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4 Februar 2026 0 Kommentare
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Türkei: Akşener sprengt Sechser-Tisch – Kılıçdaroğlu tritt wohl gegen Erdoğan an

von Fremdeninfo 4 März 2023
von Fremdeninfo
 

Türkei: Akşener sprengt Sechser-Tisch – Kılıçdaroğlu tritt wohl gegen Erdoğan an

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dtj-online

–

03.03.2023

Die sechs Oppositionsparteien hatten ihren Kandidaten eigentlich bereits im Februar bekanntgeben wollen – so lautete zumindest der Plan vor den verheerenden Erdbeben. Nun gab es heute ein politisches Beben. Foto: Ali Babacan
 

 

 

Der sogenannte Sechser-Tisch muss künftig auf seine einzige weibliche Kraft verzichten. Meral Akşener von der İyi-Partei verlässt mit sofortiger Wirkung das Anti-Erdoğan-Bündnis. Damit ist wohl der Weg für Kemal Kılıçdaroğlu frei. Er dürfte bei den Wahlen gegen Präsident Erdoğan antreten.

Paukenschlag in der Türkei: Etwas mehr als zwei Monate vor der Präsidentschaftswahl in der Türkei hat eine von sechs Oppositionsparteien das als „Sechser-Tisch“ bekanntgewordene Anti-Erdoğan-Bündnis verlassen. Mit Bedauern habe man festgestellt, dass das Bündnis die Fähigkeit verloren habe, den Willen des Volkes widerzuspiegeln, sagte die Vorsitzende der İyi-Partei, Meral Akşener, am Freitag. İyi ist laut Umfragen die zweitstärkste Kraft in dem Zusammenschluss, das erst am Vortag angekündigt hatte, sich auf einen gemeinsamen Kandidaten als Herausforderer des amtierenden Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan geeinigt zu haben. Doch bereits am Abend hatten Unstimmigkeiten für Unruhe im Bündnis gesorgt.

Warum, wurde nun klar: Die İyi-Partei habe den Istanbuler Bürgermeister Ekrem İmamoğlu und den Bürgermeister von Ankara, Mansur Yavaş, wegen ihrer guten Umfragewerte vorgeschlagen. Beide sind Politiker der stärksten Oppositionspartei CHP. Damit sei man aber gescheitert, so die einstige Innenministerin, der ebenfalls Außenseiterchancen auf die Kandidatur eingeräumt worden waren.

Schadenfreude und Häme auf Seiten der AKP und MHP

Sie implizierte damit, dass die restlichen Parteien sich auf den CHP-Parteichef Kemal Kılıçdaroğlu geeinigt haben, der ebenfalls als Kandidat gehandelt wurde und sich in einem ersten Statement gelassen und siegessicher gab. Wer letztlich gegen den Präsidenten antritt, wollte das Bündnis erst am kommenden Montag publik machen. Kılıçdaroğlu soll heute Vormittag ins Aufnahmestudio gegangen sein, sehr wahrscheinlich als Vorbereitung auf seine Kandidatur. „Persönlicher Ehrgeiz wurde der Türkei vorgezogen“, urteilte Akşener. Dafür habe man die İyi-Partei nicht gegründet. Sie rief İmamoğlu und Yavaş zur Kandidatur auf.

Die Ankündigung der Parteivorsitzenden kommt rund zehn Wochen vor den anvisierten Wahlen überraschend. Seit einem Jahr hatten die Parteien im Bündnis miteinander verhandelt. Noch Ende November war es Akşener selbst, die erklärte, dass „niemand die Kraft hat, das Bündnis zu sprengen“. Nun dürften sowohl sie als auch das Bündnis viel Kredit und Vertrauen beim Wähler verspielt haben. Die ersten Reaktionen aus dem Regierungslager sind vor allem von Schadenfreude geprägt. Besonders hämisch reagierten Politiker der MHP, aus der Akşener einst ausgetreten war, um İyi zu gründen. Bei der İyi-Partei fallen die Reaktionen gemischt aus. Es gibt sowohl Kritik an als auch Rückendeckung für Akşener.

Erdoğan hat historisch schlechte Umfrageergebnisse, aber auch keine der anderen Parteien vereint derzeit ausreichend Stimmen auf sich zur Ablösung der Regierung. Mit dem Bündnis verbanden viele Erdoğan-Kritiker die Hoffnung, die Stimmen so auf einen Kandidaten vereinen zu können. Ob Akşener jetzt eine eigene Kandidatur plant oder nicht, ist unklar. Ebenso, wie sie sich bei einer Stichwahl, bei der wahrscheinlich Erdoğan und Kılıçdaroğlu gegeneinander antreten werden, verhalten wird. Spekuliert wird auch über ein neues Bündnis, bestehend aus der İyi-Vorsitzenden und Muharrem İnce von der Memleket-Partei (dt.: Heimat).

Erdoğan bestätigt Wahltermin am 14. Mai

Die Parlaments- und Präsidentschaftswahlen finden im Schatten der Auswirkungen der verheerenden Erdbeben mit mehr als 45.000 Toten in der Türkei Anfang Februar statt. Staatschef Erdoğan hatte am Mittwoch verkündet, am 14. Mai als Wahltermin festhalten zu wollen.

Das nun aus fünf Parteien bestehende Bündnis will im Falle eines Wahlsiegs unter anderem das Präsidialsystem wieder in ein parlamentarisches System überführen, den Rechtsstaat und die Pressefreiheit stärken und die Macht des Präsidenten beschneiden. Nach dem Rückzieher der İyi-Partei sitzen neben der größten Oppositionspartei CHP auch zwei Abspaltungen der AKP noch am Tisch: die DEVA-Partei von Ali Babacan und die Gelecek-Partei (dt. Zukunft), geführt von dem ehemaligen Ministerpräsidenten Ahmet Davutoğlu.

Auch wenn außer der CHP keine der Parteien Umfragen zufolge über drei Prozent kommen, ihre Unterstützung könnte sich in einem voraussichtlich engen Rennen dennoch als entscheidend erweisen. Für den Einzug ins Parlament gilt bei den kommenden Wahlen eine Hürde von sieben Prozent. Spannend zu beobachten sein wird, wie sich die pro-kurdische HDP nach der Akşener-Entscheidung verhalten wird, die nicht Teil des Sechser-Bündnisses ist. Der heutige Tag dürfte aber aktuell vor allem für Erdoğan von Nutzen sein.

Wahl im Erdbebengebiet wird zur logistischen Mammutaufgabe

Das Erdbeben hat laut Regierungsangaben knapp zwei Millionen Menschen vertrieben. Viele der Gebäude, in denen eigentlich Wahlen abgehalten werden, sind beschädigt. Wie die Infrastruktur für eine Abstimmung aussehen wird, ist noch nicht klar. Die Wahlen hätten regulär im Juni abgehalten werden sollen, Erdoğan hatte aber bereits vor Beginn der Erdbebenkatastrophe angekündigt, sie vorziehen zu wollen und dieses Vorhaben nun bestätigt.

dpa/dtj

4 März 2023 0 Kommentare
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Information

NGO: Menschenrechte in der Türkei auch 2022 weiter unter Druck

von Fremdeninfo 2 März 2023
von Fremdeninfo
  • NGO: Menschenrechte in der Türkei auch 2022 weiter unter Druck

    Von

    Stefan Kreitewolf

    –

    23.02.2023

     

     

    In Sachen Freiheits- und Menschenrechte rutschte die Türkei 2022 weiter ab. Foto: Milad Fakurian / Unsplash

    Zunehmender Autoritarismus: Ein Bericht des Stockholm Centers for Freedom zeichnet ein düsteres Bild der Menschenrechtslage in der Türkei. Auch Präsident Erdoğan ergreife Maßnahmen, um Grundpfeiler der Demokratie zu untergraben.

    Ein Bericht des Stockholm Centers for Freedom beleuchtet die wichtigsten Entwicklungen der Menschenrechte in der Türkei im Jahr 2022. Das Ergebnis: Der Autoritarismus nimmt zu. Mit dem Ziel, seine Macht zu erhalten, ergriff Präsident Recep Tayyip Erdoğan zusätzliche Maßnahmen, um die Demokratie in der Türkei weiter zu schwächen.

    Der NGO zufolge tue sich zwischen den in der türkischen Verfassung garantierten Freiheits- sowie Menschenrechten und der Realität vor Ort eine große Lücke auf. So setze der türkische Staat zunehmend Oppositionelle unter Druck. Menschen, die mit ihnen in Verbindung stünden, würden von türkischen Sicherheitskräften festgenommen werden.

    Türkei im Jahr 2022: „nicht frei“

    Ein Blick auf vergleichbare Studien zeigt: Die Türkei scheint sich von der Demokratie weiter zu entfernen. So belegte das Land in dem vom World Justice Project im Oktober veröffentlichten Rechtsstaatlichkeitsindex Platz 116. Im Hinblick auf die Grundrechte lag das Land auf Platz 135. Laut der NGO Freedom House blieb die Türkei im Jahr 2022 mit einem Wert von 32/100 „nicht frei“.

    Die EU-Kommission bemängelte 2022 in einem Bericht, dass die Funktionsweise der demokratischen Institutionen des Landes ernsthafte Mängel aufweise. So akzeptierten türkische Gerichte weiterhin systematisch gefälschte Anklagen. Journalist:innen, Oppositionspolitiker:innen, Aktivist:innen und Menschenrechtsverteidiger:innen würden ohne rechtliche Grundlage verurteilt.

    Erdoğans „Desinformationsgesetz“ nur ein Beispiel

    Hinzu kommt: Die Freiheit der Menschen vor Ort wird auch im Alltag immer weiter eingeschränkt. So verabschiedete Präsiden Recep Tayyip Erdoğan im Oktober 2022 ein Gesetz zu sozialen Medien. Es sieht Sanktionen für Personen vor, die nachweislich Fake News verbreiten. Was genau Fake News sind, bestimmt indes der türkische Staat selbst.

    Das sogenannte „Desinformationsgesetz“ sei der NGO zufolge aber nur ein Beispiel, wie der Präsident mit dem Ziel, seine Macht zu festigen, Maßnahmen ergreife, um demokratische Grundpfeiler zu untergraben. 2022 ging er ebenso hart gegen Journalist:innen vor. Politischen Gegner:innen, wie Mitgliedern der HDP, drohte er mit einem Verbot ihrer Partei.

    Von den tausenden Menschen, gegen die in der Türkei im Laufe des Jahres ermittelt wurde, sticht vor allem einer heraus: Ekrem İmamoğlu (CHP). Der Bürgermeister von İstanbul und aussichtsreiche Präsidentschaftskandidat der Opposition wurde im Dezember zu zwei Jahren und sieben Monaten Gefängnis verurteilt.

    Zudem wurde gegen ihn ein allgemeines politisches Betätigungsverbot verhängt. So könnte İmamoğlu zwar antreten, würde aber vom Hohen Wahlausschuss (YSK) keine Ernennungsurkunde erhalten

     

     

    h

2 März 2023 0 Kommentare
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Religion

Ankara bestimmt Vorstand: Ditib wählt Muharrem Kuzey zum neuen Che

von Fremdeninfo 1 März 2023
von Fremdeninfo

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Ankara bestimmt Vorstand: Ditib wählt Muharrem Kuzey zum neuen Chef

Von

dtj-online

–

01.03.2023

 

„Ditib und Diyanet. Die Hohheit steht fest“
Ditib und Diyanet: Die Verbindung zwischen den Institutionen liegt auf der Hand. Der neue Vorstand wurde erneut aus Ankara bestimmt. Im Bild zu sehen: Die Zentralmoschee in Köln-Ehrenfeld. Foto: Shutterstock

Der deutsche Ableger der türkischen Religionsbehörde Diyanet, Ditib, hat einen neuen Vorstand. Wer den größten deutschen Moscheeverband künftig führen wird und wie der neue Vorstand der Ditib gewählt wurde, haben deutsch-türkische Kenner der Szene kommentiert.

Eren Güvercin ist als Kenner der türkischen Moscheeverein-Szene bekannt. In seinem Verein, der Alhambra Gesellschaft e.V., ist Güvercin gemeinsam mit Ex-Ditib-Funktionär Murat Kayman aktiv. Somit sitzt Güvercin auch direkt an der Quelle für Neuigkeiten in Bezug auf den neu gewählten Vorstand des größten deutschen Moscheeverbandes.

Via Twitter lässt dieser verlautbaren, dass der neue Ditib-Vorstand durch die türkische Religionsbehörde Diyanet bestimmt wurde. „Mit Worthülsen wird man aber die Realität nicht verdecken können. Alleine in den letzten Monaten fanden in über 50 Ditib-Gemeinden Wahlkampfveranstaltungen von AKP-Politikern statt“, schreibt Güvercin.

900 Moscheegemeinden, aber kein Mitspracherecht?

Mit rund 900 Moscheegemeinden, die in der Regel als eigenständige deutsche Vereine eingetragen sind, hätten die Mitglieder ein Recht darauf, den neuen Vorstand des Dachverbandes mitzubestimmen. Zumindest wäre das von einem deutschen Moscheeverband dieser Größenordnung und einer Verbundenheit zum deutschen Vereinsrecht zu erwarten.

Doch der Wahlprozess sei „so gestaltet, dass Beamte des türkischen Staates ein größeres Stimmgewicht haben“, wird Güvercin in einem Artikel von Erkan Pehlivan (Frankfurter Rundschau) zitiert. Neuer Vorsitzender ist nun Muharrem Kuzey. Diesen hat ein Beirat vorgeschlagen, bevor derselbe ihn zum Chef der Ditib ernannt hat.

Diyanet weiterhin in federführender Position

Der Beirat besteht aus fünf Mitgliedern, allesamt Religionsbeauftragte des türkischen Staates. Ihr Vorsitzender ist Ali Erbaş, der Chef der türkischen Religionsbehörde. Zuletzt war dieser damit aufgefallen, bei Freitagspredigten mit einem osmanischen Schwert aufzutreten. Eine martialische Botschaft und eindeutige Rhetorik des politischen Islam.

Diese Geisteshaltung könnte in Zukunft die Marschrichtung der Ditib bestimmen. Erste Hinweise bieten fragwürdige Auftritte türkischer Abgeordneter, vorwiegend der AKP und MHP. Muharrem Kuzey löst als neuer Vorsitzender Kazım Türkmen ab, der ebenfalls von Ankara bestimmt worden war. Wie sehr sich die Ditib strukturell von der Agenda Ankaras beeinflussen lässt, verdeutlichte der gescheiterte Putschversuch in der Türkei vor knapp sieben Jahren.

Ditib spätestens seit Putschversuch AKP-Instrument

Am 15. Juli 2016 brach in der Türkei das Chaos aus. Ein kleiner Teil des Militärs war in Istanbul und Ankara auf der Straße. Anders als bei den jüngsten Erdbeben im Südosten der Türkei war die Regierung sofort zur Stelle. Handlungsschnell sprach Recep Tayyip Erdoğan per Facetime zum Volk und rief zum Gegenaufstand auf.

Sofort beschuldigte er die Bewegung des in der Türkei umstrittenen islamischen Gelehrten Fethullah Gülen. Nach aktuellem Erkenntnisstand objektiver Beobachter standen Einzelfiguren aus dem Dunstkreis der sogenannten Gülen-Bewegung in Verbindung mit den Putschisten. Für die Regierung ein Beleg für die Täterschaft.

Ditib kämpft gegen Gülen-Bewegung

In einem dpa-Interview unmittelbar nach dem Putsch rief Gülen dazu auf, „eine internationale Kommission zu gründen, um den Putsch zu ergründen, um zu verstehen, wer beteiligt war und wie er organisiert wurde“. Doch diese Forderung wurde in Ankara ignoriert.

Auch in der Ditib-Zentrale. Die mobilisierte auf Wunsch des zuständigen Religionsattachés Imame deutscher Gemeinden, um systematisch Informationen über angebliche „Gülenisten“ für den türkischen Geheimdienst zu sammeln. Die Ditib dementierte entsprechende Berichte zunächst, um im Anschluss die Hexenjagd als „Panne“ einzugestehen

1 März 2023 0 Kommentare
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Archive

Filmschaffende wie Fatih Akın fordern offene Grenzen in Erdbebenregion

von Fremdeninfo 28 Februar 2023
von Fremdeninfo

 

Filmschaffende wie Fatih Akın fordern offene Grenzen in Erdbebenregion

Von

dtj-online

 
 

 

 

Archivfoto: Regisseur Fatih Akın kommt zum 20. NRW-Empfang, der traditionell im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele in der Landesvertretung Nordrhein-Westfalens stattfindet. Foto: Jörg Carstensen/dpa

Mit einer gemeinsamen Erklärung fordern mehr als 50 Filmschaffende die Regierungen der Türkei und Syriens auf, die Situation in den vom Erdbeben betroffenen Regionen zu verbessern.

Die Unterzeichner, darunter prominente Namen wie Regisseur Fatih Akın und der Schauspieler Kida Khodr Ramadan, forderten mit der am Sonntag am Rande der Berlinale veröffentlichten Erklärung unter anderem, dass alle Grenzübergänge in der Region bedingungslos geöffnet werden.

Zudem müsse Hilfsorganisationen und Freiwilligen der Zugang zu den Erdbebengebieten erleichtert werden, wie aus einer Mitteilung des Mitinitiators Medico International hervorgeht. Humanitäre Hilfe dürfe nicht aus politischen Gründen blockiert werden. In vielen syrischen und einigen türkischen Gebieten gebe es nach dem Erdbeben von staatlicher Hilfe keine Spur, heißt es in der Mitteilung der Hilfsorganisation weiter. Die Naturkatastrophe sei auch eine politische Katastrophe.

Etwa zwei Wochen nach der verheerenden Erdbeben-Katastrophe in der türkisch-syrischen Grenzregion ist die Zahl der Toten inzwischen auf über 47.000 gestiegen, davon allein 41.156 nur in der Türkei. Millionen Menschen in beiden Ländern sind von den Folgen betroffen.

dpa/dtj

28 Februar 2023 0 Kommentare
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Antisemitismus

Erschreckender Bericht: Zahl der antisemitischen Gewalttaten gestiegen: „Schande für unser Land“

von Fremdeninfo 27 Februar 2023
von Fremdeninfo

Erschreckender Bericht: Zahl der antisemitischen Gewalttaten gestiegen: „Schande für unser Land“

 

  • Eu heutige Menchenrecht berichteU

 

 

  • Kerzen stehen bei einer Mahnwache in Essen. © picture alliance/dpa/ANC-NEWS
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Die Zahl der judenfeindlichen Gewalttaten ist einem Bericht zufolge im vergangenen Jahr gestiegen – von 63 solcher Delikte im Jahr 2021 auf 88 Delikte im Jahr 2022. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linkenpolitikerin Petra Pau hervor, über welche die „Welt“ am Montag (27. Februar 2023) berichtete.

Unter die Kategorie Gewalttaten fallen in der Statistik des Bundeskriminalamts etwa gefährliche Körperverletzungen oder räuberische Erpressung, hinzu kommen Brandanschläge und Volksverhetzungsdelikte.

Antisemitismus: Judenfeindliche Gewalttaten im vergangenen Jahr gestiegen

Die Gesamtzahl aller registrierten antisemitischen Straftaten gab das Innenministerium in der Antwort mit 2639 an. Diese Zahl könnte aber noch steigen, da in der Regel Nachmeldungen beim Bundeskriminalamt eingehen. Im Vorjahr 2021 hatte das Amt insgesamt 3028 antisemitische Straftaten registriert.

Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) sagte der „Welt“ zu den neuen Zahlen: „Es ist eine Schande für unser Land, wie viel antisemitische Hetze auch heute verbreitet wird und wie häufig Jüdinnen und Juden noch immer angefeindet und angegriffen werden.“ Sie kündigte eine harte Gangart gegen judenfeindliche Straftäter an. „Antisemitische Straftaten müssen für die Täter deutlich spürbare Konsequenzen haben.“

Zentralrat der Juden zeigt sich über Entwicklung schockiert 

Josef Schuster, der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, sagte der „Welt“: „Antisemitismus wird gewalttätiger.“ Die neuen Zahlen spiegelten das Erleben von Jüdinnen und Juden in Deutschland. „Es bleibt nicht bei Worten und Sachbeschädigungen, sondern die Gewalt richtet sich immer häufiger direkt gegen Jüdinnen und Juden selbst“, sagte Schuster. Er forderte, Antisemitismus entschieden zu bekämpfen, auch den unterhalb der Schwelle des Strafrechts.

„Der zunehmende Antisemitismus stellt eine Bedrohung für unsere gesamte Gesellschaft dar“, sagte Linke-Politikerin Pau. Sie fragt die Zahlen zu jedem Quartal seit Jahren ab. Pau kritisiert, dass es teils zu erheblichen und verspäteten Nachmeldungen in der Statistik komme.(afp)

27 Februar 2023 0 Kommentare
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Flüchtlinge

Warum immer mehr türkische Staatsbürger nach Deutschland fliehen

von Fremdeninfo 27 Februar 2023
von Fremdeninfo

Warum immer mehr türkische Staatsbürger nach Deutschland fliehen

Nach Syrien und Afghanistan sind Staatsangehörige aus der Türkei die drittgrößte Gruppe der Antragsteller auf Asyl in Deutschland. Die repressive türkische Politik treibt vor allem auch Kurden zur Flucht.

Von          Gabriele Dunkel

Gabriele Dunkel

Gabriele Dunkel

Das Ehepaar Gülay und Kazim aus der Türkei ist diesen Januar nach Deutschland eingereist – ohne Visum, unerlaubt. Mehr als siebentausend Euro pro Person haben sie den Schleusern bezahlt, die sie dann irgendwo an der Grenze zu Deutschland, in Bayern abgesetzt haben.

  • Zum Artikel: Woher kommen Bayerns Flüchtlinge?

Die beiden sind türkische Staatsbürger, gehören zur kurdischen Minderheit. Sie kommen aus der Provinz Tunceli in Ostanatolien. Derzeit sind sie in einem Ankerzentrum in Oberbayern untergebracht. Sie wollen in Deutschland bleiben, haben hier Asyl beantragt. Nach eigenen Angaben hatten sie in der Türkei Angst um ihr Leben: „Wir haben keine Rechte. Wir können nichts kritisieren. Du kannst Unrecht nicht kritisieren. Das, was hier unter Meinungsfreiheit fällt, ist dort eine Straftat. Sie bestrafen und inhaftieren dich“, sagt der Ehemann Kazim.

Türkei: „Demokratie existiert nur noch als Fassade“

Für die Türkei-Expertin Ulrike Flader von der Universität Bremen ist die Sorge des Ehepaars nicht unbegründet. Sie forscht zum „sanften Autoritarismus“ in der Türkei und zur sogenannten „kurdischen Frage“. Die Situation in der Türkei sei besorgniserregend, denn die Demokratie würde mehr und mehr abgebaut, sagt Flader.

„Die Demokratie existiert nur noch als Fassade. Menschenrechte sind extrem eingeschränkt, die grunddemokratischen Freiheiten werden nicht eingehalten. Versammlungsfreiheit ist eingeschränkt, Meinungs- und Pressefreiheit existieren quasi gar nicht mehr und die Justiz ist quasi zum Parteiorgan geworden, so dass faire Gerichtsverfahren gar nicht mehr existieren. Es ist ein willkürliches System geworden.“ Ulrike Flader

Die Türkei-Kennerin ist nicht überrascht, dass immer mehr türkische Staatsbürger ihre Heimat verlassen. Das Leben in der Türkei sei für viele von Repression und Willkür geprägt.

Türkisches Desinformationsgesetz

Vor allem das im Oktober vergangenen Jahres verabschiedete sogenannte Desinformationsgesetz sei ein weiteres Instrument, um die Meinungsfreiheit einzuschränken, so Flader. Darin richtet sich der Artikel 29 gegen falsche Informationen, die geeignet seien, den „inneren Frieden der Türkei“ zu stören. Konkret genannt werden Falschinformationen über die Sicherheit des Landes, seine öffentliche Ordnung oder die allgemeine Gesundheit. Es können Haftstrafen von bis zu drei Jahren verhängt werden.

Das Gesetz habe die Lage für alle unsicherer gemacht, die in irgendeiner Form öffentlich Informationen austauschen – insbesondere, wenn sie sich kritisch äußern oder auf Missstände hinweisen, sagt Laura Kunzendorf von der Nichtregierungsorganisation „Media and Law Studies Association“.

Denn es gebe Interpretationsspielraum, was als Falschinformation oder irreführende Informationen angesehen werde. Die Anwendung des Gesetzes sei nicht gut vorhersehbar: „Es ist denkbar, dass die Prioritäten der Regierung beeinflussen, wer unter dem neuen Desinformationsgesetz angeklagt wird. Das betrifft dann nicht nur Personen, die in der Öffentlichkeit stehen, wie Politiker oder Journalisten, sondern auch Nutzer von sozialen Medien. Prinzipiell können alle Meinungsäußerungen ein Risiko sein, die von den Behörden als eine Bedrohung angesehen werden.“

Druck auf politische Opposition

Frei reden, sich kritisch äußern sei für sie als Kurden kaum möglich, sogar äußerst gefährlich – sagen Gülay und Kazim, da sie immer unter Generalverdacht stünden, mit der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK zu sympathisieren und Terroristen zu unterstützen. Aber auch wenn Akademiker oder Studierende auf die Straße gehen und demonstrieren, werde allen eine Nähe zur PKK vorgeworfen, um so ihre Kritik zu diskreditieren, sagt Ulrike Flader. Solche Vorwürfe dann vor Gericht zu widerlegen, sei sehr schwer.

Die 43-jährige Gülay ist seit Jahren in der pro-kurdischen Oppositionspartei HDP aktiv. Jedoch sei Oppositionsarbeit fast nicht mehr möglich. Dass Parteianhänger und Politiker zunehmend ins Visier der Regierung geraten, stellen auch Menschenrechtsorganisationen fest. Ein Beispiel ist das Urteil gegen den Istanbuler Bürgermeister und möglichen Erdogan-Herausforderer, Ekrem Imamoglu von der kemalistischen CHP. Dem Politiker wird zur Last gelegt, Beamte öffentlich beleidigt zu haben. Das Gericht verurteilte ihn zu einer Haftstrafe von zwei Jahren und sieben Monaten, zudem wurde ein Politikverbot gegen ihn verhängt.

Laura Kunzendorf nennt als weiteres Beispiel das Verbotsverfahren gegen die HDP: „Die Entscheidung steht zwar noch aus, aber es geht darin auch nicht nur um die Schließung der Partei, sondern es könnte zu einem Verbot der politischen Betätigung für 678 Politiker über fünf Jahre kommen.“

Raus aus der Türkei

Gülay und Kazim haben für sich keinen anderen Ausweg mehr gesehen, als die Türkei – ihre Heimat – zu verlassen. Sie sehen in Deutschland ihre Chance auf ein freies Leben: „Ich habe mich für Deutschland entschieden, weil ich das Land sowohl politisch als auch in vieler Hinsicht mir nahe sehe. Zum Beispiel bei der Wertschätzung für Frauen, für Tiere, für die Umwelt“, sagt Gülay.

Die beiden sind nicht alleine auf der Flucht aus der Türkei. Laut Bundespolizei wurden letztes Jahr 9.100 unerlaubte Einreisen von türkischen Staatsangehörigen festgestellt. Im Vorjahr waren es knapp 2.500. Damit ist die Türkei nach Syrien und Afghanistan das drittstärkste Herkunftsland.

Genau diese Reihenfolge spiegelt sich auch bei den Asylanträgen wieder. Laut Bundesamt für Migration und Flüchtlinge haben letztes Jahr 23.938 türkische Staatsangehörige Asyl-Erstanträge gestellt – ein Zuwachs von mehr als 230 Prozent im Vergleich zu 2021.

Gülay und Kazim hoffen, dass ihre Asylanträge akzeptiert werden. Sie fürchten, dass, sollte Recep Tayyip Erdogan die kommenden Wahlen gewinnen, sich das politische Klima noch verschärfen wird – zu ihren Ungunsten.

27 Februar 2023 0 Kommentare
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Archive

Riesenempfang am Flughafen: Deutsche Helfer beenden gemeinsamen Türkei-Einsatz

von Fremdeninfo 27 Februar 2023
von Fremdeninfo

 

Riesenempfang am Flughafen: Deutsche Helfer beenden gemeinsamen Türkei-Einsatz

Von

dtj-online

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„Erdbebenkatastrophe in der Türkei – Rückkehr Rettungsteam“
Köln: Daniel Lankers, Notarzt, wird von jubelnden Menschen auf dem Flughafen in Köln begrüßt. Mehrere Such- und Rettungsteams aus Deutschland sind nach tagelangem Einsatz im Erdbebengebiet der Türkei in die Heimat zurückgekehrt. Foto: Federico Gambarini/dpa

Die in NRW beheimateten Hilfsorganisationen I.S.A.R. Germany und BRH Bundesverband Rettungshunde beenden nach knapp einer Woche und mehreren „Erfolgen“ ihren Rettungseinsatz in der türkischen Erdbebenregion. Zurück in Deutschland gab es für sie einen besonderen Empfang.

Glücks- und Dankestränen, Applaus, Blumen und Pralinen für die Helferinnen und Helfer: Mehrere Such- und Rettungsteams aus Deutschland sind nach tagelangem Einsatz im Erdbebengebiet der Türkei nach Hause zurückgekehrt. Am Flughafen Köln/Bonn landete am Montagabend ein Flugzeug mit fast 100 Einsatzkräften des Technischen Hilfswerks (THW) sowie der Hilfsorganisationen I.S.A.R. Germany und BRH Bundesverband Rettungshunde. Bei ihrer Ankunft wurden sie von Familienangehörigen, Kameraden und zahlreichen Deutschtürken mit lautem Jubel empfangen.

„Meine Heimat hilft unserer Heimat, das ist so wunderbar“

„Wir wollen einfach persönlich Dankeschön sagen“, sagt Cansu Güler, die mit Rosen gekommen ist. „Meine Heimat hilft unserer Heimat, das ist so wunderbar. Wir sind hier geboren und aufgewachsen, aber die Türkei ist auch unsere Heimat.“ Gülşah Demirhan und zwei Freundinnen halten eine deutsche und eine türkische Flagge nebeneinander. „Ich habe viele Freunde im Erdbebengebiet“, erzählt Demirhan. „Wir fühlen eine tiefe Verbundenheit mit den Rettungsteams. Das wollen wir durch diese Geste einfach zeigen.“

Mit vielen anderen Menschen bilden sie ein Spalier, als die Retter zwei Stunden später als erwartet in die Ankunftshalle treten. Ein Mädchen hält ein Schild mit der Aufschrift: „Willkommen! Du bist der beste Papa der Welt!“ – ehe es seinem Vater in die Arme fällt.

THW-Einsatzleiter Eger fand es anstrengend, ist aber auch froh und erleichtert

Auch THW-Einsatzleiter Jörg Eger freut sich auf seine Familie. „Es war ein anstrengender Einsatz mit großen Herausforderungen“, betont er. „Aber wir sind froh, dass wir einen Beitrag leisten konnten und erleichtert, dass wir alle gesund wieder zurück gekommen sind.“ Das THW-Team war am Mittwoch mit vier Hunden sowie 16 Tonnen Ausrüstung in der Türkei eingetroffen. In der Nacht zum Sonntag hatte es gemeinsam mit türkischen Helfern eine 88-Jährige lebend aus Trümmern im Erdbebengebiet gerettet.

Das Team der in Nordrhein-Westfalen beheimateten Organisationen I.S.A.R. und BRH war mit sieben Hunden seit vergangenem Dienstag in Kırıkhan im Einsatz und hat nach eigenen Angaben dort vier Menschen lebend aus den Trümmern gerettet. Darunter war auch eine Frau namens Zeynep, die in einer rund 50 Stunden dauernden Rettungsaktion aus einem eingestürzten Gebäude befreit wurde.

„Korkma“: Notarzt Daniel Lankers wird besonders bejubelt

Notarzt Daniel Lankers, der der verschütteten 40-Jährigen immer wieder Mut zugesprochen hatte, wird bei seiner Ankunft in Köln/Bonn von den Wartenden besonders laut bejubelt und gefeiert. Die Frau war allerdings nach ihrer Rettung im Krankenhaus gestorben. „Dieses Beispiel zeigt die Tragik dieser Katastrophe“, erklärte Einsatzleiter Steven Bayer in einer gemeinsamen Mitteilung und fügte hinzu: „Tausende Menschen haben ihr Leben verloren, unzählige Menschen ihre Angehörigen und kleine Hoffnungsschimmer werden am Ende oftmals auch noch zerstört. Wir sind aber froh, dass wir in dieser schweren Zeit den Menschen in der Türkei helfen konnten.“

Astrid Kalff von I.S.A.R. hatte ihre Hündin Hope immer wieder über die Trümmer geschickt. „Der Einsatz war unglaublich anstrengend, die Dimension des Geschehens war einfach unvorstellbar. Die Wahrscheinlichkeit, noch jemand lebend zu finden, war äußerst gering“, sagt sie. „Aber am Ende hat unser Team vier Leben gerettet – das macht uns sehr stolz.“

Die Organisationen kündigten an, ihr Engagement für die Menschen in der Erdbebenregion fortzusetzen. Sie wollen jetzt prüfen, mit welchen Projekten dies schnell möglich sei.

dpa/dtj

27 Februar 2023 0 Kommentare
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Rassismus

Migration und Diskriminierung: Wie rassistisch ist Deutschland?

von Fremdeninfo 23 Februar 2023
von Fremdeninfo

Migration und Diskriminierung: Wie rassistisch ist Deutschland?

Artikel von Georg Anastasiadi

Ferda Ataman, die Antidiskriminierungsbeauftragte der Ampel-Regierung. Ein Kommentar von Merkur-Chefredakteur Georg Anastasi
. © Bernd von Jutrczenka/dpa/Klaus Haag

 

 

Migration und Diskriminierung: Wie rassistisch ist Deutschland?

Ferda Ataman, Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung, sieht in Deutschland ein Rassismusproblem. Doch was tut die Ampelregierung, um den Menschen die Angst vor dem Fremden zu nehmen? Ein Kommentar von Georg Anastasiadis.

Das „Rassismusproblem“, das Ferda Ataman, die Antidiskriminierungsbeauftragte der Ampel, den Deutschen bescheinigt, gibt es wirklich – wenn man als bedrohte Gruppe die „alten weißen Männer“ betrachtet, in denen grüne Gender-Aktivisten die Ursache allen Unfriedens erblicken. Ironie beiseite: Natürlich gibt es den inakzeptablen Rassismus der Mehrheitsgesellschaft, der sich gegen Andersfarbige, Andersgläubige oder andere Gruppen richtet. Diesen entschlossen zu bekämpfen, bleibt eine zentrale und dauerhafte gesellschaftliche Aufgabe. Doch tut die grüne Aktivistin Ataman dem Land Unrecht, wenn es ihm mal wieder pauschal mit der Rassismus-Keule zu Leibe rückt. Wer mit offenen Augen durch das Land geht, erkennt vielmehr das redliche und manchmal schon skurrile Bemühen, möglichst allen gerecht zu werden. Die Verrenkungen um Gendersternchen und das „dritte Geschlecht“ legen davon ebenso Zeugnis ab wie die TV-Werbung vor den Abendnachrichten, in denen es gar nicht jung und divers genug zugehen kann. Multikulti ist in Deutschland kein politischer Kampfbegriff mehr, sondern fast überall gelebte Realität.

Den Menschen Ängste zu nehmen, ist die Aufgabe kluger Politik

Was es, wie in allen Gesellschaften, auch in Deutschland gibt, ist eine evolutionär begründete Angst vor dem Fremden. Menschen, die man nicht so gut kennt, lösen schneller Abwehrreflexe aus. In den alten Bundesländern, in denen man lange schon den Umgang mit Zuwanderern eingeübt hat, sind diese weniger ausgeprägt als im Osten. Den Menschen Ängste zu nehmen, besonders dort, wo sich viele abgehängt fühlen und vor Konkurrenz fürchten, ist die Aufgabe kluger und vorausschauender Politik. Das Hinnehmen unkontrollierter Migration ist leider das Gegenteil davon. Und wenn sie – wie gerade in Lörrach – darin gipfelt, dass Mieter ihre Wohnungen für Flüchtlinge räumen sollen, weil die Regierung nicht genügend Wohnungen baut, verschärft der Staat bestehende Ressentiments und spielt denen in die Hände, deren Geschäftsmodell die Angst vor dem Fremden ist.

Kluge Politik wäre es, wenn Frau Ataman auch darüber mal nachdenken würde.

Georg Anastasiadis

23 Februar 2023 0 Kommentare
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„Sozialer Frieden gefährdet“: Grüne Realos fordern radikale Umkehr in der Migrationspolitik

von Fremdeninfo 20 Februar 2023
von Fremdeninfo

 

„Sozialer Frieden gefährdet“: Grüne Realos fordern radikale Umkehr in der Migrationspolitik

Dutzende Grünen-Politiker bezeichnen die Flüchtlingspolitik als verfehlt. Sie fordern einen Kurswechsel. Die FDP will mit den „Vert Realos“ Gespräche führen.

Von Sven Lemkemeyer

 

Mitten im heftigen innenpolitischen Streit um den Umgang mit Geflüchteten und Kontroversen innerhalb der EU um die europäische Migrationspolitik spricht sich eine Gruppe Grüner für scharfe Reformen aus. Die neu formierte Gruppe innerhalb der Regierungspartei nennt sich „Vert Realos – Die bürgerliche grüne Mitte“, eines der prominentesten Mitglieder ist der umstrittene Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer.

Die Vorschläge stellen in vielen Punkten eine Abkehr von jahrzehntelang gepflegten Positionen der Grünen dar und dürften innerhalb der Partei auf heftigen Widerstand stoßen. Zunächst hatte der „Spiegel“ darüber berichtet.

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Unterzeichnet haben das siebenseitige „Memorandum für eine andere Migrationspolitik in Deutschland“ mehr als 70 Politikerinnen und Politiker, darunter der bayerische Landrat Jens Marco Scherf und Rebecca Harms, einst Fraktionsvorsitzende im EU-Parlament, sowie Uschi Eid, die frühere persönliche Afrikabeauftragte des damaligen Bundeskanzlers Gerhard Schröder (SPD).

Es wird nicht reichen, einen weiteren (folgenlosen) Flüchtlingsgipfel einzuberufen.

Die Gruppe „Vert Realos“ in ihrem Memorandum

Es fehle ein „Konzept für eine gelungene Integration oder die konsequente Rückführung von Geflüchteten in ihre Heimat, sobald sich dies verantworten lässt oder sie selbst es wollen“, schreiben die Verfasser. Es bedürfe eines Einwanderungsgesetzes für Wirtschaftsmigranten, aber auch „verpflichtender Aufenthaltszonen“ für Geflüchtete sowohl an den Grenzen als auch außerhalb der Europäischen Union.

Asylbewerber ohne Papiere müssten zurückgewiesen werden oder „bis zur Klärung ihrer Identität in einer staatlichen Aufnahmeeinrichtung verbleiben“. Ein Aufenthaltsrecht setze voraus, dass Geflüchtete sich „in die gesellschaftliche Ordnung“ einfügten und Grundwerte wie religiöse Toleranz akzeptierten.

„Vert Realos“ betont, die Diskussion dürfe nicht nur auf Deutschland bezogen geführt werden, sondern müsse den europäischen Kontext und die verschiedenen Gegebenheiten in anderen europäischen Staaten berücksichtigen. „Vert“ heißt im Französischen „Grün“.

 Die deutsche politische Diskussion lässt häufig das Gespür für die Situation in anderen Ländern vermissen, insbesondere jener an den europäischen Außengrenzen. Deutschland muss, um einer europäischen Lösung willen, Kompromisse eingehen“, heißt es in dem Memorandum.
 

Die Gruppe fordert, dass die Migration in die EU und nach Deutschland so organisiert wird, „dass sie für die Menschen, die kommen, aber auch für die Menschen, die hier leben, akzeptabel und tragbar

In dem Memorandum heißt es weiter, 2022 seien eine Million Menschen aus der Ukraine gekommen. Mehr als 200.000 Menschen hätten Asyl beantragt. „Es wird nicht reichen, einen weiteren (folgenlosen) Flüchtlingsgipfel einzuberufen.“ Es brauche die schnelle Umsetzung eines Sofortprogramms.

Gefordertes Sofortprogramm:

  • ein besseres Verteilungskonzept der Schutzsuchenden innerhalb Deutschlands
  • ein deutlich größeres Angebot an Deutschkursen und Kitaplätzen sowie eine bessere Ausstattung der Schulen mit Lehrern
  • Maßnahmen zur Beseitigung des Wohnraummangels

Die Akzeptanz für Einwanderung sinke in Deutschland, betonen die Verfasser des Memorandums. Dieser Zustand gefährde auf Dauer den Zusammenhalt und den sozialen Frieden. Durch die „bisher verfehlte Migrationspolitik“ und die Weigerung, Fehlentwicklungen offen zu debattieren, werde der „rechte Rand der Gesellschaft und der Parteien“ gestärkt.

Die Gruppe „Vert Realos“ geht offenbar selbst davon aus, dass ihre Vorschläge auf heftigen Widerstand stoßen werden. Sie sehen das Papier dem Bericht zufolge als „Beitrag zur Diskussion“ in der Partei, damit die „Migrationspolitik in Deutschland an die tatsächlichen Erfordernisse angepasst wird“.

FDP schlägt Grünen-Realos Gespräche über neue Migrationspolitik vor

FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai begrüßte die Forderungen nach einem neuen Kurs in der Migrationspolitik. Er schlug vor, sich zusammenzusetzen und über einen neuen Kurs in der Migrations- und Integrationspolitik zu sprechen, wie Djir-Sarai der Deutschen Presse-Agentur in Berlin zu der Initiative sagte.

„Realitäten und Probleme anerkennen“ Die Grünen ringen um eine neue Migrationspolitik

„Wir brauchen dringend in Deutschland eine Migrations- und Integrationspolitik, die im Einklang mit der Realität ist, im Interesse unseres Landes ist und die Sorgen der Bürger nicht ignoriert“, forderte Djir-Sarai. Und: „Die katastrophalen Fehler der Merkel-Jahre dürfen sich nicht wiederholen.“

Der Präsident des Landkreistages, Reinhard Sager (CDU), warnte am Samstag vor deutlich steigenden Flüchtlingszahlen in diesem Jahr. „Im Januar kamen rund 30.000 Flüchtlinge aus Drittstaaten zu uns. Wenn es so weitergeht, werden wir in diesem Jahr deutlich über dem Wert von 2022 liegen“, sagte er der „Bild“. Im vergangenen Jahr waren dem Blatt zufolge rund 220.000 Flüchtlinge aus Drittstaaten nach Deutschland gekommen.

30.000
Flüchtlinge kamen im Januar aus Drittstaaten nach Deutschland, sagt Reinhard Sager, Präsident des Landkreistages.

Sager kritisierte, er verstehe nicht, warum die Hilferufe der Kommunen im Kanzleramt bislang verhallten. Er forderte neben einem Flüchtlingsgipfel mit Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) „ein ganzes Bündel an Maßnahmen“.

Scholz müsse das Thema „zur Chefsache machen. Sonst droht den Kommunen der Kollaps“, sagte Sager. Die Bundesregierung agiere bisher zu zögerlich und müsse sich unter anderem stärker dafür einsetzen, die EU-Außengrenzen zu schützen.

Die aktuelle Situation birgt enormen sozialen Sprengstoff. Die Menschen fangen an, am Rechtsstaat zu zweifeln.

Reinhard Sager, Präsident des Landkreistages

Wie die Grünen-Gruppe warnte auch der Verbandschef vor sozialen Unruhen. „Die aktuelle Situation birgt enormen sozialen Sprengstoff. Die Menschen fangen an, am Rechtsstaat zu zweifeln“, sagte Sager. „Wir sehen ja schon, wie einzelne rechte Gruppen die Lage missbrauchen und ausschlachten wollen. Das darf auf keinen Fall passieren.“

DIW-Chef Fratzscher warnt vor starkem Zulauf für die AfD

Ähnlich äußerte sich der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher. „Wenn die Kommunen nicht sehr schnell deutlich besser ausgestattet werden, dann wird der Widerstand mancher in der Bevölkerung zunehmen und politisch der AfD wieder starken Zulauf bringen“, sagte er dem „Handelsblatt“. „Das Resultat wäre eine gescheiterte Integration und eine noch stärkere Zunahme der sozialen Polarisierung in unserem Land.“

„Arbeiten ist kein Ponyhof“ Nahles kritisiert die Lebensphilosophie vieler junger Menschen

Die Politik müsse nun „dringend handeln und die Kommunen sowohl logistisch stärker unterstützen als auch finanziell besser ausstatten“, forderte der DIW-Chef. Er sieht indes vor allem die Länder in der Pflicht: „Der Bund hat immer wieder die größte Last geschultert.“ Jetzt müssten die Länder ihre Blockadehaltung aufgeben und sich finanziell stärker beteiligen.

Polizeigewerkschaft befürchtet, dass die Stimmung kippt

Der Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft, Heiko Teggatz, befürchtet ebenfalls einen Stimmungsumschwung. „Spätestens, wenn Sporthallen und Bürgerhäuser für die Unterbringung von Migranten genutzt werden müssen und dadurch das Vereinsleben in den Kommunen beeinträchtigt ist, werden meine Kolleginnen und Kollegen eine Menge zu tun bekommen“, sagte er dem „Handelsblatt“.

Einer am Freitag veröffentlichten Umfrage zufolge hält eine Mehrheit der Menschen in Deutschland die Situation hingegen aktuell für beherrschbar. Dem Politbarometer von ZDF und Tagesspiegel zufolge sind 57 Prozent der Meinung, dass Deutschland die Flüchtlingszahlen verkraften kann, 40 Prozent sind der gegenteiligen Auffassung.

Ein mit Spannung erwarteter Flüchtlingsgipfel von Bund, Ländern und Kommunen hatte am Donnerstag keine konkrete Einigung über die Verteilung finanzieller Lasten und Hilfen für die Städte und Gemeinde gebracht. Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) stellte in Berlin lediglich Ergebnisse nach weiteren Gesprächen bis Ostern in Aussicht. Vertreter von Städten und Gemeinden zeigten sich enttäuscht.

Mehr zum Thema bei Tagesspiegel Plus:

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Als Erfolg des Treffens wertete Faeser, dass es „erstmals“ gelungen sei, „feste Arbeitsstrukturen über alle Ebenen hinweg zu vereinbaren“. Hier sollten „bis Ostern auch konkrete Ergebnisse“ vorliegen. Konkret gehe es um vier Bereiche, sagte Faeser. Unterbringung und Finanzen, Entlastung der Ausländerbehörden und Verschlankung der Prozesse, bessere Integration auch in den Arbeitsmarkt sowie Begrenzung irregulärer Migration und Abschiebungen.

„Um Ostern“ herum solle es dann auch ein Spitzengespräch von Scholz mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder geben, um über die Finanzierungsfragen zu verhandeln, sagte Faeser. Sie betonte, der Bund stehe „Seite an Seite“ mit Kommunen und Ländern und habe für dieses Jahr bereits 2,75 Milliarden Euro zugesagt. „Wir schultern gemeinsam den großen humanitären Kraftakt.“ (mit dpa)

20 Februar 2023 0 Kommentare
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Antisemitismus

Antirassismus-Beauftragte: Mehr Diversität in Behörden

von Fremdeninfo 19 Februar 2023
von Fremdeninfo

Antirassismus-Beauftragte: Mehr Diversität in Behörden

Artikel von dpa

Die Antirassismus-Beauftragte der Bundesregierung, Reem Alabali-Radovan, hält zusätzliche Maßnahmen gegen Rassismus und Diskriminierung in Behörden für notwendig. Eine Quote für die Beschäftigung von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in der Bundesverwaltung, wie sie von manchen Migrantenverbänden gefordert wird, ist aus Sicht der SPD-Politikerin aber nicht der richtige Weg, wie sie in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur erklärt.

 

 

 

 

Zum einen gibt es keine politischen Mehrheiten für eine Quote, aber auch inhaltlich sehe ich das als sehr schwierig an», sagte sie der dpa. Die Probleme gingen schon bei Begrifflichkeiten wie dem sogenannten Migrationshintergrund los. Nach der Definition des Statistischen Bundesamtes hat jemand einen Migrationshintergrund, wenn er oder sie selbst oder mindestens ein Elternteil nicht mit deutscher Staatsangehörigkeit geboren wurde.

Darunter seien allerdings auch Menschen, «die strukturell eigentlich keine gesellschaftlichen Hürden erleben», gab die Staatsministerin zu bedenken. Andererseits gebe es Menschen, die nach der bisherigen Definition zwar keinen Migrationshintergrund haben – etwa weil sie in der dritten und vierten Generation in Deutschland leben -, im Alltag aber trotzdem von Rassismus und Diskriminierung betroffen seien und auf Schwierigkeiten stießen.

Betroffene beklagen unter anderem Racial Profiling

Im Koalitionsvertrag von SPD, Grünen und FDP heißt es: «In der Bundesverwaltung und in den Unternehmen mit Bundesbeteiligung führen wir eine ganzheitliche Diversity-Strategie mit konkreten Fördermaßnahmen, Zielvorgaben und Maßnahmen für einen Kulturwandel ein.» Federführend sind das Innenministerium unter Nancy Faeser (SPD) und das Ressort von Familienministerin Lisa Paus (Grüne).

Alabali-Radovan ist als Integrationsbeauftragte der Bundesregierung auch für die Belange von Flüchtlingen zuständig. Das Kabinett hatte ihr vor einem Jahr zusätzlich die neu geschaffene Aufgabe der Antirassismus-Beauftragten übertragen. Um Opferinitiativen, Beratungsstellen und andere Projekte in dem Bereich zu fördern, stehen ihr zehn Millionen Euro zur Verfügung.

Zu den Klagen, die von Betroffenen häufig geäußert werden, zählen unter anderem Fälle von vermutetem Racial Profiling. Darunter versteht man anlasslose Kontrollen aufgrund äußerlicher Merkmale. «Racial Profiling ist verboten, das gibt unser Grundgesetz vor: jeder Mensch ist gleich zu behandeln», betont die Antirassismus-Beauftragte. Aus Studien und Berichten von Betroffenen sei aber bekannt, «dass viele Menschen trotzdem Racial Profiling erfahren».

Kontrollquittung könnte mögliche Maßnahme sein

Um ein besseres Bild zu gewinnen, habe sie einen Runden Tisch zu Rassismus und Polizei eingerichtet. Eine mögliche Verbesserung, über die dabei gesprochen worden sei, betreffe eine «mögliche Verpflichtung zum Ausstellen einer Kontrollquittung». In Bremen wird dies bereits praktiziert, allerdings bislang lediglich an sogenannten Gefahrenorten. Wenn Betroffene, die von der Polizei angehalten oder durchsucht werden, eine Bescheinigung darüber erhalten könnten, hätten sie die Möglichkeit, diese Kontrollen im Nachgang gegebenenfalls von einer Beschwerdestelle überprüfen zu lassen, sagt Alabali-Radovan. «Denn bislang werden solche Kontrollen nicht dokumentiert und Beschwerden laufen oft ins Leere.»

Die Grünen könnten sich vorstellen, die Verpflichtung zum Ausstellen einer solchen «Quittung» auch in die Novelle des Bundespolizeigesetzes aufzunehmen, über die in der Regierung momentan beraten wird. Sollte dazu nichts im Gesetzentwurf stehen, der demnächst im Kabinett beraten werden soll, dürfte die Grünen-Fraktion das Thema im Bundestag zur Sprache bringen.

Alabali-Radovan: Betroffenen Gehör verschaffen

Die Antirassismus-Beauftragte sieht ihre Aufgabe aber nicht nur darin, im politischen Raum Verbesserungen zu erreichen. Sie will auch in die Gesellschaft hineinwirken und den Betroffenen Gehör verschaffen, wie sie sagt. Da gehe es zum Beispiel darum, zu erklären, warum selbst der vermeintlich

freundliche Satz «Sie sprechen aber gut Deutsch», je nach Kontext als Diskriminierung verstanden werden kann. Denn je nachdem, wer das zu wem sage, sei da die Aussage mitenthalten, «es überrascht mich, dass Du so gut sprichst, obwohl Du nicht dazu gehörst, weil Du so aussiehst, wie Du aussiehst oder wegen Deines Namens». Sie selbst habe solche Situationen auch schon erlebt.

Alabali-Radovan, die im Grundschulalter nach Deutschland kam, erwartet bald ein Kind. Deshalb ist die SPD-Politikerin aus Mecklenburg-Vorpommern zur Zeit nicht in ihrem Büro im Kanzleramt zu finden

 

 

 

 

 

19 Februar 2023 0 Kommentare
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