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Religion

Behörden: Bislang 24 islamistische motivierte Anschläge in Deutschland verhindert

von Fremdeninfo 11 November 2024
von Fremdeninfo

Behörden: Bislang 24 islamistische motivierte Anschläge in Deutschland verhindert

                                                                          Artikel von AFP                       
                                                              
In Deutschland sind nach Angaben des Behörden bislang 24 islamistisch motivierte Anschläge verhindert worden. Das berichteten das Bundesinnenministerium und das Bundeskriminalamt. © MICHELE TANTUSSI
 

In Deutschland sind nach Angaben des Behörden bislang 24 islamistisch motivierte Anschläge verhindert worden. Das berichteten das Bundesinnenministerium in Berlin und das Bundeskriminalamt (BKA) in Wiesbaden anlässlich eines Festakts zum 20. Jahrestags der Gründung des Gemeinsamen Terrorismusabwehrzentrums (GTAZ) in Berlin am Montag. Die Gefahr durch islamistischen Terrorismus in Deutschland sei „anhaltend hoch“.

Nach Angaben des Ministeriums und des BKA verschärfte sich die Gefährdungslage in der Bundesrepublik nach dem Angriff der radikalislamischen Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 und der dadurch ausgelösten Eskalation im Nahen Osten noch einmal. „Deutschland steht unverändert im Zielspektrum terroristischer Organisationen, allen voran des sogenannten Islamischen Staats (IS)“, erklärten die Behörden. Koordination sei daher entscheidend.

„Das Gemeinsame Terrorismusabwehrzentrum ist ein zentraler Pfeiler für unsere Sicherheit – hier arbeiten 40 Behörden von Bund und Ländern eng zusammen“, erklärte Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) am Montag zum Festakt zum Jahrestag der GTAZ-Gründung am 28. Oktober 2004. In dem Zentrum tauschen die Sicherheitsbehörden von Bund und Ländern Informationen aus und koordinieren ihre operative Maßnahmen, um Bedrohungen früher zu erkennen.

Gegründet wurde das GTAZ seinerzeit als Reaktion auf die Anschläge vom 11. September 2001 in den USA. Beteiligt sind neben den Verfassungsschutz- und Polizeibehörden von Bund und Ländern unter anderem auch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, der Zoll und der Bundesnachrichtendienst.

Laut BKA-Aufzählung gab es in Deutschland bisher 13 vollendete islamistische Anschläge mit insgesamt mehr als 20 Toten und rund 120 Verletzten. Der erste ereignete sich 2011, der schwerste war der Lastwagenanschlag auf einen Berliner Weihnachtsmarkt 2016 mit 13 Toten. Der jüngste Anschlag war die Messerattacke auf einem Stadtfest in Solingen mit drei Toten im August.

Bei einem versuchten weiteren Anschlag auf das israelische Generalkonsulat in München im September starb der 18-jährige Täter. Über die Jahre gab es darüber hinaus mehrere Anschläge, die aus technischen Gründen scheiterten – etwa weil Sprengsätze nicht zündeten. Außerdem verhinderten die Behörden nach eigenen Angaben vom Montag im Lauf der Zeit noch 24 Anschlagsvorhaben.

Der Vorsitzende der Innenministerkonferenz der Bundesländer, Brandenburgs Ressortchef Michael Stübgen (CDU), forderte mehr Befugnisse für Ermittler bei der Informationsbeschaffung. „Wir müssen die gesetzlichen Fesseln sprengen, die unsere Sicherheitsbehörden seit Jahren in ihrer Arbeit behindern – das wäre das größte Geschenk, das man dem GTAZ zum 20-jährigen Bestehen machen könnte“, erklärte Stübgen am Montag. In Deutschland wird seit langem etwa über die sogenannte Vorratsdatenspeicherung gestritten.

11 November 2024 0 Kommentare
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Bildung

Ministerin: Neue Regeln zum Umgang mit Gewalt an Schulen

von Fremdeninfo 10 November 2024
von Fremdeninfo

                       Ministerin: Neue Regeln zum Umgang mit Gewalt an Schulen

                                               Artikel von dpa
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Niedersachsens Kultusministerin Julia Willie Hamburg sagt: Schulen brauchen mehr Klarheit im Umgang mit Gewalt – ein neuer Erlass soll helfen. (Archivbild) © Michael Matthey/dpa

 

Niedersachsens Kultusministerin Julia Willie Hamburg hat einem Zeitungsbericht zufolge neue Regeln zum Umgang mit Gewalt an Schulen angekündigt. «Neue Gewaltphänomene wie Gewalt im Internet oder Mobbing werden wir ganz gezielt aufnehmen», sagte die Grünen-Politikerin der Oldenburger «Nordwest-Zeitung» (Montag). Zwar gebe es bereits Regelungen zum Umgang mit Gewalt in der Schule, allerdings wünschten die Schulen sich mehr Klarheit, betonte sie. In den neuen Erlass sowie zusätzliche Handreichungen solle auch das Thema «Gewalt gegen Lehrkräfte» aufgenommen werden.

Hamburg sagte der Zeitung zudem: «Es gibt bereits Programme zum Umgang mit Cybermobbing, aber hier müssen wir immer am Ball bleiben und neue Entwicklungen aufnehmen.» Lehrerverbände hatten dies dem Bericht zufolge vehement gefordert, Studien zufolge habe jede fünfte Lehrkraft Erfahrungen mit physischer Gewalt gemacht.

In der Regel hätten die Schulen ein Präventionskonzept, erklärte die Ministerin. «Wir erleben aber in Teilen eine neue Qualität von Gewalt.» Immer häufiger gebe es Berichte, wonach auch jüngere Schüler oder Schülerinnen «plötzlich zuschlagen in einer Form, die wir bisher so eher nicht kannten. Um damit umzugehen, müssen wir klare Regeln festlegen. Dass Waffen in der Schule verboten sind, wird bereits in den Schul-Hausordnungen festgelegt».

Ein generelles Handyverbot an Schulen löse das Problem allerdings nicht, sagte Hamburg. «Kinder und Jugendliche müssen lernen, mit Handys vernünftig umzugehen und vor allem die Regeln einzuhalten. Und wenn Regeln verletzt werden, muss das Konsequenzen haben.» Bei einem vorgetäuschten Amok-Alarm an einer Schule in Oldenburg hatte laut Zeitung ein Schüler ein Video des Polizeieinsatzes ins Netz gestellt.

10 November 2024 0 Kommentare
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Kultur

Festival abgesagt: Eklat wegen Daniel Craig-Film in der Türkei

von Cumali Yağmur 9 November 2024
von Cumali Yağmur

Festival abgesagt: Eklat wegen Daniel Craig-Film in der Türkei

 

Daniel Craig beim Fototermin für den Film „Queer“ während der 81. Ausgabe der Filmfestspiele von Venedig. Foto: Vianney Le Caer/Invision/AP/dpa

 
James Bond-Darsteller Daniel Craig wurde für seine Rolle in „Queer“ beim Filmfest in Venedig gefeiert. Doch in Istanbul sieht man seinen Film als „Gefährdung“ und verbietet die Ausstrahlung.

Eine Istanbuler Bezirksregierung hat die Vorführung des Filmes „Queer“ mit Schauspieler Daniel Craig im Rahmen eines Filmfestivals verboten. Der Veranstalter Mubi sagte aus Protest das für vier Tage geplante Festival ab, wie es in einer Erklärung des Arthouse-Streamingdienstes hieß.

Die Bezirksvorsteher im Istanbuler Stadtteil Kadıköy, eingesetzt von der Zentralregierung des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan, hatten den Film als „Gefährdung des gesellschaftlichen Friedens“ wegen „provokativen Inhalts“ bezeichnet, so Mubi. Die Bezirksregierung bestätigte der dpa das Verbot des Filmes am Freitag.

Liebe zwischen zwei Männern

„Queer“ handelt von der Liebe zwischen zwei Männern. Der britische Schauspieler Craig ist darin etwa auch in Sexszenen mit einem Mann zu sehen. Der neue Film von Luca Guadagnino hatte bei den Filmfestspielen in Venedig seine Premiere.  Homosexualität ist in der Türkei nicht illegal, stößt in konservativen Gesellschaftsteilen aber auf starke Ablehnung.

Die konservativ-islamische Regierung äußert sich immer wieder offen homophob und attackiert queere Menschen regelmäßig verbal. Organisationen berichten von einem gesellschaftlichen Klima in der Türkei, in dem Anfeindungen und Angriffe auf LGBTQI zunehmen. LGBTQI steht für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans-Menschen, queere sowie intergeschlechtliche Menschen.

dpa/dtj

9 November 2024 0 Kommentare
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Religion

Imam spurlos verschwunden – Moschee bittet um Hilfe

von Fremdeninfo 9 November 2024
von Fremdeninfo

Imam spurlos verschwunden – Moschee bittet um Hilfe

Seit dem 6. November ist Imam Fatih Eryılmaz aus Duisburg spurlos verschwunden. Die Moschee bittet Anwohner und Gemeinde dringend um Hinweise.

 

                                 

Imam Fatih Eryılmaz – Eyüp Sultan Moschee in Rheinhausen © Privat, bearbeitet by iQ

 

Seit dem Morgen des 6. November wird der seit rund eineinhalb Monaten in der Eyüp Sultan Moschee in Duisburg tätige Imam Fatih Eryılmaz vermisst. Der Vorsitzende der Moschee, İbrahim Demirhan, bat die Gemeindemitglieder und Anwohner um Mithilfe.

„Seit Mittwoch haben wir keinen Kontakt zu unserem geschätzten Imam Fatih Eryılmaz“, sagte Demirhan gegenüber Medien. „Wir bitten alle, die ihn gesehen haben oder Informationen über seinen Aufenthaltsort haben, sich umgehend bei uns zu melden.“

Der stellvertretende Religionsattaché in Düsseldorf, Mehmet Ardıç, erklärte, dass Eryılmaz zuletzt gegen 7:30 Uhr in der Nähe der Moschee gesehen wurde. Dabei habe er die Moschee zum Morgengebet geöffnet, und sei dann wieder gegangen. Seitdem fehlt jede Spur. Die Polizei setzt Spürhunde ein, um den Vermissten zu finden, und die Suche ist im vollen Gange.

Die Familie von Eryılmaz, die mit ihm in Duisburg lebt, ist zutiefst besorgt und wartet in Angst. Auch das Konsulat hat sich eingeschaltet und offiziell eine Vermisstenanzeige erstattet. Die Moscheeleitung und das Düsseldorfer Religionsattaché bitten dringend um Hinweise aus der Bevölkerung.

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Antisemitismus

Antisemitismus-Resolution: Bundestag beschließt Maßnahmen zum Schutz jüdischen Lebens

von Fremdeninfo 7 November 2024
von Fremdeninfo

Antisemitismus-Resolution: Bundestag beschließt Maßnahmen zum Schutz jüdischen Lebens

             Der Spiegel

Wie kann jüdisches Leben in Deutschland besser geschützt werden? Seit dem Hamas-Angriff auf Israel liefen fraktionsübergreifende Verhandlungen, nun wurde ein Beschluss verabschiedet. Eine Formulierung sorgt für Kritik.

                                                 

                                                  Antisemitismus-Resolution: Bundestag beschließt Maßnahmen zum Schutz jüdischen Lebens © Christoph Hardt / Panama Pictures / picture alliance
 
 
 
Mehr als ein Jahr nach dem Großangriff der Hamas auf Israel hat der Bundestag eine Resolution gegen Antisemitismus verabschiedet. Für das Papier mit dem Titel »Nie wieder ist jetzt: Jüdisches Leben in Deutschland schützen, bewahren und stärken« stimmten am Donnerstag die Abgeordneten von SPD, Grünen, FDP, CDU und CSU sowie der AfD. Die beteiligten Fraktionen hatten zuvor lange über den Entwurf diskutiert.

Die Resolution war im Vorfeld bei Teilen der Grünen auf Widerstand gestoßen. Die Kritik richtete sich vor allem gegen die Formulierung in der Resolution, in den vergangenen Monaten sei »nicht zuletzt das erschreckende Ausmaß eines Antisemitismus deutlich geworden, der auf Zuwanderung aus den Ländern Nordafrikas und des Nahen und Mittleren Ostens basiert.« Lesen Sie hier mehr dazu.

Die Fraktionen sprechen sich in dem Beschluss generell für ein härteres Vorgehen gegen Antisemitismus aus. »Dies gilt in besonderem Maße im Strafrecht sowie im Aufenthalts-, Asyl- und Staatsangehörigkeitsrecht«, heißt es. Hochschulen werden aufgefordert, in schweren Fällen auch mit dem Mittel der Exmatrikulation gegen Antisemitismus vorzugehen.

Reaktionen auf den Beschluss

  • Der SPD-Abgeordnete Dirk Wiese lobte am Donnerstag im Bundestag das »gemeinsame Zeichen« der Fraktionen »in nicht einfachen, herausfordernden Zeiten«. Dieses sei »gerade in dieser Woche im Vorfeld des Gedenkens an die Reichspogromnacht«, deren Jahrestag am Samstag begangen wird, wichtig.

  • Der FDP-Politiker Konstantin Kuhle betonte, die Auseinandersetzung mit Antisemitismus in Deutschland könne nicht getrennt werden vom Bekenntnis zum Existenzrecht Israels. Er sagte, dass dies für Hochschulen ebenso gelte wie in der Migrationsdebatte. »Wer für sich selbst zu Recht den Schutz vor Diskriminierung und Rassismus verlangt, darf bei antisemitischen Erzählungen und Klischees, bei Ausgrenzung und Gewalt, die auch von Muslimen ausgeht, nicht schweigen.«

  • Mit Blick auf Antisemitismus unter Zugewanderten sagte die CSU-Abgeordnete Andrea Lindholz: »Wer in unser Land kommt und hier leben will, muss Verantwortung für die Juden und das Existenzrecht Israels ohne Wenn und Aber akzeptieren oder muss unser Land verlassen.«

  • Auch Konstantin von Notz von den Grünen problematisierte die »große Bandbreite« des Antisemitismus in Deutschland. »Er kommt von ganz rechts und geht nach ganz links.«

    • Der AfD-Politiker Jürgen Braun nannte die »Masseneinwanderung« nach Deutschland das »Kernproblem, das jüdisches Leben in Deutschland gefährdet.«

    Gregor Gysi von den Linken nannte die Resolution »nicht gut«, unter anderem weil »viele eine Einschränkung der Kunst-, Meinungs- und Wissenschaftsfreiheit fürchten«. Kritik an der Resolution äußerte auch die Grünenpolitikerin Lamya Kaddor. »Ich hätte mir gewünscht, dass wir uns bei der Antisemitismusbekämpfung stärker unserer Einwanderungsgesellschaft bewusst gewesen wären«, sagte sie. »Der nachhaltige Schutz jüdischen Lebens gelingt nur, wenn wir alle Gruppen mitdenken.« Das betreffe »gerade auch muslimisch-migrantische Milieus, die miteinbezogen und mitgenommen werden müssen in dem Bewusstsein, dass auch sie marginalisiert werden.«

7 November 2024 0 Kommentare
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Politik

Lindner-Entlassung: Scholz wendet damit Schaden vom Land ab

von Fremdeninfo 7 November 2024
von Fremdeninfo

Lindner-Entlassung: Scholz wendet damit Schaden vom Land ab

                                       Artikel von Kristina Dunz
                           
 
                          Olaf Scholz hat mit der Entlassung von Christian Lindner eine weitreichende Entscheidung getroffen. © AFP
 

Olaf Scholz hat bis zur Selbstverleugnung versucht, Christian Lindner in der Ampelkoalition zu halten. Er wollte dieses Bündnis, das vor drei Jahren als Fortschritts­koalition angetreten war, unbedingt zum Erfolg führen. Mitunter war der Kanzler dem Finanzminister so weit entgegengekommen, dass man das Gefühl hatte, die Regierung führe der FDP-Chef.

So ließ sich der Sozialdemokrat von ihm trotz historischer Herausforderungen wie den Milliardenhilfen für die von Russland überfallene Ukraine die Schuldenbremse wie einen Klotz um den Hals hängen, während er sich als Rettungsschwimmer versuchte. Auch das hat die großen Zweifel an seiner Führungsfähigkeit genährt. So konnte Scholz selbst nur untergehen.

Scholz‘ Entscheidung ist richtig

Seine Entscheidung, Lindner rauszuwerfen, ist richtig. Es ging in diesem Dreierbündnis nicht mehr um das Land. Auch bei Scholz hatte man zuletzt den Eindruck, er kämpfe vor allem für sich und seine SPD.

Lindner wird als ein Politiker in die Geschichte eingehen, dem keine Partei trauen kann. Ohne Not hatte er 2017 die Jamaika-Sondierungen platzen lassen, nun war er nicht in der Lage, in dramatischen Zeiten im Sinne des Landes und sogar Europas Kompromisse zu schließen. Sein Kalkül, sich durch Provokation aus der Regierung werfen zu lassen und so bei den Wählern zu punkten, wird nicht aufgehen.

Politiker brauchen eine viel beschworene „Erzählung“ für ihre Politik, um bei allen Krisen und Verunsicherungen das Vertrauen der Menschen zu gewinnen, ohne viel erklären zu müssen. Scholz war das sehr früh nach Putins Überfall auf die Ukraine gelungen – mit seiner fulminanten und international dankbar aufgenommenen Zeitenwende-Rede. Aber dann hat er selbst nicht mehr danach gehandelt.

Ein Regierungsbruch ist immer ein Stresstest. In diesem Fall hat Scholz aber weiteren Schaden vom Land und von der Demokratie abgewendet.

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Religion

Über 40 Verletzte durch islamfeindliche Straftaten in 2024

von Cumali Yağmur 7 November 2024
von Cumali Yağmur
               

                     Über 40 Verletzte durch islamfeindliche Straftaten in 2024

          Von: dpa/ dtj

 

Eine Moschee in Baden-Württemberg wurde neulich mit der islamfeindlichen Parole „Fuck Islam“ beschmiert. Foto: Jan-Philipp Strobel/dpa

 

Nicht nur jüdische Menschen, sondern auch Musliminnen und Muslime klagen über zunehmende Anfeindungen. Ein Gradmesser dafür ist die Statistik der Polizei.

Die Zahl der Menschen, die in Deutschland bei islamfeindlichen Straftaten verletzt werden, steigt. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der Abgeordneten Petra Pau (Die Linke) hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Danach zählten die Polizeibehörden in den ersten drei Quartalen dieses Jahres bundesweit 42 Verletzte durch Straftaten, bei denen ein islamfeindliches Motiv angenommen wird, darunter sind vier Schwerverletzte. Da Straftaten manchmal nicht direkt gemeldet werden beziehungsweise ein islamfeindliches Motiv häufig erst im Laufe der Ermittlungen erkannt wird, handelt es sich um vorläufige Zahlen.

Anstieg um 50 Prozent

Bei der von Pau ein Jahr zuvor gestellten Anfrage hatte die Bundesregierung unter Berufung auf Zahlen der Sicherheitsbehörden von 28 Leichtverletzten in den ersten drei Quartalen des Jahres 2023 berichtet. Die Antwort der Regierung zeichne ein besorgniserregendes Bild, sagte Pau.

 

Zwar seien im dritten Quartal dieses Jahres mit 117 Fällen weniger Taten gemeldet worden als im zweiten Quartal, als es 139 Straftaten waren. Doch sei eine zunehmende Brutalität der Angriffe zu erkennen. „Die steigende Zahl der Gewaltopfer verdeutlicht, wie ernst die Bedrohung für Menschen, die als muslimisch wahrgenommen werden, ist, und wie nötig entschiedene Maßnahmen zum Schutz und zur Prävention sind“, unterstrich Pau.

dpa/dtj

 
 
 
7 November 2024 0 Kommentare
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Archive

Aydan Özoğuz: Bundestagsvizepräsidentin entschuldigt sich für Instagram-Post über Gaza

von Fremdeninfo 7 November 2024
von Fremdeninfo

Aydan Özoğuz: Bundestagsvizepräsidentin entschuldigt sich für Instagram-Post über Gaza

         Von:dpa

Auf Instagram hatte Aydan Özoğuz einen Post zum Gazakrieg geteilt und dafür massive Kritik erhalten. Vor dem Bundestag bat sie nun um Entschuldigung und äußerte sich auch zum Leid in Gaza.

                                              

                                               Aydan Özoğuz: Bundestagsvizepräsidentin entschuldigt sich für Instagram-Post über Gaza © Jörg Carstensen / picture alliance/dpa
 

Bundestagsvizepräsidentin Aydan Özoğuz (SPD) hat sich im Parlamentsplenum noch einmal ausdrücklich für ihren umstrittenen Social-Media-Post zum Gazakrieg entschuldigt. »Es war falsch, diesen Beitrag zu teilen, und ich bitte um Verzeihung«, sagte sie in einer persönlichen Erklärung.

Wie Özoğuz selbst bestätigte, hatte sie vor drei Wochen in ihrer Instagram-Story einen Beitrag der Organisation »Jewish Voice for Peace« geteilt. Auf einem Foto waren dort brennende Gegenstände zu sehen, die das Krankenhaus von Gaza zeigen sollten; darüber stand: »This is Zionism« (»Das ist Zionismus«). Die Folge waren massive Kritik und Rücktrittsforderungen an die Adresse der SPD-Politikerin. Sie entschuldigte sich daraufhin öffentlich.

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Bei ihrer Erklärung im Plenarsaal verurteilte sie den Terrorangriff der Hamas vom 7. Oktober 2023 und bekannte sich zu Israels Selbstverteidigungsrecht. »Gleichzeitig sehe ich eine immer weiter eskalierende Gewaltspirale mit vielen Zehntausenden Opfern – darunter auch viele Frauen und Kinder«, sagte Özoğuz. »Mir ist es wichtig, auf das Leid aller aufmerksam zu machen.«

Ungeachtet der Erklärung erneuerte der Parlamentarische Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe, Alexander Hoffmann, die Forderung nach einem Rücktritt der Sozialdemokratin. Nach seinen Worten leiste sich Özoğuz immer wieder derartige »Fehltritte« und stehe wiederholt »auf der falschen Seite«.

7 November 2024 0 Kommentare
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Politik

US-Wahl 2024: Donald Trump ist Wahlsieger und macht Musk noch reicher

von Cumali Yağmur 6 November 2024
von Cumali Yağmur

                US-Wahl 2024: Donald Trump ist Wahlsieger und macht Musk noch reicher

 

                              Artikel von Timo Schillinger

 

 

                                  

                           Das Bild von dpa

Donald Trump wird nach seinem Sieg bei der US-Präsidentenwahl ins Weiße Haus zurückkehren. Der 78-jährige Republikaner hatte sich zwischenzeitlich zum Wahlsieger erklärt, obwohl ihm noch wenige Stimmen von Wahlleuten fehlten. Inzwischen riefen ihn mehrere US-Sender und Agenturen zum Sieger aus.

In unserem Newsblog informieren wir Sie zu allen Entwicklungen rund um die US-Wahl 2024

Das Wichtigste in Kürze

  • Donald Trump hat die Präsidentschaftswahl in den USA gewonnen.
  • Prognosen zufolge hat Trump in dem wichtigen „Swing State“ Pennsylvania gewonnen. Zuvor hatte er sich bereits die „Swing States“ North Carolina und Georgia gesichert. Auch Wisconsin ging an Trump.
  • Harris wollte in der Wahlnacht nicht mehr auftreten. Bei den Kongresswahlen haben sich die Republikaner die Mehrheit im Senat gesichert.
  • Republikaner gewinnen wichtigen Senatssitz in Montana +++

    Der republikanische Kandidat Tim Sheehy hat einen der Senatssitze für den nördlichen US-Bundesstaat Montana gewonnen und sich damit gegen den demokratischen Amtsinhaber Jon Tester durchgesetzt. Das meldete die Nachrichtenagentur AP auf Grundlage von Wählerbefragungen und ersten Stimmauszählungen.

    Die Republikaner bauten damit in der wichtigen Kongresskammer ihre Mehrheit aus, die sie sich bereits früher in der Wahlnacht gesichert hatten. Bislang hatten die Demokraten eine hauchdünne Mehrheit im Senat. Der Verlust der Kontrolle über die Parlamentskammer ist ein schwerer Schlag für sie.

  • BSW beantragt Aktuelle Stunde im Bundestag zur US-Wahl +++

    14.05 Uhr: Der Bundestag wird sich am Donnerstag mit dem Ausgang der US-Präsidentschaftswahl beschäftigen. Das teilt eine Parlamentssprecherin mit. Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) hat eine Aktuelle Stunde beantragt. In der Debatte soll es um die Konsequenzen des Wahlergebnisses für Deutschland gehen.

    +++ Tesla-Aktie legt nach Sieg von Musk-Freund Trump stark zu +++

    13.23 Uhr: Der Sieg von Donald Trump liefert den Aktien des E-Autobauers Tesla kräftigen Rückenwind. Das Kursplus macht Hauptaktionär Elon Musk auf dem Papier auf einen Schlag um ein paar Milliarden reicher.

    Im vorbörslichen US-Handel legten Tesla-Aktien zeitweise um etwa 15 Prozent zu auf gut 289 US-Dollar je Aktie. Das entspricht absolut einem Plus von etwa 120 Milliarden Dollar. Für Musk, der laut Bloomberg-Daten 13 Prozent der Anteile hält, wären das dann auf dem Papier rechnerisch knapp 16 Milliarden Dollar mehr.

  •  

    + Donald Trump gewinnt laut CNN US-Präsidentschaftswahl +++

    11.40 Uhr: Donald Trump hat nach Erhebungen und Prognosen amerikanischer Medien die Präsidentschaftswahl in den USA gewonnen. Die Fernsehsender Fox News, CNN und NBC riefen ihn zum Sieger aus. Auch die Nachrichtenagentur AP vermeldete Trump als Gewinner. Laut CNN ging auch Wisconsin an Trump. Damit hat er mehr als die benötigten 270 Wahlleute hinter sich.

    +++ Kreml: Putin hat nicht vor, Trump zu gratulieren +++

    11 Uhr: Der russische Präsident Wladimir Putin ließ ankündigen, dass er Trump nicht gratulieren wolle. Zur Begründung verwies Kreml-Sprecher Dmitri Peskow darauf, dass die USA Russland als „unfreundliches Land“ betrachteten. Putin werde den neuen US-Präsidenten an seinen „konkreten Maßnahmen“ messen.

    Dennoch gibt es freudige Reaktionen aus Moskau. „Halleluja“, schrieb die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, in ihrem Telegram-Kanal. Gewinner sei derjenige, der sein Land liebe, meinte sie mit Blick auf Trumps Wahlspruch „Make America Great Again“.

    Ex-Kremlchef Dmitri Medwedew teilte mit, dass Trump eine für Russland wichtige Eigenschaft habe: „Als Geschäftsmann bis ins Knochenmark kann er es auf den Tod nicht ausstehen, Geld für verschiedene Günstlinge und Lakaien auszugeben – für idiotische Verbündete, für dumme Wohltätigkeitsprojekte und für gefräßige internationale Organisationen“, schrieb der Vizechef des nationalen Sicherheitsrates bei Telegram.

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    Donald Trump überzeugt viele Wähler, die 2020 für Biden stimmten +++

    10.33 Uhr: Donald Trump konnte bei der Präsidentschaftswahl seine Unterstützung unter nicht weißen Wählern ausbauen, wie eine erste Befragung von NBC News nach der Abstimmung nahelegt. Demnach schnitt er besonders bei Menschen mit lateinamerikanischen Wurzeln in den wichtigen „Swing States“ Pennsylvania, Michigan und Wisconsin besser ab als noch bei der Wahl 2020.

    NBC News zufolge könnte Trump dieses Mal etwa ein Drittel der Stimmen von nicht weißen Wählern für sich gewonnen haben, mit deutlichen Zugewinnen bei Latinos und asiatischstämmigen Amerikanern.

    +++ Scholz bietet Trump Zusammenarbeit an – Baerbock gratuliert +++

    10.20 Uhr: Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat Donald Trump zum Wahlsieg gratuliert. Gleichzeitig bot Scholz Trump Zusammenarbeit an. „Gemeinsam arbeiten Deutschland und die USA seit langem erfolgreich zusammen“, schrieb Scholz. Das wolle man fortsetzen. 

    Immer mehr Gratulationen für Donald Trump +++

    9.40 Uhr: Obwohl die Auszählungen in den USA nach der Präsidentschaftswahl noch nicht beendet sind, erreichen Donald Trump immer mehr Glückwünsche aus der internationalen Politik.

    Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni schrieb auf der Plattform X: „Italien und die USA sind Schwester-Nationen, die durch ein unerschütterliches Bündnis, gemeinsame Werte und eine historische Freundschaft verbunden sind.“ 

  • Auch Österreichs Kanzler Karl Nehammer gratulierte US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump. „Wir freuen uns darauf, unsere transatlantischen Beziehungen gemeinsam weiter auszubauen und zu stärken, um den globalen Herausforderungen erfolgreich zu begegnen“, schrieb Nehammer auf der Plattform X.

    Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron gratulierte Donald Trump ebenfalls, nachdem dieser sich zum Sieger der US-Präsidentschaftswahl erklärt hatte. 

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    Bundeskanzler Olaf Scholz

    Ich gratuliere @realDonaldTrump zur Wahl zum US-Präsidenten. Gemeinsam arbeiten Deutschland und die USA seit langem erfolgreich zusammen, um Wohlstand und Freiheit auf beiden Seiten des Atlantiks zu fördern. Das werden wir zum Wohle unserer Bürgerinnen und Bürger fortsetzen.

    Auch Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) gratulierte dem Republikaner. „Donald Trump hat die Wahl gewonnen. Dazu gratulieren wir“, sagte die Grünen-Politikerin nach der Rückkehr von einer zweitägigen Ukraine-Reise in Berlin. Die transatlantische Freundschaft sei nicht „auf eine Partei gebucht“, sagte Baerbock. Wo es politische Differenzen gebe, sei ein ehrlicher und vor allen Dingen intensiver Austausch wichtiger denn je“, so Baerbock weiter.

    +++ Scholz und Macron stimmen sich nach US-Wahl ab +++

    9.56 Uhr: Angesichts des sich abzeichnenden Siegs von Donald Trump bei der Präsidentenwahl in den USA haben sich Bundeskanzler Olaf Scholz und der französische Präsident Emmanuel am Mittwochmorgen telefonisch abgestimmt. „Man hat vereinbart, sich dazu eng miteinander zu koordinieren“, teilte ein Regierungssprecher in Berlin mit. Weitere Inhalte des Gesprächs wurden zunächst nicht bekannt.

    Macron schrieb nach dem Telefonat auf X: „Wir werden uns in diesem neuen Kontext für ein geeinteres, stärkeres, souveräneres Europa einsetzen. In Kooperation mit den USA und indem wir unsere Interessen und Werte verteidigen.“

    Tech-Milliardär und Tesla-Chef Musk stand im Wahlkampf eng an der Seite des Republikaners Trump. Der will Musk mit dem Abbau von Staatsausgaben betrauen.

6 November 2024 0 Kommentare
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Religion

Steiniger für Abbruch der Verhandlungen mit Islamverbänden

von Fremdeninfo 6 November 2024
von Fremdeninfo

                         Steiniger für Abbruch der Verhandlungen mit Islamverbänden

 

                                                    Von: dpa

                                                    

                                                         heinland-Pfälzischer CDU-Generalsekretär Steiniger © Jörg Halisch/dpa
 

Der CDU-Generalsekretär vermisst von islamischen Verbänden ein Bekenntnis zum Existenzrecht Israels und plädiert für ein Ende der erst 2023 wieder aufgenommenen Gespräche mit der Landesregierung.

Mainz – Der Generalsekretär der rheinland-pfälzischen CDU, Johannes Steiniger, sieht keine Perspektive für die Verhandlungen zwischen dem Land Rheinland-Pfalz und den islamischen Verbänden. „Ich bin mittlerweile der Auffassung, man sollte diese Verhandlungen abbrechen“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur in Mainz. Die Verbände hätten mehr als ein Jahr Zeit gehabt, sich nach dem Angriff der Hamas am 7. Oktober 2023 zum Existenzrecht und Selbstverteidigungsrecht Israels zu bekennen. Davon sei aber nach wie vor nichts zu sehen.

Die Verhandlungen zwischen dem Land Rheinland-Pfalz und vier islamischen Verbänden – der Schura Rheinland-Pfalz als ein Zusammenschluss von Moscheegemeinden, der Islamischen Religionsgemeinschaft Ditib Rheinland-Pfalz, dem Landesverband Islamischer Kulturzentren Rheinland-Pfalz (LVIKZ) und Ahmadiyya Muslim Jamaat – waren im Sommer vergangenen Jahres nach mehrjähriger Unterbrechung wieder aufgenommen worden. Es geht um Themen wie Religionsunterricht, Begräbnisvorschriften, Seelsorge, um religiöse Feiertage sowie die theologische Ausbildung an Hochschulen.

CDU-Generalsekretär Steiniger betonte, mit dem 7. Oktober 2023 sei die Situation eine andere geworden. Es sei abartig, was es inzwischen auch in Deutschland an Antisemitismus gebe. „Wir brauchen einfach eine Klarheit. Ich würde jetzt allen mal eine Denkpause verordnen“, sagte er mit Blick auf die Verhandlungen.

Ministerium erwartet Einigung bis zum Jahresende

Aus dem für die Verhandlungen zuständigen Wissenschaftsministerium heißt es, die Verhandlungen schritten gut voran. Es sei bis zum Jahresende mit einer Einigung zu rechnen. Davon abhängig werde ein Termin zur Unterzeichnung festgelegt. Das Ministerium sieht in dem Verhalten der Verbände nach dem 7. Oktober 2023 kein Hindernis für einen Vertragsabschluss. Die vier Verbände hätten sich in den Tagen nach dem terroristischen Angriff auf Israel gegen jede Gewalt, insbesondere gegen Zivilisten, gestellt. Die Landesregierung habe diese Stellungnahmen begrüßt, die dem Geiste der im Rahmen der Vertragsverhandlungen geschlossenen Vereinbarungen entsprächen.

Die Verhandlungen und ein Vertragsabschluss könnten nur auf der Grundlage der freiheitlich-demokratischen Grundordnung und gemeinsamer Wertegrundlagen erfolgen, teilte eine Ministeriumssprecherin mit. „Dieses Verständnis prägt den Gesamtprozess der Vertragsverhandlungen. Dazu gehört auch das klare gemeinsame Bekenntnis gegen antimuslimischen Rassismus, Antisemitismus und religiösen Extremismus.“ dpa

6 November 2024 0 Kommentare
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    23 August 2025

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Die „Fremden“ Info-Zeitung ist eine in Niedersachsen ansässige Redaktion, die sich auf die rechtlichen, politischen und sozialen Angelegenheiten von Einwanderern und Flüchtlingen konzentriert. Wir beobachten und analysieren relevante Entwicklungen in der Region Hannover und vertreten die Interessen von Mitbürgern mit Migrations- und Fluchthintergrund bei Behörden, Verbänden und politischen Parteien.

Die Bürgermeisterwahl in Hannover könnte ein spannender Wahlkampf werden.“

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