• Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung
Fremdeninfo
  • Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung
Fremdeninfo
Fremden Info
Einwandererinnen und Flüchtlingspolitik
  • Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung
Startseite Jugend

obrindt kündigt „massive Polizeipräsenz“ an – „Gen Z“-Sprecherin fordert Zugeständnisse

von Fremdeninfo 3 November 2026
von Fremdeninfo 3 November 2026
obrindt kündigt „massive Polizeipräsenz“ an – „Gen Z“-Sprecherin fordert Zugeständnisse © WELT TV
22

            Von: Welt

Die Proteste am Wochenende seien nur der Anfang gewesen, sagt eine Mitinitiatorin. Für diesen Fall will sich Innenminister Alexander Dobrindt rüsten und die „Tätergruppen gezielt im Blick behalten

 undesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) will bei künftigen Protesten die Tätergruppen gezielt in den Blick nehmen. „Wir werden die angekündigten folgenden Demonstrationen mit vergleichbarer massiver Polizeipräsenz begleiten und die Tätergruppen dabei gezielt im Blick behalten“, sagte er der „Bild“-Zeitung.

Dobrindt bekräftigte damit seine Einschätzung vom Wochenende, wonach die Gewalttäter bei den Ausschreitungen am Wochenende vor allem aus dem linken Spektrum und aus Kreisen von Menschen mit Migrationshintergrund stammten.

Im Rahmen der Jugendproteste gegen Missstände in der Bildung, soziale Ungerechtigkeiten sowie steigende Lebenshaltungskosten gingen am Wochenende Menschen in mehr als 30 Städten auf die Straße. Die Initiative sprach von 180.000 Teilnehmern, die Polizei von deutlich weniger.

Überschattet wurden die Demonstrationen von anschließenden Ausschreitungen, insbesondere in Frankfurt am Main. Mehr als 100 Polizisten wurden laut dem hessischen Innenminister Roman Poseck (CDU) verletzt, Geschäfte in der Innenstadt geplündert. Gewaltsame Zwischenfälle wurden auch aus Berlin, Hamburg und Köln gemeldet.

Die Proteste am Wochenende waren nur der Anfang“

Die Organisatoren der Proteste wollen sich von den Ausschreitungen und der anschließenden Debatte nicht von ihren Anliegen abbringen lassen. Die Proteste am Wochenende seien nur der Anfang gewesen, sagte Veronika Dinter, die Mitorganisatorin der Berliner „Gen Z regelt“-Initiative, gegenüber dem Evangelischen Pressedienst.

Für den 20. November kündigte sie eine weitere Demonstration mit noch mehr Teilnehmern an. Zugleich verurteilte sie, dass die Polizei gegen Jugendliche vorgehe, „als wären es Staatsfeinde“. Legitimen Forderungen sei mit Schlagstöcken und Pfefferspray begegnet worden: „Wir werden uns davon nicht einschüchtern lassen.“

Kritik an Dobrindts Einordnung kommt auch von Vertretern migrantischer Organisationen. „Herr Dobrindt und die Union finden immer wieder irgendwelche Sündenböcke, um Demonstrationen zu stigmatisieren“, sagte Gökay Sofuoglu, der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland, dem „RedaktionsNetzwerk Deutschland“. Junge Menschen seien unabhängig von ihrer Herkunft unzufrieden mit der Politik. Jugendliche mit Migrationsgeschichte seien jedoch besonders betroffen, weil sie ausgegrenzt würden oder sich ausgegrenzt fühlten. 65 Jahre nach dem Anwerbeabkommen mit der Türkei hätten sie noch immer nicht die gleichen Chancen, sagte Sofuoglu. „Nun werden sie erneut nicht ernst genommen“, kritisierte er.

Polizeigewerkschaft: „Unsere Kollegen bestätigen genau diese Tätergruppen“

Dobrindt erhält allerdings auch Unterstützung. Der Vorsitzende des Bundespolizei-Bereichs der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Andreas Roßkopf, verteidigte die Zuordnung der Tätergruppen. „Unsere Kolleginnen und Kollegen, welche ihren Kopf für unseren Rechtsstaat hingehalten haben und dies absolut professionell geleistet haben, bestätigen genau diese Tätergruppen in ihren Berichten“, sagte er der „Bild“. Es sei unverständlich, dass aus Teilen der Politik versucht werde, dies zu beschönigen.

Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) kritisierte dagegen die pauschale Kategorie des „migrantischen Milieus“. „Was sind denn migrantische Gruppen? Sind das Menschen, die in dritter Generation in Deutschland leben und deutsche Staatsangehörige sind? Wo hören wir auf, das zu differenzieren?“, fragte er im ZDF. „Das führt in die falsche Richtung.“ Auch der stellvertretende Unionsfraktionsvorsitzende Norbert Röttgen wandte sich gegen eine solche Verallgemeinerung. Zwar seien unter den Gewalttätern viele Ausländer oder Deutsche ausländischer Abstammung gewesen, sagte er bei N-tv. Daraus lasse sich aber kein gemeinsames Milieu ableiten: „Es gibt in Deutschland nicht das eine Milieu von Migranten.“

Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Natalie Pawlik (SPD), forderte ebenfalls Differenzierung. „Es geht hier aber um die Frage nach dem Warum, nicht nach der Herkunft“, sagte sie der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Gewaltausschreitungen pauschal migrantischen Milieus zuzuschreiben, sei zu einfach.

Teilen FacebookTwitterWhatsappEmail
Fremdeninfo

Redaktioneller Fokus auf Recht, Politik und Soziales im Kontext von Migration. Wir beobachten Hintergründe und stärken die Position von Einwanderern und Geflüchteten.

vorheriger Beitrag
KUBA: EMBARGO ISOLATION UND WIDERSTAND

Ähnliche Beiträge

Migrantenjugend im digitalen Zeitalter: Politische Passivität und soziologischer Wandel

1 September 2026

Deutschland verliert seine Jugend

31 Juli 2026

Neue Generation der Deutschen in Deutschland: Die Position der jungen Migranten der dritten...

16 Juli 2026

Anschläge und Terror durch Jugendliche: Verfassungsschutz warnt vor immer jüngeren Extremisten

30 Juni 2026

Politische Teilhabe von Jugendlichen mit Migrationshintergrund in Deutschland und die damit verbundenen Hindernisse

27 Mai 2026

EU-Abgeordneter stellt sich den Sorgen junger Mensche

15 Mai 2026

Beliebte Artikel

  • Statistik: Bürgergeld-Bezieher nach Nationalitäten – Stand Anfang 2025

    22 Juli 2025
  • Ermittlungen gegen Ex-SPD-Ratsfrau Iri: Was ist am Kronsberg wirklich passiert?

    28 April 2026
  • Appell für Gerechtigkeit: Frauen der AABF wehren sich gegen Willkür und Rechtsbrüche

    4 Dezember 2025
  • Journalist und Aktivist Hakan Tosun stirbt nach brutalem Angriff

    14 Oktober 2025
  • Der Löwenanteil -Para _Şêr

    19 August 2025

Unser Team

Cumali Yağmur

Verantwortliche Redaktor

Ayşe Eker

Ayşe Eker

Redaktorin

Erdoğan Sedef

Erdoğan Sedef

Redaktor

Rojin Erten

Rojin Erten

Redaktor

Can Taylan Tapar

Can Taylan Tapar

Redaktor

Halit Yaşar Demirbağ

Halit Yaşar Demirbağ

Redaktor

Kategorien

  • Allgemein
  • Archive
  • Impressum
  • Politik
  • Religion
  • Flüchtlinge
  • Kultur
  • Frauen
  • Jugend
  • Salafismus
  • Veranstaltungen
  • Information
  • Rassismus
  • Antisemitismus
  • Fremdenfeindlichkeiten
  • Bildung
  • Featured

Neueste Artikel

  • obrindt kündigt „massive Polizeipräsenz“ an – „Gen Z“-Sprecherin fordert Zugeständnisse

    3 November 2026
  • KUBA: EMBARGO ISOLATION UND WIDERSTAND

    3 November 2026
  • Neue Partei feierte in Hannover den 103. Jahrestag der Republik

    3 November 2026
  • 2 November 2026
  • Das 65. Jubiläum des Anwerbeabkommens zwischen Deutschland und der Türkei

    2 November 2026

Über uns

Die „Fremden“ Info-Zeitung ist eine in Niedersachsen ansässige Redaktion, die sich auf die rechtlichen, politischen und sozialen Angelegenheiten von Einwanderern und Flüchtlingen konzentriert. Wir beobachten und analysieren relevante Entwicklungen in der Region Hannover und vertreten die Interessen von Mitbürgern mit Migrations- und Fluchthintergrund bei Behörden, Verbänden und politischen Parteien.

Das Der-Spiegel-Interview mit Elif Eralp löst vor seiner Veröffentlichung eine Kontroverse aus

30 Oktober 2026

Neueste Artikel

KUBA: EMBARGO ISOLATION UND WIDERSTAND
3 November 2026
Neue Partei feierte in Hannover den 103. Jahrestag der Republik
3 November 2026
2 November 2026

Hervorgehoben

Statistik: Bürgergeld-Bezieher nach Nationalitäten – Stand Anfang 2025
22 Juli 2025
Ermittlungen gegen Ex-SPD-Ratsfrau Iri: Was ist am Kronsberg wirklich passiert?
28 April 2026
Appell für Gerechtigkeit: Frauen der AABF wehren sich gegen Willkür und Rechtsbrüche
4 Dezember 2025
  • Startseite
  • Anmelden
  • Über uns
  • Kontakt
  • Datenschutzerklärung
  • Newsletter
  • Impressum
Fremdeninfo
  • Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung