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Einwandererinnen und Flüchtlingspolitik
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Flüchtlinge

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Zehnmal Gruß der rechtsextremen Grauen Wölfe gezeigt – jetzt SPD-Kandidatin

von Fremdeninfo 12 April 2024
von Fremdeninfo

Zehnmal Gruß der rechtsextremen Grauen Wölfe gezeigt – jetzt SPD-Kandidatin

                         Geschichte von Frederik Schindler
In Filderstadt kandidieren drei Personen aus dem Umfeld eines Vereins der Grauen Wölfe für die SPD bei den Gemeinderats- und Kreistagswahlen. WELT liegen Fotos vor, die die Nähe der Kandidaten zu den türkischen Rechtsextremisten belegt.
                                          
Die kommunale SPD-Kandidatin Gülten Ilbay (2. v. l.) zeigt den Gruß der rechtsextremistischen Grauen Wölfe Screenshot WELT/Facebook © Bereitgestellt von WELT
 

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Nils Schmid gab sich am Donnerstagabend zerknirscht. „Mein Besuch zum Fastenbrechen in der Moschee in Filderstadt-Bernhausen hat Irritationen und Kritik hervorgerufen“, postete er in den sozialen Netzwerken. „Diese Kritik verstehe ich und nehme sie ernst. Die Teilnahme am Fastenbrechen war ein Fehler.“ Der gemeinsame Besuch mit der SPD Filderstadt war zuvor in der „Stuttgarter Zeitung“ und in WELT kritisiert worden.

Die Moschee, der Deutsch-Türkische Freundschaftsverein Filderstadt, gehört zur Föderation der Türkisch-Demokratischen Idealistenvereine, dem Dachverband der rechtsextremen Grauen Wölfe in Deutschland. Der Verband ist eng verbunden mit der rechtsextremen türkischen Partei der Nationalistischen Bewegung (MHP). Die Grauen Wölfe sind nationalistisch, rassistisch und antisemitisch; ihre Feindbilder sind insbesondere Kurden, Aleviten, Juden und türkischstämmige Linke.

Nun zeigt eine WELT-Recherche, dass die Verbindungen zwischen der SPD im baden-württembergischen Filderstadt und dem Graue-Wölfe-Verein deutlich enger sind als bislang bekannt. Demnach kandidieren bei den Filderstädter Kommunalwahlen am 9. Juni drei Personen aus dem Umfeld des Vereins. Alle drei Personen saßen in der vergangenen Woche mit am Tisch, als der Bundestagsabgeordnete und frühere Vize-Ministerpräsident Schmid den Verein besuchte.

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SPD-Bundestagsabgeordneter Nils Schmid (2. v. r.) beim Fastenbrechen des „Deutsch-Türkischen Freundschaftsvereins“ Screenshot WELT/Facebook © Bereitgestellt von WELT

 

Laut baden-württembergischem Innenministerium gehört der Deutsch-Türkische Freundschaftsverein zu den aktivsten Mitgliedern des Graue-Wölfe-Dachverbands im Südwesten und „veröffentlicht als Bekenntnis zur türkisch-rechtsextremistischen Ideologie regelmäßig online sein Gedenken an türkisch-rechtsextremistische Vordenker“. Laut Bundesamt für Verfassungsschutz zeigt sich die Dachorganisation „überzeugt von der Überlegenheit des Türkentums“. Dieses Weltbild verstoße gegen den im Grundgesetz verankerten Gleichheitsgrundsatz.

Wolfsgruß und Osmanische Reichsromatik

Unter den Kandidaten ist die 47-jährige Gülten Ilbay. WELT liegen zehn Fotos von Ilbay vor, auf denen sie den sogenannten Wolfsgruß zeigt, das Erkennungs- und Begrüßungszeichen der Grauen Wölfe. MHP-Gründer Alparslan Türkeş soll laut baden-württembergischen Verfassungsschutz über den Wolfsgruß gesagt haben, dass der kleine Finger „den Türken“ symbolisiere, der Zeigefinger den Islam und der entstehende Ring die Welt. „Der Punkt, an dem sich die restlichen drei Finger verbinden, ist ein Stempel. Das bedeutet: Wir werden den türkisch-islamischen Stempel der Welt aufdrücken“, sagte Türkeş demnach.

Auf einem der Fotos posiert Ilbay mit Wolfsgruß vor Fotos von Türkeş und dem MHP-Vorsitzenden Devlet Bahçeli. Alle Fotos wurden von dem Graue-Wölfe-Verein zwischen Juni 2018 und Dezember 2023 veröffentlicht. Ilbay kandidiert für die SPD Filderstadt auf Listenplatz 14 für die Gemeinderatswahl.

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Ein weiteres Wolfsgruß-Foto von Kandidatin Ilbay (r.) – an der Wand Porträts von MHP-Gründer Alparslan Türkeş (l.) und Parteichef Devlet Bahçeli Screenshot WELT/Facebook © Bereitgestellt von WELT
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SPD-Kandidat Hasan Arslan (M.) – die kleine Flagge an der Wand zeigt das Logo der MHP, die drei Halbmonde Screenshot WELT/Facebook © Bereitgestellt von WELT

 

Müesser K. kandidiert für die SPD Filderstadt bei der Gemeinderatswahl auf Listenplatz 30. Die 43-Jährige ist auf Fotos zu sehen, die der Deutsch-Türkische Freundschaftsverein im Jahr 2018 gepostet hat. Andere Personen auf den Fotos zeigen den Wolfsgruß, an der Wand hängt ebenfalls eine Flagge mit drei Halbmonden.

Der SPD-Ortsverein Filderstadt und der SPD-Kreisverband Esslingen ließen eine Anfrage von Donnerstag unbeantwortet. Auch auf die Bitte um kurzfristige Weiterleitung von Fragen an Ilbay, Arslan und K. erhielt WELT am Freitag keine Antwort.

Ali Ertan Toprak, Bundesvorsitzender der Kurdischen Gemeinde Deutschland und Ehrenpräsident der Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände, sagte WELT: „In unserer Einwanderungsgesellschaft können wir uns keine doppelten Standards im Umgang mit Extremisten leisten.“

Die SPD könne nicht einerseits im Bundestag ein Verbot der Grauen Wölfe fordern und die türkischen Rechtsextremisten dann auf lokaler Ebene auf Kandidatenlisten platzieren, so Toprak weiter. „So schwächt man den Kampf gegen Rechtsextremismus insgesamt.“

12 April 2024 0 Kommentare
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Flüchtlinge

Schärfere Regeln für Migration EU-Parlament stimmt Asylreform zu

von Fremdeninfo 11 April 2024
von Fremdeninfo

              Schärfere Regeln für Migration EU-Parlament stimmt Asylreform zu

                                          Von ADR

                                  

                                            EU-Parlament stimmt verschärften Asylregeln zu

Das EU-Parlament hat die EU-Asylreform final gebilligt. Künftig sollen mithilfe der neuen Regelungen schnellere Abschiebungen ermöglicht werden. Über den Kompromiss zur Reform war bis zuletzt gestritten worden.

Nach jahrelangem Ringen hat das EU-Parlament einem Kompromiss zur Asylreform zugestimmt. Eine Mehrheit der Abgeordneten stimmte in Brüssel für alle zehn Gesetzesvorschläge der Reform.

Die Reform sieht vor allem verschärfte Regelungen, schnellere Abschiebungen und die Entlastung jener EU-Länder vor, in denen besonders viele Geflüchtete ankommen. Im vergangenen Jahr wurden laut der EU-Asylagentur rund 1,1 Millionen Asylanträge gestellt, so viele wie seit 2016 nicht mehr.

Schnellere Abschiebungen direkt an den EU-Außengrenzen

Ein zentrales Element ist, dass ankommende Asylbewerberinnen und Asylbewerber mit geringer Bleibechance schneller und direkt von der EU-Außengrenze abgeschoben werden sollen, auch in sogenannte sichere Drittländer.

Dahinter stehen die sogenannten Grenzverfahren. Haben Menschen eine Staatsangehörigkeit, deren Anerkennungsquote für Asyl bei unter 20 Prozent liegt, sollen sie an der Grenze festgehalten werden. Ihr Anspruch auf Asyl soll dann direkt vor Ort und innerhalb von zwölf Wochen in einem Schnellverfahren geprüft werden. Wer keine Aussicht auf Asyl hat, soll direkt abgeschoben werden.

Von den strikteren Abschiebeverfahren ausgenommen sind unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Deutschland hatte in den Verhandlungen um die Reform auch darauf gedrängt, Ausnahmen für Familien mit Kindern zu schaffen, konnte sich aber mit dieser Forderung letztlich nicht durchsetzen.

Mehr Datenerfassung, mehr Sicherheitschecks

In Zukunft soll zudem mehr Klarheit darüber herrschen, wer die Flüchtlinge sind, die nach Europa einreisen. In einer zentralen EU-Datenbank werden Fingerabdrücke und biometrische Angaben der Migranten gesammelt, ebenso sind Sicherheitschecks vorgesehen.

Umverteilung aus überlasteten EU-Staaten

Ein weiteres Kernelement der Reform ist der sogenannte Solidaritätsmechanismus, durch den die EU-Staaten entlastet werden sollen, in denen besonders viele Geflüchtete ankommen, etwa Italien oder Griechenland. Künftig sollen pro Jahr mindestens 30.000 Migrantinnen und Migranten aus diesen Ländern in andere EU-Staaten umverteilt werden. EU-Mitglieder, die die Aufnahme verweigern, müssen stattdessen Strafzahlungen leisten.

Gegen diesen Punkt hatten sich vor allem Polen und Ungarn heftig zur Wehr gesetzt. Der ungarische Regierungschef Viktor Orban hatte der EU wiederholt vorgeworfen, zu dem Kompromiss gezwungen und „rechtlich vergewaltigt“ zu werden.

Aktivisten stören Abstimmung

Seit 2015 hatten die EU-Mitglieder um einen Kompromiss in der Frage nach einer Asylreform gerungen – und noch bis zur finalen Debatte vor der Abstimmung im EU-Parlament hatten Abgeordnete von SPD, Linkspartei und Grünen Kritik an den aus ihrer Sicht teils zu scharfen Regelungen geübt.

Vor dem EU-Parlament hatten Aktivisten gegen die geplanten Verschärfungen demonstriert. Auch das Votum im Parlament wurde von Aktivisten mit Zwischenrufen wie „Dieser Pakt tötet – stimmt dagegen“ gestört. Die Protestierenden warfen Papierflugzeuge in das Plenum.

Von der Leyen: Gleichgewicht zwischen Strenge und Fürsorge

Die Präsidentin des EU-Parlaments, Roberta Metsola, zeigte sich erleichtert über die Mehrheit für die Reform. Im Kurznachrichtendienst X betonte sie, der Kompromiss schaffe „eine Balance zwischen Solidarität und Verantwortung“.

Ebenso wertete EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen die Reform als wichtigen Schritt, um das „richtige Gleichgewicht zwischen strengeren Regeln gegen den Missbrauch des Systems und der Fürsorge für die Schwächsten“ zu schaffen. Das bedeute, dass Personen, die kein Recht auf Asyl hätten, nicht in die Europäische Union einreisen dürften, während diejenigen, die vor Krieg oder Verfolgung fliehen würden, mit dem nötigen Schutz rechnen könnten. 

11 April 2024 0 Kommentare
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Information

Hohe Ausländerkriminalität – jetzt tobt der Streit über die Auslegung

von Fremdeninfo 11 April 2024
von Fremdeninfo

          Hohe Ausländerkriminalität – jetzt tobt der Streit über die Auslegung

                           Geschichte von Marcel Leubecher/ Welt 

Der hohe Anteil ausländischer Verdächtiger in der Kriminalstatistik beschäftigt den Bundestag. SPD und Grüne warnen vor falscher Einordnung der Zahlen. Die FDP warnt: Man könne Bürgern „ihre Alltagserfahrung nicht diktieren“. Die Union verweist auf den hohen Anteil von Verdächtigen einer Herkunftsgruppe.

                                                    

                                                              Bundespolizisten bei einer Razzia gegen Schleuser in Berlin picture alliance / Paul Zinken/dpa © Bereitgestellt von WELT

 

Aus der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS), die Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) am Dienstag präsentierte, ziehen die Bundestagsparteien sehr unterschiedliche Schlüsse.

In der von der Union beantragten Aktuellen Stunde erklärte CSU-Innenpolitikerin Andrea Lindholz im Bundestag, der starke Anstieg der Kriminalität liege, „man muss es so deutlich sagen, am Anstieg ausländischer Tatverdächtiger“. Wer zielgerichtet Kriminalität bekämpfen wolle, dürfe nicht ignorieren, dass bei einem Ausländeranteil von 15 Prozent an der Bevölkerung 34 Prozent der Tatverdächtigen Nichtdeutsche gewesen seien.

Die Ampel schaffe aber mehr Anreize für irreguläre Einwanderung, etwa „durch schnelle Bleiberechte und schnelle Einbürgerung“, wofür die Regierung sogar auf Arabisch im Internet geworben habe. Stattdessen benötige es mehr Staatsanwälte und Richter, damit die Justiz schneller Urteile fällen könne – was wegen der Überlastung häufig sehr lang dauere.

Peggy Schierenbeck von der SPD entgegnete: „Ich habe mir schon gedacht, dass Sie die PKS genauso darstellen, indem Sie Daten aus dem Zusammenhang reißen. Deswegen werde ich das nun für Sie richtig einordnen.“ Die PKS für das Jahr 2023 zeige zwar mehr Jugend- und auch mehr Ausländerkriminalität, so Schierenbeck. Dies hänge auch mit der „Migrationsdynamik“ zusammen. Dadurch steige der Bevölkerungsanteil der Nichtdeutschen, womit folglich ihr Anteil an der Kriminalität zunehme.

Um die PKS richtig auszuwerten, müsse man zentrale Faktoren verstehen, sagte Schierenbeck. So habe es „nach der Pandemie mehr Anlässe für Straftaten“ gegeben. Zudem belege die „gute Aufklärungsquote von 58 Prozent die konsequente Sicherheitspolitik der Regierung“.

AfD-Politiker Martin Hess sagte hingegen, dass der „Rekordstand bei den Gewaltdelikten“ und der hohe Anteil Nichtdeutscher „nur einen Schluss“ zulasse: „Nichts führt an einer sofortigen Korrektur der bisherigen Migrationspolitik vorbei.“ Die Innenministerin habe die Kontrolle über die innere Sicherheit verloren. Faesers Aussage während der PKS-Präsentation am Dienstag – „Wer sich nicht an die Regeln hält, muss gehen“ – sei „Heuchelei“. Die Aussage sei zwar richtig, aber es werde eben nicht „im großen Stil“ abgeschoben, wie es Kanzler Olaf Scholz (SPD) gefordert hatte.

Marcel Emmerich von den Grünen wies auf Schwächen der PKS hin. So sage sie nichts über das Dunkelfeld; laut ihm bekannten Studien melde sich etwa bei Sexualdelikten „nur ein Prozent der Betroffenen bei der Polizei“. Und auch „der Anstieg um 13 Prozent bei der Ausländerkriminalität ist nur die halbe Wahrheit“ – schließlich sei die ausländische Bevölkerung auch stark angewachsen. Zudem würden Ausländer häufiger angezeigt. Wenn die Union vorschlage, „die Leute abzuschieben oder Arbeitsaufnahme zu verunmöglichen, schaffen Sie, liebe Kollegen von der CDU/CSU, Push-Faktoren in die Kriminalität“.

Für FDP-Innenpolitiker Konstantin Kuhle zeigt die PKS eindeutig, dass es jetzt mehr Gewaltkriminalität gebe. Dabei spielten die Zunahme der Gelegenheiten für solche Straftaten nach der Pandemie und wirtschaftliche Probleme eine Rolle. Aber eben auch, dass es bei „bestimmten Gruppen junger Männer mit Migrationshintergrund eine Gewaltgeneigtheit“ gebe, „über die wir offen sprechen müssen. Es nützt nichts, das kleinzureden. Wir können den Menschen ihre Alltagserfahrung nicht diktieren und müssen darüber sprechen, wie wir gerade in dieser Gruppe etwas machen können gegen Gewaltkriminalität.“ Kuhle betonte, bezüglich der Reduzierung von ausländischen Straftätern habe die Koalition schon einiges geleistet. So sei die Abschiebung von Intensivtätern nun leichter möglich, die von den Ländern hoffentlich streng umgesetzt werde.

„Selbstverständlich auch nach Syrien und Afghanistan“

Armin Schuster (CDU), der von der Unionsfraktion in den Bundestag eingeladene Innenminister Sachsens, forderte „ein Sofortprogramm für Mehrfach- und Intensivtäter. Ein Prozent der nicht deutschen Tatverdächtigen in Sachsen begeht 50 Prozent der Straftaten.“ Dieses eine Prozent der ausländischen Tatverdächtigen würde er dem Bund „gerne zuliefern“; seine sächsische Polizeieinheit für diese Intensivtäter würde sie gerne in zentrale Ausreisezentren des Bundes an den Großflughäfen bringen, wenn diese geschaffen würden.

Er rief die Bundesregierung auf, mit allen Herkunftsländern deren Rücknahme diplomatisch durchzusetzen, „selbstverständlich auch nach Syrien und Afghanistan“. Eine solche Rückführungsoffensive nur für diese Tätergruppe „würde die PKS 2024 drastisch entlasten, das schwöre ich Ihnen“, sagte Schuster.

Sebastian Fiedler, SPD-Innenexperte, kritisierte generell die Fokussierung auf die Kriminalstatistik; in „diesem Arbeitsnachweis der Polizei“ fehlten nämlich zentrale Gefahren für die Sicherheit. Diese seien etwa „Terrorismus, Rechtsextremismus und die Unterwanderung durch fremde Staaten“, was auch „die fünfte Kolonne hier auf meiner rechten Seite betrifft“, sagte er mit Blick auf die AfD und deren Nähe zu Russland. „Das sind die großen Herausforderungen im Bereich der Sicherheit, die wir gerade zu besprechen haben.“ All dies „steht das da gar nicht drin, in diesem Arbeitsnachweis“, monierte Fiedler. Und zwar, weil die Daten der PKS zu 95 Prozent von den Landespolizeien stammten und nichts über das Dunkelfeld aussagten.

So seien etwa „sinkende Zahlen der Wirtschaftskriminalität, der Korruption, der Rauschgiftkriminalität“ oft gar kein Ausdruck positiver Entwicklungen, sondern darauf zurückzuführen, dass die Polizei weniger zutage gefördert habe. Deswegen, so Fiedler, bedürfe es anstelle der Fokussierung auf die PKS „dringend eine andere Analyse, nämlich einen periodischen Sicherheitsbericht, der die Grundlage einer anderen Debatte, einer breiteren Debatte, in der Zukunft liefern soll“. Dies sei „kein statistisches Spiel“. Trotzdem müsse man auch über nicht-deutsche Tatverdächtige reden. Hier gebe es schon lange Auffälligkeiten, doch Präventionsprojekte seien in den meisten deutschen Städten zu unkoordiniert und würden kaum evaluiert. Deshalb werde derzeit eine zentrale Bundesakademie aufgebaut, die den Erfolg solcher Präventionsprojekte auswerten solle.

Grünen-Politikerin Misbah Khan beklagte, dass die Zahlen der PKS „verdreht dargestellt“ würden. Mit Blick auf die rechte Seite des Bundestages, wo Union und AfD sitzen, sagte sie: „Weil Sie vorschnell interpretieren und weil Sie immer wieder gegen Ausländer hetzten und nach Abschiebungen rufen, muss ich heute darauf Zeit verwenden, anstatt mich mit den eigentlichen Faktoren zu beschäftigen.“ Sinnvoller wäre es, über Kriminalitätsprävention zu sprechen – die Faktoren seien „soziale Teilhabe, Armut und individuelle Gewalterfahrung“ und nicht die Verkürzung auf einen Pass oder eine Herkunft, so Khan.

