• Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung
Fremdeninfo
  • Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung
Fremdeninfo
Fremden Info
Einwandererinnen und Flüchtlingspolitik
  • Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung
Flüchtlinge

Asylanträge in Deutschland auf Rekordtief – erstmals seit 2015 nicht mehr Spitzenreiter...

19 April 2026 0 Kommentare
Flüchtlinge

Keine Arbeit für 20 Asylbewerber – warum Neuss die Vorgaben nicht erfüllt

13 April 2026 0 Kommentare
Flüchtlinge

Die in Europa gestellten Asylanträge sind deutlich weniger geworden. In Deutschland wird...

3 März 2026 0 Kommentare
Flüchtlinge

Migrationswende mit GEAS: Das ändert sich jetzt für Asylbewerber

27 Februar 2026 0 Kommentare
Flüchtlinge

Ausreisepflichtige: Poseck verteidigt Handyortung: „Vereinbar mit EU-Recht“

26 Februar 2026 0 Kommentare
Flüchtlinge

Migrantenboot kollidiert mit Küstenwache vor griechischer Insel – Polizei spricht von 14...

4 Februar 2026 0 Kommentare
Kultur

Rapper Murda in der Türkei zu Haftstrafe verurteilt

von Fremdeninfo 22 April 2022
von Fremdeninfo

Rapper Murda in der Türkei zu Haftstrafe verurteilt

Von

dtj-online

–

20.04.2022

 
 
 
Der Rapper Murda (l.) tanzt mit dem ebenfalls im Exil lebenden Musiker Ezhel. Foto: Murda/Facebook

Der Rapper Murda ist in der Türkei zu einer Haftstrafe von mehr als vier Jahren verurteilt worden. Ein Istanbuler Gericht sprach den Niederländer mit türkischen Wurzeln wegen der Verherrlichung von Drogenkonsum in seinen Songtexten schuldig.

Sein Anwalt Ümit Gürkal Egemen kündigte Einspruch gegen das Urteil an. Der 38-jährige Murda, mit bürgerlichem Namen Mehmet Önder Doğan, reagierte via Instagram enttäuscht auf das Urteil und nannte es „sehr traurig. Für die jungen Leute, die meine Musik hören, Künstler generell, die sich frei ausdrücken wollen“.

„Ich habe einen Joint gedreht“

Murda, der sich laut seinem Anwalt aktuell in den Niederlanden aufhält, wo es einen lockeren Umgang mit Drogen gibt, veröffentlicht Songs hauptsächlich auf Türkisch und ist einer der populärsten Rapper in der Türkei und auch in Europa durchaus bekannt. Laut Egemen beziehen sich die Vorwürfe unter anderem auf den Song „Eh Baba“. Darin rappt Murda etwa „Ich habe einen Joint gedreht, angezündet. Mann, der hat mich geschüttelt“.

In den vergangenen Jahren sind türkische Behörden immer wieder gegen Rapper und andere Kreative vorgegangen. Stimmen aus der Szene kritisieren das als starke Einschränkung der Kunstfreiheit unter der Regierung der islamisch-konservativen Partei AKP von Präsident Recep Tayyip Erdoğan.

dpa/dtj

22 April 2022 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Religion

Ausschreitungen in Schweden: Rechtsextreme wollten Koran verbrennen

von Fremdeninfo 22 April 2022
von Fremdeninfo

„Demonstrationen;Extremismus;Schweden“ width=“696″ height=“464″>15.04.2022, Schweden, Örebro: Demonstranten zünden einen Polizeibus im Park Sveaparken in Örebro an. Die schwedische Polizei bereitet sich nach eigenen Angaben auf neue gewaltsame Zusammenstöße vor, nachdem es am Karfreitag zu Ausschreitungen zwischen Demonstranten und Gegendemonstranten gekommen war, als eine rechtsextreme Anti-Islam-Gruppe dort einen Koran verbrennen wollte. Foto: Kicki Nilsson/TT NEWS AGENCY/AP/dpa

In Schweden ist es rund um Proteste von Rechtsextremen zu Ausschreitungen gekommen. 

In der Stadt Örebro im Süden des Landes wurden am Karfreitag mehrere Polizeiautos angezündet, wie der Sender SVT am Samstag berichtete. Etwa ein Dutzend Polizisten erlitt Verletzungen. Insgesamt waren an den Protesten nach Angaben der Polizei etwa 500 Menschen beteiligt. Auch in der Hauptstadt Stockholm kam es zu Ausschreitungen mit Steinwürfen.

Hintergrund sind mehrere rechte Demonstrationen sowie die Tatsache, dass diese von der Polizei genehmigt wurden. Daraufhin gab es auch Gegendemonstrationen. Bereits am Gründonnerstag hatte es SVT zufolge Krawalle gegeben, nachdem ein bekannter Rechtsextremist eine Genehmigung für Versammlungen bekommen hatte, bei denen er den Koran verbrennen wollte.

Eine weitere für Samstag angesetzte Demonstration in der Stadt Landskrona wurde wegen der Ausschreitungen kurzfristig nach Malmö verlegt. Trotzdem versammelten sich in Landskrona um die 60 Demonstranten, auch hier kam es zu Krawallen.

dpa/dtj

22 April 2022 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Information

Russen im Exil: Istanbul bleibt beliebtes Ziel

von Fremdeninfo 22 April 2022
von Fremdeninfo

Russen im Exil: Istanbul bleibt beliebtes Ziel

Von

dtj-online

–

21.04.2022

 
 

 
Eva Rapoport, Freiwillige bei der Organisation „Die Arche“: „Wir versuchen, jede Art von Hilfe anzubieten.“ Foto: Arne Bänsch/dpa

Armenien, Georgien und die Türkei sind zu beliebten Ländern für Exilrussen geworden. Es gibt schon Initiativen vor Ort, die Ankommenden unterstützen. Viele Menschen fliehen „aus Angst vor einer Verhaftung in Eile“.

Zehntausende Russinnen und Russen haben seit Beginn des Krieges gegen die Ukraine am 24. Februar ihrer Heimat den Rücken gekehrt. In der türkischen Metropole Istanbul und der armenischen Hauptstadt Eriwan unterstützt die russische Initiative „Die Arche“ die Ausgereisten bei der Ankunft.

Man stelle vor allem Unterkünfte für Menschen bereit, die „aus Angst vor einer Verhaftung in Eile fliehen mussten“, sagt Eva Rapoport (38), Freiwillige bei der Organisation, der Deutschen Presse-Agentur in Istanbul. „Wir versuchen, jede Art von Hilfe anzubieten, damit sie wenigstens einige Zeit kostenlos unterkommen und herausfinden können, wie es für sie weitergeht.“

Angst vor Wohlstandsverlust und Wehrdienst

Einige Exilanten hätten Russland auch wegen der schlechten wirtschaftlichen Aussichten angesichts der harten Sanktionen des Westens verlassen, sagt Rapoport. Junge Männer hätten zudem Angst, zum Wehrdienst eingezogen zu werden. Vor allem gut ausgebildete Menschen seien unter den Neuankömmlingen.

„Die Arche“ wurde Anfang März, kurz nach Beginn des Krieges, gegründet. Sie finanziert sich nach eigenen Angaben aus Spenden. Bekannter Unterstützer ist der in London lebende Exil-Oppositionelle Michail Chodorkowski. Für Neuankömmlinge miete man etwa Wohnungen mit bis zu sechs Schlafzimmern an, sagt Rapoport. Alleine in Istanbul habe man bislang mehr als 200 Unterkünfte vermittelt.

Türkei-Einreise ohne Visum möglich

Zahlen, wie viele Russen seit Beginn des Krieges in die Türkei gekommen sind, gibt die Regierung nicht bekannt. Zu touristischen Zwecken reisen jedes Jahr Millionen Russen in die türkischen Urlaubsregionen. Das Nato-Land Türkei hält seinen Luftraum für russische Flieger im Gegensatz zu Europa offen und beteiligt sich nicht an Sanktionen. Russen können zudem ohne Visum einreisen, was das Land zu einem Drehkreuz macht. Ein Teil der Neuankömmlinge ließe sich nicht in der Türkei nieder, sondern reise weiter, so Rapoport.

Wird die Türkei zum Refugium russischer Oligarchen?

In der Ex-Sowjetrepublik Armenien halten sich nach offiziellen Angaben mittlerweile 75.000 Menschen aus Russland auf – Experten gehen sogar von 100.000 aus. Hotels, Pensionen und Mietwohnungen in der Hauptstadt Eriwan sind voll belegt, wie ein dpa-Reporter vor Ort berichtete.

Keine Sprachbarriere in Armenien

In Eriwan haben vor allem Programmierer Chancen auf eine Arbeitsstelle – dort sind einige IT-Unternehmen angesiedelt. Weil in Armenien auch Russisch gesprochen wird, gibt es für die Neuankömmlinge, darunter viele junge Familien, keine Sprachbarrieren.

Georgien ist ebenfalls eine Option als Zufluchtsort für Russen. Auch dort wird Russisch gesprochen. Bis Mitte März registrierten die Behörden mehr als 30.000 Einreisen aus dem Nachbarland. Mehr als 17.000 Russen verließen laut Innenministerium Georgien aber wieder.

dpa/dtj

22 April 2022 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Information

Linke fordern Ende der türkischen Offensive im Nordirak

von Fremdeninfo 21 April 2022
von Fremdeninfo

Linke fordern Ende der türkischen Offensive im Nordirak

Von

dtj-online

–

20.04.2022

 
 
 
 
„Wieder einmal wird auch die Zivilbevölkerung getroffen“, teilte Özlem Alev Demirel, außen- und friedenspolitische Sprecherin von Die Linke im EU-Parlament. Foto: EP/JEAN CHRISTOPHE VERHAEGEN

Die Linke im Europaparlament hat den türkischen Militäreinsatz gegen die PKK im Nordirak scharf kritisiert. Dient die Offensive dazu, von innenpolitischen Problemen Erdoğans abzulenken?

„Wieder einmal wird auch die Zivilbevölkerung getroffen“, teilte Özlem Alev Demirel, außen- und friedenspolitische Sprecherin der Linken im EU-Parlament am Dienstag mit. Sie rufe die türkische Regierung auf, die Militäroperation umgehend zu beenden. Die nach Ansicht der Politikerin völkerrechtswidrige Offensive diene dazu, von innenpolitischen Problemen abzulenken und den Nationalismus in der Türkei zu bestärken.

Das türkische Verteidigungsministerium teilte am Montag mit, die Luftwaffe habe unter anderem Verstecke, Tunnel und Munitionsdepots bombardiert. Es seien Kampfjets, Hubschrauber, bewaffnete Drohnen und Bodentruppen eingesetzt worden.

Bagdad bestellt türkischen Botschafter ein

Am Dienstag gab das Ministerium bekannt, bisher 26 „Terroristen neutralisiert“ zu haben. Die Türkei begründete die Offensive mit dem Schutz vor Terrorangriffen und dem Recht auf Selbstverteidigung. Die PKK steht in der Türkei, Europa und den USA auf der Terrorliste und unterhält Stellungen in der Südosttürkei und im Nordirak. Linke Parteien präsentierten sich in der Vergangenheit wiederholt als PKK-nah oder distanzierten sich nicht von ihren Taten.

Der Irak verurteilte den türkischen Militäreinsatz ebenfalls scharf. Er sei „inakzeptabel“, verletze die irakische Souveränität und bedrohe die nationale Sicherheit, hieß es in einer Erklärung des irakischen Präsidialamts. Das irakische Außenministerium bestellte zudem den türkischen Botschafter ein und überreichte ihm eine Protestnote.

Völkerrecht gebrochen?

Das türkische Militär hat bereits mehrmals Einsätze gegen die PKK im Irak und gegen die Kurdenmiliz YPG in Syrien geführt. Der Wissenschaftliche Dienst des Bundestags hatte in der Vergangenheit bei ähnlichen Einsätzen angezweifelt, dass diese mit dem Völkerrecht vereinbar sind.

dpa/dtj

 

21 April 2022 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Information

Experten: Mehr als sechs Millionen Analphabeten bundesweit

von Fremdeninfo 20 April 2022
von Fremdeninfo

 

Experten: Mehr als sechs Millionen Analphabeten bundesweit

Von

dtj-online

–

10.04.2022

 

 

Auf diesem Symbolfoto sind Unterrichtsmaterialien für die deutsche Sprache zu sehen. Foto: Sven Hoppe

Rund 6,2 Millionen Menschen in Deutschland können nach Experten-Schätzung nicht oder nicht ausreichend lesen und schreiben.

Beides sei aber zentral für eine berufliche und gesellschaftliche Teilhabe, betonte das Forschungsnetzwerk AlphaFunk am Mittwoch in Duisburg. Bei Erwachsenen mit geringen schriftsprachlichen Fähigkeiten handele es sich nicht um eine homogene Gruppe, sagte Netzwerk-Leiter Michael Schemmann.

Entsprechend müsse man versuchen, diese Menschen noch stärker, gezielter und auf den unterschiedlichsten Wegen für Angebote der Alphabetisierung und Grundbildung zu gewinnen. Neben den bewährten Weiterbildungsstrukturen mit den Volkshochschulen als zentralen Akteuren seien auch Kooperationen etwa mit sozialen Diensten oder Fußballvereinen wichtig.

Schemmann zufolge ergab eine Analyse des Netzwerks zudem, dass aufsuchende Angebote besonders wichtig seien – also in die Stadtteile hineinzugehen. Als Einstieg könnten auch mal Nähkurse oder Sportangebote dienen.

Viele Ausreden erschweren die Erhebung

Nach Bundesländern aufgeschlüsselte Schätzzahlen gebe es zwar nicht. Es handele sich aber um „erschreckend“ viele Betroffene – „und das findet in jeder Kommune statt“, schilderte der Parlamentarische Staatssekretär im NRW-Wissenschaftsministerium, Klaus Kaiser. Man komme an die Menschen oft nur schwer heran, weil das Thema mit einem Tabu belegt sei und viele Betroffene Strategien zur Verdeckung entwickelt hätten. So heiße es: „Ich habe gerade meine Brille nicht dabei, würden Sie mir den Text bitte vorlesen?“ Oder auch: „Das Formular fülle ich lieber in Ruhe zuhause aus.“

Das vom Land NRW geförderte Forschungsnetzwerk AlphaFunk ist ein Kooperationsprojekt der Universitäten Köln und Duisburg-Essen sowie dem Deutschen Institut für Erwachsenenbildung in Bonn.

dpa/dtj

20 April 2022 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Politik

Minderheitenrechte in Deutschland Sinti und Roma

von Fremdeninfo 19 April 2022
von Fremdeninfo

Minderheitenrechte in Deutschland Sinti und Roma 

Bundesministerin Giffey, Bundesratspräsident Günther und Zentralratsvorsitzender Rose nach der Unterzeichnung der Bund-Länder-Vereinbarung zum Erhalt der Grabstätten NS-verfolgter Sinti und Roma © Zensen / Zentralrat Deutscher Sinti und Roma

Der Zentralrat setzt sich ein für die Förderung und den Schutz der deutschen Sinti und Roma als anerkannte nationale Minderheit. Die deutschen Sinti und Roma gehören neben der dänischen Minderheit, den Friesen und den Sorben zu den vier alteingesessenen Minderheiten in Deutschland. Die offizielle Anerkennung der deutschen Sinti und Roma als nationale Minderheit erfolgte durch die Bundesrepublik Deutschland mit der Unterzeichnung des Rahmenübereinkommens zum Schutz nationaler Minderheiten des Europarates am 11. Mai 1995 und war ein wichtiger Erfolg der Bürgerrechtsarbeit des Zentralrats und seiner Landesverbände.

Neben dem Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte und der Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen  stellt das Rahmenübereinkommen zum Schutz nationaler Minderheiten die Richtschnur für die erforderliche Umsetzung des Minderheitenschutzes in Deutschland dar. Mit seiner Unterzeichnung verpflichtete sich die Bundesregierung, die Bedingungen zu fördern, die es Angehörigen nationaler Minderheiten ermöglicht, „ihre Kultur zu pflegen und weiterzuentwickeln und die wesentlichen Bestandteile ihrer Identität, nämlich ihre Religion, ihre Sprache, ihre Traditionen und ihr kulturelles Erbe, zu bewahren.“ Gleichzeitig verbietet es jede Diskriminierung einer Person wegen ihrer Zugehörigkeit zu einer nationalen Minderheit und hat zum Ziel, den Bestand nationaler Minderheiten in dem jeweiligen Hoheitsgebiet der Vertragsstaaten durch geeignete Maßnahmen zu schützen.

Im Rahmen seiner Arbeit für Minderheitenrechte setzt sich der Zentralrat dafür ein, dass Bund und Länder die sich aus den internationalen Abkommen ergebenden Verpflichtungen im Hinblick auf die deutschen Sinti und Roma vollständig umsetzen. Er vertritt die Belange der Minderheit gegenüber nationalen und internationalen politischen Organen, Institutionen und Gremien und beteiligt sich an Gesetzesinitiativen des Bundestages mit minderheitenpolitischem Bezug. Auf Landesebene setzt er sich für den Abschluss von vertraglichen Vereinbarungen  (“Staatsverträgen“) zwischen seinen Landesverbänden und den jeweiligen Landesregierungen ein, die den Minderheitenschutz nach dem Rahmenübereinkommen  umsetzen.

Aktuelle Forderungen des Zentralrats im Bereich des Minderheitenschutzes

Verankerung der nationalen Minderheiten im Grundgesetz

Beteiligung von Vertretern der Sinti und Roma in Rundfunkräten und Landesmedienanstalten

Maßnahmen auf dem Gebiet der Bildung

Wichtige Erfolge der minderheitenpolitischen Arbeit des Zentralrats

Die offizielle Anerkennung der deutschen Sinti und Roma als nationale Minderheit

Bund-Länder-Vereinbarung zum dauerhaften  Erhalt der Grabstätten NS-verfolgter Sinti und Roma

Aufnahme der deutschen Sinti und Roma in den Minderheitenschutzartikel der Landesverfassung Schleswig-Holsteins

Mitarbeit in nationalen und internationalen Gremien

Minderheitenrat

Gesprächskreis nationale Minderheiten beim Deutschen Bundestag (Innenausschuss)

Bund-Länder-Konferenzen mit den Minderheiten zum Rahmenübereinkommen

Beratender Ausschuss für Fragen der deutschen Sinti und Roma

Beirat der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS)

Föderalistische Union Europäischer Volksgruppen

OSZE-Implementierungskonferenzen zur Menschlichen Dimension

Instrumente und rechtliche Grundlagen des Minderheitenschutzes

Staatsverträge und Rahmenvereinbarungen

Das Rahmenübereinkommen zum Schutz nationaler Minderheiten

Der Internationale  Pakt über bürgerliche und politische Rechte

Die Europäische Charta der Regional- oder Minderheitensprachen

19 April 2022 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Information

UN-Koordinator: Kaum Chancen für Frieden, „Türken aber am nächsten dran“

von Fremdeninfo 19 April 2022
von Fremdeninfo

 

UN-Koordinator: Kaum Chancen für Frieden, „Türken aber am nächsten dran“

Von

dtj-online

–

19.04.2022

 
 
 

 

 
„Ukraine-Krieg – Proteste in Istanbul“
15.04.2022, Türkei, Istanbul: Eine in eine ukrainische Fahne gehüllte Frau skandiert während einer Demonstration gegen die russische Invasion in die Ukraine Slogans. Foto: Francisco Seco/AP/dpa

UN-Nothilfekoordinator Martin Griffiths sieht wenig Chancen für einen baldigen Waffenstillstand in der Ukraine. Der Gesprächskanal über die Türkei sei am nächsten dran.

„Im Moment zeichnet sich keine Waffenruhe am Horizont ab“, sagte Griffiths am Montag am Sitz der Vereinten Nationen in New York. „Vielleicht ändert sich das in einigen Wochen.“

Dies sei abhängig vom weiteren Verlauf des Kriegs und von Gesprächen, die mit Hilfe der Türkei geführt würden. Russland hatte am 24. Februar mit seinem Angriffskrieg auf das Nachbarland begonnen.

Griffiths sagte, derzeit gebe es zwischen beiden Seiten „keine Verhandlungen im klassischen Sinn. Aber die Türken sind am nächsten dran.“ Der UN-Nothilfekoordinator will deshalb diese Woche den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan treffen. Griffiths sprach zuvor schon sowohl mit dem ukrainischen Ministerpräsidenten Denys Schmyhal als auch dem russischen Außenminister Sergej Lawrow.

Russland verstärkt Angriffe und beginnt wohl Donbass-Offensive

In der Ukraine haben die russischen Truppen nach Angaben aus Kiew am Montag mit dem erwarteten Großangriff im Osten begonnen. Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte am Abend in einer neuen Videobotschaft: „Wir können jetzt feststellen, dass die russischen Truppen die Schlacht um den Donbass begonnen haben, auf die sie sich seit langem vorbereitet haben.“

Zugleich versicherte er: „Ganz gleich, wie viele russische Truppen dorthin getrieben werden: Wir werden kämpfen.“ Von russischer Seite gab es für den Beginn der Offensive zunächst keine Bestätigung.

Kampf um Mariupol

Besonders umkämpft war am Wochenende weiter die bereits schwer zerstörte Hafenstadt Mariupol. Dort ließen die Ukrainer ein Ultimatum zur Kapitulation verstreichen. Ziel der Angriffe war nach inzwischen mehr als sieben Wochen Krieg aber auch der Westen: In der Stadt Lwiw (früher: Lemberg) gab es nach Angaben der Behörden erstmals Todesopfer durch russische Raketen. Dort starben mindestens sechs Menschen.

Noch vor Selenskyjs Ansprache hatte der Generalstab der ukrainischen Armee von „Anzeichen des Beginns der Offensive“ gesprochen, insbesondere in den Gebieten um die Großstädte Charkiw und Donezk. Damit wurde bereits seit Tagen gerechnet. Dafür hatten sich die russischen Truppen nach Moskaus Darstellung aus dem Großraum Kiew zurückgezogen.

