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Einwandererinnen und Flüchtlingspolitik
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Flüchtlinge

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Flüchtlinge

Treffen der EU-Innenminister zu Migration: Trotz Kanzler-Machtwort: Berlin irritiert in Brüssel nachhaltig

von Fremdeninfo 28 September 2023
von Fremdeninfo

Treffen der EU-Innenminister zu Migration: Trotz Kanzler-Machtwort: Berlin irritiert in Brüssel nachhaltig

Artikel von Knut Krohn Tagesspiegel

 

Die EU-Innenminister verhandeln am Donnerstag über die neue Migrationspolitik. Viele drängen auf eine härtere Gangart. Berlin wirkte lange konfus.

Italiens Premierministerin Giorgia Meloni und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen beim Besuch auf Lampedusa. Meloni drängt die EU zu einer härteren Migrationspolitik. © Foto: REUTERS/Palazzo Chigi Press Office

 

Eine einfache Lösung der Migrationskrise gibt es nicht. Inzwischen ist dieser Satz in Deutschland von den Politikern aller Parteien zu hören. Allein die AfD poltert durch Talkshows und über Marktplätze und versucht ihren Wählern weißzumachen, dass mit Abschottung und Härte gegenüber den Asylsuchenden alle Probleme schnell zu regeln wäre.

Ihr Vorbild ist Giorgia Meloni. Die Postfaschistin hat mit solchen markigen Parolen die Wahlen in Italien gewonnen – und danach kläglich versagt. Nach einem Jahr zeigt sich, dass Melonis angekündigter Null-Toleranz-Kurs nicht funktioniert. Inzwischen sucht sie wieder die Kooperation mit der EU.

Doch die energische Italienerin hat eines erreicht: sie hat dafür gesorgt, dass in der gesamten Union der Ton in Sachen Migration wesentlich rauer gewordenen ist. Selbst in Deutschland wird nun offen darüber diskutiert, das Asylrecht zu beschneiden, die Abschieberegeln für abgelehnte Asylbewerber drastisch zu verschärfen und mehr Grenzkontrollen einzuführen.

Giorgia Meloni war es auch, die den zweifelhaften Deal mit Tunesien vorangetrieben hat, dem die EU überraschend geräuschlos zugestimmt hat. Das Regime, das im Ruch steht, ankommende Flüchtlinge gnadenlos in die Wüste zurückzutreiben, soll die Probleme von Europa fernhalten. Ähnlich dubiose Abkommen gab es bereits mit Staaten wie der Türkei, Libyen oder Ägypten, allerdings nicht mit dem erhofften durchschlagenden Erfolg.

Nun nimmt die EU einen neuen Anlauf, das unbefriedigende Stückwerk im Kampf gegen die illegale Migration zu einer großen Asylreform zusammenzuführen. In Brüssel wird betont, dass Europa den Flüchtenden aus humanitären Gründen beistehen muss.

Doch das ist nicht die ganze Wahrheit. Getrieben werden die Verantwortlichen von der Angst, dass die extremen rechten Parteien aus der nächsten Europawahl 2024 als die großen Sieger hervorgehen könnten.

Im Ringen um einen Kompromiss auf europäischer Ebene gefährdet nun ausgerechnet Deutschland die entscheidenden Schritte. Berlin hatte zwar bereits die geplante Asylreform abgenickt, weigerte sich dann aber, der damit zusammenhängenden EU-Krisenverordnung zuzustimmen. Die besagt, dass in Ausnahmesituationen vor Ort die Regeln für die Geflüchteten noch einmal verschärft werden können. 

Erst in letzter Minute sorgte ein Machtwort von Bundeskanzler Olaf Scholz dafür, dass Deutschland seine Blockade beendete. Doch da war das Kind bereits in den Brunnen gefallen, denn die Verärgerung über Berlin ist in Brüssel mit Händen zu greifen.

Wenig glaubwürdig wirkte die Haltung der Bundesregierung durch einen argumentativen Schlingerkurs der deutschen Außenministerin. Zuerst hatten die in dieser Diskussion als Moralapostel verschrienen Deutschen erklärt, durch die geplante Regelung könnten die Standards bei der Unterbringung und Versorgung der Schutzsuchenden noch weiter abgesenkt werden.

Selbst die verhandlungsgestählten Diplomaten in Brüssel legen eine gewisse Verärgerung über Deutschland an den Tag.

28 September 2023 0 Kommentare
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Flüchtlinge

Migration und Seenotrettung: Nach Italien poltert auch die CDU gegen Baerbock

von Fremdeninfo 28 September 2023
von Fremdeninfo

Migration und Seenotrettung: Nach Italien poltert auch die CDU gegen Baerbock

Artikel von Maximilian Beer Berliner Zeitung
Das Ministerium von Annalena Baerbock (Grüne) will Projekte an Land und auf dem Mittelmeer fördern. © Michael Kappeler/dpa

 

Die staatliche Finanzierung ziviler Seenotretter sorgt nicht nur für Spannungen zwischen Deutschland und Italien. Nun verschärft auch die Union den Ton gegenüber Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne). „Es kann nicht sein, dass Frau Baerbock nach Lust und Laune einzelne Seenotretter auswählt, die der deutsche Steuerzahler finanzieren soll“, sagt der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Alexander Throm (CDU), der Berliner Zeitung.

Im November 2022 hatte der Haushaltsausschuss des Bundestags beschlossen, dass die zivile Seenotrettung zum ersten Mal mit staatlichem Geld unterstützt werden soll. Demnach sollten von 2023 bis 2026 jährlich zwei Millionen Euro an United 4 Rescue fließen. Das Bündnis, so die Idee damals, würde das Geld dann an einzelne Organisationen weitergeben, die Flüchtlinge auf dem Mittelmeer an Bord nehmen. Zwischenzeitlich entschied das Auswärtige Amt jedoch, dass es selbst über die Vergabe entscheiden will. Das hatte auch unter Seenotrettern für Ärger gesorgt.

Wenn der italienischen Außenminister Antonio Tajani an diesem Donnerstag Baerbock in Berlin besucht, wird die Seenotrettung ein zentrales Thema sein. Vor einigen Tagen erst hatte Italiens Ministerpräsidenten Giorgia Meloni einen Brief an Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) geschrieben, in dem sie die staatliche Unterstützung von Seenotrettungsorganisationen scharf kritisiert.

Ich habe mit Erstaunen erfahren, dass Ihre Regierung, ohne sich mit der italienischen Regierung abzustimmen, beschlossen hat, erhebliche Mittel für Nichtregierungsorganisationen bereitzustellen, die an der Aufnahme von irregulären Migranten auf italienischem Gebiet und in der Rettung im Mittelmeer arbeiten“, heißt es in dem Schreiben an Scholz, über den mehrere Medien berichteten. EU-Mitglieder, die Italien angesichts steigender Flüchtlingszahlen helfen wollten, sollten sich besser auf „strukturelle Lösungen“ wie die Zusammenarbeit mit Transitländern konzentrieren.

