• Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung
Fremdeninfo
  • Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung
Fremdeninfo
Fremden Info
Einwandererinnen und Flüchtlingspolitik
  • Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung
AllgemeinFlüchtlinge

Güler will in Syrien für „inklusiven Transitionsprozess“ werbenSerap

15 Juni 2026 0 Kommentare
Flüchtlinge

Das neue europäische Asylrecht

13 Juni 2026 0 Kommentare
Flüchtlinge

Nur in einem Land leben mehr Flüchtlinge als in Deutschland – UN...

11 Juni 2026 0 Kommentare
Flüchtlinge

Kommission: Illegale Migration in EU um 55 Prozent gesunke

7 Juni 2026 0 Kommentare
Flüchtlinge

Zyperns Migrationsminister: EU prüft Menschenrechtsschutz in Rückkehrzentre

4 Juni 2026 0 Kommentare
Flüchtlinge

Stoppt die Abschiebung nach Syrien

4 Juni 2026 0 Kommentare
mkjuhz.jpg
Religion

Steiniger für Abbruch der Verhandlungen mit Islamverbänden

von Fremdeninfo 6 November 2024
von Fremdeninfo

                         Steiniger für Abbruch der Verhandlungen mit Islamverbänden

 

                                                    Von: dpa

                                                    

                                                         heinland-Pfälzischer CDU-Generalsekretär Steiniger © Jörg Halisch/dpa
 

Der CDU-Generalsekretär vermisst von islamischen Verbänden ein Bekenntnis zum Existenzrecht Israels und plädiert für ein Ende der erst 2023 wieder aufgenommenen Gespräche mit der Landesregierung.

Mainz – Der Generalsekretär der rheinland-pfälzischen CDU, Johannes Steiniger, sieht keine Perspektive für die Verhandlungen zwischen dem Land Rheinland-Pfalz und den islamischen Verbänden. „Ich bin mittlerweile der Auffassung, man sollte diese Verhandlungen abbrechen“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur in Mainz. Die Verbände hätten mehr als ein Jahr Zeit gehabt, sich nach dem Angriff der Hamas am 7. Oktober 2023 zum Existenzrecht und Selbstverteidigungsrecht Israels zu bekennen. Davon sei aber nach wie vor nichts zu sehen.

Die Verhandlungen zwischen dem Land Rheinland-Pfalz und vier islamischen Verbänden – der Schura Rheinland-Pfalz als ein Zusammenschluss von Moscheegemeinden, der Islamischen Religionsgemeinschaft Ditib Rheinland-Pfalz, dem Landesverband Islamischer Kulturzentren Rheinland-Pfalz (LVIKZ) und Ahmadiyya Muslim Jamaat – waren im Sommer vergangenen Jahres nach mehrjähriger Unterbrechung wieder aufgenommen worden. Es geht um Themen wie Religionsunterricht, Begräbnisvorschriften, Seelsorge, um religiöse Feiertage sowie die theologische Ausbildung an Hochschulen.

CDU-Generalsekretär Steiniger betonte, mit dem 7. Oktober 2023 sei die Situation eine andere geworden. Es sei abartig, was es inzwischen auch in Deutschland an Antisemitismus gebe. „Wir brauchen einfach eine Klarheit. Ich würde jetzt allen mal eine Denkpause verordnen“, sagte er mit Blick auf die Verhandlungen.

Ministerium erwartet Einigung bis zum Jahresende

Aus dem für die Verhandlungen zuständigen Wissenschaftsministerium heißt es, die Verhandlungen schritten gut voran. Es sei bis zum Jahresende mit einer Einigung zu rechnen. Davon abhängig werde ein Termin zur Unterzeichnung festgelegt. Das Ministerium sieht in dem Verhalten der Verbände nach dem 7. Oktober 2023 kein Hindernis für einen Vertragsabschluss. Die vier Verbände hätten sich in den Tagen nach dem terroristischen Angriff auf Israel gegen jede Gewalt, insbesondere gegen Zivilisten, gestellt. Die Landesregierung habe diese Stellungnahmen begrüßt, die dem Geiste der im Rahmen der Vertragsverhandlungen geschlossenen Vereinbarungen entsprächen.

Die Verhandlungen und ein Vertragsabschluss könnten nur auf der Grundlage der freiheitlich-demokratischen Grundordnung und gemeinsamer Wertegrundlagen erfolgen, teilte eine Ministeriumssprecherin mit. „Dieses Verständnis prägt den Gesamtprozess der Vertragsverhandlungen. Dazu gehört auch das klare gemeinsame Bekenntnis gegen antimuslimischen Rassismus, Antisemitismus und religiösen Extremismus.“ dpa

6 November 2024 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Religion

Schweden: Islamfeindlicher Politiker zu Haftstrafe verurteilt

von Cumali Yağmur 6 November 2024
von Cumali Yağmur

Schweden: Islamfeindlicher Politiker zu Haftstrafe verurteilt

Murat Gökmen/ dpa/ dtj

Rasmus Paludan (vorne) muss ins Gefängnis. Foto: Joel Lindhe/ZUMA Press Wire/dpa

 
 
Seit Jahren provoziert der gebürtige Däne Rasmus Paludan in Skandinavien mit islamfeindlichen Aktionen. Das bringt ihm nun eine Gefängnisstrafe ein.

Ein rechtsextremer und islamfeindlicher Politiker und Provokateur ist in Schweden wegen Volksverhetzung zu vier Monaten Gefängnis verurteilt worden. Das Amtsgericht von Malmö gab bekannt, dass der aus Dänemark stammende 42-Jährige wegen Hetze gegen eine Bevölkerungsgruppe bei zwei Zusammenkünften in der südschwedischen Stadt im Jahr 2022 sowie außerdem wegen Beleidigung belangt wird.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Politiker Rasmus Paludan bei den Vorfällen vor zwei Jahren seine Missachtung unter anderem gegenüber Muslimen zum Ausdruck gebracht habe – sein Vorgehen könne nicht als Kritik gegen den Islam oder politische Wahlkampfarbeit entschuldigt werden. Bei den Aktionen hatte er demnach auch Exemplare des Korans verbrannt. Paludan sagte der schwedischen Nachrichtenagentur TT, dass man gegen das Urteil Berufung einlegen werde.

 

Koranverbrennungen hatten im Sommer 2023 großen diplomatischen Ärger für Schweden ausgelöst und den ohnehin holprigen Weg des Landes in die NATO damals weiter erschwert. Viele der damaligen Schändungen der Heiligen Schrift des Islams gingen auf das Konto eines anderen Mannes. Paludan hatte jedoch bereits mit ganz ähnlichen Aktionen in den Vorjahren immer wieder Ärger heraufbeschworen und Unruhen ausgelöst, zunächst mit Koranverbrennungen in Dänemark, dann in Schweden. In Dänemark ist er bereits früher wegen ähnlicher Straftaten verurteilt worden.

