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4 Februar 2026 0 Kommentare
Information

Uiguren-Berichte: Bundesregierung geht auf Distanz zu China

von Fremdeninfo 27 Mai 2022
von Fremdeninfo

 

Uiguren-Berichte: Bundesregierung geht auf Distanz zu China

Von

dtj-online

–

26.05.2022

 

Das von Adrian Zenz aus den Xinjiang Police Files zur Verfügung gestellte Handout zeigt eine „Umerziehungsanstalt“ in der nordwestchinesischen Region Xinjiang. Foto: —/Adrian Zenz/Journal of the European Association for Chinese Studies/Part of the Xinjiang Police Files/dpa

Ein neues Daten-Leak zeigt: Hunderttausende Uiguren wurden nach Recherchen von Menschenrechtlern in Chinas Nordwesten in sogenannte Umerziehungslager gesteckt. Die Bundesregierung schwenkt in ihrem China-Kurs offenbar um.

Nach neuen Berichten über die brutale Unterdrückung der muslimischen Minderheit der Uiguren in China betont die Bundesregierung, dass Deutschland stärker auf Distanz zu dem kommunistischen Regime gehen wird. Die Volksrepublik sei zwar ein großer Handelspartner, es gebe aber „sehr relevante Probleme“, auch bei der Einhaltung von Menschenrechten, erklärte Vizekanzler und Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck.

„Das wurde jahrelang ausgeblendet. Diese Regierung hat den Umgang mit den China-Fragen aber verändert“, betonte der Grünen-Politiker. Hintergrund sind Medienberichte, die unter Berufung auf ein Datenleck das Ausmaß der Verfolgung und Masseninternierung von Uiguren veranschaulichen.

Abhängigkeit von China verringern

In der Provinz Xinjiang sind nach Angaben von Menschenrechtlern Hunderttausende in „Umerziehungslager“ gesteckt worden. Habeck erklärte am Dienstagabend, über den brutalen Umgang mit den Uiguren gebe es immer wieder erschütternde Berichte.

„Dennoch sind die Informationen, die uns über Internierung, Misshandlung und Zwangsarbeit erreichen, besonders schockierend. Hier muss es international eine klare Antwort und weitere Aufklärung geben.“ Zum künftigen deutsch-chinesischen Verhältnis sagte Habeck: „Wir diversifizieren uns stärker und verringern unsere Abhängigkeiten auch von China. Die Wahrung der Menschenrechte hat ein höheres Gewicht.“

Importverbote für einige Produkte

So werden nach seinen Worten Anträge deutscher Unternehmen auf Bürgschaften des Bundes für Investitionen in China mit Blick auf Umwelt-, Sozial und Menschenrechtsaspekte genau untersucht, um Menschenrechtsverletzungen und Zwangsarbeit auch in der Lieferkette auszuschließen.

Auch werde genau geschaut, ob es eine Betroffenheit der Region Xinjiang gibt. „Anträge, die den Anforderungen nicht Rechnung tragen, werden entsprechend abgelehnt.“ Der Minister fügte an: „Wir prüfen zudem chinesische Übernahmeofferten in Deutschland sehr genau und mit dem nötigen kritischen Blick.“

Importverbot für Produkte?

Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge pochte auf Konsequenzen für die europäische Handelspolitik. „Menschenrechte dürfen in Handelsbeziehungen nicht an zweiter Stelle stehen.“ Es brauche jetzt ein Importverbot für Produkte, die aus Zwangsarbeit entstanden seien und ein starkes europäisches Lieferkettengesetz.

Die Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Luise Amtsberg (Grüne), sagte zur deutschen China-Politik, ein Weiter-so dürfe es nicht geben. Dem Redaktionsnetzwerk Deutschland sagte sie: „Wir brauchen eine offene Debatte über unsere wirtschaftlichen Abhängigkeiten von Staaten, die eine solch erschreckende Menschenrechtsbilanz aufweisen.“

UN müsse schneller handeln

Das habe schon der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine gezeigt. Amtsberg forderte die UN-Menschenrechtskommissarin Michelle Bachelet auf, ihren Bericht über Menschenrechtsverletzungen in der chinesischen Provinz Xinjiang schnell zu veröffentlichen.

Die aktuelle Reise Bachelets nach China sei richtig. „Sie muss aber den Beginn einer Aufklärung der Vorwürfe markieren, gerade weil wir davon ausgehen müssen, dass Bachelet nicht ungehinderten Zugang bekommen wird.“

China weiß angeblich von nichts

Über die „Xinjiang Police Files“ berichtete ein Medienverbund, an dem unter anderen das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“, der Bayerische Rundfunk, die britische BBC, „USA Today“ und die Zeitung „Le Monde“ beteiligt sind. Chinas Führung wies die Berichte als „verleumderisch“ zurück.

China erbarmungslos: Datenleck enthüllt Verfolgung der Uiguren

Chinas Führung wirft Uiguren in der Region Separatismus, Extremismus und Terrorismus vor, während sich die muslimische Minderheit politisch, religiös und kulturell unterdrückt fühlt. Nach ihrer Machtübernahme 1949 hatten die Kommunisten das ehemalige Ostturkestan der Volksrepublik einverleibt.

„Es geht um einen Genozid“

Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping wandte sich in einem Videogespräch mit Bachelet bei deren China-Besuch gegen eine „Politisierung“ der Menschenrechte oder „zweierlei Maß“ bei deren Betrachtung. „Länder brauchen keine gängelnden Lektoren“, sagte er. Unterschiedliche Wege einzelner Länder müssten respektiert werden.

„Menschenrechte haben einen historischen, spezifischen und praktischen Kontext.“ Der höchste Vertreter der uigurischen Exilorganisation „Weltkongress der Uiguren“ kritisierte die Bundesregierung für ihren Umgang mit China. „Ich finde, dass die Bundesregierung längst nicht genug tut. Menschenrechtsverletzungen gibt es vielerorts, hier aber geht es um Genozid“, sagte Dolkun Isa dem „Spiegel“.

EU-Vizepräsidentin räumt Fehler ein

Der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen forderte eine Debatte über die Wirtschaftsbeziehungen Deutschlands mit China.  Das Datenleck sollte Anlass geben, die wirtschaftliche Abhängigkeit gegenüber China auf die gleiche Weise zu überdenken wie derzeit gegenüber Russland, sagte er der „Augsburger Allgemeinen“ (Mittwoch).

„Wir haben gegenüber China in strategischen Bereichen unserer Volkswirtschaft Abhängigkeiten, die wir sogar weiter intensivieren“, warnte er. Die Vizepräsidentin der EU-Kommission, Margrethe Vestager, rügte im „Handelsblatt“, ein großer Teil der europäischen Industrie basiere auf „sehr billiger Energie aus Russland, auf sehr billiger Arbeitskraft aus China und auf hochsubventionierten Halbleitern aus Taiwan“.

„Das muss aufhören“

Europa sei nicht naiv gewesen bei diesen Risiken, sondern gierig. Auch der Grünen-Politiker Anton Hofreiter forderte, Geschäfte mit China zu hinterfragen. „Überspitzt gesagt fußt deutscher Wohlstand darauf, dass wir in der einen Diktatur, in Russland, billige Rohstoffe einkaufen, dann hier Produkte herstellen – um sie dann der anderen Diktatur, China, zu verkaufen. Das muss aufhören“, sagte er dem „Spiegel“.

Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) warnte vor „generellen Schnellschüssen“ als Reaktion. Schon heute litten Unternehmen und Konsumenten unter Lieferengpässen, sagte BVMW-Bundesgeschäftsführer Markus Jerger dem „Handelsblatt“.

„Dennoch muss das Wohl der Menschen weiter Priorität haben, das ist uns bewusst“, sagte er. „Politik und Wirtschaft werden daher nicht umhinkommen, China einer gewissenhaften Prüfung zu unterziehen.“

dpa/dtj

27 Mai 2022 0 Kommentare
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Rassismus

Rassismus kein Randphänomen – Studie bestätigt weit verbreitete Vorurteile

von Fremdeninfo 26 Mai 2022
von Fremdeninfo

Rassismus kein Randphänomen – Studie bestätigt weit verbreitete Vorurteile

Von

dtj-online

–

14.05.2022

 
 
 
 
„Studie zur Wahrnehmung von Rassismus“ width
Eine Demo-Teilnehmerin hält ein Plakat mit der Aufschrift „Gegen jeden Rassismus und Anitsemitismus“ in den Händen. Rund 45 Prozent der Menschen in Deutschland haben laut einer Studie schon einmal rassistische Vorfälle beobachtet. Foto: Peter Endig/dpa

Dass Rassismus in Deutschland existiert, bezweifelt nur eine kleine Minderheit. Darüber, wo Rassismus beginnt, gehen die Meinungen allerdings durchaus auseinander, wie der mit staatlicher Förderung neu etablierte Nationale Rassismusmonitor zeigt.

Rassistische Vorfälle sind in Deutschland kein Randphänomen. Rund 45 Prozent der Bevölkerung haben laut einer repräsentativen Umfrage schon einmal persönlich rassistische Vorfälle beobachtet. Mehr als ein Fünftel der Bevölkerung (etwa 22 Prozent) gibt an, bereits selbst von Rassismus betroffen gewesen zu sein.

Das geht aus der Auftaktstudie zu einem neuen Nationalen Diskriminierungs- und Rassismusmonitor hervor, der am Donnerstag in Berlin vorgestellt wurde und in den nächsten Jahren fortgeschrieben werden soll. Unabhängig vom eigenen Erleben stimmen 90 Prozent der Menschen hierzulande der Aussage „Es gibt Rassismus in Deutschland“ zu.

Sechs Minderheiten im Blick

Die Studie des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung (Dezim) zeigt, dass junge Menschen häufiger von direkten Rassismuserfahrungen als Ältere berichten. Das mag mit einem geschärften Problembewusstsein bei den Jüngeren zusammenhängen, womöglich aber auch damit, dass junge Betroffene mehr Kontakt zu Angehörigen der Mehrheitsgesellschaft haben.

Die Forscher hatten neben der repräsentativen Befragung der Bevölkerung im Alter ab 14 Jahren auch gezielt Angehörige von sechs Minderheiten in den Blick genommen: Schwarze Menschen, Muslime, Asiaten, Sinti und Roma, Juden und osteuropäische Menschen.

58 Prozent erlebten bereits selbst Rassismus

Die Befragten konnten sich dabei sowohl selbst einer dieser Gruppen zuordnen als auch angeben, ob sie von Außenstehenden einer dieser Gruppen zugeordnet werden. Von den Angehörigen der sechs Minderheiten gaben insgesamt 58 Prozent an, schon einmal selbst Rassismus ausgesetzt gewesen zu sein.

Rassismus beim Einkaufen: Aldi Nord bittet um Entschuldigung

In der Altersgruppe zwischen 14 und 24 Jahren waren es mit rund 73 Prozent aber deutlich mehr als bei den über 65-Jährigen mit 24,2 Prozent. In Bezug auf die einzelnen Gruppen ist die Studie allerdings nicht repräsentativ. Die Antworten von Befragten mit höherer Bildung zeigten dennoch, dass das Ausmaß von Erfahrungen mit Rassismus nichts mit „gelungener Integration“ zu tun habe, betont Dezim-Direktorin Naika Foroutan.

Was ist Rassismus überhaupt?

„Jahrzehntelang wurde Rassismus in Deutschland verschwiegen oder gar bestritten, das wirkt bis heute nach“, sagt die Beauftragte der Bundesregierung für Antirassismus, Reem Alabali-Radovan. Sie verspricht: „Wir packen Strukturen an, die im Alltag rassistisch diskriminieren – in den Behörden, bei der Polizei, am Arbeits- oder Wohnungsmarkt.“

„Rassismus“ wird in der Studie definiert als eine Ideologie sowie als eine diskursive und soziale Praxis, in der Menschen aufgrund von äußerlichen Merkmalen in verschiedene Gruppen eingeteilt werden, denen per „Abstammung“ verallgemeinerte, unveränderliche Eigenschaften zugeschrieben werden.

Rassismuskritik wird oft abgewehrt

Dass bestimmte ethnische Gruppen, beziehungsweise Völker intelligenter als andere sind, glauben dem Monitor zufolge zwar lediglich neun Prozent der Bevölkerung. Der Aussage, dass gewisse ethnische Gruppen oder Völker „von Natur aus fleißiger sind als andere“, stimmte allerdings rund ein Drittel der Befragten zu.

Die Forscher kommen zu dem Schluss, Rassismuskritik werde oft dadurch abgewehrt, dass Betroffenen eine Hypersensitivität unterstellt werde. Den Angaben zufolge ist ein Drittel der Bevölkerung tendenziell der Auffassung, dass Menschen, die sich über Rassismus beschweren, „häufig zu empfindlich“ seien.

Konkrete Situationen definiert

11,6 Prozent der Befragten stimmten dieser Aussage voll und ganz zu, 21,5 Prozent stimmten ihr eher zu. Um dieses Phänomen genauer zu beleuchten, haben die Wissenschaftler konkrete Situationen zur Beurteilung vorgestellt.

Dabei zeigte sich, dass es beispielsweise knapp zwei Drittel der Bevölkerung voll und ganz (rund 35 Prozent) oder eher (gut 30 Prozent) rassistisch finden, wenn als Angehörige einer bestimmten Minderheit wahrgenommene Menschen bei der Einreise nach Deutschland wesentlich häufiger kontrolliert werden.

„Sie sprechen aber sehr gut Deutsch“

Dass auch nett gemeinte Komplimente als Rassismus empfunden werden können, ist etwa jedem vierten Menschen in Deutschland voll und ganz bewusst. Der Klassiker ist hier der Satz: „Sie sprechen aber sehr gut Deutsch.“

Insgesamt mehr als die Hälfte der Befragten bewertete es als rassistisch, wenn ein Comedian klischeehafte Witze über eine bestimmte ethnische oder religiöse Gruppe macht. Allerdings gehen im Alltag die Meinungen darüber auseinander, was denn ein „klischeehafter Witz“ ist.

Türkische Gemeinden begrüßen Studie

Jede/r Zweite (47 Prozent) der Befragten gibt an, in den vergangenen fünf Jahren schon einmal einer rassistischen Aussage im Alltag widersprochen zu haben. Dennoch lässt sich – bezogen auf bestimmte Wahrnehmungen von Rassismus – auch ein gewisses Abwehrverhalten in der Bevölkerung beobachten.

„Rassismus stachelt Attentäter an“

Fast die Hälfte aller Befragen (44,8 Prozent) stimmte tendenziell der Aussage zu, dass „Rassismusvorwürfe und politische Korrektheit“ die Meinungsfreiheit einschränken. Es sei wichtig, dass mit dem Rassismusmonitor endlich verlässliche Daten zum Umfang des Problems vorlägen, sagte der Bundesvorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland (TGD), Gökay Sofuoğlu, und mahnte ausreichend Mittel für Antirassismus-Projekte an.

Rassismus-Studie aufgeschoben

„Wenn der Haushalt 2022 so bleibt, lässt die Bundesregierung die Opfer von Rassismus de facto für dessen Bekämpfung zahlen.“ Bei Verhandlungen mit staatlichen Stellen habe er zuletzt wiederholt erlebt, dass dieses Thema unter Verweis auf die Kosten der Corona-Pandemie und den Krieg in der Ukraine „immer wieder nach hinten geschoben“ werde.

dpa/dtj

26 Mai 2022 0 Kommentare
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Information

China erbarmungslos: Datenleck enthüllt Verfolgung der Uiguren

von Fremdeninfo 25 Mai 2022
von Fremdeninfo

China erbarmungslos: Datenleck enthüllt Verfolgung der Uiguren

Von

dtj-online

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25.05.2022

 
 
 

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Ankara: Uigurische Türken protestieren in der Nähe der chinesischen Botschaft. Foto: Burhan Ozbilici/AP/dpa

Hunderttausende Uiguren sollen in China in sogenannten Umerziehungslagern inhaftiert worden sein. Ein Datenleck zeigt Willkür und Misshandlungen. Als Reaktion fordert Außenministerin Baerbock von ihrem chinesischen Amtskollegen umgehend Aufklärung.

Neue Enthüllungen aus einem Datenleck zeigen nach Medienberichten das Ausmaß der Verfolgung und Masseninternierung in Xinjiang in Nordwestchina. Die Veröffentlichungen, die Chinas Führung als „verleumderisch“ zurückwies, sorgten für Verstimmung im deutsch-chinesischen Verhältnis.

In einer einstündigen Videokonferenz mit ihrem chinesischen Amtskollegen Wang Yi forderte Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) am Dienstag eine transparente Aufklärung der Vorwürfe. Ihr Ministerium sprach von „schockierenden Berichten und neuen Dokumentationen über schwerste Menschenrechtsverletzungen“.

„Erst töten, dann melden“

Über die „Xinjiang Police Files“ berichtete ein internationaler Medienverbund, an dem unter anderen das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“, der Bayerische Rundfunk, die britische BBC, USA Today und die Zeitung „Le Monde“ beteiligt sind.

Die Unterlagen, Tausende Fotos und offizielle Reden bieten demnach einen seltenen Einblick in die „Umerziehungslager“ und Behandlung von Uiguren und anderen Mitgliedern von Minderheiten in Xinjiang. Der frühere regionale Parteichef Chen Quanguo, der noch heute im mächtigen Politbüro in Peking sitzt, hat nach diesen Angaben 2018 in einer Rede einen Schießbefehl bei der Flucht von Häftlingen erlassen: „Erst töten, dann melden.“

Baerbock schockiert

„Ich glaube, jeder, der diese Bilder sieht, dem läuft es eiskalt den Rücken herunter“, sagte Baerbock in Berlin. Sie seien „verstörend und erschreckend, und sie untermauern das, was ja seit längerem bereits im Raum gestanden hat, dass in Xinjiang schwerste Menschenrechtsverletzungen begangen werden“.

Mit Blick auf ihr Gespräch mit Wang Yi betonte sie: „Das ist nichts, wo man drüber hinweggehen kann, und das ist auch nichts, worüber man schweigen kann.“ Es sei vor allem an China, „deutlich zu machen, wie sie dazu stehen, und vor allen Dingen zu erklären, warum bisher die Haltung war, dass es dort zu keinen Menschenrechtsverletzungen kommt“.

Folter und Misshandlungen

Die Veröffentlichung fällt zusammen mit dem kontroversen, laufenden China-Besuch der UN-Menschenrechtskommissarin Michelle Bachelet, die auch nach Xinjiang reisen will. Auch widersprechen die Enthüllungen offiziellen chinesischen Beteuerungen, dass es sich bei den Lagern um „Fortbildungseinrichtungen“ handele, die freiwillig besucht würden.

Das Datenmaterial war dem Forscher Adrian Zenz zugespielt worden, der an der Washington „Victims of Communism Memorial Foundation“ arbeitet und für seine Veröffentlichungen zu Xinjiang bekannt ist. Es dokumentiert nach den Medienberichten auch Misshandlungen.

Grausame Foltermethoden

Ein Foto zeige einen Häftling in einem sogenannten „Tigerstuhl“, der seine Arme fixiere und auch zur Folter benutzt werde, berichtete der „Spiegel“. Ein anderes sei von einem Insassen mit freiem Oberkörper, dessen Brust und Rücken „sichtbare Spuren von Gewalteinwirkung“ zeigten.

Chinas langer Arm: Uiguren in der Türkei befürchten Abschiebungen

 ine Häftling mit gefesselten Händen und Beinen war eine schwarze Kapuze über den Kopf gezogen worden. Die Bilder von 2018 stammten aus einem „Umerziehungslager“ in Tekes westlich von Ürümqi und seien Teil der mehr als zehn Gigabyte umfassenden Dateien, berichtete der „Spiegel“.

Muslimisch-türkische Minderheit im Visier

Weitere Fotos zeigten fast 2.900 Inhaftierte: Die Jüngste damals 15 Jahre alt, die Älteste 73. Ein 18-Jähriger sei wegen eines zweiwöchigen Trainings in einem Fitnesscenter inhaftiert und „wegen Vorbereitung einer terroristischen Handlung“ zu zwölf Jahren verurteilt worden.

In Xinjiang sind nach Angaben von Menschenrechtlern Hunderttausende in Lager gesteckt worden. Chinas Führung wirft Uiguren in der Region Separatismus, Extremismus und Terrorismus vor, während sich die muslimische Minderheit politisch, religiös und kulturell unterdrückt fühlt.

Deutsche Politik entsetzt

Nach ihrer Machtübernahme 1949 hatten die Kommunisten das ehemalige Ostturkestan der Volksrepublik einverleibt. Hinter der Veröffentlichung sieht Chinas Regierung „anti-chinesische Kräfte“: „Gerüchte und Lügen zu verbreiten, kann die Welt nicht täuschen und die Tatsache nicht verdecken, dass Xinjiang eine friedliche, wohlhabende Gesellschaft und eine blühende Wirtschaft hat, und die Menschen in Frieden und Glück leben und arbeiten“, sagte Außenamtssprecher Wang Wenbin in Peking.

Die Datenlecks „entlarven die chinesische Propaganda und offenbaren ein Bild des Schreckens“, sagte hingegen die Vorsitzende des Menschenrechtsausschusses des Bundestages, Renata Alt (FDP). Das Ziel Chinas sei es, die Kultur, Religion und ethnische Identität der Uiguren auszumerzen.

China muss zur Rechenschaft gezogen werden

Ein ganzes Volk werde dafür pauschal des Terrorismus beschuldigt. „China muss für diese Gräueltaten zur Rechenschaft gezogen werden“, forderte Alt. Vizekanzler und Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) sagte dem „Spiegel“: „Hier muss es international eine klare Antwort und weitere Aufklärung geben.“

Der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen forderte die Bundesregierung beim „Spiegel“ auf, klar zu kommunizieren, „welche Konsequenzen Deutschland aus den neuen Erkenntnissen zieht“.

In der Türkei rief in dieser Woche die oppositionelle IYI-Partei zu Protesten gegen China auf, an denen auch die im Land lebenden geflüchteten Uiguren teilnahmen. Eine Demonstration fand vor dem chinesischen Konsulat in Ankara statt. Vom türkischen Außenministerium gab es bislang noch keine offizielle Stellungnahme zu den Enthüllungen.

dpa/dtj

25 Mai 2022 0 Kommentare
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Flüchtlinge

Asyl: Streit zwischen deutschsprachigen Innenministern

von Fremdeninfo 25 Mai 2022
von Fremdeninfo

Asyl: Streit zwischen deutschsprachigen Innenministern

Bei der Aufnahme von Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine stehen die europäischen Staaten auch drei Monate nach Beginn des russischen Angriffs noch eng zusammen – für die geplante Reform der gemeinsamen Asylpolitik gilt das nicht.

Das zeigte sich am Dienstag deutlich bei einem Treffen der deutschsprachigen Innen- und Integrationsminister im hessischen Königstein. Österreichs Innenminister Gerhard Karner berichtete im Anschluss bei einer gemeinsamen Pressekonferenz, man habe weitere Schritte zur Aufnahme ukrainischer Menschen aus Moldau vereinbart. Gleichzeitig betonte er, es sei wichtig, dem «Schlepper-Marketing» etwas entgegenzusetzen, auch durch eine klare Trennung zwischen Kriegsflüchtlingen und «Wirtschaftsflüchtlingen». Schlepperbanden nutzten die Hilfe für die Ukraine-Flüchtlinge jetzt aus, um Menschen aus anderen Staaten wie Indien, Pakistan, Tunesien oder der Türkei den Eindruck zu vermitteln, in Europa sei jetzt jeder willkommen und könne sofort arbeiten.

Der luxemburgische Minister für Immigration und Asyl, Jean Asselborn, hielt dagegen. Er sagte, solange es in Afrika, in Libyen und andernorts Leid gebe und «Menschen, die so in die Ecke getrieben sind», werde es Bootsflüchtlinge im Mittelmeer geben. Hier gehe es nicht um Hunderttausende, sondern um eine geringere Zahl von Schutzsuchenden, denen man helfen müsse. Deshalb hoffe er, dass es der französischen EU-Ratspräsidentschaft gelingen werde, eine größere Zahl von Staaten dazu zu bewegen, sich an der Verteilung dieser Menschen innerhalb Europas zu beteiligen.

Die Schweizer Bundesrätin Karin Keller-Sutter sagte, es sei wichtig, beim Aufbau einer Plattform für Schutzbedürftige in Europa Fortschritte zu machen. Dadurch könne auch verhindert werden, dass Einzelne in mehr als einem Staat Sozialhilfe beantragten. Zugleich betonte sie, dies sei keineswegs ein Massenphänomen.

25 Mai 2022 0 Kommentare
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Information

Für Kaftancıoğlu: Beachtenswerte CHP-Versammlung in Maltepe

von Fremdeninfo 24 Mai 2022
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Für Kaftancıoğlu: Beachtenswerte CHP-Versammlung in Maltepe

Von

dtj-online

–

23.05.2022

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=“Proteste nach Urteil gegen Oppositionspolitikerin in Istanbul“ width=“696″ height=“464″>
21.05.2022, Türkei, Istanbul: Zehntausende CHP-Anhängerinnen und Anhänger füllten am Samstag das Maltepe-Kundgebungsgelände. Foto: Tolga Ildun/ZUMA Press Wire/dpa

Tausende Menschen sind in Istanbul wegen eines Gerichtsurteils gegen die bekannte Oppositionspolitikerin Canan Kaftancıoğlu auf die Straße gegangen. Ein diplomatischer Schlagabtausch sorgte in der Folge international für Schlagzeilen.

In Istanbul versammelten sich am Samstag Tausende, um gegen ein Urteil gegen die Oppositionspolitikerin Canan Kaftancıoğlu zu protestieren. Die Protestierenden solidarisierten sich mit der 50-Jährigen und riefen am Samstag Parolen wie „Rechte, Gesetz, Gerechtigkeit“.

Kaftancıoğlu ist Vorsitzende der Oppositionspartei CHP in der Provinz Istanbul und eine einflussreiche Unterstützerin ihres Parteikollegen Ekrem İmamoğlu – dem Bürgermeister von Istanbul. Er wird von einigen als möglicher Herausforderer von Staatschef Recep Tayyip Erdoğan bei der Präsidentenwahl im kommenden Jahr gehandelt.

Ein türkisches Berufungsgericht hatte vergangene Woche die Verurteilung Kaftancıoğlus zu rund fünf Jahren Haft unter anderem wegen Präsidentenbeleidigung und öffentlicher Herabwürdigung des türkischen Staates bestätigt. Die gelernte Ärztin darf sich damit nach Angaben ihres Anwalts fünf Jahre lang nicht mehr politisch betätigen. Die Anklage hatte sich auf Twitter-Nachrichten aus den Jahren 2012 bis 2017 gestützt.

US-Botschafter einbestellt

Die Türkei bestellte derweil den US-Botschafter in Ankara, Jeff Flake, wegen einer Warnung vor Polizeigewalt ein. Begründet wurde dies aus dem türkischen Außenministerium mit einer Mitteilung der US-Botschaft, die „haltlose Aussagen“ über Maßnahmen der Sicherheitskräfte enthalte. Der Unmut bezieht sich auf eine Sicherheitswarnung vom Samstag, vermutlich im Zusammenhang mit der Demonstration in Maltepe.

Die Botschaft hatte vorab darauf hingewiesen, dass bei einer Demonstration der Opposition in Istanbul Tränengas, Wasserwerfer und nicht-tödliche Geschosse eingesetzt werden könnten. An US-Bürger appellierte sie, sich von Menschenansammlungen fernzuhalten.

Türkei revanchiert sich

Das US-Außenministerium bestätigte auf Anfrage lediglich, „dass sich der Botschafter heute zu einem Treffen im Ministerium eingefunden hat, um die Demonstrations-Warnung und andere Themen zu besprechen“. Priorität habe immer der Schutz von US-Staatsbürgern. Warnungen basierten daher nicht auf politischen, sondern auf Sicherheitserwägungen. Die Einbestellung eines Botschafters gehört auf diplomatischem Feld zu den härteren Protestmaßnahmen zwischen zwei Staaten.

Die Türkei veröffentlichte am Sonntag eine ähnlich klingende Warnung an ihre Bürger in den USA. Sie sollten sich von Ansammlungen fernhalten, hieß es in einer Mitteilung des Außenministeriums in Ankara. In der Vergangenheit seien bei solchen Gelegenheiten etwa Gas und echte Kugeln eingesetzt worden.

dpa/dtj

 

24 Mai 2022 0 Kommentare
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Information

Forscher: Corona-Pandemie hat Integration von Geflüchteten behindert

von Fremdeninfo 23 Mai 2022
von Fremdeninfo

 

Forscher: Corona-Pandemie hat Integration von Geflüchteten behindert

Von

dtj-online

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22.05.2022

=“Historische Busse im Dresdner Linienverkehr“ width=“696″ height=“445″>
Symbolfoto: Ein Busfahrer ist in Dresden unterwegs. Foto: Matthias Rietschel/dpa-Zentralbild/dpa

Die Corona-Pandemie hat aus Sicht mancher Wirtschaftsexperten die Integration von Geflüchteten auf dem Arbeitsmarkt deutlich behindert.

„Die bis dahin stetige Aufnahme von Geflüchteten auf dem deutschen Arbeitsmarkt wurde vorerst fast gestoppt“, sagte Alexander Kritikos, Wirtschaftswissenschaftler bei DIW Econ, einem Unternehmen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin. Mit politischen Kampagnen müsse der Integration wieder neuer Schwung verliehen werden.

Im Auftrag der Organisation Tent Partnership for Refugees, einem Netzwerk von mehr als 200 Großunternehmen, hatte das DIW Econ die Integration auf dem Arbeitsmarkt zwischen den Jahren 2015 und 2021 untersucht. Demnach gingen im November 2021 knapp 36 Prozent der Menschen aus einem der acht Länder mit den meisten Auswanderern – darunter Syrien und Afghanistan – einer sozialversicherungspflichtigen Arbeit in Deutschland nach. Damit hat sich dieser Anteil seit Anfang 2015 nahezu verdoppelt.

Ukraine-Krise nicht einschätzbar

Die Daten beruhen unter anderem auf Angaben aus dem Migrationsmonitor der Bundesagentur für Arbeit. Dort sind inzwischen aktuellere Werte aufgeführt: So lag der Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in dieser Herkunftsgruppe im Februar dieses Jahres noch bei 35 Prozent.

Zwischen 2015 und 2020 wurden der Untersuchung zufolge rund 1,9 Millionen Asylanträge in Deutschland gestellt. Mehr als die Hälfte davon entfiel auf die Jahre 2015 und 2016. Der überwiegende Anteil der Antragsteller war unter 35 Jahre und männlich.

Das dürfte sich aus Sicht der Expertinnen und Experten mit Blick auf die nun aus der Ukraine ankommenden Menschen deutlich verändert haben. Vor allem Frauen und Kinder haben demnach in den vergangenen Monaten in Deutschland Schutz gesucht. Was das für den deutschen Arbeitsmarkt bedeutet, bleibt indes ungewiss. Unklar sei etwa, wie viele Geflüchtete überhaupt in Deutschland bleiben wollten. Zudem werde die Kinderbetreuung eine deutlich größere Rolle spiele

23 Mai 2022 0 Kommentare
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Religion

Österreichisches Kopftuchverbot plötzlich kein Thema mehr

von Fremdeninfo 20 Mai 2022
von Fremdeninfo

Österreichisches Kopftuchverbot plötzlich kein Thema mehr

Von

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20.05.2022

 
 

 
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Im Fokus: das islamische Kopftuch. In Österreich und Frankreich sind wieder einmal Debatten zum Tragen des Kopftuchs in staatlichen Einrichtungen entflammt. Foto: Habib Dadkhah / Unsplash

In österreichischen Kindergärten soll künftig kein Kopftuchverbot mehr gelten. Dies wurde in der letzten Regierung eingeführt. Warum es nun von der neuen Regierung abgeschafft  wurde.

In einer neuen Vereinbarung zwischen der konservativ-grünen Koalitionsregierung und den Bundesländern werde die Regelung nicht mehr enthalten sein, hieß es am Donnerstag aus dem Kanzleramt in Wien. Bereits Ende 2020 hatte der Verfassungsgerichtshof ein entsprechendes Verbot für Grundschulen aufgehoben.

Verfassungsexpert:innen hatten zuletzt festgestellt, dass die Regel für Kindergärten nicht verfassungskonform sein dürfte. Das Verbot von Kopftüchern in Kindergärten war im Jahr 2018 eingeführt worden. Ex-Regierungschef Sebastian Kurz (ÖVP) sowie sein rechter Koalitionspartner FPÖ argumentierten, Parallelgesellschaften verhindern zu wollen.

Neuer Kanzler nicht extrem

Während Kurz häufig vor „sozialen und politischen Gefahren“ im Zusammenhang mit dem Islam warnte, fährt der aktuelle ÖVP-Kanzler Karl Nehammer einen gemäßigteren Kurs.

Burkini-Verbot: Frankreichs Streit um ein Stück Stoff

Der Verfassungsgerichtshof hatte das Kopftuchverbot an Grundschulen als diskriminierend befunden und aufgehoben, weil es muslimische Mädchen von der Bildung fernhalten könnte, und weil es nur für Muslimas gelte, aber nicht für Kopfbedeckungen von Juden oder Sikhs.

dpa/dtj

20 Mai 2022 0 Kommentare
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Salafismus

IS-Kämpferin verlässt Gericht nach Urteil auf freiem Fuß

von Fremdeninfo 18 Mai 2022
von Fremdeninfo

IS-Kämpferin verlässt Gericht nach Urteil auf freiem Fuß

Nach ihrer Mitgliedschaft in der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien ist eine 22-jährige Frau zu einer Jugendstrafe von zwei Jahren auf Bewährung verurteilt worden.

Sie verlasse damit etwa ein halbes Jahr nach Prozessbeginn das Justizzentrum in Halle auf «freiem Fuß», sagte ein Sprecher des Oberlandesgerichts (OLG) in Naumburg am Mittwoch. Die Öffentlichkeit war seit dem ersten Prozesstag vom der Verhandlung ausgeschlossen, da die Angeklagte zum Tatzeitpunkt minderjährig war und der Schutz der Persönlichkeit nach Ansicht des Gerichtes besonders gewahrt werden musste.

Das Gericht sah laut Urteilsbegründung die Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung sowie einen Verstoß gegen das Waffengesetz und das Kriegswaffenkontrollgesetz als erwiesen an. Vom Vorwurf der Beihilfe zu einem Verbrechen gegen die Menschlichkeit sprach das Gericht die Angeklagte hingegen frei.

Hochzeit mit einem IS-Kämpfer

2015 habe sich die damals 15-jährige Angeklagte dem IS angeschlossen und einen seiner Kämpfer geheiratet, sagte der Gerichtssprecher. Sie habe sich mit den Zielen der Terrormiliz identifiziert und «nach ihren Kräften» zu deren Förderung beigetragen. So sei die Jugendliche unter anderem in einem Krankenhaus der Organisation beschäftigt gewesen. Außerdem besaß sie den Angaben zufolge eine Schusswaffe und hatte vorübergehend «Gewalt über eine Kalaschnikow» – eine Waffe, die dem Kriegswaffenkontrollgesetz unterliegt.

18 Mai 2022 0 Kommentare
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Information

Wieder Frankreich: Burkini-Erlaubnis entzweit das Land

von Fremdeninfo 18 Mai 2022
von Fremdeninfo

 

Wieder Frankreich: Burkini-Erlaubnis entzweit das Land

Von

dtj-online

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17.05.2022

Archivfoto: Eine muslimische Schülerin sitzt in einem Ganzkörperbadeanzug (Burkini) am Rande eines Schwimmbeckens. In Frankreich ist erneut ein Streit um Burkinis ausgebrochen. Foto: Rolf Haid/d

Und wieder streitet Frankreich über Kopftuch & Co. Grenoble lässt künftig Burkinis in Schwimmbädern zu – die Menschen sollen tragen, was sie wollen, meint der Bürgermeister. Kritiker sehen das anders, es gibt Drohungen.

In Frankreich ist erneut ein Streit um Burkinis, die muslimischen Ganzkörperbadeanzüge, losgebrochen. Der Anlass ist lokal: Die Großstadt Grenoble hat am Montagabend nach kontroverser Debatte eine Änderung der Schwimmbadordnung beschlossen. Frauen wird künftig nicht mehr vorgeschrieben, mit wie viel oder wie wenig Stoff sie ins Wasser dürfen. Oben ohne ist vom 1. Juni an ebenso in Ordnung wie Badekleidung, die über Knie und Nacken hinausreicht – wie eben die Burkinis. Manche Kritiker im auf strikte Trennung von Staat und Religion pochenden Frankreich vermuten hinter der Lockerung eine schleichende Islamisierung.

Bürgermeister Éric Piolle, der die Änderung initiierte, sieht darin kein großes Ding. Diskriminierung im Zugang zu öffentlichen Dienstleistungen müsse vermieden werden, es gehe um den sozialen Fortschritt, dass Menschen zum Baden tragen könnten, was sie wollten, betonte Piolle. „Eigentlich ist es uns egal, ob es ein körperbedeckender Badeanzug ist zum Schutz vor der Sonne oder aus religiösen Gründen, das geht uns nichts an“, sagte der Bürgermeister und beklagte „Debatten von extremer Gewalt“.

Politischer Islam in Schwimmbädern?

Sein konservativer Widersacher im Stadtrat, Alain Carignon, wittert eine illegitime Schützenhilfe für einen politischen Islam und rief zu einem Referendum auf. Außerdem lancierten Burkini-Gegnerinnen und -Gegner eine Petition. „Eine Änderung der Baderegeln würde Forderungen eines politischen Islams erfüllen, das heißt einer totalitären und radikalen Ideologie“, heißt es in dem Aufruf. Mit dem Koran hätten Burkinis nichts zu tun, es gehe um die sexistische Ideologie der Unterwerfung der Frau. Eine Ablehnung von Burkinis sei nicht islamfeindlich, vielmehr könnten Sonderansprüche einzelner Gruppen nicht über die Prinzipien der Republik gestellt werden.

In der neuen Badeordnung wird der Begriff „Badeanzug“ durch den Begriff „Badekleidung“ ersetzt, außerdem entfällt die Festlegung, dass der Badeanzug höchstens von den Knien bis zum Nacken reichen darf. Es bleibt dabei, dass die Badekleidung aus dafür konzipiertem Stoff bestehen und eng anliegen muss. Verboten bleibt Kleidung, die schon vor Betreten des Schwimmbads getragen wurde oder die eine Gefahr für Sicherheit und Hygiene darstellt.

Shitstorm für den Bürgermeister

Obwohl die Vokabel Burkini gar nicht vorkommt, erntete der Bürgermeister in der dreieinhalbstündigen Debatte im Stadtrat heftige Kritik. Er setze die Vorstellungen von Salafisten um und trete Frauenrechte mit Füßen, es handele sich um eine Unterwerfung an den Islam, sagten Gegner.

Schweres Geschütz gegen die Burkini-Pläne in Grenoble fuhr bereits im Vorfeld der konservative Regionspräsident Laurent Wauquiez auf. „Ich warne den Bürgermeister: In diesem Fall wird die Region sämtliche Subventionen für die Stadt Grenoble einstellen. Kein Centime der Bewohner von Auvergne-Rhône-Alpes wird die Unterwerfung an den Islamismus finanzieren.“

Streng laizistisch

Präfekt Laurent Prévost hatte bereits am Sonntagabend gerichtliche Schritte angekündigt, sollte es grünes Licht für das Tragen von Burkinis in öffentlichen Bädern in Grenoble geben. Gemäß der Anweisungen, die er von Innenminister Gérald Darmanin erhalten habe, werde er vor das Verwaltungsgericht ziehen, um eine Aussetzung der Regelung zu erwirken.

Doch warum wird in Frankreich schon seit langem so verbissen über Kopftuch & Co. gestritten? Die Nachbarn verstehen sich als laizistisches Land, in dem eine strikte Trennung von Staat und Religion herrscht. Der Umgang mit religiösen Symbolen in der Öffentlichkeit sorgt immer wieder für Kontroversen, vor allem im Zusammenhang mit dem Islam.

Kippa und Kreuz ausgenommen

Bereits 1994 trat ein Gesetz in Kraft, das in Schulen nur noch diskrete religiöse Symbole erlaubte. Zehn Jahre später wurden Kopftücher in Schulen vollständig verboten – Kippa und Kreuz nicht. 2010 folgte das Verbot der Vollverschleierung in der Öffentlichkeit, das sogenannte Burka-Verbot.

Um Burkinis gab es bereits im Sommer 2016 einen heftigen Streit in Frankreich. Kommunale Burkini-Verbote, wie etwa an der Côte d’Azur erlassen, erklärte der Staatsrat schließlich für rechtswidrig. Um Burkinis weiterhin von Stränden und aus Bädern zu verbannen, bedienten Kommunen sich danach Vorwänden der Hygiene und der Sicherheit. Die Hauptstadtregion Île-de-France erließ 2017 eine „Charta der Laizität“, die ein Verbot beinhaltete, das 2021 noch einmal bekräftigt wurde. In Grenoble unterdessen probten muslimische Frauen 2019 bereits zweimal mit einem „Swim-In“, einem Badbesuch im Burkini, den Aufstand.

dpa/dtj

18 Mai 2022 0 Kommentare
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Wie pleite ist Hannover wirklich?

von Fremdeninfo 17 Mai 2022
von Fremdeninfo

Von HAZ

 

Wie pleite ist Hannover wirklich?

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300 bis 350 Millionen Euro nimmt die Stadt Hannover durchschnittlich jeden Tag an Krediten auf, um laufende Ausgaben zu finanzieren. Und jeden Tag bezahlt sie eine ähnliche Summe zurück. Was genau wird mit dem Geld eigentlich bezahlt? Wir klären die wichtigsten Fragen zur Finanzmisere der Stadt Hannover.

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Andreas Schinkel

17.05.2022, 08:28 Uhr

Hannover.Corona-Pandemie, Ukraine-Krise, immer mehr staatliche Aufgaben, die den Kommunen aufgedrückt werden – die finanzielle Lage der Stadt Hannover ist sehr ernst. So schwierig wie jetzt, sei es noch nie zuvor gewesen, sagte Kämmerer und Erster Stadtrat Axel von der Ohe (SPD) kürzlich im Gespräch mit dieser Zeitung. Indiz dafür ist die Höhe der kurzfristigen Kredite („Kassenkredite“), die die Stadt in Anspruch nehmen muss, um laufende Ausgaben zu finanzieren. Bis zu 350 Millionen Euro braucht sie derzeit, um alle Rechnungen bezahlen zu können. Befindet sich Hannover am Rande einer Pleite? Wir klären die wichtigsten Fragen.

Was sind überhaupt Kassenkredite?

Kassenkredite sind kurzfristige Kredite, die eine Kommune aufnimmt, um finanzielle Engpässe zu überbrücken. Häufig werden sie mit einem Dispokredit verglichen. Die Stadt überzieht gewissermaßen ihr Konto, um ihre Rechnungen bezahlen zu können.

Und wie läuft die Kreditaufnahme in der Praxis?

Die Kämmerei leiht sich das Geld tagesaktuell je nach Liquiditätsbedarf. Die Experten telefonieren morgens mit verschiedenen Banken und suchen nach dem günstigsten Angebot. Bereits am nächsten Tag zahlt die Stadt das Darlehen wieder zurück, etwa aus dem Erlös von Grundstücksverkäufen oder aus Gewerbesteuerzahlungen von Unternehmen. Da der Liquiditätsbedarf aktuell auch am nächsten Tag hoch bleibt, beginnt der Prozess von Neuem. Das hat Vorteile: Durch die tagesaktuelle Kreditaufnahme bleiben die Konditionen günstig, aber auch rechtlich ist das in Niedersachsen so vorgeschrieben. Kredite auf der sogenannten „Over-Night“-Basis („über Nacht“) werden solche Darlehen genannt. Derzeit liegt der tägliche Geldbedarf der Stadt zwischen 300 und 350 Millionen Euro.

Was bezahlt die Stadt mit solchen Krediten?

Meist sind es größere Posten, die die Stadt mit kurzfristigen Krediten finanziert, etwa Lohnzahlungen für Mitarbeiter oder die Regionsumlage, also Überweisungen an die Regionsverwaltung.

„(min-width: 1009px) 596px“ media=“(min-width: 1009px)“>Derzeit geschlossen: das Fössebad. Betonteile drohten, von der Decke zu fallen. Das Bad soll für 30 Millionen Euro neu errichtet werden. Die Sanierung aller hannoverschen Bäder verschlingt 21 Millionen Euro.

Derzeit geschlossen: das Fössebad. Betonteile drohten, von der Decke zu fallen. Das Bad soll für 30 Millionen Euro neu errichtet werden. Die Sanierung aller hannoverschen Bäder verschlingt 21 Millionen Euro.

© Quelle: Moritz Frankenberg

Welche Konditionen bekommt die Stadt?

In der vergangenen Woche hat die Stadt noch Geld dazu bekommen, als sie Schulden machte. Der Zinssatz für Kassenkredite lag bei minus 0,47 Prozent. Das dürfte in dieser Woche ähnlich sein. Doch ein Trend ist abzusehen: Wirtschaftsexperten gehen davon aus, dass der Leitzins noch in diesem Sommer angehoben wird, und dann kann es teuer werden für die Stadt.

Steht Hannover jetzt kurz vor der Pleite?

Nein. Zwar sind die Kassenkredite für hannoversche Verhältnisse außerordentlich hoch, aber im Vergleich zum Haushaltsvolumen und zur Anzahl der Einwohner relativieren sich die Zahlen. Rund 14 Prozent vom Gesamthaushalt machen die Kassenkredite derzeit aus. Die Kämmerei hat sich in der Corona-Krise sogar einen erhöhten Kreditrahmen von 800 Millionen Euro vom Rat genehmigen lassen, ohne dass die Kommunalaufsicht, eine Behörde des Innenministeriums, zustimmen musste. Diesen Rahmen hat die Stadt aber nie ganz ausgeschöpft. Bei der Pro-Kopf-Verschuldung liegt Hannover derzeit bei 560 Euro pro Einwohner. Das hört sich viel an, aber Kommunen in Nordrhein-Westfalen kennen ganz andere Zahlen. In Oberhausen liegt die Pro-Kopf-Verschuldung bei 7300 Euro, in Mühlheim an der Ruhr bei 6400 Euro. Die Kassenkredite übersteigen in diesen Kommunen die Milliardengrenze.

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Die Fassade bröckelt: Darum ist Hannovers Bauamt seit vielen Jahren eingerüstet. 45 Millionen Euro kostet eine Sanierung des Gebäudes.

© Quelle: Michael Thomas

Wie kommt die Stadt runter von den Schulden?

Die Rathausspitze setzt auf eine sogenannte Aufgabenkritik. Das bedeutet, dass sich die Verwaltung von verschiedenen Dienstleistungen trennt, um laufende Ausgaben zu reduzieren. Welche Leistungen das sein könnten, sollen jetzt Unternehmensberater herausfinden. Sie durchforsten derzeit die Abteilungen und legen voraussichtlich noch in diesem Jahr Vorschläge vor, wo der Rotstift angesetzt werden könnte. Zugleich könnte die Stadt ihre Einnahmen erhöhen, indem sie an der Gebühren- und Steuerschraube dreht.

Was könnte Hannover mit 300 bis 350 Millionen Euro anfangen?

Wenn es nicht laufende Rechnungen wären, die die Stadt mit den Kassenkrediten finanzieren müsste, könnte man mit einer solchen Summe viel machen. Etwa das Stadtbahnnetz ausweiten: Die Stadtbahnverlängerung nach Hemmingen kostet rund 77 Millionen Euro für etwas mehr als drei Kilometer Länge. Oder marode öffentliche Gebäude flott machen: Das seit Jahren eingerüstete Bauamt neben dem Rathaus müsste komplett saniert werden. Die Kosten schätzt die Stadt auf 45 Millionen Euro. Oder die Bäder erneuern: 21 Millionen Euro kostet die Reparatur der hannoverschen Schwimmbäder, nicht eingerechnet ist der Neubau des Fössebads für mindestens 30 Millionen Euro.

 

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