• Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung
Fremdeninfo
  • Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung
Fremdeninfo
Fremden Info
Einwandererinnen und Flüchtlingspolitik
  • Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung
Startseite Archive

Von der Leyen reist nach Ankara EU lockt Erdogan mit neuem Angebot

von Fremdeninfo 3 April 2021
von Fremdeninfo 3 April 2021
402
Politik

Samstag, 03. April 2021

Von der Leyen reist nach Ankara EU lockt Erdogan mit neuem Angebot

Mitte März hat EU-Kommissionschefin von der Leyen bereits bei einer Videokonferenz mit dem türkischen Präsidenten Erdogan gesprochen.

(Foto: REUTERS)

FB TW mail drucken

Erstmals seit einem Jahr gibt es am Dienstag ein direktes Treffen von EU-Spitzenvertretern mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Ratspräsident Charles Michel reisen dazu nach Ankara. Im Gepäck haben sie ein umfassendes Angebot für den Neustart der Beziehungen mit dem schwierigen Partner, der in der Migrationspolitik für die EU unverzichtbar ist.

Ausgangslage: Zuletzt waren die Beziehungen zu dem EU-Beitrittskandidaten insbesondere durch den Streit um Gasbohrungen im östlichen Mittelmeer belastet. Die EU hat hier seit 2019 Sanktionen gegen die Türkei verhängt, um ihre Mitglieder Griechenland und Zypern zu unterstützen.

Positiv bewertete der EU-Gipfel Ende März, dass Ankara nun sowohl zu Gesprächen im Gas-Streit als auch im Konflikt um das geteilte Zypern bereit ist – und zeigte sich seinerseits bei anhaltendem Kooperationswillen zu einem weitreichenden wirtschaftlichen und finanziellen Entgegenkommen bereit.

Zollunion: Für Ankara ist die 1995 geschlossene Zollunion mit der EU ein zentraler Wirtschaftsfaktor. Güter können ohne Zölle und Beschränkungen über die Grenzen geliefert werden. Ausgenommen sind der Bereich Kohle und Stahl und die meisten landwirtschaftlichen Produkte.

h„> a18cf8c95f78ba3e4c462828137a2337.jpg
Politik 26.03.21

EU sieht zu Panischer Erdogan will seine Mehrheit retten

Schon im Flüchtlingspakt von 2016 hatte die EU eine „Modernisierung“ der Zollunion angeboten. Die EU-Kommission bewertete damals die Ausweitung auf Dienstleistungen, öffentliche Beschaffung und Landwirtschaft positiv. Wegen der innenpolitischen Lage in der Türkei wurden die Gespräche aber auf Eis gelegt. Nun gibt es ein neues Angebot zur Erweiterung der Handelsvereinbarung.

Neue Flüchtlingsmilliarden? Ankara fordert schon lange von der EU mehr Geld für die Versorgung der rund 3,7 Millionen Syrien-Flüchtlinge in der Türkei. Im Flüchtlingspakt von 2016 waren Erdogan sechs Milliarden Euro zugesagt worden. Ausgezahlt sind laut EU-Kommission bisher 4,1 Milliarden Euro. Aber auch die restlichen Gelder sind bereits fest verplant.

Die EU-Staats- und Regierungschefs sind bereit, die Finanzierung fortzusetzen. Die EU-Kommission soll nun einen Vorschlag ausarbeiten. Konkrete Zahlen für ein neues Milliardenpaket gibt es noch nicht. Allerdings sagte die EU der Türkei vergangenes Jahr bereits weitere 535 Millionen Euro zu, damit bestimmte Programme 2021 weiterlaufen können.

ht/22433242-1616050832000/17-6/1136/67208370.jpg, https://apps-cloud.n-tv.de/img/22433242-1616050832000/17-6/1564/67208370.jpg 2x“> 67208370.jpg
Politik 18.03.21

EU-Türkei-Abkommen in der Kritik Flüchtlingsdeal jährt sich zum fünften Mal

Reiseerleichterungen: Gleichfalls 2016 hatte die EU Ankara die Aufhebung des Visa-Zwangs für türkische Bürger in Aussicht gestellt. Doch die Gespräche steckten bald fest, weil die Türkei ihre weit gefassten Anti-Terrorgesetze nicht ändern wollte. Nun lockt die EU erneut mit Reiseerleichterungen. Die Staats- und Regierungschefs blieben aber vage und lassen lediglich prüfen, „wie die Zusammenarbeit (…) bei zwischenmenschlichen Kontakten und Mobilität verstärkt werden kann“.

Angebot unter Vorbehalt: Bundeskanzlerin Angela Merkel verwies nach dem Gipfel darauf, dass nichts in trockenen Tüchern sei und sprach von einem „zweistufigen Ansatz“. Die EU mache jetzt „einen ersten Schritt“ und werde konkrete Beschlüsse im Juni fassen, sagte sie. Dabei werde eine Rolle spielen, „wie sich die Entspannung im östlichen Mittelmeer weiter entwickelt“. Tatsächlich erhält die EU ihre Drohung mit neuen Sanktionen im Gas-Streit aufrecht.

Zwar kritisierten die Staats- und Regierungschefs in ihrer Gipfel-Erklärung auch den Verbotsantrag gegen die pro-kurdische Oppositionspartei HDP und den Austritt aus der Istanbul-Konvention zum Schutz von Frauen vor Gewalt. Explizit nannten sie die Rücknahme aber nicht als Bedingung für eine Wiederannäherung.

EU-Forderung nach Rücknahme von Flüchtlingen: Ankara hatte sich im Migrationsabkommen von 2016 verpflichtet, neu auf den griechischen Inseln ankommende Flüchtlinge zurückzunehmen, wenn deren Asylanträge abgelehnt werden. Die Vereinbarung führte zu einem deutlichen Rückgang der Ankunftszahlen in Griechenland. Allerdings setzte die Türkei im Sommer vergangenen Jahres die Rücknahme aus. Brüssel forderte Ankara nach dem Gipfel „dringend“ auf, diese wieder aufzunehmen.

Teilen FacebookTwitterWhatsappEmail
Fremdeninfo

Redaktioneller Fokus auf Recht, Politik und Soziales im Kontext von Migration. Wir beobachten Hintergründe und stärken die Position von Einwanderern und Geflüchteten.

vorheriger Beitrag
Gläubige sind nicht das Hauptproblem
nächster Beitrag
EU-Türkei-Beziehungen: Erkundungsreise zu Erdoğan

Ähnliche Beiträge

Hinweise auf Anschläge zu Weihnachten: Türkei startet Großrazzia gegen IS

25 Dezember 2025

30 Jahre TGD: Ein Rückblick auf drei Jahrzehnte Engagement und der Blick nach...

4 Dezember 2025

Zahlreiche Organisationen  haben  in Hannover zu einer Demonstration aufgerufen

27 Oktober 2025

Merz stellt sich vehement hinter seine „Stadtbild“-Aussage – und sagt der AfD den...

20 Oktober 2025

Extremistenfest unterstützt? Kieler OB-Kandidat Samet Yilmaz verliert Posten beim Verfassungsschutz

15 Oktober 2025

Ist Deutschland ein Zuhause für alle, die hier leben?

13 Oktober 2025

Beliebte Artikel

  • Statistik: Bürgergeld-Bezieher nach Nationalitäten – Stand Anfang 2025

    22 Juli 2025
  • Ermittlungen gegen Ex-SPD-Ratsfrau Iri: Was ist am Kronsberg wirklich passiert?

    28 April 2026
  • Appell für Gerechtigkeit: Frauen der AABF wehren sich gegen Willkür und Rechtsbrüche

    4 Dezember 2025
  • Journalist und Aktivist Hakan Tosun stirbt nach brutalem Angriff

    14 Oktober 2025
  • Der Löwenanteil -Para _Şêr

    19 August 2025

Unser Team

Cumali Yağmur

Verantwortliche Redaktor

Ayşe Eker

Ayşe Eker

Redaktorin

Erdoğan Sedef

Erdoğan Sedef

Redaktor

Rojin Erten

Rojin Erten

Redaktor

Can Taylan Tapar

Can Taylan Tapar

Redaktor

Halit Yaşar Demirbağ

Halit Yaşar Demirbağ

Redaktor

Kategorien

  • Allgemein
  • Archive
  • Impressum
  • Politik
  • Religion
  • Flüchtlinge
  • Kultur
  • Frauen
  • Jugend
  • Salafismus
  • Veranstaltungen
  • Information
  • Rassismus
  • Antisemitismus
  • Fremdenfeindlichkeiten
  • Bildung
  • Featured

Neueste Artikel

  • „Man muss einfach ein paar von denen aufknüpfen, dann siehst du mal, ob es noch Korruption gibt!“

    8 Oktober 2026
  • Neuer Kopf an der Spitze von DITIB mit Verbindungen nach Ankara: Ramazan Ilikkan

    7 Oktober 2026
  • In Sachsen-Anhalt wurde seit 1945 zum ersten Mal ein AfD-Politiker zum Landtagspräsidenten gewählt.

    7 Oktober 2026
  • Gysi drischt auf CDU ein und verharmlost Fehler der Linken

    7 Oktober 2026
  • Historische Wahl in Magdeburg: Die Brandmauer fällt zusammen – und mit ihr die CDU

    6 Oktober 2026

Über uns

Die „Fremden“ Info-Zeitung ist eine in Niedersachsen ansässige Redaktion, die sich auf die rechtlichen, politischen und sozialen Angelegenheiten von Einwanderern und Flüchtlingen konzentriert. Wir beobachten und analysieren relevante Entwicklungen in der Region Hannover und vertreten die Interessen von Mitbürgern mit Migrations- und Fluchthintergrund bei Behörden, Verbänden und politischen Parteien.

Protest gegen Polizeieinsatz bei kurdischer Gedenkveranstaltung in Hannover

3 Oktober 2026

Neueste Artikel

Neuer Kopf an der Spitze von DITIB mit Verbindungen nach Ankara: Ramazan Ilikkan
7 Oktober 2026
In Sachsen-Anhalt wurde seit 1945 zum ersten Mal ein AfD-Politiker zum Landtagspräsidenten gewählt.
7 Oktober 2026
Gysi drischt auf CDU ein und verharmlost Fehler der Linken
7 Oktober 2026

Hervorgehoben

Statistik: Bürgergeld-Bezieher nach Nationalitäten – Stand Anfang 2025
22 Juli 2025
Ermittlungen gegen Ex-SPD-Ratsfrau Iri: Was ist am Kronsberg wirklich passiert?
28 April 2026
Appell für Gerechtigkeit: Frauen der AABF wehren sich gegen Willkür und Rechtsbrüche
4 Dezember 2025
  • Startseite
  • Anmelden
  • Über uns
  • Kontakt
  • Datenschutzerklärung
  • Newsletter
  • Impressum
Fremdeninfo
  • Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung