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Information

Erdoğan Richtung EU: Können auch getrennte Wege gehen

von Fremdeninfo 19 September 2023
von Fremdeninfo

 

Erdoğan Richtung EU: Können auch getrennte Wege gehen

 
: Recep Tayyip Erdoğan, Präsident der Türkei, spricht auf einer Veranstaltung am Rande des NATO-Gipfels. Die Türkei könnte sich nach Aussage von Erdoğan von der EU entfernen. Foto: Pavel Golovkin/AP/dpa
 
Zuletzt gab es eine dezente Annäherung zwischen der Türkei und der EU. Doch das Verhältnis zwischen Ankara und Brüssel ist so wechselhaft wie das Wetter in Deutschland. Das zeigen jüngste Aussagen des türkischen Präsidenten.

Die Türkei könnte sich nach Aussage von Präsident Recep Tayyip Erdoğan von der EU entfernen. „Die Europäische Union ist bemüht, sich von der Türkei loszulösen. Wir werden diese Entwicklung unsererseits bewerten und, falls nötig, getrennte Wege von der EU gehen“, sagte er am Samstag vor Journalisten in Istanbul, ohne dies vor seinem Abflug zur UN-Vollversammlung in New York weiter auszuführen.

Hintergrund der Äußerungen schien der jüngste Bericht des Europäischen Parlaments zu sein, in dem die Abgeordneten mit Blick auf einen möglichen EU-Beitritt der Türkei erneut ihre Bedenken vorbrachten angesichts rechtsstaatlicher Defizite in dem Land. Der Beitrittsprozess könnte „unter den aktuellen Umständen“ nicht wiederaufgenommen werden, hieß es darin.

EU-Beitrittsgespräche der Türkei liegen seit Jahren auf Eis

Die EU hatte 2005 Beitrittsgespräche mit der Türkei begonnen. Diese liegen allerdings seit Jahren auf Eis, weil Brüssel inakzeptable Entwicklungen im Bereich der Rechtsstaatlichkeit sieht. Ankara sieht das naturgemäß anders. Seit dem Umbau in ein Präsidialsystem 2018 hat Erdoğan weitreichende Vollmachten. Parlament und Institutionen sind geschwächt.

Direkt nach seiner Wiederwahl im Mai hatte Erdoğan überraschend eine Wiederbelebung des EU-Beitrittsprozesses gefordert. Die Türkei benötigt angesichts einer massiven Inflation und dem Wiederaufbau in der Erdbebenregion Investitionen aus dem Westen. Auch der türkische Außenminister Hakan Fidan hatte sich Anfang September für eine Beschleunigung des Prozesses ausgesprochen.

Den Bericht aus Brüssel wies das türkische Außenministerium als „haltlos“ und „auf Desinformation basierend“ zurück.

dpa/dtj

19 September 2023 0 Kommentare
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Rassismus

Innenministerin Faeser verbietet „Hammerskins Deutschland

von Fremdeninfo 19 September 2023
von Fremdeninfo

Innenministerin Faeser verbietet „Hammerskins Deutschland“

VON Die Welt

Bundesinnenministerin Nancy Faeser hat die rechtsextreme Gruppe „Hammerskins Deutschland“ verboten. Einsatzkräfte durchsuchten am Dienstagmorgen die Wohnungen von 28 Vereinsmitgliedern in zehn Bundesländern, wie das Bundesinnenministerium mitteilte.

 Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) dpa/Boris Roessler © Bereitgestellt von WELT

Die rechtsextreme Gruppe „Hammerskins Deutschland“ ist von Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) verboten worden. 28 Vereinsmitglieder in zehn Bundesländern wurden am Dienstagmorgen durch Einsatzkräfte durchsucht. Auch die regionalen „Chapter“ und die Teilorganisation „Crew 38“ der Gruppe seien verboten worden.

Wie das Ministerium am Dienstag mitteilte, durchsuchten Einsatzkräfte der Polizei am frühen Morgen Wohnungen von 28 mutmaßlichen Mitgliedern des Vereins in zehn Bundesländern: Sachsen, Bayern, Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Thüringen und dem Saarland.

Der Verein richte sich gegen die verfassungsmäßige Ordnung, gegen den Gedanken der Völkerverständigung, hieß es zur Begründung. Zudem liefen Zweck und Tätigkeit der Vereinigung den Strafgesetzen zuwider. Bei Konzertveranstaltungen der Gruppe würden auch Nicht-Mitglieder mit rechtsextremistischem Gedankengut ideologisiert. Bei den Vorbereitungen für das Verbot haben Bund und Länder nach Angaben des Ministerium über ein Jahr lang zusammengearbeitet. Auch mit US-Partnerbehörden sei kooperiert wurden.

 Das Verbot sei „ein harter Schlag gegen den organisierten Rechtsextremismus“, sagte Bundesinnenministerin Faeser. Damit werde „ein klares Signal gegen Rassismus und Antisemitismus“ gesetzt. Der Rechtsextremismus sei nach wie vor „die größte extremistische Bedrohung für unsere Demokratie“. Sie betonte: „Deshalb handeln wir weiter mit aller Entschiedenheit, um rechtsextremistische Strukturen zu zerschlagen.“
Elitäre Skinheads mit Wurzeln in den USA

Die „Hammerskin-Nation“ (HSN) ist laut Verfassungsschutz eine international agierende Organisation, die Ende der 1980er-Jahre in den USA gegründet wurde und sich als Elite der rechtsextremistischen Skinhead-Szene versteht. In Deutschland ist die Gruppe seit den 90er-Jahren aktiv. In der Bundesrepublik gibt es eine Division, der insgesamt etwa zehn Chapter angehören.

Die Hammerskins propagieren ein rassistisches und zum Teil nationalsozialistisches Weltbild und sehen sich als Elite der rechtsextremistischen Skinheads. Struktur und Aufnahmeverfahren der Hammerskins ähneln laut Verfassungsschutz Bayern dem der Hell Angels.

Laut Verfassungsschutz Brandenburg verfolgt die „Hammerskin-Nation“ das Ziel, die „weiße Rasse“ zu beschützen und alle rechtsextremistischen weißen Skinheads weltweit zu vereinigen. Ihr Symbol der gekreuzten Zimmermannshämmer vor einem Zahnrad steht für die „weiße Arbeiterklasse“, die sich dem rassistischen Leitsatz der Bewegung des US-amerikanischen Rechtsextremisten David Lane verpflichtet sieht. Dessen „14 words“ lauten: „We must secure the existence of our people and a future for white children“ („Wir müssen die Existenz unseres Volkes und eine Zukunft für unsere weißen Kinder sichern.“).

Laut Verfassungsschutz finanzieren sich die „Hammerskins“ durch Mitgliedsbeiträge und durch Einnahmen aus Musikveranstaltungen. Wobei die Strahlkraft begrenzt sei. „Bisher erzielen die Hammerskins jedoch keine besonders hohe Außenwirkung, da sie aufgrund ihres elitären

Selbstanspruches zumeist unter sich bleiben“, schreibt der Verfassungsschutz Brandenburg in seiner Analyse.

Zu den rechtsextremistischen Vereinigungen, die in den vergangenen Jahren verboten wurden, zählen unter anderem „Combat 18“ und „Nordadler“. Laut Ministerium ist es das 20. Verbot einer rechtsextremistischen Vereinigung durch das Bundesinnenministerium.

19 September 2023 0 Kommentare
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Archive

Urlaub in Italien: Deutscher wegen Erdogan festgenommen – jetzt droht ihm Türkei-Auslieferung

von Fremdeninfo 18 September 2023
von Fremdeninfo

 

Urlaub in Italien: Deutscher wegen Erdogan festgenommen – jetzt droht ihm Türkei-Auslieferung

Artikel von Metin Gülmen

 

Unfassbarer Vorfall im Urlaub in Italien! Der Berliner Devrim Akcadag (47) wollte mit seiner Tochter (11) seine Ferien auf Sardinien genießen – bis plötzlich am 1. August die italienische Polizei vor der Tür stand! Der Grund: Das türkische Erdogan-Regime wirft ihm Mitgliedschaft in der kurdischen Terror-Organisation PKK vor.

Jetzt befindet er sich in Hausarrest. Die Türkei erwirkte ein Fahndungsersuchen bei Interpol – der Internationalen kriminalpolizeilichen Organisation mit Sitz in Lyon (Frankreich). Sie dient der Stärkung der Zusammenarbeit nationaler Polizeibehörden. Auch die Behörden der Türkei sind darin organisiert. Mit möglicherweise verheerenden Folgen für Akcadag…

 

 

 

Der Berliner Devrim Akcadag (47) wurde im Urlaub in Italien festgenommen. Foto: Privat © Bereitgestellt von Thüringen 24

Urlaub in Italien wird zum Albtraum! Deutscher wegen Erdogan festgenommen

Die italienische Polizei bestätigte die Festnahme des 47-Jährigen. Gegenüber dieser Redaktion sagt Verteidigern Antonia von der Behrens: „Schon für seine Tochter war die Festnahme traumatisierend. Devrim Akcadag wird als Journalist angegriffen, die Vorwürfe der Türkei sind komplett fabriziert. Er ist kein PKK-Mitglied.“ Sie warnt davor, dass er in der Türkei kein faires Verfahren erhalte.

++ Ruhrgebiet bekommt neue Mega-Moschee – dabei mischt ausgerechnet Erdogan mit ++

Bald werde über eine mögliche Auslieferung des Berliners an die Türkei entschieden. Wann das geschehe, sei aber noch offen. Bis dahin muss Akcadag ausharren, darf die Mittelmeer-Insel und Italien nicht verlassen. Anwältin von der Behrens: „Er war 2005 im Nordirak, interviewte dort für eine Produktionsfirma unter anderem auch PKK-Mitglieder. 2010 wurde ihm die Einreise in die Türkei verweigert. Und erst 2014 erstmals Anklage erhoben.“

Türkei fordert Auslieferung des Berliners

Die Türkei hätte schon damals Deutschland um ein Rechtshilfeersuchen gebeten. Die Einleitung eines Verfahrens gegen Akcadag wurde schnell abgelehnt. 2021 schließlich der nächste Versuch Ankaras, dem Berliner habhaft zu werden – diesmal mithilfe von Interpol. Brisant: Er besitzt ausschließlich die deutsche Staatsbürgerschaft. Es wäre einmal mehr der Versuch Ankaras, deutsche Staatsbürger auf EU-Gebiet einzuschüchtern und festnehmen zu lassen. Und ein weiteres Indiz dafür, dass die Türkei Interpol zur Jagd auf politische Gegner missbraucht.

Zuletzt arbeitete Akcadag als Übersetzer und Kurdologe in Berlin. 2010 habe er laut seiner Anwälte versucht, in die Türkei zu reisen, sei aber ohne Angaben von Gründen nicht ins Land gelassen worden. Sollte ein italienisches Gericht seine Auslieferung beschließen, drohen ihm in der Türkei 15 Jahre Haft.

Außenministerin Baerbock über Fall informiert

Dem Auswärtigen Amt von Ministerin Annalena Baerbock (42) ist der Fall um Akcadag bekannt. Das ergab eine Kleine Anfrage von der Bundestagsabgeordneten Gökay Akbulut (40, Linke). Die deutsche Botschaft in Rom betreue den Berliner konsularisch, stehe mit seiner Familie in Kontakt. „Die Bundesregierung respektiert die Unabhängigkeit der italienischen Justiz und vertraut auf die Einhaltung rechtsstaatlicher Grundsätze in dortigem Verfahren“, heißt es im Antwortschreiben, das dieser Redaktion vorliegt. Man werde „aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes“ keine weiteren Auskünfte geben.

18 September 2023 0 Kommentare
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Flüchtlinge

Migration: Gauck für „neue Entschlossenheit“ in Europas Flüchtlingspolitik

von Fremdeninfo 18 September 2023
von Fremdeninfo

 

Migration: Gauck für „neue Entschlossenheit“ in Europas Flüchtlingspolitik

Von SZ

Positioniert sich in der Migrationsdebatte: der frühere Bundespräsident Joachim Gauck. © Rolf Vennenbernd/dpa

 

Der frühere Bundespräsident stellt sich in der Debatte auf die Seite deren, die für eine stärkere Begrenzung der Zuwanderung eintreten. Die Politik müsse einsehen, „dass die bisherigen Maßnahmen nicht ausgereicht haben, um den Kontrollverlust, der offensichtlich eingetreten ist, zu beheben“.

Gauck für „neue Entschlossenheit“ in Europas Flüchtlingspolitik

Der frühere Bundespräsident Joachim Gauck hat sich zur Migrationspolitik geäußert und eine „neue Entschlossenheit“ angemahnt. In der ZDF-Sendung „Berlin direkt“ sprach Gauck sich dafür aus, „offen und einladend“ zu bleiben. Zugleich rief er dazu auf, Sorgen in der Bevölkerung vor einem Verlust an Sicherheit und Überschaubarkeit ernst zu nehmen. Sonst drohe ein weiterer Rechtsruck.

Gauck verwies auf die Politik der Sozialdemokraten in Dänemark, die einen strikten Einwanderungskurs verfolgen. Da hätten sich viele erschrocken, gerade progressive Menschen. Es sei so aber gelungen, eine nationalpopulistische Partei unter drei Prozent zu halten. „Das heißt: Wir müssen Spielräume entdecken, die uns zunächst unsympathisch sind, weil sie inhuman klingen“, sagte das frühere Staatsoberhaupt.

Er sei zu der Einsicht gelangt, „dass es vielleicht auch moralisch überhaupt nicht verwerflich ist und politisch sogar geboten, eine Begrenzungsstrategie zu fahren“, sagte Gauck. Die Politik müsse erkennen, „dass die bisherigen Maßnahmen nicht ausgereicht haben, um den Kontrollverlust, der offensichtlich eingetreten ist, zu beheben“.

Der frühere Bundesspräsident bezieht damit in einer emotional aufgeheizten Debatte Position zugunsten derer, die die Zuwanderung stärker kontrollieren und begrenzen wollen. So forderte unter anIntegrationsgrenze von höchstens 200 000 Migranten“.derem der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) in der Bild am Sonntag, eine Aus der Ampelkoalition aber auch aus der CDU gibt es daran deutliche Kritik. „Es funktioniert rein rechtlich nicht“, sagte der innenpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Sebastian Hartmann, der Welt, „Was sollten wir denn mit dem 200 001. Menschen machen? Ihm die Prüfung auf das im Grundgesetz verbriefte Recht auf Asyl verweigern?“ Der CDU-Europaabgeordnete Dennis Radtke sagte der Augsburger Allgemeinen: „Die Forderung nach einer Obergrenze hat CDU und CSU schon einmal an den Abgrund geführt.“ 2017 hatte der Streit um eine Obergrenze bei der Zuwanderung die Unionsparteien monatelang gelähmt.

Auf Lampedusa kamen 5100 Menschen an einem Tag

Auch die Bundesregierung weist eine Obergrenze für die Aufnahme von Flüchtlingen in Deutschland erneut zurück. „Die einzige vernünftige Möglichkeit ist eine dauerhafte Steuerung und Ordnung im europäischen Rahmen“, sagte der stellvertretende Regierungssprecher Wolfgang Büchner.

In der EU gibt es Bestrebungen, sich stärker gegen Migranten abzuschotten. So ist EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Sonntag mit Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni nach Lampedusa gereist. Die kleine, zu Italien gehörende Mittelmeerinsel steht schon lange im Fokus der Debatte. In der vergangenen Woche sind dort an einem Tag mehr als 5000 Flüchtende mit Booten angekommen. Die Zahl der Asylsuchenden in ganz Italien in diesem Jahr beträgt etwa 120 000.

Meloni, die eine Rechtskoalition anführt und auch in den eigenen Reihen stark unter Druck steht, will Migranten aus Afrika schärfer als bisher daran hindern, mit Booten nach Europa überzusetzen. Von der Leyen versprach ihr, sie dabei zu unterstützen und legte einen Zehn-Punkte-Plan vor. So soll etwa die Luftüberwachung im Mittelmeer verstärkt und die Küstenwache von Abfahrstaaten wie Tunesien aufgerüstet werden.

Ein Sprecher des Bundesinnenministeriums bekräftigte die Forderung an Italien, seinen Verpflichtungen im Rahmen des Dublin-Abkommens nachzukommen. Dann werde Deutschland auch wieder die Interviews zur Auswahl von Migranten im Rahmen des freiwilligen Solidaritätsmechanismus aufnehmen.

Deutschland hat sich im Rahmen dieses Solidaritätsmechanismus bereit erklärt, 3500 Flüchtlinge von besonders unter Druck stehenden Ländern – vor allem Mittelmeeranrainer – aufzunehmen. Laut Ministeriumssprecher fallen bislang 1800 Personen unter die Regelung, davon rund 1000 aus Italien. Bei den Dublin-Rücküberstellungen habe Italien hingegen seit Anfang des Jahres von 12 400 Übernahmegesuchen nur zehn Personen übernommen. Laut Dublin-Vertrag ist dasjenige Land für Asylverfahren zuständig, in dem Migranten in die EU eingereist sind.

Die Zahl der Asylbewerber, die nach Deutschland kommen, ist in diesem Jahr stark angestiegen. Laut dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge stellten von Anfang Januar bis Ende August etwa 204 000 Menschen erstmals einen Asylantrag in Deutschland. In der Bundesregierung gibt es deshalb Überlegungen über zusätzliche Grenzkontrollen und die Einstufung weiterer Staaten als sichere Herkunftsländer. Städte und Gemeinden haben wiederholt geklagt, dass sie angesichts der steigenden Zahlen an Grenzen geraten, was die Unterbringung, Versorgung und Integration Geflüchteter betrifft.

18 September 2023 0 Kommentare
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Bildung

Die Linke: Janine Wissler will Schulnoten und Hausaufgaben abschaffen

von Fremdeninfo 18 September 2023
von Fremdeninfo

 

Die Linke: Janine Wissler will Schulnoten und Hausaufgaben abschaffen

Artikel von Marc Röhlig – Der Spiegel

 

Große Klassen, Lehrermangel, marode Schulen: Das deutsche Bildungssystem steckt in der Misere. Die Linkspartei drängt nun auf eine gravierende Reform samt 100-Milliarden-Sondervermögen.

Die Linke: Janine Wissler will Schulnoten und Hausaufgaben abschaffen © Britta Pedersen / dpa

Die Linke möchte die Bildungspolitik in Deutschland grundlegend umkrempeln – und regt dafür auch ein Ende von Schulnoten und Hausaufgaben an. Das geht aus einem Eckpunktepapier hervor, das dem SPIEGEL vorliegt.

»Hausaufgaben und Noten gehören abgeschafft«, heißt es im Papier. Zuvor hatte auch die Nachrichtenagentur dpa über den Vorstoß berichtet. Die Parteivorsitzende Janine Wissler und die bildungspolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion, Nicole Gohlke, wollen das Papier am Montag vorstellen.

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»Das Bildungssystem steht vor dem Kollaps«, heißt es im Eckpunktepapier. Der Lehrkräftemangel, Unterrichtsverkürzung, fehlende Investitionen in Schulen würden dafür sorgen, dass Bildungschancen in Deutschland immer ungerechter nach Herkunft und Elternhaus verteilt würden.

»Lernen ohne Druck und Angst«

Konkret nennt die Partei in dem Papier mehrere Punkte, wie eine Reform aussehen könnte:

  • Eine »Schule für alle« und gemeinsames Lernen von der 1. bis zur 10. Klasse soll sozialer Ungleichheit vorbeugen. Die bisherigen Schultypen wie Gymnasium und Hauptschule möchte die Linke abschaffen.
  • Noten, Sitzenbleiben und Hausaufgaben sollen wegfallen, um ein »Lernen ohne Druck und Angst« möglich zu machen. Kinder und Jugendliche wollten die Welt verstehen, statt nur für Test zu büffeln, heißt es im Papier.
  • Ein bundeseinheitliches Bildungsrahmengesetz soll die Bildungshoheit der Länder aufheben und die Bildungspolitik so bundesweit gleichwertiger gestalten. Bislang ist in Deutschland jedes Bundesland für seine Lehrinhalte zuständig, der Bund darf nicht hereinreden.
  • Um Lehrerinnen und Lehrer zu entlasten, sollen externe Mitarbeitende Verwaltung, Bürokratie und IT im Schulwesen übernehmen.
  • Lehrerinnen und Lehrer sollen unabhängig von der Schulform gleich bezahlt werden.

All das würde viel Geld kosten. Um die Reform zu bewerkstelligen, schlägt die Linke ein »100-Milliarden-Euro-Sondervermögen« für die Bildung vor.

Nicht nur deshalb dürften die Vorschläge kaum Chancen auf Umsetzung haben: Allein für die Aufgabe ihrer Bildungshoheit müssten die Bundesländer einer Grundgesetzänderung im Bundesrat zustimmen

18 September 2023 0 Kommentare
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Bildung

Brennende Schulen und Proteste gegen Sexualkundeunterricht

von Fremdeninfo 18 September 2023
von Fremdeninfo

Brennende Schulen und Proteste gegen Sexualkundeunterricht

von Die Welt

 

Nachdem bereits in Belgien die sechste Schule gebrannt hat, sollen Terrorexperten die Lage analysieren. Denn der Verdacht liegt nahe, dass es einen Zusammenhang mit der Einführung des Sexualkundeunterrichts gibt. Islamistische Gruppen hatten dagegen protestiert.

Vor dem Parlament in Wallonien kam es zu Protesten gegen die Einführung des Sexualkundeunterrichts picture alliance/dpa/Belga

Vor dem Parlament in Wallonien kam es zu Protesten gegen die Einführung des Sexualkundeunterrichts picture alliance/dpa/Belga © Bereitgestellt von WELT

 

Die belgische Regierung hat nach einer Serie von Brandstiftungen in Schulen einen verstärkten Polizeieinsatz angekündigt. „Wir greifen unsere Schulen nicht an“, schrieb Innenministerin Annelies Verlinden am Freitag auf der früher als Twitter bekannten Plattform X. Sie habe die Bundespolizei angewiesen, die örtlichen Behörden zu unterstützen und eine Eskalation zu vermeiden.

Kurz zuvor war in Charleroi zum sechsten Mal in dieser Woche eine Schule angezündet worden. Auch in Brüssel wurde Feuer gelegt. In Lüttich wurden Medien zufolge zwei Schulen verwüstet. An mehreren Tatorten sind Protestzeichen gegen das Sexualkundeprojekt Evras gefunden worden, das im neuen Schuljahr in Brüssel und der Wallonie erstmals verpflichtend ist. Die Staatsanwaltschaft Charlerois erklärte Medienberichten zufolge, Ermittlungen hätten bislang keinen Zusammenhang zwischen den Brandstiftungen in der Stadt ergeben.

Ministerpräsident Alexander De Croo sagte, er habe die für Terror zuständigen Sicherheitsbehörden gebeten, die Lage zu analysieren. „Wir leben in einem Land der Toleranz, und Toleranz bedeutet, dass wir debattieren und unterschiedliche Standpunkte vertreten können, aber das darf niemals zu Gewalt führen, insbesondere nicht an Orten, die unsere Kindern nutzen“, sagte er. „Wir werden niemals hinnehmen, dass unsere Schulen zur Zielscheibe gemacht werden.“

Im Übrigen gebe es Sexualkunde in Belgien schon seit 50 Jahren. „Unsere Schulen müssen ein sicherer Ort für alle unsere Kinder sein“, sagte De Croo bereits Donnerstag in einem auf Facebook veröffentlichten Video.

Anfang des Monats hatte das Parlament der französischsprachigen Regionen Belgiens einen Vorschlag für verpflichtende Sexualkunde für Schüler angenommen, wie die Nachrichtenagentur Belga berichtete. Bei Evras handelt es sich um insgesamt vier Stunden Unterricht zum Beziehungs-, Gefühls- und Sexualleben für Elf- bis Zwölfjährige beziehungsweise für 15- bis 16-Jährige. Das Programm gibt es seit vier Jahren. Bislang war die Teilnahme freiwillig.

Im Internet kursierten Gerüchte über den Unterrichtsinhalt. In Brüssel haben mehre Hundert Menschen gegen das Programm protestiert. Islamistische Gruppen verurteilten Evras, weil sie befürchteten, es fördere eine „Hypersexualisierung“ von Kindern. Bei den Bränden, die in der Nacht zum Mittwoch gelegt wurden, sehen die Ermittler demnach einen Zusammenhang mit Protesten gRegelung, da an den Tatorten Graffitis mit Slogans gegen die Reform gefunden wurden. Bei einer Schule, die in der Nacht zum Donnerstag brannte, wurden keine derartigen Slogans entdeckt, wie der Sender RTBF berichtete. Angaben zu möglichen Verletzten und Schäden gab es zunächst nicht.egen die neu

Regelung, da an den Tatorten Graffitis mit Slogans gegen die Reform gefunden wurden. Bei einer Schule, die in der Nacht zum Donnerstag brannte, wurden keine derartigen Slogans entdeckt, wie der Sender RTBF berichtete. Angaben zu möglichen Verletzten und Schäden gab es zunächst nicht.

Die wallonische Bildungsministerin Caroline Desir rief zur Besonnenheit auf. Es seien eine Menge Lügen über Evras im Umlauf, sagte sie. „Nein, es wird kein pädophiles System vorbereitet. Nein, es ist nicht geplant, Kinder dazu zu bringen, das Geschlecht zu wechseln.

Nein, es ist nicht geplant, Kindern beizubringen, wie man sexuelle Aktivitäten betreibt“, betonte Desir.

 

 

Diese Graffitis wurden an einer Schule in Charleroi entdeckt picture alliance/dpa/Belga

Diese Graffitis wurden an einer Schule in Charleroi entdeckt picture alliance/dpa/Belga © Bereitgestellt von WELT

„Der Zugang zur Sexualerziehung darf nicht infrage gestellt werden. Sie macht unsere Kinder widerstandsfähig und ist die Grundlage für eine gute sexuelle Gesundheit“, sagte de Croo.

18 September 2023 0 Kommentare
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Religion

Steinmeier – Islam hat in Deutschland „Wurzeln geschlagen

von Fremdeninfo 16 September 2023
von Fremdeninfo

Steinmeier – Islam hat in Deutschland „Wurzeln geschlagen“

Von: die Welt

Religionsfreiheit heiße gerade nicht, dass Deutschland frei von Religion sei, sondern den Religionen Raum zu geben und die Freiheit aller Gläubigen zu schützen, sagte Bundespräsident Steinmeier bei einer Jubiläumsfeier. Doch sein Auftritt wurde auch kritisiert

 

Ich kann Sie alle nur weiter ermuntern: Nehmen Sie Ihren Platz in der Mitte unserer gemeinsamen Gesellschaft ein“: Der Bundespräsident beim Verband der Islamischen Kulturzentren dpa/Thomas Banneyer © Bereitgestellt von WELT

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die Zugehörigkeit des Islams zu Deutschland betont. „Der Islam, die muslimische Religion, das muslimische Leben, die muslimische Kultur haben Wurzeln geschlagen in unserem Land“, sagte Steinmeier am Samstag bei der Feier zum 50. Gründungsjubiläum des Verbandes der Islamischen Kulturzentren (VIKZ) in Köln.

Religionsfreiheit heiße gerade nicht, dass Deutschland frei von Religion sei, sondern den Religionen Raum zu geben und die Freiheit aller Gläubigen zu schützen, sagte Steinmeier. Er verurteile es andererseits zutiefst, „wenn Religion missbraucht wird, um Andersgläubige abzuwerten oder unseren Staat und unsere demokratischen Werte in Frage zu stellen. Sei es Muslimfeindlichkeit, Antisemitismus oder Christenhass.“

Auch religiösen Zwang dürfe es nicht geben. Wer sich wie die mutigen Frauen im Iran dagegen auflehne, verdiene Respekt.

VIKZ-Präsident Ali Yilmaz sagte: „Es kamen junge Menschen, unsere Mütter und unsere Väter, mit ihren vollgepackten Koffern, mit ihren Träumen von einer besseren Zukunft und mit ihrer Kultur und Religion, in ein für sie fernes und fremdes Land.“ Aus dieser Fremde sei für viele eine neue Heimat geworden.

Der VIKZ gehört neben Ditib, Islamrat und Zentralrat der Muslime zu den großen islamischen Verbänden in Deutschland. Bei der sunnitischen Religionsgemeinschaft nimmt neben sozialen Aufgaben der Glaube einen zentralen Platz ein. So bildet der VIKZ Imame aus. „Ich kann Sie alle nur weiter ermuntern: Nehmen Sie Ihren Platz in der Mitte unserer gemeinsamen Gesellschaft ein“, sagte Steinmeier dazu. Religiöses Vorbild des Verbands ist der 1959 gestorbene konservative Religionsgelehrte Süleyman Hilmi Tunahan.

Steinmeiers Besuch beim VIKZ ist nicht unumstritten. Die ehemalige SPD-Bundestagsabgeordnete Lale Akgün etwa hatte dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ gesagt, Politiker sollten aufhören, als Brückenbauer und Türöffner für die Vertreter des konservativen Islams aufzutreten.

„Vorurteile und blanker Hass kamen zum Vorschein“

Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker hat Islamfeindlichkeit in Teilen der Gesellschaft kritisiert und das am Beispiel der Debatte um Muezzinrufe in der Stadt festgemacht. „Leider war die Reaktion eines Teils der Öffentlichkeit auf die Durchsetzung dieses Grundrechts geradezu aufrüttelnd“, sagte die parteilose Politikerin während der Feier. „Vorurteile und blanker Hass kamen zum Vorschein.“

Andere Moscheen hätten ihr Interesse an Muezzinrufen daraufhin zurückgezogen. „Das hat mich aufgerüttelt und zur Erkenntnis gebracht: Wir stehen an einem gesellschaftlichen Kipppunkt“, sagte Reker. Diesen sehe man an Wahlergebnis nicht nur in Ostdeutschland oder in aktuellen Umfragen. „Wer rechtsextremistisch wählt, dessen Stimme müssen wir nicht als Protest romantisieren oder als Denkzettel nachträglich verklausulieren“, sagte sie. Notwendig sei neben allen Mitteln des Meinungswettstreits eine klare Grenzziehung gegenüber Extremismus.

An der Zentralmoschee der Türkisch-Islamischen Union Ditib in Köln

ruft seit vergangenem Herbst ein Muezzin zum Gebet – für höchstens fünf Minuten in einem Zeitraum von drei Stunden, nur hörbar in unmittelbarer Umgebung, wie Reker sagte. „Ich finde, das ist nichts Besonderes, sondern der zwangsläufige Ausdruck der grundgesetzlich garantierten Religionsfreiheit“, sagte sie.

Islamische Kulturzentren stünden als Orte der Mahnung für das Land, „das wir eigentlich sein wollen“: Ein Land, in dem nicht zähle, wo jemand herkomme, sondern ausschließlich wo der- oder diejenige hinwolle und welcher Beitrag zur Gesellschaft geleistet werde. „Aber dort sind wir noch nicht angekommen, leider immer noch nicht“, sagte Reker. Der 1973 gegründete VIKZ gehört neben Ditib, Islamrat und Zentralrat der Muslime zu den großen islamischen Verbänden in Deutschland

16 September 2023 0 Kommentare
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Bildung

Brennende Schulen in Belgien: Protest gegen Sexualkunde-Programm

von Fremdeninfo 16 September 2023
von Fremdeninfo

 

Brennende Schulen in Belgien: Protest gegen Sexualkunde-Programm

Artikel von Charlotte Lüder-Der Spiegel

 

In der belgischen Region Wallonien ist bereits die sechste Schule in Brand gesteckt worden. Behörden vermuten, dass sie Anschläge mit dem Protest gegen ein Sexualerziehungs-Programm für Kinder zusammenhängen

Brennende Schulen in Belgien: Protest gegen Sexualkunde-Programm © ERIC LALMAND / AFP

Nach einer Reihe von Brandanschlägen auf belgische Schulen will Premierminister Alexander De Croo nun die Hilfe von Regierungsexperten für Extremismus in Anspruch nehmen. Die Behörden gehen davon aus, dass die Anschläge mit einem umstrittenen Sexualkunde-Schulprogramm zusammenhängen.

De Croo äußerte sich nur wenige Stunden, nachdem diese Woche eine sechste Schule in der französischsprachigen Region Wallonien in Brand gesteckt worden war. Nach Angaben der Behörden wurden in einigen der Schulen Protestschilder gegen das sogenannte Evras-Programm entdeckt.

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Bei dem Programm handelt es sich um einen obligatorischen vierstündigen Unterricht für Schüler im Alter von 11 bis 12 und 15 bis 16 Jahren, der ihnen helfen soll, ihr Beziehungs- und Sexualleben zu entwickeln. Das Programm gibt es schon seit Jahren und ist für alle Altersgruppen verfügbar, war aber bisher nicht verpflichtend. In diesem Jahr müssen rund 100.000 Schüler in der Föderation Wallonien-Brüssel an den beiden Schulungen teilnehmen, die insgesamt vier Stunden dauern.

Muslimische Vereinigungen fürchten »Hypersexualisierung« von Kindern

»In einer Demokratie wie der unseren werden wir niemals zulassen, dass unsere Schulen zur Zielscheibe werden«, sagte De Croo. »Wir leben in einem Land der Toleranz, und Toleranz bedeutet, dass wir eine Debatte führen und unterschiedliche Standpunkte vertreten können, aber das darf niemals zu Gewalt führen, insbesondere nicht an Orten, die von unseren Kindern besucht werden.«

Auch Innenministerin Annelies Verlinden rief dazu auf, die Angriffe zu stoppen. »Wir fassen unsere Schulen nicht an«, sagte Verlinden während einer Pressekonferenz mit De Croo. »Das ist eine rote Linie.«

De Croo sagte, er habe die für die Verarbeitung von Informationen über »Terror, Extremismus und Radikalisierung« zuständige Stelle gebeten, die Situation zu analysieren, und Verlinden sagte, sie habe die Bundespolizei gebeten, die lokalen Kräfte in der betroffenen Region zu unterstützen.

Niemand hat sich bisher zu den Bränden an den sechs Schulen bekannt, und es wurden auch keine Verdächtigen festgenommen. Auch in Brüssel wurden Proteste organisiert, an denen einige hundert Menschen teilnahmen. Mehrere muslimische Vereinigungen haben das Programm in einer gemeinsamen Erklärung verurteilt und behaupten, dass es die »Hypersexualisierung« von Kindern fördert.

De Croo sagte, dass Sexualerziehung in Belgien bereits seit einem halben Jahrhundert angeboten wird und warnte, dass das Land keine Rückschritte machen wird. »Das ist nicht neu, es ist die Grundlage für sexuelle Gesundheit, aber auch die Grundlage dafür, dass unsere Kinder sich ihrer Rechte und ihrer (körperlichen) Unversehrtheit bewusst sind«, fügte er hinzu.

»Ich möchte alle dazu aufrufen, sich zu beruhigen und noch einmal zu versuchen, die Lügen über das Evras-System zu entkräften«, sagte die Bildungsministerin der Föderation Wallonie-Brüssel, Caroline Desir. »Nein, es bereitet kein pädophiles System vor. Nein, es hat nicht vor, Kinder dazu zu bringen, das Geschlecht zu wechseln. Nein, es hat nicht vor, Kindern beizubringen, wie man sexuelle Handlungen vornimmt.«

Weitere Schulen wurden verwüstet

Die Staatsanwaltschaft der Stadt Charleroi, sagte Medien, die Untersuchung habe bisher keine Verbindung zwischen den sechs Brandstiftungen ergeben. Der Bürgermeister der Stadt, Paul Magnette, verglich die Brandstiftungen mit einer »Form des Terrorismus«.

Lokalen Medien zufolge wurden zwei weitere Schulen in der Stadt Lüttich, ebenfalls in Wallonien, verwüstet.

 
 
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16 September 2023 0 Kommentare
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Information

Erdoğans Verfassungspläne: Was bleibt von Atatürks Vermächtnis?

von Fremdeninfo 15 September 2023
von Fremdeninfo

 

Erdoğans Verfassungspläne: Was bleibt von Atatürks Vermächtnis?

Artikel von Friederike Böge Von FAZ
 
 
Nein zur alten Verfassung der Türkei: Präsident Recep Tayyip Erdogan © Anad

 

Der türkische Präsident hatte sich einen symbolträchtigen Ort ausgesucht, um sein Plädoyer für eine neue Verfassung vorzutragen: ein früheres Gefängnis und heutiges Museum in Ankara, das an die Opfer des Militärputsches von 1980 erinnert. „Wir sollten uns aus dem Schatten der Putschverfassung befreien. Das allein ist Rechtfertigung genug für die Bemühungen um eine neue Verfassung“, sagte Recep Tayyip Erdoğan Anfang der Woche.

Die bis heute gültige, aber mehrfach grundlegend reformierte Verfassung von 1982 war unter der Aufsicht des Militärs erarbeitet worden. Wie gewohnt wählte der Präsident große Worte. Es gehe um „das Überleben des Staates“, um Freiheit und Bürgerrechte und darum, „künftigen Generationen ein bedeutendes Erbe zu hinterlassen“. Was in der Verfassung stehen soll, sagte er aber nicht.

„Wir wissen gar nicht, was Herr Erdoğan ändern will“

„Das ist ein neues Spielzeug des Präsidenten, um vor der Kommunalwahl im März Streit zu stiften“, meint Naci Cinisli, stellvertretender Parteichef der oppositionellen Iyi-Partei. Die Stimmen der Iyi-Partei brauchte Erdoğan, um die nötige Mehrheit für ein Verfassungsreferendum zusammenzubringen. Doch eine Kontaktaufnahme in dieser Sache hat es laut Cinisli bisher nicht gegeben. „Wir wissen gar nicht, was Herr Erdoğan ändern will.“ Zwei Änderungsvorschläge hat der Präsident bei früheren Anlässen genannt: Er wolle in der Verfassung „ein für alle Mal“ das Recht zum Tragen eines Kopftuchs verankern. Und er wolle „den Schutz der Familie“ stärken.

Das Kopftuchthema hatte vor den Präsidentenwahlen ursprünglich Erdoğans Herausforderer Kemal Kılıçdaroğlu von der Republikanischen Volkspartei (CHP) auf die Tagesordnung gesetzt. Er hatte ein Gesetz vorgeschlagen, das das Recht zum Tragen eines Kopftuchs verbrieft. So wollte Kılıçdaroğlu das Vertrauen konservativer Wähler in Anatolien gewinnen, die die CHP noch immer mit den früheren Kopftuchverboten an Universitäten und im öffentlichen Dienst in Verbindung bringen. Stattdessen geriet der Vorstoß zur Steilvorlage für Erdoğan, der die CHP nun mit dem Vorschlag einer Verfassungsänderung vor sich hertreiben kann.

So sieht es auch Naci Cinisli von der Iyi-Partei im Gespräch mit der F.A.Z. „Die Türkei hat das Kopftuchthema längst vergessen. Herr Kılıçdaroğlu hat ein gelöstes Problem ohne Not wieder auf die Agenda gebracht.“ 2010 war das Kopftuchverbot an Universitäten abgeschafft worden, 2013 im öffentlichen Dienst. Wenn sich die CHP gegen die Verfassungsänderung ausspricht, würde das der Regierungspartei vor den Kommunalwahlen im März in die Hände spielen. So könnte Erdoğan der CHP die Kontrolle über die wichtigste Stadt des Landes, Istanbul, entreißen. Zugleich könnte er die Verfassungsdebatte nutzen, um die Opposition weiter zu spalten. Die Iyi-Partei war bei den Präsidentenwahlen im Mai noch in einem Bündnis mit der CHP angetreten. Bei den Kommunalwahlen will sie nun eigene Wege gehen.

Geht es um eine unbegrenzte Amtszeit?

Beim „Schutz der Familie“, den der Präsident stärker in der Verfassung verankern will, geht es vorrangig um den Kulturkampf gegen die LGBTQ-Community, mit dem Erdoğan seine islamistischen Bündnispartner bei der Stange hält und eigene konservative Wähler bedient. Auch dieses Thema eignet sich, um die CHP in die Enge zu treiben. Denn einerseits verorten sich die meisten queerfreundlichen Wähler bei der CHP. Andererseits ist eine deutliche Mehrheit der Türken bei dem Thema konservativ eingestellt. Aus diesem Grund hatte Erdoğan sich schon im letzten Wahlkampf mit Anti-LGBT-Rhetorik profiliert.

Jenseits solcher Partikularthemen werden in Ankara hinter vorgehaltener Hand noch andere Vermutungen geäußert, was Erdoğan mit einer neuen Verfassung bezwecken könnte. Bei der nächsten Präsidentenwahl darf er regulär nicht mehr antreten. Womöglich strebe er an, diese Amtszeitbeschränkung zu streichen, heißt es.

Äußerungen in diese Richtung hat Erdoğan bisher nicht getan. Im Jahr 2017 hatte er mithilfe einer Verfassungsänderung ein Präsidialsystem eingeführt, das alle Macht in seinen Händen konzentrierte. Damals reichten ihm noch die Stimmen seiner Regierungskoalition, um ein Referendum abzuhalten, das er unter höchst fragwürdigen Bedingungen mit knapper Mehrheit für sich entschied. Für die Verabschiedung einer neuen Verfassung wären 400 Stimmen nötig. Das ist kaum zu erreichen, denn das Regierungsbündnis hat nur 323 Sitze. Eher denkbar wäre eine weitere Volksabstimmung, der mindestens 360 Abgeordnete zustimmen müssten. Dafür müsste es dem Regierungslager gelingen, die Iyi-Partei mit 43 Sitzen auf seine Seite zu ziehen.

Dort hegt man noch einen anderen Verdacht, was der Präsident mit einer neuen Verfassung bezwecken könnte, nämlich den Laizismus und den „Nationalismus Atatürks“ zu streichen, der in der jetzigen Verfassung unabänderlich festgeschrieben ist. Parteivize Cinisli sagt dazu: „Wenn sie die ersten vier Artikel antasten, brauchen wir den Rest der Verfassung gar nicht zu sehen.“

Die mit Erdoğans Regierungspartei verbündete islamistische Hüda-Par hat angekündigt, nach der Eröffnung des Parlaments im Oktober über eben diese vier Verfassungsartikel sprechen zu wollen. Dabei besagt Artikel 4, dass schon „das Einbringen eines Änderungsvorschlags“ zu den Artikeln 1 bis 3 „unzulässig“ sei. Die Hüda-Par ist eine Splitterpartei mit nur vier Sitzen. Doch die emotional aufgeladene Debatte dürfte von den wirtschaftlichen Problemen des Landes ­ablenken. Das wäre wohl in Erdoğans Sinne.

15 September 2023 0 Kommentare
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EU-Parlament legt sich mit Türkei an – und spricht sich weiter gegen Beitrittsgespräche aus

von Fremdeninfo 14 September 2023
von Fremdeninfo

EU-Parlament legt sich mit Türkei an – und spricht sich weiter gegen Beitrittsgespräche aus

Artikel von Erkan Pehlivan – FR

 

 

Das EU-Parlament übt schwere Kritik an der Türkei: Ein EU-Beitritt rückt in weite Ferne. Von Menschenrechtsgruppen kommt ähnliche Kritik.

Straßburg – Zwischen dem EU-Parlament und der Türkei sind die Beziehungen erneut angespannt. Der Berichterstatter des EU-Parlaments für die Türkei, Nacho Sánchez Amor, hat seinen Bericht für das Land vorgelegt. Darin wird die Regierung von Präsident Recep Tayyip Erdogan erneut scharf kritisiert. Der Bericht wurde mit einer Mehrheit der Stimmen des Parlaments angenommen.

In seinem Bericht geht Amor auf die Beziehungen Ankaras zu Russland, den Nato-Beitrittsprozess von Schweden, den Stand der Rechte und Freiheiten in der Türkei, die Beziehungen zu den Nachbarn Armenien und Griechenland sowie das weiterhin geteilte Zypern ein. In der Botschaft wird der Türkei, die eine Fortsetzung der EU-Beitrittsgespräche fordert, mitgeteilt, dass diese unter den derzeitigen Bedingungen nicht fortgesetzt werden können. Auf X (vormals Twitter) stellt Amor unmissverständlich klar: „Unsere Botschaft ist klar: Wenn die Türkei den EU-Beitrittsprozess wiederbeleben will, brauchen wir klare, konkrete Taten, keine Worte!“

EU-Parlamentarier fordern Türkei auf, Menschenrechte zu respektieren

Die Abgeordneten empfehlen einen parallelen und realistischen Rahmen für die Beziehungen zwischen der EU und der Türkei und fordern die EU-Kommission auf, mögliche Formate zu prüfen. Die Abgeordneten bekräftigen, dass die EU ein Beitrittskandidat, ein Nato-Verbündeter und ein wichtiger Partner in den Bereichen Sicherheit, Handels- und Wirtschaftsbeziehungen und Migration bleibt. Ankara müsse aber die demokratischen Werte, die Rechtsstaatlichkeit und die Menschenrechte respektieren und die Gesetze, Grundsätze und Verpflichtungen der EU einhalten.

Der EU-Bericht kritisiert auch das Verhalten der Türkei beim Beitrittsprozess Schwedens in die Nato. Die Verzögerungstaktik von Erdogan habe Russland gedient und die Beziehungen der Türkei zu ihren Nato-Partnern untergraben. Beim Nato-Gipfel in Vilnius hatte Erdogan zuletzt aber versichert, seine Blockade gegen die Aufnahme Schwedens aufzugeben.

Kritik wegen Zögerung bei Nato-Beitrittsprozess von Schweden

Der Bericht kritisiert auch die Verzögerung bei der Genehmigung der schwedischen Nato-Mitgliedschaft und stellt fest, dass diese Situation nur Russland zugutekommt und die Beziehungen zwischen der Türkei und ihren Nato-Verbündeten untergräbt. Der Bericht erinnerte auch an die Erklärung von Präsident Recep Tayyip Erdoğan, dass der Antrag Schwedens auf Nato-Mitgliedschaft im türkischen Parlament diskutiert werden wird. Doch nach dem G20-Gipfel in Indien gibt es erneut Zweifel, ob die Türkei Schwedens Nato-Beitritt endgültig zustimmen wird. Es müsse das Parlament darüber entscheiden. Damit versucht Erdogan offenbar den US-Kongress unter Druck zu setzen, der bislang einen Verkauf von F-16 nicht genehmigen wollte.

Rechte von queeren Menschen und Frauen in Gefahr

Auch die Lage der Frauen und der LGBTI+–Community macht den Abgeordneten des EU-Parlaments immer mehr Sorgen. Seit Jahren schon werden die Demonstrationen queerer Menschen verboten und gewaltsam aufgelöst. Die Türkei ist zudem aus der Istanbul-Konvention ausgestiegen, die Frauen vor häuslicher Gewalt schützen soll.

Türkei-Bericht deckt sich mit Beobachtungen von Amnesty International und HRW

Gerade in Bezug auf Menschenrechte decken sich die Beobachtungen in dem Bericht mit denen von Menschenrechtsorganisationen wie Human Rights Watch und Amnesty International. Besonders nach dem Putschversuch von 2016 hatte Erdogan eine Hexenjagd gegen seine Kritiker, die er immer wieder als „Terroristen“ bezeichnet, begonnen. Immer wieder kommt es daher zu Massenverhaftungen von Kurden und vermeintlichen Anhängern der sogenannten Gülen-Bewegung. Hunderttausende wurden im Anschluss an den Umsturzversuch verhaftet und viele von ihnen zu jahrelangen Haftstrafen verurteilt.

Türkei „klassisches Regime aus dem Nahen Osten“

Auch der Politikwissenschaftler und Türkei-Experte Prof. Savaş Genç kritisiert im Gespräch mit

FR.de von IPPEN.MEDIA die ständige Verletzung von Menschenrechten in der Türkei. „Seit das Erdogan-Regime die Demokratie abgeschafft und die Justiz unter ihre Kontrolle gebracht hat, hat sich die Türkei von einem demokratischen Land entfernt.“

In ihrem derzeitigen Zustand hätte die Türkei daher nicht den Status eines EU-Beitrittskandidaten erhalten können. „Die Türkei ist weit davon entfernt, eine moderne Republik, geschweige denn eine demokratische Republik zu sein. Das Land hat sich vom westlichen Pakt losgesagt“, so Genç. Die Türkei werde daher vom Westen nur noch als „klassisches Regime aus dem Nahen Osten“ wahrgenommen.

14 September 2023 0 Kommentare
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