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4 Februar 2026 0 Kommentare
Rassismus

Wir forschen zu Rassismus in Deutschland

von Fremdeninfo 8 Mai 2022
von Fremdeninfo

Wir forschen zu Rassismus in Deutschland

Der Nationale Diskriminierungs- und Rassismusmonitor (NaDiRa) untersucht Ursachen, Ausmaß und Folgen von Rassismus in Deutschland. Das Deutsche Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) will damit Entwicklungen und Trends in Bezug auf Rassismus in Deutschland erfassen. 

Rassistische Realitäten – Wie setzt sich Deutschland mit Rassismus auseinander?

Wie nehmen die Menschen in Deutschland Rassismus wahr – im Alltag, aber zum Beispiel auch in Behörden? Wie bewerten sie rassistische Vorfälle? Sind sie bereit, dagegen vorzugehen? Und wie viele glauben, dass menschliche „Rassen“ existieren? Unsere repräsentative Studie „Rassistische Realitäten“ beleuchtet erstmals umfangreich, wie sich unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen mit Rassismus auseinandersetzen.

Zur Studie

Umfragen und Studien

Um herauszufinden, wie verbreitet rassistische Einstellungen in der Bevölkerung sind, sollen in einer wiederkehrenden, repräsentativen Bevölkerungsumfrage rund 6.000 Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte befragt werden. Diese Umfrage soll auch das Ausmaß rassistischer Erfahrungen erfassen, die Menschen machen, die davon betroffen sind. Strukturen, Normen und Organisationskulturen von Institutionen sollen analysiert werden, um Erkenntnisse über strukturellen Rassismus zu erlangen. Hinzu kommen 34 explorative Studien zum Umgang mit rassistischen Erfahrungen – z.B. zu Rassismus im Bildungssystem, Rassismus auf dem Arbeitsmarkt, im Sport und in den Medien sowie zu Rassismus in Zeiten von Corona.Kurzstudien

Um einen umfassenden Rassismusmonitor vorzubereiten, hat das DeZIM im Jahr 2020 insgesamt 34 Kurzstudien durchgeführt. Diese Kurzstudien wurden in den bestehenden Strukturen des DeZIM verwirklicht. Die Vorgabe war: (1) bestehende Forschungsprojekte zu erweitern, (2) neue und innovative Ansätze zu verfolgen oder (3) eine Infrastruktur aufzubauen, um Rassismus zu erforschen. Die Ideen dazu gingen aus einem internen Wettbewerb des DeZIM-Instituts und der DeZIM-Forschungsgemeinschaft hervor.

Alle Kurzstudien

Methoden

Der Rassismusmonitor verbindet quantitative, qualitative und experimentelle Methoden. Neben repräsentativen Bevölkerungssurveys und Betroffenenbefragungen werden juristische, statistische, sozialpsychologische, gesundheitswissenschaftliche, politikwissenschaftliche und kulturanalytische Zugänge kombiniert, um Ursachen, Ausmaß und Folgen von Rassismus erkennen zu können. Zudem werden Messinstrumente entwickelt, um rassistische Ideologien und Einstellungen besser erheben zu können. Das DeZIM-Forschungscluster „Daten – Methoden – Monitoring“ arbeitet daran, neue Verfahren zu entwickeln, um kleine und schwer erreichbare Zielgruppen besser befragen zu können. Um auf aktuelle Forschungsfragen reagieren zu können, wird dort zudem ein eigenes Online Access Panel aufgebaut, das den Zugang zu diesen Gruppen erlaubt. Die Erfassung von Rassismus unterliegt besonderen forschungsethischen Herausforderungen, die berücksichtigt werden müssen.

8 Mai 2022 0 Kommentare
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Information

Türkisch-arabischer Clan? Schüsse mit vier Verletzten in Duisburg

von Fremdeninfo 8 Mai 2022
von Fremdeninfo

Türkisch-arabischer Clan? Schüsse mit vier Verletzten in Duisburg

Von

dtj-online

–

 

 

Tatort am Marktplatz: Bei Schüssen auf offener Straße sind vier Menschen verletzt worden. Foto: Roland Weihrauch/dpa

Schüsse fallen, Menschen schreien und fliehen. Ein Konflikt zwischen der Rockergruppe Hells Angels und einem türkisch-arabischen Clan in Duisburg ist eskaliert. Die 15 Festgenommenen sind wieder auf freiem Fuß.

Schüsse fallen, Schreie und Rufe sind zu hören, Menschen flüchten und bringen sich hinter parkenden Autos in Sicherheit. Patronenhülsen liegen später überall verstreut auf der Straße. 19 Stellen werden von der Polizei mit Kreidekreisen markiert. Mindestens ein Auto weist ein Einschussloch auf.

Teile des gesamten, recht unübersichtlichen Geländes im nördlichen Duisburger Stadtteil Hamborn rund um den Tatort am Altmarkt sind noch am Donnerstag mit Flatterband abgesperrt. Die Feuerwehr hilft in der Nacht beim Ausleuchten des Gebietes mit Scheinwerfern.

15 Menschen in Gewahrsam

15 Menschen wurden vorübergehend in Gewahrsam genommen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilte. Die Spur führt ins Milieu der Rocker und Clans. Sie hätten alle noch am Donnerstag das Polizeigewahrsam nach ihrer erkennungsdienstlichen Behandlung verlassen können, sagte ein Sprecher der Duisburger Staatsanwaltschaft auf Anfrage.

Die Ermittler hatten angedeutet, dass die Festgenommenen, die der Rockergruppe Hells Angels, ihrem Umfeld oder einem türkisch-arabischen Clan zugerechnet werden, nicht kooperativ sind. Er rechne eher nicht mit verwertbaren Aussagen, hatte Duisburgs Polizeipräsident Alexander Dierselhuis gesagt.

Politik verspricht Kampf gegen Clan-Kriminalität

Im Rocker- und Clanmilieu werde geschwiegen. Er befürchte, dass der Schweigekodex auch in diesem Fall zum Tragen komme. Die Mordkommission habe dennoch Ermittlungsansätze. Die Behörden rechnen derzeit nicht mit einer weiteren Eskalation. Er sehe dafür derzeit keine Anzeichen, hatte NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) gesagt.

Trotz der Schüsse habe sich die Lage insgesamt sogar verbessert. Tumulte wie am Mittwochabend in Duisburg seien deutlich seltener geworden. „Wir werden im Kampf gegen die Clan-Kriminalität nicht nachlassen und keine Ruhe geben“, sagte Reul. Er sei überzeugt, dass man diese Kriminalität in den Griff bekommen werde.

Bis zu 100 Personen involviert

„Die Gewalt so auf die Straße zu tragen, ist auch für die Organisierte Kriminalität geschäftsschädigend. Sprich: Man bringt damit Aufmerksamkeit auf sich“, sagte Polizeipräsident Dierselhuis. Die Schießerei wird auf einen Konflikt zwischen der Rockergruppe Hells Angels und einem türkisch-arabischen Clan zurückgeführt.

Im Duisburger Stadtteil Hamborn waren am Mittwochabend mindestens 19 Schüsse gefallen. Bis zu 100 Personen sollen an der Auseinandersetzung beteiligt gewesen sein. Eine 15-köpfige Mordkommission ermittelt in dem Fall.

dpa/dtj

8 Mai 2022 0 Kommentare
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Rassismus

Türkische Gemeinde in Deutschland Almanya Türk Toplumu

von Fremdeninfo 5 Mai 2022
von Fremdeninfo
Türkische Gemeinde in Deutschland Almanya Türk Toplumu
Bundesgeschäftsstelle – Genel Merkez

Türkische Gemeinde in Deutschland – Obentrautstr. 72 – 10963 Berlin

Pressemitteilung vom 5. Mai 2022

Es braucht einen glaubwürdigen Haushalt gegen Rassismus!

Antirassismusarbeit der Bundesregierung darf nicht zu Lasten der Betroffenen
umgesetzt werden!

Die Ergebnisse des Nationalen Diskriminierungs– und Rassismusmonitors (NaDiRa), die das
DeZIM–Institut heute vorgestellt hat, belegen die wachsende Sensibilität und das hohe
gesellschaftspolitische Engagement für Antirassismus in Deutschland. Auch die Äußerungen
der Minister*innen der Ampelregierung in den zuständigen Bereichen wecken die Hoffnung,
dass die Arbeit gegen Rassismus Fahrt aufnehmen wird. Irritierend ist allerdings der Blick in
den Haushaltsentwurf, der befürchten lässt, dass es im Wesentlichen bei Worten bleiben
wird.

Deutschland hat endlich eine Antirassismus–Beauftragte – und vor dem Hintergrund der
Ergebnisse der heute vorgestellten Studie – hat sie viel zu tun. Rassismus beinhaltet die fünf
Phänomenbereiche antisemitischen, antischwarzen, antimuslimischen, antiziganistischen
und antiasiatischen Rassismus, zu denen aktuell leider häufig antislawische Diskriminierung
hinzukommt. Die Staatsministerin für Integration Migration und Flüchtlinge soll diese
zusätzlichen Aufgaben als Antirassismus–Beauftragte aber offenbar aus ihrem bisherigen
Budget leisten.

Gökay Sofuo
ğlu, Bundesvorsitzender der Türkischen Gemeinde in Deutschland, stellt klar:
„Eine Antirassismus–Beauftragte ohne Budget ist reine Symbolpolitik. Schlimmer noch, die
Bundesregierung kann doch nicht erwarten, dass Frau Alabali–Radovan die neuen
Herausforderungen zu Lasten ihres Budgets als Staatsministerin für Migration, Flüchtlinge
und Integration meistert. Um es einmal ganz deutlich zu sagen: Wenn der Haushalt 2022 so
bleibt, lässt die Bundesregierung die Opfer von Rassismus de facto für dessen Bekämpfung
zahlen.
Damit geschieht eine Schuldumkehr, die wir als TGD niemals stillschweigend
hinnehmen werden! Ich kann und will mir nicht vorstellen, dass es sich hier politische
Intention handelt. Wir erwarten hier eine Korrektur im Haushalt, der ja noch nicht
verabschiedet ist. Ich möchte die Politik daran erinnern, dass Menschen, die selbst von
Rassismus betroffen sind, aktuell 12 % der Wahlberechtigten ausmachen. Tendenz
steigend.“

Die Ergebnisse der Studie zeigen die Komplexität des Rassismusproblems in Deutschland.
Dazu äußert sich Atila Karabörklü, Bundesvorsitzender der TGD, wie folgt: „Wir brauchen
dieses Rassismusmonitoring unbedingt dauerhaft. Die Zahlen machen die
gesellschaftspolitische Dimension deutlich. Laut DeZIM–Institut geben 65% der Befragten an,
dass sie direkt oder indirekt mit Rassismus in Berührung gekommen sind. Auch nicht von
Rassismus direkt Betroffene sind also Betroffene, z.B. über soziale Kontakte wie Familie oder
Freunde oder durch Vorfälle in der Öffentlichkeit. 61% der Befragten sagen außerdem aus,
dass Rassismus Alltag in Deutschland sei und 65% sind der Meinung, dass es Rassismus in
deutschen Behörden gäbe. Es gibt also offenbar ein großes Problembewusstsein auch dafür,
dass für Betroffene der strukturelle Rassismus, die Schlechterbehandlung in vielen
Kontexten wie Arbeitsmarkt, Wohnungsmarkt, Schule, mindestens so schmerzhaft sind wie
Beschimpfungen. Das ist wirklich ermutigend.“

Obentrautstr. 72

10963 Berlin

www.tgd.de

info@tgd.de

presse@tgd.de

Referent für Presse– und
Öffentlichkeitsarbeit

Kaan Ba
ğcı
E–Mail:
Kaan.Bagc@tgd.de
5 Mai 2022 0 Kommentare
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Inflationsrate in der Türkei springt auf fast 70 Prozent

von Fremdeninfo 5 Mai 2022
von Fremdeninfo

Inflationsrate in der Türkei springt auf fast 70 Prozent

JM/iLO

In der Türkei sind die ohnehin schon hohen Verbraucherpreise im April weiter in die Höhe geschnellt. Die Inflationsrate stieg auf 69,97 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie aus am Donnerstag veröffentlichten Zahlen des Statistikamtes hervorging. Dies ist der stärkste Anstieg der Verbraucherpreise seit Februar 2002. 

Die Inflationsrate hatte im März bereits 61,14 Prozent erreicht. Maßgeblich angeheizt wir die enorme Teuerung durch die höheren Energiekosten, die durch den Wertverfall der türkischen Lira zusätzlich nach oben getrieben werden. Verschärft wird die Lage durch den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine; Russland und die Ukraine sind für die Türkei für den Import von Energieträgern beziehungsweise Getreide wichtig.

Die hohen Verbraucherpreise sind in den vergangenen Monaten zu einem der wichtigsten Themen der türkischen Politik geworden. Die Zentralbank hatte aber trotz der galoppierenden Inflation im Land den Leitzins zuletzt unverändert gelassen. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan ist ein erklärter Gegner hoher Zinsen, die üblicherweise als probates Mittel im Kampf gegen die Teuerung gelten.

Gut ein Jahr vor den für Juni 2023 geplanten Präsidentschaftswahlen werfen Kritiker aus den Reihen der Opposition und auch einige Ökonomen dem nationalen Statistikamt Tüik vor, das Ausmaß der Inflation zu beschönigen. Unabhängige türkische Wirtschaftswissenschaftler der Inflation Research Group (Enag) erklärten am Donnerstag, dass die Inflation im Jahresvergleich tatsächlich 156,86 Prozent erreicht habe – und damit mehr als das Doppelte der offiziellen Rate. 

Erdogan hatte im Januar versprochen, die Inflation „so bald wie möglich“ wieder in den einstelligen Bereich zu bringen. Vergangene Woche versicherte er, dass die Rate „nach dem Monat Mai“ damit beginnen werde, sich zu verlangsamen. 

Die Türkei erlebt bereits seit Anfang 2017 nahezu durchgehend Teuerungsraten im zweistelligen Bereich. Eine derart hohe Inflation wie zuletzt gab es aber noch nie, seit Erdogans islamisch-konservative Partei AKP Ende 2002 an die Macht kam.

5 Mai 2022 0 Kommentare
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Information

Was Sie über das Neun-Euro-Ticket wissen sollten

von Fremdeninfo 5 Mai 2022
von Fremdeninfo

Was Sie über das Neun-Euro-Ticket wissen sollten

Von

Stefan Kreitewolf

–

05.05.2022

 
 

 
Ein Nahverkehrzug verlässt einen Haltepunkt: Das Neun-Euro-Bahnticket soll die Menschen für den Verkehr auf der Schiene begeistern. Foto: Andrey Kremkov / Unsplash

Ein Neun-Euro-Ticket für den Nah- und Regionalverkehr? Das ist in den Monaten Juni, Juli und August möglich. Wie komme ich an das Ticket? Wo kann ich damit fahren? Und wie lange? DTJ-Online beantwortet die wichtigsten Fragen zum neuen Bahnticket.

Die Bundesregierung plant angesichts hoher Energiepreise unter anderem das sogenannte Neun-Euro-Ticket. Damit können Bürgerinnen und Bürger einen Monat lang den Öffentlichen Nahverkehr vergünstigt nutzen. DTJ-Online erklärt, wie es genau funktioniert – und worauf Sie achten sollten.

Wann kommt es genau?

Schon bald soll es soweit sein: Das Neun-Euro-Ticket soll zum 1. Juni eingeführt und bis zum 31. August angeboten werden. Es soll jeweils einen Monat gültig sein. In diesem Zeitraum kann es bundesweit genutzt werden. Das Neun-Euro-Ticket ist personengebunden und nicht übertragbar.

Welche Züge kann ich damit nutzen?

Mit dem Neun-Euro-Ticket ist es möglich, alle Linienbusse, U-Bahnen, S-Bahnen und Straßenbahnen zu nutzen. Hinzu kommen: Nah- und Regionalverkehrszüge der 2. Klasse. Nicht gültig ist es in Fernverkehrs-Zügen wie dem ICE, EC sowie im IC – oder in Flix-Zügen und -Bussen.

Auch die Hamburger Hafenfähren und die Fähren der Kieler Fördeschifffahrt werden das Ticket akzeptieren. Nicht eingeschlossen sind indes Fähren, die zu den Nordsee-Inseln verkehren. Wer ein Fahrrad mitnehmen möchte, muss den Regelungen des jeweiligen Verkehrsverbunds entsprechend ein Zusatzticket ziehen.

Wo bekomme ich das Neun-Euro-Ticket?

Wie gewohnt, kann das Neun-Euro-Ticket an den Fahrkartenautomaten und in den Kundenzentren der Nahverkehrsverbünde und der Deutschen Bahn gekauft werden. Überdies soll es möglich sein, das Ticket mithilfe der Apps und auf den Internetseiten der Verkehrsbetriebe sowie über die App DB Navigator zu erstehen.

Was passiert, wenn ich bereits ein Ticket abonniere?

Wer bereits ein Monatsticket im Abo nutzt, bekommt durch das Neun-Euro-Ticket. Im Gegenteil: Denn Kund:innen müssen nichts tun. Die jeweiligen Verkehrsbetriebe verrechnen die Kosten und ziehen ihren Abonnent:innen entweder nur neun Euro vom Konto ab oder erstatten den entsprechenden Betrag nachträglich.

Was passiert, wenn plötzlich alle Zug fahren wollen?

Tatsächlich gibt es Befürchtungen, dass die Nah- und Regionalverkehrszüge in den Sommermonaten besonders in touristischen Regionen Deutschlands, wie an Ost- und Nordsee, im Schwarzwald oder am Bodensee, schnell an ihre Kapazitätsgrenzen kommen werden. Die Bahn-Gewerkschaft EVG warnt bereits vor chaotischen Zuständen.

Ob es tatsächlich so kommt, werden die kommenden Wochen zeigen.

 

 

 

5 Mai 2022 0 Kommentare
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Flüchtlinge

Warum die EU weniger Asylbewerber als schutzberechtigt anerkennt

von Fremdeninfo 5 Mai 2022
von Fremdeninfo

Warum die EU weniger Asylbewerber als schutzberechtigt anerkennt

Von

dtj-online

–

05.05.2022

 
 
>

 
=“Asylverfahren“ width
Ein Mann aus Syrien zeigt seine Aufenthaltsgenehmigung. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa

Die Zahl der Menschen, die in den 27 EU-Staaten Asyl oder einen anderen Schutzstatus bekommen haben, ist 2021 erneut zurückgegangen. Unter den Asylbewerbern finden sie weiterhin viele Kinder und Jugendliche.

Wie die EU-Statistikbehörde Eurostat am Mittwoch in Luxemburg mitteilte, wurde insgesamt 267.360 Schutzsuchenden Asyl oder ein anderer Schutzstatus gewährt. Im Vergleich zu 2020 entspreche das einem Rückgang um fünf Prozent.

Die Zahl war schon 2019 und 2018 in einer ähnlichen Größenordnung zurückgegangen. Mit einem Anteil von 33 Prozent stellte Deutschland als größter EU-Staat die meisten positiven Bescheide aus. Es folgen Frankreich (17 Prozent) und Italien (12), Spanien (8) sowie Österreich und Griechenland (beide 7).

23.255 Anträge von Kindern und Jugendlichen

Die Hälfte aller Bewerber, die einen Schutzstatus erhielten, bekam 2021 nach Angaben von Eurostat einen Flüchtlingsstatus. 30 Prozent bekamen subsidiären und 19 Prozent humanitären Schutz. Subsidiärer Schutz wird in Deutschland unter anderem dann gewährt, wenn Betroffenen im Herkunftsland Folter oder Todesstrafe droht.

Was die Türkei mit Europas Migrationsdrama zu tun hat

Rund ein Viertel (26 Prozent) derjenigen, die einen Schutzstatus erhielten, kam aus Syrien, 20 Prozent kamen aus Afghanistan und 5 Prozent aus Venezuela. Zusätzlich registrierten die EU-Staaten 2021 nach Eurostat-Angaben 23.255 Anträge von Kindern und Jugendlichen, die ohne Erziehungsberechtigten Schutz suchten.

Deutlich mehr unbegleitete Kinder

Diese Zahl ist im Vergleich zum Vorjahr sprunghaft um 72 Prozent gestiegen. Grund dafür sei vor allem, dass deutlich mehr unbegleitete Kinder und Jugendliche aus Afghanistan Schutz gesucht hätten. Der Großteil (93 Prozent) der gut 23.000 Minderjährigen sei männlich gewesen. Von ihnen seien 68 Prozent 16 oder 17 Jahre alt gewesen.

dpa/dtj

5 Mai 2022 0 Kommentare
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Nach Urteil gegen Kavala: Deutsch-türkischer Schlagabtausch

von Fremdeninfo 3 Mai 2022
von Fremdeninfo

Nach Urteil gegen Kavala: Deutsch-türkischer Schlagabtausch

Deutschland kritisiert die lebenslange Haftstrafe für Osman Kavala. Ankara reagiert empört und wirft Berlin vor, die Opposition in der Türkei zu steuern.

Noch vor ein paar Wochen beschworen Bundeskanzler Olaf Scholz und Präsident Recep Tayyip Erdogan die Verbundenheit beider Länder – jetzt gibt es neuen Krach. Ankara wirft Deutschland vor, türkische Oppositionelle zu finanzieren und zu steuern. Oppositionsparteien würden auf Befehl Deutschlands handeln, sagt Außenminister Mevlüt Cavusoglu.

Regierungspolitiker und regierungsnahe Medien in der Türkei nehmen vor allem den deutschen Botschafter in Ankara, Jürgen Schulz, als angeblichen Strippenzieher ins Visier. Anti-westliche Verschwörungstheorien gehören zum Programm der Regierung ein Jahr vor den nächsten Wahlen. Der Streit könnte deshalb weiter eskalieren.

Das neue Zerwürfnis begann vor einigen Tagen damit, dass das Auswärtige Amt in Berlin den hier für Apple- und Android-Geräte herunterladentürkischen Botschafter in Deutschland, Ahmet Basar Sen, einbestellte, um gegen das Urteil gegen Osman Kavala zu protestieren. Ein Gericht in Istanbul hatte den Kulturförderer wegen eines angeblichen Umsturzversuches zu lebenslanger Haft verurteilt, obwohl der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte seine Freilassung verlangt.

[Wenn Sie aktuelle Nachrichten aus Berlin, Deutschland und der Welt live auf Ihr Handy haben wollen, empfehlen wir Ihnen unsere App, die Sie können.]

 

3 Mai 2022 0 Kommentare
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Wegen Kavala: Çavuşoğlu warnt Deutschland vor Intervention

von Fremdeninfo 3 Mai 2022
von Fremdeninfo

Wegen Kavala: Çavuşoğlu warnt Deutschland vor Intervention

Von

dtj-online

–

02.05.2022

 
 
 

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Außenminister der Türkei zu Besuch in Lateinamerika“ width
Mevlüt Çavuşoğlu, Außenminister der Türkei, will eine internationale Einmischung im Fall Kavala vermeiden. Foto: Marcelo Camargo/Agencia Brazil/dpa

Repressionen und Menschenrechtsverletzungen: Der türkische Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu hat Deutschland vorgeworfen, sich in die Innenpolitik seines Landes einzumischen. Wie Berlin reagiert.

Çavuşoğlu kritisierte am Samstagabend bei einem Auftritt in Antalya die Reaktion der Bundesregierung auf die Verurteilung des Kulturförderers Osman Kavala zu lebenslanger Haft. „Ihr könnt Euch nicht in unsere innere Angelegenheiten einmischen“, sagte er nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu.

Kavala war am vergangenen Montag in Istanbul mit sieben weiteren Angeklagten in Zusammenhang mit regierungskritischen Protesten 2013 verurteilt worden. Der 64-Jährige soll wegen Umsturzversuchs sogar lebenslang hinter Gitter. Die Bundesregierung protestierte dagegen und bestellte am Freitag auch den türkischen Botschafter zum Gespräch ins Auswärtige Amt. Die Türkei reagierte wiederum mit der Einbestellung des deutschen Botschafters (DTJ-Online berichtete).

Kavala sorgt für Spannung

2021 hatte der Fall Kavala schon einmal für einen diplomatischen Eklat gesorgt. Damals forderten zehn Botschafter in der Türkei – auch der deutsche – in einem Schreiben seine Freilassung. Präsident Recep Tayyip Erdoğan wertete dies als unzulässige Einmischung und drohte den Diplomaten mit Ausweisung. Dazu kam es dann aber nicht.

Gezi-Prozess in der Türkei: Lebenslange Haft für Kavala

Çavuşoğlu sagte nun, damals schon hätten die Botschafter die Grenzen der Wiener Konvention über diplomatische Beziehungen überschritten. Die Türkei haben die beteiligten Länder seinerzeit vor einer Wiederholung gewarnt.

Artikel 41 der Wiener Konvention weist Diplomaten an, sich nicht in innere Angelegenheiten des jeweils anderen Staats einzumischen. In der internationalen Politik gibt es regelmäßig Diskussionen, was genau unter einer Einmischung zu verstehen ist.

dpa/dtj

3 Mai 2022 0 Kommentare
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Das Gebet der UN – anlässlich des Ramadanfestes 2022

von Fremdeninfo 2 Mai 2022
von Fremdeninfo

Das Gebet der UN – anlässlich des Ramadanfestes 2022

 Tan,Dursun.(stk-RL) 32 an mich

 

 

Das Gebet der Vereinten Nationen:

„Unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns Mut und Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst stolz den Namen Mensch tragen.

Gib uns die Weisheit und die Vision, die Größe des menschlichen Geistes zu verstehen, der für ein Ziel jenseits seiner eigenen kurzen Spanne so enorm leidet und erträgt. Gib uns Ehre für unsere Toten, die im Glauben gestorben sind, Ehre für unsere Lebenden, die nach dem Glauben streben und für ihn arbeiten, Erlösung und Sicherheit für alle gefangenen Länder und Völker. Schenke uns Geduld mit den Verblendeten und Mitleid mit den Betrogenen. Und gib uns die Fähigkeit und den Mut, die die Welt von Unterdrückung reinigen sollen und der alten Doktrin, dass die Starken die Schwachen essen müssten weil sie stark sind.

Gewähre uns Glauben und Verständnis um all jene zu ehren, die für Freiheit kämpfen, als wären sie unsere Brüder. Gewähre uns Brüderlichkeit in Hoffnung und Einheit, nicht nur für die Zeit dieses bitteren Krieges, sondern für die kommenden Tage, die alle Kinder der Erde vereinen werden und müssen. Gewähre uns Sieg über die Tyrannen, die alle freien Menschen und Nationen versklaven würden.

Doch vor allem gewähre uns Brüderlichkeit, nicht nur für den heutigen Tag, sondern für alle unsere Jahre – eine Brüderlichkeit nicht der Worte, sondern der Handlungen und Taten. Wir alle sind Kinder der Erde – gewähre uns dies einfache Wissen. Wenn unsere Brüder unterdrückt werden, dann werden wir unterdrückt. Wenn sie hungern, hungern wir. Wenn ihnen die Freiheit genommen wird, dann ist unsere Freiheit nicht sicher. Gib uns einen gemeinsamen Glauben, dass der Mensch Brot und Frieden kenne – dass er Recht und Gerechtigkeit, Freiheit und Sicherheit, gleiche Möglichkeiten und gleiche Chancen sein Bestes zu tun, nicht nur in unseren Heimatländern, sondern in der ganzen Welt. Und in diesem Glauben lass uns auf die reine Welt zumarschieren, die unsere Hände erschaffen können.“

  1. Tan
2 Mai 2022 0 Kommentare
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Flüchtlinge

2,3 Millionen Ukraine-Flüchtlinge beantragten Schutz in EU

von Fremdeninfo 1 Mai 2022
von Fremdeninfo

2,3 Millionen Ukraine-Flüchtlinge beantragten Schutz in EU

Von

dtj-online

–

29.04.2022

 
 
 

>

 
=“Geflüchtete Ukrainer feiern Ostern in Brandenburg“ widt
Eine Ukrainerin entzündet im orthodoxen St. Georg-Kloster in der Uckermark eine Kerze. Foto: Fabian Sommer/dpa

Wegen des Ukraine-Konflikts haben bislang 2,3 Millionen Flüchtlinge aus dem Kriegsland vorübergehend Schutz in der EU beantragt. Einer vorläufigen Analyse zufolge sind das etwa 44 Prozent der Menschen, die bisher aus dem Land flohen. 

Jede Woche beantragten demnach ungefähr 300.000 ukrainische Flüchtlinge in der EU, Norwegen oder der Schweiz vorläufigen Schutz. Das berichtete die in Malta ansässige EU-Asylagentur EUAA am Mittwoch. Der Status sichert den Menschen für einen Zeitraum zwischen einem und drei Jahren wichtige Rechte wie eine Arbeitserlaubnis, den Zugang zu medizinischer Versorgung, eine Unterkunft und Sozialleistungen zu.

Viele Ukrainer bleiben in Polen

Mit ungefähr 21.700 Menschen beantragte lediglich ein sehr kleiner Teil (ein Prozent) der Ukraine-Flüchtlinge im Zeitraum zwischen dem 21. Februar und dem 24. April in den europäischen Staaten Asyl. Nach EUAA-Angaben erreichten seit Kriegsausbruch 4,6 Millionen ukrainische Flüchtlinge die EU.

Mit rund 2,9 Millionen kam der Großteil in Polen an, etwa 800.000 in Rumänien, ungefähr 500.000 in Ungarn und 360.000 in der Slowakei. Die Bundespolizei zählte bis Mittwoch nach Angaben des Bundesinnenministeriums knapp 384.000 Geflüchtete aus der Ukraine, die in Deutschland ankamen.

dpa/dtj

 
1 Mai 2022 0 Kommentare
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