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Flüchtlinge

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4 Februar 2026 0 Kommentare
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Bildung

Pressemitteilung von BTMB Bundesverband für Türkische und Mehersprachlice Bildung Und FOTED Föderation Türkischer Eltewrnvrein in Deutschland.

von Fremdeninfo 1 Juni 2024
von Fremdeninfo

 

 

                  Pressemitteilung von BTMB Bundesverband für Türkische und Mehersprachlice Bildung

 Und FOTED Föderation Türkischer Eltewrnvrein in Deutschland.

Von Cumali Yagmur bearbeitet

                           

                                                                                                         Archiv  BVilder Schüler in der kalsse

Stellungnahme zum Türkischunterricht innerhalb des deutschen
Bildungssystems und dem Türkischangebot der DITIB, IGMG und weiteren
Vereinen
Der jahrelange Einsatz der türkischen Gemeinschaft in Deutschland hat bedeutende
Erfolge in Bezug auf den Türkischunterricht an Schulen erzielt. Diese Bemühungen sind
von entscheidender Bedeutung, damit unsere Kinder ihre Muttersprache bewahren,
weiterentwickeln und ihre kulturellen Bindungen aufrechterhalten können. In letzter Zeit
haben jedoch die DİTİB (Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion), IGMG
(Islamische Gemeinschaft Milli Görüş) und einige weitere Vereine angekündigt,
Türkischunterricht in Moscheen und ihren Vereinsräumen anzubieten. Dies ist für uns
nicht hinnehmbar und wir fordern, dass von diesem Vorhaben unverzüglich abgesehen
wird.
Moscheen sind Orte der religiösen Bildung und des Gebets. Sprachunterricht, der eine
weltliche und pädagogische Angelegenheit ist, sollte, wie für Deutsch, Englisch,
Französisch und weitere Sprachen durch die Bildungseinrichtungen des Staates
angeboten werden. Der Türkischunterricht in Moscheen wirft Fragen zur Qualität und
Objektivität dieser Kurse auf und widerspricht dem Prinzip der säkularen Bildung.
Wir, die seit Jahren im Einsatz befindlichen zivilgesellschaftlichen Organisationen, die sich
für den Erhalt und die Förderung der türkischen Sprache in den deutschen Schulen
einsetzen, glauben, dass dieses Thema im Rahmen der Bildungspolitik behandelt werden
muss. In diesem Zusammenhang möchten wir auf die folgenden Punkte hinweisen:
• Bildungsqualität: Der Türkischunterricht muss qualifiziert und pädagogisch
angemessen sein, um die Sprachentwicklung unserer Kinder zu fördern. Diese
Kurse sollten von Bildungsexperten entwickelt und von Lehrern mit pädagogischer
Ausbildung durchgeführt werden. Nur so kann eine hohe Bildungsqualität
gewährleiste werden .
• Einhaltung des Säkularitätsprinzips: Wir glauben an die Trennung von Bildung
und Religion. Der Türkischunterricht in Moscheen untergräbt das Prinzip der
säkularen Bildung und verstärkt die gesellschaftliche Spaltung. Durch die
Umsetzung dieser Maßnahmen wird der Türkischunterricht insgesamt aus dem
deutschen Bildungssystemausgelagert, was auch von manchen deutschen
offiziellen Stellen gefordert wird, und es wird verhindert, dass unsere Kinder eine
qualitative Türkischbildung erhalten.
• Stärkung kultureller Bindungen: Der Türkischunterricht ist ein wichtiges
Instrument, um die kulturellen Bindungen unserer Kinder zur türkischen Kultur zu
stärken. Diese Kurse sollten als Teil der kulturellen Vielfalt und Multikulturalität in
staatlichen Schulen angeboten werden.
• Zusammenarbeit mit offiziellen Institutionen: Für die dauerhafte und
nachhaltige Bereitstellung des Türkischunterrichts sollte eine Zusammenarbeit mit
den Bildungseinrichtungen und Behörden in den deutschen Bundesländern
angestrebt werden, um diese Kurse in jedem Bundesland in das offizielle
Curriculum zu integrieren.
In diesem Sinne fordern wir die DİTİB, IGMG und die betreffenden Vereine erneut auf,
unverzüglich von ihrem Vorhaben, Türkischunterricht in Moscheen und Vereinsräumen
anzubieten, Abstand zu nehmen und die notwendigen Schritte zu unternehmen, damit
dieser Unterricht in allen Bundesländern an staatlichen Schulen angeboten wird.
Als Bundesverband Für Türkisch Und Mehrsprachige Bildung – BTMB und Föderation
Türkischer Elternvereine In Deutschland – FÖTED werden wir weiterhin daran arbeiten,
die türkische Sprache zu bewahren, den Unterricht qualitativ weiterzuentwickeln und an
zukünftige Generationen weiterzugeben. Dies sind gesellschaftliche Herausforderungen
und können nur durch gesellschaftliche Solidarität überwunden werden.
Wir rufen alle demokratischen Institutionen und Organisationen dazu auf, uns
bei unseren Bemühungen zu unterstützen, Türkisch als reguläres Schulfach zu etabliren!

 

1 Juni 2024 0 Kommentare
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Archive

Mannheim: Hintergründe zum Angriff auf rechtspopulistische »Bürgerbewegung Pax Europa«

von Fremdeninfo 1 Juni 2024
von Fremdeninfo

Mannheim: Hintergründe zum Angriff auf rechtspopulistische »Bürgerbewegung Pax Europa«

Von Der Spiegel

In Mannheim hat ein Mann einen Stand der rechtspopulistischen »Bürgerbewegung Pax Europa« angegriffen und mehrere Menschen mit einem Messer verletzt. Eines der Opfer soll ein bekannter Anti-Islam-Aktivist sein

                                                  

                                                 Mannheim: Hintergründe zum Angriff auf rechtspopulistische »Bürgerbewegung Pax Europa« © Ronald Wittek / EPA

Eine Veranstaltung der rechtspopulistischen »Bürgerbewegung Pax Europa« (BPE) in Mannheim endete am frühen Freitagmittag blutig. Ein mit einem Messer bewaffneter Angreifer stach mehrere der »Pax Europa«-Aktivisten nieder. Auch einen Polizisten griff der Bewaffnete an und verletzte ihn lebensgefährlich. Ein anderer Polizist schoss den Angreifer schließlich nieder.

Nach SPIEGEL-Informationen gehen die Behörden derzeit von insgesamt sieben Verletzten aus. Mehrere Personen sollen Stichwunden in Beinen und Armen, teils auch in der Schulter oder im Gesicht erlitten haben.

Über den Angreifer und sein Motiv ist bislang nichts bekannt. Videos, die den Angriff zeigen und online kursieren, deuten jedoch darauf hin, dass der Angreifer gezielt die BPE und ihre Aktivisten angriff.

Offenbar bekannter Anti-Islam-Aktivist unter den Opfern

Wie BPE mitteilte, soll es sich bei einem der Opfer um den bekannten Anti-Islam-Aktivisten Michael Stürzenberger handeln. Die Polizei bestätigt das bislang allerdings nicht. Stürzenberger sollte am Freitag auf dem Mannheimer Marktplatz als Redner auftreten; sein Auftritt war als »Aufklärung gegen den politischen Islam« angekündigt.

Stürzenberger, 59, ist seit Jahren einer der bekanntesten Anti-Islam-Aktivisten Deutschlands. Er gehört zum Bundesvorstand des BPE sowie zu den Autoren der islamfeindlichen Plattform »PI-News« und wird vom bayerischen Verfassungsschutz beobachtet. Außerdem ist er auf YouTube aktiv – seine Videos dort wurden laut Verfassungsschutz im Jahr 2022 mehr als 723.000 Mal angeschaut.

Bei früheren Kundgebungen forderte Stürzenberger »Umerziehungslager« für Muslime nach dem Vorbild Chinas. Den Koran bezeichnete er als »das gefährlichste Buch der Welt« und verglich ihn mit Adolf Hitlers »Mein Kampf«. Laut bayerischem Verfassungsschutz zählt Stürzenberger nahezu alle Musliminnen und Muslime dem »politischen Islam« zu. Selbst das Gebet oder Fasten als religiösen muslimischen Ritus wolle er verbieten.

Vor rund zwanzig Jahren war Stürzenberger Pressesprecher der Münchner CSU. Um einem Ausschluss zuvorzukommen, verließ er die Partei. 2013 wurde er Bundesvorsitzender der rechtspopulistischen Kleinpartei »Die Freiheit«, die sich wenige Jahre später auflöste.

»Pax Europa« gründete sich nach eigenen Angaben 2008 und behauptet von sich, über die »existenziellen Gefahren« aufzuklären, die vom »Politischen Islam« ausgingen. Diesen sieht BPE als »faschistoide Ideologie«.

Immer wieder demonstriert die Gruppe vor allem gegen den Bau von Moscheen. Der bayerische Landesverband von BPE wird – genau wie Stürzenberger – vom Landesverfassungsschutz beobachtet. BPE pflegte in der Vergangenheit auch Kontakte zu »PI-News« und Pegida.

1 Juni 2024 0 Kommentare
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Archive

Muslime-Partei DAVA mit Forderung für alle 5-jährigen Kinder – „Müsste verpflichtend werden“

von Cumali Yağmur 31 Mai 2024
von Cumali Yağmur

Muslime-Partei DAVA mit Forderung für alle 5-jährigen Kinder – „Müsste verpflichtend werden“

Berlin LIve

Geschichte von Marcel Görmann, Mandy Buchholz und Niklas Scheuble

Die wertkonservative DAVA-Partei („Demokratische Allianz für Vielfalt und Aufbruch“) tritt bei der Europawahl 2024 an . Sie will vor allem Stimmen von Menschen mit Migrationshintergrund bekommen. Von einigen Medien wurde sie schnell als „Erdogan-Partei“ in Deutschland bezeichnet. Gegen dieses Image wehrt sich die neue politische Kraft.

+++ Auch interessant: Islam-Lehrer: Statt zu integrieren, bringen sie erschreckendes Gedankengut in Schulen +++

Im Interview mit unserer Redaktion spricht Parteichef Teyfik Özcan darüber, wie die Integration von Kindern aus Einwandererfamilien endlich besser gelingen kann. Er stellt eine klare Forderung auf.

Kinder aus Migrantenfamilien in einer Spirale: Diskriminierung an der Schule

Zunächst wirbt der DAVA-Vorsitzende Özcan für die Perspektive der Migranten. Die damaligen Gastarbeiter seien vor allem Menschen gewesen, „die aus bildungsfernen Schichten stammten“. Es sei für sie ganz schwierig gewesen, ihren Kindern vorzuleben, in der Schule gute Leistungen zu bringen, weil sie selbst diese Erfahrungen nie gemacht hätten.

Heute würden sich immer noch viele Kinder aus Migrantenfamilien in einer Spirale befinden, aus der sie nicht mehr herauskommen. Die Schule empfinden viele als frustrierend. „Auf der einen Seite haben sie nicht die besten Deutsch-Kenntnisse, machen Diskriminierungserfahrungen an der Schule, kommen im Berufsleben nicht weiter, ziehen sich weiter zurück.“ Deswegen sieht Özcan die Politik gefordert, bessere Rahmenbedingungen zu schaffen.

Der Lösungsansatz von DAVA:

„Alle Kinder müssen mit 5 Jahren verpflichtet werden, in die Vorschulklasse zu gehen, damit sie dort Deutsch lernen. Sie kommen in den Kindergarten, sprechen meistens gebrochen die Herkunftssprache ihrer Eltern. Deutsch sprechen sie ganz wenig. Wir müssen schauen, dass wir diesen Kindern die gleichen Startmöglichkeiten geben.“

Deutsch sei die Grundlage des Zusammenlebens in diesem Land, so Özcan. Deswegen brauche es zum einen „die Bereitschaft der Eltern“, dass ihre Kinder die Sprache lernen, aber auch den politischen Willen, die Menschen abzuholen.

DAVA-Chef: „Deutsche Sprache, Kultur und Werte lehren“

Der Pflicht-Vorschulkurs im Kindergarten solle aber noch mehr umfassen als nur die Sprache. „Auch die deutsche Kultur, die Werte und Normen“ sollten gelehrt werden. „Dann haben wir eine Möglichkeit, dass alle Kinder in der 1. Klasse die gleichen Startmöglichkeiten bekommen“, so DAVA-Chef Özcan. In der Grundschule sollten die Kinder dann die Chance erhalten, ihre Herkunftssprache zu verbessern und bilingual aufwachsen. Das würde sich insgesamt leistungsfördernd auswirken, was Studien belegen.

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DAVA-Partei fordert: „Ditib mit Kirchen gleichstellen“

Für den DAVA-Vorsitzenden ist klar, dass es nicht sein kann, dass rund 50.0000 Jugendliche jedes Jahr ohne Abschluss die Schulen verlassen. „Wir schaden unserem Land, wenn wir hier Humankapital verloren gehen lassen“, so Özcan.

 

31 Mai 2024 0 Kommentare
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Rassismus

Nach Sylt-Video: Lanz diskutiert mit Muslimen Rassismus in Deutschland

von Fremdeninfo 31 Mai 2024
von Fremdeninfo

                                                          

Nach Sylt-Video: Lanz diskutiert mit Muslimen Rassismus in Deutschland

Geschichte von Charlotte Zink

Muslimische Runde bei „Lanz“

Hübsch erhält für These zu Kriminalität Widerspruch

 

 

                                                         

                                 Khola Maryam Hübsch sorgte für eine heftige Debatte um die Frage, was Ursachen für Kriminalität sind. (Quelle: IMAGO/teutopress GmbH/imago)

Lanz diskutiert mit vier Muslimen über Fremdenhass und Antisemitismus. Trotz gleicher Religion offenbaren sich teils große Differenzen.

Zum ersten Mal in der Geschichte von „Markus Lanz“ hatte der Moderator am Donnerstagabend vier muslimische Studiogäste. Mit ihnen diskutierte er unter anderem das Thema Fremdenfeindlichkeit in Deutschland. Welche Gedanken das sogenannte Sylt-Video bei ihnen ausgelöst habe, wollte Lanz von seinen Gästen wissen.

Die Gäste:

  • Khola Hübsch, Publizistin
  • Ahmad Mansour, Extremismusforscher
  • Murat Kayman, Jurist
  • Mouhanad Khorchide, Theologe

Zur Erinnerung: In der Aufnahme, die sich im Internet verbreitet hatte, skandierte eine Gruppe junger Leute rassistische Parolen. Bevor seine Gäste antworten konnten, beschrieb Lanz jedoch erst einmal seinen eigenen „ersten Reflex“. Er habe das Video während einer USA-Reise gesehen und sofort gedacht: „Das ist nicht Deutschland“, so der Moderator. Gegenwind bekam er von Jurist Murat Kayman.

Zu sagen, die Bilder aus Sylt seien nicht Deutschland, sei eine „positive Perspektive“ und rühre daher, wie man sich Deutschland wünsche, erklärte Kayman. „Menschen, die eben nicht Markus heißen, sondern Murat oder Ahmad, für die sind diese Szenen keine große Überraschung“, so der Deutsch-Türke zu Lanz. Für diese passe das Video aus Sylt zu den Erfahrungen, die sie bereits beim Großwerden in dieser Gesellschaft gesammelt hätten, führte er aus. So habe er bereits als Kind auf dem Schulhof „Ausländer raus“ zu hören bekommen.

Die Geisteshaltung, dass es ein „deutsches Wir“ gebe, zu dem einige nie gehören werden, sei „tief verankert“. Kollegen oder Vorgesetzte skandierten zwar keine Parolen, das sei jedoch ein „stilistischer Unterschied, kein grundsätzlicher“, so Kayman. Die öffentliche Gegenrede nach dem Bekanntwerden des Videos erleichtere ihn nicht, stellte er klar. „Das ist das Mindeste, was man machen kann“, so der Jurist. Positiv überrascht hätte es ihn, wenn Anwesende direkt gegen die Parolen-Gesänge auf Sylt widersprochen hätten.

Mansour kritisiert „selektive Empörung“

Auch Publizistin Khola Hübsch fand die Bilder aus Sylt wenig überraschend. Sie mahnte an, dass in Deutschland ein grundlegendes Problem in der Debattenführung zu Ausländerfeindlichkeit beitrage. Viel zu häufig werde Kultur in den Fokus gerückt, anstatt über Strukturen zu reden, bemängelte Hübsch. So etwa, wenn es um kriminelle Ausländer gehe. Statt auf die Herkunft, sollte in der Debatte besser auf beeinflussbare Faktoren wie Armut, sozioökonomischen Status und Bildung geschaut werden, mahnte Hübsch. Weil das aber nicht der Fall sei, wundere es sie nicht, dass Menschen „Ausländer raus“ schrien.

Damit sorgte sie bei Extremismusforscher Ahmad Mansour umgehend für Widerspruch. Debatten über Ausländer-Kriminalität seien „legitim“ und führten nicht zu mehr Rassismus, erklärte er. Mit Blick auf Sylt galt sein Zuspruch Moderator Lanz: „Sie haben absolut recht, das ist nicht Deutschland“, erklärte Mansour. Er persönlich sei sich zwar darüber bewusst, dass es in der Bundesrepublik Menschen mit rechtsradikaler Ideologie gebe. Das Video aus Sylt habe er jedoch „nicht überbewertet“.

Problematisch fand Mansour die öffentlichen Reaktionen von Politikern und Zivilbevölkerung. Er habe die Empörung als „selektiv“ wahrgenommen, erklärte der Wissenschaftler seine Kritik. Der Grund: Nachdem pro-palästinensische Aktivisten Räume der Humboldt-Universität in Berlin aus Protest gegen Israel besetzt hatten, habe es keine derartigen Bekundungen gegeben. Man sei nur empört, „wenn es ideologisch passt“, beklagte Mansour. „Das stört mich.“

Khola will Differenzierung

Eine Parallele zwischen dem Rassismus auf Sylt und der Besetzung der Humboldt-Universität sah Jurist Kayman. In beide Fällen sei es möglich, „Abwertung ohne Widerspruch zu artikulieren“. In der muslimischen Community gebe es ein Problem mit Antisemitismus, erklärte der Islam-Experte. Dieses Problem müsse gesellschaftlich angegangen werden.

Gegenrede kam von Publizistin Khola Hübsch. Sie halte es für eine „gewagte These“ zu sagen, in Deutschland werde es akzeptiert, antisemitische Parolen zu rufen. Bei den Demonstranten an der Humboldt-Universität handele es sich außerdem nicht nur um Muslime, erklärte sie. „Wo Judenhass stattfindet, muss der Staat eingreifen“, sagte Khola. Anstoß nahm sie daran, dass so getan werde, als ob diejenigen, die auf „das Leid in Gaza und Palästina“ aufmerksam machen wollten, Antisemiten seien. „Das hat keiner gesagt“, beschwichtigte Lanz.

Er wollte von der Angehörigen der Ahmadiyya-Gemeinschaft wissen: „Gibt es in ihrer Gemeinschaft Antisemitismus?“ Ihr sei nicht ein Fall bekannt, in dem eine antisemitische Straftat begangen worden sei, antwortete Khola. Das Problem beginne bereits „vor dem Rechtsbruch“, warf umgehend Kayman ein. Bei vielen Muslimen hätten sich antisemitische Vorurteile als „normales Wissen“ über Juden verfestigt, legte er dar. Zu wenige Muslime redeten über dieses Problem. Es gebe Extremisten in der islamischen Community, bestätigte Khola. Auf israelischer Seite gebe es sie jedoch auch. „Wieder dieses Relativieren“, mahnte Lanz.

Lanz offenbar Gäste-Problem

Angesichts der besonderen Diskussionsrunde gab Lanz am Donnerstag auch einen Einblick hinter die Kulissen. Es sei gar nicht so einfach gewesen, vier muslimische Gesprächspartner zu finden, die zu ihm ins Studio kommen wollten, so der Moderator. Vor allem von Verbandsvertretern habe es Absagen gehagelt, erklärte er und bat seine Gäste um einen Erklärungsversuch.

Eine Diskussion bei Lanz wirke auf Verbandsvertreter „abschreckend“, weil sie nicht bereit seien, zu diskutieren, was man besser machen könnte, erklärte Kayman, der früher selbst dem DITIB-Bundesverband angehörte. Es herrsche das Verständnis, dass das Muslimisch-Sein in Deutschland nur funktioniere, wenn man sich gegen die Gesellschaft positioniere. Das funktioniere jedoch nur, wenn nicht mit anderen kritischen Muslimen diskutiert werden müsse, so der Jurist.

Lanz ließ sich von vergangenen Absagen nicht abschrecken. Er wünschte sich zum Abschied der Sendung eine Wiederholung einer solchen Gesprächsrunde.

 

31 Mai 2024 0 Kommentare
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Rassismus

Deutschlandfahne am Balkon – kann man das jetzt noch machen?

von Fremdeninfo 29 Mai 2024
von Fremdeninfo

 

                                                     Geschichte von Jule Bleyer                                                
                            
Jule Bleyer, Teamleitung Hamburg, schreibt über den Immobilienmarkt – und wie man in diesem Sommer seinen Balkon dekorieren sollte. © Roland Magunia/Hamburger Abendblatt | Roland Magunia/Hamburger Abendblatt

 

Eigentlich hatten wir ein so gutes Bild abgegeben. Damals, 2006, beim Sommermärchen. Weltmeisterschaft in Deutschland, wie gern erinnert man sich. An ein Land, in dem die Sonne schien, die Menschen strahlten und die Gastgeber die Welt willkommen hießen, bis hinein in die eigenen vier Wände, aufs heimische Sofa. Die Zeit des Couchsurfing war eine, in der man seine Heimat toll finden konnte, sportlich, aber auch einfach mal so.

So entstand eine neue, tatsächlich ungezwungene patriotische Haltung: Deutschland-Fahnen, ganze Meere davon, prägten dieses positive Bild. Sie wurden geschwenkt, hochgehalten, überall aufgehängt. Und niemand kam auf die Idee, das seltsam zu finden.

EM in Hamburg: Dem „Ausländer raus“-Hass etwas entgegensetzen

Was das nun alles mit Immobilien zu tun hat? Naheliegende Frage, weitschweifende Antwort. In nicht mal mehr drei Wochen startet die EM in Deutschland. Zeit also, um die Fahnen wieder aus dem Keller zu holen und Fenster und Balkone zu dekorieren. Vielleicht gerade jetzt, um dem „Ausländer raus“-Hass etwas entgegenzuschwenken.

An dieser Stelle sollte es eigentlich darum gehen, welche Spielregeln dabei gelten, also in Sachen Mietrecht. (Denn wenn wir Deutsche eines haben, sind es Regeln.) So also Anfrage beim Mieterverein zu Hamburg. Der erklärt: Bei der Dekoration können sich Mieter austoben – solange niemand gestört oder gefährdet wird. „Mannschaftsposter oder Nationalfahnen dürfen immer an die Innenseite der Fenster in den Wohnungen gehängt werden“, heißt es. „Auf dem Balkon dürfen auch Flaggen gezeigt werden. Sie müssen jedoch so gut gesichert sein, dass sie nicht herunterfallen können.“

Deutschlandfahne auf dem Balkon – keine Frage der Halterung, sondern der Haltung

Schwierig wird es jedoch, wenn eine Halterung montiert oder aus anderen Gründen in die Bausubstanz des Hauses eingegriffen werden solle – das gehe nur mit Erlaubnis des Vermieters. Wer eine Nationalflagge aus dem Fenster hängen möchte, müsse dafür Sorge tragen, dass diese nicht nur sicher befestigt ist, sondern auch nicht vor die Fenster von Nachbarn wehen kann.

Halterungen sind das eine, sehr viel wichtiger aber ist die Haltung: „Verboten sind jedoch Plakate mit stark polarisierenden, beleidigenden oder gar hetzenden Meinungsäußerungen.“

EM in Hamburg – 18 Jahre nach dem Sommermärchen ist eine andere Zeit

Die Antwort des Mietervereins kam vor Pfingsten, also bevor in Clubs auf Sylt, auf einer Party im Elite-Internat Louisenlund, auf Schützenfesten und dem Schlagermove Nazi-Parolen gegrölt wurden. Bis dahin, so dachte man, sei der letzte Satz eine Selbstverständlichkeit. Genauso wie Deutschland-Fahnen bei der EM.

Doch jetzt stellt sich die naheliegende Frage: Kann man diese eigentlich noch schwenken, hochhalten, damit seinen Balkon dekorieren?

18 Jahre nach dem Sommermärchen ist eine andere Zeit. Eine, in der man sich nicht einfach nur zum Public Viewing auf dem Heiligengeistfeld versammelt, sondern auch zu Demos gegen Rechtsextremismus.

Rassismus-Skandale: Flagge zeigen hat zur EM 2024 eine andere Bedeutung

Flagge zeigen hat eine andere Bedeutung. Und wer das auch sprichwörtlich tun möchte, kann ja die 2024er-Version wählen: die bunte. Am Balkongitter Wimpelketten mit den Flaggen aller Nationen. Darüber eine Regenbogenfahne. Und neben der Deutschlandflagge im Fenster ein Transparent mit der Aufschrift „FCK NZS“.

EM in Hamburg: Mieter müssen auf Nachtruhe achten – zum Feiern lieber in die Kneipe

Denn anders als beim öffentlichen Public Viewing gilt die Nachtruhe im privaten Bereich auch während der EM. Wer also Freunde zum Fernsehabend im Garten oder auf dem Balkon einlädt, muss die üblichen Ruhezeiten einhalten, so der Immobilienverband Deutschland IVD. Bei Ruhestörungen drohten Bußgelder, bei Wiederholungen seien Vermieter sogar zur fristlosen Kündigung berechtigt.

Der Mieterverein empfiehlt allen, die auch nach 22 Uhr lautstark auf Tore anstoßen möchten, in die nächstgelegene Kneipe umzuziehen. Da kann gefeiert werden, gemeinsam mit Menschen aller Nationen.

29 Mai 2024 0 Kommentare
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Ekrem İmamoğlu: Erdoğan ist nicht mehr alternativlos

von Fremdeninfo 29 Mai 2024
von Fremdeninfo

                    Ekrem İmamoğlu: Erdoğan ist nicht mehr alternativlos

                                                              Geschichte von Can Dündar
                                          

•Dreimal schon hat der Sozialdemokrat Ekrem İmamoğlu die Erdoğan-Partei AKP auf kommunaler Ebene besiegt. Nun besucht der Hoffnungsträger der türkischen Opposition Berlin.

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Sozialdemokraten unter sich: Ekrem İmamoğlu mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (unscharf im Vordergrund) © Bernd von Jutrczenka/​AP/​dpa

 

Er heißt Ekrem İmamoğlu und stammt, wie sein Nachname – „Sohn des Imams“ – bereits andeutet, aus einer konservativen Familie. Sein Vater stand in den 1980er-Jahren dem Regionalverband einer rechtsgerichteten Partei am Schwarzen Meer vor. 1971 geboren, besuchte Ekrem noch vor der Einschulung einen Korankurs. Sein Großvater hingegen, ein Veteran aus dem türkischen Befreiungskrieg, lehrte ihn die Liebe zur Republik. So wuchs er genährt von den beiden Hauptadern auf, die in der Türkei seit 100 Jahren im Widerstreit zueinander stehen. Seine Fähigkeit, in dem zutiefst polarisierten Land Menschen aller Milieus anzusprechen, ist wohl der wichtigste Grund dafür, dass er als künftiger Staatschef der Türkei gehandelt wird.

