• Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung
Fremdeninfo
  • Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung
Fremdeninfo
Fremden Info
Einwandererinnen und Flüchtlingspolitik
  • Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung
Flüchtlinge

Asylanträge in Deutschland auf Rekordtief – erstmals seit 2015 nicht mehr Spitzenreiter...

19 April 2026 0 Kommentare
Flüchtlinge

Keine Arbeit für 20 Asylbewerber – warum Neuss die Vorgaben nicht erfüllt

13 April 2026 0 Kommentare
Flüchtlinge

Die in Europa gestellten Asylanträge sind deutlich weniger geworden. In Deutschland wird...

3 März 2026 0 Kommentare
Flüchtlinge

Migrationswende mit GEAS: Das ändert sich jetzt für Asylbewerber

27 Februar 2026 0 Kommentare
Flüchtlinge

Ausreisepflichtige: Poseck verteidigt Handyortung: „Vereinbar mit EU-Recht“

26 Februar 2026 0 Kommentare
Flüchtlinge

Migrantenboot kollidiert mit Küstenwache vor griechischer Insel – Polizei spricht von 14...

4 Februar 2026 0 Kommentare
Archive

Griechische Inseln: Festnahmen bei Demo gegen Flüchtlingslager

von Fremdeninfo 9 Februar 2022
von Fremdeninfo

 

Griechische Inseln: Festnahmen bei Demo gegen Flüchtlingslager

Von

dtj-online

–

09.02.2022

 
 

 
=“Migranten in Griechenland – Lager auf Lesbos“
Das soll sich ändern: Eine Frau steht mit einem Baby im Arm und drei kleinen Kindern in einem schlecht ausgestatteten Flüchtlingslager. Foto: Panagiotis Balaskas/AP/dpa

Sie skandierten: „Alle Lager auf den Inseln sollen schließen.“ Demonstranten haben auf der griechischen Insel Lesbos (türkisch Midilli) versucht, den Bau eines neuen Lagers für Geflüchtete zu stoppen. Der Konflikt offenbart ein europäisches Problem.

Wie am Dienstag bekannt wurde, musste die Polizei rund 500 Demonstranten daran hindern, den Ort Vastria zu erreichen, wo das Auffanglager entstehen soll. Bei den Protesten habe es am Montag mehrere Festnahmen gegeben, hieß es im staatlichen Rundfunk.

„Alle Lager auf den Inseln sollen schließen“, skandierten die Demonstranten demnach. Den Berichten zufolge durchbrachen sie an einer Stelle eine Polizeisperre und setzten den Lastwagen einer Baufirma in Brand. Viele Inselbewohner in der östlichen Ägäis wehren sich gegen die Errichtung neuer Flüchtlingslager, die auch mit EU-Mitteln finanziert werden.

Anlagen auf anderen Inseln bereits fertig

Auf Samos, Leros und Kos sind die Anlagen bereits fertiggestellt. Sie sollen den Migranten menschenwürdige Lebensbedingungen bieten, werden aber von Hilfsorganisationen als Gefängnisse kritisiert. Die Lager liegen weitab der Zivilisation, die Bewohner dürfen sie nur zu bestimmten Uhrzeiten verlassen.

Mit der Fertigstellung des Lagers auf Lesbos wird nicht vor Herbst gerechnet. Rund 1.700 Migranten leben dort derzeit noch im Übergangslager Kara Tepe, das nach dem Großbrand des berüchtigten Lagers Moria im September 2020 quasi über Nacht aus dem Boden gestampft wurde.

Innenministerin Faeser will Griechenland helfen

Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) will an dem Plan der alten Bundesregierung festhalten, Griechenland bei der Versorgung und Unterbringung von Flüchtlingen zu unterstützen.

Was die Türkei mit Europas Migrationsdrama zu tun hat

„Die Bundesregierung setzt sich weiterhin für eine Umsetzung des vereinbarten Programms zur Verbesserung der Situation von anerkannt Schutzberechtigten in Griechenland ein und steht diesbezüglich auf unterschiedlichen Ebenen mit ihren griechischen Partnern in Kontakt“, teilte eine Sprecherin am Dienstag auf Anfrage mit.

Neues Leben in Deutschland?

In Deutschland warten aktuell knapp 41.000 Menschen auf eine Asylentscheidung, die zuvor wohl bereits Schutz in Griechenland erhalten haben. Nach Angaben des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (Bamf) liegen bei diesen Ausländern Hinweise vor, dass sie bereits in Griechenland als schutzberechtigt anerkannt wurden.

Hintergrund der sogenannten Sekundärmigration anerkannter Flüchtlinge aus Griechenland in andere EU-Staaten – vor allem nach Deutschland – sind neben familiären Bindungen wohl auch die schwierigen Lebensverhältnisse für Flüchtlinge in Griechenland und die besseren Sozialleistungen in Deutschland.

Griechenland soll deutsche Hilfen annehmen

Wer in Griechenland als Flüchtling anerkannt ist, darf nach Deutschland oder in ein anderes EU-Land reisen, allerdings nur für 90 Tage. Die Bundesregierung verfolge gemäß dem Koalitionsvertrag das Ziel einer „Reduzierung von irregulärer Sekundärmigration in der EU“, sagte die Sprecherin des Ministeriums der Deutschen Presse-Agentur.

Jeder Mitgliedstaat habe die Pflicht, für die Einhaltung der europarechtlichen Vorgaben Sorge zu tragen. Dazu gehörten auch die Anforderungen an Unterbringung und Versorgung. Deutsche Gerichte haben festgestellt, dass Schutzsuchenden in Griechenland Obdachlosigkeit und Not drohten.

Deutsche Absicht hinterlegt

Wohl auch deshalb hatte bereits Faesers Amtsvorgänger, Horst Seehofer (CSU), darauf gedrungen, dass die griechische Regierung deutsche Unterstützung bei der Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingen akzeptiert und eine entsprechende Absichtserklärung umsetzt.

dpa/dtj

9 Februar 2022 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Archive

Erneut Leichen in der Ägäis an Land gespült

von Fremdeninfo 9 Februar 2022
von Fremdeninfo

Erneut Leichen in der Ägäis an Land gespült

Von

dtj-online

–

08.02.2022

 
 
 

„>

 
=“Migranten an türkisch-griechischer Grenze – Proteste“ width=“696″ height=“464″>
06.02.2022, Griechenland, Athen: Demonstrantinnen rufen Slogans und halten Zettel mit der Aufschrift „Stop pushbacks“ während eines Protestes mit mehreren hundert Teilnehmern gegen den gewaltsamen Umgang mit Migranten an der griechisch-türkischen Grenze. Foto: Yorgos Karahalis/AP/dpa

Gut sechs Wochen nach dem Untergang von Booten mit Migranten haben die griechischen Behörden in der Ägäis drei weitere Leichen entdeckt.

Die Leichen von zwei Männern und einer Frau seien stark verwest, hieß es seitens der Küstenwache am Montag. Die Behörden gehen davon aus, dass es sich um Migranten handelt, die nach dem Kentern ihrer Boote Ende Dezember vermisst wurden. Seitdem werden immer wieder Leichen auf Inseln der Ägäis angespült.

Bei diesen Unglücken waren vor den Inseln Folegandros, Paros und Kreta 30 Menschen ums Leben gekommen. Dutzende werden noch vermisst. Die Migranten hatten versucht, direkt aus der Türkei durch die Ägäis nach Kalabrien in Italien zu gelangen.

Zahl der Asylanträge von Flüchtlingen aus Griechenland steigt

Bei solchen langen Fahrten über das Mittelmeer südlich oder nördlich von Kreta kommt es immer wieder zu Maschinenschäden oder Lecks bei den Booten, die Schleuserbanden den Menschen verkaufen. Wie viele Menschen dabei ums Leben gekommen sind, lässt sich nach Angaben der griechischen Küstenwache nicht beziffern.

In Deutschland warten wiederum aktuell mehr als 40.000 Menschen auf eine Asylentscheidung, die zuvor wohl bereits Schutz in Griechenland erhalten haben. Wie das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) am Montag mitteilte, waren Ende Januar insgesamt 112.928 Verfahren bei der Behörde anhängig. Den Angaben zufolge stammten knapp 41.000 dieser Asylanträge von Menschen, bei denen Hinweise vorlagen, dass sie bereits in Griechenland als schutzberechtigt anerkannt wurden.

Was die Dublin-Regeln besagen

Hintergrund der sogenannten Sekundärmigration anerkannter Flüchtlinge aus Griechenland in andere EU-Staaten – vor allem nach Deutschland – sind neben familiären Bindungen wohl auch die schwierigen Lebensverhältnisse für Flüchtlinge in Griechenland und die besseren Sozialleistungen in Deutschland. Wer in Griechenland als Flüchtling anerkannt ist, darf nach Deutschland oder in ein anderes EU-Land reisen, allerdings nur für maximal 90 Tage.

Nach den sogenannten Dublin-Regeln muss ein Asylbewerber in dem EU-Staat, in dem er zuerst registriert wird, Asyl beantragen. Wer in einem anderen EU-Staat Schutz erhalten hat, soll nicht in einem weiteren Staat der Europäischen Union erneut einen Antrag stellen.

Asylsuchende aus der Türkei weit oben

Deutsche Gerichte hatten zuletzt allerdings in zahlreichen Fällen zugunsten der Asylsuchenden entschieden. Beispielsweise hielt das Oberverwaltungsgericht Bremen im November 2021 fest, einem Kläger „drohe bei einer Rückkehr nach Griechenland die ernsthafte Gefahr einer unmenschlichen oder erniedrigenden Behandlung“. Das Verwaltungsgericht im bayerischen Ansbach entschied dagegen: „Einem alleinstehenden, erwachsenen und erwerbsfähigen Mann droht im Falle einer Rückkehr nach Griechenland als dort anerkannter Flüchtling keine mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit eintretende Verelendung.“

Im Januar stellten rund 13.700 Menschen erstmals in Deutschland einen Asylantrag – etwa so viele wie im Monat zuvor. Rund jeder zehnte Erstantrag wurde laut Bamf für ein in Deutschland geborenes Kind im Alter von unter einem Jahr gestellt. Die meisten Antragsteller stammten aus Syrien. Weitere wichtige Herkunftsländer waren Afghanistan und der Irak. Auch 832 türkische Staatsbürger stellten im vergangenen Monat einen Asylantrag in Deutschland. Damit stand die Türkei auf der Liste der zugangsstärksten Herkunftsländer auf dem vierten Platz.

dpa/dtj

 
9 Februar 2022 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Archive

Genitalverstümmelung: 20.000 Mädchen und junge Frauen in Deutschland gefährdet

von Fremdeninfo 8 Februar 2022
von Fremdeninfo

 

Genitalverstümmelung: 20.000 Mädchen und junge Frauen in Deutschland gefährdet

Von

dtj-online

–

07.02.2022

 

 

=“Der Kampf gegen Genitalverstümmelung in Deutschland“ width=“696″ height=“463″>
Archivfoto: Oberärztin Cornelia Strunz spricht mit einer Patientin in ihrem Büro im Krankenhaus Waldfriede in Berlin. Strunz ist die ärztliche Koordinatorin des „Desert Flower Center“, einer Einrichtung im Krankenhaus, die Frauen mit verstümmelten Genitalien chirurgisch und psychologisch versorgt. Foto: picture alliance / dpa

Mit der globalen Migration verbreitet sich die grausame Tradition der Genitalverstümmelung an Mädchen und Frauen zunehmend auch in Europa. Schätzungen zufolge leben in Deutschland rund 75.000 Betroffene, fast 20.000 Mädchen gelten als gefährdet.

Das Kinderhilfswerk Plan hat jetzt ein Handbuch über Genitalverstümmelung herausgebracht. „Die Beschneidung der weiblichen Genitalien ist eine massive Menschenrechtsverletzung“, sagte Plan-Sprecherin Kathrin Hartkopf. „Die betroffenen Mädchen und Frauen dürfen nicht alleingelassen werden. Um sie zu erreichen, müssen sie wissen, dass es bei uns in Deutschland Beratung und Hilfe gibt.“

Die Wenigsten wissen, dass es für sie Anlaufstellen gibt. „Aufklärung ist hier absolut notwendig“, sagte Referentin Edell Otieno-Okoth. Das leicht verständliche und handliche Nachschlagewerk veranschauliche alle Aspekte der weiblichen Genitalverstümmelung und informiere über Hilfsangebote.

Problem vor allem in Afrika verbreitet

Seit 2003 setzt sich Plan International in mehreren Ländern Afrikas gegen weibliche Genitalverstümmelung ein, unter anderem in Ägypten, Äthiopien, Burkina Faso, Guinea, Guinea-Bissau, Mali und Sierra Leone. So hilft die Kinderrechtsorganisation beim Aufbau von Beratungsstellen und sorgt für alternative Einkommensquellen für ehemalige Beschneiderinnen.

Auch Papst Franziskus verurteilte die Praktik, die „die Frauen entwürdigt und die körperliche Gesundheit sehr gefährdet“, wie das Oberhaupt der katholischen Kirche nach dem Angelus-Gebet am Sonntag vor Gläubigen auf den Petersplatz sagte. Zudem erinnerte er daran, dass am Dienstag ein Gebetstag für die Opfer von Menschenhandel sei, der vor allem Frauen betreffe. Vor diesen zwei Übeln „drücke ich meinen Schmerz aus und fordere die Verantwortlichen zu einem entschiedenen Vorgehen auf, um die Ausbeutung und die entwürdigenden Praktiken zu verhindern, die vor allem Frauen und Mädchen treffen“.

dpa/dtj

8 Februar 2022 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Information

Neue Grüne Parteispitze: Wer ist Nouripour – und will er tatsächlich die Scharia einführen?

von Fremdeninfo 31 Januar 2022
von Fremdeninfo

Neue Grüne Parteispitze: Wer ist Nouripour – und will er tatsächlich die Scharia einführen?

Von

dtj-online

–

31.01.2022

 
 
 
 
=“Bundesparteitag von Bündnis 90/Die Grünen“
29.01.2022, Berlin: Die Grünen Omid Nouripour und Emily Büning halten Blumen beim Bundesparteitag von Bündnis 90/Die Grünen. Der Bundestagsabgeordnete Nouripour ist beim Online-Parteitag der Grünen neben Ricarda Lang zum neuen Vorsitzenden gewählt worden. Foto: Kay Nietfeld/dpa

Ihre Vorgänger Baerbock und Habeck haben die Grünen in die Regierung geführt. Für die Nachfolger als Bundesvorsitzende geht es nun darum, die Rolle der Partei zu definieren.

Führungswechsel bei den Grünen: Gut sieben Wochen nach dem Start der Ampel-Bundesregierung hat die Partei einen neuen Vorstand gewählt. Das Duo an der Spitze bilden nun die linke Sozialpolitikerin Ricarda Lang (28) und der Realo-Außenpolitiker Omid Nouripour (46). Die beiden Bundestagsabgeordneten wurden bei einem Online-Parteitag am Samstag zu Nachfolgern von Annalena Baerbock und Robert Habeck als Parteivorsitzende gekürt. Lang erhielt nach Parteiangaben 75,93 Prozent der Stimmen, Nouripour kam auf 82,58 Prozent.

Wenn der Name Omid Nouripour zu hören oder zu lesen war in den vergangenen Jahren, dann ging es meist um die großen internationalen Fragen: vom Vormarsch der Taliban in Afghanistan bis zum Umgang des Kreml mit seinen Kritikern. Nouripour ist Außenpolitiker aus Leidenschaft – und nun designierter Grünen-Chef.

Fußball-Fan und im Iran geboren

Nouripour ist Fan des Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt, was einem spätestens beim Besuch seines Bundestagsbüros oder seiner Website nicht mehr verborgen bleiben kann. Im Umgang ist er humorvoll und herzlich, politisch ordnet er sich dem Realo-Flügel der Grünen zu. Seit 2006 sitzt er im Bundestag.

Geboren wurde Nouripour im Iran, im Alter von 13 Jahren kam er mit seine

31 Januar 2022 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Information

Schädliche Inhalte“: Erdoğan will härter gegen Medien vorgehen

von Fremdeninfo 31 Januar 2022
von Fremdeninfo

Schädliche Inhalte“: Erdoğan will härter gegen Medien vorgehen

Von

dtj-online

–

30.01.2022

 
 
 
Share

 

 
Archivfoto: Recep Tayyip Erdoğan, Staatspräsident der Türkei, spricht während einer Pressekonferenz auf dem G20-Gipfel. Foto: Domenico Stinellis/AP/dpa

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat ein härteres Vorgehen seiner Regierung gegen Medien angekündigt

In einer von Erdoğan unterzeichneten und am Samstag im Amtsblatt veröffentlichten Richtlinie heißt es, gegen „schädliche Inhalte“ in der „schriftlichen, mündlichen und visuellen Presse“ würden „notwendige Maßnahmen“ ergriffen. Konkret benannt wurden diese nicht. Ziel sei es, eine „zerstörerische Wirkung“ auf die Gesellschaft, auch auf Kinder und Jugendliche, zu minimieren.

Auch soziale Medien unter Druck

Die neue Richtlinie droht laut Kritikern die Zensur in der Türkei zu verschärfen. „Das in der Verfassung garantierte Recht auf freie Meinungsäußerung darf nicht zerstört werden. Die Richtlinie hat keine Rechtsgrundlage, aber in der Praxis bedeutet sie mehr Druck/Zensur“, schrieb Anwalt Veysel Ok auf Twitter.

Türkische Medien stehen zum Großteil unter direkter oder indirekter Kontrolle der Regierung, auch die Kontrolle über Inhalte im Internet wurde immer wieder verstärkt. 2020 hatte das Parlament ein Gesetz verabschiedet, mit dem Twitter, Facebook und andere soziale Medien schärfer kontrolliert werden können.

Wechsel auf dem Posten des Justizministers

In der Nacht von Freitag auf Samstag trat außerdem der seit 2017 amtierende Justizminister des Landes, Abdulhamit Gül, zurück. Erdoğan ersetzte Gül durch Bekir Bozdağ aus seiner Regierungspartei. Bozdağ, der zwischen 2013 und 2017 Justizminister war, dankte dem Präsidenten auf Twitter für das Amt. Auch das türkische Statistikamt TÜIK bekam mit Erhan Çetinkaya einen neuen Chef, wie aus dem Amtsblatt hervorging. Zuvor hatte Sait Erdal Dinçer das Amt ein Jahr lang inne.

Anders als Erdoğan mit der Einführung des Präsidialsystems 2018 versprach, werden Minister und Staatsbedienstete in der neuen Regierungsform regelmäßig ausgetauscht. Der Wechsel von Gül zu Bozdağ war bereits der siebte Tausch auf einem Ministerposten. In den letzten dreieinhalb Jahren gab es zudem drei Notenbankchefs. Çetinkaya ist in diesem Zeitraum der fünfte Mann an der Spitze des TÜIK.

dpa/dtj

31 Januar 2022 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Kultur

Musik der ersten Gastarbeiter: Endlich die Aufmerksamkeit, die sie verdient?

von Fremdeninfo 29 Januar 2022
von Fremdeninfo

a

Musik der ersten Gastarbeiter: Endlich die Aufmerksamkeit, die sie verdient?

Von

Stefan Kreitewolf

–

29.01.2022

“ title=“kullukcu-“ width=“696″ height=“696″>

İmran Ayata und Bülent Kullukcu wollen die Musik der sogenannten „Gastarbeiter“-Generation wiederbeleben. Vor Kurzem veröffentlichten sie die zweite Ausgabe Ihrer Compilation „Songs of Gastarbeiter“. Warum man sie sich anhören sollte … 

Herr Ayata, Herr Kullukcu, in „Songs of Gastarbeiter Vol.2“ geht es diesmal nicht mehr nur um türkische Interpret:innen. Wer steht warum im Fokus?

İmran Ayata: Gute Musik! Tatsächlich ist das unser wichtigstes Kriterium, wenn wir die Vielfalt der Gastarbeiter-Musik präsentieren. Wir arbeiten uns also nicht an der Liste ursprünglicher Gastarbeiter-Länder ab. Dieses Mal sind Bands und Musiker dabei, die aus Griechenland und Spanien nach Deutschland eingewandert sind. Das Verbindende unserer Zusammenstellung ist, dass die Musik in Deutschland aufgenommen und produziert wurde.

„Diese Kultur spielt im Hier und Jetzt“

Die Zusammenstellung beinhaltet auch Songs, die eigens für Ihren Sampler neu aufgenommen wurden. Was steckt dahinter?

Bülent Kullukcu: Wir wollen Musik, die in diesem Land geschaffen wurde, nicht nur dokumentieren, sondern mit den Neuaufnahmen auch herausstellen, dass diese Kultur im Hier und Jetzt ihren Platz hat.

Wie steht es um die „Gastarbeiter“-Musik der zweiten und dritten Generation?

Ayata: Wir konzentrieren uns bewusst auf die Musik der ersten Generation, die in der Mehrheitsgesellschaft mehr oder weniger unbekannt geblieben ist. Die Aufmerksamkeit für die kulturellen Arbeiten der zweiten und dritten Generation ist eine andere. Schauen Sie nur auf den Hip-Hop: Ohne deren Protagonistinnen und Protagonisten mit Einwanderungsgeschichte ist diese Musik nicht vorstellbar.

Migration ein Randthema? „Ein Irrglauben“

Im Beiheft zur Veröffentlichung finden sich keine Übersetzungen der Songtexte. Ist das nicht wichtig für die Rezeption?

Kullukcu: Dass es keine Lyrics gibt, ist Absicht. Wir wollen die Rezeption nicht auf die Songtexte beschränken – dazu gibt es eine Tendenz, die wir nicht bedienen wollen. Uns geht es darum, dass man sich mit dieser Musik beschäftigt und auseinandersetzt. Und wenn es mich wirklich interessiert, worüber gesungen wird, dann gibt es heute Möglichkeiten das herauszufinden, zum Beispiel über Suchmaschinen und digitale Übersetzungshilfen. Einige Texte haben wir übrigens auf unserer Website hochgeladen.

Ihre Compilation präsentiert nicht nur die kulturelle Vielfalt der „Gastarbeiter“, sondern zeigt auch auf, wie sich mit kultureller Praxis Gehör verschafft wurde. Rückt die Migration so als gesellschaftsprägendes Thema langsam in unsere Mitte?

Kullukcu: Es wird Zeit. Unsere Gesellschaft ist sehr stark von Migration konturiert und wird es in der Zukunft noch mehr sein. Es war schon immer ein Irrglauben, dass Migration ein temporäres Randthema sei. Ein Thema, um das sich sogenannte Minderheiten und die Sozialarbeiter- und Multikultindustrie kümmern soll. Nein, Migration ist ein zentrales Thema für alle.

Cover-Versionen mit „Ikonen der deutschen Popmusik“?

Stimmt es, dass es Ihr Traum ist, dass deutsche Bands und Künstler:innen die Songs neu interpretieren? Wenn ja, gibt es schon Spinnoff-Ideen oder Namen, an die Sie denken?

Ayata: Ja, dieses Projekt werden wir auch noch in Angriff nehmen. Dadurch wird unser Anliegen konsequent fortgeschrieben. Erst habt ihr diese Kultur ignoriert und übersehen, jetzt müsst ihr sie nachspielen. Dafür wollen wir Ikonen der deutschen Popmusik gewinnen, natürlich jene, die wir selbst auch interessant und reizvoll finden. Bands der Berliner Schule vielleicht, Pashanim, Blumfeld, Tocotronic und Grönemeyer.

Wie geht es weiter? Dürfen wir uns auf „Songs of Gastarbeiter Vol. 3“ freuen?

Ayata: Wir sind noch lange nicht am Ende. Keine Ahnung, wie viele Alben noch folgen werden. Es werden aber mehr als drei sein, denken wir.

Vielen Dank für das Gespräch!

İmran Ayata und Bülent Kullukcu gaben im Oktober 2013 die Compilation „Songs of Gastarbeiter Vol. 1″ heraus. Gemeinsam wollen sie das Erbe der ersten Generation der „Gastarbeiter“ erhalten.

Äußerungen unserer Gesprächspartner:innen geben deren eigene Auffassungen wieder. 

29 Januar 2022 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Archive

Mord an armenischem Intellektuellen Hrant Dink bleibt auch nach 15 Jahren rätselhaf

von Fremdeninfo 28 Januar 2022
von Fremdeninfo

 

Mord an armenischem Intellektuellen Hrant Dink bleibt auch nach 15 Jahren rätselhaft

Von

dtj-online

–

20.01.2022

„>

„Gedenken an Hrant Dink in der Türkei“ width=“696″ height=“522″>
19.01.2022, Türkei, Istanbul: In Gedenken an den Hrant Dink kamen Menschen in Istanbul vor dem ehemaligen Bürogebäude der armenisch-türkischen Wochenzeitung „Agos“ zusammen. An der Fassade hängt dabei ein großes Bild Dinks. Hier wurde der Armenier mit türkischer Staatsbürgerschaft vor 15 Jahren auf der Straße ermordet. Foto: Anne Pollmann/dpa

Fünfzehn Jahre nach dem Mord an dem armenischen Journalisten Hrant Dink in der Türkei haben zahlreiche Menschen dem Intellektuellen gedacht und die Aufklärung des Mordes gefordert.

Bis heute habe es keine effektiven Ermittlungen und Verurteilungen gegeben, teilte die Hrant-Dink-Stiftung am Mittwoch mit.

Dink wurde am 19. Januar 2007 vor dem Redaktionsgebäude der von ihm gegründeten und ersten türkisch-armenischen Wochenzeitung „Agos“ in Istanbul erschossen. Er hatte sich unter anderem für Menschenrechte, die Aussöhnung von Türken und Armeniern und die Stärkung der Demokratie eingesetzt. Dink geriet ins Visier von Nationalisten und berichtete vor seiner Ermordung von Drohungen gegen ihn.

Behörden offenbar verwickelt

Der mutmaßliche Attentäter wurde zu knapp 23 Jahren Gefängnis verurteilt. Auch Hintermänner wurden bereits verurteilt, vollständig aufgeklärt wurde der Fall jedoch nicht und beschäftigt weiter die Gerichte. Schon früh gab es Hinweise auf eine Verstrickung von Sicherheitskräften und Behörden in den Mord.

Für die Anwälte Dinks stand lange fest, dass Behörden vorab von den Mordplänen wussten. Hrants Tod löste große Bestürzung aus. Auch am Mittwoch wurde zu einer Kundgebung vor dem ehemaligen Redaktionsgebäude aufgerufen.

Vor dem Hintergrund der jüngsten Schritte zu einer Normalisierung zwischen der Türkei und Armenien sagte der derzeitige Chefredakteur von Agos, Yetvart Danzikyan, der dpa: „Eine Annäherung zwischen den zwei Staaten und die Auswirkung dessen auf die Menschen war Hrants größter Traum. Wäre er noch am Leben, würde er solche Normalisierungen an vorderster Front vorantreiben.“

dpa/dtj

28 Januar 2022 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Archive

Türkei muss zahlen: Deniz Yücels Haft war rechtswidrig

von Fremdeninfo 27 Januar 2022
von Fremdeninfo

Türkei muss zahlen: Deniz Yücels Haft war rechtswidrig

Von

dtj-online

–

26.01.2022

Deniz Yücel
Deniz Yücel, Journalist der „Welt“, vor dem Amtsgericht Tiergarten. Foto: Michael Kappeler/dpa

Ein Jahr lang saß der deutsch-türkische Journalist Deniz Yücel in der Türkei in Haft – wegen angeblicher Terrorpropaganda. Das war menschenrechtswidrig, stellt nun ein wegweisendes, aber noch nicht rechtskräftiges Urteil fest. Die Türkei soll nun zahlen.

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat die Türkei wegen der Inhaftierung des deutsch-türkischen Journalisten Deniz Yücel verurteilt. Die einjährige Untersuchungshaft Yücels wegen angeblicher Terrorpropaganda habe seine Menschenrechte auf Freiheit und Sicherheit sowie auf freie Meinungsäußerung verletzt, heißt es in dem Urteil.

Ankara muss nun 13.300 Euro Entschädigung an den Journalisten zahlen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, die Prozessparteien können es innerhalb von drei Monaten anfechten. Yücel bezeichnete das Urteil in Teilen als „enttäuschend“. „Dass das Gericht die Rechtswidrigkeit meiner Verhaftung festgestellt hat, ist erfreulich“, sagte Yücel.

Ein Jahr im Gefängnis

„Enttäuschend finde ich aber, dass das Gericht weder meine Beschwerde auf Verletzung des Folterverbots anerkannt hat, noch, dass das Verfahren gegen mich politisch motiviert war.“ Gegen den letzten Punkt wolle er Widerspruch einlegen. Yücel wertete das Urteil als „Erfolg der türkischen Lobbyarbeit“ in Straßburg.

Das Straßburger Gericht hat sich mit der Frage der politischen Motivation nicht befasst und stattdessen auf die anderen festgestellten Menschenrechtsverletzungen verwiesen. Der „Welt“-Korrespondent war von Februar 2017 bis Februar 2018 ohne Anklageschrift im Hochsicherheitsgefängnis Silivri westlich von Istanbul inhaftiert.

Tauziehen zwischen Ankara und Berlin

Laut den Straßburger Richtern veranlasste ein türkisches Gericht seine Untersuchungshaft wegen des Verdachts, Terrorpropaganda zu verbreiten und zu Hass und Feindseligkeit anzustiften. Dabei stützte es sich auf Artikel Yücels über die Kurden-Politik der türkischen Regierung.

Erst nach langem politischen Tauziehen zwischen Ankara und Berlin kam der Deutsch-Türke frei und konnte ausreisen. Im Juli 2020 wurde der Journalist dann in Abwesenheit wegen Terrorpropaganda für die PKK zu rund zwei Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt. Das Verfahren befindet sich in Revision.

Seit Putschversuch wächst der Druck

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan griff Yücel mehrmals öffentlich persönlich an, noch bevor er verurteilt wurde. In dem Urteil aus Straßburg heißt es nun, es habe keine plausiblen Gründe gegeben, Yücel einer Straftat zu verdächtigen. Die Richter hielten außerdem fest, dass es schädlich für die Meinungsfreiheit in einer Gesellschaft sei, wenn Menschen verhaftet würden, die kritische Meinungen äußerten.

Besonders seit dem Putschversuch 2016 ist in der Türkei der Druck auf kritische Stimmen massiv, viele Journalisten wurden zu Haftstrafen verurteilt, andere stehen auch heute noch vor Gericht. Erst vergangene Woche wurde eine Journalistin verhaftet, weil sie sich im TV kritisch über den Präsidenten geäußert hatte.

Viele Beschwerden gegen die Türkei

Die Medienlandschaft steht – direkt oder – fast vollständig unter Kontrolle der Regierung. Der Präsident des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte, Róbert Ragnar Spanó, sagte, der Fall Yücel sei vergleichbar mit vielen Beschwerden gegen die Türkei, die sein Haus derzeit bearbeite.

dpa/dtj

27 Januar 2022 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Archive

Ochsenstall-Vergleich: Journalistin in der Türkei verhaftet

von Fremdeninfo 25 Januar 2022
von Fremdeninfo

V

Ochsenstall-Vergleich: Journalistin in der Türkei verhaftet

Von

dtj-online

–

22.01.2022

 
 
 

>

 
Sedef Kabaş wurde am Samstag dem Haftrichter vorgeführt und anschließend verhaftet. Foto: @TGS_org_tr

Die türkische Journalistin Sedef Kabaş wurde in der Nacht auf Samstag festgenommen. Der Vorwurf: Präsidentenbeleidigung in einer Polit-Talkshow.

Die türkische Fernsehjournalistin Sedef Kabaş sieht sich dem Vorwurf der Präsidentenbeleidigung ausgesetzt. Das teilte ihr Anwalt Uğur Poyraz am Samstagabend auf Twitter mit. Die 52-jährige Moderatorin war in der Nacht zu Samstag von der Istanbuler Polizei in einem Hotel festgenommen und einem Richter vorgeführt worden.

Kabaş war in den letzten Tagen von hochrangigen türkischen Regierungsvertretern, wie dem Innenminister Süleyman Soylu, zur Zielscheibe erklärt worden, nachdem ihre Worte in einer Polit-Talkshow beim Sender TELE1 als Beleidigung gegen den türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdoğan aufgefasst worden waren.

Dabei sagte die erfahrene Medienschaffende sinngemäß, dass ein Ochse nicht zum König werde, wenn es einen Palast betrete. Vielmehr würde aus dem Palast ein Stall. Aufgrund dieser Wortwahl nahm die türkische Rundfunkbehörde RTÜK Ermittlungen gegen den Sender auf.

Journalistin nicht zum ersten Mal im Visier

Kabaş geriet aufgrund ihrer kritischen Haltung gegenüber der türkischen Regierung auch schon in der Vergangenheit ins Visier der Behörden. So zum Beispiel 2014, als sie auf Twitter die Einstellung sämtlicher Korruptionsermittlungen unter anderem gegen hochrangige Beamte der regierenden AKP angeprangert hatte. Damals wurde sie kurzzeitig festgenommen und wenig später wieder freigelassen.

Regierungsnahe Medien werfen ihr vor, wie eine Sprecherin der Oppositionspartei CHP zu agieren. Die in London zur Welt gekommene Kabaş war die erste türkische Journalistin, die für CNN International arbeitete. Später moderierte sie mehrere türkische Fernsehsendungen.

 

 

25 Januar 2022 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Archive

Fall Sezen Aksu: Jetzt äußert sich auch Erdoğan – und wie

von Fremdeninfo 23 Januar 2022
von Fremdeninfo

a

Fall Sezen Aksu: Jetzt äußert sich auch Erdoğan – und wie

Von

dtj-online

–

22.01.2022

 

 
Aksu gilt als Pionierin des türkischen Pop. Sie hat sich bisher noch nicht zu der Angelegenheit geäußert. Foto: Sezen Aksu

Die türkische Pop-Ikone Sezen Aksu steht in der Türkei weiter unter Beschuss wegen Zeilen aus einem 2017 erschienenen Lied – nun von höchster Stelle.

Am Freitag sagte Präsident Recep Tayyip Erdoğan im Anschluss an das wöchentliche Freitagsgebet, niemand dürfe schlecht über Adam und „Mutter Eva“ sprechen. „Es ist unsere Pflicht, diese Zungen herauszureißen, wenn nötig.“ Den Namen von Aksu erwähnte er nicht. In dem vor fünf Jahren veröffentlichten Lied „Şahane bir sey yaşamak“ singt Aksu „Grüßt mir die Unwissenden Adam und Eva“. Adam gilt im Islam als Prophet. Die Angelegenheit könnte sich weiter auf die Kunstfreiheit im Land auswirken.

 

Religiös-konservative Kreise werfen Aksu vor, in dem Song religiöse Werte zu beleidigen. Eine Gruppe von Anwälten hat kürzlich Anzeige gegen die 67-Jährige erstattet und damit für teilweise empörte Diskussionen gesorgt. Zahlreiche Künstler und Politiker hatten sich daraufhin in den sozialen Medien solidarisch mit Aksu gezeigt, darunter auch der in Deutschland lebende Tarkan. Die Schauspieler-Ikone Müjde Ar sagte: „Die Androhung des Präsidenten hat uns verletzt. Er nutzt die Moschee für politische Provokationen. Damit soll die Öffentlichkeit gegen die Künstlerin aufgewiegelt werden. Niemand von uns ist mehr sicher. Aber wir haben nicht vor, uns zu fürchten.“

Musik bald auch unter Kontrolle?

Die Diskussion droht weitreichende Folgen dafür zu haben, welche Musik in der Türkei gespielt werden darf: Die Zeitung „Birgün“ berichtete ebenfalls am Freitag, die türkische Rundfunkbehörde RTÜK habe im Zusammenhang mit der Diskussion um Aksus Lied Sender nun angewiesen, allgemein keine Musik zu spielen, die gegen „nationale“ und moralische Werte verstoße.

Aksu gilt als Pionierin des türkischen Pop. Sie hat sich bisher noch nicht zu der Angelegenheit geäußert. Ihr Fall belegt exemplarisch, in welche Richtung das Land in den letzten Jahren abdriftet. Es ist aber auch durchaus möglich, dass die AKP-MHP-Koalition ihn instrumentalisiert, um damit die heiße Wahlkampfphase einzuläuten. Im kommenden Jahr wird in der Türkei gewählt.

dpa/dtj

23 Januar 2022 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Neuere Beiträge
Ältere Beiträge

Beliebte Artikel

  • Statistik: Bürgergeld-Bezieher nach Nationalitäten – Stand Anfang 2025

    22 Juli 2025
  • Appell für Gerechtigkeit: Frauen der AABF wehren sich gegen Willkür und Rechtsbrüche

    4 Dezember 2025
  • Journalist und Aktivist Hakan Tosun stirbt nach brutalem Angriff

    14 Oktober 2025
  • Der Löwenanteil -Para _Şêr

    19 August 2025
  • Begegnungen am Radweg: Eine Geschichte von Mensch, Natur und einem besonderen Rabenfreund

    23 August 2025

Unser Team

Cumali Yağmur

Verantwortliche Redaktor

Ayşe Eker

Ayşe Eker

Redaktorin

Erdoğan Sedef

Erdoğan Sedef

Redaktor

Rojin Erten

Rojin Erten

Redaktor

Can Taylan Tapar

Can Taylan Tapar

Redaktor

Halit Yaşar Demirbağ

Halit Yaşar Demirbağ

Redaktor

Kategorien

  • Allgemein
  • Archive
  • Impressum
  • Politik
  • Religion
  • Flüchtlinge
  • Kultur
  • Frauen
  • Jugend
  • Salafismus
  • Veranstaltungen
  • Information
  • Rassismus
  • Antisemitismus
  • Fremdenfeindlichkeiten
  • Bildung
  • Featured

Neueste Artikel

  • Grüne schicken Gökçe und Paschek ins Rennen

    7 Mai 2026
  • Ein Land unter der weinenden Sonne von İkra

    7 Mai 2026
  • Unterstützung von der DEM-Partei: „Ich würde das sofort unterschreiben“

    6 Mai 2026
  • Nach Schüssen in türkischem Kulturverein – Mann verhaftet

    6 Mai 2026
  • Hessen verliert mehr EU-Arbeitskräfte als neu zuziehen

    6 Mai 2026

Über uns

Die „Fremden“ Info-Zeitung ist eine in Niedersachsen ansässige Redaktion, die sich auf die rechtlichen, politischen und sozialen Angelegenheiten von Einwanderern und Flüchtlingen konzentriert. Wir beobachten und analysieren relevante Entwicklungen in der Region Hannover und vertreten die Interessen von Mitbürgern mit Migrations- und Fluchthintergrund bei Behörden, Verbänden und politischen Parteien.

Ein Land unter der weinenden Sonne von İkra

7 Mai 2026

Neueste Artikel

Fremden Info feiert sein 40-jähriges jubiläum
13 August 2025
Baden-Württemberg: Grünenpolitiker Cem Özdemir will Social-Media-Nutzung unter 16 Jahren verbieten
12 August 2025
E-Mailkampagne: Abschiebung von Mehmet Çakas stoppen
11 August 2025

Hervorgehoben

Statistik: Bürgergeld-Bezieher nach Nationalitäten – Stand Anfang 2025
22 Juli 2025
Appell für Gerechtigkeit: Frauen der AABF wehren sich gegen Willkür und Rechtsbrüche
4 Dezember 2025
Journalist und Aktivist Hakan Tosun stirbt nach brutalem Angriff
14 Oktober 2025
  • Startseite
  • Anmelden
  • Über uns
  • Kontakt
  • Datenschutzerklärung
  • Newsletter
  • Impressum
Fremdeninfo
  • Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung