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Frankreich: Emmanuel Macron löst Parlament auf und kündigt Neuwahlen an

von Fremdeninfo 10 Juni 2024
von Fremdeninfo

Frankreich: Emmanuel Macron löst Parlament auf und kündigt Neuwahlen an

Von Spiegel

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat auf das schwache Ergebnis seiner Partei bei den Europawahlen reagiert. Er will das Parlament auflösen und noch im Juni neu wählen lassen.

                                               

                                             Frankreich: Emmanuel Macron löst Parlament auf und kündigt Neuwahlen an © Ludovic Marin / AFP

 

Nach dem klaren Sieg der französischen Rechtspopulisten bei der Europawahl hat Staatschef Emmanuel Macron die Nationalversammlung aufgelöst und vorgezogene Neuwahlen angekündigt. Die französische Volksvertretung soll bereits am 30. Juni neu gewählt werden, wie Macron mitteilte.

Der rechtsnationale Rassemblement National hat die Wahl ersten Hochrechnungen zufolge in Frankreich klar gewonnen. Die Partei kam demnach auf 31,5 bis 32,4 Prozent der Stimmen, Macrons proeuropäisches Lager auf nur etwa 15,2 Prozent. Die Sozialisten landeten den Hochrechnungen zufolge mit 14 bis 14,3 Prozent knapp hinter Macrons Mitte-Block auf Platz drei. Die rechtsextreme Partei Reconquête kam auf 5,3 bis 5,5 Prozent.

Die Herausforderungen Frankreichs erforderten Klarheit und die Franzosen verdienten Respekt. »Ich kann also am Ende dieses Tages nicht so tun, als ob nichts geschehen wäre«, sagte Macron.

Reguläre Präsidentschaftswahlen erst 2027

Der erste Wahlgang der Neuwahlen soll bereits am 30. Juni erfolgen, der zweite am 7. Juli. Macron selbst tritt nach der Ankündigung nicht zurück. Die nächsten regulären Präsidentschaftswahlen in Frankreich finden 2027 statt. Neu gewählt wird nur die Zusammensetzung des Parlaments. Er habe beschlossen, den Franzosen erneut »die Entscheidung über unsere parlamentarische Zukunft durch die Wahl zu überlassen«, sagte Macron. »Diese Entscheidung ist ernst und schwer, aber sie ist vor allem ein Akt des Vertrauens«, betonte Macron.

Der Parteichef des rechtsnationalen französischen Rassemblement National, Jordan Bardella, hatte nach dem Erfolg seiner Partei bereits Parlamentsneuwahlen gefordert. »Diese beispiellose Niederlage für die herrschende Kraft markiert das Ende eines Zyklus und den ersten Tag der Zeit nach Macron, bei der es an uns ist, sie aufzubauen«, sagte Bardella. Der deutliche Vorsprung seiner Partei vor dem Lager von Staatschef Emmanuel Macron sei eine scharfe Verurteilung der bisherigen Politik. »Emmanuel Macron ist heute Abend ein geschwächter Präsident«, kommentierte Bardella und sprach von einer politischen Sackgasse. »Unsere Landsleute haben einen Willen zur Veränderung ausgedrückt.«

Parteichefin Marine Le Pen begrüßte die Entscheidung Macrons. Man sei bereit, die Macht im Land zu übernehmen, sofern die Wahlbevölkerung ihnen das Vertrauen aussprächen.

Frankreichs Mitte-Lager war bereits geschwächt. Seit knapp zwei Jahren hat es in der Nationalversammlung keine absolute Mehrheit mehr. Das Regieren gestaltete sich seitdem mühselig. Für Macron ist der Misserfolg bei der Europawahl eine herbe Niederlage. Der Blick richtet sich in Frankreich zudem auf die Präsidentschaftswahl 2027.

Macron, der sich zweifach in der Stichwahl gegen die rechte Galionsfigur Le Pen durchsetzte, wird nach zwei Amtszeiten nicht mehr kandidieren können. Noch ist unklar, wen die Mitte-Kräfte ins Rennen schicken werden und wer eine Chance gegen Le Pen hätte.

10 Juni 2024 0 Kommentare
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Archive

Größte Zahl an Einbürgerungen seit der Jahrtausendwende

von Cumali Yağmur 10 Juni 2024
von Cumali Yağmur

              Größte Zahl an Einbürgerungen seit der Jahrtausendwende

von : dpa

Eine Einbürgerungsurkunde liegt bei einem Festakt im Hamburger Rathaus vor ihrer Überreichung auf einem Tisch. Foto: Markus Scholz/dpa

 
Mehr als ein Drittel aller Eingebürgerten kommen aus Syrien. Während die Zahl der Neubürger aus der Ukraine nur leicht steigt. Auch Menschen mit türkischer Herkunft bekamen besonders häufig die deutsche Staatsbürgerschaft.

Im vergangenen Jahr sind in Deutschland so viele Menschen eingebürgert worden wie noch nie seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2000. Das teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mit. Die Zahl der Einbürgerungen stieg im Vergleich zum Vorjahr um 19 Prozent, nachdem sie 2022 im Vorjahresvergleich bereits um 28 Prozent gestiegen war.

In absoluten Zahlen wurden 2023 rund 200 100 Ausländerinnen und Ausländer eingebürgert. Menschen aus 157 unterschiedlichen Staatsangehörigkeiten erhielten 2023 die deutsche Staatsbürgerschaft. Die fünf häufigsten vertretenen Staatsangehörigkeiten waren Syrien, Türkei, Irak, Rumänien und Afghanistan. Diese Länder stellten zusammengenommen über die Hälfte aller Einbürgerungen.

Eingebürgerte jünger als der Bevölkerungsdurchschnitt

Die Eingebürgerten waren im Durchschnitt 29,3 Jahre alt und somit deutlich jünger als die Gesamtbevölkerung. Der Frauenanteil an den Eingebürgerten war mit 45 Prozent geringer als in der Gesamtbevölkerung. Zuvor stellten syrische Staatsangehörige die größte Gruppe unter den Eingebürgerten.

Sie machten alleine mehr als ein Drittel aller Einbürgerungen aus. Ihre Zahl stieg im Vergleich zum Vorjahr noch einmal um 56 Prozent. 2022 hatte sich diese Zahl im Vorjahresvergleich bereits mehr als verdoppelt und 2021 sogar versiebenfacht.

Sprachkenntnisse und Mindestaufenthaltsdauer

„Die hohe Zahl der Einbürgerungen von Syrerinnen und Syrern steht demnach im Zusammenhang mit der hohen Zuwanderung von syrischen Schutzsuchenden in den Jahren 2014 bis 2016. Diese erfüllen mittlerweile vermehrt die Voraussetzungen für eine Einbürgerung, unter anderem im Hinblick auf Sprachkenntnisse und Mindestaufenthaltsdauer“, erklärten die Statistiker.

 

Die Einbürgerungen irakischer Staatsangehöriger nahmen um 57 Prozent zu, während die Einbürgerungen türkischer Staatsangehöriger 25 Prozent zurückgingen. Die Zahl der Einbürgerungen rumänischer Staatsangehöriger stieg um 8 Prozent, und die Zahl afghanischer Eingebürgerter stieg um 55 Prozent.

Die Zahl der Einbürgerungen von Ukrainerinnen und Ukrainern stieg 2023 um sechs Prozent auf 5900, nachdem sie sich von 2021 auf 2022 im Zuge des russischen Angriffs von 1.900 auf 5.600 fast verdreifacht hatte. Die Einbürgerungen ukrainischer Staatsangehöriger machten 2023 drei Prozent aller Einbürgerungen aus.

dpa/dtj

 
 
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10 Juni 2024 0 Kommentare
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Hunderte Sprachtests gefälscht? Betrüger vor Gericht

von Fremdeninfo 10 Juni 2024
von Fremdeninfo

Hunderte Sprachtests gefälscht? Betrüger vor Gericht

                                                                        Geschichte von dpa
                                                    
                                                    Im Kreishaus füllt eine Person einen Einbürgerungstest aus. © Uli Deck/dpa

 

Auf dem Weg zu einem deutschen Pass müssen Ausländer den Einbürgerungs- und auch den Sprachtest bestehen. Zwei Hürden, die eine höher als die andere, denn für den schwierigeren Sprachtest muss mächtig gebüffelt werden. Das kann dazu verleiten, eine Abkürzung zu nehmen – und zu betrügen. Das Landgericht in Stuttgart wird sich in den kommenden Wochen mit zahlreichen solcher Verdachtsfälle auseinandersetzen. Denn zwei Brüder sollen nach Einschätzung der Staatsanwaltschaft für Hunderte von Menschen Dokumente wie Sprachzertifikate und Bescheinigungen des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge gefälscht und verkauft haben.

In dem Prozess sitzen von Montag (9.00) an zwei Männer im Alter von 37 und 31 Jahren. Sie sollen die Dokumente in 561 Fällen entweder in einem Lokal in Backnang oder über eine Sprachschule in Ellwangen übergeben oder per Post versandt haben. Die Fälschungen seien bei 221 dieser Taten von den Kundinnen und Kunden auch bei Ämtern eingereicht worden, um sich einen Aufenthaltstitel zu verschaffen oder eingebürgert zu werden.

Den Brüdern wird daher neben Urkundenfälschung auch vorgeworfen, Ausländer gewerbs- und bandenmäßig eingeschleust zu haben. Nach Schätzungen der Staatsanwaltschaft haben die Brüder dadurch rund 880 000 Euro eingenommen. Mutmaßliche Komplizen würden getrennt von diesem Verfahren verfolgt, hieß es.

Fälle wie dieser kommen vor, sind aber selten. Bekannt sind unter anderem Versuche, Betrüger mit guten Deutschkenntnissen zu den für die Einbürgerung erforderlichen Sprachtests zu schicken. Wiederholt gerieten auch Sprachschulen in die Schlagzeilen, weil sie Einwanderern beim Schummeln in Sprachtests für wichtige Zertifikate geholfen oder über Täuschungen hinweggesehen haben sollen.

Seit 2008 muss jeder Zuwanderer einen Sprachtest ablegen, wenn er den deutschen Pass haben möchte. So soll er ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache nachweisen. Erwartet wird unter anderem, dass Ausländer, die eine Einbürgerung beantragt haben, die deutsche Sprache gut genug beherrschen, um sich im Alltag mit Mitmenschen, bei der Arbeit und mit den Behörden in Deutschland ausreichend verständigen zu können.

In Baden-Württemberg sind nach Angaben des Statistischen Landesamtes im vergangenen Amtes 22 745 Ausländerinnen und Ausländer eingebürgert worden. Das waren zum Jahresende 8,5 Prozent mehr als im Jahr zuvor und so viele wie seit dem Jahr 2002 nicht mehr. Mit Abstand am häufigsten erhielten Menschen aus Syrien den deutschen Pass, auch Einbürgerungen von irakischen und afghanischen Staatsangehörigen waren häufiger als in den Vorjahren. Grund dafür sind die hohen Zuwanderungszahlen aus diesen Ländern in den vergangenen Jahren.

10 Juni 2024 0 Kommentare
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Politik

Union mit Abstand vorn – Grüne stürzen ab – AfD wohl auf Platz zwei

von Fremdeninfo 10 Juni 2024
von Fremdeninfo

Union mit Abstand vorn – Grüne stürzen ab – AfD wohl auf Platz zwei

Geschichte von Robert Tannenberg

Drama für die Grünen: Die Partei fährt bei der Europawahl ein katastrophales Ergebnis ein. Auch die SPD verliert, CDU und CSU liegen Hochrechnungen zufolge mit großem Abstand vorn. Das neue Bündnis Sahra Wagenknecht landet aus dem Stand bei über fünf Prozent.

Die Grünen erleben bei der Europawahl ein Debakel. Die Partei verliert laut dem Zwischenergebnis der Bundeswahlleiterin vom Montag, 02.46 Uhr, zufolge 8,6 Prozentpunkte und kommt nur noch auf 12,0 Prozent. Die SPD verliert ebenfalls (-1,9 Prozentpunkte) und fährt mit 14,0 Prozent ihr schlechtestes Ergebnis bei einer Europawahl ein. Von den Ampelparteien kann lediglich die FDP mit 5,2 Prozent (minus 0,2 Prozent) ein ähnliches Ergebnis wie vor fünf Jahren erreichen.

                                                 

Frustration, so weit das Auge reicht: die Grünenchefs Ricarda Lang (l.) und Omid Nouripour mit Spitzenkandidatin Terry Reintke dpa/Christoph Soeder © Bereitgestellt von WELT

CDU und CSU gewinnen die Abstimmung mit großem Abstand (Hochrechnung: 30,1 Prozent), auch wenn sie sich im Vergleich zu 2019 kaum verändert haben (+1,3 Prozentpunkte)

Alle Ergebnisse für Deutschland im Überblick

Alle Ergebnisse in Europa im Überblick

Die AfD kann im Vergleich zur Europawahl 2019 kräftig zulegen. Nach dem vorläufigen Ergebnis der Bundeswahlleiterin wurde die AfD mit 15,8 Prozent zweitstärkste Kraft (+4,9 Prozentpunkte).

Die Linke liegt demnach bei 2,7 Prozent, ein Minus von 2,8 Prozentpunkten

Das neue Bündnis Sahra Wagenknecht schneidet mit 6,1 Prozent seiner ersten Europawahl schlechter ab als in den Umfragen zuvor angenommen. Sahra Wagenknecht bezeichnete das Abschneiden als grandioses Ergebnis. Dass eine neue Partei so schnell aus dem Stand heraus bei einer bundesweiten Wahl auf mehr als fünf Prozent der Stimmen komme, habe es so wohl noch nicht gegeben, sagte sie in der ARD.

Der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz bezeichnete den Wahlausgang als „Desaster“ für die Ampel-Parteien. „Es braucht einen Politikwechsel in Deutschland“, sagt Merz in Berlin. „Es kann so nicht weitergehen, wie es in den letzten zweieinhalb Jahren war.“ Die Ampel schade dem Land, etwa in der Wirtschafts- und Migrationspolitik. Es bedürfte einer Kurskorrektur.

SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert bezeichnete das Abschneiden seiner Partei als bitter. „Für uns ist das heute eine harte Niederlage“, sagte er in der ARD. „Wir müssen bei uns selbst auf Fehlersuche gehen.“ Sündenböcke sollten nicht gesucht, doch müsse das Ergebnis ehrlich aufgearbeitet werden.

Macron ruft Neuwahlen aus

In Frankreich hat die rechtsnationale Partei Rassemblement National um Marine Le Pen die Wahl in Frankreich klar gewonnen. Die Liste von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Verbündeten landete weit dahinter. Staatschef Macron löste die Nationalversammlung auf und kündigte Neuwahlen an. Die französische Volksvertretung soll bereits am 30. Juni neu gewählt werden.

In etlichen der 27-EU-Staaten dürften rechte Parteien stark abschneiden. In Österreich ist die FPÖ Nachwahlbefragungen zufolge erstmals stärkste Kraft bei einer Europawahl geworden. Die Niederländer wählten bereits am Donnerstag: Wahlsieger dürfte das rot-grüne Bündnis aus Sozialdemokraten und Grünen mit 21,6 Prozent werden, während die Partei des Rechtspopulisten Geert Wilders, PVV, auf 17,7 Prozent kommt. Auf deutliche Zugewinne können auch die Fratelli d‘Italia (Brüder Italiens) von Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hoffen.

Trotz der Zugewinne rechter Parteien hat das Mitte-Rechts-Bündnis EVP mit der deutschen Spitzenkandidatin Ursula von der Leyen einer ersten offiziellen Prognose des Europäischen Parlaments die Europawahl deutlich gewonnen. Die CDU-Politikerin kann demnach trotz starker Zugewinne von Rechtsaußen-Parteien auf eine zweite Amtszeit als Präsidentin der EU-Kommission hoffen.

Insgesamt geht es um Mandate für 720 Abgeordnete. Das sind zwar weniger als 2019 (751), doch mit dem Austritt Großbritanniens aus der EU verloren auch zahlreiche Abgeordnete ihr Mandat. Für jedes Land ist im Parlament dabei eine feste Zahl von Abgeordneten vorgegeben, die von der Bevölkerungsstärke abhängt. Als bevölkerungsreichstes Land hat Deutschland mit 96 Sitzen die meisten Mandate.

Höhere Wahlbeteiligung in Deutschland

Die Wahlbeteiligung liegt laut Hochrechnungen bei 65 Prozent. 2019 waren es 61,4 Prozent, damals lag Deutschland auf Platz 5 im Vergleich der 27 EU-Staaten. In Deutschland waren rund 65 Millionen Menschen zur Wahl des Europäischen Parlaments aufgerufen. Erstmals durften in Deutschland bei einer Europawahl auch 16- und 17-Jährige abstimmen. Insgesamt leben in der EU knapp 350 Millionen Wahlberechtigte. EU-weit lief die Abstimmung seit Donnerstag.

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Infografik WELT © Bereitgestellt von WELT

Wie geht es weiter?

Am Montag nach der Wahl bilden die neugewählten Abgeordneten im Parlament Fraktionen. Eine Woche später, am 17. Juni, wollen die 27 Staats- und Regierungschefs bei einem Sondergipfel einen Vorschlag für den Posten des EU-Kommissionspräsidenten vorlegen.

10 Juni 2024 0 Kommentare
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Flüchtlinge

Debatte um Abschiebung: Asyl nur noch für Integrierte?

von Fremdeninfo 9 Juni 2024
von Fremdeninfo

                             Debatte um Abschiebung: Asyl nur noch für Integrierte?

                                                                Geschichte von Harald Stau
                                                        
                                                         Polizeibeamtinnen- und beamte gedenken am 07.06.2024 am Marktplatzbrunnen in Mannheim ihrem getöteten Kollegen. © Frank Röth
 

Es kommt in Deutschland zum Glück sehr selten vor, dass Polizisten ermordet werden, zehn waren es beispielsweise in den vergangenen zehn Jahren. Sie wurden von Betrunkenen erstochen oder von Kriminellen überfahren, meistens wurden sie erschossen: von Wilderern oder von Drogendealern, von Reichsbürgern und psychisch Kranken. Ein Muster oder eine Zunahme der Brutalität ist an den Zahlen nicht abzulesen, geschweige denn eine politische Tendenz, es sei denn die sehr offensichtliche Regel: Sämtliche Täter waren Männer.

Wenn nun der Mord am Polizisten Rouven L. als Symptom gesellschaftlicher Verrohung interpretiert wird, dann ist das schon deshalb etwas schräg, weil der Mannheimer Beamte gar nicht das beabsichtigte Ziel der Gewalt war – auch nicht als Repräsentant des Landes. Was nicht heißt, dass man nicht trotzdem über den Kontext dieses Mordes reden kann, über Biographie und Radikalisierung des Täters Sulaiman A., der 2013 als unbegleiteter Minderjähriger aus Afghanistan nach Deutschland gekommen war, oder auch über den Einfluss extremistischer Propaganda und die Frage, wie man verhindern kann, dass Menschen dafür empfänglich sind. Man sollte nur, um bei der Sache zu bleiben, die Ursache für den mörderischen Hass nicht darin suchen, dass es beim Kampf gegen den Islamismus „eine gewisse Nachsichtigkeit“ gebe, wie die „Spiegel“-Kolumnistin Sabine Rennefanz schrieb. Die resultiert ihrer Meinung nach daraus, dass „sich die meisten offenbar dem Kampf ‚gegen rechts‘ verschworen zu haben scheinen“. Statt gegen Fremdenfeindlichkeit einzutreten, empfiehlt sie, den feindlichen Fremden besser ein wenig Nachhilfe in deutscher Sprache und der weltberühmten freiheitlich-demokratischen Grundordnung zu geben, die nämlich „überfordert viele Geflüchtete“, weil die oft „aus Gesellschaften kommen, in denen Stammesdenken gilt“.

Man würde wirklich gerne wissen, wie manche Kommentatoren auf die Idee kommen, dass die bei solchen Gelegenheiten so gerne beschworene Integration daran scheitert, dass Menschen, die nach Deutschland flüchten, „unsere“ Werte ablehnen; und nicht umgekehrt. Im Fall von Sulaiman A. ist das besonders paradox, weil er doch, wie der „Spiegel“ berichtet, bis vor der Tat als „Musterbeispiel für einen gut integrierten Flüchtling durchgegangen“ sei – und das, obwohl sein Asylantrag abgelehnt wurde. Trotzdem kommentiert Denis Yücel in der „Welt“: „Hätte man den Täter rechtzeitig abgeschoben, wäre Rouven L. noch am Leben.“

Leider verrät er nicht, wann diese rechte Zeit gewesen wäre: Nachdem A. seinen Hauptschulabschluss gemacht hat? Nach seiner Hochzeit oder der Geburt seiner beiden Kinder? Oder nachdem er seiner vorbildlich geschwätzigen deutschen Nachbarin einen Koran geschenkt hat, wie „Spiegel TV“ nun in dem Heppenheimer Hochhaus erschnüffelt hat, in dem der Täter wohnte? Spätestens eine so dreiste Freundlichkeit wäre doch Grund genug, jemanden aus dem Land zu werfen.

Reinlassen aber sollte man am besten nur noch die, die schon gut integriert sind, bevor sie zu uns kommen.

9 Juni 2024 0 Kommentare
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Politik

Forscher zur EU-Integration: „Deutschlands Unterstützung war kein Altruismus“

von Fremdeninfo 9 Juni 2024
von Fremdeninfo

Forscher zur EU-Integration: „Deutschlands Unterstützung war kein Altruismus“

                                                                          Geschichte von Susanne Kusicke
                                                              
                                                                Hört ihnen jemand zu? Parlamentspräsidentin Roberta Metsola im Europaparlament © dpa

Herr Maurer, wie würden Sie die Entwicklung des Europäischen Parlaments beschreiben?

Das Europäische Parlament ist seit 1979 das einzige direkt gewählte übernationale Parlament, das es überhaupt gibt. Es ist damit auf dem Globus einzigartig. Und schon das, die Direktwahl des EP, war ein erster Erfolg der damals noch delegierten europäischen Abgeordneten, die seit 1958 dafür gekämpft hatten.

 

Wie ging es dann weiter?

Das Parlament hatte von Anfang an zwei Urrechte, nämlich die Möglichkeit, der Europäischen Kommission die Haushaltsentlastung auszusprechen oder zu verweigern, und das Recht, ihr das Misstrauen auszusprechen. Auf dieser Grundlage hat es dann angefangen, mehr zu fordern: Kontrollrechte gegenüber Kommission und Ministerrat, mehr Möglichkeiten der Mitwirkung in der Gesetzgebung und in der Vertragsentwicklung.

Seine Forderungen hat es immer wieder lautstark und mit großen Mehrheiten mit der Drohung verknüpft, der Kommission die nächste Haushaltsentlastung zu verweigern, wenn sie sich nicht auf seine Seite schlägt. Damit war es sehr erfolgreich, vor allem wenn man bedenkt, dass es selbst als Organ nie unmittelbar an den vertragsändernden Regierungskonferenzen beteiligt war.

Wo sehen Sie die größten Erfolge?

Zuletzt vor allem bei internationalen Abkommen und in der Handelspolitik. Da ist es dem Parlament gelungen, sowohl die Kommission als auch den Ministerrat vor, während und nach der Aushandlung internationaler Abkommen fortwährend zu kontrollieren und zur Rechenschaft zu verpflichten.

Wie beurteilen Sie die Stellung des Parlaments heute?

Heute haben wir ein Parlament, das die Europäische Kommission komplett an die Kandare nehmen kann, angefangen bei klassischen Rechten wie dem mündlichen und schriftlichen Fragerecht bis hin zur Organisation von Untersuchungsausschüssen oder eines Misstrauensvotums.

Wie sieht es mit solchen Zwangsmitteln gegenüber dem Europäischen Rat aus?

Gegenüber den Mitgliedstaaten hat das Parlament bis heute eigentlich nichts in der Hand, womit es effektiv drohen kann. Da ist es auf den guten Willen der Staaten angewiesen. Diesen guten Willen gab es aber auch. Deutschland unter Helmut Kohl, die griechische Regierung, Italien oder die Niederlande haben das Parlament immer wieder in einzelnen Fragen stark unterstützt und dafür gesorgt, dass ihm auf einer Regierungskonferenz etwa in Maastricht, im Amsterdamer Vertrag oder zuletzt im Vertrag von Lissabon mehr Rechte zugesprochen wurden.

Sie nannten Deutschland und Helmut Kohl als treibende Kräfte hinter dem Bedeutungszuwachs des Parlaments. Was war die Motivation dabei?

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                                             Andreas Maurer ist Professor für Politikwissenschaft und Europäische Integration an der Universität Innsbruck. © Universität Innsbruck
 

Es war kein deutscher Altruismus, sich immer wieder für ein stärkeres Europäisches Parlament einzusetzen. Sondern ganz rationales Kalkül des größten Staats mit der größten Delegation im Parlament. Kohl, Schmidt, Schröder, ihnen allen war völlig klar, dass es einen Unterschied macht, ob man in diesem Parlament mit über 90 Abgeordneten eine starke Stimme hat und deutsche Interessen vertreten kann, oder ob es nur so eine Art Konsultationsbude ist.

Die griechische Delegation ist nicht annähernd so groß…

In den achtziger und neunziger Jahren war es ein Herzensanliegen Griechenlands, Spaniens und Portugals, der großen Gruppe der Migranten aus diesen Ländern Rechte zu geben, die sie zu Hause hatten, aber nicht als Gastarbeiter in Nordeuropa. Deshalb warben sie für die Einführung einer Unionsbürgerschaft. Damit können EU-Bürger unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit oder ihrem Aufenthaltsort an Kommunal- und Europawahlen teilnehmen, genießen konsularischen Schutz und so weiter. Das Europäische Parlament war da nicht dagegen, sondern fand die Idee fortschrittlich, um die Integration als solche voranzubringen, es war also ein „Match“.

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Theorie und Brüsseler Praxis: Wie EU-Gesetze wirklich entstehen © Bereitgestellt von Frankfurter Allgemeine Zeitung

Und hat das Parlament auch etwas dafür bekommen?

Das Parlament konnte dann sicher sein, dass diese Länder seiner Forderung nach unmittelbarer Beteiligung an der Gesetzgebung über das ordentliche Gesetzgebungsverfahren nachkommen würden.

Könnte so etwas heute noch gelingen?

Das sind Strategien, die das Parlament bis heute sehr gut auf die Reihe kriegt. Aber man braucht dafür starke Mehrheiten, weit über die Koalition von Christdemokraten, Sozialdemokraten und Liberalen hinaus. Da müssen auch die Grünen dabei sein, viele Kommunisten, eine ganze Reihe von Konservativen. Wenn Sie diese großen Mehrheiten haben, dann lassen sich die Mitgliedstaaten relativ schnell überzeugen.

Warum hat sich in Deutschland über Jahrzehnte das Klischee gehalten, nach „Europa“ würden ausgediente oder unbequeme Politiker abgeschoben?

Eine Mitwirkung im Europäischen Parlament ist für einen deutschen Karrierepolitiker nicht karrierebildend oder karrierefördernd, das ist das große Problem. Wenn Sie in Deutschland irgendwann ministrabel werden wollen, spielt die hohe Schule des Europäischen Parlaments keine Rolle. Das ist ein Riesenunterschied zum Beispiel zu Dänemark. Wenn Sie dort etwas werden wollen, dann erwartet man von Ihnen, dass sie auf jeden Fall nicht nur Bürgermeisterin von Kopenhagen oder so etwas gewesen sind, sondern auch mal im Europäischen Parlament. In Frankreich komischerweise auch, bis heute.

Warum ist das in Deutschland nicht so?

Das ist eine andere Geschichte. Deutschland ist ein Föderalstaat, der schon komplex genug ist, und die Karrierewege deutscher Politiker gehen nach wie vor hauptsächlich über die Bundesländer. Es gibt Ausnahmen, siehe Frau Merkel, aber sie bestätigt diese Regel eher. Ich kenne natürlich auch diesen Spruch: Hast du einen Opa, schick’ ihn nach Europa, aber es gibt kein anderes Parlament, in das auch die Deutschen so viele junge Leute entsenden. Der Kampf um Mandate ist dort nicht allzu groß. Aber die Personen wachsen im Amt, das darf man nicht vergessen. Das nachzuvollziehen, fällt den Deutschen schwer, glaube ich.

Für wie wichtig halten Sie ein eigenes Initiativrecht des Parlaments, wie es mehrere deutsche Parteien befürworten?

Das Parlament hat ja ein sehr wirkungsvolles informelles Initiativrecht. Es gibt den Artikel 225 (im Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union, Anm. d. Red.), wonach es die Kommission mit der Mehrheit seiner Mitglieder auffordern kann, legislativ tätig zu werden. Das Parlament macht davon in einer Legislatur zwischen zehn und zwanzig Mal Gebrauch. Dieser Aufforderung wird dann ein detaillierter Vorschlagsentwurf beigefügt, wie die neue Regelung aussehen könnte.

Die Lieferketten-Richtlinie geht beispielsweise auf eine solche Parlamentsinitiative zurück. Das Parlament ist in etwa einem Drittel dieser indirekten Initiativen zu 100 Prozent erfolgreich, die Kommission folgt also eins zu eins seinem Vorschlag. Ungefähr zu etwas mehr als einem Drittel übernimmt die Kommission die Idee, schreibt sie aber um, und in etwas weniger als einem Drittel lehnt die Kommission ab, etwa weil der Vorschlag zu breit angelegt war. Insofern ist das Ansinnen zwar nachvollziehbar, weil wir ein direktes Initiativrecht aus dem Bundestag kennen, aber für das Europäische Parlament ist es nicht wirklich wichtig.

9 Juni 2024 0 Kommentare
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Flüchtlinge

Debatte um Abschiebung von afghanischen Straftätern: Taliban offen für Zusammenarbeit mit Bundesregierung

von Fremdeninfo 7 Juni 2024
von Fremdeninfo

Debatte um Abschiebung von afghanischen Straftätern: Taliban offen für Zusammenarbeit mit Bundesregierung

           Von: dpa

 

In die Debatte um Abschiebungen von afghanischen Straftätern haben sich nun auch die Taliban eingeschaltet. Die Islamisten fordern Deutschland zur Zusammenarbeit auf.

                                                       

Abdul Hanan Omari (M), amtierender Arbeits- und Sozialminister der von den Taliban geführten afghanischen Regierung, und Vertreter der Taliban kommen zum Internationalen Wirtschaftsforum. © Foto: dpa/DMITRI LOVETSK

Die in Afghanistan herrschenden islamistischen Taliban zeigen sich angesichts der in Deutschland neu entflammten Debatte um Abschiebungen von afghanischen Straftätern und Gefährdern offen für eine Zusammenarbeit. „Das Islamische Emirat Afghanistan fordert die deutschen Behörden auf, die Angelegenheit im Rahmen der üblichen konsularischen Beziehungen und eines geeigneten Mechanismus auf der Grundlage einer bilateralen Vereinbarung zu regeln“, teilte der Sprecher des Taliban-Außenministeriums, Abdul Kahar Balchi, am Freitag auf der Plattform X mit.

Nach der tödlichen Messerattacke von Mannheim hatte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) angekündigt, die Abschiebung von Schwerstkriminellen nach Afghanistan und Syrien wieder ermöglichen zu wollen. Innenministerin Nancy Faeser (SPD) prüft das derzeit. Seit der erneuten Machtübernahme der Taliban in Kabul im August 2021 gilt in Deutschland ein Abschiebestopp für Afghanen.

Kritiker warnen allerdings vor solchen Gesprächen mit den Islamisten, die international isoliert sind. Die Taliban könnten von Abschiebungen profitieren, indem sie diese als Möglichkeit für eine Zusammenarbeit mit einem westlichen Staat nutzten, meinte Afghanistan-Experte Thomas Ruttig. Auch Vertreter der Grünen lehnen Abschiebungen von Afghanen und eine Kooperation dafür mit den Taliban ab oder stehen dem Vorhaben skeptisch gegenüber.

Ein Umweg über Nachbarländer Afghanistans wie Pakistan wird derzeit ebenfalls von der Bundesregierung erwogen. Diese Möglichkeit lehnen die Taliban jedoch offensichtlich ab. Auslieferungen an Drittstaaten seien ein Verstoß gegen geltende Konventionen, hob der Sprecher des Außenministeriums in seiner Mitteilung hervor.

Bislang hat kein Land die Taliban-Regierung offiziell anerkannt. Westliche Staaten fordern für eine Anerkennung unter anderem die Einhaltung von Menschen- und vor allem Frauenrechten in dem Land. Andere Staaten, vor allem Nachbarländer, haben sich gleichwohl für einen pragmatischeren Umgang mit den Islamisten ausgesprochen. (dpa)

7 Juni 2024 0 Kommentare
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Religion

Kampf gegen Islamismus: Grünen-Chef Omid Nouripour: „Wir sehen, dass es brodelt“

von Fremdeninfo 7 Juni 2024
von Fremdeninfo

Kampf gegen Islamismus: Grünen-Chef Omid Nouripour: „Wir sehen, dass es brodelt“

                                                        Geschichte von Lisa Becke/Jan Rosenkran
                                                     
                                                        Grüne Abschiebungen Islamismus © Imago Images/Chris Emil Janßen

 

Alle einsperren und abschieben? Was tun gegen islamistische Gewalttäter? Der grüne Co-Vorsitzende Omid Nouripour warnt im stern vor einer unterkomplexen Debatte. 

„Schwerstkriminelle und terroristische Gefährder haben hier nichts verloren“, sagte Kanzler Olaf Scholz mit Blick auf die Tat von Mannheim in einer Regierungserklärung. „Solche Straftäter gehören abgeschoben – auch wenn sie Syrien oder Afghanistan stammen.“ Warum sperren sich die Grünen so dagegen? 

Das trifft nicht zu. Die Rechtslage ist eindeutig: Ab einem bestimmten Strafmaß erlischt der Anspruch auf Schutz in Deutschland. Wer schwere Straftaten begeht, gehört in Haft – und nach Verbüßung der Strafe auch unmittelbar abgeschoben. Das ist im Falle des barbarischen Mordes von Mannheim zweifelsohne der Fall. Die Innenministerin prüft ja nun seit geraumer Zeit auch Abschiebungen nach Afghanistan, bisher noch ohne Ergebnis. Zentrale Fragen, was Rechtsstaatlichkeit, Sicherheit und Umsetzbarkeit angeht, sind nicht geklärt. Darauf muss das Innenministerium nun Antworten geben.

Das dürfte schwer werden. In Afghanistan regieren die Taliban, die offiziell nicht als Regierung anerkannt werden.

Richtig. Deswegen braucht es Antworten darauf, wie wir ausschließen, dass wir weder den Steinzeitislamisten der Taliban Geld geben noch die Kriminellen in die Freiheit entlassen, die so womöglich wieder gefährlich für Deutschland werden. Und nur mal für den hypothetischen Fall, man würde die Taliban anerkennen: Wenn man Islamismus bekämpfen will, darf man Islamisten einen solch gigantischen internationalen Erfolg nicht schenken. Noch abenteuerlicher finde ich den Vorschlag, die Menschen einfach an der Grenze abzuladen. Diese wären ja nach wenigen Monaten wieder in Deutschland. Wie gesagt, die Innenministerin hat angekündigt, solche Abschiebungen zu prüfen. Ich bin gespannt auf das Ergebnis.

Die Union wirft Ihnen vor, die Argumente seien vorgeschoben. Man nutze längst „technische Möglichkeiten“, um mit den Taliban zu sprechen. Wollen Sie einfach nicht abschieben?

Unsinn. Kontakte auf rein technischer Ebene reichen für Rückführungen nicht aus. Dafür bräuchte es echte Kooperation, allein schon für praktische Schritte wie die Anerkennung der Staatsangehörigkeit. Im Fall des Terrorregimes der Taliban würde das nicht mehr, sondern weniger Sicherheit für Deutschland bedeuten. Es ist erschreckend, wie schnell die Union die komplexe Realität des Regierungshandelns vergessen hat. 

Gilt das auch für die Forderung, das Auswärtige Amt müsste seinen Lagebericht für Afghanistan anpassen, weil dann Abschiebungen möglich würden?

Man sollte den Menschen nicht im großen Stil einfache Lösungen vorgaukeln. Lageberichte des Auswärtigen Amtes sind Situationsbeschreibungen des jeweiligen Landes und fließen in Asylentscheidungen der Behörden und vor Gericht ein, also ob ein Asylantrag angenommen oder abgelehnt wird. Die Frage der Vollstreckung einer realen Abschiebung ist weit komplizierter als ein schriftlicher Bericht. Und wir müssen bei aller Notwendigkeit der Härte die Frage nicht aus den Augen verlieren, wie wir verhindern können, dass sich Menschen nicht wie im Falle des Täters von Mannheim radikalisieren.

Geht nicht beides?

Es muss sogar beides gehen. Aber man macht es sich zu einfach, wenn man sagt: Aus den Augen, aus dem Sinn. Wir reden über jemanden, der mit 14 Jahren nach Deutschland gekommen ist, der sich nach dem was wir bisher wissen offenbar jahrelang unauffällig verhalten und womöglich kurzfristig radikalisiert hat. Wir wissen noch nicht sicher, ob er ein Einzeltäter, ein sogenannter „lone wolf“ war, die immer am schwersten zu identifizieren sind, oder ob es ein Unterstützer-Netzwerk gibt. Die Frage nach Abschiebungen entbindet uns jedenfalls nicht von der Verpflichtung, die Radikalisierungsstrukturen bei uns zu zerschlagen.

Was genau muss also getan werden?

Viel, auf allen Ebenen. Als erstes braucht es Repression durch die Sicherheitsbehörden. Die müssen reibungsfrei arbeiten – von der Polizei bis zur Justiz, natürlich auch europäisch. Da braucht es ausreichend Personal. Und auch auf nachrichtendienstlicher Ebene einen systematischen Austausch innerhalb der Europäischen Union, den gibt es bisher nicht konsequent genug. Wir fordern deshalb die Einrichtung einer europäischen Nachrichtendienstagentur, die genau das koordiniert.

Und das zweite? 

Wir müssen als Gesellschaft genauer hinschauen. Wir müssen es radikalen Strukturen deutlich mehr erschweren, junge Menschen an sich zu binden.

Wie meinen Sie das?

Viele junge Menschen sind auf der Suche nach Identität, wollen ihre Religion ausleben, haben aber bislang oft wenig Alternativen zur Hinterhof-Moschee, wo ihnen manchmal finstere Leute finstere Dinge beibringen, wo radikales Gedankengut sich leicht vermehren kann. Genau da müssen wir ansetzen. 

Was ist daran neu?

Natürlich ist das nicht neu. Aber passiert es denn hinreichend? Es gibt noch immer kein flächendeckendes Angebot für Islamunterricht in deutscher Sprache auf der Grundlage des Grundgesetzes. Diese Aufgabe hat sich die Islamkonferenz gestellt, die es seit 2006 gibt. Dass bei sowas nichts passiert, ist ein Armutszeugnis für uns alle. Wenn Teheran Propagandamaterialien für Koran-Klassen finanziert, ist das ein Problem. Man stelle sich vor, die AfD wäre verantwortlich für den Geschichtsunterricht von 1933 bis 1945.

Warum gibt es noch immer keinen deutschen Islamunterricht? Weil Bildung Ländersache ist?

Die Islamkonferenz, die Bund, Länder und Kommunen umfasst, sollte eine Scharnierfunktion haben. Leider müssen wir feststellen: Die Islamkonferenz ist ihrer Aufgabe nicht gerecht geworden. Es gibt einige wenige Pilotprojekte, etwa in Nordrhein-Westfalen oder in Hessen, das finde ich für 18 Jahre Arbeit etwas wenig.

Immer wieder Streit gibt es auch um das Islamische Zentrum in Hamburg. Warum wird das nicht geschlossen? 

Dieses Zentrum ist das islamistische Spionagenest des iranischen Regimes. Es muss geschlossen werden. Die Behörden haben meines Wissens nach ihre Arbeit gemacht. Zu allen anderen Fragen wenden Sie sich bitte an die Bundesinnenministerin. 

Hat die Ampel bislang einen Bogen um das Thema Islamismus gemacht? 

Nein. Meine Fraktion hat erst kürzlich eine Anhörung zu dem Thema gemacht. Ich selbst habe mich jahrelang mit dem Thema beschäftigt. Wir sehen, dass es brodelt, dass die Szene seit dem Beginn des Gaza-Krieges rasant wächst. Islamisten nutzen den Konflikt, um Leuten, die von dem Leid der Menschen entsetzt sind, für sich zu gewinnen.

Ihr Parteifreund, Baden-Württembergs grüner Finanzminister Danyal Bayaz, schrieb auf X: Es sei „höchste Zeit für ehrliche Debatte über die Gefahren von Islamismus“. 

Das ist so. Er hat auch gesagt: Mit Scheuklappen kommt man nicht zu Lösungen. Dazu gehört, sich einzugestehen, dass es beides braucht: gute Präventions- und Deradikalisierungsarbeit und die Härte des Gesetzes.

Wer trägt denn die Scheuklappen? Man könnte meinen, Bayaz habe das auch an seine eigene Partei gerichtet. 

So habe ich das nicht verstanden, sondern als einen Appell an uns alle. Wir müssen aufhören, mit dem Finger aufeinander zu zeigen, und die Aufgaben angehen. Das heißt eben auch: Es sich nicht zu leicht machen. Politiker sollten sich nicht auf möglichst harten Forderungen ausruhen, sondern Lösungen finden. Ich wünsche mir von allen ein wenig mehr Mut zur Komplexität.   

Viele Täter radikalisieren sich online. Das könnte auch bei dem Täter von Mannheim eine Rolle gespielt haben. Lässt sich das verhindern?

Die Plattformen tragen eine Verantwortung. Mit dem europäischen Digital Services Act gibt es nun ein Instrument, diese Verantwortung auch einzufordern. Die Konzerne müssen die Verbreitung von Hetze und Fake News deutlich schneller und konsequenter stoppen. Aber es reicht nicht, alles auf die Plattformen zu schieben. Radikale Inhalte verfangen bei den Leuten besonders gut, wenn ihr Grundvertrauen schon erschüttert ist. Das zu erhalten oder auch wiederzugewinnen ist Aufgabe für uns alle.

Könnte das Demokratiefördergesetz helfen?

Das wäre sicher hilfreich. Es soll regeln, wie wir die Organisationen besser finanziell ausstatten, die gegen jegliche Art von Extremismus vorgehen. Zum Beispiel Vereine, die Programme auflegen, um Islamisten beim Ausstieg zu unterstützen – auch online. Die jungen Leute an den Schulen werden nicht in erster Linie von den Sicherheitsorganen erreicht, sondern von der richtigen Ansprache in den sozialen Medien. 

Nur liegt das blockiert im Bundestag. Manche gehen davon aus, dass es diese Legislatur nicht mehr kommt. Die FDP sperrt sich.

Es gibt noch ein paar Details zu klären innerhalb der Koalition. Aber es ist ein gutes und richtiges Gesetz. Und sicher ein signifikanter Beitrag dazu, dass wir vorankommen bei der Bekämpfung von jeder Art von Extremismus – eben auch Islamismus.

7 Juni 2024 0 Kommentare
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Antisemitismus

Ärger von ganz oben: Wegen einer «Transfrau» bekommt es ein Fitnessstudio mit der Antidiskriminierungsbeauftragten zu tun

von Fremdeninfo 5 Juni 2024
von Fremdeninfo

Ärger von ganz oben: Wegen einer «Transfrau» bekommt es ein Fitnessstudio mit der Antidiskriminierungsbeauftragten zu tun

                                                                                 Geschichte von Beatrice Achterberg, Berlin
                                                      
                           Seit 2022 ist ;Ferda Ataman die Unabhängige Beauftragte für Antidiskriminierung. Bernd Elmenthaler / Imago ; © Bereitgestellt von Neue Zürcher Zeitung Deutschland

 

Doris Lange betreibt ein Fitnessstudio für Frauen in der mittelfränkischen Grossstadt Erlangen. Als ein Mann, der sich selbst als Frau begreift, im «Lady’s First» Mitglied werden will, lehnt die Inhaberin das ab. Kurz darauf erhält sie ein Schreiben der Antidiskriminierungsbeauftragten Ferda Ataman – mit der Empfehlung, dem Mann eine Entschädigung zu zahlen.

Wie so etwas sein kann? Der Reihe nach. Im März dieses Jahres betritt eine Person Langes Studio, möchte ein Probetraining absolvieren. Die Person soll sich als «Transfrau» vorgestellt haben, wie Lange im Interview mit dem Portal «Nius» erzählt. Einen entsprechenden rechtlichen Nachweis habe sie aber nicht vorgelegt. Die Inhaberin lehnt das Ansinnen mit Verweis auf ihr Hausrecht ab, ein Vertrag kommt nicht zustande.

Lange möchte garantieren können, dass ihr Studio ein sicherer Ort für Frauen bleibt. Da es kein gemischtes Studio ist, gibt es auch nur einen Umkleideraum und eine Dusche.

Kanzlei fordert 7500 Euro von Inhaberin

Doch der Mann, der als Frau wahrgenommen werden möchte, will sich damit nicht zufriedengeben. Er wendet sich an die Antidiskriminierungsbeauftragte der Bundesregierung. Am 16. Mai erhält die Fitnessstudio-Inhaberin dann ein Schreiben. Darin schlägt Ataman der Inhaberin Lange vor, der «Frau (Name geschwärzt) eine angemessene Entschädigung in Höhe von 1000 Euro für die erlittene Persönlichkeitsverletzung» zu zahlen.

Am 22. Mai bekommt Lange erneut Post. Diesmal von der Kanzlei, die der Mann, der sich als Frau begreift, beauftragt hat. Die Anwälte fordern Lange auf, dem Mann Eintritt zu gewähren – oder 5000 Euro Strafe zu bezahlen. Ausserdem soll sie noch 2500 Euro Schadensersatz zahlen.

Die NZZ konnte mit Langes Anwalt Christian Franke sprechen. Der sieht in dem Schreiben eine Übergriffigkeit Atamans: «Ob eine Diskriminierung vorliegt oder ob eine Entschädigung zu leisten ist, das entscheiden die Gerichte und nicht die Antidiskriminierungsstelle des Bundes.» Der Rechtsanwalt sagt ausserdem: «Da masst sich eine Behörde Kompetenzen der Rechtsprechung an.»

Sind Frauenräume diskriminierend?

Das Bundesjustizministerium teilt der NZZ ebenfalls mit, dass die Antidiskriminierungsstelle nicht befugt sei, Sanktionen wie zum Beispiel Bussgelder zu verhängen. Allerdings könne sie «Vorschläge für eine gütliche Einigung unterbreiten».

Aus juristischer Sicht ist es offenbar unstrittig, dass eine Diskriminierung aufgrund des – in diesem Fall – männlichen Geschlechts vorliegt. So sind auch Frauenparkplätze de facto diskriminierend für Männer. Allerdings sind sie erlaubt, weil es dafür einen sachlichen Grund gibt. Da Frauen nachweislich häufiger Opfer sexueller Übergriffe sind, ist es angemessen, ihr Risiko durch kürzere Wege in der Tiefgarage zu minimieren.

Genauso lassen sich Fitnessstudios für Frauen rechtfertigen. Sie sind da, damit Sportlerinnen unter ihresgleichen trainieren, sich umziehen und duschen können, ohne sich unwohl oder belästigt zu fühlen.

Bundesbeauftragte Ataman will «Vorschläge unterbreiten»

Die NZZ hat die Antidiskriminierungssstelle nach dem Fall gefragt. Ein Sprecher antwortet, man könne zu «einzelnen Beratungsanfragen und Stellungnahmeersuchen» grundsätzlich keine Stellung nehmen. Sollten Inhaber wie Doris Lange Post von der Beauftragten Ataman erhalten, diene das «dem Versuch einer gütlichen Einigung»; diese sei «freiwillig».

Als Beauftragte ist Ataman dem Bundesfamilienministerium unterstellt. Das Ministerium unterstützt ihr Schreiben. Sollte sich jemand wegen einer Benachteiligung an die Antidiskriminierungsstelle wenden, sei diese durchaus befugt, alle «Beteiligten um Stellungnahmen zu ersuchen».

Wegen des Rechtsstreits musste sich die Fitnessstudio-Betreiberin Lange anwaltliche Hilfe suchen. Dafür startete sie einen Spendenaufruf. Innerhalb von 24 Stunden kamen mehr als 12 000 Euro zusammen. Menschen aus ganz Deutschland haben ihr geschrieben. In einem Video bedankte Lange sich für die «Welle an Solidarität».

• 2 Std. •

5 Juni 2024 0 Kommentare
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Flüchtlinge

Messer-Attacke von Mannheim: Claudia Roth gegen Abschiebung nach Afghanistan

von Fremdeninfo 5 Juni 2024
von Fremdeninfo

Messer-Attacke von Mannheim: Claudia Roth gegen Abschiebung nach Afghanistan

Geschichte von Eva Maria Braungart

•                                            

Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne).  © Hannes P. Albert/dpa

 

 

Die Staatsministerin für Kultur und Medien, Claudia Roth (Grüne), hat sich nach dem Messer-Angriff von Mannheim gegen eine Abschiebung des mutmaßlichen Islamisten nach Afghanistan ausgesprochen. In der Talkshow „Maischberger“ vom Dienstagabend sagte Roth: „Ein Verbrecher, der ein Verbrechen in Deutschland begangen hat, soll vor ein deutsches Gericht“.

 

Am Freitag hatte ein Mann mit einem Messer offenbar gezielt den Wahlstand der islamfeindlichen Bewegung Pax Europa angegriffen. Er verletzte dabei ein halbes Dutzend Menschen, ein Polizist erlag Tage später seinen Verletzungen. Der mutmaßliche Täter stammt aus Afghanistan.

Nach Angaben der Behörden war die Tat mutmaßlich islamistisch motiviert. Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) erklärte am Dienstag in Stuttgart, dass die Erkenntnisse darauf hindeuten, dass es sich um eine islamistisch-extremistisch motivierte Straftat handelt.

Angesichts des möglichen islamistischen Hintergrunds der Tat sagte Roth weiter: „Würde diese Person jetzt nach Afghanistan geschickt werden, würden sie ihn da möglicherweise als großen Helden feiern“. Die Straftat müsse in Deutschland bestraft werden. Grundsätzlich sei es jedoch richtig, dass „Gefährder, die unseren Frieden in unserem Land gefährden, dass die zurückgeführt werden sollen, wenn das möglich ist“.

Forderungen nach Abschiebungen nach Afghanistan wurden in den vergangenen Tagen vermehrt laut. Seit der Machtübernahme durch die radikal-islamistischen Taliban in Kabul im August 2021 schiebt Deutschland aber niemanden mehr nach Afghanistan ab.

5 Juni 2024 0 Kommentare
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