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Einwandererinnen und Flüchtlingspolitik
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Flüchtlinge

Asyl: Weniger Schutzsuchende in Deutschland

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Information

Einbürgerung

von Fremdeninfo 3 Februar 2017
von Fremdeninfo

Einbürgerung

Im Jahr 2015 haben sich in Niedersachsen weniger EinwandererInnen einbürgern lassen.

Im Falle einer Einbürgerung bekommen die EinwandererInnen mehr Rechte. Sie bekommen dann z. B. sowohl das aktive als auch das passive Wahlrecht. Sie können im Land mitbestimmen, wählen und gewählt werden. Sie können z. B. auch als Beamte in den Staatsdienst treten. D. h., sie würden alle Rechte der Einheimischen bekommen.

Voraussetzungen der Einbürgerung

Ist man nicht von Geburt an Deutsche/r, kann man auf Antrag die deutsche Staatsangehörigkeit bekommen. Der/die Antragsteller/In muss die folgenden Voraussetzungen erfüllen: 

  • im Besitz einer Niederlassungerlaubnis, das ist ein unbefristetes Aufenthaltsrecht in Deutschland, sein,
  • sich seit 8 Jahren rechtmäßig in der BRD aufhalten

  • seinen/ihren Lebensunterhalt für sich und für Familienangehörige nicht durch die Sozialhilfe oder das Arbeitslosengeld finanzieren, d. h. es muss ein ausreichende Einkommen und/oder Vermögen vorhanden sein, das deutlich über dem Sozialhilfeniveau liegt,
  • ausreichende Deutschkenntnisse müssen vorhanden sein,
  • einen Einbürgerungstest über die deutsche Rechts- und Gesellschaftsordnung bestehen,
  • es muss Straffreiheit bestehen,
  • muss sich zur freiheitlich demokratischen Verfassung, zum Grundgesetz bekennen,
  • und muss die alte Staatsangehörigkeit entweder verloren haben oder sie durch Austritt aus der bisherigen Staatsbürgerschaft aufgegeben haben.

Von diesen Voraussetzungen gibt es allerdings Ausnahmen:

Die rechtmäßige Aufenthaltsdauer kann von acht auf sieben Jahre verkürzt werden, wenn ein Integrationskurs erfolgreich abgeschlossen worden ist.

Der rechtmäßige Aufenthalt kann aber auch auf 6 Jahre verkürzt werden, wenn z. B. der/die Antragsteller/In über besonders gute Deutschkenntnisse verfügt oder sich seit Jahren in Deutschland ehrenamtlich bei einer gemeinnützigen Organisation engagiert hat.

Aber auch bei Bezug von Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld sind Ausnahmen möglich. Das ist dann der Fall, wenn die Arbeitslosigkeit durch eine betriebsbedingte Kündigung eingetreten ist.

Außerdem gelten auch bei Bezug von Hilfen wegen der Studium-, Schul- und

Ausbildungszeit sowie während eines Studiums nicht unter diese Regelung.

Die nachzuweisenden Deutschkenntnisse müssen dem/der Antragsteller/In die Fähigkeit geben, sich in der deutschen Sprache mündlich und schriftlich gemäß dem B1-Niveau des Europäischen Referenzrahmens ausdrücken und verständigen können. Diese Sprachkenntnisse können nachgewiesen werden durch:

  • erfolgreiche Teilnahme an einem Sprachkurs im Rahmen des Integrationskurses
  • ein Zertifikat oder ein Sprachdiplom über die Erlangung der deutschen Sprache
  • einen erfolgreichen mindestens vierjährigen Besuch einer deutschsprachigen Schule

  • einen erfolgreichen Haupt- oder Realschulabschluss oder ein die Erlangung der Allgemeinen Hochschulreife (Abitur) bzw. durch das Fachabitur
  • einen Nachweis über die Versetzung in die zehnte Klasse einer weiterführenden deutschsprachigen Schule
  • eine abgeschlossene deutschsprachige Berufsausbildung
  • ein abgeschlossenes Studium an einer deutschsprachigen (Fach-)Hochschule.

Neben der gewöhnlichen Einbürgerung gibt es auch die Ermessungseinbürgerung. Sie erfolgt normalerweise auch nach acht Jahren, kann sich aber verkürzen, wenn die Einbürgerung in einem besonderen öffentlichen Interesse liegt, dies ist insbesondere bei Spitzensportlern der Fall.

Eine erleichterte Einbürgerung trifft auch andere Personengruppen, z.B. Familienangehörige von AusländerInnen mit Anspruch auf Einbürgerung, UnionsbürgerInnen und Staatenlose. 


 

Fremdeninfo

3 Februar 2017 0 Kommentare
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Information

Wer bekommt den HannoverAktivPass?

von Fremdeninfo 1 Februar 2017
von Fremdeninfo

Wer bekommt den HannoverAktivPass?

Den Pass bekommen alle, die

• Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld (als Angehörige) vom JobCenter Region Hannover oder

• Hilfe zum Lebensunterhalt oder Grundsicherung (Sozialhilfe) vom Fachbereich Soziales (oder Senioren) der Landeshauptstadt oder

• sonstige laufende Sozialhilfe (z. B. Eingliederungshilfe, Hilfe zur Pflege) vom Fachbereich Soziales der Landeshauptstadt Hannover oder

• als Asylbewerber Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz vom Fachbereich Soziales der Landeshauptstadt oder

• Wohngeld vom Fachbereich Soziales der Landeshauptstadt oder

• ergänzende Hilfe zum Lebensunterhalt im Rahmen der Kriegsopferfürsorge von der Region Hannover bekommen.

Muss man in Hannover wohnen, um den HannoverAktivPass zu erhalten?

Ja, man muss hier wohnen und hier gemeldet sein.

Gibt es den Pass auch für Kinder?

Ja, ab Geburt.

Muss man sich den HannoverAktivPass abholen?

Nein, allen, die die genannten Leistungen laufend erhalten, wird der Pass zum 1. September eines jeden Jahres automatisch zugesandt.

Wie lange ist der HannoverAktivPass gültig?

Gültig ist er für ein Jahr – vom 1. September bis zum 31. August des Folgejahres.

Muss man den Pass danach verlängern?

Nein, wer im August eines Jahres die genannten Leistungen bekommt, dem wird der HannoverAktivPass wieder automatisch zugesandt.

Was ist, wenn man erst nach dem 1. September Arbeitslosengeld II, Hilfe zum Lebensunterhalt oder eine der anderen Leistungen erhält?

• Bei Arbeitslosigkeit: Wird das Arbeitslosengeld II erst nach dem 1. September bewilligt, muss man sich den HannoverAktivPass bei einem der Bürgerämter der Stadt abholen. Man braucht dabei nur den neuen, gültigen Bewilligungsbescheid vom JobCenter Region Hannover und den Personalausweis vorzulegen. Das gilt auch für Angehörige von Arbeitslosengeld-Beziehern, die Sozialgeld vom Job-Center erhalten. Der HannoverAktivPass gilt dann bis zu 31. August des Folgejahres

• Bei Hilfe zum Lebensunterhalt | Grundsicherung:/Wohngeld: Der HannoverAktivPass wird automatisch mit dem Sozialhilfebescheid (Grundsicherungsbescheid) vom Fachbereich Soziales der Landeshauptstadt verschickt. Das gilt auch für Asylbewerber, die Unterstützung nach dem Asylbewerberleistungsgesetz erhalten.

Was muss man tun, um die Vergünstigungen durch den HannoverAktivPass zu erhalten?

Den Pass und einen gültigen amtlichen Ausweis beim Eintritt, an der Kasse, bei der Anmeldung etc. vorlegen. Das reicht.

Welche Vergünstigungen, Ermäßigungen usw. bekommt man durch den HannoverAktivPass?

Es gibt ganz unterschiedliche Angebote von verschiedenen Anbietern, zum Beispiel freien Eintritt im Museum, keine Lesegebühr in der Bücherei, günstigeren Mitgliedsbeitrag im Sportverein und vieles mehr. Die Einrichtungen geben selbst Auskunft über ihre Vergünstigungen, Ermäßigungen usw.

Der HannoverAktivPass ersetzt nicht die Angebote des so genannten „Bildungs- und Teilhabepaketes“ des Bundes. Diese können – völlig unabhängig vom Hannover-Aktiv-Pass – bei den jeweils zuständigen Stellen (zum Beispiel JobCenter) beantragt werden.

Der Hannover-Aktiv-Pass berechtigt nicht zu Ermäßigungen im Nahverkehr (Busse und Bahnen). Solche Ermäßigungen sind Sache der Region Hannover/Fachbereich Soziales.

Fremdeninfo

1 Februar 2017 0 Kommentare
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Salafismus

16-jährige IS-Sympathisantin Safia muss sechs Jahre in Haft

von Fremdeninfo 27 Januar 2017
von Fremdeninfo

DPA

16-jährige IS-Sympathisantin Safia muss sechs Jahre in Haft

Messerattacke auf Polizisten

Celle (dpa) – Für die Messerattacke auf einen Polizisten im Auftrag der Terrormiliz Islamischer Staat hat das Oberlandesgericht Celle die 16-jährige Safia S. zu sechs Jahren Haft verurteilt.

Den Angriff auf den Beamten vor knapp einem Jahr wertete das Gericht als versuchten Mord und Unterstützung einer terroristischen Vereinigung, sagte eine Gerichtssprecherin. Die Verteidigung kündigte den Gang in die Revision an. Die Gymnasiastin aus Hannover ist die erste wegen einer Terrorattacke in Deutschland verurteilte IS-Sympathisantin.

Der 34-jährige niedergestochene Beamte hatte den Angriff schwer verletzt überlebt. Safia entschuldigte sich bei ihm im Gericht und zuvor in einem Brief.

Der Prozess fand wegen des jugendlichen Alters der Angeklagten unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Das Gericht urteilte, die Deutsch-Marokkanerin habe den Polizisten töten und den IS unterstützen wollen. Seit ihrer frühen Kindheit sei sie mit extremistisch-religiösen Kreisen in Kontakt gekommen. Ermittler werteten den Angriff im Hauptbahnhof Hannover als die erste vom IS hier in Auftrag gegebene Tat.

Mit dem Strafmaß entsprach das Gericht genau der Forderung der Bundesanwaltschaft. Safia S. habe aus Heimtücke und niedrigen Beweggründen dem Polizisten in den Hals gestochen, als dieser sich wegdrehte, sagte Oberstaatsanwalt Simon Henrichs. «Ich bin davon überzeugt, dass sie durchaus damit rechnete, verletzt oder getötet zu werden bei der Tat.» Safia S. habe sich als Märtyrerin gesehen. «Sie hat unter Anleitung und im Auftrag des IS gehandelt, das hat sich aus den Chats ergeben.» Fahnder hatten die Kommunikation später in den sichergestellten Handys der Jugendlichen entdeckt.

Der Polizist werde sich sein Leben lang mit dem Angriff beschäftigen müssen, auch wenn er seinen Dienst wieder am Tatort im Hauptbahnhof versehe, sagte Anwalt Marco Burkhardt, der den Beamten als Nebenkläger vertrat. «Es ist aus seiner Sicht ein gerechtes Urteil.»

Burkhardt bezeichnete Safias Angriff als eine Märtyrertat einer neuen
«Generation Allah», gegen die nicht alleine Überwachungskameras und verschärfte Sicherheitsgesetze helfen würden. Nötig sei mehr Sensibilität in der Gesellschaft, damit so etwas nicht wieder passiere.

Safias Verteidiger Mutlu Günal, der für eine mildere Strafe plädiert hatte, will das Urteil anfechten. Die Strafe sei zu hoch. «Das eigentliche Versagen liegt bei der Polizei in Hannover.» Wenn alle aufgepasst hätten, hätte die Tat verhindert werden können. Den Messerangriff wertete er alleine als schwere Körperverletzung. Er sah weder eine Tötungsabsicht noch die Unterstützung der Terrormiliz Islamischer Staat für erwiesen an. «Radikale Attentäter haben sich, glaube ich, noch nie bei ihren Opfern entschuldigt», argumentierte Günal mit Blick auf Safias Entschuldigung.

Den Ermittlungen zufolge war Safia S. im Januar 2016 nach Istanbul geflogen, um von dort aus mit Hilfe von IS-Leuten nach Syrien zu gelangen. An der Weiterreise aber hinderte sie ihre Mutter,
die sie zurückholte. Über einen Internet-Nachrichtendienst soll Safia S. Kontakt zum IS gehalten und dann die Attacke verübt haben.

Der als Mitwisser von Safias Anschlagsplänen in Celle mitangeklagte 20-jährigen Deutsch-Syrer Mohamad Hasan K. wurde zu zweieinhalb Jahren Haft wegen der Nichtanzeige einer geplanten Straftat verurteilt. Oberstaatsanwalt Henrichs wertete dies als «deutliches Signal an die Mitwisserszene, dass sie nicht vor Strafe geschützt ist». Gegen K. ermittelt die Bundesanwaltschaft weiterhin, weil er mit den angeblichen Terrorplänen zu tun haben könnte, die zur Absage des Fußball-Länderspiels in Hannover im November 2015 führten.

27 Januar 2017 0 Kommentare
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Veranstaltungen

EINLADUNG

von Fremdeninfo 27 Januar 2017
von Fremdeninfo

EINLADUNG

„Werkstatt Bürgerschaftliches

Engagement“

Vierte Integrationskonferenz

am 6. März 2017 im Convention Center

Hannover, Messegelände

27 Januar 2017 0 Kommentare
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Politik

Cem Özdemir wird in Berlin von Taxifahrern bedroht

von Fremdeninfo 23 Januar 2017
von Fremdeninfo

Cem Özdemir wird in Berlin von Taxifahrern bedroht

Der Grünen-Chef wurde in Berlin mehrfach von ultranationalistischen türkischstämmigen Taxifahrern angegangen. Aus Angst verzichtet er meist ganz auf Taxifahrten – und fordert nun Hilfe von der Taxi-Innung.

Abgeordnete des Bundestages fahren, wie andere viel beschäftigte Leute auch, öfter mit dem Taxi von Termin zu Termin. Für die meisten ist das kein Problem. Wer aber türkischstämmig ist und zugleich der türkischen Regierung kritisch gegenübersteht, muss sich auf einiges gefasst machen, wenn er in Berlin in ein Taxi steigt – jedenfalls, wenn ein strammer türkischer Nationalist am Steuer sitzt und den Politiker erkennt. Dann muss mit Beschimpfungen, Beleidigungen und aggressivem Verhalten gerechnet werden.

Auch Cem Özdemir, der bekannteste türkischstämmige deutsche Politiker, kann ein Lied davon singen. Ihm reicht es nun. Özdemir, den seine Grünen gerade zu ihrem Spitzenmann für die Bundestagswahl nominiert haben, hat vor Weihnachten in einem Brief an die Berliner Taxi-Innung und den Taxi-Verband Berlin-Brandenburg seine Erfahrungen mit rabiaten türkischen Taxifahrern geschildert und die Innung aufgefordert, etwas dagegen zu tun.

Besonders heftig wurde es nach der Armenien-Resolution des Deutschen Bundestages im Juni 2016. Fast einstimmig hatte das Parlament beschlossen, den Völkermord an den Armeniern und anderen christlichen Minderheiten in der Türkei um das Jahr 1915 als solchen zu bezeichnen und zu verurteilen. Viele regierungstreue Türken reagierten wütend darauf, auch in Berlin. Damals, schreibt Özdemir an die Taxi-Innung, „wurde mir sowohl vom Bundeskriminalamt als auch einigen Berliner Taxifahrern abgeraten, weiterhin Transfers mit dem Taxi wahrzunehmen“.

Aus Angst verzichtet Özdemir meistens auf ein Taxi

Auch schon vor der Resolution, erzählt Özedmir, sei er gewarnt worden. „Ich wurde von alevitischen und kurdischen Taxifahrern angesprochen. Sie erzählten mir, da gibt’s Fahrer, die sagen, ich mach den kalt. Oder: Ich spucke dem ins Gesicht.“ Es blieb nicht bei solchen Geschichten vom Hörensagen. Özdemir erzählt von jener bedrohlichen Fahrt, bei der er mit seinem kleinen Sohn im Taxi saß. Erst ging alles gut, aber dann erkannte ihn der Taxifahrer wohl doch auf den zweiten Blick „und veränderte abrupt seine Fahrweise, er raste los. Er wollte zeigen, wie wütend es ihn macht, einen ‚Verräter‘ im Taxi zu haben.“

In seinem Brief an die Taxi-Innung schreibt Özdemir, er habe „kein Problem damit“, dass manche Taxifahrer den „nahezu einstimmig gefassten Beschluss des Verfassungsorgans Deutscher Bundestag“ kritisch sähen. „Im Gegensatz zur Erdogan-Türkei darf man dies ja Gott sei Dank in Deutschland, ohne dafür ins Gefängnis zu kommen oder seine Existenz zu gefährden.“ Es überschreite aber jede Grenze, „wenn ich oder andere Beschimpfungen, Beleidigungen und Bedrohungen jeglicher Art ausgesetzt werden“.

Was Özdemir ärgert, ist, dass solche zu erwartenden Attacken seinen Alltag bestimmen. „Wieso soll ich mein Leben ändern? Wieso soll ich meinen Kindern und meiner Frau sagen: Nennt im Taxi nicht meinen Namen und redet nicht über Politik.“ Oft verzichte er darauf, ein Taxi zu rufen, aber der Fahrdienst des Bundestags, den er nutzen kann, brauche länger, und manchmal müsse es eben schnell gehen. So rief er neulich doch wieder ein Taxi.

Auch Can Dündar fühlt sich im Taxi nicht mehr sicher

„Die Fahrt verlief ruhig, aber als wir ankamen und ich zahlte, wies der Fahrer mein Trinkgeld zurück – an diesem Geld, sagte er, klebe das Blut toter türkischer Märtyrer des Putschversuchs.“ Die Szene schildert er auch in seinem Brief an die Innung und fordert deren Einschreiten: „Solche offensichtlich fanatisierten Menschen brauchen meines Erachtens einen klaren Hinweis darauf, dass in Deutschland das deutsche Grundgesetz gilt und nicht Ultranationalismus und religiöser Fanatismus.“

Nicht nur ihm ergeht es so. „Auch Abgeordnetenkollegen berichten mir immer wieder von vergleichbaren Fälle, in denen gezielt grüne Abgeordnete meinetwegen ‚bestraft‘ werden“, sagt Özdemir.

Und die Wut nationalistischer türkischer Personenbeförderer trifft nicht nur deutsche Abgeordnete. Einer der bekanntesten türkischen Journalisten, Can Dündar, Ex-Chefredakteur der regierungskritischen Zeitung „Cumhuriyet“, hält sich wegen der Lage in der Türkei derzeit in Berlin auf. Auch Dündar habe, berichtet Özdemir, „immer wieder unangenehme Begegnungen“ mit Berliner Taxifahrern gehabt. „Auch er sieht aktuell davon ab, Taxikunde zu sein, da er sich nicht sicher fühlt.“

Die Taxi-Innung repräsentiert nur zehn Prozent der Fahrer

Özdemir beruft sich auf die Beförderungspflicht. „Wenn ich im Zug sitze, und der Schaffner hat eine andere politische Einstellung als ich, beschimpft er mich ja auch nicht.“ Die Taxi-Innung solle ihren Fahrern deutlich machen, dass so etwas nicht gehe. „Ich verlange nicht, dass sie ihren Mund halten.“ Ein Taxifahrer möge ihm ruhig seine Meinung sagen, aber ihn nicht beleidigen.

Die Innung des Berliner Taxigewerbes reagiert schockiert auf Özdemirs Brief: „Solche Vorfälle sind schrecklich und nicht akzeptabel“, sagt ihr Vorsitzender Leszek Nadolski. Er bedauere die Erlebnisse von Özdemir und bemühe sich um ein persönliches Gespräch. „Das schadet nicht nur unserem Gewerbe, sondern auch der Stadt.“

Die Innung könne Fehlverhalten zwar ahnden – aber eben nur bei ihren Mitgliedern: „Maximal die Hälfte der Taxifahrer in Berlin sind in einem Verband organisiert, unsere Innung repräsentiert etwa zehn Prozent.“ Ansonsten müsse der jeweilige Unternehmer Konsequenzen ziehen. Tue der es nicht, müsse das Landesamt für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten sich des Falls annehmen.

© dpa ARCHIV – Der Bundesvorsitzende Cem Özdemir spricht am 19.11.2016 bei der baden-württembergischen Landesdelegiertenkonferenz von Bündnis 90/Die Grünen in Schwäbisch Gmünd (Baden-Württemberg). (zu „Özdemir…

Fahren Berliner Taxis bald ohne Abgeordnete?

Das Amt dürfe im Extremfall auch den Führerschein zur Fahrgastbeförderung oder die Konzession entziehen. „Hier wurde in der Vergangenheit allerdings viel zu selten durchgegriffen, und es besteht großer Nachholbedarf“, kritisiert Nadolski und fordert: „Es wird Zeit, dass sich die Politik dieses Themas stärker annimmt.“

Sonst hieße es nämlich: Am Sitz des deutschen Parlaments gibt es nur noch Taxis ohne Abgeordnete.

23 Januar 2017 0 Kommentare
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Kultur

Schützenswerte Kultur der EinwanderInnen

von Fremdeninfo 22 Januar 2017
von Fremdeninfo

Cumali Yagmur

Schützenswerte Kultur der EinwanderInnen

Deutschland ist ein Einwanderungslan und –gesellschaft. Die Menschen leben und lebten hier nicht als „Gast“ bzw. GastarbeiterInnen. Mittlerweile leben diese sog. EmigrantenInnen in der 4. Generationen in Deutschland. Sie sind hier geboren, gehen hier zur Schule und lernen oder studieren hier „deutsche“ Berufe. Sie sind ein Bestanteil dieser Gesellschaft geworden. Diese Tatsachen müsssrn endlich bis in den letzten Winkeln der hiesigen Gesellschaft ankommen.

Jahrzehnte lang wuden die Minderheitenkulturen der hiesigen Mehrheitskultur bzw. der „Deutschen“Kultur nicht gleichgestellt. Sie wurden vielfach diskriminiert, nicht wahrgenommen oder nicht für wichtig erachtet. Ein interkulturelles Zusammenleben wurde allenfalls nur in Ansätzen formuliert. Weitere Voraussetzungen für das Ausleben dieser Kulturen wurden nicht geschaffen.

Ein freiwilliger Kulturaustausch und eine gegenseitige Toleranz haben nie richtig funktioniert bzw. für ihre Umsetzung wurde wenig getan.

Bis Integrationsversuche in die hiesige Gesellschaft in die Wege geleitet werden, dauert es ewig lang. Bis dahin findet keine Aufnahme in die Gesellschaft statt und ein gegenseitiges Kennenlernen und Kulturaustausch findet nicht statt. Die sog. Willkommenskultur kam nur im Jahr 2015 durch die Parteien, also damit von oben als aufgesetzte Kultur. Aber in der Bevölkerung ist diese sog. Willkommenskultur nicht angekommen. Vielmehr werden von großen Teilen der Bevölkerung und insb. von Parteien wie der AfD die sog. Willkommenskultur verhöhnt und diejenigen Parteien oder Parteimitglieder, die dafür waren, werden angegriffen.

Aktuell wird von politscher Seite eine intensive Kulturarbeit, die mit öffentlichen Geldern finanziert wird, hervorgehoben. Dabei ist wieder offensichtlich, dass die EmigrantenInnen mit dem monokulturellen Gedankengut allein gelassen werden und dass sie das zu akzeptieren haben.

Dieser Ansatz läuft leider wieder falsch. Die Kulturarbeit darf nicht von oben diktiert werden. Sie muss auch aus der Mitte der EmigrantenInnen und aus der Mitte der hiesigen Gesellschaft zusammen kommen. Eigene Initiativen von unten sind nötig.

Nun gibt es etliche Vereine der EmigrantenInnen. Sie haben aber die eigene Kulturarbeit häufig auch nur zur Nebensache gemacht. Eine unabhängige kulturelle Entwicklung haben sie nicht durchgeführt und gefördert.

Damit Menschen sich zivilgesellschaftlich entwickeln können, ist es nötig, dass die Kulturarbeit nicht nur eine Nebensache ist. Durch die Kultur und ihren Austausch können Vorurteile, Fremdenfeindlichkeiten und Diskriminierungen abgebaut werden. Durch die Kultur können Gemeinsamkeiten herausgearbeitet werden, sich entwickeln und Unterschiede können zur gegenseitigen gesellschaftlichen und sozialen Bereicherung führen. Die Kultur muss man wie einen Fluss betrachten, der ständig im Fluss ist, der nie stehen bleibt bzw. bleiben darf. Er fliest und sammelt auf seinem Weg von der Quelle bis zur Mündung ein Reichtum an Flora und Fauna. So muss eine heutige moderne friedlich zusammenlebende Gesellschaft auch sein.

Langfristig wird die Geschichte der heutigen Zeit nur mit kulturellen, sozialen und humanen Werten und Normen, nicht mehr mit kriegerischen, vernichtenden, menschenverachtenden Maßstäben geschrieben werden.

Das Europa, das wir bereits bis heute aufgebaut haben, besteht aus den unterschiedlichsten Kulturen. In ihm dürfen sich keine schädlichen Nationalitäten entwickeln. Um dem Entgegenzusätzen, muss die kulturelle Entwicklung auch im Kleinen anfagen, d. h., auch bei und mit denjenigen, die davon unmittelbar betroffen sind.

Beim Austausch der Kulturen kann man sich mit den jeweiligen negativen Seiten der anderen Kultur auseinandersetzen und die positiven Seiten hervorheben und vielleicht sogar auch noch verbessern.

Die Kultur der EmigrantenInnen ist ein Gewinn für die deutsche Kultur. Das muss noch hier ankommen. Wer andere ausgrenzt, kann nur sich selbst ausgrenzen. Grundsätzlich tritt die hiesige Gesellschaft gegenüber den EmigrantenInnen mit Vorurteilen auf. Wenn man mit dieser Einstellung den EmigrantenInnen auftritt, hat die Gesellschaft bereits verloren. Denn sie hat ohne den anderen bereits anzuhören bestimmt, dass seine Kultur minderwertig ist und wertet damit seine bisherige Lebensart und –einstellung. Extremisten wie die Salafisten und andere Mitglieder, Mitläufer und Anhänger von terroristischen Organisationen haben ein Übriges dazu getan, ein solches Bild zu verfestigen. Das Verhalten von diesen einigen wenigen Zerstörern hat man als die „böse“ Kultur der Emigranten angesehen und gleich als schlecht dargestellt.

Dass das aber nicht so ist, dafür muss viel getan werden, und zwar mit den Betroffenen zusammen. Dazu ist nötig, dass Kultureinrichtungen und –vereine viel mehr und stärker finanziert werden, damit sie ihre Aufgaben zum friedlichen Zusammenleben der Gesellschaften besser ausüben und fördern zu können. Dazu könnten die Minderheiten z. B. eigene Kulturzentren aufbauen, damit die Emigranten ihre kulturellen Aktivitäten dort umsetzen können und sog. Häuser der Begegnungs- und Austauschstätten aufbauen könnten.

22 Januar 2017 0 Kommentare
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Politik

Spitzel-Affäre: Generalbundesanwalt ermittelt gegen Ditib

von Fremdeninfo 20 Januar 2017
von Fremdeninfo

Ausspitzelung von Gülen-Anhängern in Deutschland

Spitzel-Affäre: Generalbundesanwalt ermittelt gegen Ditib

Die mutmaßliche Ausspitzelung deutscher Staatsbürger durch Bedienstete der türkischen Religionsbehörde hat juristische Konsequenzen: Nachdem bereits das Bundesinnenministerium angekündigt hat, die Zusammenarbeit mit Ditib zu prüfen, hat nun der Generalbundesanwalt Ermittlungen gegen den Moscheeverband aufgenommen.

Von: DTJ-ONLINE , 18. Januar 2017

Der Generalbundesanwalt hat in der Ditib-Affäre Ermittlungen gegen Unbekannt aufgenommen. Das berichtete der religionspolitische Sprecher der Grünen-Fraktion, Volker Beck, am Mittwoch am Rande einer Sitzung des Bundestags-Innenausschusses. Der Druck der Anfragen von Parlamentariern habe offensichtlich gewirkt, sagte Beck. “Jetzt muss geklärt werden, ob es in der Zwischenzeit eine Ausreise Tatverdächtiger durch die späte Aufnahme von Ermittlungen
gab”, fügte er hinzu. Beck hatte bereits im Dezember Anzeige beim  Generalbundesanwalt erstattet.

Der türkische Moscheeverband Ditib hatte vergangene Woche eingeräumt, dass einzelne Imame des Verbandes in Deutschland Informationen über Anhänger des Predigers Fehullah Gülen an Ankara geliefert haben. “Die schriftliche Anweisung des türkischen Religionspräsidiums Diyanet war nicht an die Ditib gerichtet. Trotzdem folgten dem einige wenige Ditib-Imame fälschlicherweise”, sagte der Generalsekretär der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion (Ditib), Bekir Alboğa, der “Rheinischen Post”. “Wir bedauern die Panne zutiefst und haben diesbezüglich auch mit Diyanet gesprochen.”

Das Bundesinnenministerium hatt bereits angekündigt, die Zusammenarbeit mit Ditib auf den Prüfstand zu stellen. Man fordere Ditib auf, den gegen sie erhobenen Vorwurf der Bespitzelung und Denunziation aufzuklären. Man erwarte, dass sich der Verband “an der Aufklärung der Vorwürfe konstruktiv beteiligt und für Transparenz sorgt”, sagte ein Ministeriumssprecher. Sollten die genannten Berichte der Imame strafrechtlich relevant sind. Die Länder müssten gegebenenfalls auch aufenthaltsrechtliche Konsequenzen ziehen.

Ditib ist der Dachverband der rund 900 türkisch-islamischen Vereine in Deutschland. Laut Satzung gibt es enge – auch personelle – Verbindungen zum staatlichen türkischen Religionsamt Diyanet in Ankara. Ditib-Imame werden von der Türkei entsandt und bezahlt. Zudem sitzen Diyanet-Vertreter satzungsgemäß im Ditib-Beirat, dem höchsten Gremium des Verbands.

Diyanet hatte im September 2016 alle für Religion zuständigen Mitarbeiter türkischer Botschaften und Konsulate dazu aufgefordert, Berichte über Aktivitäten der Gülen-Bewegung in ihrer Region zu verfassen und diese an die Religionsbehörde zu schicken. Dieser Aufforderung sollen auch Ditib-Imame nachgekommen sein. Die türkische Regierung sieht in Gülen den Drahtzieher des Putschversuchs vom Juli 2016. Dieser weist diese Vorwürfe entschieden zurück und fordert eine unabhängige Untersuchung der Hintergründe des Putsches. (dpa/ dtj)

20 Januar 2017 0 Kommentare
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Frauen

Die Situation der aus der Türkei kommenden Braut und des aus der Türkei kommenden Bräutigams

von Fremdeninfo 19 Januar 2017
von Fremdeninfo

 Die Situation der aus der Türkei kommenden Braut und des aus der Türkei kommenden Bräutigams

Viele türkische Jugendliche wollen Frauen zur Heirat aus der Türkei holen, auch umgekehrt möchten viele jüngere Frauen ihre zukünftigen Männer aus der Türkei in die BRD holen.


Sie fahren in den Sommerurlaub in die Türkei, lernen im Urlaub einen türkischen Mann oder eine türkische Frau kennen und dann macht die Familie eine große Hochzeit. Nach der Hochzeit fliegt die Braut oder der Bräutigam in die BRD, da sie jetzt eine Familien sind und Anspruch auf Zusammenangehörigkeit haben. Bei der Ausländer Behörde müssen sie angeben, dass sie genügend Einkommen für 2 Personen haben. Sie müssen nachweisen, dass sie für 2 Personen genügend Wohnraum haben. In Hessen müssen pro Person 9 qm Wohnraum vorhanden sein.
Laut der neuen Gesetzgebung müssen Braut oder Bräutigam in der Türkei einen Deutschkursus besucht haben. Nach bestandener Prüfung können sie beim Deutschen Konsulat ein Visum beantragen, Familienzusammenführung beantragen und dann in die BRD als Mann oder Frauen kommen. Nachdem sie in die BRD gekommen sind, fangen die Schwierigkeiten an. In der Türkei hat sich die Kultur innerhalb der letzten 30 Jahre weiter entwickelt. Die in der BRD lebenden Türken konnten solche kulturelle Entwicklungen nicht verfolgen. Zwischen im Ausland lebenden Türken und in der Türkei lebenden gibt es große kulturelle Unterschiede. Die aus der Türkei kommende Braut oder Bräutigam sind schockiert, wenn sie in der BRD lebende Türken treffen, die die Entwicklung nicht miterlebt haben. Sie leben die türkische Kultur, die ihre Eltern vor 60 Jahren mitgebracht haben. Es gibt keine Möglichkeit die türkische Kultur in der BRD weiter zu entwickeln. Die Situation anderer Minderheiten in der BRD aus anderen Ländern ist gleich oder ähnlich.
Von Neuem hat die Braut oder der Bräutigam aus der Türkei Schwierigkeiten sich an die deutsche Gesellschaft an zu passen. Die in der BRD lebenden Türken lehnen die deutsche

Kultur und Werte ab.
Die ersten Jahre laufen die Ehen wie traditionelle türkische Ehen ab. Nachdem sie 1 oder 2 Kinder zur Welt gebracht haben, fangen die großen Konflikte an. Die aus der Türkei kommende Braut oder der Bräutigam haben keine gelernten Berufe.
Dann fangen die finanziellen Schwierigkeiten an. In der Familie soll nur eine Person arbeiten. Das Geld genügt nicht für drei oder vier Familienmitglieder Sechzig Prozent solcher Familien gehen auseinander, von denen die spät in die BRD gekommen sind. Nach dem die Ehen auseinander gegangen sind, haben die Nachkommen Schwierigkeiten einen Aufenthalt zu bekommen. Bei den durch die Konflikte entstandenen Schwierigkeiten, versuchen sie sich zu erpressen, damit die Kinder bei der Ausländerbehörde keinen Aufenthalt bekommen.
Nachdem die Ehe auseinander gegangen ist, sind es die Kinder, die darunter leiden, indem sie gegeneinander ausgespielt werden. Gewalt wird in den Familien sehr oft angewendet. In den patriarchalischen Familien lösen die Männer die Probleme oft mit Gewalt. Die Kinder und die Frauen werden oft geschlagen oder getötet.Mittel altehrliche Formen wie die Gewalt, werden immer noch unter den meisten türkischen Männer angewendet. Sprüche existieren unter den Männern wie „Wer seine Tochter nicht schlägt, schlägt das eigene Knie“. Die Frauen haben lange Haare und sie hören „ Schläge bringen einen ins Paradiese“. Solche mittelalterliche Frauenunterdrückung wenden die türkischen Männer an. Die Kinder bekommen meistens keine Aufenthaltsgenehmigung und werden in die Türkei abgeschoben, die sie zumeist gar nicht kennen. Können sie in der BRD bleiben, gehen viele psychisch kaputt.
Jeder versucht auf eigene Faust mit der Situation klar zu kommen.
Die türkischen Familien müssen über ihre Situation aufgeklärt werden, damit sie damit klarkommen können. Ausländische Familien müssen überlegen, wo sie ihre Partner suchen, ob in der Türkei oder in der BRD.
Die meisten Männer denken, wenn sie aus der Türkei aus einem kleinen Dorf sich eine Braut oder einen Bräutigam holen, sind die Probleme gelöst. In der BRD lebende türkische Frauen sind emanzipiert. Sie sind finanziell nicht abhängig von den Männern. Viele der hier lebenden türkischen Männer wollen keine emanzipierte Frau haben, deswegen wollen sie ihre Partnerin aus der Türkei holen

19 Januar 2017 0 Kommentare
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Salafismus

Der Anschlag in Nizza folgen nicht Nitza sein sonder auch überal seinariser Terror soll verurteilt werden

von Fremdeninfo 18 Januar 2017
von Fremdeninfo

Cumali Yagmur

Der Anschlag in Nizza   folgen nicht Nitza sein sonder auch überal seinariser Terror soll verurteilt werden

Nach dem Attentat Nizza wurde 84 Menschen getötet und 104 verletzt worden.

sollten Flüchtlinge nicht dafür verantwortlich gemacht werden! Wir verurteilen das Pariser Attentat als unmenschlich und grausam! Durch den terroristischen Anschlag wurden 129 unschuldige Menschen getötet und weitere 352 verletzt.

Solche Attentate dürfen nicht wieder geschehen, auch wenn zur Zeit die IS-Terroristen überall versuchen unschuldige Menschen umzubringen. In Ankara (Türkei) wurden kürzlich 102 unschuldige Menschen getötet und viele weitere verletzt. Dennoch darf man vor den IS-Terroristen nicht erschrecken und zurückweichen, sondern diese müssen sehr hart bekämpft werden.

Einer der Attentäter ist zwar ein ehemaliger Flüchtling aus Syrien, dennoch darf man nicht alle Flüchtlinge in den gleichen Topf schmeißen.

Viele Flüchtlinge fliehen aus ihrer Heimat vor den Terroranschlägen und versuchen in Europa Schutz zu finden.  Schutzsuchende Menschen sollten menschlich behandelt werden.

Gegen den Terror sollen geeignete Maßnahmen ergriffen und die Grenzen wieder kontrolliert werden. Die Flüchtlinge sollen darauf aufmerksam gemacht werden und sich nicht in dieses Thema einmischen.

Vor Monaten hat sich in Bezug auf die Flüchtlinge eine Willkommenskultur entwickelt und in der Bevölkerung eine große Unterstützung gefunden. Diese Solidarität sollte nach dem Pariser Attentat nicht wieder kippen. Die Solidarität in der Bevölkerung soll weiterhin stark und entschieden propagiert werden. Neue Maßnahmen gegen Terroristen sollen unabhängig von Flüchtlingen ergriffen werden. Wenn die europäischen Grenzen wieder kontrolliert werden, sollen deshalb keine Strafmaßnahmen gegen Flüchtlinge durchgeführt werden. Durch falsche politische Maßnahmen könnten rechtsradikale Kräfte in Europa profitieren.  

Attentate wie in Paris oder Ankara können auch in Deutschland passieren; dagegen kann es keine Garantie geben. Daher sollen demnächst Weihnachtmärkte, Einkaufszentren, Bahn- und Flughäfen und andere Orte, die von vielen Menschen besucht werden, streng kontrolliert werden. Wenn in den AB-Ländern (was sind AB-Länder ?) die Grenzen kontrolliert werden, sollen die Flüchtlinge berücksichtigen. Im Jähe (???) wollen AB Länder 200.000 und 300.000 Flüchtling aufnehmen. Dabei soll durch die Grenzkontrollen den Flüchtlingen nicht geschadet und werden. Diese Menschen verlassen ihre Heimat, weil sie politisch verfolgt und durch den Terror bedroht wurden. Diese Menschen suchen in den europäischen Ländern Asyl. Europa darf die Türen für die Flüchtlinge aus humanitären Gründen nicht schließen.

Viele Flüchtlinge verurteilen das Pariser Attentat. Sie sagen, dass die Taten des IS nichts mit dem Islam zu tun haben. Die IS-Terroristen benutzen und missbrauchen den Islam für ihre eigenen Zwecke. Der Islam ist ein Bestandteil und gehört zur europäischer Gesellschaft.

18 Januar 2017 0 Kommentare
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Jugend

Jugendarbeit sollte neu definiert werden

von Fremdeninfo 18 Januar 2017
von Fremdeninfo

Wenn wir heute in einer multiethnischen Gesellschaft  leben, müssen angemessene Voraussetzungen dafür geschaffen werden.

Interkulturelle Jugend- und Bildungsarbeit sollte nicht durch monokulturelle Inhalte definiert werden.

In der interkulturellen Jugend- und Bildungsarbeit  sollten Fachkräfte aller Nationen eingesetzt werden. Teams sollten paritätisch besetzt werden. Man sollte sich mit den positiven und negativen Seiten aller Kulturen auseinandersetzen und die universellen Aspekte herausarbeiten.

Rassismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit sind alltägliche Konfliktthemen, die bearbeitet werden müssten.

Auch Terrorismus und Salafismus sollten mit jugendlichen EinwanderInnen, mit muslimischen Jugendlichen diskutiert werden.

Offene Jugendarbeit sollte als interkulturelle Arbeit neu definiert werden. Von Monokultur-Themen sollte endlich Abschied genommen werden.

Der Ansatz der FDP Herr Stefan Birkner Niedersachsen   Landtag abgeordnete      „ Auch Islamismusprävention durch bessere Jugendarbeit sollte nach Birkner worten festgehalten werden“ Die    muslimische Verbände stärker in die Jugendarbeit einzubeziehen, ist gefährlich. Es gibt in der Türkei das Sprichwort, dass man Schafe nicht einem hungrigen Wolf anvertrauen sollte. Die muslimischen Verbände scheinen nicht geeignet, eine wirklich multiethnische, interkulturelle Jugendarbeit zu ermöglichen.

18 Januar 2017 0 Kommentare
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