28 September 2023 0 Kommentare
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Flüchtlinge

Sahra Wagenknecht will Asylbewerber rigoros abschrecken – Genosse entsetzt: „Sollen die verhungern?“

von Fremdeninfo 28 September 2023
von Fremdeninfo

 

 

 Sahra Wagenknecht will Asylbewerber rigoros abschrecken – Genosse entsetzt: „Sollen die verhungern?“

Artikel von Marcel Görmann • 15 Std. WE Der Westen

        

Sahra Wagenknecht  dpa

 

Sahra Wagenknecht schmiedet an einer linksnationalen Protestpartei. Sie könnte das deutsche Parteiensystem völlig auf den Kopf stellen, die Linke begraben, die AfD halbieren, aber auch die anderen Parteien schrumpfen lassen.

Der Kurs von Wagenknechts Partei dürfte ein Spagat sein: wirtschaftspolitisch sozialistisch, kritisch gegenüber der Marktwirtschaft. Aber beim Thema Einwanderung eher rechts. Die ideologische Brücke: unser Volk zuerst. Gerade bei der Asylpolitik zeigt sich der Bruch mit ihrer bisherigen Partei deutlich.

Sahra Wagenknecht setzt auf harten Asyl-Kurs

Auch bei Markus Lanz trommelte sie in dieser Woche für die neue Partei, auch wenn sie offiziell noch gar nicht gegründet ist. Sie erkenne eine „Leerstelle“ im politischen Spektrum. Viele Menschen würden sich von den bisherigen Parteien nicht mehr repräsentiert fühlen.

Beim Thema Asyl gibt sie sich hart. Die Zuwanderung sei „immens“ und überfordere das Land. Die Sozialistin will Migraten ohne Asylanspruch den Geldhahn zudrehen. Sie sollten keinen Anspruch auf Sozialleistungen haben: „Diejenigen, die aus Gründen der Wohlstandsunterschiede kommen, müssen wir in der Heimat eine Perspektive schaffen.“ Entwicklungshilfe statt Bürgergeld also!

Wagenknecht scheint überzeugt zu sein, dass der Wohlfahrtstaat in Deutschland die Menschen anlocke. Deswegen will sie eine andere Politik: „Ein Land, wo man nicht Anspruch auf Leistungen hat, ist natürlich auch kein Zielland für Migration, weil dann geht man da nicht hin.“

Riss mit der Linkspartei immer tiefer

Der Ex-Parteivorsitzende der Linkspartei, Bernd Riexinger, zeigt sich tsetzt über diese Aussagen. Keine Sozialhilfe mehr für Asylbewerber? Auf X (früher Twitter) schreibt der Bundestagsabgeordnete, er finde die Sätze „skandalös“. Und weiter empört er sich: „Sollen die Menschen denn verhungern? Sowas sagt ja nicht einmal die CDU.“

28 September 2023 0 Kommentare
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Flüchtlinge

Zähne neu machen“: Merz provoziert mit Aussage über Asylbewerber

von Fremdeninfo 28 September 2023
von Fremdeninfo

Zähne neu machen“: Merz provoziert mit Aussage über Asylbewerber

FAZ

Erntet Kritik für seine Äußerungen in de Asyldebatte: Friedrich Merz © dpa

 

Der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz hat die Bundesregierung mit einem drastischen Vergleich zur Eindämmung der irregulären Migration aufgefordert –) und heftige Kritik geerntet. „Die werden doch wahnsinnig, die Leute, wenn die sehen, dass 300.000 Asylbewerber abgelehnt sind, nicht ausreisen, die vollen Leistungen bekommen, die volle Heilfürsorge bekommen“, sagte Merz im „Welt-Talk“ des Fernsehsenders Welt. „Die sitzen beim Arzt und lassen sich die Zähne neu machen, und die deutschen Bürger nebendran kriegen keine Termine.“ Von SPD und Grünen wurde ihm daraufhin übelster Populismus vorgeworfen.

Die Unionsfraktion verbreitete die Aussage ihres Chefs auch auf der Plattform X, vormals Twitter. „Wir müssen über die Pull-Faktoren sprechen, die hier in Deutschland wirken. Wir haben massive Faktoren, die dazu führen, dass über 30 Prozent der Asylbewerber aus ganz Europa nach Deutschland kommen“, sagte er demnach. Mit Pull-Faktoren meint Merz solche, die eine Sogwirkung auf Migranten haben. Der Koalition warf er vor, nicht zu handeln. „Was Sie hier machen, ist eine Katastrophe für dieses Land.“

„Das ist erbärmlicher Populismus“

Bundesinnenminister Nancy Faeser, SPD-Spitzenkandidatin für die Hessen-Wahl in eineinhalb Wochen, widersprach umgehend. „Das ist erbärmlicher Populismus auf dem Rücken der Schwächsten. Wer so spricht, spielt Menschen gegeneinander aus und stärkt nur die AfD“, schrieb sie auf X. „Und es ist falsch: Denn Asylsuchende werden nur behandelt, wenn sie akut erkrankt sind oder unter Schmerzen leiden.“

Im Asylbewerberleistungsgesetz heißt es in Paragraf 4 zu Leistungen bei Krankheit: „Zur Behandlung akuter Erkrankungen und Schmerzzustände sind die erforderliche ärztliche und zahnärztliche Behandlung einschließlich der Versorgung mit Arznei- und Verbandmitteln sowie sonstiger zur Genesung, zur Besserung oder zur Linderung von Krankheiten oder Krankheitsfolgen erforderlichen Leistungen zu gewähren.“ Eingeschränkt wird: „Eine Versorgung mit Zahnersatz erfolgt nur, soweit dies im Einzelfall aus medizinischen Gründen unaufschiebbar ist.“

Die Grünen-Vorsitzende Ricarda Lang äußerte sich ähnlich wie Faeser. „Friedrich Merz spielt ganz bewusst Gruppen gegeneinander aus, verbreitet dabei Falschinformationen. So wird kein einziges Problem gelöst, aber Hass geschürt“, schrieb sie auf X. Das sei eines „Vorsitzenden einer Volkspartei unwürdig“.

28 September 2023 0 Kommentare
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Flüchtlinge

Flüchtlingskosten: Stephan Weil sieht Teilerfolg der Bund-Länder-Arbeitsgruppe

von Fremdeninfo 27 September 2023
von Fremdeninfo

Flüchtlingskosten: Stephan Weil sieht Teilerfolg der Bund-Länder-Arbeitsgruppe

Artikel von Christian Teevs  Der Spiegel

 

Bund und Länder streiten, wie die Kosten für Geflüchtete aufgeteilt werden sollen. Gestern ging eine Arbeitsgruppe ohne finales Ergebnis auseinander. Laut Niedersachsens Ministerpräsident Weil gab es aber Fortschritte.

