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SPD-Oberbürgermeisterkandidat Axel von der Ohe besuchte das alevitische Cem Haus

von Cumali Yağmur 6 März 2026
von Cumali Yağmur 6 März 2026
Cumali Yagmur
619

Von Cumali Yagmur und Halit Yasar Demirbag

Der SPD-Oberbürgermeisterkandidat Axel von der Ohe hat das alevitische Cem Haus besucht. Während des Treffens nahm er sich die Zeit, den Sorgen und Anliegen aller anwesenden Mitglieder der alevitischen Gemeinde zuzuhören.

„Ich bin zum ersten Mal in einem alevitischen Cem Haus und bin beeindruckt, so viele Menschen hier anzutreffen. Ich lebe seit 30 Jahren in Hannover und fühle mich hier wie zu Hause. Hannover ist eine Stadt, in der Bildung, Kultur und Sport Hand in Hand gehen. Sie ist nicht nur eine entwickelte und politisch aktive Stadt, sondern bietet auch alle Möglichkeiten, um den Bedürfnissen von Familien gerecht zu werden“, so von der Ohe.

Besonderes Augenmerk lege man darauf, dass Familien in Wohnungen leben können, die ihr Budget nicht überschreiten. Zudem werden Projekte für Migrantenkinder und Jugendliche entwickelt, um deren gesellschaftliche Teilhabe zu fördern. Großen Wert lege man auch auf die Sauberkeit der Stadt sowie darauf, dass sich die Menschen ohne Bedenken und sicher im Stadtgebiet bewegen können. Dass in Hannover neben älteren Menschen auch viele Studierende leben, verjünge die Stadtbevölkerung zusehends.

Die Teilnehmer des Treffens beklagten die hohe Dichte an Baustellen in der Stadt. Axel von der Ohe wies jedoch darauf hin, dass der Mangel an Fachkräften im Baugewerbe Schwierigkeiten bereite: „Wir versuchen in diesem Bereich unser Bestes zu geben.“

Zu den Fragen über das Projekt „Autofrei Innenstadt“ erklärte er: „Wir werden keine Revolution ausrufen, indem wir die Einfahrt in die Innenstadt komplett verbieten. Aber wir werden darauf achten, dass weniger Autos ins Zentrum fahren. Wir werden die Innenstadt so gestalten, dass niemand zögert, dorthin zu kommen, sondern jeder sie gerne besucht.“

Für die Gastronomie sowie für leerstehende Flächen wie Karstadt-Kaufhof in der Innenstadt suche man nach neuen Konzepten. Zwar gebe es bereits einen Integrationsausschuss, der die Rechte von Migranten vertritt, doch man könne auch über weitere Repräsentationsformen nachdenken.

„Seit 2017 bin ich im Rat der Stadt Hannover tätig. Die Atmosphäre zwischen den Parteien ist manchmal angespannt und von Wettbewerb geprägt; eine sachorientiertere Politik wäre jedoch wünschenswert. Wie Sie wissen, stehen bei den kommenden Kommunalwahlen in Hannover die Wahlen für das Amt des Oberbürgermeisters, den Stadtrat und die Regionsversammlung an“, erklärte er weiter.

Von der Ohe gab auch konkrete Versprechen für den Fall seiner Wahl ab: „Wenn ich gewählt werde, werde ich sicherstellen, dass Kinder ein kostenloses Mittagessen erhalten. Ich werde mehr Migranten  im öffentlichen Dienst einstellen. Ich werde penibel darauf achten, dass es für jeden bezahlbaren Wohnraum gibt. Globale Krisen wie der Ukraine- und Iran Krieg haben auch Hannover beeinflusst und alles verteuert.“

Er betonte seine Verbundenheit zur SPD, versprach aber Überparteilichkeit im Amt: „Ich bin der Kandidat der SPD und stehe hinter deren Inhalten. Wenn ich zum Oberbürgermeister gewählt werde, werde ich der Bürgermeister für alle sein – egal, ob sie mich gewählt haben oder nicht. Ein Oberbürgermeister muss eine Politik führen, die für alle Bürgerinnen und Bürger angemessen ist, statt reiner Parteipolitik.“

Bis zu den Wahlen sind es noch etwa acht Monate. „Ich werde jeder Einladung folgen, jedem zuhören und nach meiner Wahl versuchen, Lösungen für Ihre Probleme zu finden. Am Sonntag, den 13. September 2026, finden die Wahlen statt. Wenn Sie zur Wahlurne gehen und mir Ihre Stimme geben, werde ich mein Bestes tun, um Ihre Sorgen und Probleme zu lösen.“

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Cumali Yağmur

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