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Flüchtlinge

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Salafismus

Stuttgart: Mehr als fünf Jahre Haft für IS-Mitglied wegen Anschlagsplans

von Fremdeninfo 31 März 2025
von Fremdeninfo

Stuttgart: Mehr als fünf Jahre Haft für IS-Mitglied wegen Anschlagsplans

              Von: Der Spiegel

Er war Mitglied des »Islamischen Staats« und soll einen Sprengstoffanschlag in Deutschland geplant haben: Das Oberlandesgericht Stuttgart hat einen Mann zu mehr als fünf Jahren Gefängnis verurteilt.

 

 

                                             

                                                Stuttgart: Mehr als fünf Jahre Haft für IS-Mitglied wegen Anschlagsplans © Marijan Murat / dpa

Das Oberlandesgericht Stuttgart hat einen Mann wegen Mitgliedschaft bei der Terrorgruppe »Islamischer Staat« (IS) und wegen eines islamistischen Anschlagsplans zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt. Er erhielt dafür nach Gerichtsangaben eine Strafe von fünf Jahren und einer Woche. Zusätzlich verhängte der zuständige Senat eine weitere Haftstrafe von sechs Monaten.

Das Gericht in der baden-württembergischen Landeshauptstadt sah es als erwiesen an, dass sich der Angeklagte im Jahr 2016 im Irak dem IS anschloss. Er ist 2022 nach Deutschland gekommen und wurde Mitte Juni 2024 festgenommen.

Seit seinem Aufenthalt in Deutschland sammelte er Propagandamaterial des IS auf seinem Smartphone. Im Januar 2024 veröffentlichte die Organisation einen Aufruf, in westlichen Städten Sprengstoffanschläge zu begehen. Aufgrund dessen beschloss der Angeklagte, der mit seiner Situation in Deutschland unzufrieden war, einen derartigen Anschlag zu begehen.

Er besorgte sich Rezepturen für verschiedene Sprengstoffe und recherchierte unter anderem über Suchmaschinen im Internet zu Grundstoffen für Sprengstoffe. In seinem Spind in seiner Unterkunft bewahrte er Chemikalien und Bauteile auf, die er zur Herstellung eines Sprengsatzes benutzen wollte.

Auch nach der Flucht aus dem Irak weiter mit IS-Ideologie verbunden

Im Irak war der Mann zunächst zwei militärischen Formationen zugeordnet, bevor er gefechtsbereit stationiert wurde. Nachdem der IS 2017 zusehends die Kontrolle über die beherrschten Gebiete verlor, flüchtete der Mann 2017 in die Türkei. Dort lebte er bis 2022. Die Mitgliedschaft beim IS endete laut Urteil beim Verlassen des Irak, jedoch fühlte sich der Mann mit dessen Ideologie weiter verbunden. 2022 kam er über die Balkanroute nach Deutschland. Über seinen Asylantrag ist laut Gericht bisher nicht entschieden.

Seit Januar wurde gegen ihn verhandelt. Nach Angaben des Gerichts ließ er sich teilweise zu den Vorwürfen ein. In das Urteil wurde eine 2024 gegen ihn verhängte Geldstrafe einbezogen.

31 März 2025 0 Kommentare
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Archive

Iran droht den USA mit „starkem Gegenschlag“

von Cumali Yağmur 31 März 2025
von Cumali Yağmur

Iran droht den USA mit „starkem Gegenschlag“

AFP Alexander Schmalz   Berlinerr Zeitung

US-Präsident Donald Trump drohte dem Iran mit „Bombardierungen“, falls es keine Einigung im Streit um das Atomprogramm gibt. Nun reagiert Teheran.

Das geistliche Oberhaupt des Iran, Ayatollah Ali Chamenei, hat im Falle eines Angriffs der USA auf sein Land vor einer entschiedenen Reaktion gewarnt. „Sie drohen, Unheil anzurichten“, sagte Chamenei am Montag nach einer Drohung von US-Präsident Donald Trump. Würden die Drohungen der USA Realität, werde es „definitiv einen starken Gegenangriff“ geben.

Chamenei erwähnte Trump in seiner Rede nicht ausdrücklich, er schien jedoch auf Äußerungen des US-Präsidenten vom Wochenende zu reagieren. Trump hatte dem Iran am Samstag in einem Telefoninterview im Sender NBC News mit „Bombardierungen“ gedroht, falls es keine Einigung im Streit um das Atomprogramm Teherans gebe. „Wenn sie keine Einigung erzielen, wird es Bomben geben“, sagte Trump.

Irans Außenministerium bestellt Botschafter ein

Der Schweizer Botschafter in Teheran, dessen Land die Interessen Washingtons im Iran vertritt, wurde daraufhin am Montag vom Generaldirektor der Amerikaabteilung des iranischen Außenministeriums, Issa Kameli, einbestellt. Kameli übergab dem Schweizer Gesandten den offiziellen Protest des Irans. Darin heißt es Berichten zufolge, dass auf böswillige Handlungen oder Bedrohungen entschlossen und umgehend reagiert werde. Der Schweizer Gesandte versicherte, er werde die Botschaft Irans umgehend an die US-Regierung weiterleiten.