Wer die PKS richtig interpretieren wolle, müsse anerkennen, dass sie sich nur auf Tatverdächtige und nicht auf Verurteilte beziehe. Wenn die Zahlen stiegen, könne es daran liegen, dass die Bürger mehr Anzeigen erstatteten, „weil es online“ möglich ist. Es könne auch sein, dass es tatsächlich mehr Straftaten gibt oder einfach daran, dass die Polizei besser geworden ist und „das Hellfeld erweitert“ habe. „Wir wissen es einfach nicht“, sagte Khan.

Der innenpolitische Sprecher der Union im Bundestag, Alexander Throm (CDU), warf der Regierung vor, durch „ihren Paradigmenwechsel in der Migrationspolitik, die Schleusen für die illegale Migration geöffnet“ zu haben. Und jetzt sei die Ampel seit einer Woche unterwegs, um die Zahlen der Ausländerkriminalität zu relativieren. Zwar seien „sozioökonomische Faktoren eine Erklärung für die Kriminalität, aber keine Rechtfertigung und Entschuldigung“. So seien „hundert Prozent der Asylzuwanderung auch Armutszuwanderung“. Dadurch gebe es in Deutschland mehr Arme, und es steige die Kriminalität, weswegen man die illegale Zuwanderung begrenzen müsse.

Die Kriminalitätshäufigkeit liege bei deutschen Staatsbürgern bei 1,8 Straftätern pro 100 Personen und bei Ausländern bei 7,5 je 100 Personen. Und unter jenen zwölf Herkunftsländern mit der höchsten Kriminalitätshäufigkeit, bei denen mehr als zehn Tatverdächtige auf 100 Personen kämen, seien neben Georgien und Nigeria „alle anderen zehn Länder in der arabischen Welt“.

11 April 2024 0 Kommentare
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Nach Klage vor UN-Gericht: Nicaragua schließt Botschaft in Deutschland

von Fremdeninfo 11 April 2024
von Fremdeninfo

                   Nach Klage vor UN-Gericht: Nicaragua schließt Botschaft in Deutschland

                                                               Von Faz

                                                     

                                                  Der Botschafter von Nicaragua, Carlos Jose Arguello Gomez, sitzt im UN-Gerichtssaal. © Reuter

 

Nach der Klage Nicaraguas gegen Deutschland wegen Beihilfe zum Völkermord im Gazastreifen hat der mittelamerikanische Staat seine Botschaft in Berlin endgültig geschlossen. Die Dienstgeschäfte würden künftig von Nicaraguas diplomatischer Vertretung in Österreich übernommen, bestätigte eine Mitarbeiterin der nicaraguanischen Botschaft in Wien am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage. Auch die Konsularaufgaben werden demnach künftig von Wien aus erledigt.

Zuvor hatte die autoritäre Regierung von Präsident Daniel Ortega am Dienstag im Amtsblatt die Akkreditierung der nicaraguanischen Botschafterin mit Sitz in Wien, Sabra Murillo, als Botschafterin für Deutschland angekündigt. Nach Angaben des Auswärtigen Amtes leben einige hundert nicaraguanische Staatsbürger in Deutschland und rund tausend Deutsche in Nicaragua.

Nicaragua beschuldigt Deutschland vor dem höchsten UN-Gericht der Beihilfe zu einem Völkermord im Gazastreifen durch die Lieferung von Waffen an Israel. Deutschland hat die Klage als haltlos zurückgewiesen. Nicaragua fordert unter anderem den sofortigen Stopp der Rüstungslieferungen an Israel sowie die Wiederaufnahme der Finanzierung des UN-Palästinenserhilfswerkes UNRWA im Gazastreifen.

11 April 2024 0 Kommentare
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Flüchtlinge

Wenn die meisten Experten niedrigere Sozialleistungen für Asylbewerber ablehnen

von Fremdeninfo 9 April 2024
von Fremdeninfo

Wenn die meisten Experten niedrigere Sozialleistungen für Asylbewerber ablehnen

                          Geschichte von Marcel Leubecher/ Welt

16 St

 

Im Bundestag werden Experten zu der Frage angehört, ob die staatliche Unterstützung für Asylbewerber abgesenkt werden sollte. Die meisten von ihnen lehnen das ab. Und stellen grundsätzlich die Sicht infrage, dass Sozialleistungen ein „Pull-Faktor“ seien.

                                                

 

                                                   Asylbewerber in Frankfurt am Main picture alliance/dpa © Bereitgestellt von WELT

 

Ob in Syrien die Terrormiliz IS wütet, Afghanistan von den Taliban übernommen wird oder in Eritrea junge Männer für die Armee zwangsrekrutiert werden – ein Ergebnis ist ähnlich: Unter jenen, die vor diesen Zuständen aus ihren Ländern fliehen und dann nach Europa weiterziehen, kommt die größte Gruppe am Ende in Deutschland an. Einige Parteien und Beobachter meinen, dies könne auch an den hierzulande vergleichsweise hohen Sozialleistungen liegen, weswegen sie diese senken möchten. Und so brachten die Unionsfraktion sowie die AfD jeweils Anträge mit diesem Ziel in den Bundestag ein.

Dazu wurden am Montag Experten aus Forschung und Verbänden im Bundestag angehört, sie sollten darlegen, ob die Höhe der Sozialleistungen für Asylbewerber überhaupt einen Einfluss auf die Zuwanderung darstellt – und für welche Gruppen unter welchen Umständen eine Kürzung möglich wäre.

Vor den Fachpolitikern des Ausschusses für Arbeit und Soziales, trug zuerst Noa Kerstin Ha, wissenschaftliche Geschäftsführerin des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung ihren Erkenntnisstand bei: Eine Reihe von Studien, die die These vom „Pull-Faktor“ stützten, sei „fehlerhaft“. Hingegen zeigten „methodisch hochwertige“ Studien, dass die Höhe von Sozialleistungen keinen merklichen Einfluss auf Migrationsentscheidungen habe.

Auch Vera Engenberger vom Deutschen Gewerkschaftsbund hält die Existenz von „Pull-Faktoren“, also Migrationsanreizen durch ansprechende Versorgung, für nicht belegt. Eine Verringerung der Sozialleistungen senke die Zuwanderung nicht. Engenberger stellte heraus, viel wichtiger als solche Debatten sei die Tatsache, dass Deutschland mehr zuwandernde Arbeitskräfte benötige und deshalb durch höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen mehr Menschen für eine Zuwanderung gewinnen solle.

Katharina Voss von der evangelischen Diakonie – dem nach der katholischen Caritas größten nicht staatlichen Arbeitgeber Deutschlands, der auch in der Asyl- und Integrationsbranche sehr aktiv ist – sagte: Auch bei den Ukrainern habe sich gezeigt, dass es keine Wanderungsbewegungen infolge von Sozialleistungskürzungen für Ukrainer in Tschechien oder Polen gegeben habe. Der „größte Pull-Effekt Deutschlands“ seien „Freiheit und Rechtsstaat“. Hingegen sei ein „Pull-Faktor“ durch Sozialleistungen nicht feststellbar.

Migrations-Professorin Karin Scherschel argumentierte, dass „die Communitys, die Wirtschaftskraft, die sozialen Rechte“ und vieles andere eine Rolle für Migrationsentscheidungen spiele, aber die Sozialleistungshöhe nur kaum. In „jedem Lehrbuch der Migrationsforschung wird die Theorie der Pull-Faktoren kritisiert“.

Sarah Lincoln von der Gesellschaft für Freiheitsrechte sieht es genauso und betonte, die geplante bundesweite Einführung von Bezahlkarten für Asylsuchende sei verfassungsrechtlich hoch bedenklich, etwa weil damit Einkäufe im Internet oder Nachbarlandkreisen erschwert würden oder auch das Bezahlen von Anwaltsrechnungen. Und: Die Senkung des Existenzminimums für Ausreisepflichtige, wie sie die Union vorschlage, sei verfassungswidrig, so Lincoln.

„Viele Mitgliedstaaten zahlen nur rudimentäre Leistungen“

Irene Vorholz vom Deutschen Landkreistag sagte, die geplante Bezahlkarte sei für Verwaltung wie für Betroffene ein Fortschritt. Ebenso wie die von der Regierung schon beschlossene Verzögerung der Gleichstellung von abgelehnten Asylbewerbern mit einheimischen Arbeitslosen auf 36 Monate, statt nach 18 Monaten, begrüße ihr Verband dieses Projekt.

Gregor Thüsing, der einen Lehrstuhl für das Recht der sozialen Sicherheit an der Uni Bonn innehat, rief die Politiker aller Fraktionen dazu auf, die Frage der Höhe von Sozialleistungen primär politisch zu beantworten und sich nicht auf die Position zurückzuziehen, dass die Verfassung oder das Verfassungsgericht diese Entscheidungen für die Politik treffe. Abgesehen vom physischen Existenzminimum sei aus seiner Sicht sehr viel politisch gestaltbar, sagte Thüsing.

Der Konstanzer Asylrechtler Daniel Thym argumentierte, dass viele Studien, die Kritiker der „Pull-Faktor“-These anführten, sich auf Zuwanderer im Allgemeinen bezögen und „uns wenig für das hier verhandelte Thema“ der Zuwanderung von Asylsuchenden sagten. Auch aus seiner Sicht seien zwar Sozialleistungsniveaus „nicht der relevanteste Faktor“, sie könnten „aber für die Frage der Sekundärmigration innerhalb der EU von Bedeutung sein“.

Für langfristig wünschenswert erachtet Thym eine „europäische Lösung“ des Problems unterschiedlicher Sozialversorgung und damit einhergehender Weiterwanderungen nach Deutschland: „Theoretisch wäre es möglich, die Höhe von Sozialleistungen während des Asylverfahrens und bei einer Ausreisepflicht auf europäischer Ebene vollständig zu harmonisieren.“ Ein solcher Schritt würde enge Vorgaben durch Urteile aus Karlsruhe verdrängen und wären auch mit dem Grundgesetz vereinbar.

Allerdings dürfte laut Thym ein solches Vorhaben auf EU-Ebene realpolitisch ausscheiden, weil Mitgliedstaaten mit niedrigen Sozialstandards sich vehement dagegen wehren würden, ihre Standards anzuheben. Das gelte erst recht bei Leistungen für Ausreisepflichtige. „Viele EU-Mitgliedstaaten zahlen diesen überhaupt keine beziehungsweise nur rudimentäre Leistungen.“

Konsequent zu Ende gedacht werde die Reform des EU-Asylrechts, so Thym, wenn langfristig mehrfache Asylanträge abgeschafft würden und es dauerhaft Sozialleistungen nur noch im zuständigen Land gäbe. „Das erforderte freilich eine erneute EU-Asylreform“, heißt es in seiner Stellungnahme.

Die jüngst beschlossene EU-Asylreform, über die das EU-Parlament in dieser Woche noch abstimmen wird, ändere daran nichts. Das Vorhaben, mehrfache Asylanträge zu verbieten, wie dies die EU-Kommission 2016 noch vorgeschlagen hatte, sei gescheitert

9 April 2024 0 Kommentare
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Religion

Mehr islamfeindliche Straftaten (Kriminalität)

von Fremdeninfo 9 April 2024
von Fremdeninfo

                                   Mehr islamfeindliche Straftaten (Kriminalität)

                                                                     Geschichte von Gregor Haschnik

                                                 

                                                   Auch in der Ditib-Moschee in Göttingen gingen Drohungen ein. © Swen Pförtner/dpa

 

 

                          Die Zahl der erfassten, islamophoben Delikte in Hessen ist im vergangenen Jahr von 35 auf 73 gestiegen.

Schmierereien an Moscheen, Bedrohungen, Aufforderungen zu Straftaten und Beleidigung von Geistlichen: Die Zahl dieser und anderer erfasster Delikte mit islamfeindlichem Hintergrund hat 2023 im Vergleich zum Vorjahr deutlich zugenommen, sie stieg von 35 auf 73. Das geht aus einer detaillierten Aufschlüsselung hervor, die die Frankfurter Rundschau beim Hessischen Landeskriminalamt (HLKA) angefragt hat. Den Angaben zufolge war Volksverhetzung mit 29 Fällen das häufigste Delikt, gefolgt von Beleidigung (insgesamt zehn Fälle), Belohnung und Billigung von Straftaten (zehn), Beschimpfung religiöser Bekenntnisse (fünf) und Bedrohung (vier).

Die Statistik basiert auf Daten zur Politisch motivierten Kriminalität (PMK) – wobei nur angezeigte Fälle berücksichtigt werden, so dass es auch ein Dunkelfeld gibt. Gleichzeitig handelt es sich zunächst einmal um eingeleitete Verfahren, nicht um Urteile.

Neben zwei Sachbeschädigungen listet das HLKA in seiner Antwort zwei Fälle von Körperverletzung und drei Fälle von gefährlicher Körperverletzung auf. Von den insgesamt 73 Fällen konnten bislang 25 aufgeklärt werden (Stand März). 2021 waren hessenweit 43 Taten registriert worden, wobei 13 davon aufgeklärt wurden. Für das vorangegangene Jahr zeigt die Statistik 66 Fälle (22 aufgeklärt), für 2019 37 Fälle (14 aufgeklärt). Zahlen für das laufende Jahr liegen noch nicht vor.

Auffällig ist zudem, dass „religiöse Repräsentanten“ demnach zunehmend zum „Angriffsziel“ werden. Die HLKA-Spezialisten sahen einen Anstieg von 28 auf 69 Fälle, die insbesondere Vertreter islamischer Religionsgemeinschaften betrafen.

Zuletzt hatten vor allem zahlreiche Drohbriefe für Aufregung gesorgt. Bereits im vergangenen Jahr sprach allein der türkisch-sunnitische Gemeindeverband Ditib von rund 90 solcher Schreiben, die beispielsweise Gemeinden in Frankfurt, Dieburg, Schlüchtern und Gelnhausen erhielten. Bei der Zentralmoschee im Frankfurter Bahnhofsviertel gingen fünf eng beschriebene Seiten mit einer herabwürdigenden Karikatur des Propheten Mohammed ein.

Statistik

Die Politisch motivierte Kriminalität (PMK), zu der islamfeindliche Taten zählen, hat 2023 auch insgesamt zugenommen, auf 3425 Straftaten. Ein Jahr zuvor waren es noch 2611. Die Zahl antisemitischer Delikte hat sich mehr als verdoppelt, auf 347.

Innenminister Roman Poseck (CDU) erklärte die Zunahme unter anderem mit den vielen Krisen sowie Konflikten in der Welt, einer aufgeheizten Stimmung und „Nachholeffekten“ nach der Corona-Pandemie. gha

Im Herbst 2023 gestand ein 50-Jähriger aus Hagen, für rund 40 rechtsextreme und islamfeindliche Briefe verantwortlich zu sein, die er zum Teil nach Hessen verschickt hatte, unter anderem nach Gelnhausen. Er verfasste sie im Namen einer Familie aus Osnabrück, um dieser zu schaden. Rechtsradikale Anhaltspunkte für seine Taten seien nicht bekannt. Viele weitere Fälle wurden nicht aufgeklärt.

Vertreter von Moscheegemeinden – etwa aus Gelnhausen, wo in der Vergangenheit weitere bedrohliche Briefe eingegangen seien – äußerten sich gegenüber der FR besorgt und kritisierten, sie fühlten sich von den Sicherheitsbehörden nicht ausreichend informiert und unterstützt. Das HLKA teilte mit, die hessische Polizei nehme Drohschreiben immer sehr ernst. Nach einer Analyse würden die notwendigen individuellen Maßnahmen getroffen. Der Austausch mit den Betroffenen sei ebenfalls wichtig. So habe es zum Beispiel ein „Sicherheitsgespräch“ zwischen DITIB-Hessen und dem Frankfurter Polizeipräsidenten Stefan Müller gegeben

Zudem hielten die Migrationsbeauftragten der Polizei Kontakt zu den Gemeinden.

Im Hinblick auf die Gefährdungslage schreibt das HLKA, es sei auch künftig zu erwarten, dass Moscheen von Straftaten aus den verschiedenen Bereichen der Politisch motivierten Kriminalität betroffen sein würden. Das Gros der möglichen Straftaten dürfte im Bereich der Sachbeschädigung liegen, so das LKA. Schwere Straftaten seien derzeit unwahrscheinlich. Allerdings, so ergänzt die Fachabteilung, bestehe grundsätzlich eine „potenzielle

Gefährdung durch Aktionen sogenannter irrationaler oder geistig verwirrter Personen“, deren Handlungen sich einer gesicherten polizeilichen Prognose entzögen.

9 April 2024 0 Kommentare
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Religion

Zuckerfest: Das steckt hinter dem Fest des Fastenbrechens

von Fremdeninfo 8 April 2024
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            Zuckerfest: Das steckt hinter dem Fest des Fastenbrechens

                            Geschichte von Sinan Sat/ Berlin Morgen post 

 

                                        

Beim Zuckerfest feiern Familie und Freunde mit üppigem Essen das Ende des Fastenmonats Ramadan. © Drazen Zigic/istockphotos | Drazen Zigic/istockphotos
  • Am 9. April geht der Ramadan zu Ende
  • Ab dem 10. April feiern Muslime das Zuckerfest
  • Wir erklären den Ursprung des Zuckerfests – und wie Muslimen feiern

Während des Ramadans fasten gläubige Muslime und Muslimas einen Monat lang tagsüber und essen und trinken nur nach Sonnenuntergang. Der Fastenmonat ist eine Zeit des Gebets, der Besinnung und der spirituellen Erneuerung. Am Ende des Monats wird das Zuckerfest gefeiert, auch bekannt als „Eid al-Fitr“ oder „Bayram„.

Doch was wird genau gefeiert? Welche Bräuche gibt es zum Zuckerfest? Und was sind typische Glückwünsche? Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Nach Ramadan: Wie ist das Zuckerfest entstanden?

Die Ursprünge des Zuckerfestes gehen auf den Propheten Mohammed zurück, der im 7. Jahrhundert n. Chr. lebte. Der islamischen Lehre zufolge erhielt er von Allah die Offenbarung des Korans und begründete den Islam. Eines der wichtigsten Gebote des Islams ist das Fasten im Monat Ramadan, dem neunten Monat des islamischen Kalenders. In diesem Monat sollen Muslime zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang auf Essen, Trinken, Rauchen und Geschlechtsverkehr verzichten.

Das Zuckerfest entstand, als der Prophet Mohammed nach einem Monat des Fastens und der spirituellen Einkehr das Ende des Ramadans verkündete. Er soll seine Anhänger aufgefordert haben, Almosen zu geben und Freunde und Verwandte zu besuchen, um gemeinsam zu feiern und zu essen. Das Fest wurde „Eid al-Fitr“ genannt, was „Fest des Fastenbrechens“ bedeutet.

Bayram: Wann und wie wird das Zuckerfest gefeiert?

Seitdem wird das Zuckerfest jedes Jahr am ersten Tag des islamischen Monats Shawwal gefeiert. Das genaue Datum hängt vom islamischen Kalender ab, der sich nach dem Mondzyklus richtet. Das führt dazu, dass das islamische Jahr 354 Tage hat. Somit verschiebt sich das Fest im Vergleich zum üblichen Kalender jedes Jahr elf Tage nach vorn. Das Zuckerfest markiert das Ende des Fastenmonats Ramadan, der 2024 bis zum 9. April dauern wird.

Das Fest dauert in der Regel drei Tage und ist eine Zeit des Dankes und der Freude, in der sich Muslime gegenseitig beschenken und reichhaltige Speisen teilen. Die Kinder bekommen oft Süßigkeiten und Geschenke und die Gemeinschaft betet gemeinsam in der Moschee.

Ramadan-Ende: Wie wird das Zuckerfest üblicherweise gefeiert?

Am Morgen des 1. Schawwal machen sich traditionell alle schick und gehen in die Moschee. In den meisten Gebetshäusern herrscht an diesem Tag großer Andrang, denn am Festgebet soll nach Möglichkeit jeder teilnehmen. Nach dem Gebet gratulieren sich alle gegenseitig. Jüngere küssen dabei als Zeichen ihres Respekts die Hände älterer Gemeindemitglieder.

Anschließend beginnt die große Besuchswelle. Auch hier gilt üblicherweise: Jüngere Familienmitglieder fahren zu ihren Eltern und älteren Verwandten und Freunden. In aller Regel versammeln sich die Familien dann an reich gedeckten Tischen mit aufwendig zubereiteten Leckereien und süßem Gebäck wie Baklava und Eclairs (daher stammt im weitesten Sinne auch der Name Zuckerfest).

Seker Bayrami: Werden zum Zuckerfest auch Geschenke verteilt?

Während des Zuckerfestes ist es üblich, Familienmitgliedern und Freunden Geschenke zu machen. Beschenkt werden üblicherweise nur Kinder. Sie bekommen Geld, neue Kleider, Spielzeug, Bücher und alles, was Kinder eben so glücklich macht.

Darüber hinaus entrichten viele Muslime an Tag des Zuckerfestes auch eine Spende. Die Dritte Säule des Islam sieht Almosen (Zakat) ohnehin für jeden Moslem vor. Das Geld, das häufig nach dem Festgebet in der Moschee gesammelt wird, erhalten die ärmeren Menschen in der jeweiligen Gemeinde.

Zuckerfest: Feiern nur religiöse Menschen?

Nein, nicht zwingend. Ähnlich wie viele Menschen Weihnachten feiern, obwohl sie nicht religiös sind, ist es auch bei islamischen Festen. Die Zusammenkunft von Familie und Freunden ist auch für viele nicht religiöse Menschen Anlass genug, um zu feiern.

Gibt es Parallelen zu christlichen Festen?

Tatsächlich ähnelt das Ramadanfest dem christlichen Weihnachtsfest sehr – auch wenn die religiöse Bedeutung natürlich eine andere ist. Auch das Fest des Fastenbrechens folgt einer Zeit der Einkehr und der Besinnung und wie an Weihnachten kommen Familien zusammen, werden Kinder beschenkt und Süßigkeiten und festliche Mahlzeiten zubereitet und verzehrt.

  • In islamischen Ländern ist während des Zuckerfests schul- und arbeitsfrei.
  • In Deutschland gibt es in den Bundesländern und Unternehmen verschiedenen Regelungen.
  • In einigen Bundesländern können muslimische Kinder am ersten Tag des Zuckerfestes auf Wunsch von der Schule beurlaubt werden.

Ramadan: Warum fasten Muslime überhaupt?

Das Fasten gehört zu den „Fünf Säulen des Islam“. Muslime dürfen während des Ramadans nur vor Sonnenauf- und nach Sonnenuntergang essen, trinken oder rauchen.

Neben dem Verzicht auf Nahrungsmittel gehört es auch zu den Geboten des Islam, während des Fastenmonats nicht zu streiten, zu fluchen und zu schimpfen. Denn wer weniger streitet und sich mehr um seine Mitmenschen kümmert, der hört nicht nur auf Gott, sondern hilft damit auch sich selbst. Davon sind viele Muslime überzeugt.

Grüße und Wünsche zum Ramadan-Ende: Was wünscht man zum Zuckerfest?

Ganz einfach. Man muss sich keine Sorgen machen, etwas Falsches zu sagen, wenn man schlicht ein frohes (Zucker-)Fest wünscht.

  • Wer seinen muslimischen Freunden und Kollegen gegenüber aber ein bisschen Eindruck schinden will, wünscht „Eid Mubarak„. „Eid Mubarak“ ist arabisch und der Gruß zum „Fest des Fastenbrechens“.
  • Außerdem gibt es den Friedensgruß, auf Arabisch: „Assalamu alaikum wa rahmatullahi wa barakatuh“ (Deutsch etwa: „Frieden sei mit euch, liebe Geschwister und Gottes Segen und Barmherzigkeit!“)
  • „Wa ‘Aleikum wa Salaam wa rahmatullahi wa barakatuhu“ ist die Antwort auf den Friedensgruß und bedeutet etwa dasselbe.
  • Wer seinen Wortschatz noch weiter ausbauen will, dem seien die türkischen Fest-Grüße „Iyi bayramlar“ oder „Bayramin mübarek olsun“ ans Herz gelegt. Übersetzt bedeuten sie in etwa: Ich wünsche dir ein gesegnetes Fest!
8 April 2024 0 Kommentare
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Staatsangehörigkeitsrecht: Regierung wirbt auf Arabisch für deutschen Pass

von Fremdeninfo 6 April 2024
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Staatsangehörigkeitsrecht: Regierung wirbt auf Arabisch für deutschen Pass

               Von FAZ

                                        

                                               Zwei Deutsche Reisepässe (Symbolbild) © Picture Alliance

 

Die Bundesregierung hat vor Kurzem in sozialen Netzwerken eine auf Arabisch verfasste Mitteilung zum neuen Staatsangehörigkeitsrecht verbreitet, die nun von Unionspolitikern heftig kritisiert wird. Am 28. März hatte das Regionale Deutschlandzentrum des Auswärtigen Amts in Kairo auf der Plattform X ein Bild veröffentlicht, mit dem das neue Gesetz beworben wurde.

Auf dem Bild war auf Arabisch zu lesen: „Viele haben lange darauf gewartet. Endlich ist es soweit. Beginnend mit dem 26. Juni, tritt das neue Staatsangehörigkeitsrecht in Kraft.“ Dahinter ist ein deutscher Reisepass abgebildet. Im Begleittext hieß es unter Verweis auf die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Reem Alabali-Radovan (SPD), Deutschland habe „endlich ein modernes Staatsbürgerschaftsrecht“.

CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt äußerte sich in dieser Woche dazu in der Bild-Zeitung. „Das Ampel-Staatsbürgerschaftsrecht ist ein weiterer Pull-Faktor für die illegale Einwanderung“, sagte er. „Die aktive Werbung der Ampel in der arabischen Welt für die doppelte Staatsbürgerschaft wird die illegale Einwanderung nach Deutschland zusätzlich befördern.“

Auch der baden-württembergische CDU-Landesvorsitzende Manuel Hagel äußerte sich in dem Blatt dazu. „Man kann nicht alle, die Deutsche werden wollen, aktiv nach Deutschland einladen“, sagte Hagel. Der Pass müsse am Ende einer gelungenen Integration stehen und dürfe nicht ein Mittel sein, „um Ausländer mit vagen Versprechungen nach Deutschland zu locken“. Hagel forderte Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) auf, das „umgehend“ zu korrigieren.