Flüchtlingskosten: Stephan Weil sieht Teilerfolg der Bund-Länder-Arbeitsgruppe © Julian Stratenschulte / dpa

 

Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) wertet die Arbeit der Bund-Länder-Arbeitsgruppe über die Kosten der Unterbringung von Flüchtlingen nicht als Fehlschlag. Die Gruppe sei »ihrem Auftrag in einem wesentlichen Punkt gerecht geworden«, erklärt der SPD-Politiker gegenüber dem SPIEGEL. »Es gab Einvernehmen über den Einstieg in ein atmendes System für alle Geflüchteten.«

Weil zufolge habe man sich als Grundlage auf eine Kopfpauschale geeinigt, deren Höhe sei aber bis zum Ende umstritten gewesen, sodass es kein finales Ergebnis gegeben habe. »Damit sind die Gespräche so weit geführt worden, wie das auf dieser Ebene möglich war«, urteilt Weil. Nun müsse in Vorbereitung auf die gemeinsame Sitzung der Ministerpräsidentenkonferenz mit dem Bundeskanzler am 6. November weiter zwischen den politischen Spitzen verhandelt werden. »Fakt ist, dass es zu einer namhaften und verlässlichen Beteiligung des Bundes an den Flüchtlingskosten kommen muss.«

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Am Dienstag waren die Verhandlungen des Bundes mit den Ländern über die Kosten der Unterbringung von Flüchtlingen ohne Ergebnis beendet worden. Die Bundesregierung, so der Vorwurf, habe den Ländern in einer Videokonferenz am Montag eine deutliche Reduzierung der Bundeshilfen für die Flüchtlingskosten im Jahr 2024 angekündigt, statt 3,75 Milliarden Euro wie 2023 wolle die Regierung Ländern und Kommunen 2024 nur noch maximal 1,7 Milliarden Euro zuschießen.

Angesichts der steigenden Anzahl von Flüchtlingen und der Belastungen in den Kommunen stieß dies bei den Ländern auf großes Unverständnis. Zumal die Beteiligung des Bundes an den Kosten von Ländern, Städten und Gemeinden für die Integration, Beschulung und Betreuung der ukrainischen Flüchtlinge vollständig entfallen soll.

27 September 2023 0 Kommentare
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Archive

Muhammed Yakut ist wieder da – und teilt kräftig aus

von Fremdeninfo 27 September 2023
von Fremdeninfo
  • Muhammed Yakut ist wieder da – und teilt kräftig aus
 
: Muhammed Yakut wurde aus der spanischen Haft entlassen. Foto: Shutterstock

        ,

Muhammed Yakut wurde kürzlich im Norden Spaniens festgenommen und blieb zwei Wochen in Haft. Eine Zeit lang hieß es, die spanischen Behörden könnten den kurdischstämmigen Whistleblower an die Türkei ausliefern. Doch es kam anders. Nun hat Yakut damit begonnen, neue Interna auszuplaudern.

Im Gespräch mit dem Berliner Exil-Journalisten Erk Acarer macht Muhammed Yakut dort weiter, wo er kurz vor dem 14. Mai dieses Jahres aufgehört hatte. In den Monaten vor den Wahlen in der Türkei sprach Yakut etwas hochmütig davon, die Regierung um Präsident Recep Tayyip Erdoğan stürzen zu wollen. Doch daraus ist bekanntlich nichts geworden. Die Opposition hat die Wahlen verloren. Seither wurde auf Yakut Druck ausgeübt, woraufhin dieser untertauchte.

Yakut: „Erdoğan erteilt Befehle an Elon Musk“

Gegenüber Acarer behauptet Yakut, dass Staatspräsident Erdoğan per Direktive an Elon Musk dafür gesorgt habe, dass seine Tweets und Videos sofort blockiert werden. Tatsächlich hat Yakut seine Videos immer wieder über neue Accounts hochladen müssen, da X (vormals Twitter) diese entweder kurze Zeit nach dem Upload entfernte oder die Accounts von Yakut gänzlich unerreichbar machte. Laut Yakut haben türkische Staatsanwälte X mit regelmäßigen Schreiben zu einer Welle von Sperrungen veranlasst, so der Whistleblower.

Yakut: „Merdan Yanardağ wurde meinetwegen verhaftet“

Als Beleg dafür führte er die Verhaftung des Journalisten Merdan Yanardağ an, der überraschend festgenommen worden war. Yakut behauptet, dass Yanardağ zuletzt mit ihm telefoniert und am darauffolgenden Tag geplant habe, ihn live ins Fernsehen zu holen. „Ich kann meine Gespräche mit Yanardağ dokumentieren. Weil Twitter meine Videos gelöscht hat, wollte er mir Gelegenheit geben, in seinem Sender Tele 1 frei zu sprechen“, so Yakut.

Serdar Akinan hat Härte des Staates zu spüren bekommen

Ähnlich war es dem Journalisten Serdar Akinan ergangen, der nach den ersten Videos von Muhammed Yakut reagiert und mit ihm ein Online-Interview auf seinem YouTube-Kanal veröffentlicht hatte. Ihm dürfte klar gewesen sein, in welch eine Gefahr er sich begibt. Doch den Hype um den Whistleblower wollte er offenbar nicht verpassen, wo doch Journalisten, die ein Jahr zuvor Sedat Peker und seine Veröffentlichungen thematisiert hatten, den Trend mitgemacht und so an Popularität gewonnen hatten.

Hype-Journalismus nur sicher außerhalb der Türkei

Akinan bereute seinen Riecher schnell. Denn anders als Cevheri Güven oder Acarer, die in Deutschland leben, befindet er sich nicht im sicheren Exil. Die Bundesrepublik ist in dieser Hinsicht ein weitgehend sicherer Hafen. Nach seiner kurzen Haftzeit war Akinan wie ausgewechselt. In mehreren Videos stellte er die Glaubwürdigkeit von Yakut infrage und damit ein Stück weit auch seine eigene.

Yakut ist gefährlich für die Regierung, aber nicht besonders clever

„In 23 Videos habe ich nichts über den Staat gesagt. Mein Problem hat nichts mit dem Staat zu tun. Mein Problem ist die AKP“, sagt Yakut im Gespräch mit Acarer. Er versprach gleich zu Beginn, auch keine Beleidigungen fallen zu lassen, da der Mann mit den gefährlichen Interna in der Vergangenheit oft nicht clever genug handelte und durch seinen Jargon und ständigen Beleidigungen unter der Gürtellinie aufgefallen war.

„Sie haben behauptet, ich sei zu 19 Jahren Haft verurteilt“

„In Spanien wurde ich in Santander bei der Passkontrolle im Hotel verhaftet. Aufgrund eines Interpol-Ersuchens, das mir bereits bekannt war. Die türkischen Konsulatsmitarbeiter aus Madrid waren permanent im Gerichtsgebäude und haben versucht, mich in die Türkei zu überführen. Sie haben behauptet, dass ich zu 19 Jahre Haft verurteilt sei“, berichtet Yakut. Die Dokumente, die die konsularischen Beamten vorlegten, seien zum Fremdschämen gewesen.

„Ich saß mit einer anderen Person aus der Türkei in Haft“

Aufgrund dieser Dokumente habe man Yakut zunächst verhaftet und in eine Zelle gesteckt. Dort sei er einer Person aus der Türkei begegnet, die zum Netzwerk der Gülen-Bewegung gehöre und für die türkische Regierung von besonderem Interesse sei. Um wen es sich handelt, gab Yakut noch nicht preis, doch der aktuelle Chef des türkischen Geheimdienstes MIT und der neue Außenminister Hakan Fidan wüssten es ganz gut. In gewisser Weise verfolgt Yakut also immer noch ein Kalkül und versucht, Ankara nervös zu machen.

„Sie haben meiner Frau die Rippen gebrochen“

Zeitgleich zu der Festnahme von Yakut in Spanien wurde in der Türkei auch dessen Ehefrau festgenommen. Yakut behauptet, dass ihr während der U-Haft die Rippen gebrochen wurden und sie in Handschellen in der Luft hing, sodass ihre Handgelenke blau angelaufen seien. Um dem Staat nicht zu schaden, habe er seiner Frau gesagt, dass sie das nicht attestieren lassen soll. Auf die Frage des Journalisten, warum er sich so entschied, weil er ja damit Misshandlung und Folter hätte belegen können, sagte Yakut, „dass sie das jetzt noch nachholen kann“. Auch ein Punkt, der zeigt, dass Yakut nicht so durchdacht agiert wie Sedat Peker.

Hiebe unter die Gürtellinie

In einer Passage des Interviews behauptet Yakut, zahlreiche Videoaufzeichnungen von Hotels in der Hand zu haben. Ausgehend davon richtete er einen Aufruf an die CHP-Wählerschaft. „Passt auf Mustafa Sarıgül und seinen Sohn Emir auf. Sibel Can, ich werde eure Swinger-Treffen mit Vater und Sohn noch preisgeben“, so Yakut. Zuvor hatte er ähnliches über den ehemaligen Ankara-OB Melih Gökçek in den Raum geworfen und ihm eine Affäre mit einer bekannten Transvestiten Oksan nachgesagt. Danach bebte das türkische X, doch mehr passierte nicht.

Erk Acarer tat sich schwer mit der Moderation

Immer wieder schweift Yakut ab. Auch in seinen Videos waren diese Sprünge ein großes Problem. Verglichen mit Peker fehlt Yakut ein roter Faden. Dennoch sind seine Informationen nicht weniger interessant und brisant. Insofern macht das Interview von Acarer Sinn. Denn seine Hinweise könnten noch viele Köpfe zum Rollen bringen. In Zusammenhang mit dem CHP-Mann Sarıgül machte Yakut in einem Nebensatz auf dessen Verwicklungen mit dem ehemaligen Innenminister Süleyman Soylu in Usbekistan aufmerksam. Mehr gab er indes nicht preis.

„Ich habe 23 Videos gemacht, weitere 123 Videos folgen“

Yakut sagt, er wolle weitermachen. So viel steht für den kurdischen Whistleblower fest. Er fühlt im Exil offenbar sicher genug. Die ausländischen Behörden würden ihn niemals an die türkischen Behörden geben. Auch Spanien tat dies nicht. Er ist wieder auf freiem Fuß und will weitere Videos produzieren. „Bis das Volk alles verstanden hat, mache ich weiter“, so Yakut.

27 September 2023 0 Kommentare
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Flüchtlinge

Machtwort des Kanzlers – Deutschland beendet Asylblockade in EU

von Fremdeninfo 27 September 2023
von Fremdeninfo

Machtwort des Kanzlers – Deutschland beendet Asylblockade in EU

 Von die Welt

 

Deutschland wird der geplanten Reform des europäischen Asylsystems zustimmen: Der Bundeskanzler hat in der Streitfrage der Bundesregierung offenbar ein Machtwort gesprochen. Die Reform soll den EU-Staaten helfen, illegale Migration zu begrenzen.

 

 

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD): Am Donnerstag treffen sich die EU-Innenminister in Brüssel zum Gipfel REUTERS © Bereitgestellt von WELT

 

Deutschland will die Blockade gegen die sogenannte Krisenverordnung in der EU-Asylpolitik aufgeben. Nach WELT-Informationen hat Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) entschieden, dass die Bundesregierung dem verschärften Asylrecht nicht im Weg stehen wird. Zuerst hatten die „Bild“-Zeitung und die „FAZ“ unter Berufung auf Regierungskreise darüber berichtet.

Laut „Bild“ soll Scholz seine Minister am Mittwochvormittag am Rande einer Kabinettssitzung über seine Entscheidung informiert haben. Der „FAZ“ zufolge erfuhr so auch Außenministerin Annalena Baerbock (Die Grünen) vom Machtwort des Kanzlers. Sie hatte sich bislang gegen die Krisenverordnung ausgebrochen.

Hintergrund sind die Verhandlungen zum gemeinsamen europäischen Asylsystem, mit dem unter anderem irreguläre Migration in die Staatengemeinschaft begrenzt werden soll. Ein Bestandteil davon ist die Krisenverordnung, die im Fall einer besonders großen Zahl von Migranten – wie etwa 2015 – sehr flexible Maßnahmen zulassen würde.

So soll etwa in Krisensituationen der Zeitraum verlängert werden können, in dem Menschen unter haftähnlichen Bedingungen festgehalten werden können. Zudem könnte der Kreis der Menschen vergrößert werden, der für die geplanten strengen Grenzverfahren infrage kommt. Baerbock hatte noch am Sonntag in einem langen Beitrag auf X (früher Twitter) vor der Krisenverordnung gewarnt.

Aus Ärger über den Stillstand kündigte das Europaparlament in der vergangenen Woche an, andere Teile der Verhandlungen über die geplante Asylreform bis auf Weiteres zu blockieren. Brisant sind die Verzögerungen vor allem wegen der nahenden Europawahl im Juni 2024. Projekte, die bis dahin nicht mit den Regierungen der Mitgliedstaaten ausgehandelt sind, könnten anschließend wieder infrage gestellt werden und sich lange verzögern.

Bundesregierung werde ihrer Verantwortung gerecht, sagt Lindner

Finanzminister Christian Lindner (FDP) hatte am Mittwoch vor Bekanntwerden von Scholz

Entscheidung erklärt, er rechne mit einer Zustimmung Deutschlands zur geplanten europäischen Asylpolitik. „Ich bin zwischenzeitlich zuversichtlich, dass die Bundesregierung dem Asylpaket auf der europäischen Ebene zustimmen wird“, sagte der FDP-Politiker bei einer Regierungsbefragung im Bundestag.

Damit sei ein grundlegender Paradigmenwechsel verbunden, darunter der Schutz der europäischen Außengrenze, die Vereinfachung der Asylverfahren und „die Verlagerung der Stellung eines Asylantrags in den Bereich außerhalb der Europäischen Union“. Die Bundesregierung werde ihrer Verantwortung gerecht.

27 September 2023 0 Kommentare
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Flüchtlinge

Migration: Europa schaut auf die Grünen

von Fremdeninfo 27 September 2023
von Fremdeninfo

Migration: Europa schaut auf die Grünen

Artikel von Von Josef Kelnberge S.Z 
Innenministerin Faeser (li.) verhandelt auf EU-Ebene die Migrationspolitik, für Deutschlands Blockade sind aber Baerbocks (re.) Grüne verantwortlich. © Florian Gaertner/Imago

Nancy Faeser sitzt am Tisch, wenn die Innenminister in Brüssel darüber beraten, warum es mit der großen Asylreform nicht vorangeht. Aber die Antworten müsste Außenministerin Annalena Baerbock geben.

Europa schaut auf die Grünen

Annalena Baerbock ist in der Bundesregierung für Äußeres zuständig, nicht für Inneres. Das ist Nancy Faesers Sache. Dennoch wird Baerbock (Grüne) an diesem Donnerstag neben Faeser (SPD) unsichtbar mit am Tisch setzen, wenn die Innenministerinnen und Innenminister in Brüssel über dringende Migrationsfragen in der Europäischen Union beraten. Ein wichtiges Thema auf der Agenda: Die Arbeit an der großen europäischen Asylrechtsreform, dem Vorzeigeprojekt der europäischen Migrationspolitik, liegt derzeit auf Eis, und zwar wegen einer deutschen Blockade, für die die Grünen verantwortlich sind, Baerbocks Partei. Und Annalena Baerbock hat mit ihren jüngsten Äußerungen in Brüssel für mehr für Verwirrung als für Aufklärung gesorgt.

Der Streit dreht sich um die sogenannte Krisenverordnung, den letzten großen Baustein der Asylreform. Baerbock erklärt den Widerstand der Grünen jetzt damit, diese Verordnung biete Staaten wie Italien oder Griechenland noch mehr Anreiz, unregistrierte Flüchtlinge nach Deutschland weiterzuschicken. Das ist ein gänzlich neues Argument. Bislang hatten die Grünen ihr Veto damit begründet, sie wollten verhindern, dass geflüchtete Menschen in den Asylverfahren noch mehr Rechte verlieren als bislang schon geplant.

Schielen die Grünen auf die Landtagswahlen im Oktober?

Unter den Diplomaten, die im Namen ihrer Mitgliedsländer in Brüssel die Reform beraten, wird die Wende vorwiegend als innenpolitisches Manöver gewertet: Die Grünen wollten ihrer Basis vor den Landtagswahlen in Bayern und Hessen am 8. Oktober weitere Zumutungen in der Asylpolitik ersparen – und zugleich den Eindruck erwecken, es gehe ihnen vor allem darum, die Zahl der nach Deutschland kommenden Migranten zu begrenzen.

Tatsächlich ist die Krisenverordnung nicht „nachträglich“ auf die Agenda gekommen, wie Baerbock nahelegt. Sie war von Anfang an Teil der Gesetze, die die EU-Kommission vorgelegt hat und die in abschließenden Verhandlungen zwischen Mitgliedsländern und Europaparlament im Paket beschlossen werden sollen.

Für Staaten wie Italien und Griechenland ist die Krisenverordnung untrennbar verbunden mit der spektakulären Reform der Asylverfahren, über die man sich im Juni in Luxemburg im Grundsatz verständigte: Die Staaten an den Außengrenzen sollen künftig im Schnellverfahren über Anträge von Asylbewerbern entscheiden, die aus Ländern mit geringer Anerkennungsquote (unter 20 Prozent) kommen. Diese Menschen sollen bis zur Entscheidung in Lagern festgehalten und schnell wieder abgeschoben werden.

Annalena Baerbock hat im Namen der Grünen zugestimmt, obwohl auch Familien mit Kindern in den Lagern festgehalten werden könnten, was in der Partei heftigen Wirbel auslöste. Auch deshalb legte sie wohl ihr Veto ein, als einige Wochen später im Rat der Mitgliedsländer über eine von der spanischen Ratspräsidentschaft erarbeitete, gemeinsame Position zur Krisenverordnung abgestimmt wurde. Die deutsche Regierung enthielt sich der Stimme, weshalb die erforderliche qualifizierte Mehrheit (etwa zwei Drittel) nicht zustande kam.

Deutschland sitzt in einem Boot mit Staaten, die noch härtere Regeln fordern

Die Krisenverordnung sieht Regeln für den Fall vor, dass Staaten überlastet sind von

der Migrationssituation – zum Beispiel, wenn Migranten von anderen Staaten „instrumentalisiert“ werden, um die EU unter Druck zu setzen. Im Krisenfall sollen die Rechte der Geflüchteten noch einmal massiv eingeschränkt werden. Es könnten noch mehr Menschen in Lagern festgehalten werden, bis zu 40 Wochen lang. Allerdings können die Staaten den Krisenfall nicht im Alleingang ausrufen, wie die Äußerungen von Baerbock vermuten lassen. Die anderen Mitgliedsländer müssten zustimmen, die Kommission würde darüber wachen.

Es ist nicht zu erwarten, dass Nancy Faeser am Donnerstag im Namen der Ampel Kompromissbereitschaft signalisieren kann. Eine Abstimmung ist bislang nicht vorgesehen. Deutschland sitzt weiterhin in einem Boot mit den Regierungen in Ungarn, Polen, Tschechien und Österreich, die noch härtere Regeln für den Krisenfall fordern oder gar jegliche europäische Standards im Umgang mit Migranten ablehnen. Die spanische Ratspräsidentschaft hat es bislang nicht geschafft, andere Mehrheiten zu organisieren. Und das Europaparlament hat seine Drohung wahr gemacht: Wenn die Mitgliedstaaten nicht zu allen Punkten der Asylrechtsreform gesprächsbereit sind, gibt es gar keine Verhandlungen mehr. Die Gespräche liegen auf Eis, der Druck auf die deutsche Regierung wächst, und auch die Spannungen innerhalb der Ampel dürften wachsen.

Maßgebliche Grüne im Europaparlament setzen nach wie vor darauf, dass das ganze Asylpaket aufgeschnürt wird und bis zur Europawahl im nächsten Jahr nur einzelne Teile verabschiedet werden – vor allem jene, die sich mit der Registrierung und der Sicherheitsüberprüfung von Migranten befassen. Sie lehnen Asyl-Schnellverfahren ebenso ab wie die Regeln der Krisenverordnung. Es ergebe gar keinen Sinn, einzelne Gesetze zu verhandeln, sagt dagegen Jan-Christoph Oetjen, der migrationspolitische Sprecher der FDP im Europaparlament. Am Ende würden Länder wie Italien und Griechenland sich verweigern, wenn nicht auch der Krisenfall geregelt sei.

Der FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai bezeichnete die Grünen wegen ihrer „Blockaden“ zuletzt als „Sicherheitsrisiko“. So weit würde er in der Wortwahl nicht gehen, sagt sein Parteikollege Oetjen. Aber die Argumente, die Annalena Baerbock nun gegen die Krisenverordnung vorlegt, halte er für „vorgeschoben“. Die Grünen stünden mit in der Verantwortung, das ganze Asylpaket bis zur Europawahl auf den Weg zu bringen. Und die Zeit werde knapp.

der Migrationssituation – zum Beispiel, wenn Migranten von anderen Staaten „instrumentalisiert“ werden, um die EU unter Druck zu setzen. Im Krisenfall sollen die Rechte der Geflüchteten noch einmal massiv eingeschränkt werden. Es könnten noch mehr Menschen in Lagern festgehalten werden, bis zu 40 Wochen lang. Allerdings können die Staaten den Krisenfall nicht im Alleingang ausrufen, wie die Äußerungen von Baerbock vermuten lassen. Die anderen Mitgliedsländer müssten zustimmen, die Kommission würde darüber wachen.

Es ist nicht zu erwarten, dass Nancy Faeser am Donnerstag im Namen der Ampel Kompromissbereitschaft signalisieren kann. Eine Abstimmung ist bislang nicht vorgesehen. Deutschland sitzt weiterhin in einem Boot mit den Regierungen in Ungarn, Polen, Tschechien und Österreich, die noch härtere Regeln für den Krisenfall fordern oder gar jegliche europäische Standards im Umgang mit Migranten ablehnen. Die spanische Ratspräsidentschaft hat es bislang nicht geschafft, andere Mehrheiten zu organisieren. Und das Europaparlament hat seine Drohung wahr gemacht: Wenn die Mitgliedstaaten nicht zu allen Punkten der Asylrechtsreform gesprächsbereit sind, gibt es gar keine Verhandlungen mehr. Die Gespräche liegen auf Eis, der Druck auf die deutsche Regierung wächst, und auch die Spannungen innerhalb der Ampel dürften wachsen.

Maßgebliche Grüne im Europaparlament setzen nach wie vor darauf, dass das ganze Asylpaket aufgeschnürt wird und bis zur Europawahl im nächsten Jahr nur einzelne Teile verabschiedet werden – vor allem jene, die sich mit der Registrierung und der Sicherheitsüberprüfung von Migranten befassen. Sie lehnen Asyl-Schnellverfahren ebenso ab wie die Regeln der Krisenverordnung. Es ergebe gar keinen Sinn, einzelne Gesetze zu verhandeln, sagt dagegen Jan-Christoph Oetjen, der migrationspolitische Sprecher der FDP im Europaparlament. Am Ende würden Länder wie Italien und Griechenland sich verweigern, wenn nicht auch der Krisenfall geregelt sei.

Der FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai bezeichnete die Grünen wegen ihrer „Blockaden“ zuletzt als „Sicherheitsrisiko“. So weit würde er in der Wortwahl nicht gehen, sagt sein Parteikollege Oetjen. Aber die Argumente, die Annalena Baerbock nun gegen die Krisenverordnung vorlegt, halte er für „vorgeschoben“. Die Grünen stünden mit in der Verantwortung, das ganze Asylpaket bis zur Europawahl auf den Weg zu bringen. Und die Zeit werde knapp.

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In Berlin wird ein Mann krankenhausreif geschlagen – nach bisherigem Ermittlungsstand der Polizei, weil er als Nichtmuslim eine islamische Gebetsmütze trug. Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek, macht daraus einen „klassisch islamfeindlichen Akt“.

Sonntagabend in Berlin-Neukölln, ein Mann bestellt sich in einem Lokal in der Schillerpromenade ein Bier. Der 34-jährige Deutsche ist kein Muslim, trägt aber eine islamische Gebetsmütze als modisches Accessoire. Plötzlich treten zwei Männer an ihn heran. Einer der beiden entreißt ihm die Kopfbedeckung, fordert ihn auf, sich vorher zu überlegen, welche Mütze er trägt – und schlägt ihm mit der Faust mehrfach ins Gesicht.

Davon geht die Berliner Polizei nach bisherigem Ermittlungsstand aus, wie sie am Montag meldete. „Gestern Abend wurde in Neukölln ein Mann offenbar aus religiösen Gründen krankenhausreif geschlagen“, heißt es in der Polizeimeldung über eine „Körperverletzung mit religiösem Hintergrund“. Der 34-Jährige sei von Rettungskräften mit einer gebrochenen Nase, einer Platzwunde an der Lippe und einem gelockerten Zahn ins Krankenhaus gebracht worden. Der Polizeiliche Staatsschutz im Landeskriminalamt ist eingeschaltet.

Aus der Meldung wird deutlich: Zwei muslimische Fundamentalisten hielten wohl nichts davon, dass ein Nichtmuslim eine islamische Gebetsmütze trägt – und schlugen deshalb mehrfach zu. „Offenbar aus fanatisch-religiösen Gründen“, berichtete der „Tagesspiegel“. Im „Spiegel“ hieß es lediglich, dass ein Mann „offenbar wegen seiner islamischen Gebetsmütze“ verprügelt worden sei.

Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Aiman Mazyek, hatte schnell nach den ersten Meldungen eine eigene Interpretation. Von einem „klassisch islamfeindlichen Akt“ schrieb er auf der Plattform X (vormals Twitter). Das Opfer sei schließlich „muslimisch gelesen“ worden. „Wer das nicht versteht; erst nachdenken, dann schreiben“, schrieb Mazyek weiter – und setzte den Hashtag #AntimuslimischerRassismus.

Der Islamverbandsfunktionär macht aus einem möglicherweise islamistisch motiviertem Übergriff eine antimuslimische und rassistische Gewalttat – und instrumentalisiert den Vorfall damit für seine Interessen. Mazyek postete dazu den Text aus dem „Spiegel“, aus dem die Hintergründe ebenfalls nicht klar hervorgehen. Vor seiner deutlichen Einschätzung sah er sich aber offensichtlich weder die Originalquelle – also die Pressemeldung der Berliner Polizei – an, noch hielt er es für möglich, dass es sich bei den Tätern um fundamentalistische Muslime handelt.

Gründungsmitglied und größter Mitgliedsverband des Zentralrats der Muslime ist die Union der Türkisch-Islamischen Kulturvereine in Europa (Atib), die vom Bundesamt für Verfassungsschutz den türkisch-rechtsextremen Grauen Wölfen zugerechnet wird.

Mitglied in Mazyeks Zentralrat ist auch das Islamische Zentrum Hamburg, laut Verfassungsschutz ein „bedeutendes Propagandazentrum des Iran in Europa“. Sogenannte legalistische Islamisten nutzen tatsächliche Diskriminierungserfahrungen von Muslimen in Deutschland als Mobilisierungsthema für ihre Propaganda.

„Dann hat Mazyek Täter und Opfer umgekehrt“

Die Autorin Sineb El Masrar, die sich in ihrer Arbeit seit vielen Jahren kritisch mit konservativ-orthodoxen Islamverbänden beschäftigt, kritisiert Mazyek deutlich. „Obwohl bei diesem furchtbaren Vorfall noch einiges unbekannt ist, werden gerade in islamistischen und dem Islamismus gegenüber unkritischen Kreisen die Opfer von schwerer Gewalt für unseriöse Kampagnen im Namen des sogenannten antimuslimischen Rassismus instrumentalisiert“, sagte El Masrar WELT. „‚Erst nachdenken, dann schreiben‘, das sollte Herr Mazyek einfach selbst beherzigen.“

Der Neuköllner Bezirksbürgermeister Martin Hikel (SPD) verweist im Gespräch mit WELT darauf, dass allein in den vergangenen Wochen in Berlin neben der aktuellen Gewalttat gegen den Mann mit der Gebetsmütze ein Hebräisch sprechender Tourist, ein lesbisches Paar und ein schwuler Mann brutal zusammengeschlagen wurden. „Das ist eine erschreckende Gewaltserie, die zeigt, dass freiheitliche Werte im Alltag regelmäßig angegriffen werden“, sagte Hikel. „Jedem Neuköllner muss klar sein, dass in einem freiheitlichen Land die individuelle Freiheit und Lebensführung der Einzelnen nicht angegriffen werden dürfen.“

Der Kommunalpolitiker übt ebenfalls Kritik an der Instrumentalisierung der neuen Gewalttat. „Sollte die Darstellung der Polizei zutreffen und die Täter waren tatsächlich muslimische Fundamentalisten, hat Aiman Mazyek mit seiner voreiligen Stellungnahme Täter und Opfer umgekehrt“, sagte Hikel. „Ich plädiere nach solchen Vorfällen für Besonnenheit, wenn man sich verantwortungsvoll äußern will.“

Mazyek löschte nach einer WELT-Anfrage sein Online-Posting, reagierte aber nicht auf Fragen hierzu. Auf der Plattform X stellte er seine Falschbehauptung nach der Löschung nicht klar und postete auch keinen Kommentar zu dem möglicherweise islamistisch motivierten Angriff.

27 September 2023 0 Kommentare
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Flüchtlinge

Migrationspolitik: Faeser bekommt Gegenwind aus der Wirtschaft wegen neuer Grenzkontrollen

von Fremdeninfo 26 September 2023
von Fremdeninfo

 

Migrationspolitik: Faeser bekommt Gegenwind aus der Wirtschaft wegen neuer Grenzkontrollen

Artikel von Neuerer, Dietmar Koch, Moritz Hancelsblatt
Faeser will die strengeren Grenzkontrollen an den ostdeutschen Grenzen einführen, um illegale Migration zu begrenzen. Foto: dpadata-portal-copyright= © Bereitgestellt von Handelsblatt

 

Die Politik sucht unter wachsendem Druck Antworten auf steigende Flüchtlingszahlen. Ein Vorstoß der Innenministerin trifft auf Widerstand in der Wirtschaft.

In der Wirtschaft stoßen die Pläne von Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) für stationäre Grenzkontrollen an der polnischen und tschechischen Grenze auf Widerstand. Der Außenwirtschaftschef der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), Volker Treier, warnte vor den Folgen für Geschäftsleute, Dienstleister, Handwerker oder Touristen.

Diese profitierten von offenen Grenzen ebenso wie der lokale Einzelhandel, sagte Treier dem Handelsblatt. „Stationäre Kontrollen bringen den Reise- und Warenverkehr zwar nicht zum Erliegen, führen aber zwangsläufig zu Verzögerungen.“ Hier müsse die Politik „sehr sensibel“ vorgehen, mahnte Treier. Das Ziel, die Schleuserkriminalität zu bekämpfen, sollte man im Blick behalten, aber auch, die Lieferungen unserer Exporteure zu gewährleisten und Just-in-time-Lieferungen in konjunkturell angespannten Zeiten nicht zu verteuern.

Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, befürchtet bei einer Schließung der Grenzen einen „enormen wirtschaftlichen Schaden für Deutschland“. „Grenzkontrollen würden Lieferketten zerstören und Unternehmen müssten ihre Logistik komplett neu planen“, sagte Fratzscher dem Handelsblatt. Hinzu kämen viele Tausende von Beschäftigten, die jeden Tag zur Arbeit über die Grenze fahren müssen, was auch den Unternehmen einen „erheblichen Schaden bei Fachkräften“ zufügen würde. „Der Brexit ist ein warnendes Beispiel, wie groß Chaos und Schaden durch Grenzschließungen sein können.“

Faeser hatte erklärt, es seien zur Bekämpfung der Schleuserkriminalität auch stationäre Kontrollen geplant – zusätzlich zur Schleierfahndung. Das sind verdeckte, verdachtsunabhängige Personenkontrollen durch die Bundespolizei. Es gehe nun darum, dass auch auf polnischem und tschechischem Gebiet Rückweisungen bei unerlaubten Einreiseversuchen möglich würden, sagte Faeser am Montagabend bei einer Diskussionsrunde in Frankfurt am Main.

Aktuell gibt es seit Herbst 2015 vorübergehende stationäre Grenzkontrollen in Bayern an der Grenze zu Österreich. Sie werden vom Bundesinnenministerium bei der EU-Kommission angemeldet und jeweils verlängert. 

In welchem Umfang nun die Kontrollen an der deutschen Ostgrenze eingeführt werden, ist noch unklar. Dass sich wie in der Coronapandemie kilometerlange Staus bilden und Lieferketten gekappt werden, erwartet in Brüssel kaum jemand. Dennoch schüren die Pläne der Innenministerin Unruhe: Wegen der schwachen Konjunktur ist die Wirtschaft ohnehin nervös.

Kehrtwende der Innenministerin bei Grenzkontrollen

Auch der Bundesverband Spedition und Logistik (DSLV) warnte vor möglichen wirtschaftlichen Auswirkungen einer Einführung strengerer Grenzkontrollen. DSLV-Hauptgeschäftsführer Frank Huster weist auf die Bedeutung des freien Warenverkehrs im europäischen Binnenmarkt hin, der ein „wesentlicher Baustein für arbeitsteiliges Wirtschaften in Europa“ sei.

Die Bundesregierung müsse daher die Risiken unterbrochener Lieferketten und steigender Logistikkosten bei ihren Entscheidungen „unbedingt“ berücksichtigen. „Die negativen Auswirkungen der Grenzstaus während der Coronakrise sind hoffentlich nicht vergessen“, sagte Huster dem Handelsblatt.

Eigentlich herrscht im Schengenraum, dem 27 europäische Länder angehören, Bewegungsfreiheit ohne stationäre Grenzkontrollen. Doch etliche Länder hatten zu Beginn der Pandemie teils unkoordiniert Grenzen dichtgemacht oder Kontrollen veranlasst. An der deutschen Grenze zu Polen staute sich der Verkehr teils Dutzende Kilometer. Verderbliche Waren kamen nicht ans Ziel, Grenzpendler hatten Probleme, ihren Arbeitsplatz zu erreichen.

Noch vor Kurzem hatte Faeser die Unionsforderung nach stationären Grenzkontrollen etwa an den Grenzen nach Polen und Tschechien mehrmals abgelehnt. Sie bänden zu viel Personal und wären „reine Symbolpolitik, auch angesichts der hohen Umfragewerte der AfD“, hatte sie gesagt. Es sei besser, „überall in den Grenzgebieten präsent zu sein – mit Teams der Bundespolizei und der anderen Grenzpolizeien“.

Die Kehrtwende der Innenministerin ist auch eine Reaktion auf die steigenden Flüchtlingszahlen und die Schleusungen und unerlaubten Einreisen über die deutsch-polnische Grenze in Brandenburg. In den vergangenen zwei Wochen seien 550 Menschen festgestellt worden, die illegal über die Grenze gebracht worden seien, sagte Brandenburgs Innenminister Michael Stübgen (CDU) am Montag.

Im Durchschnitt seien das 50 aufgegriffene illegal Eingereiste pro Tag – nach durchschnittlich 35 im August. Acht Schleuser seien gefasst worden. „Die Zunahme der illegalen Schleusungen gerade über die deutsch-polnische Grenze sprengt gerade jeden Rahmen“, sagte Stübgen bei einem Besuch im Kreis Spree-Neiße.

>> Lesen Sie auch: Rom empört über deutsche Finanzhilfe für Seenotretter

Die meisten dieser Migranten stammen dem Innenressortchef zufolge aus Syrien, dahinter folgten Menschen aus der Türkei, kleinere Gruppen kämen aus Indien, Afghanistan und dem Irak. Trotz der angespannten Lage tritt die Ampelkoalition bei dem Thema nicht geschlossen auf. Die Grünen etwa lehnen Grenzkontrollen ab.

EU-Asylreform wegen der Bundesregierung auf der Kippe

Die Gewerkschaft der Polizei sprach ebenfalls von einer „nicht effektiven“ Maßnahme. Schleuser würden einfach um die festen Kontrollpunkte herumfahren, sagte die Vizevorsitzende des GdP-Bezirks Bundespolizei, Erika Krause-Schöne, der „Rheinischen Post“. Stattdessen wolle die Bundespolizei „agil auf der Grenzlinie“ agieren können. Krause-Schöne plädierte für Lösungen auf europäischer Ebene, um die irreguläre Migration zu begrenzen.

Auch Faeser sieht in stationären Grenzkontrollen nur ein zusätzliches Mittel gegen illegale Zuwanderung. Wichtiger sei der Schutz der EU-Außengrenzen, sagte die Ministerin im Deutschlandfunk. Dort müssten die Menschen schon registriert werden. Faeser dringt daher auch auf eine europäische Lösung und auf eine schnell

Reform des europäischen Asylsystems.

Die Reform steht jedoch derzeit wegen Deutschlands Haltung zu der sogenannten Krisenverordnung auf der Kippe. Die Verordnung sieht etwa längere Fristen für die Registrierung von Asylgesuchen an den Außengrenzen vor, außerdem die Möglichkeit, Standards bei der Unterbringung und Versorgung zu senken.

Die Bundesregierung will das bislang nicht mittragen, weil sie eine weitere Aufweichung von humanitären Grundsätze fürchtet. Vor allem die Grünen haben damit ein Problem. 

Polen, Ungarn, Tschechien und einigen anderen Ländern sind die vorgeschlagenen Regeln dagegen nicht hart genug. Bis zuletzt hatten die Spanier, die derzeit die EU-Ratspräsidentschaft innehaben, gehofft, die Tschechen für einen Kompromiss gewinnen zu können. Doch diese Bemühungen sind inzwischen fehlgeschlagen. Damit steigt der Druck auf Berlin. Wenn die Asylreform noch vor der Europawahl beschlossen werden solle, müssten sich die

Deutschen bewegen, heißt es in Brüssel.

26 September 2023 0 Kommentare
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EinbürgerungDiskussion über geplante Reform des Staatsbürgerschaftsrechts

von Fremdeninfo 26 September 2023
von Fremdeninfo

 

EinbürgerungDiskussion über geplante Reform des Staatsbürgerschaftsrechts

 

Die Antidiskriminierungsbeauftragte des Bundes, Ataman, sieht noch Nachholbedarf bei der geplanten Reform des Staatsbürgerschaftsrechts. Ataman kritisierte, dass die Pläne den Nachweis eines gesicherten Lebensunterhaltes vorsähen.

 

Die Antidiskriminierungsbeauftragte Ataman kritisiert einige der geplanten Regeln zur Einbürgerung. (imago images | Metodi Popow)
Menschen mit Behinderung, Alleinerziehende und ältere Menschen, die existenzsichernde Leistungen bezögen, könnten diese Anforderung aber oft nicht erfüllen. Daher brauche es im Gesetz Klarstellungen für Härtefälle, um Diskriminierungen zu vermeiden, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur.
Das Bundeskabinett will heute Regeln für eine schnellere Einbürgerung auf den Weg bringen. Der Gesetzentwurf von Innenministerin Faeser sieht vor, das eine Einbürgerung schon nach fünf statt nach acht Jahren möglich ist. Auch doppelte Staatsbürgerschaften sollen anerkannt werden.

Faeser sieht Stärkung deutscher Wettbewerbsfähigkeit

Bundesinnenministerin Faeser bezeichnete die geplante Reform des Staatsangehörigkeitsrechts als entscheidenden Schlüssel für die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands. Man werde nur Fachkräfte gewinnen, wenn sie in absehbarer Zeit voll und ganz Teil der Gesellschaft werden könnten, sagte die SPD-Politikerin dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. Auch Menschen, die schon längst in Deutschland lebten, sollten das Land demokratisch mitbestimmen.
26 September 2023 0 Kommentare
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