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Flüchtlinge

Wie Migranten finanzielle Rückkehrhilfen in großem Stil missbrauchen

von Fremdeninfo 27 Mai 2024
von Fremdeninfo

Wie Migranten finanzielle Rückkehrhilfen in großem Stil missbrauchen

Geschichte von Carolina Drüten / Die Welt 

Statt Abschiebungen forciert die Bundesregierung freiwillige Ausreisen und bietet Rückkehrern dafür Anreize. Wie interne Dokumente zeigen, wird das ausgenutzt: Migranten reisen gezielt ein, um Fördergelder zu erhalten. Länder schlagen Alarm – vor allem eine Gruppe steht im Fokus.

 

                                                                 

                                                                   Uwe Zucchi/dpa/picture alliance; Montage: Infografik WELT © Bereitgestellt von WELT

 

Abschiebungen sind teuer, mühsam und misslingen oft. Die Bundesregierung setzt deshalb auf die freiwillige Ausreise von Migranten – und fördert dies finanziell. Pro Person können mehrere Tausend Euro in bar und Sachleistungen zusammenkommen. Doch das Angebot wird offenbar missbraucht.

Dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) liegen Hinweise auf gezielten Missbrauch von Förderprogrammen zur freiwilligen Rückkehr durch türkische Migranten vor. Mehrere Bundesländer und Beratungsstellen haben in den vergangenen Monaten Alarm geschlagen. Das geht aus internen Dokumenten hervor, die WELT AM SONNTAG vorliegen. Bayern, Niedersachsen und Hessen bestätigten die Hinweise auf Anfrage.

Speziell türkische Staatsbürger reisen offenbar eigens nach Deutschland ein, um mit ihrer Rückkehr Finanzhilfen zu erhalten. Demnach lassen sich auffällig häufig Menschen aus der Türkei, die in Deutschland eine Asylabsicht äußern, kurz nach ihrer Ankunft über eine geförderte Ausreise beraten – wenige Monate, Wochen oder sogar Tage nach der Einreise. Mitunter, ohne ein offizielles Schutzgesuch gestellt zu haben.

Mehrere Bundesländer berichteten dem BAMF, dass die Personen oft genau über mögliche Fördergelder informiert seien. Sie „fordern diese regelrecht ein“, hieß es in einer internen Mitteilung. Das Bayerische Landesamt für Asyl und Rückführungen teilte mit, im Zusammenhang mit einer erhöhten Anzahl türkischer Antragsteller mit kurzer Aufenthaltsdauer in Deutschland seien Bayerns Beratungsstellen „sensibilisiert, auf eine etwaige zweckwidrige Inanspruchnahme von Förderleistungen besonders zu achten“.

 

Niedersachsen gab an, seit dem zweiten Quartal 2023 sei „insbesondere die Zahl der freiwilligen Ausreisen mit einer sehr kurzen Verweildauer in Niedersachsen deutlich gestiegen“. Es handele sich dabei „überwiegend um Männer im Alter von 19-45 Jahren“. Man habe das BAMF unterrichtet. Hessens Innenministerium ließ wissen, in Rückkehrberatungsstellen seien vermehrt missbräuchliche Förderantragstellungen aufgefallen.

Darauf deuteten „eine sehr kurze Aufenthaltsdauer in Deutschland vor Beantragung der Rückkehrförderung, der Verzicht auf eine Asylantragstellung bzw. die unmittelbare Rücknahme des Antrags sowie widersprüchliche Angaben zum Zweck der Einreise und des Aufenthaltes sowie zu den Gründen der Rückkehr“ hin.

Zahl geförderter türkischer Staatsbürger sprunghaft angestiegen

Die zuständige Senatsverwaltung aus Berlin meldete als einzige Stelle konkrete Zahlen zu mutmaßlichem Betrug. Demnach wurde 2023 in 17 Fällen türkischer Staatsbürger offensichtlicher Missbrauch festgestellt (gegenüber 106 geförderten Ausreisen), im laufenden Jahr waren es bisher fünf. Andere Bundesländer verwiesen an die Bundesbehörde oder gaben an, keine eigenen Erkenntnisse zu haben.

Dabei geht es vorrangig um Leistungen unter REAG/GARP, einem von Bund und Ländern finanzierten Hilfsprogramm zur freiwilligen Rückkehr. Es richtet sich unter anderem an Flüchtlinge, abgelehnte Asylbewerber und ausreisepflichtige Ausländer, aber auch an Betroffene von Menschenhandel und Zwangsprostitution. Die Zahl türkischer Staatsbürger, die darüber gefördert ausreisen, ist sprunghaft gestiegen. Sie wuchs von 226 im Jahr 2022 auf 1616 im Jahr 2023. Dieses Jahr waren es bislang 586 (Januar bis April), teilte eine Sprecherin des BAMF mit.

Im vergangenen Jahr verließ knapp die Hälfte dieser Rückkehrer (48,5 Prozent) Deutschland innerhalb von sechs Monaten nach der Einreise. Aktuell liegt der Anteil bei rund 42,7 Prozent. Die höchsten Werte für dieses und letztes Jahr

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Infografik WELT © Bereitgestellt von WELT

Die Beträge unterscheiden sich nach individueller Situation. Voraussetzung ist, dass die Menschen mittellos sind. Ein förderfähiger türkischer Erwachsener erhält unter REAG/GARP 200 Euro Reisebeihilfe und 1000 Euro Starthilfe. Eine frühe Rückkehr, etwa bei vorzeitigem Verzicht auf ein Asylgesuch oder innerhalb von zwei Monaten nach Asylentscheid, wird mit 500 Euro gefördert.

Diese bis zu 1700 Euro werden bei der Ausreise bar ausgezahlt. Mit der sogenannten StarthilfePlus des Bundes kommen sechs Monate nach der Rückkehr 400 Euro hinzu. In der Türkei, wo der Mindestlohn 17.002 Lira (umgerechnet rund 488 Euro) beträgt, ist das viel Geld.

Zusätzlich kann das Förderprogramm EURP (vormals JRS) der EU-Grenzschutzagentur Frontex in Anspruch genommen werden. Es gewährt freiwilligen Rückkehrern eine Kurzzeithilfe von 615 Euro pro Person als Sachleistung oder bar, etwa für den Flughafentransfer und die Weiterreise.

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                                        nfografik WELT © Bereitgestellt von WELT
 

Bis zu zwölf Monate nach der Rückkehr folgt eine Langzeitunterstützung für Sachleistungen wie Wohnhilfe, Bildungsmaßnahmen, Unterstützung bei einer Geschäftsgründung oder psychosoziale Hilfe im Gegenwert von 2000 Euro. Nach Informationen von WELT AM SONNTAG wurden 2023 für Deutschland die EURP/JRS-Anträge von 573 türkischen Staatsbürgern bewilligt. Sie standen damit an zweiter Stelle der meist geförderten Nationalitäten (nach Irakern). Die meisten entfielen auf Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen.

 

Feststellung von Betrug „zeitintensiv und aufwändig“

Grundsätzlich sind finanzielle Anreize zur freiwilligen Ausreise aus deutscher Sicht gut investiert, denn die Unterbringung und Versorgung von Migranten und Flüchtlingen ist ungleich teurer. Ebenso Abschiebungen, die zudem selten auf Anhieb gelingen. Die Starthilfen soll die Menschen unterstützen, sich in ihren Heimatländern eine nachhaltige Existenz aufzubauen, indem sie zum Beispiel ein kleines Geschäft gründen. Dies trägt dazu bei, Fluchtursachen zu bekämpfen.

Allerdings verfehlen die Maßnahmen ihr Ziel, wenn sie missbraucht werden. In solchen Fällen entfallen Starthilfe und sonstige Gelder; ein Taschengeld von 50 Euro ist möglich. In wie vielen Fällen 2023 und 2024 Rückkehrhilfen versagt oder nur in vermindertem Umfang gewährt wurden, werde statistisch nicht erfasst, teilte das BAMF mit. Jeder Fall unterliege einer Einzelfallprüfung – ein aus Sicht der Bundesländer mühsamer Prozess.

Auf einem Formular können die dortigen Rückkehrberater vermerken, wenn sie einen Betrug vermuten. Die letzte Entscheidung aber liegt beim BAMF, das eine kurze Aufenthaltsdauer allein für unzureichend hält, um möglichen Missbrauch festzustellen. Die Bundesbehörde verlangt eine vertiefte Begründung, die „zeitintensiv und aufwändig“ sei.

Diese Kritik findet sich in einem Protokoll eines im April eigens zu dem Thema abgehaltenen Treffens, an dem unter anderem Vertreter der Länder, des BAMF und des Bundesinnenministeriums teilnahmen. „Einige Beratende entschließen sich auch, das Kreuz bei zweckwidriger Inanspruchnahme nicht zu setzen, um dadurch Diskussionen und möglichen Konflikten mit den Rückkehrenden zu entgehen“, heißt es weiter.

Einige Länder plädieren für eine deutschlandweit einheitliche Regelung und eine grundsätzliche Kürzung von Förderleistungen für Türkei-Rückkehrer. Nach wie vor ungelöst ist die Frage, ob frühe Ausreisen gefördert oder geahndet werden sollen. Zum einen will man keine Anreize zum längeren Verbleib in Deutschland schaffen. Zum anderen wird eine geringe Aufenthaltsdauer als Indiz für Missbrauch gesehen – weil fraglich ist, ob überhaupt reintegriert werden muss, wer sein Heimatland erst kürzlich verlassen hat.

Der innenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Alexander Throm, spricht von „kriminelle[r] Plünderung von Steuermitteln“ und fordert, „dass das BAMF hier hart durchgreift und gegebenenfalls auch strafrechtliche Schritte einleitet“. Jede freiwillige Ausreise sei zwar besser als eine Abschiebung – zumal eine gescheiterte –, aber die Anreize für den Missbrauch von Rückkehrförderungen „müssen wir trotzdem möglichst gering halten“, so Throm. „Hier könnte man über eine Staffelung der Förderungen nach geografischer Nähe der Herkunftsländer zu Deutschland nachdenken.“

Der innenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Sebastian Hartmann, sagt: „Wir nehmen jeden Hinweis zu missbräuchlichen Inanspruchnahmen von Finanzhilfen für die freiwillige Rückkehr durch Migranten ernst.“ Die Rückkehrberatungen seien sensibilisiert und gingen entsprechenden Verdachtsmomenten nach, so Hartmann. „Sollte sich der Verdacht bestätigen, hat das BAMF die Möglichkeit, die Finanzhilfe zu versagen.“ Sollte es zu Missbrauch kommen, müsse man diesen verhindern.

 

 

27 Mai 2024 0 Kommentare
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Israel-Gaza-Krieg: Joschka Fischer warnt vor einseitiger Sicht auf Pro-Palästina-Proteste

von Fremdeninfo 26 Mai 2024
von Fremdeninfo

Israel-Gaza-Krieg: Joschka Fischer warnt vor einseitiger Sicht auf Pro-Palästina-Proteste

 Von Spiegel

Joschka Fischer versteht das humanitäre Anliegen der Pro-Palästina-Demonstranten. Er warnt aber, wer die Hamas-Massaker in Israel am 7. Oktober und damit den Kriegsgrund ausblende, gerate »auf eine schiefe argumentative Bahn«.

                                                                 

                                                                 Israel-Gaza-Krieg: Joschka Fischer warnt vor einseitiger Sicht auf Pro-Palästina-Proteste © Markus Scholz / dpa
 

Der frühere Außenminister Joschka Fischer (Grüne) hält die propalästinensischen Proteste an Hochschulen als politische Indikatoren für sehr ernstzunehmend. »Israel hat den Krieg der Meinungen um die Legitimation für den Staat Israel, das Recht, sich wehren zu dürfen, schon verloren«, sagte Fischer dem »Tagesspiegel« (Samstag).

 Natürlich sei es legitim, infrage zu stellen, was die israelische Regierung tue. »Aber das Recht, ja die Pflicht eines Staates, sich nach einer barbarischen Tötung von 1200 Bürgern aller Altersgruppen und der Entführung von 200 weiteren Bürgern zu wehren, halte ich für selbstverständlich«, sagte Fischer der Zeitung

Er könne die humanitären Anliegen hinter den propalästinensischen Protesten an Hochschulen gegen den Krieg in Gaza verstehen, so Fischer. »Aber das kann nicht dazu führen, dass man den Verstand ausschaltet. Und plötzlich auf der Seite der Hamas steht«, sagte er. »Bei allem legitimen Protest gegen diesen Krieg: Man darf nicht vergessen, was die Ursache war, nämlich der 7. Oktober. Wer das ausblendet, gerät auf eine schiefe argumentative Bahn

International wächst der Druck auf Israel derweil weiter. Spanien und Irland haben Israel zur sofortigen Beendigung des Militäreinsatzes in Rafah im Süden des Gazastreifens aufgefordert, wie es der Internationale Gerichtshof angeordnet hatte. Diese Maßnahmen seien obligatorisch, betonte Spaniens Außenminister José Manuel Albares am Samstag auf der Nachrichtenplattform X, vormals Twitter. Madrid fordere »auch einen Waffenstillstand, die Freilassung der Geiseln und humanitären Zugang. Das Leiden der Menschen im Gazastreifen und die Gewalt müssen ein Ende haben«.

Irlands Regierungschef Simon Harris bezeichnete die Fortsetzung der israelischen Militäroperationen in Rafah als »absolut verwerflich«. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu müsse sofort von der Offensive ablassen, so Harris.

Spanien gehört seit langem zu den schärfsten Kritikern in Europa am militärischen Vorgehen Israels in Gaza. Die linke Regierung in Madrid hatte bereits kurz nach dem Angriff der islamistischen Hamas auf Israel und dem Beginn der Militäraktionen in Gaza alle Waffenexporte nach Israel ausgesetzt. Am Mittwoch folgte die Ankündigung Spaniens, Norwegens und Irlands, einen palästinensischen Staat anerkennen zu wollen. Die Regierung von Ministerpräsident Netanyahu reagierte empört und bestellte die Botschafter der drei Länder ins Außenministerium ein, um ihnen eine Rüge zu erteilen.

Der diplomatische Konflikt zwischen Madrid und Tel Aviv spitzte sich am Freitag weiter zu, als Israel Einschränkungen für die Arbeit spanischer Diplomaten in dem Land verkündete. Demnach ist es der spanischen Botschaft in Tel Aviv und dem Generalkonsulat in Ost-Jerusalem künftig untersagt, ihre Dienste für Palästinenser aus dem von Israel besetzten Westjordanland anzubieten. Begründet wurde diese Maßnahme mit einer Äußerung der spanischen zweiten stellvertretenden Ministerpräsidentin Yolanda Díaz, die Außenminister Israel Katz als antisemitisch einstufte.

Die Politikerin hatte in einem auf X geposteten Video am Ende gesagt: »Palästina wird frei sein vom Fluss bis zum Meer.« Mit dem Satz ist gemeint, es solle ein freies Palästina geben auf einem Gebiet vom Fluss Jordan bis zum Mittelmeer – dort, wo sich jetzt Israel befindet. Die Formulierung ist umstritten, weil sie den palästinensischen Hoheitsanspruch ausdrückt und Israels Existenzrecht verneint.

26 Mai 2024 0 Kommentare
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Integrationsbeauftragte kritisiert Willkommensklassen: „Wie soll ich die Sprache in einer Klasse lernen, in der alle anderen auch kein Deutsch sprechen?“

von Fremdeninfo 25 Mai 2024
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Integrationsbeauftragte kritisiert Willkommensklassen: „Wie soll ich die Sprache in einer Klasse lernen, in der alle anderen auch kein Deutsch sprechen?“

Berlins Integrationsbeauftragte hält Willkommensklassen für neu zugewanderte Kinder und Jugendliche für den falschen Weg – auch aus eigener Erfahrung nach ihrer Ankunft in Deutschland.

                                                            

ARCHIV – 07.05.2024, Berlin: Katarina Niewiedzial, Beauftragte für Partizipation, Integration und Migration der Stadt Berlin. (zu dpa: «Integrationsbeauftragte will ein digitales Willkommenszentrum») Foto: Sebastian Gollnow/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ © Foto: dpa/Sebastian Gollnow

 

Berlins Integrationsbeauftragte Katarina Niewiedzial wirft dem schwarz-roten Senat vor, bei der Unterbringung von Geflüchteten einen falschen Weg einzuschlagen. Das gilt aus ihrer Sicht auch für die Bildungspolitik. „Aktuell warten über 2000 neu zugewanderte Kinder und Jugendliche auf einen Schulplatz in Berlin. Die Zahl steigt“, sagte Niedwiedzial. „Den Beschluss des Senats, in solchen Notlagen Kinder auch in den Flüchtlingsunterkünften zu beschulen, halte ich dennoch integrationspolitisch für falsch.“

„Seit Jahren steuern wir auf eine eklatante Schulkrise zu: Die Klassen sind zu groß, zu viele Schulstandorte wurden geschlossen“, kritisierte die Integrationsbeauftragte, deren zweite Amtszeit im Mai begonnen hat. „Nun fehlen 27.000 Schulplätze und Schulpersonal, um qualitativ hochwertig unterrichten zu können.“ Die Entwicklung in den vergangenen Jahrzehnten sei fatal. „Daran sind aber nicht die Geflüchteten schuld. Es ist sehr bitter, dass gerade die Schwächsten von der Krise im Bildungssystem am stärksten betroffen sind.“

Kritik an Willkommensklassen

Aus integrationspolitischer Sicht sei jede Form der Beschulung an einer regulären Schule besser als in einer Unterkunft. „Schule ist der integrative Ort schlechthin, hier treffe ich auf andere, hier erfahre ich viel über das Land, in dem ich jetzt lebe“, sagte Niewiedzial.

„Wenn wir die Kinder segregieren, verliert die Schule ihre integrative Wirkung. Das dürfen wir nicht zulassen.“ Fehlende Bildung könne nur schwer ausgeglichen werden. „Deshalb halte ich auch das Konzept der Willkommensklassen nicht für zielführend.“

Niewiedzial, die in Polen geboren wurde, weist auf ihre persönlichen Erfahrungen hin: „Als ich Anfang der 90er nach Deutschland kam, wurde ich zunächst in einer Willkommensklasse unterrichtet. Schon als Zwölfjährige habe ich nicht verstanden, wie ich die Sprache in einer Klasse lernen soll, in der alle anderen auch kein Deutsch sprechen.“

Umzugsbedingt habe sie dann die Schule gewechselt und sei in eine reguläre Klasse gekommen. „Während der Deutschstunden hatte ich zusammen mit anderen zugewanderten Kindern speziellen Sprachförderunterricht“, sagte sie. „In den übrigen Fächern wurden wir alle gemeinsam unterrichtet. Dass dieser Ansatz wirksamer ist, bestätigt auch die Bildungsforschung.“

Integrationsbeauftragte ist für dezentrale Unterkünfte

Soziale Durchmischung spiele bei der Integration eine wichtige Rolle. Das gelte für das Bildungssystem, aber auch für das Thema Unterbringung und Wohnen. „Deshalb schaue ich skeptisch auf den Ausbau von Großunterkünften in Berlin. Sie sind teuer und nicht integrationsförderlich“, sagte Niewiedzial. „Alleine auf dem ehemaligen Flughafengelände in Tegel leben rund 4500 Menschen, viele seit mehr als zehn Monaten.“ Tegel sei für die Erstaufnahme und als Verteilzentrum für einige Tage geeignet, aber nicht für eine längere Unterbringung.

„Ich war letzten Monat vor Ort und habe mit vielen Bewohnerinnen und Bewohnern gesprochen. Ich finde, so können die Menschen auf Dauer nicht leben.“ Das gelte insbesondere für die Kinder und Jugendliche, von denen nur ein kleiner Teil beschult werde. „Als Beauftragte unterstütze ich alle Bemühungen, neue Unterkünfte zu akquirieren, um das Ankommen in Berlin zu erleichtern“, betonte Niewiedzial.

Gerade die Position von Sozialsenatorin Cansel Kiziltepe finde sie richtig: „Trotz der angespannten Lage forciert sie die dezentrale Unterbringung von Geflüchteten.“ Für kleine, in der Stadt verteilte Unterkünfte würden aber dringend auch die Bezirke gebraucht. „Ich wünsche mir, dass alle zwölf Bezirksbürgermeisterinnen und -bürgermeister die Unterkunft in Tegel einmal besuchen. Erst vor Ort erkennt man, dass dezentrale Unterbringung die einzige Möglichkeit ist.“ (dpa)

25 Mai 2024 0 Kommentare
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Russland-Ukraine-Konflikt: Hofreiter schließt sich Forderung nach Erlaubnis für Ukraine an, mit westlichen Waffen auf Russland zu schießen

von Fremdeninfo 25 Mai 2024
von Fremdeninfo

Russland-Ukraine-Konflikt: Hofreiter schließt sich Forderung nach Erlaubnis für Ukraine an, mit westlichen Waffen auf Russland zu schießen

           Der Spiegel

Die USA diskutieren darüber, ob die Ukraine die Erlaubnis bekommen soll, mit westlichen Waffen russisches Territorium zu beschießen. Nun spricht sich auch der Grünenpolitiker Anton Hofreiter dafür aus.

                                                     

Russland-Ukraine-Konflikt: Hofreiter schließt sich Forderung nach Erlaubnis für Ukraine an, mit westlichen Waffen auf Russland zu schießen © Ute Grabowsky / photothek / IMAGO
 

Der Grünen-Europapolitiker Anton Hofreiter hat sich dafür ausgesprochen, die Ukraine nicht länger davon abzuhalten, mit westlichen Waffen auch russisches Territorium anzugreifen. »Es geht hier um den Schutz der ukrainischen Bevölkerung. Daher sollten wir die Ukraine nicht daran hindern, mit den gelieferten Waffen russische Kampfjets auch im russischen Luftraum abzuwehren«, sagte der Vorsitzende des Europaausschusses im Bundestag den Zeitungen der Funke Mediengruppe. »Das Völkerrecht erlaubt es einem angegriffenen Staat, militärische Ziele im Land des Aggressors zu attackieren.« Das sei Teil der Selbstverteidigung. Die russische Armee beschieße schließlich Tag und Nacht vom eigenen Staatsgebiet aus die ukrainische Millionenstadt Charkiw, auch mit Gleitbomben, die nur 40 Sekunden bis zum Einschlag bräuchten.

Die »New York Times« hatte zuletzt berichtet, dass US-Außenminister Antony Blinken dafür werben will, der Ukraine Schläge gegen russisches Gebiet mit US-Waffen zu ermöglichen. Er wolle Präsident Joe Biden zu einer Aufhebung der Einschränkungen bewegen, hieß es.

Vor dem Staatsbesuch des französischen Präsidenten Emmanuel Macron in Deutschland rief Hofreiter beide Regierungen auf, ihre große Unterstützung für die Ukraine noch auszuweiten. Deutschland habe das Geld und die Ressourcen, um die Ukraine noch besser mit Waffen und Munition auszustatten. »In der ernsten Lage, in der die Ukraine steckt, dürfen einzelne Waffensysteme nicht pauschal ausgeschlossen werden.«

500 Milliarden Euro für einen europäischen Verteidigungsfonds

Bundeskanzler Olaf Scholz forderte er auf, mit Frankreich in einen Dialog über die Rolle der französischen Atomwaffen bei der gemeinsamen europäischen Verteidigung zu treten. »Macron hat das bereits mehrfach angeboten. Bisher wurden seine Vorstöße leider nicht angenommen«, kritisierte Hofreiter.

Für die Stärkung der europäischen Verteidigung schlug er einen Fonds mit 500 Milliarden Euro vor: »Damit sollten Rüstungsprojekte, an denen mindestens drei Mitgliedstaaten beteiligt sind, bis zu 30 Prozent finanziert werden – vorausgesetzt, das investierte Geld geht zu 80 Prozent an europäische Unternehmen.« Die Mittel sollten auch genutzt werden, um die für die Verteidigung relevante Infrastruktur zu stärken: Straßen, Brücken und Schienen.

Zur Finanzierung schlug der Grünenpolitiker vor, den Verteidigungsfonds ähnlich wie den Corona-Wiederaufbaufonds zu gestalten. »Dafür würde die EU-Kommission an den Kapitalmärkten Kredite aufnehmen.«

25 Mai 2024 0 Kommentare
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Sylvia Limmer rechnet mit der AfD ab. Die Europa-Abgeordnete hat ihren Parteiaustritt erklärt

von Fremdeninfo 24 Mai 2024
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Sylvia Limmer rechnet mit der AfD ab. Die Europa-Abgeordnete hat ihren Parteiaustritt erklärt, die AfD habe mit Maximilian Krah ihre Rolle als wichtige Opposition für Deutschland verspielt.

                                                     

                                       AfD-Politikerin Sylvia Limmer spricht am 29.07.2023 auf der AfD- Europawahlversammlung in der Messe Magdeburg. © Foto: dpa/Sebastian Willnow

 

Die AfD-Europa-Abgeordnete Sylvia Limmer hat ihren Parteiaustritt erklärt. Gegenüber dem „Spiegel“ begründete Limmer ihren Austritt am Freitag mit einer langen Entfremdung zwischen ihr und der Partei.

„Im Prinzip habe ich mich schon lange von der AfD verabschiedet beziehungsweise die AfD von mir und ihren Gründungsidealen“, sagte sie. Limmer beklagte ein Führungsvakuum an der Parteispitze und ein Erstarken der extremen Kräfte.

„Die AfD ist führungslos, Alice Weidel und Tino Chrupalla haben keine wirkliche Macht“, sagte Limmer dem „Spiegel“. Es gebe zwar noch einige moderatere Kräfte in der AfD, aber sie seien schwach: „Die ehemaligen Flügel-Boys und die Putin-Fanboys arbeiten viel stärker zusammen als die Bürgerlichen“, sagte sie. Limmer spielte damit auf den offiziell aufgelösten „Flügel“ rund um den Thüringer Landeschef Björn Höcke an.

Am Donnerstagabend hatte Limmer auf der Plattform X eine Abrechnung mit der AfD veröffentlicht – offenbar ausgelöst vom vorangegangenen Ausschluss der AfD aus der rechtsgerichteten ID-Fraktion im Europäischen Parlament. Grund für den Ausschluss waren verharmlosende Aussagen von Europa-Spitzenkandidat Maximilian Krah zur SS.

Limmer beklagte in scharfem Ton, dass Krah trotz bekannter Vorwürfe gegen ihn als Spitzenkandidat für die Europawahl nominiert worden sei. Krah sei „von einem gleichermaßen politisch führungslos und instinktlos agierenden Bundesvorstands-Duo als Spitzenkandidat implementiert“ worden, schrieb sie auf X mit Blick auf Weidel und Chrupalla. „Mehr politische Dummheit geht eigentlich nicht mehr.“ Die AfD habe sich diskreditiert „und damit für viele Jahre – wenn nicht für immer – die Rolle einer für Deutschland wichtigen Opposition verspielt“.

Im EU-Parlament sei die AfD nun isoliert, beklagte Limmer. „Jahrelange Arbeit und Vertrauensaufbau mit nationalen und internationalen Partnern sind gerade durch diese politischen Nichtskönner down the drain – also im Abfluss runtergespült.“ Zuletzt habe die AfD „statt parlamentarischer Arbeit und Kompetenz dümmlich-dünne Stammtischparolen“ geboten, kritisierte Limmer.

Bislang saß die AfD im Europaparlament unter anderem mit der französischen Partei Rassemblement National (Nationale Sammlungsbewegung, RN) von Marine Le Pen und der österreichischen FPÖ in der gleichen Fraktion. ID teilte am Donnerstag jedoch mit, die Gruppe wolle „nicht mehr im Zusammenhang mit den Vorfällen um Maximilian Krah, dem Spitzenkandidaten der AfD für die Europawahl, stehen“. Deswegen wurden die AfD-Abgeordneten – inklusive Limmer – ausgeschlossen.

Die Europaabgeordnete Limmer war von 2019 bis 2022 auch Mitglied im AfD-Bundesvorstand. Dem nächsten Europaparlament wird sie nicht mehr angehören, sie wurde nicht für einen Listenplatz nominiert. (AFP)

24 Mai 2024 0 Kommentare
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Grünen-Chefin Lang fordert Positionierung von der Leyens gegen „Rechtsextreme“

von Fremdeninfo 24 Mai 2024
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Grünen-Chefin Lang fordert Positionierung von der Leyens gegen „Rechtsextreme“

                              Die Welt

In wenigen Wochen steht die Europawahl an. Grünen-Bundesvorsitzende Lang vermisst eine klare Kante von EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen in Richtung rechts. Sie solle eine Koalition mit Rechtsextremen im Europäischen Parlament ausschließen.

                                                                

                                                                     Ricarda Lang bei einem Wahlkampftermin zur Europawahl dpa/Sina Schuldt © Bereitgestellt von WELT

 

Die Grünen-Bundesvorsitzende Ricarda Lang hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) zum Ausschluss einer Kooperation mit der Fraktion der Europäischen Konservativen und Reformer (EKR) aufgefordert. „Ich erwarte von Ursula von der Leyen, dass sie noch vor der Wahl ganz klar Position bezieht und sagt: keine Koalition mit Rechtsextremen im Europäischen Parlament“, sagte Lang mit Blick auf die Europawahl am 9. Juni am Rande einer Wahlkampfveranstaltung der Grünen in Mainz.

Von der Leyen hatte sich am Donnerstag dafür gerechtfertigt, eine Kooperation mit der rechtskonservativen EKR-Fraktion nicht auszuschließen.

Teil der EKR-Fraktion im Europaparlament ist die ultrarechte Fratelli d‘Italia von Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni. Daneben gibt es noch die rechte ID-Fraktion unter anderem mit Marine Le Pens Partei Rassemblement National aus Frankreich. Aus dieser Fraktion wurden am Donnerstag alle AfD-Europaabgeordneten ausgeschlossen. Zuvor hatten unter anderem Äußerungen des AfD-Abgeordneten und Europawahlspitzenkandidaten Maximilian Krah zur SS für scharfe Kritik gesorgt.

Es zeige sich, wie offen rechtsextrem die AfD mittlerweile auftrete, wenn selbst eine Marine Le Pen nicht mehr mit ihr zusammenarbeiten wolle, sagte Lang. „Gleichzeitig sollte man nicht naiv sein und sehen, dass Marine Le Pen die Situation ausnutzt und versucht, sich innerhalb von Frankreich ein bürgerliches Image zu geben und über den rechtsextremen Kern ihrer eigenen Partei hinwegzutäuschen.“

24 Mai 2024 0 Kommentare
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Menschenrechtler warnen: Türkei plant Gesetz gegen ausländischen Einfluss

von Fremdeninfo 23 Mai 2024
von Fremdeninfo

Menschenrechtler warnen: Türkei plant Gesetz gegen ausländischen Einfluss

                                                                            Dirkatör der Türkei

                                       

Die türkische Regierung um Prässident Recep Tayyip Erdogan,plant Berichten zufolge ein Gesetz, das unter anderem die Inhaftierung von Personen ermöglichen soll, die im ausländischen Auftrag gegen die Interessen des türkischen Staates arbeiten. © dpa

 

Die türkische Regierung plant Berichten zufolge ein Gesetz, das unter anderem die Inhaftierung von Personen ermöglichen soll, die im ausländischen Auftrag gegen die Interessen des türkischen Staates arbeiten. Das geht aus Medienberichten und dem vorläufigen Gesetzesentwurf hervor, der der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag vorlag.

Obwohl der Entwurf noch geändert werden kann, bevor er dem Parlament zur Abstimmung vorgelegt wird, stößt das Vorhaben auf scharfe Kritik. Menschenrechtler und die Opposition fürchten beispielsweise, dass damit ähnlich wie in Georgien Nichtregierungsorganisationen und Journalisten mundtot gemacht werden könnten.

Türkei: Parallelen zu umstrittenen Gesetz in Georgien

Dem Entwurf zufolge drohen Personen mehrjährige Haftstrafen, die „im strategischen Interesse oder auf Anweisung eines fremden Staates oder einer Organisation“ Nachforschungen über türkische Behörden, Institutionen oder in der Türkei lebende Ausländer anstellen, um „gegen die Sicherheit des Staates oder gegen innen- und außenpolitische Interessen“ zu handeln.

Der deutsch-türkische Abgeordnete der oppositionellen Partei Deva, Mustafa Yeneroglu, kritisierte vor allem vage Formulierungen, die dazu führen könnten, dass auch Medien, Menschenrechtsorganisationen und ausländische Stiftungen zur Zielscheibe würden. „Für die Türkei ist dieses Gesetz gefährlich und anfällig für Missbrauch“, sagte er der dpa.

Die Türkei-Vertreter der Organisation Reporter ohne Grenzen (ROG), Erol Önderoglu, hatte erklärt, das Vorhaben ermögliche der Regierung von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan, die Meinungs- und Pressefreiheit weiter zu untergraben, und betreffe auch türkische Bürger und Organisationen im Ausland. Medienberichten zufolge sollen angesichts der scharfen Kritik strittige Punkte überarbeitet werden. Das Vorhaben ist Teil eines umstrittenen Gesetzespakets, das noch vor der Sommerpause im Parlament diskutiert werden soll.

In Georgien gibt es seit Wochen Massenproteste gegen ein umstrittenes Gesetz, das den ausländischen Einfluss auf Nichtregierungsorganisationen begrenzen soll. Georgiens Staatspräsidentin Salome Surabischwili hatte ein Veto gegen das Gesetz eingelegt, das aber vom Parlament überstimmt werden kann. (dpa)

23 Mai 2024 0 Kommentare
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Geflüchtete: Mehr als drei Millionen Menschen suchten 2023 Schutz in Deutschland

von Fremdeninfo 23 Mai 2024
von Fremdeninfo

Geflüchtete: Mehr als drei Millionen Menschen suchten 2023 Schutz in Deutschland

Von: Der Spiegel

Sie kommen wegen Gefahren für Leib und Leben oder weil sie politisch verfolgt werden: Unter den Millionen Schutzsuchenden stachen fünf Nationalitäten heraus.

                                                   

                                                     Geflüchtete: Mehr als drei Millionen Menschen suchten 2023 Schutz in Deutschland © Kay Nietfeld / picture alliance / dpa
 

Die Zahl der Schutz suchenden Menschen ist in Deutschland bis Ende 2023 erneut gestiegen. Zum Ende des vergangenen Jahres seien im Ausländerzentralregister 3,17 Millionen Personen als Schutzsuchende erfasst worden, und damit 95.000 mehr als im Vorjahr, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mit. Im Zuge des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine war auch 2022 die Zahl der Schutz suchenden Menschen gestiegen. Sie halten sich unter Berufung auf völkerrechtliche, humanitäre oder politische Gründe in Deutschland auf.

Die meisten Menschen kommen nach Angaben des Bundesamtes aus der Ukraine mit 977.000, allerdings nahm die Zahl im Vergleich zum Vorjahr um drei Prozent ab. Weitere große Gruppen stammen mit 712.000 Menschen aus Syrien (plus 6 Prozent), aus Afghanistan (323.000/ plus 13 Prozent), dem Irak (200.000/ minus 5 Prozent) und der Türkei (152.000/ plus 51 Prozent). Diese fünf Nationalitäten machten insgesamt fast drei Viertel aller Schutzsuchenden aus.

189.000 Geflüchtete, deren Asylgesuch abgelehnt wurde

Gut 2,5 Millionen Menschen verfügten Ende vergangenen Jahres über einen Schutzstatus aus humanitären Gründen. Das seien zwölf Prozent mehr gewesen als im Jahr zuvor, was vor allem auf die Anerkennung ukrainischer Kriegsflüchtlinge zurückzuführen sei. Insgesamt war mit 87 Prozent für die große Mehrheit aller dieser Menschen der Schutzstatus befristet.

Etwa die Hälfte der Menschen mit einem befristeten Aufenthaltsstatus bekam diesen über ein Asylverfahren. Ohne Asylverfahren gab es auch Schutz, wie er zum Beispiel wegen des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine gewährt wurde. Es gab 189.000 Geflüchtete, deren Asylgesuch abgelehnt wurde oder die ihren Schutzstatus verloren haben.

Wegen noch nicht rechtskräftiger Entscheidungen war nach Angaben des Bundesamtes bei 455.000 Menschen der Schutzstatus Ende 2023 noch offen. Das seien 20 Prozent weniger als im Vorjahr gewesen, was den Statistikern zufolge vor allem mit bearbeiteten Anträgen von Menschen aus der Ukraine zusammenhing.

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Trotz Ärztemangel in Deutschland: Türkische Ärzte müssen lange warten

von Cumali Yağmur 23 Mai 2024
von Cumali Yağmur

Trotz Ärztemangel in Deutschland: Türkische Ärzte müssen lange warten

        Von: dpa

Tübingen: Ein Chirurg des Universitätsklinikums Tübingen operiert an der Frauenklinik. Ein Körperunterstützungssystem entlastet den Operateur bei langwierigen chirurgischen Eingriffen (Exorobot noac der Firma Hellstern). Foto: Bernd Weißbrod/dpa

 
In vielen Gemeinden und Kliniken fehlen Ärzte. Da trifft es sich gut, dass es Bewerber aus dem Ausland gibt. Doch für sie gibt es in Deutschland enorme Hürden zu überwinden.

Die Bewerberinnen und Bewerber kommen aus der Türkei, aus Syrien, der Ukraine und vielen anderen Ländern. Sie alle wollen als Ärztin oder Arzt in Deutschland arbeiten. Viele Kommunen und Krankenhäuser sind darüber froh. Regionaler Ärztemangel reißt längst Lücken in die Versorgung. Doch vor dem Einsatz der ausländischen Mediziner in deutschen Praxen, Versorgungszentren oder Kliniken stehen langwierige Verfahren. In den Behörden, die für Anerkennung und Arbeitserlaubnis zuständig sind, stauen sich derzeit viele Anträge – zum Ärger von Betroffenen. Werden am Ende die Patientinnen und Patienten deshalb schlechter versorgt? Was könnte helfen?

Arbeitsvertrag unterschrieben: Türkischer Bewerber kommt trotzdem nicht zum Zug

Ob im Südschwarzwald oder an der Mecklenburgischen Seenplatte, im Taunus oder in Thüringen: Ausländische Ärztinnen und Ärzte sind in vielen deutschen Städten begehrt. Im badischen Bad Säckingen zum Beispiel schien die Suche nach einem Nachfolger für die gynäkologische Praxis im örtlichen Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) schon erfolglos. Dabei wurde schon ein Arbeitsvertrag mit einem türkischen Bewerber geschlossen – doch die Zulassung ließ auf sich warten. Medizinischen Fachangestellten wurde bereits gekündigt. Nach bangen Wochen fand das MVZ laut „Badischer Zeitung“ doch noch einen Gynäkologen aus der Region. Unterdessen kämpft in Aalen auf der Ostalb ein Mediziner aus Venezuela seit Monaten um seine Anerkennung, um als Hausarzt zu arbeiten.

Im thüringischen Eisenach wartet eine Ukrainerin, die bereits seit 27 Jahren als Kinderärztin in ihrer Heimat gearbeitet hatte, auf die Anerkennung ihres Studienabschlusses. „Schade, dass es sehr, sehr lange dauert“, sagte sie dem MDR. Für sie blieb in der Kinderstation zunächst nur der Einsatz als Hospitantin. Im hessischen Bad Schwalbach wuchs unterdessen bei einem kolumbianischen Arzt die Wut: Einen Arbeitsvertrag bei einer Klinik hatte er schon – nur die beantragte Approbation ließ auf sich warten, und die zuständige Landesbehörde erreichte er erst gar nicht für Nachfragen, wie er gegenüber dem Hessischen Rundfunk erklärte.

Immer mehr ausländische Ärzte – Tendenz steigend

Dabei ist die Zahl ausländischen Ärztinnen und Ärzte vergangenes Jahr auf eine neue Höchstmarke gestiegen – auf knapp 64.000. Nach einer verlangsamten Zuwanderung während der Corona-Pandemie steigt ihr Zuzug wieder, wie die Vizepräsidentin der Bundesärztekammer, Ellen Lundershausen, sagt. „Die Einwanderung von ausländischen Ärztinnen und Ärzten wird sich voraussichtlich auch in den kommenden Jahren fortsetzen.“ Syrien lag bei den Herkunftsländern im Jahr 2023 vorn (6120 Ärztinnen und Ärzte), gefolgt von Rumänien (4668), Österreich (2993), Griechenland (2943), Russland (2941) und der Türkei (2628). „Seit rund eineinhalb Jahren erleben wir einen großen Anstieg aus der Türkei“, berichtet die Leiterin der Gutachtenstelle für Gesundheitsberufe, Carola Dörfler. Die verbreitete Unzufriedenheit mit der politischen und wirtschaftlichen Lage in dem Land könne der Grund sein. Seit rund einem Jahr steigen auch die Bewerberzahlen ukrainischer Kriegsflüchtlinge.

In Dörflers Einrichtung überprüfen unter anderem Ärzte und Therapeuten sowie Dokumentare und Dokumentarinnen im Auftrag der Bundesländer die eingereichten Abschlüsse und Dokumente auf ihre Gleichwertigkeit in Deutschland. In vielen Regionen wird auch einiges für den Zuzug ausländischer Ärzte getan. So gewann das Klinikum in Neubrandenburg mit einem Programm der Agentur für Arbeit elf Jung-Medizinerinnen und Mediziner aus Mexiko zur weiteren Qualifikation. Baden-Württemberg will die Verfahren per gebündelter Behörden-Anlaufstelle erleichtern, Bayern auch mit künstlicher Intelligenz.

Hürden für Bewerber stellen sich oft als Teufelskreis heraus

Doch statt Freude herrscht vielerorts Frust. „Der Anstieg der Bewerberzahlen aus der Türkei und der Ukraine hat zu einem Stau geführt“, räumt Gutachtenstellen-Leiterin Dörfler ein. „Die Personalausstattung der Behörden hinkt der Entwicklung hinterher.“ Die Dauer der Gleichwertigkeitsprüfung in ihrem Haus: ein halbes Jahr, acht Monate oder vereinzelt bis zu einem Jahr. Ärztekammer-Vizepräsidentin Lundershausen sagt: „Zweifelsohne besteht aufgrund des komplexen Anerkennungsverfahrens die Gefahr langer Wartezeiten oder Hängepartien.“ Häufig erschienen die Abläufe der verschiedenen Behörden widersprüchlich.

Von den praktischen Problemen kann Elitsa Seidel ein Lied singen. Mit ihrer Mainzer Agentur „inmed personal“ hilft sie Bewerberinnen und Bewerbern bei der Anerkennung. Seidel beklagt die unterschiedlichen Anforderungen in den Bundesländern – von der Form der Beglaubigung der Unterlagen bis hin zur Wartezeit auf die ebenfalls nötige Fachsprachprüfung. „Das dauert zwei Monate bis zu einem halben Jahr.“ Manche Bewerberinnen und Bewerber gerieten in einen Teufelskreis. „Die Kliniken brauchen Planungssicherheit und akzeptieren daher nur voll anerkannte Bewerber“, so Seidel. Viele Approbationsbehörden verlangten aber einen Einstellungsnachweis, bevor sie den Antrag überhaupt bearbeiten – vor allem, wenn die Ärzte noch keinen deutschen Wohnsitz haben.

Es könnte alles einfacher sein

„Oft erscheint alles ganz einfach: Eine Klinik oder ein MVZ will einen Arzt einstellen, der Arzt will eingestellt werden“, sagt Agentur-Chefin Seidel. Für die Bewerber entwickelt sich das Herbeischaffen aller Dokumente und der Vergleich mit den deutschen Anforderungen trotzdem nicht selten zum Drama. Seidel erläutert, es könne schnell zwei, drei Monate länger dauern, wenn der Anerkennungsbehörde ein Zeugnis fehlt. „Die Anerkennungsverfahren ziehen sich in die Länge, wenn die Unterlagen nicht vollständig vorliegen oder die Personalressourcen in den Behörden eine schnelle Prüfung nicht zulassen“, meint Lundershausen. „Oft liegt es auch nicht an den Behörden, etwa wenn Dokumente nachgereicht werden“, betont Dörfler.

Sie findet: Es könnte alles auch einfacher sein. Denn heute müssen Antragsteller ihre Dokumente auf jeden Fall erst auf Gleichwertigkeit in Deutschland prüfen lassen. Aber bei rund drei von vier Bewerbern reichen die Zeugnisse nicht. Sie müssen in eine persönliche Arztprüfung, die Kenntnisprüfung. Dörfler schlägt vor, dass die Betroffenen künftig vorher wählen dürfen, ob sie ihre Dokumente überprüfen lassen. Bei mangelnder Erfolgsaussicht sollten sie sich gleich auf die Kenntnisprüfung konzentrieren können. Dörfler wirbt für die Idee: „Es würde eine Menge Behördenarbeit einsparen.“

Forderungen und Kritik – ein Ausblick

Die Expertinnen sind sich einig: Die Zusammenarbeit der Behörden sei ausbaufähig, so Ärztekammer-Vize Lundershausen. Seidel: „Es wäre wichtig, bürokratische Hürden zu senken – im Gegensatz zu den sprachlichen und fachlichen Voraussetzungen, die einfach gegeben sein müssen.“ Doch sind die fachlichen Qualifikationen für den Einsatz an den Patienten auch immer gegeben? „Wir haben es mit einem sehr heterogenen Feld an Bewerbern und Bewerberinnen zu tun“, mahnt der Leiter des Instituts für Ausbildung und Studienangelegenheiten an der Medizin-Fakultät in Münster, Bernhard Marschall. „Dass jemand sehr versierte Erfahrungen mitbringt, ist sehr selten.“ Zum Schutz der Patientinnen und Patienten seien gründliche Anerkennungsverfahren unabdingbar.

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) räumte auf dem Ärztetag im Mai ein, über Jahre seien auch aus Spargründen zu wenig Ärztinnen und Ärzte hierzulande ausgebildet worden. Stattdessen hole Deutschland immer mehr ausländische Mediziner ins Land. „Das ist nicht ethisch und kann so nicht weitergehen.“ Marschall weist auch auf eine anderes Ungleichgewicht hin: Wegen ungleichmäßiger Verteilung der insgesamt 428.000 Ärztinnen und Ärzte in Deutschland landeten die ausländischen Mediziner oft in strukturschwachen Regionen. Dort, wo die Arbeit und das Leben den hier ausgebildeten Ärzten weniger attraktiv erscheine – und Patientinnen und Patienten sich womöglich schon abgehängt fühlten

 

 
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Kultur

Pamuk-Ausstellung in München: Literaturnobelpreisträger zeigt sich von einer anderen Seit

von Cumali Yağmur 22 Mai 2024
von Cumali Yağmur

Pamuk-Ausstellung in München: Literaturnobelpreisträger zeigt sich von einer anderen Seit

Von: dpa

16.05.2024, München: Die Zeichnungssammlung „Die Nächte der Pest“ von Orhan Pamuk sind in der Ausstellung „Orhan Pamuk – Der Trost der Dinge“ im Lenbachhaus zu sehen. Die Ausstellung läuft vom 17. Mai bis zum 13. Oktober 2024. Fotos: Matthias Balk/dpa

 
Ab morgen kann in München eine Ausstellung von Orhan Pamuk besichtigt werden. Sie läuft unter dem Titel „Der Trost der Dinge“ und illustrieren vor allem Pamuks gleichnamigen Roman über die tragische Liebesgeschichte zwischen einem Fabrikantensohn und seiner Cousine, spiegeln aber gleichzeitig den Alltag in Istanbul in den letzten Jahrzehnten wider.

Literaturnobelpreisträger Orhan Pamuk zeigt sich im Münchner Lenbachhaus von einer anderen Seite: Die Ausstellung „Der Trost der Dinge“, die an diesem Freitag startet, widmet sich der bildenden Kunst des 71 Jahre alten türkischen Schriftstellers. 40 von ihm mit Dingen des Alltags und auch persönlichen Gegenständen gestaltete Vitrinen sind dort beispielsweise zu sehen. Es sind Nachbildungen der Werke aus seinem Istanbuler „Museum der Unschuld“. „Diejenigen, die ich mag und am schönsten finde“, erläuterte Pamuk am Donnerstag in München seine Auswahl.

Die Objekte illustrieren zwar vor allem Pamuks gleichnamigen Roman über die tragische Liebesgeschichte zwischen dem Fabrikantensohn Kemal und seiner schönen Cousine Füsun, spiegeln aber gleichzeitig den Alltag in Istanbul zwischen den 1950er und 2000er Jahren wider. „In dreidimensionalen Collagen, die wie Wunderkammern eine eigene Welt erschaffen, entfaltet die Macht der Dinge eine poetische Kraft“, schreibt das Lenbachhaus.

                                                

Orhan Pamuk, türkischer Schriftsteller, führte am heutigen Donnerstag Medienvertreter durch seine Ausstellung im Lenbachhaus.

Museumsdirektor lobt Pamuk: „Viel mehr“ als ein Schrifftsteller

Zu der Wanderausstellung, die im vergangenen Jahr bereits in Dresden zu sehen war und Ende dieses Jahres nach Prag weiterziehen soll, kommen in der bayerischen Landeshauptstadt weitere Vitrinen hinzu, die sich konkret auf das Lenbachhaus und dessen Kunstsammlung beziehen. Pamuk hat sich für eine seiner Vitrinen zum Beispiel von Paul Klees „Erzengel“ inspirieren lassen.

Außerdem sind in der Ausstellung, die noch bis zum 13. Oktober dieses Jahres laufen soll, eine Auswahl seiner Gemälde, Zeichnungen, Skizzenbücher, Notizbücher und Fotografien zu sehen. Pamuk zeigt sich in der Schau „als Autor, Fotograf, Zeichner, Kurator, Museumsgründer und bedeutende politische Stimme unserer Gegenwart“, teilt das Lenbachhaus zum Start mit. Auch wenn Pamuk in erster Linie als Schriftsteller – und als erster türkischer Autor, der den Nobelpreis für Literatur gewann – bekannt sei: „Er ist viel mehr“, sagte Museumsdirektor Matthias Mühling, der die Ausstellung mit kuratiert hat.

 

 
 
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