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EU-Bericht: Italien blockiert Rücknahme von Asylbewerbern

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SPD-Abgeordneter fordert kurzfristige Visa für Erdbebenopfer

von Fremdeninfo 10 Februar 2023
von Fremdeninfo

SPD-Abgeordneter fordert kurzfristige Visa für Erdbebenopfer

Artikel von T – Online •

 

 

 

 

 

 

Erdbeben in Türkei und Syrien

SPD-Abgeordneter fordert kurzfristige Visa für Erdbebenopfer

                                                                

                                                                   Bild von Archive

 

Der SPD-Landtagsabgeordnete Turgut Yüksel plädiert für unbürokratische EU-Visa für Erdbebenopfer. Viele der Angehörigen in Deutschland wollen ihren Verwandten helfen, sagt er.

Nach dem verheerenden Erdbeben in der Türkei und im Nordosten Syriens unterstützt der Frankfurter Landtagsabgeordnete Turgut Yüksel (SPD) den Vorschlag der baden-württembergischen Landtagspräsidentin Muhterem Aras, Menschen aus der türkischen Erdbebenregion einen vorübergehenden Aufenthalt in Deutschland zu ermöglichen. „Voraussetzung dafür sollte sein, dass in Deutschland lebende Angehörige eine Verpflichtungserklärung abgeben, für alle entstehenden Kosten aufzukommen“, schrieb der Politiker auf seiner Webseite.

Yüksel hatte sich in den vergangenen Tagen mit Vertretern türkischer Gemeinden, Verbänden und Vereinen in Hessen getroffen, um über gemeinsame Hilfsmaßnahmen zu sprechen. „Hier in Deutschland gibt es viele Angehörige und Verwandte, die ihren Familienmitgliedern helfen möchten und auch bereit wären, den Aufenthalt in Deutschland zu finanzieren“, sagte er. „Aus humanitären Gründen sollte diesem Betroffenenkreis unbürokratisch Visa ausgestellt werden, wenn die Verpflichtungserklärung vorliegt.“

Bei dem verheerenden Erdbeben in der Türkei und Syrien sind tausende Menschen ums Leben gekommen. Am Donnerstagmorgen war die Zahl der bestätigten Todesopfer auf mehr als 16.000 gestiegen, zudem gibt es Zehntausende von Verletzten. Am Mittwoch hatte sich bereits der Hessische Landesausländerbeirat für unbürokratische Einreiseerleichterungen für Menschen aus der Katastrophenregion ausgesprochen

10 Februar 2023 0 Kommentare
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Erdogan lässt vom Erdbeben getroffene Kurdengebiete bombardieren

von Fremdeninfo 9 Februar 2023
von Fremdeninfo

154 Kommentare Merkur

 

 

Erdogan lässt vom Erdbeben getroffene Kurdengebiete bombardieren

Artikel von Alexander Eser-Ruperti

 

Erdogan lässt vom Erdbeben getroffene Kurdengebiete bombardieren

Trotz des verheerenden Erdbebens in der Region setzt das türkische Militär seine Angriffe auf kurdische Gebiete in Nordsyrien fort.

Ankara – Erst nach und nach werden die verheerenden Auswirkungen des Erdbebens in der Türkei und Syrien in ihrem vollen Umfang deutlich. Insgesamt 46.000 Helferinnen und Helfer befinden sich im Einsatz, es gibt Berichte über mehrere tausend Tote, viele Menschen werden weiterhin vermisst. Inmitten der humanitären Notlage soll die Türkei kurdisch kontrollierte Gebiete in Nordsyrien angegriffen haben. Wird die humanitäre Katastrophe vor Ort mutwillig verschlimmert?

Erdbeben in der Türkei und Syrien: Türkei bombardiert betroffene Kurdengebiete in Nordsyrien

Trotz der katastrophalen Auswirkungen des Erdbebens in der Türkei und Syrien hat das türkische Militär offenbar in der Nacht zum Dienstag, dem 07. Februar, die vom Beben betroffene nordsyrische Region um Tal Rifaat attackiert. Dem Redaktionsnetzwerk Deutschland erklärt der Nahostexperte der Gesellschaft für bedrohte Völker, Kamal Sido, in dieser Gegend hätten viele kurdische Vertriebene aus der Region Afrin Schutz gesucht.

Der Menschenrechtler findet klare Worte: „Es ist skandalös, dass ein Nato-Staat eine h

Sengör sieht das Düzce-Beben (Stärke 5,9) als Vorboten eines bevorstehenden schweren Erdbebens am Bosporus. Im Anschluss hatte Sengör dem Sender Habertürk gesagt, dies sei „vielleicht die letzte Chance einer Warnung“. Dem Interviewer empfahl er gar: „Ziehen Sie weg aus dem Zentrum Istanbuls!“ Neben Italien und Griechenland ist die Türkei in Europa besonders erdbebengefährdet.

Erdbeben in Istanbul laut Experten „ziemlich nah“

Drastische Worte, von einem, der es wissen muss, und die er jetzt – nach dem Erdbeben in der Südost-Türkei – bei Habertürk wiederholte. „In Istanbul wird es ein Erdbeben geben, das ähnlich heftig wird, wie das jetzige. Unsere anfängliche Schätzung war 7,8 Magnitude“, sagte Sengör. „Es ist ziemlich nah“.

Seine Prognosen sind jetzt von Wissenschaftlern des Deutschen GeoForschungsZentrums untermauert worden. Das Team um Patrizia Martínez-Garzón konnte mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) viele kleinere Beben in der Gegend um die im Marmarameer gelegene Halbinsel Armutlu südlich von Istanbul identifizieren und auswerten, die bislang in den Messdaten verborgen blieben.

Forscher machen mithilfe von Künstlicher Intelligenz besorgniserregende Beobachtung

In Bohrlöchern wurden Seismometer platziert, welche die lokale Seismizität aufzeichneten. Mittels KI-Analyse wurde erstmals ein „starker Einfluss der gezeitenbedingten Wasserstandsänderungen auf die lokale Seismizität“ nachgewiesen, berichtete Martínez-Garzón dem TV-Sender Welt.

Die Daten zeigen: Die Zahl der kleinen Erdbeben steigt, wenn der Meeresspiegel nach einem Absinken wieder ansteigt. Die Schwankungen des Meeresspiegels konnten allerdings erst durch den Einsatz von KI entdeckt werden. Dieser Effekt bereitet den Forschern Sorge. „Wenn bereits solch geringe Spannungsschwankungen aufgrund von Veränderungen des Meeresspiegels ausreichen, um Seismizität auszulösen, könnte dies darauf hindeuten, dass die lokalen Verwerfungen in Armutlu kurz vor dem Versagen stehen“, bilanziert Martínez-Garzón.

Erwartetes schweres Erdbeben um Istanbul könnte bis zu 100.000 Todesopfer fordern

Die Region um Armutlu und Istanbul ist Teil des nordanatolischen Verwerfungssystems. Der Hauptarm der Verwerfung erstreckt sich direkt zwischen Istanbul und Armutlu. Zuletzt hatte sich dort 1999 ein Beben der Stärke 7,6 ereignet, das rund 20.000 Menschenleben forderte. Ein Erdbeben in der Region wäre auch heute verheerend. Allein in Istanbul leben rund 16 Millionen Menschen.

Nach einer Studie der Stiftung für urbane Transformation (Kentsev) könnte ein Beben der Stärke 7,1 bis 7,7 491.000 der 1,2 Millionen Gebäude in Istanbul zerstören. Etwa 13.000 Häuser könnten völlig einstürzen. Prognosen über Todesopfer liegen zwischen 40.000 und 100.000. Beim Beben im Südosten der Türkei und Syrien wurden bislang mehr als 11.000 Todesopfer gezählt (Stand: Mittwochmittag, 8. Februar). (mt)

9 Februar 2023 0 Kommentare
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Weiteres starkes Beben in der Türkei – Zahl der Toten bei über 900

von Fremdeninfo 8 Februar 2023
von Fremdeninfo

 

Weiteres starkes Beben in der Türkei – Zahl der Toten bei über 900

Von

dtj-online

–

06.02.2023

=“Erdbeben erschüttern Türkei und Syrien“
Türkei, Diyarbakır: Feuerwehrleute tragen den Leichnam eines Opfers davon. Die Opferzahlen nach mehreren Erdbeben in der türkisch-syrischen Grenzregion steigen stündlich. Foto: Mahmut Bozarslan/AP/dpa

Ein weiteres Erdbeben der Stärke 7,5 hat am Montagmittag (13:24 Uhr Ortszeit) die Südosttürkei erschüttert. Das Epizentrum habe in der Provinz Kahramanmaraş gelegen, meldete die Erdbebenwarte Kandilli in Istanbul. 

Dort hatte die Erde bereits wenige Stunden zuvor gebebt. Die Zahl der Toten in der türkisch-syrischen Grenzregion ist inzwischen auf mehr als 1400 gestiegen. Allein in der Türkei kamen 912 Menschen ums Leben. Mehr als 5300 Menschen seien verletzt worden, sagte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan. Mehr als 2400 Menschen seien aus den Trümmern gerettet worden. Es wird aber vermutet, dass weitere Menschen unter den Trümmern sind. In Hatay sei noch gar keine Hilfe eingetroffen, beschwerte sich die von der oppositionellen CHP regierte Stadtverwaltung.

In Syrien stieg die Zahl der Todesopfer auf 547 Tote. Rund 1600 Menschen seien verletzt worden, berichteten der stellvertretende Gesundheitsminister Ahmed Dhamirijeh im syrischen Staatsfernsehen sowie die Rettungsorganisation Weißhelme, die in von Rebellen kontrollierten Gebieten des Landes arbeitet.