Der ukrainische Gouverneur des Gebiets Luhansk, Serhij Hajdaj, berichtete, dass die Kontrolle über die Kleinstadt Kreminna bereits verloren gegangen sei. In Kreminna sollen von 18.000 Einwohnern vor dem Krieg noch etwa 4000 ausharren.

dpa/dtj

19 April 2022 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Religion

Hayırlı Paskalya” – Ostern in der Türkei

von Fremdeninfo 16 April 2022
von Fremdeninfo

Hayırlı Paskalya” – Ostern in der Türkei

Von

Sirin Saoif

–

20.04.2014

 
 
 
 
„Ostern in der Tuerkei“

Frühling, Schokohasen, bunte Eier, Tulpen, Osterglocken… Ja, das sieht alles nach Ostern aus, wobei ich mich jedes Jahr aufs Neue frage: Warum bringt gerade ein Hase Eier und warum versteckt er sie auch noch?

Dieser Brauch, der sich nicht nur in Deutschland eingebürgert hat, hat neuheidnische Einflüsse. Die Neuheiden, welche das „Ostara-Fest” nach der altgermanischen Göttin Ostara feierten, geben das Osterei und den Osterhasen als deren Symbole an. Sie gelten als Fruchtbarkeitssymbole und sind seit dem 17. Jahrhundert in der deutschen Kultur wiederzufinden. Der Hase als Ostersymbol soll in den christlichen Quellen aus Südosteuropa seit der Spätantike belegt sein. Andere sprechen von einem germanischen Frühlingskult, was allerdings nicht belegt ist.

Unabhängig von diesen Bräuchen gilt das Osterfest als das wichtigere aus religiöser Sicht. Obwohl die Gesellschaft Weihnachten größeres Interesse widmet, gilt Ostern für Christen als das „größere Fest”. Mit dem Aschermittwoch hatte die 40-tägige Fastenzeit begonnen. Dabei verzichteten viele praktizierende Christen auf Milchprodukte, Eier und Fleisch. Andere verzichten nicht nur auf bestimmte Nahrungsmittel, sondern auf alltägliche Tätigkeiten, die sie als „Genuss” einstufen, wie z.B. Fernsehen, Rauchen etc. Dabei bleibt es in den meisten christlichen Denominationen jedem selbst überlassen, was er als „Genuss” einstuft und worauf er verzichten möchte. Einen stärker ins Detail gehenden Fastenkodex gibt es in den orthodoxen Ostkirchen.

Ostern aus religiöser Sicht

Am Gründonnerstag, also dem Tag vor Karfreitag, fand nach christlicher Auffassung das letzte Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern statt. Am Karfreitag wird des Todes Jesu gedacht, der nach christlicher Überzeugung gekreuzigt wurde. Am Ostersonntag feiert man seine Auferstehung von den Toten. Am Karfreitag sowie Ostersonntag treffen sich viele gläubige Christen in den Kirchen, um zu beten.

Der Ablauf dieses Festes ist vergleichbar mit dem Ramadanfest der Muslime. Sie fasten im Monat Ramadan von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang und werden am ersten Tag des Ramadanfestes mit vielen Süßigkeiten und besonderen Speisen „belohnt”.

In Italien und vor allem Spanien hat das Osterfest eine sehr große Bedeutung, in Spanien über eine Woche lang mit Festen auf den Straßen zelebriert. Doch auch in der Türkei wird Ostern gefeiert. Zwar ist Ostern in der Türkei kein offizieller Feiertag, doch besonders in Ostanatolien feiern die Christen dieses Fest.

Ostern in der Türkei

„Hayırlı Paskalya”, so wünscht man sich in der Türkei „Frohe Ostern”. Natürlich feiert man Ostern auch in anderen Orten der Türkei, doch in Ostanatolien scheint dies weiter verbreitet zu sein. In der gesamten Türkei leben etwa 100 000 Christen und bilden mit ca. 0,2% eine religiöse Minderheit.

In den christlichen Kirchen nehmen die Christen auch in der Türkei an den Ostermessen teil.

Wie in allen Ländern gibt es nach der langen Fastenzeit auch in der Türkei an Ostern viele Süßigkeiten. Typisch für das Land ist der so genannte „Osterkuchen”, der aus Hefeteig gebacken wird. Besonders hierbei ist, dass in den Kuchen traditionell eine Münze eingebacken wird und wer diese beim Verspeisen findet, kann sich über Gesundheit und Glück erfreuen.

Am Karfreitag kommt die ganze Familie zusammen und man isst gemeinsam Fisch neben grünen Linsen.

Auch der Brauch mit den Ostereiern fand seinen Weg in die Türkei. Allerdings wurde dieser Brauch hier erweitert: Zwei Personen müssen ihre Ostereier gegeneinander schlagen und derjenige, dessen Ei nicht zerbricht, darf erneut mit Gesundheit und Glück rechnen. Der diesem sehr ähnliche Brauch des „Eierpeckens” wird zudem auch in Österreich zelebriert.

Nationaler Tag des Kindes

Interessant ist auch, dass der Nationale Tag der Unabhängigkeit und des Kindes (Ulusal Egemenlik ve Çocuk Bayramı) am 23. April nicht selten als Ersatz für Ostern angesehen wird. Staatsgründer Mustafa Kemal Atatürk widmete den offiziellen Feiertag den Kindern unter dem Motto: „Unsere Kinder sind unsere Zukunft (Çocuklarımız geleceğimizdir)”.

Das Kinderfest gilt als das größte seiner Art. An diesem Tag kommen in der Türkei Kinder aus aller Welt zusammen, um miteinander zu feiern. Es finden zahlreiche Veranstaltungen und Festivals, wie das Internationale Theater-Festival für Kinder statt, mit dem Ziel, die Kinderrechte international zu fördern und den Kindern beizubringen ein friedvolles Zusammenleben zu erreichen.

Ich wünsche allen Menschen, ob in Deutschland, der Türkei oder einem anderen Land, frohe Ostern, schöne Feiertage und allen Kindern dieser Welt alles Liebe und Erfolg, denn Ihr seid in der Tat „unsere Zukunft”.

 

 

 

16 April 2022 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Flüchtlinge

Erneut dutzende Migranten aus der Türkei auf Zypern angekommen

von Fremdeninfo 16 April 2022
von Fremdeninfo

Erneut dutzende Migranten aus der Türkei auf Zypern angekommen

Von

dtj-online

–

15.04.2022

 
 
 
=“Ausschreitungen in Migrantenaufnahmelager auf Zypern“
Archivfoto: Ein Migrant geht auf einem Feld spazieren, während im Hintergrund eine riesige türkisch-zypriotische Flagge (r.) und eine türkische Flagge auf dem Berg Pentadahtilos im türkischen Teil in der Nähe des Migrantenaufnahmelagers Pournara zu sehen sind. Foto: Petros Karadjias/AP/dpa

Die zyprische Polizei hat am Donnerstag nahe des Urlaubsorts Polis im Nordwesten der Insel 31 Migranten aufgegriffen, darunter zwölf Minderjährige.

Die Menschen seien per Boot aus der Türkei gestartet, berichtete der staatliche Rundfunk. Aus welchen Staaten sie stammen, wurde zunächst nicht bekannt.

Der kleine EU-Staat verzeichnet laut EU-Statistik gemessen an der Bevölkerungsgröße bei weitem die meisten Asylanträge pro Jahr. Die Regierung in Nikosia hat deshalb wiederholt um Hilfe der EU gebeten, weil die Flüchtlingslager überfüllt sind.

Im ersten Quartal 2022 sind laut Innenministerium mehr als 5000 Migranten angekommen – zu 90 Prozent sollen sie von der Türkei aus übergesetzt haben und hauptsächlich aus Syrien und Somalia stammen.

dpa/dtj

16 April 2022 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Religion

Fast wieder normal: Eine Million Menschen zur Hadsch zugelassen

von Fremdeninfo 15 April 2022
von Fremdeninfo

Fast wieder normal: Eine Million Menschen zur Hadsch zugelassen

Von

dtj-online

–

12.04.2022

 
 
 
 
Ein Foto aus Zeiten vor der Corona-Pandemie: Muslimische Pilgerinnen und Pilger umrunden die Kaaba in der Al-Haram-Moschee. Foto: Amr Nabil/AP/dpa

Zeitenwende für die Hadsch: Nach strikten Corona-Beschränkungen in den vergangenen Jahren lässt Saudi-Arabien in diesem Sommer bei der muslimischen Wallfahrt nach Mekka wieder eine Million Gläubige zu.

Während in den vergangenen beiden Jahren nur Pilger aus dem Königreich zur Hadsch nach Mekka durften, können nun wieder Muslime aus dem Ausland anreisen, wie das saudische Hadsch-Ministerium am Samstag mitteilte. Zugelassen sind jedoch nur Gläubige unter 65 Jahren, die gegen Corona geimpft sind.

Die Wallfahrt in die für Muslime heilige Stadt Mekka beginnt in diesem Jahr Anfang Juli und findet mit dem Opferfest zwischen dem 9. und 13. Juli ihren Abschluss. Vor der Corona-Pandemie nahmen rund zwei Millionen Pilger teil. Im vergangenen Jahr ließ das Königreich aus Furcht vor einer Ausbreitung des Virus nur rund 60.000 Menschen zu.

Auch ein Wirtschaftsfaktor

Für gläubige Muslime zählt die Wallfahrt zu den fünf Grundpflichten. Jeder fromme Muslim, der gesund ist und es sich leisten kann, sollte einmal im Leben nach Mekka pilgern. Für die weite Anreise aus Asien, Afrika oder anderen Teilen der Welt sparen viele von ihnen Jahre.

Hadsch 2020: Wenige Tausend statt zwei Millionen

Die Wallfahrt kann einen Pilger mehrere Tausend Dollar kosten. Für Saudi-Arabien stellt sie auch einen wichtigen Wirtschaftsfaktor dar.

dpa/dtj

 

15 April 2022 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Neuere Beiträge
Ältere Beiträge

Beliebte Artikel

  • Statistik: Bürgergeld-Bezieher nach Nationalitäten – Stand Anfang 2025

    22 Juli 2025
  • Appell für Gerechtigkeit: Frauen der AABF wehren sich gegen Willkür und Rechtsbrüche

    4 Dezember 2025
  • Journalist und Aktivist Hakan Tosun stirbt nach brutalem Angriff

    14 Oktober 2025
  • Der Löwenanteil -Para _Şêr

    19 August 2025
  • Begegnungen am Radweg: Eine Geschichte von Mensch, Natur und einem besonderen Rabenfreund

    23 August 2025

Unser Team

Cumali Yağmur

Verantwortliche Redaktor

Ayşe Eker

Ayşe Eker

Redaktorin

Erdoğan Sedef

Erdoğan Sedef

Redaktor

Rojin Erten

Rojin Erten

Redaktor

Can Taylan Tapar

Can Taylan Tapar

Redaktor

Halit Yaşar Demirbağ

Halit Yaşar Demirbağ

Redaktor

Kategorien

  • Allgemein
  • Archive
  • Impressum
  • Politik
  • Religion
  • Flüchtlinge
  • Kultur
  • Frauen
  • Jugend
  • Salafismus
  • Veranstaltungen
  • Information
  • Rassismus
  • Antisemitismus
  • Fremdenfeindlichkeiten
  • Bildung
  • Featured

Neueste Artikel

  • Unterstützung von der DEM-Partei: „Ich würde das sofort unterschreiben“

    6 Mai 2026
  • Nach Schüssen in türkischem Kulturverein – Mann verhaftet

    6 Mai 2026
  • Hessen verliert mehr EU-Arbeitskräfte als neu zuziehen

    6 Mai 2026
  • Letzter Artikel: Grausamkeit!..

    5 Mai 2026
  • Erfolg in der Politik: Erfordert Ehrlichkeit, Kompetenz und Verantwortung

    5 Mai 2026

Über uns

Die „Fremden“ Info-Zeitung ist eine in Niedersachsen ansässige Redaktion, die sich auf die rechtlichen, politischen und sozialen Angelegenheiten von Einwanderern und Flüchtlingen konzentriert. Wir beobachten und analysieren relevante Entwicklungen in der Region Hannover und vertreten die Interessen von Mitbürgern mit Migrations- und Fluchthintergrund bei Behörden, Verbänden und politischen Parteien.

Statistik: Bürgergeld-Bezieher nach Nationalitäten – Stand Anfang 2025

22 Juli 2025

Neueste Artikel

Analyse: 10 Jahre ‚Wir schaffen das‘ – Bürger urteilen über Merkels Flüchtlingspolitik
21 August 2025
Ehemaliger Chef des IS in Deutschland ausreisepflichtig – Abschiebung fraglich
21 August 2025
Der Standpunkt von Bündnis 90/Die Grünen zu Einwanderungs- und Flüchtlingsfragen
20 August 2025

Hervorgehoben

Statistik: Bürgergeld-Bezieher nach Nationalitäten – Stand Anfang 2025
22 Juli 2025
Appell für Gerechtigkeit: Frauen der AABF wehren sich gegen Willkür und Rechtsbrüche
4 Dezember 2025
Journalist und Aktivist Hakan Tosun stirbt nach brutalem Angriff
14 Oktober 2025
  • Startseite
  • Anmelden
  • Über uns
  • Kontakt
  • Datenschutzerklärung
  • Newsletter
  • Impressum
Fremdeninfo
  • Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung