Der Grünen-Politiker Timon Dzienus hält an seiner Forderung nach einem Verbot der AfD fest. Das sagte er gegenüber merkur; berichtet wurde darüber am 16. Oktober 2026.
Zuvor hatte Dzienus während einer Bundestagsdebatte über Zuwanderung von Plänen der AfD für eine „millionenfache Deportation“ gesprochen. Nach dieser Äußerung erhielt er eine Rüge der Sitzungsleitung. Den Begriff „Remigration“ deutete er als Bezeichnung für Vorhaben zur gewaltsamen Vertreibung von Millionen Menschen.
Dzienus verwies auf Äußerungen von Ulrich Siegmund und Björn Höcke und warf der AfD verfassungsfeindliche Bestrebungen vor. Seine Erklärung lautete: „Die rechtsextreme Partei muss daher verboten werden.“ Den Hinweis von Julia Klöckner auf einen sorgfältigen Sprachgebrauch akzeptierte er, an seiner Wortwahl hielt er dennoch fest.
Quelle: merkur.de, 16.10.2026.