Wie die Bild-Zeitung berichtet, erläuterte das Auswärtige Amt zu der Mitteilung auf X, dass die Deutschlandzentren „weltweit aktuelle und verlässliche Informationen zu politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen in Deutschland“ vermitteln. Dazu gehörten auch Informationen zur aktuellen Rechtslage, wie zum Beispiel auch zum Staatsangehörigkeitsrecht. Regionale Deutschlandzentren informierten grundsätzlich in der Regionalsprache. „Mit ihrem Informationsangebot tragen sie zu einem realitätsgetreuen Bild Deutschlands bei, so auch das Regionale Deutschlandzentrum Kairo“, zitiert das Blatt das Auswärtige Amt weiter.

6 April 2024 0 Kommentare
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EU will Handel mit der Türkei ausbauen: »Strategisch wichtig«

von Fremdeninfo 5 April 2024
von Fremdeninfo

EU will Handel mit der Türkei ausbauen: »Strategisch wichtig«

von der Spiegekl

Nach dem jüngsten Wahlerfolg der Opposition in der Türkei wollen EU-Politiker das Land auch wirtschaftlich stärken. Angedacht sind engere Handelsbeziehungen, etwa bei landwirtschaftlichen Produkten.

                                                     

                                                        EU will Handel mit der Türkei ausbauen: »Strategisch wichtig« © Tolga Ildun / ZUMA Wire / action press

 

 

Nach den Kommunalwahlen in der Türkei fordern führende EU-Politiker, die wirtschaftlichen Beziehungen mit dem Land zu vertiefen. »Die Wahl war ein Signal, dass sich die Türkei in Richtung Demokratie bewegt«, sagt Bernd Lange (SPD), Vorsitzender des Handelsausschusses im EU-Parlament. »Die EU sollte deshalb darüber nachdenken, das Zollabkommen mit dem Land auszubauen«.

Konkret schlägt Lange vor, die bisher auf Industriegüter konzentrierte Handelszone um Dienstleistungen und zusätzliche landwirtschaftliche Produkte zu erweitern. Bei staatlichen Beihilfen müssten die Vereinbarungen ebenfalls »modernisiert werden«, fordert Lange.

Auch David McAllister (CDU), Chef des Auswärtigen Ausschusses im EU-Parlament, will die Beziehungen verstärken, wenn sich die positive Entwicklung der vergangenen Monate bestätige. »Die Türkei ist strategisch wichtig«, sagt er. Zudem habe das Wahlergebnis gezeigt, dass es »Potenzial für einen demokratischen Wandel im Land gibt«. Präsident Recep Tayyip Erdoğan habe seine Niederlage eingestanden und sei »nicht in gewohnte Muster verfallen«.

Zuletzt hatten sich Brüssel und Ankara auch politisch angenähert. Nach langem Zögern hatte die Türkei dem Nato-Beitritt Finnlands und Schwedens zugestimmt und der EU signalisiert, dass sie bei der Durchsetzung der Sanktionen gegen Russland helfen werde. Unter anderem will Ankara die Zahlungen türkischer Banken an russische Unternehmen beschränken. Der EU-Außenbauftragte Josep Borell hatte Anfang der Woche die »ruhige und professionelle Ausführung der Kommunalwahlen« in der Türkei gelobt.
5 April 2024 0 Kommentare
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Flüchtlinge

Grüne kritisieren Ministeriumspläne für mehr Abschiebungen

von Fremdeninfo 5 April 2024
von Fremdeninfo

                          Grüne kritisieren Ministeriumspläne für mehr Abschiebungen

                                                   Von dpa

                                            

                                           Der Eingang zur Ausländerbehörde in der Innenstadt. © Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

 

Brandenburgs Grüne haben Pläne des CDU-geführten Innenministeriums für mehr Abschiebungen kritisiert. Nach Angaben der Partei sehen Zielvereinbarungen des Ministeriums mit den Kommunen vor, dass Migrantinnen und Migranten unter Vorwand eines falschen Anlasses auf Sozialämter oder Ausländerbehörden gelockt werden sollen, um sie dort festzunehmen, wie die Grünen am Donnerstag mitteilten. Der Flüchtlingsrat Brandenburg hatte dies bereits am Mittwoch verurteilt. Ein Ministeriumssprecher bestätigte den Vorwurf einer geplanten Täuschung auf Anfrage am Donnerstag nicht.

Ein vom Ministerium erarbeiteter Entwurf für eine Mustervereinbarung zwischen Landkreis beziehungsweise kreisfreier Stadt und der Zentralen Ausländerbehörde sei am Donnerstag den Landkreisen und kreisfreien Städten übersandt worden. Darin sei unter anderem die Möglichkeit von Festnahmen in den Räumlichkeiten der Ausländerbehörden und Sozialämter thematisiert worden. Der Abschluss der Vereinbarung ist demnach freiwillig und soll «der Optimierung des Rückführungsvollzugs dienen». Eine Unterzeichnung stehe noch aus. Da es sich um einen Entwurf handele, solle dieser nicht öffentlich gemacht werden.

Die Maßnahme der sogenannten Tischfestnahme, bei der «vollziehbar ausreisepflichtige Personen in den Amtsräumen der Ausländer- oder Sozialbehörde zum Zweck der Abschiebung durch Vollzugskräfte der Zentralen Ausländerbehörde aufgegriffen» würden, wenn sie einen Termin dort wahrnehmen, wird nach Informationen des Ministeriums in einigen Landkreisen bereits praktiziert. Auf die Frage, ob Termine durch die Behörden mit dem Ziel der Abschiebung vereinbart werden sollen, antwortete der Sprecher: «Zu den Gründen für die Termine bei den kommunalen Behörden liegen mir keine Erkenntnisse vor».

Menschen in die Falle zu locken, ist unchristlich, inhuman und politisch falsch», erklärte die Spitzenkandidatin der Brandenburger Grünen für die Landtagswahl, Antje Töpfer. Innenminister Michael Stübgen (CDU) spiele mit den Ängsten der Menschen. «Wer soll sich künftig noch zu einem Termin in das Sozialamt oder die Ausländerbehörde trauen?» Der Staat müsse auch bei Abschiebungen «menschenrechtliche Vorgaben beachten und human vorgehen», forderte Töpfer.

Der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Landtag, Jan Redmann sprach sich dagegen für Festnahmen in Behörden aus, wenn bekannt ist, dass gesuchte, ausreisepflichtige Personen dort einen Termin hätten. «Nichts anderes wäre es, wenn derjenige sich in der Unterkunft aufhält und dort festgenommen wird.» Das Innenministerium müsse diese Maßnahme nun konsequent durchsetzen, forderte er.

5 April 2024 0 Kommentare
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