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4 Februar 2026 0 Kommentare
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Religion

Verbot wurde geprüft – Kalifat-Demo von „Muslim Interaktiv“ findet am Samstag erneut in Hamburg statt

von Fremdeninfo 8 Mai 2024
von Fremdeninfo

         

Verbot wurde geprüft – Kalifat-Demo von „Muslim Interaktiv“ findet am Samstag erneut in Hamburg statt

                 Geschichte von dpa

                                            

 

 

 

 

                                                   

                                                        Kalifat-Demo auf dem Steindamm in Hamburg. IMAGO/Blaulicht News © IMAGO/Blaulicht News

 

Trotz Protests kann eine weitere angekündigte Demo der Gruppe Muslim Interaktiv stattfinden. Es soll aber strengere Auflagen geben als bei der vorigen Versammlung.

Eine weitere angekündigte Demonstration der als extremistisch eingestuften Gruppe „Muslim Interaktiv“ darf am kommenden Samstag in Hamburg stattfinden, wird aber mit strengen Auflagen belegt. Das sagte Hamburgs Polizeipräsident Falk Schnabel am Dienstag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz von Polizei, Innenbehörde und Verfassungsschutz zum Umgang mit der extremistischen Gruppierung und ihren Versammlungen.

„Ein Verbot wird sich rechtlich nicht halten lassen“

Ein mögliches Versammlungsverbot sei wie schon vor der Demonstration der Gruppe am 27. April intensiv geprüft worden, führte Schnabel aus. Dazu sei auch Videomaterial von der vorangegangenen Kundgebung ausgewertet worden. „Ein Verbot wird sich rechtlich nicht halten lassen“, fasste Schnabel die Ergebnisse zusammen. Wie schon im April solle es aber die Auflagen geben, dass nicht zur Gewalt aufgerufen und das Existenzrecht Israels nicht geleugnet werden dürfe. Als zusätzliche Auflage solle auch die Forderung eines Kalifats auf deutschem Boden nicht erlaubt werden. 

Bei der ersten Kundgebung Ende April, die von Muslim Interaktiv organisiert worden war, hatten rund 1000 Demonstranten eine ihrer Meinung nach islamfeindliche Politik und Medienberichterstattung in Deutschland aggressiv angeprangert. Außerdem wurde ein Kalifat als Lösung gesellschaftlicher Probleme gefordert. Der Aufmarsch hatte bundesweit Empörung ausgelöst.

8 Mai 2024 0 Kommentare
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Archive

Integrationssenatorin pocht auf Bargeld für Geflüchtete

von Fremdeninfo 8 Mai 2024
von Fremdeninfo

                    Integrationssenatorin pocht auf Bargeld für Geflüchtete

                     Geschichte von dpa

                                             

                                        Cansel Kiziltepe (SPD), Senatorin für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung,
                                      spricht bei einer Pressekonferenz in der Mensa auf dem Campus Efeuweg. © Britta Pedersen/dpa

 

Berlins Integrationssenatorin Cansel Kiziltepe stemmt sich gegen eine enge Begrenzung der verfügbaren Bargeldhöhe bei der geplanten Bezahlkarte für Flüchtlinge. «Es entspricht nicht meinem Verständnis einer humanitären Flüchtlingspolitik, dass Geflüchtete nur 50 Euro Bargeld bekommen sollen. Das ist menschenverachtend», sagte die SPD-Politikerin am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur.

«Der Bargeldbetrag muss Gleichberechtigung und Teilhabe ermöglichen und rechtssicher festgelegt werden», sagte sie weiter. Geflüchtete sollten mit der Bezahlkarte selbst entscheiden können, wann sie mit Karte zahlen oder mit Bargeld.

«Ich setze mich dafür ein, dass geflüchtete Menschen in Berlin auch weiterhin das Geld, das ihnen zusteht, zu 100 Prozent selbstbestimmt und ohne Reglementierung verwenden können, auch in Form von Bargeld.» Denn diese Menschen seien aufgrund ihrer finanziellen Lage umso mehr auf Bargeld angewiesen, etwa bei Einkäufen auf Wochen- und Flohmärkten.

Bund und Länder hatten sich im November 2023 darauf verständigt, dass Asylbewerberinnen und Asylbewerber künftig einen Teil der staatlichen Leistungen zum Lebensunterhalt als Guthaben erhalten und nicht mehr als Bargeld. Damit soll unter anderem verhindert werden, dass Migranten Geld an Schlepper oder Familie und Freunde im Ausland überweisen. Viele Details der Bezahlkarte sind noch offen, jedes Bundesland kann Einzelheiten in eigener Regie festlegen.

In Brandenburg hat mit Märkisch-Oderland ein erster Landkreis Nägel mit Köpfen gemacht: Dort dürfen sich Geflüchtete über die bundesweit einsetzbare Chipkarte höchstens 50 Euro Bargeld pro Kopf und Monat als eine Art Taschengeld auszahlen lassen. Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) lehnt die 50-Euro-Grenze strikt ab, weil das die Integration behindere. In der rot-schwarz-grünen Koalition in Potsdam gibt es wegen der Karte Streit.

«Ich verfolge die unsägliche Debatte um die Bargeldhöhe für die Bezahlkarte für geflüchtete Menschen mit Sorge», sagte Kiziltepe. Diese Debatte löse kein einziges Problem. «Zum Glück gibt es in Brandenburg mit Sozialministerin Ursula Nonnemacher eine Stimme der Vernunft.» Die Bezahlkarte sei kein Selbstzweck und sei nicht geeignet, um mit ihr die Zuwanderung zu steuern, wie es manche Politiker immer wieder gern behaupteten, so Kiziltepe.

Berlin beteiligt sich an einem länderübergreifenden Vergabeverfahren für die Bezahlkarte. Wenn die Ergebnisse vorliegen, voraussichtlich im Sommer, entscheidet der schwarz-rote Senat über die Einführung. Zuvor müssen laut Integrationsverwaltung noch die genauen Kriterien für die Karte festgelegt werden. Vor diesem Hintergrund sei es nicht wahrscheinlich, dass die Bezahlkarte noch in diesem Jahr in Berlin eingeführt werde, hieß es aus Kiziltepes Ressort.

8 Mai 2024 0 Kommentare
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Religion

Jeder zweite angehende Islam-Lehrer lehnt Israels Existenz ab

von Fremdeninfo 8 Mai 2024
von Fremdeninfo

               Jeder zweite angehende Islam-Lehrer lehnt Israels Existenz ab

                                              Geschichte von Frederik Schindler/ Wldt

 

Künftige islamische Religionslehrer an Schulen vertreten häufig islamistische, antiwestliche und antisemitische Positionen, wie eine aktuelle Studie zeigt. So denkt ein Drittel etwa, Juden hätten zu viel Macht.

                                              

                                                                  icture alliance/dpa © Bereitgestellt von WELT

 

 

 

 

 

Die erste bundesweite Studie über die Einstellungen und Werte angehender islamischer Religionslehrer und Theologen hat beunruhigende Ergebnisse hervorgebracht. Ein relevanter Teil der Studenten Islamischer Religionspädagogik und Islamischer Theologie vertritt islamistische, antiwestliche und antisemitische Positionen. In den Studiengängen werden Islam-Lehrer für den bekenntnisorientierten Schulunterricht, Sozialarbeiter, Seelsorger und Wissenschaftler ausgebildet.

Für die Untersuchung haben die Religionspsychologin Sarah Kaboğan vom Exzellenzcluster Religion und Politik der Universität Münster sowie der Sozialwissenschaftler und islamische Religionspädagoge Abdulkadir Şenel vom dortigen Zentrum für Islamische Theologie 252 Studenten an allen elf Universitäten befragt, an denen man diese beiden Fächer studieren kann. Damit wurden etwa elf Prozent aller Studenten dieser Fächer befragt. Die Studie wurde bereits Ende März im „British Journal of Religious Education“ veröffentlicht.

Die Autoren beschreiben die Studenten als zukünftige „Multiplikatoren des Islam in Deutschland“. Knapp 60 Prozent der angehenden islamischen Religionslehrer und Theologen stimmen demnach der Aussage eher oder voll und ganz zu, dass „der Westen für die schlechten Zustände in vielen islamischen Ländern verantwortlich“ sei. Rund 47 Prozent stimmen eher oder vollends zu, dass der Staat Israel „keine Existenzberechtigung“ habe. Über ein Drittel stimmt eher oder uneingeschränkt zu, dass Juden „zu viel Macht und Einfluss in der Welt“ hätten.

Ein Viertel der Befragten habe fundamentalistisches Weltbild

Die Studie stuft knapp ein Viertel der Befragten als „Personen mit einer umfassenden fundamentalistischen Weltanschauung“ ein. Diese Befragten bejahen alle vier der folgenden Aussagen: „Es gibt nur eine wahre Religion“, „Das Befolgen der Gebote meiner Religion ist mir wichtiger als die Gesetze des Staates, in dem ich lebe“, „Nur der Islam ist in der Lage, die Probleme unserer Zeit zu lösen“ und „Die Muslime sollten sich um eine Rückkehr zu einer Gesellschaftsordnung bemühen, wie sie zur Zeit des Propheten Mohammed herrschte“.

Ähnlich hohe Zustimmungswerte erhielten Aussagen der abgefragten Islamismus-Skala. Demnach befürworten rund 22 Prozent eine Islamisierung der Politik („Der Islam sollte die einzige und höchste politische Autorität sein“), rund 23 Prozent eine islamistische Geschlechterordnung („Die Gesellschaft wäre besser dran mit einer strikteren Trennung von Männern und Frauen“) und 25 Prozent eine Islamisierung des Rechtssystems („Die islamischen Gesetze der Scharia, die Handlungen wie Ehebruch oder Homosexualität hart bestrafen, sind viel besser als die deutschen Gesetze“).

Immerhin zehn Prozent stimmen der Aussage zu, dass Muslime „weltweit unterdrückt“ würden und sich deshalb „mit Gewalt verteidigen“ müssten; immerhin sechs Prozent sehen es als „Pflicht eines jeden Muslims“ an, „Ungläubige zu bekämpfen und den Islam weltweit zu verbreiten“.

Die Münsteraner Wissenschaftler Kaboğan und Şenel befragten die Studenten auch nach der Gleichberechtigung der Geschlechter. Über die Hälfte ist der Ansicht, dass Händeschütteln zwischen Männern und Frauen vermieden werden sollte. Ein Fünftel ist überzeugt, dass Männer berufstätig sein sollten, während Frauen sich um den Haushalt kümmern sollten. 98 Prozent lehnen es hingegen ab, dass Frauen geschlagen werden können.

Frauen weisen bei der Gleichberechtigung der Geschlechter signifikant höhere und beim Islamismus niedrigere Werte auf als Männer. Demokratische Werte wie Meinungs-, Presse- und Religionsfreiheit sowie garantierte Minderheitenrechte seien sowohl von Männern als auch von Frauen „stark und relativ einheitlich bejaht“ worden, heißt es in der Studie weiter.

Über zwei Drittel der Befragten fühlt sich durch den deutsch-türkischen Moscheeverband Ditib vertreten, knapp 59 Prozent von der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG). Ditib untersteht der türkischen Religionsbehörde Diyanet, die wiederum unmittelbar dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan unterstellt ist. Die IGMG wird vom Verfassungsschutz im Bereich Islamismus beobachtet. Ideologische Leitfigur des Verbands ist der frühere türkische Ministerpräsident Necmettin Erbakan, der zahlreiche antisemitische Schriften veröffentlicht hat. Die Studienautoren stellen fest, dass islamische Verbände mit religiös-orthodoxen Vorstellungen „erheblichen Einfluss“ auf das Studium und die Karriere der Studenten ausübten.

Die Studie zeigt außerdem „eine leichte Tendenz zur Ablehnung der Reformorientierung“. Die Autoren definieren Reformorientierung als gekennzeichnet durch ein symbolisches – und damit kein wörtliches und ahistorisches – Verständnis des Korans, die Kontextualisierung des Islams in Europa, gleichberechtigte Beziehungen zu Nicht-Muslimen und Homosexuellen sowie zwischen den Geschlechtern und eine kritische Reflexion über das Gewaltpotenzial des Islams.

Für die Untersuchung hatten Studenten Islamischer Religionspädagogik und Theologie aller elf Universitäten in Deutschland eine Einladung erhalten. Sie wurden bereits zwischen April und Juni 2022 online befragt. Rund drei Viertel der Befragten ist weiblich, was der Geschlechterverteilung in den Studiengängen entspricht. Rund 90 Prozent sind in Deutschland geboren; rund 95 Prozent haben einen Migrationshintergrund, also nach Deutschland zugewanderte Eltern oder Großeltern. Davon sind rund 68 Prozent der Familien türkischer und acht Prozent marokkanischer Herkunft.

8 Mai 2024 0 Kommentare
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Archive

Türkischer Liefer-Gigant Getir zieht sich nicht nur aus Deutschland zurück

von Fremdeninfo 8 Mai 2024
von Fremdeninfo

Türkischer Liefer-Gigant Getir zieht sich nicht nur aus Deutschland zurück

 Von: dpa

Bald wohl ein seltenes Bild: Ein Lieferfahrer des türkischen Lieferdienstes „Getir“ fährt mit seinem Fahrrad durch Berlin. Foto: Michael Kappeler/dpa

 
Die Expansion von Getir suchte vor wenigen Jahren ihresgleichen, besonders während der Pandemie. Nun geht es wieder in die andere Richtung. Künftig will sich der Lebensmittel-Bringdienst auf seinen Kernmarkt konzentrieren.

Der türkische Lebensmittel-Bringdienst Getir zieht sich vom deutschen Markt komplett zurück. „Das Unternehmen wird sich auf seinen Kernmarkt in der Türkei konzentrieren, wo es das größte Potenzial für langfristiges, nachhaltiges Wachstum sieht“, teilte Getir am Montag mit. Der Anbieter gibt auch sein Geschäft in Großbritannien, den Niederlanden und den USA auf. Mit einer neuen Finanzierungsrunde will Getir nun seine Marktposition in der Türkei ausbauen. Lediglich sieben Prozent des Gesamtumsatzes seien in Ländern außerhalb der Türkei erbracht worden, hieß es weiter.

Wie viele Beschäftigte aufgrund der Neuausrichtung ihre Arbeit verlieren, wurde am Montag zunächst nicht bekannt. In Deutschland sollen zwischen 1200 und 1300 Personen betroffen sein, heißt es auf spiegel.de. Voraussichtlich bis Mitte Mai würden Getirs Fahrradkuriere von deutschen Straßen verschwinden. Das Unternehmen dankte allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren „Einsatz und harte Arbeit“.

Markt gilt vor allem aufgrund der geringen Marge als hart umkämpft

Bereits in der vergangenen Woche gab es Medienberichte, wonach Getir vom deutschen Markt verschwinden werde. Im umkämpften sogenannten Quick-Commerce-Geschäft, also dem Liefern von Supermarktprodukten innerhalb weniger Minuten, hatte Getir Ende 2022 den angeschlagenen Konkurrenten Gorillas in Deutschland übernommen. Im Sommer 2023 verkündete das Unternehmen dann den Rückzug aus Spanien, Portugal und Italien. Wenige Wochen später strich Getir Tausende Stellen. Damals hieß es, das Unternehmen wolle das Geschäft in Europa vor allem auf Deutschland konzentrieren.

 

Der Markt gilt vor allem aufgrund der geringen Marge als hart umkämpft. In der Corona-Pandemie boomte dieses Geschäft, vor allem junge Menschen in Großstädten nutzten die neuen Liefermöglichkeiten. Danach ging das Interesse spürbar zurück.

 

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Türkei stellt Handel mit Israel ein – und will sich Völkermord-Klage anschließe

8 Mai 2024 0 Kommentare
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Politik

Grünes Vorstandsmitglied fordert bundesweites AfD-Verbot

von Fremdeninfo 7 Mai 2024
von Fremdeninfo

                   Grünes Vorstandsmitglied fordert bundesweites AfD-Verbot

 

                                    

                                                 Pia Schellhammer © Harald Tittel/dpa/Archivbild

 

In der Debatte über ein Verbotsverfahren gegen die AfD haben die Grünen in Rheinland-Pfalz Position bezogen. Sie haben eine klare Meinung.

Mainz – Die rheinland-pfälzische Fraktionsvorsitzende der Grünen, Pia Schellhammer, hat nach den Angriffen auf Politiker im Wahlkampf ein bundesweites Verbot der AfD gefordert. In ihrer Funktion als Mitglied des erweiterten Parteivorstands sagte Schellhammer dem SWR in Mainz, die zunehmende Gewalt im Wahlkampf sei das Ergebnis einer fatalen Verrohung des politischen Diskurses. Fraktionssprecher Claudius Ruch bestätigte Schellhammers Forderung. Von der Landespartei war zunächst keine Stellungnahme zu bekommen.

Als Beispiel nannte Schellhammer, es gebe aktuell mehr Anfeindungen von Politikern als früher und eine systematische Zerstörung von Wahlplakaten. Verantwortlich dafür sei die AfD, sie sei die „Kommandozentrale für Hass und Hetze“. Deshalb sollten die Sicherheitsbehörden beginnen, Vorbereitungen für ein AfD-Verbotsverfahren zu treffen.

isher werden drei ostdeutsche Landesverbände der AfD vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestuft. Auf Bundesebene wird die Partei bislang als Verdachtsfall geführt.

Das nordrhein-westfälische Oberverwaltungsgericht in Münster wird im Berufungsverfahren zwischen der AfD und dem Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) am kommenden Montag ein Urteil verkünden. Die AfD wehrt sich in dem Verfahren dagegen, dass der Verfassungsschutz die gesamte Partei als extremistischen Verdachtsfall führt.

In erster Instanz hatte das Verwaltungsgericht Köln den Verfassungsschützern Recht gegeben: Die Richter sahen ausreichend Anhaltspunkte für verfassungsfeindliche Bestrebungen innerhalb der AfD. Weil das Bundesamt seinen Sitz in Köln hat, sind die Gerichte in NRW zuständig. Die Linke hatte nach dem Angriff auf den SPD-Politiker Matthias Ecke in Dresden erneut ein mögliches Verbot der AfD ins Gespräch gebracht. Es sei vor allem die extreme Rechte, die versuche, ein Klima der Angst zu erzeugen, sagte Linken-Chef Martin Schirdewan am Montag in Berlin. „Wir fordern ganz konkret, das AfD-Verbot zu prüfen und sehr ernsthaft zu prüfen.“ Die AfD-Jugendorganisation Junge Alternative solle auf jeden Fall verboten werden.

Kommandozentrale für Hetze“ – Grüne macht AfD für Gewalt gegen Politiker verantwortlich

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Erst kürzlich wurden mehrere Politiker körperlich angegriffen. Für die Grünen-Fraktionsvorsitzende in Rheinland-Pfalz, Pia Schellhammer, trägt die AfD Verantwortung für die zunehmende Gewalt im Wahlkampf. imago/Torsten Silz © imago/Torsten Silz

Erst kürzlich wurden mehrere Politiker körperlich angegriffen. Für die Grünen-Fraktionsvorsitzende in Rheinland-Pfalz trägt die AfD Verantwortung für die zunehmende Gewalt im Wahlkampf.

Die rheinland-pfälzische Fraktionsvorsitzende der Grünen, Pia Schellhammer, hat nach den Angriffen auf Politiker im Wahlkampf ein bundesweites Verbot der AfD gefordert.

In ihrer Funktion als Mitglied des erweiterten Parteivorstands sagte Schellhammer dem SWR in Mainz, die zunehmende Gewalt im Wahlkampf sei das Ergebnis einer fatalen Verrohung des politischen Diskurses.

Fraktionssprecher Claudius Ruch bestätigte Schellhammers Forderung. Von der Landespartei war zunächst keine Stellungnahme zu bekommen.

Schellhammer macht AfD für Gewalt im Wahlkampf verantwortlich

Als Beispiel nannte Schellhammer, es gebe aktuell mehr Anfeindungen von Politikern als früher und eine systematische Zerstörung von Wahlplakaten.

Verantwortlich dafür sei die AfD, sie sei die „Kommandozentrale für Hass und Hetze“. Deshalb sollten die Sicherheitsbehörden beginnen, Vorbereitungen für ein AfD-Verbotsverfahren zu treffen.

Drei AfD-Landesverbände gelten als gesichert rechtsextrem

Bisher werden drei ostdeutsche Landesverbände der AfD vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestuft. Auf Bundesebene wird die Partei bislang als Verdachtsfall geführt.

Das nordrhein-westfälische Oberverwaltungsgericht in Münster wird im Berufungsverfahren zwischen der AfD und dem Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) am kommenden Montag ein Urteil verkünden. Die AfD wehrt sich in dem Verfahren dagegen, dass der Verfassungsschutz die gesamte Partei als extremistischen Verdachtsfall führt.

In erster Instanz hatte das Verwaltungsgericht Köln den Verfassungsschützern Recht gegeben: Die Richter sahen ausreichend Anhaltspunkte für verfassungsfeindliche Bestrebungen innerhalb der AfD. Weil das Bundesamt seinen Sitz in Köln hat, sind die Gerichte in NRW zuständig.

Linke sagt, AfD versuche „Klima der Angst“ zu erzeugen

Die Linke hatte nach dem Angriff auf den SPD-Politiker Matthias Ecke in Dresden erneut ein mögliches Verbot der AfD ins Gespräch gebracht. Es sei vor allem die extreme Rechte, die versuche, ein Klima der Angst zu erzeugen, sagte Linken-Chef Martin Schirdewan am Montag in Berlin.

„Wir fordern ganz konkret, das AfD-Verbot zu prüfen und sehr ernsthaft zu prüfen.“ Die AfD-Jugendorganisation Junge Alternative solle auf jeden Fall verboten werden.

dpa

7 Mai 2024 0 Kommentare
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Anklage gegen Israel: US-Senatoren bedrohen Chefankläger des Strafgerichtshofes

von Fremdeninfo 7 Mai 2024
von Fremdeninfo

 

 

Anklage gegen Israel: US-Senatoren bedrohen Chefankläger des Strafgerichtshofes

Unterzeichner drohen UN-Juristen und ihren Familien. Deutliche Reaktion aus Den Haag. Ähnlicher Konflikt bereits 2019 unter Trump.

Eine Gruppe einflussreicher US-Senatoren der Republikanischen Partei hat den Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH), Karim Khan, vor der Ausstellung internationaler Haftbefehle gegen den israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu und andere israelische Amtsträger gewarnt.

 

Im Falle einer solchen Ausstellung drohen sie ihm mit „strengen Sanktionen“. Dies geht aus einem Brief hervor, der von zwölf republikanischen Senatoren, darunter Tom Cotton aus Arkansas, Marco Rubio aus Florida und Ted Cruz aus Texas, unterzeichnet worden ist.

„Ziele Israel an und wir werden dich ins Visier nehmen“

In dem knappen, einseitigen Schreiben wird Khan darüber informiert, dass jeglicher Versuch des IStGH, Netanyahu und andere Vertreter des israelischen Staates oder der Armee für ihre Handlungen im Gazastreifen zur Rechenschaft zu ziehen, „nicht nur als Bedrohung der Souveränität Israels, sondern auch der Souveränität der Vereinigten Staaten“ interpretiert werde.

„Wenn Sie Israel ins Visier nehmen, werden wir Sie ins Visier nehmen“, warnen die Senatoren Khan. Sie drohen damit, seine Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu sanktionieren und ihn und seine Familien aus den USA auszuweisen. Der Brief endet mit der drohenden Bemerkung: „Sie wurden gewarnt.“ 

In einer Stellungnahme gegenüber dem Online-Magazin Zeteo äußerte der demokratische Senator Chris Van Hollen aus Maryland Kritik an den Drohungen der republikanischen Senatoren:

Es ist in Ordnung, sich gegen eine mögliche gerichtliche Maßnahme auszusprechen, aber es ist absolut falsch, sich in eine gerichtliche Angelegenheit einzumischen, indem man Richter, ihre Familienmitglieder und ihre Mitarbeiter mit Vergeltungsmaßnahmen bedroht. Diese Gangstermethoden sind etwas für die Mafia, nicht für US-Senatoren.

Die Palästinensischen Gebiete sind ICC-Mitglied

Obwohl weder Israel noch die Vereinigten Staaten Mitglieder des IStGH sind, wurden die palästinensischen Gebiete im April 2015 mit dem Status eines Mitgliedsstaates aufgenommen.

Khan, ein britischer Anwalt, wurde im Februar 2021 zum Chefankläger des ICC ernannt, eine Woche nachdem das Gericht bereits mehrheitlich entschieden hatte, dass seine territoriale Zuständigkeit auf „Gaza und das Westjordanland“ ausgedehnt wird.

 

Nach den Terrorangriffen der Hamas auf Israel vom 7. Oktober 2023 hatte Khan bekannt gegeben, dass das Gericht über mögliche Kriegsverbrechen sowohl von Hamas-Militanten in Israel als auch von israelischen Streitkräften in Gaza befinden wird.

Gemäß dem Römischen Statut von 2002 kann der IStGH Einzelpersonen wegen Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Völkermord anklagen.

IStGH reagiert auf Drohungen

Am Freitag veröffentlichte das Büro des Chefanklägers in Den Haag eine beispiellose Stellungnahme auf Twitter, in der es ein Ende der Vergeltungsdrohungen gegen den ICC und Versuche, seine Beamten zu „behindern“ und „einzuschüchtern“, forderte. Die Erklärung fügte hinzu, dass solche Drohungen „eine Straftat gegen die Verwaltung der Justiz“ gemäß dem Römischen Statut darstellen könnten. Im Wortlaut heißt es:

 

Die Anklagebehörde ist sich des großen öffentlichen Interesses an ihren Ermittlungen bewusst und begrüßt Kommentare, die Äußerung von Bedenken und die Beteiligung an ihren Aktivitäten von staatlichen und gewählten Vertretern, Nichtregierungsorganisationen, Akademikern und Aktivisten.

Das Amt ist bestrebt, mit allen Beteiligten konstruktiv zusammenzuarbeiten, sofern ein solcher Dialog mit seinem im Römischen Statut verankerten Mandat vereinbar ist, unabhängig und unparteiisch zu handeln.

Diese Unabhängigkeit und Unparteilichkeit wird jedoch untergraben, wenn Einzelpersonen damit drohen, Vergeltungsmaßnahmen gegen den Gerichtshof oder gegen Bedienstete des Gerichtshofs zu ergreifen, falls das Amt in Ausübung seines Mandats Entscheidungen über Untersuchungen oder Fälle trifft, die in seine Zuständigkeit fallen.

Solche Drohungen können, selbst wenn sie nicht in die Tat umgesetzt werden, einen Verstoß gegen die Rechtspflege gemäß Artikel 70 des Römischen Statuts darstellen. Diese Bestimmung verbietet ausdrücklich sowohl „die Bestechung eines Beamten des Gerichtshofs im Kontext der Ausübung seiner Dienstpflichten“ als auch „die Nötigung, Einschüchterung oder Verleitung eines Beamten des Gerichtshofs durch Bestechung, um ihn zu zwingen oder zu veranlassen, seine Dienstpflichten nicht oder nicht ordnungsgemäß zu erfüllen“.

Das Amt besteht darauf, dass alle Versuche, seine Beamten zu behindern, einzuschüchtern oder in unzulässiger Weise zu beeinflussen, unverzüglich eingestellt werden.

Stellungnahme des Büros des Chefanklägers des ISTGH, Den Haag

In ihrem Brief hatten die zwölf republikanischen Senatoren Khan daran erinnert, dass die USA mit dem „American Service-Members‘ Protection Act“ ein Mittel hätten, um gegen ihn und Vertreter des UN-Gerichtes vorzugehen.

Dieses US-Gesetz, das 2002 von George W. Bush unterzeichnet worden war, ist weithin als „The Hague Invasion Act“ bekannt. Es ermächtigt US-Präsidenten dazu, „alle notwendigen und angemessenen“ Mittel zu verwenden, um die Freilassung nicht nur von US-Personen, sondern auch von Verbündeten zu erreichen, die vom IStGH inhaftiert oder festgehalten werden“.

Die Formulierung war damals als direkte und physische Drohung gegen das UN-Gericht in Den Haag interpretiert worden.

USA hatten schon 2019 Maßnahmen gegen den IStGH ergriffen

Die USA hatten unter der Präsidentschaft von Donald Trump Mitte März 2019 bereits einmal Visaverbote gegen Mitarbeiter des IStGH ausgesprochen. Human Rights Watch kritisierte damals, dass dies Verfolgung schwerer internationaler Verbrechen gefährden könnte.

Der damalige US-Außenminister Michael Pompeo kündigte an, dass das Verbot für IStGH-Mitarbeiter gelten wird, die an potenziellen Untersuchungen von US-Bürgern beteiligt sind.

Bei dem damaligen Konflikt ging es um, Ermittlungen wegen mutmaßlicher Kriegsverbrechen im Irak und ebenfalls um das israelische Vorgehen in den palästinensischen Gebieten.

Aktuelle Berichte deuten auf eine wachsende Sorge in Israel in, dass der IStGH Haftbefehle gegen Netanyahu und andere hochrangige Kabinetts- und Militärbeamte vorbereitet.

7 Mai 2024 0 Kommentare
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Religion

Kalifat-Demo in Hamburg: Polizist hat Faxen dicke – „Uns fliegt Extremismus um die Ohren“

von Fremdeninfo 5 Mai 2024
von Fremdeninfo

Kalifat-Demo in Hamburg: Polizist hat Faxen dicke – „Uns fliegt Extremismus um die Ohren“

               Geschichte von Metin Gülmen

• 14 Std.

 

 

Es sind Bilder, die noch immer nachhallen: Männer halten am 27. April Schilder mit der Aufschrift „Kalifat ist die Lösung“, wettern gegen eine angeblich islamfeindliche Berichterstattung und die Pressefreiheit, rufen „Allahu Akbar“ („Gott ist groß“). Mehr als 1.000 Islamisten halten eine Kalifat-Demo in Hamburg ab, besetzen den Steindamm.

Nicht nur das: Sie fordern die Abschaffung der Demokratie sowie aller Rechte für Frauen, Schwule, Christen, Juden und Andersdenkende. Die Hamburger Politik schaut nur tatenlos zu, die Polizei hält mit strengen Auflagen dagegen. Die Steinzeit-Islamisten setzen sie auf der Kalifat-Demo in Hamburg penibel genau um, um keinen Anlass zu geben, diese und künftige Demos zu verbieten. Jetzt hat ein Polizist die Faxen dicke – und kritisiert die Politik scharf, fordert Gegenmaßnahmen gegen aufkeimenden Islamismus!

Kalifat-Demo in Hamburg: Polizist hat Faxen dicke

Manuel Ostermann (34) ist CDU-Politiker mit dem Schwerpunkt Innere Sicherheit, in erster Linie aber Bundespolizist und Vize-Vorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft. Gegenüber dieser Redaktion legt er den Finger in die Wunde, sagt: „Die Politik überschlägt sich im Denken und Handeln, wenn es gegen Rechtsextremismus geht. Aber beim Thema Islamismus duckt man sich ab!“ Der 34-Jährige weiter: „Falsch verstandene politische Korrektheit und der Eindruck von ideologischen Handfesseln erschweren den Kampf gegen Extremismus in Gottes Namen!“ Ostermann sieht es als fatalen Fehler an, dass der Polizei die Hände gebunden sind, wenn es gegen islamistischen Extremismus gehe. Er führt aus: „Wir können nicht einfach anklopfen und durchgreifen, wenn nicht Gefahr im Verzug ist. Wir müssen auch die islamistischen Strukturen beleuchten können und nicht erst, wenn eine Straftat passierte. Das ist uns aktuell nicht möglich, es braucht eine klare Beweislage für Gefährdung und einen richterlichen Beschluss. Uns fliegt das Ding um die Ohren!“

                                  

                                      Islamisten auf der Kalifat-Demo in Hamburg am 27. April. Foto: IMAGO/Blaulicht News © Bereitgestellt von Der Westen

„Uns fliegt das Ding um die Ohren“

Seit Jahren sei die islamistische Szene auf Tour, nicht nur in Hamburg, sondern auch in NRW, wo beispielsweise Hassprediger wie Abu Alia im Ruhrgebiet predigen (hier mehr). Bundespolizist Ostermann: „Wir müssen viel stringenter in unseren Maßnahmen werden. Predigt- und Auftrittsverbot, dazu noch bestimmte Hassprediger engmaschig überwachen – dazu müssen auch deutsche Staatsbürger gehören. So können wir als Polizei schon im Vorfeld Herr der Lage werden!“

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Verschleierte Frauen demonstrieren auf der Kalifat-Demo in Hamburg für den Entzug ihrer eigenen Rechte. Foto: IMAGO/Blaulicht News © Bereitgestellt von Der Westen
 

Es könne nicht sein, dass man sich im Hinblick auf EM 2024 in Deutschland nicht nur auf das sportliche Ereignis freue, sondern auch besorgt sei wegen potenzieller Terror-Gefahren. „Hier gilt das Grundgesetz. Wir müssen ein durchsetzungsfähiger Rechtsstaat werden, sonst verlieren wir als solcher unsere Legitimation“, so Ostermann.

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Um den Steinzeit-Islamisten Paroli zu bieten, ruft die Kurdische Gemeinde Deutschland (KGD) zusammen mit der „Kulturbrücke“ und dem Verein „Säkularer Islam“ am Samstag (4. Mai) um 13 Uhr zur Demo gegen das Kalifat, Islamismus und Antisemitismus sowie für freiheitlich-demokratische Werte auf. Über 1.000 Teilnehmer wurden bei der Polizei angemeldet. Als Austragungsort wurde wieder der Steindamm in Hamburg ausgewählt – als klares Zeichen gegen die Islamisten, so KGD-Bundesvorsitzender Ali Ertan Toprak (55).

5 Mai 2024 0 Kommentare
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Erstmals seit acht Jahren: Erdoğan empfängt CHP-Chef

von Fremdeninfo 5 Mai 2024
von Fremdeninfo

 

Erstmals seit acht Jahren: Erdoğan empfängt CHP-Chef

  Von: dtj-online

Präsident Recep Tayyip Erdoğan und der CHP-Vorsitzende Özgür Özel trafen sich in der Parteizentrale der AKP. Warum der Stuhl neben Erdoğan frei war, blieb unklar. Foto: AKP

Erstmals seit acht Jahren hat der türkische Präsident Erdoğan einen Vorsitzenden der oppositionellen CHP empfangen. Die kurze Zusammenkunft mit Özgür Özel wirft Fragen auf – und lässt Raum für Spekulationen über die Zukunft der politischen Landschaft in der Türkei.

Überraschend trafen sich der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan, der zugleich Parteichef der AKP ist, und der Vorsitzende der oppositionellen CHP, Özgür Özel, im Hauptquartier der AKP in Ankara. Das Treffen am Donnerstagnachmittag, das etwa anderthalb Stunden dauerte, wurde mit Spannung begleitet und war erwartet worden. Es war das erste Treffen zwischen Erdoğan und einem CHP-Chef seit acht Jahren. Zuletzt war der Präsident 2016 mit Kemal Kılıçdaroğlu zusammengekommen.

Tee und Schokolade wurden den anwesenden Journalisten gereicht, während Özel Erdoğan ein Objekt aus der „Gururla“-Serie vom türkischen Glaswarenhersteller Paşabahçe übergab. Dieses Geschenk war den Angaben nach inspiriert von einem Rat des Staatsgründers Mustafa Kemal Atatürk an einen der ersten türkischen Studenten, die in europäische Hauptstädte entsandt wurden: „Wir schicken euch als Funken, ihr müsst als starke Flammen zurückkehren“.

Auch Gezi-Proteste sollen ein Thema gewesen sein

Darüber hinaus brachte Özel auch eine Mesir-Paste von einem Festival in Manisa, seinem Heimatort, mit, als symbolische Geste der Verbundenheit und des guten Willens. Die im Vorfeld genannten Themen umfassten eine breite Palette – von Rentenangelegenheiten über kommunale Schulden bis hin zu politischen Fragen wie dem Gezi-Park-Prozess und der Schließung des Taksim-Platzes am 1. Mai für Feiern und Demonstrationen. Ob sie tatsächlich besprochen wurden, blieb unklar. Vorgestern war es in Istanbul wie in den Jahren zuvor zu Tumulten und zahlreichen Festnahmen gekommen.

Obwohl keine offiziellen Aussagen zu den Ergebnissen des Treffens gemacht wurden, könnte dieses Treffen einen Wendepunkt in den Beziehungen zwischen AKP und CHP markieren. Die kommenden Tage werden zeigen, ob und wie sich die politische Landschaft in der Türkei in Folge dieses historischen Treffens verändern wird.

 

5 Mai 2024 0 Kommentare
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Religion

Islam-Lehrer: Statt zu integrieren, bringen sie erschreckendes Gedankengut in Schulen

von Fremdeninfo 4 Mai 2024
von Fremdeninfo

Islam-Lehrer: Statt zu integrieren, bringen sie erschreckendes Gedankengut in Schulen

Geschichte von Jonas Forster

Eine Studie, die aufrüttelt. In ihr gehen Wissenschaftler der Frage nach: Wie fundamental sind islamische Religionslehrer in Deutschland? Die Ergebnisse sind erschreckend.

+++ Auch interessant: Heftiger Auftritt! Muslimin verharmlost bei „hart aber fair“ Scharia und Kalifat als „ganz normal“ +++

Abdulkerim Şenel (Zentrum für Islamische Theologie) und Sarah Demmrich (Exzellenzcluster Religion & Politik der Universität Münster) veröffentlichten im März die Studie: „Angehende islamische Theologen und islamische Religionslehrer in Deutschland: zwischen Fundamentalismus und Reformorientierung„

Die bundesweite Studie (252 befragte Studenten an elf Universitäten) untersucht die Einstellungen von Studenten der islamischen Theologie und Religionspädagogik hinsichtlich ihrer Wertorientierungen und religiösen Einstellungen.

Die brisanten Ergebnisse: 60,7 Prozent waren der Ansicht, dass Männer für den finanziellen Unterhalt der Familie verantwortlich seien und dass Händeschütteln mit dem anderen Geschlecht vermieden werden sollte (53,5 Prozent).

57,2 Prozent der Befragten gaben an, nur oder überwiegend muslimische Freunde zu haben. Jeder Fünfte (20,3 Prozent) stimmte der Aussage zu, dass Männer berufstätig sein und Frauen sich um den Haushalt kümmern sollten.

Studie: 37,3 Prozent sehen Juden als Feinde

55,9 Prozent waren der Meinung, dass der Westen für die schlechten Bedingungen in vielen islamischen Ländern verantwortlich ist und alles dagegen tut, dass der Islam wieder zu einer Hochkultur wird. Mit 47,2 Prozent war fast die Hälfte der Überzeugung, dass der Staat Israel kein Existenzrecht habe. 37,3 Prozent sahen Juden als ihre Feinde. Offener waren die Befragten gegenüber assimilierten Muslimen: Sie wurden nur von 12,3 Prozent der Studenten als Feinde gesehen.

                                           

                                                                             Islam Moschee © IMAGO/imagebroker

22,2 Prozent befürworteten die Islamisierung der Politik, 25,0 Prozent die Islamisierung des Rechtssystems, 22,6 Prozent eine islamistische Geschlechterordnung und 10,3 Prozent akzeptierten reaktive und 6,0 Prozent aktive Gewalt gegen Nicht-Gläubige, wenn es darum geht, den Islam zu verbreiten.

Mieten in Hamburg: Eine Bevölkerungsgruppe wohnt auf SEHR großem Raum – sie ist der Schlüssel, um das Mietproblem zu lösen

Mehr als die Hälfte (67,8 Prozent) der Befragten gaben an, dass sie sich von der von Erdogan aus der Türkei gesteuerten Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (DITIB) und/oder der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG) vertreten fühlen. Die IGMG wird im 2022 erschienenen Verfassungsschutzbericht des Bundes in der Rubrik „Islamismus“ erwähnt. Erschreckende Z

4 Mai 2024 0 Kommentare
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Religion

Nach Kalifats-Demos – Passen Deutschland und der Islam zusammen? Vier Muslime erklären, wie es klappen kann

von Fremdeninfo 2 Mai 2024
von Fremdeninfo

Nach Kalifats-Demos – Passen Deutschland und der Islam zusammen? Vier Muslime erklären, wie es klappen kann

                                                                       Geschichte von FOCUS Onlin
                                                  
Serap Güler.Zana Ramadani, Seyran Ateş und Ahmad Mansour (von links) Michael Kappeler/Jens Kalaene/dpa/IMAGO/Funke Foto Services/FOL © Michael Kappeler/Jens Kalaene/dpa/IMAGO/Funke Foto Services/FOL

Empörung nach der Kalifats-Demo in Hamburg. Doch wie passen Deutschland und der Islam zusammen?  FOCUS online hat liberale Muslime gebeten, ihre Sicht auf die Frage zu offenbaren.

In Hamburg sind viel Hunderte Menschen zu einer Demonstration von Islamisten zusammengekommen. Sie warben offen für verfassungsfeindliche Organisationen und die Bildung eines Kalifats in Deutschland. Viele Politiker haben sich scharf davon distanziert und für Verbote ausgesprochen.  Klar ist, dass auch viele Muslime mit den Islamisten nichts zu tun haben will. Doch wie passen Deutschland und der Islam zusammen? Auf FOCUS online erklären liberale Muslime, wie das gelingen kann.

Zana Ramadani: „Erträume mir einen Islam, der beide Hände offen allen Menschen ausstreckt“

Zana Ramadani ist Autorin mehrerer Bücher über die Struktur und die Probleme von muslimischen Communitys in Deutschland. Sie war als Flüchtlingskind aus Mazedonien nach Deutschland gekommen und wuchs mit einer strenggläubigen muslimischen Mutter auf.

„Wenn man mich fragt, wie ich mir den Islam in Deutschland vorstelle, fehlt mir ehrlich gesagt angesichts dessen, was nicht erst seit dem widerwärtigen Hamas-Terror-Überfall auf Israel vom 7. Oktober als großes, blutiges Schockbild über aller Vorstellungskraft schwebt, jegliche Vision für einen Islam ihn unserer Gesellschaft, der seine (Gleich)-Berechtigung hat. Ich habe bereits 2017 in meinem Buch „Die verschleierte Gefahr“ eindringlich vor den Gefahren gewarnt, die sich aus dem Islam entwickeln. Ich habe deutlich darauf hingewiesen, dass der Islam erst zu unserer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft gehören kann, wenn er sich reformiert. Wie das Christentum auch. Diese Reformierung kann aber ausschließlich von innen Erfolg haben.  

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                             IMAGO/Funke Foto Services © IMAGO/Funke Foto Services

 

Da sehe ich aber jetzt, mehr noch als vor knapp sieben Jahren, schwarz. Warum? Weil selbst diejenigen unter den Moslems, die sich als Liberale verstehen, entlarvend laut schweigen: zu dem Hamas-Massaker. Zu den wahnsinnigen Auswüchsen, die wir mit diesen unheiligen Judenhass-Schulterschluss-Demos auf unseren Straßen, an unseren Universitäten ertragen müssen. Zum Kopftuch-Boom bei sogar unter 12-jährigen Mädchen.  

Als Realistin sehe ich in einer Jetzt-Aufnahme keinen Platz für den Islam in Deutschland. Als Träumerin … da erträume ich mir einen Islam, der beide Hände offen allen Menschen ausstreckt. Da wünsche ich mir einen Islam, der akzeptiert, dass Frauen, Andersgläubige, Nichtgläubige, Andersdenkende, Homosexuelle, Konvertiten gleichwertige Menschen sind, dass unser Grundgesetz und unsere Grundwerte nicht verhandelbar sind. Aber, wie das so mit Träumen ist. Dann wacht man auf …  

Ich schätze als Deutsche mit Migrationshintergrund unser Land, weil es hier das wohl wertvollste Gut gibt, das eine Gesellschaft haben kann: Freiheit. Da meine ich besonders die Meinungs- und Redefreiheit. Entfaltungsfreiheit. Ich werde als Muslima bezeichnet. Dabei wird vergessen, dass ich in diese Religion hineingeboren wurde; ich konnte sie mir nicht aussuchen. Wäre ich in Deutschland, nicht in Mazedonien geboren worden, wäre ich vielleicht heute Buddhistin. Oder Atheistin. Oder Christin.

Wie in diesem Jahr auch meine beiden Töchter. Sie erhalten das Sakrament der Taufe. Sie werden damit zu Kindern Gottes. Es ist die Zusage, dass sie wertvoll und wichtig sind. Es begleitet sie dabei, den Nächsten zu lieben. Wer seinen Nächsten liebt, massakriert ihn nicht.“ 

Ahmad Mansour: „Deutschland kann von einem liberalen Islam profitieren“

Ahmad Mansour ist Namensgeber und Geschäftsführer der Mansour-Initiative für Demokratieförderung und Extremismusprävention. Als junger Palästinenser in Israel ist Ahmad Mansour beinahe radikaler Islamist geworden. Heute zählt er zu den wichtigsten Islamismus-­Experten Deutschlands.

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Islamismus-Experte Ahmad Mansour. Der Israeli arabischer Herkunft ist Geschäftsführer der Mansour-Initiative für Demokratieförderung und Extremismusprävention (MIND) GmbH mit Sitz in Berlin. Heike Steinweg Islamismus-Experte Ahmad Mansour. Der Israeli arabischer Herkunft ist Geschäftsführer der Mansour-Initiative für Demokratieförderung und Extremismusprävention (MIND) GmbH mit Sitz in Berlin. © Islamismus-Experte Ahmad Mansour. Der Israeli arabischer Herkunft ist Geschäftsführer der Mansour-Initiative für Demokratieförderung und Extremismusprävention (MIND) GmbH mit Sitz in Berlin. Heike Steinweg Islamismus-Experte Ahmad Mansour. Der Israeli arabischer Herkunft ist Geschäftsführer der Mansour-Initiative für Demokratieförderung und Extremismusprävention (MIND) GmbH mit Sitz in Berlin.

Der Islam passt zu Deutschland, indem Muslime mündiger mit der Religion umgehen, indem man als Muslim nicht blind allem folgt, was in heiligen Schriften steht oder was irgendwelche Imame sagen. Muslime müssen einen Kompass in sich haben, der sich an den Menschenrechten orientiert, an den Grundwerten dieser Gesellschaft.

Wer Spiritualität möchte, kann seine Religion in diesem Land freier leben als woanders, sogar als in so manchen arabischen, stark muslimisch geprägten Ländern. Hier haben wir die Freiheit, dafür sollten wir dankbar sein. Wer aber seiner Religion eine politische Agenda gibt und vor allem versucht, mit der Religion die Grundwerte dieser Gesellschaft zu verändern, wer ein Kalifat gründen möchte, wer sozusagen im Namen der Religion Gewalt betreiben möchte, der kann nicht zu diesem Land gehören und der muss seine Fantasien woanders leben.

Deutschland kann von einem liberalen Islam profitieren, indem wir die Muslime integrieren, die in ihrem Religionsverständnis ohne Wenn und Aber hinter Demokratie und Menschenrechten stehen.

Der ideologische Islam ist und war übrigens auch nie der Islam meiner Mutter, die noch immer in dem kleinen arabischen Ort in Israel lebt, in dem ich geboren bin. Und es ist nicht mein Islam.  Mein Islam ist ein anderer als der Islam der Hassprediger. Er ist auch ein anderer Islam als der von Imamen, die das ganze Leben in „halal“ und „haram“, in „erlaubt“ und „verboten“, teilen, die denjenigen mit der Hölle drohen, die ihren Auslegungen des Koran widersprechen oder sich nicht vollends nach dem von ihnen vorgegebenen Verhaltenskodex richten.  In meinem Islam wartet keine Bestrafung, wenn ich hin und wieder ein Glas Wein trinke.

In meinem Islam ist Sexualität nichts, das man unterdrücken muss. Mein Islam ist offen für Kritik. Er bereitet mir keine Angst, und er bereitet sie auch anderen nicht.  Wo hört Glaube auf, wo fängt Islamismus an? Die Grenzen sind fließend. Deshalb ist es umso wichtiger zu differenzieren. Genauso wie wir da differenzieren müssen, wo es darum geht, dass Glaube Gewalt nach sich zieht.

Seyran Ateş: „Wir sind dankbar, dass wir in Deutschland einen liberalen Islam leben können“

Seyran Ateş ist Menschenrechtlerin und hat  die liberale Ibn-Rushd-Goethe-Moschee in Berlin gegründet.  Wegen massiver Drohungen von Islamisten war sie zeitweise geschlossen worden.

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Seyran Ates, Rechtsanwältin, spricht auf einer Pressekonferenz. Fabian Sommer/dpa/Archiv © Fabian Sommer/dpa/Archiv
 
Der Islam wird auf der ganzen Welt, nicht nur in islamischen Ländern, sehr unterschiedlich gelebt und interpretiert. Dies betrifft nicht nur die Unterscheidung zwischen sunnitisch und schiitisch, sondern sehr viel mehr Aspekte, die sich aus den Werten der Kulturen und Traditionen der jeweiligen Länder ergeben.  

In Deutschland und ganz Europa leben Muslime schon seit Jahrhunderten einen Islam, den man als europäischen Islam bezeichnen kann. Sie praktizieren einen Islam, der sich am Menschenbild Aristoteles, dem Humanismus und der Aufklärung orientiert. Zudem schätzen diese Muslime die Demokratie nicht nur als ein gutes Regierungssystem, sondern verteidigen es gegen jeden Angriff. Dieser Islam existiert in Deutschland, seit Muslime in Deutschland leben. Und nur dieser Islam kann eine Existenzberechtigung in Deutschland haben. Alle Muslime, die etwas anderes wollen, sollten in Länder ziehen, in denen sie mit ihrem Islam glücklicher werden können. Mit Gewalt und Aggression versuchen Islamisten die friedliche Gruppe der deutschen demokratischen Muslime auszulöschen.

Wir, die Gemeinde der Ibn Rushd-Goethe Moschee, lehnen jeglichen Hass und Gewalt ab. Wir markieren Menschen weder als „Ungläubige“, noch wünschen wir uns eine Herrschaft des Islam in Deutschland. Wir lieben Deutschland für die Demokratie, Gewaltenteilung, Rechtsstaatlichkeit und Religionsfreiheit für alle Menschen. Wir sind dankbar, dass wir in Deutschland einen liberalen Islam leben können.

Serap Güler: „Wir Muslime und der Staat sind jetzt gefordert“

Serap Güler ist CDU-Bundestagsabgeordnete und Mitglied des CDU-Bundesvorstands. Zuvor war sie von 2017 bis 2021 Staatssekretärin für Integration im Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration in NRW.

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Serap Güler stellvertretende Vorsitzende der Programm- und Grundsatzkommission nimmt an einer Pressekonferenz teil. Michael Kappeler/dpa/Archivbild © Michael Kappeler/dpa/Archivbild

 

Als Muslimin sage ich ganz klar: Es gibt Strömungen oder Interpretationen des Islams, mit denen ich ganz klar ein Problem habe. Szenen, wie wir sie zuletzt in Hamburg gesehen haben, gehören ganz klar dazu. Diese Islamisten sind nicht nur Feinde der Demokratie und einer liberalen Weltordnung, sie sind auch die Feinde der hiesigen Muslime, die genauso wenig mit ihrer Ideologie anfangen können, wie ich es tue. Dank ihnen, ihrer Rufe nach einem Kalifat und ihrer sonstigen Parolen diskutieren wir wieder intensiv über den Islam und ob er zu Deutschland gehört.

Deshalb ist es wichtig hier deutlich zu machen, dass ein Islam, den Islamisten definieren, definitiv nicht zu uns gehören kann – gerade wir Muslime müssen das tun. Wir müssen nicht nur Flagge zeigen gegen einen Rechtsextremismus und jene, die Moscheen angreifen, sondern auch gegen jene, die den Islam für ihre politischen Zwecke missbrauchen – auch, wenn sie selbst Muslime sind. Sie sind nicht weniger gefährlich als die, die irgendwelche Remigrationspläne verfassen. 

Aber auch der Staat ist hier gefordert. Ich wundere mich über Appelle oder Forderungen der Bundesinnenministerin. Sie muss nichts fordern, sie kann handeln. Sie kann diese Vereine verbieten, sie kann dafür sogar, dass die Demonstrationen verboten werden. Wenn der Rechtsstaat und unsere Verfassung angegriffen werden, muss die zuständige Ministerin diesen mit allen Mitteln, die ihr zur Verfügung stehen, schützen. Sie würde damit auch viele Muslime schützen, die genauso wie ich sagen: „Wenn ihr ein Kalifat wollt, dann geht in ein solches. Hier zumindest habt ihr nichts verloren. Niemand braucht euch in diesem Land.“

 

Surftipp: Islamismus bei Jugendlichen – Studie enthüllt: 45,8 Prozent der jungen Muslime wollen islamischen Gottesstaat

2 Mai 2024 0 Kommentare
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