Die westlichen Staaten werfen dem Iran seit Jahren vor, den Bau von Atomwaffen anzustreben. Teheran bestreitet dies. 2015 hatte Teheran mit dem Westen ein Abkommen unterzeichnet, das die Lockerung von Sanktionen im Gegenzug für eine Einschränkung des iranischen Atomprogramms vorsah. Während der ersten Präsidentschaft Trumps zogen sich die USA 2018 einseitig aus dem Abkommen zurück. Bemühungen um eine Wiederbelebung des Atomabkommens scheiterten seitdem.

Seit seinem Wiedereinzug ins Weiße Haus hat sich Trump offen für einen Dialog mit Teheran gezeigt, einen Brief an Chamenei geschrieben und Verhandlungen über das iranische Atomprogramm vorgeschlagen. Zugleich drohte der US-Präsident damit, andernfalls militärisch zu intervenieren. Der Iran reagierte nach eigenen Angaben am vergangenen Donnerstag auf Trumps Brief. Teheran sei zu indirekten Verhandlungen mit Washington bereit.

31 März 2025 0 Kommentare
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Archive

Offener Brief von 13 Bundesdachverbänden an CDU, SPD und CSU fordert echte Teilhabe im Kabinett

von Cumali Yağmur 29 März 2025
von Cumali Yağmur

Offener Brief von 13 Bundesdachverbänden an CDU, SPD und CSU fordert echte Teilhabe im Kabinett

 

 Wir sind 25 Millionen – regiert endlich MIT uns!“
Offener Brief an CDU, SPD und CSU fordert echte Teilhabe im Kabinett

13 Bundesdachverbände mit Migrationsgeschichte mit über 3000 Mitgliedsvereinen und Partnern haben sich in einem offenen Brief an die Parteispitzen von CDU, SPD und CSU gewandt. Ihre Botschaft: Nach einem Wahlkampf voller Ausgrenzung braucht es konkrete politische Konsequenzen – für Repräsentanz, Schutz und Zusammenarbeit auf Augenhöhe.

Vier klare Forderungen:

1. Mindestens 25 % der Kabinettsposten müssen mit Menschen mit Migrationsgeschichte besetzt werden – sichtbar und repräsentativ.
2. Ein Nationaler Aktionsplan gegen Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierung wird erarbeitet mit Migrantenorganisationen – für echte Chancengleichheit in Bildung, Arbeit, Wohnen und Gesundheit.

3. Migrantenorganisationen dauerhaft einbinden und stärken: Ihre Rolle für den gesellschaftlichen Zusammenhalt muss durch feste Beteiligung am Integrationsgipfel und verlässliche Finanzierung gestärkt werden. Ehrenamt braucht Hauptamt.

4. Keine Verschärfung des Asylrechts beim Chancenaufenthaltsgesetz und beim Familiennachzug sowie keine Verschärfung des Staatsangehörigkeitsrechts. Integration braucht Stabilität.

Drei starke Stimmen:

Dr. Sylvie Nantcha, The African Network of Germany und CDU-Politikerin:
„Wir sind 25 Millionen. Wer Kanzler für alle sein will, regiert nicht über uns – sondern mit uns.“

Mamad Mohamad, Bundeskonferenz der Migrantenorganisationen:
„Unsere Kinder werden die Staatsschulden von heute schultern und wir erwarten, eingebunden zu werden.“

Gökay Sofuoğlu, Türkische Gemeinde in Deutschland und SPD-Politiker:
„Wer Vielfalt predigt, muss Macht teilen. Ohne Repräsentanz bleibt alles Symbolpolitik.“

Kontakt:
TANG – The African Network of Germany e.V.
Dr. Sylvie Nantcha, info@tang-ev.de, 0176 638 96 912

Bundeskonferenz der Migrant*innenorganisationen e.V.

Mamad Mohamad, mamad.mohamad@lamsa.de, 0176 444 08 969

Türkische Gemeinde in Deutschland e.V. –

Gökay Sofuoğlu, goekay.sofuoglu@tgd.de, 0173 793 05 64

Bundeselternnetzwerk der Migrantenorganisationen für Bildung & Teilhabe (bbt)

Bundeskonferenz der Migrant*innenorganisationen e.V.

Bundesverband interkultureller Frauen in Deutschand e.V.

CLAIM – Allianz gegen Islamfeindlichkeit und Muslimfeindlichkeit

Dachverband der Migrant*innenorganisationen in Ostdeutschland – DaMOst e.V.

Iranische Gemeinde in Deutschland e.V.

Landesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt (LAMSA) e.V.

Migrations- und Integrationsrat Land Brandenburg e.V.

Neue deutsche Organisationen – das postmigrantische Netzwerk e.V.

TANG e.V. – The African Network of Germany e.V.

Türkische Gemeinde in Deutschland e.V.

VIW – Verband für interkulturelle Wohlfahrtspflege, Empowerment und Diversity e.V.

Zentrum gegen Antisemitismus, Rassismus und Ausländerfeindlichkeit 

29 März 2025 0 Kommentare
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Politik

Türkei: Schwedischer Journalist festgenommen

von Fremdeninfo 29 März 2025
von Fremdeninfo

                     Türkei: Schwedischer Journalist festgenommen

Mehrere Regierungskritiker und türkische Journalisten wurden seit Beginn der Proteste in der Türkei festgenommen – nun auch ein schwedischer Korrespondent. Er steht unter Terrorverdacht und soll Erdoğan beleidigt haben.

 

                                                            

                                      Türkei: Schwedischer Journalist festgenommen © Boris Roessler / dpa

Wegen Terrorvorwürfen ist ein schwedischer Journalist in der Türkei festgenommen worden. Die Behörden beschuldigen ihn der Mitgliedschaft in einer bewaffneten terroristischen Organisation sowie der Beleidigung von Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan. Das berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu.

Kaj Joakim Medin, der für die schwedische Tageszeitung »Dagens ETC« arbeitet, war kurz nach seiner Landung in Istanbul am Donnerstag festgenommen worden, wie die Zeitung zunächst berichtete. Später wurde er offiziell verhaftet, nachdem er per Videokonferenz vor einem Gericht in Ankara erschienen war, berichtete Anadolu am Freitagabend weiter.

Zuletzt mehrere Journalisten festgenommen

Seit Beginn der Proteste in der Türkei gegen die Inhaftierung des mittlerweile abgesetzten Istanbuler Bürgermeisters Ekrem İmamoğlu wurden neben Demonstranten und Regierungskritikern auch Journalisten festgenommen. Am Donnerstag etwa wurde ein BBC-Reporter nach seiner Festnahme aus der Türkei abgeschoben. Er hatte sich nach Angaben des britischen Senders mehrere Tage im Land aufgehalten, um über die Proteste zu berichten.

Der Journalist Medin wurde Anadolu zufolge im Rahmen einer laufenden Ermittlung türkischer Behörden zu einer Demonstration 2023 in Stockholm festgenommen, bei der ein Bildnis von Erdoğan an der Außenseite des Rathauses aufgehängt wurde. Anadolu zitierte zudem Behörden, wonach der Schwede in den sozialen Medien Propaganda für die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK verbreitet haben soll.

Die Behörden beriefen sich auch auf Medins Berichterstattung aus Konfliktgebieten in Syrien, der PKK-Hochburg im Irak und dem Südosten der Türkei zwischen 2014 und 2017. Der Chefredakteur von Medins Zeitung, Andreas Gustavsson, schrieb auf der Plattform X: »Ich weiß, dass die Anschuldigungen falsch sind. Hundertprozentig falsch.« Laut Gustavsson sei bislang nicht formal Anklage gegen Medin erhoben worden.

Der Deutsche Journalisten-Verband verurteilte das Vorgehen der türkischen Behörden scharf. DJV-Bundesvorsitzender Mika Beuster sagte, willkürliche Verhaftungen türkischer Journalisten seien zur traurigen Routine geworden. »Die Inhaftierung von ausländischen Korrespondenten markiert eine neue Eskalationsstufe und verdeutlicht die Nervosität des Präsidenten.« Die Wahrheit könne jedoch nicht unterdrückt werden. »Wir Journalisten beobachten genau, was in der Türkei geschieht, und lassen uns nicht zum Schweigen bringen.«

29 März 2025 0 Kommentare
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Archive

Zuckerfest: Peinliche Fehler! Nicht-Muslime sollten sie unbedingt vermeiden

von Fremdeninfo 29 März 2025
von Fremdeninfo

Zuckerfest: Peinliche Fehler! Nicht-Muslime sollten sie unbedingt vermeiden

                                                                 Artikel von Frank Bergmannshoff

                                           

                    Zuckerfest: Peinliche Fehler! Nicht-Muslime sollten sie unbedingt vermeiden © IMAGO/Bihlmayerfotografie

Mit dem Zuckerfest endet der Ramadan. Muslime auf der ganzen Welt feiern dieses bedeutende Fest. In diesem Jahr fällt das Ende des islamischen Fastenmonats auf den Abend des 30. März. Bis zum Abend des Folgetages wird gefeiert, mitunter auch noch länger.

Das Zuckerfest ist eine Zeit der Freude, des Miteinanders und der Dankbarkeit. Es markiert den Abschluss eines Monats der Enthaltsamkeit und Besinnung. Nach dem Fasten feiern Muslime mit Familie, Freunden und der Gemeinschaft. Die Feierlichkeiten beginnen traditionell mit einem Gebet in der Moschee, gefolgt von gegenseitigen Glückwünschen und Wohltaten in Form von Spenden an Bedürftige.

Zuckerfest: Mit „Eid Mubarak“ die Freunde beeindrucken

Zum Zuckerfest gehören festliche Mahlzeiten, die nach dem Gebet gemeinsam genossen werden. Süßes Gebäck und reichhaltige Speisen spielen dabei eine zentrale Rolle. Familien kommen zusammen, um das Fest gebührend zu begehen, und auch Besuche bei Verwandten und Freunden sind üblich. Das gemeinsame Essen und der Austausch von Geschenken machen das Zuckerfest zu einem besonderen Ereignis.

Wer muslimischen Freunden oder Kollegen zum Zuckerfest gratulieren möchte, kann verschiedene Grußformeln verwenden. Eine einfache und passende Formulierung ist „Frohes Zuckerfest“. Noch persönlicher wirkt es, wenn traditionelle Ausdrücke verwendet werden wie „Eid Mubarak“ im Arabischen oder „Bayraminiz mübarek olsun“ im Türkischen. Solche Gesten zeigen Wertschätzung für die Kultur und Traditionen der muslimischen Gemeinschaft.

Keine unpassenden Geschenke

Kinder freuen sich besonders auf das Zuckerfest, da es mit Süßigkeiten und kleinen Geschenken verbunden ist. Diese Tradition verleiht dem Fest seinen Namen. Neben Süßigkeiten sind auch selbstgemachte Speisen oder kleine Aufmerksamkeiten eine schöne Möglichkeit, den muslimischen Bekannten oder Kollegen eine Freude zu bereiten. Wichtig ist dabei, dass alle Lebensmittel den islamischen Speisevorschriften entsprechen.

Beim Zuckerfest sollte darauf geachtet werden, keine unpassenden Geschenke zu machen. Produkte, die Schweinefleisch, tierische Gelatine oder Alkohol enthalten, sind im Islam verboten und daher ungeeignet. Das Verschenken solcher Dinge wäre nicht nur peinlich, sondern könnte als respektlos empfunden werden. Stattdessen sind traditionelle Süßigkeiten wie Baklava oder halal-zertifizierte Spezialitäten eine gute Wahl. Dazu zählen vielfach auch vegane Produkte bekannter deutscher Marken.

Das Zuckerfest ist nicht nur eine Zeit des Feierns, sondern auch eine Gelegenheit zur Wohltätigkeit. Viele Muslime nutzen das Fest, um Bedürftige zu

Charakter des Festes und unterstreicht die Bedeutung von Mitgefühl und Solidarität.

Mehr News:

Für Nicht-Muslime bietet das Zuckerfest die Möglichkeit, ihre Anerkennung und ihren Respekt gegenüber der muslimischen Kultur zu zeigen. Einfache Gesten wie Glückwünsche oder das Teilen von traditionellen Süßigkeiten können dazu beitragen, Brücken zwischen verschiedenen Kulturen zu bauen. Das Zuckerfest verbindet Menschen und steht für Freude, Gemeinschaft und gegenseitige Wertschätzung.

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Archive

Laschet pocht auf europäische Lösung in Migrationspolitik

von Fremdeninfo 29 März 2025
von Fremdeninfo

Laschet pocht auf europäische Lösung in Migrationspolitik

                              Von: DTS Nachrichtenagentur

 

 

                               

                                         Flüchtlinge auf der Balkanroute (Archiv) © via dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der CDU-Außenpolitiker Armin Laschet hält die Zurückweisung von Flüchtlingen an der deutschen Grenze allenfalls für eine vorübergehende Lösung.

„Es gibt unter den Juristen unterschiedliche Auffassungen, ob solche Zurückweisungen möglich sind. Aber denkbar ist das“, sagte Laschet den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Natürlich brauchen wir am Ende eine europäische Lösung. Wenn jedes Land einfach nur zurückweist, kommen wir nicht weiter.“

Die Frage, ob Zurückweisungen mit Zustimmung der Nachbarstaaten erfolgen müssten, hält der frühere Kanzlerkandidat der Union indes nicht für relevant. „Ich kann das Problem nicht erkennen. Wer über Österreich kommt und an der deutschen Grenze zurückgewiesen wird, bleibt einfach in Österreich“, sagte er.

Abschiebungen nach Syrien hält Laschet, der als möglicher Außenminister einer schwarz-roten Koalition gehandelt wird, in absehbarer Zeit wieder für möglich. Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) sei dabei, Rücknahmeverfahren für Syrer zu klären, die keinen Aufenthaltstitel hätten. „Man hat bisher nicht abschieben können, weil man mit Assad nicht geredet hat“, so der Außenpolitiker. „Das ist jetzt anders, wir haben die deutsche Botschaft in Damaskus wiedereröffnet.“

29 März 2025 0 Kommentare
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Politik

Wer über die Proteste in der Türkei berichtet, lebt gefährlich

von Fremdeninfo 29 März 2025
von Fremdeninfo

Wer über die Proteste in der Türkei berichtet, lebt gefährlich

                                                      Artikel von Volker Pabst, Istanbul/ NZZ Neue Zürcher Zeitung Detuschland 

 

 

                                   

Seit Beginn der Proteste in der Türkei wurden bereits mehr als ein Dutzend Journalisten in Polizeigewahrsam genommen. Chris Mcgrath / Getty

Um die Pressefreiheit in der Türkei ist es schon in ruhigeren Zeiten nicht gut bestellt. Im aufgeheizten Klima, das seit der Verhaftung von Istanbuls Bürgermeister Ekrem Imamoglu im Land herrscht, hat der Druck auf Medienschaffende aber noch zugenommen.

«Teilnahme an unerlaubter Veranstaltung»

Am frühen Freitagmorgen wurden in Istanbul zwei Journalistinnen in Polizeigewahrsam genommen. Die beiden Frauen sind für regierungskritische, weit links stehende Publikationen tätig: die Tageszeitung «Evrensel» und die Agentur ETHA.

Was ihnen konkret vorgeworfen wird, ist bis jetzt nicht bekannt. Die beiden Medienhäuser teilten mit, dass ihre Mitarbeiterinnen nach der Festnahme zur Abteilung für Terrorbekämpfung der Istanbuler Polizei gebracht wurden.

Anfang der Woche waren in Istanbul und Izmir bereits zehn türkische Journalisten festgenommen worden, unter ihnen ein Fotograf der Nachrichtenagentur AFP. Sie hatten über die grossen Demonstrationen am Sonntag berichtet. Dies wird ihnen als Teilnahme an einer unerlaubten Veranstaltung ausgelegt. In beiden Städten herrschte ein Versammlungsverbot.

Der Vorsitzende der türkischen Journalisten-Gewerkschaft Gökhan Durmus schreibt von einem offensichtlichen Einschüchterungsversuch. Es seien gezielt Medienschaffende ins Visier genommen worden, die während der Proteste die Polizeigewalt dokumentiert hätten. Mit einer Ausnahme sind die Festgenommenen mittlerweile wieder auf freiem Fuss. Gegen sieben von ihnen wurde jedoch ein Strafverfahren eröffnet.

Insgesamt wurden seit Beginn der Proteste etwa 1900 Personen vorübergehend festgenommen.

Hohe Bussen und Sendeverbote für TV-Stationen

Konsequenzen für ihre journalistische Arbeit bekommen auch mehrere Fernsehstationen zu spüren. Die Rundfunkbehörde RTÜK hat am Donnerstag gegen fünf Sender hohe Strafen verhängt. Der oppositionsnahe Sender Sözcü TV muss seine Arbeit für zehn Tage einstellen und könnte die Lizenz ganz verlieren.

Halk TV und Tele 1 dürfen gewisse Programme vorerst nicht ausstrahlen. Hinzu kommen hohe Bussen. Begründet werden die Massnahmen mit einer Berichterstattung, die «die Öffentlichkeit zu Hass und Feindseligkeit aufstachele». Auch die Übertragung kritischer Äusserungen des Oppositionsführers an die Adresse von Staatspräsident Erdogan wurden als strafwürdig betrachtet.

Mit Ausnahme von Halk TV, der als der letzte grosse unabhängige Sender im Land gilt und gegen dessen Mitarbeiter unabhängig von den jüngsten Ereignissen bereits mehrere Gerichtsverfahren laufen, handelt es sich um relativ unbedeutende Fernsehstationen.

Die Medienlandschaft in der Türkei wird von regierungsnahen Konzernen dominiert. Weil sie die Unzufriedenheit im Land über Imamoglus Verhaftung nicht in ihrer Breite darstellen, rief der Vorsitzende der grössten Oppositionspartei diese Woche zum Boykott dieser Medien auf.

Vermeintlicher Kampf gegen Desinformation

Die Regierung weist alle Vorwürfe, sie beschneide die Pressefreiheit, zurück. Es werde lediglich der geltende Rechtsrahmen umgesetzt, heisst es routinemässig. Um die offizielle Sicht der Dinge darzulegen, rief die Kommunikationsabteilung von Präsident Recep Tayyip Erdogan bereits vor einiger Zeit das «Zentrum für den Kampf gegen Desinformation» ins Leben. Dieses weist alle akkreditierten Journalisten im Land mit deutlichem Fingerzeig auf Narrative hin, bei denen es sich in den Augen der Regierung um Falschmeldungen handelt.

Am Tag nach Imamoglus Verhaftung wurde eine Mitteilung des Justizministers versandt, wonach es «eine Dreistigkeit und ein Akt der Verantwortungslosigkeit» sei, die Ermittlungen gegen den Oppositionspolitiker mit Präsident Erdogan in Verbindung zu bringen. In der jüngsten Botschaft wird nun darauf hingewiesen, dass die Ausweisung des BBC-Journalisten Mark Lowen nichts mit dessen Berichterstattung zu tun habe. Behauptungen, die der Manipulation der öffentlichen Meinung dienten, dürfe man keinen Glauben schenken.

Lowen war am Mittwoch unter dem Vorwurf, eine Bedrohung für die öffentliche Ordnung darzustellen, festgenommen und danach des Landes verwiesen worden. Er war von 2014 bis 2019 Korrespondent in Istanbul. Für den Einsatz während der vergangenen Tage verfügte er laut Ankara jedoch über keine Akkreditierung. Dies stelle einen Verstoss gegen geltendes Recht dar.

Am Freitag teilte der Chefredaktor der schwedischen Tageszeitung «Dagens ETC» mit, dass der freie Mitarbeiter Damit Joakim am Donnerstag kurz nach der Einreise in die Türkei zum Verhör mitgenommen worden sei. Seither habe er nichts mehr von ihm gehört.

Türkei bei Pressefreiheit auf dem 158. Platz

Massnahmen gegen ausländische Journalisten erregen naturgemäss mehr internationale Aufmerksamkeit. Die grosse Mehrheit der Repressalien richtet sich aber gegen einheimische Medienschaffende. Ohne den Schutz einer Botschaft und eines ausländischen Passes ist ihre Situation um ein Vielfaches prekärer.

Auf der Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen belegt die Türkei den 158. von 180 Plätzen. Im kommenden Jahr dürfte das Land noch schlechter abschneiden.

29 März 2025 0 Kommentare
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Archive

Türkei: Anwalt von Ekrem İmamoğlu festgenommen

von Fremdeninfo 28 März 2025
von Fremdeninfo

Türkei: Anwalt von Ekrem İmamoğlu festgenommen

              Von Der Spiegel

Der türkische Staatsapparat geht weiter gegen die Opposition vor. Nun wurde ein Anwalt des bereits inhaftierten und abgesetzten Istanbuler Bürgermeisters İmamoğlu festgesetzt. Für Samstag sind Massenproteste gegen Erdoğan angekündigt.

 

                                                                   

 

                                            Türkei: Anwalt von Ekrem İmamoğlu festgenommen © Adem Altan / AFP

Der inhaftierte türkische Oppositionspolitiker Ekrem İmamoğlu hat die Festnahme seines Anwalts bekannt gegeben und dessen sofortige Freilassung gefordert. »Dieses Mal wurde mein Anwalt Mehmet Pehlivan aus erfundenen Gründen festgenommen«, schrieb der mittlerweile abgesetzte Istanbuler Bürgermeister am Freitag im Onlinedienst X. Der CHP-Politiker Turan Taskin Özer bestätigte das auf X. Özer schrieb von einer »fingierten Begründung« für die Festnahme.

Dem Anwalt werden laut einem Bericht des oppositionellen Senders Halk TV Geldwäschevergehen vorgeworfen. »Lasst meinen Anwalt sofort frei«, hieß es in einem auf dem X-Konto İmamoğlus veröffentlichten Beitrag. Der Anwalt sei unter fadenscheinigen Gründen festgenommen worden, hieß es weiter.

Vergangene Woche war der beliebte Oppositionspolitiker İmamoğlu nach Korruptions- und Terrorvorwürfen verhaftet und als Istanbuler Bürgermeister abgesetzt worden. İmamoğlu ist der aussichtsreichste Rivale von Präsident Recep Tayyip Erdoğan.

Im Land gehen seit der Festnahme İmamoğlus jeden Tag Zehntausende auf die Straße. Sie werfen Präsidenten Erdoğan bei den größtenteils friedlichen Protesten vor, den Oppositionspolitiker mit den Ermittlungen aus dem Weg räumen zu wollen. İmamoğlu weist jegliche Vorwürfe zurück.

İmamoğlus linksnationalistische Partei CHP sprach von einem »Putsch«, mit dem der Erdoğan-Rivale kaltgestellt werden solle. Der Staatschef seinerseits bezeichnete die Proteste wiederholt als »Straßenterror«.

Die Polizei geht teilweise brutal gegen die Demonstrierenden vor. Laut dem türkischen Innenministerium wurden seit Beginn der Proteste fast 1900 Menschen vorübergehend festgenommen, darunter mehrere Journalisten.

Für Samstag hat İmamoğlus Partei CHP eine Großkundgebung in Istanbul angekündigt. CHP-Chef Özgür Özel sagte dem britischen Sender BBC, die Proteste würden so lange fortgesetzt, bis entweder eine vorgezogene Präsidentschaftswahl angesetzt oder İmamoğlu aus dem Gefängnis entlassen werde.

28 März 2025 0 Kommentare
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Politik

Die Mauer der Furcht ist überwunden

von Fremdeninfo 28 März 2025
von Fremdeninfo

               Die Mauer der Furcht ist überwunden

                Artikel von Can Dündar/ FAZ

 

                                              

                                            Sie wollen Demokratie und eine Zukunft: Demonstrierende Universitätsstudenten in Istanbul am 27. März © dpa

Mein Sohn ist dieses Jahr dreißig geworden. Seit er denken kann, wird das Land von Erdoğan regiert. Mein Sohn und seine Generation sind damit aufgewachsen, täglich im Fernsehen dasselbe Gesicht zu sehen, dieselbe Stimme zu hören. Das Gesicht ist mit den Jahren immer angespannter, verdrießlicher geworden, und die Stimme schlägt immer öfter in ein wütendes Bellen um.

Je mehr sich Erdoğans Machtbefugnis ausdehnte, umso enger wurde der Freiheitsraum der Jugend. Die jungen Leute haben immer einen „großen Bruder“ über sich, der sich in alles einmischt und ihnen sagt, was sie anziehen, in welchem Alter sie heiraten, wie viele Kinder sie bekommen sollen. Von den 13 Millionen jungen Menschen in der Türkei verfügt über die Hälfte über kein eigenes Zimmer, jeder Vierte muss neben Schule oder Studium arbeiten. Was den Anteil der jungen Menschen angeht, die weder in Ausbildung stehen noch eine Arbeit haben, nimmt die Türkei mit zweiundzwanzig Prozent in Europa einen traurigen Spitzenplatz ein.

Die Unzufriedenheit mit dem ideologischen, kulturellen und wirtschaftlichen Druck hat sich 2013 in den Gezi-Protesten entladen. Der größte Aufstand in der Geschichte der türkischen Republik wurde von Erdoğan als „Plünderei“ denunziert und blutig niedergeschlagen. Daraufhin setzte eine Abwanderungswelle junger Talente ein. Drei von vier jungen Türken würden am liebsten ins Ausland gehen. Die Türkei schien keine Hoffnung mehr zu haben. In diesem Klima der Ausweglosigkeit ist der „İmam­oğlu-Aufstand“ losgebrochen. Entzündet hat er sich an einem Diplom. Erdoğan, der sich selbst lange des Vorwurfs erwehren musste, er besitze kein Hochschuldiplom, aber hemdsärmelig mit dem Slogan „Wir haben eine Jugend“ auftrat, wollte seinen Rivalen daran hindern, gegen ihn anzutreten, indem er behauptete, jener habe keines erworben.

İmamoğlu hat 1994 an der Universität Istanbul einen Hochschulabschluss gemacht, hatte aber sein Studium an der Universität Girne auf Zypern begonnen. Sobald deutlich wurde, dass er als Präsident­schaftskandidat der Opposition auftreten würde, wurden Ermittlungen gegen ihn eingeleitet. Eine zielte darauf ab, seinen Universitätswechsel als unrechtmäßig und sein Di­plom so als ungültig darzustellen, sodass ihm eine Kandidatur unmöglich sei. Als die Universität Istanbul es am 18. März tatsächlich für ungültig erklärte, wuchs die Krise an. Dass es möglich war, per Anweisung von oben ein seit dreißig Jahren gültiges Diplom per Federstrich zu entwerten, brachte für die Jugend das Fass zum Überlaufen. Während der Proteste war auf einem Plakat zu lesen: „Von wegen ein Visum kriegen, nicht mal dein Diplom ist noch sicher“.

 

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                                              In Deutschland im Exil: der Journalist und Dokumentarfilmer Can Dündar © dpa

In einem Land, in dem man sowieso keine Arbeit findet und auf keinen grünen Zweig kommt, und aus dem man eigentlich weg möchte, schien es plötzlich nicht mal mehr einen Sinn zu haben zu studieren. Die „Kinder der Plünderer“ drängten vom Unicampus auf die Straße. Am folgenden Tag beging die Regierung einen zweiten schweren Fehler: İmamoğlu wurde wegen des Verdachts auf Korruption und Terrorismus verhaftet. Der Plan lag auf der Hand: Erdoğan wollte mit einem Schlag seinen schärfsten Rivalen aus dem Weg räumen und die Stadtverwaltung Istanbuls übernehmen, die er durch Wahlen nicht hatte erobern können. Als nächstes sollte die größte Oppositionspartei an die Reihe kommen.

Die Verhaftung İmamoğlus war der Funke, der das Pulverfass entzündete. Die sozialdemokratisch geprägte Oppositionspartei CHP, die bis dahin aus Furcht vor Provokationen zurückhaltend agiert hatte, rief nun ihrerseits zu Demonstrationen auf. Plötzlich waren landesweit auf Straßen und Plätzen Millionen von Menschen unterwegs. Vom Parteivorsitzenden Özgür Özel, der bislang für seine passive Haltung gegenüber dem staatlichen Druck kritisiert wurde, waren auf einmal schärfere Töne zuhören.

Zur Verteidigung der Istanbuler Stadtverwaltung verlegte Özel sein Büro von Ankara nach Istanbul, schlug sein Bett im Rathaus auf und sprach Abend für Abend zu den Zehntausenden von Menschen, die sich davor versammelten. Diese Entschlossenheit führte dazu, dass Erdoğan einen Schritt zurücktat und die Beschuldigung des Terrorismus, aufgrund der die CHP die Istanbuler Stadtverwaltung hätte aufgeben müssen, nun doch fallenließ. Das harte Eingreifen der Polizei hingegen schüchterte die Demonstranten nicht ein, sondern die Zahl der Teilnehmer erhöhte sich sogar noch.

Können die Proteste etwa wie in Serbien zu einem Regierungswechsel führen? Schwer vorstellbar, wenn man bedenkt, wieviel Macht Erdoğan in Händen hält. Bestimmt aber sitzt er nicht mehr so seelenruhig in seinem Palast wie früher. Die Mauer der Furcht, hinter der sich jeder Autokrat verbirgt, ist nämlich überwunden. Und auf den Campusgeländen wird nun ein Lied gesungen: „Keine Angst, Sultan, zier dich nicht, wir haben eine Rechnung offen, komm raus und stell dich uns.“

Aus dem Türkischen von Gerhard Meier.

Der türkische Journalist und Dokumentarfilmer Can Dündar wurde wegen einer Reportage über illegale Waffenlieferungen des türkischen Geheimdienstes an Syrien inhaftiert. Seit 2016 lebt er im Exil in Deutschland und ist Chefredakteur des von ihm in Berlin gegründeten Webportals #Özgürüz.

28 März 2025 0 Kommentare
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Information

Urlaub in der Türkei: Proteste gegen Erdogan! Sollte man beliebtes Reiseland meiden?

von Fremdeninfo 28 März 2025
von Fremdeninfo

Urlaub in der Türkei: Proteste gegen Erdogan! Sollte man beliebtes Reiseland meiden?

Artikel von Metin Gülmen Moin.de

Fällt da der Urlaub in der Türkei ins Wasser? Immer mehr Reisende sind wegen der aktuellen Unruhen im Land am Bosporus verunsichert. Nach der Inhaftierung des Oppositionspolitikers Ekrem Imamoglu in Istanbul kommt es immer wieder zu Massenprotesten gegen das Erdogan-Regime. Demonstranten und Polizisten liefern sich in den großen Städten Straßenschlachten, es kommt zu Verhaftungen en masse

Auch das Auswärtige Amt reagiert und verschärft die Reisehinweise, wenn es in den Urlaub in der Türkei geht. Doch die große Frage bleibt grundsätzlicher Natur: Ist man aktuell in Gefahr, wenn man in der Türkei als Deutscher Urlaub macht?

Urlaub in der Türkei: Massenproteste gegen Erdogan!

Beliebte Urlaubsziele an der türkischen Mittelmeerküste wie Side oder Antalya sind bislang noch nicht von den Protesten betroffen. Reisen finden dort gewohnt statt, von den Unruhen ist wenig zu spüren. Vor allem die Metropolen Istanbul, Izmir und Ankara sind für Touristen ein heißes Pflaster. Wichtige Straßen und U-Bahn-Stationen sind gesperrt, es gibt immer wieder Ausfälle im öffentlichen Nahverkehr.

Der Flugverkehr dagegen läuft in der Türkei ungestört. Auch die Autobahnen und Hauptstraßen abseits der Großstädte sind weder blockiert noch anderweitig von den Massenprotesten behindert. Das Auswärtige Amt hat bislang keine offizielle Reisewarnung für die Türkei ausgesprochen. Aber: Urlauber sollten dort trotzdem auf der Hut sein.

                                                         

                                                                   Urlaub in der Türkei © IMAGO/SOPA Images

Sollte man beliebtes Reiseziel meiden?

Deutsche sollten sich in den beliebten Metropolen immer wieder neu informieren, Demonstrationen und größere Menschenansammlungen meiden und vorsichtig sein. Es sei nicht absehbar, wie lange die Einschränkungen anhalten. Und: Die Lage könnte sich weiter verschärfen, die Unruhen dann doch auf die Urlaubsregionen am Meer übergreifen.

Wer bereits einen Urlaub in eine betroffene Stadt gebucht hat, kann gegen Gebühr stornieren. Eine kostenfreie Stornierung von Pauschalreisen ist nur möglich, wenn die Reise von außergewöhnlichen Umständen erheblich beeinträchtigt ist. Die bloße Angst vor Unruhen reicht da nicht aus, so Reise-Experten des ADAC.

28 März 2025 0 Kommentare
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