Minusgrade in den betroffenen Provinzen

Die Wetterbedingungen erschwerten die Rettungsarbeiten, sagte Erdoğan. In den betroffenen Provinzen herrschen zurzeit Minusgrade, in einigen Gegenden schneit es. Das Erdbeben mit Epizentrum im südtürkischen Kahramanmaraş hatte die Südosttürkei am Montagmorgen erschüttert. Der türkische Katastrophendienst Afad korrigierte am Mittag die Stärke des Hauptbebens von 7,4 auf 7,7.

Mehrere Flughäfen in besonders von dem Erdbeben betroffen Regionen der Türkei blieben vorerst für zivile Flüge geschlossen. Dabei gehe es um die Flughäfen in Hatay, Kahramanmaraş und Gaziantep, sagte Vizepräsident Fuat Oktay. Der Sender CNN Türk zeigte Bilder von einem tiefen Riss in einer Landebahn am Flughafen Hatay.

Es wird um Blut- und Sachspenden gebeten

Hilfsorganisationen und Gemeinden in den betroffenen Regionen riefen neben Blutspenden auch zu Sachspenden auf und baten etwa um Decken, Heizer, Winterkleidung, Essenspakete und Babynahrung.

8 Februar 2023 0 Kommentare
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Erdbeben in der Türkei: Eine Katastrophe, die seit Jahrzehnten lauerte /Zeit Online

von Fremdeninfo 6 Februar 2023
von Fremdeninfo

Erdbeben in der Türkei: Eine Katastrophe, die seit Jahrzehnten lauerte /Zeit Online

Artikel von Claudia Vallentin, Andrew Müller

Seismologen warnen in der Türkei und Syrie vor weiteren Beben. Genaue Vorhersagen sind unmöglich. Sicher ist: Der Untergrund in der Region kommt nicht zur Ruhe.

Kurz vor halb fünf in den Morgenstunden begann die Erde in und um Gaziantep zu zittern. Unzählige Häuser stürzten ein, Bewohnerinnen und Bewohner müssen zwischen Schnee und Trümmern auf Hilfe warten. Das Erdbeben erschütterte den Südosten der Türkei, den Norden Syriens und war bis in den Libanon und Israel spürbar. Seine Stärke erreichte eine Magnitude von 7,8. Wenig später folgten Erdstöße der Stärke 6,7. Und damit nicht genug: Dutzende Nachbeben in der Region halten die Suche nach Verschütteten auf und gefährden Überlebende und Rettungskräfte immer wieder von Neuem. Eines dieser Beben erreichte am frühen Nachmittag Ortszeit sogar 7,6, fast die Stärke des Hauptbebens.

Die Folgen dieser heftigen Verwerfungen sind verheerend. Mehr als 2.300 Todesopfer wurden am Nachmittag bereits gemeldet, Tausende Häuser sind eingestürzt, zahlreiche Straßen zerstört und die Energieversorgung teils eingeschränkt. Die Zahl der Toten und der Verletzten wird noch deutlich steigen. Für Seismologen kamen die Beben nicht überraschend, vorhersagen konnten sie sie trotzdem nicht.

Die Türkei zählt zu den am stärksten von Erdstößen gefährdeten Regionen der Welt. Geologisch liegt das Land auf der Anatolischen Platte, die sich im Untergrund wie eine Scholle langsam gen Westen bewegt. Dabei schrammt sie im Norden an der Eurasischen Platte vorbei, hier befindet sich auch die Haupterdbebenzone der Türkei.

Aktuell verkeilen sich gigantische Gesteinsmassen aber an der östlichen Plattengrenze, der Ostanatolischen Verwerfung. Dort schieben sich die Anatolische und die Arabische Platte aneinander vorbei. Dabei verhaken sich die festen Gesteine, es werden enorme Spannungen aufgebaut. Werden sie größer als die Festigkeit der Steine, entlädt sich die Energie sprunghaft. „In der Region haben sich die Erdplatten innerhalb von Sekunden um mehrere Meter gegeneinander verschoben“, sagt der Seismologe Marco Bohnhoff vom GeoForschungsZentrum Potsdam (GFZ). „Und diese Fläche ist etwa 200 Kilometer lang und reicht von der Oberfläche bis in etwa 20 Kilometer Tiefe.“

Seit 1.000 Jahren kein Erdbeben

Die Beben sind dieses Mal so verheerend, weil sie relativ nah an der Oberfläche stattfanden und in teils dicht besiedelten Regionen. Derart starke Erschütterungen sind eigentlich eher selten an horizontalen Verschiebungen – unerwartet kam die Katastrophe aber dennoch nicht.

„In der Türkei gibt es eine lange Zeitreihe an Erdbebenaufzeichnungen“, sagt Bohnhoff. „Und an der Ostanatolischen Verwerfung ist es seit etwa 1.000 Jahren relativ ruhig. Das ist bemerkenswert und beunruhigend zugleich, weil sich über einen sehr langen Zeitraum Energie aufgestaut hat.“ Denn die Platten in der Tiefe bewegen sich jeden Tag.

Mit der Reihe von Erschütterungen am Montag ist die Erdbebengefahr in der Region aber nun keineswegs vorüber. Im Gegenteil, sie hat sich erst einmal weiter erhöht, sagt Bohnhoff. Denn durch das erste Beben haben sich Spannungen entlang der Plattengrenze verlagert. An anderer Stelle kann aktuell ein ebenso kritischer Punkt überschritten werden und den Erdboden durchschütteln. Gerade die äußerst heftigen Beben, nur neun Stunden nach den ersten und etwas entfernt entlang der gleichen Verwerfung, die eine Magnitude von 7,6 und 6,7 erreichten, könnten durch so eine Verlagerung entstanden sein.

Solche Nachbeben sind besonders gefährlich, selbst wenn sie etwas geringere Magnituden haben. Derzeit reicht womöglich ein mittelstarkes Erdbeben, um weitere große Schäden zu verursachen und bereits entstandene noch drastisch zu verschlimmern. Den Menschen vor Ort bleibt im Zweifel kaum Zeit, sich selbst und Vermisste sowie Verschüttete zu retten und zu bergen. Die Einsatzkräfte arbeiten in einer äußerst angespannten Lage.

Das Ausmaß der Zerstörung dieser Beben, die am Montagfrüh begannen, als die meisten Menschen vermutlich noch schliefen, sind noch längst nicht absehbar. Schon jetzt deuten die ersten Berichte aus den betroffenen Regionen auf immense Schäden hin.

Die Gefahr, mit der die Menschen in der Region leben, ist nicht neu, gerät aber nach Jahren oder Jahrzehnten der vermeintlichen Ruhe im Untergrund oft in Vergessenheit. Die Türkei veröffentlicht

selbst Erdbebengefahren-Karten. Im In- und Ausland wird dazu viel geforscht. Genau vorhersagen kann die Erschütterungen dennoch niemand.

Zwar gibt es für jede Erdbebenregion Muster, die Seismologinnen in historischen Aufzeichnungsdaten erkennen und so für die Zukunft lernen können. Aber sie sind nicht immer gleich. In der Region Istanbul erschüttert etwa alle 250 Jahre ein großes Grollen die Erde, manchmal sind es aber nur 200 Jahre, die verstreichen, ein anderes mal 300. „Statistisch gesehen liegen wir dort mit 263 Jahren seit dem letzten Beben über der Erwartung“, sagt Bohnhoff. Forschende nennen solche Muster seismologische Zyklen. Je länger kein Erdbeben in einer spannungsgeladenen Region stattgefunden hat, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass die Erde sich bald entlädt. „Ob das aber morgen oder in zehn Jahren ist, können wir trotz historischer Daten und Messungen vor Ort nicht sagen.“

Maximal 20 Sekunden bis zur Katastrophe

Für die Region Istanbul haben Expertinnen und Forscher dennoch eine Art Frühwarnsystem entwickelt und arbeiten kontinuierlich daran, es zu verbessern. Dabei geht es zwar nicht darum, Erdbeben zeitlich präzise vorherzusagen, sondern mit Messungen entlang der geologischen Verwerfungen frühzeitig Spannungen zu erkennen und damit einige der schlimmsten Folgen zu verhindern.

Denn Erdbeben lösen zwei Arten von Wellenbewegungen aus: Druckwellen, auch Primärwellen genannt, und sekundäre Scherwellen. Letztere versetzen den Untergrund schlagartig in Bewegung und sorgen für die Zerstörung. Zwischen  beiden Wellentypen liegen nur wenige Sekunden, im besten Falle gewinnt man mit einer Früherkennung vielleicht einen Vorsprung von 20 Sekunden. Doch selbst die könnten reichen, um Menschenleben zu retten, indem Kraftwerke Gasleitungen schließen , automatische Ampelschaltungen die Zufahrt zu Brücken sperren oder Hochgeschwindigkeitszüge gestoppt werden. Denn nicht nur das Beben selbst ist gefährlich, sondern vor allem auch Nachwirkungen wie Feuer oder einstürzende Gebäude und Infrastruktur.

Tatsächlich arbeiten Forscherinnen und Forscher der Universität des 9. September in Izmir an einem landesweiten System. Ende des Monats sollte es nach bisherigen Plänen starten. Wie dringend es ist, zeigt die heutige Katastrophe.

Ob mit oder ohne minimale Vorwarnung: Letztlich ist der beste Schutz vor Beben sicheres Bauen. Das von Erdstößen an Land und vor der Küste stark betroffene Japan hat in den vergangenen Jahrzehnten viel Geld investiert in Häuser, die auch heftigen Erschütterungen standhalten können sowie in Frühwarnsysteme für Tsunamis, die nach Verwerfungen im Ozean entstehen. 

Städte so zu bauen, dass Menschen den Verschiebungen tief unter ihnen nicht schutzlos ausgeliefert sind, ist möglich, aber teuer. Leichte Bauweisen, die Verformungen zulassen und Schwankungen abfedern, Gebäude mit einem möglichst nah am Grund gelegenen Schwerpunkt oder auch dämpfende Gummilager zwischen den Etagen sind nur einige Beispiele. In Istanbul gibt es schon seit vielen Jahren Pläne, die Stadt erdbebensicherer zu machen, neue Häuser entsprechend zu bauen und alte nachzurüsten. Ob die Millionenstadt damit noch schneller als das nächste Erdbeben sein kann, ist ungewiss.

6 Februar 2023 0 Kommentare
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Die Regierungen Russlands, der Ukraine und Israels boten der Türkei am Montag Hilfe an,

von Fremdeninfo 6 Februar 2023
von Fremdeninfo

 

 

Die Regierungen Russlands, der Ukraine und Israels boten der Türkei am Montag Hilfe an,

nachdem bei einem Erdbeben der Stärke 7,4 auf der offenen Richterskala in der Nähe der syrischen Grenze mehr als 280 Menschen ums Leben gekommen waren. Allerdings hat nur Moskau erklärt, Damaskus nach dem Beben unterstützen zu wollen.

Artikel von Ingrid Schulze •

 

Schäden in der Türkei nach einem Erdbeben der Stärke 7,4 auf der offenen Richterskala nahe der syrischen Grenze – Europa Press/Contacto/Depo Photos

 

Der russische Präsident Wladimir Putin hat seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan sein „tiefes Beileid“ für die „großen Verluste an Menschenleben und die massiven Zerstörungen, die durch das starke Erdbeben verursacht wurden“, übermittelt, heißt es in einer vom Kreml auf seiner Website veröffentlichten Erklärung.

Sie betonte, dass Russland bereit sei, den türkischen Behörden „jede notwendige Unterstützung zu gewähren“, eine Botschaft, die sie auch dem syrischen Präsidenten Bashar al-Assad übermittelte, dem sie ebenfalls ihr „aufrichtiges Beileid“ für die „tragischen Folgen“ des Erdbebens übermittelte.

Der ukrainische Präsident Wolodimir Zelenski sprach Erdogan sein „aufrichtiges Beileid“ für das Erdbeben im Süden des Landes aus. „Ich wünsche allen Opfern eine rasche Genesung. In diesen schwierigen Zeiten werden wir dem türkischen Volk nahe sein. Wir sind bereit, die notwendige Hilfe zu leisten, um die Folgen dieser Katastrophe zu überwinden“, erklärte er auf seinem Twitter-Account.

Auch der israelische Außenminister Eli Cohen hat seine „tiefe Trauer“ über das „schwere Erdbeben“ zum Ausdruck gebracht. „Unser Mitgefühl gilt den Opfern und wir wünschen den Verletzten baldige Genesung. Ich habe das israelische Außenministerium angewiesen, ein schnelles Hilfsprogramm für die Türkei durchzuführen, um diese schwere Katastrophe zu bewältigen“, sagte er.

Der israelische Verteidigungsminister Yoav Gallant erklärte, er habe die Armee angewiesen, „sich auf Nothilfe vorzubereiten“, und wies darauf hin, dass „die Sicherheitskräfte bereit sind, jede notwendige Hilfe zu leisten“. Er wies darauf hin, dass die israelischen Rettungsteams „im Laufe der Jahre viel Erfahrung in Katastrophengebieten und bei der Aufgabe, Leben zu retten, gesammelt haben“.

Auch der israelische Staatspräsident Isaac Herzog sprach Erdogan sein Beileid angesichts dieser „enormen Katastrophe“ aus. „Der Staat Israel ist immer bereit, auf jede erdenkliche Weise zu helfen. Unsere Herzen sind bei den trauernden Familien und dem türkischen Volk in dieser schmerzlichen Zeit“, schrieb er auf seinem Twitter-Account.

Bisher wurden mehr als 280 Tote und 2.300 Verletzte in der Türkei bestätigt, sowie etwa 240 Tote und 640 Verletzte in den von den Behörden kontrollierten Gebieten Syriens. Hinzu kommen mehr als 90 Tote und 500 Verletzte in den von Rebellen kontrollierten Gebieten in den Provinzen Aleppo und Idlib, wie Basel Termanini, Präsident der Syrian American Medical Society, gegenüber der deutschen Nachrichtenagentur DPA erklärte.

6 Februar 2023 0 Kommentare
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Koch bekommt kein Visum: Döner-Imbiss ist kein Spezialitätenrestaurant

von Fremdeninfo 4 Februar 2023
von Fremdeninfo

Koch bekommt kein Visum: Döner-Imbiss ist kein Spezialitätenrestaurant

Von

dtj-online

–

02.02.2023

 

 

Symbolfoto: Ein Kartoffeldöner mit Fleisch und Kartoffeln wird zubereitet. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa

Ein Döner-Imbiss ist nach einer Gerichtsentscheidung kein Spezialitätenrestaurant. Ein Koch bekommt deswegen kein Visum. 

Für einen Koch aus der Türkei bedeutet das Urteil, dass er nicht wie geplant in einem Münchner Selbstbedienungsrestaurant arbeiten kann. Das teilte das Berliner Verwaltungsgericht am Mittwoch mit. Es bestätigte damit eine Entscheidung des Generalkonsulats der Bundesrepublik Deutschland in Izmir. Die Behörde hatte dem Koch kein Visum zur längerfristigen Einreise nach Deutschland erteilt und argumentiert, Imbissbetriebe mit Selbstbedienung seien keine Spezialitätenrestaurants.

Diese Entscheidung hatte der türkische Koch nicht akzeptiert und geklagt – erfolglos. Bei dem Betrieb handele es sich nicht um ein Restaurant, in dem Essen serviert werde und Gäste eine gewisse Zeit verweilten, so das Gericht. Vielmehr würden in dem Schnellimbiss „vor einem typischen Dönerspieß“ an einem Verkaufstresen Speisen zubereitet und verkauft.

Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Der Koch kann versuchen, eine weitere Prüfung durch das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg zu erreichen. Die Berliner Gerichte sind wegen des Amtssitzes des Auswärtigen Amtes in der Hauptstadt für sämtliche Visa-Verfahren zuständig.

dpa/dtj

4 Februar 2023 0 Kommentare
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Frauen

Verfassungsgericht: Land Berlin darf Kopftuch nicht verbieten

von Fremdeninfo 2 Februar 2023
von Fremdeninfo

Verfassungsgericht: Land Berlin darf Kopftuch nicht verbieten

Von

dtj-online

–

02.02.2023

T
„Muslim female student learning at home“ >
Symbolfoto: Eine muslimische Studentin lernt in einer Bibliothek. Foto: freepik

Das Land Berlin darf Lehrerinnen nicht pauschal das Tragen von Kopftüchern verbieten. Das entschied das Bundesverfassungsgericht.

Das Gericht nahm eine Beschwerde des Landes Berlin gegen ein entsprechendes Urteil des Bundesarbeitsgerichts nicht an. Das sei bereits am 17. Januar geschehen, teilte ein Sprecher des Karlsruher Gerichts am Mittwochabend mit. Zuvor hatte die Katholische Nachrichten-Agentur berichtet.

Damit steht das umstrittene Neutralitätsgesetz, in dem auch das Kopftuchverbot verankert ist, in Frage. Es untersagt Lehrkräften und anderen Pädagoginnen und Pädagogen an öffentlichen Berliner Schulen das Tragen religiöser Symbole im Dienst. Das kann ein Kopftuch sein, aber auch ein Kreuz oder eine Kippa.

Bereits im August 2020 hatte das Bundesarbeitsgericht die Regelung in Frage gestellt. Einer Muslimin, die wegen ihres Kopfbedeckung nicht in den Schuldienst übernommen worden war, sprach das Gericht eine Entschädigung von rund 5159 Euro zu, weil sie wegen ihrer Religion diskriminiert worden sei. Es bestätigte damit eine Entscheidung des Landesarbeitsgerichts vom November 2018, gegen die das Land in Revision gegangen war. Die Bildungssenatsverwaltung äußerte sich am Mittwochabend zunächst nicht.

dpa/dtj

2 Februar 2023 0 Kommentare
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Drohende Terrorgefahr“: Mehrere Länder schließen Vertretungen in der Türkei

von Fremdeninfo 2 Februar 2023
von Fremdeninfo

 

 

„Drohende Terrorgefahr“: Mehrere Länder schließen Vertretungen in der Türkei

Von

dtj-online

–

02.02.2023

„Alltag in Istanbul“
IIstanbul: Menschen gehen durch eine Gasse auf einem Straßenmarkt im Geschäftsviertel Eminönu. Foto: Francisco Seco/AP/dpa

Mehrere diplomatische Vertretungen in Istanbul waren am Mittwoch nicht erreichbar. Es gebe „greifbare Informationen über einen drohenden Terroranschlag“.

Das deutsche Generalkonsulat im Zentrum der türkischen Metropole Istanbul ist am Mittwoch wegen erhöhten Anschlagsrisikos geschlossen geblieben. In einer wiederholten Mitteilung des Auswärtigen Amts an deutsche Staatsbürger in der Türkei hieß es, nach Vorfällen wie der Verbrennung eines Korans in Stockholm sei das Risiko für terroristische Anschläge gestiegen – besonders im Innenstadtviertel Beyoğlu und um den zentralen Platz Taksim.

Das Auswärtige Amt empfahl, besonders wachsam zu sein sowie Menschenansammlungen und die genannten Gegenden zu vermeiden. „Wenn Sie dort wohnen, beschränken Sie Ihren Aufenthalt außerhalb der Wohnungen auf das Unerlässliche“, hieß es.

Koranschändungen sorgen für verständlichen Ärger in der islamischen Welt

Auch die schwedische Botschaft in Ankara blieb für Besucher geschlossen. Das britische Generalkonsulat öffnet zurzeit ebenfalls nicht für die Öffentlichkeit. Die Schweiz schloss ihre Botschaft in Ankara und das Generalkonsulat in Istanbul. Es gebe „greifbare Informationen über einen drohenden Terroranschlag“.

Mehrere europäische Länder und die USA hatten ihre Staatsbürger bereits vergangene Woche vor einem erhöhten Anschlagsrisiko in der Türkei gewarnt. Die USA hatten ihre Warnung am Montag noch einmal verschärft und auf Istanbul spezifiziert. Die Türkei wiederum hatte ihre Bürger vor Angriffen in Europa und den USA gewarnt und Sicherheitsvorkehrungen im eigenen Land verschärft.

Hintergrund sind mehrere islamfeindliche Aktionen in Europa. In Schweden etwa hatte ein Rechtsextremist ein Exemplar des Korans – der Heiligen Schrift des Islams – vor der türkischen Botschaft in Stockholm verbrannt.

dpa/dtj

2 Februar 2023 0 Kommentare
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Migration: Wie Frankreich die Migration kontrollieren will

von Fremdeninfo 1 Februar 2023
von Fremdeninfo

Migration: Wie Frankreich die Migration kontrollieren will

Artikel von Michaela Wiegel ( FAZ )

 

 

Französische Polizisten kontrollieren im Dezember 2022 einen Bus mit jungen Migranten in Paris. © EPA

 

In der Einwanderungspolitik entfernen sich Berlin und Paris voneinander. Während die Ampelregierung Deutschland in ein „modernes Einwanderungsland“ umwandeln will, verschärft Frankreich die Einwanderungs­gesetze ein weiteres Mal. Am Mittwoch hat das Regierungskabinett in Paris einen Ge­setzentwurf zur „Kontrolle der Immi­gration und verbesserten Integration“ verabschiedet. Angestrebt wird ein verstärkter Kampf gegen illegale Zuwan­derung und Sozialhilfemissbrauch durch Ausländer. „Gut mit den Guten und böse mit den Bösen“, fasste Innenminister Gérald Darmanin die Philosophie des Ge­setzpaketes zusammen.

Darmanin umwirbt dabei seine frühere Partei, die oppositionellen Republikaner. „Wir haben einen Großteil ihrer Forderungen aufgegriffen“, sagte der Minister. Ziel sei es, Zuwanderung nicht länger zu erleiden, sondern Zuwanderer „auszuwählen“. Der aus 27 Artikeln bestehende Text soll die Ausweisung insbesondere von straffällig gewordenen Ausländern er­leichtern. Die Ermordung der Schülerin Lola durch eine eigentlich ausreisepflichtige Algerierin hatte zu einer er­hitzten Debatte über den mangelnden Vollzug von Ausreisebescheiden geführt.

Einjähriger Aufenthaltstitel geplant

Das Gesetz soll der öffentlichen Em­pörung Rechnung tragen. Die Abschiebeschutzmaßnahmen für Ausländer, die vor ihrem 13. Lebensjahr nach Frankreich ge­kommen sind, seit mehr als 20 Jahren in Frankreich leben und Ehepartner oder Eltern von Franzosen sind, sollen ge­lockert werden. Fortan sollen Ausländer bereits nach einer rechtskräftigen Verurteilung zu zehn Jahren Haftstrafe oder als Wiederholungstäter bei fünf Jahren Haftstrafe ausgewiesen werden können. Zudem sollen Ausländer, die eine „schwerwiegende Bedrohung der öffentlichen Ordnung“ darstellen, abgeschoben werden

Um die Integration zu verbessern, will die Regierung die Regularisierung von bereits im Land befindlichen Arbeitnehmern ohne gültige Aufenthaltsgenehmigung erleichtern. Deren Schicksal unterliegt derzeit dem Ermessen der Präfek­turen. Es gilt ein Rundschreiben aus dem Jahr 2012, in dem bestimmte Kriterien aufgeführt sind, deren Bewertung aber im Einzelfall entschieden wird. Um einen Aufenthaltstitel zu erhalten, muss ein Arbeitnehmer beispielsweise nach­weisen, dass er

 

mindestens drei Jahre in Frankreich gelebt hat, mindestens 24 Lohn- und Gehaltsabrechnungen vorlegen und eine Einstellungszusage seines Arbeitgebers vorweisen. Die Regierung will nun einen neuen einjährigen Aufenthaltstitel einführen für Branchen mit Arbeitskräftemangel. Illegale Einwanderer, die acht Gehaltsabrechnungen und drei Jahre Aufenthalt in Frankreich vorweisen können, sollen Anspruch auf die einjährige Aufenthaltsgenehmigung er­halten.

130.000 Asylanträge im Jahr 2022

Geplant ist darüber hinaus eine „Ta­lentkarte“, um die Einreise von Ärzten, Apothekern, Zahnärzten und Hebammen zu erleichtern. Asylbewerbern aus Ländern mit hoher Schutzquote soll vom Zeitpunkt der Antragstellung an erlaubt werden zu arbeiten. Vor der Ausstellung einer mehrjährigen Aufenthaltsgenehmigung sollen die Französischkenntnisse überprüft werden.

Die parlamentarische Debatte dürfte eine weitere Bewährungsprobe für die Minderheitsregierung von Premierministerin Elisabeth Borne werden. Die Regierungsfraktion ist auf Stimmen aus der Opposition angewiesen. Den Oppositionsparteien RN und Republikanern ge­hen die Verschärfungen nicht weit genug. Besonders viel Kritik ruft das geplante einjährige Aufenthaltsrecht in Mangel­berufen sowie die „Talentkarte“ hervor. Republikaner wie RN befürchten, dass darüber neue Anreize zur Einwanderung geschaffen werden könnten. „40 Prozent der Ausländer in unserem Land sind oh­ne Beschäftigung. Bevor wir noch weitere Immigranten anlocken, sollten wir sie erst mal zum Arbeiten bringen“, sagte Marine Le Pen am Mittwoch dem Radiosender France Info. „Wir wollen keine neue Aufenthaltsgenehmigung“, sagte der LR-Fraktionsvorsitzende im Senat, Bruno Retailleau, dem Fernsehsender LCI. Frankreich habe 2022 einen neuen Rekord bei der Zuwanderung erlebt. Die unkontrollierten Migrationsströme stürzten das Land in „schwere Unordnung“, sagte Retailleau.

Innenminister Darmanin hat der rechtsbürgerlichen Mehrheit im Senat „Quoten zur Begrenzung der Regulari­sierung“ angeboten. Über den Gesetzentwurf soll von Mitte März an im Senat beraten werden. Das Linksbündnis Nupes hingegen beklagt den „repressiven Charakter“ des Gesetzentwurfes. Die Prüfung von Asylanträgen soll verkürzt werden. 2022 ist die Zahl der Anträge auf mehr als 130.000 angestiegen.

Der Migrationsforscher Patrick Weil kritisierte den Gesetzentwurf als überflüssig, weil ein Großteil der Bestimmungen auch per Dekret hätte erlassen werden können. „Er scheint eine Tarnung zu sein, damit man nicht darüber spricht, was in der Einwanderungspolitik falsch läuft“, sagte Weil dem Magazin „L’Express“. Wesentliche Fragen der EU-Kooperation seien in dem Gesetzentwurf tabu. „Die meisten Menschen, die in Frankreich ankommen, haben zuvor das Hoheitsgebiet eines Nachbarlandes durchquert. Der Großteil dieser Migranten kommt nicht per Boot, sondern auf dem Landweg.“ Präsident Macron habe schon vor sechs Jahren eine effektivere EU-Migrationskontrolle versprochen. „Oh­ne aktive Zusammenarbeit mit unseren Nachbarn ist Migrationspolitik nicht möglich“, sagte Weil

 

 

 

1 Februar 2023 0 Kommentare
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Bildung

CDU-Generalsekretär: „Geht nicht, dass auf dem Schulhof andere Sprachen als Deutsch gesprochen werden

von Fremdeninfo 1 Februar 2023
von Fremdeninfo

 

  • CDU-Generalsekretär: „Geht nicht, dass auf dem Schulhof andere Sprachen als Deutsch gesprochen werden“

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    dtj-online

     

     

     

     

    „Kritik am Kita-Navigator“
    Kinderrucksäcke im Eingangsbereich einer Grundschule. Foto: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa

    CDU-Generalsekretär Mario Czaja hat einen verpflichtenden Deutsch-Unterricht für Kinder ohne Sprachkenntnisse vor deren Einschulung gefordert. „Wer sich nicht verständigen kann, wird nur schwer Teil unserer Gesellschaft“, sagte er.

    „Kinder, die kein Deutsch sprechen, sollten vor der Einschulung verpflichtend eine Kita oder eine Vorschule mit Sprachunterricht besuchen müssen“, sagte er der „Welt“ (Mittwoch). Sprache sei der Schlüssel zur Integration. „Wer sich nicht verständigen kann, wird nur schwer Teil unserer Gesellschaft.“

    In den Schulen müsse konsequent darauf geachtet werden, dass die Kinder Deutsch untereinander sprächen. Sozialarbeiter, Sprachmittler und Schulleitungen müssten dafür Sorge tragen. „Es geht nicht, dass auf den Schulhöfen andere Sprachen als Deutsch gesprochen werden“, sagte Czaja.

    CDU-Spitze fordert verbindliche Sprachstand-Tests

    „Ansonsten entstehen schon in den Schulen Parallelgesellschaften.“ Das CDU-Präsidium forderte im letzten Oktober verbindliche Sprachstand-Tests ab einem Alter von drei Jahren. „Der Erwerb der deutschen Sprache muss so früh wie möglich gefördert werden, insbesondere durch verbindliche, fortlaufende und standardisierte Diagnoseverfahren“, hieß es in einem Positionspapier.

    Damit jedes Kind seine Chancen nutzen könne, setze sich die CDU dafür ein, die Schulen vor allem in sozial schwierigen Lagen weiter zu stärken, heißt es in dem Papier weiter. Der Grundstein für Aufstieg durch Bildung werde schon im frühen Kindesalter gelegt. „Daher müssen die Einrichtungen der frühen Bildung zu qualitativ hochwertigen Bildungsorten weiterentwickelt werden und so einen zentralen Beitrag leisten, um Herkunft und Bildungserfolg zu entkoppeln“, schreibt die CDU-Spitze weiter.

    dpa/dtj

1 Februar 2023 0 Kommentare
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