 

Türkische Opposition und Regierung verurteilen Koran-Verbrennung in Schweden

Spread the loveAnkara spricht von „Hassverbrechen“: Eine Koran-Verbrennung in Stockholm sorgt für Empörung in der Türkei und anderen muslimischen Ländern. Für Schwedens erhofften NATO-Beitritt ist das kein gutes Zeichen. Die Verbrennung eines Korans nahe der türkischen Botschaft in Stockholm belastet die Gespräche mit der Türkei über den NATO-Beitritt Schwedens weiter. Der türkische Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu … Türkische Opposition und Regierung verurteilen Koran-Verbrennung in Schweden weiterlesen

 

 

 

 

dpa/dtj

 
 
R
 
6 November 2024 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
nhzgtrde.jpg
Kultur

Ich bin gefangen. Nicht in Ketten aus Eisen, sondern in Gedanken, die wie Schatten über mir kreisen.

von Fremdeninfo 5 November 2024
von Fremdeninfo

                                              

  Bild von: Diden Hadise Zeylan

 

Von Diden Hadise Zeylan

Frei von Deinem Bild

Ich bin gefangen.
Nicht in Ketten aus Eisen,
sondern in Gedanken, die wie Schatten
über mir kreisen.

Jeder Blick, jede Stimme,
alles, was sie sagen,
spielt sich in meinem Kopf ab,
tausend Fragen.
Bin ich gut genug?
Reicht es, wie ich bin?
Oder ist alles nur Fassade,
kein wahrer Sinn?
Ihr habt mich gemalt.
Ohne mich zu fragen,
ohne mich zu sehen,
habt ihr euer Bild von mir erschaffen.
Farbkleckse aus Vorurteilen,
Striche aus euren Erwartungen,
Konturen, die ich nie hätte füllen können.
Ihr seht nur,
was ihr sehen wollt.
Alles, was ich bin,
verdreht in euren Köpfen,
verzogen von euren Urteilen.
Habt ihr je wirklich hingesehen?
Oder nur auf das geachtet,
was in euer Bild passt?
Ich habe lange versucht,
in diesen Rahmen zu passen.
Mich kleiner gemacht,
rund geschliffen,
damit eure Ecken nicht so weh tun.
(Bsp.)
Ich rede, wenn du es willst,
schweige, wenn du es erwartest,
spiele die Rollen, die ihr mir gebt,
doch wer bin ich selbst?

Ich baute Mauern um mich herum,
dicke, hohe, aus Angst, aus Scham,
aus dem Wunsch, perfekt zu sein,
für dich, für sie, für alle.
Aber nie für mich.

Jede Tür, die ich schließe,
ist eine Flucht vor mir selbst,
vor dem Ich, das ich nicht zeige,
vor dem Ich, das nie lacht,
vor dem Ich, das sich in der Dunkelheit
verliert und sich fragt:
Wem will ich noch gefallen?
Was wäre, wenn ich die Maske abne(ä)hme,
die ich so lange trage,
und ihr seht, dass nichts Perfektes
dahinterliegt?
Nur Narben,
alte Wunden,
Angst.
Wäre ich dann frei?

(Kraftvoller)

Ich will raus,
aus diesem Käfig,
gebaut aus Erwartungen und Angst,
aus “Was werden sie denken?”
und “Was, wenn ich falle?”
Ich will fliegen.
Nicht hoch, nicht weit,
nur frei.
Frei von dem Druck,
frei von den Stimmen,
frei von mir selbst.
—— Kurze Erschöpfung——
Ich hab es versucht.
Hab versucht, euch zu zeigen,
wer ich wirklich bin,
hinter dieser Fassade,
die ihr so fest in eure Köpfe
gemeißelt habt.

Ihr habt dieses Bild von mir,
schwarz-weiß, verzerrt,
es hängt in euren Köpfen wie ein Gemälde,
das nie fertig wird.
Jede Kleinigkeit malt ihr weiter,
strichelt die Linien fester,
damit sie bloß nicht verschwinden.
Egal, was ich sage,
egal, wie laut ich schreie –
ihr hört nicht hin.
Ich hab es euch erklärt,
euch alles hingelegt,
offen, ehrlich,
keine Masken,
nur ich.
Aber ihr seht nur das,
was ihr sehen wollt.

Es spielt keine Rolle,
ob ich kämpfe oder stillschweige,
ob ich euch entgegenkomme
oder mich zurückziehe –
Kein Wort, kein Blick,
kein ehrliches Stück von mir
kann euer Urteil verändern.
Denn wenn ihr einmal entschieden habt,
dass ich bin, was ich nicht bin,
werdet ihr niemals zuhören.

(Erleichterung)
Und wisst ihr was?
Das ist okay.
Denn ich bin nicht eure Meinung.
Ich bin nicht eure Vorstellung.
Ich bin nicht das, was ihr in mir sehen wollt,
nicht das, was ihr euch ausgedacht habt.

Ich bin frei.
Frei von eurer Meinung,
frei von eurem Urteil.
Frei von dem Gift,
das eure Worte in die Welt tragen.

Ich bin nicht das Produkt eurer Fantasien,
nicht das, was ihr aus mir machen wollt.
Ich bin nicht die Fehler,
die ihr an mir seht,
nicht die Zweifel,
die ihr in mir schürt.

Eure Meinung hat keine Macht mehr über mich.
Sie fesselt mich nicht,
sie bestimmt nicht, wer ich bin.
Ich werde mich nicht beugen
unter eurem starren Blick,
der nur das findet,
was er suchen will.
Eure Wahrheit ist nicht meine.
Eure Lügen sind nicht mein Problem.
Und eure Ablehnung?
Sie ist das Gewicht,
das ich endlich abgeworfen habe.
jetzt sehe ich es klar:
Es ist nicht meine Aufgabe,
in euer Bild zu passen.
Es ist nicht meine Schuld,
wenn ich euren Erwartungen nicht gerecht werde.
Eure Farben verblassen,
eure Konturen brechen.
Und ich?
Ich bin frei.
Ich hab mich selbst gefunden,
nicht in euren Augen,
sondern in mir.
Denn die einzige Person,
die mir was zu sagen hat,
bin ich.
Und ich sage mir:
Es reicht.
Ich bin gut genug,
so wie ich bin.
Nicht perfekt,
aber echt.
Und das ist Freiheit.

Das Bild, das ihr von mir habt,
es gehört euch.
Behaltet es.
Rahmt es ein,
hängt es auf,
aber ich werde nicht mehr davor stehen
und mich fragen,
ob es mein Spiegelbild ist.
Ich bin kein Gemälde,
ich bin kein Konstrukt.
Ich bin ein Mensch,
und ich bin frei.

Von Diden Hadise Zeylan

5 November 2024 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
nbhgztr.png
Archive

AFD Großspender Henning Conle will traditionelleslehamofenrestaurand ach fsast 40 jahren in Hannover grundlos rausschmeißen

von Fremdeninfo 5 November 2024
von Fremdeninfo

                                                           

                                                                   Bild  Tandure Bezitzer Aytac

nkjuhztrded.jpg

5 November 2024 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
njkhuzgtr.jpg
Flüchtlinge

Mehr als 60 Prozent der geplanten Abschiebungen gescheitert

von Fremdeninfo 5 November 2024
von Fremdeninfo

                  Mehr als 60 Prozent der geplanten Abschiebungen gescheitert

                                                  Von :Faz

                                    

                                       Ein Mann aus Afghanistan wird von Polizisten zum Flughafen gebracht. (Archivbild) © dpa
 
 

Deutsche Polizisten haben einem Medienbericht zufolge von Januar bis September dieses Jahres fast 62 Prozent der geplanten Abschiebungen nicht vollenden können. Das gehe aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Frage der Bundestagsabgeordneten Sahra Wagenknecht (BSW) hervor, berichtete die „Neue Osnabrücker Zeitung“ am Dienstag. Demnach scheiterten zwischen Januar und September 2024 von 38.328 geplanten Abschiebungen 23.610. Das sind 61,6 Prozent.

Für das ganze Jahr 2023 lag dieser Wert bei 65,6 Prozent: Damals scheiterten 31.330 von 47.760 geplanten Abschiebungen. 2022 betrug die Quote 64,3 Prozent, 2021 waren es 60,6 Prozent.

In Deutschland können seit Langem viele Abschiebungen nicht durchgesetzt werden, etwa weil die Betroffenen untertauchen, Gerichte eine Abschiebung verbieten oder der Flug nicht durchgeführt werden kann. Im Januar 2024 hatte der Bundestag mit den Stimmen der Ampel-Fraktionen ein Gesetz für mehr und schnellere Abschiebungen abgelehnter Asylbewerber beschlossen. Es sieht insbesondere verlängerte Haftmöglichkeiten für Abschiebepflichtige und mehr Rechte der Polizei bei Durchsuchungen vor.

BSW-Chefin Sahra Wagenknecht warf Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) „Wortbruch beim Thema Abschiebungen“ vor. Scholz habe „vor einem Jahr vollmundig versprochen, dass endlich wieder Recht und Gesetz gelten und Ausreisepflichtige konsequent abgeschoben werden“, sagte Wagenknecht. Herausgekommen sei „eine Luftnummer“. „Dass selbst Straftäter oft genug im Land bleiben, ist empörend“, fuhr die BSW-Chefin fort.

Scholz hatte im Oktober vergangenen Jahres in einem Interview mit dem Magazin „Spiegel“ gesagt: „Wir müssen endlich im großen Stil diejenigen abschieben, die kein Recht haben, in Deutschland zu bleiben.“ Er fügte damals hinzu: „Wir müssen mehr und schneller abschieben.“

Wagenknecht sagte, aktuell kämen Jahr für Jahr fast zehnmal so viele nicht-schutzbedürftige Menschen nach Deutschland, wie ausreisepflichtige Personen tatsächlich abgeschoben würden. „Dieses Missverhältnis ist der Inbegriff der unkontrollierten Migration, die viele Probleme in unserem Land – von Wohnungsmangel bis zu überforderten Schulen – immer weiter verschärft.“

 

 

E
5 November 2024 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
kjiuhzgt.jpg
Archive

Türkei setzt drei Bürgermeister im kurdisch geprägten Südosten des Landes ab

von Fremdeninfo 4 November 2024
von Fremdeninfo

Türkei setzt drei Bürgermeister im kurdisch geprägten Südosten des Landes ab

                                                              Artikel von AFP
 
                                              
Die türkische Regierung hat drei Bürgermeister im mehrheitlich kurdisch geprägten Südosten des Landes von ihren Ämtern enthoben.
Die pro-kurdische Oppositionspartei DEM kritisierte dies als „Staatsstreich“
 

Die türkische Regierung hat drei Bürgermeister im mehrheitlich kurdisch geprägten Südosten des Landes von ihren Ämtern enthoben und durch staatliche Vertreter ersetzt. Die Bürgermeister der Städte Mardin und Batman sowie von Halfeti in der Provinz Sanliurfa seien am Montag entlassen worden, teilte das Innenministerium mit. Ihnen werde „Terrorismus“ vorgeworfen.

Die drei abgesetzten Bürgermeister gehören der pro-kurdischen Oppositionspartei DEM an, die früher als HDP bekannt war und der die Regierung Verbindungen zur von der türkischen Justiz verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) vorwirft, was die DEM jedoch bestreitet.

Zu den von ihren Ämtern entbundenen Bürgermeistern gehört auch das Stadtoberhaupt von Mardin, Ahmet Türk, der eine populäre Figur der kurdischen Bewegung ist und bereits in früheren Amtszeiten seines Amtes enthoben und wegen des Vorwurfs der Verbindungen zur PKK zu Haftstrafen verurteilt worden war.

Im Onlinedienst X bekräftigte der 82-Jährige am Montag, „im Kampf für Demokratie, Frieden und Freiheit nicht zurückweichen“ zu wollen.  „Wir werden nicht zulassen, dass der Wille des Volkes missbraucht wird“, erklärte er. Die DEM kritisierte die Amtsenthebungen als „Staatsstreich“ und warf der Regierung einen Angriff „auf das Recht des kurdischen Volkes, zu wählen und gewählt zu werden“ vor.

Die DEM hatte bei den Kommunalwahlen Ende März in dutzenden türkischen Gemeinden die Kommunalwahl gewonnen. Darunter waren mehrere große Städte des kurdisch geprägten Südostens des Landes, so etwa Diyarbakir, die größte Stadt der Region. Die AKP von Präsident Recep Tayyip Erdogan erlebte hingegen ein Wahldebakel.

Am vergangenen Mittwoch hatte Erdogan mit Blick auf den Konflikt mit der PKK und den Kurden von einem „historischen Fenster der Gelegenheit“ gesprochen.  Die PKK rief er auf, die „ausgestreckte Hand“ seines Bündnispartners MHP zu ergreifen.

• 1 Std.
4 November 2024 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
lkijuzh.jpg
Flüchtlinge

Polizeigewerkschaft will die Anwesenheit in Flüchtlingsheimen erfassen

von Fremdeninfo 3 November 2024
von Fremdeninfo

Polizeigewerkschaft will die Anwesenheit in Flüchtlingsheimen erfassenon

Von:  Die Welt

Regelmäßig scheitern geplante Abschiebungen. Um das zu ändern, fordert die Gewerkschaft der Polizei, täglich zu erfassen, wer in Flüchtlingsunterkünften an- oder abwesend ist. Zudem sollte die Abschiebehaft in Berlin genutzt werden.

                                                             

                                                                Abgelehnte Asylbewerber steigen am Baden-Airport in ein Flugzeug Daniel Maurer/dpa

 

In der Diskussion über die Abschiebepraxis in Berlin erneuert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) ihre Forderung nach einer verpflichtenden Erfassung der Anwesenheit in Flüchtlingsunterkünften. Um geplante Abschiebungen erfolgreich umsetzen zu können, müssten diese tagesaktuell sein und an die Ausländerbehörde gemeldet werden, so der Berliner GdP-Landeschef Stephan Weh.

Hintergrund der Forderung ist, dass geplante Abschiebungen regelmäßig scheitern, weil Polizisten ausreisepflichtige Menschen nicht an den bekannten Aufenthaltsorten antreffen. Die Menschen würden frühzeitig über soziale Medien und Messengerdienste gewarnt werden. „Wenn wir dieses Frühwarnsystem nicht abschalten, wird es nicht mehr Abschiebungen geben“, erklärte Weh im Vorfeld einer Diskussion im Innenausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses am Montag.

Aus Sicht der Gewerkschaft muss Berlin zudem die rechtlichen Möglichkeiten der Abschiebehaft und eines Ausreisegewahrsams nutzen. „Dies beinhaltet die Schaffung einer entsprechenden Liegenschaft, die über personelle und logistische Kapazitäten verfügt, um humanitäre Grundsätze zu gewährleisten“, sagte Weh. Aus seiner Sicht eignet sich dafür ein gemeinsames Zentrum mit Brandenburg am Hauptstadtflughafen BER.

Nur 42 Abschiebungen statt 330 geplanten nach Moldau

Nach Angaben des Landesamts für Einwanderung (LEA) wurden Ende August 42 Abschiebungen per Charter nach Moldau vollzogen, geplant waren laut GdP 330. Anfang September wurden demnach 10 Menschen nach Georgien abgeschoben, geplant waren 35. Vom Landesamt hieß es auf Anfrage, es erfolge „regelmäßig eine Überbuchung von Festnahmeersuchen an die Polizei Berlin“, weil die Erfahrung zeige, dass Ausreisepflichtige häufig nicht an der den Behörden bekannten Adresse angetroffen würden.

Im ersten Halbjahr 2024 gab es nach Gewerkschaftsangaben insgesamt 516 Abschiebungen, 395 davon durch Festnahmen nach Ersuchen des Landesamts für Einwanderung (LEA). Im Vorjahreszeitraum wurden demnach 635 Abschiebungen nach 487 erfolgreichen Festnahmen vollzogen. Einen wesentlichen Grund für den Rückgang um knapp 19 Prozent sieht die Gewerkschaft vor allem in der Fußball-Europameisterschaft im Sommer, die bei der Polizei Kräfte gebunden hat.

3 November 2024 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
nhgztrde.jpg
Politik

Deutsche Kolonialverbrechen: Völkermord, aus heutiger Sicht

von Fremdeninfo 1 November 2024
von Fremdeninfo

Deutsche Kolonialverbrechen: Völkermord, aus heutiger Sicht

                                        Artikel von Claudia Bröll
                                  
 
Angehörige der Stämme der Herero und Nama mit einem deutschen Soldaten, aufgenommen irgendwann zwischen den Jahren 1904 und 1908. © AFP

Nach Versöhnung hörte es sich nicht an. Deutschland sei unfähig, „Lehren aus seiner grausamen Geschichte“ zu ziehen, hatte der mittlerweile verstorbene namibische Präsident Hage Geingob im Januar auf der Plattform X mitteilen lassen. Anlass der harschen Worte war Deutschlands Haltung im Gaza-Konflikt und die Ablehnung der von Südafrika vor dem Internationalen Gerichtshof eingereichten Genozid-Klage gegen Israel.
                                      mkjuhzt.jpg
                                      Sammelbildchen eines Kaffeeersatzherstellers aus dem Jahr 1905. © epd
 
Mit „Geschichte“ meinte der namibische Präsident die deutsche Kolonialzeit in Deutsch-Südwestafrika von 1884 bis 1915 und insbesondere die Verbrechen an den Herero und Nama-Volksgruppen. Schätzungsweise 70.000 Menschen wurden zwischen 1904 und 1908 von den deutschen Truppen ermordet, verdursteten in der Omaheke-Wüste oder starben in Konzentrationslagern. Weithin werden die Gräueltaten als erster Völkermord des 20. Jahrhunderts bezeichnet.
 
                                    mkjjiuztr.jpg
          Deutsche Soldaten mit gefangenen Angehörigen des Herero-Stammes nach einem Aufstand im Jahr 1896 in der damaligen Kolonie Deutsch-Südwestafrika. © akg-images

Deutschland will 1,1 Milliarden Euro zahlen

Es ist noch nicht lange her, da schienen Deutschland und Namibia erfolgreich dieses düstere Kapitel der Vergangenheit aufgearbeitet zu haben. Beide Seiten wollten ein Exempel statuieren und legten nach sechs Jahre langen Verhandlungen eine „Gemeinsame Erklärung“ vor. Diese sieht vor, dass Deutschland den Völkermord an den Herero und Nama offiziell anerkennt, um Entschuldigung bittet und sich zu Zahlungen in einer Höhe von 1,1 Milliarden Euro verpflichtet. Über 30 Jahre hinweg soll das Geld in Entwicklungs- und Versöhnungsprojekte in Gegenden fließen, in denen vor allem Herero und Nama leben.

 

Unterschrieben ist die Erklärung bis heute nicht. Der Protest unter einigen Interessensgruppen derjenigen, mit denen sich Deutschland versöhnen will, ebbt nicht ab. Sie fordern einen Neustart der Verhandlungen, in denen Herero- und Nama-Vertreter mit am Verhandlungstisch sitzen, nicht nur in beratenden Gremien wie zuvor. Sie wollen Reparationen als „echte“ Wiedergutmachung und nicht Entwicklungsprojekte. Auch die Nachfahren der Opfer, die heute nicht mehr in Namibia leben, sollen nicht leer ausgehen. Vor einem namibischen Gericht ist seit vergangenem Jahr eine Klage gegen das Abkommen anhängig.

Unterstützung kommt auch aus dem Ausland. Den Forderungen haben sich im vergangenen Jahr einige Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen angeschlossen. Einige Rechtsexperten in Deutschland kritisieren das Abkommen, wobei es um grundsätzliche völkerrechtliche Fragen geht wie die Beteiligungsrechte indigener Völker.

 

„Man muss der deutschen Regierung zugute halten, dass sie als erste weltweit den Schritt gewagt hat und in Verhandlungen über Kolonialverbrechen eingestiegen ist“, sagt Karina Theurer, die bis vor Kurzem als Beraterin die Klage in Namibia unterstützt hat. 2015 seien die völkerrechtlichen Beteiligungsrechte und die Grundsätze zur rechtlichen Dekolonisierung noch nicht so etabliert gewesen wie heute. „Man kann sagen, dass das Verhandlungsteam von der völkerrechtlichen Entwicklung überholt wurde.“

Neuverhandlungen könnten „unendlich“ dauern

Die beiden Regierungen von Deutschland und Namibia halten trotz der Proteste an der gemeinsamen Erklärung fest. Grundsätzliche Veränderungen haben sie mehrfach ausgeschlossen. Man dürfe keine hohen Erwartungen an Neuverhandlungen knüpfen, sagte Namibias Vizepräsidentin Netumbo Nandi-Ndaitwah im Juni auf einem Treffen von traditionellen Oberhäuptern. Die könnten sich „unendlich“ hinziehen.

 

Nach den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen Ende November wird Nandi-Ndaitwah mit hoher Wahrscheinlichkeit Namibias nächste Präsidentin sein. Nach Geingobs Tod hatte der vorige Vizepräsident, der 83 Jahre alte Nangolo Mbumba, die Staatsführung übernommen, aber eine Kandidatur in der Wahl ausgeschlossen.

Bei einem Besuch in Deutschland bekräftigte Mbumba Anfang Oktober dann auch den Willen, eine Lösung zu finden. „Wir glauben, dass wir mit gutem Willen eine Formel finden können – auch wenn diese nicht perfekt ist -, die zeigt, dass das Unrecht erkannt wurde und Versöhnung oder Wiedergutmachung erfolgt ist“, sagte er in einem Interview mit der Deutschen Welle.

Hinter verschlossenen Türen wird stattdessen seit drei Jahren über ein „Addendum“ zu der Erklärung diskutiert. Darin sollen Details und Regeln für die Umsetzung des Abkommens festgelegt werden wie ein Inflationsausgleich oder die Möglichkeit, Geld zu einem späteren Zeitpunkt für Projekte nachzuschießen. So mancher wundert sich, dass sich diese Verhandlungen so lange hinziehen. Ist das Addendum möglicherweise doch mehr als ein Zusatz? Der Druck in Namibia und Deutschland wächst, bald zu einem Ergebnis zu gelangen.

Christian Schlaga hat die Verhandlungen von Beginn an aus nächster Nähe verfolgt. Der frühere deutsche Botschafter in Namibia ist heute Präsident der Deutsch-Namibischen Gesellschaft. Den „weißen Rauch“ einer Einigung sehe er noch nicht aufsteigen, sagt er. „Die große Frage ist, wie groß die Kompromissbereitschaft der Namibier ist. Es geht der namibischen Regierung offenkundig vor allem darum, die in der gemeinsamen Erklärung vereinbarte Summe von 1,1 Milliarden Euro zu erhöhen, um zumindest eine konstante Kaufkraft über die lange Zeit hinweg zu garantieren.“

„Nach jeder Einigung auf eine Summe wird sofort die Forderung nach einer höheren folgen“

Einige Herero- und Nama-Gemeinschaften fordern aber weitaus höhere Beträge, wobei es kaum möglich sein werde, eine Summe zu finden, die die Kritiker in Namibia zufriedenstellt und von Deutschland als akzeptabel betrachtet werde, sagt Schlaga. Das sei die Krux. „Nach jeder Einigung auf eine Summe wird sofort die Forderung nach einer höheren folgen.“

 

Aus seiner Sicht erweisen die verschiedenen Kritiker dem Versöhnungsanliegen einen Bärendienst. „Keine andere ehemalige Kolonialmacht ist zu so weitreichenden Schritten bereit wie Deutschland: die ausdrückliche Benennung der Verbrechen als Völkermord, die Bitte um Entschuldigung durch das Staatsoberhaupt und die Bereitstellung neuer finanzieller Mittel für die Gemeinschaften, die damals betroffen waren – und das alles mehr als 100 Jahre nach den Ereignissen.“ Es sei ein „Meilenstein“ im Bemühen, die koloniale Vergangenheit in Afrika aufzuarbeiten.

Was die Herero und Nama forderten, bestünde nicht den Praxistest, sagt Schlaga. Die Position der namibischen Regierung beispielsweise sei seit Jahren eindeutig: Sie betrachte sich als demokratisch gewählte und damit legitimierte Regierung, die für alle Namibier spreche. Verhandlungen ausländischer Regierungen mit einzelnen Volksgemeinschaften bergen aus ihrer Sicht ein hohes Risiko für die innenpolitische und gesellschaftliche Stabilität. Das sei bei einer Bevölkerung von drei Millionen Menschen aus elf Volksgruppen verständlich.

 

Kann Deutschland direkt mit Opferverbänden verhandeln?

„Es wäre eine Desavouierung der namibischen Regierung, wenn die Bundesregierung gegen ihren Willen mit einzelnen Opferverbänden direkt verhandeln würde“, sagt Schlaga. Außerdem gebe es unter den Herero und Nama erhebliche Meinungsunterschiede, sodass die Verbände weder für alle Herero noch für alle Nama sprechen könnten. „Das Problem fängt mit der Frage an, mit wem verhandelt werden soll.“

Ebenfalls verzwickt ist die Reparationsfrage, wobei es nicht zuletzt um juristische Fragen und eine mögliche Präzedenzwirkung geht. Die deutsche Regierung könne nach dem „etablierten Völkerrecht“ nur zu Reparationen verpflichtet werden, wenn man davon ausgehe, dass die deutsche Kolonialregierung die damaligen Normen des internationalen Rechts verletzt hatte und das heutige Deutschland als Rechtsnachfolger Entschädigungen leisten müsste, sagt Schlaga. „Aus Sicht Deutschlands wurde jedoch kein damals geltendes Völkerrecht verletzt, weswegen für die gemeinsame Erklärung bewusst die Formulierung ‚Völkermord aus heutiger Sicht‘ gewählt wurde.“

Mittlerweile wird der Zusatz „aus heutiger Sicht“ auch in offiziellen Stellungnahmen jedoch oft weggelassen. So erinnerte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier auf der Trauerfeier für den namibischen Präsidenten Hage Geingob an den „Abgrund aus Gräueltaten, die von deutschen Truppen während der Kolonialherrschaft verübt wurden und die in den Völkermord an den Gemeinschaften der Ovaherero und Nama vor 120 Jahren mündeten“.

Das Weglassen der drei Wörter könne jedoch weitreichende Folgen haben, die „viele in Berlin nicht sehen wollen“, warnt Schlaga. Wenn Deutschland zu Reparationen verpflichtet werde, müsse in gleicher Weise über Reparationen an die Menschen in anderen ehemaligen Kolonien oder Staaten wie Polen, Griechenland und Italien verhandelt werden. „Das würde weder dem Frieden in Namibia noch in Europa dienen.“

Eine Schule kann man nicht für eine Ethnie bauen

Individuelle Entschädigungen statt der Förderung von Entwicklungsprojekten hält der einstige Botschafter 120 Jahre nach den Ereignissen auch ohne rechtliche Verpflichtung für unmöglich. Die gemeinsame Erklärung schreibe vor, dass die Mittel in einen Sonderfonds fließen, also nicht in die allgemeine Entwicklungshilfe und nicht in den namibischen Staatshaushalt, damit Transparenz gewährleistet sei. Über die Verwendung könnten die Menschen vor Ort mitentscheiden. „Dass es sich letztlich um Projekte wie in der Entwicklungszusammenarbeit handelt, ist kaum zu umgehen, wenn man eine nachhaltige Wirkung erzielen will. Und jeder weiß, dass man eine Berufsschule oder ein Krankenhaus nicht exklusiv für eine Ethnie bauen kann.“

In Namibia spielt das Versöhnungsabkommen im aktuell laufenden Wahlkampf nur eine Nebenrolle. Ende November finden die Parlaments- und Präsidentschaftswahlen statt. Möglicher­weise warte die SWAPO-Partei, die Namibia seit 1990 allein regiert und um den Verlust der absoluten Mehrheit im Parlament bangt, die Wahl ab, bevor sie die Einigung über das Addendum verkünde, vermutet Schlaga.

Danach dürfte die neue namibische Regierung die Bundestagswahl in Deutschland 2025 im Blick haben, um das Risiko neuer Mehrheitsverhältnisse im Bundestag und eines Rechtsrucks zu vermeiden. Beide Seiten hätten ein Interesse daran, den historischen Versöhnungspakt bis dahin zu unterschreiben. Fraglich ist, ob dann auch der Streit darüber beendet sein wird.

1 November 2024 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
mjhuzt.png
Information

Erdoğan will Freilassung von PKK-Chef auf Bewährung prüfen

von Fremdeninfo 30 Oktober 2024
von Fremdeninfo

Erdoğan will Freilassung von PKK-Chef auf Bewährung prüfen

Der türkische Präsident zeigt sich offen für einen Vorstoß zur Freilassung des PKK-Chefs, wenn dieser der Gewalt abschwört. Die Türkei müsse Probleme rasch lösen.
                                                
 
PKK-Anhänger mit Bildern von Abdullah Öcalan: Die türkische Regierung erwägt eine Freilassung. © Safin Hamid/​AFP/​Getty Images

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat sich für die Prüfung eines möglichen Straferlasses für den inhaftierten Chef der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK ausgesprochen. Es sei sinnvoll, den Vorstoß seines rechtsnationalen Regierungspartners Devlet Bahçeli ohne Vorurteile zu bewerten, sagte Erdoğan. Die Türkei müsse Probleme lösen, anstatt sie zu ignorieren.

Bahçeli hatte vergangene Woche überraschend vorgeschlagen, den zu lebenslanger Haft verurteilten PKK-Chef Abdullah Öcalan auf Bewährung freizulassen, falls dieser der Gewalt abschwöre und die PKK auflöse. Öcalans Neffe übermittelte eine Botschaft Öcalans, er sei bereit, sich für den Frieden einzusetzen. Bahçelis Vorstoß war deshalb eine Überraschung, weil er für seine harte Haltung gegenüber der PKK bekannt ist.

Erdoğan fordert neuen Ansatz im Umgang mit der PKK

Die PKK kämpft seit 1984 für einen autonomen Staat im Südosten der Türkei und wird von der Türkei und ihren westlichen Verbündeten als terroristische Organisation betrachtet. Durch die Gewalt sind Zehntausende Menschen getötet worden. Der Konflikt hat tiefe Gräben in der türkischen Gesellschaft aufgerissen.

In der vergangenen Woche hatte die PKK einen Anschlag mit fünf Toten nahe der türkischen Hauptstadt Ankara für sich reklamiert. Das türkische Militär griff daraufhin kurdische Milizen in Syrien und dem Irak an.

Erdoğan sagte, angesichts der Herausforderungen im Nahen Osten sei ein neuer politischer Ansatz nötig. „Dazu ist es unerlässlich, dass wir als Land und als Nation die vor uns liegenden politischen, sozialen und wirtschaftlichen Probleme rasch lösen“, fügte er hinzu.

Öcalan wurde 1999 festgenommen und befindet sich seitdem in Isolationshaft. In der vergangenen Woche wurde ihm erstmals seit Jahren wieder Besuch gestattet.

 
 
30 Oktober 2024 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Information

Die Bedeutung von Gülen und die Fehler der Bewegung: Ercan Karakoyun im Interview

von Cumali Yağmur 29 Oktober 2024
von Cumali Yağmur

 

Die Bedeutung von Gülen und die Fehler der Bewegung: Ercan Karakoyun im Interview

 Von: dtj-online

                     Gefragter Mann derzeit: Ercan Karakoyun. Foto: privat

 
 
Fethullah Gülens Tod wird die Hizmet-Bewegung laut Ercan Karakoyun nicht erschüttern: Statt einer neuen Führungsfigur setze die Bewegung weiterhin auf dezentrale Verantwortung.

Fethullah Gülen, eine prägende Persönlichkeit der jüngeren Geschichte, ist verstorben. Gülen war ein islamischer Gelehrter, Autor und Gründer der nach ihm benannten Bewegung, die sich selbst Hizmet nennt und deren Ziele nach eigenen Angaben Bildung, interreligiöser Dialog und sozialer Dienst umfassen. Kritisch und misstrauisch beäugt wurden jedoch auch seine Verbindungen zur Politik, die schließlich in einem Zerwürfnis mit der AKP und einer Verfolgung der Bewegung mündeten. Ercan Karakoyun, Vorsitzender der Stiftung Dialog und Bildung, ist eine prominente Stimme der Bewegung in Deutschland. Im Interview spricht er über Gülens Vermächtnis, die Herausforderungen und Fehler der Hizmet-Bewegung und ihre Perspektiven für die Zukunft.

DTJ: Herr Karakoyun, können Sie uns zunächst erklären, wer Fethullah Gülen eigentlich war und warum er für viele Menschen weltweit so bedeutsam wurde?

Ercan Karakoyun: Fethullah Gülen war ein islamischer Gelehrter, Autor und spiritueller Mentor, dessen Ideen und Lehren über Jahrzehnte hinweg Millionen Menschen inspiriert haben. Ursprünglich aus der Türkei stammend, lebt er seit den späten 1990er Jahren im Exil in den USA. Sein Wirken und seine Lehren, die unter dem Begriff „Hizmet“ – türkisch für Dienst – bekannt sind, haben Anhänger weltweit ermutigt, sich für Bildung, interreligiösen Dialog und soziale Verantwortung einzusetzen. Sein Einfluss ist besonders in den Bereichen Bildung, Medien und interreligiöse Zusammenarbeit spürbar, wo er als Brückenbauer und Verfechter einer weltoffenen Islaminterpretation geschätzt wird.

Gülen hat sich stets als Verfechter von Toleranz und Frieden dargestellt. Welche konkreten Lehren vertritt er, und warum finden sie so große Resonanz?

Die Kernlehre von Fethullah Gülen basiert auf den Prinzipien des Friedens, der Toleranz und des Dialogs. Er setzt sich für eine moderne und weltoffene Interpretation des Islam ein, die sich mit Wissenschaft, Bildung und demokratischen Werten vereinen lässt. Für Gülen sind Bildung und Wissen essenziell, um zur Entwicklung einer friedlicheren Gesellschaft beizutragen. Er fordert seine Anhänger auf, sich sozial zu engagieren und dabei Brücken zwischen Kulturen und Religionen zu bauen. Durch seine Botschaft motivierte er seine Anhänger dazu, Bildungseinrichtungen, soziale Einrichtungen und Dialogzentren zu gründen, die für das Wohl der gesamten Gesellschaft arbeiten.

In Deutschland engagieren sich Hizmet-Anhänger auch aktiv. Welche Rolle spielt die Bewegung hierzulande, und wie stark ist ihr Einfluss?

In Deutschland engagieren sich Hizmet-Anhänger in verschiedenen gemeinnützigen Projekten, die auf Gülens Ideale der Bildung, des Dialogs und der gesellschaftlichen Verantwortung aufbauen. Dazu gehören Schulen, Nachhilfezentren, Kulturvereine und Dialogzentren, die darauf abzielen, das gegenseitige Verständnis zwischen unterschiedlichen ethnischen und religiösen Gruppen zu fördern. Es gibt auch zahlreiche Veranstaltungen, bei denen der interkulturelle Austausch im Vordergrund steht und die die gesellschaftliche Partizipation stärken sollen. Hizmet versteht sich als Brücke zwischen der muslimischen und der nicht-muslimischen Gesellschaft und versucht, Vorurteile abzubauen und gemeinsame Werte hervorzuheben.

Die türkische Regierung beschuldigt die Bewegung, den Putschversuch von 2016 angeführt zu haben. Kritiker sehen die Bewegung als politischen Akteur. Wie reagieren Sie auf diese Vorwürfe?

Diese Anschuldigungen wurden wiederholt, jedoch gibt es bis heute keine stichhaltigen Beweise dafür. Der Präsident des deutschen Bundesnachrichtendienstes, Bruno Kahl, hat dies ebenfalls infrage gestellt und betont, dass es keine belastbaren Belege für eine Verwicklung der Hizmet-Bewegung in den Putschversuch gibt. Stattdessen sehen wir, dass Menschen weltweit verfolgt werden, nur weil sie zur Hizmet-Bewegung gehören oder als Sympathisanten betrachtet werden. Das zeigt deutlich, dass es nicht wirklich um den Putsch geht, sondern darum, eine muslimische Bewegung zu unterdrücken, die andere Ansichten und Ideale vertritt als die derzeitige türkische Regierung.

In der Vergangenheit galten Gülen und Erdoğan als Verbündete. Wie konnte es zu solch einem tiefen Bruch zwischen ihnen kommen?

In der Tat, in den Anfangsjahren unterstützten viele Menschen in der Hizmet-Bewegung Erdoğans Demokratisierungskurs. Damals war die Hoffnung groß, dass die Türkei sich in Richtung mehr Freiheit und Rechtsstaatlichkeit entwickeln würde. Leider wurde erst später klar, dass Erdoğan sich immer weiter von der Demokratie entfernte. Aus dieser Zeit entstand das Bild eines Bündnisses, doch die Bewegung vertrat zunehmend eine andere politische Haltung als Erdoğan, besonders bei Themen wie Demokratie und Freiheitsrechte.

Während Erdoğan immer mehr auf Machtzentralisierung und Unterdrückung setzte, verfolgte Hizmet weiterhin Werte wie Dialog statt Hass, Toleranz statt Unterdrückung und Freiheit statt Verfolgung. Diese grundlegenden Unterschiede führten letztendlich zum Bruch. Die anschließende Verfolgung der Bewegung intensivierte sich, und der gescheiterte Putsch im Jahr 2016 lieferte Erdoğan einen Vorwand, um gegen die Hizmet-Bewegung und viele andere Kritiker vorzugehen. Das hält bis heute an.

Auch in Deutschland gibt es Stimmen, die Hizmet vorwerfen, sektenähnliche Strukturen zu haben und intransparent zu sein. Was entgegnen Sie diesen kritischen Stimmen?

Dieser Vorwurf entsteht oft aus Unkenntnis und Missverständnissen. Hizmet ist keine geschlossene Organisation mit strikten Hierarchien oder dogmatischen Strukturen, sondern eine offene, dezentrale Bewegung. Die Mitglieder sind in ihrem Engagement freiwillig und eigenständig. Es gibt keine zentrale Kontrolle, keine strikten Vorgaben und auch keine „Glaubensprüfung“. Stattdessen steht es jedem frei, auf seine eigene Weise und im Rahmen seiner eigenen Überzeugungen zur Bewegung beizutragen.

Ein weiterer Punkt ist die Transparenz der Hizmet-Arbeit: Bildungseinrichtungen, Dialogzentren und Vereine agieren transparent und im Dialog mit der Gesellschaft. Sie arbeiten nicht im Verborgenen, sondern als Teil der Gesellschaft, um Brücken zu bauen und gesellschaftlichen Mehrwert zu schaffen. Der Vergleich mit sektenähnlichen Strukturen hält einer genaueren Betrachtung daher nicht stand.

 

Was wird aus der Hizmet-Bewegung nach dem Tod Fethullah Gülens? Glauben Sie, dass die Bewegung ohne ihren Gründer Bestand haben kann?

Die Zukunft der Hizmet-Bewegung liegt in den Händen der Menschen, die sich weiterhin für Frieden, Gerechtigkeit, Bildung und interkulturellen Dialog einsetzen. Gülens Lehren und sein Vermächtnis werden durch das Engagement aller, die sich der Bewegung verschrieben haben, lebendig bleiben. Hizmet ist mehr als eine einzelne Person – es ist eine weltweite Gemeinschaft, die sich dem Dienst an der Menschheit und der Förderung universeller Werte verpflichtet hat. In diesem Sinne bleibt die Bewegung auch nach seinem Ableben stark und engagiert.

Gerüchten zufolge soll Ekrem Dumanlı, ein enger Vertrauter Gülens, seine Nachfolge antreten. Können Sie das bestätigen?

Ich denke, dass es überhaupt keinen Nachfolger für Fethullah Gülen geben wird. Die Hizmet-Bewegung setzt traditionell auf eine dezentrale Führung und kollektive Entscheidungsfindung, ohne eine einzelne Person in den Mittelpunkt zu stellen. Das wird sich auch nach dem Ableben Gülens nicht ändern.

Ekrem Dumanlı, der als ehemaliger Chefredakteur der Zeitung Zaman eine bedeutende Rolle im Medienbereich der Bewegung innehatte, besitzt zwar ein gewisses Ansehen, doch seine Position wird sich voraussichtlich nicht wesentlich verändern. Die Leitung und Ausrichtung der Hizmet-Bewegung bleibt somit in der Verantwortung eines größeren Kollektivs, das Entscheidungen im Einklang mit den Grundwerten der Bewegung trifft.

Die Hizmet-Bewegung wird dafür kritisiert, in der Vergangenheit zu viel Macht in staatlichen Institutionen gesucht zu haben. Würden Sie im Rückblick sagen, dass dies ein Fehler war?

Die Hizmet-Bewegung wurde häufig dafür kritisiert, ihre gesellschaftlichen Ziele zu stark im Bereich der staatlichen Institutionen verfolgt zu haben. Diese Einbindung wurde zunehmend und auch zurecht als Machtanspruch interpretiert und hat der Bewegung, vor allem in der Türkei, erheblich geschadet. Um solche Fehler in Zukunft zu vermeiden, haben wir intensiv an den Grundwerten der Hizmet-Bewegung gearbeitet. Unser Ziel ist es, grundlegende Spielregeln zu formulieren, die das Engagement in der Bewegung leiten.

Diese Prinzipien basieren auf zentralen Werten wie Menschenrechten, Rechtsstaatlichkeit und ethischem Handeln. Sie umfassen auch Geschlechtergerechtigkeit und die klare Trennung von Staat und Religion. Durch eine stärkere Fokussierung auf Transparenz, die Zivilgesellschaft und Bildung wollen wir sicherstellen, dass sich das Engagement der Hizmet-Bewegung zukünftig auf diese Grundwerte ausrichtet und Vertrauen schafft.

Hizmet hatte einst eine breite Anhängerschaft in der Türkei. Heute jedoch scheint die Bewegung, selbst außerhalb des Regierungslagers, verhasst zu sein. Wie erklären Sie sich diese Ablehnung? Und wie könnte Ihrer Meinung nach eine Versöhnung aussehen?

In der Türkei herrscht eine intensive Antipropaganda gegen die Hizmet-Bewegung, die nicht nur in regierungsnahen Medien, sondern auch in vielen unabhängigen Kanälen präsent ist, da die Medien aus Angst vor Repressionen oft dem vorgegebenen Meinungsbild folgen. Der Fall des Yeni Asya-Chefredakteurs, der verhaftet wurde, weil er eine Beileidsmitteilung für Fethullah Gülen schrieb, zeigt, wie stark die Atmosphäre von medialen Hetzkampagnen geprägt ist. Unter diesen Umständen ist es derzeit schwierig, in der Türkei eine positive Wahrnehmung für die Hizmet-Bewegung zu erzeugen.

Ich denke aber auch, dass das Bild in der Öffentlichkeit täuscht. Ich bin überzeugt, dass es weiterhin mehrere Millionen Menschen in der Türkei gibt, die Hizmet und ihre Werte sympathisch finden. Aufgrund der Repressionen haben jedoch auch sie Angst, ihre Unterstützung offen auszudrücken. Langfristig könnte ein positiveres Bild gesamtgesellschaftlich durch einen Wandel hin zu mehr Normalität in der Türkei erreicht werden. Wenn die Meinungsfreiheit, die Rechtsstaatlichkeit und die Unabhängigkeit der Justiz wieder gestärkt wird, kann die Hizmet-Bewegung durch Transparenz und Öffentlichkeitsarbeit zeigen, für welche Werte sie steht. Dieser Prozess wird aber Zeit benötigen.

Ercan Karakoyun ist Vorsitzender der Stiftung Dialog und Bildung, die über die Ursprünge, die Entwicklung und die Aktivitäten der Gülen-Bewegung in Deutschland sowie über die Ideen und die Arbeit Fethullah Gülens informiert. Er setzt sich seit vielen Jahren für interkulturellen Dialog und Bildungsarbeit ein. Als Mitgründer und Kuratoriumsmitglied des House of One engagiert er sich zudem für ein interreligiöses Bet- und Lehrhaus der drei monotheistischen Religionen.

29 Oktober 2024 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Neuere Beiträge
Ältere Beiträge

Beliebte Artikel

  • Statistik: Bürgergeld-Bezieher nach Nationalitäten – Stand Anfang 2025

    22 Juli 2025
  • Appell für Gerechtigkeit: Frauen der AABF wehren sich gegen Willkür und Rechtsbrüche

    4 Dezember 2025
  • Journalist und Aktivist Hakan Tosun stirbt nach brutalem Angriff

    14 Oktober 2025
  • Der Löwenanteil -Para _Şêr

    19 August 2025
  • Begegnungen am Radweg: Eine Geschichte von Mensch, Natur und einem besonderen Rabenfreund

    23 August 2025

Unser Team

Cumali Yağmur

Verantwortliche Redaktor

Ayşe Eker

Ayşe Eker

Redaktorin

Erdoğan Sedef

Erdoğan Sedef

Redaktor

Rojin Erten

Rojin Erten

Redaktor

Can Taylan Tapar

Can Taylan Tapar

Redaktor

Halit Yaşar Demirbağ

Halit Yaşar Demirbağ

Redaktor

Zeynep Hayır

Zeynep Hayır

Redaktorin

Kategorien

  • Allgemein
  • Archive
  • Impressum
  • Politik
  • Religion
  • Flüchtlinge
  • Kultur
  • Frauen
  • Jugend
  • Salafismus
  • Veranstaltungen
  • Information
  • Rassismus
  • Antisemitismus
  • Fremdenfeindlichkeiten
  • Bildung
  • Featured

Neueste Artikel

  • DIE LOKALE VERWALTUNGSERFAHRUNG VON FATSA IST DAS MODELL DER DIREKTEN DEMOKRATIE FÜR DIE TÜRKEI DER ZUKUNFT

    11 Juli 2026
  • Cerkez yazar Ahmet telliyi kayip ettik

    11 Juli 2026
  • Brennpunkt Marstall: Die angespannte Lage in Hannovers Innenstadt

    10 Juli 2026
  • Bis 2029: Ausstellung erinnert weiter an den Anschlag auf die Keupstraße

    10 Juli 2026
  • Fall Iri: CDU wirft Landesregierung Verschleppungstaktik vor

    10 Juli 2026

Über uns

Die „Fremden“ Info-Zeitung ist eine in Niedersachsen ansässige Redaktion, die sich auf die rechtlichen, politischen und sozialen Angelegenheiten von Einwanderern und Flüchtlingen konzentriert. Wir beobachten und analysieren relevante Entwicklungen in der Region Hannover und vertreten die Interessen von Mitbürgern mit Migrations- und Fluchthintergrund bei Behörden, Verbänden und politischen Parteien.

Die Bürgermeisterwahl in Hannover könnte ein spannender Wahlkampf werden.“

22 März 2026

Neueste Artikel

Alice Schwarzer und ihre Haltung zur AfD
19 Februar 2026
Deutschland-Monitor: Einheitspartei und starker Führer? Nicht wenige sagen ja
19 Februar 2026
Strukturelle Krise in der deutschen Wirtschaft und wachsende Besorgnis
19 Februar 2026

Hervorgehoben

Statistik: Bürgergeld-Bezieher nach Nationalitäten – Stand Anfang 2025
22 Juli 2025
Appell für Gerechtigkeit: Frauen der AABF wehren sich gegen Willkür und Rechtsbrüche
4 Dezember 2025
Journalist und Aktivist Hakan Tosun stirbt nach brutalem Angriff
14 Oktober 2025
  • Startseite
  • Anmelden
  • Über uns
  • Kontakt
  • Datenschutzerklärung
  • Newsletter
  • Impressum
Fremdeninfo
  • Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung