• Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung
Fremdeninfo
  • Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung
Fremdeninfo
Fremden Info
Einwandererinnen und Flüchtlingspolitik
  • Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung
Flüchtlinge

Die in Europa gestellten Asylanträge sind deutlich weniger geworden. In Deutschland wird...

3 März 2026 0 Kommentare
Flüchtlinge

Migrationswende mit GEAS: Das ändert sich jetzt für Asylbewerber

27 Februar 2026 0 Kommentare
Flüchtlinge

Ausreisepflichtige: Poseck verteidigt Handyortung: „Vereinbar mit EU-Recht“

26 Februar 2026 0 Kommentare
Flüchtlinge

Migrantenboot kollidiert mit Küstenwache vor griechischer Insel – Polizei spricht von 14...

4 Februar 2026 0 Kommentare
Flüchtlinge

Asylbewerber nach Angriff auf Sozialarbeiter abgeschoben

28 Januar 2026 0 Kommentare
Flüchtlinge

Neue Wohnsitzauflage für Migranten sorgt für Kritik

20 Januar 2026 0 Kommentare
Allgemein

Die Bundesländer wollen in der Debatte um ein Böllerverbot autonom entscheiden.

von Fremdeninfo 31 Dezember 2025
von Fremdeninfo

Von T-Online

Zehn Bundesländer sprechen sich dafür aus, den Umgang mit Silvesterfeuerwerk stärker selbst zu regeln. Die Vorstellungen reichen von mehr kommunalen Schutzzonen bis zu landesweiten Verboten.

Eine Mehrheit der Bundesländer will den Umgang mit Silvesterfeuerwerk stärker in eigener Verantwortung regeln. Das geht aus einer Umfrage des „Spiegel“-Magazins unter allen 16 Innenministerien hervor. Demnach sprechen sich zehn Länder dafür aus, dass Länder oder Kommunen künftig mehr Befugnisse erhalten, Feuerwerk einzuschränken oder zu verbieten.

Berlin und Bremen drängen seit Jahren auf ein bundesweites Böllerverbot und setzen nun darauf, dass zumindest die Länder selbst entscheiden dürfen. Auch Bayern unterstützt diesen Ansatz. Innenminister Joachim Herrmann (CSU) sagte dem „Spiegel“, er plädiere für einen „sehr pragmatischen Ansatz“, bei dem es den Ländern überlassen bleibe, ob sie ein generelles Verbot erlassen. Für Bayern schloss Herrmann ein solches Verbot jedoch aus.

  • Böllerverbot an Silvester gefordert: „Wir haben für Momente rechtsfreie Räume“
  • Über 46.000 Fälle: Gewalt gegen Polizisten erreicht Höchstwert

Weitere Länder zeigen sich offen für erweiterte Handlungsspielräume auf kommunaler Ebene. Baden-Württemberg, Brandenburg, Hamburg, Hessen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern können sich vorstellen, zusätzliche Böllerverbotszonen zu ermöglichen. Rheinland-Pfalz spricht sich dafür aus, Schutzbereiche einzurichten, etwa um Tierheime und Tierparks herum.

Andere Länder lehnen weitergehende regionale Kompetenzen ab. Sie verweisen auf bereits bestehende Regelungen und warnen vor einem unübersichtlichen Flickenteppich unterschiedlicher Vorschriften. Großflächige Verbote seien zudem schwer zu kontrollieren.

Bund prüft Änderungen im Sprengstoffrecht

Für das Sprengstoffrecht ist der Bund zuständig. Schon heute können Kommunen Feuerwerk punktuell und unter bestimmten Voraussetzungen untersagen. Bei der Innenministerkonferenz Anfang Dezember in Bremen berieten Bund und Länder das Thema in einem vertraulichen Kamingespräch. Im Anschluss hieß es, Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) habe eine Änderung der Sprengstoffverordnung in Aussicht gestellt, um den Ländern mehr Kompetenzen einzuräumen.

Bremens Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) begrüßte diese Ankündigung ausdrücklich. Auch Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) erklärte, die Länder hätten signalisiert, einer möglichen Gesetzesänderung im Bundesrat zuzustimmen. Der Bund habe zugesagt, bereits im kommenden Jahr einen entsprechenden Vorschlag vorzulegen. Eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums teilte mit, man prüfe das Anliegen derzeit „inhaltlich und rechtstechnisch“.

Auch für die kommenden Landtagswahlen könnte ein Böllerverbot relevant werden, so forderte der Berliner SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach, Länder und Kommunen sollten möglichst bald selbst über ein Böllerverbot entscheiden können. Im ARD-„Morgenmagazin“ sagte er, Berlin solle die Möglichkeit erhalten, Feuerwerk an Silvester grundsätzlich zu untersagen. Die jährlich wiederkehrende Debatte kritisierte Krach als wenig zielführend und verwies auf Ängste in der Bevölkerung sowie die Belastung für Rettungskräfte.

31 Dezember 2025 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Allgemein

Macron sagt ab: Marine Le Pen kommt zur Beerdigung von Brigitte Bardot

von Fremdeninfo 31 Dezember 2025
von Fremdeninfo

 

 Von : NTV

Die Beerdigung der französischen Film-Ikone Brigitte Bardot beschäftigt die französische Politik. Während Präsident Macron auf eine Teilnahme verzichtet, wird Marine Le Pen erwartet. Bardot hatte der Rechtspopulistin 2012 bescheinigt, sie sei die einzige Frau mit Eiern

Die französische Rechtspopulistin und dreimalige Präsidentschaftkandidatin Marine Le Pen wird in der kommenden Woche an der Beerdigung der verstorbenen Film-Ikone Brigitte Bardot teilnehmen. Das teilte ein Mitglied des Teams der Fraktionschefin des Rassemblement National (RN) mit. Der französische Präsident Emmanuel Macron, der Bardot am Sonntag als „Legende“ bezeichnet hatte, wird hingegen nicht bei der Beerdigung dabei sein, hieß es aus dem Elysée-Palast.

Bardot war am frühen Sonntagmorgen im Alter von 91 Jahren auf ihrem Anwesen in Südfrankreich gestorben. Ihre Beerdigung findet am 7. Januar im südfranzösischen Saint-Tropez statt. Bardot wird auf einem Friedhof am Meer beigesetzt, auf dem bereits ihre Eltern ihre letzte Ruhestätte haben.

Die ehemalige Schauspielerin war in den vergangenen Jahren politisch nach Rechtsaußen abgedriftet und erntete dafür Kritik. Sie wetterte gegen eine angebliche „Islamisierung“ oder „ausländische Überbevölkerung“ in Frankreich durch muslimische Einwanderer. Wegen rassistischer Äußerungen wurde Bardot mehrfach zu Geldstrafen verurteilt. Schon 2012 warb Bardot für die Wahl der Rechtspopulistin Le Pen. „Ich mag Marine Le Pen sehr. Sie ist die einzige Frau, (…) die Eier hat“, erklärte Bardot.

„Rebellische Diva“

In der internationalen Presse fiel das Echo auf Bardots Tod zwiegespalten aus. „Vom Sex-Appeal zur extremen Rechten“, titelte die „New York Times“. Als Schauspielerin habe sie mit ihrer „unverfrorenen fleischlichen Begierde“ die „Sex-Symbolik im Kino Mitte des 20. Jahrhunderts neu definiert“. Später sei Bardot im besten Fall „exzentrisch“ zu nennen gewesen, vielfach sei darauf hingewiesen worden, dass sich „dieses ehemalige Sex-Kätzchen, wie sie oft genannt wurde, in eine ‚verrückte Katzenfrau‘ verwandelt“ habe.

Die französische Zeitung „Libération“ bezeichnete Bardot als „größtes Sex-Symbol des französischen Kinos“. Die italienische Zeitung „La Repubblica“ würdigte die Französin als „rebellische Diva“, die „bis ganz zum Schluss die Freiheit gewählt“ habe. Die spanische Zeitung „El País“ schrieb, Bardot sei eine „kontroverse Aktivistin“ gewesen. „Auf ihre eigene Weise verbarg sie nichts. Weder die Falten (…) noch ihren Charakter oder ihre ideologischen Überzeugungen“, hieß es in dem Nachruf.

In der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ hieß es: „Auch wenn es schwerfallen mag – vergessen wir für die Dauer dieses Nachrufs die politische Brigitte Bardot ihrer späten Jahre. Gedenken wir der Frau, die wie keine andere für das französische Kino steht. Gedenken wir ‚der Bardot‘.“ Schließlich gehöre diese „zu den unvergesslichen Größen des Kinos“.

31 Dezember 2025 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Allgemein

Abwanderung aus Deutschland: Zahlen, Fakten und Motive

von Fremdeninfo 31 Dezember 2025
von Fremdeninfo

Von Fremdeninfo / Archive

Nach Daten des Statistischen Bundesamtes standen im Jahr 2023 rund 2 Millionen Zuzügen nach Deutschland etwa 1,3 Millionen Fortzüge gegenüber. Seit den 1960er Jahren ziehen jährlich zwischen 0,6 % und 1,6 % der Bevölkerung Deutschlands ins Ausland. Von den 1,3 Millionen Abwanderern im Jahr 2023 entfielen mehr als eine Million (ca. 77 %) auf ausländische Staatsangehörige und rund 300.000 (ca. 23 %) auf Personen mit deutschem Pass. Dementsprechend unterscheiden sich die Abwanderungsquoten von Deutschen und Ausländern erheblich: Während die Quote bei den Deutschen im Jahr 2023 bei etwa 0,4 % der Gesamtbevölkerung lag, betrug sie bei den Ausländern fast 8 %.

Während die Migrationsbewegungen von Ausländern stärker schwanken, ist bei den Deutschen seit den 1990er Jahren eine langsam steigende Abwanderungsquote zu beobachten. Besonders auffällig ist der Sprung der Abwanderungsquote bei Deutschen von 0,2 % auf 0,4 % im Jahr 2016. Dies ist jedoch weitgehend auf eine statistische Methodenumstellung zurückzuführen: Das Statistische Bundesamt änderte in jenem Jahr grundlegend die Art und Weise, wie Fortzüge von Deutschen ins Ausland erfasst werden, was den direkten Vergleich der Zeitreihen mit den Vorjahren erschwert.

Deutsche wandern primär nach Schweiz und Österreich aus. Beide Länder führten auch im Jahr 2022 die Liste der zehn beliebtesten Zielländer deutscher Auswanderer an. Zudem finden sich „klassische“ englischsprachige Ziele wie die USA und Großbritannien auf dieser Liste. Darüber hinaus spielen andere europäische Nachbarländer wie Polen, die Niederlande und Frankreich sowie Spanien und die Türkei als Zielländer eine wichtige Rolle.

Bei den häufigsten Zielen ausländischer Staatsangehöriger zeigt sich ein völlig anderes Bild: Im Jahr 2022 waren Rumänien, Bulgarien und Polen die Hauptzielländer für Personen ohne deutschen Pass. Die Länder an der Spitze dieser Liste sind – nicht zufällig – auch jene Länder, aus denen in den letzten Jahren eine starke Zuwanderung nach Deutschland erfolgte. Dieser von Ausländern dominierte Abwanderungsprozess ist eng mit dem Zuzugszyklus (der Konjunktur der Zuwanderung) verknüpft. Die Daten zeigen, dass die Abwanderungsquote mit einer gewissen zeitlichen Verzögerung meist dem Pfad der Zuwanderungsquote folgt. Dies macht deutlich: Viele Menschen, die nach Deutschland kommen, bleiben nicht dauerhaft, sondern kehren nach einiger Zeit in ihr Heimatland zurück oder ziehen in ein anderes Land weiter.

Wie viele Deutsche kehren aus dem Ausland zurück?

Im Gegensatz zu den Wanderungsbewegungen von Ausländern weist Deutschland bei deutschen Staatsangehörigen einen negativen Wanderungssaldo auf. Das bedeutet, dass jedes Jahr mehr Deutsche auswandern, als aus dem Ausland zurückkehren. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes verließen im Jahr 2023 rund 80.000 mehr deutsche Staatsangehörige das Land, als zurückkehrten. Ein solcher „Nettoabfluss“ ist nicht überraschend, da ein gewisser Teil der Auswanderer immer dauerhaft im Ausland bleibt und nicht nach Deutschland zurückkehrt. Dies ist auch kein rein deutsches Phänomen; in fast allen europäischen Ländern ist ein negativer Saldo – also ein Verlust an der eigenen Staatsangehörigen-Bevölkerung – Normalität. Diese Verluste sind jedoch im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung sehr gering. Die Daten für Deutschland zeigen, dass zwischen 2013 und 2022 jedes Jahr durchschnittlich 0,08 % weniger deutsche Staatsangehörige zurückkehrten. Bei einer Bevölkerung von rund 72 Millionen deutschen Staatsangehörigen entspricht dies einem durchschnittlichen jährlichen Nettoverlust von 58.000 Personen über einen Zeitraum von zehn Jahren. Obwohl dies kein dramatischer Bevölkerungsverlust ist, wird festgestellt, dass heute etwa 3,8 Millionen Deutsche über 15 Jahren im Ausland leben; dies entspricht etwa 5 % der in Deutschland lebenden Deutschen derselben Altersgruppe.

Wer geht, wer kommt zurück?

Im Jahr 2016 beklagten Migrationsforscher den Mangel an Daten zum Thema Abwanderung. Infolgedessen sind unsere Kenntnisse über Rückkehr, Weiterwanderung in ein Drittland oder wiederholte internationale Mobilität (zirkuläre Migration) begrenzt. In den letzten Jahren ist das Interesse an diesen „blinden Flecken“ jedoch gestiegen, und das Wissen über die Fort- und Rückzüge deutscher Staatsangehöriger hat sich verbessert. Mit der Studie „German Emigration and Remigration Panel Study“ (GERPS) wurden erstmals umfassende Daten über international mobile Deutsche erhoben.

Gemäß diesen Daten:

  • Alter: Internationale Mobilität wird vor allem von jungen Menschen dominiert. Das Durchschnittsalter der Fort- und Rückzieher ist deutlich niedriger als das der ansässigen deutschen Bevölkerung.

  • Geschlecht: Die Anzahl der Männer und Frauen unter den Auswanderern ist in etwa ausgewogen.

  • Bildung: Die große Mehrheit derer, die ins Ausland gehen, ist hochqualifiziert. Während drei Viertel der deutschen Auswanderer einen Universitätsabschluss haben, liegt dieser Anteil in der ansässigen Bevölkerung bei etwa 25 %.

  • Sorge vor Braindrain: Die Befürchtung, dass diese Situation zu einem dauerhaften Verlust an hochqualifizierten Arbeitskräften (Braindrain) führt, ist unbegründet: Auch unter den Rückkehrern ist der Anteil der Akademiker mit 69 % sehr hoch.

Die Tatsache, dass etwa zwei Drittel (62 %) der ausgewanderten Deutschen die Absicht haben, wieder nach Deutschland zurückzukehren, zeigt, dass Auslandsaufenthalte in den meisten Fällen ein vorübergehendes Phänomen sind. In diesem Zusammenhang profitiert Deutschland insbesondere von den neuen Erfahrungen, die Fachkräfte im Ausland sammeln, sowie von der „zirkulären Migration“.

Insgesamt basieren Abwanderungs- und Rückkehrentscheidungen nicht auf einer einzigen Ursache, sondern auf einer Reihe von Motiven. Bei der Abwanderung stehen jedoch vor allem berufliche Gründe im Vordergrund. Zudem möchten viele Menschen neue Erfahrungen sammeln oder ihren Lebensstil ändern. Im Gegensatz dazu nennt nur eine kleine Minderheit von 17 % die Unzufriedenheit mit dem Leben in Deutschland als Hauptgrund. Dies zeigt, dass die Migration der Deutschen „chancenorientiert“ ist und zur Karriereplanung genutzt wird. Bei Rückkehrentscheidungen gewinnen hingegen familiäre Gründe (40 %) und bildungsbezogene Gründe (24 %) an Bedeutung.

 

.

31 Dezember 2025 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Allgemein

Wenn ich im Driver Seat sitze, muss ich fahren: Ex-Bundespräsident Wulff kritisiert Merz-Regierung

von Fremdeninfo 31 Dezember 2025
von Fremdeninfo

 

Artikel von AFP

 Der frühere Bundespräsident Christian Wulff (CDU) hat scharfe Kritik an der Bundesregierung von Kanzler Friedrich Merz (CDU) geäußert und einen „echten Neustart“ gefordert. „Der Jahreswechsel muss von der Regierung wirklich als Anlass zur Erleuchtung genutzt werden“, sagte Wulff der „Süddeutschen Zeitung“. „Denn so, wie es bisher gelaufen ist, kann es keinesfalls weitergehen. Da braucht es einen echten Neustart.“

In einer Krise müsse aktiv gehandelt werden. „Es nutzt also nichts, immer zu klagen, man sei von den Umständen geschlagen, vom Ukraine-Krieg, von der Zollpolitik der Amerikaner oder sonst irgendwelchen widrigen Umständen. Die entscheidende Frage ist: Wie reagieren wir darauf?“, fuhr Wulff fort. In Richtung von Bundeskanzler Merz sagte er: „Ich kann nicht immer nur die Probleme beschreiben, wenn ich im Driver Seat sitze. Wenn ich im Driver Seat sitze, muss ich fahren.“

Die Bundesregierung müsse ambitionierter werden. „Diese kleine große Koalition muss sich schnell auf viel mehr einigen und dies konsequent umsetzen“, sagte Wulff. Auch die Kommunikation müsse besser werden. „Da kann man auch mal ein Zeichen setzen und sagen: Wir selbst kommen mit weniger Ministerien, mit weniger Mitteln aus. Denn das ist entscheidend: Die Menschen brauchen eine Verheißung. Dann sind sie auch bereit, Opfer zu bringen.“

mhe

31 Dezember 2025 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Allgemein

Einbruch in Sparkasse: Der spektakuläre Tresor-Einbruch von Gelsenkirchen – was wir wissen

von Fremdeninfo 31 Dezember 2025
von Fremdeninfo

 

Artikel von Von Katja Guttmann/ S.Z

30 Millionen Euro könnten die Täter aus den privaten Schließfächern der Kunden erbeutet haben. Es ist einer der größten Bankeinbrüche der bundesdeutschen Kriminalgeschichte. Was bisher bekannt ist.

Der spektakuläre Tresor-Einbruch von Gelsenkirchen – was wir wissen

Was ist passiert?

Der spektakuläre Einbruch in der Sparkassenfiliale des Stadtteils Buer in Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen) war am Montag durch einen Brandmeldealarm entdeckt worden. Feuerwehrleute und Polizisten suchten daraufhin im Bankgebäude nach einem möglichen Feuer und stießen im Keller auf die Spuren des Einbruchs. Ersten Erkenntnissen zufolge erfolgte der Vorstoß der Täter über ein Parkhaus. Die Täter drangen durch mehrere Türen zunächst in einen Archivraum ein, von dem aus sie sich mit einem Spezialbohrer in den Tresorraum der Bank vorarbeiteten.

Was weiß man über mögliche Täter?

Erste Hinweise gibt es bereits: Zeugen haben in der Nacht von Samstag auf Sonntag mehrere Männer mit großen Taschen im Treppenhaus eines angrenzenden Parkhauses gesehen, teilte die Polizei mit. Videobilder aus dem Parkhaus zeigten, wie ein hochmotorisierter schwarzer Wagen am frühen Montagmorgen das Parkhaus verlässt. Im Auto saßen maskierte Täter, von denen einer die Schranke zur Ausfahrt betätigte. Das Kennzeichen an dem Fahrzeug sei zuvor in Hannover entwendet worden.

Bereits am Samstag hat es außerdem schon einen Brandmeldealarm in dem Bankgebäude gegeben. Polizei und Feuerwehr waren gegen 6.15 Uhr vor Ort, konnten aber keinen Schaden feststellen. Die genauen Abläufe dieses Einsatzes sind den Angaben zufolge auch Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Wie viele Menschen sind betroffen?

Es sollen 3200 Schließfächer aufgebrochen worden sein – über 95 Prozent der Kunden seien betroffen, teilte die Sparkasse auf ihrer Internetseite mit. Vermutlich sind es mehr als 2500 Geschädigte, erfuhr die dpa aus Sicherheitskreisen. Für Betroffene wurde eine Kunden-Hotline eingerichtet.

Nach ersten Schätzungen könnten die Täter rund 30 Millionen Euro erbeutet haben. Diese Zahl leitet sich aber nur aus der Versicherungssumme der Fächer ab. Wie viel Bargeld, Gold und Wertgegenstände die Täter tatsächlich davonschleppten, muss erst noch ermittelt werden. Denn Banken wissen nicht, was in den Schließfächern gelagert wird. „Wir gehen von einem mittleren zweistelligen Millionenbetrag aus“, sagte ein Sprecher der Polizei.

Wie sind die Schließfächer versichert?

Der Inhalt jedes Schließfachs ist bis zu einer Höhe von 10 300 Euro versichert, heißt es auf der Webseite der Sparkassenfiliale. Dazu zähle auch Bargeld. Höhere Summen übernimmt möglicherweise auch eine private Hausratversicherung, das sollten die Betroffenen selbst prüfen. Um den Versicherungsfall geltend zu machen, müssten sie eine Inventarliste erstellen und die Werte belegen.

Wie ist die Lage vor Ort?

Wie bereits am Vortag versammelte sich am Dienstag wieder eine Menge aufgebrachter Menschen vor der Sparkassenfiliale im Stadtteil Buer. Die Zahl der in der Kälte wartenden Menschen vor der Bankfiliale stieg am frühen Vormittag auf schätzungsweise 200 an, wie ein dpa-Reporter berichtete. „Wir wollen rein, wir wollen rein!“, forderte lautstark ein Sprechchor. Im Tagesverlauf schaltete die Bank einige Informationen im Internet frei.

Die Lage drohte zu eskalieren. Mehrere Menschen stürmten an Mitarbeitern einer Sicherheitsfirma vorbei in den Vorraum der Sparkasse. Die Polizei rückte mit mehreren Streifenwagenbesatzungen an und sicherte den Eingang.

War es der schwerste Bankeinbruch der deutschen Geschichte?

Ein solch spektakulärer Einbruch kommt in Deutschland nicht häufig vor. Aber es gab ähnliche Fälle in der jüngsten Vergangenheit, wie zum Beispiel vor einem Jahr im Dezember 2024: Täter brachen damals mehr als 300 Schließfächer in einer Filiale der Deutschen Bank in Lübeck auf und erbeuten Schmuck, Wertgegenstände, persönliche Dokumente und Bargeld im Gesamtwert von mehr als 18 Millionen Euro. Ein Jahr später hat die Bank mehr als sieben Millionen Euro an die Geschädigten ausgezahlt. Die Ermittlungen dauern an.

Im August 2021 räumten unbekannte Täter rund 650 Schließfächer der Hamburger Sparkasse in Norderstedt aus und stahlen Geld, Gold, Schmuck und viele andere Wertgegenstände im zweistelligen Millionenwert. In der Folge gab es gerichtliche Auseinandersetzungen, wie viel die Sparkasse den Betroffenen zahlen muss. Vertraglich vereinbart waren höchstens je 40 000 Euro.

Durch einen 45 Meter langen Tunnel stiegen Bankräuber im Januar 2013 in eine Volksbank-Filiale im Berliner Stadtteil Steglitz ein, brachen etwa 300 Schließfächer auf und verschwanden mit einer Beute von rund zehn Millionen Euro. Eine komplette Entschädigung der Opfer lehnte die Bank damals ab

31 Dezember 2025 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Allgemein

30 Jahre Mitgliedschaft in der Kommunalen Ausländervertretung (KAV) Frankfurt Bilanz und Dank

von Cumali Yağmur 30 Dezember 2025
von Cumali Yağmur

 

Von: Dr. Hüseyin Kurt

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
geschätzte Wählerinnen und Wähler,

in der 1991 erstmals durch Wahlen ins Leben gerufenen Kommunalen Ausländervertretung (KAV) Frankfurt habe ich Sie – mit Ausnahme einer kurzen Unterbrechung, in der ich nicht in Frankfurt ansässig war – bis heute vertreten. Ich wurde dabei über die Listen der GfbZ (Gemeinsam für Zukunft), DITIB Frankfurt und aktuell der A.I.V. (Ausländische Interessenvertretung) gewählt. Ich möchte mich bei Ihnen, meinen Wählern, von ganzem Herzen für das Vertrauen bedanken, das Sie mir bei jeder Wahl entgegengebracht haben und das es mir ermöglichte, diese Aufgabe über 30 Jahre lang kontinuierlich auszuüben.

Obwohl die KAV Frankfurt nicht über die direkte Entscheidungsgewalt anderer Parlamente verfügt, ist sie die einzige Institution in Frankfurt – der größten Stadt Hessens –, die Menschen ohne deutschen Pass direkt demokratisch vertritt. Gemäß der Hessischen Gemeindeordnung berät die KAV die Stadtverordnetenversammlung sowie weitere Gremien und Ämter der Stadt Frankfurt in allen Angelegenheiten, die Migrantinnen und Migranten direkt oder indirekt betreffen. Anträge der KAV werden indirekt wirksam, wenn sie von der Stadtverordnetenversammlung oder den zuständigen Ausschüssen des Magistrats angenommen werden. Zudem hat die KAV, wie jedes Parlament, das Recht auf parlamentarische Anfragen, um Informationen aus erster Hand zu beziehen und diese mit der Öffentlichkeit zu teilen.

Mit dieser Botschaft möchte ich Ihnen – im Sinne einer Rechenschaftslegung – die wichtigsten Schwerpunkte meiner Arbeit vorstellen, die ich dank Ihres Vertrauens in Frankfurt und Hessen für die türkische Gemeinschaft und die Muslime leisten oder unterstützen durfte:

  • Kultursensible soziale Dienste: Ich habe mich dafür eingesetzt, dass soziale Einrichtungen religiöse und kulturelle Sensibilitäten berücksichtigen. In diesem Rahmen war ich an der Entwicklung kultursensibler Altenpflegeangebote sowie an der Gründung der deutsch-türkischen bilingualen Kindertagesstätte in Frankfurt aktiv beteiligt.
  • Gefängnisseelsorge: Ich hatte die Gelegenheit, zur Entwicklung einer professionellen muslimischen Seelsorge in Frankfurter Justizvollzugsanstalten beizutragen und diese Standards auf ganz Hessen auszuweiten.
  • Frauenschwimmen: Ich habe dazu beigetragen, dass in bestimmten Frankfurter Schwimmbädern feste Zeiten ausschließlich für muslimische Frauen (und Frauen allgemein) reserviert wurden.
  • Bestattungswesen: Ich unterstützte die Bemühungen, muslimische Bestattungen nach eigenen religiösen Riten zu ermöglichen und spezielle Grabfelder für Muslime auf den Friedhöfen einzurichten.
  • Engagement in der AGAH: Als Delegierter der Arbeitsgemeinschaft der Ausländerbeiräte Hessen (AGAH) habe ich zahlreiche Anträge eingebracht, um die Probleme von Muslimen auf die Agenda der hessischen Landesregierung und der zuständigen Ministerien zu setzen.
  • Symposien und Dialog: Ich konnte die Organisation und inhaltliche Gestaltung von Veranstaltungsreihen zur „Zukunft der Muslime in Deutschland“, zum islamischen Religionsunterricht, zur Wohlfahrtspflege und zur „Stimme der Muslime in Hessen“ (teilweise in Kooperation mit der KAV) aktiv unterstützen.
  • Beratung in Gremien: Unterstützt durch das Wissen und das Netzwerk aus meiner KAV-Tätigkeit war ich in zahlreichen Kommissionen tätig, darunter im Integrationsbeirat Hessen, im Dialogforum Islam Hessen, im Beirat des Hessischen Kompetenzzentrums gegen Extremismus, im Beirat der Beratungsstelle Radikalisierung beim BAMF sowie in der Magistratskommission für Integration und Vielfalt der Stadt Frankfurt.
  • Akademische und religiöse Anerkennung: Ich war aktiv an Prozessen beteiligt wie der Einrichtung der Stiftungsprofessur für Islamische Theologie (in Kooperation zwischen dem Diyanet und der Universität Frankfurt) – dem Vorläufer heutiger Institute –, der Planung des „Hauses der Stille“ auf dem Campus Westend der Goethe-Universität inklusive des Gebetsrechts für muslimische Studierende sowie dem Prozess zur Anerkennung von DITIB Hessen als Religionsgemeinschaft und der Einführung des bekenntnisorientierten islamischen Religionsunterrichts an hessischen Schulen.

Während meiner mehr als 30-jährigen Tätigkeit in der KAV Frankfurt habe ich die Entwicklungen und die aktuelle Agenda bezüglich der in Frankfurt lebenden Ausländer und Muslime eng verfolgt. Ich habe zahlreiche Anträge und Anfragen zu Themen wie Bildung, Integration, soziale Teilhabe, Diskriminierung und Rassismus gestellt und die entsprechenden Antworten nachverfolgt. Ebenso habe ich mich im Rahmen meiner Möglichkeiten stets der Probleme angenommen, die Sie als Bürger direkt an mich herangetragen haben.

Wie Sie wissen, finden am 15. März 2026 die Wahlen zur Kommunalen Ausländervertretung und zur Stadtverordnetenversammlung statt. Nach reiflicher Überlegung mit meiner Familie und um jüngeren Geschwistern Platz zu machen, die Ihnen in Zukunft in der KAV dienen möchten, habe ich mich entschlossen, meine langjährige Tätigkeit zu beenden und bei der kommenden Wahl nicht erneut zu kandidieren.

Ich hoffe, dass Sie mit meiner Arbeit, die ich über drei Jahrzehnte in Ihrem Namen geleistet habe, zufrieden waren. Den künftigen Mitgliedern der KAV Frankfurt, die im März 2026 gewählt werden, wünsche ich bereits jetzt viel Erfolg. In der Hoffnung, dass das Jahr 2026 der gesamten Menschheit Frieden und Ruhe bringt, grüße ich Sie alle sehr herzlich.

Dr. Hüseyin Kurt
Mitglied der Kommunalen Ausländervertretung Frankfurt

30 Dezember 2025 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Halit Yaşar Demirbağ
Religion

Die Gewalt gegen Aleviten in Syrien: Eine politische Analyse

von Halit Yaşar Demirbağ 30 Dezember 2025
von Halit Yaşar Demirbağ

Von: Halit Yaşar Demirbağ

Wenn die Gewaltpraktiken gegen Aleviten in Syrien als bloßer oberflächlicher konfessioneller Konflikt betrachtet werden, entzieht man sie sowohl ihrem historischen Kontext als auch ihren politischen Entstehungsbedingungen. Vielmehr sind solche Angriffe nicht das Produkt spontan entstandener, glaubensbasierter Spannungen, sondern das Ergebnis imperialer und regionaler Machtverhältnisse, in denen konfessionelle Identitäten systematisch zu politischen Instrumenten umgewandelt werden. Daher ist ein Verständnis der Gewalt gegen Aleviten nicht auf der Ebene zwischenkonfessioneller Gegensätze, sondern nur im Rahmen der Machtmechanismen möglich, die den Konfessionalismus (Sektarismus) produzieren.

Während die Konfession historisch gesehen eine Differenz im Bereich des Glaubens darstellte, wurde sie in der modernen Politik des Nahen Ostens zu einem der Hauptdeterminanten des Machtkampfes erhoben. Diese Transformation hat die Konfession von einer essenziellen Konfliktursache in eine steuerbare politische Bruchlinie verwandelt. Auch die Angriffe auf Aleviten müssen in diesem Zusammenhang gelesen werden.

Entscheidend ist hierbei nicht der theologische Inhalt des Alevitentums, sondern die historische Distanz alevitischer Gemeinschaften zu zentralen Machtstrukturen, der offiziellen Ideologie und einem monistischen Religionsverständnis. Diese Distanz hat die Aleviten nicht nur kulturell, sondern auch politisch zur Zielscheibe gemacht.

Im Falle Syriens ist die Gewalt gegen Aleviten weder spontaner Volkszorn noch der Ausdruck einer „uralten Feindschaft zwischen zwei Konfessionen“. Im Gegenteil: Sie steht in engem Zusammenhang mit der jahrelangen direkten oder indirekten Unterstützung salafistisch-dschihadistischer Strukturen, der Ausstattung dieser Gruppen mit einer konfessionell geprägten Hassrede und der Konstruktion der Regimegegnerschaft über die konfessionelle Identität.

An diesem Punkt ist konfessionalistische Gewalt zu einem lokalen Instrument imperialer Strategien geworden. Sobald die Sprache der Konfessionen aktiviert wird, verschwimmt die politische Verantwortung; interventionistische Mächte und regionalstaatliche Akteure werden unsichtbar.

30 Dezember 2025 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Ekrem İmamoğlu ve Dilek Kaya İmamoğlu
Politik

Axel Springer Freedom Foundation verleiht Award for Courage an Dilek und Ekrem İmamoğlu

von Fremdeninfo 30 Dezember 2025
von Fremdeninfo

Die Axel Springer Freedom Foundation hat Ekrem İmamoğlu, den inhaftierten Bürgermeister von Istanbul und Präsidentschaftskandidaten der Republikanischen Volkspartei (CHP) der Türkei, sowie seine Ehefrau, Politikerin und Menschenrechtlerin Dilek İmamoğlu mit dem Award for Courage ausgezeichnet – in Anerkennung ihres unermüdlichen Einsatzes für Demokratie, Rechtstaatlichkeit und Meinungsfreiheit ungeachtet erheblicher politischer Repressionen.
Die Verleihung fand am Montag, 10. November 2025, im Rahmen des Freedom & Security Dinners – einer gemeinsamen Veranstaltung der Berlin Freedom Conference und des WELT Security Summits – im Roten Rathaus in Berlin statt.

Ekrem İmamoğlu, der 2019 erstmals zum Bürgermeister von Istanbul gewählt wurde – ein Wahlsieg, der als bedeutendes demokratisches Signal in der Türkei galt– sieht sich zunehmender politischer Verfolgung ausgesetzt. Im März 2025, kurz vor den Präsidentschaftsvorwahlen der Oppositionspartei CHP, wurde er festgenommen. Kurz darauf wurde ein Haftbefehl gegen ihn erlassen, unter anderem wegen Korruptionsvorwürfen. In den folgenden Monaten kamen weitere Anklagen hinzu, zuletzt im Oktober 2025 wegen angeblicher politischer Spionage. Trotz der laufenden Verfahren und seiner Inhaftierung bleibt İmamoğlu ein Symbol für Mut und demokratische Standhaftigkeit.

Dilek İmamoğlu zeichnet sich durch Führungsstärke und ein entschlossenes öffentliches Eintreten für demokratische Werte aus. Sie ist zu einer prägenden Stimme für Frauen, Jugendliche und die Familien zu Unrecht inhaftierter politischer Gefangener geworden. Als Gründerin des „Family Solidarity Network“ engagiert sie sich unermüdlich für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, Empathie und bürgerschaftliche Verantwortung innerhalb der demokratischen Bewegung der Türkei.

Videobotschaft von Dilek İmamoğlu; ©Pascal Rohé

Videobotschaft von Dilek İmamoğlu; ©Pascal Rohé

Antje Schippmann, Geschäftsführerin der Axel Springer Freedom Foundation: „Mit dem Award for Courage würdigen wir nicht nur zwei mutige Menschen, sondern auch die Millionen Bürgerinnen und Bürger in der Türkei, die trotz Einschüchterung und Unrecht für die Demokratie einstehen. Dilek und Ekrem İmamoğlu erinnern uns daran, dass Demokratie niemals selbstverständlich ist – sie überlebt nur, wenn Menschen sich weigern, zu schweigen.“

Antje Schippmann, Geschäftsführerin der Axel Springer Freedom Foundation; ©Pascal Rohé

Antje Schippmann, Geschäftsführerin der Axel Springer Freedom Foundation; ©Pascal Rohé

Die Laudatio hielt Evgenia Kara-Murza, Menschenrechtsaktivistin und Ehefrau des russischen Oppositionellen Vladimir Kara-Murza, der 2022 als erster Preisträger von der Axel Springer Freedom Foundation ausgezeichnet wurde. Damals nahm Evgenia Kara-Murza den Preis für ihren inhaftierten Mann entgegen. An der diesjährigen Zeremonie nahm Vladimir Kara-Murza, wieder in Freiheit, persönlich teil.

Menschenrechtsaktivistin Evgenia Kara-Murza; ©Pascal Rohé

Menschenrechtsaktivistin Evgenia Kara-Murza; ©Pascal Rohé

Kai Wegner, Regierender Bürgermeister von Berlin und Schirmherr der Berlin Freedom Week: „Berlin und Istanbul verbindet eine Städtepartnerschaft, die ein wichtiges Fundament für den interkulturellen Dialog und das gegenseitige Verständnis ist. Der Award for Courage der Axel Springer Freedom Foundation für meinen inhaftierten Kollegen, den Bürgermeister von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, und seine Ehefrau Dilek İmamoğlu ist ein starkes Signal der Solidarität. Ihr entschlossener Einsatz für Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit wird damit gewürdigt. Berlin als Stadt der Freiheit steht fest an der Seite von Ekrem İmamoğlu.“

Kai Wegner, Regierender Bürgermeister von Berlin; ©Pascal Rohé

Kai Wegner, Regierender Bürgermeister von Berlin; ©Pascal Rohé

Zu den früheren Preisträgern des Award for Courage zählt neben Vladimir Kara-Murza unter anderem Jimmy Lai, Journalist, Verleger und pro-demokratischer Aktivist aus Hongkong, der für seine mutige Haltung gegen Autoritarismus und konsequente Verpflichtung zur journalistischen Integrität im Vorjahr geehrt wurde. Der Preis ist mit 50.000 Euro dotiert und wird von der Deutschen Postcode Lotterie gestiftet.

Katja Diemer, Head of Charities der Deutschen Postcode Lotterie: „Mut, Haltung und Solidarität sind die Grundpfeiler einer freien Gesellschaft. Ekrem und Dilek İmamoğlu verkörpern diesen Mut – im Einsatz für Freiheit und Gerechtigkeit. Als Deutsche Postcode Lotterie machen wir uns stark für genau diese Werte und freuen uns daher sehr, ihren gemeinsamen Einsatz für Demokratie mit dem Award for Courage auszuzeichnen.“

Über die Axel Springer Freedom Foundation

Die Axel Springer Freedom Foundation unterstützt Dissidenten, Kunst- und Medienschaffende sowie Projekte aus autoritären Ländern, die sich für Freiheit, Menschenrechte und Demokratie einsetzen – finanziell sowie beim Austausch zwischen der Öffentlichkeit und gesellschaftlichen Entscheidungsträgern. Sie knüpft an die wichtigsten Prinzipien des Verlagsgründers Axel Springer an, dessen Engagement für die Freiheit stets Grundlage für sein persönliches und unternehmerisches Handeln war.

Weitere Informationen, inklusive Möglichkeiten, die Freedom Foundation zu unterstützen, finden Sie hier: freedom.axelspringer.com/de/

30 Dezember 2025 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Allgemein

Brief aus Istanbul: Erdoğans Machtspiel

von Cumali Yağmur 30 Dezember 2025
von Cumali Yağmur

Von :  Bülent Mumay © Emir Özmen/ Faz

 Erdoğans schrittweise Umwandlung der Türkei in eine Autokratie seit den 2010er-Jahren lässt sich nicht allein mit inländischen Dynamiken erklären. Neben seinem machiavellistischen Politikverständnis und seinem Talent, Bündnisse in Blitzgeschwindigkeit zu schließen und ebenso rasch wieder aufzulösen, verfügt er über eine weitere, zweifellos ebenso zweckdienliche Fähigkeit, und zwar die, internationale Kräfteverhältnisse für die eigene Macht zu nutzen. Nach dem syrischen Bürgerkrieg fing er damit an, Europa mit einer Flüchtlingswelle zu drohen. Dann machte er sich die Spannungen zwischen dem Westen und Russland zunutze. Etliche Krisen im Umfeld der Türkei wie die in Syrien, Libyen, der Ukraine oder Bergkarabach nutzte er auf diese Weise zum eigenen Vorteil.

Zur türkischen Fassung der KolumneYazının Türkçe orijinalini okumak için tıklayın

Der Block des Westens hätte normalerweise verhindern können, dass Erdoğan ein autokratisches Regime errichtet. Doch Erdoğan nutzte die im Westen virulente Gefahr von rechts außen und die durch regionale Krisen ausgelöste Sorge um die Sicherheit für seine Zwecke und pflasterte nach und nach seinen Weg zur Autokratie. Als Trump seine zweite Amtszeit antrat, erweiterte sich sein Spielraum noch. Dass die Demokratie weltweit auf dem Rückzug war und der Westen sich aus eigenen regionalen Interessen nicht einmischte, kam Erdoğan höchst gelegen, so konnte er alles daransetzen, sich im Präsidentenpalast zu halten, obwohl die Unterstützung für ihn im Inland einbrach. Im ausgehenden Jahr 2025 setzte Erdoğan so dreiste und maßlose Schritte wie nie zuvor. So ließ er das vor 35 Jahren erworbene Universitäts­diplom von Ekrem İmamoğlu, dem Präsidentschaftskandidaten der Opposition, der ihn an der Wahlurne mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit besiegt hätte, annullieren und am Tag darauf ihn selbst aufgrund von Korruptionsvorwürfen verhaften.

Erdoğan hat es sich zum Grundsatz gemacht, weniger auf den eigenen Sieg zu setzen. als vielmehr dafür zu sorgen, dass sein Kontrahent verliert. Nachdem er İmamoğlu nun hinter Gitter gebracht hat, geht es ihm darum, für die turnusgemäß 2028 stattfindenden Wahlen, die er kaum wird gewinnen können, seinen Herausforderer selbst zu bestimmen. Gleichzeitig versucht er, die kurdische Wählerschaft, die bei den letzten Präsidentschaftswahlen seinen Konkurrenten unterstützt hatte, aus dem Bündnis der Opposition herauszulösen. Um die Kurden zu ködern, nahm er Friedensverhandlungen mit dem Chef der Terrororganisation PKK, Abdullah Öcalan, auf, der in Isolationshaft auf einer Insel eine lebenslange Freiheitsstrafe absitzt. Doch all diese Maßnahmen konnten die anhaltende Unterstützung für İmamoğlu nicht brechen. Im Gegenteil, İmamoğlu und seine CHP liegen in Umfragen mittlerweile deutlich vorn.

Erdoğan erhöht nun den Einsatz noch einmal

Vor diesem Hintergrund erhöht Erdoğan nun den Einsatz noch einmal. Für PKK-Terroristen will er eine Amnestie auflegen, den Politiker aber, dessen einziges Vergehen darin besteht, nach der Macht gestrebt zu haben, hinter Gefängnismauern begraben. Mittlerweile laufen etliche Verfahren gegen İmamoğlu. Das größte betrifft den Vorwurf der Korruption während seiner Amtszeit als Oberbürgermeister von Istanbul. Die rund viertausendseitige Anklageschrift führt Hunderte Angeklagte auf und stützt sich auf Aussagen geheimer Zeugen, die Staatsanwaltschaft fordert darin 2352 Jahre Haft für İmamoğlu. Warum die Anklageschrift derart umfangreich ausgefallen ist, lässt sich ahnen. „Das Verfahren wird zwölfeinhalb Jahre dauern“, lautet ein kürzlich veröffentlichtes Statement aus der Justiz und macht damit deutlich, worum es Erdoğan eigentlich geht.

Erdoğan weiß ebenso gut wie die von ihm politisierte Justiz, dass der Prozess ohne Verurteilung ausgehen wird. Selbst die geheimen Zeugen tragen den Prozess nicht mehr mit. Die Angeklagten aber bleiben in Untersuchungshaft, um eine politische Gefahr für Erdoğan aus dem Weg zu räumen. Es geht nicht allein darum, İmamoğlu im Gefängnis festzuhalten, sein Fall soll vor allem auch andere potentielle Kandidaten abschrecken.

Richter und Staatsanwälte, die bereits vor Erdoğans Regierungsübernahme im Amt waren und in anderen Verfahren gegen İmamoğlu faire Urteile fällten, werden sogleich abgestraft. So wurden Justizangehörige, die Mitangeklagte auf freien Fuß setzten und İmamoğlu freisprachen, abgesetzt und auf entlegene Posten in Anatolien verbannt. Sie werden durch Richter und Staatsanwälte ersetzt, die der Palast eingestellt hat.

All diesen Einschüchterungsmaßnahmen zum Trotz erging kürzlich ein überraschendes Urteil. Nach İmamoğlus Verhaftung am 19. März hatte die Präfektur von Istanbul öffentliche Kundgebungen untersagt. Aufgrund des Verbots wurden sämtliche Proteste mit unverhältnismäßiger Polizeigewalt niedergeschlagen. Bei Demonstrationen, an denen dennoch Hunderttausende teilnahmen, gab es nahezu 1500 Festnahmen. Jetzt urteilte das Gericht, das Verbot der Präfektur sei nicht verhältnismäßig gewesen, habe nicht das Wohl der Öffentlichkeit im Blick gehabt und der demokratischen Gesellschaftsordnung widersprochen. Wir ahnen, was den Richtern, die zu diesem Urteil kamen, nun droht, Sie werden es voraussichtlich in künftigen Briefen von mir erfahren.

Anwälte nutzen ihre Chance

Im Augenblick ist nicht bloß Erdoğan Nutznießer der Anti-İmamoğlu-Operationen. Regierungsnahe Rechtsanwälte münzen die Krise in eine Chance um und melden sich bei Inhaftierten, die im Zuge der İmamoğlu-Verfahren mitangeklagt sind. Jüngst machte ein Geschäftsmann unter ihnen öffentlich, dass der Anwalt Mücahit Birinci, ein ehemaliges Vorstandsmitglied der Regierungspartei AKP, ihm versprochen habe, ihn gegen Zahlung von zwei Millionen Dollar aus der Untersuchungshaft zu holen. Er brauche lediglich eine entsprechende Vereinbarung zu unterzeichnen. Was ein anderer mitangeklagter Unternehmer kürzlich vorbrachte, klingt noch befremdlicher. Er reichte dem Gericht eine Beschwerde ein, weil er von einem Anwalt betrogen worden sei, der ihn gedrängt habe, als Kronzeuge auszusagen. Wie verlangt habe er sechs einzelne Eingaben mit Anschuldigungen gegen İmamoğlu gemacht und dem Anwalt acht Millionen Dollar überwiesen. Dennoch sei er nicht freigekommen, klagt er nun.

Wo die Rede gerade von dem „System“ ist, das regierungsnahe Anwälte errichtet haben, muss ich noch einige Anschuldigungen referieren, die Oppositionsführerin CHP vor ein paar Tagen der Justiz vorlegte. Ohne Kommentar, damit ich deshalb nicht in Teufels Küche gerate. Vom Istanbuler Oberstaatsanwalt Akın Gürlek, dem Architekten der Operationen gegen İmamoğlu, hatte ich Ihnen bereits berichtet und auch erwähnt, dass er für seine Dienste gegen Erdoğans Kontrahenten mit einer Luxusvilla am Bosporus und einem zweiten Gehalt von der in Luxemburg ansässigen Filiale eines staatlichen türkischen Unternehmens belohnt worden war. Laut Unterlagen, die die CHP jetzt dem Gericht vorlegte, besitzt der Oberstaatsanwalt darüber hinaus ein Bankschließfach, das er in seiner Vermögenserklärung nicht angegeben hat. Und er soll ein Appartement mit einem Marktwert von 600.000 Euro für lediglich 200.000 Euro erworben haben. Das Haus mit dieser Wohnung wurde von einem in der İmamoğlu-Anklageschrift genannten Unternehmen erbaut, reiner Zufall natürlich. Darüber hinaus soll der 43-jährige Gürlek, der offiziell lediglich sein Gehalt als Staatsanwalt hat, vor einigen Monaten einen Vorvertrag für den Kauf eines weiteren Luxusappartements im Wert von rund zwei Millionen Euro unterzeichnet haben.

Die CHP hat der Justiz Beweise für diese Anschuldigungen vorgelegt und verlangt, dass der Oberstaatsanwalt wegen Korruption und unrechtmäßiger Aneignung angeklagt wird. Welch eine naive Erwartung, nicht wahr? Genau wie all die Erwartungen, die die Menschen hierzulande beim letzten Jahreswechsel an das Jahr 2025 hatten. Heute sind wir weder wohlhabender noch freier. Im Gegenteil, jeden Tag werden wir ärmer und stärker eingeschränkt.

Doch die Hoffnung stirbt zuletzt, oder wie das Sprichwort auf Türkisch lautet: „Hoffnung ist das Brot der Armen.“ Nur daran können wir uns 2026 halten. Mit besten Wünschen für das neue Jahr!

Aus dem Türkischen von Sabine Adatepe.

30 Dezember 2025 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Allgemein

Drei türkische Polizisten bei Razzia gegen IS-Terroristen getötet

von Halit Yaşar Demirbağ 30 Dezember 2025
von Halit Yaşar Demirbağ

 

Artikel von Anil Can Tuncer / Eurovews Deutsch

 Drei türkische Polizisten wurden bei einem Schusswechsel mit mutmaßlichen IS-Terroristen (Islamischer Staat) getötet und neun weitere verletzt, teilten die Behörden mit. Dies geschah am Montag während einer Anti-Terror-Operation in der Provinz Yalova.

Die Auseinandersetzung brach gegen 3 Uhr morgens Ortszeit aus, als die Polizei ein Haus im Dorf Elmalık, etwa 9 Kilometer vom Stadtzentrum Yalovas im Nordwesten des Landes entfernt, durchsuchen wollte. Es bestand der Verdacht, dass sich dort Mitglieder des IS verschanzten. Als die Beamten sich dem Gebäude näherten, eröffneten die Verdächtigen das Feuer, was einen Schusswechsel auslöste.

Laut Berichten wurden bei der Schießerei sechs IS-Mitglieder getötet.

Alle verletzten Polizisten wurden ins Yalova Training- und Forschungskrankenhaus gebracht und befanden sich laut der Gouverneursbehörde von Yalova nicht in Lebensgefahr.

Spezialeinheiten aus der benachbarten Provinz Bursa wurden zur Unterstützung entsandt, und die Operation wurde mit verstärkten Sicherheitsmaßnahmen rund um den Tatort fortgesetzt. Die Behörden setzten den Unterricht an fünf nahegelegenen Schulen aus und sperrten Straßen, die zum Haus führten.

Es war zunächst unklar, ob Verdächtige verletzt oder festgenommen wurden. Die türkische Medienaufsichtsbehörde verhängte ein vorübergehendes Berichterstattungsverbot über den Vorfall und wies die Medien an, nur offizielle Erklärungen zu veröffentlichen.

Türkei vereitelt Terroranschlagspläne

Die Operation erfolgte, nachdem die türkischen Behörden ihre Anti-Terror-Bemühungen im Vorfeld der Neujahrsfeierlichkeiten verstärkten, nachdem Geheimdienstwarnungen vor möglichen IS-Angriffen eingegangen waren.

Am 25. Dezember nahm die Polizei in Istanbul 115 mutmaßliche IS-Mitglieder in Razzien an 124 Orten fest, nachdem Hinweise darauf vorlagen, dass die Gruppe Anschläge während der Weihnachts- und Neujahrsfeierlichkeiten plante. Die Polizei erließ Haftbefehle für 137 Verdächtige und beschlagnahmte Pistolen, Munition und organisatorische Dokumente. Die Operationen zur Festnahme der verbleibenden 22 Verdächtigen sind noch im Gange.

Der türkische Geheimdienst (MIT) hatte Mehmet Gören, mit dem Codenamen „Yahya“, am 22. Dezember in der Grenzregion Afghanistan-Pakistan festgenommen und in die Türkei gebracht. Gören, der als hochrangiges Mitglied der IS-Abspaltung ISIS Khorasan Provinz beschrieben wird, soll nach Angaben von Sicherheitsquellen mit dem Auftrag betraut worden sein, Selbstmordanschläge in der Türkei, Pakistan, Afghanistan und Europa durchzuführen.

Gören hatte zusammen mit Özgür Altun, dem Codenamen „Abu Yasir Al Turki“, operiert, der zuvor aus derselben Region gefasst und verhaftet worden war. Altun soll eine aktive Rolle beim Transport von ISIS-Mitgliedern von der Türkei in die Afghanistan-Pakistan-Region gespielt haben.

Bargeld an IS-Mitglieder

Am 23. Dezember nahmen die Staatsanwälte von Ankara 10 Verdächtige fest, die beschuldigt werden, den IS zu finanzieren. Ermittlungen des Büros für Terrorismusstraftaten, unterstützt durch Berichte des Finanzkriminalamts und Analysen von sozialen Medien, deckten die Struktur der IS-Organisation in Ankara auf, wie die Staatsanwälte mitteilten.

Die Verdächtigen sollen laut den Behörden Bargeld an IS-Mitglieder und deren Familien in syrischen Konfliktgebieten über Bankkonten überwiesen haben, die mit Beschreibungen wie „Aufruf zur Einheit, Sühne, Hilfe für gefangene Schwestern“ versehen waren.

Die türkische Nachrichten- und Polizeibehörde nahm auch İbrahim Burtakuçin in Malatya fest, da er verdächtigt wird, einen Anschlag zum Jahreswechsel vorzubereiten. Sicherheitsquellen gaben an, dass Burtakuçin in Kontakt mit IS-Mitgliedern im Ausland stand und digitale Materialien sowie verbotene Publikationen in seiner Wohnung gefunden wurden.

Eine interne Mitteilung des Kommandos der Gendarmerie von Ankara vom 19. Dezember warnte davor, dass der IS versuche, am Silvesterabend Anschläge in belebten Gebieten durchzuführen, berichtete die Zeitung Cumhuriyet.

Die Warnung deutete darauf hin, dass die Gruppe bewaffnete Angriffe, Selbstmordanschläge, Autobomben, Drohnenangriffe oder Fahrzeugramm-Attacken planen könnte, wobei besonders Einkaufszentren und öffentliche Märkte als Zielorte genannt wurden.

Der IS hat in der Vergangenheit mehrere tödliche Anschläge in der Türkei verübt.

Am 10. Oktober 2015 griffen IS-Selbstmordattentäter eine Friedenskundgebung vor dem Ankaraer Bahnhof an und töteten mindestens 102 Menschen, während mehr als 400 verletzt wurden – der tödlichste Terroranschlag in der türkischen Geschichte. Die Verfahren im Zusammenhang mit dem Anschlag laufen noch.

Am 1. Januar 2017 griff ein Schütze den Reina-Nachtclub in Istanbul während der Neujahrsfeierlichkeiten an und tötete 39 Menschen.

Zusätzlich verloren Hunderte von Zivilisten ihr Leben bei IS-Anschlägen auf den Atatürk-Flughafen, Suruç und Diyarbakır zwischen 2015 und 2017.

30 Dezember 2025 0 Kommentare
FacebookTwitterWhatsappBlueskyEmail
Neuere Beiträge
Ältere Beiträge

Beliebte Artikel

  • Statistik: Bürgergeld-Bezieher nach Nationalitäten – Stand Anfang 2025

    22 Juli 2025
  • Appell für Gerechtigkeit: Frauen der AABF wehren sich gegen Willkür und Rechtsbrüche

    4 Dezember 2025
  • Journalist und Aktivist Hakan Tosun stirbt nach brutalem Angriff

    14 Oktober 2025
  • Der Löwenanteil -Para _Şêr

    19 August 2025
  • Begegnungen am Radweg: Eine Geschichte von Mensch, Natur und einem besonderen Rabenfreund

    23 August 2025

Unser Team

Cumali Yağmur

Verantwortliche Redaktor

Ayşe Eker

Ayşe Eker

Redaktorin

Erdoğan Sedef

Erdoğan Sedef

Redaktor

Rojin Erten

Rojin Erten

Redaktor

Can Taylan Tapar

Can Taylan Tapar

Redaktor

Halit Yaşar Demirbağ

Halit Yaşar Demirbağ

Redaktor

Kategorien

  • Allgemein
  • Archive
  • Impressum
  • Politik
  • Religion
  • Flüchtlinge
  • Kultur
  • Frauen
  • Jugend
  • Salafismus
  • Veranstaltungen
  • Information
  • Rassismus
  • Antisemitismus
  • Fremdenfeindlichkeiten
  • Bildung
  • Featured

Neueste Artikel

  • Salih Müslim, Mitglied des Präsidialrats der PYD, ist verstorben

    12 März 2026
  • Betreff: Antrag auf versammlungsrechtliche Überprüfung einer geplanten pro-iranischen Regimekundgebung in Hannover

    12 März 2026
  • Es ist meine Lebensmission“ Shiwa R. Peschmerga-Kämpferin

    12 März 2026
  • 40 grosse strafkammer ıstanbul campus der justizvollzugsanstalt marmara

    11 März 2026
  • Warum steht die Kurdenfrage wieder zur Debatte?

    11 März 2026

Über uns

Die „Fremden“ Info-Zeitung ist eine in Niedersachsen ansässige Redaktion, die sich auf die rechtlichen, politischen und sozialen Angelegenheiten von Einwanderern und Flüchtlingen konzentriert. Wir beobachten und analysieren relevante Entwicklungen in der Region Hannover und vertreten die Interessen von Mitbürgern mit Migrations- und Fluchthintergrund bei Behörden, Verbänden und politischen Parteien.

Statistik: Bürgergeld-Bezieher nach Nationalitäten – Stand Anfang 2025

22 Juli 2025

Neueste Artikel

Hızır-Speisung im Mesopotamischen Kulturverein Hannover
21 Februar 2026
 Große Empörung nach Polizeieinsatz in Moschee
20 Februar 2026
Alice Schwarzer ve AfD’ye Karşı Tutumu
20 Februar 2026

Hervorgehoben

Statistik: Bürgergeld-Bezieher nach Nationalitäten – Stand Anfang 2025
22 Juli 2025
Appell für Gerechtigkeit: Frauen der AABF wehren sich gegen Willkür und Rechtsbrüche
4 Dezember 2025
Journalist und Aktivist Hakan Tosun stirbt nach brutalem Angriff
14 Oktober 2025
  • Startseite
  • Anmelden
  • Über uns
  • Kontakt
  • Datenschutzerklärung
  • Newsletter
  • Impressum
Fremdeninfo
  • Startseite
  • Flüchtlinge
  • Politik
  • Kultur
  • Religion
  • Rassismus
  • Frauen
  • Jugend
  • Bildung