Als İmamoğlu Ende 2018 von der sozialdemokratischen CHP als Bürgermeisterkandidat für Istanbul aufgestellt wurde, war er weitgehend unbekannt. Er konnte zwar Erfolge als Bezirksbürgermeister in Istanbul vorweisen, doch dass es ihm gelingen würde, die seit der Wahl Erdoğans zum Oberbürgermeister 1994 von Islamisten regierte Metropole zurückzuholen, glaubte kaum jemand. Trat er doch gegen den letzten Premierminister der AKP an.

İmamoğlus Berater planten seinen Wahlkampf akribisch. Vor allem sollte er Erdoğan auf keinen Fall direkt ansprechen und nicht polemisieren. Er sollte nicht mit dem Abzeichen seiner Partei auftreten, sondern als Jungstar. Fotos von ihm mit seiner Mutter im Kopftuch sollten ebenso lanciert werden wie solche mit seiner modernen Ehefrau. Sein Rivale war der „alte“ Premier, er hingegen das „neue“ Gesicht der Politik. Der Verdruss über die Partei, die in der Stadt seit bald 25 Jahren an der Regierung war, sollte ihm zugutekommen. Im Straßenwahlkampf gewann er die Sympathie konservativer Wähler mit Worten wie: „Betet für mich, das ist mir wichtiger als eure Stimme.“ Auch der kurdischen Wählerschaft gegenüber trat er freundschaftlich auf. So gewann er mit 4.169.000 gegen 4.156.000 Stimmen knapp die Wahl.

Erdoğan, der seine politische Laufbahn selbst als Bürgermeister von Istanbul begonnen hatte und von dort aus zum Staatspräsidenten aufgestiegen war, erkannte die Gefahr und beging in seiner Panik einen schweren Fehler: Er übte Druck auf den ihm ergebenen Hohen Wahlrat aus und ließ die Wahl annullieren. Er hoffte, sein Kandidat würde aufholen und als Sieger aus der Neuwahl hervorgehen. Doch das Gegenteil geschah. Auf einer Großkundgebung legte İmamoğlu sein Jackett ab, krempelte die Ärmel auf und rief: „Ich bin jung und enthusiastisch und gebe nicht auf!“ Auf eben solche Entschlossenheit schien die Bevölkerung gewartet zu haben. Als ein Student im Gefolge des Kampagnenbusses rief: „Alles wird sehr gut!“, machte İmamoğlu diese Hoffnung zu seinem Slogan, und die enttäuschte Bevölkerung klammerte sich daran. Er gewann die Wahlwiederholung mit satten 800.000 Stimmen Vorsprung und übernahm den Bürgermeisterposten als jener Politiker, dem es gelungen war, die AKP zweimal in Folge zu schlagen.

Den dritten Sieg holte İmamoğlu jetzt am 31. März, als er bei den Kommunalwahlen ein weiteres Mal gegen die AKP gewann. Während Kemal Kılıçdaroğlu, der ehemalige Vorsitzende der CHP und Oppositionsführer 2023, aus dem Amt schied, nachdem er alle Wahlen, in denen er gegen Erdoğan angetreten war, verloren hatte, strahlte İmamoğlu als neuer Star der Opposition auf. Erdoğan wiederum versuchte, İmamoğlu wegen einer Rede zu einer Haftstrafe verurteilen und mit Politikverbot belegen zu lassen. Doch auch dieser Vorstoß scheiterte. Dank seiner Fähigkeit, breite Kreise anzusprechen, seines staatsmännischen Empfangs von EU-Botschaftern und seines Fokus auf Medienwirksamkeit legte İmamoğlu in der Wählergunst weiter zu. Als wichtige Botschaft des Westens wurde verstanden, dass Bundespräsident Steinmeier bei seiner jüngsten Türkei-Reise noch vor Erdoğan mit İmamoğlu zusammentraf und sich mit ihm fotografieren ließ.Derzeit sehen viele in der Türkei wie auch im Westen İmamoğlu als Herausforderer Erdoğans bei den nächsten Präsidentschaftswahlen, ja als seinen Nachfolger. Aufmerksam wird registriert, dass er wie Erdoğan vom Schwarzen Meer stammt, als Gymnasiast Fußball gespielt und gleichfalls zu Beginn seiner Karriere die großen alten Persönlichkeiten der Politik herausgefordert hat, und dass er allen, insbesondere dem Westen, gegenüber, moderat auftritt. Allerdings befürchten auch manche, sein rasanter Aufstieg und sein ausgeprägtes Selbstvertrauen könnten ihn zu einem „neuen Erdoğan“ werden lassen. Die Mehrheit betrachtet ihn aber offenkundig als politische Führungspersönlichkeit, die in der Lage ist, den von Erdoğan in über 20 Regierungsjahren verursachten Niedergang auszugleichen und die einander hassenden Fraktionen der gespaltenen Gesellschaft zu versöhnen. Wenn İmamoğlu bald wie geplant Berlin besucht, dürfte das diesen Eindruck verstärken. Bei den letzten Wahlen büßte Erdoğan bereits das Image der Unbesiegbarkeit ein, durch İmamoğlu verliert er nun auch den Vorzug, „alternativlos“ zu sein.

Aus dem Türkischen von Sabine Adatepe

29 Mai 2024 0 Kommentare
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Religion

Islamismus im sanften Gewand: Warum ist Muslim Interaktiv in Deutschland so erfolgreich?

von Fremdeninfo 29 Mai 2024
von Fremdeninfo

Islamismus im sanften Gewand: Warum ist Muslim Interaktiv in Deutschland so erfolgreich?

Geschichte von Beatrice Achterberg, Berlin/ NZZ

                                                          

Hamburg im Mai: Die Polizei bewacht eine Kundgebung des islamistischen Netzwerks Muslim Interaktiv im Hamburger Stadtteil St. Georg. Stephan Wallocha /

Imago © Bereitgestellt von Neue Zürcher Zeitung Deutschla

Wer wissen will, warum Muslim Interaktiv Millionen Jugendliche erreicht, der muss nur Youtube öffnen. Es geht vollkommen harmlos los: Zwei freundlich dreinblickende Männer ziehen in einem Video durch die Strassen von Hamburg. Sie interviewen männliche Passanten zum Thema Ramadan.

 Ein junger Muslim erzählt dem Frager mit dem breiten Kreuz, das gemeinsame Fasten wäre ein «cooles Gemeinschaftsgefühl» gewesen. Die Stimmung ist locker, entspannt. Die Interviewer gehen weiter. Sie fragen einen Mann mittleren Alters, der sich selbst als Atheist bezeichnet, was er vom Ramadan hält. Seine Antwort: «Wenn man gläubig ist, warum nicht.» Einer der Interviewer nickt. Es ist alles ganz unverbindlich.

Wie er und sein Kollege heissen, erfährt man nicht. Nur der Kanal steht unten in der Beschreibung: Muslim Interaktiv. Wenn man die Namen der beiden erfahren will, muss man schon bei Google danach suchen. Sie lauten: Joe Adade Boateng und Dawun.

Videos der beiden gibt es auch auf anderen Apps, zum Beispiel auf Tiktok. Auch sie wirken harmlos. In einem verbreitet Boateng Durchhalteparolen für die letzten zehn Tage des Ramadan. Er sitzt in einem traditionellen Gewand vor der Kamera und sagt: «Die letzten zehn Nächte des Monats Ramadan zählen zu den besten Nächten überhaupt.» Zum Beispiel die «Laylat al-Qadr», die Nacht, in der den Muslimen der heilige Koran gesandt worden sei. Wer in dieser Nacht reinen Glaubens zu Allah bete, dem würden seine Sünden vergeben. Die Gläubigen sollen sich in den letzten Tagen vor dem Fastenbrechen noch einmal anstrengen, das ist die Botschaft. «Gebt noch einmal richtig Gas!», heisst es im Text unter dem Video.

drei prominente Boxer vor, die zum Islam konvertiert sind: «Die Nummer eins wird euch sicherlich überraschen», sagt er. Es ist Gervonta Davis, «der womöglich beste Boxer seiner Gewichtsklasse». Boateng fordert seine Zuschauer auf, ihn mit einem «As-salam alaikum» zu begrüssen.

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Offizieller Account verboten, doch Nutzer helfen

Der offizielle Kanal von Muslim Interaktiv ist seit einiger Zeit bei Tiktok gesperrt. Aber Boatengs Videos kann man überall finden. Seine Anhänger verbreiten sie weiter. Millionen Menschen haben sie sich angesehen. Boateng wirkt überhaupt nicht wie ein Prediger. Er sieht eher aus wie einer aus der oberen Mittelschicht. Er könnte auch in einem Berliner Hipster-Café arbeiten. Nur die eingestreuten Formeln – «al-Hamdulillah», «Inschallah» – und Sätze wie «Ja, Bruder» signalisieren seinen muslimischen Zuschauern: Ich bin einer von euch.

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Auf den Demonstrationen der Gruppe Muslim Interaktiv gilt die Geschlechtertrennung – auch wenn die Behörden diese untersagt hatten. Markus Matzel / Imago © Bereitgestellt von Neue Zürcher Zeitung Deutschland

Der Influencer kann aber auch anders. Er ist mehr als nur der freundliche Muslim von nebenan, der den Menschen erklärt, was sie an Ramadan zu tun und zu lassen haben. Das erkennt man, wenn man sich mehr Videos von ihm ansieht. Eines heisst: «Verräterische Iftar». Es geht um das Mahl, das Muslime am Ende der Fastenzeit einnehmen. Das Video ist im Hochformat aufgenommen, perfekt für den Smartphone-Bildschirm.

Boatengs Hände sind gefaltet, der Blick ist hart. Im unteren Bildrand ist ein Foto eingeblendet. Es zeigt Israels Staatspräsidenten Yitzhak Herzog beim gemeinsamen Essen mit dem israelischen Botschafter der Vereinigten Emirate, Mohamed Al Khaja. Im September 2020 hatten die Vereinigten Arabischen Emirate Friedensverträge mit Israel geschlossen.

Ein aufgebrachter Boateng fragt: «Nach 32 000 toten Muslimen in Gaza haben diese Verräter nichts Besseres zu tun, als ihre Beziehungen zu diesen Besatzern, den Verursachern, aufrechtzuerhalten?» Die Israeli seien die «Ursache und der Grund dafür», dass «unsere Geschwister im Gaza nichts zum Iftar haben», dem Festmahl zum Ende des Ramadans. Die Morde der Hamas an mehr als 1200 unschuldigen Israeli am 7. Oktober erwähnt Boateng mit keinem Wort.

Joe Boateng ist der «Islamisten-Pop-Star»

Die jungen Menschen, die zu den Demonstrationen von Muslim Interaktiv kommen, stören sich nicht daran. Im Gegenteil. Bei der letzten Versammlung in Hamburg im Mai mit dem Motto «gegen die Zensur unserer islamischen Werte» kamen mindestens 2500 Teilnehmer. Anschliessend fordert die Opposition von der deutschen Regierungskoalition, die Gruppe Muslim Interaktiv zu verbieten. Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul warnte vor ihren «menschenverachtenden Inhalten».

Ein weiteres Video: Die Hamburger Behörden haben gerade eine Demonstration der Gruppe untersagt. Boateng trägt einen Kapuzenpulli, die Kamera wackelt, er wirkt gehetzt. Er spricht von einem «Meinungs-» und «Wertediktat». Er stellt sich als Verteidiger des Grundgesetzes dar, das für alle zu gelten habe. Der junge Mann will zeigen: Er ist verfassungstreu. Die deutschen Behörden seien es nicht. Darum geht es in vielen seiner Videos.

Dann ein anderer Clip, düstere Musik spielt im Hintergrund, das Zimmer ist abgedunkelt. Boateng sitzt in einem hellen Sessel. Kanzler Scholz, sagt Boateng mit kräftiger Stimme, führe «eine gesamte Nation in den Abgrund». Scholz Äusserungen zur Hamas würden von den Medien verwendet, um alle Muslime zum Feindbild zu machen. So etwas habe es schon einmal in Deutschland gegeben, sagt Boateng. Da habe man auch versucht, ein Feindbild in den Köpfen der Deutschen zu etablieren. «Das Ende kennt ihr bereits alle», sagt Boateng und faltet die Hände. Dann endet das Video. Es trägt den Titel: «Adolf (Olaf) Scholz».

29 Mai 2024 0 Kommentare
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Fürchterliche“ Migrationspolitik: Polizei-Gewerkschaftschef Rainer Wendt kritisiert Bundesregierung bei CSU-Veranstaltung scharf

von Fremdeninfo 29 Mai 2024
von Fremdeninfo

Fürchterliche“ Migrationspolitik: Polizei-Gewerkschaftschef Rainer Wendt kritisiert Bundesregierung bei CSU-Veranstaltung scharf

Geschichte von Andreas Sachse
 
zur EU-Wahl

Fürchterliche“ Migrationspolitik: Polizei-Gewerkschaftschef Rainer Wendt kritisiert Bundesregierung bei CSU-Veranstaltung scharf

                                                                         

Interessiert verfolgte das Publikum im Unterschleißheimer Bürgersaal die CSU-Veranstaltung mit Rainer Wendt und Nicole Gehringer. © Gerald Förtsch

Der Polizei-Gewerkschaftschef Rainer Wendt war in Unterschleißheim zu Gast. Er kritisierte in seiner Rede bei der CSU-Veranstaltung die Bundesregierung.

Unterschleißheim – „Europa stärken – Migration begrenzen“: Einen geeigneteren Fürsprecher ihres Mottos zur EU-Wahl hätte die CSU nicht finden können. Polizei-Gewerkschaftschef Rainer Wendt gilt als Mann der klaren Worte. Der bekennende Christdemokrat ließ während einer Veranstaltung der Unterschleißheimer CSU und des Kreisverbands, die Landtagsabgeordneter Maximilian Böltl (CSU) moderierte, kein gutes Haar an der Bundesregierung und der EU-Politik.

Gehringer würde Abschiebung gerne erleichtern

Auch Europa-Kandidatin Nicola Gehringer warb für einen Politikwechsel in Brüssel. Die auf Platz 9 der CSU-Liste positionierte Neubibergerin würde Abschiebungen gern erleichtern. „Unsere Sicherheit ist bedroht“, rief Gehringer dem Publikum im Bürgerhaus zu. Die 34-Jährige sprach von „erheblichen Defiziten“ einer Vielzahl von Leuten gegenüber „unverhandelbaren Werten“ wie Gleichberechtigung und der Würde des Menschen. Nicola Gehringer forderte: „Wer für das Kalifat auf die Straße geht, hat das Land zu verlassen!“

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Das Beste wäre, wenn die Leute arbeiten dürfen! Rainer Wendt, Polizei-Gewerkschaftschef, würde den Zugang zum Arbeitsmarkt wie zu gemeinnütziger
Arbeit für Asylbewerber in Deutschland öffnen. © Bereitgestellt von Merkur

 

Mit Rainer Wendt hatte sich die CSU eines Ehrengasts versichert, dessen Unterstützung Gehringer sich gewiss sein durfte. Der in Nordrhein-Westfalen geborene, in Berlin lebende Wendt hat nicht zum ersten Mal für die CSU zum Thema doziert. Zu Fragen der Inneren Sicherheit besetzt der Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft unverrückbare Standpunkte. Dazu zählt, dass er sich selbst erst innerhalb der Grenzen des Freistaats wirklich sicher wähnt.

 Publikum sparte nicht mit Applaus

Von Gehringers Kalifat-Hinweis über Wendts Aufruf, mit Angela Merkels liberaler Migrationspolitik abzuschließen bis zu seinem Lobgesang auf Innenminister Joachim Herrmann, dass man in Bayern zur Polizei stünde: Das Publikum sparte nicht mit Applaus.

Dass Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) auf den Wendt´schen Gunstbeweis würde verzichten müssen, war im Saal jedem bewusst. Laut dem Chef der Polizei-Gewerkschaft wolle der Bund nicht nur notwendige Mittel für die Polizei kürzen. Von, so Wendt, 300 000 ausreisepflichtigen Migranten, würden 50 000 mit Haftbefehl gesucht. Der Rest sei aus unterschiedlichen Gründen geduldet. Doch statt Haftbefehle zu vollstrecken, bliebe Polizisten oft nichts anderes übrig, als Migranten einen „Laufzettel“ in die Hand zu drücken, mit der Aufforderung, sich bei den Behörden zum Zwecke der Rückführung zu melden. „Das ist fürchterlich“, rief Wendt, „das ist gaga.“

Für seine Haltung ist Wendt auch in Teilen der Polizei umstritten. Wegen seiner unbedingten Treue zur Polizei ist ihm das Amt des Gewerkschafters jedoch wie auf den Leib geschrieben. Was Europa betrifft, stehen Wendt und Gehringer zum Sprecher der konservativen EVP-Fraktion Manfred Weber. Für den Schutz der Grenzen Bayerns und des Bundes will Wendt die Befugnisse von Grenzschützern erhöhen. Zu viele Leute würden unerkannt oder mit falschen Personalien ins Land gelangen. „Wir müssen doch wissen, wer hier ist.“ Zurückweisungen durch Grenzkontrollen sollten möglich sein, findet der Gewerkschaftschef und verwies auf Brandbriefe von Bürgermeistern überlasteter Kommunen.

 

Missbrauch von Bürgergeld würde Wendt durch Umstellen auf Sachleistungen entgegenwirken

Zum Ende der Veranstaltung stellte Moderator und Landtagsabgeordneter Maximilian Böltl die jedermann im Publikum beschäftigende Frage, warum man es Asylbewerbern so schwer macht, sich Arbeit zu suchen. Wendt würde den Zugang zum Arbeitsmarkt wie zu gemeinnütziger Arbeit öffnen. Missbrauch von Bürgergeld würde er durch Umstellen auf Sachleistungen entgegenwirken. Grundsätzlich findet Rainer Wendt: „Das Beste wäre, wenn die Leute arbeiten dürfen!“

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Politik

EU-Wahl: Oberhausener Unternehmer warnen vor rechten Kräften

von Fremdeninfo 28 Mai 2024
von Fremdeninfo

 

EU-Wahl: Oberhausener Unternehmer warnen vor rechten Kräften

Geschichte von Theo Körne/ Waz

 

                                                                                   

Tausende Menschen protestierten im Januar 2024 auf dem Oberhausener Friedensplatz gegen Rechtsextremismus und Rechtspopulismus. Zuvor hatte das Recherche-Netzwerk Correctiv enthüllt, dass rechtsextreme Kräfte Menschen mit Migrationshintergrund abschieben wollen. Foto: Kerstin Bögeholz / Funke FotoServices © FUNKE Foto Services | Kerstin Bögeholz
 

Die Europawahl rückt immer näher: Hielt sich vor solchen Urnengängen die Wirtschaft lieber zurück, so sieht es in diesem Jahr anders aus. Dabei sprechen Unternehmen und Verbände keine Empfehlung für eine einzelne Partei aus, vielmehr mahnen sie und sorgen sich.

So hat bereits Ende 2023 der oberste Vertreter der deutschen Industrie, BDI-Präsident Siegfried Russwurm, eindringlich vor der AfD gewarnt; DAX-Konzerne zeigten Haltung gegen Rechtspopulisten, nachdem das Recherche-Netzwerk Correctiv im Januar 2024 die Abschiebepläne von rechtsextremen Politikern sogar für Deutsche mit Zuwanderungsgeschichte enthüllt hat, darunter auch AfD-Vertreter. Vor wenigen Wochen folgten weitere Unternehmen mit solchen Warnungen, vor allem auch aus Ostdeutschland. Denn in den Betrieben befürchtet man, dass ein Sieg von ausländerfeindlichen Rechtspopulisten hohe Einbußen für die international vernetzte Wirtschaft und die Zahl der Arbeitsplätze bedeuten wird.

20 große Unternehmen und Einrichtungen aus Oberhausen haben unterzeichnet

Nun haben auch Firmen und Verbände aus Oberhausen Stellung bezogen. „Oberhausener Wirtschaft für Demokratie, Weltoffenheit und Zusammenhalt“ lautet der Titel der Erklärung, die die Unterschrift von 20 Chefs namhafter Betriebe und Einrichtungen trägt.

Schon im ersten Abschnitt rufen die Unterzeichner zur „Unterstützung des friedens- und wohlstandstiftenden europäischen Projekts“ auf. Die Unternehmer nennen die AfD zwar nicht direkt, aber sie wenden sich gegen einen „erstarkenden, organisierten Rechtsextremismus, seiner zu Jahresbeginn veröffentlichten menschen- und demokratiefeindlichen Pläne und einem wachsenden antieuropäischen Populismus“.

Firmen stellen sich hinter die Massenproteste

Die Unterzeichner stellen sich hinter die massenhaften Proteste nach den Enthüllungen von Correctiv: „Als Unternehmen, Wirtschaftsverbände, Kammern und Forschungseinrichtungen begrüßen wir das große zivilgesellschaftliche Engagement, das sich für Demokratie, Freiheit und Menschenrechte vielerorts und auch in Oberhausen formiert hat.“ Fett gedruckt folgt: „Dieses Engagement muss nun an die Wahl-Urnen gebracht werden, um das Bild nicht den Gegnern der Demokratie und Europas zu überlassen.“ Sie bedrohen „unsere Gesellschaft, unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger, unsere Kolleginnen und Kollegen in den Betrieben, die nicht in das Weltbild der Feinde der Demokratie passen“

Bedeutung der Europäischen Union für Oberhausen

Ausdrücklich unterstreichen die Unternehmer auch die Bedeutung, die die Europäische Union für eine Stadt wie Oberhausen hat. Sie „ist als Wirtschafts- und Tourismusstandort eingebettet in Europa. Wir sind die Drehscheibe zwischen Ruhrgebiet, Rheinland und unseren europäischen Nachbarländern und locken jährlich Millionen Besucher in unsere Stadt“. Und in fettgedruckten Buchstaben: „Diese Gastfreundschaft und Internationalität macht uns aus.“

Ein Dexit, also ein Austritt aus der EU, wie von der AfD fordert, lehnen die Unterzeichner strikt ab: „Wirtschaftliche, soziale und gesellschaftliche Verwerfungen wären die Folge.“ Denn „ein prosperierender Wirtschaftsstandort mit wachsendem Wohlstand ist mit Abschottung, Ausgrenzung und Menschenfeindlichkeit nicht denkbar“.

Doppelt so viele Unternehmen aus Oberhausen angeschrieben

Eigentlich wollten maßgebliche Vertreter der Oberhausener Wirtschaft schon seit Bekanntwerden der Abschiebeabsichten rechtsextremer Kreise öffentlich Position beziehen. Aber vor allem aus organisatorischen Gründen, erklärt Wirtschaftsförderer Andreas Henseler, habe sich der interne Abstimmungsprozess zu der Erklärung hingezogen. Doch dann hat der Lenkungskreis Masterplan Wirtschaft mit IHK und DGB Initiative ergriffen und sich mit Unternehmen in Verbindung gesetzt. Das Papier sollte auf jeden Fall vor der EU-Wahl erscheinen.

Dass doppelt so viele Firmen angeschrieben wurden, als unterzeichnet haben, ordnet Henseler ein: „Wir hatten nicht immer die Namen von Ansprechpartnern. Zudem war mit Blick auf den Wahltermin auch eine enge Frist gesetzt.“ Unternehmen und Einrichtungen, die die Erklärung nicht unterzeichnet haben, bleibe es aber unbenommen, diese zu verwenden und beispielsweise auf die eigene Webseite zu setzen.

Diese Firmen und Organisationen haben die Oberhausener Erklärung unterzeichnet

Agentur für Arbeit Oberhausen, Centro Management GmbH, Contact GmbH, Deutscher Gewerkschaftsbund NRW Region Mülheim-Essen-Oberhausen, Energieversorgung Oberhausen AG, Entwicklungsgesellschaft Neu-Oberhausen, Evers GmbH, Felder GmbH, Gasometer Oberhausen GmbH, Handelsverband NRW Ruhr, Küchen Horstmann, Leantechnik AG, Move Elevator, OQ Chemicals, Paul Wischermann KG, Parkhotel Oberhausen und Hotel Residenz Oberhausen, RAG Montan Immobilien GmbH, Ruhrwert Immobilien und Beteiligungs mbH, RWW Rheinisch Westfälische Wasserwerksgesellschaft mbH, Unternehmerverbandgruppe, Weiterbildungsinstitut Wbi GmbH

28 Mai 2024 0 Kommentare
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Habecks Kritik an Israel trifft auf CSU-Entsetzen: „Öl ins Feuer“

von Fremdeninfo 28 Mai 2024
von Fremdeninfo

Krieg in Gaza

Habecks Kritik an Israel trifft auf CSU-Entsetzen: „Öl ins Feuer“

                                      

                                          Robert Habeck © Christophe Gateau/dpa

 
Angesichts der aktuellen israelischen Bodenoffensive in Gaza kritisiert Habeck Netanjahus Vorgehen als Völkerrechtsbruch. Aus der CSU hagelt es Kritik.

Berlin – Vizekanzler und Wirtschaftsminister Robert Habeck (Die Grünen) hat Israels Vorgehen im Gaza-Krieg als Völkerrechtsbruch kritisiert. „Selbstverständlich muss Israel sich an das Völkerrecht halten. Und die Hungersnot, das Leid der palästinensischen Bevölkerung, die Angriffe im Gazastreifen sind – wie wir jetzt auch ja gerichtlich sehen – mit dem Völkerrecht nicht vereinbar“, sagte Habeck am Samstag (25. Mai) in einem Bürgergespräch beim Demokratiefest in Berlin.

„Das heißt, es ist in der Tat so, dass Israel dort Grenzen überschritten hat, und das darf es nicht tun.“ Gleichzeitig verwies der Grünen-Politiker darauf, dass die Hamas im Gazastreifen den Krieg sofort beenden könnte, wenn sie ihre Waffen niederlegen würde.

CSU kritisiert Habecks Aussagen scharf: „Antiisraelische Propaganda“ und „linker Antisemitismus“

CSU-Generalsekretär Martin Huber bezeichnete die Aussagen Habecks derweil als „unfassbar und beschämend“. Der Wirtschaftsminister gieße „Öl ins Feuer der ohnehin schon antisemitisch aufgeheizten Stimmung in Deutschland“, schrieb er am Sonntag auf X. Huber warf Habeck vor, „das Narrativ der Hamas und der Israel-Hasser“ zu bedienen. Seine Äußerungen grenzten an Täter-Opfer-Umkehr. „Er reiht sich damit ein in die antiisraelischen Propagandisten des linken Antisemitismus. Dieser darf keinen Platz in unserer Gesellschaft haben“. 

28 Mai 2024 0 Kommentare
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