• Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung
Fremdeninfo
  • Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung
Fremdeninfo
Fremden Info
Einwandererinnen und Flüchtlingspolitik
  • Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung
Startseite RassismusAntisemitismus

Antisemitisches Pamphlet: Zentralrat der Juden verurteilt antisemitisches Flugblatt

von Fremdeninfo 27 August 2023
von Fremdeninfo 27 August 2023
286

Antisemitisches Pamphlet: Zentralrat der Juden verurteilt antisemitisches Flugblatt

von: sz

Der Präsident des Zentralrats der Juden (hier auf einem Bild von März 2023) betont, das Flugblatt dürfe „nicht einfach als Jugendsünde abgetan werden“.

Antisemitisches Pamphlet: Zentralrat der Juden verurteilt antisemitisches Flugblatt

5 Std.

Von: S.ZJosef Schuster nennt den Inhalt des Schreibens, das zu Schulzeiten Hubert Aiwangers in seiner Schultasche gefunden wurde, „heute nicht minder verwerflich“. Stiftungsdirektor Freller sieht noch Fragen offen.

 Zentralrat der Juden verurteilt antisemitisches Flugblatt

Der Präsident des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, hat sich am Sonntagvormittag zu der Debatte um ein antisemitisches Flugblatt geäußert, das zu Schulzeiten von Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger in dessen Schultasche entdeckt worden war. Aiwanger wurde SZ-Recherchen zufolge dafür vom Disziplinarausschuss der Schule bestraft und hat das inzwischen auch eingeräumt; produziert habe er es allerdings nicht selbst. Der Text des Flugblattes sei auch heute zu verurteilen, erklärte Schuster in seinem Statement. Er sei „heute nicht minder verwerflich, da er die Millionen Opfer der Schoa auf abscheuliche Weise verunglimpft“.

„Inwiefern Hubert Aiwanger für die Verbreitung zumindest mitverantwortlich ist, wird in Gänze nicht aufzuklären sein“, schreibt Schuster. Die Diskussion darüber sei „erkennbar politisch“. Das Flugblatt dürfe aber auch „nicht einfach als Jugendsünde abgetan werden, da es die für unser Land so wichtige Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus regelrecht mit Füßen tritt“. Schuster betont, dass es ihm wichtig sei, „dass der Inhalt des Flugblattes scharf verurteilt wird“. Insbesondere weil die Erinnerungskultur heute von rechts außen wieder radikal bekämpft werde.

Auch Karl Freller, der Direktor der Stiftung Bayerische Gedenkstätten und CSU-Vizepräsident des Bayerischen Landtags, nannte das Flugblatt „unsäglich“ und „eine Verunglimpfung der Opfer des Nationalsozialismus. Der Inhalt sei „durch nichts entschuldbar“.

Für ihn seien noch etliche Fragen offen, sagte Freller, auch wenn am Samstagabend Helmut Aiwanger, der Bruder des Wirtschaftsministers, in der Passauer Neuen Presse (PNP) erklärt hatte, dass er – und nicht sein Bruder Hubert – damals der Verfasser des Papiers gewesen sei. Die beiden Brüder besuchten demnach im Schuljahr 1987/88 die gleiche Klasse am Gymnasium Mallersdorf-Pfaffenberg. „Ich war damals total wütend, weil ich in der Schule durchgefallen bin und aus meinem Kameradenkreis herausgerissen wurde“, erklärte Helmut Aiwanger, deswegen habe er das Schreiben verfasst.

Das Flugblatt klinge für ihn „nach einem Plan“, sagte Freller, nicht nach einer Verärgerung wegen Durchfallens. „Was war davor und was war danach“, sagte Freller. Er wolle nicht den Stab über Aiwanger brechen, aber es seien längst noch nicht alle Fragen geklärt. „Verfassen ist das eine“, sagte Freller, „aber verteilen ist nicht weit davon entfernt.“

Minister Hubert Aiwanger selbst hatte am Samstag eingeräumt, es seien „ein oder wenige Exemplare“ der Hetzschrift damals in seiner Schultasche gefunden worden, wie die SZ zuvor berichtete. Weshalb er die Flugblätter in seiner Tasche hatte, teilte Aiwanger nicht mit. Ob er „einzelne Exemplare weitergegeben habe“, sei ihm „heute nicht mehr erinnerlich“. Er sei daraufhin zum Direktor einbestellt, ihm sei mit der Polizei gedroht worden und er habe eine Strafe erhalten. Diese habe er „unter Druck“ akzeptiert. Den Inhalt des Flugblatts hatte er in derselben Mitteilung als „ekelhaft und menschenverachtend“ bezeichnet.

Teilen FacebookTwitterWhatsappEmail
Fremdeninfo

Redaktioneller Fokus auf Recht, Politik und Soziales im Kontext von Migration. Wir beobachten Hintergründe und stärken die Position von Einwanderern und Geflüchteten.

vorheriger Beitrag
Der Fall von Cemal Kemal Altun(Juli 1982 in Berlin-­Moabit in Auslieferungshaft
nächster Beitrag
Ulli Nissens Kampf für die Rechte des türkischen Op­positionellen Turgut Öker

Ähnliche Beiträge

Berliner Linken-Chefin: «sehr überrascht» über Kritik

25 September 2026

Gysi warnt vor Instrumentalisierung von Antisemitismus

23 September 2026

Berlin – Linke – Antisemitismus

23 September 2026

DEM Parti trifft sich mit Alevi-Organisationen: „Die DEM Parti wird keinen Prozess gutheißen,...

23 September 2026

Berliner Linke: Linke weist Antisemitismusvorwürfe von Israels Botschafter zurück

22 September 2026

Antidiskriminierungsbeauftragte: Ataman fordert Abstimmung über Schutz queerer Menschen im Grundgesetz

12 August 2026

Beliebte Artikel

  • Statistik: Bürgergeld-Bezieher nach Nationalitäten – Stand Anfang 2025

    22 Juli 2025
  • Ermittlungen gegen Ex-SPD-Ratsfrau Iri: Was ist am Kronsberg wirklich passiert?

    28 April 2026
  • Appell für Gerechtigkeit: Frauen der AABF wehren sich gegen Willkür und Rechtsbrüche

    4 Dezember 2025
  • Journalist und Aktivist Hakan Tosun stirbt nach brutalem Angriff

    14 Oktober 2025
  • Der Löwenanteil -Para _Şêr

    19 August 2025

Unser Team

Cumali Yağmur

Verantwortliche Redaktor

Ayşe Eker

Ayşe Eker

Redaktorin

Erdoğan Sedef

Erdoğan Sedef

Redaktor

Rojin Erten

Rojin Erten

Redaktor

Can Taylan Tapar

Can Taylan Tapar

Redaktor

Halit Yaşar Demirbağ

Halit Yaşar Demirbağ

Redaktor

Kategorien

  • Allgemein
  • Archive
  • Impressum
  • Politik
  • Religion
  • Flüchtlinge
  • Kultur
  • Frauen
  • Jugend
  • Salafismus
  • Veranstaltungen
  • Information
  • Rassismus
  • Antisemitismus
  • Fremdenfeindlichkeiten
  • Bildung
  • Featured

Neueste Artikel

  • Willkürrecht in Hannover

    30 September 2026
  • 27. September 2026: Mitglieder äußern sich zur Polizeirazzia im kurdischen Verein

    29 September 2026
  • Linke zeigt deutschen Innenminister an

    29 September 2026
  • Wüst äußert sich nach ungewöhnlichem Treffen mit Erdogan – und dankt türkischen Migranten

    29 September 2026
  • Belit Onay gewinnt erneut die Oberbürgermeisterwahl in Hannover

    28 September 2026

Über uns

Die „Fremden“ Info-Zeitung ist eine in Niedersachsen ansässige Redaktion, die sich auf die rechtlichen, politischen und sozialen Angelegenheiten von Einwanderern und Flüchtlingen konzentriert. Wir beobachten und analysieren relevante Entwicklungen in der Region Hannover und vertreten die Interessen von Mitbürgern mit Migrations- und Fluchthintergrund bei Behörden, Verbänden und politischen Parteien.

Am 27. September 2026 führte die Polizei in Hannover eine Razzia im kurdischen Verein in der Kornstraße 17 durch.

28 September 2026

Neueste Artikel

27. September 2026: Mitglieder äußern sich zur Polizeirazzia im kurdischen Verein
29 September 2026
Linke zeigt deutschen Innenminister an
29 September 2026
Wüst äußert sich nach ungewöhnlichem Treffen mit Erdogan – und dankt türkischen Migranten
29 September 2026

Hervorgehoben

Statistik: Bürgergeld-Bezieher nach Nationalitäten – Stand Anfang 2025
22 Juli 2025
Ermittlungen gegen Ex-SPD-Ratsfrau Iri: Was ist am Kronsberg wirklich passiert?
28 April 2026
Appell für Gerechtigkeit: Frauen der AABF wehren sich gegen Willkür und Rechtsbrüche
4 Dezember 2025
  • Startseite
  • Anmelden
  • Über uns
  • Kontakt
  • Datenschutzerklärung
  • Newsletter
  • Impressum
Fremdeninfo
  • Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung