach Corona-Höhenflug: Biontech macht deutliche Verluste

von Fremdeninfo 11 August 2023
von Fremdeninfo

 

Nach Corona-Höhenflug: Biontech macht deutliche Verluste

 
Türeci und Uğur Şahin stehen bei der Verleihung des Verdienstordens des Landes Rheinland-Pfalz in der Staatskanzlei in Mainz. Foto: Boris Roessler/dpa

Im zweiten Quartal muss der erfolgsverwöhnte Impfstoffhersteller Biontech einen Verlust hinnehmen. Bald kommt ein angepasster Corona-Impfstoff auf den Markt – und die Blicke gehen immer mehr in Richtung der Entwicklung von Therapien gegen Krebs.

Die Talfahrt des Geschäfts mit Corona-Impfstoff geht weiter: Im zweiten Quartal des von Biontech als Übergangsjahr bezeichneten Geschäftsjahres 2023 ist das erfolgsverwöhnte Mainzer Unternehmen nun sogar in die Verluste gerutscht, auch beim Blick auf das erste Halbjahr fallen Gewinn und Umsatz deutlich geringer aus als 2022. Entsprechend richtet Biontech den Blick voraus, kündigt für September die voraussichtliche Markteinführung eines angepassten Covid-19-Impfstoffs an und verweist auf Fortschritte bei der Entwicklung individualisierter Krebstherapien.

Vorbehaltlich einer Zulassung könne der an die Corona-Variante XBB.1.5, einer Untervariante von Omikron, angepasste Impfstoff ab September ausgeliefert werden, teilte Biontech am Montag in Mainz mit. Bisher war nur vom Herbst die Rede gewesen. Er könne damit für die bevorstehende Herbst-Winter-Saison zur Verfügung stehen, sagte Vorstandschef Uğur Şahin. Die Zulassungsanträge bei der europäischen Arzneimittelbehörde EMA und der US-Behörde FDA für den angepassten Impfstoff für Menschen ab sechs Monaten seien im Juni von Biontech und Pfizer eingereicht worden.

Umsatz mit Impfstoffen sinkt im ersten Halbjahr von 9,57 Milliarden auf 1,4 Milliarden Euro

Wie beim US-Partner Pfizer hinterlässt das mittlerweile deutlich geringere Geschäft mit Covid-19-Impfstoffen auch in der Bilanz der Mainzer starke Spuren. So sank der Umsatz mit diesen Vakzinen im ersten Halbjahr auf 1,4 Milliarden Euro nach 9,57 Milliarden im Vorjahreszeitraum. Der Gewinn brach von 5,37 Milliarden Euro ein auf nun 311,8 Millionen Euro. Finanzvorstand Jens Holstein sagte, das Marktumfeld für Covid-19-Impfstoffe entwickele sich weiter dynamisch und bleibe unberechenbar.

Für das Ende Juni zu Ende gegangene zweite Quartal stand unter dem Strich sogar ein Verlust von 190,4 Millionen Euro. Im Vorjahresquartal hatte Biontech noch einen Gewinn von 1,67 Milliarden Euro erzielt. Die Quartalserlöse lagen bei 167,7 Millionen Euro nach 3,2 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum. Biontech blieb aber bei seiner Prognose für das Gesamtjahr und rechnet weiter mit Umsätzen mit Covid-19-Impfstoffen in Höhe von rund 5 Milliarden Euro.

Richtung Herbst und Winter rechnet Biontech mit mehr Einnahmen

Das Geschäft mit Impfstoff unterliege saisonalen Effekten, derzeit sei Sommer auf der nördlichen Erdhalbkugel, sagte Holstein. Zum Herbst und Winter rechnet Biontech dann wieder mit mehr Einnahmen. 2023 sei der Beginn des erwarteten Übergangs von einem Markt mit Einkaufsverträgen mit Regierungen hin zu kommerziellen Marktbestellungen, so das Unternehmen.

Das Unternehmen verwies darauf, dass nach Ende des zweiten Quartals noch mehrere Zahlungen eingegangen seien, darunter eine Ausgleichszahlung vom Partner Pfizer in Höhe von rund 1,06 Milliarden für den Anteil von Biontech am Bruttogewinn für das erste Quartal 2023. Hinzugekommen seien im August 437,7 Millionen als Folge des angepassten Vertrags mit der Europäischen Union (EU).

Entwicklung von Krebstherapien rückt noch mehr in den Fokus

Angesichts des rückläufigen Geschäfts mit Corona-Impfstoffen rückt die Entwicklung individualisierter Krebstherapien, die wie das Vakzin auf mRNA-Basis funktionieren, noch mehr als ohnehin schon in den Fokus. Vergleichsweise weit ist Biontech etwa bei Therapien für Patienten mit Bauspeicheldrüsen- und Lungenkrebs. Für einen Wirkstoffkandidaten namens BNT316 gegen Lungenkrebs hat im Juni eine Studie der Phase 3 begonnen. Sie sieht nach Unternehmensangaben zunächst die Behandlung von rund 600 Patienten vor. Diese sollten zunächst in den USA rekrutiert werden, anschließend auch in Europa. Zu einem Wirkstoffkandidaten gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs plant Biontech in der zweiten Hälfte 2023 eine klinische Phase-2-Studie.

„Wir bringen unsere Onkologie-Pipeline in fortgeschrittenere Entwicklungsphasen, haben eine zulassungsrelevante Phase-3-Studie gestartet und bereiten weitere Studien mit Zulassungspotenzial in den kommenden Monaten vor“, erklärte Şahin.

Biontech gab im ersten Halbjahr dieses Jahres mit 707,4 Millionen Euro mehr Geld für Forschung und Entwicklung aus als im Vorjahreszeitraum (685,4 Millionen Euro). Das Unternehmen verwies auf höhere Kosten bei den voranschreitenden klinischen Studien und höhere Kosten durch mehr Personal in Forschung und Entwicklung.

dpa/dtj

11 August 2023 0 Kommentare
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Information

Eigene Tochter im Görlitzer Park? Özdemir äußert sich

von Fremdeninfo 11 August 2023
von Fremdeninfo

 

 

 

 

 

Bundesminister Cem Özdemir (Archivfoto): Die Lage im Görlitzer Park besorgt ihn. (Quelle: Bernd

 

Eigene Tochter im Görlitzer Park? Özdemir äußert sich

 

Der Görlitzer Park gilt als krimineller Hotspot der Hauptstadt. Das beschäftigt auch die Familie Özdemir. Der Grünen-Minister macht Vorschläge.

Die 17-jährige Tochter von Landwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) meidet den Görlitzer Park in Berlin-Kreuzberg wegen des ausufernden Drogenhandels und der Ansprachen der Dealer. Das sagte Özdemir dem Podcast „Tekkal & Behroz“ der gleichnamigen Journalisten. „Ich habe selber eine 17-jährige Tochter, die erzählt mir schon sehr lange davon, dass sie in den Görlitzer Park nicht gehen möchte mit ihren Freundinnen. Selbst wenn sie Jungs dabeihaben. Das geht nicht.“

Özdemir berichtete weiter, seine Tochter nutze in Berlin zu bestimmten Zeiten keine Busse und Bahnen. „Das ist nicht akzeptabel, das geht nicht. Wenn eine Stadt nicht gewährleisten kann (…), dass Mädchen und Frauen zu jeder Tages- und Nachtzeit öffentliche Verkehrsmittel benutzen, Parks besuchen können, dort joggen können, und zwar so angezogen, wie sie es für richtig halten.“ Kein Bruder, kein Imam und auch sonst niemand habe vorzuschreiben, wie die Mädchen sich anzuziehen hätten. „Wenn das nicht gewährleistet ist, dann haben wir ein Problem. Dann tragen wir auch dazu bei, dass wir Leute verlieren, die wir eigentlich nicht verlieren sollten für die Demokratie.“

Özdemir forderte, Asylbewerbern im Duldungsstatus Arbeit zu ermöglichen. Das derzeitige Arbeitsverbot sei „ein absurder Zustand“ und bedeute ein großes Problem für alle Beteiligten: für die Flüchtlinge, für Deutschland, für Frauen, für die Sicherheit.

Zugleich lobte er die Institution Polizei. „Reiche Millionäre können sich Sicherheit immer leisten. (…) Ärmere dagegen sind besonders darauf angewiesen, dass der Staat gut funktioniert. Darum habe ich nie verstanden, warum man als Linker, als Liberaler polizeifeindlich sein soll“, sagte Özdemir. Das staatliche Gewaltmonopol, eine gut ausgebildete und korruptionsfreie Polizei, seien Errungenschaften der Zivilisation. „Wenn es da schwarze Schafe gibt, dann raus damit. Aber die Institution als solche ist doch ein Riesenerfolg und die muss man hüten wie seinen Augapfel.“

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Bundesminister Cem Özdemir (Archivfoto): Die Lage im Görlitzer Park besorgt ihn. (Quelle: Bernd

Der Görlitzer Park gilt als krimineller Hotspot der Hauptstadt. Das beschäftigt auch die Familie Özdemir. Der Grünen-Minister macht Vorschläge.

Die 17-jährige Tochter von Landwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) meidet den Görlitzer Park in Berlin-Kreuzberg wegen des ausufernden Drogenhandels und der Ansprachen der Dealer. Das sagte Özdemir dem Podcast „Tekkal & Behroz“ der gleichnamigen Journalisten. „Ich habe selber eine 17-jährige Tochter, die erzählt mir schon sehr lange davon, dass sie in den Görlitzer Park nicht gehen möchte mit ihren Freundinnen. Selbst wenn sie Jungs dabeihaben. Das geht nicht.“

Özdemir berichtete weiter, seine Tochter nutze in Berlin zu bestimmten Zeiten keine Busse und Bahnen. „Das ist nicht akzeptabel, das geht nicht. Wenn eine Stadt nicht gewährleisten kann (…), dass Mädchen und Frauen zu jeder Tages- und Nachtzeit öffentliche Verkehrsmittel benutzen, Parks besuchen können, dort joggen können, und zwar so angezogen, wie sie es für richtig halten.“ Kein Bruder, kein Imam und auch sonst niemand habe vorzuschreiben, wie die Mädchen sich anzuziehen hätten. „Wenn das nicht gewährleistet ist, dann haben wir ein Problem. Dann tragen wir auch dazu bei, dass wir Leute verlieren, die wir eigentlich nicht verlieren sollten für die Demokratie.“

Özdemir lobt Polizei

Özdemir forderte, Asylbewerbern im Duldungsstatus Arbeit zu ermöglichen. Das derzeitige Arbeitsverbot sei „ein absurder Zustand“ und bedeute ein großes Problem für alle Beteiligten: für die Flüchtlinge, für Deutschland, für Frauen, für die Sicherheit.

Zugleich lobte er die Institution Polizei. „Reiche Millionäre können sich Sicherheit immer leisten. (…) Ärmere dagegen sind besonders darauf angewiesen, dass der Staat gut funktioniert. Darum habe ich nie verstanden, warum man als Linker, als Liberaler polizeifeindlich sein soll“, sagte Özdemir. Das staatliche Gewaltmonopol, eine gut ausgebildete und korruptionsfreie Polizei, seien Errungenschaften der Zivilisation. „Wenn es da schwarze Schafe gibt, dann raus damit. Aber die Institution als solche ist doch ein Riesenerfolg und die muss man hüten wie seinen Augapfel.“

11 August 2023 0 Kommentare
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Archive

Sollen sie halt gehen“: Immer mehr türkische Ärzte kommen nach Deutschland

von Fremdeninfo 11 August 2023
von Fremdeninfo

 

„Sollen sie halt gehen“: Immer mehr türkische Ärzte kommen nach Deutschland

Türkische Ärzte verlassen die Türkei. Hunderte haben sich nun bei einem Picknick in Hannover getroffen. Deutschland dürfte sich über den exklusiven Zuzug freuen.

  • Die Türkei sieht sich weiterhin mit einem signifikanten „Braindrain“ konfrontiert, einer massiven Abwanderung von gut qualifizierten Arbeitskräften. Insbesondere der Medizinsektor ist betroffen: Ärzte, darunter viele Spezialisten, suchen ihr Glück vermehrt im Ausland, darunter vor allem in Deutschland.

Miese Stimmung im Präsidentenpalast: Angesichts der Abwanderungswelle von gut qualifizierten Arbeitskräften aus der Türkei reagierte Präsident Recep Tayyip Erdoğan mehrfach recht verschnupft. Sein abweisender Kommentar zum türkischen Braindrain – „wenn sie gehen wollen, sollen sie halt gehen“ – steht im starken Kontrast zu den realen Zahlen. Allein zwischen dem 14. und 31. Mai 2023 sollen laut dem türkischen Ärztebund 144 türkische Ärzte ihre Heimat.

Das deutsche Gesundheitssystem profitiert von dieser Entwicklung: Inzwischen haben sich hierzulande über 15.000 türkische Ärzte niedergelassen. Diese Migration wurde jüngst mit einem gemeinsamen Picknick türkischer Ärzte in Hannover gefeiert, das weit über die Stadtgrenzen hinaus für Aufsehen sorgte. Denn das bei dem Treffen aufgenommene Gruppenfoto verbreitete sich schnell in türkischen Medien und via Social Media.

Regierungsbefürworter sprechen von Verrat

Die Meinungen sind gespalten. Für viele Beobachter ist das Bild ein sichtbarer Beweis für den Verlust an Fachkompetenz in der Türkei und die verfehlte Politik der türkischen Regierung. Die Opposition kritisiert, dass Erdoğan dem Land mehr schadet als nützt. Regierungsbefürworter hingegen interpretieren die Abwanderung als Verrat und drücken ihre Missbilligung aus.

Die andauernde Debatte um den türkischen Braindrain überdeckt indes eine Notwendigkeit: Es ist essenziell, dass sowohl die Regierung als auch die Gesellschaft einen Weg finden, diese Abwanderung zu stoppen. Bedingungen müssen geschaffen werden, um die klügsten und gut ausgebildeten Köpfe im Land zu halten. Doch die Abwanderung von Ärztinnen und Ärzten ist nur ein Symptom eines tieferliegenden Problems, das angegangen werden muss. Konstruktive Lösungen statt Schuldzuweisungen sind nun gefragt.

11 August 2023 0 Kommentare
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Politik

Türkei drängt auf Beitritt: Ankara wirft EU „strategische Blindheit“ vor

von Fremdeninfo 10 August 2023
von Fremdeninfo

Türkei drängt auf Beitritt: Ankara wirft EU „strategische Blindheit“ vor

 
Artikel von Erkan Pehlivan

 EU-Beitritt

Die Türkei drängt auf eine Mitgliedschaft in der EU. Druck alleine werde nicht ausreichen, meint ein Experte. Ankara müsse seine Hausaufgaben machen.

Ankara – Die Türkei besteht weiterhin auf eine Mitgliedschaft in der EU. Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte das zuletzt beim Nato-Gipfel in Vilnius im Juli bekräftigt. „Öffnet erst den Weg für den Beitritt der Türkei zur Europäischen Union, und dann öffnen wir den Weg für Schweden“, sagte Erdogan im Vorfeld des Gipfels auf Schwedens Nato-Beitritt bezogen. Auch sein neuer Außenminister Hakan Fidan, der ehemalige Chef des Geheimdienstes MIT, bekräftigte bei einer Konferenz der Botschafter in Ankara am Montag (7. August) den Wunsch an eine Mitgliedschaft in der EU.

Türkei wirft EU „strategische Blindheit“ vor

„In einem Umfeld, in dem die EU- und Nato-Mitgliedschaft aller Balkanländer, der Republik Moldau und sogar der Ukraine diskutiert wird, ist die Tatsache, dass der EU-Beitrittsprozess der Türkei ins Stocken geraten ist, eine strategische Blindheit“, sagte Fodan. In der neuen Periode sei es wichtig, die Beziehungen zwischen der Türkei und der EU mit einem visionären Ansatz anzugehen und den Prozess mit der Perspektive einer Vollmitgliedschaft neu zu beleben. Die Europäische Union könne ohne die Türkei kein wirklich globaler Akteur sein.

Der türkische Außenminister Hakan Fidan warnt Brüssel, ohne die Türkei kein globaler Akteur werden zu können. © dpa/Mikhail Metzel

 

Alleine durch Druck auf den Westen wird die Türkei nicht die EU-Mitgliedschaft bekommen, fürchtet der Politikwissenschaftler und Türkei-Experte Prof. Savaş Genç. „Wenn die Türkei die EU-Mitgliedschaft will, muss sie nur ihre Hausaufgaben machen. Das Parlament ist in den Händen der AKP, warum schließt sie das EU-Kapitel nicht ab? Die Türkei ist schließlich schon Beitrittskandidat,“ sagt der Wissenschaftler im Gespräch mit IPPEN.MEDIA.  „Was Demokratie, unabhängige Justiz und Medien angeht, spielt die Türkei in der gleichen Liga wie die militanten afrikanischen Regime. Niemand sollte sich etwas vormachen, die EU ist kein Hobby, für das man sich interessiert“, so Genç.

Auch sieht der Türkei-Experte keinen Grund für die EU, wie vom türkischen Außenminister angesprochen, „globaler Akteur“ zu werden. „Die EU will kein globaler Akteur sein. Sie will eine starke Union sein und will ihre interne Struktur vertiefen und stärken. Sie wickelt ihre globalen Angelegenheiten bereits mit der Nato ab“, so Genç.

Türkei seit 1999 EU-Beitrittskandidat

Die Türkei ist seit 1999 EU-Beitrittskandidat. Im Jahr 2005 wurden offizielle Beitrittsverhandlungen aufgenommen. Nach dem Putschversuch am 15. Juli 2016 und den darauf folgenden Massenverhaftungen sowie Menschenrechtsverletzungen legte Brüssel die Verhandlungen aus Eis. Seither bescheinigen auch internationale Organisation wie Human Rights Watch und Amnesty International dem Land massive Menschenrechtsverletzungen.

Fidan hatte etwa in seiner Zeit als Geheimdienstchef ein Entführungsprogramm gegen Regierungskritiker gestartet. Im In- und Ausland wurden über 100 Menschen entführt und in Geheimgefängnissen in der Türkei gefoltert. Erst nach Monaten der Folter und Geständnisse wurden sie dann der Justiz übergeben. Im Dezember 2018 hatten gemeinsame Recherchen von acht internationalen Medien unter dem Titel „Black Sites Turkey“, koordiniert von Correctiv, das Entführungsprogramm der türkischen Regierung offengelegt. Allerdings wurden auch nach Enthüllung weitere Personen durch den türkischen Geheimdienst entführt. (erpe)

10 August 2023 0 Kommentare
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Flüchtlinge

Besserer Datenaustausch Briten schließen Migrationsabkommen mit der Türkei

von Fremdeninfo 10 August 2023
von Fremdeninfo

Besserer Datenaustausch Briten schließen Migrationsabkommen mit der Türkei

 Von  Tagespiegel

Die Regierung Großbritanniens will mit allen Mitteln verhindern, dass Menschen illegal mit Booten über den Ärmelkanal kommen – und setzt nun auf ein Abkommen mit der Türkei. Eine Rolle spielt dabei auch die bevorstehende Parlamentswahl.

Großbritannien hat ein Abkommen mit der Türkei zur Bekämpfung irregulärer Migration geschlossen. Wie das britische Innenministerium mitteilte, beinhaltet die Abmachung ein Kompetenzzentrum, das von der türkischen Polizei eingerichtet werden soll und unter anderem einen erleichterten Datenaustausch vorsieht. Auch sollen die Polizeibehörden beider Länder gemeinsam gegen Schmugglerringe vorgehen.

Angedacht ist zudem, mehr Informationen auszutauschen, um die Lieferketten von Booten und Bootszubehör zu unterbrechen. Einem Bericht der Zeitung „Sunday Times“ zufolge geht die britische Kriminalpolizei davon aus, dass die Mehrheit der Schlauchboote, die von Schleppern genutzt werden, in der Türkei hergestellt und mit Motoren aus China ausgestattet werden. Kriminelle würden sie dann in deutschen Lagerhallen aufbewahren und später an die französische oder belgische Küste bringen.

Viele Schlauchboote in der Türkei hergestellt

Das Bundeskriminalamt (BKA) teilte dazu auf Anfrage mit, eine Vielzahl von Schleuserorganisationen nutze Schlauchboote, um Migranten illegal von Frankreich oder Belgien nach Großbritannien zu schleusen. „Mit solchen Versuchen, den Ärmelkanal zu überqueren, sind bekanntermaßen erhebliche Gefahren für das Leben der Migranten verbunden.“

Im Grundsatz bestätigte das BKA den Zeitungsbericht, wonach viele dieser Boote in der Türkei hergestellt werden und Deutschland eine Rolle als „Transitland“ und „Zwischenlagerungsort“ spielt.

Innenministerin Suella Braverman spricht am 29. Juni 2023 im Unterhaus in London.
Innenministerin Suella Braverman spricht am 29. Juni 2023 im Unterhaus in London.

08.08.2023

Bei Hilfe zu Asylbetrug Ministerin droht Anwälten mit lebenslanger Haft

Falls Anwälte beim Asylbetrug helfen, könnte ihnen bald eine lebenslange Haftstrafe bevorstehen. mehr

Kooperation mit Herkunfts- und Transitländern

„Wie ich bereits deutlich gemacht habe, müssen wir alles uns Mögliche tun, um die Schlepperringe zu zerschlagen und die Boote aufzuhalten“, erklärte die britische Innenministerin Suella Braverman. „Unsere Partnerschaft mit der Türkei, einem engen Freund und Verbündeten, wird es unseren Strafverfolgungsbehörden erlauben, bei diesem internationalen Problem zusammenzuarbeiten und mit der logistischen Kette der kleinen Boote fertig zu werden“, fuhr Braverman fort.

Dem Innenministerium zufolge bekräftigten die beiden Länder ihr Engagement zur Zusammenarbeit in diesem Bereich und zur Verstärkung der Kooperation mit Herkunfts- und Transitländern von Migranten. Der neue Plan wird bei dem kommenden Dialogtreffen zur Migration zwischen Großbritannien und der Türkei eine Rolle spielen, das bald in London stattfinden soll.

Wie viel Geld das Abkommen mit der Türkei den britischen Steuerzahler kostet, wollte der Staatsminister für Migration, Robert Jenrick, nicht sagen. Es handele sich vor allem um den Austausch von Informationen und Aufklärung, sagte er im TV-Sender „GB News“.

Der britische Premier Sunak spricht bei einer Parlamentsdebatte im Unterhaus
Der britische Premier Sunak spricht bei einer Parlamentsdebatte im Unterhaus

27.04.2023

Großbritannien Unterhaus beschließt Gesetz gegen illegale Migration

Wer illegal über den Ärmelkanal kommt, muss mit einer Abschiebung nach Ruanda und einer Einreisesperre rechnen. mehr

Großbritannien verschärft Migrationspolitik

Zuletzt verkündete die konservative Regierung in London mehrere – oft sehr umstrittene – Vorhaben, um potentielle Asylbewerber von der Überfahrt nach Großbritannien abzuhalten. So wurde beispielsweise damit begonnen, einige Asylsuchende auf ein großes Wohnschiff an der Südküste zu verlegen. Zudem drohte sie gerade mit lebenslanger Haft für Anwälte, die Migranten bei der Fälschung von Asylanträgen helfen.

Der britische Premierminister Rishi Sunak hatte die Verringerung der Zahl von Migranten, die ohne Erlaubnis einreisen, zu einem politischen Ziel für dieses Jahr erklärt. Den großen Vorsprung der oppositionellen Labour Party in den Meinungsumfragen will er damit verringern.

10 August 2023 0 Kommentare
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Antisemitismus

Chebli: Als Jugendliche Wut und Hass auf Juden

von Fremdeninfo 9 August 2023
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Chebli: Als Jugendliche Wut und Hass auf Juden

Artikel von dpa

 

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SPD-Politikerin schreibt über Hate Speech

SPD-Politikerin schreibt über Hate Speech © Christophe Gateau/dpa

 

Nach einem mutmaßlich von arabischstämmigen Männern begangenen Überfall auf einen Israeli hat die Berliner SPD-Politikerin Sawsan Chebli über Antisemitismus und ihren früheren Hass auf Juden gesprochen. Zugleich forderte sie beim Kampf gegen den Antisemitismus «die gesamte arabische und muslimische Community» zur Unterstützung auf. «Genauso wie Araber und Muslime als Minderheiten erwarten, dass die Mehrheitsgesellschaft sich für sie starkmacht, wenn sie diskriminiert und angefeindet werden, dürfen sie nicht schweigen, wenn Juden in Deutschland bedroht und angegriffen werden», sagte Chebli dem «Tagesspiegel».

Am Samstagabend war ein 19-jähriger Tourist aus Israel in Kreuzberg von drei Männern überfallen und zusammengeschlagen worden, wie die Polizei berichtete. Der für politische Straftaten zuständige Staatsschutz der Kriminalpolizei prüft ein antisemitisches Motiv und sucht nach den Männern, die «möglicherweise arabischstämmig» sind. Der Israeli sagte der «B.Z.»: «Als sie mit mir fertig waren, sind sie mit ihrem Auto weggefahren und haben laut arabische Musik gehört, regelrecht gefeiert.» Der Tourist hatte laut Polizei in hebräischer Sprache telefoniert, als plötzlich ein Auto angehalten habe und die drei Männer ausstiegen.

Die frühere Berliner Staatssekretärin Chebli, die palästinensische Eltern hat, antwortete auf die Frage, ob sie ihren jüdischen Freunden davon abraten würde, mit einer Kippa-Kopfbedeckung durch Kreuzberg zu laufen: «Zur traurigen Wahrheit gehört, dass Juden in vielen Teilen Deutschlands nicht sicher sind. Der Hass kommt aus vielen Richtungen. Israelbezogener Antisemitismus unter Arabern und Muslimen ist eine große Bedrohung, die größte ist und bleibt die Gefahr von Rechts.»

Weiter berichtete sie in dem «Tagesspiegel»-Interview über ihre eigene frühere Einstellung: «Als Jugendliche habe ich Juden für das Leid der Palästinenser und für das Schicksal meiner Eltern verantwortlich gemacht.» Sie sei empört gewesen über den jüdischen Staat und die Staatenlosigkeit und Armut der Palästinenser. «Ich war oft wütend und habe auch Hass gespürt.»

Später habe ein Prozess des Umdenkens eingesetzt, sagte Chebli weiter. «Auf jeden Fall spielten Begegnungen mit Juden und Israelis in Israel eine zentrale Rolle. Ich habe Israelis kennengelernt, die sich aus großer Überzeugung für die Freiheit der Palästinenser und einen palästinensischen Staat einsetzen. Ich habe Holocaustüberlebende getroffen und tief ins Herz geschlossen.» Heute seien Israelis enge Freunde. Aus Wut und Hass sei der Wunsch gewachsen, «Brücken zu bauen und junge Menschen auf beiden Seiten zusammenzubringen, um Hass zu überwinden».

Chebli sagte, sie habe in einer KZ-Gedenkstätte mit einem arabischen Jungen gesprochen, der gesagt habe: «Schade, dass Hitler nicht alle Juden umgebracht hat.» Sie habe gewusst, «dass er diesen

Judenhass sein Leben lang eingetrichtert bekommen hat». Sie habe ihm ihre Geschichte erzählt und für Empathie geworben.

Zugleich forderte Chebli kritische Debatten über die Palästina-Politik Israels. «Das Verhältnis Deutschlands zum Staat Israel wird aufgrund der NS-Geschichte immer ein besonderes bleiben. Das darf doch aber nicht zu einem Schweigen über Menschenrechtsrechtsverletzungen führen.» In Israel würden «heute Faschisten in der Regierung sitzen, die offen für Gewalt gegen Palästinenser werben und Landraub vorantreiben». Gleichzeitig Palästinensern in Berlin Demonstrationen zu verbieten, weil antisemitische Parolen erwartet würden, sei der falsche Weg

9 August 2023 0 Kommentare
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Flüchtlinge

Faeser will Clan-Angehörige kollektiv abschieben – Grüne dagegen

von Fremdeninfo 8 August 2023
von Fremdeninfo

 

  1. Faeser will Clan-Angehörige kollektiv abschieben – Grüne dagegen

Abschiebgewahrsam verlägern? debette von Faesers  vorschlag Innenministerin SPD

Grüne gegen kollektive Abschiebung von Clan-Mitgliedern – Polizeigewerkschaft dafür

Die Grünen bremsen den Abschiebe-Vorschlag der Bundesinnenministerin und hessischen Wahlkämpferin gegen nicht verurteilte Clan-Kriminelle aus. Die Union bezeichnet Faesers Vorschlag als Wahlkampfmanöver, Lob gibt es hingegen von der Polizeigewerkschaft.

 Der von Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) aufgenommene Vorschlag zur Abschiebung nicht verurteilter Angehöriger krimineller Clans stößt in der Koalition bereits auf Widerstand. Für die Grünen kommt eine entsprechende Regelung nicht infrage, wie ihre Parlamentsgeschäftsführerin Irene Mihalic deutlich machte.

„Dabei ist klar, dass außerhalb des Rechtsstaats stehende Regelungen für uns Grüne niemals zur Debatte stehen. Das gilt auch für Maßnahmen, die nicht strafrechtlich verurteilte Verwandte von Kriminellen genauso behandeln wie Kriminelle“, sagte Mihalic, die selbst Innenexpertin ist, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Die Koalition habe vereinbart, die Abschiebepraxis zu reformieren und effektiver zu machen. „Dazu erwarten wir von der verantwortlichen Innenministerin konkrete, belastbare Vorschläge.“

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kamen massenhaft Asylbewerber nach Österreich – etwa wie hier, an der Grenze zu Ungarn. Das möchte Wien künftig vermeiden“>
 

Ein Diskussionspapier des Ministeriums sieht vor, dass eine Ausweisung bereits möglich sein soll, wenn Tatsachen die Schlussfolgerung rechtfertigen, dass jemand Teil einer kriminellen Vereinigung war oder ist. Ein Ministeriumssprecher hatte am Montag erläutert, dass eine Abschiebung entsprechend einer solchen Regelung einen klaren Bezug zu kriminellen Aktivitäten voraussetzt. Eine Familienzugehörigkeit zum Clan allein reiche nicht.

Amthor: „Das ist nur eine Ankündigung für den Hessen-Wahlkampf“

Unionspolitiker stuften die Idee als ein Wahlkampfmanöver Faesers ein. Die Bundesministerin ist SPD-Spitzenkandidatin für die hessische Landtagswahl am 8. Oktober.

„Das ist nur eine Ankündigung für den Hessen-Wahlkampf. Ich glaube, in konkreter Substanz wird davon wenig übrig bleiben“, sagte der CDU-Innenpolitiker Philipp Amthor dem Fernsehsender WELT. Ähnlich äußerte sich Nordrhein-Westfalens CDU-Innenminister Herbert Reul: „Würde die Bundesinnenministerin echte Fortschritte erzielen wollen, würde sie ein ordentliches Gesetzgebungsverfahren in Gang bringen, statt Ideensammlungen auf einer Homepage zu veröffentlichen“, sagte er der „Bild“. Amthor wies darauf hin, dass es wegen fehlender Rücknahmeabkommen mit den Herkunftsländern ohnehin schwierig ist, Abschiebungen durchzusetzen. Natürlich wäre es gut, da besser zu werden, aber vor allem „der Hahn der ungesteuerten Zuwanderung muss abgedreht werden“, sagte er.

Der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP) für den Bereich Bundespolizei, Andreas Roßkopf, begrüßte Faesers Vorschlag und forderte weitere Verschärfungen. In den Verhandlungen über Rücknahmeabkommen gebe es zu wenig Fortschritte. Der „Rheinischen Post“ sagte er: „Straftäter sollten auch in aufnahmebereite Drittstaaten abgeschoben werden können, wenn die Heimatländer sich sperren. Familienmitglieder von Intensivtätern sollten dann gleich mit abgeschoben werden, wenn sie per Familiennachzug zum Täter nachgekommen waren und finanziell von ihm abhängig sind.“

In einem in der vergangenen Woche veröffentlichten Papier von Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) findet sich eine Neuregelung, nach der auch aktuelle oder frühere Mitglieder krimineller Vereinigungen abgeschoben werden können, die nicht selbst straffällig geworden sind. Ein Sprecher des Ministeriums bestätigte in Berlin einen entsprechenden Bericht der „Süddeutschen Zeitung“

8 August 2023 0 Kommentare
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Archive

Wegen Umgang mit Sahra Wagenknecht: Linken-Chefin schmeißt hin

von Fremdeninfo 6 August 2023
von Fremdeninfo

Wegen Umgang mit Sahra Wagenknecht: Linken-Chefin schmeißt hin

von: dpa

Berlin – Linken-Fraktionschefin Amira Mohamed Ali (43) zieht sich wegen des Umgangs ihrer Partei mit Sahra Wagenknecht (54) von ihrem Amt zurück.

 

 

Linken-Fraktionschefin Amira Mohamed Ali (43) zieht sich von ihrem Amt zurück. Michael Kappeler/dpa © Michael Kappeler/dpa

 

Ich habe mich entschieden, bei der kommenden Vorstandswahl nicht mehr für den Fraktionsvorsitz der Linken im Bundestag zu kandidieren“, heißt es in einer Erklärung Mohamed Alis, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. „Diese Entscheidung hat politische Gründe.“

Den letzten Ausschlag habe die Distanzierung der Parteispitze von Wagenknecht Anfang Juni gegeben.

Damit zeigt sich der Riss in der Linken immer deutlicher. Mohamed Ali, die die Fraktion seit 2019 gemeinsam mit Dietmar Bartsch (65) führt, gilt als Vertraute von Wagenknecht. Diese hat sich mit der Parteiführung um die Vorsitzenden Janine Wissler (42) und Martin Schirdewan (48) überworfen und erwägt die Gründung einer eigenen Partei.

Eine Entscheidung will Wagenknecht vor Jahresende treffen. Umfragen legen Erfolgschancen einer Wagenknecht-Partei nahe.

Mohamed Ali nennt in ihrer Erklärung mehrere Gründe für den geplanten Rückzug von der Fraktionsspitze, die Anfang September neu gewählt wird. So schreibt die 43-Jährige, es falle ihr zunehmend schwer, den Kurs der Parteiführung in der Öffentlichkeit zu vertreten. Dieser widerspreche an vielen Stellen ihren politischen Überzeugungen.

Sie kritisierte unter anderem, dass kein „grundsätzliches Nein zum falschen Kurs der Ampelregierung“ formuliert werde, so etwa zur Klimapolitik, die die Menschen finanziell

Die Parteiführung wolle enttäuschte Grünen-Wähler gewinnen, meinte sie. Doch könne man so nicht die erreichen, für die linke Politik gemacht werden solle, auch nicht AfD-Wähler, die noch zurückgewinnbar seien.

„Den letzten Ausschlag für meine Entscheidung hat der einstimmige Beschluss des Parteivorstandes vom 10. Juni 2023 gegeben und der Umstand, dass sich die große Mehrheit der Landesvorstände diesen Beschluss zu eigen gemacht hat“, heißt es in der Erklärung.

„Darin wird gesagt, Sahra Wagenknecht habe in der Linken keine Zukunft mehr und solle zusammen mit anderen Abgeordneten ihr Mandat niederlegen. Dies zeigt in bis dahin noch nicht gekannter Deutlichkeit den Wunsch und das Ziel, einen Teil der Mitgliedschaft aus der Partei zu drängen.“

Für die Bundestagsfraktion ist die interne Spaltung ein Risiko. Sie könnte ihren Status und damit finanzielle Mittel und Einfluss verlieren, falls mehr als zwei Abgeordnete in eine Wagenknecht-Partei wechseln und aus der Fraktion ausscheiden würden.

Wie Mohamed Ali sich verhalten würde, ließ sie offen. Sie schrieb nur: „Ich werde mich im Bundestag weiterhin für die Ziele und Überzeugungen einsetzen, die meine politische Arbeit bisher getragen haben.“

6 August 2023 0 Kommentare
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